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1. Titel: Entwicklung und Zukunftschancen des traditionellen Holzhandels

Autor(en): Michelsen, N.A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [74 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Artikel, Vorträge und Analysen zum Thema Holzhandel enden zumeist mit einem Blick in die Zukunft. Chancen und Risiken werden je nach Autor z.T. kombiniert mit mehr oder weniger Zweckoptimismus zu einem abschließenden Bild verdichtet.- Die bei verschiedenen Verfassern häufig wiederkehrenden besonders optimistischen Prognosen für den Holzfachhandel werden vom Autor der Diplomarbeit in dieser Form nicht vorbehaltlos geteilt. - In der Tat führen die Rahmenbedingungen und Holzhandelsstrukturen zu einer für den Facheinzelhandel mit anspruchsvollem Sortiment, einer hochwertigen Ausstellung und qualifizierter Beratung positiven Einschätzung. - Bei den meisten Prognosen ist unumstritten, dass die Holzwirtschaft nicht zu den klassischen Wachstumsbranchen zählt. - So gibt sich die neueste Info-Studie (1989) über die Zukunftschancen der Holzbearbeitung skeptisch. - Durch eine schwache Inlandsnachfrage werden langfristige Steigerungsraten von unter 1 % p.a. prognostiziert. - Als förderlich wird eine Steigerung der Exporte empfohlen, eine Ablösung der Importe und die Suche nach neuen Absatzmärkten außerhalb der traditionellen Abnehmerbereiche.

VTIOEF; Holzhandel; Trends Holz Vorräte Nachfrage Verbrauchergewohnheiten Außenhandel EG-Binnenmarkt Statistik Preispolitik
Dokumentennummer: T1 89 185
Signatur: 50 D 24


2. Titel: Untersuchungen der Alkali/Sauerstoffdelignifizierung von ASAM-Zellstoffen

Autor(en): Voß, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [117 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Um eine Reduzierung der Umweltbelastung in der Zellstoffindustrie zu erreichen, ist es ein vordringliches Ziel, die Bleiche von Zellstoffen in Zukunft ohne Einsatz von chlorhaltigen Bleichmitteln durchzuführen. - Da chlorfreie Bleichmittel eine geringe Selektivität im Ligninabbau aufweisen, müssen die zu bleichenden Zellstoffe ein hohes Festigkeitspotential bei möglichst geringem Kondensationsgrad des Restlignins aufweisen. Die nach dem ASAM-Verfahren hergestellten Zellstoffe erfüllen diese Anforderungen und bieten daher gute Voraussetzungen für eine chlorfreie Bleichsequenz. Bei der Bleiche von Nadelholz-ASAM-Zellstoffen ist die Sauerstoffbleiche die wichtigste Bleichstufe, da sie als Vorbleiche den größten Teil der Delignifizierung trägt. - Ziel der Diplomarbeit war es daher, das grundsätzliche Delignifizierungsverhalten von ASAM-Zellstoffen in der Sauerstoffbleiche zu untersuchen. Außerdem sollten Möglichkeiten einer Selektivitätserhöhung durch eine Vorbehandlung mit Schwefeldioxid und den Zusatz von Additiven erprobt werden.

VTIHTBC; Zellstoffherstellung ASAM-Verfahren Sauerstoffbleiche Delignifizierung Alkalieinsatzmenge Abwasser Analysen Kappazahl Weißgrad Festigkeit Viskosität
Dokumentennummer: T1 89 186
Signatur: 50 D 17


3. Titel: Strukturelle und technische Charakterisierung südostasiatischer Sekundärhölzer für den Fensterbau

Autor(en): Dreier, J.C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [93 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holzbiologie

Das südostasiatische Handelsholz Dark Red Meranti (DRM) ist der in der Bundesrepublik am meisten verarbeitende Rohstoff für den Rahmenbau (Fenster, Türen). Übermäßige Nutzung hat in den letzten Jahren zu einer Verknappung sowie einer merklichen Veränderung der durchschnittlichen Eigenschaften (Rohdichte, Farbe, Dauerhaftigkeit) geführt. - Gleichzeitig wurden vermehrt andere Hölzer südostasiatischer Herkunft für den Fensterbau angeboten bzw. im Einzelfall auch DRM-Partien beigemischt, die z. T. bereits in der Fensterfertigung eingesetzt bzw. bezüglich ihrer Eignung für diesen Zweck hinterfragt werden. Meist handelt es sich um weniger bekannte Sortimente, die als Sekundär- bzw. Austauschhölzer propagiert werden. - Im Rahmen der Diplomarbeit sollte als Voraussetzung für einen Preis-Leistungsvergleich die Eignung dieser Hölzer untersucht werden. Hierzu wurden die Hölzer bzw. Holzartengruppen monographisch bearbeitet. Die Holzstruktur wird mikroskopisch und makroskopisch beschrieben, um die Hölzer unterscheiden zu können. Als Hilfsmittel für die eindeutige Identifizierung wurde ein Bestimmnungsschlüssl erarbeitet. Zu jeder Holzartengruppe wurde anhand weitgehend der Literatur entnommener biologischer und technischer Daten eine Beurteilungsgrundlage geschaffen, welche einen Vergleich der einzelnen Hölzer für die Verwendung im Rahmenbau ermöglicht.

VTIHTBB; tropische Laubholzarten; Fensterherstellung; Holzbestimmung; mikroskopische Untersuchungen; Strukturmerkmale; Holzqualität; Resistenz; Fensterbau Holzeignung
Dokumentennummer: T7 10 1570
Signatur: 50 D 7


4. Titel: Anatomische Untersuchungen über die Wundreaktion der Pappel (Populus X euramericana (Dode) Guinier)

Autor(en): Buntrock, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [75 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit werden an fünf nasskernigen Pappeln (Populus x euramericana (Dode) Guinier) Wundreaktionen von insgesamt 34 Stammverletzungen makroskopisch, mikroskopisch und histometrisch untersucht. - Die Kompartimentierung der Wunden ist sehr unterschiedlich und meist schwach; ein Jahr nach der Verletzung wurden Verfärbungen mit axialer Ausdehnung von insgesamt 10-300 cm je Wunde gemessen. Als Ursache für die starken Unterschiede der Abschottung auch innerhalb derselben Bäume zeigte sich ein Zusammenhang zwischen Verfärbungslänge und Splintbreite. Durch die unregelmäßige Form des Nasskerns ergeben sich variierende Splintbreiten; während einige der gleich tiefen Stammwunden nur den Splint verletzten, legten andere den Nasskern frei. Letztere Wunden wurden sehr schlecht kompartimentiert, und es zeigt sich eine deutliche Abhängigkeit des Abschottungsvermögens vom verbleibenden intakten Splint im Bereich der Wunde.

VTIHTBB; Populus x euramericana; holzanatomische Untersuchungen; Wundholz; Mikroskopie; Verfärbungen; Kambialreaktionen; Parenchymzellen; Reaktionsholz
Dokumentennummer: T0 89 2409
Signatur: 50 D 22


5. Titel: Exportrestriktionen als Mittel der Industrie - Entwicklungspolitik, dargestellt am Beispiel des Tropenholzaußenhandels Indonesiens

Autor(en): Wolff, E.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [102 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Entwicklung der Holzindustrie Indonesiens in den 80er-Jahren ist in besonderem Maße ungewöhnlich. Innerhalb einer Dekade wurde hier eine Holzindustrie von beachtlichem Umfang aufgebaut. - Dabei wurde deutlich, dass die regulative Gesetzgebung der indonesischen Regierung von entscheidender Bedeutung für diese stürmische Entwicklung und den Anstieg der Exporte von Holzhalbwaren und weiterverarbeitenden Holzprodukten war. - Eine detaillierte Betrachtung der holzwirtschaftlichen Entwicklung Indonesiens, auch unter diesem speziellen Aspekt, erschien insbesondere deswegen interessant, weil die Gesetzgebung und deren Auswirkungen einen Themenbereich darstellen, der in der Regel von internationalen Fachberatungsfirmen in dieser Form nicht behandelt wird.

VTIWFW Tropenholz Außenhandel Handelbeschränkungen handelspolitische Eingriffe gesetzliche Bestimmungen Rundholz Sperrholz Schnittholz Rattan Entwicklungsland holzverarbeitende Industrie
Dokumentennummer: T1 90 1919
Signatur: 51 D 2


6. Titel: Bestimmung des Element- und Kohlenhydratgehaltes von in unterschiedlichen Erdkulturen angezogenen Fichten

Autor(en): Riedel, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [88 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit sollte im Rahmen der Ursachenforschung von Waldschäden überprüft werden, inwieweit Böden bzw. Bodenlösungen aus verschiedenen Waldschadensgebieten unter Ausschluss anderer variabler Faktoren Einfluss auf Zuwachs, Nährstoffgehalt, Schadstoffgehalt und Kohlenhydratgehalt von Fichtensämlingen haben. - Das Material für diese Arbeit stellen Fichtensämlinge dar, die nach fast zweijährigem Wachstum auf Baumschulerde für eine weitere Vegetationsperiode auf Böden unterschiedlicher Herkunft und Schichtung angesetzt wurden. Standorte zur Probennahme waren Ratzeburg, Fichtelberg, Bodenmais, Kelheim, Eichstätt und Freising. Das erste Kollektiv wurde mit Leitungswasser, das zweite Kollektiv mit Regenwasser gewässert. - Zur Aufarbeitung wurden die Fichten in einzelne Fraktionen unterteilt, die Biomasse wurde bestimmt und für die anschließende Elementanalyse am ICP wurden die Proben gedarrt, gemahlen und aufgeschlossen. Für die Kohlenhydratanalyse mussten die Proben gefriergetrocknet, gemahlen und extrahiert werden.

VTIHTBB; Picea abies; verschiedene Bodensubstrate; Nadeln; Kohlenhydrate; Nährelemente; experimentelle Untersuchungen; Biomasse; Bodenlösung; pH-Wert; Feinwurzeln; Waldschäden
Dokumentennummer: T1 90 2071
Signatur: 51 D 6


7. Titel: Untersuchungen zum ASAM-Aufschluss von Einjahrespflanzen [Studies on the ASAM (alkaline sulfite process with addition of anthraquinone and methanol) pulping of annual plants]

Autor(en): Baum, N.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [131 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Der ständig steigende Weltbedarf an Zellstoff und Papier macht es notwendig, neue Rohstoffquellen zu erschließen. Weltweit, besonders aber in Ländern der dritten Welt, hat darum die Zellstofferzeugung aus Einjahrespflanzen in den vergangenen Jahren stärker zugenommen als jene aus Laub- und Nadelhölzern. Die global zunehmende Verschmutzung der Umwelt macht es erforderlich, neue, umweltfreundliche Aufschluss- und Bleichverfahren zu entwickeln. Ein emissionsfreier Prozess macht den Betrieb einer Chemikalienrückgewinnung notwendig, die beim Aufschluss von Einjahrespflanzen eine Entkieselung der Ablauge erfordert. - Im Rahmen der Diplomarbeit wurde zunächst Weizenstroh (Tritium vulgare) nach dem ASAM-Verfahren aufgeschlossen. Dabei sollte eine Optimierung der Aufschlussparameter Methanol- und Anthrachinonanteil, Kochzeit, Aufschlusstemperatur, Chemikalienmenge und -zusammensetzung sowohl für den ASAM-Aufschluss mit Natriumhydroxidzusatz (ASAM 1) als auch für den ASAM-Aufschluss mit Natriumkarbonatzusatz (ASAM 2) druchgeführt werden.

Linum usitatissimum; Sorghum bicolor; Oryza sativa; Miscanthus sinensis; Einjahrespflanzen: erneuerbare Rohstoffe; Kieselsäuregehalt; Zellstoffaufschluss; ASAM; Delignifizierung; Ablauge; Entkieselung; Anthrachinon; Methanol: Zellstoffeigenschaften; chlorfreie Bleichverfahren; VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 91 1084
Signatur: 52 D 9


8. Titel: Bestimmung des Restligningehaltes von Feststoffen mit Hilfe der FTIR-Spektroskopie

Autor(en): Wieger, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [75 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Nachdem IR-Spektrometer für Routinemessungen in den 50er-Jahren entwickelt wurden, haben IR-spektroskopische Charakterisierungsmethoden in Wissenschaft und Technik große Bedeutung erlangt. Da die 1510 1/cm-Bande bei Holzspektren sich proportional zum Ligningehalt verhält, war es von Intersse zu untersuchen, inwieweit sich mit Hilfe dieser Bande der Restligningehalt von Zellstoffen bestimmen lässt. - Die Kappazahl wird zurzeit labormäßig mit einem Aufwand von etwa 30 min nasschemisch bestimmt. Noch länger dauert die Klason-Ligninbestimmung, da für diese Bestimmung mit allen Vor- und Nacharbeiten bis zu 3 Tage benötigt werden. - Ferner sollte in Anlehnung an Untersuchungen von Faix et. al. 1987 untersucht werden, wie zuverlässig die Methode auch für Kappazahlen unter 30 ist. Zu diesem Zweck wurden zwei ASAM-Zellstoffreihen und eine Sulfat-Zellstoffreihe aus dem Institut für Holzchemie der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft sowie industriell hergestellte Zellstoffe der Firmen: PWA, Hannoversche Zellstoff AG, Schwäbische Zellstoff AG und Feldmühle AG, auf ihren Restligningehalt mit Hilfe der FTIR-Spektroskopie untersucht.

Zellstoffe; Feststoffgehalt; Restlignin; Anteilsmengen; Bestimmungsmethode; Infrarot; Spektroskopie; Transmissionstechnik; Reflexionsmethode; Differenzspektrenmethode; Kappazahl; Ligningehalt; vergleichende Untersuchungen; VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 91 91
Signatur: 51 D 15


9. Titel: Untersuchungen zur enzymatischen Zellstoffbehandlung und den Auswirkungen auf die Bleichbarkeit von ASAM-Pappelzellstoff

Autor(en): Kaufmann, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [135 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Bei der Entwicklung alternativer Bleichverfahren von Zellstoffen bieten biotechnologische Verfahren einen interessanten Ansatz. Die Behandlung von ungebleichten Laubholzzellstoffen mit Xylanasen zur Verbesserung der Bleichbarkeit der Zellstoffe ist eine der biotechnologischen Möglichkeiten. - Aufgabe der Diplomarbeit war es, nach dem ASAM-Verfahren aus Kurzumtriebs-Pappelholz erzeugten Zellstoff mit Xylanasen bzw. alpha-Glucuronidase zu behandeln und die Auswirkungen auf die Bleichbarkeit des Zellstoffes zu untersuchen. - Zur Erzeugung von Ausgangszellstoff wurde 5-jähriges, entrindetes Pappelholz des Klons Muhle-Larsen nach dem ASAM-Verfahren aufgeschlossen. Dabei wurde ein Zellstoff mit Natriumcarbonat als Zusatzalkali unter milden Kochbedingungen und ein anderer mit Natriumhydroxid als Zusatzalkali unter schärferen Kochbedingungen erzeugt. Der NaOH-Ausgangszellstoff mit einer Kappazahl von 8 wies im Verhältnis zum Carbonat-Ausgangszellstoff mit einer Kappazahl von 17 eine um etwa 10 % verminderte statische Festigkeit auf. - Eine Zelllängenmessung des aus 5-jähriger Muhle-Larsen-Pappel erzeugten Zellstoffs ergab eine durchschnittliche Zelllänge von 0.79 mm. Im Vergleich dazu ergab die Messung der Zelllängen eines aus 11-jähriger Hybridaspe erzeugten Zellstoffes eine durchschnittliche Zelllänge von 0,82 mm. Die recht hohe durchschnittliche Zelllänge der 5-jährigen Pappelfasern wirkt sich positiv auf die Festigkeitseigenschaften aus.

VTIHTBC; Populus trichocarpa; ASAM-Verfahren; Zellstoffbleiche; Bleichbarkeit; Hemicellulosen; Enzymaktivität; Glucuronidase; Xylanase; Ozonbleiche; Alkaliextraktion
Dokumentennummer: T0 89 2408
Signatur: 50 D 21


10. Titel: Zellstoffherstellung aus Eucalyptusholz nach dem ASAM-Verfahren

Autor(en): Wandinger, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [120 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die wachsende Bedeutung, welche Eucalyptuszellstoffen als Rohstoff zur Papierherstellung zukommt und das gesteigerte Umweltbewusstsein erfordern eine umweltfreundlichere Herstellung dieser Stoffe. Dabei wird an ein neues Aufschlussverfahren die Forderung gestellt, Zellstoffe zu erzeugen, welche hinsichtlich der technologischen Eigenschaften den Sulfatzellstoffen zumindest ebenbürtig sind. - Bei Einsatz von chlorhaltigen Chemikalien stellt insbesondere die Bleiche von Zellstoffen eine starke Belastung der Umwelt dar. Insofern ist die Bleichbarkeit der erzeugten Zellstoffe ein ganz wesentliches Kriterium für die Umweltverträglichkeit eines Aufschlussprozesses. - Im Rahmen der Diplomarbeit wurden E. globulus Industriehackschnitzel nach dem ASAM-Verfahren aufgeschlossen. Mangels Untersuchungen in vorangegangenen Arbeiten zum ASAM-Aufschluss lignocellulosischer Rohstoffe wurde zunächst der Methanolgehalt der Flotte in Schritten von 5 % variiert. Die weitestgehende Delignifizierung auf eine Kappazahl von 14,7 konnte mit einem Methanoleinsatz von 25 Vol% der Flotte erzielt werden. In allen weiteren Aufschlüssen wurde mit diesem Methanolanteil gearbeitet.

VTIHTBC; Eucalyptus globulus; Spanien; Zellstoffaufschluss; Eucalyptus; ASAM-Verfahren; alkalisches Sulfitverfahren; Eucalypten chemische Zusammensetzung; Gerbstoffe; reduzierende Wirkung Delignifizierung; Aufschlussprozess; Sulfataufschlüsse; chlorfreies Bleichverfahren; Delignifizierung; reaktionskinetische Betrachtungen
Dokumentennummer: T0 89 2407
Signatur: 50 D 25


11. Titel: Einfluss von wasserlöslichen Holzschutzmitteln auf die elektrische Leitfähigkeit von behandeltem Holz

Autor(en): Friemann, U.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [186 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Rahmen der Diplomarbeit wurde der Einfluss von wasserlöslichen Holzschutzitteln auf die elektrische Leitfähigkeit von behandeltem Holz untersucht. In die Untersuchungen einbezogen wurden die Holzarten Buche, Eiche und Kiefer und insgesamt vier Holzschutzmittel mit je zwei Konzentrationen. - Im Rahmen der experimentellen Untersuchungen sollte weiterhin geklärt werden, ob bei den verwendeten Holzschutzmitteln ein Einfluss des Fixierungsgrades auf den elektrischen Widerstand nachzuweisen ist. Der Einfluss von Holzschutzmitteln auf die Sorptionseigenschaften und auf den elektrischen Widerstand war Gegenstand weiterer Untersuchungen.

VTIHTBP; Fagus sylvatica; Quercus robur; Pinus sylvestris; getränkte Hölzer Holz elektrische Leitfähigkeit untersuchte Parameter Holzschutzsalze Holzfeuchte Holzanatomie Rohdichte akzessorische Bestandteile Holzschutzmittel Fixierung Sorption
Dokumentennummer: T1 90 2118
Signatur: 51 D 16


12. Titel: Bewertung des Beitrages verschiedener Faserstoffe zu technologischen Eigenschaften von LWC-Papieren

Autor(en): Klein, E.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [91 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Qualität eines Papierproduktes wird entscheidend beeinflusst durch die Eigenschaften der verwendeten Fasern. - In der Diplomarbeit wurden die Papiereigenschaften (drei Festigkeitseigenschaften, drei optische Eigenschaften) der einzelnen Faserstoffe als Bewertungskriterium der verschiedenen untersuchten Mischungen herangegangen. - Das Mischen verschiedener Faserstoffe stellt eine bedeutende Maßnahme dar, um einerseits betriebswirtschaftliche Zielsetzungen zu verwirklichen und andererseits gewünschte papiertechnologische Eigenschaften zu züchten. Deshalb sind die Kenntnisse über den Verlauf der Mischung für die Gestaltung eines optimalen Produktionsprogramms aus ökonomischen Gründen von Wichtigkeit. - Die technische Aufgabenstellung dieser Arbeit bestand darin, die Untersuchung von Eigenschaftsentwicklungen der Mischungen 1) Steinschliff/Zellstoff, 2) Steinschliff/CTMP; 3) CTMP/Zellstoff, 4) Steinschliff/CTMP/Zellstoff durchzuführen.

VTIHTBC; Papierherstellung; Leight-weight-coated-papers; eingesetzte Faserstoffe; Holzstoff; Steinschliff; CTMP; Zellstoffe; vergleichende Untersuchung; Papiereigenschaften; Reisslänge; Durchreißfestigkeit; spezifisches Volumen; Opazität; Lichtstreuungskoeffizient; betriebswirtschaftliche Bewertung
Dokumentennummer: T2 91 75
Signatur: 50 D 9


13. Titel: Untersuchungen zu Entwicklungsmöglichkeiten der technischen Holztrocknung in Argentinien mit dem Schwerpunkt der Trocknung von Quebracho blanco (Aspidosperma quebrachoblanco, Schlecht

Autor(en): Elges, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [71 p.;]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Das Ziel der Diplomarbeit bestand darin, die Situation und Entwicklungsmöglichkeiten der technischen Holztrocknung in Argentinien zu untersuchen, wobei als Schwerpunkt die Trocknung von Quebracho blanco-Holz vorgesehen war. - Für diese anwendungsorientierte Trocknungsforschung wurden mittels einer Umfrage Informationen über den Entwicklungszustand, die wirtschaftliche Bedeutung der Trocknungstechnik und das Fachwissen über Holztrocknung in der Praxis gesammelt. - Die technische Holztrocknung ist in Argentinien bisher nur sehr wenig verbreitet. Noch vor wenigen Jahren mussten Trocknungsanlagen komplett aus Europa importiert werden. Deren hohe Anschaffungskosten ließen meist nur die Installation kleiner Trocknungskapazitäten zu. - Inzwischen planen und bauen zwei argentinische Firmen Trockenkammern nach europäischen Vorbildnern für das konventionelle Frischluft-Abluftverfahren. Die dazugehörigen Steuer- und Regelanlagen beziehen sie nach wie vor von europäischen Herstellern.

VTIHTBP; Aspidosperma quebrachoblanco; Holztrocknung; Trocknung Methoden; Holz Feuchtegehalt; Rohdichte; Quellen; Schwinden; Fragebogen; vergleichende Untersuchungen
Dokumentennummer: T0 89 2506
Signatur: 50 D 15


14. Titel: Untersuchungen zur Bleiche von Birkensulfatzellstoff ohne Einsatz von Elementarchlor

Autor(en): Schild, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [97 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Sulfatzellstoffe haben nach dem Aufschluss einen höheren Gehalt an Restlignin als Sulfitzellstoffe, der darüber hinaus in der Bleiche schwerer abgebaut werden kann. Aufgrund des gesteigerten Umweltbewusstseins und der höheren Auflagen der Industrie für den Umweltschutz ist es notwendig, gerade auch für Sulfatzellstoffe Bleichfolgen zu entwickeln, die das Abwasser in geringerem Maße belasten als herkömmliche Sequenzen. - Im Rahmen der Diplomarbeit sollte für einen Birkensulfatzellstoff die Bleichbarkeit in einer Sequenz ohne Elementarchlor geprüft werden. Der Zellstoff stammte aus dem Werk der Mo och Domsjö AB in Husum, Schweden. Als Bleichchemikalien wurden Sauerstoff, Ozon sowie Stickstoffdioxid, Chlordioxid und Natronlauge eingesetzt.

VTIHTBC; Betula; Schweden; Zellstoffherstellung; Bleiche; Schweden Zellstoffindustrie; Umweltforschung; Sauerstoffbleiche; Referenzbleiche; Ozonbleiche; Faktorversuche
Dokumentennummer: T0 89 2528
Signatur: 50 D 4


15. Titel: Herstellung von Spanplatten aus Quebracho blanco und Pinus taeda

Autor(en): Kindle, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [123 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit ist Teil eines umfangreichen Forschungsprogramms der Forstlichen Fakultät der Nationaluniversität Santiago del Estero, Argentinien, mit dem Ziel, die Hölzer der argentinischen Region Chaco detailliert zu beschreiben und ihre Nutzungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Unterstützt wird dieses Programm von der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), Bundesrepublik Deutschland, durch Bereitstellung von Sachmitteln und Entsendung von Fachkräften. - Im Rahmen eines Teilprojektes sollte die Eignung des Quebrachoholzes zur Spanplattenherstellung untersucht werden. Durch die geringen Anforderungen der Spanplattenindustrie an die Stammqualitäten könnten Rundholzsortimente, die sich nicht zur Schnittholzproduktion eignen, einer höherwertigen Nutzung als vergleichsweise der Holzkohlenerzeugung zugeführt werden.

VTIHTBP; Aspidosperma quebracho blanco; Pinus taeda; Spanplatten; Rohholz; Holzarten; Eigenschaften; Herstellungsverfahren; Späne Herstellung; Biegefestigkeit; Biege-E-Modul; Querzugfestigkeit; Plattenprüfung; Normung
Dokumentennummer: T0 89 2529
Signatur: 50 D 14


16. Titel: Forstliche Nebennutzungen in der "Region Central" Togos. Ein Beitrag zur projektbegleitenden Forschung

Autor(en): Börner, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [104 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Arbeit macht Aussagen über forstliche Nebennutzungen in mehreren Dörfern der Region Central in Togo. Sie werden gestützt auf Befragungen und Beobachtungen des Autors. Die Untersuchung ist ein Beitrag zur projektbegleitenden Forschung für ein GTZ-Projekt, das sich mit dörflicher Aufforstung beschäftigt.

VTIWFW; Togo; Forstwirtschaft; forstliche Nebennutzung; Waldfeldbau; Nahrungsmittel; Genussmittel; Viehfutter; Pharmazeutika; Gummi; Harze; Farben
Dokumentennummer: T0 89 2218
Signatur: 50 D 8


17. Titel: Energieversorgung von Haushaltungen in Afrika

Autor(en): Preuss, U.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [93 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Diplomarbeit soll einen Überblick über die gegenwärtige Situation der Energieversorgung von Haushaltungen in Afrika (ohne Republik Südafrika, da kein Entwicklungsland) vermitteln. Darauf aufbauend werden die Möglichkeiten und Probleme von Konzepten zur Versorgungssicherung beschrieben. Die zum Schluss behandelten Rahmenbedingungen sollen die Beziehungen zu anderen Bereichen aufzeigen und auf die Notwendigkeit der Berücksichtigung dieser Zusammenhänge hinweisen.

VTIWFW; Afrika; Diplomarbeit; Energieversorgung; Brennstoffe; Holzkohle; Aufforstung; Entwicklungsländer; Bevölkerungswachstum; ökologische Aspekte; ökonomosche Konflikte
Dokumentennummer: T1 90 318
Signatur: 50 D 10


18. Titel: Fertigungsorganisatorische und wirtschaftliche Analyse eines mexikanischen Sperrholzbetriebes

Autor(en): Förster, R.A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [139 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Der in der Diplomarbeit untersuchte Betrieb, die Firma Maderas Industrializadas de Quintana Roo (MIQRO), stellt neben Sperrholz in einem kleinen Sägewerk auch Schnittholz her. Es handelt sich um ein staatliches Unternehmen, welches für die regionale forstliche und industrielle Entwicklung als sehr bedeutend gilt. Seit einigen Jahren arbeitet das Unternehmen mit größer werdenden Verlusten. Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung liegt in der Tatsache, dass sich die Marktposition der Firma durch Veränderungen auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten in den letzten Jahren deutlich verschlechtert hat. - Die Arbeit beschäftigt sich mit der kurzfristen Produktionsplanung. Eine Verbesserung der Produktionsplanung als Teilbereich des Rechnungswesens scheint ein erfolgversprechender Weg zu sein, die Ertragslage des untersuchten Unternehmens zu verbessern. - Das Ziel der Arbeit liegt in der Aufstellung eines Modells der linearen Optimierung, welches die relevanten Größen der Beschaffung, der Fertigung und des Absatzes berücksichtigt. Die Ergebnisse der Optimierung sollen dahingehend interpretiert werden, in welchem Grad sie aktuelle Probleme des Betriebes zu lösen vermögen und welche konkreten Vorgehensweisen sich daraus ableiten lassen.

VTIHTBP; Sperrholzherstellung Fertigungsablauf Produktionsplanung Kosten Ablaufplanung Bedarfsplanung lineare Optimierung Modellbildung
Dokumentennummer: T1 90 1059
Signatur: 50 D 26


19. Titel: Untersuchungen zum Verdichtungsverhalten von Spänen und Gips-Span-Gemengen

Autor(en): Kerseboom, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [133 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit sollte das Verdichtungsverhalten von Spänen und Gips-Span-Gemengen untersucht werden. Dabei wurde sowohl die Formungsphase als auch die sich anschließende Setzungsphase (Druckabfall nach Aufbringen der Maximalkraft) untersucht. - Des Weiteren sollten sogenannte Grenzverdichtungsbereiche aufgezeigt werden. Als Grenzverdichtungsbereiche werden hierbei solche Bereiche verstanden, in denen es durch ein Überangebot des Wassers zu einem überproportionalen Druckanstieg und zu einer Überverdichtung der Holzsubstanz kam, was Gefügezerstörungen und somit verminderte Festigkeiten zur Folge hatte.

VTIHTBP; gipsgebundene Spanplatten Holzspäne Gips-Span-Gemenge hydraulisches Pressen Pressverhalten Verdichtungseigenschaften Platten Dichte Einflussparameter Druck Holzfeuchtigkeit Prüfmaschinen Plattenprüfung
Dokumentennummer: T1 90 1058
Signatur: 51 D 1


20. Titel: Untersuchungen zur Erhöhung der Haftfestigkeit zwischen Gips und Holz als Maßnahme zur Verbesserung der technologischen Eigenschaften gipsgebundener Holzwerkstoffe

Autor(en): Smid, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [71 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Untersuchungen im Rahmen der Diplomarbeit haben die Verbesserung der Haftfestigkeit zwischen abgebundenem Gips und Holz bei den Holzarten Pappel und Fichte zum Ziel. - Untersucht werden der Einfluss der Holzfeuchtigkeit, der Holztrocknung, einer Oberflächenbeschichtung und einer Platzierung von Kristallen auf/in der Holzoberfläche. Anhand hergestellter Gips-Furnier-Probekörper werden die Einflüsse der Furnierbehandlungen mittels der Scher- bzw. Querzugfestigkeitsprüfung bestimmt.

VTIHTBC; Populus Picea abies; Halbtrockenverfahren Grenzflächen Gips Holz Haftungseigenschaften Verbesserungsmöglichkeiten Verfahrenstechnik Spanbehandlung Behandlungsmittel Ca(OH)2 SO2 Furnierprobekörper Prüfung Querzugfestigkeit Rasterelektronenmikroskopie
Dokumentennummer: T1 90 278
Signatur: 51 D 12


21. Titel: Linear-elastische Spannungsuntersuchungen mit der finite Element Methode bei schnellem Feuchteanstieg

Autor(en): Grethen-Bussmann, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [106 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Wird Holz einem feuchteren Raumklima ausgesetzt, vergrößert es sein Volumen. Durch die unterschiedlichen Quellmaße entlang der drei holzanatomischen Richtungen tritt bei größeren Querschnitten eine innere Behinderung der Quellung ein. Dieser Vorgang führt zu Spannungen in dem Körper. Sehr kleine Querschnitte sind davon nur begrenzt betroffen. - Die Spannungsuntersuchungen fanden an Leimbindern mit den Breiten 12, 14 und 20 cm und den Brettstärken 25, 28, 35 und 45 mm statt. - Der Feuchteanstieg wurde konstant über den Querschnitt und als quadratische und kubische Parabel gewählt. - Zur Berechnung der Spannungen wurde die Methode der finiten Elemente benutzt. Basis der Berechnung waren die Annahmen des ebenen Spannungszustandes und des linear-elastischen Materialverhaltens. - Ziel der Untersuchung war es, unter Berücksichtigung der geringen Querzugfestigkeit von Holz, besonders gefährdete Zonen in den Bauteilen zu konkretisieren und den Einfluss der Geometrie des Querschnitts auf die Spannungswerte zu erfassen.

VTIHTBP; Holz Materialeigenschaften Spannung Elastizität Feuchtegehalt Querzugfestigkeit Quellen Schwinden EDV-Einsatz Finite-Elemente-Methode
Dokumentennummer: T1 89 183
Signatur: 50 D 20


22. Titel: Mikroskopische Untersuchung zur PMDI-Verteilung in Spanplatten

Autor(en): Roll, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [148 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Aufgrund der Ergebnisse zahlreicher Vorversuche wurde der Klebstoff PMDI mit dem Farbstoff Sudan 4 bzw. mit dem Fluorochrom Blankophor MAR vermischt und auf Spanoberflächen und in Spanplatten-Mikrotomquerschnitten im Durchlichthellfeld sowie im floureszierenden Licht mikroskopiert. Erarbeitete Einrichtungen ermöglichten eine spezielle Spanpräparation sowie die Mikrotomie von Spanplattenklötzchen nach vorheriger Einbettung in das Glykol-Methacrylat Bone Resin. Ergänzungsversuche zur Abschätzung einiger methodisch bedingter Artefaktbildungsmöglichkeiten ergaben: 1) Beide Kontrastierungsmittel werden durch das verwendete Hydrophobierungsmittel von PMDI nicht getrennt und nehmen auf die PMDI-Eigenschaften nur in einem für die Mikroskopie vernachlässigbarem Ausmaß Einfluss. 2) Die Probenquellung in Bone Resin-Infiltrationslösung verändert den Spanverbund nur gering.

VTIHTBP; Spanplattenbindemittel PMDI (polymeres Diphanyl-methan-4, 4'-Diisocyanat) physikalisch-mechanische Eigenschaften Festigkeit Querzugfestigkeit Quellung mikroskopische Untersuchungen Plattentypen
Dokumentennummer: T1 89 180
Signatur: 50 D 23


23. Titel: Untersuchungen zur Tragfähigkeit von Holzprothesen aus armierten Polymerbeton

Autor(en): Müller, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [66 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit sollte die Eignung von eingeleimten Stäben verschiedener Materialien zur Hirnholzverbindung unter gleichen Bedingungen in Ausziehversuchen untersucht werden. In einem zweiten Schritt war geplant, eine geeignete Ersatzmasse für zerstörte Holzteile zu erproben. Anschließend sollten ausgewählte Materialien für eine Verbindung von Ersatzstoff mit Vollholz herangezogen und im Biegeversuch getestet werden.

VTIHTBP; Holzbauten Sanierung Holzkörper Holzersatz Betonrippenstahl Polystal Polymerbeton Verbundfestigkeit physikalisch-mechanische Eigenschaften Biegefestigkeit
Dokumentennummer: T1 89 181
Signatur: 50 D 19


24. Titel: Wundreaktionen im Holzgewebe nach Entnahme von Bohrkernen bei Birke, Buche und Linde

Autor(en): Ebenritter, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [51 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holzbiologie

Die Effektivität der Abschottung von Wunden ist bei verschiedenen Baumarten unterschiedlich. Zur Klärung der möglichen Ursachen wurden die Wundreaktionen bei 1 und 2 Jahre alten Bohrlöchern an insgesamt 17 Buchen, Linden und Birken makroskopisch und an je 3 Buchen, Birken sowie Linden lichtmikroskopisch und ergänzend elektronenmikroskopisch untersucht.

VTIHTBB; Betula pendula; Fagus sylvatica; Tilia cordata; Bohrkerne Wundgewebe Kallus Verfärbungen Elektronenmikroskopie Holz Gefäße Pilzbefall
Dokumentennummer: T1 89 184
Signatur: 50 D 18


25. Titel: Verbesserungen der Trocknungstechnik zur Verminderung von Ahornverfärbungen und Auswirkungen auf den Betriebsablauf

Autor(en): Koch, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [103 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ahorn gilt in Bezug auf Feuchtebewegungen als einfach zu trocknende Holzart, bedingt durch seine biologischen und chemischen Merkmale können sich jedoch bei der Trocknung Verfärbungen ergeben, die insbesondere bei der Verarbeitung zu Flöten einen deutlichen Nachteil darstellen. Die Aceaceae, zu der Ahorn gehört, sind ausgesprochene Phenolakkumulatoren, dem dieser Stoffklasse zugehörigem Leucoanthocyanidien wird mit ziemlicher Sicherheit eine Beteiligung an der Entstehung von rotbraunen Verfärbungen zugeschrieben. Ziel der Diplomarbeit war die Untersuchung von Einflussfaktoren auf die auftretenden Verfärbungen und davon abgeleitet, die Verbesserung der Trocknungstechnik zur Erzeugung von verfärbungsfreiem Ahornholz.

VTIHTBP; Acer pseudoplatanus; Ahorn Holztrocknung Holzverwendung; Blockflöten Produktion Holz Verfärbungen Holzfeuchte Pilzbefall Freilufttrocknung Konvektionstrocknung Mikrowellentrocknung Vakuumtrocknung
Dokumentennummer: T2 90 443
Signatur: 51 D 8


26. Titel: Einfluss der Oberflächenperforation auf die Rißbildung bei der Trocknung von Fichtenkonstruktionsholz

Autor(en): Mieth, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [90 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Zuge neuer Bautrends werden an Konstruktionsholz erhöhte Anforderungen im Hinblick auf den Holzfeuchtigkeitsgehalt und die optische Beschaffenheit gestellt. - Im Rahmen der Diplomarbeit sollte untersucht werden, ob durch Oberflächenperforation von Konstruktionshölzern eine Verbesserung des Riss- und Trocknungsverhaltens erreicht werden kann. Zu diesem Zweck erfolgte eine Perforation an Fichtenkonstruktionsholz mit drei verschiedenen Querschnittsabmessungen aus jeweils zweistieligem Einschnitt. Bretter (04/26 cm) und Kanthölzer (08/18 cm) wurden einer Nadelstichperforation unterzogen. Bei Balken (14/26 cm) fand eine Schlitzperforation statt. Entsprechende Vergleichsproben wurden nicht perforiert.

VTIHTBP; Picea abies; Konstruktionsholz Perforationsverfahren Nadelstichperforation Schlitzperforation Risse Entstehung Trocknungsmethoden Freilufttrocknung Kammertrocknung
Dokumentennummer: T1 90 1665
Signatur: 51 D 5


27. Titel: Einfluss trocknungsbedingter Verschalung auf die Querzug- und Scherfestigkeit von Brettschichtholz aus Fichte

Autor(en): Soff, P.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [100 p.]
Publikationsjahr: 1989
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

An Brettschichtholzkonstruktionen aus Fichte, die in verbautem Zustand auf Querzug beansprucht sind, traten in der Vergangenheit wiederholt Defekte auf, deren Ursachen nicht eindeutig erklärbar waren. Als eine mögliche Ursache für die verminderte Querzugfestigkeit kam die Art der Trocknung der Brettlamellen in Betracht. Scharfe Trocknungsbedingungen, wie sie in der Praxis bei Verwendung von Trockenkammern oder bei nach dem Durchlaufprinzip durchgeführten Trocknungen vielfach üblich sind, führen in den Brettlamellen zu Eigenspannungen. Diese als Verschalung bezeichnete Verteilung von Druck- und Zugspannungen im Brett ist äußerlich zwar nicht zu erkennen, sie kann jedoch durch Schneiden von Schicht-, Zinken- oder Gabelproben aus den Lamellen sichtbar gemacht werden. - Im Rahmen dieser Untersuchung wurden Brettlamellen, die aus insgesamt 29 verschiedenen Fichtenstämmen erzeugt wurden, so zu vier Trocknungschargen zusammengestellt, dass die unterschiedlichen Stämme und Stammabschnitte gleich darin vertreten waren. Es wurden eine Freilufttrocknung und drei verschieden scharfe Kammertrocknungen durchgeführt.

VTIHTBP; Picea abies; Brettschichtholz Holztrocknung Trocknungsfühler Verschalung Festigkeitseigenschaften Querzugfestigkeit Scherfestigkeit Holzfeuchte Spannung Verleimung Gabelproben Messungen
Dokumentennummer: T1 90 1664
Signatur: 51 D 4


28. Titel: Marktstudie über Anforderungsprofil und Verwendung von technischem Sperrholz in Betonschalungs- und Fahrzeugbauindustrie in der Bundesrepublik Deutschland

Autor(en): Weidenhammer, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [111 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Mit der Diplomarbeit sollte der Versuch unternommen werden, technisches Sperrholz auf seinen Einsatz hin zu überprüfen, das Anforderungsprofil mit den bestehenden Produkten zu vergleichen, die Konkurrenzsituation gegenüber möglichen Substitutionsprodukten zu analysieren und einen Ausblick in die 90er-Jahre zu geben. - Wesentlicher Inhalt der Arbeit sollte sein, anhand von repräsentativen Befragungen der Betonschalungshersteller und der Fahrzeugbauindustrie das Anforderungsprofil von technischem Sperrholz zu erarbeiten.

VTIHTBP; Holzwerkstoffe; Furnierplatten; Tischlerplatten; Import; Export; mechanisch-physikalische Eigenschaften; Biegung; Elastizität; Fahrzeugherstellung; Betonschalung Marktstudie
Dokumentennummer: T0 88 1643
Signatur: 49 D 18


29. Titel: Umweltschutz und Arbeitshygiene als Aufgabe der technischen Leitung einer Möbelfabrik - Darstellung und Lösungsansätze für einige Problembereiche

Autor(en): Sauthoff, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [97 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Aufgaben einer technischen Leitung einer Möbelfabrik wurden in den letzten Jahren durch die erweiterte Umweltschutzgesetzgebung umfangreicher. - Stand bei Betriebsmittelplanungen in der Aufbauphase der 50er- und 60er-Jahre vorwiegend die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund, so sind beim heutigen Betrieb und bei Neuplanungen eine Fülle von gesetzlichen Auflagen zu berücksichtigen. Dass diese Gesetzgebung unbedingt erforderlich ist, zeigen einerseits die großen Umweltprobleme wie z.B. das Waldsterben und die Luft- und Wasserverschmutzung, zum anderen die zunehmende Belastung der Mitarbeiter in den Betrieben.

VTIHTBP; Möbelindustrie Arbeitsplatz Gefährdungen Berufsgenossenschaft Gefahrstoffverordnung Technische Anleitung zur Reinhaltung von Luft/TA Luft Wasserhaushaltsgesetz Abfallgesetz Oberflächenbehandlung Lacke Beizen
Dokumentennummer: T2 90 480
Signatur: 51 D 10


30. Titel: Rechnerische Untersuchungen zur Querzugbewehrung satteldachförmiger symmetrischer Brettschichtholzträger mit gekrümmter Unterseite

Autor(en): Löber, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [111 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Satteldachförmige Brettschichtholzträger sind häufig verwendete Konstruktionselemente im Hallenbau. Sie eignen sich sehr gut für weitgespannte freitragende Dachkonstruktionen, da sie praktisch in beliebiger Länge und Querschnittsabmessungen hergestellt werden können. Ihr Vorteil gegenüber anderen geeigneten Konstruktionsformen (Stahlbetonträger, Stahlträger, Holzfachwerk- und Holzstegträger) liegt hauptsächlich in der relativ problemlosen Anpassung der geometrischen Form des Trägers an den Verlauf der Momentlinie und dem ästhetischen Erscheinungsbild bei sichtbaren Dachkonstruktionen. - In der Diplomarbeit wurden 74 Träger unterschiedlicher Geometrie mit und ohne Bewehrung untersucht. Die Berechnung erfolgte mit Hilfe der Methode der Finiten-Elemente unter der Annahme des ebenen Spannungszustandes und eines linear elastischen Materialverhaltens. Zur Überprüfung der Ergebnisse wurde für die unbewehrten Träger die Näherungslösung nach E-DIN 1052 herangezogen und für die bewehrten Träger wurde ein von VINCENT und GOPU 36 entwickeltes Berechnungsverfahren verwendet.

VTIHTBP; Brettschichtholz Festigkeitseigenschaften Querzugfestigkeit Elastizität Spannung Finite-Elemente-Berechnung DIN-Normen
Dokumentennummer: T2 90 452
Signatur: 51 D 9


31. Titel: Beschreibung und Analyse der Fertigungsplanung und Fertigungssteuerung in einer Möbelfabrik, mit dem Ziel, Durchlaufzeiten, Lagerbestände, Lieferzeiten und Produktionskosten zu reduzieren

Autor(en): Sauthoff, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [v. 1: 120 p., v. 2: vp. tables only]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Beschreibung und kritische Betrachtung des Ist-Zustandes haben zu der Kenntnis geführt, dass es ausreichende Ansatzpunkte einer Verbesserung der Betriebsorganisation gibt. - Die dargestellten Verbesserungsmöglichkeiten, die auf einer umfangreichen Analyse beruhen und aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht im Einzelnen dargestellt wurden, berücksichtigen die Betriebsbelange hinreichend. Sie sollen als Grundlage und Anregung bei Veränderungen der Betriebsorganisation dienen.

VTIHTBP; Möbelindustrie; Planung; Organisation; Arbeitszeit; Löhne; Gehaelter; Vertrieb; Lagerung; EDV-Einsatz
Dokumentennummer: T2 90 452
Signatur: 50 D 2


32. Titel: Untersuchungen am Schnittholz mit organischen Mitteln gegen Bläue als Ersatz für PCP

Autor(en): Möller-Lindenhof, K.H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [73 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wurden 13 verschiendene organische Prüfpräparate für den Bläueschutz untersucht und mit PCP-Na als Standard verglichen. Zunächst erfolgten Vorversuche am Ordinariat für Holzbiologie in Verbindung mit dem Institut für Holzbiologie und Holzschutz der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft in Hamburg. Später wurden die Mittel während eines zweimonatigen Stipendiats der Deutschen Gsellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) unter tropischen Bedingungen in Kooperation mit dem Forest Research Institute Malaysia (FRIM) erprobt. - Die Vorversuche in Hamburg wurden an Splintholzproben von Kiefer (Pinus sylvestris L.) durchgeführt und galten insbesondere der Festlegung der Wirkkonzentrationen und der Eingrenzung der Verdünnungsschritte für die späteren Untersuchungen unter praktischen Bedingungen. Weitere Untersuchungen erfolgten hinsichtlich der Wirkungstiefe und der Thermostabilität der Prüfpräparate.

VTIHTBB; Pinus sylvestris; Dyera costulata; Hevea brasiliensis; Gonystylus bancanus; Macaranga hosei; Elaeis guineensis; Botryodiplodia theobromae; Ceralocystis; Diplomarbeit; Bläuepilze; Fungizide; Pentachlorphenol; organische Präparate; vergleichende Untersuchung; Tränkung; Wirkungstiefe; Thermostabilität
Dokumentennummer: T2 90 452
Signatur: 50 D 3


33. Titel: Bewirtschaftung des Tropischen Regenwaldes im Siedlungsgebiet Lumbaqui/Ecuador

Autor(en): Fischer, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [165 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Weltforstwirtschaft

Die klimatischen Bedingungen im Bereich des tropischen Gebietes Ecuadors werfen für die dort angesiedelte Bevölkerung Probleme auf, die im persönlichen und im organisatorischen Bereich liegen. - Von ausschlaggebender Bedeutung für die Bewirtschaftung dieser Zone ist die Verbesserung der Organisation in den Bereichen Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten, Information und Wohnbedingungen. Dadurch könnte das Leben auf dem Lande attraktiver gemacht werden. - Alle diese Investitionen setzen allerdings die nachhaltige Bewirtschaftung der Urwaldböden voraus; und somit kommt der Wiederaufforstung und der Bewirtschaftung nach dem agro-, silvo-, pastoralen System eine besondere Bedeutung zu. - Denn nur dieses System sichert eine nachhaltige Bewirtschaftung, ohne das Ökosystem zu zerstören. - Der Aufbau einer leistungsfähigen Holzwirtschaft schafft Arbeitsplätze und steigert die Lebensqualität der Region.

VTIWFW; tropischer Feuchtwald; Ökologie; wirtschaftliche Bedeutung; Klima; Nutzungsformen; Bodentypen; Agroforestry Systeme; Holzbearbeitung; Bevölkerungsstruktur; Landnutzung; Wiederaufforstung; Holz Wertschöpfung; Holzernte
Dokumentennummer: T2 90 452
Signatur: 50 D 13


34. Titel: Kronendachrauhigkeit und Vogelartenreichtum in nordwestdeutschen Nadelwäldern, am Beispiel des Forstamtes Sellhorn

Autor(en): Thieme, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [75 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Weltforstwirtschaft

Anhand von Untersuchungen auf Nadelwaldflächen in der Lüneburger Heide wird der Frage nach den Zusammenhängen zwischen Kronendachrauigkeit und Vogelartenreichtum nachgegangen. - Die Methodik zur Messung von Vegetationsoberhöhen aus Luftbildern sowie Verbesserungsmöglichkeiten und Probleme der Methodik werden beschrieben. Der schon bekannte Einfluss der Morphologie des Bodens auf die Kronendach-Rauigkeit wird zwar eleminiert. Wegen der Ebenmäßigkeit des untersuchten Geländes ändert sich aber an den hier ermittelten Ergebnissen im speziellen Fall kaum etwas. - Weiterhin wird die Erhebung des Vogelartenbestandes, die mit einer Abwandlung der Siedlungsdichtekartierung ermittelt wurde, dargestellt und verschiedene Einflüsse auf die Höhe der ermittelten Artenzahlen diskutiert. Die Ergebnisse, die hinsichtlich der Nadelwaldflächen zustande kommen, werden mit Daten aus Laubmischwäldern verglichen, die schon von anderer Seite erhoben worden waren.

VTIWFW; Aves; Vögel; Artenvielfalt; ökologisches Gleichgewicht; Baumkrone Rauhigkeit; Kronenform; Vögel Fluggewohnheiten; Luftbildwesen
Dokumentennummer: T0 88 2849
Signatur: 49 D 13


35. Titel: Untersuchungen über den Einfluss des Methanolgehaltes und der Temperatur auf Buchenzellstoffe hergestellt nach dem sauren Sulfit- und Bisulfitverfahren auf Magnesiumbasis

Autor(en): Krull, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [113 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Eine Modifizierung des Magnesiumsulfitverfahrens durch Zusatz von Methanol stellt in vielerlei Hinsicht eine bemerkenswerte Alternative zu den konventionellen Sulfitverfahren dar. Die Vorteile dieses modifizierten Aufschlusses liegen insbesondere in der Steigerung der Zellstoffausbeute und der deutlichen Erhöhung der Festigkeitseigenschaften. Auch lassen sich durch Methanolzusatz niedrigere Restligningehalte erzielen, ohne dabei Beeinträchtigungen der Zellstoffqualität in Kauf nehmen zu müssen. Dadurch kann der Bleichaufwand verringert werden. Ferner wird die erforderliche Kochdauer durch die Möglichkeit der Anwendung höherer Aufschlusstemperaturen stark verkürzt. - Die Zielsetzung der Diplomarbeit war es, eine Ausbeutesteigerung und eine Verbesserung der technologischen Eigenschaften bei verringerten Restligningehalten durch Magnesiumsulfitaufschlüsse mit Methanolzusätzen zu erreichen. Dazu wurden die wichtigsten Einflussfaktoren der Magnesiumsulfitkochung mit Methanolzusatz untersucht und durch Regressionsanalyse optimierte Bedingungen zur Herstellung von Papierzellstoffen angegeben.

VTIHTBC; Fagus sylvatica; Zellstofferzeugung; Sulfitverfahren; Kochung; Methanol Einfluss; Lignin Reaktionen; Signifikanztests; Papier Qualität Viskosität; Weißgrad; Aufschluss Dauer; Zellstoffe Festigkeitsentwicklung
Dokumentennummer: T0 88 2841
Signatur: 49 D 14


36. Titel: Einflussfaktoren für das Auftreten von Verfärbungen in Eichenschnittholz bei der technischen Holztrocknung

Autor(en): Brückner, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [113 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Bei den einheimischen Eichen (Quercus robur und Quercus petraea) treten bei der technischen Trocknung häufig unerwünschte Farbänderungen auf, die zum Teil zu einem erheblichen Wertverlust führen. In den bisherigen Veröffentlichungen zu diesem Thema wurden die unterschiedlichsten Meinungen über die Einflussfaktoren und die Ursachen für diese Farbänderungen vertreten. - Ziel der Diplomarbeit war es zu untersuchen, in welchem Maße die Verfärbungen von den bei der Trocknung wirksamen Einflussgrößen Temperatur, rel. Luftfeuchte und Zeit beeinflusst werden, um daraus möglicherweise auf die Ursachen für die Farbänderungen schließen zu können. Weiterhin war von Interesse, ob auch äußere Einflüsse, wie Standort oder die neuartigen Waldschäden, für das Verfärbungsverhalten von Bedeutung sind. Für diese Untersuchungen wurden Proben von 11 waldfrischen Bäumen von vier Standorten und den Schadstufen 0 (gesund) und 3 (stark geschädigt) verwendet.

VTIHTBP; Quercus robur; Quercus petraea; Eichen; künstliche Holztrocknung; Farbänderungen; Farbbestimmung; pH-Wert; Holzqualität; Klimaversuche; Holz Feuchtegehalt
Dokumentennummer: T0 88 2841
Signatur: 49 D 27


37. Titel: Rohdichteverteilung in Kiefern unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Gesundheitszustandes

Autor(en): Schomburg, H.H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [60 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit wurden 14 Kiefern mit unterschiedlich starken Kronenschäden von 3 verschiedenen Standorten in Schweden und Deutschland untersucht. - Ziele der Arbeit waren: 1) Es sollte eine genaue Darstellung der Rohdichteverteilung über den Stammquerschnitt und die Baumhöhe aller Kiefern ermittelt werden. 2) Es war zu prüfen, ob ein systematischer Einfluss der Baumschädigung oder der unterschiedlichen Wuchsbedingungen an den verschiedenen Standorten auf die Rohdichteverteilung in den Stämmen besteht. 3) Exemplarisch sollte untersucht werden, ob eine mathematisch erfassbare Beziehung zwischen Jahrringbreite und Rohdichte der untersuchten Kiefern besteht.

VTIHTBP; Pinus sylvestris; Schweden; Waldschäden; Schadstufen; Nadeln Verluste; Holzqualität; Rohdichte Verteilung; Jahrringe Breite; Messungen; Standort Einfluss
Dokumentennummer: T0 88 2841
Signatur: 49 D 32


38. Titel: Auswirkung einer künstlichen Holztrocknung auf das Fixierungsverhalten von chromathaltigen Holzschutzmitteln

Autor(en): Klipp, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [58 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holzbiologie

An fehlerfreien Kanteln aus Kiefernsplintholz, die mit einem Schutzsalzgemisch vom Typ Chrom-Kupfer-Bor (CKB) imprägniert worden waren, erfolgten in einer Klimaprüfkammer Trocknungsversuche mit milden und scharfen Trocknungsprogrammen. Vergleichsproben wurden vier Wochen luftgetrocknet. An den auf unterschiedliche Holzfeuchten getrockneten Kanteln wurden die Schutzsalzverteilung und der Fixierungsverlauf untersucht. Ferner wurde die bei der technischen Holztrocknung freiwerdende Holzfeuchte auskondensiert und analysiert, sowie die Holzfeuchteverteilung nach dem Abschluss der Trocknung ermittelt.

VTIHTBB; Pinus sylvestris; Holzschutz; Chrom; Imprägnierung; Druckverfahren; Tränkung; Trocknung; Schutzsalz Verteilung; Faserbindung; Holz Feuchtegehalt
Dokumentennummer: T0 88 2841
Signatur: 49 D 35


39. Titel: Dendroklimatologische Untersuchungen an Kiefern und Fichten in Schweden

Autor(en): Krause, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [99 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen eines umfangreichen und langfristigen dendrochronologischen Forschungsvorhabens des Kvartärbiologiska Laboratoriet in Lund, Schweden, wurden für die Regionen Handöl und Gotland je eine regionale Kiefern- und Fichten-Chronologie aufgebaut. Als Material dienten 559 Bohrkerne von 119 Kiefern und 161 Fichten in Handöl sowie 193 Bohrkerne von 70 Kiefern und 40 Fichten auf der Insel Gotland. Mit Hilfe dendroklimatologischer Rechenverfahren wurden für beide Baumarten und Regionen die Klima-Wachstums-Beziehungen erarbeitet, um möglichst weit zurückreichende Rekonstruktionen des Klimas zu erhalten.

VTIHTBB; Schweden; Jahrringchronologie; Klimadaten; Zuwachs; Klima-Wachstum-Beziehungen; Niederschläge; jahreszeitliche Einflüsse; Standortfaktor; Klima historische Rekonstruktion
Dokumentennummer: T0 88 2847
Signatur: 49 D 12


40. Titel: Beschleunigte Fixierung von chromathaltigen Holzschutzmitteln durch Dampftemperaturen unter 100 Grad C

Autor(en): Bör, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [93 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen der Diplomarbeit sollte der Fixierungsverlauf von chromathaltigen Holzschutzmitteln mit Temperaturen unter 100 Grad C in Abhängigkeit von Bedampfungstemperatur und Bedampfungsdauer an imprägniertem Kiefernkant- und -rundholz sowie an imprägniertem Fichtenrundholz untersucht werden. - Das während der unterschiedlichen Bedampfungen anfallende "Kondensat" sollte aufgefangen und auf seinen Schutzsalzgehalt analysiert und mit den Ergebnissen der Schutzsalzverteilung im Holz verglichen werden. - Die Ergebnisse würden ggf. einen weiteren Beitrag zur Entlastung der Umwelt durch verbesserte Holzschutzverfahren darstellen.

VTIHTBB; Pinus sylvestris; Picea abies; Kiefer; Fichte; Holzschutzbehandlung; Schutzsalz; Bedampfung Zeit; Tränkung; Auswaschung; Temperaturverlauf
Dokumentennummer: T0 88 2847
Signatur: 49 D 20


41. Titel: Entwicklung einer Beurteilung von Holzplantagen in den Tropen

Autor(en): von See, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [136 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Weltforstwirtschaft

Ziel der Diplomarbeit ist die Entwicklung eines Beurteilungsschemas für Holzplantagen in den Tropen. Dafür wurden 26 Einflussgrößen, die das System "Plantage" beschreiben, zusammengestellt und anschließend qualitativ bewertet. Es konnte festgestellt werden, dass Industrieplantagen im Allgemeinen empfindlicher auf Einflüsse reagieren als nicht industriell bewirtschaftete Plantagen. Es konnten die unter normalen Umständen besonders wichtigen Einflussgrößen, sogenannte "Weiservariablen" mittels eines kybernetischen Modells abgeleitet werden. Diese "Weiservariablen" sind für den Erfolg von Plantagenprojekten von ausschlaggebender Bedeutung. Auf Basis des hier entwickelten Ansatzes ist es möglich, sie zu erkennen, so dass dem Planer auf diese Art wichtige Entscheidungshilfen gegeben werden.

VTIWFW; tropische Baumanlagen; Bewertungsschema; klimatische Faktoren; Böden; sozia-kulturelle Verhältnisse; Wirtschaft; Infrastruktur; Holzindustrie; Holzverwertung
Dokumentennummer: T0 88 2847
Signatur: 49 D 16


42. Titel: Klimabedingte Verformung und Wasserdampfdiffusionsproblematik an einem Sandwichelement aus Spanplattendeckschichten und PUR-Hartschaumkern

Autor(en): Ludäscher, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [69 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit untersucht die Verformung eines Sachwich-Elementes unter Einfluss eines Differenzklimas über einen längeren Zeitraum. Die gefundenen Ergebnisse werden mit einer theoretisch ermittelten Verformung verglichen und interpretiert. - Die für die Berechnung der Verformung nötigen Materialkennwerte wurden in einer den Hauptversuch begleitenden Versuchsreihe am gleichen Spanplattenmaterial ermittelt.

VTIHTBP; holzhaltige Werkstoffe; physikalisch-mechanische Eigenschaften; verformte Sandwichelemente; Feuchtegehalt; Wasserdampfdiffusion; Quellung; wärmetechnische Berechnungen; Normung
Dokumentennummer: T0 88 2847
Signatur: 49 D 22


43. Titel: Aufschluss von Pappelholz nach dem alkalischen Sulfitverfahren unter Zusatz von Anthrachinon und Methanol (ASAM)

Autor(en): Mix, N.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [172 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Zielsetzung der Diplomarbeit besteht darin, die Eignung von Pappelholz aus Schnellwuchsplantagen für den alkalischen Sulfitaufschluss mit Zusatz von Anthrachinon und Methanol zu untersuchen. Die Untersuchungsschwerpunkte wurden in Hinblick auf eine industrielle Nutzung gewählt.

VTIHTBC; Populus; Zellstoffbleiche; ASAM-Verfahren; Organosolv-Aufschluss; Alkali; Methanol; Kochung Dauer; vergleichende Untersuchungen
Dokumentennummer: T0 88 2847
Signatur: 49 D 33


44. Titel: Anatomische Untersuchungen an Rattan

Autor(en): Weiner, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wurde die anatomische Struktur der wichtigsten südostasiatischen Rattan-Gattungen mikroskopisch untersucht und beschrieben. - Ferner wurde eine anatomische Differenzierung der acht untersuchten Rattan-Gattungen erarbeitet. - Neben der anatomischen Beschreibung wurde ausführlich auf die Morphologie der Rattan-Pflanzen eingegangen, die in hapaxanthe und pleonanthe Pflanzen eingeteilt werden. - Die Ergebnisse der Querschnittsbetrachtungen zeigen, dass sich alle untersuchten Rattan-Gattungen in zwei Bereiche gliedern: in die Peripherie, die aus der Epidermis und der peripheren Zone besteht, und in den Zentralkörper. - Die beiden Hauptkomponenten des Zentralkörpers sind die kollateralen Leitbündel und das Grundparenchym. Beide Hauptkomponenten bleiben in ihrer Struktur und Anordnung über die gesamte Höhe des Rohres unverändert.

VTIHTBB; Calamus; Daemonorops; Rattan; botanische Gattungen; geopgraphische Verbreitung; Morphologie; Pflanze anatomische Struktur; Zelle Aufbau; Leitgefäße; Parenchym; Phloem; Bestimmungsschlüssel
Dokumentennummer: T0 88 1025
Signatur: 49 D 2


45. Titel: Biologische Untersuchungen an Lentinus edodes

Autor(en): Dittberner, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [80 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holzbiologie

Es wurden elf verschiedene Stämme des auf Holz angebauten Speisepilzes Lentinus edodes (Shii-take) auf ihre natürliche Variabilität der physiologischen und enzymatischen Eigenschaften sowie des Holzabbauvermögens untersucht, um weitere Grundlagen für die Kultivierung dieses Pilzes zu schaffen.

VTIHTBB; Lentinus edodes; Speisepilz; Shii-take; Holz Abbau; Kultivierung; Ökologie; Umweltfaktoren Optimierung; Xylanasen; Cellulose-Aktivität; Phenoloxidasen; Gelelektrophorese; Mycel Wachstum; Vitamine
Dokumentennummer: T0 88 1645
Signatur: 49 D 11


46. Titel: Untersuchungen zur optimalen Abgrenzung von Aufschluss und Bleiche der Nadelholzzellstoffherstellung nach dem ASAM-Verfahren

Autor(en): Roock, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [121 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die chlorfreie Bleiche stellt hohe Anforderungen an den zu bleichenden Zellstoff hinsichtlich Bleichbarkeit und Festigkeitspotential. Der ASAM-Aufschluss erfüllt diese Forderungen und eröffnet für die Zukunft die Möglichkeit einer umweltfreundlichen Bleiche unter völligem Verzicht auf Chlor oder chlorhaltige Bleichmittel. - Das Ziel der Untersuchungen bestand darin, die für Nadelholz-ASAM-Zellstoffe entwickelte chlorfreie Bleichsequenz OZEP durch eine Optimierung der Sauerstoffstufe zu verbessern und den günstigsten Übergang vom Aufschluss zur Bleiche zu finden.

VTIHTBC; Zellstoffherstellung; Bleichen; ASAM-Verfahren; konventionelle Bleiche; chlorfreie Bleiche; Kappazahl; Weißgrad; Opazität
Dokumentennummer: T0 88 0783
Signatur: 50 D 12


47. Titel: Untersuchung der technischen, verkehrspolitischen und betriebswirtschaftlichen Einflüsse auf den gewerblichen Güterkraftverkehr von Rundholz mit Lastkraftwagen

Autor(en): Thürmer, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [149 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Der Rundholztransport ist das Bindeglied zwischen Forst- und Holzwirtschaft. Die Transportleistung wird überwiegend von gewerblichen Fuhrunternehmen erbracht, die ihre Leistung bestimmende Faktoren nicht beeinflussen können. Da nur wenige Untersuchungen über die Probleme des Rundholztransportes und der Fuhrunternehmen zur Verfügung stehen, werden die Einflüsse auf den Rundholztransport unter besonderer Berücksichtigung der Leistung von Fuhrunternehmern untersucht. Ziele sind Verbesserungen für den gesamten Arbeitsablauf. - Dazu wurden 30 Tagesstudien bei verschiedenen Unternehmen, eine Kostenstudie sowie die Erfasung von Fahrzeugen und Unternehmen durchgeführt.

VTIOEF; Holztransport Lastkraftwagen; Kranwagen; Kombinationsfahrzeuge; Güternahverkehr; Güterfernverkehr; Zeitstudie; Kostenstudie
Dokumentennummer: T0 88 2208
Signatur: 50 D 5


48. Titel: Die Bestimmung nutzholzentwertender Frassschäden in der Praxis

Autor(en): Wachter, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [89 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holzbiologie

Zu Beginn der Diplomarbeit wird auf die Problematik der Schadenserkennung eingegangen. Im Weiteren folgt eine detaillierte Einführung in die Schadenscharakteristika wichtiger holzzerstörender Arten, Gattungen, Familien oder Gruppen. Die Grundlage dafür bildet das eingehende Studium von Literatur und institutseigenem Befallsmaterial. Die auf diese Weise erworbenen Kenntnisse gipfelten im Entwurf von zwei praktischen Bestimmungsschlüsseln als angestrebtes Ziel dieser Arbeit. Diese sind nach Rinden- und Holzfraßspuren getrennt und unabhängig von der Holzart aufgebaut. Dabei wurden rund sechzig verschiedene Schädlingsarten bzw. -gruppen berücksichtigt.

VTIHTBB; Nutzholzschädlinge; terrestrische Holzzerstörer; marine Holzzerstörer; Frassgänge; Schadbilder; Schädling Identifizierung; Klassifizierung; Holzqualität; Populationsdynamik; Rinde; Bastschicht
Dokumentennummer: T0 88 2211
Signatur: 49 D 28


49. Titel: Dendroökologische Untersuchungen an Fichten und Tannen im Bayerischen Wald

Autor(en): Saß, Ute
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [125 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holzbiologie

In den letzten Jahrzehnten wurden insbesondere in den hohen Lagen des Bayerischen Waldes Erkrankungen und Absterbeerscheinungen an Fichten und Tannen beobachtet. - In der Diplomarbeit wurden 138 Fichten auf 17 Standorten im Inneren und Vorderen Bayerischen Wald sowie 4 Tannenstandorte im Inneren Bayerischen Wald dendroökologisch untersucht. Ihre Jahrringfolgen wurden sowohl in roher, unmodifizierter Form analysiert als auch mit Hilfe verschiedener methodischer Ansätze der Zeitreihenstatistik bearbeitet. Ziel dieser Untersuchungen war es, durch Eliminierung der Faktoren Klima und Alter Zuwachsveränderungen im rezenten Bereich der Jahrringfolgen nachzuweisen bzw. zu verdeutlichen.

VTIHTBB; Picea abies; Abies alba; Jahrringchronologie; Zuwachs; Bohrkerne; klimatische Faktoren; Jahrringfolgen Standardisierung; Frühholz; Spätholz; Splint Anteil; Waldschäden; Holz Qualität
Dokumentennummer: T0 88 2211
Signatur: 49 D 29


50. Titel: Artenzusammensetzung und Variabilität struktureller und technologischer Eigenschaften der südostasiatischen Holzartengruppe Balau

Autor(en): Niermann, H.H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [92 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holzbiologie

Balau ist die Handelsbezeichnung für Holz von Arten der Gattung Shorea, Sektion Shorea sensu ASHTON aus der Familie der Dipterocarpaceae. Diese südostasiatische Holzartengruppe zeichnet sich vor allem durch ihre hohe Rohdichte (Durchschnitt 0,95 g/ccm) und eine sehr gute bis gute Resistenz gegenüber Pilz- und Insektenbefall aus (bisher Klasse 1). Balau wird in erster Linie im Außenbau, auch mit Erdkontakt, verwendet. - Innerhalb der Sektion Shorea ist die Art Shorea laevis besonders häufig. Ihr Holz wurde getrennt von anderen Arten als Bangkirai gehandelt. Das in Europa als Balau/Bangkirai angebotene Sortiment bestand zum überwiegenden Teil aus Holz dieser Art. - Seit 1983 setzte ein verstärkter Import von Balau in die BRD ein. In den Jahren 1985/1986 wurden in diesen Kontingenten zunehmend Anteile beobachtet, die sich von dem bis dahin bekannten Balau unterschieden. In der Folge traten wegen der bestehenden Holzarten-Gewährleistungspflicht Zweifel an der Eigenschaftshomogenität des Sortimentes Balau auf.

VTIHTBB; Shorea; Balau-Hölzer; Eigenschaften; Festigkeit; Elastizität; Biegung; Rohdichte; holzzerstörende Pilze; Verwendungsmöglichkeiten
Dokumentennummer: T0 88 0789
Signatur: 49 D 26


51. Titel: Zur Stabilisierung wassergesättigter archäologischer Laubhölzer durch Gefriertrocknung nach Vorbehandlung mit Polyethylenglykol

Autor(en): Riens, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [111 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holzbiologie

Seit die kulturhistorische Bedeutung archäologischer Nassholzfunde erkannt worden ist, gibt es Probleme bei deren Bearbeitung und Erhaltung. Die Diplomarbeit liefert einen Beitrag zur Gefriertrocknung hölzener Objekte nach PEG-Tränkung und zur Erfassung der Abbauzustände im Holz. Als Untersuchungsmaterial dienten wassergesättigte Erle, Eiche und Buche aus archäologischen Grabungen. - Zur Stabilisierung wurden die Holzproben in Lösungen unterschiedlicher PEG-Konzentrationen und -Molekulargewichte getränkt und danach gefriergetrocknet. Anschließend wurde der Einfluss der Tränklösung auf die Erhaltung des Ausgangszustandes der Hölzer bewertet.

VTIHTBB; Quercus robur; Alnus; Fagus sylvatica; Holztrocknung; Gefriertechnik; fossiles Holz; Polyethylenglykol Tränkung; Holzanatomie; holzchemische Untersuchungen
Dokumentennummer: T0 88 0480
Signatur: 50 D 11


52. Titel: Charakterisierung von Methylcellulosen: Verteilung der Substituenten innerhalb der monomeren Einheiten und entlang der Polymerketten

Autor(en): Schuseil, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [75 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Zur Beschreibung der Verteilung von Substituenten in Methylcellulosen wurden diese sauer und enzymatisch hydrolysiert. - Bei der sauren Hydrolyse wurden monomere, bei der enzymatischen Hydrolyse monomere, oligomere und polymere Kohlenhydrate erhalten. - Monomere Kohlenhydrate wurden mittels Boratkomplex-Ionenaustauschchromatographie, Dünnschichtchromatographie und Massenspektrometrie analysiert. - Nach einer präparativen Trennung von monomeren Kohlenhydraten zeigte sich, dass vier von acht möglichen monomeren Bausteinen bei der Analyse durch Boratkomplex-Ionenaustauschchromatographie getrennt wurden. Eine Kalibrierung des Systems mit Glucose und drei verschiedenen O-Methylglucosederivaten zeigte, dass sich mit dieser Methode bei den benutzten Laufbedingungen die monomere Substituentenverteilung, bezogen auf vier Substanzen, quantitativ beschreiben lässt.

VTIHTBC; Methylcellulose; Hydrolyse; Boratkomplex-Ionenaustauschchromatographie; Dünnschichtchromatographie; Massenspektrometrie; Substituenten; monomere Kohlenhydrate; polymere Kohlenhydrate
Dokumentennummer: T0 89 2244
Signatur: 50 D 16


53. Titel: Verfahrenstechnische Maßnahmen zur Vermeidung von Verfärbungen in Eichenschnittholz während der Kammertrocknung

Autor(en): Hesse, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [79 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Verfärbungen von Weißeiche (Qercus robur und Q. petraea) während der technischen Holztrocknung haben häufig hohe Wertverluste bei der Verwendung dieser Holzarten zur Folge. Die Untersuchung trocknungstechnischer Einflussfaktoren auf die Verfärbung war Ziel der Diplomarbeit. - Die genauen Ursachen der Verfärbungsreaktion sind bis heute nicht ausreichend geklärt; in der Literatur finden sich dazu unterschiedliche Theorien. Es werden sowohl chemische Veränderungen des Lignins und der Hemicellulosen als auch oxidative Prozesse, möglicherweise unter Beteiligung enzymatischer Aktivitäten, als Ursachen vermutet.

VTIHTBP; Quercus robur; Quercus petrea; Eicheln; Holztrocknung; Farbfehler; Trocknung Verfahren; Konvektionstrocknung; Vakuumtrocknung; Heissdampfbehandlung
Dokumentennummer: T0 88 1113
Signatur: 49 D 3


54. Titel: Untersuchungen zum ASAM-Aufschluß von Birkenholz und zur Bleiche der erhaltenen Zellstoffe

Autor(en): Reipschläger, Bernhard
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [79 p.]
Publikationsjahr: 1988
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ein wachsendes Umweltbewußtsein und eine verschärfte Umweltschutzgesetzgebung machen die Suche nach neuen, umweltfreundlichen Aufschlußverfahren für lignozellulosehaltige Rohstoffe nötig. Da ein großer Teil des Zellstoffs einer anschließenden Bleichbehandlung unterworfen wird, darf man Aufschluß und Bleiche nicht getrennt betrachten. Auch bei der Bleiche gilt es, umweltfreundliche Verfahren zu entwickeln und durchzuführen. - Im Rahmen der Diplomarbeit wurde Birke nach dem ASAM-Verfahren aufgeschlossen. Dabei galt es, eine optimale Zusammensetzung der Aufschlußchemikalien Natriumsulfit, Natriumhydroxid und Natriumkarbonat zu finden, wobei andere Aufschlußparameter nicht verändert wurden.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 15 6
Signatur: 49 D 15


55. Titel: Biologische und technologische Untersuchungen an wassergelagerten Stammabschnitten von Fichten aus Waldschadensgebieten

Autor(en): Lache, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [58 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen an je zwei wassergelagerten Stammabschnitten von acht Fichten unterschiedlichen Erkrankungszustandes ließen keinen allgemeingültigen Zusammenhang zum Grad der Schädigung erkennen. - Die festgestellten Unterschiede zwischen den einzelnen Stämmen nach der Wasserlagerung und beim Vergleich mit nicht wassergelagerten Abschnitten der gleichen Fichten sind auf unterschiedliche Feuchtegehalte und/oder Streuungen innerhalb des Stammes zurückzuführen.

VTIHTBP; Picea abies; Langzeit Wasserlagerung; Fichtenstammabschnitt; Immissionsschäden; Schadklassen; Holzfeuchtigkeitsgehalt Vorwasserlagerung; Splintfeuchte; Wegsamkeit; Verfärbungen; Tracheidenlänge; Tränkbarkeit; Eindringtiefe; Ursache; geschädigter ungeschädigter Fichten; Fixierung Schutzmittel; Holzkörper; pH-Wert; Extraktstoffe; Wasserlagerung; Rohdichte; Biegefestigkeit; E-Modul; Druckfestigkeit; Druckscherfestigkeit; Lichtmikroskropie; Splintfeuchten Defizit; Tüpfel; Bakterien; Wassersättigung
Dokumentennummer: T0 88 1599
Signatur: 49 D 5


56. Titel: Bestimmung der Dielektrizitätszahlen von vier einheimischen Holzarten über den gesamten Holzfeuchtebereich

Autor(en): Dreiner, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [120 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Rahmen der Diplomarbeit wird ein solcher Messplatz eingesetzt, dessen Messprinzip sich grundsätzlich von bisherigen unterscheidet. Neben der Beschreibung der Dielektrizitätszahl von Holz ist es deshalb auch Ziel der Arbeit, die sich hieraus ergebenden Möglichkeiten und Problematiken im Bereich der Messtechnik zu beleuchten.

VTIHTBPQuercus robur; Fagus sylvatica; Picea abies; Pinus sylvestris; Holz Technolgie; Dielektrizitätskonstante (DK); Holzfeuchte; Rohdichte; EDV-Einsatz; Mikroprozessoren; Messverfahren
Dokumentennummer: T0 88 1112
Signatur: 49 D 1


57. Titel: Einfluss von Standort, Schadstufe und Trocknungsbedingung auf die elektrische Leitfähigkeit von Rotbuchenholz

Autor(en): Du, Q.P.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [239 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Widerstandskennlinie des Holzes ist definiert als Funktion des spezifischen elektrischen Widerstandes in Abhängigkeit vom Holzfeuchtigkeitsgehalt, wobei die anderen Einflussfaktoren konstant gehalten werden. - Da der elektrische Widerstand von mehreren Faktoren beeinflusst wird und die Hersteller den Messgeräten verschiedene Eichkurven zugrunde legen ist es sinnvoll, die den elektrischen Widerstand beeinflussenden Faktoren genau zu untersuchen, um die Widerstandskennlinien weiter zu differenzieren und somit die Messgenauigkeit zu erhöhen. - Im Rahmen der Diplomarbeit werden die Einflussfaktoren Standort, Schadstufe, Trocknungsbedingung, Holzfeuchtigkeitsgehalt, Rohdichte, pH-Wert und Temperatur untersucht.

VTIHTBP; Fagus sylvatica; Rotbuche Schadholz; elektrische Leitfähigkeit; Einflussfaktoren; Feuchtigkeitsgehalt; Rohdichte; Holztrocknung; pH-Wert; Standort Einfluss; vergleichende Untersuchungen
Dokumentennummer: T0 88 0325
Signatur: 48 D 22


58. Titel: Einfluss der Holzart und der Spangeometrie auf die mechanischen Eigenschaften gipsgebundener Spanplatten

Autor(en): Scriba, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [107 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Mit der Diplomarbeit soll untersucht werden, wie die Spanform die Eigenschaften von gipsgebundenen Spanplatten beeinflusst. In der Literatur sind nur wenige Hinweise über den Einfluss der Spangeometrie auf Festigkeitseigenschaften mineralisch gebundener Spanplatten zu finden. Ebenso fehlen Angaben zur Optimierung der Eigenschaften dieser Plattenprodukte. Aus diesem Grund werden für die Versuche sehr unterschiedliche Spansortimente verwendet. Die Spanform soll so gewählt werden, dass möglichst große Unterschiede und damit Variationsmöglichkeiten in der Spanausbildung abgedeckt sind. Es sollen z.B. Platten mit würfelförmigen und flächigen Spänen hergestellt und miteinander verglichen werden. - Ziel der Arbeit ist es, die bewehrende Wirkung des Holzspans in der gipsgebundenen Spanplatte zu beschreiben. Dazu sollen geeignete Messmethoden gesucht werden, die eine Beschreibung der Bruchmechanik und des Materialverhaltens ermöglichen. Anhand der Ergebnisse soll abgeleitet werden können, welches Spanmaterial eingesetzt werden muss, um Platten mit einem bestimmten Anforderungsprofil herzustellen.

VTIHTBP; Picea abies; Populus; Carpiuus betulus; Gipsspanplatte; Elastizität; Proportionalitätsgrenze; Stahlfaserbeton Vergleich Gipsspanplatte; Matrix Anteil; Faseranteil; Dehnung; Gipsspanplatte; Spanrückfederung; Mikrorisse; E-Modul; Durchbiegung; Rechenmodell Faserbeton; Anwendung Gipsspanplatte; Werkstoffklasse; Verbundsysteme; Variabilität Spanform; Holzgips Verhältnis; Holzart; Faktoren Matrixdichte; Mikrorissbildung; Rissstopperfunktion Späne; Spanorientierung Änderungen; Festigkeitseigenschaften Bestimmung; Holzarten bedingen optimale Spanform; Holz-Gipsbindemittel Verhältnis
Dokumentennummer: T0 88 1581
Signatur: 49 D 10


59. Titel: Dendro-Ökologische Untersuchungen an Kiefern auf unterschiedlich grundwasserversorgten Standorten in der Rhein-Main-Ebene

Autor(en): Bentrup, U.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [75 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Holzbiologie

Eine zunehmende wasserwirtschaftliche Erschließung der Hessischen Rhein-Main-Ebene wirft die Frage nach möglichen Folgen für die Waldvegetation unter Berücksichtigung der regionalen Boden- und Klimagegebenheiten auf. Am Beispiel der Kiefer und in Anlehnung an eine dendroklimatologische Untersuchung von Brockmann et. al. (1987) wurde mit dendroökologischen Methoden untersucht, ob die Kiefer in der Rhein-Main-Ebene auf das Regionalklima reagiert und welche Rolle dabei dem Grundwasser zukommt. - Als Untersuchungsmaterial dienten insgesamt 290 Kiefern im Stadtwald Frankfurt sowie in den Forstämtern Mörfelden-Walldorf und Lampertheim. Ihre Einteilung in drei Grundwasserstandsgruppen stellte zugleich die wahrscheinliche Grundwasserbeeinflussung der Bestände dar.

VTIHTBB; Pinus sylvestris; Kiefern Zuwachs; Jahrringchronologie; Bohrkerne; Klima; Wasserkreislauf; Grundwasser; EDV-Einsatz; Standardchronologie
Dokumentennummer: T0 88 1581
Signatur: 50 D 1


60. Titel: Die Bedeutung der Zeder für die Forst- und Holzwirtschaft Nordafrikas unter besonderer Berücksichtigung der Zedernwälder Marokkos

Autor(en): Ridder, W.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [120 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Weltforstwirtschaft

In der Diplomarbeit wird die Atlaszeder (Cedrus atlantica Manetti) sowohl im Rahmen der Gattung Cedrus als auch in ihren Waldgesellschaften dargestellt und die Entwicklung der Bestände in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet Nordafrika unter Einbeziehen aller diese bestimmenden Faktoren einer detaillierten Betrachtung unterzogen. Darüber hinaus erfolgt eine Bewertung ihres Stellenwertes in der Forst- und Holzwirtschaft der Maghrebländer, wobei neben dem wirtschaftlichen der gleichermaßen bedeutsame kulturhistorische Aspekt der Zeder Erwähnung findet. - Abschließend wird eine Prognose über die unsichere Zukunft der Zeder in Nordafrika wie auch ihre mögliche Rückkehr in die Reihen der Handelshölzer abgegeben.

VTIWFW; Cedrus atlantica; Cedrus libani; Cedrus deodora; Cedrus brevifolia; Marokko; afrikanische Zedern; natürliche Verbreitung; Atlaszeder; Libanonzeder; Himalayazeder; Zypernzeder; Waldgesellschaften;
Dokumentennummer: T0 88 1581
Signatur: 49 D 30


61. Titel: Zusammenhänge zwischen der Vegetationsstruktur und dem Artenreichtum der Vogelwelt

Autor(en): Böttcher, J.H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [84 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Weltforstwirtschaft

In der Diplomarbeit sollte der Zusammenhang zwischen der Habitatstruktur, ausgedrückt als Kronendachrauigkeit, und dem Artenreichtum (Anzahl der auf einer Fläche siedelnden Vogelarten) quantitativ beschrieben werden. Außerdem sollte gegebenenfalls überprüft werden, ob der Zusammenhang zwischen Rauigkeit der Vegetation und Artenreichtum der Vogelwelt auch für Flächen außerhalb von Wäldern, besonders in Bereichen höherer und geringerer Rauigkeit als sie für Wälder des Untersuchungsgebietes gemessen werden können, besteht.

VTIWFW; Aves; Waldvögel; Wald Bestandesformen; Kronenform; ornithologische Daten; Luftbildaufnahmen; Artenschutz
Dokumentennummer: T0 88 1641
Signatur: 49 D 6


62. Titel: Vergleichende anatomische Untersuchungen des Stamm-, Zweig- und Wurzelholzes von Fichten aus Waldschadensgebieten

Autor(en): Feuerstack, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [103 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Holzbiologie

Vergleichende holzanatomische Untersuchungen an Stamm-, Zweig- und Wurzelholz von Fichten aus Waldschadensgebieten wurden mit dem Ziel durchgeführt, eventuelle Veränderungen bei der Holzbildung in geschädigten Bäumen zu erfassen. - Zu diesem Zweck wurde die Holzbildung im Stammholz, in den Zweigen und in den Wurzeln von gesunden und geschädigten Fichten des Forstamtes Farchau/Ratzeburg und des Forstamtes Fichtelberg verglichen.

VTIHTBB; Picea abies; Waldschäden; Holzqualität; Schadstufen; Zellwand; Tracheiden; Jahrringe Breite; Rohdichte; lichtmikroskopische Untersuchungen
Dokumentennummer: T0 88 1641
Signatur: 49 D 24


63. Titel: Untersuchung über Astungsmethoden an Stadtbäumen

Autor(en): Kowol, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [95 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Holzbiologie

In der Baumpflegepraxis bestehen bei der Astung beträchtliche Unsicherheiten bezüglich der Schnittführung. Während das Stummeln eines Astes grundsätzlich abgelehnt wird, werden die Vor- und Nachteile des stammparallelen Schnittes und der Schnittführung auf Astring heftig diskutiert. Im Rahmen der Diplomarbeit wurden an vier Stadtbäumen (zwei Linden und zwei Kastanien) ein Jahr nach der Astung insgesamt je 22 Astring- und stammparallele Schnitte untersucht. Die Wundgrößen, Kallusstärken und die Ausdehnung der Verfärbung wurden ermittelt. Das Gewebe inner- und außerhalb der Verfärbung sowie Holz und Rinde in Wundnähe und der Kallus wurden licht- und zum Teil auch elektronenmikroskopisch untersucht.

VTIHTBB; Tilia platyphyllos; Aesculus hippocastanum; Parkbäume; Holzanatomie; Jahrringe; elektronenmikroskopische Untersuchungen; Ästung; Kallus Bildung; Wunde Größe
Dokumentennummer: T0 88 1641
Signatur: 49 D 31


64. Titel: Der Markt für Holzbearbeitungsmaschinen in Südostasien

Autor(en): Boden, I.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [52 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Diplomarbeit stellt eine Auswertung umfangreicher Literatur der letzten Jahre sowie einer im Jahre 1986 durchgeführten Umfrage bei zahlreichen Firmen und Verbänden des Holzbearbeitungsmaschinenexports dar. Eine Auswertung der Umfrage ist als Anlage enthalten. Es wird damit versucht, diesen im Rahmen des Studiums der Holzwirtschaft wichtigen Bereich internationaler Beziehungen zusammenfassend und zugleich praxisnah darzustellen.

VTIWFW; Holzverarbeitung; Maschinen; Handel; Export; Transport Wege; Geschäfte Abwicklung; Weltmarkt Einfluss; Tropenklima
Dokumentennummer: T0 88 1641
Signatur: 49 D 23


65. Titel: Anwendung volkswirtschaftlich wichtiger Indices für die Forst- und Holzwirtschaft

Autor(en): Binder G.K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [63 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Weltforstwirtschaft

In wirtschaftlichen Diskussionen und der täglichen Berichterstattung in den Medien werden über fast alle Bereiche der Wirtschaft Kenndaten verwendet. - Sie sollen wirtschaftliche Tatsachen belegen und anhand von möglichst vergleichbaren Zahlen verdeutlichen. - Dabei werden für kurze aber klare Darstellungen von Entwicklungen sehr viele unterschiedliche Indices benannt. Am bekanntesten und am meisten verwendet dürfte der Preisindex für die Lebenshaltungskosten sein. Öfter gebraucht werden aber z.B. auch die Indices der Tariflöhne, der Bruttoverdienste, der Grundstoffpreise sowie der Rentenmarkt-Index. - Im Rahmen der Diplomarbeit soll festgestellt werden, welche Indices für die Wirtschaftsbereiche Forst- und Holzwirtschaft von relevanter Bedeutung sind, wie sie errechnet bzw. dokumentiert und in welchem Rahmen sie für Diskussion und Argumentation benutzt werden.

VTIWFW; Holzhandel; Preise Entwicklung; Indexzahlen; Messzahlen; amtliche Statistik; Veröffentlichungen
Dokumentennummer: T0 88 0301
Signatur: 48 D 21


66. Titel: Charakterisierung einiger holzzerstörender Pilze mittels cellulolytischer Enzyme, Gelelektrophorese und Holzabbauvermögen

Autor(en): Steinfurth, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [60 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Holzbiologie

Es wurden einige wichtige Braun- und Weißfäulepilze vergleichend hinsichtlich ihrer Holzzersetzung sowie auf Vorkommen und Aktivität von cellulolytischen und hemicellulolytischen Enzymen untersucht. Da die klassische Myceldiagnose zur Charakterisierung der einzelnen Stämme nicht ausreicht, wurde das Enzymmuster, das die Eigenschaften der einzelnen Stämme widerspiegelt, mit Hilfe der Polyacrylamid-Gelelektrophorese bestimmt.

VTIHTBB; Serpula lacrimans; Heterobasidion annosum; Fagus sylvatica; Pinus sylvestris; holzzerstörende Pilze; Holz Abbau; Enzymaktivität; cellulolytische Aktivität; Gelelektrophorese; Pilze Wachstumsgeschwindigkeit; Xylanase
Dokumentennummer: T0 88 1642
Signatur: 49 D 4


67. Titel: Untersuchung zur Rohdichteverteilung in gegenwärtig importierten Dark Red Meranti/Seraya und Red Lauan Schnitthölzern, Untergattung Rubroshorea, Gattung Shorea, Dipterocarpaceae

Autor(en): Geske, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [109 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Hölzer der Ruboshorea-Gruppe (Dark Red Meranti(DRM)/Seraya und Red Lauan) werden in der Bundesrepuglik nahezu ausschließlich im Rahmenbau (Fenster und Türen) eingesetzt. Die Malaysian Grading Rules (1984) definieren die Sortimentsstruktur und werden auch außerhalb der Grenzen Malaysias (Indonesien) als Sortierung genutzt und beeinflussen so auch maßgeblich die Qualitätsansprüche an andere Sortimente wie Red Lauan aus den Philippinen. Die MRC (1984) nennen als unteren Rohdichtsgrenzwert für DRM 0.560 g/ccm bei 15 % Holzfeuchte. - Wie die Praxis gezeigt hat, sind Rubroshorea-Hölzer einer erheblich geringeren Rohdichte (kleiner 0.450 g/ccm, u=15%) aus technischen und konstruktiven Gründen zum Fenster- und Türenbau nicht geeignet. - In der Diplomarbeit wurden die Rohdichtebereiche derzeitiger Dark Red Meranti/Seraya/Lauan-Importe dargestellt, um zu überprüfen, ob die Sortimentsbestimmungen (MGR, 1984) hinsichtlich der Rohdichte eingehalten werden.

VTIHTBP; Shorea; asiatische Laubhölzer; Nomenklatur; mechanische Eigenschaften; Rohdichte; Holzfeuchte; Farbe; Holzqualität; Fensterbau
Dokumentennummer: T0 88 1642
Signatur: 49 D 25


68. Titel: Holzakustik im Musikinstrumentenbau unter besonderer Berücksichtigung des Piano-Resonanzbodens

Autor(en): Beerlage, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [79 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit wurden Untersuchungen sowohl aus dem wissenschaftlichen als auch aus dem handwerklichen Bereich, die sich mit der Beeinflussbarkeit der Schallverhältnisse im Musikinstrumentenbau durch entsprechende Eigenschaften des Holzes befassen, vorwiegend aus der Literatur zusammengetragen und ausgewertet. Dabei fand das Piano und seine Resonanzanlage eine besondere Berücksichtigung, weil dessen Aufbau akustisch übersichtlicher ist und durch Holzeigenschaften verursachte Einflüsse der Klangcharakteristik eher darzustellen sind als bei der in der Literatur häufiger beschriebenen Violone. - Auf das Wesen der Musik und die sich daraus ergebenden Klangvorstellungen wird nicht weiter eingegangen, obwohl dies die Grundlage für die Beurteilung "schön"-klingender Instrumente ist, auf deren Untersuchung die meisten Veröffentlichungen basieren.

VTIHTBP; Musikinstrumentenbau; Resonanzholz; Holz Feuchtegehalt; Rohdichte; Festigkeitseigenschaften; Elastizitätsmodul; Holzstruktur; Jahrringe
Dokumentennummer: T0 88 1644
Signatur: 49 D 9


69. Titel: Bestimmungsgründe der Preisentwicklung auf dem Fichten-Rohholzmarkt in Hessen in den Jahren 1974-1985

Autor(en): Pack, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [101 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Weltforstwirtschaft

Das Fichten-Stammholz hat für die Forst- und Holzwirtschaft herausragende Bedeutung. - Dementsprechend sind seine Preise und ihre Entwicklung wichtige Indikatoren für beide Wirtschaftszweige. - Das kommt auch durch die umfangreichen statistischen Erhebungen und Auswertungen hierüber, sowohl in der amtlichen wie in der privaten Statistik, zum Ausdruck. - Unterschiedliche Vergleiche und Interpretationen der Statistiken werden von den Marktpartnern immer wieder zunächst zur individuellen, darum oft verallgemeinernden Markteinschätzung benutzt. Die Diskussionen sind häufig sehr heftig, scheinen teilweise unversöhnlich. - Da die Qualität des herangezogenen Zahlenmaterials, soweit überhaupt benannt und erörtert, meist unstrittig ist, beruhen die voneinander abweichenden Einschätzungen im Wesentlichen auf unterschiedlicher Auslegung des Materials. Dabei scheint das Bewusstsein über den Wert bestimmter Erhebungen für die Beurteilung des Holzmarktes oft schwach ausgeprägt.

VTIWFW; Picea abies; Rohholzmarkt; Holz Preisbildung; Einfuhr; Ausfuhr; Handelsklassensortierung; Messzahlen; Sägewerke; Wohnungsbau
Dokumentennummer: T0 88 1643
Signatur: 49 D 7


70. Titel: Die Kalkulation sondergefertigter Holzfenster

Autor(en): Nikolaus, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [68 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Neben der hohen technischen Fertigungsanforderungen treten mehr und mehr die Anforderungen der innerbetrieblichen Leistungsbewertung, der Kalkulation in den Vordergrund. - Das Bauteil Fenster wird in Zukunft eher noch komplizierter werden. Heute schon kann mancher Unternehmer den einen oder anderen Auftrag nicht übernehmen, weil er außerstande ist, mit vertretbarem Aufwand die schwierige Kalkulation mit der geforderten und auch notwendigen Ausführlichkeit zu erstellen. Nur wer kostengerecht kalkulieren kann, ist in der Lage, Aufträge nach ihrer Profitträchtigkeit zu beurteilen. Eine spürbare Erleichterung als Preisbildungsinstrument ist durch die Deckungsbeitragsrechnung gegeben, die bereits zweckmäßiger Bestandteil von Fensterdatenverarbeitungssystemen ist.

VTIOEF; Fenster Herstellung; Rundbogenfenster; Spezialanfertigungen; Preise Kalkulation; Arbeitsablauf Studie; EDV-Einsatz; Kalkulationsanalyse; Planung
Dokumentennummer: T0 88 1643
Signatur: 49 D 17


71. Titel: Waldnutzung im Einzugsbereich der Dörfer Pirang, Birinding und Bonto, in Gambia, unter besonderer Berücksichtigung der Holzverwendung

Autor(en): Sumser, Michael
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [97 p.+Anhang]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Diplomarbeit macht Aussagen über die Waldnutzung in drei Dörfern Gambias, begründet auf Befragungen, Messungen und Beobachtungen des Autors. Die Untersuchung ist Teil eines größeren Forschungsvorhabens über den Pirangwald als ein tropisches, seit Jahrhunderten nahezu unverändert erhaltenes Waldinselökosystem. Den Schwerpunkt der Studie bildet die Holzverwendung. Es lassen sich repräsentative Aussagen über Eigenschaften und Nutzungsmöglichkeiten vorkommender Baum- und Straucharten sowie über Holzeigenschaften und die gezielte Verwendung bestimmter Hölzer für spezifische Einsatzbereiche machen. Aus Holz wird eine Vielzahl von Produkten des täglichen Lebens hergestellt. Holz hat im Hausbau, in der Landwirtschaft in Form von Zäunen und Werkzeugen und in der Fischerei in Form von Booten wichtige Verwendungsgebiete. Der Verbrauch an Nutzholz ist nur unsicher zu ermitteln; liegt in der Größenordnung von 0,1 m³ pro Einwohner und Jahr. Gambia besitzt für alle Einsatzbereiche von den Eigenschaften und Dimensionen her gut geeignete Holzarten. Holzimport findet daher nur in geringen Mengen in Form von Khaya-Schnittholz aus der Casamance und Guinea Bissau und in Form von Holzwerkstoffen aus anderen afrikanischen Ländern und Europa statt. Schnittholz wird in Gambia zumeist im Wald von Sägern per Handsägen oder von den beiden kleinen Sägewerken hergestellt. Das Schnittholz findet bei der Herstellung von Möbel, Türen und Fenstern Verwendung.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 2
Signatur: 48 D 14


72. Titel: Untersuchungen zum Bruchverhalten von Holz beim Schlagbiegeversuch

Autor(en): Salamon, Stephan A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [84 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Da man beim Schlagbiegeversuch nach DIN 52189 (Teil 1) nur Daten für die Bruchschlagarbeit erhält, war es das Ziel der Diplomarbeit, durch eine Instrumentierung des Pendelschlagwerkes vergleichbar mit der des instrumentierten Kerbschlagbiegeversuches für Metall, genauere und aussagekräftigere Messwerte zu erhalten.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 3
Signatur: 48 D 20


73. Titel: Das Verhalten von Kohlehydraten beim Aufschluss mit Aceton/ Wasser-Gemischen unter Zugabe von Schwefelsäure

Autor(en): Saake, Bodo
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [85 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Diplomarbeit wird das Verhalten von Kohlenhydraten beim säurekatalysierten Aufschluss mit Aceton/Wasser-Gemischen untersucht. Dabei besteht das Hauptinteresse darin, Reaktionsbedingungen zu ermitteln, bei denen die Kohlenhydratzersetzung möglichst gering ist. Die Aufschlüsse werden in Kleinautoklaven mit den Rohstoffen Fichtenholz, Fichtenzellstoff und Linters durchgeführt. Das Volumenverhältnis von Aceton : Wasser beträgt 80 : 20 und das Flottenverhältnis 10 : 1. Für den Bereich von 180°C bis 210°C und die Säurekonzentrationen 0,01 n und 0,02 n H2SO4 erstellt und stichprobenartig mit Aufschlüssen bei 200°C verglichen.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 4
Signatur: 48 D 15


74. Titel: Über die Wirkungsweise von Methanol in Sulfitverfahren auf Magnesiumbasis

Autor(en): Rachor, Georg
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [143 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Der Zusatz von Methanol stellt in vielerlei Hinsicht eine interessante Modifizierung des Magnesiumsulfitverfahrens dar. Die Vorteile des Aufschlusses liegen dabei vor allem in der deutlichen Steigerung der Zellstoffausbeute und der starken Erhöhung der Festigkeitseigenschaften, besonders jener, die auf den Faser-zu- Faser-Bindungen beruhen. Zudem kann mit hoher Selektivität und ohne Beeinträchtigung der Zellstoffqualität auf niedrige Restligningehalte als bisher ohne Methanoleinsatz üblich, aufgeschlossen und damit der Bleichaufwand verringert werden. Die Kochkunst bei Maximaltemperatur und damit die gesamte Umtriebszeit werden ebenfalls stark verkürzt. Die hohen Ausgangsweißgrade und die gute Bleichbarkeit der Sulfitzellstoffe bleiben auch bei Zusatz von Methanol erhalten. Beachtenswert ist ferner, dass selbst unter stark sauren Bedingungen, durch Zugabe von Methanol zur Kochsäure, Kiefernkernholz ohne Kondensationserscheinungen aufgeschlossen werden kann. Die Zielsetzung der Diplomarbeit bestand darin, durch Zugabe von Methanol zur Aufschlusslösung die Zellstoffausbeute und die technologischen Eigenschaften bei verringertem Restligningehalt zu verbessern. Dazu wurden die wichtigsten Einflussfaktoren der Magnesiumsulfitkochung mit Methanolzusatz durch eine kombinierte Regressions- und Korrelationsanalyse untersicht und die optimierten Bedingungen zur Herstellung von Zellstoffen für die Papierproduktion möglichst praxisnah formuliert.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 5
Signatur: 48 D 13


75. Titel: Orientierende holztechnologische, holzbiologische und holzchemische Untersuchungen an Pinus radiata D. Don aus Neuseeland

Autor(en): Olsen, Sabine
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [112 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Von Pinus radiata, die in Neuseeland in großen Plantagen seit etwa 80 Jahren angebaut wird, werden 1990 etwa 18 Millionen cbm bzw. 2010 etwa 33 Millionen cbm Rundholz hiebsreif sein. Derzeit exportiert Neuseeland beträchtliche Mengen Holz nach Japan und Australien sowie in den nahen und mittleren Osten; man ist zusätzlich auf der Suche nach Absatzmärkten, insbesondere in Europa. Angestrebt wird ein Einsatz von Pinus radiata weniger in der Verpackungs- und Zellstoffindustrie als mehr im Ausstattungsbereich, für tragende Konstruktionen und im allgemeinen Bauwesen. Um einen Eindruck von den Eigenschaften des Pinus radiata Holzes zu bekommen, wurden einige orientierte Untersuchungen durchgeführt. Grundlage bildeten die gängigen DIN-Normen, so dass ein Vergleich mit den europäischen Holzarten möglich war. Leider standen für die Untersuchungen nur drei etwa 1 m lange Stammabschnitte von 30 bis 49 Jahren alten Bäumen (drei verschiedene Standorte) zur Verfügung, so dass bei einigen Tests Abstriche im Probenumfang in Kauf genommen werden mussten.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 6
Signatur: 48 D 10


76. Titel: Veränderung der floristischen Struktur von Waldökosystemen in Schleswig-Holstein

Autor(en): Hering, Heinz
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [95 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Diplomarbeit versucht, Veränderungen im Arteninventar der Gefäßpflanzen Schleswig-Holsteins zu erfassen und daraus auf Veränderungen der Standorte zu schließen. Dieser Schritt wird durch die Verwendung der "Zeigerwerte" ermöglicht. Diese "Zeigewerte" beschreiben das Verhalten von Pflanzen gegenüber verschiedenen Standortfaktoren wie Licht, Säuregehalt und Stickstoffversorgung im Boden. Die Arbeit verfolgt einen doppelten Ansatz: Einerseits wird jeweils die Gesamtheit der in Schleswig-Holstein vorhandenen, gefährdeten und nicht gefährdeten Gefäßpflanzen-Arten anhand ihrer "Zeigerwerte" miteinander verglichen. Aus einer unterschiedlichen ökologischen Charakterisierung der beiden Artenpools wird theoretisch auf eine Veränderung der Standortverhältnisse geschlossen, weil die gefährdeten Arten definitionsgemäß früher häufiger waren. Andererseits werden konkrete Pflanzenbestände anhand von pflanzensoziologischen Vegetationsaufnahmen in Wäldern des nördlichen Schleswig-Holsteins jeweils derselben Flächen aus den Jahren 1958/59 und 1985 miteinander verglichen. Grundlage des Vergleichs bilden auch hier wiederum die "Zeigerwerte".

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 8
Signatur: 48 D 16


77. Titel: Orientierende Untersuchungen zur Wechseldruckimprägnierung von Fichtenholz mit CKB-Salzen unter Berücksichtigung des Trocknungsverlaufs

Autor(en): Goetsch, Stephan
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [105 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Holzbiologie

Untersucht wurde die Imprägnierbarkeit von Fichtenrundhölzern (50 cm x 9_16 cm) mit unterschiedlichen Splintfeuchten und Strukturmerkmalen nach einem Wechseldruck-Verfahren in einer Versuchsanlage unter Anwendung eines modifizierten Industrieprogramms und bei Verwendung eines CKB-Salzes in 2,5 %- iger Lösung. Die Ergebnisse wurden mit Tränkeversuchen an einer Großanlage an Proben von vergleichbaren Durchmessern überprüft. Für die Ermittlung einer für die Tränkung gewünschten Splintfeuchte wurde der Trocknungsverlauf von berindeten und entrindeten Stämmen untersucht. Durch Holzfeuchtebestimmungen an Abladungen vor der Aufarbeitung im Tränkewerk konnten Hinweise auf die in der Praxis herrschenden Holzfeuchte- und Tränkebedingungen erarbeitet werden. Geeignete Methoden der Feuchtebestimmung, der Stirnholzversiegelung und eer Lagerung wurden in Vorversuchen ermittelt.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 9
Signatur: 48 D 19


78. Titel: Veränderungen im Holzgewebe von Linden nach Astung

Autor(en): Bremer, Jörg
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [83 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wurden Veränderungen im Holz und in der Holzbildung untersucht, die nach einem Astungsschnitt auftreten. Dabei wurde nach verschiedenen Astungstechniken unterschieden. Die Untersuchungen erfolgten an Linde, einem der häufigsten Straßenbäume Hamburgs. An radial auftrennten Stammabschnitten wurde die Ausdehnung des verfärbten Gewebes und der elektrische Widerstand ermittelt sowie die Enzymaktivität geprüft. Des Weiteren wurde die Holzfeuchte bestimmt. Anatomische und histometrische Untersuchungen erfolgten in verschiedenen Bereichen ober- und unterhalb der Astungsstelle. Dabei wurden die Zellartenanteile ermittelt sowie die Gefäßflächen und die Faserlängen gemessen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 10
Signatur: 48 D 17


79. Titel: Finite Elemente Berechnungen von schubbeanspruchten Sandwich Wandelementen mit Holzwerkstoffdeckschichten und einem Hartschaumkern

Autor(en): Hofmann M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [133 p.]
Publikationsjahr: 1987
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Gegensatz zu den im Fertighausbau üblichen Holztafelelementen lassen sich Sandwich-Wandelemente mit Spanplattendeckschichten und Polyurethan (PUR) - Kernschaum vollmechanisiert herstellen. Diese Sandwich-Wandelemente zeichnen sich neben einem hervorragenden Tragverhalten unter Normalkraftbeanspruchung durch gute Wärmedämmeigenschaften und ein geringes Eigengewicht aus. Für den Einsatz von Sandwich-Wandelementen im Fertighausbau ist jedoch auch das Tragverhalten unter Schubbelastung, beispielsweise durch Windkräfte von Bedeutung. - Die Untersuchungen Sandwich-Wandelementen (Kernschaumdicke: 80 mm, Deckschichten: 13 mm) mit den Abmessungen 1 = 2.25 m, 2.5 m und 5.0 m (h = const. = 2.5 m) erfolgte mit der Methode finiten Elemente. Eine vorhergehende Abschätzung zeigte, daß ein Stabilitätsversagen nicht wahrscheinlich ist. Die FE-Rechnungen beschränkten sich deshalb auf ein Stab-Balken-Scheibenmodell unter der Annahme eines linearelastischen Formänderungsgesetzes. Als Referenzrechnung diente das Y-Verfahren der DIN 1052. - Von besonderen Interesse waren dabei die aussteifende Wirkung von Randstielen in Abhängigkeit von der Anschlußsteifigkeit der Randstiele an die Deckschichten (geklebt oder genagelt). Die Simulation der schubelastischen Kopplungsfuge Deckschichten-Randstiel wurde mit modifizierten finiten Elementen durchgeführt. - Weiter interessierten Schubsteifigkeitsminderungen der Wandelemente infolge von Fenstereinschnitten oder infolge eines Beplankungsstoßes.

Holzwerkstoffe; Sandwich-Platten; Wandelemente; Fertighäuser; Fensterbau; technische Eigenschaften; Schubspannungen; Berechnung; Spannung; Klebstoffe; DIN-Normen; VTIHTBP
Dokumentennummer: T0 88 1636
Signatur: 49 D 8


80. Titel: Veränderungen der Rindenstruktur in Abhängigkeit von der Topographie, am Beispiel von Quercus rubra L

Autor(en): Röckle, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [78 p.]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Holzbiologie

Ziel der Diplomarbeit ist es, auf noch wenig bekannte funktionelle und strukturelle Zusammenhänge in der Rinde einzugehen. Es sollen daher durch eine Ganz-Baum-Analyse topographieabhängige Trends in der Rinde einer Roteiche (Quercus rubra L.) beschrieben werden. Dazu werden Rindenquerschnitte verschiedener Seiten und axialer Positionen entlang von Stamm und Ast qualitativ ausgewertet. Ferner werden Längen von Fasern und Siebröhren gemessen, sowie die Zellartenanteile unter Berücksichtigung des funktionstüchtigen Phloems quantitativ erfasst. Die erkennbaren Unterschiede sollen hinsichtlich in axialer und radialer Richtung auftretender Trends miteinander verglichen und diskutiert werden.

VTIHTBB; Quercus robur; Roteiche; Holzanatomie; Rindenstruktur; Zellaenge; Jahrringe; Holzfasern; Siebroehren; Sklerifizierung
Dokumentennummer: T0 88 2027
Signatur: 49 D 19


81. Titel: Qualität von Buchenholz aus geschädigten Bäumen im Hinblick auf die Verwendung in der Sperrholz- und Möbelindustrie

Autor(en): Reißner, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [138 p.]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Waldschadenserhebung 1986 zeigt, dass die Schädigung der bundesdeutschen Wälder an Umfang und Intensität weiter zugenommen hat. Es ist insbesondere ein erhöhter Anteil an stärker erkrankten Bäumen sowie eine deutliche Zunahme der Erkrankung von Buchen und Eichen zu verzeichnen. Aufgrund der gegenwärtigen Einschlagpolitik ist daher mit einem erhöhten Aufkommen von Buchenholz höherer Schadstufen zu rechnen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob mögliche Veränderungen der Holzqualität vorliegen, die den Einsatz des Holzes erkrankter Buchen in den typischen Verwendungsbereichen wie z.B. in der Möbelbranche und in der Sperrholzproduktion einschränken.

VTIHTBP; Fagus sylvatica; Rotbuche; Sperrholz; Möbelindustrie; Furnierplatten; Trocknung; Verleimungen; Harnstoffharz; Festigkeitseigenschaften; Scherfestigkeit; Zug
Dokumentennummer: T0 88 1637
Signatur: 48 D 3


82. Titel: EDV-Anwendung für die Auswahl von Rundholzlosen beim Listeneinschnitt im Sägewerk

Autor(en): Rimmele, A.J.M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [126 p.]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Das Ziel der Diplomarbeit besteht in der Simulation der Zerlegung von Langholzstämmen eines Loses in einzelne Rundholzabschnitte an Hand einer Auftragsliste von Rundholzblock-Sortimenten mit Hilfe der EDV. Die Ergebnisse dieser Simulation soll für ein konkretes Einschnittprogramm unter Beachtung vorgegebener Randbedingungen die Entscheidung bei der Auswahl des am besten geeigneten Rundholzloses erleichtern.

VTIHTBP; Rundholzsortierung; Sägewerk; EDV-Einsatz; Operations Research; Langholzstämme Einteilung; Rundholzblocksortimente; Einschnitt; Simulation; Listeneinschnitt; dynamische Modelle; biometrische Grundlagen
Dokumentennummer: T0 88 0300
Signatur: 47 D 1


83. Titel: Bestimmung von Kräften auf Druckleiste und Messer bei der Herstellung von Messerfurnieren unter besonderer Berücksichtigung von Wechselbeziehungen der variablen Maschineneinstellungen auf die Schnittqualität der erzeugten Furniere.

Autor(en): Willhöft, Bernd
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [260 p.]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Unter praxisnahen Bedingungen sollten an einer Vertikalmessermaschine die Kräfte gemessen werden, die beim Messern von Furnieren unter verschiedensten Maschineneinstellungen auf Druckleiste und Messer einwirken. Mögliche Abhängigkeiten, zwischen den auftretenden Kräften und der Oberflächenqualität der erzeugten Furniere, waren zu berücksichtigen. Ein Hauptproblem war, ein Maßsystem zu finden, dass in der Lage war Kräfte nach Betrag und Richtung zu bestimmen, wobei der normale Arbeitsablauf an der Messermaschine nicht wesentlich gestört werden durfte. Mittels DMS, die unter bestimmten Bedingungen direkt in Messer und Druckleiste appliziert worden sind, konnten bei späterer Eichung die angreifenden Kräfte über die Stauchungen und Dehnungen des Messer- und Druckleistenmaterials bestimmt werden. Bedingung war, dass die DMS einen Versuch unbeschadet überstehen mussten, da das Meßsystem nicht störungsfrei geeicht werden konnte.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 11
Signatur: 47 D 11


84. Titel: Die Kalkulation in der Standardfensterfertigung

Autor(en): Stapelfeldt, Hans
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [81 p.]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Aufgabe der Diplomarbeit sollte es sein, die manuelle Preiskalkulation in einem Fensterwerk auf eine EDV-orientierte Kalkulation umzustellen. Um dies zu realisieren, wurden alle notwendigen Daten ermittelt, zusammengetragen, kritisch bewertet und sinnvoll verknüpft.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 12
Signatur: 48 D 11


85. Titel: Botanische Identität und praxisnahe Differenzierung hellfarbiger Furnierhölzer auf dem deutschen Markt

Autor(en): Simon, Werner
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [93 p.]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Holzbiologie

Aufgabe der Diplomarbeit ist die Bestimmung und praxisnahe Differenzierung hellfarbiger Furniere des bunddeutschen Marktes. Das Untersuchungsmaterial lässt sich makroskopisch und lichtmikroskopisch 30 botanischen Gattungen zuordnen. Die Festlegung auf Arten ist dagegen nicht immer möglich. Die vorgefundenen Gattungen werden makroskopisch deskriptiv dargestellt unter Einbeziehung der Verbreitungsgebiete, Strukturmerkmale und Besonderheiten der Textur. Aus dem Untersuchungsmaterial wurde ein Bestimmungsschlüssel entwickelt, der sich ausschließlich an den makroskopisch wahrnehmbaren Merkmalen der Tangential- und Radialflächen orientiert. Einfach chemische Testmethoden werden ergänzend zu Bestimmung der Holzarten herangezogen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 13
Signatur: 48 D 9


86. Titel: Erstellung einer Kiefernholzchronologie (Pinus silvestris L.) für Norddeutschland

Autor(en): Schubert, Hans-Ludwig
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [115 p.]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wurde eine Kiefernholzchronologie für Norddeutschland erstellt, die den Zeitraum von 1519 bis 1858 überdeckt. Das Holz wurde aus 54 bauhistorischen Objekten gewonnen, von denen 23 datiert werden konnten. Das derzeit älteste Kiefernholz stammt aus dem Jahr 1603 (Lübeck, Engelsgrube 32, gen. _Qualmannsgang'). Somit erfolgte der Einsatz von Kiefernholz wesentlich früher als bisher angenommen wurde. Es gelang jedoch nicht zu klären, ab wann Nadelholz in Norddeutschland eingesetzt worden ist, da noch bauhistorisch als älter datierte Proben vorliegen, die jedoch noch nicht zu datieren waren. Das Vorkommen von Nadelholz in einem Gebäude lässt nicht mehr den früher gezogenen Schluss zu, dass es sich um ein Gebäude jüngeren Datums handelt.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 14
Signatur: 48 D 5


87. Titel: Untersuchung des Bleichverhaltens von im alkalischen Sulfitverfahren unter Zusatz von Antrachinon und Methanol aufgeschlossenen Kiefernzellstoffen

Autor(en): Reinhard, Armin Wilhelm
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [88 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Durch die Vereinigung der positiven Eigenschaften beider Zellstoffe könnte der ASAM-Zellstoff eine ernstzunehmende Konkurrenz für die Monopolstellung des Sulfatzellstoffes werden und insbesondere für die Länder, in denen Sulfatzellstoff nicht erzeugt wird, stellt dieses Verfahren eine Möglichkeit dar, sich aus der Importabhängigkeit von hochfesten Langfaserzellstoffen langfristig zu lösen. Weiterhin bietet dieses ASAM-Verfahren die Möglichkeit, die Rohstoffe einzusetzen, welche für das Sulfitverfahren ungeeignet sind. So führen Holzarten mit hohem Anteil an phenolischen Inhaltsstoffen bzw. schlecht entrindetes Rohmaterial zu Problemen beim Sulfitaufschluss, weiterhin können harzhaltige Holzarten nach Aufschluss nach dem Sulfitverfahren zu Schwierigkeiten bei der Papiererzeugung führen. Kritisches Rohmaterial wie Kiefern- und Douglasienkernholz sowie Birkenholz lassen sich nach dem ASAM-Verfahren ohne Schwierigkeiten aufschließen. Die entsprechenden Zellstoffe haben einen ungewöhnlich niedrigen Extraktgehalt. Hinsichtlich des Bleichverhaltens des ASAM-Zellstoffes ist eine Steigerung des technologischen Eigenschaften festzustellen.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 15
Signatur: 47 D 10


88. Titel: Orientating studies on the quantitative determination of preservative residues in the ashes of wood impregnated with CCB-(Chromate, Copper, Borate) and CCA-(Chromate, Copper, Arsenate)salts

Autor(en): Presser, Stefan
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [41 p.]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Holzbiologie

Untersucht wurden Schutzmittelrückstände in der Achse von kleinen Holzproben (1,5 cm x 1,5 cm x 1,5 cm), die mit steigenden Konzentrationen eines CKB-Salzes (WOLMANIT CB: 0,5 %, 1 %, 2 %, 4 %, 8 %) und zweier CKA-Salze (CKA TYP B: 0,475 %, 0,95 %, 1,9 %, 3,8 % und BOLIDEN K-33: 0,375 %, 0,75 %, 1,5 %, 3 %, 6 %) behandelt waren. Zur Durchführung der orientierenden Untersuchungen wurde eine eigene Versuchsapparatur entwickelt, die eine exakte Beobachtung des Verbrennungsablaufes und die Verbrennung der Versuchsproben unter verschieden dosiertem Sauerstoffgehalt des Brenngases ermöglichte.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 16
Signatur: 48 D 8


89. Titel: Die Variation der Reaktion von Picea abies - Halbgeschwisterfamilien im Sämlingsstadium auf Belastung durch gasförmiges SO2 und toxischen Waldboden

Autor(en): Militz, Holger
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [100 p.]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Forstgenetik

Grundlage für die Diplomarbeit war die Frage, ob Waldbäume bereits im Sämlingsstadium auf Ebene von Individuen oder Halbgeschwisterfamilien Unterschiede im Resistenzverhalten auf SO2 und toxischen Waldboden zeigen. Hierfür wurden in zwei Versuchen Sämlinge von Picea abies-Halbgeschwisterfamilien einer SO2- Begasung, einer Belastung durch toxischen Waldboden sowie einer Kombination dieser Belastungen ausgesetzt. Durch die SO2-Begasung wie auch durch die toxische Waldbodenbehandlung wurden Wachstumsdepressionen und Nadelschäden ausgelöst, deren Ausmaß durch die kombinierte Behandlung deutlich verstärkt war. Es erwies sich, dass durch die SO2-Begasung nicht nur der Spross der Versuchspflanzen geschädigt, sondern auch die Wurzelbildung gehemmt wurde. Auch der toxische Boden schädigte sowohl die Wurzeln als auch den Spross der Pflanzen. Für alle drei Belastungsarten wurde zum einen zwischen den Halbgeschwisterfamilien, zum anderen auch innerhalb der Familien eine starke Variation im Schädigungsausmaß nachgewiesen.

VTIFG
Dokumentennummer: T3 10 17
Signatur: 48 D 6


90. Titel: Möglichkeiten und Grenzen des wirtschaftlichen Einsatzes von Waldhackschnitzeln als Heizmaterial in einem regionalen Pilotprojekt

Autor(en): Martin, Rolf-Oswald
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [74 p.]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Im Rahmen eines umfangreichen Forschungsvorhabens des BMFT zur energetischen Nutzung von Biomasse wurde 1984 im Landkreis Lüchow- Dannenberg ein zweijähriges Projekt mit dem Ziel der Wärmeerzeugung aus Walsrestholz in Angriff genommen. Dafür wurden neun Hackschnitzelheizungen installiert und über zwei Heizperioden betreut. In der Diplomarbeit wurde die eingeführte Feuerungstechnologie für Waldhackschnitzel unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten analysiert. Durch Feuchtigkeitsmessung und Bestimmung der Trockensubstanz wurde der Energiegehalt (Heizwert) der aus Kiefern-Walsrestholz aufgearbeiteten Waldhackschnitzel ermittelt. Die Bestimmung der Energieausbeute (spez. Wärmeleistung) des Brennstoffes erfolgte durch Nutzwärme- und Hackschnitzelverbrauchsmessungen an den einzelnen Heizungsanlagen. Der Kesselwirkungsgrad wurde aus dem Verhältnis zwischen spez. Wärmeleistung und Heizwert bestimmt. Ebenfalls aufgrund der spez. Wärmeleistung ließ sich der monetäre Heizwert je Heizobjekt errechnen. Hierbei bleiben die Anlagekosten unberücksichtigt. Die Wirtschaftlichkeitsüberprüfung des Hackschnitzel-Heizsystems erfolgte durch einen Vergleich mit einer Ölheizung. Dabei wurden die Anlagekosten der beiden Heizungsarten in die Kalkulation einbezogen. Der Wirtschaftlichkeitsvergleich wurde über die Ermittlung des kritischen Preises der Brennstoffe durchgeführt. Dadurch wurde der Einfluss der schwankenden Heizölpreise aus dem Vergleich eliminiert.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 18
Signatur: 47 D 3


91. Titel: Ermittlung von Aufwand und Ertrag in agroforstlichen Projekten der Sahelzone - dargestellt am Beispiel der deutsch-senegalesischen Brunnenaufforstungen.

Autor(en): Lütke, Thomas
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [60 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Ermittlung von Aufwand und Ertrag in agroforstlichen Projekten der Sahelzone ist schwierig. Am Beispiel der deutsch- senegalesischen Brunnenaufforstungen im Norden Senegals sollte gezeigt werden, wo die Probleme im einzelnen liegen. Bei den ungünstigen klimatischen Bedingungen konnte sich das bäuerliche Bewirtschaftungssystem bis heute nicht an die geänderten Gegebenheiten (mehr Brunnenstellen, mehr Menschen, mehr Vieh) anpassen. Die Folge: weite Teile des Landes sind degradiert oder zumindest stark gefährdet. Ein möglicher Ansatz zur Hilfe ist eine angepasste agroforstliche Landnutzung des Bodens Zwischen Akazien (vorwiegend Acacia senegal) kann eine geregelte Weide- und Landwirtschaft betrieben werden.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 19
Signatur: 48 D 1


92. Titel: Die Bedeutung von Fehlern und Schäden für die Bewertung und Verwendung von tropischen Importhölzern

Autor(en): Lehmkuhl, Olaf
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [60 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Holzbiologie

Fehler und Schäden an tropischen Importhölzern beeinflussen die Ertragslage in der Regel negativ. Sie verringern häufig die Ausbeute und können den Arbeits- und Zeitaufwand sowie den Verschleiß der Werkzeuge erhöhen und somit die allgemeine Produktivität verringern. Damit sind sie, von Ausnahmen abgesehen, nicht oder wenig erwünscht. Die Fehler bzw. Schäden wirken sich auf die Bewertung - unabhängig von der Holzart und Einsatzgebiet - meist gleichartig aus. Die Frage ist allerdings, ob nicht eine holzartspezifische und verwendungsorientierte Bewertung den heutigen Gegebenheiten besser entspräche. Der Verfasser hat daher versucht, zahlreiche Fehler und Schäden an tropischen Importhölzern auf ihre Auswirkungen in Bezug auf die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten zu untersuchen und zu bewerten. Dabei wurden verschiedene Aspekte hinsichtlich Häufigkeit, Art und Weise, Verbreitung sowie (Holz)struktur mit einbezogen. Diese differenzierte Betrachtung erscheint umso mehr notwendig, als sich nicht jeder Fehler bzw. Schaden für jede Verwendungsmöglichkeit in gleicher Weise auswirkt, wie diese Arbeit zu zeigen versucht.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 20
Signatur: 48 D 18


93. Titel: Untersuchung zur Hydrierung von Fichtenholz. Katalysatoreneinfluss und Produktbilanz

Autor(en): Jacobi, Ludolf
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [116 p.]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Diplomarbeit wird gezeigt´, dass es möglich ist, Fichtenholz durch katalatische Hydrierung zu verflüssigen. Das so gewonnene Öl lässt sich als flüssiger Energieträger oder Chemierohstoff verwenden. Es kommt ein Verfahren zum Einsatz, bei dem ein kontinuierlicher Prozess simuliert wird, wobei das Anreibeöl zurückgeführt wird. Untersucht wird, welchen Einfluss die Katalysatormenge sowie die Art des Katalysators auf die Umsetzung haben. Die Reduzierung der Menge des Palladiumkatalysators führt zur Verringerung der Ausbeute an leichtsiedendem Öl. Diese Tatsache ist auf die verringerte Hydrierkraft zurückzuführen. Die Ausbeute an leichtsiedendem Öl reicht von etwa 24 Gew.-Prozent bei Einsatz von 01 Prozent Palladium, bezogen auf atro Holz, bis zu 33 Gew.- Prozent bei 1,0 Prozent Palladium, bezogen auf atro Holz. Die Verwendung von Bayermasse führt zu einer weiteren Verringerung der Ausbeute an leichtsiedendem Öl.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 22
Signatur: 47 D 6


94. Titel: Arbeitswissenschaftliche Untersuchungen in einem Tischlereibetrieb zur Bereitstellung von Planungsgrundlagen mittels Zeitstudien und Materialflussanalysen

Autor(en): Haugg, Klaus-Manfred
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [64 p.]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Diplomarbeit hatte zum Ziel, einem ausgewählten Betrieb des holzverarbeitenden Handwerks Planungsgrundlagen bereitzustellen, die aus der Auswertung detaillierter Zeitaufnahmen und der Analyse des innerbetrieblichen Materialflusses resultieren. Die Ergebnisse der Zeitstudien konnten durch die Einbeziehung der auftrags- und fertigungsbedingten Einflussgrößen als Planzeiten dargestellt werden. Am Beispiel eines typischen Auftrages (Herstellung von Fensterelementen) wurden anhand von Zeitmessungen die für die betriebliche Kostenkalkulation und Terminplanung relevanten Daten ermittelt und deren sinnvolle Zuordnung zu verschiedenen Planzeitbereichen vorgenommen. Dies erforderte eine weitgehende Differenzierung des Auftrages in seine einzelnen Arbeitsabläufe und deren Abschnitte, bevor die jeweiligen Grundzeiten erfasst werden konnten. Die angefallenen Rüstzeiten und die sachlichen Verteilzeiten wurden ebenso für jeden Arbeitsablauf gesondert aufgenommen. Aufgrund der genannten Vorgehensweise konnten wieder verwendbare Planzeiten ermittelt werden, die in Form übersichtlicher und anwendungsgerechter Tabellen dem Benutzer zur Verfügung stehen.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 23
Signatur: 47 4°23


95. Titel: Ursachen der Deformationen von Fichtenholz bei der Kesseldrucktränkung

Autor(en): Dederichs, Hermann-Josef
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [62 p.]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen der Diplomarbeit über die Ursachen von Oberflächendeformationen (Waschbretteffekt) an imprägniertem Fichtenholz wurden am Institut für Holzbiologie und Holzschutz in Hamburg vorhandene deformierte Abschnitte untersucht und visuell erkennbare Daten erfasst. Auf der Grundlage der Ergebnisse wurden gezielte Tränkversuche an Fichtenholz mit verschiedenen Tränkmitteln, Tränkbedingungen und Trocknungsarten durchgeführt. Um eine Aussage über mögliche Einflussnahmen des Tränkmittels machen zu können, erfolgten Messungen der Oberflächenspannungen mit der "Blasenmethode". Zur Auswertung der Versuchsproben mussten mehrere Verfahren, besonders für die Messung der Stärke des Waschbretteffektes angewendet werden. Hierbei erwiesen sich Messungen mit einer Meßlupe und einer Schieblehre als am besten geeignet. Mikroskopische Untersuchungen ergaben, dass der Waschbretteffekt eine Folge von vielen einzelnen Zelleinbrüchen im Bereich des Frühholzes und der Addition der damit verbundenen Volumenschwingungen ist.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 25
Signatur: 48 D 12


96. Titel: "Neuartige" Waldschäden in Nordamerika

Autor(en): Brunckhorst, Thomas
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [104 p.]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Waldökosysteme des nordamerikanischen Kontinents sind wie auch andere im Bereich der gemäßigten Klimazone, vor allem in der Nordhemisphäre, durch die Zunahme und weiträumige Verfrachtung anthropogener Luftverunreinigungen gefährdet. Lokale Schäden an der Vegetation durch Schadstoffe, die bestimmten Emittenten zugeordnet werden können, sind in den Vereinigten Staaten und Kanada seit Anfang dieses Jahrhunderts bekannt. Das Vorkommen "neuartiger" Waldschäden ist an die weiträumige Verfrachtung von luftverunreinigenden Schadstoffen gebunden. Die festgestellten Schäden werden hauptsächlich auf die Wirkung von Stickstoffverbindungen, Schwermetallen, Kohlenwasserstoffen und Schwefelverbindungen zurückgeführt, wobei die Schwefelverbindungen nicht so stark beteiligt sind wie in den klassischen Rauchschadensgebieten. In der Regel wirken mehrere Schadstoffe zugleich und sie können bestimmten Emittenten nicht mehr zugeordnet werden. Als wichtigste Emissionsquellen für die genannten Schadstoffe werden verschiedene Industrieanlagen und Kraftfahrzeuge angesehen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 26
Signatur: 47 4°35


97. Titel: Die Eignung lateinamerikanischer Hölzer für die Herstellung von Leimbindern und Perspektiven für die Verwendung von Holzleimprodukten

Autor(en): Avila Vasquez, Nelson R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [78 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Bundesrepublik Deutschland bestehen seit einiger Zeit Überlegungen darüber, Brettschichtholzträger (BSH-Träger) herzustellen, die ohne zusätzlichen chemischen Holzschutz im Außenbau verwendbar sind. Dies wäre aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit Fichte grundsätzlich nur mit Hölzern mit natürlicher Dauerhaftigkeit möglich. Ein Leimbinder, aufgebaut aus dauerhaftem Nadelholz und in der Decklamellen durch besonders resistentes Laubholz hoher Festigkeit verstärkt, könnte den für die Außenverwendung nötigen Ansprüchen genügen. Während die meisten einheimischen europäischen Holzarten wenig dauerhaft sind, ist über die Einigung vieler resistenter, lateinamerikanischer Hölzer für Konstruktionszwecke noch wenig bekannt. Deshalb bedürfen diese Hölzer noch weitgehender Untersuchungen, um ihren Anwendungsbereich über die bisherige Verwendung in Bautischlereien eventuell auszudehnen. Ziel der Untersuchungen war es, Angaben über die die Verleimungsfähigkeit bekannter tropischer Holzarten Lateinamerikas zu gewinnen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 27
Signatur: 48 D 2


98. Titel: Über die Variation der Resistenz gegenüber verschiedenen Schadeinflüssen bei Fichte (Picea abies (L.) Karst.)

Autor(en): Gendner, Volkmar
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [113 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1986
Institut:Forstgenetik

An Fichtenklonen bekannter Herkünfte und Familien aus den Wuchsgebieten CSSR und Rumänien wurde untersucht, wie stark genetische Anteile auf den verschiedenen Ebenen (Herkünfte, Familien und Klone) für das Resistenzverhalten gegenüber verschiedenen Immissionseinflüssen verantwortlich sind. Ferner wurde geprüft, ob die verschiedenen Resistenzmerkmale miteinander korrelieren. Die gefundene phänotypische Variation der Schädigung nach Begasungen mit Fluorwasserstoff sowie mit Schwefeldioxid in Freilandkabinen war zu einem großen Teil auf Klon- und Familienunterschiede zurückzuführen. Die Variation auf Klonebene war bei beiden Schadstoffen wesentlich größer als auf Ebene der Familien bzw. auf Herkunftsebene. Zu verschiedenen Zeitpunkten waren von den unbelasteten Klinen Ramets erzeugt worden, um an den in Begasungsversuchen geprüften Klonen weitere Untersuchungen mit anderen Immissionseinflüssen durchzuführen. In einem Feldversuch konnten deutliche Klonunterschiede in der Schädigung durch Immissionen im Freiland nachgewiesen werden. Weiterhin wurde in zwei Trockenversuchen eine starke Variation der Trockenresistenz zwischen Klonen festgestellt. Ein Versuch zu Ermittlung kutikulärer Austrocknungsraten ergab ebenfalls Klonunterschiede im Austrocknungswiderstand.

VTIFG
Dokumentennummer: T3 10 24
Signatur: 48 D7


99. Titel: Der Sachsenwald: Eine bodengeographische Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des Nutzungswandels

Autor(en): Metz, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [140 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Weltforstwirtschaft

Im ersten Teil der Diplomarbeit wird ein Überblick über die physisch-geografischen Gegebenheiten im Bereich des Sachsenwaldes gegeben. Daran anschließend werden im zweiten Teil die Methoden und Ergebnisse der im Bearbeitungsgebiet durchgeführten Kartierung dargestellt und bewertet, wobei neben detaillierten bodengeografischen Untersuchungen auch auf geologische, vegetationsgeografische und ökologische Aspekte eingegangen wird. Ausgehend von den naturgeografischen Grundlagen wird im dritten Teil der Arbeit die Entwicklung des Sachsenwaldes unter dem Einfluss des Menschen beschrieben. Der vierte Teil zeigt den Nutzungswandel im Untersuchungsgebiet auf, wobei die Darstellungsweise dem genetischen Prinzip folgt, d.h. der Verlauf der Landnutzung wird von der prähistorischen Zeit bis zur Gegenwart dargelegt.

VTIWFW; Sachsenwald Bodenaufnahme Standorterfassung Geologie Kartierung Bodentypen Braunerden Podsole Pseudogleye Gleye Niedermoor Boden pH-Wert Landnutzung Nutzungswandel
Dokumentennummer: T1 90 1984
Signatur: 51 4°9


100. Titel: Das Holz immissionsgeschädigter Fichten als Rohstoff für phenolharzverleimte Bauspanplatten des Normtyps V 100

Autor(en): Steffen, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [165 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Das Ziel der Diplomarbeit ist es, zu untersuchen, ob sich die Eigenschaften von Spanplatten, hergestellt aus dem Holz gesunder und stark erkrankter Bäume unterscheiden. Diese Fragestellung ist Teil eines größeren Forschungsprojektes "Ermittlung der Holzqualität immissionsgeschädigter Bäume", das, finanziert durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und die Centrale Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft m.b.H., an den Universitäten Freiburg und München, der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft in Hamburg sowie dem Fraunhofer-Institut für Holzforschung in Braunschweig durchgeführt wird.

VTIHTBP; Picea abies; Waldschäden; Holzqualität; Spanplattenherstellung; Phenolharz Verleimung; Plattenprüfung; Normung; Rohdichte; Festigkeitseigenschaften; Querzugfestigkeit
Dokumentennummer: T0 88 2027
Signatur: 47 4°14


101. Titel: Einsatz von Peroxiden in Verbindung mit Ozon zur Delignifizierung von Buchensulftizellstoffen.

Autor(en): Wurm, Maria-Bernadette
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [79 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Rahmen der Ausarbeitung chlorfreier Bleichverfahren hat sich Ozon als delignifizierendes und auch als weißgradsteigerndes Bleichmittel erwiesen, Peroxid wird bisher vornehmlich zur Weißgradsteigerung und -stabilisierung eingesetzt. In dieser Arbeit wird untersucht, zu welchen Ergebnissen eine direkte Kombination von Peroxid und Ozon in der ersten Bleichstufe nach dem Zellstoffaufschluss führt. Die einzelnen Serien wurden 2n- Faktorenversuche geplant und ausgewertet.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 28
Signatur: 46 4°132


102. Titel: Die betriebswirtschaftliche Führung einer Filiale dargestellt an dem Beispiel einer Holzgrosshandlung

Autor(en): Werner, Martin
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [83 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

In der Diplomarbeit werden die theoretischen Grundlagen der Betriebssteuerung und der Organisationsformen eines Filialbetriebes skizziert. Diese theoretischen Grundlagen, die in der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre und in der Handelsbetriebslehre zu finden sind, stellen einen Soll-Zustand bzw. Kriterien zur Bewertung eines Soll-Zustandes vor Dagegen gehalten wird der Ist-Zustand einer Holzgroßhandlung mit einer Filiale. Die Unternehmensleistung dieses Handelsbetriebes war sich des unbefriedigenden Zustands der Führung bewusst und warf die Fragestellung der betriebwirtschaftlichen Führung eines Filialbetriebes auf, um Ansatzpunkte für eventuelle Verbesserungen zu gewinnen. Aufgrund der Abhängigkeit zwischen der Organisation der Zentrale und der Filiale muss in dem empirischen Teil dieser Arbeit sowohl auf die Zentrale als auch auf die Filiale eingegangen werden.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 29
Signatur: 47 4°16


103. Titel: Konstruktion und Dimensionierung von Flach-Paletten aus Vollholz

Autor(en): Weichert, Stephan
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [163 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Das erste Kapitel der Diplomarbeit befasst sich allgemein mit der Funktion, der Geschichte, den gebräuchlichen Abmessungen von Paletten sowie mit der Normung und den Vorschriften auf diesem Gebiet. Im zweiten Kapitel wird dargestellt, durch welche Faktoren Konstruktion und Festigkeit von Paletten beeinflusst werden. Das dritte Kapitel beinhaltet die Durchführung von Versuchen als Grundlage und zur Überprüfung der im vierten Kapitel durchgeführten Berechnungen. Im vierten Kapitel werden daher einfache Verfahren zur statischen Berechnung von Paletten vorgeschlagen, die durch eine möglichst zuverlässige Beurteilung der Festigkeit eine Einsparung von Material und/oder die Einhaltung der oben genannten Vorschriften ermöglichen sollen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 30
Signatur: 46 4°89


104. Titel: Untersuchungen zum Trocknungsverhalten von Tannenholz (Abies alba Mill.) mit Nasskern

Autor(en): Warttmann, Philipp
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [60 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit wurden vergleichende Heißdampftrocknungen von Tannenholz (Abies alba Mill.) mit Nasskern bei unterschiedlichen Trocknungsbedingungen (80° C Trockentemperatur/55° C Feuchttemperatur, 110° C/85° C, 120° C/95° C) durchgeführt. Dabei wurden vor allem die Trocknungsgeschwindigkeiten von Splint und Nasskern verglichen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 31
Signatur: 47 4°27


105. Titel: Organosolv-Aufschluss von Fichten- und Buchenholz mit Essigsäure

Autor(en): Trepkau, Bernd
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [79 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Aufgrund der Umweltproblematik bei den herkömmlichen Sulfit- und Sulfatverfahren zur Zellstoffherstellung erlangt die Entwicklung von schwefelfreien Holzaufschlussverfahren immer größere Bedeutung. Im Rahmen dieses Themenkomplexes wurde in der Diplomarbeit der Organosolv-Aufschluss von Fichten- und Buchenholz mit wässeriger Essigsäure du Zusätzen von 2-Chlorethanol bzw. Salzsäure untersucht. Ziel war es, die Essigsäurekonzentration und die Kochzeit im Hinblick auf die Zellstoffausbeuten und -eigenschaften zu optimieren. Außerdem wurden die Ausbeuten an Lignin und gelösten Kohlenhydraten bestimmt. Der Aufschluss erfolgte ein- und mehrstufig durch druckloses Kochen am Rückfluss. Der erhaltene Zellstoff wurde anschließend einer Natronlaugeextraktion unterzogen.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 32
Signatur: 46 4°41


106. Titel: Morphologische und physiologische Untersuchungen über die Variabilität von Serpula lacrymans, Serpula himantioides und Coniophora puteana

Autor(en): Te Nyenhuis, Mabel Violet
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [84 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holzbiologie

Der Echte Hausschwamm, Serpula lacrymans (Wulfen: Fr.) Schröter, und der Kellerschwamm, Coniophora puteana (Schum.) P. Karsten, sind gefährliche Zerstörer von verbautem Holz. Der Wilde Hausschwamm, Serpula himantioides (Fr.) Karst., ist ein verbreiteter Schädling des Freien liegenden und sterbenden Holzes. Über diese drei Braunfäuleerreger ist in der Literatur schon viel berichtet worden. Dabei wurde auch der Einfluss unterschiedlicher Temperaturen auf das Wachstum berücksichtigt, jedoch nicht der Einfluss auf die Morphologie des Luftmycels. Auch das Verhalten dieser Pilze bei unterschiedlichen pH-Werten wurde bisher wenig untersucht. Da Pilze den pH-Wert ihrer Umgebung beeinflussen können, schien es interessant, die physiologischen und morphologischen Reaktionen auf verschiedene gepufferte pH-Werte zu erkennen. Es wurden daher die Wachstumsgeschwindigkeit, die Schnallenbildung und die Hyphenbreiten von zwanzig S. lacrymans- Stämmen verschiedenster Herkunft, fünf deutschen S. himantioides- sowie einem ungarischen und vier deutschen C. puteana-Stämmen bei unterschiedlichen Temperaturen und pH-Werten untersucht.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 33
Signatur: 46 4°79


107. Titel: Herstellung von Sulfitzellstoff und TMP aus gesundem und immissionsgeschädigtem Fichtenholz

Autor(en): Stilcke, Christoph
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [114 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Aufgrund der in den letzten Jahren verstärkt auftretenden Waldschäden durch Immissionen, stellt sich für die holzverarbeitende Industrie die Frage, ob eventuelle Qualitätseinbußen bei Holz aus Waldschadgebieten zu erwarten sind. Ziel der Diplomarbeit war die Untersuchung von TMP und Sulfitzellstoff aus zwei gesunden und zwei immissionsgeschädigten Fichten des Standortes Bad Rippoldsau, wobei insbesondere die technologischen Eigenschaften der aus diesen Hölzern hergestellten Faserstoffe verglichen und für ihre Verwendung bestehende Einschränkungen aufgezeigt werden sollten.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 34
Signatur: 46 4°104


108. Titel: Untersuchungen zum Energieverbrauch in der Möbelindustrie

Autor(en): Schöler, Michael
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [86 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit wurde im Rahmen einer Studie über den Energiebedarf der Holzindustrie in der Bundesrepublik Deutschland erstellt. Der Auftraggeber der Studie war das Bundesministerium für Forschung und Technologie. Die Durchführung erfolgte am Institut für Holzphysik der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft in Hamburg. Das Ziel der Studie war die Bereitstellung von Entschungsgrundlagen für die Entwicklung und Förderung potentieller Energiesparmaßnahmen in der Holzindustrie. Zu diesem Zweck wurde geeignetes Zahlenmaterial über den gesamten Energieverbrauch du dessen Aufteilung auf Branchen, Energieformen und Verfahrenstechniken in der Holzindustrie zusammengetragen. Die Erhebung der Daten erfolgte durch schriftliche Umfragen. Aufgrund des weiten Produktionsspektrums wurde die Studie auf die folgenden Produktgruppen beschränkt: Schnittholz- und Hobelware, Brettschnittträger, Furniere, Sperrholz, Spanplatten, Möbel. Die Diplomarbeit beschäftigt sich ausschließlich mit dem Bereich der Möbelproduktion.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 35
Signatur: 47 4°24


109. Titel: Zur Charakterisierung von Bläuepilzen in Fichtenholz

Autor(en): Saur, Ingrid
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [77 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holzbiologie

Die Fichte (Picea abies (L.) Karst.) stellt in der Bundesrepublik Deutschland mit 42 % der Waldfläche die wirtschaftlich wichtigste Holzart dar. Bei einem Holzvorrat von über 400 Mio. cbm werden jährlich circa 15 Mio. cbm eingeschlagen. Etwa 50 % des deutschen Waldes ist erkrankt, so dass voraussichtlich der Anteil an Holz aus Waldschadensgebieten steigen wird. Durch den heute üblich gewordenen ganzjährigen Einschlag (sowohl Sommer- als auch Winterfällungen) ergeben sich Probleme bei der Lagerung des Holzes. Ein Hauptproblem dabei ist der Befall durch Bläuepilze, die dunkle Verfärbungen im Holz bewirken. Während dieses Problem bei der Kiefer stärker in Erscheinung tritt und dadurch bereits intensiver untersucht worden ist, fehlen auf dem Gebiet der Verblauung von Fichtenholz grundlegende Informationen. Die Diplomarbeit soll klären, welche Pilzarten am Verblauen von Fichtenholz beteiligt sind und welche physiologischen Befallsvoraussetzungen wie Holzfeuchte oder Nährstoffreicherungen erkennbar sind. Ferner stellt sie erstmals Vergleiche über die Verblauungsintensität von Fichtenholz unterschiedlicher Schadstufen aus Waldschadensgebieten dar. Sie soll als orientierende Untersuchung Anregung und Einstieg für weitere Arbeiten auf dem Gebiet der Bläue in Fichtenholz sein.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 36
Signatur: 47 4°20


110. Titel: Künstliche oder natürliche Verjüngung im tropischen Regenwald nach Exploitation - Kriterien für eine vergleichende Beurteilung

Autor(en): Salahudin, Achmaddin
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [52 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Weltforstwirtschaft

Das Ausmaß der Waldzerstörung- und Vernichtung in den letzten 20 Jahren ist sehr beängstigend. Besonders die tropischen Länder, die so genannten Entwicklungsländer, wie z. B.: Asiatische - Afrikanische, sowie Süd-Afrikanische Länder, haben seit langem eine starke Waldwirtschaft betrieben. Wegen des großen Auslands-Devisen- Bedarfs wird die Rohstoffquelle in diesen Ländern im stärkeren Maße ausgebeutet, dazu gehört auch der Wald. In den asiatischen - afrikanischen und südamerikanischen Ländern breitet sich der humide Urwald aus, der von diesen Ländern als wichtiger Wirtschaftspfeiler in Anspruch genommen wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Rohstoffquellen (sprich: Bodenmineralien) könnte der Wald eine gewisse Nachhaltigkeit besitzen, vorausgesetzt, dass das Bewusstsein und das Wissen der Menschen in Bezug auf das Waldleben und dessen Wichtigkeit für die Ökologie sowie für die Menschheit mehr und mehr verbreitet sind. Eins von diesem Wissen ist die Nachhaltigkeit des Waldes durch die Verjüngungsverfahren, welche im Grunde nur in zwei, nämlich: natürliche und künstliche unterschieden werden. Bei der Diplomarbeit wird versucht, Kriterien aufzustellen, welches Verfahren von den beiden im tropischen Regenwald am geeignetsten einzusetzen wären.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 37
Signatur: 48 D 4


111. Titel: Diagnostische Bedeutung von CA-Oxalat und Silizium-Dioxid in Hölzern der Gattungen Aningeria Aubr. und Pellegr., Gambeya Aubr. und Gambeyobotrys Aubr. (Saptoaceae)

Autor(en): Roth, Ekkehardt
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [100 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wurden Hölzer der westafrikanischen Gattungen Aningeria, Gambeya und Gambeyobotrys, die unter den Namen Aningré und Longhi gehandelt werden, untersucht. Hauptsächlich wurde dabei auf die anorganischen Inhalte (SiO2, Ca - Oxalat) geachtet, da die generelle Holzstruktur wegen der hohen Übereinstimmung zwischen und innerhalb der Gattungen, keine Differenzierung ermöglicht. Anhand der Lokalisation und der verschiedenen Typen von SiO2 und Ca - Oxalat Kristallen, wurde ein mikroskopischer Bestimmungsschlüssel erarbeitet, mit dessen Hilfe es möglich ist, die verschiedenen Gattungen zu trennen und in Einzelfällen auch Arten (G.benguei, G.albida) zu identifizieren. (Schlüssel im Anhang) Abschließend wird über die generelle Bedeutung der anorganischen Inhalte für die systematische Holzanatomie diskutiert. Dabei werden detailliert die möglichen Fehlinterpretationen behandelt.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 38
Signatur: 46 4°81


112. Titel: Untersuchung der Messgenauigkeit marktüblicher Holzfeuchtemessgeräte

Autor(en): Reiser, Erich
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [179 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Vielfach angewendete Hilfsmittel zur Bestimmung der Feuchtigkeit im Holz sind heute elektrische Messgeräte, die die elektrische Leitfähigkeit des Holzes messen und auf einer Skala die zugeordnete Holzfeuchtigkeit direkt anzeigen. Daneben besteht auch die Möglichkeit, die Feuchtigkeit des Holzes durch Messungen des dielektrischen Verhaltens zu ermitteln. Für den Anwender ist neben der zahlenmäßigen Angabe der Feuchtigkeit im Holz durch die Messgeräte besonders deren Zuverlässigkeit in Bezug auf die Übereinstimmung des gemessenen Wertes mit dem tatsächlichen Feuchtigkeitsgehalt von großer Bedeutung. Ziel der Untersuchung soll es sein, durch vielfachen Vergleich der Messwerte mit den tatsächlich vorhandenen Werten der Feuchtigkeit eine statistisch gesicherte Aussage über die Messgenauigkeit einzelner Geräte zu machen, und deren Abweichungen hinsichtlich verschiedener Einflussfaktoren zu untersuchen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 39
Signatur: 47 D 2


113. Titel: Struktur und Entwicklung der Holzindustrie in Afrika

Autor(en): Prittwitz und Gaffron, Heiko von
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [26 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Weltforstwirtschaft

In der Diplomarbeit wird versucht, die Struktur der afrikanischen Holzindustrie und ihren möglichen Beitrag zur volkswirtschaftlichen Entwicklung an Beispielen dazustellen. Einen breiten Raum nimmt die Erörterung entwicklungspolitischer Forderungen, Zusammenarbeit und Instrumente ein. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Beschreibung der Voraussetzungen zur Entwicklung afrikanischer Holzindustrien. Dabei wird insbesondere die Interessenlage von potentiellen Direktinvestoren berücksichtigt, da ihnen künftig steigende Bedeutung bei der holzindustriellen Erschließung schwarzafrikanischer Länder zukommen muss.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 40
Signatur: 46 4°90


114. Titel: Darstellung der Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten von Baumrinde unter besonderer Berücksichtigung der Verwendung zu Bodenverbesserungsmitteln (Mulch, Humus und Kompost)

Autor(en): Otto, Karl-Ernst
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [122 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holzbiologie

Seit mehr als 20 Jahren wird das Thema der Abfallbeseitigung von Rinde in der Literatur vehement diskutiert. Zahlreiche Untersuchungen weisen auf ökonomische Verwendungsmöglichkeiten hin. Jedoch wurde bislang noch nicht versucht, die Rindenverwertung im Zusammenhang mit den Eigenschaften zu sehen. Die Diplomarbeit soll daher den Versuch darstellen, von den Eigenschaften der Rinde in biologischer, chemischer und physikalischer Hinsicht auf Verwertungsmöglichkeiten zu schließen. Besonderes Augenmerk galt von Anfang an der Verwendung von Rinde zu Bodenverbesserungsmitteln. Da bereits einige Arbeiten darüber sehr ausführlich berichten, wurde nach Möglichkeit nur die neuste Literatur verwendet.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 41
Signatur: 47 4°25


115. Titel: Untersuchungen zur elektrischen Leitfähigkeit von Holz unter besonderer Berücksichtigung der Holzarten Fichte, Buche und Eiche

Autor(en): Möller, Jochen
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [197 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit wurde der Kenntnisstand übermaterialspezifische und experimentelle Einflussfaktoren auf den elektrischen Widerstand aufgezeigt, die Ergebnisse verschiedener Autoren miteinander verglichen und diskutiert. Durch die systematische Abgrenzung von Elektronen- und Ionenleitung konnte die elektrische Leitung in Holz überwiegend auf Ionen zurückgeführt werden. Zur Erklärung des Leitungsmechanismus erfolgte eine ausführliche Darstellung und Diskussion verschiedener Leitfähigkeitsmodelle. Das von CLARK (1932) und LIN (1965) vorgeschlagene Modell, dem eine Analogie zur Ionenleitung in Ionenkristallen zu Grunde liegt, wurde modifiziert. Die mit Hilfe des Leitfähigkeitsmodells entwickelte mathematische Gleichung ermöglicht es, die Abhängigkeit des elektronischen Widerstandes von der Holzfeuchte, Temperatur und Rohdichte zu beschreiben. Weiterhin ließ das Leitfähigkeitsmodell eine Erklärung der Widerstandsänderung mit der Messdauer und Messspannung zu.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 42
Signatur: 47 D 5


116. Titel: Verhältnis von Schütt- zu Festvolumen in Abhängigkeit von der Hackschnitzelgröße als Beitrag zur Ermittlung des Restholzanfalls bei Kiefer und Fichte, sowie Eiche, Buche und Pappel

Autor(en): Maaßen, Karl-Rüdiger
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [87 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Ziel der Diplomarbeit war es, für die Baumarten Kiefer, Fichte, sowie Buche, Eiche und Pappel das Verhältnis zwischen Schütt- (Hackschnitzel-) und Festvolumen zu bestimmen. Das Verhältnis sollte für alle Baumarten, mit Ausnahme von Pappel, getrennt für Derb- und Nichtderbholz bei unterschiedlichen Hackschnitzelgrößen (grob und fein) ermittelt werden. Die außerdem exakt mit einem Xylometer bestimmten Derbholz- und Nichtderbholzvolumina sollten verglichen werden mit den Ergebnissen anderer Vermessungsmethoden, um Hinweise auf die Genauigkeit der unterschiedlichen Vermessungstechniken zu bekommen. Weiterhin sollte versucht werden, die Möglichkeit einer zuverlässigen Nichtderbholz/Derbholz und BHD zu Nichtderbholz herzuleiten.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 43
Signatur: 47 4°26


117. Titel: Wechselseitiger Einfluss von verschiedenen Holz- und Zementsorten auf die technologischen Eigenschaften zementgebundener Holzspanplatten

Autor(en): Lieber, Thomas
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [76 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Das Ziel der Diplomarbeit bestand darin, die Wirkungen der Zementeigenschaften auf die Qualität der fertigen Platte zu untersuchen. Zu diesem Zweck wurden vier verschiedene Zemente hinsichtlich ihrer chemischen Zusammensetzung, ihres Erstarrungsverhaltens und ihrer Hydratationsverlaufs charakterisiert. Anschließend wurden aus diesen Zementen Versuchsplatten hergestellt, sodass es möglich war, Zusammenhänge zwischen den Zementeigenschaften und den Eigenschaften der fertigen Holzwerkstoffe zu ermitteln. Für die Untersuchungen standen zwei Portlandzemente (PZ 35 F und PZ 45 L-NA), ein Trasszement (TZ 35 F) und ein Hochofenzement (HOZ 45 L) zu Verfügung. Weiterhin sollten auch die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Zementsorten und die beiden Holzarten Fichte und Pappel festgestellt werden, sodass aus den Untersuchungsdaten die optimale Rohstoffkombination zwischen einer Holz- und einer Zementart ermittelt werden konnte.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 44
Signatur: 46 4°68


118. Titel: Der Einfluss der Bewertung des Materialanteiles auf die Kalkulation bei der Rundholzaufarbeitung

Autor(en): Kuhlmann, Waltraud
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [115 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

In der Diplomarbeit wurden Bewertungsansätze für Materialkosten bei der Rundholzaufarbeitung analysiert und ihre Aussagefähigkeit als Verteilungsschlüssel für Gemeinkosten zu Kalkulationszwecken überprüft. Der in der Praxis am häufigsten vorgefundene Ansatz - die Bewertung mit gezahlten Durchschnittspreisen ab Wald - wurde mit einem weiteren praxisüblichen und zwei in der Literatur vorgestellten Ansätzen verglichen. Zusätzlich entwickelte Varianten dieser drei Möglichkeiten wurden ebenfalls mit in verschiedenen Betrieben erhobenen Daten getestet. Die Datenaufnahme erfolgte für die Holzarten Kiefer und Fichte in Unternehmen mit mechanisierten Rundholzplätzen, da hier die Bedingungen für eine gezielte Erhebung durch die elektronische Vermessung gewährleistet waren. Die für die einzelnen Bewertungsansätze erforderlichen Berechnungen wurden mit selbst entwickelten Programmen auf der institutseigenen EDV-Anlage durchgeführt. Für beide Holzarten wurde je Bewertungsansatz in einer Periodenrechnung das Gesamtergebnis ermittelt. Zusätzlich wurden die Einzelwerte der Holzart Kiefer in einem Kalkulationsbeispiel eingesetzt.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 45
Signatur: 47 4°18


119. Titel: Lagerung von Biomasse. Einflüsse der Lagertechnik auf die Trocknung von Vollbäumen und Waldhackschnitzeln

Autor(en): Kühne, Thomas
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [105 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Im Rahmen der Diplomarbeit wurden unterschiedliche Verfahren der Trocknung von Biomasse untersucht. Im Sommer 1984 wurden an 61 Pappeln, die nach dem Fällen mit und ohne Kronen lagerten, Trocknungsverläufe ermittelt. Holzfeuchtmessungen nach dem Darrverfahren wurden durch Probenahme von Bohrkernen und Stammscheiben durchgeführt. Ferner wurde der Trocknungsverlauf durch Wiegen ganzer Bäume bestimmt. Die Messzeit fiel in eine Periode häufiger Niederschläge. Die mit Krone gelagerten Pappeln trockneten innerhalb der ersten 10 Tagen durchschnittlich um 24 % (Stammfuß) und 19 % (Kronenbereich) ab. Nach 10 weiteren Tagen fiel die Holzfeuchte nur noch gering ab bzw. stieg in einigen Fällen sogar wieder leicht an. Nach 30-tägiger Lagerung waren die Holzfeuchten auf Endfeuchten zwischen 53 und 116 % abgefallen.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 46
Signatur: 47 4°45


120. Titel: Die jahreszeitliche Entwicklung des sekundären Xylems und Phloems im Stamm und Wurzel von Quercus robur L.

Autor(en): Kubella, Jürgen
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [71 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen der Diplomarbeit wird das sekundäre Dickenwachstum der Stieleiche (Quercus robur L.) im Stamm- und Wurzelholz sowie im dazugehörigen Kambial- und Rindengewebe untersucht. Dabei sollen Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Zusammenhänge im Wachstumsverlauf aufgezeigt und zum Teil durch histometrische Analysen quantifiziert werden. Die Untersuchung umfasst ferner einen Vergleich zwischen den einzelnen Gewebestrukturen von Stamm und Wurzel. Darüber hinaus werden die jahreszeitlichen Veränderungen der Knospen und Blätter mit den Wachstumsvorgängen in Holz und Rinde verglichen und auf mögliche Zusammenhänge hin überprüft.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 47
Signatur: 46 4°78


121. Titel: Untersuchungen zur Beseitigung von Phenol-Formaldehyd-Abwässern in der Holzindustrie

Autor(en): Kraus, Volker
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [59 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Am Beispiel eines Betriebes des Holzleimbaubereiches wurde in der Diplomarbeit die Behandlung der Abwässer nach Verwendung von PF-Harzen untersucht. Die Analyse dieser Abwässer zeigte suspendierte, emulgierte und gelöste Harzbestandteile in Mengen an, die es verbieten, diese Abwässer unbehandelt einem Gewässer oder einer öffentlichen Kläranlage zuzuführen. Die Abtrennung der suspendierten bzw. emulgierten Anteile ist durch Filtration möglich, die durch Zugabe von Aluminiumsulfat als Fällungsmittel wirkungsvoll unterstützt werden kann. Das derart vorgeklärte Abwasser enthält weiterhin bis zu 3 g/l gelöste Phenole, unter denen die Monomeren mit einem Anteil von ca. 1,5 g/l die Toxizität dieses Abwassers maßgebend bestimmen und eine weitergehende Behandlung erfordern. Hierzu wurden vergleichende Untersuchungen geführt.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 48
Signatur: 46 4°36


122. Titel: Ionenaustauscheigenschaften des Holzgewebes von Tanne (Abies alba Mill.)

Autor(en): Korte, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [59 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holzbiologie

Am Splintholz saftfrischer Tannen wurde an Hand von Filtrationsversuchen die Ionenaustauscheigenschaften für die Kationen Kalium, Magnesium, Calcium und Aluminium untersucht. Dieses Holzgewebe dienste als Modell für die Prüfung des Austauscheigenschaften von Apoplasten lebender Wurzelzellen. Die Filtrationen wurden mit 1/10 n und 1/1000 n Elementlösungen durchgeführt. Anschließend wurde das Holz auf den Gehalt an K, Mg, Ca untersucht. Das Holzgewebe der saftfrischen Proben enthielt vor den Versuchen 670 ppm K, 60 ppm Mg und 500 ppm Ca bezogen auf darrtrockenes Holz.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 49
Signatur: 47 4°11


123. Titel: Einsatzmöglichkeiten von EDV-Anlagen für die Kosten- Leistungsrechnung in Kleinbetrieben der Sägeindustrie

Autor(en): König, Sylvia
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [149 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die kalkulatorischen Probleme der meisten auch kleinen Sägebetriebe sind aufgrund zahlreicher technischer und wirtschaftlicher Verbundbeziehungen so kompliziert, dass der Einsatz einer Kosten- und Leistungsrechnung in der Entscheidungsvorbereitung unbedingt ratsam erscheint. Ein theoretischer Ansatz zur Lösung dieser Probleme mithilfe der Linearen Programmierung existiert bereits. Dabei wird auf die Verteilung jeglicher nicht direkt zurechenbarer Kosten und Leistungen verzichtet.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 50
Signatur: 47 4°22


124. Titel: Die Jagd und ihre Auswirkungen auf die Waldbewirtschaftung in betriebswirtschaftlichem Zusammenhang

Autor(en): Köhler, Michael
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [129 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Weltforstwirtschaft

Das zunehmende Interesse der Allgemeinheit an dem Umweltschutz und der Erhaltung der Natur hat in der Bundesrepublik Deutschland dazu geführt, dass auch die Jagd einer kritischen Betrachtung im Hinblick auf die Erhaltung der Natur und den Umweltschutz ausgesetzt ist. Die Jäger wollen ihren Beitrag zum Erhalt der Natur dadurch leisten, dass sie Wild hegen. Es soll die Jagd, die Hege und Jagdausübung umfasst, eingehend untersucht werden. Der Wald und seine Bewirtschaftung bilden einen weiteren wichtigen Faktor bei der Erhaltung der Natur und dem Schutz der Umwelt; denn der ordnungsgemäß bewirtschaftete Wald ist für den Menschen lebensnotwendig und liefert darüber hinaus den Rohstoff Holz. Schließlich soll die Frage behandelt werden, welche Zusammenhänge zwischen der Jagd und der Bewirtschaftung des Waldes auf betriebswirtschaftlicher Ebene bestehen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 51
Signatur: 47 D 4


125. Titel: Histologische und histochemische Untersuchungen an SO2 begasten Nadeln von Abies alba (Mill.)

Autor(en): Klinkert, Helga
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [68 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holzbiologie

Nadeln von Abies alba (MILL.) aus Begasungsversuchen in Schmalenbek (SO2) und Hohlenheim (SO2, O3) wurden mit lichtmikroskopischen Verfahren auf strukturelle Veränderungen untersucht. Diese Ergebnisse wurden in Beziehung gesetzt zu Nadeln vom Freigelände der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft. Die Nadeln wurden nach einem neuen Verfahren in einem Kunststoff auf der Basis von Glycol - Methacrylat (Technovit 7100) eingebettet. Dieser Kunststoff ist nach den vorliegenden Erfahrungen für viele lichtmikroskopische Färbemethoden verwendbar.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 52
Signatur: 47 4°15


126. Titel: Holzbiologische Untersuchungen an Fichten (Picea abies (L.) Karst.) unterschiedlicher Immissionstoleranz gegen Schwefeldioxid

Autor(en): Klein, Heinrich
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [106 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holzbiologie

Im Wirtschaftswald der Bundesrepublik Deutschland herrscht die immissionsempfindliche Fichte vor. Die Züchtung von widerstandsfähigen Fichtenrassen ist deshalb von besonderem Interesse; zumal von dieser Baumart natürliche Toleranzunterschiede bekannt sind. Der Diplomarbeit liegen Jungfichten zugrunde, die in Begasungsversuchen auf ihre Eignung in Züchtungsprogrammen geprüft wurden und sich als unterschiedlich tolerant erwiesen haben. Die Auswirkung des Immissionseinflusses auf holzbiologische Merkmale wird hier untersucht.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 53
Signatur: 46 4°42


127. Titel: Die Verfärbung von Ilomba-Schnittholz (Pycnanthus angolensis Exell.) während der Trocknung und Möglichkeiten zur Verhinderung der Verfärbung

Autor(en): Hundt, Freiherr, Hildebrand von
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [62 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holzbiologie

Ziel der Diplomarbeit waren Versuche zur Verhinderung der Verfärbung an Schnittholz von Ilomba (Pycnanthus angolensis Exell.) während der Trocknung, wobei dem Bereich der Stapelleisten ("sticker stain") besondere Bedeutung zukam.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 54
Signatur: 47 4°13


128. Titel: Vergleichende Untersuchungen an Xylanen von Laubhölzern und Einjahrespflanzen

Autor(en): Hock, Robert
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [129 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Diplomarbeit werden die Xylane von Buchenholz, Haferspelzen und Weizenstroh auf die Art und Häufigkeit ihrer Seitengruppen untersucht. Die Haferspelzen und das Weizenstroh werden mit Heißwasser extrahiert und anschließend ebenso wie das Buchenholz nach einem milden Natriumchloritverfahren delignifiziert. Der hohe Restligningehalt der Buchenholocellulose weist auf eine mangelhafte Delignifizierung des Buchenholzes hin. Der Restligningehalt der Holocellulosen der Einjahrespflanzen liegt niedriger. Aus diesem Holocellulosen werden mit einem sukzessiven Extraktionsverfahren mit Dimethylsulfoxid, Wasser und Natronlauge verschiedene Xylanfraktionen isoliert sowie eine weitere Xylanfraktion durch milde direkte Extraktion mit Natronlauge. Die Ausbeuten der DMSO- und H2O-Fraktionen liegen unter den in der Literatur genannten Werten.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 55
Signatur: 46 4°77


129. Titel: Die Diskussion über die Einbeziehung der Forst- und Holzwirtschaft in die Marktordnung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft in den Jahren 1957 bis 1969 aus wirtschaftspolitischer Sicht

Autor(en): Heuer, Norbert
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [117 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Weltforstwirtschaft

Aus der - insbesondere durch die Waldschäden - veränderte Situation ergibt sich die Frage, ob eine Marktordnung geeignet wäre, die Erfüllung der Aufgaben des Waldes auch künftig zu gewährleisten. Als Beitrag zur Beantwortung werden in der Diplomarbeit die wesentlichen Meinungen und Argumentationen aus der Fachpresse der Jahre 1957 bis 1969 aufgearbeitet. Das Ausgangsjahr 1957 ist gewählt worden, weil am 25. März dieses Jahres der Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft in Rom unterzeichnet wurde. Seit diesem Datum darf man die nationale Wirtschaftspolitik in ihren Ursachen und Wirkungen nicht mehr losgelöst von der supranationalen Wirtschaftspolitik der EWG betrachten. Für das Ende des Betrachtungszeitraumes ist das Jahr 1969 gewählt worden, da in dieser Zeit die zweite große Periode der Diskussion endete. Die Diskussionsbeiträge werden, sofern es der sachliche Zusammenhang nicht anders erfordert, chronologisch bearbeitet.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 56
Signatur: 48 D 7


130. Titel: Sekundäres Xylem und Taxonomie der Gattung Mansonia (Sterculiaceae)

Autor(en): Hemberger, Yvonne
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [101 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen der Diplomarbeit wurden erstmals alle 5 Arten der Gattung Mansonia (M. altissima, M. diatomanthera, M. dipikae, M. gagei und M. nymphaeifolia) gemeinsam untersucht. Dabei ging es zunächst um die Unterscheidung der einzelnen Hölzer, insbesondere im Hinblick auf ihre ungewöhnliche disjunkte Verbreitung in West- /Ostafrika und im indisch-birmanischen Raum. Die Ergebnisse zeigen, dass es sich bei Mansonia, trotz der Zweiteilung ihres Verbreitungsgebietes um eine Gattung mit sehr homogenen Strukturen handelt. Auf Grund einiger quantitativer Unterschiede bei einzelnen Markmalen lassen sich dennoch 2 Artengruppen bilden. Diese reflektieren jedoch nicht die beiden Verbreitungszentren. Eine darauf aufbauende Differenzierungsmöglichkeit einzelner Arten wird vorgeschlagen, kann aber wegen des geringen Probenmaterials nicht als gesichert angesehen werden. Der zweite Teil der Arbeit befasst sich mit der Stellung der Gattung Mansonia innerhalb der Sterculiaceae und mit ihrer Beziehung zu anderen Familien der Ordnung Malvales. Den Hintergrund hierfür bildet ihre mehrfach geänderte botanische Zuordnung.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 57
Signatur: 47 D 9


131. Titel: Produktionstechnische Aspekte des Marketings in der Forst- und Holzwirtschaft in Ländern der tropischen und subtropischen Zone

Autor(en): Hammann, Walter
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [162 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit zeigt die Notwendigkeit, Überlegungen zur Vermarktung von holzwirtschaftlichen Produkten nicht erst, wie allgemein üblich, im Anschluss and die Produktion anzustellen. Fragen des Marketings müssen vielmehr schon bei der Planung und während des gesamten betrieblichen Ablaufs berücksichtigt werden. Speziell in den weniger entwickelten Ländern der Tropen und Subtropen, die durch zunehmende Ressourcenverknappung, begrenzte Produktionskapazitäten und geringe Kaufkraft gekennzeichnet sind, müssen Rohstoffbereitstellung, Verfahrensauswahl und Produktionsprogramm in besonderem Maße auf die speziellen Bedürfnisse der Holzverwendung im Inland und Ausland abgestimmt werden. Für die Nutzung der tropischen Wälder bilden die lesser- used species ein besonderes Problem, da sie zwar ein großen Rohstoffpotential darstellen, das im Hinblick auf die zu erwartenden Zuwachsraten im Holzverbrauch der Entwicklungsländer die Holzversorgung dieser Länder in den nächsten Jahrzehnten sicher stellen kann. Infolge ihrer Artenvielfalt ist die Gruppe der lesser-used species aber nur schwer industriell zu nutzen. Auch die Vermarktung der lesser-used species, die in den Entwicklungsländern für traditionelle Einsatzbereiche auch nur selten eingesetzt werden, sind spezielle Strategien erforderlich. Gute Chancen für die Förderung ergeben sich durch die verwendungsorientierte Gruppierung. Erfolg versprechend scheint dies vor allem auf den lokalen Märkten der Erzeugerländer, die infolge zunehmender Produktdifferenzierung und Einführung neuer Produkte der Einführung von lesser-used species weniger Hemmnisse entgegensetzten, als die Exportmärkte.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 58
Signatur: 47 4°21


132. Titel: Verwertung von Sekundärfasern zur Plattenfertigung unter Verwendung verschiedener Bindemittel

Autor(en): Griffel, Steffen
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [105 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Faser als Rohstoff gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dennoch befindet man sich in diesen Bereichen - mit Ausnahme der Papierindustrie - bezüglich des Einsatzes des Sekundärrohstoffes Altpapier noch am Anfang. Richtungsweisend können hier Untersuchungen von DEPPE und KNOLL (1984) sein, die mit dem Einsatz von Altpapier und aus der Leichtfraktion von sortiertem Hausmüll stammenden Müllfasermaterial in Span- und Faserplatten Versuche durchgeführt haben, die als Basis für weitere Entwicklungen dienen können. Ihre Ergebnisse lassen es auch möglich erscheinen, Sekundärfasern nicht nur als Substitutionsmaterial einzusetzen, sondern neuartige Produkte herzustellen, deren Grundstoff die Altpapierfaser ist, um in manchen Bereichen die Primärfaser entweder noch stärker einzusparen oder sie ganz zu ersetzen (Verpackungssektor). Diese Überlegungen waren Ausgangspunkt für die durchgeführten Untersuchungen. Grundlegend ist die Forderung, mit dem preisgünstigen Rohstoff Altpapier eine Produktqualität zu erreichen, die es möglich erscheinen lässt, eine echte Alternative für gängige Formkörperprodukte anzubieten. Insbesondere wurde dabei auch auf kostengünstige und umweltschonende Verfahren geachtet. Dies limitierte natürlich von Beginn an die Wahl der in Frage kommenden Bindemittel.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 59
Signatur: 46 4°57


133. Titel: Holzanatomische Untersuchung der Gattung Entandrophragma C.DC. (Meliaceae) unter besonderer Berücksichtigung ihrer Systematik

Autor(en): Gard, Wolfgang
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [139 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holzbiologie

Seit dem letzten Jahrhundert nahm besonders in Europa die Nachfrage nach dem "echten Mahagoni" (Swietenia spp.) aus der Familie der Meliaceen aus Mittel- und Südamerika stetig, zum Teil auch sprunghaft, zu. Grund hierfür sind Farbe und Textur des Holzes sowie die günstigen physikalisch-technologischen Eigenschaften, die eine sehr gute Verarbeitung zulassen. Durch die erhöhte Nachfrage, bei jedoch begrenzten Ressourcen, bemühte man sich, die Wälder in anderen Kontinenten nach Baumarten zu durchforsten, die dem "echten Mahagoni" im Aussehen und von den Eigenschaften her am nächsten kamen. In einer solchen Situation liegt es nahe, dass für die bisher angebotenen Hölzer wiederum Austauschhölzer aus der gleichen Familie und nach Möglichkeit auch der gleichen Gattung angeboten werden, oder dass unter dem gleichen Namen morphologisch schwer differenzierbare Arten verkauft werden, die unter Umständen aber stark abweichende technologische Eigenschaften besitzen. Um in solchen Fällen Spekulationen aus dem Wege zu gehen, ist dem Im- und Exporteur sowie dem Verwender daran gelegen, Klarheit über die Vielfalt der Arten zu bekommen. Die Diplomarbeit soll beitragen, durch eine vergleichende holzanatomische Untersuchung von 23 Arten der Gattung Entandrophragma, Anhaltspunkte zu erhalten, die die taxonomische Merkmalskala erweitern und eine weitgehende Identifikation der Hölzer ermöglichen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 60
Signatur: 47 D 7


134. Titel: Reaktionen des Holzhandels auf Veränderungen der Kundenstruktur durch das Do-it-yourself

Autor(en): Fuesser, Christian
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [65 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Diskussion über die richtige Einstellung zum Do-it-yourself (Diy)-Markt und das Verhalten gegenüber den Privatkunden im Großhandel wird im Holzhandel bereits seit Anfang der 70er Jahre geführt, ohne dass sie bis heute beendet wäre. Auf einer Tagung der Landesgruppe Baden des Bundesverband Deutscher Holzhandel (BD Holz) im Dezember 1983 wurde festgehalten: Der Holzhandel müsse sich überlegen, ob er den Holzeinzelhandel stets mit dem nötigen Nachdruck betrieben habe. Auch müsse immer wieder geprüft werden, ob Groß- und Einzelhandel unter einem Dach weiter betrieben werden könnten. Bei dieser Diskussion gibt es auf der einen Seite die Verteidiger des reinen Großhandels, die den Privatkunden ganz aus ihren Betrieben heraushalten wollen, und auf der anderen Seite die Befürworter einer verstärkten Einzelhandelsorientierung. Im Zeichen einer schlechten Konjunktur im Großhandel und den weiterhin guten Prognosen für den DIY-Markt ist das Thema Diversifizierung in Richtung Einzelhandel für viele Firmen aktueller denn je. In der Diplomarbeit soll die Entwicklung der Kundenstruktur genauer beschrieben werden, um dann die Anteile des Holzhandels am Diy- Markt zu ermitteln. Aufgrund dieser Ergebnisse werden die für den Holzhandel resultierenden Konsequenzen dargelegt, wobei über die Literatur hinaus auch Beispiele aus der Praxis mit herangezogen werden. Die Schwerpunkte liegen dabei auf der Beschreibung des Planungsablaufs der anstehenden Unternehmensentscheidungen und der besonderen Problematik einer Verquickung von Groß- und Einzelhandel. Am Schluss soll ein Katalog stehen, der den Ablauf einer Unternehmensentscheidung über das Verhalten zum Diy-Markt beschreibt und damit ein Wegweiser zur Entscheidungsfindung sein könnte.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 61
Signatur: 47 4°19


135. Titel: Untersuchungen zur direkten Hydrierung von Fichtenholz in flüssige Kohlenwasserstoffe

Autor(en): Fuchs, Karl
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die direkte Hydrierung ist eine viel versprechende Alternative, um aus erneuerbarer lignocellulosischer Biomasse flüssige Rohstoffe für die chemische Industrie oder Brennstoffe zu erzeugen. Im Rahmen der Diplomarbeit wurden Parameter für einen geschlossenen Verfahrensablauf der direkten Hydrogenolyse von Fichtenholz im 1 l- Autoklavensystem gefunden. Der Rohstoff Holz wurde mit Rückstandöl (Kp>250 Grad C) und einem Hydrierungskatalysator angezeigt. Etwa 35 % des Holzes wurde in Leicht- und Mittelöl umgewandelt und konnte als Produkt entnommen werden. Das leicht- und hochsiedende Öl sind vollkommen in n-Hexan löslich.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 62
Signatur: 47 4°12


136. Titel: Untersuchung verschiedener Einflussgrößen bei der Herstellung von plattenförmigen Werkstoffen aus Altpapierfasern

Autor(en): Frings, Wolfgang
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Bei der Suche nach geeigneten Bindemitteln zur Herstellung von Altpapierplatten rückte das Mineral Gips in den Blickpunkt, da dieser Rohstoff ausgesprochen preisgünstig ist und in Zukunft als Nebenprodukt bei der Rauchgasentschwefelung von Großkraftwerken in wachsendem Maße zur Verfügung stehen wird. Da schon Erfahrungen mit einem Nassverfahren zur Produktion von Gipsfaserplatten bestehen, hatten die durchgeführten Untersuchungen zum Ziel, Verfahrensweisen und Grundlagendaten für die Herstellung von gipsgebundenen Faserplatten in einem Halbtrockenverfahren zu schaffen, das sich durch Energieeinsparung bei der Verpressung, Trocknung und fehlende Abwasserbelastung auszeichnet. Besonderer Wert wurde dabei auf die Erzielung optimaler Plattenfestigkeiten gelegt. Zusätzlich wurde die Eignung von Stärken und Rindengerbstoffen als Bindemittel für plattenförmige Werkstoffe aus Altpapierfasern untersucht.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 63
Signatur: 46 4°35


137. Titel: Der Holzexport der Sowjetunion von 1970-1984

Autor(en): Buecking, Matthias
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [86 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1985
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Sowjetunion gehört zu den wichtigsten Holzexportnationen. Sie ist mit 22,4 Mill. qkm das größte Land der Erde. In ihrem Staatsgebiet leben 277 Mill. Einwohner. Die UdSSR ist zu 36% bewaldet. 22,8% des Weltholzvorrates entfallen auf die Sowjetunion. Grundlage für die gesamte forst- und holzwirtschaftliche Planung ist die bestockte Waldfläche, die 811 Mill. Ha umfasst. Die Wirtschaftswaldfläche der Sowjetunion wird gegenwärtig mit 385 Mill. ha exploitierbaren Wald angegeben. Diese Wälder befinden sich hauptsächlich in Sibirien und im Fernen Osten. Der darin enthaltene Holzvorrat wird mit 29 Mrd. cbm angegeben. Knapp 60% dieser Bestände werden als hiebsreif und überständig klassifiziert. Zu den wichtigsten Holzexportgebieten zählt der Nordwesten der UdSSR, über dessen Hafenstädte Archangelsk, Onega und Mezen' ein bedeutender Teil des Schnittholz-, Papier- und Pappeexports erfolgt. Ein weiteres wichtiges Holzexportgebiet ist die Region von Krasnojarsk im südlichen und mittleren Teil Ostsibiriens. Andere wichtige Holzexportgebiete sind die Ural-Region, die Wolga-Wjatka-Region sowie der südliche Bereich des Fernen Ostens. Von dem aus hauptsächlich Japan versorgt wird. Die Hauptabnehmer von Nutz- und Schnittholz sind die OECD-Länder. Holzwerkstoffe sowie Zellstoff und Papier werden dagegen größtenteils in die RGW-Länder ausgeführt, da mit diesen Ländern langfristige Liefervereinbarungen bestehen, die sich aus den Kompensationsgeschäften ergeben.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 64
Signatur: 47 D 8


138. Titel: Temperatur- und Fixierungsverlauf im Holz bei Heissdampfbehandlung nach Kesseldruckimprägnierung mit wasserlöslichen Holzschutzmitteln

Autor(en): Voss, Uwe
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [100 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Holzbiologie

In frisch imprägnierten Kiefern- und Fichtenmastabschnitten von 18/20 cm und 11/14 cm Durchmesser wurden während anschließender Heißdampfbehandlungen von 110 Grad C, 120 Grad C und 130 Grad C für 30 bzw. 60 Minuten Messungen des Temperaturverlaufs sowie der Auswaschungen in verschiedenen Masttiefen durchgeführt. Anhand der Ergebnisse zum Temperaturverlauf und zur Chrom- und Kupferauswaschung konnten genauere Angaben über den Fixierungsverlauf im Holzinneren in Abhängigkeit von der jeweiligen Heißdampfbehandlung erhalten werden. Ferner wurde die Feuchte- und die Schutzmittelverteilung in den Heißdampfbehandelten Mastabschnitten ermittelt und zu den jeweiligen Temperaturbedingungen in Beziehung gesetzt.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 65
Signatur: 46 4°13


139. Titel: Wirkungen von Immissionen auf Waldbaumpollen im Hinblick auf genökologische Effekte

Autor(en): Vornweg, Andreas
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [58 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Forstgenetik

Seit langem ist bekannt, dass Luftverunreinigungen die Viabilität und die Fertilität von Bäumen beeinträchtigen können. In der vorliegenden Arbeit wurde das Stadium der Pollenkeimung aus dem Reproduktionsprozess herausgegriffen und unter dem Einfluss von Schwefeldioxid untersucht. Bei in vivo-Begasungsversuchen an Populus deltoides zeigte sich eine schädigende Wirkung von Schwefeldioxid, wenn die Pollenkeimung auf der weiblichen Narbe unter einer Belastung von ca. 675µg/cbm stattfand. Bei den zwei untersuchten Kreuzungskombinationen war die Schädigung unterschiedlich stark. Wenn vorangehend noch die Anthese der weiblichen Blüten unter einer Schwefeldioxidbelastung von ca. 900ug/cbm stattfand, wurde die schädigende Wirkung deutlich verstärkt. Den Schwerpunkt der Untersuchungen bildete die Frage, ob es durch den Selektionsdruck der Luftverunreinigungen zur Genverarmung kommen kann. UT: VTIFG
Dokumentennummer: T3 10 66
Signatur: 46 4°19


140. Titel: Zur Charakterisierung der Rindenstruktur einiger in Surinam vorkommender Arten der Gattung Inga Scop. unter spezieller Berücksichtiung der Taxonomie

Autor(en): Trockenbrodt, Michael
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [99 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Holzbiologie

Obgleich die Gattung Inga Scop. In ihrem Verbreitungsgebiet der amerikanischen Tropen und Subtropen keine größere wirtschaftliche Bedeutung hat - ihre Arten, allesamt gut entwickelte Bäume von 3 bis über 40 Metern, dienen lokal als Brennholz- und Fruchtlieferant und als Schattenbaum in Kaffee- und Kakaoplantagen -, fand sie in den letzten hundert Jahren verstärkt Beachtung bei Botanikern und Holzanatomen. Dies liegt begründet in der auffallend großen Anzahl von Arten und der Komplexität bzw. der großen Variabilität innerhalb der Gattung. Nach ELIAS (1967) sind bis heute über 400 Arten von Inga bekannt. Im Hinblick auf eine bereits vorliegende Untersuchung über die Anatomie des Holzes von Inga-Arten aus Surinam (BARETTA-KUIPERS 1973) erschien eine Erweiterung dieser Merkmale durch die Rindenanatomie interessant, um ergänzende Daten zur Klärung der systematischen Stellung der Gattung zu erhalten. Außerdem soll die Untersuchung ein weiterer Beitrag über die Rindenanatomie von tropischen Bäumen darstellen, die bisher nur wenig Interesse erfahren hat.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 67
Signatur: 46 4°18


141. Titel: Begriff und Merkmale der mittelständischen Unternehmung für die Zuordnung holzwirtschaftlicher Unternehmen

Autor(en): Suetter, Wilhelm
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [50 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Weltforstwirtschaft

Anhand der in der Diplomarbeit vorgestellten Merkmale sollte es möglich sein, Aussagen über die Zugehörigkeit von Branchen oder einzelnen Unternehmen zum Mittelstand zu machen. Versucht man die gesamte Holzwirtschaft zu erfassen, so fällt auf, dass eine Aussage über diese Branche nicht möglich ist, da deren einzelne Zweige, die mit dem Rohstoff Holz zu tun haben, zu unterschiedlich sind. In der Industriestatistik wird die Holzwirtschaft daher auch vielfach unterteilt. Ebenso müssen hinsichtlich der Beurteilung der mittelständischen Strukturen Unterteilungen vorgenommen werden. Streng genommen müsste man in den Sektoren jedes Unternehmen einzeln betrachten, um genau festzustellen, welche Unternehmen - je nach Definition - mittelständisch sind. Dies wäre nur in einer ausführlichen Untersuchung möglich, die z.B. mit Befragungen verbunden sein müsste. Dabei ist der Erfolg wegen der rechtlichen Voraussetzungen solcher Befragungen von vornherein nicht absehbar.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 68
Signatur: 46 4°22


142. Titel: Beitrag der Forstwirtschaft zur Energieerzeugung in Schweden

Autor(en): Strohwig, Thomas.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [79 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Weltforstwirtschaft

Schweden gehört zu den Ländern, die über einen besonders hohen Lebensstandard verfügen, bei aber auch in einem besonders hohen Maße von Energieimporten abhängig sind. Es lag deshalb nahe, dass Schweden sich mit größter Intensität um Lösungen der bestehenden Probleme der Energieversorgung bemühte. Bei der Überlegung, eine höhere Unabhängigkeit vom Weltmarkt zu erreichen, erfolgte zunächst eine Rückbesinnung auf eigene Ressourcen, die aber relativ begrenzt sind, da Kohle, Erdöl, Gas und andere mineralische Brennstoffe fehlen. In früheren Jahrhunderten haben jedoch die Wasserkraft und die Holzreserven des Landes einen wesentlichen Beitrag zur Deckung des Energiebedarfs geleistet. Die Wasserkraftressourcen Schwedens sind zwar bedeutend, aber keineswegs unerschöpflich. Zudem stößt jede weitere Nutzung auf Widerstand bei Behörden und der Bevölkerung, die eine Zerstörung der Natur durch den Bau von Wasserkraftwerken vermeiden wollen. Holz, als ehedem wichtigster Energielieferant, fand somit wieder zunehmend Beachtung in der Diskussion um die zukünftige Energieversorgung. Schweden mit seiner bedeutenden Holzindustrie und einem großen Waldreichtum besitzt deshalb seit 1975 eine eigene Behörde, die Behörde für Energieproduktionsforschung, die den Beitrag des Holzes zur Energiegewinnung untersuchen soll.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 69
Signatur: 46 4°69


143. Titel: Jugendentwicklung eines im weiten Reihenverband begründeten Kiefernbestands im Forstgut Auermühle

Autor(en): Stenmanns, Frank
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [80 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Weltforstwirtschaft

Ziel der Diplomarbeit war es, die Jugendentwicklung eines im 3 x 1 m -Verband begründeten Kiefernbestandes (Pinus silvestris L.) in der Lüneburger Heide zu untersuchen. Der Einfluss der Bestandsbehandlung bis zum Alter von 11 - 12 Jahren wird durch den Vergleich mit zwei anderen Behandlungsalternativen im gleichen Alter auf gleichem Standort gezeigt.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 70
Signatur: 46 4°3


144. Titel: Kosten-/Leistungsrechnungsprobleme in Holzhandwerksbetrieben bei Einfuehrung einer Pofit-Center-Organisation

Autor(en): Schoeler, Martin
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [121 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Diplomarbeit zeigt, dass es theoretisch möglich ist, mit Hilfe der Kosten- und Leistungsrechnung Verrechnungspreise zu bestimmen, die die Entscheidungen der Profit-Center so beeinflussen, dass der Gewinn des Unternehmens maximiert wird. Allerdings ist solange für die Frage nach der praktischen Bestimmung solcher geeigneter Verrechnungspreise noch keine befriedigte Antwort gefunden worden, wie die Berechnung der Preise durch die Unternehmensleitung durchgeführt werden muss. Hinzu kommen die Schwierigkeiten, die Erfolge einzelner PC zu beurteilen und damit auf ihre Optimalität hin zu überprüfen. Nur wenn die Vorgaben des Budgets durch ein das ganze Unternehmen umfassendes Rechenmodell ermittelt werden, erscheint es möglich, eine Beurteilung als Vergleich mit einer optimalen Erfolgsrechnung durchzuführen. Die Erstellung eines Rechenmodells der PC- Organisation bedeutet gleichzeitig aber die Rückkehr zu einer zentralen Planung. Abgesehen von dem Fall, dass Marktpreise für die Bewertung der ausgetauschten Leistungen zur Verfügung stehen, erscheint die PC-Konzeption am praktikabelsten, wenn das Unternehmen so aufgegliedert werden kann, dass kein Leistungsaustausch stattfindet. Unter diesen Bedingungen ist die Dezentralisation der Gewinnverantwortung am leichtesten durchzuführen.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 71
Signatur: 45 4°49


145. Titel: Zur Wirkung von Schwefeldioxid auf ausgewählte Pilzarten im Hinblick auf Wirt-Parasit-Beziehungen

Autor(en): Schnoewitz, Brigitte
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [73 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Forstgenetik

In der Diplomarbeit wurden neun forstlich relevante Pilzarten unterschiedlicher ökologischer Zugehörigkeit bezüglich ihrer Variabilität auf eine Begasung mit Schwefeldioxid unter kontrollierten Bedingungen mit anschließender Sporenkeimprüfung bei einer Pflanzenart untersucht. Außerdem wurden Stämme einer Art im Hinblick auf ihre Variabilität gegenüber Schwefeldioxid und eine damit verbundene Selektionsmöglichkeit verglichen. Daher fanden bei drei der verwendeten Pilzarten jeweils drei Isolate Verwendung. Die gesamte Untersuchungen erfolgten unter dem Aspekt der Einwirkung von Schwefeldioxid auf Wirt-Parasit-Beziehungen.

VTIFG
Dokumentennummer: T3 10 72
Signatur: 46 4°17


146. Titel: Struktur und Entwicklung der kanadischen Holzwirtschaft

Autor(en): Riemer, Jörn
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [80 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Holzwirtschaft ist der bedeutendste Wirtschaftszweig Kanadas. Sie ist u. a. Grundlage für mehr als 1 Mio. Arbeitsplätze. Sie ist die wirtschaftliche Stütze für viele ländliche Gemeinden in Kanada und leistet bei weitem den größten Beitrag zum kanadischen Außenhandelsgleichgewicht. Die geringe Diversifikation der kanadischen Holzwirtschaft, ihre Konzentration auf die Produkte Schnittholz, Zellstoff und Zeitungsdruckpapier, hat ihre Ursache zum einen in der Weite des kanadischen Landes und der Einförmigkeit seiner ausgedehnten Wälder. Zum anderen trägt der hohe ausländische Besitzanteil an der kanadischen Holzindustrie eine gewisse Verantwortung für die relativ geringe Rate der sekundären Industrialisierung in der kanadischen Holzwirtschaft.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 73
Signatur: 45 4°15


147. Titel: Ökologische und ökonomische Beurteilung unterschiedlicher Produktionsprogramme für Pappeln in Nordwestdeutschland (Ecological and economical assessment of different programms for poplar production in North-Western-Germany)

Autor(en): Poker, Jutta
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [139 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Weltforstwirtschaft

Pappelsorten der Sektionen Tacamahaca und Leuce sind für den Anbei in Nordwestdeutschland geeignet. Hier zeichnen sich aufgrund ihrer relativen Anspruchslosigkeit besonders die Hybridaspen aus. Sie können auch auf extremen Standorten einen wesentlichen Beitrag zur heimischen Holzerzeugung leisten. Eine für alle Standorte der Bundesrepublik gültige Ertragstafel ermöglicht eine Abschätzung des Wuchsleistungsvermögens der Sektionen Aigeiros und Tacamahaca in Reinbeständen im 5x5 m Verband bis zum Alter 25. Andere Betriebsziele als die der Starkholzerzeugung werden nicht berücksichtigt. Für Aspen und Hybridaspen liegen keine Ertragstafeln vor. Zur Abschätzung der Wuchsleistungsfähigkeit der Hybridaspen wurde ein Simulationsmodell entwickelt, das das Wachstum in gleichaltrigen Reinbeständen unter besonderer Berücksichtigung der Konkurrenz bis zum Alter 30 berechnet.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 74
Signatur: 45 4°120


148. Titel: Holzbiologische Untersuchungen an Nadelbaumarten Schleswig- Holsteins zum Nachweis von Immissionsschäden

Autor(en): Paarmann, Christiane
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [57 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Holzbiologie

Ziel der Diplomarbeit war die Beurteilung des Gesundheitszustandes der Nadelbäume aus den Standorten Rantzau, Ratzeburg-Plateau und Ratzeburg-Postturm in Schleswig-Holstein. Die Untersuchungen wurden an 53 Bäumen vorgenommen, von denen ein Teil dem Nadelbild nach krank, andere gesund aussahen. Während die Boden-pH-Werte des Standortes Rantzau mit Werten von 4.2 bis 5.2 noch nicht im kritischen Bereich lagen, weisen die Werte für die beiden anderen Standorte mit 3.6 bzw. 3.7 (H2O) im Oberboden eine starke Versauerung auf. Die Nadelanalysen zeigten für alle Standorte eine Belastung durch Schwermetalle. Die Calcium- und Magnesiumversorgung war in Rantzau noch ausreichend, auf den beiden Ratzeburger Standorten jedoch zum Teil mangelhaft.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 75
Signatur: 45 4°51


149. Titel: Jagd- und Waldbewirtschaftung im volkswirtschaftlichen Zusammenhang

Autor(en): Munz, Wolfgang
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [83 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Weltforstwirtschaft

Es zählt zu den großen kulturellen Aufgaben unterer Zeit, auch in den weitgehend von wirtschaftlichen oder sonstigen Zielsetzungen des Menschen geprägten Landschaft, einer mannigfaltigen frei lebenden Tierwelt hinlängliche Existenzmöglichkeiten zu bewahren. Der Forstwirtschaft kommt eine besondere Bedeutung zu, da der Lebensraum noch vorhandener Wildtiere in der Hauptsache der Wald ist. Die Jägerschaft wird sich von dem traditionellen Gedanken der Trophäenjagd lösen und erkennen müssen, dass zunehmend der Gedanke der Hege und Erhaltung angemessener Wildbestände in den Vordergrund rücken müssen. Absätze für die Wandlung zeichnen sich bereits ab. Das BJG in der Fassung vom 29. Sept. 1976 unterstreicht die Pflicht zur Hege. Es wird gefordert, die Belange der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft gebührend zu beachten.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 76
Signatur: 46 4°14


150. Titel: Jahrringanalytische und holzbiologische Untersuchungen an Saiteninstrumenten

Autor(en): Mehringer, Hans
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [129 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wird die Einsatzmöglichkeit der dendrochronologischen Analyse für die Datierung der Fichtenholzdecken von Saiteninstrumenten dargestellt. Der Aufbau regionaler Mittelkurven vom Holz rezenter Fichten ergab im Vergleich mit vorhandenen Chronologien eine über weite Entfernung reichende Synchronisierbarkeit der Jahrringkurven, insbesondere bei zunehmender Höhe der Standorte. Daraus folgt, dass anhand der Jahrringcharakteristik von Holz aus Instrumenten sehr schwer die Herkunft des Holzes einzugrenzen ist, soweit es überhaupt aus Hochgebirgslagen stammt. Die Möglichkeit der Differenzierung von Mittelgebirgslagen kann nicht ausgeschlossen werden, bedarf jedoch mit Sicherheit noch umfangreicher Grundlagenarbeit. Von lagernden Instrumentenhölzern der Geigenbauschule Mittelwald wurden von sechs Bäumen insgesamt 64 Rohlinge untersucht, die aus kurzen Stammabschnitten als keilförmige Brettchen herausgesägt werden. Bei der Herrichtung der einzelnen Rohlinge vor der Lagerung sind splintseitig zwischen null und etwa dreißig Jahrringe entfernt worden, was im Bereich feiner Jahrringe aber oft emhr als ein bis zwei Zentimetern entspricht. Insgesamt sind die Rohlinge daher aus den äußeren Zonen der Stammabschnitte herausgesägt worden.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 77
Signatur: 46 4°20


151. Titel: Herstellung und Eigenschaften von TMP- und CTMP-Faserstoffen aus Fichtenholz

Autor(en): Losch, Karl-Heinz
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [131 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die seit der letzten 10 - 15 Jahren erfolgende rapide Entwicklung und Verbesserung der CTMP-Verfahren wurde durch das zunehmende Interesse der Industrie an damit hergestellten Faserstoffen begünstigt. Das Anliegen der Industrie lag dabei in der Aufrechterhaltung oder Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch die Möglichkeit, die teuren Zellstoffe und Halbzellstoffe im Stoffeintrag vieler Papiersorten entweder teilweise oder sogar vollständig durch die kostengünstigen CTMP-Holzstoffe zu ersetzten, ohne dabei die bisherigen Papiereigenschaften zu verändern. In der Diplomarbeit wurde der nachgegangen, wie sich verschiedene Natriumsulfitmengen und Vordämpftemperaturen auf die für eine Papierverwendung besonders wichtigen Eigenschaften wie Festigkeiten und Weißgrad der erzeugten Holzstoffe auswirken.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 78
Signatur: 46 4°6


152. Titel: Untersuchungen über das Verhalten von Holz verschiedener Baumarten bei schlagartiger, statischer und schwingender Biegebeanspruchung

Autor(en): Lendroth, Thomas
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [76 p. +Anhang]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Verhalten von Holz bei statischer, dynamischer und schwingender Biegebeanspruchung und mit den möglichen Zusammenhängen zwischen den dabei ermittelten Kenngrößen. Die Untersuchungen wurden an vier Laubholzarten (Ramin, Buche, Esche, Eiche) durchgeführt. Die Grundlagen der Ergebnisse lieferten der Schlagbiegeversuch nach DIN 52189, der Biegeversuch nach DIN 52186 und mikroskopische Untersuchungen. Im Rahmen der Dauerschwingversuche konnten aus zeitlichen Gründen nur einige wenige Proben geprüft werden. Zur Feststellung linearer Zusammenhänge zwischen den einzelnen Kenngrößen wurden Regressionsgeraden berechnet.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 79
Signatur: 45 4°77


153. Titel: Vergleichende Untersuchungen zur Verflüssigung von Lignocellulosen und deren Hauptkomponenten durch katalytische Hydrogenolyse.

Autor(en): Larimer, Donald R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [93 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Das Verhalten verschiedener lingnocellulisischer Rohstoffe und deren Hauptkomponenten - Holocellulose und Lignin - wurde vergleichend unter konstanten hydrogenolytischen Bedingungen untersucht. Folgende Ausgangsmaterialen wurden als wässrige Suspension in 25 ml-Autoklaven verflüssigt: Fichten- und Birkenholz, Zuckerrohrbagasse, Gerstenstroh, Kiefernrinde, Cellulose, Fichten- und Birken-Holocellulose, Fichten- und Bagase- Organosolv-Lignin und Birken-Willstätter-Lignin. Die Verflüssigungsprodukte Rohöl, Acetonlösliches, Wasserlösliches und fester Rückstand wurden quantitativ erfasst.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 80
Signatur: 45 4°70


154. Titel: Untersuchungen über Vorkommen und Ursachen der Kernfäule bei Teak in Benin.

Autor(en): Koenemann, Albrecht
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [87 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Holzbiologie

Die an der Westküste Afrikas gelegene Volksrepublik Benin besitzt rund 7.000 ha Teakplantagen, die im Rahmen eines Projektes der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) inventarisiert und genutzt werden. Beim Einschnitt des etwa 30- jährigen Durchforstungsholzes wurde eine Kernfäule festgestellt, von der bis zu 30% der Bäume einer Parzelle befallen sein können. In einigen Beständen tritt außerdem eine Wurzelfäule auf. Die Untersuchungen ergaben, dass Bäume auf leichten, gut drainierten Böden von dem Wurzelfäuleerreger Rigidoporus lignosus stärker geschädigt werden, als solche auf schwereren Böden. Wurzelfäule tritt sowohl in mit Stecklingen (Stumps) begründeten in Direktsaat- Beständen auf. Die Ausbildung einer Pfahlwurzel scheint von den Bodenverhältnissen beeinflusst zu werden. Die Pfahlwurzel ist in leichten Böden deutlich stärker ausgeprägt, in schweren Böden kann sie fehlen. Stammfäule entsteht durch Kambiumschäden besonders an jungen Bäumen infolge von Bodenfeuern, Termitenbefall, sowie nach Astabbrüchen. Die Trockenholztermiten (Calotermes) befallen auch gesundes Kernholz. Die Kernfäule breitet sich oft auf das nach dem Schadzeitpunkt gebildete Kernholz aus, sie kann sich axial über mehrere Meter erstrecken.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 81
Signatur: 46 4°70


155. Titel: Der Holzaußenhandel zwischen Spanien und der Bundesrepublik Deutschland - Daten, Hintergründe und Entwicklungsaussichten

Autor(en): Klos, Reinhard
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [110 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Weltforstwirtschaft

Im Holzaußenhandel zwischen Spanien und der BRD stieg Spaniens Exportvolumen innerhalb von sieben Jahren (1975 - 1981) um die viereinhalbfache Menge an, während der BRD nur eine Verdopplung gelungen ist. 1981 erreichte der Export der BRD insgesamt 159.636 t, der Export Spaniens 130.762 t. Die spanische Deckungsrate im Handel mit der BRD stieg damit auf 82 % (1975: 41 %) an. Für Spanien ist diese Ergebnisverbesserung im Wesentlichen auf folgende Wahrengruppen zurückzuführen: Holzkohle, Faserholz (erstmals 1981), Sufatzellstoffe, Kraftpapier, Zellstoffwatte, Durchschreibepapier und Möbel (Eß-, Wohnzimmer-, Schlafzimmer- und Korbmöbel). Traditionelle Produkte wie Kork, Korkwaren und Korbmacherwaren haben dagegen an Bedeutung verloren. Das Ergebnis der BRD ist in der Hauptsache auf den Exportzuwachs von Buchenschnittholz (von 52.826 t auf 116.746 t) zurückzuführen. Mit Abstand folgen holzartige Druckpapiere, LWC-Papier, Spezialpapiere und -pappen (z. B. Duplex-, Triplex- und Multiplexpappe).

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 82
Signatur: 46 4°37


156. Titel: Möglichkeiten und Grenzen des Exports von Tropenholz aus Südostasien

Autor(en): Kelm, Jörg
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [110 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Weltforstwirtschaft

Die südostasiatischen Länder, überwiegend ehemalige Kolonien der europäischen Großmächte, versuchten nach ihrer errungenen Unabhängigkeit, eine wirtschaftliche Entwicklung nach europäischem und amerikanischen Vorbild zu fördern, um den Lebensstandard der Bevölkerung zu verbessern und die Armut abzubauen. Zur Finanzierung der Industrialisierung sowie politischer und kultureller Entwicklung dienten die Schätze des jeweiligen Landes (Erze, Öl, forst- und landwirtschaftliche Produkte), zu denen auch die großen Waldflächen gehören. Um die angestrebte wirtschaftliche Entwicklung zu beschleunigen und um in Abhängigkeit von der Wählergunst oder anderen politischen Gegebenheiten möglichst bald Erfolge vorweisen zu können, wurden hohe Einschlagsmengen genehmigt und zahlreiche Konzessionen vergeben. In der Folge bildete sich unter der Annahme jederzeit verfügbaren billigen Rohholzes (unerschöpfliche Bestände) eine Holzwirtschaft mit sehr großen Produktkapazitäten. Die beginnende wirtschaftliche Entwicklung und das wachsende Angebot von Konsumartikeln vermehrten jedoch auch die Bedürfnisse der Bevölkerung. Ging es bislang nur um Nahrung und Brennmaterial für den jeweiligen Tag, so wurden mit den zunehmenden Gelderwerbsquellen auch Wünsche nach anderen Gütern (Wohnung, Sicherheit, Luxusartikel) geweckt, deren Befriedigung für immer mehr Menschen (jährliches Bevölkerungswachstum zwischen 2 bis 3 Prozent) die sich bildende Wirtschaft vor nahezu unlösbare Probleme stellte.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 83
Signatur: 45 4°71


157. Titel: Herstellung chemo-thermo-mechanischer Faserstoffe (CTMP) aus Bagasse als Rohstoff für die Zeitungsdruckpapier Produktion

Autor(en): Jentsch, Axel
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [64 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Erzeugung von Energie durch die Verbrennung von Bagasse stellt eine Verschwendung von faserhaltigem Rohmaterial dar. Es muss besonders in Zukunft darauf geachtet werden, dass die in den Entwicklungsländern vorhandenen Rohstoffe optimal verwertet werden. So stieg die Zeitungsdruckpapierproduktion weltweit in den Jahren von 1972 - 1982 um 20 % auf nunmehr 26 Mio. t prozentual nur geringfügig an. In den Entwicklungsländern dagegen verdoppelte sich die Produktion im gleichen Zeitraum etwa von 1 Mio. t auf 2,1 Mio. t (FAO 1983). Das Problem der Bevölkerungsexplosion und der damit verbundene steigende Bedarf ist besonders in den Entwicklungsländern allgegenwärtig. Tritt die erwartete nochmalige Verdopplung der Weltbevölkerung bis ins Jahr 2020 auf ca. 8 Mrd. tatsächlich ein, so wird sich der Bedarf, wie von Atchison (1975) beschrieben, um das 15-fache steigern. Durch die notwendige Nahrungsmittelproduktionssteigerung wird auch der Anfall von Einjahrespflanzen steigen, den es heiß optimal zu verwerten. Die Ergebnisse der Diplomarbeit sollen einen Beitrag zur Lösung der genannten Probleme darstellen.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 84
Signatur: 45 4°119


158. Titel: Der Holzaussenhandel Kanadas und der USA

Autor(en): Jagels, Klaus
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [98 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Weltforstwirtschaft

Nordamerika verfügt mit einer Waldfläche von etwa 600 Mio. ha über ca. 15% der Gesamtwaldfläche der Erde. Etwa ein Drittel aller Holzprodukte werden in den USA und Kanada hergestellt und verbraucht. Da in Nordamerika jedoch nur 6% der Weltbevölkerung leben, leitet sich hieraus der überdurchschnittliche Holzverbrauch von ca. 1,7 cbm je Einwohner und Jahr ab. Fast 40% aller Exporte von Holzerzeugnissen (Wert) stammen aus Nordamerika, wobei Kanada den größten Exporteur darstellt. Da die USA als weltgrößter Importeur von Holzprodukten die Hauptmenge davon bekommt, hat der übrige Außenhandel - d.h. der mit Gebieten außerhalb Nordamerikas - eine nicht so große Bedeutung. Alle Prognosen gehen von einem weltweit zunehmenden Holzbedarf aus, wobei sich die Frage stellt, wo dieses Holz produziert werden soll. Kanada hat angekündigt, seine Ausführen bis zum Jahr 2000 entscheidend zu steigern. Für Europa würde dieses bedeuten: auf der einen Seite eine Sicherung der Rohstoffversorgung, auf der anderen Seite für die eigene Holzwirtschaft eine verstärkte Konkurrenz.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 85
Signatur: 45 4°45


159. Titel: Strömungstechnische und energetische Untersuchungen an einem Schnittholztrockner

Autor(en): Jaekel, Wolf
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [68 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Holzbiologie

Ziel der Diplomarbeit ist es, die Strömungsverhältnisse zu messen und den tatsächlichen Energieverbrauch der Trocknungskammer mit einem zu berechnenden Energiebedarfswert zu vergleichen. Daraus lassen sich Hinweise auf die Gleichmäßigkeit der Trocknung und auf Energieeinsparungsmöglichkeiten ableiten. Weiterhin soll ein Berechnungsverfahren gezeigt werden, das es erlaubt, den Energiebedarf eines Trocknungsvorganges im voraus abzuschätzen oder nach vollzogener Trocknung zu berechnen. Die Untersuchungen wurden an einer Konvektionstrockenkammer vom Typ HD 78 KR der Robert Hildebrand Maschinenbau G.m.b.H., Oberboihingen/Württemberg, in der Zeit von April bis August 1984 bei der Firma Vereinigte Holzgesellschaften m.b.H., Hamburg, durchgeführt.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 86
Signatur: 46 4°11


160. Titel: Untersuchungen ueber das Vorkommen von Bläueschutzwirkstoffen in importiertem Schnittholz unter besonderer Berücksichtigung des Pentachlorphenols

Autor(en): Illner, H. Martin
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [78 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Holzbiologie

In 12 bundesdeutschen Hobelwerken und bei einem Importeur wurden von November 1983 bis März 1984 Schnittholzproben von 122 Partien bläuegefährdeter Nadel- und Laubholzarten entnommen. Es sollte geklärt werden, ob im Erzeugerland ein prophylaktischer chemischer Bläueschutz mit den Wirkstoffen Bor, Fluor, PCP oder Thioharnstoff aufgebracht wurde. Der Nachweis erfolgte sowohl qualitativ mittels Anfärbung und Beilsteintest als auch bei einer Reihe von Proben quantitativ mit ECD-Gaschromatographie.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 87
Signatur: 46 4°16


161. Titel: Grenzbedingungen für die Verklebung von Holz nach Behandlung mit lösemittelhaltigen Holzschutzmitteln

Autor(en): Hilbert, Thomas
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [144 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Holzbiologie

Die Möglichkeit, imprägnierte Hölzer verkleben zu können, ist schon mehrfach nachgewiesen. Es fehlen jedoch genauere Kenntnisse über den Einfluss einzelner Schutzmittelkomponenten auf das Abbindeverhalten von Klebstoffen und die erreichbare Verleimungsqualität. Grenzmengen, bei denen negative Wirkungen eintreten, sind ebenfalls kaum bekannt. In der Diplomarbeit wurden vier im Holzleimbau eingesetzte Harze (drei Kondensationsharze, KP/RF, KUF, KUMPF, und ein Reaktionsharz), drei Lösungsmittel, zwei Lösevermittler und sieben Wirkstoffe ausgewählt und in ihrer Wirkung aufeinander untersucht. Zur Prüfung des Abbindeverhaltens der Klebstoffe wurden gebrauchsfertigen Klebstoff-Flotten Schutzmittelkomponenten zugemischt und die Gelierzeit der Prüfmischung gemessen. Ergänzend erfolgten pH-Wertmessungen und Prüfung der Druckfestigkeit der ausgehärteten Prüfmischung. Der Einfluss auf die Verleimungsqualität wurde an Probeverleimungen von behandeltem Fichten- und Kiefernholz mit Hilfe von Druckscherproben in Anlehnung an DIN 52 187 geprüft. Die Wirkstoffbehandlung erfolgte so, dass an der Brettoberfläche maximal hohe Wirkstoff- und Lösevermittlerkonzentrationen vorlagen. Zur Erfassung des Einflusses von Lösungsmitteln wurde Fichtenholz und zum Vergleich Kiefern-Splintholz mit unterschiedlicher Tauchdauer bzw. Abdunstzeit verklebt.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 88
Signatur: 45 4°80


162. Titel: Festigkeitseigenschaften von heissdampfbehandeltem Nadelholz

Autor(en): Geick, Andreas
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [40 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Holzbiologie

An je 672 Proben der Holzarten Kiefer und Fichte wurden mögliche Festigkeitsveränderungen durch eine Dampfbehandlung von 30 min bei Temperaturen von 110 Grad C und 120 Grad C im Anschluss an eine Kesseldruckimprägnierung untersucht. Für getränkte, gedämpfte sowie kombiniert getränkt und gedämpfte Proben wurde die Biegefestigkeit, der Biege - Elastizitätsmodul, die Druckfestigkeit, der Druck - Elastizitätsmodul, die Bruchschlagarbeit und die Scherfestigkeit nach den entsprechenden Normen zur Prüfung von Holz ermittelt. Zusätzlich wurde die Ausgleichsfeuchte im Normklima 20/65 bei verschiedenen Schutzsalzkonzentrationen der Tränklösung und den unterschiedlichen Dämpfbedingungen erfasst.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 89
Signatur: 45 4°65


163. Titel: Experimentelle Untersuchungen zur Verschieblichkeit und Festigkeit von Flächeneckverbindungen im Korpusmöbelbau

Autor(en): Füchter, Kurt
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [137 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Möbelkonstruktionen werden bis heute überwiegend aufgrund der Erfahrung des Konstrukteurs dimensioniert. Über- und Unterdimensionieren sind insbesondere bei der Verwendung neuer Holzwerkstoffe oder Verbindungstechniken die zwangsläufige Folge. Zur optimalen Materialausnutzung bei ausreichender Gebrauchssicherheit ist eine Dimensionierung auf der Grundlage einer wirklichkeitsnahen statischen Berechnung erforderlich. Zur rechnerischen Simulation des Tragverhaltens von räumlichen Möbelkonstruktionen eignet sich z.B. die Methode der Finiten Elemente. Hierbei muss die bei hölzernen Konstruktionen auftretende Verschieblichkeit der Verbindungen berücksichtigt werden. Die Aufgabe der durchgeführten Untersuchung war es deshalb, die bisher ermittelten Kennwerte von Möbeleckverbindungen hinsichtlich der Verwertbarkeit für Möbeldimensionierungsberechnungsmethoden zu überprüfen und an einigen ausgewählten Verbindungstypen Verschieblichkeits- und Festigkeitswerte für die Komponenten der räumlich einwirkenden Lastvektoren experimentell zu ermitteln.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 90
Signatur: 46 4°4


164. Titel: Schnittleistung und Spangrösse bei der spanenden Bearbeitung unter Berücksichtigung der elastomechanischen Eigenschaften des Holzes

Autor(en): Fortuin, Georg
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [113 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit sollte untersucht werden, ob die Schwankungen der Schnittleistung beim Fräsen von Holz durch die Inhomogenität einer Holzart hervorgerufen und durch bestimmte Holzeigenschaften erklärt werden können oder ob sie durch einen veränderten Schnittvorgang infolge der Schneidenabstumpfung zustande kommen. Bei früheren Untersuchungen des Einflusses der Schneidenschärfe auf die Schnittkraft wurde bei einigen Hölzerarten eine Abnahme der Schnittleistung bei größer werdenden Schneidenversatz festgestellt und durch ein verstärktes Vorspalten infolge veränderter mechanischer Belastung des Holzes an der Schnittstelle durch die stumpfe Schneide erklärt. Bei den durchgeführten Untersuchungen wurden die Holzarten Kiefer, Buche, Eiche, Iroko, Bubinga, Wenige und Azobe in Fräsversuchen mit unterschiedlich scharfen Messern im Gegen- und Gleichlauf längs zur Faser zerspannt. Dabei wurden die Bretter in 25 mm breite Zonen eingeteilt. Der mittlere Teil der Bretter wurde zerspannt und die Schnittleistung für jede Zone als arithmetisches Mittel der durchschnittlichen Leistungserhöhung der Fräsdurchgänge errechnet. Um Hinweise auf die Eigenschaften der Fräsproben zu erhalten wurde aus den beiden Brettenden Biege-, Spalt- und Rohdichteproben hergestellt und die Mittelwerte der E-Modul-, Spaltfestigkeits-, Biegefestigkeits- und Rohdichtemessung als für den Fräsbereich gültig angenommen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 91
Signatur: 46 4°12


165. Titel: Direkte thermochemische Verflüssigung von Buchenholz im Reaktionssystem Natriumcarbonat, Kohlenmonoxid, Wasser

Autor(en): Döring, Reinhard
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [80 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Diplomarbeit wurde im Rahmen des Forschungsprojektes Umwandlung lignocellulosischer Roh- und Reststoffe in flüssige Produkte durch thermische Druckbehandlung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten durchgeführt. Buchenholz sollte im wässrigen Medium mit dem System Natriumcarbonat/Kohlenmonoxid verflüssigt werden. Der Einfluss von Druck, Temperatur und Reaktionszeit sollte anhand eines 2ten- Versuchsdesigns ausgewertet werden. Die entstehenden dichlormethanlöslichen Verflüssigungsprodukte (Rohöl) sollten fraktioniert und die Rohölfraktionen analysiert werden.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 92
Signatur: 45 4°48


166. Titel: Zusammenhänge zwischen Landschaftsentwicklung und Holzversorgungslage in Indien. Ein systemorientierter Ansatz

Autor(en): Bühler, Martin
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [78 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Weltforstwirtschaft

Ziel der Diplomarbeit ist neben der Erfassung, Aufbereitung und Darstellung der wichtigsten Daten das Erkennen von wesentlichen Zusammenhängen. Im Rahmen der Zeitvorgabe von 6 Monaten sind die qualitativen (nicht jedoch die quantitativen) Abhängigkeiten in Form von Wirkungsgefügen darzustellen. Aus dem Wirkungsgefüge sollten sich Hinweise ergeben, über welche Faktoren die weitere Entwicklung beeinflusst bzw. gesteuert und geregelt werden könnte und welche gewünschten und unerwünschten Konsequenzen bestehende, unkontrollierte oder aber systematische und gezielte Eingriffe in das System haben könnten.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 93
Signatur: 45 4°79


167. Titel: Untersuchungen über den Einfluss von Klebstoff, Holzart und Probenform auf die Festigkeit von Klebstoffverbindungen

Autor(en): Blaik, Ulrich.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [141 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Herstellung von Fensterprofilen aus Edelholz mit einer Mittelschicht aus Fichte stellt einen weiteren Weg zur Optimierung des Rohstoffeinsatzes dar. Diese Kombination von Hölzern unterschiedlicher Eigenschaften könnte gerade in Anwendungsgebieten mit starker Materialbeanspruchung Beschränkungen hinsichtlich des Einsatzes notwendig machen. Untersuchungen, die eine Aussage darüber zulassen, sind bisher weitgehend unbekannt. Folgende Fragestellungen sollen deshalb in dieser Arbeit näher erörtert werden: 1) Besteht ein Unterschied hinsichtlich der Festigkeit von Holzverbindungen bei der Verwendung verschiedener Klebstofftypen und erreichen alle die erforderliche Verleimungsgüte? - 2) Führt der Einsatz verschiedener, z. T. inhaltsstoffreicher Holzarten unter gleichen Verfahrensbedingungen zu grundsätzlich abweichenden Ergebnissen?

VTIHTB
Dokumentennummer: T3 10 94
Signatur: 46 4°21


168. Titel: Herstellung von Zellstoffen nach dem alkalischen Sulifitverfahren unter Zugabe von Anthrachinon

Autor(en): Beck, Bernhard
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [91 p.]
Publikationsjahr: 1984
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Das Ziel der Diplomarbeit ist eine Modifizierung des Alkali- Sulfit-AQ Verfahrens zur Herstellung von Zellstoffen mit einem Restligningehalt von etwa 30 Kappazahlen. So erschließt sich die Möglichkeit, das Alkali-Sulfitverfahren mit Anthrachinon zur Erzeugung von Zellstoffen aus Holzarten heranzuziehen, die nach dem sauren Sulfitverfahren überhaupt nicht und nach dem Alkali- Sulfitverfahren wegen des hohen Chemikalienbedarfs, der langsameren Delignifizierung und der hohen Ausbeuteverluste nicht wirtschaftlich hergestellt werden können. Dies sind Holzarten mit Inhaltsstoffen phenolischen Charakters. Hierzulande dürfte dieses Verfahren vor allem für die Erzeugung von Zellstoffen aus Kiefer und Lärche interessant sein.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 95
Signatur: 46 4°7


169. Titel: Gewinnung, Eigenschaften und Wirkungsweise einer alpha- Glucuronidase aus Pilzen

Autor(en): Granzow, Claus
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [102 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Diplomarbeit wurde das bisher nicht näher beschriebene Enzym alpha-Glucuronidase, das für die Abspaltung der 4- Methylglucuronosylseitengruppen von Xylanen verantwortlich zu sein scheint, aus Kulturfiltraten von Pilzen isoliert und auf seine Eigenschaften und Wirkungsweise untersucht. - Im Hinblick auf eine Gewinnung von alpha-Clucoronidase in größeren Mengen wurden der Kulturchampignon Agaricus bisporus und der Austernseitling Pleurotus ostreatus in verschiedenen Nährmedien kultiviert und der Kulturen hinsichtlich Wachstum und Enzymaktivitäten untersucht. Dabei stellte sich die Kultivierung von A. bisporus in Buchenxylanmedium als die günstigste heraus. Der unterschiedliche Verlauf der Enzymaktivitäten von alpha-Glucuronidase und beta- Xylosidase während der Kultivierung deutete daraufhin, dass alpha- Glucuronidase ein eigenständiges Enzym ist. - Bei dem untersuchten Stamm von A. bisporus wird die alpha-Glucuronidase konstitutiv gebildet, die Synthese jedoch durch Substrate stimuliert, die dem 4-O-Methylglucuronoxylan ähnlich sind. Enzymaktivität ist sowohl in der Nährlösung als auch in der intracellulären bzw. Membranfraktion vorhanden.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 113
Signatur: 44 4°92


170. Titel: Biologische und technologische Untersuchungen am Holz von Fichten aus Waldschadensgebieten

Autor(en): Göttsche, Horst
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Holzbiologie

Ziel der Diplomarbeit war die Erfassung von biologischen und technologischen Veränderungen am Holz von umweltbelasteten Fichten. Zu diesem Zwecke wurden jeweils 3 Stammabschnitte von 27 Bäumen aus den drei Forstämtern Hardegsen, Kelheim und Flensburg, Revierförsterei Süderlügum untersucht. - Während die Bäume des Bestandes in Süderlügum als Kontrollstandort für gesunde Fichten dienten, waren die Forstämter Hardegsen und Kelheim aufgrund von Literaturhinweisen als belastete Standorte bekannt und mit deutlich erkrankten Fichten bestockt. Neben Nadelverlusten und dadurch bedingter schütterer Kronen, wiesen eine Reihe von erkrankten Bäumen Windbruch und Windwurf auf. Bei den gebrochenen Bäumen war häufig in dem über- und unterhalb des Bruches liegenden Stammabschnitt eine Ringschäle zu finden. - Ein Hauptaugenmerk der Untersuchung lag in der Fragestellung, ob eventuell durch Immissionen verursachte primäre oder sekundäre Veränderungen im Holz vorgelegen haben, die zu einer größeren Anfälligkeit der Bäume gegenüber mechanischen Belastungen, wie z.B. durch Wind, führen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 114
Signatur: 44 4°101


171. Titel: Untersuchungen zur Eignung von Organosolvligninen zur Modifizierung von Phenol-Formaldehyd-Holzleimen

Autor(en): Georg, Harry, Karl
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [89 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Lignine von Buche, Fichte und eines weiteren Nadelholzes aus dem Organosolvprozess wurden auf ihre Eignung als Zusätze zu PF- Leimen untersucht. Als Aufschlussmittel zur Isolierung der Lignine diente ein Gemisch 1,2-Propandiol/Wasser. Es wurde weiterhin ein Organosolv-Nadelholzlignin aus einer industriellen Pilotanlage verwendet. Es sollte untersucht werden, welche physikalischen und chemischen Eigenschaften der Lignine die Verleimungsqualität beeinflussen. - Um das Kondensationsverhalten der Lignine zu prüfen, wurden Aushärtungstests durchgeführt. Dazu wurde eine UV- spektroskopische Methode benutzt. Es war angestrebt, ein Kondensationsverhalten zu erzielen, das einem PF-Vorkondensensat ähnelt.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 115 SI:45 4°2
Signatur: 44 4°101


172. Titel: Vergleichende Untersuchungen über die Tränkbarkeit von Europäischem und Japanischem Lärchenholz

Autor(en): Fried, Thomas
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [62 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Holzbiologie

Lärchenkernholz besitzt eine mäßige Resistenz, das Splintholz ist noch weniger resistent (DIN 68 364, Kennwerte von Holzarten; Kern: Resistenzklasse 3, Splint: 5), so dass die grundsätzliche Frage nach der Notwendigkeit von Holzschutzbehandlung, hauptsächlich des Splintholzes, entsteht. - Während die Holzeigenschaften der Lärche mehrfach untersucht wurden, ist über ihre Tränkbarkeit bislang nur wenig bekannt. - Allgemein jedoch wird Lärchenholz in Tränkvorschriften (z.B. RAL-RG 411, Güte- und Prüfbestimmungen für kesseldruckimprägnierte Palisaden und Holzbauelemente für Garten-, Landschafts- und Spielplatzbau 1980) dem gut tränkbaren Kiefernholz gleichgestellt. - Aufgrund schlechter Tränkergebnisse aus der Tränkpraxis, und da bisher kaum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen, wurden in der Diplomarbeit in halbpraktischen Versuchen die Schutzmittelaufnahme sowie Eindringtiefe für in Norddeutschland gewachsener Europäischer Lärche und Japanischer Lärche geprüft. - Zusätzlich durchgeführte quantitative und qualitativ anatomische Untersuchungen sollten dazu beitragen, das holzspezifische Tränkverhalten zu erklären.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 116
Signatur: 46 4°5


173. Titel: Aspekte zur Planung von Holzkohle-Projekten unter besonderer Berücksichtigung der Amazonasregion

Autor(en): Fisch, Wolfgang
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [129 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit benutzt die aus der Literatur bekannten technischen Verfahrensbeschreibungen als Grundlage für Aussagen qualitativer Art über Möglichkeiten und Grenzen der Holzkohleerzeugung unter besonderer Berücksichtigung der spezifischen Bedingungen Amazoniens, soweit dies ohne die Festlegung auf einen konkreten Standort möglich ist. Zu diesem Zweck werden zunächst die technischen Voraussetzungen und Möglichkeiten der Holzkohleproduktion umrissen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse bilden im Kontext mit den brasilianischen Gegenwartsproblemen die Basis für Überlegungen, ob und wie Holzkohleproduktion in der Amazonasregion sinnvoll durchgeführt werden kann.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 117
Signatur: 44 4°67


174. Titel: Untersuchung einiger Einflussfaktoren bei der Delignifizierung von Nadelholzsulfatzellstoffen aus NO2.

Autor(en): Wetzel, Wolfgang
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [101 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der im Rahmen der Diplomarbeit durchgeführten Untersuchung ist es, die Frage der Möglichkeiten des Ersatzes einer CE- Vorbleiche durch eine NE-Folge zu untersuchen. Die Abwässer einer NE-Vorbleiche sind verbrennbar, und eine solche benötigt durch die einfache Verfahrenstechnik nur ein relativ geringes Investitionsvolumen. Andere CE-Bleichalternativen verursachen wesentlich höhere Investitionskosten. Untersucht werden die Einflüsse der Überleitungszeit des NOx-Gases, des Trägergases und der Menge desselben, einer Zwischenerhitzung des NOx-Gasstromes, der Reaktionszeit, der Zellstofftemperatur, der NOx-Einsatzmenge, der Stoffdichte, der Auffluffung und der Durchmischung des Zellstoffes in der N-Stufe, der Alkali- und Peroxidmenge in der Alkaliextraktion sowie die Endbleichbarkeit der erzeugten NE-Stoffe und die Eigenschaften der vollgebleichten Zellstoffe.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 96
Signatur: 44 4°45


175. Titel: Traditionelle Holzverwendung im Departement Sahel Obervoltas. Ein Beitrag zur projektbegleitenden Forschung

Autor(en): Weiße, Rüdiger
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [67 p. +Anhang]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Weltforstwirtschaft

Der Ablauf der Diplomarbeit lässt sich in 3 Phasen gliedern: Vorbereitung im Institut für Weltforstwirtschaft in Hamburg, Durchführung der Feldarbeit in Obervolta, Auswertung der Ergebnisse, Literaturstudium und Niederschrift in Hamburg. Zu den vorbereiteten Arbeiten gehörten die Auswertung der bereits vorhandenen Unterlagen aus der projektbegleitenden Forschung aus den Jahren 1978 - 80 und der vorhandenen Literatur. Als Ergebnisse wurden ein Konzept für die Feldarbeit und eine Gliederung für den Bericht erstellt. Die Feldarbeit vom 25.8. - 9.10.1980 im Department Sahel beschränkte sich auf die Orte Gorom-Gorom, Dori und Sebba mit ihren Einzugsbereichen. Die Beschränkung auf dieses Gebiet wurde aus zeitlichen Gründen vorgenommen, um innerhalb des vorgegebenen Rahmens vergleichbare Ergebnisse im Bereich der 3 Forststationen des östlichen Sahels Obervoltas zu erhalten. Die Information über die Verwendung von Holz wurden durch Befragen der zuständigen Förster sowie der deutschen Mitarbeiter der Mission Forestière Allemande und anderer Personen in den verschiedenen Orten gewonnen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 97
Signatur: 45 4°10


176. Titel: Die Maßstäbe bei einer Organisationsprüfung und ihre Praktikabilität.

Autor(en): Spielmann, Dieter
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [82 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die bei einer Organisationsprüfung als Maßstäbe gebrauchten Organisationskonzepte können als praktikabel angesehen werden, wenn sie die verbindliche Lösung des betrachteten Organisationsproblems darstellen. Da diese Maßstäbe einer unmittelbaren Untersuchung nicht zugänglich sind, muss ihre Praktikabilität mittelbar anhand der zu ihrer Entwicklung gebrauchten Organisationstechniken beurteilt werden. Zu diesem Zweck sollen in der Diplomarbeit zunächst das Analyse-Synthese-Konzept von KOSIOL und die von ACKER für die Organisationsprüfung vorgeschlagene Prüfliste dargestellt und kritisiert werden. Dabei werden die Probleme des Aufbaus der Unternehmung im Vordergrund stehen. Daran anschließend wird die Notwendigkeit einer zusätzlichen Technik zur Bewertung organisatorischer Gestaltungsalternativen begründet und auf die Schwierigkeiten einer solche Bewertung eingegangen werden.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 98
Signatur: 44 4°46


177. Titel: Die Aufgaben eines holzwirtschaftlichen Unternehmensverbandes und die Möglichkeiten des EDV-Einsatzes in der Bundesgeschäftsstelle bei der Lösung dieser Aufgaben

Autor(en): Seddig, Norbert
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [79 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Weltforstwirtschaft

In der Diplomarbeit sind die Aufgaben eines holzwirtschaftlichen Unternehmensverbandes und die Möglichkeiten des EDV-Einsatzes in einer Verbands-Geschäftsstelle am Beispiel des Bundesverband Deutscher Holzhandel e.V., Wiebaden (BD-Holz) dargestellt. Es ist versucht worden, generelle Aussagen über die Aufgaben von Unternehmensverbänden mit einfließen zu lassen. Die Beschränkungen auf den BD-Holz wurde vorgenommen, um die Ausführungen nicht nur im allgemeinen Rahmen zu halten, sondern um auch konkret die spezifische Situation einer Geschäftsstelle zu betrachten. Aus der Themenstellung ergibt sich insgesamt eine Einengung vom betrachteten Aufgabenspektrum des BD-Holz auf die Aufgaben, die mit EDV-Unterstützung lösbar sind.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 99
Signatur: 45 4°5


178. Titel: Dendroklimatologische Untersuchungen zum Buchensterben im Vogelsberg.

Autor(en): Richter, Klaus
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [89 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Holzbiologie

Im südwestlichen Vogelsberg sind nach 1976 starke Trockenschäden an Buchen aufgetreten. In der Diplomarbeit wurden 218 Buchen aus dieser Region sowie zum Vergleich aus dem südlichen Vogelsberg dendroklimatologisch untersucht. Zusätzlich wurde in einer Gefäßgrößenanalyse eine weitere Aufschlüsselung der in den Jahrringen enthaltenen Klima-Information versucht. Es war Ziel dieser Analyse, die Bedeutung des trockenen Sommers 1976 für das Buchensterben abzuschätzen sowie weitere Ursachen zu diskutieren.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 100
Signatur: 44 4°17


179. Titel: Künstliche und natürliche Verjüngung im tropischen Regenwald nach Exploitation in Kalimantan: Kriterien für eine vergleichende Beurteilung.

Autor(en): Pohl, Helmut
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [95 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Weltforstwirtschaft

Die in der Diplomarbeit diskutierten Kriterien ermöglichen eine vergleichende Betrachtung von Regenerationssystemen im tropischen Regenwald. Sie stellen keine Patentlösung für die Waldnutzung und dessen Regeneration dar. Jedes Nutzungs-, Regenerationssystem muss sich seinem spezifischen Standort anpassen, das heißt, die einzelnen Kriterien müssen im Hinblick auf das Planungsziel gewichtet werden. Kapitel 1 erläutert das System Regenwald und die Situation in Kalimantan/Indonesien. Es bildet den Rahmen für den die Kriterien Gültigkeit haben sollen. Die Grundlage der Kriterien ist das Schutz- (Kap. 2.11) und das Wachstumskriterium (Kap. 2.12) und deren Verbindung (Kap.2.13). Die Kriterien der zweiten Kategorie sind unmittelbar abhängig von der ersteren, sie sollen ein dynamisches Gleichgewicht zwischen dem Schutz- und dem Wachstumskriterium halten. Ein Gleichgewicht ist unabdingbar für das Überleben von Wald und Mensch in Indonesien.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 102
Signatur: 44 4°64


180. Titel: Versuch einer ganzheitlichen systematischen Betrachtung eines ökologischen Problems am Beispiel des Wasserhaushalts von Bäumen und Beständen in den Tropen.

Autor(en): Pfister, Hubert
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Zerstörung riesiger Waldflächen in den Tropen durch Umwandlung in Agrarland, durch destruktive Formen der Holznutzung und durch unkontrolliertes Brennen haben zu einer verstärkten öffentlichen Diskussion über die Bedeutung dieser Waldflächen geführt. Die Bedeutung des Waldes für das lokale und regionale Klima und für die Sicherung der landwirtschaftlichen Produktivität von Boden und Standort wird dort am deutlichsten, wo der Wald zerstört wurde. Wird der Boden seiner schützenden Pflanzendecke beraubt, kommt es sehr schnell zu Erosion. Eine pflegliche, nachhaltige Nutzung von tropischen Wäldern und Waldflächen, sowie die Aufforstung von Ödland setzt voraus, dass man die Wechselbeziehungen und Abhängigkeiten zwischen dem Einzelbaum und seiner belebten und unbelebten Umwelt und zwischen dem Waldökosystem und seiner Umwelt kennt und in die Tätigkeit mit einbezieht. Mit der Diplomarbeit soll, in Bezug auf den Wasserhaushalt der Bäume und Waldbestände, versucht werden, einen Beitrag dazu zu leisten.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 103
Signatur: 44 4°90


181. Titel: Stand der Technologie der Holzverbrennung

Autor(en): Müller, Jörg
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [216 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit soll einen Überblick über den derzeitigen Stand der Technologie der Holzverbrennung vermitteln. Sie beschränkt sich dabei auf solche Anlagen, die für die Verwendung in Industriebetrieben oder Objekten vergleichbarer Größe wie Krankenhäusern, großen Verwaltungsgebäuden u. a. von Interesse sind. Nicht behandelt werden Kleinanlagen, etwa zur Beheizung von Einzelhäusern, und Großkraftwerke. Im Vordergrund steht dabei die Energieverwertung. Anlagen zur Abfallvernichtung wie z.B. Müllverbrennungsanlagen werden ebenfalls nicht betrachtet. Brennstoffe, deren Ursprung nicht Holz oder Biomasse ist, wie Hausmüll, sonstige brennbare Industrieabfälle u. ä., werden nicht behandelt bzw. nur erwähnt.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 104
Signatur: 45 4°75


182. Titel: Die Planung von Sperrholzindustrien in Entwicklungsländern am Beispiel Indonesiens.

Autor(en): Momme, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [141 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit werden die Verhältnisse in dem Entwicklungsland Indonesien beschrieben, unter der besonderen Berücksichtigung der Sperrholzindustrie, die in den letzten Jahren von der Regierung verstärkt gefördert worden ist und beachtliche Steigerungsraten aufweisen konnte. Darauf aufbauend werden allgemeine Planungskriterien und Probleme aufgezeigt und anhand des Beispiels Indonesien für die Planung von Sperrholzwerken vertieft.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 105
Signatur: 44 4°68


183. Titel: Holzbiologische Untersuchungen an umweltgeschädigten Buchen.

Autor(en): Lorenz, Martin
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [65 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Holzbiologie

Die Diplomarbeit hat zum Ziel, Erkenntnisse über die Wachstumsentwicklung der Rotbuche (Fagus sylvatica L.) auf Standorten, auf denen Immissionsschäden an Nadelbäumen bereits untersucht worden sind, zu gewinnen. Sie soll mit einer Jahrringanalyse an Buchenstammscheiben verschiedener Baumhöhen als Hauptteil und zusätzlichen anatomisch-cytologischen Untersuchungen eine orientierende Studie zum Vergleich der Wirkung von Immissionen auf Buche, Tanne und Fichte darstellen und damit zur Diskussion um die Artspezifität der Schädigungen beitragen. Darüber hinaus soll durch die Erweiterung einer bereits bestehenden Standardzuwachskurve eine Jahrringchronologie für den Bayerischen Wald aufgebaut werden.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 106
Signatur: 44 4°65


184. Titel: Die forstlichen Ressourcen Lateinamerikas.

Autor(en): Lindinger, Markus
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [143 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Weltforstwirtschaft

Der Subkontinent Lateinamerika verfügt mit 1,2 Mrd. ha Wald über etwa 1/4 aller Wälder der Erde. 679 Mill. Ha entfallen auf die geschlossenen Waldformationen der Tropen. Das sind 56,5% aller geschlossenen, tropischen Wälder der Erde. Trotz dieses großen Potentials an forstlichen Ressourcen ist die volkswirtschaftliche Bedeutung dieser Wälder vergleichsweise gering und erscheint einem großen Teil der Bevölkerung als wertlos. Die Folge ist ein sorgloser und unbedachter Umgang mit den natürlichen Ressourcen, der im lateinamerikanischen Raum mit einer großen Waldvernichtung verbunden ist. Die jährliche Vernichtungsrate liegt bei über 4 Mill. Ha Fläche, wobei großflächige Brände und die landwirtschaftliche Nutzung im Wanderfeldbau zu den Hauptursachen der Zerstörung zählen. Die infrastrukturelle Erschließung und die Besiedlung der Randgebiete Amazoniens von den Andenstaaten aus erleichtert eine Zunahme der Waldvernichtung. Die Holznutzung ist nicht als Ursache für die Zerstörung der Wälder anzusehen. Im Gegensatz für die Verhältnisse in Asien und Afrika, wo die Siedler über die im Rahmen der Holznutzung angelegten Wege in den Wald eindringen konnten, ist die selektive Holzentnahme aus den tropischen Mischwäldern Lateinamerikas nicht mit einer infrastrukturellen Erschließung der Waldgebiete verbunden. Wilde und planmäßige Besiedlung erfolgen hier nach wie vor über Flüsse und das bereits bestehende Straßennetz.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 107
Signatur: 44 4°93


185. Titel: Auswirkung konstruktiver Holzschutzmaßnahmen auf die Feuchtigkeitsaufnahme unter Berücksichtigung verschiedener Holzarten, Profilgebung und Einsatzbedingungen.

Autor(en): Lerche, Joachim
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [56 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Holzbiologie

Aufgabe der Diplomarbeit war es, die bisher bekannten und angewendeten Maßnahmen des konstruktiven Holzschutzes zusammenzustellen und mit Laborversuchen zu ergänzen. Die Versuche sollten Aufschluss geben über die Wasseraufnahme verschiedener Holzarten bei unterschiedlichen Beanspruchungen und bei Anwendung einiger Maßnahmen des konstruktiven Holzschutzes.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 108
Signatur: 44 4°88


186. Titel: Untersuchung zur Bestimmung des Polymerisationsgrades von Cellulosen mit Hilfe der Gel-Permeations-Chromatographie.

Autor(en): Körner, Hans-Ulrich
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [148 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Rahmen der Diplomarbeit sollte versucht werden, aus vorhandenen Chromatographie-Bausteinen ein funktionsfähiges System zur gel-permeations-chromatographischen Trennung von Cellulosederivaten zusammenzustellen und auf seine praktische Anwendbarkeit zu testen. Im weiteren Verlauf der Untersuchung sollten die mit diesem Verfahren erhaltenen Polymerisationsgrade mit viskosimetrisch ermittelten Polymerisationsgraden von in Cadoxen gelösten Cellulosen verglichen werden.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 109
Signatur: 44 4°18


187. Titel: Technische und wirtschaftliche Überlegungen zur Energieerzeugung, dargestellt an einem Betrieb aus der Holzindustrie.

Autor(en): Knoblauch, Werner Gerhard
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [147 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Seit langem ist in der Holzindustrie die Eigenenergieerzeugung, durch Verbrennen der anfallenden Reststoffe, bekannt. Die drastisch gestiegenen Preise für Energieträger, insbesondere Erdöl, haben dieser Technologie einen neuen Aufschwung gegeben und für die Zukunft kann mit einer weiteren Verbreitung gerechnet werden. Welche technischen und wirtschaftlichen Überlegungen bei der Erstellung einer solchen Anlage notwendig sind und unter welchen Voraussetzungen eine Eigenenergieerzeugung wirtschaftlich die Energieversorgung eines Betriebes übernehmen kann, sollte in der Diplomarbeit aufgezeigt werden. (nicht ausleihbar)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 110
Signatur: 44 4°40


188. Titel: Das Image von Tischlerei-Betrieben. Bedeutung, Einflussfaktoren und Analysemethoden.

Autor(en): Ingendorn, Thomas
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [86 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Weltforstwirtschaft

Das Konzept des "Image" von Betrieben, Marken, Produkten ist vergleichsweise neu. Ein einheitliches Begriffs- und Vorstellungsgebäude dazu hat sich noch nicht gefestigt. Im Rahmen der Diplomarbeit soll der Versuch unternommen werden, die Image- Analyse als Teil der Marktforschung auf kleingewerbliche Betriebe, im besonderen auf Betriebe des Tischlerhandwerks, zu übertragen. Zielsetzung der Arbeit ist die Entwicklung eines Vorschlages zum methodischen Vorgehen bei einer Image-Analyse im Handwerksbereich.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 111
Signatur: 44 4°87


189. Titel: Untersuchungen zur Verfahrenstechnik der Holzbrikettierung

Autor(en): Horchler, Peter
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [148 p.]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Diplomarbeit war, die Auswirkungen von Eigenschaften des eingesetzten Holz-Reststoffes auf die Eigenschaften der entstehenden Presslinge zu untersuchen. Dazu sind aus Hobelspänen verschiedener Holzsorten mit einer Brikettierpresse Briketts herzustellen und zu prüfen. Der Einsatz von Hobelspänen erscheint sinnvoll, da diese in der Praxis einen großen Teil der anfallenden Reststoffe ausmachen, außerdem die Herstellungsbedingungen gut reproduzierbar sind. Gegenstand der Untersuchung war zusätzlich die Frage, ob die für Stroh- und Futterbriketts entwickelten Prüfverfahren auch für Holzbriketts aussagefähige Ergebnisse liefern. Für die eingesetzte Presse sollte eine Einstellungsoptimierung versucht werden, die möglicherweise auf andere Anlagen übertragbar ist. Die optimale Einstellung der Maschine wäre erreicht, wenn bei minimierten Betriebskosten möglichst haltbare Briketts entstünden.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 112
Signatur: 45 4°76


190. Titel: Untersuchungen zum Kochen von Furnierblöcken

Autor(en): Brand, Karin
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [117 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1983
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die thermische Vorbehandlung, das Dämpfen oder Kochen, von Furnierhölzern dient in erster Linie der Plastifizierung. Für die optimalen Bearbeitungstemperaturen der Hölzer der verschiedenen Rohdichten hinsichtlich der Erweichung bestehen eine Reihe von Anhaltswerten. Eine Frage über die noch weitgehend Unklarheit besteht ist die, mit welchem Dämpf-/Kochverfahren und in welchem Zeitraum das Holz durchgehend auf seine Bearbeitungstemperatur erwärmt ist. Bei einigen Holzarten, insbesondere den Laubhölzern, hat die thermische Vorbehandlung weiterhin eine Farbveränderung zur Folge, die z. B. bei Ahorn, Birke und Eiche unerwünscht und durch die Wahl des Behandlungsverfahrens möglichst gering zu halten ist. Die Aufgabe der Diplomarbeit bestand nun zunächst in der Untersuchung des Erwärmungsverlaufes in industriell gekochtem Holz. Hierauf folgt die Bestimmung der Farbe des thermisch vorbehandelten Holzes mit dem Ziel, den Grad der Verfärbung und ihre Verteilung über den Querschnitt der Stämme in Abhängigkeit von dem Verlauf der Erwärmung zu ermitteln.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 118
Signatur: 44 4°53


191. Titel: Entscheidungskriterien für die Wahl unterschiedlicher Fertigungsprinzipien und Fertigungsarten in der Holzindustrie.

Autor(en): Yilmaz, Hüseyin
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [49 p.]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die optimalen Entscheidungsmöglichkeiten aus der Sicht der Wirtschaftswissenschaften oder auch die technische Entwicklung dienen nicht immer der Verbesserung der Arbeitssituation der arbeitenden Menschen, daher können solche Entscheidungskriterien nicht ohne weiteres übernommen werden. Dies gilt in besonderem Maße für die Rationalisierungsmöglichkeiten. Die Rationalisierung soll in erster Linie den arbeitenden Menschen dienen und "die üblichen Rationalisierungsmaßnahmen reichen nicht aus, günstigste Fertigungsweisen in einem Betrieb zu erreichen, wenn nicht der Mensch als wesentlichster Faktor in die Überlegungen mit einbezogen wird". In der Diplomarbeit wurde der Versuch unternommen, die Fertigungsarten und Fertigungsprinzipien im Einzelnen darzustellen, damit erkennbar wird, unter welchen Bedingungen sie zum Einsatz gelangen können.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 119
Signatur: 44 4°1


192. Titel: Bleiche von Buchensulfitzellstoff mit Ozon in einer Pilotanlage.

Autor(en): Wiesmann, Eva-Barbara
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [101 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Industriell hergestellter Buchensulfitzellstoff wurde in einer Pilotanlage, unter Versuchsleitung von Herrn Prof. Patt der Universität Hamburg, mit Ozon gebleicht. Untersucht werden sollte die Übertragbarkeit von Laborergebnissen der Ozonbleiche auf eine halbtechnische Bleichanlage. Durch die Untersuchung konnte festgestellt werden, dass die angewandte Verfahrenstechnik prinzipiell für ein Ozonbleichverfahren geeignet war.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 120
Signatur: 43 4°78


193. Titel: Bleiche von Nadelholzsulfatzellstoffen mit Stickstoffdioxid und Ozon.

Autor(en): Welkener, Ulrich
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [72 p.]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Diplomarbeit wird die Bleiche eines Kiefernsulfatzellstoffes untersucht. Dabei beschränkten sich die Untersuchungen auf die ersten Bleichstufen, die vor allem in einer NO2-Behandlung ( N ) mit anschließender Alkaliextraktion ( E ) bestanden. Zusätzlich wurde auch Peroxid als Additiv bei der Alkaliextraktion eingesetzt, und eine Ozonbehandlung nach einer NE- Stufe durchgeführt.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 121
Signatur: 43 4°71


194. Titel: Struktur und Funktionen in Waldökosystemen: Strukturvergleich zwischen Kerangs und Caatinga.

Autor(en): Weiscke, Andrea
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [83 p.]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Weltforstwirtschaft

Ganz allgemein sind Aufnahmen aller Bäume in größeren Probeflächen in tropischen Regenwäldern sehr selten. Aufgrund mangelnder internationaler Absprachen darüber, welche Strukturparameter wie und in welchen Dimensionsklassen aufgenommen werden sollten und darüber, wie groß eine solche Probefläche sein sollte, sind die wenigen vorhandenen Daten von Biomassestrukturprobeflächen nicht ohne weiteres vergleichbar. Die in der Diplomarbeit miteinander zu vergleichenden Probeflächen tragen beide eine tropische Tiefland-Regenwaldformation, die zur Gruppe der Heidewälder gerechnet werden kann. Der Vergleich bot sich an, weil, obwohl geographisch weit voneinander entfernt liegend, beide Flächen eine Reihe von Gemeinsamkeiten aufweisen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 122
Signatur: 43 4°26


195. Titel: Untersuchungen über die Wuchsdynamik zweihiebiger Kiefern- Douglasien-Mischbestände im Forstamt Gartow.

Autor(en): Schäfer-Wildenberg, Bernd
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [66 p.]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Weltforstwirtschaft

Ziel der Diplomarbeit war es, durch orientierende Untersuchungen Kenntnisse über das Wuchsverhalten der Douglasie im Unterbau unter Kiefer im bekannten zweihiebigen Hochwald des Gräflich Bernstorff'schen Forstbetriebes Gartow zu gewinnen. Die Probeflächen lagen in drei Beständen, die sich durch das Alter des Douglasien-Unterwuchses sowie durch verschieden dichten Kiefernschirm unterschieden. Die Schirmdichte lag zwischen 25 bis 200 Kiefern je Hektar.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 123
Signatur: 43 4°25


196. Titel: Untersuchungen über die Verleimbarkeit von feuchtem Holz nach Oberflächentrocknung.

Autor(en): Samuelsen, Michael
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [125 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Rahmen der zwingenden Notwendigkeit der Einsparung von Rohstoffen und Energie, war es das Ziel der Diplomarbeit, die Möglichkeit der Verklebung von feuchtem und waldfrischen Holz zu untersuchen. Alle bisher gemachten Versuche, dies mit Polymerisations- oder Polykondensationsklebstoffen durchzuführen, schlugen fehl, so dass hier der Versuch unternommen wurde, solche Verleimungen nach einer Trocknung der Oberflächenschichten des Holzes zu erreichen. Nach der theoretischen Darstellung der physikalischen Vorgänge und Grundlagen während der künstlichen Trocknung, folgt eine kurze Beschreibung der verschiedenen technischen Möglichkeiten mit denen eine Trocknung von Holzoberflächen erfolgen kann.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 124
Signatur: 44 4°5


197. Titel: Die Einfuhr von Holzhalbwaren aus Südostasien in die Bundesrepublik Deutschland - Entwicklung, Handelspraxis, Probleme.

Autor(en): Salhoff, Lothar
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [95 p.]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Weltforstwirtschaft

In den letzten Jahren ist ein Strukturwandel innerhalb des Tropenholzimports der Bundesrepublik Deutschland eingetreten. Die Einfuhren von Holzhalbwaren, insbesondere Schnittholz, stiegen zu Lasten des Rundholzes, wobei Südostasien das bedeutendste Liefergebiet für tropisches Holz geworden ist. Ziel der Diplomarbeit war es, aus der Sicht des westdeutschen Holzimports einen Überblick über die Entwicklung der Importe von Holzhalbwaren aus Südostasien in die Bundesrepublik Deutschland zu erarbeiten. Des weiteren sollen das Holzeinfuhrgeschäft mit Südostasien beschrieben und daraus resultierende mögliche Probleme aufgezeigt werden.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 125
Signatur: 43 4°77


198. Titel: Der Einfluss der Oberflächenrauhigkeit maschinengehobelter Oberflächen auf die Scherfestigkeit von Leimverbindungen.

Autor(en): Ridger, Detlef.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [165 p.]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Der Erfolg einer Verleimung hängt im Wesentlichen von der Vorbehandlung der zu verleimenden Oberflächen ab. In der Literatur wird ein Hobelvorgang unmittelbar vor der Verleimung als zweckmäßigstes mechanisches Bearbeitungsverfahren empfohlen, ohne dass dabei aber auf den Einfluss der Schneidenschärfe der verwendeten Hobelmesser sowie der gewählten Vorschubgeschwindigkeit eingegangen wird. Statistisch gesicherte Ergebnisse fehlen, so weit bekannt ist, dafür völlig. Mit der im Rahmen der Diplomarbeit durchgeführten Untersuchung wird die Bedeutung der unterschiedlichen makroskopischen Oberflächenrauhigkeit, verursacht durch den Einsatz arbeitsscharfer sowie zweier verschieden stark abgestumpfter Hobelmesser bei zwei Vorschubgeschwindigkeiten, auf die Bindefestigkeit verleimter "Lamellen" experimentell erforscht. Die Problemstellung der Versuche berücksichtigt die Bedürfnisse der industriellen Fertigung im Holzleimbau, indem potentielle Fehlerquellen der Verleimung unter dem Aspekt der Oberflächenrauhigkeit untersucht werden. Im Anschluss an die physikalischen und chemischen Grundlagen über das Verkleben von Holz werden die wesentlichen in der Literatur vertretenen Standpunkte des Einflusses der Oberflächenrauhigkeit auf die Verleimung diskutiert und die Spanungstechnik von rotierenden Messern im Gegenlauf mit ihren Einflussfaktoren auf die Oberflächen der gehobelten Oberflächen mit ihren bearbeitungsbedingten Schäden dargestellt.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 126
Signatur: 44 4°10


199. Titel: Biologische Veränderungen im Stamm- und Wurzelholz von Abies Alba mill. nach einer Verwundung.

Autor(en): Radenbach, Klaus
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [87 p.]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen der Diplomarbeit soll untersucht werden, welche strukturellen Veränderungen durch Verletzungen im Stamm- und Wurzelholz erfolgen, d.h. inwieweit das für Laubholzarten entwickelte Modell der Kompartimentierung von SHIGO und Mitarbeitern (1977) auf die Weißtanne bzw. prinzipiell auf Nadelhölzer übertragbar ist. Weitergehend soll die Bedeutung dieser Veränderungen im Zusammenhang mit den diskutierten Ursachen und Erscheinungen des Tannensterbens herausgestellt werden.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 127
Signatur: 44 4°11


200. Titel: Strukturelle und chemische Untersuchungen am Wundxylem von Acer, Betula und Fagus.

Autor(en): Rademacher, Peter
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [82 p.]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Holzbiologie

Mit einem Bohrer künstlich verwundete nordamerikanische Laubbäume (Acer saccharum Marsh., Betula alleghaniensis Britt. Und Fagus grandifolia Ehrh.) wurden untersucht mit dem Ziel, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Wundreaktion zwischen den Gattungen festzustellen. Dazu wurden in histometrischen Untersuchungen im Tangentialschnitt die Holzstrahlparenchymanteile, im Querschnitt die Zellartenanteile, die Gefäßfläche und der Einzelgefäßanteil bestimmt. In ergänzenden Untersuchungen wurden an den Birkenproben die Faserlänge (Mazerat) sowie der Lumendurchmesser und die Wanddicke der Birkenfasern im Querschnitt ermittelt. Ferner erfolgten an einer Ahornprobe mikrospektralphotometrische Untersuchungen (UMSP), um etwas über die wundbedingte Änderung der Ligninzusammensetzung aussagen zu können.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 128
Signatur: 43 4°61


201. Titel: Vergleichende Untersuchungen über das Gefäßsystem bei Quercus robur L. und Quercus rubra L.

Autor(en): Olsen, Heike
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [94 p.]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wurde der räumliche Verlauf von Gefäßbahnen in je einer Roteiche und Weißeiche untersucht und deren Bedeutung für die Ausbreitung von Krankheitserregern, insbesondere des Eichenwelkeerregers, Ceratocystis fagacearum (Bretz) Hunt, über das Wasserleitungssystem erörtert. Die Abweichungen der Gefäße von der Stammlängsachse wurde an Hand von Schnittserien mit Hilfe der dreidimensionalen Strukturanalyse durch Anwendung von Mikroskopie und Fotographie quantitativ bestimmt und mathematisch-statistisch ausgewertet. Auf diese Weise konnten radiale, tangentiale und horizontale Verschiebungen in verschiedenen Stammhöhen, unterschiedlichen Positionen innerhalb der gleichen Stammhöhe im äußersten Splintholz sowie in verschiedenen Altersstufen ermittelt werden. Theoretisch ist die fototechnische Auswertung der mikroskopischen überlegen, da bei letzterer ein Markierungsgefäß als Basis verwendet wird, dessen Eigenverschiebung nicht berücksichtigt wird. Bei der praktischen Durchführung zeigte sich jedoch, dass auf Grund von technischen Problemen bei der Befestigung der Proben bei der fototechnischen Methode größere Ungenauigkeiten auftraten. Ferner wurden durch Farbinjektions- Versuche tangentiale Abweichungen der Gefäße von der Stammlängsachse geprüft.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 129
Signatur: 44 4°8


202. Titel: Das Wuchsverhalten von alten Douglasien im Sachsenwald.

Autor(en): Müller, Gebhard
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [86 p.]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Weltforstwirtschaft

Der Wuchsverlauf in den letzten 30 Jahren von über 90 jährigen Douglasien wurde untersucht. Das Material stammt hauptsächlich aus dem Sachsenwald und in einem Falle aus dem Staatsforst Hamburg, Revier Eißendorf. Es wurden in 5 Altbeständen und 2 jüngeren Beständen die HOHENADL'schen Mittelstämme bestimmt. An diesen Bäumen aus einem Altbestand und den beiden jüngeren Beständen erfolgte eine Stammanalyse. Aus allen anderen wurden je 2 Bohrspäne entnommen und analysiert. Die Ergebnisse zeigen, daß dominante Douglasien mit intakten Kronen bei stagnierendem Höhenwachstum ein anhaltendes Dickenwachstum von durchschnittlich 4 mm pro Jahr aufweisen können. Stark unterdrückte Bäume wachsen kaum noch zu.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 130
Signatur: 43 4°31


203. Titel: Waldtypen in Finnland - unter besonderer Berücksichtigung der Kiefernwälder.

Autor(en): Militz, Jürgen
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [80 p.]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Weltforstwirtschaft

Forst- und Holzwirtschaft sind wechselseitig eng miteinander verbunden und voneinander abhängig. Es ist bemerkenswert, daß trotzdem relativ wenige Forschungsvorhaben der Klärung gemeinsamer Probleme dienen. Da in den nordischen Ländern die Verbindung zwischen Forst- und Holzwirtschaft traditionell und strukturell bedingt besonders eng ist, wurde ein Thema aus dem Rohstoffbereich ausgewählt, um zu prüfen, inwieweit gegenseitige Erkenntnisse verwendet wurden. Als Beispiel dienen hierzu die Waldtypen Finnlands, deren Unterschied auch im Hinblick auf Holzmengen und Holzqualität augenfällig ist. Es fällt auf, daß über finnische Waldtypen fast keine neuere deutsch- oder englischsprachige Literatur existiert, obwohl das Interesse an diesem Thema in Deutschland zwischen 1900 und 1950 groß gewesen ist, wie die Vielzahl älterer deutschsprachiger Abhandlungen zeigt. Dies ist ein weiterer Grund für die Stellung des Themas. Die vorliegende Arbeit soll die finnische Waldtypentheorie und ihre Entwicklung darstellen, Anwendungsbeispiele und Kritikpunkte aufzeigen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 131
Signatur: 43 4°82


204. Titel: Biomasse eines amazonischen immergrünen Feuchtwaldes: Entwicklung einer allgemeinen Biomasseregression.

Autor(en): Kurz, Werner A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [115 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Weltforstwirtschaft

Die in der Diplomarbeit zur Analyse verwendeten Daten über die Gesamtbestockung und über die Biomasse in den 13 Biomasseplots wurden 1975 in 5 Monaten Feldarbeit in der Naturwaldbeobachtungsfläche des MAB-Pilotprojektes erhoben. Die statistische Auswertung basiert somit auf einer statischen Momentaufnahme eines Systems, das sich, wie tropische Urwälder allgemein, dauernd infolge von Aufbau- und Abbauprozessen verändert. Über Richtung und Intensität dieser Veränderung ist jedoch nichts bekannt. Durch die statistische Auswertung von Daten, die den Zustand eines wahrscheinlich sehr dynamischen Systems in einem bestimmten Zeitpunkt beschreiben, können einige Fragestellungen, z. B. über dynamische Entwicklungen, wie Zuwachs oder periodischen Laubabwurf, nicht beantwortet werden. Außerdem lassen sich folglich die Aussagen auch nicht in Bezug auf den Einfluss phasischer Entwicklung von Kleinflächen (Loch-, Aufbau-, Reife- und Zerfallsphase) differenzieren.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 132
Signatur: 43 4°60


205. Titel: Bleiche von Fichtensulfitzellstoffen mit Ozon und Stickstoffdioxid.

Autor(en): Krüger, Ernst-Bernd
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [68 p.]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Diplomarbeit bezieht sich auf die Bleiche eines Fichten- Magnesiumbisulfit-Zellstoffes eingehen. Als Bleichchemikalie wurde in der Hauptsache Ozon gewählt, da hiermit der Aufschluss bis zu Kappazahlen <5 geführt werden kann und daher für die Endbleiche kein Elementarchlor benötigt wird. Berücksichtigt werden sollte aber auch der Vorschlag, Stickstoffdioxid im Rahmen einiger Bleichfolgen sowie Peroxid als Additiv bei der Alkaliextraktion einzusetzen.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 133
Signatur: 43 4°34


206. Titel: Möglichkeiten der Einführung einer Schwachholzlinie in einem bestehenden Sägebetrieb unter besonderer Berücksichtigung der neuen Entwicklungen in der Profilspanertechnik.

Autor(en): Koch, Bernd
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [106 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit soll im Rahmen einer Analyse des Schwachholzeinschnitts eines bestehenden Betriebes die besondere Problematik herausarbeiten und die sich ergebenden Innovationsmöglichkeiten diskutieren. Dabei werden ein Schwachrundholzplatzkonzept sowie drei Profilspannkonzepte insbesondere unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten auf Einsetzbarkeit geprüft, ohne damit eine Wertung gegenüber anderen Verfahren vorzunehmen. Die Arbeit erhebt keinen Anspruch auf vollständige Diskussionen aller denkbaren Konzepte.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 134
Signatur: 43 4°35


207. Titel: Berechnung von Platten nach der Theorie von Kirchhoff, sowie von Sandwich- und anderen schubweichen Platten nach der Theorie von Reissner mit der Methode der finiten Elemente.

Autor(en): Kayen, Stefan
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [149 p.]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Rahmen der Diplomarbeit werden das Verformungsverhalten ebener Strukturen und die daraus resultierenden Spannungen untersucht. Insbesondere sollen die Belastungsreaktionen von Platten, die aus verschiedenen Materialien zusammengesetzt sind, näher untersucht werden. Diese, aus unterschiedlichen Schichten bestehenden Platten, bezeichnet man als mehrschichtiges System mit Verbundtragswirkung oder einfacher als Sandwichplatte. Die Verbundtragswirkung wird durch eine schub- und zugfeste Verbindung der beiden außen liegenden Deckschichten mit der innen liegenden Kernschicht erreicht. Als dehnsteifes Deckschichtmaterial wird neben Holz- und Holzwerkstoffen auch Stahl, Aluminium, faserverstärkter Kunststoff oder Beton verwendet, während für die schubweiche Kernschicht Kork, Gummi, Balsaholz, Schaumstoff oder Kunststoff, Leichtmetall und Pappe in Waben-, Röhren- und Stegform eingesetzt wird.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 135
Signatur: 44 4°9


208. Titel: Möglichkeiten der Einsparung und Substitution von Brennholz in der Sahel-Zone

Autor(en): Hutschalik, Jürgen
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [63 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Weltforstwirtschaft

Das nach der Ernährungsfrage größte Problem der Sahel - Zone ist die Energieversorgung. Die ausreichende Verfügbarkeit von Brennstoffen und ihre optimale Nutzung stellen eine Überlebensfrage für ihre Bewohner dar. Als Energieträger werden bisher vornehmlich genutzt: Holz, Holzkohle, Öl, Dung und landwirtschaftliche Abfälle. 84 % des Energiebedarfs des Sahel wird dabei durch die Verbrennung von Holz gedeckt. Insbesondere Haushalte hängen mit 99 % ihres Energiebedarfs vom Brennholz ab. Im Verlauf der Diplomarbeit steht daher die Rolle der Haushalte als Energieverbraucher im Mittelpunkt. Die einseitige Abhängigkeit vom Brennholz hatte in den letzten Jahren bedrohliche Folgen: Steigende Bevölkerungszahlen und mangelnde Substitutionsmöglichkeiten für Brennholz führten zu starker Holznutzung. Im weiten Umkreis um Städte und Dörfer sind an den Straßen nutzbare Bäume und Sträucher nicht zu finden, und die Gefahr der Verwüstung großer Areale wächst.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 136
Signatur: 45 4°52


209. Titel: Entwicklung eines Finite-Elemente-Programmes zur Berechnung räumlicher Stab- und Scheibentragwerke (Dachstühle und Faltwerke aus Holzwerkstoffen).

Autor(en): Hüsing, Ludwig
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [101 p.]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Oft tauchen on der Mechanik Probleme zur Berechnung komplexer und räumlicher Strukturen (Bauteile) auf, die analytisch kaum oder nur mittels grober Vereinfachungen zu lösen sind. Um das wahre elastische Verhalten solcher Strukturen annähern beschreiben zu können, entwickelte sich u.a. seit 1930 die Matrizienstatik. Daraus ging vor über 20 Jahren die Finite Elemente Technik (F.E.T.) hervor. Durch die stetige Weiterentwicklung immer leistungsfähiger Rechenanlagen gewann sie ihre eigentliche Bedeutung. Prinzipiell wird hierbei die Struktur in eine Anzahl endlich großer Elemente unterteilt. Verbunden werden diese dabei untereinander durch Knotenpunkte. Den einzelnen Elementen wird dabei das aus der Mechanik bekannte elastische Verhalten, wie z.B. Stoffgesetze, Verzerrungen und Spannungsverteilung zugeordnet.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 137
Signatur: 44 4°2


210. Titel: Verbreitung und Nutzung von Palmen in der Sahelzone.

Autor(en): Götz, Eberhard
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [136 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Weltforstwirtschaft

In der von Dürrekatastrophen und Desertifikation bedrohten Sahelzone Afrikas stehen für eine vielseitige Nutzung nur wenige Pflanzenarten zur Verfügung. Innerhalb dieses begrenzten Potenzials kommt mehreren Palmen eine wichtige Bedeutung zu. Drei Arten stehen im Vordergrund: - die typische "Wüstenpalme", Phoenix dactylifera L., die allgemein bekannt ist, zumal sie eine weite Verbreitung aufweist und die Datteln als wichtigstes Exportprodukt liefert, - die "Savannen-Palme", Borassus aethiopum Mart., eine uralte Nutzpflanze im semiariden Bereich Afrikas, und - die "Sahel-Palme", Hyphaene thebaica Mart., von der oft nur die auffallend gegabelte Stammform erwähnt wird. - Über die drei ausgewählten Palmenarten ist ein umfangreiches Schrifttum vorhanden, das jedoch weitgestreut und nur bedingt zugänglich ist. Da jedoch die Palmen für eine Verbesserung der Landnutzung, insbesondere im Hinblick auf die Ernährungs- und Rohstoffsituation offensichtlich gute Möglichkeiten bieten, besteht Interesse an möglichst umfassenden Informationen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 138
Signatur: 43 4°12


211. Titel: Technologische und morphologische Untersuchungen an TMP und Zellstoffen aus Restholzhackschnitzeln verschiedener Herstellungsweise.

Autor(en): Dengg, Johann Georg
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [125 p.]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Rahmen der immer dringlicher werdenden Forderung nach einer besseren Nutzung der Ressourcen gewinnt die Verwertung von Industrierestholz an Bedeutung. Die bundesdeutsche Zellstoffindustrie deckt inzwischen mit 2,5 Mio. rm o.R. mehr als 50% ihres Jahresbedarfs mit Fichten-Industrierestholz. Die TMP- Hersteller setzen ausschließlich dieses Sortiment ein. Aufgrund der hohen Anforderungen der Zell- und Papierindustrie an die Schnitzelqualität und auch aus verarbeitungstechnischen Gründen wurde Restholz erst in den letzten Jahrzehnten papiermechanisch interessant. Eine sinnvolle Nutzung ist aber nur dann gegeben, wenn schon während der Bereitstellung dieses Sortimentes alle Faktoren berücksichtigt werden, welche die Qualität des Restholzes beeinträchtigen. Dazu zählen vor allem biologische und mechanische Vorschädigungen, welche sich bei einer Weiterverwendung des Restholzes in Form von Faserstoffen besonders negativ auswirken. In dieser Arbeit wurde der Frage nachgegangen, inwieweit unterschiedliche Herstellungsweisen der Restholzhackschnitzel Einfluss auf die Stoffqualitäten daraus hergestellter TMP- und Sulfitzellstoffe haben. Zur Aufklärung der unterschiedlichen Strukturveränderungen an Einzelfasern und daraus angefertigten Papierblättern wurden sowohl technologische als auch mikromorphologische Untersuchungsmethoden eingesetzt.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 139
Signatur: 44 4°62


212. Titel: Der Wald in Global 2000 unter besonderer Berücksichtigung des tropischen Feuchtwaldes.

Autor(en): De Planque, Marion
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [75 p.]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Weltforstwirtschaft

Der Wald spielt eine wesentliche Rolle als Rohstoffquelle und Element der menschlichen Lebenswelt. Global 2000 schließt daher den Wald sowie die Forst- und Holzwirtschaft in die Zustandsanalysen und Zukunftsprognosen ein. Der erste Eindruck zeigt, dass die Angaben, die den Wald betreffen, über viele Kapitel des Berichts verteilt sind, sich dabei oft wiederholen und anscheinend zum Teil sogar widersprechen. Für den Leser ist es daher ohne ein genaues Studium des Berichts nicht möglich, sich ein eindeutiges Bild über die Aussagekraft und Verlässlichkeit der Angaben zu machen. Die Diplomarbeit beschäftigt sich damit, die Angaben, die Global 2000 zum Wald, insbesondere zum tropischen Feuchtwald, macht, zu sichten, auszuwerten und hinsichtlich ihrer Quellen auf Richtigkeit, Verlässlichkeit, Vollständigkeit und Ausgewogenheit zu prüfen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 140
Signatur: 43 4°11


213. Titel: Der Absatz an Tischlereibetriebe als Marketing-Aufgabe des Holzhandels.

Autor(en): Damrosch, Bruno
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [82 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Weltforstwirtschaft

Der deutsche Holzhandel befindet sich seit dem Rückgang der Baukonjunktur im Jahre 1974 in einem beschleunigten Anpassungsprozess an veränderte Marktbedingungen. Konnten die Umsatz- und Ertragseinbußen zunächst noch durch die Erweiterung der Sortimente durch den Ausbau der Einzelhandelstätigkeiten ausgeglichen werden, so wachsen dem mittelständischen Unternehmen heute Heimwerkermärkte und Konkurrenzunternehmen zur gewichtigen Konkurrenz heran. In dieser Diplomarbeit wird deshalb die Frage gestellt, welchen Beitrag Marketing im Sinne einer marktorientierten Unternehmensführung leisten kann, damit die Unternehmen des Holzhandels den veränderten Marktbedingungen gerecht werden können.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 141
Signatur: 43 4°45


214. Titel: Die züchterische Bedeutung von Hybriden der Gattung Eucalyptus

Autor(en): Dahlinger, Andreas
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [101 p.]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Forstgenetik

Es wird die derzeit verfügbare Literatur über Eucalyptus- Hybriden gesichtet, geordnet und dargestellt, um zu einer Bewertung der Aussichten der Hybridzüchtung für die Gattung Eucalyptus zu gelangen. Es konnte festgestellt werden, daß Forschungen auf diesem Gebiet erst von etwa 1950 an in nennenswertem Umfang in Angriff genommen wurden, sich jedoch auf bis ca. 1970 auf botanische, taxonomische und ökogeographische Beschreibungen und Feldstudien an natürlichen Hybriden, vorwiegend in Australien, beschränken. Eine konsequente Züchtung interspezifischer Hybriden wurde erst in den letzten zehn Jahren unternommen, doch war dies lediglich auf die Erzielung heterotischer Wüchsigkeit ausgerichtet. Diese Entwicklung wurde durch die Fortschritte in den Methoden der Vegetativvermehrung, insbesondere der Vermehrung durch Stecklinge, wesentlich beschleunigt. So finden sich heute die ausgedehntesten Hybridplantagen in Brasilien; sie erreichten im Jahr 1980 eine Größe von ca. 7 000 ha bei stark zunehmender Tendenz. Weitere Länder, in denen erwähnenswerte Hybridprogramme existieren, sind Indien, die VR Kongo und Sambia, doch ist die Verwendung von Eucalyptus-Hybriden in der forstlichen Praxis doch noch gering.

VTIFG
Dokumentennummer: T3 10 142
Signatur: 43 4°94


215. Titel: Untersuchungen der Einsatzmöglichkeiten von Altöl zur Streichung von Steinkohlenteerölen.

Autor(en): Assion, Klaus-Peter
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [55 p.]
Publikationsjahr: 1982
Institut:Holzbiologie

Die Untersuchungen der Eigenschaften von Altöl wurden in mehreren Schritten durchgeführt. Im ersten Schritt wurden die Eigenschaften von Altölen verschiedener Herkunft mit den Eigenschaften von Steinkohlenteeröl verglichen. Dabei zeigte sich, dass Altöl eine Reihe von Forderungen, die an ein Imprägnieröl gestellt werden, nicht erfüllt. Denn Altöl ist leichter als Steinkohlenteeröl, hat eine höhere Viskosität und enthält einen hohen Anteil von Verunreinigungen, die das Eindringvermögen der Öle verschlechtern. Ferner konnten bei Altöl keine fungiziden Wirkungen festgestellt werden.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 143
Signatur: 44 4°63


216. Titel: Einfluss der Prüfgeschwindigkeit auf das Ergebnis der Prüfung von Zugscherproben nach DIN 53 254.

Autor(en): Zander, Johannes
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [75 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Das Ziel der Diplomarbeit war, durch systematische Untersuchungen unter Einbeziehung verschiedener Klebstofftypen und -modifikationen den Einfluss der Prüfgeschwindigkeit auf das Ergebnis des Zugscherversuches zu bestimmen. In alten DIN 53 254 war vorgeschrieben, dass der Bruch in einer Minute erfolgen soll. Bei einer Bruchdehnung der Probe von ca. 1 % bei einer Prüflänge 100 mm (meist ist die Prüflänge wesentlich kürzer) erfordert die Bruchzeit von einer Minute eine Prüfgeschwindigkeit von 1 mm/min. Bei einer Prüfgeschwindigkeit von 50 mm/min, wie es in der Neufassung der Norm vorgesehen ist würde der Bruch dagegen innerhalb von 1,2 Sekunden eintreten.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 144
Signatur: 42 4°52


217. Titel: Beitrag zur Organisation der Arbeit an Schwachholzlinien - Vergleichende Betrachtungen vier verschiedener Verfahren.

Autor(en): Wilder, Klaus
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [98 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Weltforstwirtschaft

Die ausgeführten Untersuchungen zeigen sowohl unter Berücksichtigung der Arbeitsablaufbeschreibungen als auch der zahlenmäßigen Ergebnisse, dass keine der untersuchten Sägewerke einen einwandfreien Arbeitsfluss aufweist. Die Gründe dafür sind vielschichtiger Art. Die derzeit eingesetzten Maschinen werden nicht in vollem Umfang den ihnen gestellten Aufgaben gerecht. Es handelt sich bei diesen Maschinen zwar um solche, die für die Bearbeitung von Schwachholz konstruiert, aber speziell nur für einen Teilarbeitsgang ausgelegt waren (z. B. Profilspaner).

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 145
Signatur: 42 4°9


218. Titel: Untersuchungen über den Einfluss von Dampf-Druck- Extraktionsbehandlungen auf den cellulolytischen Abbau lignocellulosischer Rohstoffe.

Autor(en): Volkinsfeld, Thomas
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [64 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Weizenstroh, Birken- und Eichenholz wurden durch Dampf-Druck- Extraktion aufgeschlossen und die Einflüsse des Rohstoffzustandes, des Aufschlusses und der folgenden Nachbehandlung auf die enzymatische Hydrolyse n Bezug auf die Abbaurate untersucht. Weiterhin wurde untersucht, inwieweit eine Variation der Abbauparameter den Erfolg der enzymatischen Hydrolyse und die Glucoseausbeue beeinflusst.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 147
Signatur: 42 4°51


219. Titel: Der Einfluss der Rinde auf die technologisch-physikalischen Eigenschaften und die Bleichbarkeit von thermo-mechanischen und chemo-thermomechanischen Holzstoffen aus Fichtenholzhackschnitzeln.

Autor(en): Tovornik, Josef
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [55 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Der Vorteil der Refinerverfahren zur Erzeugung von Holzstoffen aus Hackschnitzeln liegt neben den im Vergleich zu Steinschliff erhöhten Festigkeiten in der möglichen Verwendung von Industrierestholz. Bei diesem Sortiment ist die Gefahr von Verunreinigung durch Rinde besonders hoch. In der Diplomarbeit wurde versucht, den Zusammenhang zwischen dem Rindengehalt und den Stoffeigenschaften von TMP-Stoffen aufzuklären. Um den Einfluss anderer Faktoren auszuschalten, wurden die Untersuchungen mit Laborhackschnitzeln idealer Abmessungen aus frischem, gesundem Fichtenholz durchgeführt. Die Stoffe wurden zweistufig mit 1 % Peroxyd in der ersten und 1 % Dithionit in der zweiten Stufe gebleicht. Ferner wurde die Auswirkung einer Vorbehandlung der Hackschnitzel mit Natriumsulfit untersucht.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 148
Signatur: 42 4°8


220. Titel: Rationelle Nutzung des Schwach- und Restholzes im kleinen Privatwald.

Autor(en): Russel, Bernhard
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [124 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Diplomarbeit zeigt, dass die darin vorgestellten Arbeitsverfahren sich für einen Waldbesitzer dann lohnen, wenn er die aus Waldrestholz oder Durchforstungsholz erzeugten Hackschnitzel zu Heizzwecken einsetzt (als Ersatz für das immer teurer werdende Heizöl). Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass die aufzuarbeitende Biomasse einen nicht zu hohen Feuchtigkeitsgehalt besitzen darf. Wegen ihres geringen Mechanisierungsgrades sind die entwickelten Arbeitsverfahren gerade für den Einsatz auf kleinparzellierten Flächen geeignet. Es hat sich gezeigt, dass aus den bisher ungenutzten Holzsortimenten mit einem erheblichen Masseanfall/ha gerechnet werden kann. Da die dargestellten Versuche nur in relativ kleinem Rahmen durchgeführt wurden, wären weiterführende Untersuchungen wünschenswert, um das Spektrum brauchbarer Ergebnisse zu erweitern.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 154
Signatur: 42 4°49


221. Titel: Vergleichende Energieverbrauchsmessungen an Furniertrocknern

Autor(en): Ressel, Jörg Bernhard
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [160 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Nach der Darstellung der physikalischen Vorgänge in der Luft und im Holz bzw. im Furnier während der Trocknung wird in der Diplomarbeit die Bilanzierung von Trocknungsanlagen näher erläutert. An einem schematisierten Trockner werden sämtliche ein- und austretenden Energie- und Stoffströme aufgezeigt und deren Berechnung beschrieben. Aus dieser Gesamtbetrachtung werden die zur Bilanzierung erforderlichen Größen sowie Verfahren und Methoden zu ihrer Erfassung (Messung und Berechnung) abgeleitet. Besonders eingegangen wird dabei auf das Verfahren zur Ermittlung des Abluftmassenstroms über die Bestimmung der mittleren Strömungsgeschwindigkeit im Abluftkamin mit Hilfe der Netzmessung und in Abhängigkeit von der kontinuierlich aufgezeichneten Klappenstellung. Die drei untersuchten Furniertrockner (heißwasserbeheizte, düsenbelüftete Einetagen-Bandtrockner, Bauart BD I 400/16 m.K., Hersteller BABOCK-BSH AG) werden näher beschrieben und die Auswertung der Messergebnisse getrennt nach Trockner und getrockneter Holzart (hauptsächlich Amerikanische Weißeiche, Amerikanische Esche und Sapelli) vorgenommen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 155
Signatur: 42 4°97


222. Titel: Negative Folgen kurzzyklischer Arbeit, Probleme ihrer Erfassung, Darstellung und der Möglichkeiten ihrer Verringerung.

Autor(en): Reimer-Hevia, Luis E.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [39 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Ziel dieser Diplomarbeit sollte es sein, auf der Grundlage von veröffentlichten Untersuchungen, die im Zusammenhang mit kurzzyklischen Arbeiten auftretenden negativen Begleiterscheinungen darzustellen und Möglichkeiten ihrer Verringerung aufzuzeigen. Hierbei sollte auch auf die verschiedenen Forschungsansätze mit ihren spezifischen Methoden und Ergebnisbewertungen eingegangen werden und daraus die Notwendigkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit bestätigt werden. Bei der Betrachtung von kurzzyklischer Arbeit sollte der Rahmen, innerhalb dessen sie zu besonderer Ausprägung gelangt ist, mituntersucht werden, damit Rückkopplungen und kumulative Effekte aufgezeigt werden.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 156
Signatur: 42 4°43


223. Titel: Holzbiologische Untersuchungen zur jahreszeitlichen Entwicklung des Xylems an Quercus robur L.

Autor(en): Pantzer, Frederike
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [69 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holzbiologie

In der durchgeführten Untersuchung wurde die Jahrringbildung im sekundären Xylem einer Eiche (Quercus robur L.) während der Vegetationsperiode 1975 analysiert. Als Probematerial standen Bohrkerne zur Verfügung, die der Eiche zu verschiedenen Zeitpunkten in der Vegetationsperiode entnommen worden waren. Die Untersuchungen umfassten eine lichtmikroskopische Beobachtung der Jahrringbildung und histometrische Analysen. Folgende Parameter wurden hierbei gemessen: Zunahme des jeweils lignifizierenden und lignifizierten Teils des Jahrrings, Faserwanddicke und Faserlänge. In der Analyse der Jahrringbildung wurden die Zusammenhänge der einzelnen Wachstumsprozesse, die zur Bildung eines Jahrrings führen, aufgezeigt. Daneben kam es darauf an, die Vorgänge der Gewebedifferenzierung im einzelnen darzustellen und ihre Korrelation mit dem Xylemwachstum zu diskutieren.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 157
Signatur: 43 4°6


224. Titel: Orientierende Versuche zur Pilzresistenz des Splintholzes von schweren Hölzern.

Autor(en): Weis, Angelika
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [61 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holzbiologie

Bisher liegen nur wenige Untersuchungen über die Dauerhaftigkeit des Splints schwerer Hölzer vor, das in der Regel als mäßig oder nicht dauerhaft eingestuft wird. Ziel der Diplomarbeit war es, zu überprüfen, ob das Splintholz von dauerhaften bzw. sehr dauerhaften Holzarten eine gewisse Resistenz gegenüber Pilzbefall aufweist. Für diese Untersuchung konnten zwölf tropische Laubhölzer beschafft werden. Mit hilfe verschiedener Methoden wurden sowohl die Späne als auch die Extraktstoffe ausgewählter Holzarten hinsichtlich ihres Einflusses auf das Pilzwachstum analysiert. Hierzu erfolgter zunächst eine zweistufige Extraktion von Kern- und Splintholzspänen sämtlicher Hölzer mit Ether und Ethanol. Diese Extraktionen ergaben auch im Splintholz relativ dunkle Extraktlösungen mit Extraktstoffgehalten bis ca 5%. Die Auswertung der Chromatogramme über die unterschiedliche Zusammensetzung der Kern und Splintholzextrakte ließ ebenfalls einige Übereinstimmungen im Splint- und Kernholz erkennen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 146
Signatur: 42 4°26


225. Titel: Über einige strukturelle und chemische Veränderungen während der Verkohlung von vier tropischen Holzarten.

Autor(en): Stamm, Axel
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [61 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holzbiologie

Die vier tropischen Holzarten Dicorynia guianensis Ansh. Erisma uncinatum Warm., Vochysia surinamensis Stafl. Und Nauclea trillesi (Pierre) Merril wurden qualitativ und quantitativ auf morphologische Veränderungen untersucht, die sich durch die Verkohlung bei 700° C ergaben. Volumenschwindung, Masseverlust und Rohdichteveränderungen wurden bestimmt. Es erfolgte ein Vergleich der Aschegehalte von Holz und Kohle. Der Einfluss der Verkohlung auf die chemische Struktur des Materials wurde untersucht. Die Bioelemente in Holz und Kohle einer Art wurden identifiziert und semiquantitativ bestimmt. Ferner wurden die Heizwerte ermittelt und it der verkohlungsbedingten Volumenschwindung und den Masserverlusten in Beziehung gesetzt.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 149
Signatur: 42 4°15


226. Titel: Vergleichende Untersuchungen zur Heißdampf-/Presstrocknung.

Autor(en): Stahl, Friedrich-Jasper
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [117 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Rahmen der Diplomarbeit wurden vergleichende Heißdampf- und Presstrocknungsversuche an Kiefern-Schnittholz bei vergleichbaren Trocknungsbedingungen (Heißdampf- und Pressplattentemperaturen: 125°C, spezifischer Pressdruck: 0,52 N/qmm) durchgeführt, um die Kenntnisse über den charakteristischen Trocknungsverlauf und die Temperaturverhältnisse im Holz sowie sich ergebende Änderungen einiger wichtiger Holzeigenschaften (Schwindmaße, Rohdichte, Sorptionseigenschaften, Trocknungsqualität) bei der Presstrocknung von Schnittholz zu erweitern.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 150
Signatur: 42 4°76


227. Titel: Orientierende Untersuchung über Verfärbungen am gefällten Holz einiger Laubbaumarten.

Autor(en): Sellmer, Karin
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [56 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holzbiologie

Stammabschnitte gelagerten Rundholzes von Limba, Nussbaum und Weißeiche wurden zur Untersuchung von Verfärbungen ausgewählt. Die Beurteilung der verschiedenen Verfärbungen erfolgte lichtmikroskopisch. Neben den ungefärbten Mikrotomschnitten wurden an allen Schnittpräparaten einige Reaktionen durchgeführt, um die Verteilung von Stärke und Fetten sowie akzessorischen Verbindungen im Holzgewebe zu erkennen. Die Auswertung der Jahrringe bzw. der Zuwachszonen sollte dazu dienen, etwaige Störungen im lebenden Baum zu erkennen, die zu Verfärbungen bereits vor der Fällung geführt haben können.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 151
Signatur: 42 4°50


228. Titel: Der Seetransport von Tropenholz - wirtschaftliche Aspekte aus der Sicht des westdeutschen Holzimports.

Autor(en): Schmidt, Gunter
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [115p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Weltforstwirtschaft

Ziel der Diplomarbeit war es, aus der Sicht des westdeutschen Tropenholzimportes einen Überblick über den Seetransport von Tropenholz zu erarbeiten, unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 152
Signatur: 42 4°96


229. Titel: Struktur und Funktionen von Waldökosystemen: Die ökologische Bedeutung von Strukturmerkmalen und physio-ökologischen Eigenschaften der Belaubung im tropischen immergrünen Feuchtwald.

Autor(en): Sander, Nanett
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [102 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Diplomarbeit ist ein Beitrag zur Auswertung der Daten und des miteingebrachten Pflanzenmaterials aus den Aufnahmen der Jahre 1975 bis 1979 im Internationalen MAB Pilotprojekt "Amazon Rainforest Ecosystem" bei San Carlos de Rio Negro. Die spezielle Fragestellung lautete, ob sich physiognomische Merkmale der Belaubung mit Merkamalen des Standortes so in Zusammenhang bringen lassen, daß sie als physio-ökologische Anpassungen erklärt werden können.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 153
Signatur: 42 4°11


230. Titel: Die Holzwirtschaft im Südsudan. Voraussetzungen, Möglichkeiten und Grenzen der künftigen Entwicklung.

Autor(en): Opitz, Michael
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [114 p. + Anlagen]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Weltforstwirtschaft

Für den Ausbau der sudsudanesischen Sägewerkskapazitäten muss die Durchführung einer Inventur der Naturwälder als Grundbedingung angesehen werden. Erst wenn genauere Kenntnis über deren Leistungsfähigkeit und Zusammensetzung vorhanden sind, wird es möglich werden, die Schnittholzproduktion durch die Installation neuer Sägewerke wesentlich zu erhöhen. Sich dabei ausschließlich an den heutigen Plantagenwäldern zu orientieren, ist angesichts deren geringem Umfang und Zustand nicht vertretbar. Wenn es gelingt, mit geeigneten Forstinstandhaltungsprogrammen und Aufforstungsmaßnahmen den derzeitigen Waldbau durch Feuer, Brandhackbau, Nutzung von Brennmaterial etc. wenigstens aufzuhalten, und wenn unproduktive Naturwaldflächen in größerem Maßeals bisher in leistungsfähige Plantagen umgewandelt würden, könnte der Südsudan künftig über nutzbare Holzressourcen verfügen, die den Aufbau einer industriellen Holzwirtschaft durchaus erlauben würde. Um dies zu ermöglichen, hätten außerdem flankierende Maßnahmen wie der Ausbau der Infrastruktur und die Ausbildung von Fachkräften zu erfolgen- Sowohl das Arbeitskräftepotenzial als auch die Rohstoffbasis ließen dann die Erzeugung von Schnittholz und anderen Holzprodukten in einem Umfange zu, der für eine genügende Versorgung des ganzen Landes ausreichend wäre.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 158
Signatur: 42 4°53


231. Titel: Entwicklung und Feststellung von Handelsgebräuchen, dargestellt am Beispiel der "Tegernseer Gebräuche" für den Holzhandel.

Autor(en): Oelmann, Herbert
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [87 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Erarbeitung konkreter Vorschläge zur Aktualisierung der Tegernseer Gebräuche war nicht Aufgabe der Diplomarbeit. Sie kann nur von Fachleuten geleistet werden, die den Handelsverkehr mit Holz und die dort geübten Gebräuche aus eigener Erfahrung kennen; im Zweifelsfall sind Befragungen der am Holzhandel Beteiligten mit neutraler Fragestellung und wissenschaftlich einwandfreien Erhebungsmethoden erforderlich. Die Arbeit beschränkt sich deshalb darauf, Vorschläge zur Anpassung der Tegernseer Gebräuche an heute tatsächlich geübte Gebräuche im Holzhandel zu referieren, die in der Fachzeitschrift "Holz-Zentralblatt" veröffentlicht worden sind. Dabei lässt sich prüfen, inwieweit Zusammenhänge zwischen den publizierten Vorschlägen zur Aktualisierung der Tegernseer Gebräuche und den erörterten Einflussgrößen für die Veränderung von Holzhandelsgebräuchen erkennbar werden.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 159
Signatur: 42 4°12


232. Titel: Absatzinformationen als Grundlage eines Marketing im Bautischler-Handwerk.

Autor(en): Müller, Heinrich
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [146 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Weltforstwirtschaft

Marketing und Handwerk waren lange Zeit Begriffe, die nur selten zueinander in Beziehung gebracht wurden. Instrumente und Methoden des Marketing wurden von Wissenschaft und Lehre von beginn an auf ihre Anwendung in großen Industrie- und Handelsunternehmen abgestellt. Die Marketing-Instrumente werden heute von vielen handwerklichen Unternehmern genutzt. Auch wenn dieses nur fallweise und eher unbewusst geschieht, so liegen dennoch die eigentlichen Schwierigkeiten eines Handwerks-Marketing weniger in der Anwendung von Marketing-Instrumenten, sondern vielmehr in der Zielvorgabe und als Voraussetzung dafür in der Beschaffung und Aufbereitung von Informationen. Solange diese grundlegenden Bedingungen nicht erfüllt sind, erscheint ein Marketing im Sinne eines bewussten und planvollen Vorgehens ohnehin unmöglich. Ziel der Diplomarbeit war es deshalb, zu untersuchen, welche Voraussetzungen in Bautischlerei-Betrieben für die Gewinnung der für eine marktorientierte Führung erforderlichen Informationen gegeben sind.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 160
Signatur: 42 4°105


233. Titel: Orientierende Untersuchungen über die Tränkbarkeit von Douglasienholz deutscher Herkunft.

Autor(en): Moser, Eberhard
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [66 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holzbiologie

Während die Holzeigenschaften der bei und auch wirtschaftlich immer bedeutsamer werdenden Douglasie mehrfach untersucht wurden, ist über Tränkbarkeit bislang nur wenig bekannt. Das Kernholz besitzt eine mäßige Dauerhaftigkeit, das Splintholz dagegen ist nur wenig resistent (DIN 68 364, Kenndaten für Holz; Kern: Dauerhaftigkeitsklasse 3, Splint: 5; zum Vergleich Lärche-Kern: 3), so dass die grundsätzliche Frage nach der Notwendigkeit von Holzschutzbehandlungen entsteht. Speziell im Außenverbau gibt es jedoch Bedingungen, die einen Holzschutz, gerade unter ökonomischen Gesichtspunkten erfordern. Aus der amerikanischen Literatur ist bekannt, daß die dortige Douglasie schwer (coast-type) bzw. sehr schwer (mountain-type) tränkbar ist; es ergibt sich folglich die Frage, ob sich die deutsche Douglasie ähnlich verhält.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 161
Signatur: 43 4°28


234. Titel: Rationalisierung des Arbeitsablaufes bei der Rundholzbereitstellung für einen holzbearbeitenden Betrieb mit mechanisiertem Aufarbeitungsplatz.

Autor(en): Kreyer, Hans-Joachim
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [134 p]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Diplomarbeit untersuchte die Ausformleistung des PHPL eines Beispielbetriebes. Sie kam zu dem Ergebnis, dass eine Kapazitätserweiterung mit den vorhandenen technischen Einrichtungen nicht möglich ist. Der künftig zunehmende Einsatz geringerer Mittendurchmesser der Rohschäfte lässt eine Verdopplung der momentanen Durchlaufgeschwindigkeiten des RHPL erwarten. Die Folge davon ist, daß nur eine Neukonzeption den Ansprüchen der nächsten Jahre gerecht erden kann. Zu diesem Zwecke sind in dieser Arbeit Rationalisierungsvorschläge des Arbeitsablaufes erarbeitet worden. Sie sind Lösungsvorschläge für die anstehenden Kapazitätsprobleme auf dem RHPL.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 162
Signatur: 42 4°48


235. Titel: Untersuchungen über die Wirkung von Diflubenzuron ("Dimilin") auf die Gelbfüßige Bodentermite (Reticulitermes flavipes (KOLLAR).

Autor(en): Korioth, Michael
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [72 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holzbiologie

Die aus dem östlichen Nordamerika stammende, nach Hamburg und Hallein (Österreich) eingeschleppte Gelbfüßige Bodentermite Reticulitermites flapives (KOLLAR) wurde monographisch dargestellt und gegenüber dem synthetischen Entwicklungshemmer Diflubenzuron getestet. Im ersten allgemeinen Teil wird die Lebensweise, Erkennung, Vorbeugung und Bekämpfung dieses Holzschädlings sowie das Testmittel anhand der vorhandenen Informationen beschrieben. Der folgende experimentelle Teil besteht aus der im Labor im Rahmen von Fraßversuchen mit begifteten Filterpapieren durchgeführten Mittelprüfung. Versuchsdurchführung und Inhalt der Ergebnisse werden anhand von Fotomaterial, Graphiken und Tabellen dargestellt und diskutiert.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 163
Signatur: 42 4°25


236. Titel: Untersuchungen über die technische Durchführbarkeit einer Behandlung von Eichenholz mit Methylbromid.

Autor(en): Knigge, Hartmut
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [46 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holzbiologie

Beim Import von Eichenrundholz aus Nordamerika in die Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft muss jegliche Gefahr einer Verschleppung der von Ceratocystis fagacearum hervorgerufenen Eichenwelke-Krankheit ausgeschlossen werden. Um dennoch weiter in gewohnten Umfang Eichen-Furnierholz aus den Vereinigten Staaten nach Europa exportieren zu können, ist die Holzwirtschaft an der Entwicklung geeigneter Desinfektionsverfahren gegen den Eichewelke- Erreger interessiert. Eine Begasung des berindeten Holzes mit Methylbromid erschient aussichtsreich, doch liegen keine detaillierten Kenntnisse über die biologische Wirksamkeit, das Eindringvermögen des Gases und seinen Nachweis im Holz vor. In 14 Laborversuchen wurden Pilzkulturen bei 5°C und 21°C mit Methylbromid. Konzentrationen von 14 - 43 mg/l ein, zwei, drei, vier und fünf Tage lang begast. Als Letaldosis wurde bei 5°C eine Konzentration von 20 mg/l während 96 Stunden bzw. von 30 mg/l während 72 Stunden für die vier geprüften Pilz-Stämme ermittelt.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 164
Signatur: 43 4°5


237. Titel: Mikrotechnologische Untersuchungen an Oberflächen bearbeiteter Hölzer.

Autor(en): Hering, Matthias
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [132 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen der Diplomarbeit wurde versucht, qualitative Kriterien zur Beurteilung von Holzoberflächen, die durch Fräsen, Kreissägen und Bandschleifen erzeugt worden waren, zu ermitteln. Die versuche wurden an Proben aus Fichte, Pappel, Makore, Buche und Eiche durchgeführt. Der Einfluss des unterschiedlichen Holzfeuchtigkeitsgehaltes und der Faserrichtung wurden ausschließlich an der Buche untersucht. Zur Ergänzung wurden noch je eine Oberfläche, die mit Flüssigkeitsstrahl bzw. Laserstrahl erzeugt worden war, mit herangezogen. Als Untersuchungsverfahren kamen die Lichtmikroskopie, die Rasterelektronenmikroskopie, die energiedispersive Röntgenmikroanalyse, das Tastschnittverfahren und die Bestimmung der Wegschlagzeit zum Einsatz. Das Lichtschnittverfahren nach SCHMALTZ erwies sich wegen diffuser Reflexion an der inhomogenen Holzoberfläche als ungeeignet.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 165
Signatur: 43 4°13


238. Titel: Umwelt- und erntebedingte strukturelle Unregelmäßigkeiten im Korkgewebe von Quercus suber L. und ihre Bedeutung für die Verwendung von Kork.

Autor(en): Günzerodt, Helge
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [74 p. +Anhang]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holzbiologie

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit den strukturellen Unregelmäßigkeiten und umweltbedingten Beschädigungen des Korkgewebes von Quercus suber L. Es wurden insgesamt dreizehn Unregelmäßigkeiten anhand von bereits vorliegender Literatur beschrieben und, soweit Probenmaterial vorhanden war, licht- rasterelektronen- und transmissionselektronenmikroskopisch untersucht. Von besonderem Interesse war dabei die Unregelmäßigkeit "verde", bei der sich im Verlauf der Untersuchungen häufig Mikroorganismen, insbesondere Hefen, nachweisen ließen. Inwieweit diese für die Bildung der Nasskorkbereiche ausschlaggebend sind, konnte nicht geklärt werden. Beobachtungen der zwei durch Pilzbefall verursachten Unregelmäßigkeiten "marmoreado" und "manchitas de mosca" ergaben, dass die Zellwände der Korkzellen zwar von Pilzhyphen durchbohrt, jedoch nicht abgebaut werden. Die Unregelmäßigkeiten "prego" und "terra" treten häufig in Verbindung miteinander auf und sind von Umwelteinflüssen abhängig.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 166
Signatur: 42 4°5


239. Titel: Zur dendroklimatologischen und holzanatomischen Differenzierung von Stiel- und Traubeneiche.

Autor(en): Grunow, Eberhard
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [51 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holzbiologie

Zur Klärung der klimatisch bedingten Wuchsunterschiede zwischen Stiel- und Traubeneiche wurden an jeweils 14 Bäumen des Forstamtes Farchau vergleichende Untersuchungen vorgenommen, denen die Klimazeitreihen des Wetteramtes Schleswig zugrunde lagen. Dem nach statistischen Kriterien der Dendrochronologie bereinigten Probenkollektiv war zu entnehmen, dass die Traubeneichen in hohem Maße auf die Einflüsse von Temperatur und Niederschlag reagierten, wobei kühle, feuchte Sommer zur Bildung von breiten Jahresringen führten. Die Stieleichen wurden nur wenig vom Klima geprägt und bevorzugten feuchte und warme Wachstumsbedingungen während der Vegetationszeit. Bei der Interpretation dieser Befunde ist den Unterschieden der Bodenzusammensetzung an den Standorten der beiden Kollektive Rechnung zu tragen, Die Wuchsleistungen beider Eichenarten waren von gleicher Größenordnung.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 167
Signatur: 42 4°7


240. Titel: Untersuchungen über den säurehydrolytischen Abbau dampfdruckbehandelter Lignocellulosen.

Autor(en): Gast, Dieter
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [84 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Birkenholz wurde durch Dampf-Druck-Extraktion aufgeschlossen und der gewonnene Faserstoff zur Ermittlung der optimalen Zuckerausbeute bei verschiedenen Temperaturen hydrolysiert. Das ermittelte Verfahren wurde auf DD-Weizenstroh, DD-Reisstroh, DD- Bagasse, und DD-Eukalyptus angewendet, um die Gültigkeit der Bedingungen auch für andere Stoffe zu bestätigen. Weiterhin wurde ein Versuch mit größerem Stoffeinsatz und kleinerem Flottenverhältnis durchgeführt.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 168
Signatur: 42 4°13


241. Titel: Forst- und Holzwirtschaft in Polen.

Autor(en): Eckloff, K.-Udo
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [82 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Weltforstwirtschaft

Eine Bestandsaufnahme der forstlichen Gegebenheiten und des holzwirtschaftlichen Potentials soll einen Überblick geben, anhand dessen die Bedeutung der Forst- und Holzwirtschaft für die Volksrepublik Polen selbst, aber auch für die Nachbarländer in Hinblick auf die Versorgung mit Holz- und Holzprodukten gekennzeichnet werden kann. Darüber hinaus werden die mit der Forstwirtschaft zusammenhängenden Bereiche, wie Naturschutz, Forschung und Sozialleistung des Waldes, gestreift. Die Diplomarbeit ist Ergebnis der Auswertung verschiedenere Quellen: So wurden polnische und deutsche Fachzeitschriften, verschiedene polnische Statistiken, deutsche Außenhandelsstatistiken, Fachbücher und Werbematerialien sowie eigene Reiseeindrücke und persönliche Mitteilungen von Sachverständigen ausgewertet.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 169
Signatur: 42 4°42


242. Titel: Struktur und biologische Eigenschaften des Fichtenholzes in ihrer Variabilität.

Autor(en): Dujesiefken, Dirk
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [99 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen der Diplomarbeit wurde die Literatur über die Anatomie, die chemische Zusammensetzung und die Verkernung des Fichtenholzes, deren Variabilität und Einflussfaktoren in monographischer Form bearbeitet. Nach einer allgemeinen Einführung in die Gattung Picea wurde in der Hauptsache Picea abies, ergänzend auch andere Arten, insbesondere Picea sitchensis betrachtet.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 170
Signatur: 42 4°75


243. Titel: Balanites aegyptiaca. Biologische und anatomische Untersuchungen.

Autor(en): Conrad, Holger
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [82 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holzbiologie

Holz von Balanites aegyptica, Balanites dawei und Balaites wilsoniana sowie Rinde, Astholz, Blatt und Dornen von Balanites aegyptica wurden lichtmikroskopisch und elektronenmikroskopisch untersucht. Die Variation der Faserlände wurde sowohl innerhalb der Zuwachszone als auch in Abhängigkeit der Entfernung vom Kambium ermittelt. Ebenso wurde die Variation der Längen der Gefäßglieder und der Parenchymzellen über den Stammquerschnitt ermittelt. Es wurde versucht, einen Zusammenhang zwischen Klima und jahresperiodischem Dickenwachstum sowie zwischen Standort und biologischen Strukturen zu erkennen. Es erfolgte eine Zusammenstellung der Daten zum Habitus, Habitat, eine taxonomische Beschreibung, Verwendungsmöglichkeiten.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 171
Signatur: 42 4°16


244. Titel: Probleme der Förderung von Holzschutzmaßnahmen in Entwicklungsländern am Beispiel Guatemalas.

Autor(en): Bohnenberger, Pedro
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [87 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holzbiologie

Schon jetzt offensichtliche Holzknappheit und damit Versorgungsschwierigkeiten mit Holz erfordern besonders in den Tropenländern die stärkere Beachtung des Holzschutzes als wichtigen Bestandteil für einen verantwortungsbewussten Einsatz des Rohstoffes Holz. In der Diplomarbeit sollen Anregungen für die Intensivierung der Bemühungen um den Holzschutz gegeben werden. Dazu wird im ersten Abschnitt Guatemala als Land der Subtropen charakterisiert und seine Stellung in Zentralamerika dargestellt. Aus den beiden folgenden Abschnitten wird deutlich, dass im Verhältnis zu Industrieländern sich sowohl der Stand des Holzschutzes in Guatemala auf einem weitaus niedrigeren Stand befindet als auch der Stellenwert von Holzschutzmaßnahmen in wichtigen Anwendungsbereichen bisher noch unbedeutend ist. Des weiteren werden sozio-ökonomische Gegebenheiten aufgezeigt und deren Einfluss auf Holzschutzmaßnahmen dargestellt.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 172
Signatur: 42 4°47


245. Titel: Untersuchungen zum Einsatz von SO2 zur Bleiche von Sulfitzellstoffen.

Autor(en): Bochskanl, Monika
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [65 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Untersuchungen zeigten, dass sich mit einer SO2-Bleichstufe zwar gute Delignifizierungs- und Weißgradergebnisse erreichen lassen, die technologischen Eigenschaften der gebleichten Stoffe jedoch insgesamt zu schlecht waren, um sie als Papierzellstoffe einzusetzen. Während der Versuche standen die Ziele der Delignifizierung und der Erhaltung der Festigkeitseigenschaften stets im Widerstreit. Eine Verbesserung der Delignifizierung ging direkt einher mit einer Verschlechterung der Festigkeitseigenschaften. So muss gesagt werden, dass das Verfahren wenigstens zur Bleiche von Hochausbeutezellstoffen als ungeeignet erscheint, jedoch zur Bleiche anderer Zellstoffe, wie zum Beispiel Schliff, als geeignet erscheinen könnte. Die günstigen SO2-Preise, sowie die Möglichkeit der Ablaugenverwertung sollten das Verfahren in dieser Hinsicht interessant machen.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 173
Signatur: 42 4°10


246. Titel: Herstellung chemisch-thermomechanischer Holzstoffe aus Buche und Birke.

Autor(en): Berndt, Harald
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [48 p.]
Publikationsjahr: 1981
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Refinierholzstoffe sind ein interessantes Rohmaterial für die Papierherstellung, da sie billig herzustellen sind und das Rohmaterial gut ausgenutzt wird. Für die Herstellung von Nadelholzstoffen haben sich die Refinerverfahren gut bewährt und in den letzten Jahrzehnten in verschiedenen Varianten umfangreichen großtechnischen Einsatz gefunden. Mechanische oder thermo- mechanische Aufschlüsse von Laubholz erreichen nur in seltenen Fällen technisch brauchbare Eigenschaften. In der Diplomarbeit wurde versucht, einheimisches Laubholz nach chemischer Vorbehandlung mechanisch aufzuschließen, wobei mindestens mit Nadelholzschliff vegelcihbare Festigkeiten erzielt werden sollten.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 174
Signatur: 43 4°62


247. Titel: Nachkommenschaftsprüfung schleswig-holsteinischer Plusbäume von Pinus sylvestris L.

Autor(en): Wühlisch, Georg von
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [68 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Forstgenetik

Um die Eignung von Nachkommenseigenschaften schleswig- holsteinischer Kiefern (Pinus sylvestris L.) für den Anbau in Schleswig-Holstein festzustellen, sind Nachkommenschaften von 35 frei geblühten Plusbäumen aus Beständen verschiedener Landesteile geprüft worden. Es wurde dabei ein 1955 in der Nähe von Neumünster angelegter Feldversuch anhand früherer sowie 1979 erfolgter Datenaufnahmen ausgewertet. Es sind im einzelnen die Merkmale Mortalität, Stammhöhe, BHD, Schüttebefall, Stamm- und Astausbildung sowie Rohdichte berücksichtigt worden. Die Daten wurden varianzanalytisch und korrelationsanalytisch ausgewertet.

VTIFG
Dokumentennummer: T3 10 175
Signatur: 41 4°40


248. Titel: Über die Verkernungsformen einiger tropischer Holzarten.

Autor(en): Wrona, Doris
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [111 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Holzbiologie

An morphologischen und cytologischen Untersuchungen, sowie mit Hilfe von Pilzversuchen, sollte eine Zuordnung der sieben, ausgewählten Tropenhölzer zu Bossards Terminologie der Verkernung vorgenommen werden. Dabei erschien eine Erweiterung und Differenzierung der Betrachtungsweise, bezüglich der Kernstoffverteilung und Alterung, sinnvoll.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 176
Signatur: 41 4°92


249. Titel: Untersuchungen über Möglichkeiten zur Ermittlung von Kenngrößen für die Beschreibung des Druckverhaltens von Nadelholz-Rammpfählen in situ.

Autor(en): Waschau, Albrecht
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [58 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit wurden vergleichende Untersuchungen der Druckverhalten von kubischen und zylindrischen Prüfkörpern durchgeführt. Da man bei der Prüfung der Bohrkerne wegen der sich ständig ändernden Belastungsfläche nicht mehr von den in der Norm definierten begriffen "Druckfestigkeit" und "Elastizitäts- Modul" sprechen konnte, wurden als neue Kenntnisgrößen die "Grenzdruckfestigkeit" und der "Druckwiderstand" eingeführt. Bei der Gegenüberstellung der Festigkeits- und Elastizitätswerte benachbart entnommener Klötzchen und Bohrkerne wurden sowohl bei gesunden, klimatisierten Kiefern- und Fichtenproben, als auch bei nassen Prüfkörpern aus langjährig verbauten Kiefern-Rammpfählen sehr steife straffe Korrelationen errechnet.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 177
Signatur: 41 4°80


250. Titel: Arbeitswissenschaftliche Untersuchungen zur Schwingungsbelastung an Motorsägen.

Autor(en): Unger, Ernst-Karl
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [83 p. + Anlagen]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die bei der Arbeit mit der Motorsäge auftretende Vibrations- und Lärmeinwirkungen verursachen bei vielen Sägeführern die sogenannte Weißfingerkrankheit. Sie ist seit dem 1.1.1977 als Vibrationserkrankung in die Liste der Berufskrankheiten aufgenommen worden. Wegen der schädigenden Wirkung der Vibration sind von der ISO (International Standard Organisation) Vibrationsbelastungsgrenzen bestimmt worden. In Deutshcland hat der BLB (Berufsverband landwirtschaftlicher Berufsgenossenschaften e. V.) Vibrationsgrenzwerte für Motorsägen festgelegt sowie eine Anleitung für Schwingungsmessungen herausgegeben. Bei den vonder DLG-FPA (Deutsche Landwirtschaftsgenossenschaft-Forstechnischer Prüfungsausschuss) durchgeführten Motorsägenprüfungen sollen die festgelegten Grenzwerte vom Hersteller möglichst eingehalten werden. Die Prüfmethode der BLB schreibt vor, die Schwingungen der Motorsäge beim Einschalten zu messen. Da mehr als die Hälfte der Motorsägenlaufzeit für das Entasten aufgewendet wird, wäre es sinnvoll, zu prüfe, wie groß die Vibration der Säge bei dieser Tätigkeit ist und ob sie vielleicht die Vibrationen beim Einschneiden übersteigen. Aus diesem Grund sollte an einem Modell unter definierten Bedingungen die Motorsägenvibration beim Entasten gemessen werden.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 178
Signatur: 41 4°118


251. Titel: Vergleichende Untersuchungen über die Wundreaktion im Xylem von Acer und Betula.

Autor(en): Starck, Manfred
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [70 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit sollte zunächst der Kenntnisstand der Literatur für die Interpretation von Wundreaktionen dargestellt werden, um im folgenden Versuchsteil diesen durch eigene Befunde zu ergänzen. Insbesondere sollte überprüft werden, worauf die unterschiedlichen Ausdehnungen von wundbedingten Verfärbungen im Holz von Betula im Vergleich zu Acer, beruhen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 179
Signatur: 44 4°41


252. Titel: Das Problem der Betriebserhaltung in Inflationszeiten.

Autor(en): Quester, Curt
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [73 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Betriebserhaltung in Inflationszeiten ist eine komplexe Zielvorgabe, die von seiner Vielzahl von Variablen abhängt. Eine Zielerreichung kann also nur unter Beachtung der Variablen erfolgen. Einige der Variablen sind extern vorgegeben und können vom Betrieb nicht unmittelbar beeinflusst werden, so die Inflationsrate und in Abhängigkeit hiervon der Fremdkapitalzins, der den Preis für die Überlassung von Kapital darstellt. Beide Variablen beeinflussen das Realergebnis, jedoch nicht unabhängig, sondern in Abhängigkeit von der Vermögens- und Kapitalstruktur sowie von den Preisen am Absatzmarkt.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 180
Signatur: 41 4°0


253. Titel: Untersuchungen über die Luftdurchlässigkeit von Holz.

Autor(en): Polaczek, P.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [85 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Rahmen der Diplomarbeit wurde die Luftdurchlässigkeit von Holz unter methodischen Aspekten mit exemplarischen Beispielen untersucht. Nach einer kurzen Literaturübersicht wurden aus verschiedenen Veröffentlichungen Methoden zur Messung der Luftdurchlässigkeit zusammengestellt. Die beigefügte Kurzbeschreibung ermöglicht einen Vergleich der Anlagen nach gemeinsamen Kriterien, Aufgrund eigener experimenteller Erfahrungen wurde ein besonderes Augenmerk auf die Probenabdichtung und die Meßmethode gelegt. Im experimentellen Teil wurden zunächst aus 14 verschiedenen Holzarten insgesamt ca. 320 Rundproben hergestellt, die in den 3 anatomischen Richtungen geschnitten waren.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 181
Signatur: 41 4°103


254. Titel: Der Zeitaufwand beim Verlegen verschiedener Parkettarten mit Hilfe von Zeitstudien.

Autor(en): Pitt, Walter
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [129 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Diese Diplomarbeit hat sich zum Ziel gesetzt, mit Hilfe ermittelter Zeiten für das Verlegen verschiedener Parkettarbeiten dem Betrieb eine Grundlage für die Planung und die Kalkulation anzubieten. Da es sich im Parketthandwerk meistenteils um Terminaufträge handelt, d.h. Aufträge, die innerhalb einer bestimmten, vorgegeben Frist begonnen und beendigt werden müssen, ist die Kenntnis der Arbeitszeit von großer Wichtigkeit für die Unternehmensleitung. Erst das Wissen um den Zeitaufwand für die Ausführung bestimmter Arbeiten ermöglicht eine fristgemäße Erledigung des Auftrages. Ebenso leistet der Faktor Zeit einen entscheidenden Beitrag für die Koordinierung der Arbeiten mit anderen auf der Baustelle beschäftigten Handwerkern. Sowohl die Betriebsführung als auch die Bauaufsicht erhält die Möglichkeit der Kontrolle des Arbeitsfortschritts, was insofern von Bedeutung ist, als die Arbeiten im allgemeinen nicht ständig überwacht werden, sondern fern vom Betrieb auf einer Baustelle durchgeführt werden.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 182
Signatur: 41 4°71


255. Titel: Organisation und Bedeutung des überbetrieblichen Maschineneinsatzes in den staatlichen Forstbetrieben am Beispiel der Länder Niedersachsen, Bayern und Hessen.

Autor(en): Neumann, Winrich
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [160 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Wenn der Wald weiterhin als Wirtschaftsfaktor betrachtet werden soll, muß die Forstarbeit mehr und stärker mechanisiert werden. Der daraus resultierende Großmaschineneinsatz kann nicht mehr im bestehenden Forstamtsystem abgewickelt werden, es bedarf eines überbetrieblichen Maschineneinsatzes (ÜME). Seit Jahren wird der ÜME in verschiedenen Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. Ein echter Vergleich kann nicht erfolgen, weil es viele unbestimmbare Faktoren gibt. Hier sind es vor allem die Bodenverhältnisse, die Infrastruktur, das Klima, die historisch bedingten Unterschiede im Aufbau des ÜME´s, die persönlichen Fähigkeiten, vor allem der Maschinen-Betriebsleiter, die einen Vergleich schwierig gestalten.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 183
Signatur: 41 4°35


256. Titel: Untersuchungen über Befallsschäden an Importhölzern.

Autor(en): Müller-Heidtkamp, Winfried
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [49 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Holzbiologie

Jährlich werden große Wertverluste durch tierische und pflanzliche Organismen am Importholz verursacht. Das Befallsrisiko ist besonders groß in den tropischen und subtropischen Gebieten. Wenn man berücksichtigt, daß der bei uns inzwischen heimisch gewordene braune Splintholkäfer (Lyctus brunneus) eigentlich ein Tropenbewohner ist und dass im Hamburger Stadtgebiet die gelbfüßige Bodentermite (Reticulitermes flavipes) gefunden wurde, kann man von einer latenten Gefahr durch den Tropenholzimport sprechen. Da es aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich ist, den Tropenholzimport entsprechend einzuengen, ist eine laufende Stichprobenkontrolle zur Überwachung der Schädlingseinschleppung angebracht. Ziel der Diplomarbeit ist die Durchführung einer sicheren Befallsdiagnostik. Dies erforderte die Einarbeitung in die Schadens- bz. Schädlingsbestimmung, sowie den Entwurf eines Fraßbildbestimmungsschlüssels. Um die Untersuchungen informativ abzurunden, wurde eine kurze Beschreibung der Schädliche bezüglich ihres Vorkommen, ihrer Lebensweise und Schädlichkeit vorgenommen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 184
Signatur: 41 4°55


257. Titel: Tränkbarkeit von fertigen Holzspanplatten im Doppel-Vakuum- Verfahren.

Autor(en): Möllmann, Klemens
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [50 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Holzbiologie

Schutzmittel-Tränkungen fertiger Spanplatten wurden nach anfänglichen Versuchen 1968 abgebrochen wegen der damit verbundenen Probleme der Dosierung und des Verhaltens der Spanplatten. Seither sind keine neueren Untersuchungen bekannt geworden. Insbesondere fehlen Angaben über das erhalten von Spanplatten bei Tränkung mit Druckunterschieden. In der Zwischenzeit erfolgte eine rapide Weiterentwicklung auf dem Spanplattensektor. Es erschien daher wünschenswert, im Rahmen der Diplomarbeit festzustellen, inwieweit es mit Hilfe des Doppelvakuum-Verfahrens möglich ist, Spanplatten zu tränken. Gleichzeitig sollten nähere Anhaltspunkte über einige Einfußfaktoren gewonnen werden.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 185
Signatur: 43 4°93


258. Titel: Arbeitswissenschaftliche Grundlagen bei der Einrichtung einer PVC-Fensterfertigung.

Autor(en): Menck, Rolf
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [138 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Gestaltung von Fertigung und Arbeitsplätzen, das heißt das "Schaffen eines aufgabengerechten optimalen Zusammenwirkens von arbeitenden Menschen, Betriebsmitteln und Arbeitsgegenständen durch zweckmäßige Organisation von Arbeitssystemen unter Beachtung der menschlichen Leistungsfähigkeit und Bedürfnisse" erfordert aufgrund der Komplexität ein systematisches Vorgehen. In der Diplomarbeit soll anhand der Neugestaltung einer PVC- Fensterfertigung als praktisches Beispiel die Anwendung der 6- Stufen-Methode nach REFA und der Netzplantechnik dargestellt werden. Unter ergonomischen, technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten sollen die Bereiche Betriebslebensmittelplanung, Gestaltung der Arbeitsplätze und Materialflußplanung unter Berücksichtigung der Zielsetzung der Geschäftsleitung neu geplant und realisiert werden.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 186
Signatur: 44 4°47


259. Titel: Schnittleistung und Schneidenabstumpfung bei der spanenden Bearbeitung einiger Tropenhölzer.

Autor(en): Lahnstein, Herbert
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [92 p. + Anlagen]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Verschleißwirkung einer Holzart hängt nicht nur von deren Rohdichte ab, sondern wird auch wesentlich von den anderen Eigenschaften wie z.B. Struktur, Härte, Inhaltsstoffen, Feuchtigkeit und Temperatur bestimmt, wobei die Gesamteinwirkung der Einflussfaktoren sehr komplex ist. Da diese technologischen Eigenschaften bei Tropenhölzern - auch innerhalb derselben Holzart - stark schwanken, bringt die spanende Bearbeitung dieser Hölzer oft erhebliche Schwierigkeiten mit sich. Dies führt oft dazu, dass die Zerspanungsbedingungen nicht optimal abgestimmt werden, wodurch sich schlechte Bearbeitungsqualtitäten ergeben und hohe Kosten entstehen können. Deshalb ist man in der Forschung bemüht, einen Kurzversuch zu entwickeln, der unter geringem versuchstechnischem Aufwand eine schnelle Ermittlung der Verschleißwirkung und die Wahl geeigneter Zerspanungsbedingungen ermöglicht.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 188
Signatur: 44 4°36


260. Titel: Entwicklung eines dynamischen Wachstumssimulationsmodells für die Douglasie.

Autor(en): Kreysa, Joachim
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [104 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Weltforstwirtschaft

Für die Umstellung jüngerer Kiefernbestände auf leistungsfähigere Bestandesaufbauformen fehlten ausreichende Informationen über die zu erwartenden Zuwachsreaktionen, denn die praxisüblichen Ertragstafeln (ET) enthalten keine Angaben über Bestände dieser extremen Dichte. Um diese Informationen zu liefern wurde KIM entwickelt. Dies geschah im Rahmen des von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände geförderten Forschungsvorhabens "Bestandespflege". Ziell der Diplomarbeit war es, ein entsprechendes Modell für die Douglasie zu entwickeln. Dabei sollte die Grundstruktur des Kiefernmodells beibehalten werden.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 189
Signatur: 41 4°112


261. Titel: Die Herstellung linearer Polyester aus Oxidationsprodukten von Laubholzligninen.

Autor(en): Kordsachia, Othar
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [117 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Oxidationsprodukte aus Laubholzligninen wurden als Ausgangsstoffe für die Polyestersynthese eingesetzt. Nach zwei unterschiedlichen Herstellungsverfahren wurden aus Vanillin- und Syringasäure, sowie aus Gemischen beider Verbindungen lineare Polyester (Polyetherester) synthetisiert. Im Verfahren A wurden durch Anlagerung von Ethylenoxid an die Ausgangssäuren Hydroxyethylether erhalten. Diese Zwischenprodukte wurden durch Vakuumkondensation polyverestert. Im Verfahren B wurden die Ausgangssäuren durch Veretherung mit Ethylendibromid zu Dicarbonsäuren umgesetzt. Aus diesen Dicarbonsäuren wurden durch Reaktion mit Ehtylenglycol Bishydroxyethylester dargestellt, die durch Umesterung unter Vakuum zu Polyestern kondensiert wurden. Aus den Werten der Elementaranalyse und der Methoxylgruppenbestimmung wurde die durch den Reinigungseffekt der Umkristallisation aufgetretene Änderung der Zusammensetzung der synthetisierten Copolyester abgeschätzt.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 10 190
Signatur: 41 4°69


262. Titel: Stoff- und Energiebilanz für ein Messerfurnierwerk.

Autor(en): Kohl, Friedrich
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [61 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Diplomarbeit ist es, einen Überblick über die Verwertung der Holzreststoffe zur Energieerzeugung in einem Messerfurnierwerk zu geben. Im ersten Teil der Arbeit wird das Aufkommen an Holzreststoffen behandelt. Dabei wird auf die verschiedenen Arten der Reststoffe und -mengen eingegangen, die während des Produktionsprozesses anfallen. Anschließend wird eine Stoffbilanz über ein Jahr erstellt, wobei alle verarbeiteten Holzarten mit einbezogen werden. Eine kurze Kostenbetrachtung schließt diesen Teil ab. Der zweite Teil betrachtet die Verbrennung der Reststoffe, die Dampf- und die Stromerzeugung. Der Bedarf der einzelnen Energieformen wird herausgearbeitet, wobei die Hauptdampf- und Hauptstromverbraucher gesondert dargestellt werden. Für die Bedarfsmengen der verschiedenen Energieformen wird ein Vergleich mit den Erzeugungsmengen angestellt.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 191
Signatur: 41 4°94


263. Titel: Agroforstwirtschaft in den feuchten Tropen - dargestellt am Beispiel Zentralamerikas.

Autor(en): Jordan, Jürgen
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [94 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Diplomarbeit soll einen Überblick über die wichtigsten Formen agroforstlicher Landnutzung innerhalb Zentralamerikas geben. Mit Hilfe der zugänglichen Informationen werden exemplarisch drei Systeme näher dargestellt. Dabei war es nötig, ergänzende Literatur aus benachbarten Gebieten (Mexiko, Surinam, Venezuela) heranzuziehen. Im Anschluss an die Formulierung von Zielsetzungen für die drei vorgestellten Anbausysteme werden Maßnahmen zur Verbesserung und zukünftigen Verbreitung der Verfahren vorgeschlagen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 192
Signatur: 41 4°82


264. Titel: Azadirachta Indica A. Juss., Tamarindus Indica L. Vorkommen forstlicher Anbau und Nutzungsmöglichkeiten.

Autor(en): Howaldt, Thomas
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [88 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Weltforstwirtschaft

Azadirachta indica A. Juss. und Tamarindus indica L. sind zwei Baumarten, die in den semiariden Gebieten Afrikas, Südasiens, Amerikas und Australiens vorkommen und vielseitig genutzt werden können. Über diese Baumarten sind die vorhandenen Informationen oft weit gestreut in Publikationen, unveröffentlichten Berichten tropischer Forststationen, Gutachten und dergleichen, in verschiedenen Sprachen festgehalten und nicht immer zugänglich. Es erscheint deshalb als wichtige Aufgabe, das vorhandene Wissen zu sammeln, auszuwerten und bereitzustellen und bestehende Wissenslücken aufzuzeigen und sobald wie möglich aufzufüllen. Die im Institut für Weltforstwirtschaft der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft seit mehreren Jahren laufenden Arbeiten über die Baum- und Straucharten der Sahelzone Afrikas dienen dieser Aufgabe. Die Diplomarbeit soll dazu einen Beitrag leisten. Zwei Exoten werden vorgestellt und die Problematik ihres forstlichen Anbaus sowie die Nutzungsmöglichkeiten der Bäume und ihrer Bestandteile diskutiert.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 193
Signatur: 41 4°54


265. Titel: Entscheidungsorientiertes Controlling in einem mittelständischen Holzhandelsunternehmen durch Planungs- und Kontrollinformationen.

Autor(en): Hirsch, Roland
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [73 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Dynamik, Diskontinuität und Komplexität der Umwelt nehmen ständig zu, die Größe sowie die Differenziertheit der Unternehmungen steigen. Dadurch entwickeln sich Probleme der Adaption an die Umwelt und der Koordination innerhalb des Unternehmens. Zu deren Lösung scheint eine Optimierung der Informationsbedingung erforderlich, wozu das Controllingkonzept entwickelt wurde. Planung und Kontrolle finden in den meisten Betrieben zumindest in Teilbereichen Anwendung, so dass der Begriff des Controlling an und für sich nichts Neues beinhaltet, nur dass durch das Controllingsystem induzierte Bild des Regelkreises angestrebt wird, neueste Steuerungsdaten zur Verfügung zu haben.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 194
Signatur: 41 4°93


266. Titel: Untersuchungen über die Presstrocknung von Buchenholz.

Autor(en): Gutt, Martina
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [59 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit sollte der Einfluss von verschiedenen Plattentemperaturen und verschiedenen Pressdrücken auf den Trocknungsverlauf und die Trocknungsqualität von waldfrischem Buchenholz verschiedener Dicke untersucht werden. Es werden Temperatur- und Feuchtigkeitsverteilung während des Pressvorgangs beobachtet, das Schwindverhalten, Rohdichte und Querkrümmung bestimmt und das pressgetrocknete Holz auf Fehler untersucht. Das pressgetrocknete Holz wird mit luftgetrocknetem (klimatisiertem) Holz verglichen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 195
Signatur: 41 4°37


267. Titel: Anatomische und mechanische Untersuchungen am Holz einer SO2- geschädigten Fichte und Tanne.

Autor(en): Greve, Ulrich
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [95 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Diplomarbeit ist es, die durch Immissionen bedingten anatomischen Veränderungen des Holzes aufzuzeigen und eventuell dadurch verursachte Änderungen seiner mechanischen und physikalischen Eigenschaften nachzuweisen, die seine Verwendungsmöglichkeiten einschränken könnten. _Den Untersuchungen lag das Konzept zugrunde, den unter SO2 -Einfluss gebildeten äußeren Holzmantel mit dem vor Beginn der Immissionsschädigung entstandenen inneren Holzkörper desselben Baumes zu vergleichen und auf signifikante Abweichungen hin zu untersuchen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 196
Signatur: 41 4°81


268. Titel: Die technische Planung von Betrieben der Möbelindustrie.

Autor(en): Fink, Dieter
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [255 p.+Anhang]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Rahmen der in der Diplomarbeit vorgenommenen Einteilung - Vorprojekt - Ausführungsprojekt - Projektdurchführung - beginnt das Vorprojekt mit der Erfassung bzw. Erarbeitung der Projektierungsgrundlagen auf der Basis der Projektspezifikation. Es werden dann im Rahmen des Vorprojekts mehrere Lösungsmöglichkeiten für verschiedene Bereiche erstellt und optimal erscheinende detailliert ausgearbeitet bzw. geplant. Parallel dazu erfolgt eine Kostenplanung zur Ermittlung der Investitions- und Herstellkosten. Die Arbeiten des Vorprojekts werden durch eine zusammenfassende Darstellung und Bewertung der erfolgversprechenden Konzeptionen in Form eines Abschlussberichts abgeschlossen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 10 197
Signatur: 41 4°95


269. Titel: Arbeitswissenschaftliche Untersuchung des Materialflusses zur Neukonzeption einer industriellen Holzfensterproduktion - dargestellt an einem praktischen Beispiel -.

Autor(en): Besser, Roland von
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [128 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Aufgabe der Diplomarbeit ist es, mittels einer Analyse des innerbetrieblichen Materialflusses den derzeitigen Ist-Zustand der Holzfensterproduktion zu erfassen, um daraus nach einer kritischen Stellungnahme einen Vorschlag für die Neukonzeption der Fertigung bei verminderter Produktionsfläche jedoch gleichleibenden bis erhöhten Kapazitäts- und Qualitätsforderungen zu entwickeln.

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 10 198
Signatur: 41 4°38


270. Titel: Untersuchungen an Kiefernschnittholz über die Abhängigkeit der Schutzmittelaufnahme vom Kernanteil.

Autor(en): Becher, Werner
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [91 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Holzbiologie

Aufgabe der Diplomarbeit war es, den Einfluss des Kernanteils auf die Flüssigkeitsaufnahme bei Schnittholz in einer Modellrechnung theoretisch zu erfassen, die relativen sowie absolut möglichen Lösungsaufnahmen zu berechnen und mit den Ergebnissen von Tränkversuchen mit Kiefern-Schnittholz von unterschiedlichen Kernanteilen zu vergleichen. Die so gefundenen Werte sollen dazu beitragen, die bislang vorgeschriebenen Mindesteinbringmengen zu überdenken und gegebenenfalls zu korrigieren. Weiterhin sollte ein Nomogramm erstellt werden, aus dem über Kern-Splint-Anteil, Sollaufnahme und Lösungskonzentration die jeweils für einen ordnungsgemäßen Schutz erforderliche Schutzmittelaufnahme abgelesen werden kann.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 10 199
Signatur: 41 4°111


271. Titel: Forst- und holzwirtschaftliche Konsequenzen der Bedeutung des Waldes als CO2-Senke.

Autor(en): Aselmann, Ingo
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [82 p.]
Publikationsjahr: 1980
Institut:Weltforstwirtschaft

Bei weiter steigender CO2-Konzentration der Atmosphäre durch die Verbrennung fossiler Stoffe sind klimatische Veränderungen durch eine Verstärkung des Treibhauseffektes wahrscheinlich. Bisherige, noch lückenhafte Modelle des Kohlenstoffkreislaufs zeigen, dass neben der Atmosphäre die Meere und die Vegetation Senken für fossilen Kohlenstoff sind. Die Waldzerstörungen und Rodungen, vor allem in den Tropen und den borealen Gebieten, machen es aber wahrscheinlich, dass die Biomasse und die Produktivität abnimmt und die Vegetation im Netto Kohlenstoff freisetzt. Die Stimulierung der Photosynthese durch den steigenden CO2-Gehalt der Luft und andere kohlenstoffbindende Prozesse sind jedoch nicht auszuschließen und eine eindeutige Bestimmung des Waldes als CO2- Senke oder -Quelle ist zur Zeit nicht möglich. Die vorliegenden Daten über Biomasse und Produktivität reichen für eine genaue Berechnung der Wälder als Kohlenstoffreservoir nicht aus. Für die verbesserte Modellierung des Kohlenstoffkreislaufes ist es notwendig, die Daten über Biomasse und Produktivität und ihre Veränderungen durch den Menschen in der Zeit auszuweiten. Hierbei ist die Erstellung einer globalen Vegetationskarte Voraussetzung, die mit Hilfe neuer Techniken des "remote sensing" erfolgen könnte.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 10 200
Signatur: 41 4°56


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