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1. Titel: Methodische Untersuchungen zur Permeabilität von Holzwerkstoffmatten für Gas

Autor(en): Heinemann, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [112 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Beitrag wurden innerhalb eines Projektes, welches die physikalisch-analytische Modellierung des Heißpressvorgangs zur Aufgabe hat, methodische Untersuchungen zur Gaspermeabilität von Holzwerkstoffmatten durchgeführt. - Im ersten Teil der Arbeit wurden zwei Permeabilitätsmesseinrichtungen miteinander verglichen. Das an der Universität Hamburg entwickelte Verfahren stellt eine aufwendige aber sehr zuverlässige Methode der Permeabilitätsmessung dar. An den in Plattenebene und senkrecht dazu ausgeschnittenen Proben wird die Permeabilität jeweils in einer Richtung bestimmt. Die Seitenflächen sind gegen Luftaustritt mit einem Epoxidharz-Kleber versiegelt. - Einen guten Ansatz liefert die Messmethode, die an der Oregon State University entwickelt wurde. Die Berechnung der Permeabilitätswerte in vertikaler und horizontaler Richtung erfolgt auf der Basis eines Modells, das die Druck- und Durchflussbedingungen in der unverklebten Matte beschreibt mittels eines Computerprogramms. Die Verwendung gleicher Fasern und DS- bzw. MS-Spänen führte bei der Permeabilitätsbestimmung mit den Messeinrichtungen zu unterschiedlichen Koeffizienten. Ein Vergleich der Werte zeigt, dass die an der Oregon State University durchgeführten Untersuchungen in horizontaler Richtung höhere und in vertikaler Richtung niedrigere Permeabilitätswerte aufwiesen. Die Betrachtung des Verhältnisses von vertikaler zu horizontaler Permeabilität ergab gegensätzliche Trends. - In einem weiteren Teil der Arbeit wurde der Feuchte- und Temperatureinfluß auf die Permeabilität von verklebten Holzwerkstoffen zweier verschiedener Rohdichten untersucht. Der Anstieg der Permeabilität mit abnehmenden Feuchtegehalt - von 11 auf ca. 1 % - ist auf ein verändertes Porensystem der Platten aufgrund der Partikelschwindung zurückzuführen.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 00 228
Signatur: 60 D 31


2. Titel: Untersuchung zur Deformation von Holzbrettchen zur Bleistiftherstellung während Trocknung, Lagerung und Transport

Autor(en): Spennemann, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [113 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit entstand aus der Problematik verformter Slats bei FABER CASTELL in Stein, Deutschland. Das Holz, aus denen die Slats ursprünglich produziert wurden, war "Eastern Red Cedar" und "Incense-Cedar" (Calocedrus decurrens). Aufgrund von Angebotsengpässen wich FABER CASTELL auf andere schnell nachwachsende "Plantagen-Holzarten" wie Gmelina, Pinus und Pappel aus. Die hergestellten Slats aus diesen Hölzern verformten sich während der Herstellung, was zu Problemen bei der Stiftproduktion führt. - Seit November 1998 produziert FABER CASTELL in Costa Rica Gmelina-Slats für die Stiftproduktion in Deutschland. Die Aufgabe der Diplomarbeit bestand in der Untersuchung der Formänderungen. Es sollten Ursache, Ort und Grad der Verformungen gefunden werden. - Ursachen waren in bestimmten Holzeigenschaften, wie Quellung und Schwindung, liegenden Zuwachszonen und Faserabweichungen zu suchen. Ein anderer Grund konnten Wachstumsspannungen sein, die sich nach dem Einschnitt des Rohholzes entspannten und zu Verformungen führten. Wichtig war die Art der Holzverarbeitung, wie z.B. der Einschnitt des Rohholzes. Formänderungen nach den Produktionsschritten konnten ihrer Ursache bzw. ihren Ursachen zugeordnet werden.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 00 226
Signatur: 61 D 1


3. Titel: Anwendungsmöglichkeiten von vegetabilen Ölen zum Feuchteschutz von Holz

Autor(en): Dircks, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [163 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holzbiologie

Mit der Arbeit sollte eine Aussage zur Wirksamkeit von pflanzlichen Ölen zum Feuchteschutz gemacht werden. Auf Grund der Versuche lässt sich die Aussage treffen, dass die Öle, unabhängig von der Ölart oder der Vorbehandlung, einen Feuchteschutz bewirken, wenn sie durch Imprägnierung tief in das Holz eingebracht werden. Somit ist auch eine Verwendungsmöglichkeit für Öle, die bei der Hitzebehandlung von Holz anfallen, möglich, die in weiterführenden Untersuchungen noch erforscht werden sollte. - Ob zwischen den einzelnen Ölen oder Vorbehandlungen der Öle ein Unterschied hinsichtlich der Feuchteschutzwirkung besteht, konnte im Rahmen dieser Arbeit nicht geklärt werden, da zum einen der Probenumfang zu klein und der Versuchszeitraum der Freibewitterung zu kurz war, um eine Aussage über das Langzeitverhalten zu treffen. Auf jeden Fall aber geben die Ergebnisse dieser Arbeit genügend Grund dafür, die Einsatzmöglichkeiten der Pflanzenöle weiter zu untersuchen. Dies geschieht bereits zum Teil in jetzt anlaufenden Forschungsprojekten in Zusammenarbeit mit Instituten im Norddeutschen Raum im Zuge der Errichtung einer "Ökosiedlung" bei Kiel, wobei das Feuchteverhalten ölimprägnierter Schalungsbretter unter realen bautechnischen Bedingungen getestet werden soll. - Umweltaspekte gewinnen zunehmend an Bedeutung. Mit den Pflanzenölen liegen hier Hydrophobierungsmittel vor, die keine Biozide enthalten. Die Problematik der Entsorgung von mit klassischen Holzschutzmitteln behandelten Hölzern entschärft sich hierdurch. Im Gegensatz zu diesen müssen ölimprägnierte Hölzer nicht in Anlagen nach der 17. BimschV (Bundesimmissionsschutzverordnung) verbrannt werden.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 00 225
Signatur: 60 D 35


4. Titel: Bedeutung unterschiedlicher Bewirtschaftung von Laubmischwäldern im norddeutschen Tiefland für die Verjüngung

Autor(en): Hammes, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [181 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Weltforstwirtschaft

In dieser Arbeit wurden die Auswirkungen unterschiedlich intensiver Bewirtschaftung auf die Verjüngungsstruktur untersucht. Dafür wurden drei Waldgebiete der norddeutschen Tiefebene berücksichtigt, die sich durch unterschiedliche Bodenverhältnisse auszeichnen. Alle drei Untersuchungsgebiete sind potentielle Buchenstandorte. Auf den ärmeren Standorten wird die dominierende Buche von Eiche begleitet, auf dem reicheren Standort stocken neben Fagus sylvatica Eiche und Edellaubhölzer. - Zwei Gebiete weisen bei vergleichbaren Bestockungs- und Bodenverhältnissen einen Bewirtschaftungsgradienten auf, der bis heute mit unterschiedlicher Intensität bewirtschaftete Bestände umfasst und solche, die ca. 1950 bzw. 1968 aus der forstlichen Nutzung genommen wurden. - Im dritten Gebiet wurde ein Bestand untersucht, in dem 1820 die Bewirtschaftung endete, wodurch eine Extremsituation bezüglich der Dauer der zurückliegenden Bewirtschaftungsaufgabe erfasst wurde. - Im Frühjahr 1998 wurde die Verjüngung (bis 300 cm Höhe) in insgesamt 239 Untersuchungsflächen aufgenommen. Zusätzlich wurden die Lichtverhältnisse durch Messungen des Blattflächenindexes der Baum- und Strauchschicht charakterisiert. - Es wird versucht, die Intensität der Bewirtschaftung durch das Ausmaß entnommener Festmeter, die Art der forstlichen Nutzung und das Lichtklima in Bodennähe zu beschreiben.

Diplomarbeit VTIWFW
Dokumentennummer: T1 00 227
Signatur: 60 D 33


5. Titel: Analyse und Konzeption des Servicemarketing von Brettschichtholzherstellern

Autor(en): Leffers, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [98 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Weltforstwirtschaft

Zielsetzung der Arbeit war es, eine Analyse des Service-Dienstleistungsmarketing von BSH-Herstellern durchzuführen und insbesondere einen Überblick über die theoretischen wie auch praktischen Konzeptionen für die Verrechnung von Serviceleistungen zu geben. Dazu wurde zuerst das Produkt BSH vorgestellt, um dem Leser eine plastische Vorstellung von diesem Holzwerkstoff zu vermitteln und ihm für die Darstellung der Servicestrategien und - instrumente einen Bezugspunkt zu liefern. - Die Schwerpunktlegung erfolgte auf fertigungstechnische Aspekte sowie auf die spezielle Eignung von BSH für den Holzbau. Diese Eignung definiert sich zum großen Teil über mechanische Eigenschaften, die im Vergleich zum Vollholz den Anforderungen an ein Bauelement besser gerecht werden. So weist BSH eine relative Unempfindlichkeit gegenüber sich ändernden Klimaverhältnissen auf und neigt als eine Folge dieser Eigenschaften auch weniger zu Verdrehungen und Rißbildungen. Auch die Festigkeitseigenschaften sind denen von Vollholz überlegen und verhelfen BSH zu seiner prädestinierten Stellung im Holzbau. - Die beschriebenen Charakteristika resultieren maßgeblich aus dem sogenannten Lamelliereffekt, indem durch Zerlegung und anschließende Verleimung eine Homogenisierung des Werkstoffes erreicht wird (Systemwirkung). - Des weiteren erfolgte bei der Beschreibung der Herstellung von BSH eine Differenzierung zwischen der visuellen und der maschinellen Sortierung. Dabei wurde insbesondere auf die Bedeutung der letzteren Maßnahme für die Klassifizierung des BSH in höhere Festigkeitsklassen eingegangen.

Diplomarbeit VTIWFW
Dokumentennummer: T1 00 18
Signatur: 60 D 30


6. Titel: Grundlagenuntersuchungen zur Pelletierung von Nebenprodukten der Holzindustrie

Autor(en): Knöll, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [132 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Zweck der Arbeit war die Untersuchung der physikalisch-chemischen Eigenschaften von Reststoffen der holzverarbeitenden Industrie beim Pelletieren auf einer Flachmatritze. Es sollten für alle eingesetzten Reststoffe die gefahrenstechnisch günstigsten Pressenkonfigurationen gefunden werden. - Einführend wird im Allgemeinen Teil die Rolle von Holzpellets als regenerativem Brennstoff in Deutschland und im Ausland unter Berücksichtigung der jeweils rechtlichen und normativen Regelwerke dargestellt. Es folgt eine generelle Beschreibung des Verfahrens der Strangpreßagglomeration auf einer Flachmatritze und der an einer Verpressung von Feststoffen beteiligten physikalischen Wirkmechanismen. - Der methodische Teil umfaßt gleichermaßen eine detaillierte Beschreibung des benutzten Pressentyps, der Vorbehandlung der Sägespäne und der Auswahl der zugegebenen Bindemittel. Die Darstellung der Erfassung der Meßgrößen von Ausgangsmaterialien und Preßlingen bilden den Abschluss dieses Teils. Dabei geben Kohlenhydratanalysen und Extraktionen Aufschluss über eine chemische Zusammensetzung der Reststoffe sowie der daraus hergestellten Preßlinge und über das Verhalten der Gerüstkohlenhydrate während der Formgebung durch Druck und Temperatur. - Die untersuchten Reststoffe wurden unter bestimmten Gesichtspunkten ausgewählt. Die Holzarten Fichte und Kiefer als die am häufigsten verarbeiteten Nadelhölzer in Europa bildeten den Schwerpunkt der Untersuchungen. Es wurden unterschiedliche Spangrößen in Form von Säge- und Hobelspänen eingesetzt. Zu Vergleichszwecken wurden Sägespäne der Lärche pelletiert. Tastversuche bezüglich der Pelletierbarkeit anderer Reststoffe aus der Holzindustrie wie MDF-Flusen, CTMP-Zellstoff oder Buchensägespänen ergänzten den Versuchsteil.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 00 17
Signatur: 60 D 27


7. Titel: Qualitätsmerkmale von Handlungsregeln und deren Anwendung auf Zertifizierungssysteme in der Forstwirtschaft

Autor(en): Rolle, K.H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [160 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Weltforstwirtschaft

Im Rahmen der umweltpolitischen Diskussion hatte in den letzten Jahren eine Umorientierung bezüglich geeigneter politischen Instrumente stattgefunden. Wurde anfangs das ökonomische System noch primär als Verursacher vieler Umweltschäden angesehen, das es mit ordnungsrechtlichen Maßnahmen zu regulieren galt, so richten sich heute viele Hoffnungen auf das innovative Potential des Marktes mit seiner Such- und Entdeckungsfunktion. Eines der in diesem Zusammenhang diskutierten Instrumente ist die Zertifizierung von Unternehmen und Produkten. - Die Arbeit untersucht Zertifizierungssysteme im forstwirtschaftlichen Bereich durch eine Beleuchtung des Begriffs der Nachhaltigkeit, den alle diese Systeme sich als Ziel definiert haben. Durch eine Diskussion gesellschaftstheoretischer, handlungsorientierter und ordnungspolitischer Positionen soll die Prüfung der Zertifizierungssysteme als marktpolitische Instrumente vorbereitet werden. Schließlich soll ein Prüfkatalog erstellt und angewandt werden. Seine Ergebnisse sollen für die abschließende, kritische Diskussion zum gegenwärtigen Stand des Zertifizierungswesens im forstwirtschaftlichen Bereich einen Beitrag leisten.

Diplomarbeit VTIWFW
Dokumentennummer: T1 00 20
Signatur: 60 D 28


8. Titel: Einsatz neuer Bindemittelsysteme bei der Herstellung von MDF- Platten

Autor(en): Janneck, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [95 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der Arbeit war die Erforschung formaldehydfreier Bindemittel für die MDF-Produktion. Zu diesem Zweck wurden sowohl alternative Substanzklassen auf ihre Eignung als Bindemittel getestet, als auch Modifikationen an etablierten Leimsystemen vorgenommen. Die entwickelten Systeme sollten bei unveränderter Anlagentechnik verbesserte Platteneigenschaften produzieren und einen Kostenvorteil aufweisen. - Als alternative Substanzklassen wurden Polyvinylamin (PVA) und Polyethylenimin (PVI) in modifizierten wie unveränderten Varianten getestet. Modifikationsansätze an etablierten Leimsystemen betrafen Harnstoff-Formaldehydharze. Um den Einfluss der getesteten Leimsysteme auf die Querzugfestigkeit und den Quellwert der Laborplatten zu isolieren, wurden verfahrenstechnische Parameter untersucht und diskutiert.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T2 99 133
Signatur: 60 D°24


9. Titel: Untersuchungen zur Bestimmung der Reaktivität neuer MDF- Bindemittel mit Differential Scanning Calorimetrie (DSC)

Autor(en): Schwarz, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [100 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel dieser Arbeit war es, neue Kenntnisse über das Verhalten und die Reaktivität neuartiger Bindemittelsysteme mit der Differential Scanning Calorimetrie zu erzielen. Dabei war zunächst zu klären, wie die Reaktivität definiert werden soll. Es wurde davon ausgegangen, dass für eine hohe Reaktivität möglichst hohe Reaktionsenthalpien bei niedrigen Reaktionsmaximumtemperaturen bzw. niedrigen Aktivierungsenergien vorhanden sein sollten. - Es wurden hoch- und niedermolekulare Polyvinylamine und Polyethylenimine, zusammengefasst Polyamine genannt, als formaldehydfreie Vernetzersysteme thermoanalytisch vermessen. Es war von Interesse, mit welchen Holzkomponenten diese Vernetzer reagierten. Außerdem wurde die Reaktivität unter Säureeinwirkung, mit unterschiedlichen Wasseranteilen und der Einfluss des Molverhältnisses der Probenmischung untersucht. Melamin-verstärkte Harnstoff- Formaldehydversuchsprodukte, die unterschiedliche Polyaminanteile beinhalten, wurden auf ihre Reaktivitäten hin untersucht. Bei den Formaldehydspendern wurden Katalysatoren und ihre Einsatzmöglichkeiten an einem Polyamin getestet.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T2 99 134
Signatur: 60 D°25


10. Titel: Frischlingsfang - Eine Maßnahme zur Bekämpfung der Schweinepest beim Schwarzwild

Autor(en): Stubbe, E.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [1 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Waldökologie und Waldinventuren

Frischlinge können in unterschiedlichen Fängen gefangen werden. Mit dem PKW transportable kleine Fänge sind billiger und können an verschiedenen Standorten aufgestellt werden. Sauen, besonders Familienverbände, leben territorial. Man fängt vorrangig die im umgebenen Einstand lebenden Tiere. Erfolge können mit diversen Fangtypen erreicht werden. Sie hängen ab von der Anwesenheit der Sauen, vom Willen und fachlichen Können des Fängers.

VTIWOI
Dokumentennummer: T2 99 135
Signatur: SA


11. Titel: Holzverwendung in der modernen Spielzeugherstellung - Eignung, Verarbeitbarkeit und Risiken verwendeter Hölzer

Autor(en): Möller, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [139 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wurde untersucht, welche Holzarten in der Spielzeugherstellung verwendet werden und ob sie unbehandelt für diese Verwendung geeignet sind. - Ausgangspunkt war die Befragung von 153 deutschen Holzspielzeugherstellern, von denen 36 geantwortet haben. Demnach werden in Deutschland 17 verschiedene Hölzer zur Spielzeugherstellung verwendet. 4 dieser Hölzer decken ca. 93% des Gesamtbedarfs. Alle anderen Hölzer sind von untergeordneter Bedeutung. Dennoch wurden alle auf ihre Eignung für die Spielzeugherstellung geprüft. - Grundlage war zunächst ein selbsterstellter Beurteilungskatalog, der die Ansprüche an die Hölzer für Spielzeug definiert. Maßgeblich war das Spielverhalten der Kinder, über das die Anforderungen definiert werden konnten. Ferner wurden verifizierbare Größen für die Hölzer beschrieben, die eine Beurteilung möglich machten. - Die verwendeten Hölzer lassen sich in drei Gruppen einteilen: gut geeignet, mäßig geeignet und ungeeignet. Zur ersten Gruppe gehören Ahorn, Birke, Buche, Eiche, Esche, Mahagoni, Platane, Ulme, Douglasie, Fichte, Kiefer, Weymouthkiefer und Lärche. Zur zweiten Gruppe gehören Erle, Meranti und Pappel. Ungeeignet ist lediglich Balsa.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T2 99 127
Signatur: 60 D°26


12. Titel: Perspektiven kleinerer und mittlerer nadelholzbearbeitender Sägewerksbetriebe

Autor(en): Neumaier, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [110 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit hat sich das Ziel gesetzt, kleineren und mittleren nadelholzbearbeitenden Sägewerksbetrieben Perspektiven aufzuzeigen, die es ihnen ermöglichen, auch in Zukunft erfolgreich am Markt zu bestehen. - Die Sägeindustrie in der Bundesrepublik Deutschland ist strukturell zwar immer noch von den kleineren und mittleren Sägewerksbetrieben geprägt, auf die 98% der Betriebe entfallen. Was den Anteil am Gesamteinschnitt anbelangt, verliert dieser Größenklassenbereich immer weiter Anteile an die Großbetriebe. Die Ursache für diese Entwicklung liegt in der unterschiedlichen maschinellen Ausstattung der Betriebe, v. a. bei der Haupteinschnittmaschine, die sich stark auf die Produktivität auswirkt. - Über die Anlagentechnik läßt sich auch die Abgrenzung der kleineren und mittleren Betriebe von den Großbetrieben vornehmen. Ab einer Einschnittmenge von etwa 50.000 Fm wird als Haupteinschnittmaschine verstärkt ein Profilzerspaner eingesetzt und ersetzt dadurch das bis dahin dominierende Gatter. Auch bei den Nebenmaschinen zeigt sich im Bereich von 50.000 Fm eine deutliche Veränderung. Mit der leistungsfähigeren Haupteinschnittmaschine werden auch die vor- und nachgelagerten Bearbeitungsschritte (Entrindung, Vermessung des Rundholzes, Sortierung und Stapelung des Schnittholzes) weitgehend automatisiert. Da es sich bei der Veränderung um einen fließenden Übergang handelt, werden in dieser Arbeit Betriebe bis zu einem Jahreseinschnitt von 60.000 Fm der Gruppe der kleineren und mittleren Nadelholzsägewerke zugeordnet.

Deutsche Sägeindustrie Struktur - Statistik kleine - mittlere Nadelholzsägewerke Befragung Sägeindustrie Kundenorientierung - Mitarbeitermotivation - Kooperationsmöglichkeiten Nadelschnittholz Weiterverarbeitung - Produkte Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 99 89
Signatur: 60 D 19


13. Titel: Biomasse- und Bioelementverteilung in Monokulturanpflanzungen dreier ausgewählter tropischer Wirtschaftsbaumarten in Zentralamazonien

Autor(en): Harm, D.R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [154 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holzbiologie

Schwerpunkt des deutsch - brasilianischen Forschungsprogramms SHIFT (Studies on Human Impact on Forests and Floodplains in the Tropics) ist die Erforschung von Grundlagen für die nachhaltige Bewirtschaftung agroforstwirtschaftlich orientierter Anpflanzungen in Zentralamazonien. Hierfür werden verschiedene, zum größten Teil in Amazonien beheimatete, land- und forstwirtschaftlich interessante Nutzpflanzen verwendet die in verschiedenen Pflanzsystemen auf ihr Wuchs- und Ertragsverhalten hin untersucht werden. Das Ziel ist die Wiederinwertsetzung von Flächen, die durch falsche Nutzungsmethoden bereits degradiert wurden. Dadurch soll der Nutzungsdruck auf bisher verschont gebliebenen Primärwaldflächen vermindert werden und die Erzeugung von land- und forstwirtschaftlichen Erzeugnissen zur Versorgung der Region um Manaus auf eine neue Grundlage gestellt werden. - Im Rahmen des SHIFT-Projektes Nr. ENV 42 werden auf einer im Jahre 1992 als Monokultur-Blockversuch angelegten Versuchsfläche einheimische Wirtschaftsbaumarten im Hinblick auf eine Verwendung in Plantagenpflanzungen untersucht. - Im Beitrag soll der Versuch unternommen werden, nach etwas mehr als sechs Jahren eine Zwischenbilanz in Bezug auf die Wuchsleistung und eventuelle Perspektiven der Baumarten Carapa guianensis, Aubl., Dipteryx odorata (Aubl.) Willd. und Hymenea courbaril L. zu erarbeiten. - Hierfür wurden sämtliche Individuen der frei untersuchten Arten auf der Versuchsfläche einer dendrometrischen Vermessung unterzogen. Anschließend wurde, nach einer Einteilung der Kollektive in fünf Größenklassen, jeweils vier Bäume einer Art, die als Serie mit zunehmender Größenklasse ausgewählt worden waren, geerntet. Das Erntegut wurde fraktioniert und die Bestimmung der oberirdischen Biomasse durchgeführt. - Weiterhin wurde von diesem Erntegut Mahlgut erzeugt und einer Elementerfassung nach der ICP-OES-Methode unterzogen.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T2 99 100
Signatur: 60 D 22


14. Titel: Untersuchungen zur Schutzwirkung von Chitosan gegenüber Holzpilzen

Autor(en): Mehrtens, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [110 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holzbiologie

Die Suche nach alternativen Möglichkeiten des Holzschutzes wurde in den vergangenen zwanzig Jahren intensiviert, nachdem sich Berichte über die Umweltbelastung durch den chemischen Holzschutz gemehrt hatten. Schwerpunkt der Forschung lag in der Verwendung relativ weniger giftiger Substanzen. - Chitosan, welches durch Deacetylierung von Chitin gewonnen wird, dürfte nach der Mehrheit der Literaturangaben ungiftig sein. Es läßt sich nicht in Wasser, wohl aber in verdünnten Säuren lösen. Als Nachteil ist zu sehen, daß es auch in niedriger Konzentration hoch viskose Lösungen bildet, die sich nur schwer in ausreichender Menge in das Holz einbringen lassen. - Ziel dieser Diplomarbeit war es, in Versuchen die schlechte Löslichkeit des Chitosans zu verbessern und die nachteilige Viskosität und Auswaschbarkeit zu mindern. Hierzu wurden verschiedene Säuren, teilweise unter Zugabe von Salzen, als Lösemittel untersucht und Probetränkungen durchgeführt. In Anlehnung an die Norm EN 113 wurde Kiefernsplintholz mit Chitosan getränkt und die Dauerhaftigkeit gegenüber verschiedenen Holzpilzen untersucht. Einige Klötzchen wurden in Anlehnung an die EN 84 ausgewaschen und ebenfalls für Pilzversuche eingesetzt. Eindringtiefe und Verteilung von Chitosan im Holz wurde mit Hilfe verschiedener Farbreagenzien im Lichtmikroskop untersucht, eine Probe auch im Rasterelektronenmikroskop. Zur Minderung der Auswaschbarkeit wurden imprägnierte Klötzchen acetyliert. Idee war hierbei, das Chitosan im Holz durch Einbringen des Essigsäurerestes wieder in das acetylierte und somit unlösliche Chitin zu überführen.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T2 99 91
Signatur: 60 D 21


15. Titel: Marktanalyse über Konstruktionsvollholz (KVH)

Autor(en): Bäumle, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [81 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Primäre Aufgabe der Diplomarbeit bestand in der bundesweiten Befragung von Zimmereibetrieben, die KVH schon nutzten. Eine vom BDZ (Bund Deutscher Zimmermeister) zur Verfügung gestellte Adressenliste von Januar 1997, Fachbereich Hausbau, stellte eine repräsentative Auswahl von 454 Zimmereibetrieben aus insgesamt 9.368 Holzbaubetrieben dar. - Die Befragung der Zimmereibetriebe wurde durch die Befragung der 15 KVH- Herstellerbetriebe ergänzt. - Die Primärdatenerhebung wurde durch eine schriftliche Befragung vorgenommen. Unter Berücksichtigung der vorgegebenen Hauptzielsetzungen der Überwachungsgemeinschaft KVH wurden die Fragebögen entwickelt. - Die Hauptzielsetzung der Befragung der Zimmereibetriebe beinhaltete: -Bekanntheitsgrad der Vereinbarungen zwischen VDS (Vereinigung Deutscher Sägewerksverbände e. V.) und BDZ, -Unterschiede zwischen KVH und Bauholz, -Kaufentscheidungen für KVH, -Vor- und Nachteile von importierten und heimischen Produkten, - Anregungen zum Handlungsbedarf, -Anregungen zur Änderung bestehender Qualitätskriterien, -Verwendungsbereiche von KVH, -Einschätzung der güteüberwachten Produktion, -Beurteilung der zukünftigen Marktentwicklung.

Diplomarbeit VTIWFW VTIOEF
Dokumentennummer: T2 99 92
Signatur: 60 D 20


16. Titel: Aufkommen und Bereitstellung von Kokosfasern und Nipa-Palm- Stalks in Vietnam für eine industrielle Verwertung

Autor(en): Kastler, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [135 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die kriegsbedingte Verwüstung und die Übernutzung der vietnamesischen Wälder in den Nachkriegsjahren führte zu einem raschen Rückgang der natürlichen Waldressourcen. Holz und Holzprodukte wurden zu einem knappen Gut. Dieser Notstand veranlasste die vietnamesische Regierung dazu, ein generelles Ausfuhrverbot für Holz aus Vietnam zu verabschieden. Vor diesem Hintergrund führte FINK, Applicatio Consult, im Frühjahr 1998 eine Untersuchung durch, um die Möglichkeit der Nutzung von Kokoshusks und Nipafasern als Rohstoff für die Produktion von Plattenwerkstoffen zu prüfen. Die ersten Ergebnisse dieser Untersuchung ließen vermuten, dass diese Rohmaterialien in ausreichenden Mengen vorhanden sind und sich deren Vorkommen im Süden des Landes auf einige Provinzen konzentriert. Um diese ersten Ergebnisse zu verifizieren und zusätzlich Informationen über Anbau, Aufkommen und Bereitstellung von Kokosfasern und Nipastalks zu gewinnen wurde die vorliegende Arbeit durchgeführt. - Das Arbeitsziel im Einzelnen: - Bestimmung des Aufkommens von Kokosfasern und Nipastalks in drei Provinzen des Mekongdeltas: Ben Tre, Tra Vinh und Tien Giang; - Bestimmung des finanziellen Aufwandes, der durch die Bereitstellung der beiden Materialien für eine industrielle Nutzung zu erwarten ist. - Die industrielle Verwertung wurde am Beispiel der Faserplattenproduktion untersucht.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 00 45
Signatur: 60 D 32


17. Titel: Verhalten von massiven Holzelementen unter klimatischen Einwirkungen

Autor(en): Meggers, O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [154 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Hausbau werden sehr unterschiedliche Materialien verwendet, die auch sehr unterschiedlich auf Änderungen der relativen Luftfeuchte reagieren. Bei nicht entsprechend ausgelegter Konstruktion der Übergänge zwischen den Materialien können vor allem Holzbauteile durch Quellung großen Schaden anrichten, wenn der nötige Raum zur Ausdehnung nicht vorhanden ist. - Die vorliegende Arbeit soll einen Beitrag zur Untersuchung dieser Problematik leisten. Dazu sollen relevante Grundlagen der Holzphysik auf ihre Anwendbarkeit überprüft und ergänzt werden. Wichtig ist dabei die Umsetzbarkeit auf größere Systeme, wie Ausschnitte aus Decken- oder Wandelementen. - Es sollen Erfahrungen gewonnen werden, auf denen weitere systematische Untersuchungen verschiedener Produkte aufgebaut werden können. - Für die ersten Untersuchungen bieten sich einfache massive Holzelemente wie BSH an, die "frei" quellen und schwinden können, und einfache abgesperrte Elemente. Weiterhin sollen die Bauteile aus der regulären Produktion stammen und bereits Verwendung als Decken- und Wandelemente finden. - Die experimentielle Untersuchung der Auswirkungen von klimatischen Änderungen solcher Elemente setzt die Klimatisierung größerer Bauteile voraus. Die Größe dieser Bauteile ist für diese Untersuchung durch die vorhandene Doppelklimakammer der BFH beschränkt. - Die Ausdehnung der Untersuchung ist durch die notwendige Klimatisierungsdauer und den Rahmen dieser Diplomarbeit begrenzt. - Aus den Resultaten dieser Untersuchung sollen Erkenntnisse, wie z.B. Gesamtquellmaße, für die Auslegung, Herstellung und Anwendung von Großbauteilen gewonnen werden. - Für die Untersuchungen wurden vier Holzbauteile eingesetzt, BSH- Standard, BSH-Dielen, Multiplanplatten und MultiBox. Es sollte untersucht werden, wie sich große Holzbauteile im Vergleich zu kleinen Proben verhalten. Außerdem sollten die Unterschiede zwischen unbehinderter Quellung und Behinderung der Quellung durch eine einfache Absperrung beobachtet werden. Beim BSH-Standard Element handelt es sich um einen BSH-Abschnitt, während das BSH- Dielen Bauteil aus drei BSH-Segmenten besteht. Die Multiplanplatte ist eine dreischichtig massive Holzplatte mit gekreuzten Lagen. Für das MultiBox Bauteil wurde ein Rahmen mit Querstreben aus BSH mit zwei Multiplanplatten beplankt.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 00 46
Signatur: 60 D 36


18. Titel: Identifizierung und Quantifizierung von festigkeitsseigernden Papierchemikalien mittels Py-GC/MS

Autor(en): Runge, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [180 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Das Ziel der Diplomarbeit war es, eine Py- Gc/MS-Methode mit Einzelmassenregistrierung zu entwickeln, mit der eine Auswahl typischer Papierhilfsmittel gleichzeitig qualitativ abgrenzt und quantitativ bestimmt werden kann. Die Entwicklung solcher Mastermethoden für bestimmte Gruppen typischer Papieradditive sollte vereinfacht und systematisiert werden. - Der entscheidende Schritt der Methodenentwicklung ist die Auswahl charakteristischer Abbauprodukte der Papierhilfsmittel und geeigneter Massensignale dieser Abbauprodukte. Die Suche erfordert den möglichst vollständigen Vergleich der Pyrolyseprodukte aller Additive. Dies wurde durch die Entwicklung einer Datenbank ermöglicht, die unter anderem für jedes Pyrolyseprodukt die zehn Massenspuren mit der größten Häufigkeit enthält. Durch die automatische Beschriftung der Pyrogramme mit diesen Massenspuren oder mit Ergebnissen der Bibliothekssuche wurde die Zuordnung sich entsprechender Peaks in verschiedenen Pyrogrammen erleichtert. "Simulierte" Py-MS-Spektren stellen eine sinnvolle Ergänzung zur Betrachtung der einzelnen Pyrolyseprodukte dar. Die Schlüsselionen der charakteristischen Pyrolyseprodukte der Polyacrylamide sind zum Beispiel in dem gemittelten Massenspektrum von Acco 711 (B1) gut zu erkennen. Andererseits zeigt sich die Verschiedenartigkeit von EXPN 3547 (E34) und Paper Product 3194 (E35) gegenüber den anderen Polyacrylamiden auf deutliche und wesentlich einfachere Weise, als das durch die Auswertung der einzelnen Pyrolyseprodukte der Fall ist. Durch die beschriebenen Verfahren war es möglich, für alle untersuchten Additive Schlüsselionen zu finden, die eine Quantifizierung im Bereich von 0,1 bis 1 Gew.-% ermöglichen.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T2 00 44
Signatur: 60 D 34


19. Titel: Die Verwendung von Schnittholz und Plattenprodukten in den Folgemärkten - Eine Untersuchung am Beispiel Frankreichs

Autor(en): Wahrenburg, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [98 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Der Verbrauch und die Verwendung von Holzhalbwaren (Schnittholz, Holzwerkstoffplatten) in den Folgemärkten stellen ein bislang nur unzureichend erforschtes Feld dar. Ein aktuelles Projekt der Europäischen Union untersucht den Stand der Kenntnisse und den weiteren Informationsbedarf auf diesem Gebiet auf europäischer Ebene. In Zusammenhang mit diesem Projekt ist die vorliegende Arbeit entstanden. Ihr Gegenstand ist die Verwendung von Schnittholz und Plattenprodukten in den französischen Folgemärkten. Es wird die hierzu verfügbare Literatur beschrieben und in einer quantitativen Darstellung der Verbrauchssektoren ausgewertet. - Die Ergebnisse der Studie stützen sich auf Material, das in umfangreichen sekundärstatistischen Recherchen sowohl in Deutschland als auch vor Ort in Frankreich zusammengetragen wurde. Verwendet wurden alle im Rahmen der Zeit und der Mittel verfügbaren Informationen aus amtlichen Quellen oder aus Wirtschaftsstudien, die Bezug zum Verbrauch und zur Verwendung von Schnittholz und Platten in ihren Folgemärkten haben.

Diplomarbeit VTIWFW VTIOEF
Dokumentennummer: T1 00 939
Signatur: 61 D 2


20. Titel: Wiederaufnahme und methodische Bearbeitung eines Verbissgutachtens im Lübecker Stadtwald, unter besonderer Berücksichtigung einer gebietsweise veränderten Bejagungssituation

Autor(en): Buhmann, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [136 p. and suppl. 84 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Weltforstwirtschaft

Die vorliegende Arbeit behandelt eine Wiederholungsaufnahme von zwei, 1990 und 1991 durchgeführten, Verjüngungs- und Verbissaufnahmen in mehreren Forstorten des Forstamtes der Hansestadt Lübeck. Die aktuelle Aufnahme fand im Frühjahr 1998 statt. Dabei wurden die Aufnahmen aus den Frühjahren 1990 und 1998 miteinander verglichen, weil somit eine bessere Übereinstimmung der Witterung des Aufnahmezeitpunktes und der Datengrundlage erreicht werden konnte. - Die ebenfalls ausgewerteten, 1990 angelegten Vergleichsflächenpaare zeigten eine deutliche Artenverarmung in den höheren Höhenklassen der ungezäunten Vergleichsflächenpaare auf. Verbiss muss aus diesem Grund, trotz gestiegener Rehwildstrecken, im Untersuchungsraum als wichtiger Selektionsfaktor angesehen werden. - Die großflächige zufallsgesteuerte Stichprobenerhebung nach der Aufnahmemethode von Ellenberg, Künast und Dreifke ergab in den meisten der untersuchten Situationen einen reduzierten alten Leittriebverbiss. Die maximal verbissene Höhenklasse liegt bei den Hauptbaumarten zwischen 40 cm - 80 cm, seltene Arten über 40 cm Höhe sind weitgehend zu 100% verbissen. - Es konnte in dieser Arbeit gezeigt werden, dass nur ein nach Höhenklassen, Baumarten und Artenverhältnis differenziertes Aufnahmeergebnis Rückschlüsse auf die Verjüngungs- und Verbiss-Situation erlaubt.

Diplomarbeit VTIWFW
Dokumentennummer: T4 00 347
Signatur: 61 D°12


21. Titel: Besondere Aspekte der ökologischen Bewertung der Oberfläche von Möbeln

Autor(en): Nonnenmacher, U.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [129 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Arbeit war die Erfassung (Sachbilanz) und Bewertung (Wirkungsabschätzung) der Stoff- und Energieströme bei der Beschichtung von Holzwerkstoffen mit verschiedenen, für Möbel typischen Oberflächensystemen (Furnier und Filme jeweils für Breit- und Schmalfläche). Dies erfolgte weitestgehend nach den Vorschriften von DIN EN ISO 14040-14042. Ferner erfolgte eine Schwachstellenanalyse der untersuchten Prozesse. Hierzu wurden in einem repräsentativen Betrieb der Möbelwirtschaft die Teilprozesse (Submodule), die zur Beschichtung von Breit- und Schmalflächen nötig sind, untersucht. - Für die Analyse der Stoffströme (Stoffbilanz) wurde zunächst eine fortschreibende Bilanzierung der einzelnen Submodule ohne Trennung nach einzelnen Oberflächensystemen vorgenommen. Es folgte die Zuweisung (Allokation) der Stoffmengen und Emissionen nach den Flächenanteilen der Systeme. Als Bezugsgröße (funktionale Einheit) wurde 1 qm fertiggestellte Oberfläche gewählt. - In einem vereinfachenden Ansatz wurde die bei der Herstellung der flüssigen Beschichtungs-Rohstoffe auftretenden Umweltwirkungen dargestellt. Sie wurden den Wirkungen des Energiebedarfs gegenübergestellt. Die Wirkungen durch den Energiebedarf liegen zwar stets um ein Vielfaches höher als die Wirkungen durch die Herstellung der Beschichtungs-Rohstoffe, doch liegen sie in den Kategorien Humantoxizität und Sommersmog (Oxidantienbildungspotential) weit weniger auseinander als bei Treibhauspotential und Versauerung.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T4 00 350
Signatur: 61 D°9


22. Titel: Feuchteverhalten von bewitterten Holzproben ohne Erdkontakt bei Realitätsnaher Prüfung unter bautypischen Bedingungen

Autor(en): Schütt, N.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [156 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holzbiologie

In der Arbeit wurden ein kleiner und ein großer Bewitterungsstand für Holzproben entwickelt, gebaut und erprobt. Die Versuchsdauer des Hauptversuches betrug 3 Monate und wurde im Winter der südlichen Hemisphäre durchgeführt. Der Versuch wird von der Universität Stellenbosch in Zukunft fortgesetzt. An den Bewitterungsständen wurden verschiedene Einbausituationen simuliert, die in der Realität an Bauwerken vorkommen. Die Einbausituationen entsprachen der Gefährdungsklasse 3, Außenbewitterung ohne Erdkontakt. Die Aufgabe der Bewitterung war es, die Holzfeuchten von Proben in unterschiedlichen Einbausituation zu bestimmen. Insgesamt wurden 235 Proben der Holzarten Douglasie, Fichte, europäische und südafrikanische Kiefer an dem Bewitterungstand angebracht. Die meisten Prüfkörper waren unbehandelt, jedoch wurden auch abgedichtete und lackierte Prüfkörper untersucht. Weiterhin wurde der Einfluss zweier unterschiedlicher Probenformate analysiert.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T2 01 24
Signatur: 62 D 10


23. Titel: Delaminierung von Leimfugen in Brettschichtholz

Autor(en): Pitzner, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [160 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit mit dem Titel "Delaminierung von Leimfugen in Brettschichtholz" sollte aufzeigen, ob und wenn ja, welchen Einfluss verschiedene Holzeigenschaften auf die Delaminierungsprüfung DIN EN 391 Verfahren B ausüben. Zusätzlich sollte der Einfluss verschiedener Nachlagerungszeiten untersucht werden. Der Schwerpunkt der Arbeit lag dabei auf mit Melamin- Harnstoff-Formaldehyd-Harz verleimten Brettschichtholzbalken. Je Versuch wurden drei Balken, die je sechs Prüfkörper ergaben, mit dem Melamin-Harnstoff-Formaldehyd-Harz hergestellt. Als Vergleich zu diesem Leimsystem wurde jeweils ein mit Phenol-Resorcin- Formaldehyd-Harz verleimter Balken hergestellt und derselben Prüfmethode unterzogen. Die Balken bestanden aus vier miteinander verleimten Lamellen aus Fichtenholz mit den Abmessungen 500x160x30 mm. Untersucht wurde der Einfluss der Oberflächenqualität auf die Ergebnisse der Delaminierungsprüfung sowie der Einfluss der holzspezifischen Parameter wie unterschiedliche Jahrringanordnungen der Lamellen, verschiedene Rohdichten und das Vorhandensein von Reaktionsholz auf die Ergebnisse der Delaminierungsprüfung. - Im Verlauf dieser Arbeit sind mehr als 600 Brettschichtholzprüfkörper aus ausgewählten Lamellen hergestellt und nach verschiedenen Nachlagerungszeiten geprüft worden. - Aus den durchgeführten Versuchen sind deutliche Einflüsse der untersuchten materialspezifischen Parameter und der Dauer der Nachlagerungszeit auf die Ergebnisse der Delaminierungsprüfung sowie enorme Variationen der Resultate bei gleicher Prüfanlage und identischem Prüfverfahren abzulesen.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T4 00 458
Signatur: 61 D°15


24. Titel: Optimierung des Holzplatzes eines MDF-Werkes in Sarawak, Malaysia

Autor(en): Kreß, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [135 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Datenerhebung für diese Arbeit erfolgte von Januar bis Mitte Mai 1999 bei der Firma Samling Fiberboard in Miri/Malaysia. Untersucht wurden die Holzsortimente, Hackschnitzel und im Zuge von Reihenmessungen der Zusammenhang zwischen Material, Prozessparametern und Fasern. - Innerhalb dieser Arbeit konnten nähere Erkenntnisse gewonnen werden über die Qualität und Eigenschaften der eingesetzten Holzsortimente, ihre prozentuale Verteilung und die Lagerbedingungen auf dem Holzplatz. Die Sortimente setzten sich aus Restholzsortimenten (Restrollen, Schwarten und Spreißel lang und kurz sowie Furnier) und einem geringen Anteil an Rundholz (Hevea und andere tropische Arten) zusammen. - Wegen der Vielfalt der Lieferanten und Holzarten geschah die Probennahme stichprobenartig. Die Holzproben wurden auf Dichte, Feuchte und pH-Werte getestet. Anhand der Ergebnisse konnte die Vielfalt der Rohholzsortimente dokumentiert und Holzsortimente empfohlen werden. - Darauf basierend, wurden Daten ermittelt, welche die Hackschnitzeleigenschaften kennzeichnen. Dies ermöglichte einen Vergleich der Hackschnitzelsortimente untereinander sowie eine Kontrolle der Daten aus den Holzsortimenten. Die Hackschnitzel wurden auf Feuchte, Dichte und Schüttdichte, Größenverteilung und pH-Werte getestet. Da während des Untersuchungszeitraumes Rohstoffengpässe auftraten, die durch weitere Sortimente und vermehrten Zukauf von Fremdhackschnitzeln kompensiert wurden, konnte eine große Anzahl an Rohstoffen untersucht werden.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 01 132
Signatur: 62 D 8


25. Titel: Entwicklung einer Steuerung zur Wechselklimatrocknung

Autor(en): Rose, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [123 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die technische Schnittholztrocknung ist eine wichtige Voraussetzung für die Weiterverarbeitung von Schnittholz. Die Verringerung der langen Trocknungszeiten sowie die steigenden Ansprüche an die Trocknungsqualität stellen für die mittelständische holzbe- und verarbeitende Industrie eine große Herausforderung dar. - Ziel der Diplomarbeit war die Entwicklung einer Regelung zur Realisierung alternierender Klimabedingungen für F/A-Trocknungen. - Ergänzend sollten erste Versuche zur Auswirkung des Wechselklimas auf Trocknungsdauer, Feuchteverteilung und Trocknungsspannungen durchgeführt werden. - Im Zuge der Diplomarbeit wurde die Regelung einer vorhandenen F/A- Trocknungsanlage für Versuche im Labor- und Pilotmaßstab auf die Erfordernisse der Trocknung im Wechselklima umgerüstet. Hierzu wurde ein modulares Mess-, Steuer- und Regelungssystem sowie entsprechende Sensoren installiert und eine Softwareregelung programmiert.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 01 127
Signatur: 62 D 6


26. Titel: Charakterisierung des Altholzaufkommens

Autor(en): Spennemann, J.;
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [104 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die vorliegende Arbeit behandelt die Erfassung der Gebrauchtholzmengen als Summe und differenziert nach unterschiedlichen Verwertungswegen sowie nach der Beseitigung. Die Wege der Verwertung sind stofflicher oder energetischer Natur, d.h. einerseits geht es darum, den Rohstoff Holz erneut als Sekundärrohstoff einzusetzen und andererseits steht die Energieerzeugung bei der energetischen Verwertung im Vordergrund. Die Beseitigung hingegen - meist in Form der thermischen Behandlung - ist darauf ausgerichtet, bestimmte Stoffe aus dem Wirtschaftskreislauf wirksam auszuschließen. Weitere Abgrenzungen der energetischen Verwertung und thermischen Behandlung (Beseitigung) werden thematisiert. Die Argumentation für dieses Thema lässt sich durch eine Reihe von Defiziten in Deutschland begründen, von denen einige in der Arbeit aufgeführt werden. - Mengen und Verwertungswege von Gebrauchtholz sollen erfasst und charakterisiert werden. Abgesehen von Informationserhebungen aus bis dahin bekannter Literatur erschien hierfür eine Umfrage sinnvoll. Diese sollte an Unternehmen der Gebrauchtholzkette gerichtet werden und neben Aussagen über Gebrauchtholzmengen auch zum Verständnis der Verwertungswege, der Kosten für die Abfallbesitzer, der Abgabepreis für die bis zur Verwertung zwischengelagerten Unternehmen und der Art der Sortimentsabgrenzung beitragen. - Die Zielgruppe der Umfrage sollte sich folglich zusammensetzen aus Transportunternehmen, Aufbereitern und externen Sortierern.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 00 1084
Signatur: 62 D 4


27. Titel: Ökobilanz für den Rohbau eines Holzhauses

Autor(en): Pohlmann, C.M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [173 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ökobilanzen werden von Unternehmen und für Schwachstellenanalyse und Verfahrensoptimierung verwendet, Wirtschaftsverbände und Betriebe nutzen sie als Marketinginstrument. Der informative und aufklärende Charakter einer Ökobilanz ist auch für Verbraucherverbände von großem Nutzen. Letztendlich geben auch Ministerien und Behörden Ökobilanzen in Auftrag, um eventuelle politische Entscheidungen und Strategien auf ein wissenschaftliches Fundament zu stellen. Für die immer populärer werdende Ökozertifizierung leisten Ökobilanzen wichtige Vorarbeiten. - Die Diplomarbeit hat das Ziel, eine Ökobilanz für den Rohbau eines Hauses zu erstellen. Die Arbeit ist in Zusammenarbeit mit der Firma Weisinger GmbH entstanden. Die Firma stellt Häuser nach einem neuen, patentierten aber althergebrachten Konzept her. Das Hausbaukonzept entspricht der momentanen Marktbewegung. Ökobilanzen betrachten den gesamten Lebensweg des Produktes. Der Bau eines ganzen Hauses ist etwas sehr Komplexes, so dass sich diese ökologische Betrachtung auf die Errichtung eines Rohbaus beschränken muss.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 01 133
Signatur: 62 D 7


28. Titel: Optimierung der Durchlaufzeiten von Möbelteilen in der Fertigung von Mitnahme-Möbeln

Autor(en): Jahnke, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [89 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Durchführung einer Optimierung der Durchlaufzeiten von Möbelteilen in der Fertigung von Mitnahme- Möbeln basiert auf ökonomischen Gesichtspunkten. Das wirtschaftliche Prinzip ist bei dieser Aufgabe direkt umzusetzen und in messbare und überprüfbare Werte umzuwandeln. - Um zu einer quantifizierbaren Beurteilung der Auswirkungen der verschiedenen technischen und organisatorischen Optimierungsansätze für das untersuchte Fertigungssystem zu gelangen, wurden in dieser Arbeit Lösungsansätze, Kennzahlen und Koeffizienten entwickelt. Durch diese Entwicklungen besteht die Möglichkeit, verschiedene Zustände in unterschiedlichen Abteilungen abzubilden und zu dokumentieren. - Als wesentliche Beurteilungskriterien für die Dokumentation des Zustandes innerhalb der Fertigung bzw. der Dokumentation der Gültigkeit der entwickelten Optimierungsansätze wurden eingesetzt: -Nutzungsgrad, -Mengenleistung, -Verfügbarkeit, -Zuverlässigkeit, -Durchlaufzeit der Positionen. - Die Ergebnisse der Bewertung zeigten zum einen, dass die Optimierungsansätze einen bedeutenden Beitrag zur Erhöhung der Mengenleistung und des Nutzungsgrades erbringen können, und zum anderen, dass eine durch geeignete Dokumentationsmittel erzeugte Transparenz in der Fertigung die Durchlaufzeiten verringern kann. - Die untersuchte Firma in dieser Diplomarbeit ist ein Produktionsbetrieb für Mitnahmemöbel. Das Produktsortiment umfasst TV-, Video- und HIFI-Möbel, des weiteren Computermöbel und Büromöbel. Die Spezialisierung liegt somit auf allen Möbeln zur Aufnahme von technischen Geräten jeder Art. Dieses Produktsortiment wird im Handel plaziert und ausschließlich über diesen Vertriebsweg verkauft.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 01 126
Signatur: 62 D 2


29. Titel: Aspekte der Planung einer Holzfertighausproduktion in Ecuador

Autor(en): Burbano, S.;
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [148 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In Ecuador wird für das Jahr 2000 mit einem kumulierten Wohnungsdefizit von über 1.200.000 Wohneinheiten gerechnet. Allein das kumulierte quantitative Defizit wird auf über 800.000 Wohneinheiten geschätzt. Die vorliegende Arbeit enthält die wichtigsten Aspekte einer Feasibility-Studie über die Serienproduktion von Holzfertighäusern in Ecuador. Dieser Feasibility-Studie liegt die Überplanung der gegenwärtigen Fertighausproduktion durch die Unternehmen der Pena Durini-Gruppe zugrunde.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 00 1085
Signatur: 62 D 3


30. Titel: Ökologische Evaluierung einer Möbelfertigung

Autor(en): Weitzel, P.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [108 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Nach den Vorschlägen und Vorgaben der ISO 14040 ff. wurde ansatzweise eine ökologische Bilanzierung eines Möbelbetriebes zur Herstellung von Möbeln aus Spanplatten durchgeführt. Gemäß der Aufgabenstellung wurde die Produktion in einzelne Submodule der Fertigung unterteilt und ökologisch evaluiert. In den Energiebilanzen, die Grundlage für eine ökologische Bewertung sind, ist der Bereich 'innerbetrieblicher Transport' enthalten. - Der 'außerbetriebliche Transport' des Betriebes wurde gesondert betrachtet und bezüglich seiner Energieverbräuche und der daraus resultierenden Emissionen untersucht. Die Energieverbräuche aus der Produktion und dem Transport der Produkte wurden vergleichend für unterschiedliche Transportentfernungen dargestellt. - Die Entsorgungswege der in der Produktion anfallenden Reststoffe wurden skizziert und unter Einbeziehung der im Jahre 1999 installierten Verbrennungsanlage für Reststoffe wurde ein ökologisches Verbesserungspotential ermittelt. - Ziel der Arbeit war es: -Eine ökologische Evaluierung der Möbelherstellung aus Spanplatten vorzunehmen. - Das ökologische Verbesserungspotential durch Installation einer Verbrennungsanlage für Resthölzer zu charakterisieren.

VTIHTBP Diplomarbeit
Dokumentennummer: T4 00 646
Signatur: 61 D°18


31. Titel: Mechanische Eigenschaften von Konstruktionsschnittholz aus Robinie

Autor(en): Jeremias, I.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [74 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Das Holz der Robinie ist hervorragend als Konstruktionsholz geeignet, dies ist zurückzuführen auf die sehr guten mechanischen Eigenschaften und die hohe natürliche Dauerhaftigkeit. Aufgrund der geringen Stammdimensionen und der Krummschaftigkeit ist die Robinie nur in Form von Leimholz zu verwenden. In dieser Art des Konstruktionsholzes kann sie in jeglichen Bereichen und beliebigen Dimensionen verbaut werden. - In dieser Arbeit wurden aus Robinienlamellen Brettschichtholzträger produziert. Als Besonderheit wurden zusätzlich Träger mit vertikal orientierten Lamellen verleimt (Konstruktionsschichtholz). Ziel war es, die Biegefestigkeit zwischen den Trägern zu untersuchen und auch Vergleich zu Nadelholzträgern anzustellen. Als Vergleichsdaten wurden BSH- Träger aus Fichtenholz, wie sie in der prEN1994 empfohlen werden, herangezogen. - Die technisch getrockneten Robinienlamellen mussten vor dem Verleimen nach Qualitäten sortiert werden. Vorwiegend entstand Ausschuss durch exzentrischen Wuchs, Trocknungsschäden und Verfärbungen. Die Verleimung der Lamellen gestaltete sich schwieriger als bei Nadelholz. Die Verleimungsqualität scheint im Wesentlichen von der hohen Dichte und Festigkeit des Robinienholzes abzuhängen. Die Robinienlamellen lassen sich nicht formgerecht zusammenpressen, so dass die maximalen Adhäsionskräfte des Leimes nicht erreicht werden.

VTIHTBP Diplomarbeit
Dokumentennummer: T4 00 648
Signatur: 61 D°20


32. Titel: Einfluss der Stapellagerung auf die Eigenschaften von Spanplatten

Autor(en): Eikmeyer, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [112 p.]
Publikationsjahr: 1999
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Bei der Herstellung harnstoffharzverleimter Spanplatten werden zur Zeit die hergestellten Platten vor dem Einstapeln in Sternwendern auf eine Temperatur von 60 bis 70 Grad C. abgekühlt. Dadurch soll eine Abnahme der Festigkeiten durch Hydrolyse während der Stapellagerung verhindert werden. - Diese Vorgehensweise beruht größtenteils auf Untersuchungen aus den 60er und 70er Jahren. Seit dieser Zeit hat sich die Technologie der Spanplattenherstellung, speziell die eingesetzten UF-Harze, stark verändert. In dieser Arbeit wurde daher die Entwicklung der physikalisch-technologischen Eigenschaften von Spanplatten, die mit neuartigen UF-Harzen verleimt sind, während der Stapellagerung untersucht. - Im Labor wurden dreischichtige Spanplatten mit einem Standardleim (BASF Kaurit 345) und einem von der Firma BASF hergestellten Versuchsleim, dessen Molverhältnis von UF zu Formaldehyd= 1 zu 1 war, hergestellt. Für beide Leimsysteme wurden jeweils die Herstellparameter Deckschichtfeuchte der Matte, Presszeitfaktor und Härtermenge in der Mittelschicht variiert. Mit den hergestellten Platten wurden Stapel unterschiedlicher Einlagerungstemperatur (60 Grad C und 75 Grad C) simuliert. aus dem Stapel wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten Proben entnommen. Nach Klimatisierung wurde die Quellung nach 24 h, die Querzugfestigkeit, die Abhebefestigkeit, das Rohdichteprofil und der Perforatorwert der Proben ermittelt.

VTIHTBP Diplomarbeit
Dokumentennummer: T4 00 571
Signatur: 61 D°3


33. Titel: Planung der Brennstoffversorgung und der Technik einer industriellen holzbefeuerten Heizanlage einer Leistung von 4 MW

Autor(en): Rügge, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [121 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit wurde durch das Staatliche Forstamt Rinteln, einem in Rinteln angesiedelten Großbetrieb der Fruchtsaftherstellung als potentiellen Investor und dem Ordinariat für Holztechnologie der Universität Hamburg initiiert. - Die spezifischen Untersuchungen sollen dem Investor bei der Neuerrichtung eines Heizwerkes (bzw. Heizkraftwerkes) als Entscheidungshilfe dienen, innovative Möglichkeiten der Energiegewinnung aus regenerativen Energieträgern in Betracht zu ziehen. Die Aufgabe der Diplomarbeit bestand darin, logistische Aspekte einer Brennstoffversorgung aus nachwachsenden Rohstoffen aufzuzeigen. Der Einsatz von Waldhackschnitzeln als Energieträger wäre bei diesem Projekt von größtem Interesse, da dieser Rohstoff langfristig aus dem Nahbereich des Heizwerkes bezogen werden könnte.

VTIHTBP Thermische Biomassenutzung - Europa biogene Festbrennstoffnutzung - Deutschland, Beispiel Bayern Biomasse-Heiz(kraft)werke - Technik - Wirtschaftlichkeit Waldhackschnitzel für Holz-Heizwerke Bereitstellung - Logistik Biomasse Verbrennungstechnik Unterschubfeuerungen Rostfeuerungen Forstgenossenschaft Lachem staatliche Forstämter Rinteln - Oldendorf - Niedersachsen Grundbesitz gegenwärtiger Waldzustand Baumarten(-gruppen) - Altersklassen Hiebssatz - Einschlag Gegenüberstellung Forstgebiete Energiepotential Nutzungsaufkommen 1991 - 1995
Dokumentennummer: T2 99 27
Signatur: 60 D 1


34. Titel: Aktivierte und katalysierte Peroxidbleiche von Laubholzzellstoffen

Autor(en): Wachter, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [123 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der Untersuchungen war es, zwei Laubholz- Kraftzellstoffe in TCF-Bleichsequenzen nur mit Sauerstoff und Wasserstoffperoxid unter Einsatz geringer Mengen des Katalysators K2 auf hohe Weißgrade über 88% ISO zu bleichen. - Der untersuchte Birkenkraftzellstoff erwies sich als sehr schwierig zu bleichen, und es gelang nur unter scharfen Bedingungen und Einsatz von K2, den Zielweißgrad in einer Bleichsequenz O-Q-P-Q-OP-kat zu erreichen. Charakteristisch für die Bleiche auf Basis von Wasserstoffperoxid und Sauerstoff war, daß die Kappazahl der endgebleichten Stoffe nicht wesentlich unter fünf reduziert werden konnte. Da aber dennoch sehr hohe Weißgrade erzielt wurden, kann man davon ausgehen, daß auch andere Substanzen als das Restlignin zur Kappazahl beitragen.

Sulfatzellstoff total chlorfreie Bleiche (TCF) Stand der Technik Sauerstoffdelignifizierung - Chemie - Technologie H202 in TCF-Bleichsequenzen Bleiche mit Ozon - Persäuren enzymatische Bleiche Bleichen Versuche - Optimierung Kraftzellstoffe Birke - Eucalyptus Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T2 98 48
Signatur: 59 D 4


35. Titel: Wirkungsweise von Methanol im ASAM-Aufschluss von Buche und direkte Methanolgewinnung aus dem Kocher

Autor(en): Schulte, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [123 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Das ASAM-Verfahren ist ein industriereifer Holzaufschlussprozeß, dem die Möglichkeit gegeben werden sollte, die in den Laborversuchen als auch in der Pilotanlage erhaltenen hervorragenden Ergebnisse in einem industriellen Maßstab zu beweisen. - Das Ziel dieser Diplomarbeit bestand darin, die Möglichkeiten einer Direktabgasung von Methanol bei einem Buchen-ASAM-Aufschluss zu untersuchen. Es sollten Erkenntnisse über eine maximal zu erreichende Methanolrückgewinnung durch eine Direktabgasung gewonnen und die Auswirkungen auf die erhaltenen Aufschlussergebnisse aufgezeigt werden. Eine vorzeitige Entfernung eines Anteils des eingesetzten Methanols könnte den Energieaufwand der Methanolrückgewinnung aus der Ablauge erheblich reduzieren.

Holzaufschluss mit Alkoholen ALCELL ORGANOCELL ASAM-Aufschluss Aufschlussbedingungen Aufschluss Variationen Zellstoffaufbereitung Methanol Rückgewinnung Abgasen Optimierungsversuche MeOH - quantitative Bestimmung Headspace-Gaschromatographie (HSGC) MeOH Rückgewinnungsquote - Vergleich Buchen-/Fichtenholzaufschluss Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T2 98 45
Signatur: 59 D 7


36. Titel: Identifizierung von Holzpilzen mit klassischen, molekularbiologischen und genetischen Methoden

Autor(en): Richter, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [48 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holzbiologie

In dieser Arbeit sind die Identifizierungsmethoden für Holzpilze anhand wichtiger Verfahren seit Beginn dieses Jahrhunderts bis zu neuen Untersuchungen der letzten Jahre in Beispielen vorgestellt. - Die jüngsten Identifizierungsmethoden, etwa 5 - 10 Jahre alt, sind die genetischen Untersuchungen. Sie gehen noch weiter als die Protein-molekularbiologischen Methoden und differenzieren die Pilzarten zum Beispiel mittels Sonden, die aus der DNS gewonnen werden. Arten bis hin zu einzelnen Individuen werden mittels der RAPD-Technik, die Nukleinsäuremuster aufzeigt und vergleichbar macht, identifiziert. Bei der zuletzt dargestellten Methode, der ARDRA, wird ein kleiner Bereich der rDNS untersucht. Nah verwandte Pilze, beispielsweise Serpula lacrymans und S. himantioides, konnten von Schmidt und Moreth differenziert werden.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T2 98 47
Signatur: 59 D 8


37. Titel: Untersuchungen zur Entstehung von niedermolekularen Verbindungen bei der hydrothermolytischen Behandlung von Holz und Holzfasern

Autor(en): Stottrop, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [74 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Auf der Suche nach konventionellen Bindemitteln für Holzwerkstoffe sind in der jüngsten Vergangenheit Verfahrensmöglichkeiten verfolgt worden, welche als Grundlage für das Fasereigenbindungspotential in Faservliesen nutzen. Die Aktivierung von holzeigenen Bindungskräften wird im wesentlichen der Entstehung von Aktivlignin, reaktionsfähigen Abbauprodukten wie z.B. Furfural, Hydromethylfurfural, sowie Bildung von Vernetzern wie Formaldehyd zugeschrieben. - Das Ziel der Arbeit war es, quantitative Aussagen hinsichtlich der Entstehung von niedermolekularen, kondensationsfähigen Produkten bei der thermohydrolytischen Behandlung von Holz und Holzfasern zu treffen. - Es konnte bei der Untersuchung von Hackschnitzeln gezeigt werden, daß in Abhängigkeit von Temperatur und Zeit die Entstehung von Furfural bei der Thermohydrolyse von Buche gegenüber der von Fichte begünstigt ist. Die Summe aus Furfural und Hydromethylfurfural (HMF) bei der Behandlung von Fichte liegt deutlich unterhalb der Ausbeute von Furfural bei der Verwendung von Buche. Hingegen überwiegt die Bildung von Formaldehyd beim Einsatz von Fichte. Eine nennenswerte Ausbeute an Furfural und HMF konnte erst bei einer Temperatur von 200 Grad Celsius erzielt werden. Bei der Betrachtung der Produktausbeute an Formaldehyd läßt sich schon ab 180 Grad Celsius eine erwähnenswerte Menge beobachten. - Zusätzliche Untersuchungen haben gezeigt, daß neben den kondensationsfähigen Produkten Essigsäure in einer nennenswerten Konzentration (4,4 g/100 atro bei Buche) sowie Methanol entstehen.

Hackschnitzel Defibratorstoff Hydrothermolyse mitteldichte Faserplatten (MDF) Marktentwicklung Herstellungsprozeß Bindemittelsysteme Holzfaser Eigenbindevermögen Einflussfaktoren Lignin - Kohlenhydrate Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T2 98 46
Signatur: 59 D 5


38. Titel: Holzstruktur und Holzwachstum von Hymenaea courbaril L. unter Plantagenbedingungen in Zentralamazonien

Autor(en): Wohler, K.C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [64 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen des brasilianisch-deutschen Kooperationsabkommens SHIFT (Studies on Human Impact on Forests and Floodplains in the Tropics) werden an der staatlichen Forschungseinrichtung CPAA/EMBRAPA bei Manaus (Brasilien) Konzepte für nachhaltige Landnutzungssysteme in Zentralamazonien entwickelt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Wiederbegründung degradierter Flächen durch den Anbau forst- und holzwirtschaftlich attraktiver, einheimischer Baumarten. Dadurch soll einerseits der starken Übernutzung der Primärwaldbestände durch den wachsenden Holzbedarf in der Region entgegengewirkt und andererseits auch Kleinbauern eine ökonomische Grundlage gesichert werden. Aus den zehn im Monokultursystem angebauten Arten wurde die hinsichtlich des Zuwachses vielversprechende Art Hymenaea courbaril L. ausgewählt. Wesentlich für den Erfolg einer Plantage ist neben der Wuchsleistung auch die Erzeugung einer Holzqualität, die auf dem Markt Absatz findet. Daher wurden für eine Einschätzung der zu erwartenden Holzqualität Strukturparameter sowie das Rohdichteprofil über den Querschnitt von Stammscheiben ermittelt. - Die Untersuchungen wurden an vier Plantagenbäumen im Alter von ca. vier bis fünfeinhalb Jahren durchgeführt. Für vergleichende Untersuchungen wurden Bohrkerne von Primärwaldbäumen eines vergleichbaren Standortes verwendet sowie aus Surinam stammende Holzmuster aus Sammlungsbeständen herangezogen.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T2 99 77
Signatur: 60 D 12


39. Titel: Einfluss der plastischen Verformung auf die Fugenbildung bei 10 mm-Massivparkett

Autor(en): Kox, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [176 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit erfolgte eine Zweiteilung der Untersuchung in einen holztechnologischen Teil, der an Parkettstäben durchgeführt wurde, und einen stärker praxisorientierten Teil, der an Modellböden durchgeführt wurde. Die Parkettstäbe bzw. Modellböden wurden jeweils zunächst einem Feuchtklima ausgesetzt, um durch Quelldruckspannungen plastische Verformungen quer zur Faserrichtung zu induzieren, und anschließend in einem Trockenklima gelagert, um die entstehenden Fugenbreiten zu ermitteln.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 99 83
Signatur: 60 D 13


40. Titel: Vergleichende Prüfung der Wirkung von Hydrophobierungsmitteln auf Holzoberflächen mit Labormethoden

Autor(en): Farnow, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [151 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holzbiologie

Im Beitrag wurden Labormethoden zur Prüfung von Hydrophobierungsmitteln genauer untersucht. Es wurden einige Unklarheiten bei Ein- und Untertauchversuchen beseitigt. So konnte im Holz entstehender Druck für die ungenaue Wirkungsweise von Untertauchversuchen identifiziert werden. Die Wirkungsweise des an der BFH benutzten Bewitterungsgerätes wurde mit Hilfe dieser Arbeit besser erklärt. Ob die künstliche Bewitterung die Belastungen des Freilandes simulieren kann, konnte im Rahmen der Arbeit nicht festgestellt werden. Eine Aussage dazu wird aber möglich sein, wenn in ca. 2,5 Jahren die Freilandversuche abgeschlossen sind. Jetzt schon ist festzustellen, daß abgedichtete Proben im Format EN 113 den nicht abgedichteten vorzuziehen sind, da die Holzfeuchteverläufe dieser Proben näher an die von Praxisbauteilen herankommen. - Außerdem wurden in der Arbeit handelsübliche und experimentelle Wetterschutzlasuren, bzw. Hydrophobierungsmittel auf ihre Eignung zum Schutz von Holz vor Witterungseinflüssen geprüft. Die Reduzierung der Wasseraufnahme ist das entscheidende Kriterium, ob holzverfärbende und/oder holzzerstörende Pilze das Holz besiedeln können. Die experimentellen Mittel waren nicht dazu geeignet, die Holzfeuchte von Kiefernsplint oder Fichte so gering zu halten, daß es nicht zu einem Angriff durch Pilze kommt. Die handelsüblichen Mittel schnitten alle besser ab als die experimentellen. Cetol Filter 7 hatte die stärkste wasserabweisende Wirkung. Die Holzfeuchten von mit diesem Mittel behandelten Proben waren bei allen Messungen am geringsten. Bläue trat nicht auf; allerdings enthält die Grundierung von Cetol Biozide. Als biozidfreie Alternative ist die Naturharzöl-Lasur von Auro zu nennen, die in den Versuchen ebenfalls sehr gut abschnitt und nach drei Monaten künstlicher Bewitterung kein Nachlassen der Wirkung zeigte.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T2 99 82
Signatur: 60 D 14


41. Titel: Vergleichende Trocknungsversuche an ungedämpftem Robinienholz (Robinia pseudoacacia L.) mittels Heißdampf-Vakuumtrocknung

Autor(en): Meinert, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [185 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In dieser Arbeit wurden vergleichende Trocknungsversuche an ungedämpftem Robinienholz mittels Heißdampf- Vakuumtrocknung vorgenommen. - Das Robinienschnittholz entstammte aus einer Lieferung aus Ungarn und einer Lieferung aus Brandenburg. Beide Lieferungen bestanden aus 30 mm und 60 mm dicken Bohlen. Zusätzlich unterteilte sich das ungarische Robinienholz in aus Wurzelbrut und in aus Saatgut entstandenes Material. - Mit Hilfe eines Labortrockners der Firma IWT (Moldrup Trockner) wurden die Proben nach drei definierten Trocknungsplänen getrocknet, die sich hinsichtlich der Schärfe der Trocknungsbedingungen unterschieden. So gab es je einen Trocknungsplan für eine langsame, eine standard- und eine beschleunigte Trocknung. Die Trocknungen wurden für die unterschiedlichen Materialstärken getrennt durchgeführt, und es wurde separat auf zwei verschiedene Zielfeuchten heruntergetrocknet. - Aufgrund des eingesetzten Trocknungsverfahrens konnten sehr hohe Entfeuchtungsleistungen erzielt werden. Die Trocknungsdauer betrug zum Teil nur 1/4 des Zeitbedarfs der konventionellen Trocknung. Nach Abschluss der Trocknungsprozesse wurden die Proben in Hinsicht auf Trocknungsfehler untersucht und so die Trocknungsqualität definiert. Die Grundlage für die untersuchten Parameter bildete die EDG- RICHTLINIE "TROCKNUNGSQUALITÄT" (1994).

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 99 79
Signatur: 60 D10


42. Titel: Überprüfung verschiedener Verfahren der maschinellen Schnittholzsortierung zur Erkennung ausgewählter Holzfehler

Autor(en): Schacht, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [89 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit wurden vier Verfahren der maschinellen Schnittholzsortierung daraufhin überprüft, wie gut bestimmte Holzfehler in Sortimenten sehr niedriger Qualität erkannt werden können. - Es wurden dafür Sortimente mit Stauchbrüchen, starken Faserabweichungen und angebrochenem Holz mit den Verfahren Cook-Bolinder, Computermatic, Dynagrade und Euro- GreComat sortiert. In einer anschließenden Biegeprüfung wurde die tatsächliche Biegefestigkeit jeder Bohle ermittelt und mit der Festigkeitsklasse verglichen, die der Bohle von den Sortierverfahren zugeteilt wurde. - Die Verfahren Cook-Bolinder, Computermatic und Euro-GreComat lieferten untereinander sehr ähnliche - aber keineswegs befriedigende - Sortierergebnisse: Ungefähr jeder dritte Holzfehler wurde von diesen Verfahren nicht erkannt. Das mit Eigenfrequenzmessung arbeitende Sortierverfahren Dynagrade konnte bei starken Faserabweichungen eine gute Fehlererkennung erzielen. Probleme bereiteten allerdings auch bei diesem Verfahren die Holzfehler in Form von Stauchbrüchen. - Die Auswertung dieser Untersuchung hat gezeigt, daß eine nicht unerhebliche Anzahl fehlerhafter Bohlen durch alle eingesetzten Sortierverfahren laufen konnte, ohne daß die niedrigen Festigkeiten - und damit die Holzfehler - der einzelnen Bohlen erkannt wurden.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 99 81
Signatur: 60 D 15


43. Titel: Vergleich der Eigenschaften von konventionellem, technisch getrocknetem sowie aus trockenem Rundholz erzeugtem Bauschnittholz

Autor(en): Trieb, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [105 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Rahmen des Projektes der Demonstration der Trocknung von Nadel-Stammholz als ökologische Alternative zur technischen Trocknung sollte ein Qualitätsvergleich erzeugter Kanthölzer gleicher Dimension aus dem konventionellen Einschnitt, ohne und mit anschließender technischer Trocknung vor dem Einbau, mit denen aus der Rundholztrocknung durchgeführt werden. Die Kanthölzer wurden in zwei gebräuchlichen Dimensionen erzeugt (10x20 cm und 8x12 cm). Die untersuchten Qualitätskriterien waren: Holzfeuchtigkeit, Verfärbungen durch Rotstreife- und Bläuepilze, Insektenfraß, Maßhaltigkeit, Risse, Längskrümmungen und Verdrehung. Die Messungen der Formänderungen wurden nach dem Einschnitt bei 18 % und 12 % Holzfeuchtigkeit durchgeführt. Diese Feuchtigkeitsspanne entspricht der Gleichgewichtsholzfeuchtigkeit von 15 +- 3%, die sich in überdachten offenen Bauwerken einstellt. Die Verfolgung der Entwicklung der Qualitätskriterien nach jeder Trocknungsstufe wurde mit einer Sortierung der Kanthölzer nach DIN 4074 für die Sortierklasse S10 ergänzt, um die Ausbeute jedes Verfahrens und der damit zusammenhängenden Verwendungsmöglichkeiten jedes Sortimentes klar herausstellen zu können.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 99 80
Signatur: 60 D 16


44. Titel: Grundlagen für die Auswahl und Einführung eines PPS-Systems in einem holzverarbeitenden Betrieb

Autor(en): Stoll, U.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [115 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Unternehmen des vom Mittelstand geprägten deutschen Möbelmarktes sehen sich zunehmend vor die Notwendigkeit einer Neuorganisation ihrer Unternehmen gestellt, um auf die sich wandelnden Marktstrukturen noch flexibel und marktgerecht reagieren zu können. Die Serienfertigung wurde durch Kleinserien- und Variantenfertigung abgelöst. Dem dadurch erhöhten Entwicklungs-, Logistik- und Planungsaufwand kann mit neuen Organisationsmethoden begegnet werden. Eine Übersicht über die Entwicklung des deutschen Möbelmarktes wird in Kapitel 2 gegeben. - In Kapitel 3 werden die Funktionen von Produktionsplanungs- und Steuerungssystemen (PPS) dargestellt. Anschließend wird in Kapitel 4 die Einführung von rechnergestützten Planungs- und Steuerungssystemen beschrieben. - Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit der Aufnahme und Analyse betrieblicher Informations- und Fertigungsabläufe in einem mittelständischen Ladenbaubetrieb. Die Ist-Analyse wird in Kapitel 5 dargestellt. Aufbauend auf einer Schwachstellenanalyse in Kapitel 6, für die eine Systematik entwickelt wurde, wird unter Berücksichtigung der vorhandenen Rahmenbedingungen ein Sollkonzept in Kapitel 7 entwickelt, das die Grundlagen für die Auswahl und Einführung eines PPS-Systems schaffen kann. - Als Ergebnis ist festzuhalten, daß in dem untersuchten Unternehmen kein strukturierter Informationsfluß vorhanden ist. Der Betrieb ist gekennzeichnet durch einen nicht transparenten Informationsfluß. Es kann mit den vorhandenen Daten kein Datengerüst als Grundlage für ein PPS-System ermittelt werden. Da dies eine Voraussetzung zur Auswahl und Einführung eines PPS- Systems ist, muß zunächst eine Möglichkeit der Datenaufnahme geschaffen werden. Der mangelnde Informations- und Materialfluß ist nicht nur durch die fehlenden Unterlagen, sondern auch durch die Vielzahl der Schnittstellen zwischen den Abteilungen bedingt.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 99 78
Signatur: 60 D 11


45. Titel: Krafteinleitung in das Holz mittels eingeleimter, axial beanspruchter Anker

Autor(en): Steinmetzler, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [119 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Das System der eingeleimten Anker stellt für den Ingenieurholzbau eine wichtige Verbindungstechnik dar, der große Zukunftschancen eingeräumt werden. Umso wichtiger ist es deshalb, eine allgemeingültige Bemessungsvorschrift aufzustellen. Als Grundlage für eine künftige Europäische Norm liegt der Eurocode 5 Teil 2 (Entwurf Juni 1996) vor, in dessen Annex A die wesentlichen Parameter eingeleimter Stäbe beschrieben werden. Darauf aufbauend wird ein Berechnungsmodell über das Tragverhalten vorgeschlagen, worüber derzeit noch diskutiert wird. Da sich noch weitere Studien mit dieser Verbindungstechnik beschäftigen, wird die Thematik hier ebenfalls aufgegriffen, um einen Forschungsbeitrag zu leisten. Ausgehend von Eurocode 5 - 2 (EC 5 - 2) und weiteren früheren inländischen und ausländischen Untersuchungen soll mittels bereits existierender Erfahrungen und systematisch aufeinander aufbauender Versuche das Tragverhalten eingeleimter Anker untersucht, ein daraus resultierendes eigenes Berechnungsmodell aufgestellt und mit dem des Eurocodes verglichen werden. - Untersucht wurde Brettschichtholz (BSH) der Holzarten Fichte, Eiche und Buche. Den weitaus größten Anteil an den Versuchsreihen nahm dabei die Fichte ein. Entsprechend dem fast ausschließlichen Einsatz dieser Holzart im Holzleimbau wurde das Berechnungsmodell aufgrund der Ergebnisse der Fichte aufgestellt. Die Prüfung von Eiche und Buche diente zum Vergleich und soll Grundlage für spätere Arbeiten sein.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 99 88
Signatur: 60 D 18


46. Titel: Geschickte Bewegungen bei der Auge-Hand-Koordination

Autor(en): Westphal, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [130 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Weltforstwirtschaft

Das zentrale Anliegen dieser Arbeit bestand in der experimentellen Analyse der Auge-Hand-Koordination. Dabei wurde insbesondere die zentrale Frage der Umsetzung von visuellen Informationen zu motorischen Handlungen diskutiert, um die komplexen informationsverarbeitenden Prozesse im Kontext menschlicher Handlungsstrukturen zu beleuchten. Nach einer umfangreichen Recherche nach nationalen und internationalen Literaturstellen konnten die Arbeitshypothesen aufgestellt und ein experimenteller Untersuchungsarbeitsplatz aufgebaut werden, um ein handlungstheoretisches Paradigma zu entwickeln. Die Versuchspersonen mußten auf einem Grafikmonitor vorgegebene zweidimensionale Testzeichen nachzeichnen. Die Aufzeichnung der Handbewegungen erfolgte dabei durch einen speziellen Stift über ein Digitalisiertablett, die Aufzeichnung der Augenbewegungen wurde durch die Registriertechnik des Elektrookulogramms (EOG) realisiert. - Der zeitliche Verlauf der strukturellen Verkettung zwischen visueller Informationsaufnahme (Informationsaufnahme bestimmter Elemente des Testzeichens) und motorischer Informationsverarbeitung (Nachzeichnen bestimmter Elemente des Testzeichens) zeigte unter anderem eine deutliche Verkürzung der Zeichenzeit beim wiederholten Nachzeichnen der Testzeichen. Dabei blieb die Zeit der Informationsaufnahme weitgehend konstant, hingegen nahm die Zeit des Nachzeichnens zu. Es mußten also beim wiederholten Kopieren der Zeichen während der relativ konstanten Informationsaufnahmezeit größere Informationseinheiten aufgenommen worden sein. Damit konnte zunächst gezeigt werden, daß ein spezifischer Lernprozeß stattgefunden hatte, der durch statistische Analysen weiter aufgeschlüsselt wurde. Um die Struktur dieses Lernprozesses weiterführend zu analysieren, wurden die Augenbewegungen exemplarisch mit dem Geschwindigkeitsverlauf der Bewegung (während des Nachzeichen-Vorgangs) verglichen. Der Verlauf der Geschwindigkeit lieferte deutliche Anhaltspunkte für eine Zergliederung der gesamten Bewegung in verschiedene Bewegungsabschnitte. Es wurde versucht, diese Bewegungsabschnitte durch die Struktur der Testzeichen zu erklären, um dadurch den Lernprozeß zu spezifizieren.

Diplomarbeit VTIWFW
Dokumentennummer: T2 99 87
Signatur: 60 D 17


47. Titel: Qualität und Beurteilungskriterien von Oberflächen beschichteter OSB-Platten

Autor(en): Geißler, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [150 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Beitrag wurden vier verschiedene OSB-Plattentypen hauptsächlich mit Filmen beschichtet und eine Bewertung der Probenoberflächen vorgenommen. Die messtechnische Erfassung fand hauptsächlich durch ein Laserfocusgerät der Firma UBM-Ettlingen statt. Dieses Gerät lässt großen Spielraum bei der Wahl der Messparameter und stellt eine umfangreiche Datenverarbeitung zur Verfügung. Deshalb wurden im Teil "Erarbeiten der Messtechnik" anhand von OSB-Proben gezielt Messbedingungen und die Auswertungsmethoden variiert, um ihre Wirkungsweise kennenzulernen. Ergänzend dazu wurde die Literatur zur Oberflächenvermessung von Holzwerkstoffen ausgewertet. Voraussetzung für die zur Messaufgabe passende Auswahl von Filtern zur Messdatenverarbeitung und Kennwerten bzw. deren Interpretation, ist ein relativ großes Hintergrundwissen zur Methodik der Datenauswertung. Da Normen und Literatur zu diesem Thema unübersichtlich sind, beinhaltet diese Arbeit einen relativ umfangreichen Theorieteil zur Datenverarbeitung der Oberflächenvermessung.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T4 00 349
Signatur: 61 D°6


48. Titel: Analyse der Kosten der technischen Schnittholztrocknung in Norwegen

Autor(en): Madaus, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [83 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der letzten Zeit besteht seitens der holzbearbeitenden Industrie ein verstärktes Interesse, durch Minimierung der im Betrieb entstehenden Kosten die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen zu verbessern. Um aber Einfluss auf die Kostenhöhe nehmen zu können, müssen die entstehenden Kosten dem Unternehmen bekannt sein. Die Kostenrechnung ist ein geeignetes Instrument, um die Kosten zu erfassen und sie den Kostenstellen zuzuordnen. Durch die genaue Kenntnis der im Betrieb entstehenden Kosten ist es dann möglich, die Wirtschaftlichkeit zu optimieren. - Die Auswertung der erhobenen Daten von 18 Betrieben mit Hilfe des selbstentwickelten computerunterstützten Programmes Törkekost führte zu dem Ergebnis, daß mit zunehmender Jahresproduktion an technisch getrocknetem Schnittholz die Gesamtkosten pro Kubikmeter abnehmen. So kostete es den Betrieben mit einer Jahresgesamttrocknungsleistung von bis zu 10.000 cbm Schnittholz durchschnittlich 74,46 DM, einen Kubikmeter Schnittholz zu trocknen. Betrieben mit einer Jahresgesamttrocknungsleistung von 80.000 - 100.000 cbm entstehen jedoch Trocknungskosten von nur 32,25 DM pro Kubikmeter.

VTIHTBP Diplomarbeit
Dokumentennummer: T2 99 26
Signatur: 60 D 3


49. Titel: Erfassung und detaillierte Auswertung von Prozeßdaten aus der MDF-Produktion mit dem Ziel einer Prozeßoptimierung

Autor(en): Janßen, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [140 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In dieser Arbeit wurden zwei unterschiedliche MDF- Plattentypen aus dem Werk Eiweiler der Glunz AG untersucht. Für die 7,8 mm Platte wurden insgesamt 59 Datensätze erhoben und für die 19 mm Platte 53 Datensätze. Die Datenerhebung wurde in der Zeit von Juni bis November 1996 in Abhängigkeit vom Produktionsprogramm durchgeführt, und es wurden zum einen Online-Daten aus dem installierten SPOC-System benutzt sowie offline von Hand aufgenommene Daten. Die entnommenen Plattenabschnitte wurden an der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft auf die Qualitätseigenschaften Querzugfestigkeit, Biegefestigkeit, Quellungsverhalten nach 2 und 24 Stunden sowie Rohdichte überprüft. - Zur Bildung der Modelle wurde die univariante Regressionsanalyse eingesetzt. Die Variablen mit der größten Bedeutung für die Ausbildung einer Platteneigenschaft wurden durch zwei statistische und zwei technologische Auswahlverfahren ermittelt. - Für die Überprüfung der gebildeten Modelle wurden unbekannte Datensätze benutzt. Für die geschätzten Werte dieser Datensätze wurde das Abweichungsmaß ermittelt und mit der Standardabweichung der tatsächlichen Werte aus diesen Datensätzen im Vorhersageraum verglichen. Durch den Einsatz unbekannter Datensätze konnte die Güte der gebildeten Modelle realistischer beurteilt werden als es bei einer Überprüfung durch Datensätze, die vorher bekannt waren und in der Modellbildung berücksichtigt wurden.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 99 28
Signatur: 60 D 2


50. Titel: Struktur und physikalisch-mechanische Eigenschaften gestreuter Spanplatten unter Berücksichtigung des Schichtaufbaues

Autor(en): Zentgraf, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [79 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In dieser Arbeit wurden Untersuchungen zum Einfluss des schichtigen Plattenaufbaus auf die mechanisch-physikalischen Eigenschaften von Spanplatten durchgeführt. Auslöser für diese Untersuchungen war die Erkenntnis, daß einerseits mechanische Streuköpfe in der industriellen Spanplattenproduktion eingesetzt werden, andererseits die Auswirkungen der schichtigen Streuung auf die Platteneigenschaften nur unzureichend bekannt sind. Außerdem erscheint es notwendig, den Einfluss von Staub und Feingut auf die Ergebnisse der schichtigen Streuung zu ermitteln, da sich eine gleichmäßige und plazierte Einstreuung in den Plattenquerschnitt als verfahrenstechnische Hürde darstellt. - Für die erste Versuchsreihe wurden Streuabläufe für Handstreuung entwickelt, die zum einen die Verhältnisse einer Windstreuung simulierten, zum anderen einen schichtigen Plattenaufbau realisierten. In einer weiteren Versuchsreihe wurde der Einfluss feiner Spanfraktionen auf den schichtigen Deckschichtaufbau untersucht, in dem schrittweise diese feinen Spanfraktionen aus einem Industriespangut entfernt wurden. - Überprüft wurden die Eigenschaften Biegefestigkeit, Biege-E-Modul, Querzugfestigkeit, Dickenquellung und Abhebefestigkeit. Darüber hinaus erfolgte die Aufnahme der Dichteprofile mittels Gammastrahlung.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 99 25
Signatur: 60 D°4


51. Titel: Ein Vergleich holzbiologischer Merkmale zwischen transgenen Aspen und ihren Kontrollen

Autor(en): Deutsch, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [59 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen von Gewächshausuntersuchungen an gentechnisch veränderten Bäumen untersucht die vorliegende Arbeit holzbiologische Aspekte von transgenen Aspen im Vergleich mit deren Kontrollen. Die genetische Veränderung besteht in der Einbringung des rolC-Gens von Agrobacterium rhizogenes und des konstitutiven Blumenkohl-Mosaik-35S-Promotors. Morphologisch unterscheiden sich die transgenen Aspen von den Kontrollen durch Zwergwuchs und eine hellere Blattfärbung und physiologisch durch einen früheren Blattaustrieb. Das Genkonstrukt kodiert in vitro die Cytokinin-beta-Glukosidase, die Cytokinin-Glykoside zu spalten vermag. - In den Vergleich der transgenen Aspen mit ihren Kontrollen fließen die Holzstruktur, histometrische Daten und der Beginn der Holzbildung ein. Gemäß den Ergebnissen der histometrischen Untersuchungen basiert die verringerte Wuchsleistung der Pappeln nicht auf einer geringeren Größe der Zellen, sondern auf einer geringeren Zellanzahl und damit auf einer verminderten Geschwindigkeit der Zellbildung. Der strukturelle Vergleich des Holzes läßt zusätzlich vermuten, daß auch die Differenzierung von Xylemzellen verlangsamt ist. Daneben werden bei allen transgenen Aspen Holzverfärbungen und die Bildung von Thyllen entdeckt, was möglicherweise auf eine Verwundung im Wurzelbereich zurückzuführen ist.

Diplomarbeit Transgene Aspen - Genexpression qualitative - quantitative Holzstruktur falsche Jahrringe Holzverfärbung Thyllen Jahrringgrenzen Anomalien Faserlängen Gefäßblumen Querschnittsflächen - Flächenanteile Holzbildung Kambiumtätigkeit Beginn Wundreaktion - Wundkallus VTIHTBB
Dokumentennummer: T2 99 24
Signatur: 60 D°5


52. Titel: Untersuchungen zur Optimierung der Prüfstrategie für die Ermittlung der Trocknungsqualität von Schnittholz

Autor(en): Riehl, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [61 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Mit den in dieser Arbeit entwickelten Grundlagen ist es möglich, einen neuen Standard für die Ermittlung der Trocknungsqualität für die Holzfeuchte zu erstellen. Der in der Einführung geforderte ökonomische Grundgedanke für einen akzeptablen Prüfumfang ist eingehalten unter der Voraussetzung, daß aus den Stichprobenergebnissen ein zuverlässiger Rückschluss über die Trocknungsqualität eines Loses hergestellt werden kann. Durch die Angabe von Gleichungen kann eine individuelle Bandbreite für Mittelwert und Standardabweichung für spezielle Qualitäten festgelegt werden. Für höhere Ansprüche an die Trocknungsqualität, bzw. höhere Sicherheiten in bezug auf den Rückschluss aus der Stichprobe auf die Grundgesamtheit, kann der Prüfumfang über die Formel zur Berechnung des Stichprobenumfangs erhöht werden. Es besteht somit auch genügend Flexibilität für eine individuelle Anpassung der Prüfung bei speziellen Qualitätsanforderungen, was bezüglich der unterschiedlichen Verwendungszwecke von Schnittholz unter dem Aspekt der Weiterverarbeitung erforderlich sein kann.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 99 23
Signatur: 60 D°6


53. Titel: Untersuchungen zur Verbesserung der Selektivität der Bleiche von Buchensulfitzellstoffen

Autor(en): Schwerwath, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [155 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die TCF-Bleiche von Sulfitzellstoffen ist gegenüber der von Sulfatzellstoffen erheblich vereinfacht und in Deutschland Stand der Technik. Aus der Bleiche resultierende Festigkeitsbußen der Sulfitzellstoffe sind jedoch aufgrund des ohnehin wesentlich niedrigeren Festigkeitspotentials, verglichen mit dem der Sulfatzellstoffe, als äußerst kritisch zu bewerten. Erschwerend kommen die stark gestiegenen Anforderungen an die Zellstoffestigkeit einerseits und die maximale Kapazitätsauslastung der Zellstoffkocher andererseits hinzu. - Das Ziel der Arbeit war die Verbesserung der Selektivität der Bleiche eines Buchensulfitzellstoffes. Die weitestgehend Vermeidung von Festigkeitsverlusten stand hierbei im Vordergrund der Untersuchungen. Als Untersuchungsmaterial diente die von der SCA FINE PAPER GmbH in Stockstadt zur Verfügung gestellten Sulfitzellstoffe mit einer Rohstoffzusammensetzung von 75% Buche und 25% Fichte.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T2 98 88
Signatur: 59 D 20


54. Titel: Analytische Pyrolyse in Kombination mit Gaschromatographie/Massenspektrometrie (Py-GC/MS)

Autor(en): Leicht, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [152 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel dieser Arbeit war es, eine Methode der Einzelmassenregistrierung der analytischen Pyrolyse in Kombination mit dem GC/MS zu entwickeln, mit der mit Hilfe externer und interner Kalibrierung ein quantitativer Nachweis von Papierchemikalien, insbesondere von Epichlorhydrinharzen in situ möglich ist.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T2 98 87
Signatur: 59 D 19


55. Titel: Bedeutung von Baumkomponenten in agroforstlichen Systemen in der Pufferzone des Nationalparks Cerro Hoya, Provinz Veraguas, Panama

Autor(en): Schenck, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [102 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Weltforstwirtschaft

Ziel der Arbeit ist es, den gegenwärtigen Beitrag und das zukünftige Potential agroforstlicher und waldwirtschaftlicher Landnutzung in der Region des Nationalparks abzuschätzen. Aus den Ergebnissen der Untersuchung sollen Folgerungen für Entwicklungsmaßnahmen erarbeitet werden. Im einzelnen wurden folgende Themenbereiche untersucht: - Die für die aktuelle Form der Landnutzung relevanten Rahmenbedingungen sollen dargestellt werden. - Die Situation des Nationalparks und die Zielsetzungen und Vorgehensweise des Entwicklungsprojektes des Nationalparks sollen aufgezeigt werden. - Die bestehenden traditionellen agroforstlichen Systeme und die Bewirtschaftungsmethoden sollen untersucht werden. - Die bestehenden Nutzungen von Holz und forstlichen Nicht- Holzprodukten sollen beschrieben werden. - Die Bedeutung und Funktion der Wälder sowie der Baum- und Gehölzkomponenten in den bäuerlichen Ökonomien sollen analysiert werden. - Die potentiellen Beiträge einer weiteren Entwicklung der agroforstlichen Systeme sollen in Hinblick auf ihre Wirksamkeit zur Verbesserung der Situation der Bevölkerung abgeschätzt werden.

VTIWFW Diplomarbeit
Dokumentennummer: T2 98 81
Signatur: 59 D 12


56. Titel: Untersuchung der Struktur und Entwicklung des holz- und kunststoffverarbeitenden Handwerks (HKH) als Grundlage für eine Strategie zur Marktentwicklung zum Nutzen eines Plattenwerkstoffproduzenten

Autor(en): Stabenow, O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [vp.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Befragung der Untersuchungseinheiten sollte im Hinblick auf die Zielvorstellung dieser Arbeit Informationen zu folgenden Teilbereichen liefern: - Aus welchen Betriebsformen setzt sich das holz- und kunststoffverarbeitende Handwerk, insbesondere Tischler-/Schreinerhandwerk zusammen, und welcher Unternehmenstyp bildet eine mögliche Zielgruppe dieser Untersuchung? - Welchen Markt bedienen die Tischler/Schreiner? - Welchen Flexibilitätsgrad weisen die einzelnen Unternehmenstypen im HKH neuen Entwicklungen gegenüber auf?

VTIOEF Diplomarbeit
Dokumentennummer: T2 98 80
Signatur: 59 D 16


57. Titel: Charakterisierung der Holzbildung und des Zuwachses von Swietenia macrophylla King und Carapa guianensis Aubl. aus der Familie der Meliaceae unter Plantagenbedingung in Zentralamazonien

Autor(en): Sack, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [125 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holzbiologie

Um Aussagen über Eignung besonders hochwertiger und damit ökonomisch attraktiver Wirtschaftsbaumarten in Mischkultursystemen treffen zu können, ist es wichtig, die Holzbildung und die Wachstumsdynamik dieser Arten im Zusammenhang mit den verschiedenen Standortfaktoren der Flächen näher zu untersuchen. Neben qualitativen Untersuchungen zur Holzbildung wichtig, um Prognosen über die mögliche Holzproduktion treffen zu können. Da es bei tropischen Bäumen häufig keine datierbaren Zuwachszonen (wie die Jahrringe der Bäume der gemäßigten Breiten) gibt, lassen sich klassische Methoden, wie die Jahrringanalyse zur Ermittlung des Baumalters oder zur Bestimmung des jährlichen Zuwachses häufig nicht anwenden. Daher wird seit einigen Jahren neben der Zuwachsmessung mittels Dendrometern und radiodensitrometrischen Zuwachszonenanalysen eine Methode zur Zuwachsmessung erprobt und eingesetzt, welche mit Hilfe von datierbaren Kambiumverletzungen eine Messung des Zuwachses tropischer Baumarten ermöglicht. Für die Anwendung und Abschätzung der Genauigkeit dieser Methode sind Kenntnisse über die Verwundungsreaktionen der untersuchten Baumarten erforderlich. Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die Holzbildung der beiden holzwirtschaftlich besonders interessanten Baumarten Swietenia macrophylla King und Carapa guianensis Aubl. aus der Familie der Meliaceae unter Plantagenbedingungen in Zentralamazonien strukturell zu charakterisieren. Dabei wird insbesondere die Struktur des Kambiums charakterisiert und die Abhängigkeit der Holzbildung von exogenen Einflüssen untersucht. Außerdem wird die Eignung der "Pin- Marker-Methode" zur intraanuellen Zuwachsmessung geprüft.

VTIHTBB Diplomarbeit
Dokumentennummer: T2 98 84
Signatur: 59 D 15


58. Titel: Verbesserung der Selektivität der TCF-Bleiche für Eukalyptus- Vorhydrolyse-Kraftzellstoff

Autor(en): Eichelberg, L.O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [100 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Um in der Zellstoffproduktion die durch toxische Chlorverbindungen bedingt Umweltbelastung zu reduzieren, erfolgte in den letzten 10 bis 20 Jahren durch laufende Innovationen eine Umstellung der Zellstoffbleiche auf chlorfreie Bleichmittel. Seit einigen Jahren gibt es Bemühungen, neben Papierzellstoff auch Chemiezellstoff chlorfrei zu bleichen. In dieser Arbeit wurde eine Bleiche mit einem Eukalyptus-Vorhydrolyse-Kraftzellstoff ohne chlorhaltige Verbindung durchgeführt. Da die sauerstoffhaltigen Bleichverbindungen eine geringere Effektivität und Selektivität als chlorhaltige Bleichmittel aufweisen, wurden die einzelnen Bleichschritte gut aufeinander abgestimmt und die Bleichparameter optimiert. Das hauptsächliche Ziel dieser Arbeit war es, durch Einsatz des Katalysator R 1951 in der peroxidverstärkten Sauerstoffstufe die Bleichwirkung des Peroxids zu aktivieren, um dadurch die Selektiviät und die Delignifizierung zu erhöhen. Es sollte anhand der auf dem Katalysator basierenden TCF-Bleiche ein Chemiezellstoff erzeugt werden, der zur Herstellung von Celluloseacetat geeignet ist. Der Zellstoff sollte folgendes Anforderungsprofil erfüllen: Kappazahl 0,4 oder geringer, Weißgrad über 93% ISO und Viskosität über 600 ml/g.

VTIHTBC Diplomarbeit
Dokumentennummer: T2 98 85
Signatur: 59 D 17


59. Titel: Darstellung der Rohholzbeschaffungsströme und der forstlichen Produktion zur Versorgung einer Zeitungspapierfabrik im russischen Karelien unter Berücksichtigung ökumenischer und ökologischer Aspekte

Autor(en): Schwind, V.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [158 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Weltforstwirtschaft

In der Arbeit wurde anhand des Forstverwaltungsbezirkes Kondopoga die Waldbewirtschaftung untersucht und mögliche Auswirkungen der Holznutzung auf die Bestandeszusammensetzung dargestellt. Grundlage bildeten aufgenommene Untersuchungsflächen in Altbeständen und auf Verjüngungsflächen. Die Ergebnisse der durchgeführten Arbeit lassen den Schluss zu, daß auf allen untersuchten Verjüngungsflächen der Ablauf der natürlichen Sukzession stattgefunden hat. Sie zeichnen sich durch Mischbestände aus, die von den Laubbaumarten dominiert werden. Hauptsächlich setzen sich die Bestände aus den Pionierbaumarten Birke und Aspe zusammen. Weiterhin sind in geringem Umfang auch Erle, Weide und Eberesche auf den ehemaligen Kahlschlagsflächen vorzufinden. Auf den Verjüngungserfolg haben sie jedoch keine Auswirkung. Die Nutzung der Bestände führte zu einem Baumartenwechsel. - Die durchgeführte ergänzende Aufforstung, bei der zur Bestandesbegründung Kiefern oder Fichten gesät oder bis 3.000 ha ein bis zwei Jahre nach dem Kahlschlag gepflanzt wurden, führte nicht zu dem erhofften Erfolg. Die eingeleiteten Maßnahmen garantieren nicht die erwünschte Baumartenmischung. Auch führten sie nicht zur Gleichmäßigkeit der Verjüngung. Nur ein Teil der untersuchten Bestände läßt sich noch durch forstliche Maßnahmen in Nadelmischwälder überführen. Aus den Ergebnissen der eigenen Felduntersuchungen und der Auswertung der zur Verfügung stehenden Literatur ist festzustellen, daß aufgrund fehlender nachhaltiger Nadelholzbewirtschaftung ohne zusätzliche Maßnahmen keine langfristige Belieferung mit Nadelholz zugesichert werden kann. - Die empfohlenen Maßnahmen könnten zu einer gesicherten Finanzierung der nachhaltigen Nadelholzbewirtschaftung beitragen. Es sind, je nach Erfordernis, der Bestand wieder aufzuforsten und Bestandespflege sowie Vornutzungen in stärkerem Maße durchzuführen.

VTIWFW Diplomarbeit
Dokumentennummer: T2 98 83
Signatur: 59 D 14


60. Titel: Oxidative Faseraktivierung und Einsatz von aminalkalischen Vernetzern zur Herstellung von Mitteldichten Faserplatten (MDF)

Autor(en): Wolff, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [101 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel dieser Arbeit war die Entwicklung neuer Bindemittelkonzepte für die Verleimung von MDF. Dabei wurde ein vollständiger Verzicht auf formaldehydhaltige Klebstoffe angestrebt. Eine mögliche Alternative wurde in der bindemittelfreien Verpressung von Faserplatten gesehen. Hierfür erfolgte eine oxidative Aktivierung der holzeigenen Bindekräfte mit Ozon. Neben der Faseraktivierung wurde auch der Einfluss der thermischen Vorbehandlung der Faserstoffe auf die leimfreie Verpressung geprüft. Darüber hinaus wurden die Möglichkeiten einer Reduzierung der Leimeinsatzmengen in Verbindung mit ozonierten Fasern untersucht. Ein weiterer Ansatz für die formaldehydfreie Verpressung Mitteldichter Faserplatten bestand in der Verwendung von aminalkalischen Vernetzern.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T2 98 86
Signatur: 59 D 18


61. Titel: Diffusion von Boraten aus borhaltigen Dämmstoffen

Autor(en): Cera, U.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [264 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holzbiologie

Wegen der gesellschaftlichen Anforderungen nach Minimierung des Holzanteils im Hausbau erfolgte in Übereinstimmung mit neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen 1996 eine Neufassung der DIN 68 800 T2, die den vorbeugenden chemischen Holzschutz im Hausbau regelt. Seitdem ist es zulässig, bei einer Dachkonstruktion aus nicht dauerhaften Hölzern unter baulichen Maßnahmen auf einen chemischen Holzschutz zu verzichten. Bisher sind aufgrund ihrer Sorptionsfähigkeit Zellulosedämmstoffe aus Altpapier, die mit einem Borax/Borsäure-Anteil von ca. 10% versetzt sind, nicht für solche Dachkonstruktionen zugelassen, obwohl sich aufgrund des Diffusionsvermögens von Bor beim Vorliegen einer Feuchte ein Holzschutz ergeben kann. - Ziel dieser Arbeit war die Untersuchung einer möglichen Bordiffusion aus einem befeuchteten Zellulosedämmstoff in angrenzende Holzelemente. Die sich einstellende Borkonzentration und der Eintragsbereich in das Holz sollte erfaßt und hinsichtlich eines sich daraus ergebenden Holzschutzes, der sich daraus für die betroffenen Kanthölzer ergibt, bewertet werden. Sämtliche Versuchsaufbauten sollten dabei dem worst case entsprechen.

Versuchsmaterialien Zellulosedämmstoff Homatherm Kanthölzer Kiefer - Fichte Holzfeuchte Rohdichte Splintholzanteil Dämmstoff Feuchte - Wasserhaltekapazität - Borgehalt qualitative - quantitative Bestimmungen Hauptversuche Dach - mechanische Beschädigung Taupunkt erhöhte relative Luftfeuchtigkeit Simulationen Holz Boreintrag Freilandversuch Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T2 98 51
Signatur: 59 D10


62. Titel: Ökologische Bilanzierung - ein Instrument der betrieblichen Schwachstellenanalyse am Beispiel der Bilanzierung eines Sägewerkes

Autor(en): Goecke, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [113 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Nach den Vorschlägen und Vorgaben der ISO 14040 ff. wurde eine ökologische Bilanzierung eines Sägewerkes ansatzweise erstellt. Gemäß der Aufgabenstellung wurden die Teil- und Endergebnisse der einzelnen Schritte der ökologischen Bilanzierung in eine Schwachstellenanalyse überführt. Ziel der Arbeit war es: -Die Schnittholzproduktion auf ökologische Schwachstellen und ihre möglichen Konsequenzen hin zu untersuchen. -Die Funktionalität des Datengerüstes von Ökobilanzen im Hinblick auf eine Schwachstellenanalyse zu prüfen. - In der Betriebssachbilanz wird deutlich, daß im Prozeß der Schnittholzherstellung außer Holz, Holzfeuchte und Wasser keine nennenswerten Mengen an Stoffen umgesetzt werden. Die Mengen der Hilfs- und Betriebsstoffe liegen im Bereich unter 1% des gesamten Stoffumsatzes. Mit einigen Ausnahmen, zum Beispiel im Fall des Bandsägenschmiermittels, lassen sich die Stoffe verfolgen und den Kategorien der Outputseite der Stoffbilanz: Produkt, Nebenprodukt, Verpackung, Emissionen zuordnen. - Die Energiebilanz zeigt, daß etwa 3/4 der eingesetzten Energie Strom ist. Ein Vergleich mit Literaturdaten machte jedoch deutlich, daß der Verbrauch an elektrischer Energie in dem untersuchten Betrieb um 34% unter dem Literaturwert liegt. Neben den Positionen Abwasser und Abraum aus der Vorkette von Diesel und Strom ist Kohlendioxid die größte Emission auf der Outputseite der Energiebilanz. Der Anteil an fossilem CO2 liegt bei 85%.

Ökobilanzierung Grundlagen Zielsetzung Sachbilanz Stoff- und Energieströme Betriebssachbilanz Produktsachbilanz Wirkungsabschätzung Schwachstellenanalyse Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 98 133
Signatur: 59 D°21


63. Titel: Finanzierungssysteme im internationalen Holzhandel unter besonderer Berücksichtigung des Buchenholzexports nach Asien

Autor(en): Herrmann, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [267 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Finanzierungsart eines internationalen Holzhandelsgeschäfts wird im wesentlichen durch betriebswirtschaftliche Ziele unter dem Gesichtspunkt der maximalen Sicherheit bestimmt. Eine besondere Charakteristik weist das Außenhandelsgeschäft dahingehend auf, daß es eng mit den Volkswirtschaften des Import- bzw. Exportlandes verbunden ist, denn die Bereitschaft, ein solches Geschäft zu finanzieren, nimmt bei den beteiligten Vertragspartnern (Banken, Lieferant und Besteller) mit zunehmendem Länderrisiko ab. - Innerhalb der Finanzierungssysteme im internationalen Holzhandel stellen vor allen die Inkasso- oder Akkreditivdokumente die Basis für einen Kredit dar. Je nach Bonität des Kreditnehmers und dem Sicherheitsbedürfnis des Kreditinstituts eignen sich diese für den Dokumentenvorschuß, -ankauf oder als Sicherheitenbestellung. Grundsätzlich ist festzustellen, daß besonders im Bereich des Überseegeschäfts das unwiderrufliche Akkreditiv von großer Bedeutung ist, da es das Instrument mit dem höchsten Maß an Sicherheit für beide Parteien zur Vertragsabwicklung darstellt und sich zugleich als Finanzierungsinstrument für Exporteur und Importeur eignet. Das Akkreditiv wird daher von allen Parteien wegen seiner vielfältigen Gestaltungsmöglichkeit und als guter Kompromiß zwischen den Interessenkonflikten besonders geschätzt. - In jedem Fall sollte die gewählte Finanzierungsart dem Kreditnehmer die notwendige Flexibilität einräumen, um die Voraussetzung zu schaffen, über Vertragsabschlüsse kurzfristig entscheiden zu können. Letztendlich wird die Wahl des Finanzierungsinstruments aber immer von den individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten der Vertragsparteien sowie den Handelsbräuchen abhängen.

Internationaler Holzhandel - Grundlagen Finanzierungssysteme Außenhandelsdokumente Zahlungsbedingungen Außenhandelsfinanzierung - Risiken kurzfristige Holzaußenhandelsfinanzierung Sonderkreditinstitute Ausfuhrversicherung Gewährleistung des Bundes (HERMES-Deckung) Buchenholzexport nach Asien - Entwicklung - praktische Beispiele Diplomarbeit VTIOEF
Dokumentennummer: T2 98 134
Signatur: 59 D°22


64. Titel: Eine WWW-Datenbank für holz- und forstwirtschaftliche Periodika: Konzeption und Marketing für eine innovative bibliothekarische Dienstleistung

Autor(en): Wittke, K.
Quelle: Diplomarbeit, Fachhochschule Hamburg, Fachbereich Bibliothek und Information [83 p.]
Publikationsjahr: 1998
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Arbeit stellt die Konzeption für die WWW-Präsenz einer Spezialbibliothek vor. Die Einbindung in das bestehende WWW- Angebot der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft (BFH) wird geschildert. Neben einer Web-Page für die Spezialbibliothek bildet eine über das WWW recherchierte Periodika- Datenbank das Kernstück der elektronischen Dienstleistung. Zielsetzung ist hierbei die Verbesserung des Informationsservices. - Die Aufbereitung der VCH-Biblio-Datenbank für die Generierung einer Online-Datenbank wird beschrieben. Bei der graphischen Gestaltung der WWW-Seite sowie bei den Suchfunktionen und der Trefferdarstellung des Datenbank-Systems stehen Bedienungs- und Benutzungsfreundlichkeit im Vordergrund. Das Angebot wird durch Marketingmaßnahmen unterstützt. Die besonderen Möglichkeiten, die das Internet für ein Bibliotheksmarketing bietet, werden dargelegt. Zielsetzung ist die Steigerung der NutzerInnen-Zufriedenheit und eine Imageverbesserung der Bibliothek bei den verschiedenen Zielgruppen und bei der Leitung der BFH.

BFH-Bibliothek Aufgabenstellung Funktionsbestimmung Ausstattung Internet-Präsenz Marketingziele Zielgruppen Unternehmen Distribution Lohnverkehr Fernleihe Angebotsgestaltung Bibliographische Datenbank internationale Titel Zeitschriftendatenbank Öffentlichkeitsarbeit Erfolgskontrolle Diplom-Arbeit
Dokumentennummer: T1 98 2021
Signatur: 59 4°97


65. Titel: Entwicklung des Laubschnittholzmarktes und seiner Absatzpotentiale (Folgemärkte)

Autor(en): Kreyer, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [105 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Im Kapital A der Diplomarbeit sollen die Güter, die auf dem Laubschnittholz gehandelt werden, definiert werden. Auch wird ein Überblick über die Entwicklungen auf dem Stammholzmarkt gegeben. Das Kapitel B konzentriert sich auf die Darstellung des inländischen Laubschnittholzmarktes, auf die Problematik des internationalen Warentausches und die dadurch entstandenen Schwierigkeiten für die Laubschnittholzhersteller. Das Kapitel C beschreibt die Anbieterseite des Laubschnittholzmarktes und geht dabei auf die Strukturen der deutschen Laubschnittholzindustrie ein. Im Kapitel D werden die bedeutendsten Nachfrager bzw. weiterverarbeitenden Kundengruppen für Laubschnittholz dargestellt. Unterschieden wird zwischen den Verwendungssektoren Bauwesen, Außenverwendung, Innenverwendung und dem Verpackungsbereich. Schließlich wird der Versuch unternommen, durch Auswertung von Primärdaten den Absatzfluss des Laubschnittholzes in seinen Relationen zufriedenstellend wiederzugeben und die Einflüsse einiger ausgewählter Verwendungssektoren auf den Laubschnittholzverbrauch in Deutschland zu quantifizieren. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der ermittelten Verbrauchsmengen zum Nachfragevolumen ab und gibt eine Übersicht über die Verwendungsstruktur von Laubschnittholz in Deutschland. - Eine güterbezogene Abgrenzung zwischen nichttropischem und tropischem Laubschnittholz wird an verschiedenen Stellen der Arbeit notwendig, solange das vorhandene Datenmaterial eine Aufgliederung zulässt. Jedoch ist eine genaue Untersuchung des Marktes für tropisches Schnittholz nicht Gegenstand der Arbeit, und es muss auf ausführlichere Untersuchungen verwiesen werden.

VTIOEF Deutscher Laubholzmarkt europäisches Umfeld Laubholz-Sägewerke Stammholz Holzartengruppen Verwendung Weiterverarbeitung Wettbewerbsfähigkeit Preisentwicklung Import-Export Bedarfsveränderung Endverbraucher Fragebogen-Aktion Rücklaufquote Marktanalyse Datenmaterial
Dokumentennummer: T2 97 38
Signatur: 58 D 20


66. Titel: Jugendnaturerziehung im Spannungsfeld zwischen Öffentlichkeitsarbeit und Dienstleistung - Möglichkeiten der wirtschaftlichen Nutzung der Jugendnaturerziehung in der Forstwirtschaft

Autor(en): Trede, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [137 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Diplomarbeit soll der Forstwirtschaft Möglichkeiten und Wege aufzeigen, mit deren Hilfe die Jugendnaturerziehung und Umweltbildung auch wirtschaftlich genutzt werden können. Im Einzelnen deckt diese Arbeit die folgenden Schwerpunkt ab.: 1) Darstellung der Umweltbildung und Jugendnaturerziehung in der heutigen Zeit; 2) Darstellung der Jugendarbeit, wie sie heute von der Forstwirtschaft betrieben wird; 3) Erarbeitung von Modellen zur Beschaffung von Arbeitskräften, mit deren Hilfe die Jugendnaturerziehung intensiviert werden und wirtschaftlich nutzbar werden kann; 4) Darstellung des Aufbaus und der Inhalte von Waldführungen; 5) Tagesveranstaltungen und Projektwochen; 6) Untersuchung der Aussichten, diese Maßnahmen als Dienstleistung anzubieten. - Die notwendigen Daten wurden durch drei Umfragen in Forstbetrieben, Schulen und Naturschutzverbänden erhoben und durch konsequente Literaturrecherchen ergänzt.

VTIOEF Umweltbildung Jugend Umfrage Forstbetriebe Schulen Naturschutzverbände Waldführungen Projektwochen Tagesveranstaltungen Öffentlichkeitsarbeit Dienstleistung Forstbetrieb Kostenfaktor Einnahmequelle Arbeitskräfte-Beschaffung Möglichkeiten
Dokumentennummer: T2 97 56
Signatur: 58 D 25


67. Titel: Nadelstammholztrocknung als ökologische Alternative zur technischen Trocknung von Bauholz

Autor(en): Lang, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [151 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

KUHL und HAUSCHULTE nehmen den Herbststurm 1984 zum Anlaß, die Trockenkonservierung von Fichtenstammholz durch Lagenpolterung im Wald als Alternative zur kostenintensiven und zum damaligen Zeitpunkt problematischen Nasslagerung anzuwenden. Bemerkenswert in ihrem Ergebnisbericht ist, daß "durchaus Lagerzeiten von zwei bis drei Jahren ... ohne nennenswerte Schäden am Holz möglich" sind und "die Qualität des Holzes durch eine sorgsame und schonende Trocknung erhalten, wenn nicht sogar gesteigert werden kann". Diese Mutmaßung greifen FRÜHWALD ET AL. auf und setzen sich neben der Sammlung von Erfahrungen zur Poltertechnik primär zum Ziel, die Entwicklung der Holzqualität fundiert zu dokumentieren und die Eignung der Trockenkonservierung als "regelmäßige Maßnahme ... zur Erzeugung trockenen Bauholzes" zu prüfen. Sowohl die technische Durchführung als auch die Entwicklung der Holzqualität werden als "äußerst positiv" bewertet, dem Trockenlagerungsverfahren mithin das Potential als Regelverfahren zur Erzeugung trockenen Bauholzes zugesprochen.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 00 21
Signatur: 60 D 29


68. Titel: Untersuchungen über die Verklebung von Robinie bei höheren Holzfeuchten

Autor(en): Jauernig, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [60 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Aufgrund seiner holzartenspezifischen Eigenschaften ist das Holz der Robinie sehr gut für die Verwendung im Außenbereich geeignet. Durch seine natürliche Dauerhaftigkeit könnte es als Ersatz für tropische Holzarten und holzschutzmittelbehandelte Hölzer dienen. - Für eine solche Substitution steht allerdings nicht genügend Holz in ausreichenden Dimensionen zur Verfügung. Daher ist eine Verklebung von Holz geringerer Abmessungen erforderlich. - Da das verklebte Robinienholz anschließend im Außenbereich eingesetzt werden soll, liegt der Gedanke nahe, bei höheren Holzfeuchten zu verkleben und Trocknungsenergie einzusparen. Dies setzt jedoch eine gewisse Festigkeit der Klebeverbindungen voraus. Um die erreichbaren Festigkeiten zu ermitteln, wurden drei verschiedene, in der Industrie bei niedrigen Holzfeuchten erprobte und für tragende Bauteile zugelassene Klebstoffe und drei unterschiedliche Holzfeuchten untersucht. Ein Melamin- und ein Phenol-Resorcin-Klebstoff sowie ein Polyurethan-Klebstoff wurden zur Prüfung von Keilzinkenverbindungen, Scher- und Querzugproben eingesetzt. Die Verklebungen erfolgten jeweils bis 12%, 18% und 34%. - Die Ergebnisse der Prüfungen zeigen einen klaren negativen Einfluss steigender Holzfeuchte auf das Phenol- Melamin-Harnstoff-Formaldehyd-Harz und den Phenol- Resorcin- Formaldehyd-Klebstoff. Der Polyurethanklebstoff auf Isocyanatbasis dagegen weist nur eine geringe Empfindlichkeit gegenüber höheren Feuchten auf.- Die zusätzliche Ermittlung der E-Module und der Zugfestigkeit der Robinienbretter erlaubt einen Vergleich der bei den verschiedenen Prüfungen festgestellten Festigkeitswerten mit denen von Robinienholz. - Insgesamt haben die durchgeführten Untersuchungen ergeben, daß eine Verklebung von Robinienholz auch bei höheren Holzfeuchten prinzipiell möglich ist. Dabei werden zum Teil Festigkeiten erreicht, die mit der des Robinienholzes vergleichbar sind. Da jedoch nur Kurzzeitprüfverfahren angewendet wurden, sind zur Klärung der Langzeitdauerhaftigkeit bzw. -festigkeit der Verklebungen weitere Untersuchungen erforderlich.

VTIHTBP Diplomarbeit
Dokumentennummer: T2 98 82
Signatur: 59 D 13


69. Titel: Analyse der Trocknungsqualität von Kiefernschnittholz in Südafrika und Vorschläge

Autor(en): Lemcke, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [145 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Schnittholz erfährt aus verschiedenen Gründen durch die oder während der Trocknung Qualitätsverluste. Qualitätsverluste bedeuten immer auch Wertverluste. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurde die Trocknungsqualität von Kiefernschnittholz in zwei Sägewerken in Südafrika untersucht. Es wurden zufällig gewählte Probebretter in verschiedenen Abmessungen aus 7 unterschiedlichen Stapeln entnommen. An diesen Brettern wurde überprüft, ob die Anforderungen der entsprechenden südafrikanischen Normen und der EDG-Richtlinie erfüllt wurden. Die Trocknungsqualität wurde weitgehend nach den Kriterien der EDG-Richtlinie ermittelt. An den insgesamt 113 Probebrettern wurde neben Verschalungsgrad, Rißbildung, Verfärbungen, Verformungen und Verwerfungen die Holzfeuchte und deren Verteilung im Schnittholz als eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale von getrocknetem Schnittholz bestimmt. - Die Verläufe von einigen der Trocknungen wurden mittels Meßsonden für Feuchte und Temperatur protokolliert und die Trocknungspläne anhand der aufgenommen Daten und der Trocknungsprotokolle beurteilt. - Der Qualitätsverlust der Bretter durch bzw. während de Trocknung wurde festgestellt, indem die Probebretter einer Qualitätseinteilung im grünen Zustand unterzogen wurden und diese Qualitätseinteilung mit der tatsächlichen Qualitätssortierung im trockenen Zustand verglichen wurde. Durchschnittlich 10% der Probebretter fielen um eine Qualitätsklasse, der häufigste Grund dafür waren Verformungen (twist). - Die Ansprüche an die Trocknungsqualität von Schnittholz sind eng mit dem späteren Verwendungzweck des Holzes verbunden. An Bauholz werden nicht so hohe Qualitätsanforderungen gestellt wie an Möbelholz. Die Ergebnisse zeigen, daß die produzierte Trocknungsqualität für die Verwendung als Bauholz weitgehend ausreicht, für den Einsatz als Möbelholz jedoch durchweg als mangelhaft zu bezeichnen ist. Die Gründe dafür liegen hauptsächlich an nicht adäquaten Trocknungsplänen, die das Holz zu scharfen Klimabedingungen während der Trocknung aussetzen. - Für den geplanten Export von hochwertigem Schnittholz muß die Trocknungsqualität erheblich gesteigert werden, um die Qualitätsanforderungen der Einfuhrländer zu erfüllen. Die Einführung einer Sortierung des Holzes im grünen Zustand, die Organisation einer Vortrocknung, die Überarbeitung der Trocknungspläne für Bauholz, die Anwendung von milderen Trocknungsplänen für Möbelholz, die Mängelbehebung und regelmäßige Wartung der Trockenkammern sowie eine verbesserte Qualitätskontrolle könnten die Trocknungsqualität in beiden Betrieben verbessern und damit die Stellung der Sägewerke im Wettbewerb stärken.

VTIHTBP Diplomarbeit
Dokumentennummer: T2 98 76
Signatur: 59 D 11


70. Titel: Entscheidungsanalyse im Holzhausbau

Autor(en): Dippel, J.W.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [124 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Bauplanung im Hochbau umfaßt alle Aspekte der Nutzung, Gestaltung und Realisierung von Gebäuden. Deshalb stehen Architekten und Bauingenieure im Mittelpunkt der Marketingaktivitäten von Organisationen, die mit der Verbreitung des Holzbaus beauftragt sind. - Ziel dieser Arbeit ist die Erfassung und Darstellung des aktuellen Planungs-, Einschätzungs- und Informationsstandes dieser Schlüsselgruppe in Bezug auf Holzbauweisen im Wohn- und Zweckbau. Aufgrund seiner besonderen Bedeutung für den Wohnungsbau bildet der Holzrahmenbau einen Untersuchungsschwerpunkt. Als Erhebungsmethode wurde eine schriftliche Befragung gewählt.

Holzbauweisen Fachwerk historischer - moderner Skelettbau Holzrippenbauweise Holzrahmenbau Holztafelbau Massivholzbauweise Mischbauweisen Vergleich bauphysikaische Eigenschaften Lebensdauer Holzschutz ökologische - wirtschaftliche Aspekte Holzbau Datenerhebung Umfrage Ergebnis Diplomarbeit VTIWFW
Dokumentennummer: T2 98 5
Signatur: 59 D 2


71. Titel: Pilz- und Insektenbefall an Holzbrücken im Hamburger Raum. Erscheinungsbild, Ursachen, Schutzmaßnahmen

Autor(en): Dinger, B.C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [131 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holzbiologie

Die zusammenfassende Begutachtung der untersuchten 84 Hamburger Holzbrücken stützt sich auf die Erhebungsdaten, die bei den Inspektionen festgehalten und systematisiert wurden. - Dabei zeigte sich, daß die Annahme, Beschädigungen würden häufig durch Insekten hervorgerufen, weitgehend unberechtigt ist (akuter Lebendbefall bei 0% der Geländer und 3% aller untersuchten Hauptträger), und daß Insekten keine nennenswerte Gefahr für die Holzbrücken im Hamburger Untersuchungsgebiet darstellen. Denn nur in wenigen Fällen konnte an einheimischem Nadelholz eine Zerstörung durch Insekten festgestellt werden. Vielmehr waren die meisten der untersuchten Holzbrücken aus dauerhaften Tropenhölzern gebaut (Gehwegbohlen: 72% Bongossi; Hauptträger: 78% Bongossi), die gegen hiesige Insekten resistent sind. - Als auffällige und nicht zu unterschätzende Gefahr für die Holzbrücken muß dagegen die Zerstörung durch Pilze genannt werden, die zu besonders hohen Reparaturkosten für tragende, nicht als Verschleißteile eingeplante Elemente führen kann. - Die eingehende Detailanalyse der Schäden an drei Holzbrücken zeigt, daß oft bereits kleine Schwachstellen in der Konstruktion ausreichen, um einen Befall durch Pilze und Insekten zu verursachen. - Als Holzpilze wurden der Zweifarbige Harz-Rindenpilz (Resinicium bicolor), der Grauweiße Resupinatporling (Cinereomyces lindbladii) und der Rötende Saftporling (Leptoporus mollis) identifiziert, die als Schadensverursacher an Gebäuden nicht sonderlich bekannt sind. Eine Zerstörung durch diese Pilze zeigt, daß ungünstige Konstruktionen günstige Bedingungen für ein Pilzwachstum schaffen, so daß mehr oder weniger sämtliche Holzpilze eine potentielle Bedrohung für Holzbrücken darstellen können. - Da nur an einer Brücke Lebendbefall durch Insekten, und zwar durch den Rothalsbock (Leptura rubra L.), festgestellt werden konnte, zeigt sich wiederum, daß Insektenbefall für die Holzbrücken nur eine geringe Bedrohung darstellen.

Holzbrücken Konstruktionsarten Schadfaktoren holzzerstörende Pilze - Insekten Brücken Zustandsanalyse typenbezogene Detailanalysen Schäden Bauweise Bewertung - Verbesserungsvorschläge Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T2 98 4
Signatur: 59 D 1


72. Titel: Untersuchungen zur Ausbildung von Farbunterschieden beim Dämpfen von Rotbuche (Fagus sylvatica Linn.). Hauptteil und Anhang

Autor(en): Pfeiffer, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [482 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Arbeit war es, die Ursachen und Zusammenhänge von Farbdifferenzen an gedämpfter Buche zu finden. Bei den Farbdifferenzen handelt es sich um "helle", streifige, fleckige, wolkige oder einlaufartige Verfärbungen, die erst an gedämpften, insbesondere an gehobelten Oberflächen sichtbar werden. Da bislang keine anderen Untersuchungen zu dieser Problematik bekannt sind, war es unter Berücksichtigung der Hinweise aus der Praxis und bisher bekannter Verfärbungsursachen notwendig, alle in der Produktionskette vom Forst bis zum gedämpften Buchenschnittholz auftretenden verfahrenstechnischen Einflüsse zu berücksichtigen. - An zwei Buchen der Firma "X" (Projekt 1) sollte untersucht werden, ob sich Prädispositionen für Farbdifferenzen schon im ungedämpften Holz erkennen und sich ihre Verfärbungspotentiale in irgendeiner Form abschätzen lassen. Dafür wurden die jeweiligen, sich im Stamm gegenüberliegenden Spiegelseiten von gedämpften und ungedämpften Buchenbrettern nach mehreren Methoden verglichen. Ziel dabei war es, Unterschiede in histologischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften zwischen Farbdifferenzen und normal gefärbten Bereichen zu finden, diese so über den optischen Eindruck hinaus abzugrenzen und Rückschlüsse auf ihre Entstehung machen zu können.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 98 3
Signatur: 58 D 34


73. Titel: Der Markt für Häuser in Holzrahmenbauweise unter Berücksichtigung des Handels und des Zimmererhandwerks

Autor(en): Elster, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [148 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Weltforstwirtschaft

Die handwerkliche Herstellung von Holzhäusern in Holzrahmenbauweise hat sich in den letzten Jahren zu einem respektablen Wirtschaftszweig entwickelt. Diese Entwicklung wird von dem Zimmererhandwerk und den Holzbau-Unternehmen getragen. Sie stehen für eine qualitativ hohe handwerkliche Bauweise. Von dem expandierenden Markt profitieren nicht nur die Zimmerer- und Holzbaubetriebe, sondern auch der Handel und die Industrie. Für sie ist der Holzrahmenbau so interessant, daß sich in den letzten Jahren immer mehr Unternehmen auf die entsprechenden Baustoffe eingestellt haben. Für sie birgt der Holzrahmenbau ein großes Absatzpotential. - Die Arbeit beschreibt als erstes den Holzrahmenbau und seine bauphysikalischen Anforderungen. Danach erfolgt die Auswertung der in dem Rahmen der Arbeit durchgeführten Befragung. Ihr schließt sich eine Betrachtung des Bausektors an. Aus der Befragung ergeben sich dann mit Hilfe neuester Zahlen aus dem Holzrahmenbau die möglichen Entwicklungen und Chancen dieser Bauweise. Da nicht jeder Zimmerer- und Holzbaubetrieb an diesem Markt partizipieren kann und sollte, wird ein mögliches Anforderungsprofil für einen optimalen Betrieb aufgezeigt. Die letzten Kapitel beschäftigen sich mit den Anforderungen an den Handel und die Industrie, die diese zu erfüllen haben, um aktiv an dieser Entwicklung teilzunehmen. Eine mögliche strategische Allianz zwischen dem Handwerk, dem Handel und der Industrie soll die Arbeit beschließen.

Holzbausysteme Holzrahmenbauweise Entstehung Konstruktionskonzept Materialeinsatz Fertigung Montage Schutzmaßnahmen Brandschutz Schallschutz Wärmeschutz Feuchteschutz Holzschutz Zimmereibetriebe Befragung Fragebogen-Auswertung Anforderungen an Zimmereien - Holzbaubetriebe - Lieferanten Holzrahmenbauweise - Marktbereich Marktchanchen Bausektor Entwicklungen - BR Deutschland Diplomarbeit VTIWFW
Dokumentennummer: T2 98 6
Signatur: 59 D 3


74. Titel: Der Scheinbockkäfer Nacerda melanura (L.) (Oedemeridae) im Hamburger Hafengebiet. Verbreitung, Biologie und Morphologie

Autor(en): Tiedemann, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [117 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holzbiologie

Ziel der Arbeit ist es, eine Basis für weitere Forschungsansätze zu schaffen, da eine sinnvolle Bekämpfung von holzzerstörenden Insekten nur auf der Grundlage von Kenntnissen über Morphologie, Ökologie und Biologie möglich ist. Es wurden zunächst Untersuchungen über die Verbreitung von N. melanura im Hamburger Hafengebiet, über die befallenen Konstruktionen, deren Holzarten und Alter der eingebauten Hölzer durchgeführt. Um einen Befall von N. melanura an Holzkonstruktionen identifizieren zu können, wurden die Befallsmerkmale, wie Ausfluglöcher, Bohrmehl und Larvengänge zusammengestellt. Es folgte eine Untersuchung zur Biologie der Larven und Imagines, während der unter anderem eine Methode zur Bekämpfung der Larven überprüft wurde. Ziel dieser Untersuchung war es, den in Holzproben minierenden Larven den umgebenden Sauerstoff zu entziehen und sie dadurch abzutöten. Dies wurde durch ein vollständiges Untertauchen der Proben in einem mit Wasser gefüllten Aquarium geprüft. - Über die Morphologie der Larven und Puppen von N. melanura sind nur wenige Untersuchungen vorhandene. Das vorhandene Wissen soll mit Hilfe von rasterelektronischen Untersuchungen ergänzt werden.

Schadinsekt Vorkommen Hafenanlagen Befall Befallsmerkmale Käfer Biologie Lebensdauer Eiablage Larven Entwicklung nach 7/14/21Wochen Larven Bekämpfung - Holzproben Unterwasserlagerung Versuchs-Holzarten Bongossi - Eiche - Fichte - Kiefer Morphologie Larven - Puppen - Imagines Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T2 98 44
Signatur: 59 D 6


75. Titel: Empfehlungen zu ausgewählten und getesteten Kriterien und Indikatoren für die nachhaltige Bewirtschaftung tropischer Feuchtwälder. Ein Beitrag für die Erhaltung und nachhaltige Entwicklung des Tropenwaldes, dargestellt am Beispiel des Kriterienkatalog

Autor(en): Hertel, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [236 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Weltforstwirtschaft

In der Arbeit wird das globale Problem der Zerstörung der Tropenwälder im allgemeinen und im Rahmen der Lösungsansätze der Themenkomplex "Kriterien und Indikatoren (K und I) für nachhaltige Waldbewirtschaftung (NWB)" im speziellen diskutiert. Dabei wurde auf der Basis der Testergebnisse des CIFOR-Projektes zur Beurteilung von K und I für NWB der Kriterienkatalog der Initiative Tropenwald (ITW) kritisch beleuchtet. Grundlage für diese Analyse war der im Jahre 1996 abgeschlossene CIFOR-Praxistest verschiedener Evaluierungssysteme für nachhaltige Waldbewirtschaftung in den Tropen. Dabei sollten im Rahmen dieser Arbeit Empfehlungen für eine mögliche Neubearbeitung des ITW-Kataloges ausgearbeitet sowie Informationen geliefert werden. - Das für eine spezifische Auswertung des ITW-Kataloges verwendete Datenmaterial stützt sich auf die von den Expertenteams über den gesamten Evaluierungsprozeß dokumentierten Kommentare zu und konkreten Bewertungen von getesteten K und I des ITW-Kataloges sowie auf Erkenntnisse zur CIFOR-Testmethode und den bisherigen Ergebnissen, die der Autor bei einem zweiwöchigen Arbeitsaufenthalt am CIFOR (Center for International Forestry Research) in Indonesien gewinnen konnte. - Zusätzlich wurden die abschließenden Expertenempfehlungen in Form von Katalogen sowie weitere Ergebnisse des CIFOR-Projektes miteinbezogen und auch Aspekte der Testmethode kritisch beleuchtet. Die Studie ist ein projektbegleitender Beitrag zur Formulierung praktikabler und kosteneffektiver Beurteilungsinstrumente für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung in den Tropen sowie zur Harmonisierung der unterschiedlichen Evaluierungssysteme.

Diplomarbeit VTIWFW
Dokumentennummer: T2 99 39
Signatur: 60 D 8


76. Titel: Eigenschaften von Bambus-Parkett

Autor(en): Schlusen, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [140 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Arbeit ist es, wichtige physikalisch-technologische Eigenschaften von Bambus-Parkett, auch im Hinblick auf den möglichen Einfluss unterschiedlicher Vorbehandlungen und Verarbeitungstechniken, zu untersuchen. - Es erscheint naheliegend, die Prüfungen gemäß der für Parkett gültigen Normen durchzuführen. Dem "Praktiker", dem diese Arbeit Informationen über das auf dem europäischen Markt noch weitgehend unbekannte Bambus- Parkett an die Hand geben möchte, ermöglicht das Vorgehen nach standardisierten Prüfmethoden eine Vergleichbarkeit des Datenmaterials mit den Eigenschaften bekannter Parketthölzer wie Eiche und Buche. - Diese Ausgangsüberlegung, Bambus-Parkett gemäß der für Parkett existierenden Normen zu prüfen, scheint auf den ersten Blick trivial zu sein. Die genauere Betrachtung der Normen zeigt aber, daß sich die dort über Parkett gemachten Aussagen nicht unmittelbar auf das Produkt Bambus-Parkett übertragen lassen. So erstreckt sich der Anwendungsbereich der DIN 280 Teil 1 "Parkett" auf Parkettstäbe, Parkettriemen und Tafeln für Tafelparkett aus Eiche (Quercus sp.), Rotbuche (Fagus sylvatica), Kiefer (Pinus sp.), Esche (Fraxinus sp.) sowie anderen geeigneten europäischen und überseeischen Laub- und Nadelhölzern. Bambus gehört jedoch weder zu den Laub- noch zu den Nadelhölzern.

Phyllostachus pubescens Vergleichshölzer Eiche - Buche geprüfte Eigenschaften Rohdichte Härte Abriebwiderstand Holzfeuchte Bestimmung - elektrische Widerstandsmessung Gleichgewichtsfeuchte Feuchteänderung Geschwindigkeit Formverhalten Quell- und Schwindmaße Lichtechtheit - Vergleichsholzarten: Eiche - Esche - Hainbuche - Fichte Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 99 85
Signatur: 60 D 7


77. Titel: Änderung physikalisch-technologischer Eigenschaften abkühlender Holzwerkstoffplatten

Autor(en): Ohlmeyer, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [136 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die physikalisch-technologischen Eigenschaften von heißen Holzwerkstoffplatten direkt nach dem Preßvorgang entsprechen nicht denen von klimatisierten. Darum ist die Entwicklung von Verfahren zur Vorhersage der Eigenschaften klimatisierter Platten anhand der Werte unmittelbar nach dem Pressen für die Praxis von großem Interesse. - Daher wurden im Rahmen dieser Arbeit Spanplatten hinsichtlich ihres Abkühlverhaltens untersucht. Dazu wurden 29 Platten mit Dichten zwischen 500 kg/cbm und 800 kg/cbm aus Spänen mit Feuchten zwischen 6% und 10% im Labor hergestellt. Der Festharzgehalt betrug zwischen 7% und 11%. Die technologischen Eigenschaften der Platten wurden bis zwei Stunden nach Verlassen der Presse aufgenommen. Eine abschließende Messung wurde jeweils nach 24 Stunden durchgeführt. Die Temperatur, Schallgeschwindigkeit sowie der Biege-Elastizitäts- und Schubmodul wurden zerstörungsfrei bestimmt. Die Feuchte und die Scherfestigkeit wurden zerstörend gemessen.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 98 132
Signatur: 59 D°23


78. Titel: Untersuchungen über die Bedeutung einiger holzspezifischer und verfahrenstechnischer Einflussgrößen bei der Vakuum-Heißdampf-Trocknung

Autor(en): Jonas, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [107 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Der zunehmende Einsatz der Vakuumtrocknung in der Wirtschaft ist auf eine Vielzahl von Vorzügen dieser Trocknungstechnologie zurückzuführen. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird zunächst auf die physikalischen Grundlagen der Vakuumtrocknung eingegangen, dann werden Verfahren, Anlagen und Anlagenkomponenten vorgestellt und ein Überblick über die verfahrenstechnischen und holzspezifischen Einflussgrößen gegeben. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf Untersuchungen, die an einem Labor- Heißdampfvakuumtrockner der Firma Moldrup (heute IWT Iwotech Ltd.) durchzuführen sind. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf verfahrenstechnische und holzspezifische Einflussgrößen, die sich bei diesem Vakuumverfahren entscheidend auf die Trocknungsergebnisse auswirken. Da ein optimaler Trocknungsprozess eine reine Wasserdampfatmosphäre voraussetzt, sollte nach einer Methode gesucht werden, mit der die Restluft, die über Leckagen in die Kammer eindringt, nachgewiesen werden kann. Der Restluftgehalt hat starke Auswirkungen auf die Trocknungsschärfe und damit auf die Trocknungsqualität. Diese Methode muß eine Messung im laufenden Betrieb ermöglichen und auch in der Praxis anwendbar sein.

Diplomarbeit VTIHTBP Vakuumtrocknung physikalische Grundlagen wichtigste Verfahren Plattenverfahren diskontinuierliches Verfahren Heißdampf-Vakuumverfahren Heißdampf-Vakuumtrocknung - Einflussfaktoren Druck Temperatur Strömungsprofil - Strömungsgeschwindigkeit Holz Rohdichte Anfangs-/Endfeuchte Brettdicke Qualitätsanforderungen Trocknung im Labormaßstab Strömungsmessung Entfeuchtungsversuch Versuchstrocknungen - 2 Laubholzarten Restluftbestimmung
Dokumentennummer: T2 97 58
Signatur: 58 D°26


79. Titel: Technische und wirtschaftliche Aspekte der thermischen Verwertung von Alt- und Resthölzern in einem Sägewerk

Autor(en): Thoböll, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [72 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Das Sägewerk Fahlenkamp nutzt eine Unterschubfeuerung zur Entsorgung der nicht veräußerbaren Resthölzer der Holzarten Azobe und Bilinga. In der Untersuchung soll die Anlage so umgeplant werden, daß die gesetzlichen Grenzwerte sicher unterschritten werden und die Wirtschaftlichkeit der Anlage verbessert wird. Es wird der notwendige Investitionsbedarf ermittelt. Die Anlage wird in ihrem jetzigen Istzustand wirtschaftlich beschrieben. Dabei werden die Kosten durch Rechnungen aus den Jahren 1995 und 1996 ermittelt. Ausgehend von den Forderungen der TA-Luft und des Bundesimmissionsschutzgesetzes und deren Verordnungen werden verschiedene Szenarien entwickelt. In einer Schwachstellenanalyse werden dann die einzelnen Teile der Anlage technisch auf ihre Tauglichkeit für die neuen Szenarien unter der Berücksichtigung der formulierten Ziele betrachtet. Dabei wird ermittelt, welche Anlagentechnik zusätzlich beschafft werden muß, um die Ziele zu erreichen. Im Besonderen werden die Folgen, die sich aus einem 24 h/Tag-Betrieb der Kraft-Wärme-Kopplungsanlage für das Unternehmen ergeben, aufgezeigt. Abschließend sollen die wirtschaftlichen Folgen des Umbaus abgeschätzt werden.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 97 57
Signatur: 58 D°27


80. Titel: Darstellung der Substitutionsprozesse und ihrer Ursachen in den Zellstoff- und Papiermärkten der Bundesrepublik Deutschland

Autor(en): Schirp, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [175 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die aus Primärfasern gewonnenen Halbstoffe Holz- und Zellstoff wurden im Verlauf der letzten zwei Jahrzehnte in der deutschen Zellstoff- und Papierindustrie verstärkt durch Sekundärfasern aus Altpapier substituiert. Langfristig haben innerhalb des Rohstoff- und Produktmixes und der Marktstruktur dieses Industriezweiges weitere Substitutionsprozesse stattgefunden. In der Arbeit werden diese Prozesse bestimmt und anhand einer Literatur- und Datenrecherche auf unterschiedliche qualitative und quantitative Einflussfaktoren zurückgeführt. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt auf dem Rohstoff Altpapier, da dieser für die deutsche Zellstoff- und Papierindustrie herausragende Bedeutung hat. Holz ist trotz des Einsatzes von Recyclingfasern unverzichtbarer Rohstoff zur Herstellung von Zellstoff und Papier, da eine bestimmte Menge an Frischfasern bei jeder Wiederaufbereitung von Altpapier wegen der Verkürzung und Beschädigung der Sekundärfasern zugeführt werden muß. Daher ist von einem offenen Papierkreislauf zu sprechen. Auch ist die Verwendung von Altpapier dadurch begrenzt, daß die Qualitätsanforderungen der verschiedenen Papiersorten nur eine bestimmte Einsatzmenge dieses Rohstoffes zulassen. Im zweiten Kapitel dieser Arbeit wird zunächst der wirtschaftstheoretische Begriff der Substitution nach STREIT (1991) definiert und auf die betreffende Branche angewendet. Es schließt sich eine Beschreibung der Marktstruktur unter Berücksichtigung technologischer und ökonomischer Merkmale (drittes Kapitel) und eine Analyse des Rohstoff- und Produktmixes in der Zellstoff- und Papierindustrie (viertel Kapitel) an. Die Rohstoffeinsatzfaktoren werden bestimmt und in ihrer Zusammensetzung in den Produkten über mehrere Jahrzehnte zurückverfolgt. Die ökonomischen Determinanten der Substitutionsprozesse werden im fünften Kapitel untersucht. Die Preisentwicklungen der substitutiven Faserrohstoffe Industrieholz, Industrierestholz und Altpapier sowie des Halbstoffes Zellstoff werden beschrieben und gegenübergestellt.

Diplomarbeit VTIOEF
Dokumentennummer: T2 97 37
Signatur: 58 D°23


81. Titel: Untersuchungen zur Holzbildungsdynamik von Birke und Kiefer an der nördlichen Waldgrenze mit Hilfe der "Pinning"- Methode

Autor(en): Gellinek, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [79 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holzbiologie

In der Arbeit wurden Birken und Kiefern an der nördlichen Waldgrenze Skandinaviens auf ihre Wachstumsdynamik in der Vegetationsperiode 1996 untersucht. Von besonderem Interesse für den Zuwachs waren die Bedeutung des Standortes und eine "source/sink"-Beeinflussung durch Entlaubung/Entnadelung bzw. Triebentfernung.

Diplomarbeit VTIHTBB Betula pubescens spp. tortuosa
Dokumentennummer: T2 97 35
Signatur: 58 D°22


82. Titel: Erarbeitung einer Sachbilanz im Rahmen der Ökobilanzierung von Spanplatten am Beispiel eines Werkes

Autor(en): Krüger, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [164 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Studie wurde im Rahmen der Produkt- Ökobilanzierung von Holzwerkstoffen eine Sachbilanz für die Herstellung von Spanplatten am Beispiel eines Werkes erarbeitet. Hierbei wurde alle als umweltrelevant erachteten Stoff- und Energieströme, die im Jahre 1995 in dem untersuchten Spanplattenwerk aufgetreten sind und zu quantifizieren waren, systematisch erfaßt. Die ermittelten Input- und Outputströme wurden auf eine funktionale Einheit bezogen, welche als 1 cbm hergestellter Rohspanplatten definiert wird. Auf diese Weise werden Vergleiche mit zukünftig zu erarbeitenden Sachbilanzen für andere Werke, Herstellungsverfahren oder Produkte ermöglicht. Im Verlauf der Datenauswertung konnten außerdem Sachbilanzen für einzelne Teilprozesse, die in der Untersuchung als Submodule bezeichnet werden, erarbeitet werden. Bei den näher untersuchten Submodulen handelt es sich um die direkte Spänetrocknung sowie um die Plattenbeschichtung.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 97 34
Signatur: 58 D°19


83. Titel: Untersuchungen zur Holzbildungsdynamik von Buche und Robinie in Norddeutschland mit Hilfe der "pinning"-Methode

Autor(en): Möller, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [90 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holzbiologie

In der Arbeit sollte die Holzbildung bei Buche (Fagus sylvatica L.) und Robinie (Robinia pseudoacacia L.) mit besonderer Berücksichtigung der Dynamik innerhalb einer Vegetationsperiode untersucht werden. Außerdem sollte die "pinning"-Methode dahingehend geprüft werden, ob sie eine hohe zeitliche Auflösung der Holzbildung ermöglicht. Mit der "pinning"-Methode, die von Wolter (1968) eingeführt und insbesondere von japanischen Arbeitsgruppen (Kawana et al. 1974; Yoshimura et al. 1981; Kuroda und Shimaji 1985; Kuroda 1986; Nobuchi et al. 1995) aufgegriffen und weiterentwickelt wurde, erfolgte eine Verwundung der Versuchsbäume, auf die sie mit der Bildung modifizierten Gewebes reagierten. An den nach einer gewissen Reaktionszeit entommenen Proben konnten einige Teilschritte der Holzbildung und auch ihr zeitlicher Ablauf nachvollzogen werden.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T2 97 36
Signatur: 58 D°21


84. Titel: Langzeitwirkungen von Astungen im Holz von Linde und Rosskastanie

Autor(en): Stobbe, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [64 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holzbiologie

Bäume werden im städtischen Bereich häufig zur Herstellung der Verkehrssicherheit oder des Lichtraumprofils geastet. Derartige Eingriffe stellen immer eine Verletzung für den Baum dar, die eine Verfärbung des direkt angrenzenden Holzes mit anschließendem Pilzbefall zur Folge hat. Seit Mitte der 80er Jahre wird der Astringschnitt empfohlen, da hier im Vergleich zum stammparallelen Schnitt eine geringere Verfärbung und eine schnellere Überwallung der Wunde erfolgt. Diese Erfahrung basiert auf verschiedenen Kurzzeitversuchen, die an mehreren Baumarten ein bis drei Vegetationsperioden nach der Astung durchgeführt worden sind. Ziel dieser Arbeit war es, die Wundreaktionen an zwei unterschiedlich effektiv kompartimentierenden Baumarten neun Jahre nach der Astung makroskopisch und mikroskopisch zu untersuchen. Hierzu wurden insgesamt 87 Astungswunden an Sommer- und Winterlinde sowie an Roßkastanie geöffnet, von denen 47 auf Astring und 40 stammparallel geschnitten worden waren. Bei den Sommerlinden wurde zudem bei 11 Schnitten das Wundverschlussmittel LacBalsam eingesetzt. Es wurden die Überwallung, die Kambialnekrosen am unteren Wundrand, die Wundgröße, Ast- und Stammdurchmesser, Astabzweigungswinkel, die Verfärbungsfläche auf der radialen Spaltfläche und die Verfärbungstiefe gemessen und nach Baumart und Schnittführung miteinander verglichen.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T2 97 20
Signatur: 58 D°13


85. Titel: Bestimmung und Analyse der strukturellen Entwicklung des Fasermarktes in Nordamerika. Eine Beschreibung der Fasermarktstrukturen und ihrer Entwicklung

Autor(en): Groß, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [199 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Holz ist der Faserrohstoff für die Erzeugung von Primärfasern für die Papier und Pappe erzeugende Industrie. Andere Faserrohstoffe finden gegenwärtig nur geringe Verwendung. Die Primärfasererzeugung in Nordamerika ist der Hauptabnehmer für Holz aus der Forst- und Holzwirtschaft. Daher sind beide Seiten stark voneinander abhängig. Gegenwärtig erscheint mit der Holzwerkstoffindustrie ein Konkurrent der Papier und Pappe erzeugenden Industrie auf dem Faserholzmarkt.

Diplomarbeit VTIOEF
Dokumentennummer: T2 97 18
Signatur: 58 D°16


86. Titel: Untersuchungen zur Xylemwasserleitung ausgewählter tropischer Wirtschaftsbaumarten in Zentralamazonien

Autor(en): Erbreich, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [90 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen eines deutsch-brasilianischen Forschungsvorhabens (SHIFT-Programm) werden native Wirtschaftsbaumarten im Hinblick auf nachhaltige Nutzungsmöglichkeiten unter Plantagenbedingungen auf degradierten Flächen untersucht. Diese Untersuchungen werden an der 30 km von Manaus, der Hauptstadt des Bundesstaates Amazoniens (Brasilien), entfernt gelegenen Forschungseinrichtung CPAA/EMBRAPA durchgeführt. Der Standort weist eine deutliche Jahresdynamik im Bodenwasserangebot auf, die wahrscheinlich einen wesentlichen Standortfaktor für das Wachstum und die Holzbildung der Bäume darstellt. Für die Beurteilung von möglichen Managementmaßnahmen in agroforstlichen Mischkulturen wurde deshalb an den bedeutenden tropischen Wirtschaftsbaumarten Carapa guianensis, Dipteryx odorata und Hymenaea courbaril die Xylemwasserleitung der Bäume untersucht, um hieraus Rückschlüsse auf die Auswahl angepaßter Baumarten für den Anbau in Mischkultursystemen ziehen zu können. Aus der Versuchsfläche wurden aus zwei verschiedenen Pflanzsystemen für die Untersuchungen 5-jährige Bäume von Carapa, Dipteryx und Hymenaea ausgewählt. Bei den Pflanzsystemen handelt es sich zum einen um einen für Versuchszwecke angelegten Blockversuch (Monokultursystem = System 1) und zum anderen um eine Anreicherung einer bestehenden Sekundärvegetation (System 2). Um die Xylemwasserleitung charakterisieren zu können, wurde das Stammholz der Bäume qualitativ und quantitativ holzanatomisch untersucht.

VTIHTBB; Tropische Laubholzarten; Versuchsanbauten; holzanatomische Strukturbeschreibungen; wasserleitende Xylemquerschnittfläche; Charakterisierung; Farbmarkierung; Mazeration; Gefäße; Dimensionen; Verteilung; Stammxylem; Permeabilität für Wasser; Xylemwasserfluß; Bestimmung nach Granier
Dokumentennummer: T2 97 114
Signatur: 58 D°31


87. Titel: Dichteverteilung über Fläche von Oriented Strand Board

Autor(en): Pielasch, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [111 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In den letzten Jahren nahm die Verwendung von OSB-Platten in vielen Einsatzbereichen in starkem Maße zu. Eine wichtige Eigenschaft dieses Produktes ist die Rohdichte, da sie einen dominierenden Einfluss auf die Standardeigenschaften zur Bemessung von Spanwerkstoffen ausübt (Brinkmann 1982). Insbesondere bei OSB schwankt die Rohdichte jedoch erheblich innerhalb der Platte und führt damit zu Qualitätsproblemen. Bei der Untersuchung im Rahmen dieser Arbeit wurde die Schwankung der Rohdichte mit Hilfe des gravimetrischen Meßverfahrens und des Meßverfahrens mittels Gamma-Strahlung ermittelt. Beide Verfahren eigneten sich gleichermaßen und gaben übereinstimmende Ergebnisse. Für weitere Untersuchungen kann daher das "On-Line" Meßverfahren mittels Gamma-Strahlung angewendet werden.

Spanwerkstoffe - technische Eigenschaften Einflussfaktoren OSB geschichtliche Entwicklung Materialeigenschaften Herstellungsprozeß Dichte Verteilungen vertikales - horizontales Dichteprofil horizontales Dichteprofil Modellierung - Analyse Computersimulation Messungen Rohdichte Bestimmung Methoden Laborplatten - kommerzielle OSB Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 97 110
Signatur: 58 D°29


88. Titel: Untersuchungen zur selektiven Aufnahme und quantitativen Verteilung der Schutzmittelkomponenten Chrom und Kupfer in Kiefernholz am Beispiel eines CKB-Salzes

Autor(en): Jüngel, P.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [239 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holzbiologie

Durch Versuche mit Vakuumtränkung von flächenversiegelten Probenkörpern wurde deutlich, daß Veränderungen im Wirkstoffgehalt von Tränklösungen auch bei Anwendung von Druck zur Schutzmitteleindringung auftreten. Diese Veränderungen im Wirkstoffgehalt der Tränklösungen sind jedoch für Chrom als auch für Kupfer sehr gering. Diese Unterschiede zeigten sich bei der Meßwerteerfassung in Größenordnungen der zweiten Kommastelle. Für alle Untersuchungen wiesen die Ergebnisse die gleiche Tendenz auf. Generell traten für Chrom Konzentrationsminderungen auf. Diese sind mit einem selektiven Entzug des Wirkstoffes durch das Holz zu erklären. Für Kupfer wurden konstante Konzentrationen oder minimale Konzentrationserhöhungen festgestellt. Durch diese für Chrom und Kupfer entgegengesetzte Tendenz wird das Wirkstoffverhältnis in der Tränklösung verändert. Allgemein sank das Wirkstoffverhältnis von 1 (vor der Tränkung) auf 0,96...0,98 (nach der Tränkung) und ist demzufolge verändert.

Kiefer Probenmaterial Herkunft Finnland - Norwegen Imprägnierung Vollholz - Späne CKB-Salz "impralit CCO flüssig" Tauchtränkung Vakuumtränkung Vollholzproben Flächenversiegelung Schutzmitteleindringung - Einflussfaktoren selektive Wirkstoffaufnahme Vollholz - Holzspäne Analyseverfahren AAS ICP-OES Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T2 97 113
Signatur: 58 D°30


89. Titel: Untersuchungen zur Wasseraufnahmekapazität von Haushaltsküchentüchern

Autor(en): Kühne, L.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [124 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel dieser Arbeit war es, eine Steigerung der Wasseraufnahmekapazität von Prüfblättern unter Variation des eingesetzten Faserstoffes sowie der Herstellungsparameter im Hinblick auf eine mögliche Produktverbesserung in der Küchenrollenherstellung zu erreichen. Durch Modifikationen der Prüfblattherstellung wurden hierbei die Einflüsse des bei der Trocknung einwirkenden Druckes, des Einsatzes von Nassfestmittel, der Wirkung oberflächenspannungsreduzierender Mittel sowie einer Teilbeaufschlagung von Fasern mit Nassfestmittel untersucht. In diesem Zusammenhang wurde insbesondere nach einer Möglichkeit gesucht, die hervorragenden Wasseraufnahmeeigenschaften von CTMP- Stoffen trotz des Einsatzes von Nassfestmittel aufrechtzuerhalten. Durch vergleichende Analysen wurden darüber hinaus Hinweise auf die Ursachen eines unterschiedlichen Wasseraufnahmevermögens von CTMP und HTCTMP gewonnen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 97 558
Signatur: 58 D°5


90. Titel: Untersuchungen zur Bleiche von Sekundärfaserstoffen unter Berücksichtigung der Wasserqualität

Autor(en): Reinholdt, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [130 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In dieser Arbeit wurden die Prinzipien einer modernen Wasserkreislaufführung und Möglichkeiten zur weitergehenden Abwasserreinigung, um die Wasserkreisläufe noch stärker einzuengen, dargestellt. - Die beiden Vorgaben, die Steigerung des Altpapiereinsatzes und die Einengung der Wasserkreisläufe, bedingen eine Optimierung der Bleiche innerhalb des Stoffaufbereitungssystems.- Ziel der experimentellen Untersuchung war es, über die Optimierung von zwei Altpapierstoffen, holzstofffrei und holzstoffhaltig, zu einem Vergleich der beiden Stoffe zu kommen. Daneben wurde durch die Optimierung der Bleiche der beiden Altpapierstoffe eine Grundlage geschaffen, um bei der anschließend durchgeführten Untersuchung über den Einfluss von Prozeßwässern auf die Bleiche das Verhalten von Altpapierstoffen besser einschätzen zu können. Als Parameter zur Kennzeichnung der Bleicheffektivität diente der Weißgrad und als Parameter zur Kennzeichnung der Wasserbelastung der CSB-Wert.

Diplomarbeit Diplom-Holzwirt VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 97 1117
Signatur: 58 D°12


91. Titel: Untersuchungen zu den Ursachen von Mattstellen bei der Verpressung von melamin-formaldehydgetränkten Dekorpapieren

Autor(en): Stark, P.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [104 p.]
Publikationsjahr: 1997
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Hauptaufgabe dieser Arbeit lag darin, das Melamin- Formaldehydharz MW 550 auf sein Aushärteverhalten hin zu untersuchen sowie die Einflüsse der einzelnen Additive auf das Harz herauszufinden, um gegebenenfalls so die Ursache für einen bei der Laminatherstellung auftretenden Grauschleier herauszufinden. - Als wichtigste Meßmethode wurde die DSC-Messung eingesetzt. Diese zeichnet sich dadurch aus, daß sie die unterschiedlichen Aushärtungsgrade des Harzes aufzeigen kann. Nachdem die problematischen Einflüsse des Wassers, der Probenmengen für die Vorkondensation sowie auch für die Hauptmessungen beseitigt werden konnten, zeichnete sich diese Methode auch durch eine gute Reproduzierbarkeit aus. - Anhand von Messungen an Mischungen von typischen Additiven aus der Dekorpapierherstellung mit Melamin-Formaldehydharz-Premix sowie zum Vergleich von Messungen an Mischungen, in denen zusätzlich Zellstoff eingemischt wurde, konnte aufgezeigt werden, daß die Additive einen ganz erheblichen Einfluss auf die Aushärtung des Harzes besitzen, welcher aber in Anwesenheit von Zellstoff kaum noch von Bedeutung ist. Die Imprägnate aus industrieller Produktion, welche als Laminat den erwähnten Grauschleier zeigten, konnten dann durch DSC-Messungen identifiziert werden. Dieses Ergebnis konnte leider durch folgende Messungen von im Pilotmaßstab hergestellten Imprägnaten, mit und ohne Fehler bei der folgenden Verpressung, nicht bestätigt werden. - Es zeigt sich, daß die DSC-Methode für diese Problematik nicht geeignet ist, da die Ursache des Grauschleiers nicht im Kondensationsverhalten des Harzes zu finden ist. - Neben der DSC- Methode wurden auch andere Methoden gewählt, um die Ergebnisse der DSC-Analytik zu ergänzen und um erhaltene Meßergebnisse bestätigen zu können. Angewandt wurden FTIR-Spektroskopie, UV-Spektroskopie, Oberflächenmessungen sowie Raster-Elektronen-Mikroskopie.

Diplomarbeit/Diplom-Holzwir tin VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 97 1118
Signatur: 58 D°10


92. Titel: Ökobilanzierung der Firma Kjelstad Sagbruk und Hovleri A S, nach dem Ansatz der IÖW-Ökobilanzierungspolitik

Autor(en): Lutzer, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [120 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit wurde eine betriebsbezogene Ökobilanzierung der Firma Kjeldstad Sagbruk und Hoevleri in Norwegen durchgeführt. Ziel und Gegenstand der Untersuchung war die Erfassung der umweltrelevanten Stoff- und Energieströme. Die Erfassung, Analyse und anschließende Bewertung der Ergebnisse dokumentiert den aktuellen Stand des Unternehmens unter ökologischen Gesichtspunkten für den Bilanzzeitraum 1994. Die Datenaufnahme erfolgte während eines viermonatigen Firmenaufenthalts. - Die betriebsbezogene Bilanzierung erfolgte auf der Grundlage der Ökobilanzierungsmethodik des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Nach dieser Methode wurde die Arbeit in Teilbilanzen Betriebs-, Prozesss- Produkt- und Standortbilanz untergliedert. Die ökologische Bewertung der eingesetzten Stoffe und Energien erfolgte mit Hilfe der ABC-Analyse. Die Ergebnisse der vier Teilbilanzen bilden somit die Grundlage für die ökologische Gesamtbewertung des untersuchten Betriebs.

Betriebsbezogene Ökobilanzierung Methodik ABC-Analyse ökologische Bewertung Stoffe- und Energieströme Hauptrohstoff Holz Gesamtinput Primärenergie ökologische Gesamtbewertung Betriebsbilanz nachwachsender Energieträger Holz Problembereiche Holzschutzmittel Transportwege Entsorgung Hilfs- und Betriebsstoffe Abfallpolitik Emissionsmengen Einsparpotentiale ökologische Problembereiche umweltfreundliche Alternativen Umweltmanagement
Dokumentennummer: T1 97 670
Signatur: 58 D 9


93. Titel: Grundlagen zu Nutzungskonzepten für die häufig in Paraguay vorkommende Palmenart Copernica alba

Autor(en): Petersen, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [296 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Karanda'y Palme steht in großer Anzahl in Paraguay und dem südamerikanischen Chaco zur Verfügung. - Angesichts der Tatsache der ständig sinkenden Mengen der zur Verfügung stehenden Holzarten in der Region stellt das Palmenholz eine Alternative für die Verwendungszwecke dar. - Das "Holz" der Palmen zeigt zwar einerseits Ähnlichkeiten zum Holz der Dikotyledonen, weist aber auch grundlegende Unterschiede zu diesem auf. Als Vorteile können genannt werden: 1) gute Verfügbarkeit; 2) gerader Wuchs; 3) gute Ausbeuten; 4) keine Anistropie; 5) wenig Verwerfungen beim Trocknen; 6) unterschiedliche Rohdichten für verschiedene Verwendungen. Lezteres kann aber auch die Verarbeitung erschweren und die Nutzung wegen der daraus resultierenden unterschiedlichen physikalisch-mechanischen Eigenschaften beeinträchtigen.

VTIHTBP Paraguay Vegetation Palmenvorkommen Copernica alba; botanische Klassifizierung Verbreitung Vorrat Habitus Dimensionen Regeneration Wachstum bisherige Nutzungen Holzstruktur Holzeigenschaften chemische Bestandteile Holztrocknung tierische - pflanzliche Schädlinge Imprägnierung Zellstoff - Papierherstellung; Holzverkohlung Wachs Nutzung Decksplanken Herstellung - Verfügung potentielle Verwendungsmöglichkeiten Schnittholz Möbel Profilholz Parkett Verpackungen Kunsthandwerk
Dokumentennummer: T1 97 757
Signatur: 57 D 31


94. Titel: Untersuchungen zur Optimierung des Organocellverfahrens und die TCF-Bleiche der Zellstoffe

Autor(en): Neumann, U.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [117 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Herbst 1995 kam es zu einem Zusammentreffen, an dem Vertreter aus dem Bereich Anlagenbau, Vertrieb, Marketing, Forschung und Technologie sowie ein potentieller Zellstoffabnehmer teilnahmen. Ziel dieser Sitzung war es, dem potentiellen Investor die wirtschaftlichen, verfahrenstechnischen und technologischen Möglichkeiten des Organocell-Verfahrens aufzuzeigen und damit für die deutsche Zellstoffproduktion im Allgemeinen und für Kelheim im Besonderen eine Perspektive zu eröffnen. Das Ergebnis dieser Zusammenkunft war, dass das Organocell-Verfahren in Kelheim weiter zum Einsatz kommen sollte. Da jedoch der zweistufige Prozess beim Bau der Anlage in Kelheim in einen einstufigen Prozess umgewandelt wurde und dieser bis zum Zeitpunkt des Konkurses der Bayrisch Zellstoff nicht optimiert werden konnte, traten bei der Anwendung dieses Verfahrens gravierende Probleme auf. Darum wurde beschlossen, die Optimierung dieses Organocell-Prozesses unter den spezifischen Bedingungen der existierenden Anlagen in Kelheim zum Thema dieser Diplomarbeit zu machen. Das Ziel der Diplomarbeit bestand darin, den Organocell-Aufschluss zu optimieren, die Zellstoffe chlorfrei zu bleichen und somit ein marktfähiges Produkt für den Fluff- und eventuell auch für den Papierzellstoffmarkt zu entwickeln.

VTIHTBC Organocell-Verfahren Entwicklung Zellstoffwerk Kelheim - Anlagenbeschreibung Organocellkochung - Bleichprozess - Reaktionen Prozessoptimierung Versuche - Rohstoff Kiefernholz optimierte Bedingungen Übertragung auf Fichte Vergleichsversuche Aufschluss - Bleiche Zellstoffeigenschaften
Dokumentennummer: T1 97 759
Signatur: 57 D 33


95. Titel: Vergütung von Parketthölzern mit wasserbasierten Harzen

Autor(en): Fahrenbach, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [137 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen der Diplomarbeit wurden die Parameter für eine erfolgreiche Härtevergütung von Holzlamellen mit wasserbasierten Aminoplastharzen mit dem Ziel optimiert, einen maximalen Vergütungsgrad bei gleichzeitig minimaler Formaldehydemission aus daraus hergestelltem Parkett zu erzielen. - Nach einer Vorauswahl wurden vier Harze (Harnstoff- bzw. Melaminharze) in die Untersuchungen einbezogen, von denen sich zwei als besonders geeignet erwiesen. - Eine ausreichende Steigerung der Härte ließ sich bei völliger Durchtränkung der Lamellen mit Harzlösung erreichen. Die beiden untersuchten Pappelarten und das Kiefer-Kernholz nahmen wegen ihrer schlechten Tränkbarkeit nicht die erforderlichen Festharzmengen auf, so dass der Einsatz dieser Hölzer als vergütetes, hochbeanspruchtes Parkett nicht möglich erscheint. - Dagegen ließen sich bei den wegsamen Kiefer-Splint- und Buche-Lamellen beachtliche Härtesteigerungen erzielen, die für einen derartigen Verwendungszweck erforderlich sind. - Es zeigte sich, dass unter den hier eingestellten Versuchsbedingungen entgegen den Angaben der Hersteller keine Zugabe von Härtungsbeschleunigungen nötig war. Damit entfiel die in der Praxis oftmals entscheidende Topfzeitproblematik, und es ergaben sich Verwendungszeiträume der Harze, die der Lagerstabilität entsprechen (zwischen 6-12 Wochen). - Zur Ermittlung der Formaldehydemission wurde, in Anlehnung an die Flaschenmethode des WKI-Braunschweig, eine den Besonderheiten der Parkettanwendung entsprechende Flaschenmethode entwickelt (BFH-Flaschenmethode). Es konnte ein verlässlicher Zusammenhang zwischen dem Prüfkammerverfahren (Referenzverfahren) und der BFH-Flaschenmethode ermittelt werden.

VTIHTBB Holzbearbeitung; Parketthölzer Holzarten Prüfkörper Harze Härter Harze Modifikationen - Mischungsverhältnisse Topfzeit Ermittlung Härte Messung Brinell-Härte Lamellen Tränkverfahren - Aushärtung Formaldehydabgabe Messung Tränkmittel - Festharz Aufnahme vergütete Lamellen Hygroskopizität - Verarbeitungseigenschaften Fertigparkett Eigenschaften
Dokumentennummer: T1 97 198
Signatur: 57 D 42


96. Titel: Untersuchung über die Ursachen einer Verfärbung von Buchenholz (Fagus sylvatica (L.)) während des Kochens als Vorbehandlung für die Furnierherstellung

Autor(en): Otten, U.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [79 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit hatte zum Ziel, die Ursachen für eine beim Kochen als Vorbereitung für die Furnierherstellung auftretende blauschwarze Verfärbung bei Buche aufzuklären. Die Lagerbedingungen und Kochvorgänge wurden simuliert sowie vergleichende Untersuchungen an unverfärbtem und verfärbtem Holz vorgenommen. Die Schritte Wald, Transport, Nasslagerung, Vorbereitung zum Kochen, Kochen und Recyclingkreislauf wurden mit ihren Auswirkungen auf die Verfärbung diskutiert. - Die blauschwarzen Verfärbungen im Furnier stimmen mit Bereichen erhöhten Eisengehaltes überein. Kupfer, Zink, Mangan und Kobolt erzeugten bei Kontakt mit Buchenholz keine blauschwarzen Verfärbungen. - Das Frischwasser hatte eine Eisenkonzentration unterhalb der Nachweisgrenze. Es reicherte sich beim Kochen sowie durch Umpumpen und Lagern in den Tanks mit Eisenionen an. Unterschiedliche Quellen für Eisenionen wurden nachgewiesen (S-Haken, Metallbänder, Bodenablagerungen am Hirnende des Stammes, Wassertanks). - Die beim Kochen aufgenommene Wassermenge war von der Ausgangsholzfeuchte abhängig. Die Front des eindringenden Wassers war nicht mit der Tiefe der Verfärbung identisch, sondern eilte ihr voraus. Je höher die Eisenkonzentration im Wasser und je größer die aufgenommene Wassermenge, desto tiefer drang die Verfärbung im Holz vor und um so mehr reicherte sich das Eisen im Holz an.

VTIHTBP Messerbuche Furnierindustrie Buchenfurnier blauschwarze Verfärbung Recyclingwasser Kochgrube Flockungshilfsmittel pH-Wert Wertminderung Qualitätsverlust Lichtmikroskopie
Dokumentennummer: T1 97 762
Signatur: 57 D 40


97. Titel: Struktur und Entwicklung des Marktes für Küchenmöbel in der BRD

Autor(en): Dombos, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [101 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Für Küchenhersteller gibt es verschiedene Möglichkeiten der Vertriebspolitik. Sie können sich bei den Absatzwegen im Wesentlichen für den Direktverkauf, den Vertrieb über Wiederverkäufer oder für eine Kombination aus beidem entscheiden. Der Massenanbieter ohne bemerkenswerte Markenprofilierung wählt in der Regel Absatzmittler aus, die ihm eine breite Marktpräsenz und die Ausschöpfung aller Absatzmöglichkeiten garantieren. - Hersteller hochwertiger Produkte - besonders Markenhersteller - vertreten eine selektive Vertriebsstrategie. Sie suchen gezielt nach Händlern, die eine Verwirklichung ihrer Marken-, Preis- und Servicephilosophie unterstützen. Der Nachteil der begrenzten Marktausschöpfung soll durch die Realisierung eines höheren Preisniveaus ausgeglichen werden. - Die entscheidenden Kriterien bei der Wahl des richtigen Handelspartners sind damit die Attraktivität des Partners (z.B. Image, Niveau) sowie die Stärke des Herstellers gegenüber dem Händler (Lieferanteil am Gesamtumsatz, Ausstellungsfläche für Musterküchen). Das Prinzip des Händler-Portfolios zeigt: je höher die Attraktivität des Händlers und je stärker die Position des Herstellers bei diesem Händler eingeschätzt wird, desto geeigneter ist der Handelspartner. Die Beurteilung der Attraktivität und der Unternehmensposition basiert auf rein subjektiven Richtlinien, weshalb jeder Hersteller zu einer individuellen Einschätzung des Handelspartners kommt.

VTIOEF Küchenmöbelmarkt - Grundlagen Definitionen Küchen - Anforderungen Küchen Herstellung Marktentwicklung - Zeitraum 1970-1994 Produktion Außenhandel Inlandsverfügbarkeit Markt - Einflussfaktoren Verbrauchsindikatoren Wohnbevölkerung Privathaushalte verfügbares Einkommen Wohnungsbau Entwicklung Möbel Hersteller Vermarktung Vertriebswege - Grundzüge - Entwicklung
Dokumentennummer: T2 97 55
Signatur: 58 D 24


98. Titel: Untersuchungen zur Entwicklung einer Prüfmethode zur Bestimmung der Tränkbarkeit von Holz

Autor(en): Schubach, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [93 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holzbiologie

Die Tränkbarkeit verschiedener Holzarten, des Kern- und Splintholzes sowie des Früh- und Spätholzes kann wegen seiner inhomogenen Struktur sehr unterschiedlich sein. - In der Holzschutzpraxis ist es wichtig, diese Tränkbarkeitsunterschiede zu kennen und vergleichen zu können. Das Problem einer solchen Festlegung ist, dass die Angaben mangels eines standardisierten Prüfverfahrens nicht vergleichbar und teilweise auch nicht nachvollziehbar sind. Hierfür ist die Erarbeitung einer Prüfmethode zur Tränkbarkeit erforderlich. - In der Diplomarbeit wurde ein Vorschlag erarbeitet, wie Tränkbarkeit geprüft und klassifiziert werden könnte.

VTIHTBB Tränkbarkeitsunterschiede 21 Holzarten Prüfverfahren Probenform Standardisierung Wirkstoffaufnahme Aufnahmemenge Vakuumtränkung Eindringtiefe CK Cu-HDO TBTO
Dokumentennummer: T1 97 1122
Signatur: 58 D 15


99. Titel: Verwölbung von Gemäldetafeln - Orientierende Untersuchungen zu Ursachen und Mechanismen

Autor(en): Hartl, L.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [94 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wurden einige Aspekte der Verwölbung von Gemäldetafeln untersucht. Durch Vermessen der Oberflächen verwölbter, originaler Gemäldetafeln mit einem Laser erfolgte eine genaue Zustandsbeschreibung der komplexen Verformungen. Um Hinweise auf Einflussgrößen auf die zugrundeliegenden Vorgänge zu erhalten, wurden den Verwölbungskurven Beschreibungen von Holz, Tafelkonstruktion und Malschicht gegenübergestellt. Mikroskopische Untersuchungen des Holzes ergaben Aussagen über Besonderheiten und Schäden an der anatomischen Struktur. Die makroskopische Begutachtung lieferte Informationen über den allgemeinen Zustand, die Konstruktion der Tafel und die Malschicht.

VTIHTBB Holzbiologie Gemäldetafeln Jahrringchronologie Datierung Reaktionsholz Verwölbung Parkettierung Sorptionsverhalten Alterung Verformung Klimaschwankungen Restaurierung Zuckeranalyse Gaschromatographie Extraktionen
Dokumentennummer: T1 96 797
Signatur: 57 D 26


100. Titel: Verbände und Organisationen der Forst- und Holzwirtschaft in Deutschland

Autor(en): Krämer, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [111 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Diplomarbeit und Primärdatenerhebung im Fachbereich Ökonomie der Universität Hamburg ist Teil einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Holzforschung e.V. zur Optimierung der Interessenvertretung von Forst und Holz. - Eine kurze Literaturübersicht thematisch ähnlicher Studien verdeutlicht den methodisch-vergleichenden Ansatz dieser Arbeit. Als terminologische Grundlage werden Begriff, Typologie, Rechtsgrundlage, Struktur und wirtschaftspolitische Interessenvertretung der Verbände erläutert. - Hauptziel der Arbeit ist die Erfassung und Systematisierung aller an der Interessenvertretung von Holz beteiligten Interessengruppen innerhalb der Forst- und Holzwirtschaft. - Dazu wurde eine Adressenrecherche sowie eine Primärdatenerhebung an 255 Verbände und Organisationen nach einem für alle Befragten einheitlichen Frageboden zur Erfassung und Optimierung des Verbandswesens durchgeführt. - Die Ergebnisse der Organisationsdaten aus insgesamt 84 Fragebogenauswertungen der Fragen 1 bis 5, 9 bis 11, 13 und 15 wurden zusammengefasst. Aus dieser empirisch-deskriptiven Datenbasis wurden drei methodisch vergleichende Modelle zur Erfassung und Systematisierung des Verbandswesens entwickelt.

VTIOEF Forstpolitik Wirtschaftsverbände Interessenvertretung Fragebogen Datenauswertung Klassifizierungssystem Verbandswesen staatliche Institutionen Verflechtungen Landesforstverwaltungen Adressenrecherchen Rechtsgrundlage Zuständigkeit
Dokumentennummer: T1 96 799
Signatur: 57 D 28


101. Titel: Aufbau und Erprobung einer Spektren-Datenbank für organische Holzschutzmittel-Wirkstoffe mit Hilfe der Gaschromatographie/Massenspektrometrie

Autor(en): Fink, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [41 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit sollte untersucht werden, ob und wieviele organische Holzschutzmittel-Wirkstoffe, die in den letzten Jahrzehnten in der Bundesrepublik Deutschland eingesetzt worden sind, schnellanalytisch mit Hilfe eines mobilen Gaschromatographen/Massenspektrometers (MM1) qualitativ nachgewiesen werden können. - Dazu wurden bisher gemachte Recherchen über Art und Einsatzzeit organischer Wirkstoffe aufgegriffen und vervollständigt. Von den recherchierten Wirkstoffen wurden möglichst viele sowohl über den Chemikalienhandel als auch durch Anfragen an Holzschutzmittelhersteller beschafft. - Es wurden 84 organische Wirkstoffe ermittelt, von denen 56 rechtzeitig besorgt werden konnten. Von 49 der 56 vorhandenen Wirkstoffe konnten Massenspektren aufgenommen werden. Diese wurden zu einer Spektren-Datenbank zusammengefasst. Vier der restlichen sieben Wirkstoffe, die keine eindeutigen Massenspektren ergaben, werden zu den hetero-organischen Wirkstoffen gezählt. Hierbei kann das Metallion mit Hilfe anorganischer Analyseverfahren nachgewiesen werden. - Abschließend wurden, soweit dies im Rahmen der verfügbaren Zeit möglich war, Spektren einiger Holzproben erstellt, die vor zwei bzw. 10 Jahren an der BFH zu Analysezwecken mit definierten Wirkstoffen bzw. Holzschutzmitteln behandelt und teilweise Praxisbedingungen ausgesetzt worden waren. Diese wurden mit den Referenzspektren der Datenbank verglichen.

VTIHTBB; Holzschutz; organische Wirkstoffe; Massenspektren Analyseverfahren Retentionszeiten Holzstaub Holzspäne Kalibrierung Schnellanalytik Spektren-Datenbank
Dokumentennummer: T2 96 517
Signatur: 57 D 22


102. Titel: Untersuchungen zum enzymatischen Deinking von Altpapier

Autor(en): Schorn, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [116 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der Untersuchung war es, die Ergebnisse an Rohmaterialien zu überprüfen, die sich aus den unteren Altpapiersorten zusammensetzen. Ausgangsstoff waren ein gemischtes Altpapier, das zu 50 % aus Ilustrierten/Katalogen und zu 50 % aus Zeitungspapier nord- und süddeutschen Ursprungs bestand. Der Altpapierstoff sollte in seiner Struktur einem durchschnittlich in einer deutschen Altpapieraufbereitungsanlage eingesetztem Material entsprechen. Für speziellere Untersuchungen wurde 100 % bedrucktes Zeitungspapier ("Frankfurter Allgemeine Zeitung") eingesetzt. - Für die Flotationsuntersuchungen zum enzymatischen Deinking kamen als Enzympräparate ein Enzymgemisch, das hauptsächlich aus Cellulose und Hemicellulasen bestand, eine modifizierte Endoglucanase sowie eine Lipase zur Verwendung. Alle Enzyme waren von den Herstellern für das enzymatische Deinking empfohlen und im neutralen bis leicht alkalischen pH-Bereich aktiv. - Für die Untersuchungen wurde das Altpapier desintegriert und die Enzyme während des Aufschlagens in den Pulper zudosiert. Es folgte entweder eine Einwirkzeit bevor weiter aufgeschlagen wurde oder es wurde hierauf verzichtet. Nach einer Reaktionszeit schloss sich die Flotation des Altpapierstoffes an. - Zusätzlich zur enzymatisch unterstützten Aufbereitung wurden die Stoffe auch vergleichend alkalisch mit Standardchemikalien deinkt. - Während am gemischten Altpapier die Möglichkeit des gleichzeitigen Einsatzes von Enzymen und Standardchemikalien überprüft wurde, wurde das Zeitungspapier enzymatisch im neutralen Bereich aufgearbeitet.

VTIHTBC Holzchemie enzymatische Zellstoffbleiche Altpapiererfassung Papiereigenschaften Deinkingprozess Druckfarben Biodeinking Cellulasen Xylanasen Lipasen Pilzkulturen Enzymaktivität Zeitungspapier Festigkeit
Dokumentennummer: T2 96 506
Signatur: 57 D 23


103. Titel: Vergütung von Holz mit wasserlöslichen Harzen für die Verwendung im Außenbereich

Autor(en): Sailer, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [185 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wurde das Eindringvermögen, das Auswaschverhalten und die Resistenzerhöhung gegenüber Basidiomyceten und Moderfäulepilzen an Proben der einheimischen Holzarten Pinus sylvestris und Fagus sylvatica nach Tränkung mit drei verschiedenen wasserlöslichen Harztypen untersucht. Insbesondere sollte ihre Eignung für eine Anwendung im Außenbereich überprüft werden. Als weiteres Kriterium für die Vergütungsqualität wurde das Quell- und Schwindverhalten von mit den verschiedenen Harzen getränkten Proben ermittelt. Hierfür wurde Pinus radiata als dritte Holzart in die Untersuchungen einbezogen.

VTIHTBB Holzschutz Kiefernholz Buchenholz Tränkung 3 wasserlösliche Harztypen Alkydharze Polyurethanharze formaldehydhaltige Harze Eindringvermögen Auswaschverhalten Resistenzerhöhung gegen Pilzbefall Anwendung im Außenbereich Quellverhalten Schwindverhalten
Dokumentennummer: T2 96 594
Signatur: 57 D 25


104. Titel: Anatomische Veränderungen bei Kiefer (Pinus sylvestris L.) nach Ozon-Begasung

Autor(en): Stiller, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [82 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holzbiologie

Seit knapp 20 Jahren wird im Rahmen der Waldschadensforschung der Einfluss gasförmiger Luftschadstoffe - unter denen das Ozon zunehmend in den Blickpunkt des Interesses gerät - insbesondere auch in Hinblick auf ihre Auswirkungen auf quantitative und qualitative Holzmerkmale untersucht. In wachsendem Maße wurde die Bedeutung genetisch uniformen Materials erkannt, welches es ermöglicht, gezielt die Stärke eines Einflussfaktors auf die Variation bei bestimmten Merkmalen hin zu untersuchen. Auf diese Weise lässt sich in Versuchen ermitteln, inwieweit die Merkmalsvariation durch den Genotyp bzw. durch den Umweltfaktor bestimmt wird. Letztere Komponente repräsentiert in kontrollierten Begasungsversuchen den Einfluss des vermeintlichen Schadgases. - Grundlage für die Untersuchungen ist ein im Jahre 1991 durchgeführtes Begasungsexperiment an Kiefernklonen (Pinus sylvestris), welche zwölf Wochen lang der Einwirkung unterschiedlich hoher Ozonkonzentrationen (150 mikrogramm/cbm und 300 mikrogramm/cbm) ausgesetzt waren.

VTIHTBB Forstschutz; Kiefer Begasungsversuche Bonituren Gaswechselmessungen Zuwachs O3 Histometrie Bildanalyse Analyseprogramm OCRAM Lichtmikroskopie Varianzanalyse Zelldimensionen Assimilatverfügbarkeit
Dokumentennummer: T1 96 528
Signatur: 57 D 21


105. Titel: Vergleich der akzessorischen Bestandteile im Kernholz und in der Verkernungsanomalie "Included sapwood" von Juniperus virginiana L.

Autor(en): Klupsch, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [73 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holzbiologie

Im rotbraunen bis rotvioletten Kernholz von Juniperus virginiana L. treten regelmäßig splintartig gefärbte Bereiche auf, das sogenannte "included sapwood". In der Diplomarbeit wurden die akzessorischen Bestandteile aus dem Holz dieser Verkernungsanomalie sowie aus dem regulär gebildeten Kernholz untersucht. - Die Inhaltsstoffe wurden mit einer vierstufigen sukzessiven Extraktion aus dem Holz herausgelöst und mittels Dünnschichtchromatographie, Flüssigchromatographie (HPLC) und Gaschromatographie analysiert. Zusätzlich wurden die Wasserdampfextrakte aus Farbkern, Verkernungsanomalie und Splintholz untersucht. - Es wurde eine Ausbeute an extrahierbaren akzessorischen Bestandteilen von 14,9 % (bezogen auf atro Holz) im Farbkern und von 4 % im "included sapwood" gefunden. Mehr als die Hälfte davon waren jeweils petroletherlösliche Bestandteile. - In beiden Petroletherextrakten wurden fünf verschiedene Sesquiterpene nachgewiesen, die zusammen ca. 50-60 % dieser Extrakte ausmachten (Cedrol, alpha-Cedren, Widdrol, Thujopsen, Cuparen). Dieselben fünf Verbindungen wurden auch im Splintholz festgestellt, jedoch in wesentlich geringerer Konzentration. Deutliche Unterschiede bestanden bezüglich der Mengenanteile der einzelnen identifizierten Sesquiterpene in den Extrakten aus Splintholz, Kernholz und Verkernungsanomalie. - Der wesentliche qualitative Unterschied zwischen Farbkern und Verkernungsanomalie bestand darin, dass die rotgefärbten Verbindungen des Kernholzes im "included sapwood" vollständig fehlten.

VTIHTBB Holzbiologie virginischer Wacholder akzessorische Bestandteile Verkernung Wasserdampfdestillation Feuchtebestimmung HPLC Gaschromatographie holzabbauende Pilze Farbänderungen terpenoide Inhaltsstoffe fungizide Wirkung Bioassay
Dokumentennummer: T2 96 351
Signatur: 57 D 19


106. Titel: Dendroökologische Untersuchungen an Tanne (Abies alba Mill.) in den Dinarischen Bergen in Slowenien unter Einsatz verschiedener Standardisierungsverfahren

Autor(en): Schichler, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [54 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holzbiologie

In den letzten Jahren wird im Rahmen eines Forschungsprojektes der Universität Ljubljana die Dendrochronologie und Dendroökologie zunehmend in Slowenien eingeführt. Untersuchungsgebiet ist zurzeit der Dinarische Tannen-Buchen-Mischwald (Abieti-Fagetum dinaricum) der montanen Höhenstufen. Für die Diplomarbeit wurden vier Standorte im Umkreis der Bezirksstadt Kocevje mit je zwei Forstabteilungen und je fünf Probenbäumen ausgewählt. An Bohrkernen wurden die Jahrringbreiten aufgenommen und analysiert. - Ziel dieser Untersuchungen war (1) ein Vergleich verschiedener Standardisierungsmethoden und (2) eine Analyse der Klima-Wachstums-Beziehungen. Es wurden zwei Standardisierungsmethoden miteinander verglichen: ein zweistufiges "Detrending" mit verschiedenen Modellen eines gleitenden Mittelwertes und eine einstufige Standardisierung mit einem kubischen "Spline". Durch einen visuellen Vergleich der erzeugten Indexreihen und durch einen Vergleich der zugehörigen Korrelationen wurde deutlich, dass durch das gleitende Mittel das allen Bäumen gemeinsame Klimasignal wesentlich besser wiedergeben wurde als durch den kubischen "Spline". Bei dem zweitgenannten Verfahren wurde ein zu großer Anteil der klimatischen Varianz eliminiert.

VTIHTBB Holzbiologie Weißtanne dinarischer Tannen-Buchen-Mischwald dendroökologische Datenanalyse Klima-Wachstums-Beziehungen Tanne Wuchsverhalten Dendrochronologie Jahrringbreiten "Response-function"
Dokumentennummer: T2 96 366
Signatur: 57 D 16


107. Titel: Untersuchungen zur Bleiche von Zellstoffen mit Dioxiranen

Autor(en): Horner, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [76 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Um die Belastungen der Umwelt durch chlorierte Kohlenwasserstoffe, die bei der Zellstoffproduktion in der Zellstoffbleiche entstehen, zu reduzieren, wird angestrebt, die Zellstoffbleiche ohne chlorhaltige Verbindungen durchzuführen. - Das zyklische, organische Peroxid Dimethyldioxiran ist eine neue, sauerstoffhaltige Bleichchemkalie mit einem hohen Oxidationspotential. Es weist bei der Zellstoffbleiche eine ähnliche Effektivität und Selektivität wie chlorhaltige Bleichverbindungen auf. - Der Einsatz von Dimethyldioxiran zur Bleiche von Zellstoffen wurde bisher wenig untersucht. In der Diplomarbeit sollten daher die verschiedenen Einflussgrößen der DMD-Bleiche kritisch überprüft werden. Zusätzlich sollte die Möglichkeit untersucht werden, ob die für die Bildung des DMD erforderliche schwefelhaltige Carosche Säure durch schwefelfreie Peressig- oder Perameisensäure ersetzt werden kann. - Ausgangsstoffe für die Bleichversuche waren verschiedene Formacell-Zellstoffe, ein Sulfitzellstoff sowie ein Superbatch-Zellstoff und einige Sulfatzellstoffe.

VTIHTBC Holzchemie Dimethyldioxiran Zellstoffbleiche Ligninbausteine Formacell-Zellstoff Sulfitzellstoffe Sulfatzellstoffe Sauerstoffbleiche Caroat Aceton Puffereinsatzmenge Delignifizierung Peroxidbleiche
Dokumentennummer: T1 96 594
Signatur: 57 D 20


108. Titel: Erstellung einer Sachbilanz von Brettschichtholz als Grundlage für eine Ökobilanzierung

Autor(en): Ristl, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [122 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit wurde eine Sachbilanz der Herstellung von Brettschichtholzträgern erstellt. Der betrachtete Bilanzraum umfasst die in der Produktion auftretenden Stoff- und Energieströme bei einem mittelständischen Hersteller. Aufgrund ihrer alternativen Verwendungen und unterschiedlicher Stoffströme wurden zwei Produkte unterschieden: Standardträger und Ingenieur-Leimholz. Inwieweit diese Trennung zweckmäßig ist, bleibt der weiteren Diskussion überlassen. - Neben der Sachbilanz wurden Daten zu den Transportströmen erhoben, um Anschlüsse zu den vor- und nachgelagerten Lebensphasen (Sägewerk, Montage) zu schaffen. Des Weiteren wurden bestehende Methoden auf ihre Praktikabilität und auf ihre Auswirkungen in unterschiedlichen Bezugssystemen (Betrieb, Lebensweg, Ökobilanzierung) untersucht. - In der Arbeit kommt zum Ausdruck, wo mögliche ökologische Vor- und Nachteile der Brettschichtholz-Herstellung innerhalb des betrachteten Bilanzraumes liegen: Brettschichtholzträger bestehen zu rund 90 % aus Holz (Standardträger: 97,2 %, Ingenieur-Leimholz: 92 %). Daneben sind ca. 2-3 % feste Klebstoffe und 0,1 % feste Bestandteile der Imprägnierungen enthalten. Ingenieur-Leimholz enthält zusätzlich ca. 5 % Metellbeschläge. Damit ist eine stoffliche oder thermische Verwertung zur Energieerzeugung im Anschluss an die Gebrauchsphase prinzipiell möglich.

VTIHTBP Holzeigenschaften Holzbearbeitung; Holzverarbeitung; Ökobilanzierung BSH-Herstellung Stoffströme Energieströme Transporte Klebstoffkomponenten Trocknung Beschläge Verbindungsmittel Ingenieur Leimholz ökologische Optimierung
Dokumentennummer: T2 96 369
Signatur: 57 D 14


109. Titel: Wundreaktionen von Laubbäumen an unterschiedlich behandelten Bohrlöchern 8 bzw. 9 Jahre nach der Bohrung

Autor(en): Rhaesa, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [89 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holzbiologie

Bohrkernentnahmen erfolgen an Straßenbäumen und im Forst aus Gründen der Zuwchskontrolle, Altersbestimmung sowie bei Kontrolluntersuchungen zur Verkehrssicherheit. Die Bohrungen stellen für den Baum eine Verwundung dar, die Verfärbungen und Pilzbefall im Holz hervorrufen. In der Praxis werden oftmals die Bohrkanäle mit Wundverschlussmitteln behandelt, über deren Wirksamkeit es unterschiedliche Auffassungen gibt. - In der Diplomarbeit wurden an Sommer- und Winterlinden sowie Rosskastanien und Birken insgesamt 78 unterschiedlich behandelte Bohrlöcher hinsichtlich der Wundreaktionen makroskopisch und mikroskopisch untersucht. Der Bohrlochverschluss erfolgte mit LacBalsam und einer Polyurethan-Dichtmasse, bei den Linden und Rosskastanien zusätzlich mit Steinkohlenteeröl getränkten Holzdübeln. Die Reaktionen der behandelten Bohrlöcher wurden mit denen von unbehandelten Wunden verglichen. - Zwischen den Baumarten gab es acht bzw. neun Jahre nach der Bohrung deutliche Unterschiede in den Wundreaktionen. Die Linden haben die Wunden engräumig kompartimentiert, die Rosskastanien zeigten dagegen deutlich längere Verfärbungen und die Birken mit bis zu zwei Metern in axialer Richtung die längsten. Die Kambialnekrosen waren hingegen bei allen Bäumen etwa gleich groß.

VTIHTBB Holzbiologie Laubholz Bohrloch Baumverletzungen Bohrkernentnahmen Verfärbungen Pilzbefall mikroskopische Untersuchungen Holzanatomie Jahrringanalyse Bonitierung
Dokumentennummer: T2 96 368
Signatur: 57 D 17


110. Titel: Feasibility-Studie für ein Robiniensägewerk mit Weiterverarbeitung

Autor(en): Seele, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [115 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Robinienholz gewinnt als Austauschholz für Tropenholz zunehmend an Bedeutung. Die Diplomarbeit in Form einer Feasibility-Studie beinhaltet die Planung eines Robiniensägewerkes mit Weiterverarbeitung. Das Sägewerk schneidet Robinienrundholz ein und verarbeitet das Schnittholz weiter zu Fensterrohkanteln. Darüber hinaus werden Palisaden aus Schwachholz gefräst. - Die Robinienholzvorkommen in Deutschland werden als ausreichend angenommen. In den neuen Bundesländern und der Rheinebene sind größere Vorkommen zu finden. Es ist die Abnahme von Mischlosen bei den Forstämtern geplant. Die Realisierung des Vorhabens in Deutschland ist aus rohstofforientierter Sicht möglich. - Die Absatzmarktsituation gilt für beide Produkte als gesichert. Die Nachfrage nach Austauschhölzern für Tropenholz im Fensterbau oder Produkte im Gartenbereich, die kesseldruckimprägnierte Erzeugnisse ersetzen, nimmt zu. Robinienholz ist für beide Einsatzbereiche aufgrund seiner hohen natürlichen Dauerhaftigkeit besonders geeignet. - Die Planung des Sägewerkes erfolgte auf die "grüne Wiese". Der Standort entspricht mit seinen Vorgaben dem Ideal-Layout. Ausgehend von den standörtlichen Annahmen wurden die Hallen und Gebäude konzipiert. - Aufbauend auf einigen Produktionsvorgaben, die durch den anfangs beteiligten Unternehmer gemacht wurden, wurde das Produktionsprogramm erstellt. Die Produktion umfasst die Herstellung von dreifach verleimten, keilgezinkten Fensterrohkanteln und Palisaden. Durch den Einsatz der Keilzinkentechnik bei der Kantelherstellung kann die Rohstoffausbeute, die aufgrund der schwachen Rundholzdimensionen ansonsten recht niedrig wären, erhöht werden.

VTIHTBP Holzbearbeitung; Robiniensägewerk Machbarkeitsstudie Projektidee Grundkonzept Rundholzverfügbarkeit Holzverfügbarkeit Produkte Absatz Robinienfenster Fenster Palisaden Produktionsprogramm technische Planung Materialfluss Personalbedarf betriebswirtschaftliche Planung Gesamtbewertung
Dokumentennummer: T3 96 994
Signatur: 57 D 37


111. Titel: Farbveränderungen an Robinienholz (Robinia pseudoacacia L.) mit Hilfe technischer Maßnahmen

Autor(en): Kühl, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [166 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit wurden Möglichkeiten einer homogenen Durchfärbung von Robinienholz mit Hilfe technischer Maßnahmen untersucht. Die angewandten Verfahren waren zum einen das Dämpfen und zum anderen die Behandlung mit konzentriertem Ammoniakgas. - Es wurden die Auswirkungen beider Verfahren auf die Farbänderung von Robinienholz untersucht. Die Behandlung mit konzentriertem NH3 erwies sich als schwer kontrollierbare Methode, um den natürlichen Farbton des Robinienholzes definiert und querschnittsübergreifend zu verändern. Die Begasung mit NH3 bietet sich mehr für eine endgültige farbliche Gestaltung der Holzoberfläche an, wenn sehr dunkle Farbtöne erwünscht sind. Eine Durchfärbung des Holzes ist möglich, doch ist die Prozesskontrolle schwierig, weil die dann erreichbaren Farben aufgrund des nachträglichen Ausgasens mit großen Unsicherheiten in ihrer Reproduzierbarkeit behaftet sind. - Mit dem Dämpfen wurden sehr positive Erfahrungen gemacht. Mit dieser Methode sind relativ gut vorausbestimmbare, querschnittsübergreifende Farbveränderungen an Robinienholz zu erreichen. Das Dämpfen mit unterschiedlichen Temperaturen zeigte deutlich, dass mit steigender Temperatur die Farbänderungen in exponentiellem Maße zunehmen. Die Versuche bei 80 Grad C und 90 Grad C zeigten wenig zufriedenstellende Ergebnisse, was die Zeitdauer der für das menschliche Auge sichtbaren Farbänderungen betraf. Für die Praxis wird eine Dampfbehandlung von mindestens 100 Grad C empfohlen, da hier schon in zeitlich akzeptablem Rahmen deutliche Farbänderungen auftreten und bereits bestehende drucklose Dämpfkammern für die Produktion durchfärbten Robinienholzes genutzt werden könnten. Weit schneller lassen sich solche Ergebnisse bei Temperaturen über 100 Grad C in korrosionsbeständigen Dämpfkesseln erreichen. Hier verändert sich die Farbe des anfänglich hellgelben Holzes innerhalb von 24 Stunden in ein dunkles Schokoladenbraun. Die Wahl einer höheren Dampftemperatur beschleunigt und intensiviert die Farbänderungen im Holz.

VTIHTBP Holzbearbeitung; Robinie Vorkommen Verbreitung Forstliche Bewirtschaftung Verwendung Holzstruktur Eigenschaften Farbigkeit Farbsysteme farbgebende Substanzen Dämpfen Ammoniakbehandlung UV-Licht-Bestrahlung Räuchern Farbmessungen
Dokumentennummer: T3 96 995
Signatur: 57 D 35


112. Titel: Untersuchungen über eine Wärmebehandlung von verbautem Holz zum Abtöten von Schwammbefall

Autor(en): Teichert, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [89 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Bei der Holznutzung sind Grundsätze des baulichen und des chemischen Holzschutzes zu beachten, die in der DIN 68800 Teil 2 und Teil 3 verankert sind. Bei Missachtung dieser Grundsätze kann es zu Schäden durch holzzerstörende Pilze und Insekten kommen. Die Bekämpfung solcher Schäden ist in der DIN 68800 Teil 4 geregelt. - Bekämpfungsverfahren, die von der normgemäßen Vorgehensweise abweichen, werden als Sonderverfahren bezeichnet. Zu diesen zählen Begasungsverfahren, Heißluftverfahren und physikalische Verfahren, die neben dem normgerechten Sanierungsverfahren vorgestellt werden. - Das im Rahmen dieser Diplomarbeit untersuchte Kontaktheizverfahren (Handelsname SELAREX (R)) ist ein weiteres Sonderverfahren, das sich im Gegensatz zu den oben genannten nicht als Alternative, sondern als ergänzende Maßnahme zu einer Bekämpfung gemäß DIN 68800 Teil 4 versteht. - Anwendungsmöglichkeiten dieses Verfahrens beschränken sich vorwiegend auf Holzbauteile, die im Anfangsstadium von holzzerstörenden Pilzen befallen sind und bei deren Entfernung gemäß DIN 68800 Teil 4 erhaltenswerte Deckenmalereien, Stuckdecken etc. zerstört werden würden. - Das Kontaktheizverfahren arbeitet mit elektrisch betriebenen Heizstäben und flexiblen Heizmattten, deren Heiztemperatur bei maximal etwa 150 Grad C liegt. Durch geeignete Heizelementanordnung kann die für das Myzel holzzerstörender Pilze letal wirkende Temperatur im gesamten Querschnitt eines zu behandelnden Holzbauteiles erreicht werden.

VTIHTBB VTIHTBP Holzschutz Serpula lacrymans; Coniophora puteana; Poria monticola; Kiefernholz Kiefernbauholz Pilzbefall Hitzebehandlung Myzel Sanierungsmaßnahmen Heißluftverfahren mykologische Untersuchungen thermische Zersetzung Konduktion
Dokumentennummer: T1 96 807
Signatur: 57 D 24


113. Titel: Methodenvergleich zur Datierung und Holzartenbestimmung (unter besonderer Berücksichtigung kunsthistorischer Gegenstände)

Autor(en): Petersen, I.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [143 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holzbiologie

Aufgrund der breitgestreuten Verwendung ist die Untersuchung von Holz für Archäologen, Bau- und Kunsthistoriker gleichermaßen interessant. Um einen möglichst umfassenden Einblick zu gewinnen, werden daher in zunehmendem Maße naturwissenschaftliche Methoden zu Rate gezogen, die historische Betrachtungen ergänzen oder auch revidieren können. Gerade die Frage nach dem Alter ist auch für Kunstliebhaber und Museen interessant, da die Echtheit den materiellen Wert eines Kunstgegenstandes entscheidend beeinflusst. Im Rahmen des technischen Fortschrittes werden daher immer neue Methoden entwickelt und erprobt. Dabei steht zunehmend das Ziel einer zerstörungsfreien Untersuchung im Mittelpunkt des Interesses. Die Frage, ob naturwissenschaftliche Prüfungen von Kunstgegenständen ethisch zu vertreten sind, soll hier nicht gestellt werden. - Ziel der Diplomarbeit ist es, einen Überblick über Möglichkeiten und Grenzen derjenigen Methoden zu verschaffen, die sich mit der Datierung und der Bestimmung von Holzarten beschäftigen. Zu diesem Zweck werden diese in dem Kapitel Methodenüberblick anhand der vorliegenden Literatur ausführlich beschrieben. Daran schließen sich die Ergebnisse der exemplarisch durchgeführten eigenen Versuche an.

Diplomarbeit VTIHTBB Holzdatierung Radiocarbonmethode Fourier-Transformations-Infrarot-Spektroskopie (FTIR) Jahrringchronologie Holzartenbestimmung Holzanatomie Computertomographie FT-NIR-Spektroskopie
Dokumentennummer: T7 05 320
Signatur: 58 D 2


114. Titel: Technische und ökonomische Auswirkungen der veränderten Erntebedingungen für Rohholz in West-Kanada

Autor(en): Wahl, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [122 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Forstgenetik

Die Sorge über negative Folgen der Holznutzung durch clearcut für Tier- und Pflanzenarten, Wasserqualität, Ästhetik der Landschaft sowie Nachhaltigkeit der Holzversorgung führt in vielen Gebieten British Columbias zu dem Einsatz anderer Nutzungsmethoden. Im Winter 1995/96 untersuchte die Autorin die Holzernte in den alternativen Waldbausystemen group selection und single tree selection in British Columbia, Kanada. Zur Gegenüberstellung wurden Daten zu Erntemaßnahmen durch clearcut, die früher im gleichen Gebiet üblich waren, aus den Unterlagen der Firma Weyerhaeuser Canada ermittelt. - Die Ziele der Untersuchung waren der Vergleich von eingesetzten Maschinen, Arbeitsproduktivität und Erntekosten bei Nutzung in clearout, group selection und single tree selection auf einem subalpinen Standort in British Columbia sowie der Vergleich von group selection und single tree selection hinsichtlich der Pfleglichkeit bei der Ernte. Weiterhin wird in der Arbeit eine Literaturauswertung über die Entwicklungen in der forstlichen Endnutzung in British Columbia gegeben.

Diplomarbeit VTIFG Kanada Holznutzung Nutzungsverfahren Holzerntesystem Holzernteverfahren Fällungsschäden Kostenkalkulation
Dokumentennummer: T7 05 321
Signatur: 58 D 3


115. Titel: Dendrochronologische und bauhistorische Aspekte zur Bauholzversorgung im östlichen Holstein und westlichen Mecklenburg

Autor(en): Meister, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [119 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holzbiologie

Aus dem Gebiet des östlichen Holsteins und westlichen Mecklenburgs wurden 1030 datierte Bauhölzer aus fünf Jahrhunderten weiteren dendrochronologischen Untersuchungen unterzogen. Einen Schwerpunkt bildet die Anwendung von Cluster-Analysen, um das Material nach den Gesichtspunkten "Holzeinzugsgebiete" und "Waldwirtschaft" zu ordnen. Das untersuchte Jahrringsignal scheint auf zwei getrennte Wuchsregionen hinzudeuten. Eine zeitliche Aufgliederung ergab, dass die Hölzer bis 1270 überwiegend aus einer nördlichen Region entnommen wurden. Dagegen stammt ein großer Teil der Proben ab 1270 aus einer südlichen Region. Dieses Ergebnis lässt sich auch mit dem Landbesitz der Stadt Lübeck, die das Hauptkontingent der Proben stellt, in Einklang bringen. Mit Hilfe der Objektdatierung wurden für das Lübecker Bauholz sechs Holzeinschlagsphasen ermittelt: 1160-1260, 1270-1310, 1330-1360, 1430-1490, 1500-1510 und 1520-1600. Sie stimmen im Groben mit den historischen Daten überein. Die Untersuchung der verschiedenen Formen des Alterstrends in den Jahrringkurven erbrachte eine Bestätigung der Waldbewirtschaftungsformen während der untersuchten fünf Jahrhunderte. Die nach der ungeregelten und geregelten Plenterung der Ursprungswälder entstehenden Niederwälder entwickelten sich rasch zu Mittelwäldern, deren Oberschicht der Sicherung der Bauholzversorgung diente. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die verwendeten Untersuchungsmethoden für die betrachtete Fragestellung eignen.

Diplomarbeit VTIHTBB Baugeschichte Holzbau Lübeck Herzogtum Lauenburg Nordwestmecklenburg Jahrringchronologie Baugeschichte
Dokumentennummer: T7 05 322
Signatur: 58 D 1


116. Titel: Anforderungen an die Trocknungsqualität bei Produzenten und Verwendern von schwedischem Nadelholz

Autor(en): Meyer, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [144 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ausgehend von der Fragestellung, welche Qualität bei der Trocknung erzielt wird, wie die Trocknung kontrolliert wird und welche Anforderungen gestellt werden, wurde eine Befragung in der schwedischen und deutschen Holzindustrie durchgeführt. Der Fragebogen, der Grundlage der Befragung darstellt, wurde so gestaltet, dass die Betriebe möglichst umfassende Informationen über das Thema Trocknung geben konnten. Die Untersuchung in Schweden wurde bei 15 Sägewerken und 14 Verwendern mittels eines Interviews durchgeführt. Fünf schwedische Sägewerke, elf schwedische und sieben deutsche Verwender von Schnittholz haben den Fragebogen schriftlich beantwortet.

Diplomarbeit VTIHTBP Schnittholz Holztrocknung Trocknungsqualität Holzfeuchte Handelsgebräuche Handelsnormen Umfrage
Dokumentennummer: T7 05 323
Signatur: 58 D 17


117. Titel: Untersuchung von Schizolobium parahybum aus ecuadorianischen Plantagen unter besonderer Berücksichtigung waldbaulicher und marktwirtschaftlicher Aspekte sowie natürlicher und wirtschaftlicher Standortfaktoren. Diplomarbeiten in zwei Teilen. T.B: Holzeig

Autor(en): Jung, N.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [153 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Wie in vielen Ländern der Tropen, so werden auch in Ecuador heute Maßnahmen untersucht, die geeignet sind, der drohenden Ausweitung der Naturwaldzerstörung durch unsachgemäße Ausbeutung dieser Wälder Einhalt zu gebieten. Zu diesen Maßnahmen gehören unter anderem die Aufforstung in Plantagen mit dafür geeigneten Holzarten sowie die Erforschung bisher gar nicht oder wenig genutzter sowie hinsichtlich der Eigenschaften und der daraus resultierenden Verwendungsmöglichkeiten unbekannter Holzarten. - Schizolobium parahybum aus der Familie der Caesalpiniaceae, in Ecuador mit dem lokalen Namen "Pachaco" bezeichnet, ist eine dieser "Lesser Known Species" und wird zur Zeit in Ecuador vermehrt in Plantagen angebaut. Nachdem in Teil A der Arbeit die forstlichen Eigenschaften dieser Baumart aus einer ecuadorianischen Plantage untersucht wurden, werden in Teil B die grundlegenden Holzeigenschaften dieser Baumart aus derselben Plantage untersucht, die Verwendungsmöglichkeiten definiert und das Marktpotential eingeschätzt.

Pachaco physikalische - technologische Eigenschaften Anfangsfeuchte - Entfeuchtungsgeschwindigkeit Rohdichte Quellenverhalten Druckfestigkeit Biegefestigkeit Bearbeitungseigenschaften Sperrholz - Möbel Herstellung mögliche Produktpalette Holzmarkt; Ecuador Holz Holzerzeugnisse Produktion Handel Verbrauch Preise Marktchancen Pachaco - Umfrage Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 98 50
Signatur: 59 D 9


118. Titel: Qualitative und quantitative Untersuchungen von Carapa guianensis Aubl. im Hinblick auf eine Frühdiagnose für die Eigenschaften des Holzes von Plantagen in Amazonien

Autor(en): Schuster, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [103 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen des deutsch-brasilianischen Programmes SHIFT ("Studies on human impact on forests and Floodplains in the tropics") werden native Wirtschaftsbaumarten im Hinblick auf eine nachhaltige Nutzungsmöglichkeit unter Plantagenbedingungen auf degradierten Flächen in Zentralamazonien untersucht. Für eine nachhaltige Plantagenbewirtschaftung ist die zukünftig zu erwartende Holzqualität von Pflanzungen von Bedeutung. Um die Holzqualität beurteilen zu können, wurden bei der Baumart Carapa guianensis Aubl. die Strukturdynamik über den Stammquerschnitt und die Holzeigenschaften untersucht. Neben vier vierjährigen Plantagenbäumen der SHIFT-Versuchsfläche standen als Untersuchungsmaterial für vergleichende Untersuchungen zwei 17-jährige Plantagenbäume und zwei ältere Primärwaldbäume der gleichen Art zur Verfügung. Die vierjährige Anpflanzung und der Primärwaldstandort befanden sich auf dem Gelände der agroforstwirtschaftlichen Forschungseinrichtung CPAA/EMBRAPA. Die 17-jährige Plantage stand auf der Versuchsfläche EEST, die zum nationalen Forschungszentrum INPA gehört. Alle drei untersuchten Standorte liegen in der Nähe von Manaus, der Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas (Brasilien).

VTIHTBB; Carapa guianensis (Andiroba); Verbreitung Habitus - Morphologie Standortbedingungen - Standortfaktoren Stammholz-Strukturuntersuchungen makroskopisch mikroskopisch Rohdichte Drehwuchs Holzbildung - biologische Grundlagen Relation Holzstruktur - Holzeigenschaften Plantagenhölzer Verwendungsmöglichkeiten Diplomarbeit Diplom-Holzwirt
Dokumentennummer: T1 97 559
Signatur: 58 D°4


119. Titel: Erarbeitung von Grundlagen für den Vergleich verschiedener Verfahren der Schnittholztrocknung unter Umweltgesichtspunkten

Autor(en): Scharai-Rad, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [177 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Arbeit wurden die drei wichtigsten Verfahren der technischen Schnittholztrocknung hinsichtlich ihrer ökologischen Bedeutung verglichen. Hierfür waren Informationen über die, je nach Verfahren, aufgewendete Nutzenergie zu ermitteln. Die Energiedaten für die Frischluft-Ablufttrocknung wurden aus Fragebögen, die an holztrocknende Betriebe verschickt wurden, aus Literaturwerten und einer Direktbefragung eines schnittholztrocknenden Betriebes gewonnen. Die zur Trocknung von Schnittholz aufzuwendende Energie bei der Kondensationstrocknung wurde bei einem Trocknerhersteller erfragt und die eingesetzte Energie bei der Heißdampf-Vakuumtrocknung konnte wiederum aus Literaturrecherchen ermittelt werden. Für jedes dieser Verfahren wurden gleiche Holzarten mit ähnlichen Stärken, Anfangs- und Endfeuchten in Gruppen zusammengefaßt und in Szenario 1 die entsprechenden Energiewerte zusammengetragen. Um nun einen ökologischen Vergleich anstellen zu können, mußte aus der eingesetzten Nutzenergie die Äquivalenzenergie ermittelt werden. Die Wirkungsgrade, die bei der Erzeugung thermischer Energie für den Primärenergieträger Brennholz mit 75%, bei Heizöl (leicht) mit 80% und bei Gas mit 90% angenommen wurden, wurden nicht einbezogen. Der Wirkungsgrad zur Erzeugung elektrischer Energie, der gemäß dem UCPTE-Modell 30,1% (Frischknecht, 1995) beträgt, wurde ebenfalls nicht einbezogen. Die so ermittelte thermische und elektrische Äquivalenzenergie wurde für die erwähnten Gruppen in Szenario 2 angegeben.

VTIHTBP; Ökobilanzierung - allgemeine Grundlagen Rundholz Trocknung - Trockenkonservierung Schnittholz Trocknung einzelne Verfahren Beschreibung Vorteile - Nachteile Trocknung beeinflussende Faktoren Emissionen Anfall bei verschiedenen Trocknungsverfahren bestehende Emissions-Grenzwerte deutsche Gesetze - Richtlinien Trocknung Szenarien Massen-/Energieströme Diplomarbeit Diplom-Holzwirt
Dokumentennummer: T1 97 671
Signatur: 58 D 6


120. Titel: Untersuchung zur Optimierung eines Prozeßleitsystems in einem Spanplattenwerk. Span- und Bindemittelanalyse, Prozeßmodellierung

Autor(en): Leon-Mendez, R.; Thömen, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [240 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Durch die stetige Weiterentwicklung der Meßtechnik innerhalb der letzten Jahre lassen sich heute immer mehr Daten in immer kürzer werdenden Zeitabständen automatisch erfassen und verarbeiten. Dadurch ist eine bessere Kontrolle der meisten Prozeßbereiche möglich geworden. Eine Ausnahme bildet allerdings der Bereich der Rohstoffzusammensetzung. Es läßt sich heute on- line ebensowenig etwas über die Holzartenzusammensetzung wie über die Eigenschaften des Bindemittels sagen. Mit diesen Daten fehlen wichtige Prozeßparameter, um eine Produktionsanlage nach Kosten- und Qualitätsgesichtspunkten optimal zu betreiben. Für die im Rahmen dieser Arbeit durchgeführten Untersuchungen wurden über einen Zeitraum von 5 Wochen Daten im Spanplattenwerk NOVOPAN, Pindstrup (Dänemark) erhoben. Anhand einer umfassenden Analyse der eingesetzten Rohstoffe konnte die Konstanz der Rohstoffaufbereitung untersucht werden. Die Rohstoffdaten wurden weiter verdichtet und gingen zusammen mit den on-line gemessenen Daten und den Platteneigenschaften in die Modellbildung ein.

Spanplatten Rohstoffe Plattenherstellung - Teilprozesse Spanaufbereitung - Spanleimung Prozeßführung Prozeßleitsysteme Prozeßmodellierung Regressionsanalyse Datenerfassung Ergebnisse Platten Prüfung Platteneigenschaften - Einflussfaktoren Diplomarbeit Diplom-Holzwirt VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 97 756
Signatur: 57 D°41


121. Titel: Untersuchungen über die Auswirkungen der Einführung eines Qualitätsmanagementsystems in einem Hobelwerk

Autor(en): Spellmeyer, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [85 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit einem Hobelwerk, das die Einführung eines QM-Systems nach ISO 9001 (1994) vorbereitet. In diesem Zusammenhang sollten die Auswirkungen der Einführung des QM-Systems nach dem Ansatz qualitätsbezogener Kosten (ISO 9004-1, 1994) unter Berücksichtigung der Rahmenempfehlung der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ- Schrift Nr. 14-17, 1985) untersucht werden. Dem Produktionsweg folgend wurde der Ist-Zustand der qualitätssichernden Tätigkeiten und qualitätsbeeinflussenden Faktoren aufgezeigt. Es ging nicht darum, ein QK-System entsprechend den Richtlinien möglichst detailgetreu einzuführen, sondern darum zu sehen, wo und wie mit möglichst geringem Aufwand Daten gewonnen werden können. Informationen, die für die Beurteilung von QM-Systemen und Maßnahmen hilfreich sind. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen die Fehlerkosten, die durch fehlerhafte Rauh- und Hobelware entstehen. Sie können mit relativ geringem Aufwand und kleineren Veränderungen dem betrieblichen Rechnungswesen entnommen und für die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit herangezogen werden. Darüber hinaus sind Daten über Ausbeuten und Produktionsleistungen erforderlich. Ergebnisse von Ausbeuteuntersuchungen hinsichtlich des eingesetzten Rauhwarensortimentes sowie Ergebnisse abladerbezogener Ausbeuteuntersuchungen, insbesondere des sf Rauhwarensortimentes, sind für die Beurteilung der Lieferanten durchzuführen. Häufige Störungen im Produktionsablauf wirken sich negativ auf die Produktionsleistung aus und verursachen Kosten, deshalb sollten sie vermieden werden. Die Störungsuntersuchungen zeigen aber keinen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Störungen und dem eingesetzten Rauhwarensortiment.

Qualitätsmanagement (QM) Qualitätssicherung Qualitätskostensysteme (QK-Systeme) qualitätsbezogene Kostenuntersuchung Untersuchungen zu Ausbeute und Produktionsstörungen Praxisbeispiel Hobelwerk; Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 97 754
Signatur: 57 D°38


122. Titel: Untersuchungen über feuchtebedingte Längenänderungen in Plattenebene bei Holzwerkstoffen

Autor(en): Korte, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [130 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Es werden die feuchtebedingten Längenänderungen von Holzwerkstoffen für das Bauwesen in Plattenebene bei Klimawechsel untersucht. Hintergrund dieser Arbeit sind die lückenhaften Kenntnisse auf diesem Gebiet. Bisher gibt es als europäische Norm nur die EN 318 für Faserplatten. Trotz relativ kleiner Dimensionsänderungen der Holzwerkstoffe kann die Flächenquellung zu erheblichen Bauschäden führen. In der Literatur werden von mehreren Autoren die Einflüsse von Struktur- und Herstellungsparameter von Holzwerkstoffplatten auf die Längenänderungen dokumentiert. Daneben befassen sich nur wenige Autoren mit weiteren Einflüssen auf die Längenänderungen, wie z.B. die Meßmethode, die Probengröße und die Klimatisierung. Ein wichtiges Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer exakten, zuverlässigen und praktikablen Meßmethode, zur Bestimmung der Flächenquellung und -schwindung an verschiedenen Holzwerkstoffen in einem weiten Klimabereich. Das entwickelte Verfahren kann Eingang in die EN 318 finden. Desweiteren werden auf der Grundlage des sehr umfangreichen Datenmaterials erste Ansätze für eine praxisbezogene Schnellprüfung der Längenänderungen diskutiert.

VTIHTBP; Holzwerkstoffplatten Versuchsmaterialien 5 Spanplatten OSB Hartfaserplatte MDF Furniersperrholzplatte Massivholzplatte Feuchteverhalten Quellverhalten Einflussfaktoren einzelne Plattenparameter Holzart Klebstoffe mineralische Bindemittel Hydrophobierungsmittel Herstellrichtung Meßverfahren Probendimensionen Klimatisierung Diplomarbeit Diplom-Holzwirt
Dokumentennummer: T1 97 674
Signatur: 58 D 8


123. Titel: Charakterisierung der Bleichfiltrate aus der Ozonstufe

Autor(en): Heikkilä, M
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [92 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Zielsetzung dieser Arbeit war, die Bleichfiltrate aus der Ozonbleiche von Kraftzellstoffen zu charakterisieren. Die Ozonbleiche wurde im Mittelkonsistenzbereich durchgeführt, weil dieser Bereich in der industriellen Anwendung am weitesten verbreitet ist. Die Ozoneinsatzmenge variierte im Bereich von 0,1- 0,6%. Als Ausgangsmaterial wurden Nadelholz-Kraftzellstoffe verwendet, die sowohl aus industrieller Produktion als auch aus einer Laborkochung stammten. Einige Vorversuche wurden mit industriell EOP-gebleichtem Zellstoff durchgeführt. Bei den übrigen Versuchen war der Zellstoff industriell sauerstoffgebleicht. Aus derselben industriellen Bleichlinie wurden Filtratproben aus der Waschpresse 1 bzw. 2 nach der Sauerstoffstufe gezogen. Dieses Filtrat fand seinen Einsatz bei einigen Versuchen, um das Carry-Over von organischem Material simulieren zu können. In diesem Fall wurde die Stoffdichte vor der Ozonstufe mit einer Mischung von 70% Wasser und 30% Filtrat eingestellt. Daneben wurden Versuche ohne Filtratzugabe durchgeführt. Zusätzlich wurden einige vergleichende Bleichversuche bei 60 Grad C statt 25 Grad C durchgeführt. Der Ligningehalt der Filtrate in Abhängigkeit von dem Ozoneinsatz wurde bei allen Bleichfiltraten untersucht. Wie zu erwarten war, stieg der Ligningehalt der Filtrate bei steigendem Ozoneinsatz an. Der durchschnittliche Ligningehalt je 0,1% Ozoneinsatz betrug bei dem Filtrat aus dem Referenzversuch 28 mg/l. Der höchste Anstieg des Ligningehaltes im Filtrat je 0,1% Ozoneinsatz betrug 37 mg/l. Dieser Wert wurde bei der Variante W_2A gemessen, bei der eine zweifache saure Wäsche vor der Ozonstufe durchgeführt wurde. Mit Hilfe der Molmassenverteilung der Bleichfiltrate sollte untersucht werden, in welchem Umfang das Ozon mit den bereits gelöst vorliegenden Ligninbruchstücken reagiert. In den Filtraten des Referenzzellstoffes ist eine kontinuierliche Verschiebung der Molmassenverteilung in Richtung höherer Molmassen mit Erhöhung des Ozoneinsatzes festzustellen.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 97 673
Signatur: 58 D 7


124. Titel: Untersuchungen zur Entstehung von niedermolekularen Verbindungen unter Bedingungen des Dämpf- und Zerfaserungsprozesses zur Herstellung von mitteldichten Faserplatten (MDF)

Autor(en): Heide, K.H. von der
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [115 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Hauptaufgabe dieser Arbeit bestand darin, verschiedene Hackschnitzelsortimente, die bei der Herstellung von MDF-Platten zum Einsatz kommen können, auf ihre chemischen Veränderungen während einer hydrothermischen Behandlung im Defibrator zu untersuchen. Neben der gravimetrischen Ausbeutebestimmung ist die Entstehung niedermolekularer Abbauprodukte von Bedeutung. Der Anteil der leicht flüchtigen Abbauprodukte sollte unter Berücksichtigung der verschiedenen Hackschnitzelfraktionen hinsichtlich ihrer Wichtigkeit bei Emissionen bewertet werden. - Die Versuche im Labordefibrator zeigen, daß sich die verschiedenen Holzfraktionen unterschiedlich bei einer hydrothermischen Behandlung verhalten. Neben der Ausbeutebestimmung des hergestellten Faserstoffes lassen sich qualitative und quantitative Aussagen über die Entstehung wasserdampfflüchtiger niedermolekularer Abbauprodukte treffen. Nachgewiesen und quantifiziert wurden im einzelnen Formaldehyd, Acetaldehyd, Essigsäure, Ameisensäure, Furfural, Methanol sowie die Terpene.

MDF Rohstoffe Hölzer waldfrisch - gelagert Altholz Herstellung Technologie hydrothermische Holzbehandlung Auswirkungen im MDF-Herstellungsprozeß Änderung der chemischen Zusammensetzung bei der Faseraufbereitung chemische Hauptbestandteile Extraktstoffe niedermolekulare Abbauprodukte Analytik umwelttechnologische Bedeutung Diplomarbeit Diplom-Holzwirt VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 97 760
Signatur: 57 D°34


125. Titel: Erarbeitung von Grundlagen für ein Qualitätsmanagement- System in einem Sägewerk mit angeschlossener Lärmschutzwandproduktion

Autor(en): Speckels, L.G.; Thielecke, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [258 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In dem ersten Teil der Arbeit wird eine theoretische Vorgehensweise für den Aufbau des Qualitätsmanagement-Systems erarbeitet sowie deren praktische Umsetzung im Unternehmen dargelegt. Im zweiten Teil der Diplomarbeit kommen für ausgewählte QM-Elemente Verfahrensanweisungen exemplarisch zur Vorstellung. Die Basis dafür war die gemeinsame Erarbeitung mit den Mitarbeitern des Sägewerks Heinrich Fahlenkamp GmbH. Mögliche Verbesserungsvorschläge, die bei der grundlegenden Erfassung der betrieblichen Tätigkeiten sowie der Produktionsverfahren im Sägewerk ermittelt wurden, kommen ebenfalls zur Vorstellung. Ein weiteres Ergebnis dieser Arbeit ist der Vorschlag eines Qualitätsmanagement-Handbuches für das Unternehmen. Für das Sägewerk Heinrich Fahlenkamp stellte sich weiterhin die Frage, ob der Nutzen des Qualitätsmanagement-Systems die Kosten rechtfertigt. Dafür ist im einzelnen eine Kosten-Nutzenanalyse angefertigt worden. Das letzte Kapitel befaßt sich mit den Problemen der Umsetzung der DIN ISO 9000 ff in kleinen und mittleren Unternehmen. Aufbauend auf den Vorschlägen und Ergebnissen dieser Arbeit wird dem Sägewerk Heinrich Fahlenkamp GmbH die Implementierung eines Qualitätsmanagement-Systems mit anschließender Zertifizierung erleichtert.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 97 29
Signatur: 57 D 43


126. Titel: Möglichkeiten des Einsatzes von Silicon-Mikroemulsionen zum Schutz von Holz gegen Witterungseinflüsse

Autor(en): Lukowsky, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [117 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holzbiologie

In der Arbeit wurden zwei Silicon- Mikroemulsionen (SMK 2101 und SMK 1311) und eine Siliconlösung (DC 1-6184) auf ihre Eignung zum Schutz von Holz vor Witterungseinflüssen geprüft. Zum Schutz vor holzverfärbenden und -zerstörenden Pilzen sowie als Schutz vor Rißbildung ist dabei die Reduzierung der Wasseraufnahme entscheidend. Die Wasseraufnahme wurde nach dem international gebräuchlichen Swellometer-Test und durch 24stündiges Untertauchen ermittelt. Ferner wurde das Brandverhalten, die Imprägnierbarkeit, die Eignung als Grundierung vor deckenden Anstrichen sowie die Topfzeit bestimmt. Die Beständigkeit der Wirkung solcher Präparate wurde durch beschleunigte Alterung in einer Xeno- Kammer und durch Freilandbewitterung ermittelt. Die beiden Silikon-Mikroemulsionen reduzierten bei Einbringen im Vakuumverfahren die Wasseraufnahme von behandeltem Holz erheblich. Mit 10% SMK 1311 vakuumimprägnierte Kiefer erfüllte den von einer spanischen und einer amerikanischen Norm vorgeschriebenen Pass-Level für Hydrophobierungsmittel. Die Siliconlösung erfüllte den Pass-Level zunächst auch, versagte aber nach Auswaschung gemäß EN 84. Mit den drei Mitteln gestrichene Kiefer erreichte nur eine unbefriedigende Verringerung der Wasseraufnahme. Auf Fichte war die Wirkung der gestrichenen Silicone deutlich höher als auf Kiefer. Die Topfzeit von SMK 1311, das insgesamt am besten abschnitt, war mit max. 8 Tagen gering. Herkömmliche Druck- oder Tauchimprägnierungen sind durch die kurze Topfzeit wahrscheinlich nicht möglich. Die deutlich verringerte Festigkeit der Leimverbindungen von mit den Siliconen grundierten Hölzern schließt eine Verleimung mit PVCA nach einer Siliconbehandlung aus. Mit den Siliconen grundierte Proben verschlechterten die Haftung eines wasserbasierten Lackes. Da Hydrophobierungsmittel als Grundierung vor deckenden Anstrichen prinzipiell sinnvoll wären, sollte die Haftung von Lacken auf silicongrundiertem Holz in Zukunft genauer untersucht werden. Die gute Verarbeitbarkeit, der Verzicht auf Lösemittel und die toxikologische Unbedenklichkeit empfiehlt diese Präparate zur Verwendung im Handwerk und im Heimwerkerbereich. Die Wirksamkeit der Mittel nach Auftrag durch Streichen ist für diese Bereiche vor allem auf Kiefer zu gering, so daß eine Verbesserung der Silicone durch Zugabe von Wachsen oder durch eine modifizierte Strukur sinnvoll erscheint.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T2 97 54
Signatur: 58 D°28


127. Titel: Qualitätsüberwachung an Spanplatten und Möbelteilen bei einem Küchenhersteller als Grundlage für Qualitätsvereinbarungen mit Spanplattenherstellern

Autor(en): Schönauer, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [77 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Arbeit wurden Grundlagen für qualitative Vereinbarungen mit Spanplattenproduzenten geschaffen. Dazu wurde das praktizierte Prüfsystem mit den Vorgaben des QM-Handbuches verglichen, Schwachpunkte des Prüfsystems erkannt und Möglichkeiten diese zu minimieren, vorgeschlagen. Die Überprüfung der Wareneingangskontrolle des Küchenherstellers war ein Schwerpunkt der Arbeit. Dabei wurden die zu überprüfenden Qualitätskriterien, bzw. -toleranzen und eine Rangfolge ihrer Wichtigkeit ermittelt. Es zeigte sich, daß z.T. eine erhebliche Diskrepanz zwischen Vorgaben des QM- Handbuches und Praxis der Wareneingangskontrolle besteht, deren Folge die Feststellung von Qualitätsmängeln im Verarbeitungsprozess und somit der hohe Anteil an Nicht- Konformitätskosten ist. Des weiteren wurden an vollformatigen Spanplatten und Spanplattenteilen vor und während der Verarbeitung Produktaudits und Ausschußanalysen durchgeführt, um Fehler qualitativ zu bestimmen, die, soweit möglich, nach verarbeitungs-, bzw. herstellungsbedingten Qualitätsmängeln differenziert wurden. Es wurden mögliche Ursachen für die Qualitätsfehler genannt, die bei den Plattenherstellern zu überprüfen und zu verifizieren sind.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 97 30
Signatur: 57 D°39


128. Titel: Grundlagen für Ökoprofile und Ökobilanzen in der Forst- und Holzwirtschaft. Eine Studie

Autor(en): Frühwald, A.; Wegener, G. (eds.) Scharai-Rad, M.; Zimmer, B.; Hasch, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [168 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ökobilanzierung Grundlagen Stand der Normung Ökobilanz Aufbau Bilanzen für Einzelbereiche Forst-/Holzwirtschaft Sachbilanzierung Forstliche Produktion Schnittholzherstellung Bauholz (massiv) - Beispiel Dachstühle Brettschichtholz Fenster Spanplatten Sperrholz Furnier Sachbilanzen Produktion - Verbrauch Deutschland VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 97 32
Signatur: 57 8°197


129. Titel: Untersuchungen zum Vorkommen und zur Intensität der Rindennutzung von Prunus africana am Mount Cameroon in Kamerun

Autor(en): Buchwaldt, C.; von
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [142 p.]
Publikationsjahr: 1996
Institut:Weltforstwirtschaft

In der Arbeit wird die Problematik der intensiven Nutzung von Prunus africana (Hook. F. Kalkmann) am Mount Cameroon in Kamerun untersucht, einer Baumart, deren Rinde als forstliches Nichtholz-Produkt eine wesentliche Rolle im Medizinalbereich spielt. Der aus der Rinde gewonnene Extrakt stellt auf internationaler Ebene ein wirksames Medikament gegen die in westlichen Ländern weit verbreitete beligne Prostata Hyperplasie (gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse) dar. Mit einer ermittelten Stammzahl von 1,4 Bäumen pro ha (BHD- Bereich von 20-160 cm) ist Prunus africana als seltene Baumart einzustufen. Nach einer Schätzung übertrifft die jährlich geerntete Rindenmenge des Hauptkonzessionärs die nachhaltig nutzbare Rindenmenge annähernd um das achtfache. Dies unterstreicht die akute Bedrohung der Baumart. Dem gegenüber steht trotz der intensiven Beerntung eine außerordentlich hohe Robustheit und Regenerationsfähigkeit der Rinde von Prunus africana, womit die Baumart grundsätzlich für eine nachhaltige Bewirtschaftung geeignet ist. Im Ausblick werden Handlungsalternativen diskutiert sowie Empfehlungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung abgeleitet. Diplomarbeit VTIWFW
Dokumentennummer: T2 97 19
Signatur: 58 D°18


130. Titel: Eigenschaften und Verwendung von Celtis spp. und Petersianthus macrocarpus, zwei häufig vorkommende und bisher wenig genutzte Holzarten als Beitrag zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Naturwälder Kameruns

Autor(en): Gwet, J.P.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [71 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Das Ziel der Diplomarbeit ist es, für die Celtis spp. und für Petersianthus macrocarpus eine umfassende Dokumentation sowohl ihres Vorkommens als auch ihrer verwendungsrelevanten Eigenschaften zu erstellen. - Die bisherigen physikalischen und mechanischen Eigenschaftsuntersuchungen wurden nach französischen Normen (AFNOR) durchgeführt. Zwischen den holzphysikalischen Prüfmethoden der französischen Norm und der deutschen Industrienorm (DIN) gibt es grundsätzliche Unterschiede. Um zum Beispiel den Vergleichswert für die Biegefestigkeit gemäß DIN 52186 zu erhalten, muss der Biegefestigkeitswert nach französischer Norm gemäß B 51-008 mit dem Faktor 0,8 multipliziert werden. - Die Literaturwerte zu den physikalisch-mechanischen Eigenschaften stammen aus Untersuchungen in unterschiedlichen Regionen Afrikas. In Kamerun wurden ähnliche Untersuchungen für Abale erst 1993 durchgeführt. Sie bezogen sich nur auf eine kleine Region in Kamerun, so dass die daraus entstandenen Werte nicht für ganz Kamerun brauchbar sind. Über Celtis spp. in Kamerun gibt es bis jetzt keine Arbeit. - Die physikalischen und mechanischen Eigenschaftsangaben der bisher untersuchten Celtis spp. aus anderen Gebieten wurden gleichgesetzt, obwohl sie botanisch deutlich zu unterscheiden sind. Außerdem wurden für die Werte der Härteprüfung keine Auskünfte über die Belastungsebene und die Belastungskraft gegeben. Deshalb wurden eigene Untersuchungen nach der Deutsche Industrie Norm (DIN) durchgeführt, um die Literaturangaben zu komplettieren und vergleichbar machen zu können.

VTIHTBP Ersatzhölzer Austauschhölzer Holzverwendung; Verwendungsmöglichkeiten Vorrat Nachhaltige Bewirtschaftung Vorkommen Abale Diania Ohia Celtis Trocknungseigenschaften physikalische Eigenschaften mechanische Eigenschaften Rohdichte Festigkeitseigenschaften Vermarktung
Dokumentennummer: T1 97 761
Signatur: 57 D 36


131. Titel: Wohnblockhaus - ein Weg zum ökologisch orientierten Bauen

Autor(en): Gemeinhardt, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [152 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Diplomarbeit ist, durch sachliche Information einerseits ein angemessenes Vertrauensverhältnis zum ökologischen Wohnblockhaus zu schaffen, andererseits sollen die Bedingungen bezüglich Aufbau und Errichtung des Gebäudes durch den Hersteller sowie bezüglich der Nutzung durch den Bewohner aufgezeigt werden, unter denen das ökologische Blockhaus eine "Lebensdauer" von über 100 Jahren aufweisen kann (bezogen auf die Gebäudekonstruktion, nicht auf die technische Ausrüstung, wie Installation oder dergleichen). - Um dieses an einem praktischen Beispiel erläutern zu können, wurden mit Unterstützung der Firma Salzberger Landhaus GmbH zwei Blockhäuser ausgewählt. Als Ausgangspunkt dienen die Haustypen "Neuenstein" und "Kreuzberg".

VTIHTBP Holzprodukte Bauwesen; Blockbohlen Konstruktionsaufbau Holzarten Holzwerkstoffe Masseermittlung positive Energiebilanz CO2-Reduzierung Umweltschutz gesundes Wohnklima ökologische Gesichtspunkte Dämmstoffe Dacheindeckung Holzschutz Brandschutz Wärmeverordnung Entsorgungsfaktor Diplomarbeit
Dokumentennummer: T1 97 753
Signatur: 57 D 30


132. Titel: Ganzheitliche Untersuchung bestehender Laubholzsägewerke in der Andenregion Patagoniens mit dem Ziel der Verbesserung der technischen und wirtschaftlichen Ergebnisse

Autor(en): Brätzkus, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [113 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der ganzheitlichen Untersuchung eines bestehenden Laubholzsägewerks in der Andenregion Patagoniens. Ursprünglich war die Betrachtung mehrerer Betriebe vorgesehen. Die weitreichende Ursachenanalyse wie auch arbeitstechnische Probleme führten dazu, dass der Umfang der Untersuchung auf nur einen typischen Betrieb eingeschränkt wurde. -Bei der ganzheitlichen Betrachtungsweise werden nach Möglichkeit alle Parameter beleuchtet, die einen wesentlichen Einfluss auf den Untersuchungsgegenstand ausüben. Als Hauptaufgabe sieht der Autor das Vorgehen gegen die Ursachen und nicht die Modifikation von Symptomen. Dieser ganzheitliche Ansatz erscheint zwar aufwändiger als eine herkömmliche spezielle Untersuchung, ist aber in seinen Augen eine unumgängliche Methode, um eine nachhaltige Verbesserung der Situation zu erhalten. Jede Veränderung des einzelnen Parameters muss in der komplexen Zusammenwirkung verstanden werden. - Das Hauptaugenmerk wird auf der Untersuchung der technischen Gegebenheiten des Sägewerkes liegen, da diese entscheidend für die Wirtschaftlichkeit des Betriebes verantwortlich sind. Dabei soll keine komplette Neuorganisation der Fertigung, sondern eine Produktoptimierung richtungsweisend sein. - Durch die vorhandenen Managementstrukturen war die Klärung der Frage nach dem Produktionsziel ein sehr wichtiger Punkt bei der Bearbeitung der Aufgabe. Rückkopplungseffekte zwischen der Produktion und den Kunden waren anzusprechen. Als ein Untersuchungsgegenstand entwickelte sich auch die Schaffung von Märkten sowie die Definition von neuen Produkten.

VTIHTBPHolzbearbeitung Nothofagus pumilio Lenga Holzeigenschaften Rundholzplatz Sägehalle Produktionsfluss Maschinenausstattung Schnittware Sortierung Unternehmensorganisation Arbeitsschutz Reststoffverwertung Energiewirtschaft
Dokumentennummer: T1 96 706
Signatur: 57 D 27


133. Titel: Untersuchung der Beschädigungen des Schnittholzes bei Einschnitt, Sortier- und Fördervorgängen in einem finnischen Weißholzsägewerk

Autor(en): Maukonen, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [74 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holzbiologie

Die Versuche der Diplomarbeit dienten dem Zweck, das Ausmaß der im Einschnittprozess entstehenden Beschädigungen des Schnittholzes in einem finnischen Großsägewerk zu untersuchen. Dazu wurden eine Vor- und fünf Hauptuntersuchungen durchgeführt. - Im ersten Teil der Hauptuntersuchung wurden die Oberflächenqualität sowie die Maßgenauigkeit der Schnittware untersucht. Da in dem untersuchten Sägewerk stets mit scharfen Messerschneiden gearbeitet wird, konnte hier kein Zusammenhang zwischen der Oberflächenqualität und dem Messerzustand aufgezeigt werden. Desweiteren wurde festgestellt, dass die Maßgenauigkeit der Schnittware sehr gut war. -Im zweiten Teil der Hauptuntersuchung erfolgte die Ermittlung der Beschädigungsorte sowie der Beschädigungsempfindlichkeit verschiedener Dimensionen. Es stellte sich heraus, dass die meisten schweren Beschädigungen an der Brettware, wie z.B. Risse und Brüche, auf das Fehlen der Hubboxen in der Dimensionssortierung zurückzuführen waren. Bei den Hauptwarendimensionen traten ausschließlich Kantenbeschädigungen auf, die zum größten Teil in den Vereinzelungsförderern der Stapelung und Paketierung entstanden.

VTIHTBB Holzindustrie Schnittholzschäden Beschädigungsarten Kleinsägewerk Dimensionssortierung Trocknung Risse Sprünge Kantenschäden Brettware Einschnitt Oberflächenqualität Vereinzelungsförderer Verbesserungsmaßnahmen
Dokumentennummer: T1 96 798
Signatur: 57 D 29


134. Titel: Kommunikative Aspekte regionaler Vermarktung forst- und holzwirtschaftlicher Produkte. Fallstudie: Deister/Raum Hannover

Autor(en): Germann, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [83 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

In der Diplomarbeit konnte gezeigt werden, dass für die Vermarktung von Non-Timber-Products eine Unterscheidung der Kommunikationsebenen, in eine überregional gesellschaftliche und eine regional betriebliche, möglich und notwendig ist. Die hierfür zur Verfügung stehenden Instrumente, Social-Marketing und Unternehmens- und Produktmarketing, sind geeignet, die entsprechenden Zielgruppen auf die sich ändernden Marktsituationen vorzubereiten. Die Ergebnisse der Fallstudie zeigen deutlich die Auswirkungen, wenn diese Instrumente nicht eingesetzt werden. - Zu überdenken ist der Aufgabenbereich der nicht-privatwirtschaftlichen Forstbetriebe. Mit der kostenlosen Abgabe von Leistungen werden privatwirtschaftlichen Betrieben die Möglichkeit der Leistungserstellung genommen und eine Erwartungshaltung beim Konsumenten erzeugt, die dann auf alle Forstbetriebe unabhängig von den Eigentumsverhältnissen übertragen werden. - Die aufgezeigten zu erwartenden ökologischen Veränderungen erfordern eine Neuorientierung der Forstwirtschaft. Zur Existenzsicherung der Unternehmen ist es notwendig, Non-Timber-Products in die Produktpalette mit aufzunehmen. Doch die verstärkte Nutzung der Wälder zur Erstellung von Non-Timber-Products wird nicht allein von der Forstwirtschaft entschieden. Zunehmende gesellschaftliche Ansprüche treiben diese Entwicklung maßgeblich voran und bieten im Falle der privatwirtschaftlichen Vermarkung erst die ökononomische Grundlage. Ob diese Ansprüche in Zukunft in Form von Produkten einem Markt zur Verfügung stehen oder ob sie als öffentliche Güter unentgeltlich konsumiert werden, ist im Wesentlichen die Entscheidung forstwirtschaftlicher Unternehmen.

VTIOEF Holzmarkt; Holz Image Ökosystem Wald Situation Forstbetriebe Situation Freizeit Wertewandel Verknüpfungspunkte Verbraucher Forstwirtschaft Synergieeffekte Dienstleistungen der Forstwirtschaft Diversifikation gesellschaftlich relevantes Produkt Marketing Sozial-Marketing Kommunikation Marken Bedeutung Konsumentenverhalten regionale Kommunikationspolitik Projekt Deisterwald
Dokumentennummer: T1 95 1416
Signatur: 56 D 21


135. Titel: Ursachen der Quellungs- und Schwindungsanisotropie von Holz

Autor(en): Sembach, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [71 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Holz verhält sich anisotrop, d.h. es zeigt in seinen holzanatomischen Richtungen unterschiedliche Eigenschaften. Dies gilt auch für die Quell- und Schwindmaße, die tangential etwa doppelt so groß sind wie radial. Longitudinal liegen sie über eine Zehnerpotenz niedriger. - Ziel der Diplomarbeit war es, die umfangreiche Literatur zur Quellungs- und Schwindungsanisotropie vorzustellen und zusammenzufassen, gegebenenfalls Widersprüchliches aufzudecken und noch offene Fragen herauszuarbeiten sowie eine Bewertung der einzelnen Theorien vorzunehmen. - Darüber hianus werden im Kapitel "Ausblick" Vorschläge entwickelt, wie weitere Erkenntis zur Quellungs- und Schwindungsanisotropie gewonnen werden könnte. Diese Ideen sollen einen Diskussionsbeitrag zur möglichen Vorgehensweise bei weiteren Forschungsprojekten darstellen.

VTIHTBP Holzeigenschaften Holz Quellung Schwindung DIN 52184 Anisotropie Hygroskopizität Sorption holzanatomische Ursachen nichtholzanatomische Gründe Spannungen im Holz
Dokumentennummer: T1 95 1380
Signatur: 56 D 20


136. Titel: Transaktionskosten des internationalen Holzhandels, seine praktische Abwicklung und Organisation. 2 Bde

Autor(en): Link, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [v. 1: 145 p., v. 2: 175 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Diplomarbeit befasste sich mit der Stellung und Einbettung des Holzaußenhandels, insbesondere der Holzeinfuhr, in ihrem internationalen und nationalen Rahmen. Dabei sollten die besonderen Probleme, die dem Holzeinfuhrhandel bei der Ausfüllung seiner Funktionen entgegenstehen, betrachtet werden. Schwerpunktmäßig wird dabei auf die Abwicklung des internationalen Holzhandels eingegangen. Ferner sollte untersucht werden, inwieweit dem Holzeinfuhrhandel in Form von Transaktionskosten Kosten entstehen, die durch eine veränderte Organisation bei Anwendung des Transaktionskostenansatzes nach Coase und Williamson zu vermindern sind; sei es durch vertikale Integration oder eine andere, effizientere Organisationsform. - Aufgrund der Komplexität des Themas "internationaler Holzhandel" konnte keine allumfassende Wiedergabe erfolgen. Ziel der Arbeit war es, einen ersten Ein- und Überblick über die Abwicklung des internationalen Holzhandels in seiner heutigen Form zu vermitteln. Trotz größtmöglicher Bemühungen um eine detaillierte und praxisnahe Darstellung der Handelsabläufe in den Anwendungsbeispielen konnte nicht auf alle Einzelheiten eingegangen werden. Als Anschauungsmaterial und Grundlage für weiterführende Ausführungen, eventuell im Rahmen einer Holzhandelskunde-Vorlesung, sind die gemachten Erläuterungen dennoch geeignet.

VTIOEF Holzmarkt; Holzhandel Entwicklung Untergliederung Handelsfunktionen Außenhandel Rahmenbedingungen Holzeinfuhrhandel Import Zölle Transaktionskostenökonomie Abwicklung des Holzimportes Organisation
Dokumentennummer: T1 95 1375
Signatur: 56 D 19


137. Titel: Verhalten von chromfreien Holzschutzmitteln in Böden

Autor(en): Mehrtens, H.J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [157 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holzbiologie

Zwei unterschiedliche Böden (Ah- und Bt-Horizonte) und eine geschichtete Kombination aus beiden wurden auf ihr Verhalten bei einer Kontamination durch chromfreie Holzschutzmittel (CX-H und KDS) geprüft. - Durch Adsorptions- und Desorptionsversuche wurde die Aufnahmefähigkeit und die Möglichkeit zur Verlagerung von Kupfer und Bor aus den Holzschutzmitteln an die Böden ermittelt. Mit daran anschließenden Lysimeter-/Perkulationsversuchen wurden Befunde über das Verhalten dieser Komponenten und deren Verteilung in den Säulen durch einen schichtweisen Aufschluss erhalten. - Es wurde festgestellt, dass Kupfer aus beiden geprüften Holzschutzmitteln durch die verwendeten Bodenarten gut adsorbiert wird. Ferner wird es im Boden in weit höheren Konzentrationen und Mengen zurückgehalten, als es Kupfer aus chromhaltigen Holzschutzmitteln anderer Versuchen zeigte. - Dieses am Boden adsorbierte Kupfer neigt zudem unter natürlichen Bedingungen (z.B. saurer Regen) nicht zu einer Verlagerung in tiefere Bodenschichten und stellt damit vermutlich ein geringes Gefährdungspotenzial für das Grundwasser dar. - Das Bor aus beiden Holzschutzmitteln dagegen wurde nicht von den Böden zurückgehalten bzw. adsorbiert.

VTIHTBB Holzschutz chlorfreie Holzschutzmittel Bodenproben Bodenklassifizierung Adsorption Desorption Perkulationsversuche Bodenhorizonte pH-Wert Cu Bor Fe Mg/Ca Holzschutzmittel Typ CX-H Holzschutzmittel Typ KDS
Dokumentennummer: T2 96 367
Signatur: 57 D 18


138. Titel: Einfluß von Verbrauchertrends und Moden auf die Holzartenverwendung am Beispiel von Furnieroberflächen

Autor(en): Westerhoff, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [95 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Anlass der Diplomarbeit war die mangelnde Information über den deutschen und internationalen Markt für dekorative Furniere. Da zu diesem Thema so gut wie keine Veröffentlichungen existieren, war eine eingehende Marktanalyse sinnvoll. - Des Weiteren sollte der Versuch unternommen werden, die Entwicklung von Moden und Trends auf dem Furniermarkt zu erklären und, falls möglich, an Marktindikatoren festzumachen. - Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich daher mit dem deutschen und internationalen Furniermarkt. Die Abgrenzung des Marktes für dekorative Furniere und für Furniere für die Sperrholzproduktion gestaltete sich oftmals schwierig oder war gar nicht möglich. Für die Marktanalyse wurde vorwiegend auf statistisches Material der FAO in Rom und des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden zurückgegriffen. Die Daten beziehen sich i.d.R. bis 1990 auf die alten Bundesländer, ab 1990 auf Deutschland, d.h. auf alle 16 Bundesländer. - Ein wichtiger Teil dieser Arbeit war, die Schwierigkeiten offenzulegen, die mit der Verwendung des Datenmaterials einhergehen. - Im zweiten Teil der Arbeit wurde der Versuch unternommen, allgemein Moden und Trends zu erklären. Warum sie entstehen, wie sie sich ausbreiten und wer sie verursacht. - Der dritte Teil der Arbeit befasst sich mit Moden und Trends auf dem Furnier- und Möbelmarkt.

VTIOEF Holzmarkt; Furniermarkt Holzprodukt dekorative Furniere Verwendungsbereiche Absatzwege internationaler Markt Produktion Verbrauch Europa Deutschland Furnierwerke Standorte Außenhandel Rohholzeinsatz Furnierproduktion Modetrends Mode Ausbreitung Möbelmarkt Holzarten Eiche Kirsche Fichte Kiefer Nussbaum Esche Mahagonie Erle Ahorn Birke Buche
Dokumentennummer: T3 96 203
Signatur: 57 D 9


139. Titel: Einfluß einer Heißdampfbehandlung auf die Eigenschaften des Holzes

Autor(en): Haas, G. von
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [172 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit wurde der Einfluss einer Sattdampfbehandlung im Temperaturbereich von 165 Grad C bis 200 Grad C auf die Eigenschaften von Kiefer-, Birken- und Pappelfurnieren untersucht. Die Furniere wurden bei einem deutschen Anlagenhersteller zeitlich parallel zu einem OSB-Versuchsprogramm in einer geschlossenen Dampfpresse gedämpft. Damit sollte der Einfluss der Bedampfung von OSB-Strands in einer Dampfinjektionspressse simuliert werden. Die Dicke der Furniere betrug bis auf eine Ausnahme ("Versuchsreihe Dickenvariation") etwa 0,8 mm. Ziel der Untersuchung war es, mögliche Eigenschaftsveränderungen quantitativ zu erfassen. Weiterhin sollte eine Empfehlung für eine Kombination der Einflussgröße Temperatur, Einwirkdauer und Anfangsfeuchte sowie umgebendes Medium zu einer Quellungsvergütung bei möglichst geringen Festigkeitseinbußen erarbeitet werden. - Folgende Eigenschaften wurden an unbehandelten und behandelten Furnieren erfasst: Gleichgewichtsfeuchten bei verschiedenen Klimata, differentielle Quellung, Quellungskoeffizient, maximale Quellmaße, Zug-Elastizitätsmodul, Zugfestigkeit, Klebefestigkeit, Benetzungswinkel, pH-Wert und Verfärbungen (Weißgrad). Ebenfalls wurden der Masseverlust und die Feuchten zu Beginn und unmittelbar nach dem Dmpfen bestimmt. Zur Ermittlung der Breitenquellung der Furniere wurde ein Messapparat gebaut; für die Prüfung des Zug-Elastizitätsmoduls und der Zugfestigkeit musste eine neue Probenform entwickelt werden.

VTIHTBP Holzeigenschaften Holz Dämpfen Temperaturverlauf Feuchteänderung chemische Reaktion Sorption Quellmaße Elastizitätsmodul Zugfestigkeit Klebefestigkeit Benetzungswinkel pH-Wert OSB-Platte
Dokumentennummer: T3 96 357
Signatur: 57 D 12


140. Titel: Stoff- und Energiebilanzen für Konstruktionsholz

Autor(en): Adebahr, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [139 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Aufgabenstellung der Diplomarbeit ist es, die bei der Herstellung und Verwendung von Konstruktionsholz auftretenden Stoff- und Energieflüsse in bilanzieller Form zusammenzufassen. - Dazu wird beispielhaft der Lebensweg für Konstruktionsholz, welches in Dachstühlen von Einfamilienhäusern verbaut wird, rekonstruiert und schwerpunktmäßig die Holzverarbeitung in Zimmereibetrieben untersucht. - Die Rekonstruktion beinhaltet die anhand vorhandener Literatur aufgearbeiteten Lebenswegabschnitte der Forstwirtschaft und des Sägewerkbereichs sowie dem Abschnitt Zimmereibetrieb. Dieser musste aufgrund von fehlendem Datenmaterial in der Gesamtheit neu untersucht werden. Hierzu wurden Input/Output-Analysen in Betrieben und Umfragen im Zimmereigewerbe durchgeführt. - Die den Lebensweg vervollständigenden Abschnitte Nutzungsphase und Entsorgung werden nur in Ansätzen diskutiert. Dabei wird versucht, auftretende Umwelteinflüsse über die gesamte Lebensdauer des Haues hinaus zu beschreiben und derzeitige und jetzt abzuschätzende zukünftige Entsorgungsmöglichkeiten des Altholzes, welches am Ende der Nutzungsphase anfällt, darzustellen. (nicht ausleihbar)

Holzphysik; Ökobilanzen; Konstruktionsholz; Dachkonstruktionen; Energieeinsatz; Fragebogenaktion; Zimmererhandwerk; CO2-Speicherung; Holzschutzmittel; Entsorgung; Resthölzer; Verbrennung; VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 96 358
Signatur: 57 D 15


141. Titel: Rotstreifepilze - Vorkommen, Kennzeichen und biologische Charakterisierung unter besonderer Berücksichtigung von Stereum sanguinolentum (Alb. und Schw.: Fr) Fr.

Autor(en): Kleist, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holzbiologie

Die Diplomarbeit beschäftigt sich vornehmlich mit der Frage einer einheitlichen ökologischen, strukturellen und physiologischen Kennzeichnung von Stereum sanguinolentum als bedeutendster Vertreter der Rotstreifepilze. Innerhalb eines ausführlichen Einleitungsteils wird diese Art in die Erscheinungsformen Rotstreifigkeit auslösender Pilze eingebettet. Dabei wird der Beschreibung des natürlichen Habitats und des Eingebundenseins der Lebensgewohnheiten in das jeweilige Biotop ein besonderes Gewicht gegeben. - Einen weiteren Schwerpunkt innerhalb der Arbeit bilden die Beschreibung des Befallsablaufs und die Suche nach Abbaumustern des Holzgewebes. Die entsprechenden Experimente wurden mit dem Inst.-Stamm an waldfrischen, sterilen Fichtensplintholzklötzchen einheitlicher Größe mit den Abmessungen 1 x 1 x 5 cm vorgenommen. - Die Erkenntnisse aus den Befallsbeobachtungen werden in einem dreidimensionalen Befallsschema zusammengefasst. Der Abbau der Zellwandsubstanz wird anhand detaillierter Messungen lichtmikroskopisch und mikrospektralphotometrisch dokumentiert. Die Ergebnisse zeigen das unterschiedliche Fortschreiten des Zellwandabbaus in tangentialer und radialer Richtung und ergeben Hinweise auf die Ursachen. Die UV-spektroskopischen Analysen vermitteln einen Eindruck von der Vielfalt und Besonderheit des enzymatischen Angriffs auf die Ligninstruktur.

VTIHTBB Holzschutz Stereum sanguilentum Rotstreifigkeit verursachende Pilzflora Besiedelung Ökologie Entstehungsbedingungen Isolierung Morphologie Mikrospektralphotometrische Untersuchungen Universal-Mikrospektral-Photometer Physiologie Pilzkulturen befallendes Holz makroskopische Kennzeichen mikroskopische Charakterisierung Fortpflanzung Befallsablauf Abbaumuster
Dokumentennummer: T3 96 187
Signatur: 57 D 5


142. Titel: Untersuchungen zur Rücktrocknung imprägnierten Fichten- Furnierschichtholzes am Beispiel von Kerto-Furnierschichtholz

Autor(en): Pirson, L.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [149 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Versuche im Zuge der Diplomarbeit dienten dem Zweck, die Formstabilität von tränkfrischem Kerto bei der Rücktrocknung sowie die Eignung von Kerto hinsichtlich einer Verleimung von Komponenten zu starken Furnierschichtholzträgern zu untersuchen.

VTIHTBP Holzbearbeitung; Holzwerkstoffe; Kerto-Furnierschichtholz Holzschutzmittel technische Holztrocknung Kesseldrucktränkung Kerto Klimatisierung Versuch Entfeuchtungsgeschwindigkeit Kerto Imprägnierung Penetrationswege Tränkbild Sorptionslinien Rücktrocknung Formstabilität Heißdampf-Vakuum-Trockner Versuchstrocknung
Dokumentennummer: T3 96 188
Signatur: 57 D 7


143. Titel: Das Eindringen lösemittelarmer Lacke

Autor(en): Thurich, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [138 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wurden vier lösemittelarme und ein konventioneller, lösemittelgetragener Lack auf ihr Eindringverhalten und ihre Haftfestigkeit hin untersucht. Als Methoden dienten Fluoreszenzmikroskopie und Rasterelektronenmikroskopie in Verbindung mit einer energiedispersiven Röntgenmikroanalyse. Die Haftfestigkeit des Lackes wurde sowohl trocken mittels Gitterschnitttest (nach ISO 2409) als auch durch Abziehen des nassen Lackfilms bestimmt. Mit einem Digitalisierbrett wurde die Lack/Holz-Kontaktfläche bestimmt. Im Blocktest wurden das Verhalten der Lacke unter Stresseinfluss (Kälte, Wärme, Wasser) und die Wasseraufnahme des Holzes durch die Lackschicht ermittelt. - Als lösemittelarme Lacke wurden zwei Acrylatdispersionen mit unterschiedlichen Teilchengrößen (A +/- 300 nm, B +/- 100 nm), eine wassergetragene Alkydemulsion und ein High-Solid-Lack gewählt. Als Vergleich dazu diente ein herkömmlicher, lösemittelgetragener Alkydharzlack. Die Lacke wurden speziell für diese Untersuchung in einfachen Grundrezepten mit einer Pigmentvolumenkonzentratin von 17 % hergestellt, um den Einfluss von Füll- und Hilfsstoffen auf das Eindringverhalten auszuschließen. - Das Eindringverhalten der Lacke wurde an Fichtenkernholz, Kiefernsplintholz und Red Meranti untersucht. Der Lackauftrag erfolgte mit einem Pinsel auf gehobelte Blöcke. Parallel dazu wurde das Eindringen von isoliertem Bindemittel in der Verdünnung, in der es im Lack vorkommt, mit und ohne Coalescents/Sikkative in Kiefernsplint- und Fichtenkernholz untersucht. Auf Kiefernsplintholz wurde zusätzlich stark verdünntes Bindemittel ohne Coalescents/Sikkative aufgetragen. In alle Bindemittel waren vom Hersteller Anthracengruppen eingebaut, die im UV-Licht des Fluoreszenzmikroskops deutlich fluoreszieren.

VTIHTBB Holzbearbeitung; Holzlackierung Lackanstrich Eindringtiefe Einfluss der Holzstruktur herkömmliche Lacke Lackkomponenten untersuchte Holzarten Fichtenkernholz Kiefernkernholz Red Meranti-Kernholz untersuchte Lacktypen Acrylatdispersionen Alkydemulsion High-Solid-Lack Vergleich Alkydharzlack Bindemittel Fluoreszenzmikroskopie Rasterelektronenmikroskopie Röntgenmikroanalyse Digitalisierbrett Haftfestigkeit Blocktest Eindringmuster
Dokumentennummer: T3 96 144
Signatur: 57 D 4


144. Titel: Das Fractometer - seine Möglichkeiten und Grenzen bei der Bestimmung von mechanischen Baumeigenschaften

Autor(en): Burgert, I.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [119 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holzbiologie

Die Bruchfestigkeit von Straßen- und Parkbäumen spielt eine wichtige Rolle in der Praxis der Baumpflege. Seit wenigen Jahren werden neben anderen Möglichkeiten sogenannte Fractometer eingesetzt, mit denen auf Basis einer Festigkeitsprüfung an Bohrkernen Aussagen über die Bruchfestigkeit der Bäume gemacht werden. - In der Diplomarbeit werden die Fractometer 1 und 2 hinsichtlich ihrer Messtechnik geprüft und auf ihr Potential bei der Beurteilung der Bruchsicherheit von Bäumen untersucht. In diesem Zusammenhang wird auch geprüft, ob ein Einfluss der Holzstrahlen auf die Biegefestigkeit des Holzes besteht. - Die Messtechnik der Fractometer wurde mit zylindrischen Prüfkörpern (MDF, gepresster Kohlestaub von ca. 5 mm Durchmesser) unterschiedlicher Festigkeit und geringer Eigenschaftsstreuung geprüft. Um den Einfluss der Schubkräfte bei der radialen Biegeprüfung der Fractometer abzuschätzen, fanden mit den MDF-Bohrkernen reine Biege- und Scherfestigkeitsprüfungen statt. Zur Umrechnung der auf den Fractometern angezeigten dimensionslosen Fractometereinheiten auf Biegefestigkeiten in N/qmm wurden vergleichende Kragbalkenversuche in einer Standard-Prüfmaschine durchgeführt. Beide Fractometer erbrachten trotz Handbetrieb und loser Einspannung der Bohrkerne eine hohe Messgenauigkeit. Jedoch zeigten die beiden Fractometer insbesondere im unteren Messskalenbereich abweichende Biegefestigkeiten an. Auch zwischen den im Kragbalkenversuch ermittelten und auf dem Fractometer 2 angezeigten Biegefestigkeiten besteht eine Differenz.

VTIHTBB Holzeigenschaften Fractometer Messgerät Kalibrierung Festigkeitsmessungen Norm-Prüfverfahren Vergleich Holzstrahlen Festigkeitseinfluss
Dokumentennummer: T3 96 145
Signatur: 57 D 2


145. Titel: Methoden der Prozeßführung zur Produktqualitätssicherung in der Spanplattenindustrie. Stand und Perspektiven unter Berücksichtigung der Forderungen der DIN ISO 9000 und im Hinblick auf die Erzeugung von Möbelspanplatten

Autor(en): Ruf, A.J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [234 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit wurden die Auswirkungen der DIN ISO 9000 ff auf Prozessführung in der Spanplattenindustrie untersucht und dargestellt. Die Untersuchung bezog sich dabei auf den Bereich der Möbelspanplatten. - Ausgangspunkt waren die derzeitigen Rahmenbedingungen der Spanplattenindustrie. Es war zu untersuchen, inwieweit diese externen Faktoren verstärkte Bemühungen der Spanplattenindustrie in Richtung einer intensivierten Qualitätssicherung erfordern. Die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Spanplattenindustrie wurden skizziert. Dabei wurde festgestellt, dass verschiedene Entwicklungen von Markt, Kunden, Normen- und Rechtslage und internationalem Handel einen Bedarf für Optimierungsmaßnahmen entstehen lassen. Eine ausreichende Wettbewerbsfähigkeit kann mittel- und längerfristig wohl nur bei kontinuierlicher Realisierung innerbetrieblicher Verbesserungspotentiale sichergestellt werden. - Hierzu können Maßnahmen zur Verbesserung der Qualitätsbeherrschung beitragen. Derzeit in der Spanplattenindustrie diskutierte Möglichkeiten sind QM-Systeme und Verbesserungen der Prozessführung. Beide Lösungsanssätze wurden in dieser Arbeit ausführlich dargestellt. Wechselwirkungen wurden aufgezeigt. Verbesserungen der Prozessführung lassen sich realisieren durch zusätzlichen Einsatz von Messtechnik, durch Ausweitung der Qualitätskontrolle und durch eine verstärkte Automatisierung der Gesamtanlage. Diese Möglichkeiten wurden beschrieben, ihre Voraussetzungen und Wirkungen dargestellt.

VTIHTBP Holzwerkstoffe; Qualitätsmanagement Qualitätssicherung DIN ISO 9000 ff. wirtschaftliche Rahmenbedingungen gesetzliche R. Auswirkungen Spanplattenproduktion Fertigung Messtechnik Prozessführung Fertigungskontrolle Produktqualität Rohplatte Qualitätsmerkmale Prozesskontrolle Möbelindustrie
Dokumentennummer: T1 96 218
Signatur: 57 D 8


146. Titel: Distributionsanalyse des tschechischen Spanplattenmarktes

Autor(en): Klimt, L.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [94 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Diplomarbeit entstand mit dem Ziel, das derzeitige Geschehen auf dem tschechischen Spanplattenmarkt unter Distributionsaspekten zu untersuchen. Dabei sollten die vorhandenen Distributionskanäle auf ihre Struktur, Funktionen und Entwicklungstrends hin untersucht werden. - Ein besonderer Aspekt der Untersuchung ist durch das veränderte politische und wirtschaftliche Umfeld gegeben. Die Ereignisse der Jahre 1989 und 1990 haben in der Tschechischen Republik einen Prozess der politischen und wirtschaftlichen Erneuerung eingeleitet mit dem Ziel, das Land zu demokratisieren und die Marktwirtschaft einzuführen. Diese Entwicklung wurde gleichzeitig vom Zusammenbruch des gesamten Ostblocks und der Öffnung der osteuropäischen Länder zum Westen hin begleitet. Es erscheint deshalb interessant, den Umbruchprozess eines Marktes - in diesem Fall des Spanplattenmarktes - angesichts dieser Veränderungen, die letztlich auch zur Umgestaltung der Distributionsstrukturen führten, nachzuvollziehen. - Da es zurzeit keinerlei aktuelle Fachliteratur über Produktion und Vermarktung der Spanplattenprodukte in Tschechien gibt und auch die Fachpresse und andere Informationsquellen über diese Problematik nur sporadisch und zum Teil widersprüchlich berichten, war es im Rahmen der Diplomarbeit erforderlich, eine Primäruntersuchung des tschechischen Spanplattenmarktes durchzuführen. Die meisten aufgeführten Informationen und Aussagen stützen sich auf Ereignisse dieser Untersuchung.

VTIOEF Holzmarkt; Tschechien Spanplattenindustrie Holzmarkt; aktuelle Entwicklungen Produkte Produkttypen Absatzpolitik Distributionspolitik Preisentwicklung Spanplattenbeschichtung Ausfuhr Export Entwicklung nach 1990 Import Einfuhr Vertriebswege Marktsegmente Möbelindustrie Holzhandel; Baustoffhandel Fertighausindustrie
Dokumentennummer: T1 96 220
Signatur: 57 D 1


147. Titel: Faktoren, die Nageltragfähigkeit von Nagelplatten in Fichtenholz (Picea abies (L.) Karst.) beeinflussen

Autor(en): Duwe, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [85 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Nagelplatten gehören zu den am häufigsten eingesetzten mechanischen Verbindungsmitteln im ingenieurmäßigen Holzbau. Die charakteristischen Festigkeitswerte können aufgrund von material- und produktionsbedingten Unterschieden nicht berechnet werden, sondern müssen durch Prüfungen ermittelt werden. - Für diesen Zweck wurden die Normen prEN 1075 (1993): Prüfverfahren, Verbindungen mit gestanzten Nagelplatten, EN 26 891 (1991): Timber structures - Joints made with mechanical fasteners - General principles for the determination of strength and deformation characteristics und ISO 8969 (1989): Timber structures - Testing of punched metal fasteners entwickelt. - Erfahrungen der "Staatlichen Schwedischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt" in Boras und verschiedener anderer Prüfinstitute haben gezeigt, dass die nach den genannten Normen ermittelten charakteristischen Festigkeitswerte eines Nagelplattentyps kaum produzierbar sind. - Die Ursache dafür ist eine Reihe von Faktoren, die das Prüfresultat beeinflussen und die nicht angemessen in der Normung berücksichtigt sind. Das Ziel der Diplomarbeit ist die Untersuchung verschiedener Faktoren, die einen Einfluss auf die Nageltragfähigkeit von Nagelplatten haben können.

VTIHTBP Holzbearbeitung; Nagelplattenbinder Herstellung Fertigung Gütesicherung Vorteile Anwendung Eigenschaften Festigkeitswerte Versagensarten Prüfverfahren Untersuchungsmethoden Jahrringorientierung Dichte Holzfeuchte Plattengröße Beschmutzung Einpresssymmetrie Normierung Nagelplattenprüfung Normen
Dokumentennummer: T1 96 219
Signatur: 57 D 3


148. Titel: Festigkeitsuntersuchungen von altem Nadelholz

Autor(en): Büchele, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [174 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit entstand im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen der Universität Hamburg, der BFH und des Wilhelm-Klauditz-Instituts (WKI), der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Holzforschung in Braunschweig. Sie ist Teil eines Verbundprojektes "Fachwerkbautenverfall und Fachwerkbautenerhaltung", das vom Bundesministerium für Forschung und Technologie gefördert wird. - Bei alten Holzkonstruktionen wird aufgrund geänderter Belastungen durch eine Umnutzung oder infolge eines Auftretens von Schäden ein Standsicherheitsnachweis erforderlich. Ein Standsicherheitsnachweis kann nur dann zuverlässig erbracht werden, wenn die verbleibenden Hölzer auf ihre Tragfähigkeit hin untersucht werden. Für neues Bauholz gelten zusätzlich die Sortierkriterien der DIN 4074 und die Bestimmungen der Holzbaunorm DIN 1052. - Die Beurteilung der Tragfähigkeit und Festigkeit von altem Konstruktionsholz wird heute hauptsächlich von visuellen Kriterien bestimmt. Für eine Festigkeitssortierung eignen sich aber auch Parameter wie zum Beispiel der Elastizitätsmodul, der bekanntlich zur Biege- oder Zugfestigkeit eine sehr gute Korrelation aufweist. Der Elastizitätsmodul lässt sich bei Holz auch über zerstörungsfreie Messmethoden (Ultraschall, Stress-Wave, Eigenfrequenz) ermitteln. - Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Feststelung der Festigkeitseigenschaften von altem verbautem Nadelholz mit dem Ziel, eine genauere Beurteilung über die noch vorhandene Festigkeit und Tragfähigkeit abzugeben. - Ein wichtiger Aspekt der Untersuchungen sind die zerstörungsfreien bzw. zerstörungsarmen Messmethoden, ihre Anwendbarkeit vor Ort und der Vergleich der ermittelten Werte mit den Werten, die bei statischen Versuchen erzielt werden. Ein weiteres Ziel der Arbeit ist es, durch Aufstellung einer praxistauglichen Versuchsmethodik eine bessere Einschätzung über die Resttragfähigkeit und den Zustand von Insekten und/oder Pilzen geschädigter Balken zu erhalten. Das Untersuchungsmaterial war Konstruktionsholz (Dach- und Deckenbereich) aus historischen Sanierungsobjekten (Kirche, Schloss und Wohnbauten) Nord- und Süddeutschlands. Das Material war pilz- und insektengeschädigt und wurde im Rahmen von Sanierungsarbeiten ausgebaut und ersetzt.

VTIHTBP Holzeigenschaften altes Bauholz Bauzustandserfassung Ursachenermittlung historisch verbautes Holz elastomechanische Eigenschaft rheologische E. Alterung Korrosionsverhalten Holzfestigkeiten Ermittlung zerstörungsarme Prüfung zerstörungsfreie P. Prüfmethoden Elastizitätsmoduln Zugfestigkeit Druckfestigkeit Biegefestigkeit Schlagbiegefestigkeit Ultraschallverfahren Stoßwellenverfahren Eigenresonanzverfahren
Dokumentennummer: T1 96 227
Signatur: 57 D 6


149. Titel: Chemische und mikroskopische Untersuchungen zum Delignifizierungsverlauf beim ASAM- und Kraftaufschluss

Autor(en): Pöhler, E.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [99 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Um den Delignifizierungsverlauf in Fichtenhackschnitzeln während des ASAM-Aufschlusses untersuchen zu können, wurden Kochungen unterschiedlicher Dauer durchgeführt und die daraus gewonnenen Zellstoffe chemisch und mikroskopisch analysiert. Vergleichend erfolgten Kochungen nach dem Kraftverfahren bis zum Erreichen der Maximaltemperatur. Die mikroskopischen Analysen wurden getrennt nach äußeren und inneren Hackschnitzelbereichen sowie nach Früh- und Spätholz durchgeführt.

VTIHTBC Holzchemie Picea abies; Zellstoffherstellung Zellwandstruktur Imprägnierung Delignifizierung ASAM-Aufschluss Kraft-Aufschluss Rasterelektronenmikroskopie Kaliumpermanganat Osmiumtetroxid Ligninanteil Hackschnitzel Aufheizphase TEM SEM
Dokumentennummer: T3 95 213
Signatur: 56 D 8


150. Titel: TCF-Bleiche von Fichten-ASAM-Zellstoffen mit und ohne Ozon im Labor- und Pilotanlagenmaßstab

Autor(en): Glasenapp, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [140 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die steigende Nachfrage nach chlorfrei gebleichtem Papier und die gesetzlichen Umweltschutzbestimmungen zwingen die Zellstoffindustrie, die umweltschädlichen Wirkungen, die aus der Zellstoffbleiche resultieren, zu minimieren. Die Zellstoffindustrie setzt dabei auf verschiedene Strategien, wobei die Reduzierung der Bildung chlorierter organischer Verbindungen durch den Einsatz von chlorhaltigen Bleichchemikalien an erster Stellen steht. Resultat dieser Bemühungen ist die Entwicklung der elementarchlorfreien Bleiche (ECF: Elemental Chlorine Free) und der total chlorfreien Bleiche (TCF: Totally Chlorine Free). - In der Diplomarbeit sollen für Fichten-ASAM-Zellstoffe in TCF-Bleichsequenzen mit und ohne Ozon optimale Bleichparameter gefunden werden, die bei Erhalt der Festigkeiten zu befriedigenden Endweißgraden führen.

VTIHTBC Holzchemie Picea abies; Fichtenzellstoff ASAM-Verfahren Wasserstoffperoxidbleiche Lignin Reaktionen Sauerstoffdelignifizierung Metallbestimmung ASAM-Pilotanlage Stoffdichte Temperatur Vergilbung Kostenvergleich
Dokumentennummer: T3 95 214
Signatur: 56 D 6


151. Titel: Einsatz von Xylanasen in der chlorfreien Bleiche von Nadelholzzellstoffen aus konventionellen und modifizierten Aufschlussverfahren

Autor(en): Burmester, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [93 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im ersten, grundlegenden Schritt der Diplomarbeit sollte eine Auswahl handelsüblicher Xylanasen unter besonderer Berücksichtigung von drei thermophilen Präparaten auf ihre Eignung zur Behandlung von Zellstoffen untersucht werden. - Im zweiten Schritt wurde das Ansprechverhalten verschiedener Nadelholzzellstoffe auf eine Xylanasebehandlung überprüft, wobei insbesondere die Unterschiede zwischen konventionell und modifiziert aufgeschlossenen Sulfatzellstoffen in Bezug auf die Abhängigkeit ihrer Zugänglichkeit vom Aufschlussverfahren herauszustellen waren. - Im dritten Schritt sollte dann die Effektivität eines Enzymeinsatzes zur Verbesserung der Bleichbarkeit von konventionell und modifiziert aufgeschlossenen Sulfatzellstoffen anhand einer chlorfreien Bleichsequenz untersucht werden.

Diplomarbeit VTIHTBC Holzaufschlussverfahren Bleichverfahren Zellstoffbleiche Enzyme Laccase Ligninperoxidase Xylanase Bleichversuche Nebenaspekte
Dokumentennummer: T7 05 324
Signatur: 56 D 10


152. Titel: Aspekte der Qualität von Nadelschnittholz für konstruktive Zwecke und Methoden zur Produktqualitätssicherung in der Sägeindustrie

Autor(en): Drews, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [151 p.]
Publikationsjahr: 1995
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In zunehmendem Maße ist die Akzeptanz von Bauholz entscheidend von Qualitätsansprüchen der Verwender und Endverbraucher geprägt und, sofern diese die Qualität von Schnittholz als unzureichend erachten, haben positive Argumente für diesen Baustoff nur wenig Bestand. Deshalb fordern zahlreiche Schnittholzverwender, z.B. aus dem Zimmerer- und Holzbaugewerbe, daß sich die deutsche Sägeindustrie marktkonform verhält und die Bedürfnisse der Verbraucher in adäquate Produkte umsetzt. - Wenn Holz die steigenden Anforderungen nicht erfüllen kann, besteht die Gefahr, daß es in Zukunft durch Substitutionsprodukte aus Beton, Stahl und anderen Materialien zurückgedrängt wird. Langfristig gesehen kann nur eine hohe Qualität des Werkstoffs Holz für die Holzwirtschaft image- und umsatzfördernd wirken. Qualitativ hochwertiges Bauholz ist für den Holzbau und die Sägeindustrie eine wesentliche Voraussetzung, um im europäischen Markt bestehen zu können und seine Marktanteile deutlich auszubauen. - Die Universität Hamburg hat im Studiengang Holzwirtschaft diese Situation zum Anlaß genommen, Qualitätsanforderungen einiger Verwender von Schnittholz zu untersuchen. Bei den Qualitätsanforderungen handelt es sich um Produktmerkmale und um Leistungen der Sägeindustrie, die im Hinblick auf die Einführung von Qualitätsmanagementsystemen, insbesondere in Sägewerken und bei Schnittholzverarbeitern, relevant sind. - Unter Qualitätsmanagement-Gesichtspunkten sollen Möglichkeiten der Prozeßsteuerung und Produktqualitätssicherung in der Sägeindustrie aufgezeigt werden. Gleichzeitig soll mit dieser Arbeit vermittelt werden, inwieweit die Sägeindustrie mit Hilfe des für eine Kaufentscheidung wichtigen Kriteriums "Produktqualität" von Schnittholz dazu beitragen kann, Holz als konstruktiven Baustoff in der Bauwirtschaft zu fördern. - Die Untersuchung beschränkt sich ausschließlich auf Nadelschnittholz für konstruktive Zwecke im Zimmerer- und Holzbaugewerbe, im Brettschichtholzbereich und im Fertighausbau. Für diese Arbeit wurde eine Fragebogenaktion bei Schnittholzverwendern und in der Sägeindustrie durchgeführt. Zusätzlich wurden einzelne Hersteller und Planer von Sägewerksanlagen befragt und Informationen aus der Fachliteratur ausgewertet.

Diplomarbeit Nadelschnittholzmarkt Deutschland Nadelschnittholz Qualität Kriterien Umfrage Datenerhebung Methode - Ergebnisse Sägeindustrie Prozeßführung Methoden Holzbau Innovationen VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 99 50
Signatur: 60 D 9


153. Titel: Einfluss verschiedener Kochparameter auf die Zellstoffqualität von Buchen-Magnesiumbisulfit Kocherstoff

Autor(en): Klinkert, P.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [114 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Vollzellstoff wird in Deutschland nach dem sauren Bisulfitverfahren mit Magnesium als Base hergestellt. - Ziel der Diplomarbeit war es, die Zellstoffqualität durch Optimierung des Prozesses, d.h. geringe Eingriffe in den Verfahrensablauf zu verbessern. Im Zellstoffwerk der PWA Grafische Papiere in Stockstadt/Main wurden Hackschnitzel einheimischer Buche mit einem Anteil von Birke und Hainbuche aufgeschlossen. Der Einfluss der Kochparameter Druck, Temperatur und Kochzeit auf die Festigkeiten, die Ausbeute und den Weißgrad der erzeugten ungebleichten Zellstoffe wurde untersucht. - Unbedingtes Erfordernis bei den Versuchen war die Aufrechterhaltung einwandfreier Produktion in Qualität und Menge während der Untersuchung. - Die Auswirkung einer Zweistufendruckkochung mit einem Druck von 8 bar zu Beginn und einer Reduzierung des Drucks auf 6 bar zum Ende der Kochung auf die Zellstofffestigkeiten wurde untersucht. - Die Festigkeitsergebnisse dieser Kochungen wurden mit den Ergebnissen der bisherigen, bei Versuchen im Jahre 1986-87 als optimal erachteten Prozessführung verglichen. - Zusätzlich wurde eine Feinstoffsortierung zur Ausschleusung von Partikeln kleiner als 6 mm in den Prozess integriert.

VTIHTBC; Holzwerkstoffe; Zellstoffproduktion; saures Bisulfitverfahren; Magnesiumbasis; Bisulfitaufschluss; Einflussfaktoren; Holzart; Holzzustand; Imprägnierung; Azidität; Chemikalienzusammensetzung; Kochparameter; Druck; Temperatur; Aufschlussdauer; Untersuchungsmethoden; Knochenstoffproben; Auswertungen; Produktion; Ausbeute; Reißlänge; Berstfestigkeit; Weiterreißarbeit; Faserlänge; Weiße; Opazität; Mahlgradentwicklung Festigkeitsentwicklung
Dokumentennummer: T1 94 1143
Signatur: 55 D 10


154. Titel: Einfluss des Klebstoffes und der Klebetechnik auf die Festigkeit von geklebten Brettschichtholz-Spanplatten Verbindungen

Autor(en): Kemmsies, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [131 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit entstand im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen dem Ordinariat für Holztechnologie Universität Hamburg, der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft (BFH) und der Schwedischen Forschungs- und Materialprüfungsanstalt (SP) in Boras. Diese Arbeit ist Teil eines Forschungsprojektes, dessen Ziel in der Entwicklung einer sicheren, einfachen, kostengünstigen Rahmeneckverbindung für weitspannende Brettschichtholzträger (BSH) besteht. - Für Dreieckrahmen mit Spannweiten über etwa 60 m ist der Transport der Rahmenhälften problematisch. Mit Hilfe der in der Arbeit untersuchten Verbindung könnten BSH-Balken in geringeren, transporierbaren Teillängen in der Fabrik vorgefertigt werden und anschließend auf der Baustelle mit Hilfe eingeklebter Stahlplatten zu Rahmen verschweißt werden. Prinzipiell könnten mit dieser Art von Vorfertigungs- und Montagesystem Rahmen mit beliebigen Spannweiten hergestellt werden. - In der Arbeit wurden auf Grundlage von Vorversuchen an der SP, die zu näheren Informationen über Verbindungsart und -form führten, Untersuchungen über die Einflüsse des Klebstoffes und der Klebetehnik auf die Verbindungsfestigkeit unternommen. Betrachtet wurden in diesem Zusammenhang nur kurzzeitige Verbindungseigenschaften, die bis einschließlich der Montage der Verbindung auf der Baustelle relevant sein können. Die Vorfertigung der Verbindung sollte grundsätzlich ohne Pressdruck und vorzugsweise bei Raumtemperatur erfolgen.

VTIHTBP; Holzbearbeitung; Holz-Stahl-Verbindungen; Verklebung; konstruktive Zwecke; armiertes Holz; eingeklebte Schrauben; Bolzen; Stahlplatten Klebstoffe Auswahl Polyurethan (PUR) Epoxid (EP) Zusatzstoffe Toxikologie Gesundheitsaspekte Stahloberflächen Vorbehandlung Holz-Stahl-Verklebung - Normalbedingungen PUR - Holzfeuchte Relation Klebstoffaushärtung - zusätzliche Wärmezufuhr Klebstoff Eindringtiefe - Holz Schweißen nach Klebstoffaushärtung Auswirkungen; Klebfugen; Temperaturverlauf; Festigkeit; Scherfestigkeit
Dokumentennummer: T2 95 350
Signatur: 56 D 5


155. Titel: Holznutzung in Papua-Neuguinea. Dorf oder Konzern?

Autor(en): Neiteler, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [155 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit Papua-Neuguinea, der bei weitem größten der Melanesischen Länder. Melanesien ist eine Region von Inseln im Südwestpazifik, wo weiterhin die traditionellen Formen von Landbesitz dominieren. - In Papua-Neuguinea ist das Land, d.h. der belebte Boden bis heute "noch" zum größten Teil von der ihn schützenden Vegetation - den verschiedenen Formen tropischen Regenwaldes - bedeckt. - Aufgrund der bekannten Übernutzung der Regenwälder in vielen Ländern Südostasiens und weiterhin steigendem Holzverbrauch der industrialisierten oder in der Phase rapider Industrialisierung befindlichen Länder der Region, vor allem Japan, Südkorea und Taiwan, liegt die Bedrohung für die Wälder Melanesiens auf der Hand. - Die Arbeit beschreibt Papua-Neuguinea zunächst in ihrer Vielfalt und Vielschichtigkeit. Durch die Darstellung von physischen und biotischen Gegebenheiten, Kultur und Geschichte versucht der Verfasser die Besonderheiten dieses Landes angemessen zu berücksichtigen. - Im Weiteren werden die volkswirtschaftlich-politischen Entwicklungen Papua-Neuguineas vornehmlich der letzten zwei Dekaden aufgezeichnet. Das Spannungsfeld zwischen dem in Subsistenzwirtschaft im ländlichen Raum lebenden größten Teils der Bevölkerung und den am Weltmarkt orientierten und von deren Strukturen, Institutionen und Regeln abhängigen politischen Eliten des Landes verdient dabei besondere Beachtung. - Die Arbeit konzentriert sich im Weiteren auf den Forstsektor. Dieser erfuhr in der letzten Dekade eine rapide Entwicklung. Allerdings verlief diese einseitig zu Gunsten der zumeist asiatischen Holzeinschlagsfirmen und einer Reihe von Politikern und zu Ungunsten der traditionellen Landbesitzer und ihres natürlichen Lebensraumes.

VTIWFW; Klimaxwälder; Waldexploitation; Waldressourcen; Forstgesetze; Tropenwald; industrielle Holzwirtschaft; Ecoforestry; Dorfgemeinschaften; Schnittholzerzeugung; Holztransport; Holztrocknung
Dokumentennummer: T2 95 495
Signatur: 56 D 7


156. Titel: Ableitung steuerungsrelevanter Informationen für den Trocknungsprozeß von Schnittholz aus dem Verhalten von Trockenkammern

Autor(en): Jost, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [103 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Schnittholztrocknung ist es, das Trocknungsgut innerhalb kürzester Zeit mit einem Minimum an trocknungsbedingten Fehlern auf die geforderte Endfeuchte zu trocknen. Die Trocknungsziele werden aufgrund ständig steigender Qualitätsanforderungen immer präziser formuliert, so dass erhöhte Anforderungen an die Prozesssteuerung von Trockenkammern gestellt werden. - Die kontinuierliche Holzfeuchtemessung, als bisher einzige Prozessführungsgröße, liefert nur unzureichende Informationen über den tatsächlichen Trocknungsfortschritt. Ansätze, die die Einbindung weiterer Prozessführungsgrößen auf Basis von Schallemissionen, Trocknungsspannungen sowie Brettverformungen favorisieren, konnten sich bisher in der Praxis nicht durchsetzen. Ein Grund dafür liegt in dem hohen messtechnischen Aufwand zur prozessbegleitenden Bestimmung der jeweiligen Größen. - In der Diplomarbeit wurde deshalb versucht, zusätzliche wichtige Informationen für den Trocknungsprozess aus den bisher in Frischluft-/Ablufttrocknern aufgenommenen Größen abzuleiten. Zu den bisher aufgenommenen Größen zählten zum einen die Klimaverläufe und zum anderen die Stellgrößen, die benötigt werden, um ein definiertes Klima während der Trocknung einzustellen.

VTIHTBP; Holztrocknung; Steuerungsautomaten; Holzfeuchtemessung; Trocknertyp; Stapelaufbau; Luftgeschwindigkeiten; Klimadaten; Holztemperaturen; Prozessführung
Dokumentennummer: T2 95 186
Signatur: 55 D 33


157. Titel: Verwendung von Acetosolv-Lignin als Bindemittel für Spanplatten

Autor(en): Rogalla, U.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [108 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Diplomarbeit werden Ablaugen und Lignine des Acetosolvaufschlussverfahrens mit dem Ziel, Bindemittel für die Spanplattenherstellung zu entwickeln, durch oxidative Kupplung mit H2O2 vernetzt. - Die mit den Leimformulierungen gebundenen Spanplatten können die in DIN 68761 geforderten Querzugfestigkeitswerte für Möbelplatten noch nicht erfüllen. Bindemittelprüfungen an Vollholz-verleimten Proben der gleichen Leime ergeben jedoch in einzelnen Fällen Querzugfestigkeiten, die den Vorschriften nach DIN 53254 entsprechen. - Dies lässt erwarten, dass durch eine weitere Optimierung der Verfahrenstechnik zur Spanplattenherstellung mit dem neuentwickelten Bindemittel auch hier DIN-Anforderungen erfüllt werden können.

VTIHTBC; Holzchemie; Spanplattenherstellung; Bindemittel; Acetosolv-Lignin; Ablaugen; Platteneigenschaften; oxidative Kupplung; Löslichkeitsversuche; Lignin-Polymerisate; Lignin-Bindemittelprüfung
Dokumentennummer: T2 95 188
Signatur: 55 D 18


158. Titel: FTIR- und NIR-spektroskopische Untersuchungen an Alkalicellulose

Autor(en): Freiheit, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [92 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Diplomarbeit wird geprüft, ob die lichtspektroskopischen Verfahren (NIR, FTIR und -ATR) als schnelle Analysenmethoden eine Alternative zu den konventionellen Bestimmungen darstellen. Um die Veränderungen der AC während der Vorreife mittels FTIR-Spektroskopie quantitativ zu erfassen, wird versucht, durch die mathematische Spektrenbearbeitung (Deconvolution) die überlagerten Bereiche besser aufzulösen, um die Banden bezüglich ihrer Höhe und Fläche auszuwerten.

VTIHTBC; Holzchemie; Viskoseherstellung; Alkalicellulose; Cellulosestruktur; spektroskopische Methoden; FTIR-Spektroskopie; NIR-Spektroskopie; Schwingungen; Absorptionsspektren; Alkalisierung; Feuchteeinfluss; Mahlung; Deconvolution
Dokumentennummer: T2 95 183
Signatur: 56 D 1


159. Titel: Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung in einem modernen Holzverkohlungsbetrieb

Autor(en): Prentkowski, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [166 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Wegen der Komplexität und Aktualität des Themas wurde die Diplomarbeit in zwei Teile untergliedert. Im allgemeinen Teil geht es darum, Wesen und Hintergründe von Qualitätsmanagement ausführlich darzustellen sowie in seine Methoden und Werkzeuge einzuführen. - Im speziellen Teil geht es darum, mögliche Umsetzungen für im allgemeinen Teil beschriebene Elemente eines QM-Systems zu erarbeiten. Hierbei ergab sich die Schwierigkeit, dass sich die Fertigstellung der Produktionsanlagen immer wieder verzögerte. Damit stand notwendiges Detailwissen über den Produktionsablauf für Teilbereiche nicht zur Verfügung. Die Beschreibung der Implementierung qualitätssichernder Maßnahmen im Produktionsablauf der Firma Eberswalder Holzkohle Kosler GmbH (EHK) fußt also notwendigerweise auf einer Reihe von Mutmaßungen.

VTIHTBP; Qualitätsmanagement; Qualitätssicherung; DIN ISO 9000 ff.; Holzkohle; Produktion; Eberswalder Holzkohle; Prozessmanagement; Produktqualität; produktionsunabhängige QM-Elemente; Zertifizierung
Dokumentennummer: T1 95 1376
Signatur: 56 D 18


160. Titel: Einfluss des Rohstoffes Zellstoff auf die Papiereigenschaften

Autor(en): Musso, P.P.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [116 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der Diplomarbeit war es, den Einfluss des Zellstoffs auf das Papier zu untersuchen. Dazu wurde in zwei aufeinanderfolgenden Testreihen Prüfmaterial hergestellt und ausgewertet. Ferner sollte ein Vergleich zwischen dem auf der Fotopapiermaschine produzierten Endprodukt und den dafür verwendeten Rohstoffen eventuelle Gemeinsamkeiten aufdecken. - Von der ersten Testreihe erwartete man neben einem Vergleich dreier Zellstoffe auch die Klärung der Frage nach Eignung und Aussagefähigkeit der einzelnen Prüfungen. Es handelte sich dabei um die Ladungen 50, 79 und 88 eines Herstellers, wobei Ladung 50 zu einer qualitativ höherwertigen Sorte gehörte. - Spezifische Unterschiede zwischen den einzelnen Ladungen konnten nicht herausgearbeitet werden. Die Wirkung des Mahlgrades auf die technologischen Eigenschaften der Stoffe waren deutlich, eine Beeinflussung der Farbe fand nicht statt. Ein Zusammenhang mit der Opazität war nicht sichtbar. - Die Steifigkeit wurde nur von Dicke und Gewicht der Probe bestimmt. Die Ergebnisse der drei Farbmesseinrichtungen zeigte ein hohes Maß an Übereinstimmung, wobei das Elrepho-Gerät am geringsten streute. Die Messungen ergaben, dass bezüglich des B-Wertes die Messmethoden UVI und UVO sowie Einzelblatt und Stapel untereinander vergleichbare Resultate lieferten. - Die zweite Testreihe baute auf den Erkenntnissen der ersten auf. Um diesmal Aussagen über die Zellstoffe selbst machen zu können, wurden zum einen Ladungen verschiedener Hersteller ausgewählt, die sich in mindestens einem Farbwert signifikant unterschieden.

VTIHTBC; Papierherstellung; Spezialpapiere; Holzeigenschaften; Holzarten; Zellstoffbleiche; Mahlung; Leimarten; Versuchspapiermaschine; Papiereigenschaften; Rohpapierprüfung; Festigkeitseigenschaften; Fotopapiermaschine
Dokumentennummer: T2 94 816
Signatur: 55 D 13


161. Titel: Die Bleiche von holzstoffhaltigem Altpapier für den Einsatz im höherwertigen graphischen Bereich

Autor(en): Pfuhl, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [95 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Der Altpapiereinsatz bei der Papier- und Kartonerzeugung ist in den letzten Jahren stetig auf 52 % im Jahre 1992 gestiegen. Aus Kostengründen und wegen zukünftiger gesetzlicher Maßnahmen zur Abfallvermeidung und Wiederverwertung muss diese Quote weiter gesteigert werden. Dies wird nur unter Miteinbeziehung der holzstoffhaltigen grafischen Papiere möglich sein. Nur in diesem Bereich ist der Rohstoff in Form von aufgebesserter Haushaltssammelware ausreichend vorhanden. Die Altpapiereinsatzquote von Zeitungsdruckpapieren liegt bereits bei 72 %. Daher ist eine weitere Steigerung des Altpapiereinsatzes nur bei den höherwertigen grafischen Papieren, speziell im Bereich der SC- LWC-Papiere möglich. Das Altpapier muss dafür deinkt und auf einen Weißgrad von 75 % ISO oder höher gebleicht werden. - Für die durchgeführte Untersuchung zur Altpapierbleiche wurde daher aufgebesserte und deinkte Haushaltssammelware der Sorte D 31 in der Zusammensetzung 60 % Zeitungen und 40 % Illustrierte verwendet. Es wurden zwei Proben desselben Ausgangsmaterials untersucht: Eine Probe mit dem ursprünglichen Aschegehalt von 12 % mit einem Weißgrad von 59 % ISO und eine Probe mit einem Aschegehalt von 3,3 % mit einem Weißgrad von 60 % ISO.

VTIHTBC; Holzchemie; Altpapier; Peroxidbleiche; Dithionitbleiche; FAS-Bleiche; Weißgradentwicklung; Katalasenaktivität; Bleichstufen; Endbleiche; Vergilbung; Aschegehalt; Kappazahl
Dokumentennummer: T2 94 817
Signatur: 55 D 14


162. Titel: Lokaler Holzschutz im Fensterbau

Autor(en): Grell, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [122 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holzbiologie

Im niederländischen Fensterbau stellen die Eckverbindungen an Fensterrahmen ein "offenes" Problem dar. Es kommt dort immer wieder zu unerwünschten Feuchtigkeitsanreicherungen und schließlich zu einem Befall durch holzabbauende Pilze. Vor allem für wenig resistente Holzarten, wie die traditionell viel verwendete Fichte, werden sogenannte Holzschutzpillen genutzt. - Ziel der Diplomarbeit war es, Erkenntnisse über die Diffusionsvorgänge der Holzschutzmittel im Fensterbau praxisnah zu untersuchen. Im Vordergrund stand dabei die mit den traditionellen Holzschutzverfahren schwierig zu schützende Fichte. Ein weiteres Ziel war die Erarbeitung von Grundlagen zur späteren Erstellung einer geeigneten allgemein gültigen Testmethode zur Prüfung von Holzschutzpillen. - Die im Rahmen der Arbeit untersuchten Holzschutzpillen enthalten Holzschutzsalze in trockener Form auf der Basis von Bifluoriden oder Borsäure und werden bei der Produktion bereits in den Eckbereich des Fensters eingebracht. Die diffusionsfähigen Holzschutzmittel breiten sich bei Feuchtezunahme in den gefährdeten Bereich aus. Zusätzlich zu diesen Holzschutzpillen wurde ein weiteres Präparat auf Basis von Dinatriumoktaborat sowie ein Präparat auf Basis von flüssigen Tributylzinnoxid einbezogen.

VTIHTBB; Niederlande; Fensterbau; Konstruktion; Holzschutzmaßnahmen; Holzkanteln; Holzfeuchte; Temperatur; Bewitterungsversuche; Holzschutzpillen; Bifluoridpräparate; Borpräparate; Vermiculit; klimatische Bedingungen; Pilzbefall
Dokumentennummer: T1 94 979
Signatur: 55 D 20


163. Titel: Chlorfreie Bleiche von Sulfatzellstoffen unter besonderer Beachtung der Bedingungen der MC-Ozonstufe

Autor(en): Mielisch, H.J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [124 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Aufgabenstellung der Diplomarbeit bestand in der Durchführung einer TCF-Bleichsequenz mit einem nach dem ENERBATCH-Verfahren hergestellten Zellstoff. Es wurde eine Bleichfolge mit den Stufen A/OP/Z/P (A: saure Vorbehandlung) angewendet. In den einzelnen Bleichstufen wurden Optimierungsversuche vorgenommen, wobei folgende Schwerpunkte gesetzt wurden: 1) Verbesserung der Selektivität einer peroxidverstärkten Sauerstoffstufe, 2) Optimierung der Mischbedingungen einer Ozonstufe bei mittlerer Stoffdichte (MC) unter Anwendung eines High-Shear-Mischers. - Für die Untersuchungen standen drei ENERBATCH-Zellstoffe mit unterschiedlichen Kappazahlen (27,7 / 14,9 / 11,5) zur Verfügung. Der Vergleich dieser drei Zellstoffe zeigt: a) Viskositätsunterschiede von über 300 Einheiten, b) keine Unterschiede bei der Durchreißfestigkeit im gemahlenen Zustand, c) 10 % höhere Reißlängen und 28 % höhere Berstfestigkeiten für den Stoff mit der höchsten Kappazahl im Mahlgradbereich über 0 Grad SR.

VTIHTBC; Holzchemie; Sulfatzellstoffe; chlorfreie Bleiche; MC-Ozonbleiche; Metallgehalte; Nitrilamin; Magnesiumsulfat; Peroxidgehalt; Delignifizierung; Ozonumsatzraten; Festigkeitsentwicklung
Dokumentennummer: T1 94 818
Signatur: 55 D 17


164. Titel: Internationaler Vergleich von Rundholz-Vermessungssystemen

Autor(en): Kemper, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [138 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die derzeit sehr unterschiedlichen Vermessungsmethoden müssen vor dem Hintergrund traditioneller sowie regionaler Entwicklungen gesehen werden. Zu Beginn der Diplomarbeit wird daher zunächst ein kurzer historischer Abriss über den geschichtlichen Werdegang vorgestellt. Hier wird erläutert, wie das heute in Deutschland angewandte Vermessungssystem entstanden ist. Bis etwa zum 11. Jahrhundert wurde Holz in der Regel flächenweise verkauft. Als Folge von Holzknappheit wurden die ersten Maßsysteme eingeführt: zunächst als Einheiten, die von Menschen oder Lasttieren getragen werden konnten - als "Fuder" oder "Karre" bezeichnet - dann in Körpermaßen - wie "Fuß" oder "Schuh". Es folgt eine kurze Beschreibung der Entwicklungsgeschichte der Messverfahren, von der Okularschätzung als wohl ältestes Verfahren, das heute noch in der forstlichen Praxis etwa als Schnellverfahren zur Kontrolle Anwendung findet über die Vermessung mit Hilfe eines Xylometers (physikalische Methode: Messung aufgrund des archimedischen Prinzips) und mündet in einer kurzen Beschreibung der aktuellen HOMA und der gesetzlichen Handelsklassen.

VTIOEF; Biometrie; Rundholzvermessung; Messmethoden; optische Messverfahren; Tele-Relaskop; Handmessgeräte; Maßband; Kluppe; Punktrastermethode; Stirnflächendurchmesser; Gewichtsvermessung; Prozessoren; opto-elektronische Messung; Eichung; Sägewerke
Dokumentennummer: T1 95 319
Signatur: 55 D 28


165. Titel: Untersuchungen zum Einsatz von Natriumborhydrid in der Alkaliextraktion im Rahmen der TCF-Bleiche von Kraftzellstoffen

Autor(en): Rippin, H.J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [97 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der Diplomarbeit ist es, die Auswirkungen einer NaH4-Zugabe in einer Extraktionsstufe auf einen Kraftzellstoff im Rahmen einer TCF-Bleichsequenz zu untersuchen. Im Speziellen sollte auf die folgenden Fragen eingegangen werden: 1) Lassen sich mit geringen, wirtschaftlich zu vertretenden NaBH4-Einsätzen in der Extraktonsstufe Viskositätsgewinne bzw. geringere Viskositätsverluste realisieren? 2) Sind in der ER-Stufe erzielte Viskositätsvorteile auch nach der Endbleiche nachweisbar? 3) Haben Viskositätszugewinne durch die Verwendung von NaBH4 positive Auswirkungen auf die Festigkeitseigenschaften des endgebleichten Zellstoffs?

VTIHTBC; Holzchemie; chlorfreie Bleiche; Ozonbleiche; Lignocellulosen; Zellstoffestigkeiten; NaBH4; Reaktionsgeschwindigkeit; Alkalilabilität; Viskositäten; Extraktionsstufen; Weißgradsteigerung; Peroxidendbleiche; Bleichablauf; Zellstoffanalytik
Dokumentennummer: T1 95 313
Signatur: 55 D 19


166. Titel: Marketingstrategien für Infrastrukturleistungen des Waldes - Fallstudie: Deister, Raum Hannover

Autor(en): Hinz, O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [80 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Weltforstwirtschaft

Ziel der Diplomarbeit ist es, die Möglichkeiten der Marktfähigkeit von Infrastrukturleistungen des Waldes zu untersuchen. Das Thema wird an einem Fallbeispiel dargestellt, um der Untersuchung einen konkreten Bezug zu verleihen. Das Untersuchungsgebiet hierfür ist die Gemeinde Wennigsen (Deister), deren Gemeindefläche etwa zur Hälfte auf dem Gebiet des Deisters liegt. Der Deister ist ein bewaldeter Höhenzug südwestlich von Hannover. - Es wird erläutert, welche Schritte notwendig sind, um Infrastrukturleistungen des Waldes als Produkte zu definieren, Zielgruppen für Produkte zu bestimmen und zu beschreiben, in welcher Form sich die Waldbesitzer organisieren können, um in den Markt mit neuen Produkten einzutreten und welche Vertriebswege für die Vermarktung denkbar sind. Dazu werden die für diese Untersuchung wichtigen Punkte des Marketing erläutert.

VTIWFW; Forstpolitik; Marketingkonzepte; infrastrukturelle Leistungen; Produktpolitik; Marktfähigkeit; Produktzyklen Wald; Besitzverhältnisse; Erholungsangebote; Wirtschaftsunternehmer; Öffentlichkeitsarbeit
Dokumentennummer: T1 95 396
Signatur: 56 D 2


167. Titel: Untersuchungen über den Einfluss von Komplexbildern auf der Basis von Phosphonsäuren und anderen Additiven bei der chlorfreien Bleiche von Fichtenkraftzellstoff

Autor(en): Jaschinski, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [120 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Der zunehmende Trend, auch hochweiße Kraftzellstoffe vollständig chlorfrei mit Sauerstoff und sauerstoffhaltigen Chemikalien wie Wasserstoffperoxid und Ozon zu bleichen, macht verstärkte Anstrengungen notwendig, die geringere Selektivität der genannten sauerstoffhaltigen Bleichmittel zu verbessern. - Im alkalischen Bleichmedium wirken vor allem die im Zellstoff enthaltenen Übergangsmetalle wie Mangan, Eisen und Kupfer katalytisch auf die in der Sauerstoff-Stufe in situ gebildeten Peroxoverbindungen oder auf das in Peroxid- oder Sauerstoff-Peroxid-Stufen eingesetzte Wasserstoffperoxid. Die homolytische Zersetzung der Peroxide führt zur Bildung von Radikalen, die wegen ihrer geringen Selektivität neben dem Lignin auch mit der Cellulose reagieren, was zur Spaltung von Kohlenhydratketten führt. Dies drückt sich in der geringeren Viskosität der gebleichten Zellstoffe aus und setzt die Festigkeiten erheblich herab. Möglichkeiten zu Minimierung dieser Radikalkettenreaktionen bestehen dain, die Schwermetalle durch eine saure Wäsche zu entfernen, oder durch den Zusatz von geeigneten Sequestriermitteln durch Komplexbildung zu deaktivieren. - In der Diplomarbeit wurde neben dem Einfluss der sauren Behandlung des Zellstoffs vor der Bleiche überwiegend die Wirkung von Phosphonsäuren und Komplexbildnermischungen aus Phosphonat und Gluconat in verschiedenen FCT-Bleichsequenzen von Fichtenkraftzellstoff untersucht.

VTIHTBC; Holzchemie; Picea abies; Fichte; Zellstoffbleiche; Sauerstoffdelignifizierung; Wasserstoffperoxidbleiche; Kraftzellstoff; organische Komplexbildner; Aminopolycarbonsäuren; Polyhydroxysäuren; Viskosität; Weißgrad; Kappazahl; Komplexbildner; Magnesiumsulfat
Dokumentennummer: T3 95 212
Signatur: 56 D 3


168. Titel: Untersuchungen über die dynamische Belastbarkeit des Robinienholzes

Autor(en): Fink, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [151 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Für Robinie wurden Bruchschlagarbeitswerte ermittelt, die auf eine herausragende Belastbarkeit des Holzes bei schlagartiger, plötzlicher Beanspruchung schließen lassen. Dies und die Tatsache, dass etwa 80 % der Proben beim Bruch nicht in zwei Teile zerbrochen sind, lässt Robinie in besonderer Weise für die Herstellung von Turn- und Sportgeräten aus Holz sowie für Werkzeugstiele geeignet erscheinen. - Eine diesbezügliche Änderung in DIN 68340 kann unterstützt werden. - Es wurden die Strukturparameter Gefäßflächenanteil, Jahrringbreite, Faserlänge und Wandigkeit auf einen Zusammenhang mit Bruchschlagarbeit untersucht. Für keinen der genannten Parameter konnte ein deutlicher Einfluss auf Bruchschlagarbeit nachgewiesen werden. - Schließlich sollte versucht werden, einen Ansatz für eine zerstörungsfreie Methode zu finden, mit der auf die Größe der Bruchschlagarbeit einer Probe geschlossen werden kann. Die Untersuchungen wurden mit Ultraschall durchgeführt. Dabei wurden Schallgeschwindigkeit und daraus dynamischer Elastizitätsmodul sowie Impulsschwächung quer zur Faserrichtung ermittelt. - Zwischen Ultraschallgeschwindigkeit und Bruchschlagarbeit konnte kein Zusammenhang festgestellt werden. Jedoch konnte aus der Schallgeschwindigkeit auf den dynamischen Elastizitätsmodul geschlossen werden, der wiederum einen annähernd lineareren Zusammenhang mit dem statischen E-Modul aufwies.

VTIHTBP; Holzeigenschaften; Robinia; Robinie Bruchschlagarbeit; Holzfeuchte; Rohdichte; Ultraschallgeschwindigkeit; mikroskopische Untersuchungen; Elastizitätsmodul; Jahrringbreite; Faserlänge; Wandigkeit
Dokumentennummer: T2 95 597
Signatur: 56 D 17


169. Titel: Schnittholzsortierung mit Hilfe von Ultraschall

Autor(en): Schwarzwald, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [85 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Das Ziel der Diplomarbeit war es, die mechanisch-technologischen Eigenschaften von Fichtenholz durch Untersuchungen mit Ultraschall abzuschätzen. - Neben den bereits früher untersuchten Größen wie Ultraschalllaufzeiten längs und quer zur Faser wurde in dieser Arbeit ein besonderer Schwerpunkt auf die Messung des Schalldrucks und der Schalldämpfung quer zur Faser gelegt. - Benutzt wurde dazu eine Maschine der Firma GreCon, ein Gerät, das normalerweise zur Spalterkennung in der Holzwerkstoffindustrie eingesetzt wird. Mit seiner Hilfe konnte der Schalldruckpegel von Ultraschallsignalen berührungslos erfasst werden. Vergleichsweise wurden Dämpfungen und Laufzeiten mit Labortestgeräten berührend erfasst sowie ergänzend dazu Biegeversuche auf einer Universalprüfmaschine durchgeführt. - Das Probenkontigent dieser Untersuchung umfasste 40 Fichtenbretter mit den Maßen 200x37x900 mm. - Die Bretter wurden für diese Messungen quer zur Faser mit einem Messpunktraster überzogen, so dass die Messgröße, mit Ausnahme der apparativ notwendigen Randstreifen, für die Gesamtfläche der Bretter aufgenommen werden konnten.

VTIHTBP; Holzeigenschaften; Holzsortierung; maschinelle Sortierung; Ultraschallmessungen; zerstörungsfreie Werkstoffprüfung; Rohdichte; Holzfeuchte; Faserabweichung; Astigkeit; Schalldruck; Biegeprüfung; Jahrringlage
Dokumentennummer: T2 95 496
Signatur: 56 D 9


170. Titel: Arbeitsorganisation und Belastung von Zimmerern und Betonbauern

Autor(en): Steinbock, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [136 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Ziel der Diplomarbeit war es, die Arbeitsorganisation und Belastung von Zimmerern und Betonbauern zu beschreiben. Das außerordentlich große Tätigkeitsspektrum der Zimmerer zwang allerdings zu einer Beschränkung auf wenige Tätigkeiten. Es wurde das Richten, der Abbund und das Einschalen für die Untersuchung ausgewählt. Für die Erfassung der Tätigkeiten wurde aufgrund umfangreicher Voruntersuchungen ein Erhebungsinstrument geschaffen, das es erlaubt, die komplexen Tätigkeiten der Zimmerer und der Betonbauer aufzunehmen. Dabei war es nicht nur wichtig, die ausgeführten Tätigkeiten zu kategorisieren, sondern auch die Arbeitsumgebung zu beschreiben. Die Arbeitsumgebung an häufig wechselnden Arbeitsorten stellt einen erheblichen Belastungsfaktor für die Zimmerer dar. Im Gegensatz zu Industriearbeitsplätzen, an denen sich die Arbeitsumgebung über eine Schicht selten ändert, sind die Zimmerer innerhalb kürzester Zeitabstände immer neuen Umgebungsbedingungen ausgesetzt. Dies zeigt einerseits, dass die Zimmerer einen wesentlich größeren Spielraum zur Bewältigung der Belastung durch die Arbeit haben, aber anderereits müssen sie sich auf immer neue Arbeitssituationen einstellen.

VTIOEF; Forstliche Arbeitswissenschaft; Zimmerer; Betonbauer; Bauarbeit; Belastung; Beanspruchung; Grenzlast; Arbeitsablauf; Körperhaltungen; Pausengestaltung; Tätigkeitskategorien; Erhebungsbogen; Aufnahmeverfahren; Modelle; Programmierung; Hebevorgänge
Dokumentennummer: T2 95 598
Signatur: 56 D 14


171. Titel: Einfluss der Zellstoff- und Papierindustrie auf die Entwicklung borealer Wirtschaftswälder in Finnland und Schweden. Langfristiger wirtschaftlicher Erfolg durch ökologisch angepaßte Waldbewirtschaftung

Autor(en): Panzer, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [112 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Weltforstwirtschaft

Ziel der Diplomarbeit ist es, die Folgen der bisherigen Bewirtschaftung borealer Wälder im Besitz von Zellstoff- und Papierfabriken in Finnland und Schweden zu beschreiben, bisherige Erfahrungen und bestehende Kenntnislücken ökologisch orientierter Waldbewirtschaftung aufzuzeigen, Merkmale und Kriterien naturnaher Waldbewirtschaftungskonzepte herauszustellen sowie potentiell brauchbare Kriterien und Indikatoren für eine Erfolgs- und Durchführungskonrolle vorzuschlagen. Um eine umfassende Beurteilung der Folgen von der finnischen und schwedischen Zellstoff- und Papierindustrie in ihren Wäldern angewandten Bewirtschaftungsmethoden vornehmen zu können, wurde die historische Entwicklung der Forst- und Holzwirtschaft in Schweden und Finnland sowie die natürlichen und sozio-ökonomischen Bedingungen analysiert und dargestellt.

VTIWFW; Waldbau; Holzindustrie; Waldnutzung; Eigentumsverhältnisse; Waldtypen; Stoffkreislauf; Verjüngung; Forstgesetze; Zellstoffindustrie; Papierindustrie; Naturschutz; Monitoring; Waldbewertung; Bewirtschaftungsstrategie; ökologische Zielvorstellungen
Dokumentennummer: T2 94 1355
Signatur: 55 D 24


172. Titel: Das Verhalten von MDF bei Klimabeanspruchung

Autor(en): Staub, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [184 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit wurden MDP-Plattenwerkstoffe hauptsächlich eines Herstellers untersucht. Ziel dieser Untersuchung war es, die verschiedenen physikalischen Kennwerte nach den neuen Bestimmungen der schon vorliegenden europäischen Normen zu ermitteln und das Verhalten möglichst unterschiedlicher Plattentypen bei Kurzzeit-Bewitterungslagerung zu erfassen. Dabei wurde durch die neun verschiedenen Verleimungsklassen ein Spektrum von drei verschiedenen Leimtypen unterschiedlicher mittlerer Rohdichte und Dichteprofile in einem Dickenbereich von 16 mm bis 19 mm abgedeckt. Neben den seit längerem auf dem Markt etablierten UF, MUPF (MR) und PF gebundenen MDF für den Möbelbau und die Verwendung im Feuchtbereich wurden als neue Produkte mit einem PUR-Bindemittel im industriellen Versuchsmaßstab hergestellte MDF, die für eine Verwendung im Baubereich geplant sind, in die Untersuchung mit aufgenommen. Durch den Vergleich zwischen den verschiedenen Verleimungsklassen sollen Rückschlüsse auf die Eignung der verwendeten Bindemitteltypen, Leimanteile und Rohdichten, aber auch auf die Beständigkeit, die bei einer Verwendung in tragenden Bauteilen gegenüber Feuchteeinflüssen gefordert sind, ermöglicht werden. Die Beurteilungsgrundlage bildet dabei die zurzeit noch als Entwurf vorliegende prEN 622, die in den verschiedenen Teilen detaillierte Anforderungen für die verschiedenen Verwendungszwecke und Einsatzgebiete vorsieht.

VTIHTBP; Holzwerkstoffe; MDF-Platten; Klimatisierung; Verleimungstypen; Rohdichteprofil; Biege-E-Modul; Querzugfestigkeit; Wasserlagerung; Dickenquellung; Schwindung; Bewitterungsverfahren; Bindemittel; chemischer Aufbau
Dokumentennummer: T2 94 1467
Signatur: 55 D 23


173. Titel: System- und Kostenvergleich von Energieanlagen für die Spanplattenproduktion

Autor(en): Gleitz, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [81 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit werden zwei Trocknungsanlagen für Späne inclusive der notwendigen Energieversorgung mit gleicher Leistung und vergleichbaren Emissionswerten gegenüber gestellt. Dafür werden der Rohstoffeinsatz und der Energiebedarf am Beispiel des Spanplattenwerkes in Theda/i.W. der Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH und Co. KG erfasst. Für beide Trocknungsanlagen werden die Komponenten in ihrer Verkettung dargestellt. Anschließend erfolgte eine Untersuchung der ökonomischen Daten, die ein entscheidendes Auswahlkriterium für die monetäre Vorteilhaftigkeit einer Investition in der Marktwirtschaft sind. Vor dem Hintergrund der jetzigen Situation auf dem Roh- und Wertstoffmarkt und den zukünftigen Veränderungen wurde das ökonomische Ergebnis bewertet. Alle Daten und Zahlenangaben der Arbeit beziehen sich auf das Kalenderjahr 1992.

VTIHTBP; Holzwerkstoffe; Spanplattenherstellung; Rohstoffeinsatz; Energiebedarf; Dampfverbraucher; Stromverbrauchsbereiche; Wärmeerzeuger; Wirtschaftlichkeitsvergleich; Turbine; Spänetrockner; Abluftreinigung; Investitionskosten; Sensivitätsanalyse Entsorgungskosten
Dokumentennummer: T2 94 1469
Signatur: 55 D 27


174. Titel: Der Zusammenhang zwischen Rohdichte und den physikalisch-technologischen Eigenschaften bei MDF

Autor(en): Schröder, W.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [vp.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit wurden aufbauend auf den Erfahrungen bei Spanplatte Untersuchungen zu Abhängigkeiten zwischen physikalisch-technologischen Eigenschaften und Rohdichteprofil-Kennwerten bei MDF durchgeführt. - Für diese Untersuchungen stand UF-verleimtes Probenmaterial von zwei namhaften deutschen MDF-Herstellern in vier verschiedenen Plattendicken zur Verfügung. - Die Aufnahme des Rohdichteprofils erfolgte mittels eines Gammastrahlers und jeweils an den Proben, die später auf ihre technologischen Eigenschaften hin geprüft wurden. - Es wurden dabei vorwiegend die Prüfungen durchgeführt, die für eine Produktkontrolle im Betriebslabor ebenfalls durchgeführt wurden. Im Rahmen der Einführung der europäischen Normung wurden, wenn vorhanden, die EN oder aber EN-Entwürfe verwendet. Wo diese Normen nicht vorhanden waren, wurde auf die DIN-Norm für Spanplatte oder Vollholz zurückgegriffen. - Speziell wurden folgende Eigenschaften geprüft: Querzugfestigkeit, Blockscherfestigkeit, Biegefestigkeit, Biege-E-Modul, Querdruckspannungen bei 1%, 2% und 10% Stauchung, Dickenquellung nach 24 Stunden Wasserlagerung nach DIN und EN. - Anschließend wurde versucht, Regressionen zwischen den verschiedenen physikalisch-technologischen Eigenschaften zu finden.

VTIHTBP; Holzwerkstoffe; MDF-Platten; Herstellung; Qualitätskontrolle; Dichteprofil; Biegefestigkeit; Biege-E-Modul; Querzugfestigkeit; Wasserlagerung; Dickenquellung; Querdruckspannungen; Standardisierung
Dokumentennummer: T2 94 1468
Signatur: 55 D 22


175. Titel: Nutzung des Holzes der Pejibaye-Palme (Bactris gasipaes H.B.K.)

Autor(en): Nurminen, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [210 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Gegenstand der Untersuchung war das Holz der Pejibaye-Palme (Bactris gasipaes H.B.K.) aus der Familie der Bactridinae. Die Verbreitung der Familie der Bactridinae ist auf das tropische Mittel- und Südamerika beschränkt. Das Verbreitungsgebiet der Pejibaye-Palme selbst erstreckt sich auf der Nord-Südachse von Honduras in Bolvien. Im Rahmen der Arbeit wurden ausschließlich Palmen aus Costa Rica für die Untersuchungen herangezogen. In Costa Rica gibt es vorwiegend drei Hauptverbreitungsgebiete der Pejibaye-Palme, von denen zwei wegen gegensätzlicher Wuchsbedingungen für die Untersuchungen ausgewählt wurden. Während der Standort 1 (Guapiles) von dem karabisch-feuchtheißen Flachlandklima geprägt ist, befindet sich der 750 m über dem Meeresspiegel gelegene Standort 2 (San Isidoro El General) in einer wesentlich kühleren und trockeneren Klimazone. In Costa Rica gibt es ca. 800 ha Pejibaye-Plantagen, die bisher aber ausschließlich zu Zwecken der Fruchternte genutzt worden sind. Anlass zu dieser Arbeit war die Erkenntnis, dass der mit langen, spitzen Stacheln bedeckte Stamm der überalterten Palmen mit sinkenden Fruchterträgen (ab ca. 15 Jahren), dessen äußerer Stammbereich ein dunkles, dekoratives Holz liefert, kaum einer Verwendung zugeführt wird. Dieses hängt u.a. mit den Stacheln und der im Vergleich zu anderen Hölzern erschwerten Bearbeitbarkeit zusammen. Hinzu kommt eine äußerst geringe Holzausbeute, die in dem besonderen Aufbau des Stammes begründet liegt. Die Pejibaye-Palme besitzt einen ausgesprochen harten Außenmantel in Verbindung mit einem sehr weichen Innenzylinder.

VTIHTBP; Holzeigenschaften; Bactris gasipaes; Wuchsform; Vorkommen; Holzanatomie; Freilufttrocknung; Holzfeuchte; Darrdichte; Dichteprofil; Biegefestigkeit; Druckfestigkeit; Verklebungseigenschaften; Parkettherstellung; maschinelle Bearbeitung
Dokumentennummer: T2 94 1474
Signatur: 55 D 21


176. Titel: Einflüsse wechselnder Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten auf geklebten Brettschichtholz-Stahlplatten-Verbindungen in tragenden Konstruktionen

Autor(en): Streicher, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [152 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit entstand im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen dem Ordinariat für Holztechnologie der Universität Hamburg unter Beteiligung der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft (BFH) in Hamburg und der Nationalen Schwedischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, Abteilung Bautechnik-Holz, in Boras/Schweden. Die Arbeit bildet den zweiten Teil eines skandinavischen Forschungsprojektes, dessen Ziel in der Entwicklung einer kostengünstigen tragenden Verbindung durch Brettschichtholz-Stahlplatten-Verklebungen besteht. - Die Arbeit basiert auf Ergebnissen eines an der FMPA Stuttgart (Otto-Graf-Institut) durchgeführten Forschungsvorhabens ähnlichen Inhalts und auf den Ergebnissen einer vorangegangenen Diplomarbeit, "Einfluss des Klebstoffes und der Klebetechnik auf die Festigkeit von geklebten Brettschichtholz-Stahlplatten-Verbindungen in tragenden Konstruktionen", die den ersten Teil des skandinavischen Forschungsprojektes bildet.

VTIHTBP Holzphysik Picea abies; Klebetechnik Klebstoff Mikrostruktur Spannungsverhalten Klebstoffbalken Schichtholz Epoxidharz Stahloberfläche Temperatur-Stress-Test Pressure Cooker Test zerstörungsfreie Prüfung Druckscherfestigkeit
Dokumentennummer: T2 95 351
Signatur: 56 D 4


177. Titel: Zielkonflikte und Kohärenzen zwischen dem Nachhaltigkeitsprinzip und der Institution Eigentum auf nationaler und internationaler Ebene

Autor(en): Wizemann, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [198 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Um den Begriff der Nachhaltigkeit für die Untersuchung der Zielkonflikte und Kohärenzen mit dem Eigentum greifbar zu machen, wird in der Diplomarbeit durch einen historischen Abriss und eine Untersuchung der heutigen Anwendung des Begriffs "Nachhaltigkeit" versucht, eine Inhaltsbestimmung und Handhabungssystematik zu entwickeln. Aufgrund der enormen Gebrauchsbreite des Begriffs und seiner hohen Aktualität wird dieser Bemühung in den Kapiteln 1 bis 3 in breitem Maße nachgegangen. In Kapitel 4 wird die Institution Eigentum nach Artikel 14 GG nach seinen Garantien und normativen Beschränkungen angesprochen sowie die Bedeutung des Eigentums für den Wald und Forstbetrieb herausgestellt. Anschließend soll der wirtschaftstheoretische sowie ethische Gehalt der "Nachhaltigkeit" ausgeformt und untermauert werden. Zum Schluss werden durch einen Abgleich dieser beiden Betrachtungen die Zielkonflikte und Kohärenzen umrissen.

VTIOEF Forstpolitik Nachhaltigkeit Begriffsdefinition gesetzliche Regelungen Bundeswaldgesetz Landeswaldgesetze internationale Zusammenarbeit Tropenwälder Eigentumsbegriff Privateigentum Umweltschutz Naturschutz Entwicklungsländer
Dokumentennummer: T2 94 1626
Signatur: 55 D 29


178. Titel: Charakterisierung und Veredelung von Pyrolyseölen aus Biomasse

Autor(en): Wulzinger, P.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Mit dem Ziel einer ganzheitlichen Charakterisierung wurden Flash-Pyrolyseöle untersucht, die mit einem "rotating-cone"-Reaktor (Universität Twente) und mit einem ablativen Pyrolyse-Reaktor (Universität Aston) hergestellt wurden. - Mit einer Mikrodestillationsapparatur wurden bis zu 47 % der Öle bei einem Destillationsverlust von etwa 3 % destilliert. Etwa 50 % der Ölbestandteile verblieben nach einer thermischen Zersetzung im Destillationssumpf zurück und konnten nicht weiter untersucht werden. Destillationen mit einer Spaltrohr-Kolonne ergaben geringere Ausbeuten und höhere Verluste. Durch eine Destillation konnte keine Auftrennung der untersuchten Pyrolyseöle nach definierten Substanzklassen erreicht werden. Die einzelnen nach Siedebereichen aufgetrennten Destillation-Fraktionen enthielten alle ein Gemisch von diversen Substanzklassen. - Verschiedene Extraktionsverfahren und Extraktionsfolgen wurden durchgeführt, um eine Fraktionierung der Pyrolyse zu erreichen. Neben verschiedenen Flüssig-Flüssig-Extraktionen wurde eine vierstufige sequentielle Extraktionsfolge mit CO2, Ether, Methanol und Tetrahydrofuran in einm Soxhlet durchgeführt. Dadurch konnte das Pyrolyseöl der Uni Twente nahezu rückstandsfrei aufgetrennt werden. Die einzelnen Extrakte waren noch so komplex, dass eine Identifizierung aller Substanzen nicht möglich war. Selbst eine mehrstufige Extraktionsfolge war in Bezug auf die Selektivität der Auftrennung nicht zufriedenstellend. - Di Pyrolyseöle wurden außerdem mit Hilfe der Dünnschichtchromatographie untersucht.

VTIHTBC Holzchemie Biomasse thermische Umwandlung Pyrolyseverfahren Produkte flüssige Produkte Charakterisierung Fraktionierung Gaschromatographie Molekular-Strahl-Massenspektrometrie Elementaranalyse Wasserbestimmung Mikrodestillationsapparatur Fischer-Spaltrohr-Kolonne Destillationen Extraktionen Dünnschichtchromatographie Säulenchromatographie Hydrierung
Dokumentennummer: T1 95 1366
Signatur: 56 D 16


179. Titel: Charakterisierung der Gattung Juniperus mit besonderer Berücksichtigung der Verkernungsanomalie "included sapwood"

Autor(en): Vogel, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [38 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit werden die etwa 62 Arten der über große Teile der Nordhemisphäre verbreiteten Gattung Juniperus (= Wacholder) beschrieben und allgemein eine sehr ausgeprägte Standorttoleranz, überwiegend durch xeromorphe Eigenschaften, aufgezeigt. - Das Holz der baumförmigen Arten, insbesondere von Juniperus virginiana und J. procera, findet vielseitige Verwendung, da es dauerhaft und gut zu bearbeiten ist; bevorzugt wird es für die Herstellung von Bleistiften eingesetzt. - Das bei der Verkernung auftretende "included sapwood" wurde im Hinblick auf Ursachen seiner Entstehung und Eigenschaften untersucht. Die vergleichsweise in anderen Gattungen vorkommenden Verkernungsanomalien werden beschrieben und ebenfalls hinsichtlich ihrer Nähe zu Splint- oder Kernholz charakterisiert.

VTIHTBB Holzbiologie Juniperus virginiana; Juniperus chinensis; Juniperus communis; Wacholder Verkernungsanomalien mikroskopische Untersuchungen Splintholz Kernholz Holzbildung Verkernungsprozess Verletzungen Astabdrücke Ringrisse Rindeneinschlüsse chromophore Inhaltsstoffe
Dokumentennummer: T2 94 520
Signatur: 55 D 9


180. Titel: Stand der Technik und Entwicklungstendenzen in der Spanplattenherstellung

Autor(en): Zhang, X.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [83 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Bei der Diplomarbeit handelt es sich um eine Literaturstudie. Das Thema "Stand der Technik und Entwicklungstendenzen in der Spanplattenherstellung" ist umfangreich und sehr weit gestreckt. Neben wenigen Fachbüchern, die nur auf den groben Rahmen eingehen können, gibt es eine Reihe von Zeitschriftenveröffentlichungen, die aber auch meist nur wenige Details wiedergeben. - Die Arbeit hat sich auf die folgenden Schwerpunkte konzentriert: 1) Rohstoffe für Spanplattenherstellung; 2) Spanaufbereitung; 3) Streu- und Presstechnik.

VTIHTBP Holzwerkstoffe Spanplattenherstellung Rohstoffe Holzspäne Einjahrespflanzen Klebstoffe Zerspanung Spanqualität Trocknungsverfahren Beleimung Streuung Pressen Formaldehydabgabe Holzstaub
Dokumentennummer: T1 95 279
Signatur: 55 D 32


181. Titel: Holzvergasung. Stand der Technik und Entwicklungsperspektiven

Autor(en): Tidow, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [226 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Grundsätzlich bieten sich für die energetische Verwertung von Biomasse, das gilt besonders für Holz, aber auch für z. B. in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Rohstoffe anfallende organische Reststoffe wie Bagasse, Reishülsen, Kokosnussschalen, Baumwoll-Samenhüllen, Stroh etc. und für Energiepflanzen wie Miscanthus sinensis, Arundo donax, Massengetreide, Topinambur, Mais und andere massenwüchsige C4-Pflanzen, unterschiedliche Konversionsrouten an, um Wärme, Strom, mechanische Energie, lager- und transportfähige Sekundärenergieträger bzw. Chemierohstoffe (Synthesegas, Wasserstoff) herzustellen. - Die Vergasung von Holz ist also nur eine unter mehreren möglichen Konversionstechnologien, sie scheint allerdings neben der Verbrennung diejenige mit der größten praktischen Relevanz zu sein, da sie zum einen auf langjährigen Forschungsarbeiten beruht und zum anderen mit einem relativ geringen Aufwand an Sekundärmaßnahmen (im Vergleich z.B. zur Kohlevergasung) eine umweltfreundliche Energiegewinnung gestattet. - Ziel der Diplomarbeit ist daher die zusammenfassende Beschreibung der in der Literatur weit verstreuten Informationen in Bezug auf den aktuellen Stand der Technik, der grundsätzlichen Verfahrensunterschiede und einer ausgewählten Anzahl von Pilot- und Demonstrationsanlagen, die die Alltagstauglichkeit bzw. Konkurrenzfähigkeit gegenüber klassischen Energiegewinnungsanlagen und fossilen Energieträgern unter Beweis stellen sollen.

VTIHTBC Holzchemie Holzgas Restholz Heizwert Brennstoffaufbereitung Vergasungsverfahren Pyrolyse Rohgase Teer Gasreinigung Aerosole Emissionen Biomase-Vergasung Energieholzplantagen Prozessbeschreibung
Dokumentennummer: T1 94 1478
Signatur: 55 D 26


182. Titel: Untersuchungen zur chlorfreien Bleiche von hochwertigem holzstofffreiem Altpapier sowie gemischtem Altpapier vom unteren Sortenbereich

Autor(en): Carrera i Badia, M.J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [98 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Notwendigkeit, die Altpapiereinsatz- und Rücklaufquote zu steigern, hat dazu geführt, dass schlechtere Altpapierqualitäten für die Herstellung von höherwertigen Papiersorten herangezogen werden. Die Aufbereitungsanlagen dieser Sekundärfaserrohstoffe müssen auf stetige strukturelle und chemische Stoffeigenschaftsschwankungen ausgelegt sein. Außerdem ist die heterogene Zusammensetzung dieser Sekundärfaserrohstoffe eine Herausforderung für die Gestaltung des Aufbereitungsprozesses sowie für die Optimierung jeglicher Prozessschritte. - Deinkinganlagen sind aufwändig und stellen einen Engpass im Aufbereitungsprozess des Rohmaterials dar. Aus diesem Grunde wurde in der Diplomarbeit der Versuch unternommen, zwei verschiedene Altpapiersorten ohne Deinkingstufe mit dem Ziel aufzubereiten, höchste Weißgrade und eine höchstmögliche optische Homogenität zu erreichen. - Eine mittlere Sorte - Bunte Akten Stoff J11 - und eine untere Sorte - Haushaltssammelware B12 - wurden für die Untersuchungen herangezogen. Für beide Sorten wurde eine Optimierung der Bleiche untersucht, ohne eine Deinkingstufe voranzuschalten. Beide Sorten wurden oxidativen und reduktiven Bleichstufen unterzogen. Zu den oxidativen Stufen gehörten hier eine Alkali/Sauerstoffbleiche, eine mit Peroxid verstärkte Sauerstoffstufe sowie eine Ozonbleiche. Zur reduktiven Behandlung gehörten eine FAS- und eine Natriumdithionitbleiche. - Schwerpunkte für alle Behandlungen waren die Optimierung der Bleichchemikalieneinsätze, die Bleichtemperatur und Reaktionszeiten sowie die Effektivität von Additiven bei den Untersuchungsstoffen. Außerdem wurde die Möglichkeit der Ausschleusung von Feinstoff durch Fraktionierung und ihre Auswirkungen auf die optischen und Festigkeitseigenschaften untersucht.

Holzchemie; Altpapierbleiche Deinking Störstoffreduzierung graphische Papiere Feststoffgehalt Kappazahl Metallionenanalyse Aschebestimmung oxidative Bleichstufen Alkali-Sauerstoffbleiche Ozon-Stufe Abwasserbelastung Weißgrad
Dokumentennummer: T2 94 1627
Signatur: 55 D 31


183. Titel: Vergleichende Untersuchungen zu drei Modifikationen des ASAM-Verfahrens

Autor(en): Bauer, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [115 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Das Ziel der Diplomarbeit war, drei Modifikationen des ASAM-Verfahrens bezüglich der Herstellung und Bleichbarkeit zu vergleichen. Es handelte sich dabei um das Standardverfahren (ST), um den Aufschluss mit Methanolvorimprägnierung (MI) und den Aufschluss mit Weißlaugenimprägnierung (WLI). Dazu war es notwendig, in verschiedenen Versuchsreihen genauere Daten über die Prozessführung des bisher wenig untersuchten WLI-Verfahrens zu gewinnen. Während der Arbeit ergaben sich zwei weitere Aufgabenstellungen. Zum einen wurden zwei Kochungen mit trockenen Hackschnitzeln durchgeführt, zum anderen wurde der Einfluss der Perforierung des Kocherkorbes im 30 l ASAM-Kocher auf die Kappazahl und den Splittergehalt in drei Kochungen näher untersucht.

VTIHTBC Holzchemie Zellstofferzeugung ASAM-Verfahren Imprägnierung Penetration Diffusion Holzfeuchtigkeit ph-Wert Weißlauge Kochtemperatur Zellstoffbleiche Metallanalyse
Dokumentennummer: T1 95 278
Signatur: 55 D 34


184. Titel: Struktur und Entwicklung des Möbelmarktes unter besonderer Berücksichtigung der Spanplattenverwendung

Autor(en): Falke, R.F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [105 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Diplomarbeit entstand mit dem Ziel, die Möbelindustrie, als einen bedeutenden Folgemarkt der Spanplattenindustrie, zu untersuchen. Dabei sollten die Beziehungen untereinander, aber auch die Faktoren, die den Möbelmarkt bestimmen sowie deren Entwicklung transparenter gemacht werden. Hierzu gehörte die Untersuchung der Struktur der Möbelindustrie und deren Entwicklung als auch der Abhängigkeiten, die auf der Beschaffungs- und Absatzseite bestehen. - Ein besonderer Reiz bei der Untersuchung war durch das veränderte politische Umfeld gegeben. Durch die Auflösung der Sowjetunion und der Öffnung Osteuropas zum Westen hin, als auch durch die deutsche Wiedervereinigung können sich für alle Wirtschaftszweige weitreichende Umstrukturierungen ergeben, die zum Teil jetzt schon spürbar sind. War in den letzten 40 Jahren die Entwicklung des Spanplatten- und des Möbelmarktes eng aneinander gekoppelt, so ergeben sich jetzt bei den Beschaffungs- und Absatzwegen neue Möglichkeiten und Risiken, die weitreichende Veränderungen zur Folge haben können. Diese Arbeit soll auch als Grundlage für die Betrachtung dieser künftigen Veränderungen dienen.

VTIOEF Holzmarkt; Möbelindustrie Spanplatten Zulieferfirmen Beschäftigungsstruktur Realkapital Investitionen Kostenstruktur Materialbedarf Vertriebswege Standardmöbel Mitnahmemöbel
Dokumentennummer: T2 95 596
Signatur: 56 D 15


185. Titel: Untersuchungen über die Verklebung von Robinie zur Herstellung von Fensterkanteln

Autor(en): Akman, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [124 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In den letzten Jahren nahm der Tropenholzanteil bei der Herstellung von Holzfenstern kontinuierlich ab. Das Holz der Robinia, ein in Europa angebauter Laubbaum, ist aufgrund seiner holzartspezifischen Eigenschaften zur Fensterherstellung grundsätzlich geeignet und kann hier eine Alternative bieten. - Wegen der zur Verfügung stehenden Rundholzsortimente (schwache Dimensionen, Krummwüchsigkeit) ist die Lamellierung der Fensterkanteln notwendig. Die Probekanteln wurden in Anlehnung an die Prüfvorschriften des Instituts für Fenstertechnik geprüft. Zusätzlich wurden Druck- und Zugscherfestigkeiten des Holzes sowie der Klebfugen ermittelt. Für die Verklebungen wurden vier verschiedene PVAc- und zwei PU-Klebstoffe eingesetzt. Diese Klebstofftypen wurden gewählt, da sie in der Fensterindustrie vornehmlich verwendet werden. Vergleichsweise wurden Verklebungen mit Buche durchgeführt, ebenso Versuche mit einem PRF-Harz.

VTIHTBP Holzbearbeitung; Robinia pseudoacacia; Robinienholz Fensterkanteln Holztrocknung Klebstoffe Prüfverfahren Scherfestigkeit Druckscherproben Zugscherproben Bewitterung Darrverfahren Lagerung
Dokumentennummer: T3 95 254
Signatur: 56 D 12


186. Titel: Die Bleichbarkeit von konventionellen und modifizierten Kraftzellstoffen aus Eucalyptus grandis unter Berücksichtigung der Restligninstrukturen

Autor(en): Dreyer, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [106 p.]
Publikationsjahr: 1994
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die durchgeführten Untersuchungen hatten zum Ziel, einen Zusammenhang zwischen den Restligninstrukturen und der Bleichbarkeit von Kraftzellstoffen aus konventionellen und modifizierten Aufschlussprozessen am Beispiel von Eucalyptus grandis aufzuzeigen. - Zu diesem Zweck wurde zunächst die Bleichbarkeit eines konventionellen und eines modifizierten Kraftzellstoffes gleicher Ausgangskappazahl sowie eines modifizierten Kraftzellstoffs höherer Ausgangskappazahl in einer O/A/OP/Z/P-Bleichsequenz untersucht. - Es stellte sich heraus, dass die Zellstoffe keine Unterschiede in ihrer Bleichbarkeit besitzen. In den Stufen O, OP, Z erwiesen sich die Zellstoffe als gut bleichbar. In der P-Endbleiche konnten jedoch nur unzureichende Ergebnisse hinsichtlich Viskosität und Weißgrad erzielt werden. Die hohen Viskositätsverluste und niedrigen Endweißgrade sind vermutlich auf unkontrollierte Zerfallsreaktionen des Wasserstoffperoxids zurückzuführen. Zur Verbesserung der TCF-Bleichergebnisse der konventionellen und modifizierten Eucalyptus grandis-Kraftzellstoffe sollten weitere Untersuchungen zur Optimierung der P-Endstufe durchgeführt werden. - Im Anschluss an die Bleichuntersuchungen wurden Versuche am Restlignin des ungebleichten konventionellen Kraftzellstoffs vorgenommen. Die Versuche hatten zum Ziel, das Restlignin aus dem Zellstoff zu isolieren und anschließend unter Anwendung chemischer und thermischer Abbaumethoden zu charakterisieren.

VTIHTBC; Holzchemie; VTIHTBC; Eucalyptus grandis; Zellstoffe Bleichbarkeit Ligninstrukturen Kraftaufschluss Restlignin Dioxan/HCl/Wasser-Extraktion enzymatischer Abbau Acidolyse Thioacidolyse KMnO4-Oxidation Nitrobenzol-Oxidation Nucleus Exchange Reaction Pyrolyse
Dokumentennummer: T2 94 1617
Signatur: 55 D 30


187. Titel: Die Nutzung der Sekundärvegetation in der Region Igarape-Acu (Bundesstaat Para, Brasilien) durch die lokale Bevölkerung

Autor(en): Withelm, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [134 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Weltforstwirtschaft

Das BMFT-Projekt "Sekundärwald und Brachevegetation in der Kulturlandschaft des östlichen Amazonasgebietes, Funktion und Manipulierbarkeit" versucht, die Brachevegetation durch Management zu verbessern, ein dauerhaftes Nutzungssystem für die Kleinbauern zu entwickeln und so einen Beitrag zu leisten, um die Bauern dauerhaft an eine Fläche zu binden. In der Diplomarbeit werden die Nutzungsmöglichkeiten der Sekundärvegetation hinsichtlich qualitativer, quantitativer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte untersucht.

VTIWFW; Waldbau Brasilien Sekundärvegetation Energiequelle Bäume Altersklassen Holzkohleherstellung Brennholz Flechtwaren Holz Dichte Brennholztrockengewicht Holz Vorräte Kleinbauern Hausbau Maschinen
Dokumentennummer: T1 93 923
Signatur: 54 D 18


188. Titel: Untersuchung des Verhältnisses von flachkant zu hochkant ermitteltem Elastizitätsmodul von Schnittholz zur Verbesserung der maschinellen Festigkeitssortierung

Autor(en): Wormuth, E.W.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [118 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit entstand im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen der Universität Hamburg, der BFH und der schwedischen Materialprüfungsanstalt (SP) in Boras. Sie ist Teil eines Projektes der SP, in dem Kriterien für die Verbesserung der Einstellparameter von Maschinen zur Schnittholzsortierung erarbeitet werden. - In Schnittholzsortiermaschinen, die nach dem Prinzip der elastischen Durchbiegung arbeiten, wird der Elastizitätsmodul des flachkant belasteten Schnittholzes bestimmt. Über eine statistische Korrelation wird daraus der statische Elastizitätsmodul bei Hochkantbelastung abgeleitet. Die geschätzte Festigkeit des Schnittholzes, die als Kriterium für die Klassifizierung in Festigkeitsklassen dient, wird somit indirekt über den Elastizitätsmodul bei Hochkantbelastung ermittelt. In den Einstellungsparametern der in Skandinavien eingesetzten Biegemaschinen wird für Bohlen der Dicken 38 bis 63 mm einheitlich eine konstante Beziehung zwischen dem Elastizitätsmodul bei Flachkant- bzw. Hochkantbelastung eingesetzt. Nach Erfahrungen der schwedischen Materialprüfungsanstalt SP in Boras führt dieses Verfahren dazu, dass gerade für stärkere Schnittholzdimensionen die Ausbeute in den höheren Festigkeitsklassen unbefriedigend ist, da die Steifigkeit bzw. Festigkeit für den Fall der Hochkantbelastung bei der Umrechnung unterbewertet wird. - Inhalt der Arbeit ist es, Parameter zu untersuchen, von denen angenommen wird, dass sie einen Einfluss auf den Unterschied zwischen dem Elastizitätsmodul bei Flachkantbelastung und dem Elastizitätsmodul bei Hochkantbelastung haben. Ausgewählt wurden die Parameter Bohlendimension, Breite der Jahrringe, Lage der Markröhre sowie Lage und Größe von Ästen. Die Untersuchungen wurden an jeweils 20 Bohlen schwedischer Fichte der Dimensionen 45 x 170 qmm bzw. 67 x 195 qmm durchgeführt.

VTIHTBP; Holzeigenschaften Schweden Schnittholzsortierung Festigkeitssortierung maschinelle Ausstattung Elastizitätsmodul statistische Biegeprüfung Holz Feuchtegehalt Rohdichte Jahrringbreite Ästigkeit Bohlenquerschnitte elastomechanische Eigenschaften
Dokumentennummer: T1 93 922
Signatur: 54 D 15


189. Titel: Untersuchungen zu Wechselwirkungen zwischen ausgewählten Basidiomyceten und Ascomyceten/Fungi imperfecti sowie Bakterien

Autor(en): Klaucke, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [116 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holzbiologie

In Dualkulturen auf Malzagar wurden Wechselwirkungen zwischen den Basidiomyceten Antrodia vaillantii (2 Stämme), Tyromyces placenta, Rigidoporus vitreus und Trametes versicolor und den Ascomyceten bzw. Fungi impertecti Aspergillus niger, Aureobasidium pullulans, Chaetomium globosum und Trichoderma viride untersucht und mit dem Wachstum dieser Pilze in Monokulturen verglichen. Alle Basidiomyceten konnten sich gegenüber den Ascomyceten / Fungi imperfecti in den Dualkulturen durchsetzen, wurden jedoch im Vergleich zum Wachstum in den Monokulturen unterschiedlich stark gehemmt. Hemmwirkungen gingen vor allem von T. viride und C. globosum aus, deren Stoffwechselprodukte schon vor der Berührung der Mycelien zum Wachstumsrückgang bei einigen Basidiomyceten führte. Es setzten sich die Stämme des Braunfäulepilzes A. vaillantii sowie der Weißfäulepilz R. vitreus am zügigsten durch. Antrodia vaillantii überwuchs die Ascomyceten / Fungi imperfecti mit kräftigem Strangmycel, wobei das Substrat stark angesäuert wurde.

VTIHTBB; Mykologie Holzschutz Basidiomycetes Ascomycetes Bacteria Fagus sylvatica Pinus sylvestris; Pilzstämme Mycelien Stoffwechselprodukte Bakterienstämme Interaktionen Holzimprägnierung Chrom-Kupfer-Salzlösung Detoxifierung biologischer Abbau Oxalsäure
Dokumentennummer: T1 93 921
Signatur: 54 D 14


190. Titel: Physikalische, mechanische, histologische und feinstrukturelle Untersuchungen zur dynamischen Festigkeit von Hickory (Carya spp.)

Autor(en): Wittke, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [86 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Aufgrund der ausgezeichneten dynamischen Belastbarkeit wird Hickoryholz seit langem dort eingesetzt, wo Holzteile schlagartigen Beanspruchungen ausgesetzt sind. Gerade die hohen Festigkeiten bereits angebrochener Teile - auch als Zähigkeit bezeichnet - machen Hölzer dieser Gattung für Turn- und Sportgeräte sowie für die Verwendung als Werkzeugstiele besonders geeignet. - Die Kenngröße für das Verhalten bei schlagartigen dynamischen Beanspruchungen ist die Bruchschlagarbeit und stellt die beim Durchschlagen von der Probe absorbierte Energie bezogen auf den Probenquerschnitt dar. - Ziel der Diplomarbeit war die Untersuchung der strukturellen Ursachen der dynamischen Belastbarkeit zur Erweiterung der Kenntnisse über Struktur-Funktions-Zusammenhänge, um daraus möglicherweise Ansätze zur Entwicklung zerstörungsfreier Prüfverfahren und grundlegende Strukturvoraussetzungen für Austauschhölzer zu erarbeiten.

VTIHTBP; Holzeigenschaften Carya Hickory holzphysikalische Untersuchungen Eigenfrequenz Elastizitätsmodul Druckversuch Schlagbiegeversuch Holzstruktur Gefäßfläche Frühholz Spätholz Faserlänge Bruchschlagarbeit Rohdichte
Dokumentennummer: T1 93 1118
Signatur: 54 D 19


191. Titel: Einfluss gesetzgeberischer Maßnahmen und öffentlicher Meinung auf die Entwicklung des Holzschutzes unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen Situation in Umweltschutz und Entsorgung

Autor(en): Graab, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [52 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wird zunächst auf die Begriffe Holzschutz und Holzschutzmittel eingegangen, um zu zeigen, welche unterschiedlichen Vorstellungen mit diesen Begriffen verbunden sind, aber auch um eine gültige Definition dieser Begriffe für diese Arbeit festzulegen. - Die Situation des Holzschutzes nach dem Krieg wird beschrieben. Aufgaben und wesentlicher Inhalt des Holzschutzes in der damaligen Zeit werden dargelegt und ein Überblick über die damals verwendeten Holzschutzmittel gegeben. Weiter wird auf die Umstände, die zur Einführung eines Prüfausschusses und eines Prüfzeichens für Holzschutzmittel geführt haben, eingegangen. Des Weiteren wird die Zulassungspraxis für Holzschutzmittel mit Prüfzeichen sowie die Einführung eines RAL-Gütezeichens für Holzschutzmittel behandelt. - Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Entwicklungen, die durch den Einfluss von Gesundheits- und Umweltaspekten im Bereich des Holzschutzes stattgefunden haben. Es werden die wichtigsten Veränderungen in den Bereichen: Holzschutzmittelbestandteile, Holzschutzmittelanwendungsvorschriften sowie der Holzschutzverfahren beschrieben. - Die Entsorgung von schutzmittelbehandeltem Holz und die damit verbundenen Probleme sind ein weiteres Thema.

VTIHTBB; Holzschutz Holzschutzmittel Prüfzeichen RAL-Gütezeichen Umweltaspekte Gesundheit Holzschutzmittel-Bestandteile Holzschutz-Verfahren Pentachlorphenol Teeröl Verbraucherverhalten Entsorgung
Dokumentennummer: T1 93 1120
Signatur: 54 D 25


192. Titel: Untersuchungen zur Zusammensetzung der Harzbalsame aus Pinus heldreichii Christ., Pinus peuce Griseb., Pinus canariensis Smith und Pinus montezumae Lamb.

Autor(en): Spanoudaki, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [76 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Diplomarbeit wurden die Harzbalsame von vier Kiefernarten untersucht. Die Harzproben stammten aus P. heldreichii Christ., P. peuce Griseb., P. canariensis Smith und aus P. montezumae Lamb. Nach einem Klassifizierungsschema von Critchfield und Little (1966) werden P. heldreichii, P. canariensis und P. montezumae dem Subgenus Pinus zugeordnet, während P. peuce zum Subgenus Strobus gehört. - Die Harzbalsame wurden zunächst durch Wasserdampfdestillation in eine flüchtige Terpentinölfraktion und Kolophonium (nichtflüchtige Diterpenfraktion) getrennt. Vom Terpentinöl wurde die optische Drehung und vom Kolophonium die Kristallisationsneigung bestimmt. Aus dem Kolophonium wurde eine weitergehende Trennung in Harzsäuren und Neutralteile vorgenommen. Weiterhin wurde versucht, aus den Neutralteilen eine Carbonylfraktion, eine Hydroxylfraktion und eine Fraktion der übrigen Neutrtralteile zu isolieren. Die Zusammensetzung der Terpentinölfraktion, der Harzsäurefraktion und der drei Neutralteilefraktionen wurden mittels gaschromatographischen und massenspektrometrischen Methoden untersucht.

VTIHTBC; Holzchemie Pinus heldreichii; Pinus peuce; Pinus canariensis; Pinus montezumae; Kiefernharze chemische Zusammensetzung Monoterpene Sesquiterpene Diterpene Terpentinöle Harzsäuren Kolophonium Wasserdampfdestillation Carbonylverbindungen
Dokumentennummer: T1 93 1119
Signatur: 54 D 26


193. Titel: Untersuchungen zur Geschwindigkeit des Feuchteausgleichs von Parkett

Autor(en): Lehnerdt, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [130 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit entstand im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen der Universität Hamburg, der BFH und dem Zentralverband Parkett und Fußbodentechnik. Zur möglichst praxisnahen Klärung von Fragen, die die Geschwindigkeit des Feuchteausgleichs von Parkett beim Zusammenwirken mit dem Umgebungsklima und mit anderen Werkstoffen bei der Verarbeitung betreffen, wurden veröffentlichte Untersuchungen zu diesem Themengebiet ausgewertet. Es wurden die Vorgehensweisen für drei Versuche erarbeitet, mit denen der Kenntnisstand zur Geschwindigkeit des Feuchteausgleichs von Parkett erweitert und für die Praxis anwendbares Zahlenmaterial erarbeitet werden konnte.

VTIHTBP; Holzbearbeitung; Parkett Holzfeuchte Verklebung Stabparkettböden Luftfeuchte Lagerungszeit Feuchteausgleich Tränkbarkeitseigenschaft Quellung Lösungsmittel
Dokumentennummer: T1 93 1113
Signatur: 54 D 22


194. Titel: Aufbau einer Umwelt-Management-Struktur

Autor(en): Plath, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [126 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Umwelt-Management und wurde in Zusammenarbeit mit dem OTTO Versand in Hamburg erstellt. Sie soll einen Überblick über die Entwicklung des Umwelt-Managements in den letzten Jahren geben, eine zeitgemäße Umwelt-Management-Struktur darstellen und darüber hinaus einige neue Ansätze für die Zukunft vorstellen. - Im zweiten Kapitel wird deshalb zunächst die Entwicklung der öffentlichen Meinung und des Umwelt-Managements im OTTO Versand beschrieben. Das dritte Kapitel beschäftigt sich dann mit dem Aufbau einer zeitgemäßen Umwelt-Management-Struktur sowie mit ausgewählten Problemen dieser Struktur. Auch in diesem Kapitel beziehen sich die Ausführungen auf den OTTO Versand. Anschließend wird im vierten Kapitel ein Vergleich zu Umwelt-Management-Strukturen anderer Unternehmen unterschiedlicher Branchen gezogen. Im Rahmen einer eigenen Befragung werden im Umweltschutz führende Großunternehmen holzwirtschaftlichen Firmen gegenübergestellt. Im fünften Kapitel werden schließlich einige Fragen diskutiert, die für die zukünftige Entwicklung in diesem Bereich des Managements von Bedeutung sein werden.

VTIWFW; Holzmarkt; OTTO Versand Umwelt-Management Umwelt-Koordinierungsabteilung Umwelt-Arbeitsgruppen Umwelt-Netzwerk Fragebogen holzwirtschaftliche Firmen
Dokumentennummer: T1 93 1122
Signatur: 54 D 21


195. Titel: Entwicklung einer Prüfmethode zur Tränkbarkeit von Holz

Autor(en): Rapp, A.O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [170 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holzbiologie

Zur Prüfung und Klassifizierung der Tränkbarkeit von Holzarten für Druckverfahren mit wässrigen Tränkmitteln wurde ein Laborversuch entwickelt. - Hierzu wure ein elastisches Epoxidharz erprobt, das während der Tränkung beliebige Seiten von Holzproben sicher abdichtet. Verfahren zur rationellen Verarbeitung des Harzes und der exakten Herstellung von Prüfkörpern mit fünfseitiger Harzabdichtung wurden ebenso entwickelt wie Prüfkörper und Vorrichtungen für Durchflussmessungen bei praxisüblichen Tränkversuchen von 8*10(5) Pa (8 bar absolut). - Es wurde nachgewiesen, dass die in einem kleinen fünfseitig abgedichteten Prüfkörper während der Tränkung eingeschlossene Luft keinen Einfluss auf die erzielte Eindringtiefe eines wässrigen Tränkmittels hat. - An fünfseitig abgedichteten Proben erfolgte die Ermittlung der Eindringtiefe verschiedener Tränkmittel getrennt nach den 3 holzanatomischen Richtungen bei 8 bar Tränkdruck. Zur Prüfung von radialer und tangentialer Eindringung haben sich kleine würfelförmige Proben mit den Maßen 23,5 x 23,5 x 23,5 qmm als geeignet erwiesen.

VTIHTBB; Holzschutz Pinus sylvestris; Picea abies; Fagus sylvatica; Quercus robur; Fraxinus excelsior; Milletia laurentii; Rubroshorea; Terminalia superba; Holzschutz Tränkung Testmethode Tränklösung Farblösung Tränkverfahren Tränkmittelaufnahme Tränkmittel Eindringtiefe anatomische Richtung
Dokumentennummer: T1 93 1146
Signatur: 54 D 27


196. Titel: Untersuchungen zur Modifizierung des ASAM-Aufschlusses durch eine vorgeschaltete Methanol/Wasser/Anthrachinon-Imprägnierung und nachfolgender Zugabe der anorganischen Aufschlusschemikalien

Autor(en): Lummitsch, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [104 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Diplomarbeit wurden die Möglichkeiten untersucht, durch Variation verschiedener Aufschlussparameter und Einführung einer Vorhydrolysestufe den ASAM-Aufschluss von Kiefer zu modifizieren und zu optimieren. Die Untersuchungen wurden mit Industriehackschnitzeln von Pinus sylvestris durchgeführt. - Die vorgeschaltete Hydrolyse wurde mit einem Wasser/Methanol/Anthrachinon-System ohne anorganische Aufschlusschemikalien durchgeführt. Die Aufschlusslösung mit den anorganischen Chemikalien wurde nach Beendigung der Vorhydrolyse mittels eines Druckbehälters in den Kocher gegeben. Das Vorhydrolysat verblieb im Kocher. Die veränderten Parameter der Vorhydrolyse waren Zeit und Temperatur. Der Methanol- und Anthrachinonanteil wurde wie auch das Flottenverhältnis konstant gehalten. Ebenso wurden die Parameter des nachfolgenden Aufschlusses in diesem Untersuchungsabschnitt konstant gehalten. Es wurde ein ASAM 1-Auschluss über 150 min bei 180 Grad C durchgeführt. Die Versuche bezüglich der Vorhydrolyse ergaben deutliche Abhängigkeiten der Zellstoffeigenschaften und Kochergebnise von den Vorhydrolysebedingungen. Es zeigte sich, dass bei einer Vorhydrolyse bei 135 Grad C über 30 min eine Ausbeutesteigerung von Gutstoff von ca. 4 % möglich ist, ohne dass sich die Zellstoffeigenschaften dabei verschlechterten. Die Vorhydrolysestoffe wiesen bei fast gleichem Delignifizierungsgrad höhere Viskositäten auf als die Vergleichszellstoffe, die nach dem Standard-ASAM-Verfahren produziert wurden.

VTIHTBC; Holzchemie Pinus sylvestris; ASAM-Zellstoff alkalischer Sulfitaufschluß ASAM-Pilotanlage Vorhydrolyse Zellstoffbleiche Elementaranalyse Zuckeranalyse Delignifizierung Vergleichszellstoffe
Dokumentennummer: T1 93 1149
Signatur: 54 D 20


197. Titel: Untersuchung zum Einfluss der Zurichtungs- auf die Scherenverluste und die Ausbeute bei der Herstellung von Messerfurnieren

Autor(en): Grosser, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [79 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Diplomarbeit ist es herauszufinden, auf welche Weise den Flitchen bei der Zurichtung eine regelmäßige Form gegeben werden kann, die Vorteile in der Handhabung im Produktionsprozess verspricht, ohne dass eine Verringerung der Furnierausbeute eintritt. Der Einfluss der Holzart bzw. mögliche Besonderheiten sind aufzuzeigen. Es soll weiterhin beschrieben werden, welche Veränderungen im Produktionsprozess, z.B. der Maschinenleistungen und der Aufarbeitung, auftreten und möglich sind.

VTIHTBP; Holzwerkstoff Furnierherstellung Furnierausbeute Holzfehler Fertigungsablauf Zurichtung Bearbeitungszeit Holzverluste
Dokumentennummer: T1 93 1151
Signatur: 54 D 23


198. Titel: Holz und Nahrungsmittel von Bäumen dargestellt am Beispiel von Juglans regia L. und Castanea sativa Mill.

Autor(en): Wolff, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [99 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Weltforstwirtschaft

Aus Sicht der Holzwirtschaft interessieren Baumarten, die neben wertvollem Holz weitere marktführende Produkte liefern können und deren Bewirtschaftung im Agrarbereich auch ergänzend zu zukünftigen Maßnahmen erfolgen kann. Dazu gehören unter anderem die Walnuss (Juglans regia L.) und die Edelkastanie (Castanea sativa Mill.), die heute sowohl auf günstigen Standorten in der Bundesrepublik Deutschland als auch verbreitet in südlichen Teilen der EG und darüber hinaus in weiteren Wuchsgebieten außerhalb Europas vorkommen. - Beide Baumarten wurden ausgewählt, um an ihrem Beispiel die Möglichkeiten und Grenzen multipler Bewirtschaftung von Baumkulturen darzustellen, unter anderem auch im Hinblick auf Aussichten, diese Arten für die Bewirtschaftung von Flächen heranzuziehen, die aus der Landwirtschaft im engeren Sinne ausscheiden sollen. - Ein Schwerpunkt der Arbeit gilt einer vergleichenden Darstellung zwischen marktführenden Ländern sowohl im Holz- als auch im Nussproduktionsbereich beider Baumarten und den Möglichkeiten in der Bundesrepublik Deutschland. Mit sinkendem Tropenholzimport werden verstärkt vergleichbare, hochwertige Edelhölzer gesucht. Es ist die Frage zu klären, ob bessere Handelsbedingungen die Stellung der Walnuss und der Edelkastanie in Mischbaumbeständen als vollwertigen Tropenholzersatz festigen. - Ein Unterziel dabei ist die Darstellung der autökologischen Ansprüche, um diese dann in der Datenbank der multi-purpose-trees zu verwenden.

Forstliche Nebenerzeugnisse; Juglans regia; Castanea sativa; Edelkastanie; Walnuss; Botanik; Standortansprüche; Ökologie; Anbaugebiete; Befruchtungsverhältnisse; Samen; Pflanzenanzucht; Pflanzung; Gefahren; Waldbestände; Früchte; Charakteristik; Nährwertanalyse; Ertragspotential; Produktion; Ernte; Aufbereitung; Produkte; Verwendung; Holznutzung; Struktur; technologische Eigenschaften; Verarbeitung; wirtschaftliche Bedeutung; VTIWFW
Dokumentennummer: T3 93 426
Signatur: 54 D 13


199. Titel: Die Forst- und Holzwirtschaft der Republik Kroatien

Autor(en): Jankowsky, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [90 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Weltforstwirtschaft

Der erste Abschnitt der Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Bevölkerung, dem Land und der Geschichte der "jungen" Republik. Da der Wald im Zentrum steht und die Grundlage jeder forst- und holzwirtschaftlicher Aktivität darstellt, nimmt die Forstwirtschaftsgeografie einen eigenen Gliederungspunkt ein. Daran anschließend werden die Leistungen der Forst- und Holzwirtschaft bis zur Unabhängigkeit Kroatiens betrachtet. Dabei werden historische Einflüsse, die bedeutend für die Entwicklung waren, aufgegriffen und ausgewertet. Der letzte Gliederungsschwerpunkt analysiert die aktuelle, von gesellschaftlicher Neuordnung und Bürgerkrieg beherrschte Situation.

VTIWFW; Forstwirtschaft Holzwirtschaft Kroatien Wirtschaftsgeographie Kroatien Geschichte Geographie naturräumliche Gliederung Bevölkerung Wirtschaft Forstwirtschaftsgeographie Vegetationszonen Waldwuchsgebiete Wälder pannonische Region Karstgebiet Waldveränderungen Waldressourcen Holzvorrat Zuwachs Forstwirtschaft Organisation Leistungen Waldbau Privatwald Staatswald Naturschutz Verkarstung Waldschäden Jagdwesen Rohholzerzeugung Ernte Transport Berufsausbildung Forschungsanstalten Wiederaufforstung Sägeindustrie Holzwerkstoffindustrie holzverarbeitende Industrie Zellstoffindustrie
Dokumentennummer: T3 93 425
Signatur: 54 D 12


200. Titel: Vergleichende Untersuchungen zur dünnschichtchromatographischen Bestimmung der Holzzucker

Autor(en): Uremovic, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [105 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Bestimmung von Holzzuckern kann mit Hilfe von flüssigkeits-, gas- und dünnschichtchromatographischen Methoden erfolgen. Zur Routineanalytik der Zucker setzten sich in den letzten Jahren die flüssigkeitschromatographischen Verfahren durch. In jüngerer Zeit gewann die Dünnschichtchromatographie durch die Instrumentalisierung der Analytik erneute Aufmerksamkeit als quantitatives Verfahren. Dem jetzigen Stand der Technik angepasst sind jedoch kaum Publikationen vorhanden, die sich mit der Trennung der Holzzucker im Besonderen beschäftigen. - In der Diplomarbeit sollte ein dünnschichtchromatographisches Verfahren auf der Basis der in der Literatur vorhandenen Angaben zur Trennung und Quantifizierung der Holzzucker entwickelt werden.

VTIHTBC; Holzchemie Holzzucker Chromatographie Zuckertrennung Celluloseplatten Kieselgelplatten Zucker Nachweisverfahren Fluorimetrie Kalibriergerade Kohlenhydratzusammensetzung
Dokumentennummer: T2 94 432
Signatur: 55 D 2


201. Titel: Struktur und Strukturprobleme der europäischen Sägeindustrie

Autor(en): Faber, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [88 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Diplomarbeit gibt einen Überblick über die Struktur der europäischen Sägeindustrie, ihre strukturelle Entwicklung und ihre strukturellen Probleme. - Dazu wurde eine Fülle an Daten und Analysen ausgewertet. Grundlage der Arbeit war Datenmaterial, das vom Sekretariat des ECE-Holzausschusses in Genf zur Verfügung gestellt wurde. - Aufgrund der Daten wird die Entwicklung der Produktion und des Handels von Schnittholz in Europa für die Jahre 1964 bis 1991 dargestellt. Die Struktur der europäischen Sägeindustrie kann hingegen nur in groben Zügen beschrieben werden, da die verfügbaren Daten aus den Strukturuntersuchungen unvollständig und teilweise fehlerhaft sind.

VTIWFW; Holzmarkt; Europa europäische Sägeindustrie Strukturentwicklung Schnittholzkonjunktur Produktivität Rentabilität Schnittholzmarkt Schnittholzverbrauch Einfuhr Ausfuhr Sägewerksnebenprodukte Währungsveränderungen Beschäftigtenzahl
Dokumentennummer: T2 94 434
Signatur: 55 D 8


202. Titel: Bohrwiderstandsprofile von Laubbäumen und ihre holzanatomische Interpretation

Autor(en): Pohl, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [50 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holzbiologie

Mit Hilfe von Bohrwiderstandsmessungen ist es schnell und ohne viel Aufwand möglich, Informationen über den inneren Zustand und die Struktur von Bäumen und Holzbauteilen zu erhalten. In der Diplomarbeit wurde geprüft, welche anatomischen und physikalischen Merkmale des Holzes bzw. welche verfahrensbedingten Faktoren das Bohrwiderstandsprofil prägen. - Zu diesem Zweck wurden die Bohrwiderstandsprofile von einheimischen Laubbäumen mit der örtlichen Anatomie des Holzes qualitativ und quantitativ verglichen. - Es wurden Stammscheiben sowie einzelne Hölzer von verschiedenen Quellen ausgewählt, um unterschiedliche anatomische Strukturtypen untersuchen zu können. Einige Stammscheiben wiesen pathologische Veränderungen auf. - Die Proben wurden in feuchtem (Holzfeuchte >> 30%) und in getrocknetem Zustand (Holzfeuchte ca. 10 %) gebohrt. Die Bohrwiderstandsprofile des feuchten und des trockenen Holzes wurden miteinander verglichen, um den Einfluss der Holzfeuchte auf die Bohrwiderstandsprofile zu beurteilen. Weiter wurden die Profile der verschiedenen Holzarten einander gegenübergestellt, um holzartenabhängige Merkmale herauszustellen. Für jede Holzart wurde zum Vergleich an einer Probe der Zellwandanteil als Maß für die Rohdichte bildanalytisch gemessen, um die Eignung des Gerätes zur Bestimmung von Rohdichteschwankungen zu erkennen. Außerdem wurden die Bhrwiderstandsprofile mit der Holzoberfläche mikroskopisch verglichen. Pathologische Veränderungen wurden gesondert betrachtet; die dort auftretenden Auffälligkeiten im Bohrwiderstandsprofil wurden anatomisch überprüft.

VTIHTBB; Holzeigenschaften Quercus robur; Fraxinus; Robinia pseudoacacia; Acer rubrum; Fagus sylvatica; Populus Coniophora puteana; Coriolus versicolor; Bohrwiderstandsprofile Stadtbäume Holzfeuchte Rohdichte Jahrringe pathologische Veränderungen Mikroskopie
Dokumentennummer: T2 94 433
Signatur: 55 D 1


203. Titel: Optische Detektion von Holzmerkmalen mit Hilfe digitaler Bildverarbeitung

Autor(en): Kempendorf, O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [145 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

In der Diplomarbeit wird die Entwicklung eines Versuchssystems zur Segmentierung und Klassifizierung von optischen Holzmerkmalen am Beispiel von Eichen-Rohfriesen für die Fertigparkettherstellung vorgestellt. - Für die Versuche stand ein Bildverarbeitungssystem auf VME-Bus-Basis zur Verfügung. Das System wurde über eine Workstation (Sun-IPX) programmiert. - Einleitend werden die qualitätsrelevanten Holzmerkmale und ihre optischen Charakteristika erläutert. Dabei wird auf die Trennung von Signal und Rauschen sowie Objekt und Hintergrund eingegangen. Aus diesen Informationen über Merkmalseigenschaften wird ein Merkmalsraum anhand eines Entscheidungsbaumes entwickelt. Aus den vorhandenen Rohfriesen werden Referenzproben gewählt. Dabei wird eine breite Ausprägung von Merkmalsausprägungen angestrebt.

VTIOEF; Holzverwendung; Quercus robur Holzoberflächen Parkett automatisches Qualitätssicherungssystem optische Prüfverfahren digitale Bildverarbeitung Co-Occurence-Matrix Histogramm lineare Filter Bildsegmentierung Merkmalserkennung Holzfehler
Dokumentennummer: T2 94 428
Signatur: 55 D 7


204. Titel: Die Eigenschaften von Macaranga gigantifolia (Merr.) und Macaranga hypoleuca (Reich. f. und Zoll.) Muell. Arg. (Euphorbiaceae) und ihre Verwendungsmöglichkeiten

Autor(en): Helmer, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [189 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Sekundärwälder Südostasiens breiten sich als Folge der intensiven Holzexploitation zunehmend aus. Heute stellen sie eine für diese Region typische Waldformation dar, in der die Pionierbaumarten Macaranga gigantifolia Merr. und Macaranga hypoleuca (Reich. f. und Zoll.) Muell. Art. (Euphorbiaceae) ein charakteristisches Erscheinungsbild geworden sind. Zusammengenommen wurde für ganz Sabah ein nutzbares Holzvolumen der Gattung Macaranga von 75 Mio. cbm errechnet. - Die Eigenschaften dieser in der holztechnologischen Verwendung bisher weitestgehend unbeachteten Arten sollten mit der Diplomarbeit möglichst vollständig beschrieben werden. Zu diesem Zweck wurden Testmethoden ausgewählt, die von einer späteren lokalen Verwendung in Sabah ausgehen. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse sollten anschließend Verwendungsvorschläge abgeleitet werden.

VTIHTBP; Holzeigenschaften Macaranga gigantifolia; Macaranga hypoleuca; Laubbäume holzanatomische Merkmale Holzfeuchte Dichte Elastizität Biegefestigkeit Druckfestigkeit Scherfestigkeit Verfärbungen Bearbeitungseigenschaften
Dokumentennummer: T2 94 430
Signatur: 55 D 4


205. Titel: Untersuchungen zur chemischen Modifizierung von Holz durch Methylierung mit Dimethylcarbonat

Autor(en): Wehlte, S.H.C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [91 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Das Ziel der Diplomarbeit war es, die Methylierung von Holz mit Dimethylcarbonat zu untersuchen. Falls notwendig, sollte ein Phasen-Transfer-Katalysator zur Steigerung des Methylierungsgrades eingesetzt werden. Dabei sollten die methylierten Proben charakterisiert und die Auswirkung der Methylierung auf ausgesuchte Eigenschaften der Hölzer untersucht werden.

VTIHTBC; Holzchemie Holzschutz Fagus sylvatica Pinus sylvestris; chemische Holzmodifizierung Holzschutzmittel Ether Epoxide Acetate Ester Phasen-Transfer-Katalysatoren Pilztests Methoxylgehalte Pilzresistenz
Dokumentennummer: T2 94 429
Signatur: 55 D 5


206. Titel: Untersuchung von Verfärbungen bei Rotbuche (Fagus sylvatica L.)

Autor(en): Windelberg, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [82 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holzbiologie

Die Diplomarbeit hatte zum Ziel, die Ursachen der bei der Trocknung häufig auftretenden braunen Splintholzverfärbungen von Rotbuche aufzuklären. - Die Ergebnisse der makroskopischen Beschreibung und der holzbiologischen Untersuchung von bereits vorgetrocknetem Probenmaterial wurden mit denen an saftfrischem und getrocknetem Material der gleichen Buchenstämme bekannter Herkunft und Wuchsbedingungen verglichen. - Die untersuchten Splintholzverfärbungen sind in der Mitte von getrockneten Buchenbohlen und -brettern aller Stärken als "sandwichartig" zonierte, grau-braune Verfärbungen zu erkennen. - Im Rahmen der holzbiologischen Untersuchungen wurden in den Holzstrahl-Parenchymzellen aller verfärbter Proben dunkle Inhaltsstoffe gefunden. Es war im Rahmen dieser Arbeit aber nicht möglich, diese Inhaltsstoffe einer bestimmten Gruppe zuzuordnen. - Weitere angewendete Analysenmethoden, welche sich bei der Untersuchung andersartiger Buchenholzverfärbungen bewährt haben, führten zu keinen aufschlussreichen Erkenntnissen über die Reaktionsmechanismen.

VTIHTBB; Holzeigenschaften Cryptococcus fagi; Fagus sylvatica; Holz Verfärbungen Buchenrindennekrose Wollschildlaus mikroskopische Untersuchungen pH-Messungen Jahrringanalyse Holztrocknung Feuchteverteilung Peroxidase
Dokumentennummer: T2 94 375
Signatur: 55 D 3


207. Titel: Rasterelektronenmikroskopische Untersuchungen an Zugbruchflächen von Fichtenholz

Autor(en): Zimmermann, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [91 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holzbiologie

Die Diplomarbeit entstand an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt in Dübendorf, Schweiz, in Zusammenarbeit mit dem Ordinariat für Holzbiologie der Universität Hamburg. Im Rahmen eines einjährigen Projektes wurden Bruchflächen von Fichtenholz rasterelektronenmikroskopisch untersucht. - Ziel war es, den Einfluss von Temperatur, Holzfeuchte und Belastungsdauer auf das Feingefüge der Zugbruchflächen von biegegebrochenen Fichtenstäben zu bestimmen. Weiter sollten Schwachstellen im Holzgewebe festgestellt werden, die bei einer Belastung bevorzugt brechen. In geringfügigerem Umfang wurden hierzu auch Zugversuche durchgeführt. - Einer makroskopischen Bruchbeurteilung folgten feinstrukturelle Untersuchungen mit einem besonders auflösungsstarken Feldemissions-Rasterelektronenmikroskop (FE-REM). Dieses Gerät ermöglicht bei nicht leitfähigen Materialien wie Holz eine merklich bessere Auflösung und Bildqualität als ein herkömmliches REM. Aufladungs- und Überstrahlungsprobleme treten selbst bei hohen Vergrößerungen kaum auf.

VTIHTBB; Holzeigenschaften Picea abies; Holzbrücke Zugbruchflächen Zellwandgefüge Biegeversuche Zugversuche Elastizitäts-Modul Gefügeuntersuchungen Rasterelektronenmikroskopie Feintrukturuntersuchungen REM, SEM
Dokumentennummer: T1 94 244
Signatur: 54 D 28


208. Titel: Struktur und Entwicklung des Spanplattenmarktes in Deutschland

Autor(en): Winkler, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [89 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Der Ausgangspunkt der Diplomarbeit war das Interesse des Verfassers am Spanplattenmarkt, das durch Meldungen in der Fachpresse geweckt wurde, die auf den ersten Blick nicht verständlich sind. Als Beispiel möge die "unbefriedigende" Preisentwicklung bei Spanplatten dienen und das in Zeiten, wo sich der Spanplattenverbrauch auf hohem Niveau bewegt bzw. sogar deutlich ansteigt, bei einer gleichzeitig stark gesunkenen Zahl von inländischen Spanplattenproduzenten. - Solche und andere "scheinbare" Widersprüche zu lösen, war die Intention der Diplomarbeit. Diese stützt sich neben den verfügbaren statistischen Daten auf eine erschöpfende Literaturrecherche. Dabei stellte sich heraus, dass es eine erschöpfende Abhandlung bislang nicht gibt. Etwas ausführlichere Darstellungen des Spanplattenmarktes finden sich bei Glunz (1984; 1986) und Grefermann (1987). - Verfolgt man die Beiträge und auch die Kurzmeldungen in der Fachpresse über einen längeren Zeitraum, so ergibt sich, in Kombination mit den vorhandenen statistischen Daten, doch ein recht klares Bild der Entwicklung des Spanplattenmarktes, und auf den zweiten Blick lösen sich viele der anfänglichen Widersprüche.

VTIOEF; Holzmarkt; Spanplattenmarkt historische Entwicklung Produkttypen Verwendungssektoren europäische Spanplattenproduktion Außenhandel rohe Spanplatten beschichtete Spanplatten Preisentwicklung Erzeugerpreise Einfuhrpreise Spanplattenverbrauch Substitutionsbeziehung
Dokumentennummer: T1 94 849
Signatur: 55 D 16


209. Titel: Untersuchungen verschiedener Einflussgrößen auf die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung von Holzwerkstoffen mittels Ultraschall

Autor(en): Kruse, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [133 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Der Prüfungsumfang im Rahmen der routinemäßigen Güteüberwachung und Fertigungskontrolle umfasst normalerweise etwa 0,1% bis 0,5% der Fertigung. Damit sind die Prüfergebnisse für einzelne Platten nur bedingt repräsentativ. Die derzeit in der Produktion praktizierte, unzureichende indirekte Kontrolle der Plattengüte durch Plattendicke und Plattengewicht erzwingt entsprechende Sicherheitszuschläge oder verursacht höhere Ausschussquoten. - Ein Gerät, das zur Online-Überwachung in der Holzwerkstoffproduktion bereits eingesetzt wird, ist die auf Ultraschallbasis arbeitende Spaltererkennungsanlage UPU 2000. - In zwei Versuchsreihen wurden Einflussgrößen auf die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung mittels Ultraschall untersucht. Des Weiteren wurde überprüft, inwieweit Schallschwächung und Schallgeschwindigkeit zur Vorhersage der Querzugfestigkeit von Holzwerkstoffen geeignet sind. - In der ersten Versuchsreihe wurden klimatisierte Möbelspan- und MDF-Platten im Labor untersucht. Während der zweiten Versuchsreihe in einem Spanplattenwerk konnten direkt nach dem Sternwender entnommene Bauspanplatten verschiedener Verleimqualitäten geprüft werden. - An allen Proben wurde die Schallschwächung, die Schallgeschwindigkeit, das Rohdichteprofil und die Querzugfestigkeit ermittelt.

VTIHTBP; Holzeigenschaften Holzwerkstoffe Ultraschallprüfung Spanplatten MDF-Platten Schwingungen Schallausbreitung Streuung elastomechanische Eigenschaften Rohdichte Querzugfestigkeit
Dokumentennummer: T1 94 845
Signatur: 55 D 15


210. Titel: Biologische Charakterisierung des Pilzes Termitomyces sp. und seine Bedeutung für die Termite Reticulitermes flavipes Kollar

Autor(en): Adlung, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [107 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holzbiologie

In einem Zuchtbecken der Termite Reticulitermes flavipes Kollar fruktifizierte ein unbekannter Pilz. Es wurde der Bavendamm-Test zum Nachweis auf Phenoloxidasen bei Basidiomyceten durchgeführt, um zu klären, ob es sich bei dem Pilz um einen Weiß- oder Braunfäuleerreger handelte. Der Pilz wurde anhand eines von Stalpers (1978) entwickelten Schlüssels für Reinkulturen der Ordnung Aphyllophorales auf physiologische und strukturelle Merkmale hin untersucht. Zusätzlich wurde der Fruchtkörper makroskopisch und mikroskopisch charakterisiert, um eine Bestimmung des Pilzes bis auf die Art mit Hilfe von dichotomen Schlüsseln durchführen zu können. - Das pH-Regulationsvermögen beim Wachstum auf einem Flüssigmedium wurde geprüft, die gebildete Trockenmycelmasse festgestellt. Ein möglicher Holzabbau sollte in einem vier Monate dauerndem Pilzangriff auf zehn Holzarten ermittelt, die Eindringwege der Pilzhyphen mikroskopisch beobachtet werden. - In Termitenversuchen sollten Fragen zur Vergellschaftung des Pilzes mit diesen Tieren geklärt werden. In Zwang- und Wahlversuchen war eine eventuelle Bevorzugung pilzbefallenen Holzes von besonderem Interesse. Ferner sollte geklärt werden, ob sich die Termiten von dem Pilz ernähren.

VTIHTBB; Holzschutz Reticulitermes flavipes Termitomyces; Pilz Reinkultur Fruchtkörper BAVENDAMM-Reaktion Nährboden Holz Pilz Wachstumsgeschwindigkeit Hyphenmerkmale Termiten Wahlversuche Versuchsgefäße Substrat Nahrungsquelle Pilz Nahrungsquelle Holz
Dokumentennummer: T2 93 275
Signatur: 54 D 5


211. Titel: Vergleich des ASAM- und Extended Kraftaufschlusses von Southern Pine und der umweltfreundlichen Bleiche der Zellstoffe

Autor(en): Borgards, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [110 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Das Ziel der Untersuchungen war, zwei Neuentwicklungen im Bereich des Zellstoffaufschlusses zu vergleichen. Das EMCC-Verfahren ist eine von der Firma Kamyr industriell verwirklichte Modifikation des Kraft- bzw. Sulfatverfahrens, während das im Pilotmaßstab realisierte ASAM-Verfahren zu den neuen Aufschlussverfahren zählt. Beide Verfahren sind im Hinblick auf die Forderung nach chlorfrei gebleichten Zellstoffen mit hohen Weißgraden und guten Festigkeiten entwickelt worden.

VTIHTBC; Holzchemie Zellstoffherstellung umweltfreundliche Bleiche Holzaufschluss Sulfataufschluss Delignifizierung ASAM-Verfahren Hackschnitzel Zellstoffaufbereitung
Dokumentennummer: T2 93 274
Signatur: 54 D 6


212. Titel: Produktentwicklung. Konzept und Möglichkeiten der Verwirklichung in einem Unternehmen der Holzwirtschaft

Autor(en): Schierbaum, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [126 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit nimmt die besondere Lage der Holzwirtschaft zum Anlass, das Themengebiet Produktentwicklung grundsätzlich zu betrachten, um Erkenntnisse und Orientierungshilfen für die Vorgehensweise bei zukünftigen Produktentwicklungen aufzuzeigen. Zu diesem Zweck ist schwerpunktmäßig ein Konzept der Produktentwicklung erstellt worden, in dem die wichtigsten Beziehungen und Aufgaben der Entwicklung neuer und schon bestehender Produkte betrachtet werden sollen. Die Inhalte sind aus der vielfältigen Literatur zu diesem Thema, praktischen Erfahrungen in einem Unternehmen der Holzwirtschaft sowie zahlreichen Diskussionen abgeleitet worden. Es ist orientiert an der speziellen Situation eines Unternehmens versucht worden, die Inhalte der Produktentwicklung weitgehend allgemeingültig zu beschreiben, damit sie auch auf andere Produkte und/oder Unternehmen übertragen werden können.

VTIHTBP; Holzmarkt; Produktentwicklung Holzwirtschaft Unternehmensorganisation Unternehmen Louis Krages und Co GmbH, Bremen Produktkonzept Produktplan Produktschwachstellenkatalog Bewertungsverfahren Produktkontrolle Produktstudie Produktrealisierung Marktprozess
Dokumentennummer: T2 93 855
Signatur: 54 D 10


213. Titel: Anreicherung von technischen Ligninen mit Stickstoff zur Herstellung von organischen Depotdüngemitteln

Autor(en): Hahn, N.C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [150 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines organischen, biologisch abbaubaren Depotdüngers auf der Basis von technischen Ligninen, die bei der Zellstoffherstellung anfallen. Im Vordergrund standen dabei folgende Aspekte: 1) die Möglichkeit der wirtschaftlichen Nutzung von technischen Ligninen aus innovativen und etablierten Zellstoffaufschlussverfahren; 2) die Erhöhung des Humusanteils im Dünger durch Einsatz von Lignin; 3) die umweltschonende, physiologisch optimierte Versorgung von Pflanzen mit Stickstoff durch einen organischen Depotdünger mit genau definierbaren Eigenschaften; 4) die Möglichkeit der Nutzung des unvermeidbaren, überschüssigen Nebenproduktes Gülle aus der landwirtschaftlichen Intensivhaltung und dadurch Reduzierung der Ammoniak- und Geruchsemissionen in die Atmosphäre sowie der Nitratbelastung des Grundwassers. - Aus diesen Aspekten ergab sich die Aufgabenstellung, technische Lignine in einem 11 Autoklaven mit Stickstoff in wässrigem Milieu anzureichern. Zur Erzielung eines erhöhten N-Gehaltes und damit eines verbesserten C/N-Verhältnisses im Reaktionsprodukt wurden Ammoniak, Harnstoff, Schweine- und Rindergülle verwendet.

VTIHTBC; Holzchemie technisches Lignin Stickstoffdüngemittel Langzeitwirkung Gülleverwertung Pflanze Nährstoffkreislauf Boden Ligninabbau Harnstoff-Ammoniak-Gemische Sauerstoffatmosphäre Gülle-Lignin-Verhältnis FTIR-Spektroskopie
Dokumentennummer: T1 93 750
Signatur: 54 D 8


214. Titel: Schutz von Acacia mangium Willd. durch Nicht-Druckverfahren mit borhaltigen Schutzmitteln

Autor(en): Raffius, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [94 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wurde die Eignung von Nicht-Druckverfahren für einen effektiven und wirtschaftlichen Schutz von Acacia mangium mit borhaltigen Schutzmitteln untersucht. - Es wurden 44 Bäume von Acacia mangium Willd. aus fünf Beständen ausgewählt, gefällt und eingeschnitten. Aus dem Material wurden ca. 900 Proben mit den Abmessungen 30 x 50 x 200 mm ausgeformt und in drei Holzfeuchtebereiche aufgeteilt. Die Proben wurden in drei Verfahrensvarianten (einfache Trog-Tränkung, Heiß-Kalt-Tränkung, Diffusionsverfahren) getränkt. - Der Einfluss von Holzfeuchte, Probenoberfläche, Schutzmittel, Konzentration, Tränkverfahren, Tränkdauer, Diffusionszeit, Splintholz, Bestandesbehandlung und Bestandesalter auf die Schutzmittelaufnahme, Eindringtiefe und Schutzmittelverteilung wurde untersucht.

VTIHTBB; Holzschutz Acacia mangium Holzschutz Borsäure Borax Cellbor Tränkversuche Schutzmittelaufnahme Eindringtiefe Schutzmittelverteilung Holzfeuchte Oberflächenbeschaffenheit Diffusionszeit Tränkdauer
Dokumentennummer: T1 93 748
Signatur: 54 D 9


215. Titel: Untersuchungen zum Einfluss der Rohstoffkomponente Holzschliff in der chlorfreien Bleiche von Altpapier unter Verwendung diverser Additive

Autor(en): Pauli, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [103 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Altpapier ist mengenmäßig der wichtigste Rohstoff der deutschen Papier- und Kartonproduzenten. Bis vor wenigen Jahren waren vor allem ökonomische Gründe ausschlaggebend für die Entscheidung Sekundärfasern einzusetzen. Mittlerweile führen ökologische Aspekte und der drohende Müllnotstand in der Bundesrepublik dazu, dass der Gesetzgeber mit Hilfe von Gesetz und Verordnungen Druck auf die Industrie ausübt, um die Altpapierrücklauf- und -einsatzquoten in den nächsten Jahren weiter zu erhöhen. Dabei konzentrieren sich die Anstrengungen zurzeit vor allem auf die Bereiche der öffentlichen und privaten Büros und der privaten Haushalte. - Bereits heute ist Altpapier vor allem aus dem Bereich der Unteren Sorten, wie zum Beispiel das Haushaltspapier, im Überschuss vorhanden. Eine verstärkte Altpapierverwertung im Bereich der Papierherstellung ist nur dann möglich, wenn die Sekundärfasern in höherwertigen Papieren, vor allem im Bereich der grafischen Papiere, einsetzbar sind. Dazu ist eine verbesserte Aufarbeitungstechnologie im Bereich des Deinkings und der Bleiche des Altpapiers notwendig. - Ein wesentliches Problem bei der Bleiche von Altpapier aus den Unteren Sorten ist die Heterogenität bezüglich der Rohstoffkomponenten Zellstoff, Holzstoff und Papierhilfsstoffe. Ziel der Diplomarbeit war es zu prüfen, inwieweit die Bleiche von holzstoffhaltigen Altpapierfasern mit der Bleiche von Holzschliff vergleichbar ist. Dabei wurde ein Schwerpunkt auf die Wirkung unterschiedlicher Vorbehandlungen - saure Vorwäsche und DTPA-Vorbehandlung - und den Einfluss diverser Additive - Magnesiumsulfat, DTPA und Natriumsilikat - gelegt.

VTIHTBC; Holzchemie Holzschliff Faserstoffrecycling Altpapiereinsatz Zellstoffbleiche Sauerstoffbleiche Ozonbleiche Peroxidbleiche Zusätze pH-Wert Magnesiumsulfat Natriumsilikat mehrstufige Bleichsequenzen
Dokumentennummer: T1 93 751
Signatur: 54 D 7


216. Titel: Waldbewirtschaftung versus Naturschutz im tropischen Feuchtwald

Autor(en): Kircher, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [89 p.]
Publikationsjahr: 1993
Institut:Weltforstwirtschaft

Der tropische Feuchtwald ist als Lebensraum durch vielfältige wirtschaftliche, soziale und politische Prozesse in seinem ursprünglichen Zustand besonders gefährdet. Es besteht daher die Notwendigkeit, mit Hilfe sozial und ökologisch angepasster Land- und Waldnutzungssysteme seine destruktive Exploitation und seine Vernichtung zu beenden, d.h. eine nachhaltige Nutzung und Bewirtschaftung zu implementieren bzw. jahrhundertealten Nutzungspraktiken der lokalen Bevölkerung aufzugreifen und in Richtung auf eine nachhaltige Tragfähigkeit unter den veränderten Rahmenbedingungen weiter zu entwickeln. - Die Diplomarbeit untersucht Möglichkeiten der Harmonisierung des notwendigen Schutzes des tropischen Feuchtwaldes mit der ebenso notwendigen Nutzung. Am Beispiel des CELOS(Centrum voor Landbouwkundig Onderzoek in Suriname)-Harvesting wird gezeigt, dass durch bessere Organisation und Planung im Bereich der Holzernte die durch die Exploitation entstehenden Schäden im Bestand bei gleicher Kosteneffizienz um bis zu 50 % verringert werden können.

Diplomarbeit VTIWFW tropischer Feuchtwald Tropenwald Vorkommen naturbedingte Veränderungen anthropogene V. Bewirtschaftungsformen Waldbewirtschaftung Tropenwaldbewirtschaftung Walderhaltung Handlungsansätze Harmonisierung
Dokumentennummer: T7 05 512
Signatur: 54 D 16


217. Titel: Prioritäten in der Tropenwaldforschung

Autor(en): Raitz von Frentz, Freiherr C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [106 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Frage, welche Prioritäten der aktuellen Tropenwaldforschung zugrunde liegen. Zu diesem Zwecke wird eine Anzahl von bereits durchgeführten, begonnenen oder geplanten Forschungsprogrammen dokumentiert. An jedem Programm wird die Zieldefinition dargestellt und bewertet; daneben wird die Frage untersucht, inwieweit die geplante Aufgabenverteilung innerhalb des Projektes geeignet erscheint. Abschließend soll das Programm hinsichtlich seiner Umsetzung beurteilt werden.

VTIWFW; Forstpolitik Tropenwaldforschung Forschungsprogramme internationale Organisationen Aufgaben Projekte Forschungsvorhaben Koordination anthropogene Einflüsse Entwicklungshilfe Entwaldung Treibhauseffekt klimatische Faktoren SHIFT Bellagio Konferenz CIFOR SPDC Enquete Kommission
Dokumentennummer: T2 93 140
Signatur: 53 D 27


218. Titel: Mess- und regeltechnisch bedingte Schwankungen des Kammerklimas in Schnittholztrocknern und deren Auswirkungen auf die Trocknungsqualität

Autor(en): Caesar, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [66 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Zielsetzung der Diplomarbeit ist es, die Vorgänge in der Kammer des Trocknungsprozesses transparenter zu machen. - Die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Prozessebenen sollen anhand von unabhängigen Messungen in Trockenkammern beispielhaft dargestellt werden. Es wird versucht, die Ursachen von festgestellten Fehlern oder suboptimalen Bedingungen im Prozessablauf der entsprechenden Prozessebene zuzuordnen und die ökonomischen Folgen aufzuzeigen. Im Anschluss an eine Fehleranalyse folgen dann Vorschläge zur Trocknungsoptimierung. - Der grundsätzliche, konventionelle Verfahrensablauf ist also nicht Gegenstand der Diskussion. Die in letzter Zeit von verschiedener Seite gemachten Vorschläge zur Prozessoptimierung durch Einbindung weiterer Führungsgrößen oder trocknungsbegleitenden Modellrechnungen werden nicht erörtert.

VTIHTBP; Holzbearbeitung; Schnittholztrockenkammern Messtechnik Steuertechnik Regeltechnik Prozessautomaten Kontrollmessungen Luftfeuchtesensoren Klimaschwankungen Energieaufwand Umluftführung
Dokumentennummer: T1 92 1210
Signatur: 53 D 21


219. Titel: Entwicklung, aktueller Stand und Tendenzen der Umweltschutzrichtlinien und der technischen Möglichkeiten zu ihrer Einhaltung bei der Produktion kunstharzgebundener Holzspan- und Faserplatten

Autor(en): Trillmich, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [121 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Aufgabe der Diplomarbeit ist es, die zurzeit verfügbare Literatur zum Thema Holzwerkstoffplatte und Umweltschutz bzw. Herstellung von Holzwerkstoffplatten zusammenzufassen. Ergänzt wird dies durch eine Umfrage bei deutschen Span- und MDF-Platten- bzw. Span- und MDF-Maschinen herstellenden Unternehmen. Diese Umfrage wurde mit Hilfe eines Fragebogens durchgeführt.

VTIHTBP; Holzwerkstoffe; Holzwerkstoffplatten Holzstaub TA Luft MAK-Werte-Liste Formaldehydemissionen Lärm Lärmminderungsmaßnahmen Produktionsablauf Spanaufbereitung Leimaufbereitung Entsorgung MDF-Platten
Dokumentennummer: T1 92 1020
Signatur: 53 D 19


220. Titel: Über die Eignung von Miscanthus sinensis, Cynara cardunculus und Medicago sativa zur umweltfreundlichen Zellstoffherstellung

Autor(en): Seemann, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [139 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Rahmen der Diplomarbeit wurden drei verschiedene Einjahrespflanzen auf ihre Eignung für die Zellstoffproduktion überprüft. Die Ergebnisse wurden mit den bei Pappeleinsatz erzielbaren verglichen. Bei den drei Einjahrespflanzen handelte es sich um Miscanthus sinensis giganteus, Cynara cardunculus und Medicago sativa ssp. Als Aufschlussverfahren wurden das AS/AQ- oder das ASAM-Verfahren verwendet, da diese beiden Verfahren einen umweltfreundlichen Aufschluss bei guter Wirtschaftlichkeit versprechen. Als Refrenz wurden jeweils Aufschlüsse nach dem Sodaverfahren durchgeführt, welches im Einjahrespflanzenbereich dominierend ist. Neben den Aufschluss- und Zellstoffuntersuchungen wurden auch jeweils chemische Rohstoffanalysen vorgenommen. Die Aufschlussuntersuchungen umfassten grundsätzlich die Bestimmung von Ausbeute und Splittern, Kappa-Zahl, Weißgrad und Grenzviskositätszahl. Bei ausgewählten Aufschlüssen wurde zudem der Asche- und Silikatgehalt im Zellstoff und teilweise auch in der Ablauge bestimmt. Es folgte eine komplette Zellstoffprüfung, welche die Ermittlung der Reißlänge, der Durchreißfestigkeit (Elmendorf), Berstfestigkeit, von Raumgewicht, Opazität und Lichtstreuungskoeffizient umfasste.

VTIHTBC; Miscanthus sinensis; Cynara cardunculus Medicago sativa; Einjahrespflanzen Zellstoffproduktion ASAM-Verfahren Bleiche Methanoleinsatz Anthrachinon Kochdauer Bleichuntersuchungen Sauerstoffstufe Ozon-Stufe Peroxidstufe
Dokumentennummer: T3 92 898
Signatur: 53 D 24


221. Titel: Stand und Zukunftsaussichten der Abluftreinigungstechniken von Holztrocknungsanlagen

Autor(en): Klug, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [159 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Speziell in der Holzwerkstoffherstellung ist die technische Trocknung von Holz heute ein unabdingbarer Prozess und wird je nach Holzwerkstoff in unterschiedlichen Anlagen und Verfahren durchgeführt. Die dabei freiwerdende Trocknerabluft enthält neben Holzstaub und Wasserdampf auch organische Substanzen, wie z.B. niedermolekulare Alkohole und Carbonsäuren, Phenole und Terpene sowie weitere bis heute noch nicht identifizierte Verbindungen. Während man heute den Holzstaub in ausreichendem Maße aus der Trocknerabluft entfernen kann, verursachen die leichtflüchtigen Substanzen weiterhin den sogenannten "blue haze" sowie Geruchsprobleme in der Umgebung. - Im Rahmen dieser Thematik werden in der Diplomarbeit die heute gängigen und in Zukunft vielleicht möglichen Verfahren zur Reinigung der Abluft aus Trocknungsanlagen in der Holzwirtschaft unter der besonderen Berücksichtigung der organischen Kohlenwasserstoffe hinsichtlich Funktion und Leistung systematisch beschrieben.

VTIHTBP; Holzbearbeitung; Holztrocknung Umweltschutz Gesetzgebung Schadstoffemissionen Abluftreinigung Abwässer Aufbereitung Holztrocknungsanlagen Spänetrocknung Elektrofilterbett Nassentstauber Fasertrocknung Schnittholztrocknung Furniertrocknung
Dokumentennummer: T3 92 900
Signatur: 53 D 22


222. Titel: Die Entwicklung der Holzexploitation in Sarawak (Malaysia) im Spannungsfeld nationaler und internationaler Interessen

Autor(en): Engelbertz, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [168 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Auswirkungen von Holzindustrie und Holzhandel auf den Zustand tropischer Feuchtwälder sind heute keine Themenbereiche mehr, die allein in Fachzirkeln diskutiert werden. Die Holzexploitation in Sarawak ist seit Mitte der 80er-Jahre zunehmend Gegenstand einer öffentlichen Diskussion. Ein breites Spektrum nationaler und internationaler Gruppen und Organisationen bezieht hierzu recht gegensätzliche Positionen. Die Zahl derer, die bestrebt sind, ihren Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Forst- und Holzwirtschaft geltend zu machen, ist damit gewachsen. - Die Diplomarbeit analysiert die Entwicklungsgeschichte der Forstbenutzung und das volkswirtschaftliche und politische Umfeld der Holzexploitation in Sarawak. Anhand von Beispielen werden Hintergründe der Exploitation und Konzepte der Einflussnahme unterschiedlicher Gruppen aufgezeigt.

VTIWFW; Forstpolitik Gonystylus bancanus Waldnutzung Ramin Forstsektor volkswirtschaftliche Bedeutung Landnutzungsplanung Waldabnahme Konzessionssystem Holzaußenhandel Holzimporte Nichtregierungsorganisation ländliche Bevölkerung Washingtoner Artenschutzübereinkommen
Dokumentennummer: T3 92 899
Signatur: 53 D 20


223. Titel: Schutzsalztoleranz von einigen Weißfäuleerregern nach Vorbefall durch Braunfäuleerreger

Autor(en): Leithoff, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [163 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Holzbiologie

In den vergangenen Jahren wurde verstärkt von Totalausfällen bei Palisaden aus dem Garten- und Landschaftsbau berichtet. Untersuchungen ergaben, dass sie trotz ordnungsgemäßer Imprägnierung mit chrom- und kupferhaltigen Holzschutzmittelsalzen (6 bis 10 kg/cbm) durch starken Pilzbefall zerstört waren. - Erste Untersuchungen zeigten, dass aus den erdverbauten befallenen Palisaden ein Teil der ursprünglich eingebrachten Chrommenge verschwunden war, während die Kupferanteile fast vollständig im Holz verblieben waren. - Daraus entwickelte sich der Untersuchungsansatz: Wenn Antrodia vaillantii vorher in Holz fixierte Schutzmittel in wasserlösliche Form überführen kann, dann lässt er sich eventell in einem mykologischen Entsorgungsverfahren für chrom- und kupferbelastete Althölzer nutzen. Dies könnte eine umweltverträgliche und technisch einfache Alternative zu heutigen Entsorgungswegen wie z.B. Verbrennen und Deponieren darstellen und Entsorgungsengpässe entlasten. Ein Einsatz kann insbesondere für die Entsorgung CKA-getränkter Hölzer empfohlen werden, da im Gegensatz zur Verbrennung keine Arsenimmisionen zu erwarten sind und Kupfer, Arsen und Chrom problemlos aus den anfallenden Auswaschwässern abgeschieden werden können.

VTIHTBB; Holzschutz; Antrodia vaillantii; Weißfäulepilze Braunfäulepilze Erreger Befall Holzschutzmittel CC-Salz CKB-Salz Chromauswaschung Detoxifizierung Oxalsäure Kupferoxalat Letaltemperaturen
Dokumentennummer: T2 92 525
Signatur: 53 D 13


224. Titel: Holz- und rindenanatomische Charakterisierung der Gattung Dacrysium (Podocarpaceae)

Autor(en): Burmeister, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [109 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Holzbiologie

Die Aufgabe der Diplomarbeit besteht zunächst darin, eine möglichst große Zahl von akzeptierten Dacrydium-Arten auf holzanatomische, mikroskopische Unterscheidungskriterien hin zu untersuchen; gleichzeitig sollen holzanatomische Gemeinsamkeiten festgehalten werden, die die Gattung Dacrydium definieren. Des Weiteren werden die holzanatomischen Strukturen der ausgegliederten Arten erfasst, die zu einer Abgrenzung von der Gattung Dacrydium führen und somit die Erstellung eines Bestimmungsschlüssels für alle untersuchten Spezies ermöglichen. - Im zweiten Teil wird an exemplarisch ausgewählten Rindenproben der Gattung Dacrydium und erst kürzlich ausgegliederter Arten gezeigt, dass auch hier deutliche anatomische Differenzierungsmöglichkeiten bestehen. - Sich hieraus ergebend soll überprüft werden, inwieweit die älteren und neueren systematischen Arbeiten auch holz- und rindenanatomisch nachvollziehbar sind, denn schon Liese und Matte (1962) schlugen eine Neugliederung der Podocarpaceae aufgrund holz- und rindenanatomischer Befunde vor. - Vorab wird in der Arbeit eine vollständige Artenübersicht inklusive aller stattgefundenen Ausgliederungen gegeben.

VTIHTBB; Holzbiologie Dacrydium Holzstruktur Terminologie sekundäre Xylem Mikroskopie Druckholzbildung Kreuzungsfeldtüpfelstrukturen rindenanatomische Untersuchungen Axialparenchym callitrisoide Verdickungen Holzstrahlen
Dokumentennummer: T1 93 297
Signatur: 53 D 25


225. Titel: Einfluss forstlicher Pflegemaßnahmen auf die physikalisch-technologischen Eigenschaften von Acacia mangium Willd. im tropischen Plantagenbetrieb

Autor(en): Helmrich, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [95 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Durch zurückgehende Primärwaldbestände ist mittelfristig mit einer Holzverknappung auf der Peninsular Malaysia zu rechnen. Um diesem Problem zu begegnen, wurde von der malaysischen Regierung mit Unterstützung der Weltbank das "Compensatory Plantation Program" (CPP) initiiert, in dessen Rahmen seit 1981 großflächige Schnellwuchsplantagen mit exotischen Baumarten angelegt worden und werden. Die in der Diplomarbeit untersuchte Acacia mangium Willd. ist die dominierende Baumart des CPP und daher von zunehmender Bedeutung für die malaysische Forstwirtschaft. - Bei Umtriebszeiten von 10-15 Jahren bis zur Endnutzung kommen forstlichen Eingriffen, die Holzqualität und Wuchsleistsung beeinflussen sollen, im Plantagenbetrieb eine erhebliche Bedeutung zu. Ziel der Arbeit ist es daher festzustellen, ob es nachweisbare Unterschiede in den für die potentielle Verwendung wichtigsten physikalisch-technologischen Eigenschaften zwischen Bäumen bzw. Beständen gibt, an denen verschiedene forstliche Pflegemaßnahmen durchgeführt worden sind.

VTIHTBP; Waldbau Holzeigenschaften Acacia mangium Plantagenpflanzungen Rundholz Schnittholz technische Trocknung Holz physikalisch-technologische Eigenschaften Holzfeuchte Dichte elastomechanische Eigenschaften Quellung Schwindung Prüfung Normung
Dokumentennummer: T1 93 924
Signatur: 54 D 17


226. Titel: Bilanzanalytische Kennzahlen zur Erkennung der Insolvenzgefahr von Unternehmen - dargestellt an Beispielen aus der Zellstoffindustrie

Autor(en): Brotzki, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [87 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Der aktienrechtliche Jahresabschluss ist das zentrale Publizitätsinstrument zur Information der an einem Unternehmen interessierten Kreisen. Häufig bildet der veröffentlichte Jahresabschluss auch die einzige Informationsquelle zur Entscheidung über die Beziehungen zu einem Unternehmen. Dabei ist der Jahresabschluss nicht als Entscheidungsrechnung zu verstehen, sondern stellt vielmehr die Datenbasis zur Verfügung. Dieses Datenmaterial muss daher erst mit Hilfe bilanzanalytischer Methoden ausgewertet werden, um den Informationsgehalt des Jahresabschlusses zu erschließen. - Ziel der Diplomarbeit war es festzustellen, ob und wann es möglich war, die Insolvenz der Firma Westzell anhand von Kennzahlen und Kennzahlenmodellen zu prognostizieren. Gleichzeitig sollte geprüft werden, ob die als Vergleichsunternehmung herangezogene Firma Schwabelzell anhand der Kennzahlen als solventes Unternehmen zu charakterisieren war.

VTIOEF; Holzindustrie; Zellstoffindustrie Finanzierungsregel Westzell Schwabenzell Bilanzregel Liquiditätskennzahlen Cash flow-Analyse Kennzahlensystem Insolvenz Ursachen Diskriminanzanalyse Prognosefunktion
Dokumentennummer: T2 93 380
Signatur: 54 D 4


227. Titel: Gestaltungsmöglichkeiten der Kostenrechnung bei PPS-gesteuerter Türenherstellung

Autor(en): Weichsel, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [65 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Thema der Diplomarbeit war es, Möglichkeiten zur Gestaltung der Kostenrechnung bei einer PPS-gesteuerten Produktion zu untersuchen. - Ausgangspunkt für die Betrachtungen ist ein Unternehmen der Holzwirtschaft, der Türenhersteller Schwab-Svedex. Bei Schwab-Svedex hat man sich dazu entschlossen, ein PPS-System einzuführen und auch eine Umgestaltung der Kostenrechnung auf die neuen Bedürfnisse vorzunehmen. Für die Kostenrechnung ist auch der Einsatz der EDV geplant, zurzeit wird noch geprüft, welche Software für diese Zwecke beschafft werden soll. Man erhofft sich zusätzliche Informationen für wirtschaftliches Handeln. - Ziel war es, durch eine Analyse der bestehenden Kostenrechnung von Schwab-Svedex deren Schwachstellen aufzuzeigen und darzustellen, welche zusätzlichen Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um eine Grenzkostenrechnung zu ermöglichen. Des Weiteren soll auf die Integration von PPS-System und Kostenrechnung eingegangen werden.

VTIHTBP; Holzverwendung; Holzmarkt; Türenproduktion PPS-System FAS II Kostenrechnung Finanzbuchhaltung Kostenstellen Kostenkontrolle Produktionsplanung Stückliste Kalkulation
Dokumentennummer: T3 93 233
Signatur: 53 D 23


228. Titel: Einfluss von Luftsauerstoff und Temperatur auf die Entstehung von Eichenverfärbung bei der Vakuumtrocknung

Autor(en): Oestmann, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [76 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Verfärbungen des Eichenschnittholzes, die bei der konventionellen Frischluft-Abluft-Trocknung entstehen, sind auch nach wie vor ein ungelöstes Problem. Untersuchungen verschiedener Autoren haben zu den unterschiedlichsten Theorien über die Ursachen der Eichenverfärbung geführt. Ein Reaktionsmechanismus für das Entstehen von Verfärbungen im Eichenschnittholz ist bisher nicht gefunden worden. - Ziel der Diplomarbeit ist es festzustellen, ob durch eine beschleunigte Trocknung unter Vakuumbedingungen und in annähernd sauerstofffreier Atmosphäre frisches Eichenschnittholz verfärbungsfrei getrocknet werden kann.

VTIHTBP; Holzbearbeitung; Quercus robur Quercus petraea Vakuumtrocknung Heißdampfverfahren Plattenverfahren Sauerstoffkonzentration Sensoren Farbmessung Holzfeuchte Temperatur Atmosphäre
Dokumentennummer: T2 93 272
Signatur: 54 D 1


229. Titel: Einige physikalische Eigenschaften zweier malaysischer Laubholzarten aus gepflanzten Beständen. Dryobalanops aromatica Gaertn. f. Shorea leprosula Miq

Autor(en): Wöstheinrich, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [150 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Das Wissen über die Vergleichbarkeit der technologischen Eigenschaften von Holz aus Primärwäldern und Pflanzungen hat noch viele Lücken. Dies gilt insbesondere für den Bereich der tropischen Feuchtwälder. Es ist daher Ziel der Diplomarbeit, einen Vergleich technologischer Holzeigenschaften hinsichtlich der Vermarktungsfähigkeit des zukünftigen Rohstoffs durchzuführen. Solche Untersuchungen sollten möglichst vor der Anlage großflächiger Pflanzungen vorgenommen werden. Anzustreben wäre einige über das Land verteilte Probepflanzungen mit einheimischen holzwirtschaftlich interessanten Arten. - Das in Pflanzungen produzierte Holz könnte mittelfristig als Ersatz dienen für das durch Import- oder Exportbeschränkungen bzw. durch die Übernutzung der Vorräte dann nicht mehr verfügbare Primärwaldholz. - Die Arbeit befasst sich mit einigen physikalischen Eigenschaften zweier in Malaysia beheimateter Holzarten aus künstlich angelegten Wäldern.

VTIHTBP; Holzeigenschaften; Dryobalanops aromatica; Shorea leprosula; Holzeigenschaften Rohdichte Quellung Schwindung Biegefestigkeit Druckfestigkeit Scherfestigkeit Nasskern
Dokumentennummer: T2 93 250
Signatur: 54 D 3


230. Titel: Untersuchungen zur Optimierung der chlorfreien Bleiche OZP und zum Wasserkreislauf in der ASAM-Pilotanlage

Autor(en): Michanickl, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [132 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der Diplomarbeit ist die Erhebung des Ist-Zustandes der chlorfreien Bleichsequenz der ASAM-Pilotanlage. Darüber hinaus soll der Einfluss wesentlicher Parameter der Bleichsequenz untersucht werden. Ein Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung des Einflusses der Belastung von Kreislaufwässern mit organischen und anorganischen Verbindungen. Diese Untersuchungen werden mit dem Ziel der Schließung des Wasserkreislaufs bei Erhalt der Zellstoffeigenschaften und wirtschaftlich vertretbarer Bleichchemikalieneinsätze durchgeführt.

VTIHTBC; Holzchemie Zellstoffherstellung konventionelle Verfahren neue Verfahren chlorfreie Bleiche Abwasser Pilotanlage Baienfurt ASAM-Verfahren Sauerstoffstufe Ozonstufe Nitrilamin
Dokumentennummer: T2 93 247
Signatur: 53 D 26


231. Titel: Dendrochronologische Untersuchungen im Muldenland/Nordwestsachsen

Autor(en): Engelmann, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [69 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Holzbiologie

Die Diplomarbeit stellt eine stichprobenartige dendrochronologische Bearbeitung Nordwestsachsens dar. Es wurden insgesamt 13 Objekte, ausschließlich im ländlichen Raum, untersucht, von denen acht datiert werden konnten. Die datierten Holzarten sind Tanne und Eiche und umfassen die Zeiträume 1293-1856 (Tanne) bzw. 1473-1760 (Eiche). - Die Datierungen sind jeweils eingebunden in bauhistorische Fragestellungen bzw. Vordatierungen. Sie erfolgten anhand verschiedener Umgebungs-Chronologien, deren Ähnlichkeit statistisch beschrieben wird. - Für die Holzart Eiche konnte eine (Lokal-)Chronologie erstellt werden, die durch insgesamt 53 Einzelkurven aus vier Objekten belegt ist.

VTIHTBB; Holzbiologie; Quercus robur; Quercus petraea; Abies alba; Dendrochronologie Datierung Vergleichs-Chronologien bauhistorische Fragestellungen Vordatierungen Klimaverhältnisse Lokal-Chronologie Grimma
Dokumentennummer: T1 93 359
Signatur: 54 D 2


232. Titel: Bestimmung mechanisch-technologischer Eigenschaften von Holz mit Hilfe von Ultraschall. Ein Problem der Holzsortierung

Autor(en): Spließ, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [145 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die bestehenden Sortiervorschriften für Schnittholz wurden vor über 50 Jahren entwickelt. Seit ca. 35 Jahren ist die Holzbranche bestrebt, die dreiklassige - rein visuelle - Gütesortierung nach DIN 4074 im Schnittholzbereich durch Verwendung eines objektiven und reproduzierbaren Messverfahrens zu ersetzen. Als technische Lösung bietet sich alternativ zum gebräuchlichsten mechanischen Verfahren, dem "Stress-Grading", das in der Handhabung relativ einfache Ultraschallverfahren an. - Ziel der Diplomarbeit war es, das Ultraschallverfahren hinsichtlich seiner Eignung als zerstörungsfreies Sortierverfahren für Nadelholz zu untersuchen und die Aussagekraft der Messergebnisse des Verfahrens kritisch zu prüfen. Zusätzlich zum derzeit fast ausschließlich angewendeten Laufzeitverfahren parallel zur Faser wurden Messungen senkrecht zur Faser durchgeführt, um die aus longitudinalen Messungen ermittelten Ergebnisse zu ergänzen. Als Alternative zum derzeitigen in der Erprobung befindlichen diskontinuierlichen Verfahren wird ein kontinuierliches Messverfahren angestrebt. Bei der Auswertung wurden die Messergebnisse des Ultraschallverfahrens mit den Festigkeits- bzw. Materialkennzahlen verknüpft und im Hinblick auf bestehende Korrelationen untersucht.

VTIHTBP; Holzeigenschaften; Holzsortierung Ultraschall zerstörungsfreie Materialprüfung Schwingungen Wellen Longitudinalwelle Schall Impulsechoverfahren Rohdichte Holzfeuchte Biegeprüfung faserparallele Messungen
Dokumentennummer: T1 92 698
Signatur: 53 D 16


233. Titel: Dendroklimatologische und dendroökologische Untersuchungen an Pinus brutia auf Zypern

Autor(en): Vogel, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [62 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Holzbiologie

Im September 1991 wurden im Troodos-Gebirge auf Zypern von 87 Kiefern der dort dominierenden Art Pinus brutia sowie von Pinus nigra spp. Bohrkerne entnommen. Sie wurden vermessen, datiert, zu Chronologien und im weiteren Verlauf zu vier Standortgruppen zusammengefasst und für diese die Klima-Wachstums-Beziehungen errechnet.

VTIHTBB; Pinus brutia; Pinus nigra; Dendrochronologie Bohrkerne Klima-Wachstums-Beziehungen Jahrringfolgen Weiserjahre Klimarekonstruktion Troodos-Gebirge
Dokumentennummer: T1 92 699
Signatur: 53 D 17


234. Titel: Vergleichende Untersuchungen zur Methodik bei der Bestimmung der Trocknungsqualität von Schnittholz

Autor(en): Zwiefelhofer, C.C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [111 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Bewertung der Qualität bildet die Grundlage für den Handel mit Holz. Dabei wird die Verwendbarkeit und der Wert des Holzes in starkem Maße durch den Trocknungsprozess beeinflusst. Neben der heute üblichen Klassifizierung nach anatomischen Merkmalen und dem Vorhandensein von Holzfehlern fehlen derzeit noch standardisierte Methoden, um Trocknungsfehler zu bewerten und Aussagen zur Trocknungsqualität zu treffen. - Im Rahmen der Diplomarbeit werden ausgehend von einer globalen Definition der Trocknungsqualität im ersten Abschnitt verschiedene Beurteilungsmerkmale und ihre Entstehung während der Trocknung beschrieben. Eine Entwertung des Holzes kann durch Risse, Zellkollaps, Verfärbungen und Verformungen eintreten. Art und Häufigkeit entscheiden darüber, ob das Holz bestimmungsgemäß bzw. noch eingeschränkt verwendbar ist oder ob eine völlige Entwertung vorliegt. In ähnlicher Weise ist die Holzfeuchte und der Spannungszustand qualitätsbestimmend. In einigen europäischen Staaten wurden daher Bewertungsmethoden für die Beurteilung von kammergetrocknetem Schnitthlzes entwickelt. Die in den Richtlinien vorgeschlagenen Methoden zur Überprüfung und Spezifikation der Trocknungsqualität werden kritisch untersucht. Neben der Festlegung von Holzfeuchteklassen mit zulässigen Abweichungen für verschiedene Verwendungsbereiche (Qualitätsklassen) werden auch Verfahren angegeben, nach denen die Restspannungen quantitativ abgeschätzt werden können.

VTIHTBP; Pinus sylvestris; Holz Trocknungsqualität Trocknungsfehler Trocknungsspannungen Trocknungsrisse Zellkollaps Verfärbungen Verwerfungen Holzfeuchte Klimatisierung standardisierte Bewertungsmethoden Verschalungsgrad
Dokumentennummer: T1 92 697
Signatur: 53 D 15


235. Titel: Vergleichende Morphologie der Larven ausgewählter holzzerstörender Insekten aus der Familie Bockkäfer (Cerambyciden, Coleoptera)

Autor(en): Petersen, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [111 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Holzbiologie

Die Morphologie der Larven der vier Bockkäferarten Hausbockkäfer (Hylotrupes bajulus (L.)), Blauer Scheibenbock (Callidium violaceum (L.)), Veränderlicher Scheibenbock (Phymatodes testaceus (L.)) und Rothaarbock (Pyrrhidium sanguineum (L.). wurde mit Hilfe des Rasterelektronenmikroskops und des Lichtmikroskops vergleichend untersucht. Bei den morphologischen Einzelbeschreibungen wurden Schwerpunkte auf die Untersuchung der Mundwerkzeuge und ihrer Sensillen gelegt. Daneben erfolgt bei Hylotrupes bajulus und Callidium violaceum ein intraspezifischer Vergleich der morphologischen Merkmale in der Entwicklung vom Ei bis zum präpupalen Larvenstadium. Abschließend werden die Befallsmerkmale der vier Bockkäferarten aufgelistet.

VTIHTBB; Forstschutz; Hylotrupes bajulus; Callidium violaceum; Phymatodes testaceus; Pyrrhidium sanguineum; Bockkäfer Systematik Rasterelektronenmikroskopie Larve Morphologie Kopf Antennen Punktaugen Mundwerkzeuge Thorax Abdominalsegmente Befallsmerkmale
Dokumentennummer: T3 92 725
Signatur: 53 D 11


236. Titel: Untersuchungen zur intraspezifischen Kommunikation des Hausbockkäfers (Hylotrupes bajulus L.)

Autor(en): Rehrmann, P.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [80 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Holzbiologie

Das Sexualverhalten der Cerambycidae wird durch natürliche Signalstoffe beeinflusst. Für den Hausbockkäfer konnte bislang die Existenz eines Pheromons nicht nachgewiesen werden. Im Rahmen der Diplomarbeit wurde in vier Serien von Biotests untersucht, ob der Hausbockkäfer Pheromone abgibt, die auf den Geschlchtspartner wirken. Es wurden vier Biotests im Labor und in der Klimakammer durchgeführt. Beobachtet wurden das Verhalten, die Besuchsdauer und die Besuchshäufigkeit eines Käfers auf/an den Präparaten des Geschlechtspartners.

VTIHTBB; Holzschutz Hylotrupes bajulus Biotests Hausbock Sexualverhalten Duftstofftest Botenstoffe Signalstoffe Elytrentest Körperteiltest Zweifachwahl-Apparat Klimakammer Pheromone Geschlechtspartner Partnerfindung Drüsen Prothorax Metathorax
Dokumentennummer: T3 92 726
Signatur: 53 D 10


237. Titel: Dendrochronologische Datierung von historischem Kiefernbauholz in Stralsund und Greifswald/Mecklenburg-Vorpommern

Autor(en): Klein, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [64 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Holzbiologie

Die Diplomarbeit beschreibt und erklärt die dendrochronologischen Datierungen von Kiefernbauholz in Stralsund und Greifswald/Mecklenburg-Vorpommern. Die datierten Hölzer stammen aus 12 Gebäuden der in hansischer Zeit erbauten Altstädte; sieben dendrochronologisch untersuchte Gebäude konnten nicht datiert werden. - In einem Teil der Arbeit werden die Baugeschichte und die dendrochronologischen Datierungen der einzelnen Gebäude vorgestellt. Darüber hinaus werden die dendrochronologischen Datierungen den bauhistorischen Datierungsmerkmalen des Dachwerks, wie Holzverbindungen und Abbundzeichen, gegenübergestellt. - In einem weiteren Teil werden die datierten Kiefernhölzer zu Teilchronologien zusammengefasst; diese decken den spätmittelalterlichen Zeitraum von 1167-1357 und die frühe Neuzeit von 1494-1796 ab. Die Herkunft der Hölzer aus Skandinavien und dem baltischen Raum wird einerseits durch historische Quellen und andererseits durch einen statistischen Vergleich der Teilchronologien mit bereits existierenden Kiefernchronologien des Ostseeraums belegt.

VTIHTBB; Holzbiologie; Pinus sylvestris; Dendrochronologie Hanse Geschichte Handelsbeziehungen Jahrringe Chronologienvergleich Gebäudechronologien bauhistorische Datierungen Dachwerke Hölzer Herkunft Mittelalter Frühzeit
Dokumentennummer: T1 92 695
Signatur: 53 D 18


238. Titel: Verflechtung der Holzwirtschaft Finnlands mit der EG - Entwicklung und Perspektiven

Autor(en): Jokela, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [97 p.]
Publikationsjahr: 1992
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Europäische Gemeinschaft steht vor der Verwirklichung des EG-Binnenmarktes Anfang 1993. Vor diesem Hintergrund besteht besonderes Interesse, die Außenhandelsbeziehungen im holzwirtschaftlichen Bereich zwischen Finnland und der EG seit des Bestehens der EG zu untersuchen. Wie sie sich gestaltet und verändert haben, sollte in dieser Diplomarbeit analysiert werden. Möglicherweise kann aus diesen Beziehungen Richtlinien für eine künftige Entwicklung abgeleitet werden. Es sollten die Strategien der finnischen Holzwirtschaft hinsichtlich des EG-Binnenmarktes nachvollzogen und in die Zukunft projiziert werden.

VTIOEF; Holzmarkt; finnische Holzwirtschaft geschichtliche Entwicklung; EG-Außenhandelsbeziehungen Holzerzeugnisse Rundholz Schnittholz Furniere Sperrholz Spanplatten Faserplatten Zellstoff Holzstoff Papier Pappe Karton Möbel Kapitalverflechtungen Investitionen
Dokumentennummer: T3 92 727
Signatur: 53 D 12


239. Titel: Untersuchungen zum Trocknungsverhalten von Kokospalmholz

Autor(en): Meier, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [99 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Plantagen mit Kokospalmen (Cocos nucifera L.) bestehen weltweit auf etwa 10 Mio. ha Anbaufläche. Wenn im Alter von 50 bis 60 Jahren der Nussertrag zurückgeht, sollten die alten Palmen ersetzt werden. Es wird derzeit mit einem Bestand von 200 Mio. cbm Palmholz auf überalterten Plantagen gerechnet, das anfallende Holz wird bislang jedoch kaum genutzt. Eine industrielle Nutzung in umfangreichem Maße ist erst möglich, wenn ausreichende Kenntnisse seiner in vielen Punkten vom konventionellen Holz abweichenden physikalischen und technologischen Eigenschaften vorliegen. Da die Trocknung eine notwendige Voraussetzung für die industrielle Verarbeitung des Holzes darstellt, wurde das Trocknungsverhalten von Kokospalmholz untersucht. - Es wurden 10 Trocknungsversuche in Form von Freilufttrocknungen, Kammertrocknungen und Kombinationen aus beiden durchgeführt, um das Trocknungsverhalten in der Freiluft- und technischen Trocknung zu ermitteln, und geeignete Trocknungsfahrpläne aufzustellen. Die Trocknungen erfolgten an 25 mm und 50 mm dicken Brettern von 2 m Länge.

VTIHTBP; Cocos nucifera Kokospalmholz Plantagen Anatomie Dichteverteilung Rohdichte Trocknung Verfahren Kammertrocknung Freilufttrocknung Trocknungsspannungen Verfärbungen Pilzbefall Holzfeuchte Oberflächenrisse Kollaps
Dokumentennummer: T1 91 1462
Signatur: 52 D 16


240. Titel: Orientierende Untersuchungen zur Altpapierbehandlung mit Enzymen

Autor(en): Stork, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [119 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Diplomarbeit wird untersucht, welche Stoffeigenschaften durch die enzymatische Nachbehandlung von Altpapier beeinflusst werden können. Als Substrat wird nicht reiner Zellstoff, sondern Haushaltsaltpapier aus den unteren Sorten benutzt, um die Möglichkeit der Qualitätsverbesserung eines solchen Stoffes durch verschiedene Handelspräparate zu hinterfragen. Außerdem sollen in der Arbeit die guten Ergebnisse der Deinkbarheit mit Enzymen nachvollzogen werden. - Die enzymatische Altpapierbehandlung wurde in der Literatur in vielen Fällen ohne genaue Kenntnis der enthaltenen Aktivitäten der Kulturfiltrate durchgeführt. Aus diesem Grund wird in der Arbeit diskutiert, welche technologischen Veränderungen von welchen Enzymen verursacht werden. Insbesondere der Einfluss der Cellulasen auf die Festigkeitseigenschaften wird untersucht.

VTIHTBC; Altpapier Faserstoff Deinking Mahlgraderniedrigung Deinkingchemikalien Umweltbelastung enzymatische Nachbehandlung Farbpartikel Cellulasen CM Case Hemicellulasen Xylanasen Mannanasen Faserstoffanalytik
Dokumentennummer: T1 91 1461
Signatur: 52 D 15


241. Titel: Entwicklungsmöglichkeiten der Holzwirtschaft (Industrie und Handwerk) in Sarawak/Malaysia

Autor(en): Eisemann, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [130 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Diplomarbeit soll mithelfen, ein besseres Verständnis der Situation der Holzwirtschaft in Entwicklungsländern am Beispiel von Sarawak (Bundesstaat von Malaysia) zu bekommen. Der Bundesstaat Sarawak eignet sich hierfür besonders, weil zurzeit die Holzwirtschaft zu 90 % auf den Stammholzexport ausgerichtet ist. - Auf Peninsular Malaysia besteht dagegen ein Stammholzexportverbot. D.h. in einem Entwicklungsland wie Malaysia gibt es Zentren unterschiedlicher wirtschaftlicher Entwicklungsstufen, die es zu harmonisieren gilt. Auf jeden Fall muss die Wirtschaft so organisiert und strukturiert werden, dass für die dort lebende Bevölkerung der größtmögliche Nutzen erreicht wird. Um dieses Ziel zu erreichen, dürfen weder der Umweltschutz noch die entstehenden Kosten vergessen werden. - Die Diplomarbeit soll die Hindernisse aufzeigen, die einem verstärkten Ausbau der Verarbeitung im Wege stehen und ebenso Entwicklungsmöglichkeiten für die Holzwirtschaft in Sarawak angeben.

VTIWFW; Forstpolitik Holzmarkt; BFH Geographie Waldtypen Forstmanagement Holzwirtschaft Export Import Holzverarbeitung; Sägewerke Sperrholzwerke Spanplatten Zulieferindustrie Käufermarkt Ausbildung
Dokumentennummer: T3 92 639
Signatur: 53 D 8


242. Titel: Herstellung von Spanplatten mit hoher Biegefestigkeit aus Quebracho blanco und Pinus taeda

Autor(en): Kehr, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [97 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit ist Teil eines Forschungsprogramms der Nationaluniversität in Santiago del Estero. Dieses Programm hat zum Ziel, die in den semiariden Trockenwäldern des Chaco vorkommenden Holzarten zu beschreiben und ihre Nutzungsmöglichkeiten zu erforschen. Es handelt sich dabei um ein Gebiet, das sich über die südamerikanischen Länder Argentinien, Bolivien, Paraguay, und zu einem geringen Teil Brasiliens, erstreckt. - In der Arbeit sollte die Verwendungsmöglichkeit der Holzart Quebracho blanco zur Herstellung von Spanplatten mit hoher Biegefestigkeit untersucht werden. - Bei einer entsprechenden Eignung ergäbe sich eine weitere Möglichkeit der höheren Wertschöpfung und würde hoffentlich als zusätzlicher Anreiz zu einer Bewirtschaftung der noch vorhandenen Waldbestände im Chaco beitragen. Dieses ist bisher nicht der Fall, da traditionell Quebracho blanco als Brennholz um eine industrielle Verwendung mit geringer Wertschöpfung, die zur Rentabilität eines großen Holzdurchlaufs bedarf. Nicht selten schlägt der Wert des Holzes mit "Null" zu Buche, lediglich die Bringungs-, Verarbeitungs- und Transportkosten werden bei der Preisfindung berücksichtigt. Eine nachhaltige Bewirtschaftung wird nicht betrieben.

VTIHTBP; Holzverwendung; Pinus taeda Schinopsis balansae Spanplattenherstellung Platteneigenschaften Versuchsplanung Plattentypen Rohdichten Prüfmethoden Spananalyse Orientierungsgrad Spänetrocknung Spanbeleimung Biegefestigkeit Quellung Querzugfestigkeit
Dokumentennummer: T1 92 199
Signatur: 53 D 3


243. Titel: Die Bedeutung Rigas als Holzhafen

Autor(en): Zujest, G.A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [174 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche grundlegenden Voraussetzungen ein Seehafen als Holzumschlagsplatz aufzuweisen hat und welche Maßnahmen ihn gegenüber der Konkurrenz interessant machen. - Die Erörterung erfolgt anhand des Staatshandelshafens Riga, der im Wesentlichen aus zwei Gründen als Fallbeispiel ausgewählt worden ist: zum einen reicht die Tradition Rigas als Holzhafen in ihren Anfängen bis in das 13. Jahrhundert zurück und bietet somit die Möglichkeit der geschichtlichen Betrachtung des Holzhandels einer der waldreichsten Regionen der Erde. Zum anderen weist die derzeitige politische Entwicklung in Lettland auffallende Parallelitäten mit der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg auf, die Rückschlüsse auf zukünftig zu ergreifende Maßnahmen erlauben.

VTIWFW; Handelshafen Holzumschlag geschichtliche Entwicklung Handelspolitik Hanse Kreditgewährung Holzsortimente Rigaer Holzindustrie Handelsverträge Handelsgebräuche Zölle Holzexport
Dokumentennummer: T1 91 1102
Signatur: 52 D 8


244. Titel: Untersuchungen zur beschleunigten Erstarrungsreaktion von hochverdichteten Zement-Holzspangemischen unter Einfluss von Kohlendioxydgas

Autor(en): Habighorst, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [114 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Mechanismus und den Einflussfaktoren auf die stark beschleunigte Erstarrungsreaktion von zementgebundenen Spanplatten unter CO2-Einfluss. - Hierzu werden Untersuchungen an Zementmörtel, an Prüfkörpern bestehend aus Holzspänen und Zement sowie zementgebundenen Spanplatten durchgeführt. - Besondere Beachtung finden die Einflussgrößen CO2-Einleitungsdruck, der W/Z-Wert, der Zusatz von Ca(OH)2 zum Bindemittel, der Einfluss der Feuchtlagerungsdauer und der Holzarteneinfluss. Darüber hinaus wird die Begasungsmethode und die Pressdauer bzw. die Begasungsdauer untersucht.

VTIHTBC; Picea abies; Larix decidua zementgebundene Spanplatten Portlandzement Holzspangemisch CO2-Gas Erstarrungsverhalten Biegefestigkeit Zugfestigkeit Leitfähigkeit Messungen
Dokumentennummer: T1 91 1464
Signatur: 52 D 13


245. Titel: Vergleichende Untersuchungen über die Bestimmung der phenolischen und aliphatischen Hydroxylgruppen von Ligninen

Autor(en): Grünwald, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [93 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Diplomarbeit wurden spektroskopische und nasschemische Methoden zur Hydroxylgruppenbestimmung beschrieben, durchgeführt und miteinander verglichen. Als Untersuchungsmaterial dienten 45 milled wood lignins (MWL'S), die aus diversen Hölzern isoliert wurden. Acetylgruppenspaltung durch Aminolyse, Gesamthydroxylbestimmung durch Umesterung, UV-Spektroskopie, 1H-NMR-Spektroskopie und FT-IR-Spektroskopie wurden angewandt. Die Bestimmung phenolischer Hydroxylgruppen durch selektive Aminolyse von Acetylgruppen an acetylierten Ligninen und die Gesamthydroxylbestimmung nach Bethge und Lindström (1973) - zwei gaschromatogrphische Verfahren - haben sich als besonders genau und gut reproduzierbar erwiesen. Das Hauptziel der Untersuchungen bestand darin, durch mathematische Verfahren aufgearbeitete FT-IR-spektroskopische Daten mit den Ergebnissen herkömmlicher Methoden - insbesondere mit denen der GC-Bestimmungen - zu vergleichen und zu eichen.

VTIHTBC; Ligninanalyse Analyse funktioneller Gruppen Hydroxylgruppen quantitative Bestimmung spektroskopische Methoden vergleichende Untersuchungen IR-Spektroskopie FTIR-Spektroskopie lineare Regression multiple Korrelation
Dokumentennummer: T1 91 752
Signatur: 52 D 5


246. Titel: Über den Einfluss der Jahrezeit auf die Ausbildung von Wundreaktionen bei verschiedenen Laubbäumen und der Fichte

Autor(en): Peylo, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [72 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holzbiologie

In der Baumpflege ist es üblich, Pflegemaßnahmen wie Astungen während der Vegetationsruhe im Winter durchzuführen. Die Abschottungsreaktionen zur Eindämmung des der Verletzung folgenden Lufteinbruchs beruhen aber besonders auf der Reaktion von Parenchymzellen, so dass es fraglich ist, ob eine optimale Schutzreaktion während der Ruhephase ablaufen kann. - Zur Untersuchung der zu verschiedenen Jahreszeiten auftretenden Schäden wurden für diese Arbeit insgesamt 30 Bäume der fünf Laubholzarten Eiche, Esche, Buche, Ahorn und Birke sowie als Nadelbaum der Fichte untersucht. Die Verletzungen erfolgten von Ende August 1988 bis April 1989 zu insgesamt fünf Zeitpunkten mit einem Spiralbohrer. - Nach Abschluss der Vegetationszeit 1989 wurden die Schädigung im Holz in Form von Verfärbungen sowie die Kambialschädigung durch Zurücktrocknung und die Wundholzbildung makroskopisch, lichtmikroskopisch und zum Teil in einem Pilzabbauversuch untersucht.

VTIHTBB; Picea abies; Fichte Kallus Entwicklung Astung Mikroskopie Holz elektrischer Widerstand Verfärbungen natürliche Dauerhaftigkeit Kambium jahreszeitliche Einflüsse
Dokumentennummer: T1 91 753
Signatur: 52 D 6


247. Titel: Untersuchungen zum ASAM-Aufschluß nordamerikanischer Holzarten und zur chlorfreien Bleiche

Autor(en): Zimmermann, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [126 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Wachsendes Umweltbewusstsein hat in Nordamerika, dem größten Produzenten von Papier und Zellstoff, dazu geführt, dass Maßnahmen zur Reduzierung der Umweltbelastung als vorrangige Aufgabe für die nähere Zukunft betrachtet werden. - Als wichtigste Maßnahmen von Seiten der Kraftzellstoffindustrie sind sogenannte "extended delignification" und die Einführung der Sauerstoffstufe zu nennen. Es besteht aber auch ein wachsendes Interesse an neuen Aufschlussverfahren. Voraussetzung für die industrielle Anwendung eines neuen Aufschlussverfahrens ist, dass auf umweltfreundliche Weise Zellstoffe hergestellt werden können, deren Festigkeiten denen der Kraftzellstoffe mindestens gleichwertig sind. - Das ASAM-Verfahren (Alkalisches Sulfitverfahren unter Zusatz von Anthrachinon und Methanol) kann dieser Forderung entsprechen. Das ASAM-Verfahren wurde von Patt und Kordsachia entwickelt und in einer Pilotanlage bis zur industriellen Anwendungsreife weiterentwickelt. - Im Rahmen der Diplomarbeit sollte die Anwendbarkeit des ASAM-Verfahrens für die Herstellung von gebleichten und ungebleichten Zellstoffen aus nordamerikanischen Holzarten geprüft werden.

VTIHTBC; Holzverwendung; BFH Pseudotsuga menziesii Pinus taeda Vereinigte Staaten von Amerika Kanada Zellstoffindustrie Zellstoffaufschluss Fasermorphologie Restligningehalt Delignifizierung chlorfreie Bleiche Ablaugenuntersuchungen Viskosität
Dokumentennummer: T2 92 210
Signatur: 53 D 2


248. Titel: Herstellung von Zellstoffen aus Sägemehl mit reduziertem Baseneinsatz unter Verwendung von Methanol und SO2

Autor(en): Lemitz, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [133 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Herstellung von Zellstoff aus Sägespänen stellt eine aussichtsreiche Verwendungsmöglichkeit eines preiswerten und gut verfügbaren Rohstoffes dar. Im Vergleich zu dem Einsatz von Hackschnitzeln kann bei der Verwendung von Sägespänen auf eine Imprägnierungsphase verzichtet werden. Durch die Morphologie der Sägespäne bedingt, verfügen die resultierenden Zellstoffe allerdings nur über niedrige Viskositäten und Festigkeiten. - Die Zielsetzung der Diplomarbeit war es, die Base im Sulfitverfahren auf Magnesium- und Calciumbasis durch Zusatz von Methanol soweit zu reduzieren, dass eine weitestgehende Delignifizierung unter Erhalt von akzeptablen Zellstoffqualitäten erreicht wird. Dazu wurden die wichtigsten Einflussgrößen der Magnesium- und Calciumsulfitkochungen mit Methanolzusatz untersucht und, unter besonderer Berücksichtigung der Verwendung der Zellstoffe als Filterstoffe, wurden günstige Kochbedingungen zur Erreichung von akzeptablen Ausbeuten, Viskositäten und Weißgraden angegeben. - Fichtensägespäne wurden unter Variation der Kochungsparameter Magnesiumoxid- oder Calciumoxideinsatz, Schwefeldioxideinsatz, Aufschlusstemperatur, Methanolgehalt und Aufschlussdauer nach dem sauren Sulfit- und dem Bisulfitverfahren aufgeschlossen. Es wurde der Einfluss von Magnesiumoxid und Calciumoxid, Schwefeldioxid, Temperatur und Methanol auf die Ausbeute, den Splitteranteil, die Kappazahl, die Viskosität, den Weißgrad sowie die Zellstofffestigkeiten untersucht.

Holzchemie VTIHTBC; Fichtenzellstoff Herstellungsverfahren Sulfitaufschluss Aufschlusslösung Chemikalienmenge Alkoholaufschluss Fichtensägespäne Magnesiumsulfitaufschluss Calciumsulfitaufschluss Regressionsergebnisse Rohstoffreservoir
Dokumentennummer: T3 96 470
Signatur: 57 D 11


249. Titel: Untersuchungen zur Sauerstoffbleiche in einem High-Shear-Mischer und zum Einsatz von Ozon in der abschließenden Bleichstufe einer chlorfreien Bleiche von Buchen-ASAM-Zellstoff und Kiefern-Sulfatzellstoff

Autor(en): Odermatt, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [123 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Etablierung der Sauerstoffstufe im Bleichprozess von Faserstoffen führte zu einer deutlichen Verringerung des Schadstoffausstoßes durch die Bleiche. Das Potential dieser Bleichstufe muss durch weitere Untersuchungen ausgeschöpft werden, um befriedigende Ergebnisse mit chlorfreien Bleichsequenzen zu erreichen. - Eine Weiterentwicklung innerhalb der Sauerstoffbleiche ist die Durchführung der 0-Stufe im MC-Bereich, die erst durch Verwendung spezieller Mischer möglich wurde. Die Eignung eines speziellen Mischers für die Durchführung der Sauerstoffstufe zu untersuchen, der in der Lage ist, hohe Scherkräfte auf eine Zellstoffsuspension zu übertragen, war der Schwerpunkt dieser Arbeit. - Außer den Versuchen zum High-Shear-Mischer wurden auch Untersuchungen zur Anwendung von Ozon als abschließende Bleichstufe von chlorfreien Bleichsequenzen durchgeführt. - Als Ausgangsmaterial für die Versuche mit dem High-Shear-Mischer dienten zwei verschiedene Buchen-ASAM-Zellstoffe. In den Untersuchungen zur Endbleiche mit Ozon wurde sowohl Buchen-ASAM-Zellstoff als auch Kiefernsulfatzellstoff eingesetzt.

VTIHTBC; Fagus sylvatica Pinus sylvestris; Zellstoff Herstellung chlorfreie Bleichverfahren Sauerstoffbleiche Mischtechnik Faserstoffsuspensionen rheologische Eigenschaften Zellstoffanalytik High-Shear-Mischer
Dokumentennummer: T1 91 1463
Signatur: 52 D 14


250. Titel: Biologische und chemische Eigenschaften des Splintes importierten Rundholzes von Bongossi (Lophira alata Banks ex Gaertn. F.)

Autor(en): Gierl, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [97 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holzbiologie

Bongossi gehört zu den schweren und dauerhaften Hölzern Westafrikas. Seinen Eigenschaften entsprechend wird es im Land- und Wasserbau für Konstruktionen mit hohen Beanspruchungen eingesetzt. - Trotz der hohen Dauerhaftigkeit des Kernholzes treten in der Praxis immer wieder Schadfälle auf, bei denen insbesondere die äußeren Bereiche verbauten Holzes stark zersetzt wurden. Die Lokalisierung des Schadens legt oft die Vermutung nahe, dass es sich dabei um Holz aus dem zwischen Kern und äußerem Splint liegenden und sich farblich abhebenden inneren Splint handelt. Diese Zone wird in Sägewerken aus Gründen der Wirtschaftlichkeit oft zusammen mit dem Kernholz eingeschnitten und dies damit begründet, dass sie einen "Vorkern" darstelle und sich durch kernähnliche Eigenschaften auszeichne. Aus der Literatur sind bisher jedoch lediglich Untersuchungen über die natürliche Dauerhaftigkeit von Bongossi bekannt. Infolge der Bedeutung für die Holzverwendung wurde daher im Rahmen der Diplomarbeit insbesondere die biologisch nicht ausreichend definierte Zone "Vorkern" charakterisiert. Dazu wurden biologische, physikalische und chemische Eigenschaften von Probenserien vom Kambium bis Mark importierten Rundholzes untersucht.

VTIHTBB; Holzeigenschaften Lophira alata Bongossi physikalisch-chemische Eigenschaften Feuchteverteilung Rohdichte holzabbauende Pilze Mikroschnitte extrahierbare akzessorische Verbindungen cytologische Untersuchungen Dünnschichtchromatographie
Dokumentennummer: T2 92 201
Signatur: 52 D 27


251. Titel: Einsatz von Gießharzen zur Herstellung von Längsverbindungen im Holzbau

Autor(en): Korte, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [97 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die übergeordnete Zielsetzung der Diplomarbeit ist die Entwicklung kraftschlüssiger Längsverbindungen für den Holzbau, die unter Baustellenbedingungen, d. h. unter Verwendung nichtstationärer Maschinen, mit relativ großen Toleranzen und unter teilweise beengten Bedingungen durch Vergusstechnik herstellbar sind. Anwendungsbereiche sollen sanierungsbedürftige Holzbaukonstruktionen und im Weiteren kostengünstige Verbindungen für den Neubau von Holzkonstruktionen sein. - Im folgenden Teil der Arbeit wird ein Überblick über die für diesen Themenkreis relevanten Veröffentlichungen gegeben. Aus dieser Übersicht ergaben sich im Weiteren einige Vorgaben für die folgenden Untersuchungen. Mit Hilfe einer Zugprüfung an gegossenen Hirnholzverklebungen sollte der Einfluss der Fugendicke und der Parameter der verwendeten Klebstoffe auf die Zugfestigkeit ermittelt werden, um Anhaltspunkte für mögliche Tolerenzen zu gewinnen. Die anschließende Biegeprüfung von gegossenen, armierten Längsverbindungen ermöglichte einen Einblick in die Bedeutung der Fugengeometrie und der verwendeten Armierungselemente auf die Biegefestigkeit.

VTIHTBP; Holzverwendung; Holzbau Leimbauweisen Polyurethan-Klebstoffe Epoxidharz-Klebstoffe Zugfestigkeit Biegefestigkeit Bruchbildanalyse Viskositätsmessung Elastizitätsmodul
Dokumentennummer: T2 92 200
Signatur: 52 D 25


252. Titel: Dendroökologische und elastomechanische Untersuchungen an immissionsgeschädigten Fichten (Picea abies (L.) Karst.) im Riesengebirge

Autor(en): Sander, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [79 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holzbiologie

Das Riesengebirge ist durch Luftschadstoffe, vor allem durch SO2 belastet. Erste sichtbare Waldschäden traten dort 1979 auf. Besonders betroffen sind die Fichtenwälder nahe der alpinen Waldgrenze. In der Diplomarbeit wurden 90 Fichten aus einem montanen, autochthonen Bestand im oberen Elbe-Tal untersucht. Im Vordergrund der Arbeit stand die Frage nach möglichen Immissionswirkungen auf die Jahrringbildung und die technologischen Eigenschaften des Holzes. - Im ersten Teil wurde das Material dendroökologisch analysiert. Ziel war der Nachweis von exogenen Störfaktoren auf die kambiale Aktivität der Fichten. - Im zweiten Teil der Arbeit erfolgte eine Untersuchung des Holzes von fünf geschädigten Fichten auf Veränderungen der technologischen Eigenschaften in radialer Richtung des Stammes, um eine mögliche Veränderung der Holzeigenschaften in radialer Richtung des Stammes, um eine mögliche Veränderung der Holzeigenschaften über die Lebensdauer der Bäume offenzulegen.

VTIHTBB; Biometrie Picea abies; dendroökologische Analyse Jahrringbreiten Klimadaten Klima-Wachstums-Beziehung elastomechanische Untersuchungen Regressionsanalysen Rohdichte Festigkeit Elastizität
Dokumentennummer: T2 92 180
Signatur: 52 D 28


253. Titel: Entwicklungstendenzen der Industrierestholzverwertung

Autor(en): Koll, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [113 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Ziel der Diplomarbeit ist, Aufkommen, Distribution und Verwendung des Industrierestholzes in der Bundesrepublik Deutschland zu ermitteln, die Struktur dieses Marktsegmentes aufzuzeigen und eine zukünftige Entwicklung der Industrierestholzverwertung zu prognostizieren. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, eine größere Transparenz in diesen weitgehend unerforschten Holzmarktbereich zu bringen. - Für das Restholz als Rohstoff hat sich ein bedeutender Markt entwickelt. Im Laufe der Zeit konnte sich in diesem Sektor ein Fachhandel etablieren, der ganz entscheidend zur Verteilung und Nutzung der Restholzsortimente beiträgt. Im Unterschied zu anderen Bereichen der Holzindustrie und des Holzmarktes (z.B. Spanplattenindustrie, Schnittholzmarkt, etc.), für die Untersuchungen mit den jeweiligen Betrachtungsschwerpunkten bereits existieren, ist das Industrierestholz bisher immer zunächst nur am Rande behandelt bzw. weitgehend vernachlässigt worden. - Die wirtschaftliche Bedeutung dieses Holzmarktsegmentes fordert jedoch bei gleichzeitig existierendem Informationsmangel die eingehende Erforschung dieses Bereiches geradezu heraus.

VTIOEF; Holzverwendung; Holzmarkt; BFH Marktstruktur Restholzsektor Industrierestholz Abfallholz Strukturveränderungen Rohstoffpotential Sortimente Spanplattenindustrie Zellstoffindustrie Papierindustrie Faserplatten Außenhandel Holzvorräte Aufkommen Angebot Nachfrage Holzbörsen Preisvergleiche
Dokumentennummer: T3 92 728
Signatur: 53 D 14


254. Titel: Chlorfreie Bleiche von Acetosolv-Fichtenzellstoff aus dem Druckaufschluss

Autor(en): Schöne, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [117 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Optimierung der Peressigsäurebleiche als erste Bleichstufe. Dabei werden die Parameter Peressigsäuremenge, Stoffdichte, Essigsäurekonzentration, Zeit und Temperatur untersucht. - Es wird festgestellt, dass sich die Peressigsäure nicht für die Vorbleiche eignet. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Peressigsäure nicht als einziges Bleichmittel eingesetzt werden kann, da die Bleichwirkung schlecht und der Preis zu hoch ist. In den nachfolgenden Untersuchungen zeigte sich, dass Ozon für die erste Bleichstufe zu empfehlen ist. Mit dem Einsatz von 1,5 % Ozon und 2 % Peressigsäure sind in einer zweistufigen Bleiche bei befriedigenden Papiereigenschaften Weißgrade bis 85 % ISO zu erreichen.

VTIHTBC; Holzverwendung; BFH Zellstoffbleiche Peressigsäure Ozonbleiche Polymerisationsgrad Kappazahl dreistufige Bleichsequenzen Stoffdichte Temperatur
Dokumentennummer: T3 92 274
Signatur: 53 D 1


255. Titel: Der Holzexport Sarawaks unter besonderer Berücksichtigung des Importmarktes Bundesrepublik Deutschland

Autor(en): Lucas, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [87 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Weltforstwirtschaft

In der Diplomarbeit wird versucht, die Möglichkeiten des Holzexports Sarawaks auf dem Exportmarkt Bundesrepublik Deutschland und weiterer Länder der Europäischen Gemeinschaft aufzuzeigen und die erforderlichen Anforderungen an die zu exportierenden Produkte darzustellen. - Grundlage ist eine Bestandsaufnahme der Tropenholzimporte der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Gemeinschaft. - Darauf aufbauend wird die Verwendung dieser Importe untersucht und dargestellt. - Danach werden die heutigen Exportmöglichkeiten Sarawaks aufgezeigt und eine Analyse der Entwicklung des Exportpotentials bei besonderer Betrachtung der neuen Maßnahmen zur Eindämmung des Rundholzexports und der Förderung der Weiterverarbeitung in Sarawak diskutiert. - Diese Fragen sind für Sarawak von besonderem aktuellen Interesse, da das Land heute mit einer Fläche von 124.450 qkm und einem Bewaldungsgrad von 75 % die Chance hat, die Fehler, die einige seiner Nachbarn schon gemacht haben, zu vermeiden.

VTIWFW; Holzmarkt; Tropenholzhandel Ramin Meranti Kapur Keruing Holz Einsatzgebiete Exportagenten Vermarktungsgesellschaft Holzimportagent Einkaufsgesellschaft Exportquoten Transport Zollkontingentierung Verbraucherschutzverordnungen Normen Ausbildungsgrad Wechselkursrisiken Image
Dokumentennummer: T3 92 723
Signatur: 53 D 9


256. Titel: Forstunternehmer bei der Aufarbeitung von Windwürfen mit Harvester-Forwarder-Systemen

Autor(en): Seidler, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [145 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Unter dem Zwang, etwa 72 Mio. Fm Windwurfholz, das vor allem in den vier südlichen Bundesländern anfiel und dort das Mehrfache eines Jahreshiebsatzes ausmachte, innerhalb relativ kurzer Zeit aufarbeiten zu müssen, kam dem Einsatz von Forstunternehmern mit Anwendung hochmechanisierter Holzernteverfahren kurzfristig eine große Bedeutung zu. - Sechs Einsätze forstlicher Unternehmer wurden in der Studie anhand differenzierter Prüfkriterien untersucht. Die Ergebnise dieser praxisorientierten Studien sind Grundlage von Schlussfolgerungen für die Möglichkeit von Forstunternehmer-Dienstleistungen bei der Nadelholzernte. - Forstunternehmereinsätze mit Harvester-Forwarder-Systemen sind sowohl in der Windwurfaufarbeitung als auch in der regulären Durchforstung technisch, organisatorisch und arbeitsrechtlich durchführbar.

VTIOEF; Windwurf Sturmholz Holzernte Planung Organisation Forstunternehmereinsatz mechanische Holzernteverfahren Vollernter technische Stützpunkte Forwarder Auswirkungen Aufarbeitungsqualität Waldbesitzerstruktur ökonomische Rahmenbedingungen Prognosen Holzmarkt
Dokumentennummer: T3 91 18
Signatur: 52 D 19


257. Titel: Untersuchungen der Holzschlifferzeugung für gestrichene, holzhaltige Tiefdruckpapiere als Grundlage zur Optimierung von Schleifereiprozeßstufen

Autor(en): Heintz, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [139 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Diplomarbeit wurden die Steinschliffe drei verschiedener Schleifereien untersucht. Der Holzschliff wurde jeweils über einen Monat geprüft. Hierbei wurde jeder Eingriff in die Stoffzusammensetzung, wie Sortierung, Mahlung des Gerbstoffes und Nachmahlung durch die möglichen Probenahmen berücksichtigt und ausgewertet. Der Holzschliff des Werkes der Tampella Oy in Anjala konnte an einem Tag erfasst werden. Die Untersuchungsergebnisse des Werkes Anjala decken sich mit vorherigen Analysen, die vor einem halben Jahr stattfanden. Es war möglich, alle technisch entnehmbaren Proben des Gutstoffes zu erhalten. - Sämtliche Holzschliffproben wurden an denselben Laborgeräten in Hagen-Kabel, in Düsseldorf-Reisholz und in Viersen in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Feldmühle AG gerüft.

VTIHTBC; Holzschliff holzhaltige Papiere gestrichene Papiere Tiefdruckpapiere Schleifereiprozessstufen Holzschleifereianlagen Holzschlifferzeugung Prozessoptimierung
Dokumentennummer: T1 91 1295
Signatur: 52 D 10


258. Titel: Isolierung eines Nadelholzmannans (Picea abies) und Isolierung einer Acetyl-Mannan-Esterase aus Aspergillus niger

Autor(en): Schorn, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [80 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

O-Acetyl-Galactoglucomannane sind die in Gymnospermen mengenmäßig am meisten vorkommende Hemicellulosen. - In der Diplomarbeit wurde ein natives Fichtenholzmannan isoliert. Dafür wurden Fichtenholzspäne (Picea abies) zunächst extrahiert, nach einer Methode von Saarnio et. al. bzw. Dietrich und Zschirnd delignifiziert bzw. nachdelignifiziert, die Hemicellulosen gemäß Hägglund et. al. gewonnen und abschließend das Mannan mit Hilfe der Anionenaustauschchromatographie und Gelfiltration isoliert. Das molare Verhältnis des O-Acetyl-Galactoglucomannans betrug Gal:Glu:Man von 0.38:1:4,98. Es wies einen durchschnittlichen Polymerisationsgrad von ungefähr 100 auf und enthielt 6,8 % Acetylgruppen. - Ferner wurde ein O-Acytyl-Galactoglucomannen aus dem Organocell-Holzaufschlussverfahren hergestellt. Es wurde aus einer Probenlösung gewonnen, die aus der 1. Stufe dieses Verfahrens stammte. Dabei zeigte sich, dass durch diese Stufe vorwiegend Mannane in Lösung gebracht werden. Das O-Acetyl-Galactoglucomannan war durch den Aufschluss in seiner Kettenlänge abgebaut und zeigte einige Verunreinigungen. Interessanterweise waren die Acetylgruppen nur teilweise abgespalten worden. Durch eine Xylanasebehandlung konnte der größte Teil der Xylanreste entfernt werden und so ein Mannan mit 4,4 % Acetylgruppen erhalten werden. - Aspergillus niger ist ein Produzent verschiedener hemicellulolytischer Enzyme. Aus einem solchen Kulturfiltrat konnte zum ersten Mal eine Esterase identifiziert werden, die die höchste Aktivität gegen O-Acetyl-Galactoglucomannan besitzt und deshalb den Namen Acetyl-Mannan-Esterase erhalten müsste.

VTIHTBC; Holzverwendung; BFH Picea abies; Aspergillus niger; Fichte holzzerstörende Pilze Enzyme Acetylgruppen Isolierung Substratherstellung Mannanase-System Molekulargewichtsbestimmung Chromatographie
Dokumentennummer: T3 92 81
Signatur: 52 D 22


259. Titel: Dendrochronologische Untersuchungen zur Eichenerkrankung anhand von Jahrringbreiten und Trieblängen

Autor(en): Reckmann, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [53 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holzbiologie

Die seit mehreren Jahren an Stiel- und Traubeneichen beobachteten Absterbeerscheinungen neuartigen Charakters geben aufgrund ihres edidemischen Ausmaßes Anlass zur Sorge. Für diese Form der Krankheits- und Absterbeerscheinungen wurde der Begriff "Eichensterben" geprägt. - In der Diplomarbeit sollte mit der Untersuchung verschiedener Wachstumsparameter ausgewählter Eichen der Berliner Forsten ein Beitrag zur Ursachenforschung dieses Phänomens geleistet werden. - Hierfür wurden die Bohrkerne von 51 Eichen auf zwei Standorten im Forstamt Grunewald dendrochronologisch untersucht. Zusätzlich wurden von 15 Eichen ausgehend von den Ergebnissen der Bohrkernanalysen, Stammscheiben aus verschiedenen Höhen sowie Wipfeltriebe für Messungen der jährlichen Triebzuwächse entnommen. Die Jahrringfolgen wurden sowohl dendrochronologisch in roher Form als auch dendroklimatologisch zur Berechnung der Klima-Wachstums-Beziehung ausgewertet.

VTIHTBB; Quercus robur Quercus petraea Stieleiche Traubeneiche Kronenverlichtung Absterben Eichensterben Dendroklimatologie Jahrringbreite Zuwachsrückgang Gefäßdurchmesser Trieblängen Johannistrieb
Dokumentennummer: T1 91 1082
Signatur: 52 D 11


260. Titel: Eignung von kanadischem Nadelholz für die Herstellung von Brettschichtholz

Autor(en): Rickers, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [83 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Kanadische Nadelhölzer sind zurzeit nicht in DIN 1052 für tragende Konstruktionen zugelassen. In der Diplomarbeit sollte deshalb die Eignung von kanadischen Nadelhölzern für die Herstellung von Brettschichtholz untersucht werden. - Ausgangsmaterial war kanadisches Nadelschnittholz, insgesamt 30 cbm aus drei Herkunftsgebieten, Spruce aus Alberta, Spruce-pine-fir aus British Columbia und Eastern Spruce-balsam-fir aus New Brunswick. Die entnommene Stichprobe aus jedem Herkunftsgebiet umfasste 0,7 cbm. Zusätzlich wurde eine Rohdichteprobe aus jeder Bohle der 30 cbm Ausgangsmaterial entnommen. Folgende Untersuchungen an kleinen, fehlerfreien Proben wurden durchgeführt: Rohdichte, Biegefestigkeit, E-Modul, Druckfestigkeit, Scherfestigkeit und Bruchschlagarbeit. Der Kieferanteil des Ausgangsmaterials und des Untersuchungsmaterials wurde mit einem Splint-Kernholzreagenz bestimmt. Um den Einfluss der Eigenschaftswerte der kleinen, fehlerhaften Proben auf die Eigenschaften von Leimbindern in Gebrauchsabmessungen zu ermitteln, wurden Leimbinder hergestellt und die Biegefestigkeit und der E-Modul bestimmt.

VTIHTBP; Holzverwendung; BFH Picea nigra; Abies balsamea; Pinus Kanada Schwarzfichte Balsamtanne Kiefer Lamellen Brettschichtholz Leimbinder physikalische Eigenschaften Biegefestigkeit Scherfestigkeit DIN-Normen Eurocode
Dokumentennummer: T1 92 225
Signatur: 52 D 7


261. Titel: Umsetzung von Organocell-Lignin zu Phenolen durch katalytische Druckhydrierung

Autor(en): Berns, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [99 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ein Beispiel für die thermochemische Konversion eines nachwachsenden Rohstoffes ist die hydrierende Spaltung von Lignin in monomere Bruchstücke. Sie wird seit langem als Verfahren zur Herstellung von Phenolen, Aromaten und Hydroaromaten diskutiert. - In der Diplomarbeit wurden in Autoklaven-Versuchen Untersuchungen zur Hydropyrolyse, Sumpfphasenhydrierung und semikontinuierlicher Hydrierung von ORGENOCELL-Lignin durchgeführt. - Zur Ermittlung des Katalysatoreinflusses und des Reaktionsverlaufs wurden die Katalysatormenge variiert, Trägermaterialien ohne aktive Metallkomponenten eingesetzt und ein Zeitreihenversuch durchgeführt. - In weiteren Versuchen wurde der Einfluss einer Mischung aus NiMo- und Cr-Katalysator gegenüber der alleinigen Verwendung des NiMo-Katalysators untersucht. Unterschiede zwischen Sumpfphasenhydrierungen und Hydropyrolysen wurden ermittelt.

VTIHTBC; Ligninverwertung Organocell-Lignin thermochemische Konversion Hydrodeoxygenierung Katalysatoreinfluss Autoklavenversuche fraktionierte Destillation Hydropyrolyse Molekulargewichtsverteilungen Produkttrennung Leichtöle
Dokumentennummer: T1 91 1083
Signatur: 52 D 12


262. Titel: Die Qualitätssortierung von Lenga (Nothofagus pumilio (Poepp. und Endl.) Krasser) anhand von Rund- und Schnittholzmerkmalen im Wuchsgebiet der Magellanischen sommergrünen Wälder

Autor(en): Schabel, I.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [92 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Merkmale und Fehler des stehenden Baumes, der Rundholzabschnitte sowie der daraus erzeugten Bretter bei der Holzart Lenga (Nothofagus pumilio (Poepp. et Endl.) Krasser) wurden für einen Standort in Argentinien beschrieben und vermessen. Anhand dieser Daten wurde der Zusammenhang von Gütemerkmalen am Stamm mit den Merkmalen des daraus erzeugten Schnittholzes untersucht. - Für die Ursachen der Stammfäule sowie von Reaktionsholz wurden zusätzliche Betrachtungen angestellt. - Die aufgenommenen Daten wurden zu Gütemerkmalen umgeformt. Auf der Basis der in Deutschland gültigen Sortierungsvorschriften für Eichenrund- und Schnittholz wurden die für Lenga relevanten Rundholzsortierungsmerkmale herausgearbeitet. Für die Schnittholzsortierung wurden die Merkmale "feste" und "weiche" Braunfäule, Weißfäule, Wunden, eingewachsene Rinde, Spannungsrisse, gesunde, tote und faule Äste sowie die Markröhre eingesetzt. Die Rundholzsortierung wurde mit den Merkmalen "fester Braunfäule", Weißfäule, Grünast, Faulast, Wundenrindennarben und Astrindennarben durchgeführt. - Die Eignung der Vorschrift für die Sortierung von Rundholz der Eiche für die Holzart Lenga wurde im Prinzip bestätigt.

VTIHTBP; Holzeigenschaften BFH Nothofagus pumilio Lenga forstliche Bedeutung holzwirtschaftliche Bedeutung Schnittholzsortierung Brettmerkmale Rundholzsortierung Rohdichteverteilung Kernholz Braunfärbung
Dokumentennummer: T2 92 100
Signatur: 52 D 21


263. Titel: Statische und dynamische Untersuchungen von einseitigen Ringkeildübeln für Windrotorblätter aus Holz

Autor(en): Grohs, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [83 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Seit einigen Jahren werden Untersuchungen über die Eignung von Holz für Rotorblätter von Windkraftanlagen durchgeführt und Testanlagen betrieben. - Ziel der Diplomarbeit war es, Informationen über die Verwendung von Holz für Rotorblätter zusammenzustellen und Möglichkeiten für die Verbindung zwischen Rotorblatt und Rotornabe aufzuzeigen. - Es war eine Prüfvorrichtung für statische und dynamische Untersuchungen zu konzipieren und zu bauen, um Festigkeiten und Verschiebungen von Verbindungen mit einseitigen Ringkeildübeln bei statischer und dynamischer Belastung zu ermitteln. Die Probekörper sollen eine Simulation des bereits in der Praxis verwendeten Anschlusses zwischen Massivholz-Rotorblatt aus Brettschichtholz und Rotornabe darzustellen. - Im Rahmen dieser Tests waren die Auswirkungen einer Beplankung des Rotorblattfußes mit Birkensperrholz auf die Entwicklung der Festigkeits- und Verschiebungswerte zu überprüfen. - Die Auswertung der Literatur zeigte, dass Rotorblätter für Großanlagen als Hohlkonstruktion aus Schichtholz konstruiert werden, um deren Eigengewicht gering zu halten. Massivholz-Rotorblätter aus Brettschichtholz werden zurzeit für Kleinanlagen (Rotorblattlänge 6 m) eingesetzt. Sie könnten wegen ihrer relativ einfachen Herstellung und soliden Konstruktion in Zukunft eine Konkurrenz zu Hohlkonstruktionen darstellen.

VTIHTBP; Holzverwendung; BFH Windkraftanlagen hölzerne Rotorblätter Holzkonstruktionen Massivkonstruktionen Dübelverbindungen Tellerdübel Appeldübel Ingenieurholzbau Dauerschwinguntersuchungen Sperrholz Zugversuche Druckversuche
Dokumentennummer: T3 92 280
Signatur: 52 D 26


264. Titel: Untersuchungen über die Tränkbarkeit von Kokospalmenholz im Vollzell- und Wechseldruckverfahren sowie über die Fixierung eines CKA-Salzes

Autor(en): Heid, J.O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [73 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holzbiologie

Für die Imprägnierung von frischem Nadelholz mit hohen Holzfeuchten hat sich das Wechseldruckverfahren als geeignet erwiesen, wobei das im Holz enthaltene Wasser durch schnellen Wechsel von Vakuum und Druck durch Schutzmittellösung ersetzt wird. Untersuchungen über die Anwendbarkeit dieses bewährten Tränkverfahrens liegen für Kokosholz in der bekannten Literatur bisher nicht vor. Auch wurde das Fixierungsverhalten von chromathaltigen Holzschutzmitteln in Monokotyledonen nur in wenigen Arbeiten untersucht. - Ziel der Diplomarbeit ist ein Vergleich des Tränkerfolges von Vollzell- und Wechseldruckverfahren in Abhängigkeit von der Holzfeuchte und der Rohdichte sowie Untersuchungen über das Fixierungsverhalten eines chromathaltigen Holzschutzmittels in Abhängigkeit von der Stammhöhe. Ferner sollte die Verteilung von Holzschutzmittelkomponenten im Gewebe von getränktem Kokosholz untersucht werden.

VTIHTBB; Holzschutz; Cocos nucifera Kokospalme Holzschutzmittel Rohdichte Feuchtegehalt Tränkung Chrom Kupfer Arsen Vollzellverfahren Wechseldruckverfahren Auswaschung energiedispersive Röntgenmikroanalyse Trocknungsverlauf
Dokumentennummer: T3 92 82
Signatur: 52 D 23


265. Titel: Untersuchungen über die Eignung des PILODYN-Holz-Tester zur Dichtesortierung von Meranti Schnittholz

Autor(en): Uhlenberg, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [76 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Rahmen der Diplomarbeit wurde die Eignung des Pilodyn-Holz-Testers zur Dichtesortierung von Red Meranti-Schnittholz untersucht. - Das Schnittholzsortiment Red Meranti setzt sich aus etwa 65 Shorea-Arten der Untergattung Rubroshorea zusammen. Diese Arten der botanischen Familie der Dipterocarpaceae haben ihre natürliche Verbreitung in Südostasien. - Der Pilodyn-Holz-Tester misst die Eindringtiefe eines Stiftes, der mit definierter Energie senkrecht zur Faserrichtung in das Holz geschossen wird. Der Stift hat einen Durchmesser von 2,5 mm und dringt im Durchschnitt 25 mm tief in das Holz ein. Das Verfahren ist damit eine nahezu zerstörungsfreie Dichtesortierung. - Eine exakte Rohdichtebestimmung ist mit dieser Methode nicht möglich, da die relativ große Schwankungsbreite der Eindringtiefen von etwa +-20% die Dichtevorhersage zu ungenau werden lässt.

VTIHTBP; Holzeigenschaften; Shorea; Pilodyn-Holz-Tester zerstörungsfreie Prüfung Holzfeuchte Rohdichte Klassen Sortierung Eindringtiefe Festigkeitseigenschaften E-Modul Quellen Schwinden
Dokumentennummer: T3 92 141
Signatur: 52 D 24


266. Titel: Untersuchung des Einflusses von Genotyp und Umwelt auf das Wachstum von geklonten Jungfichten (Picea abies (L.) Karst.) eines Freilandversuchs

Autor(en): Mölleken, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [107 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holzbiologie

Merkmale des Baumwachstums werden zunehmend im Zusammenhang mit Veränderungen in der Umwelt ökologisch interpretiert. Demgegenüber ist wenig über die genetische Determination dieser Merkmale bekannt. Derartige Kenntnisse werden aus Untersuchungen an Pflanzen bekannter genetischer Struktur gewonnen. Dabei wird die beobachtete Variation von Merkmalsausprägungen in eine umweltbedingte und eine genetisch verursachte Komponente zerlegt. Ferner sind Genotyp-Umwelt-Interaktionen zu beachten, die ein Ausdruck für Unterschiede in den genotypspezifischen Reaktionsnormen auf wechselnde Umweltbedingungen sind. - Die Diplomarbeit erfolgte an 13-jährigen Fichtenklonen (Picea abies (L.) Karst.) bekannter Herkünfte aus einem sechsjährigen Freilandversuch, der nach dem Prinzip eines Blockexperiments aufgebaut war, wobei 30 Klone in fünf benachbarten Blöcken mit jeweils zwei Wiederholungen (= 300 Bäume) vertreten waren. - Es wurde untersucht, inwieweit sich klonbedingte Einflüsse an holzbiologischen Merkmalen feststellen lassen. Dazu wurden die Höhen- und Kreisflächenzuwächse der sechs Versuchsjahre, das gesamte Höhen- und Kreisflächenwachstum während des Feldversuchs sowie das Wachstum bis zum Beginn des Feldversuchs betrachtet. Auf diese Weise konnten die Auswirkungen der verschiedenen Umwelten "Pflanzschule" und "Feldversuch" gegenübergestellt werden. Die Variation der Wachstumsmerkmale wurde auf standörtliche, zeitliche und genetische Einflüsse hin untersucht.

VTIHTBB; Picea abies; Fichte Klonmaterial Feldversuch holzanatomische Untersuchungen Zuwachs Korrelationsanalyse Varianzanalyse phänotypische Flexibilität Umweltstabilität experimentelle Population Genotyp-Umwelt-Interaktion
Dokumentennummer: T1 92 200
Signatur: 53 D 6


267. Titel: Untersuchungen zur chlorfreien Bleiche von Altpapier

Autor(en): Gehr, V.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [134 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Diplomarbeit wurden Untersuchungen zur Bleiche von minderwertigen Altpapierqualitäten zur Herstellung besserer Produktqualitäten mit Sauerstoff, Ozon, Peroxid und reduktiven Bleichmitteln durchgeführt. - Als Ausgangsmaterial wurde gemischtes und unsortiertes Altpapier eingesetzt, das aus Büroabfällen aus den USA stammt. Dieses Altpapier wurde von der Firma Sulzer-Escher-Wyss in einem mehrstufigen Verfahren aufgearbeitet. Dabei kamen im Stoffauflöser und im Disperger bereits 1 bzw. 1,5 % Peroxid zum Einsatz. Dieser derart aufbereitete Faserstoff diente als Ausgangsstoff für die weiteren Bleichuntersuchungen und wies einen Ausgangsweißgrad von 51 % ISO auf.

VTIHTBC; Holzverwendung; Altpapier Herkunft Sorten Suspendierung Fremdstoffe Bleichverfahren Sulfatzellstofffasern Sauerstoffbleiche Ozonbleiche Melierfasern Peroxid Wasserstoffperoxidbleiche ligninerhaltende Bleichstufen CSB
Dokumentennummer: T2 92 11
Signatur: 52 D 17


268. Titel: Hochfrequenz-Trocknung von Formteilen aus Vollholz

Autor(en): Wuttke, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [120 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Entwicklung eines neuartigen Verfahrens zur Produktion von Biegeholz vor dem Hintergrund, dem Designer, Architekten, Planer und letztlich dem Verarbeitenden einen massiven Holzwerkstoff zu liefern, der sich ohne großen technischen Aufwand mehrdimensional verformen lässt, stellt die Frage nach einem Holztrocknungsverfahren, das in der Lage ist, sich den verändernden Formen schnell, flexibel und effektiv anzupassen. - Im Rahmen der allgemeinen Untersuchungen des neuen Werkstoffes wurde in der Diplomarbeit die Trocknung von einfachen Formteilen mittels Hochfrequenz untersucht. Ziel der Untersuchung war das Aufzeigen von Möglichkeiten, Grenzen und Problemen bei der Trocknung mit der HF-Technik. Als trocknungsrelevante Parameter wurden die durch das zu untersuchende Probenkollektiv vorgegebenen Größen Art der Vortrocknung, Dämpfzeit, Stauchgeschwindigkeit und die sich daraus ergebende Anfangsfeuchte neben den Größen Anodenstromhöhe und Elektrodenmaterial der Trocknungseinrichtung und den insgesamt daraus resultierenden Größen Leistungsumsatz der Verdampfung, Trocknungsgeschwindigkeit und Endfeuchte untersucht.

VTIHTBP; Holzbearbeitung; Fagus sylvatica Fraxinus Holztrocknung Biegeholz dielektrische Erwärmung Hochfrequenzerwärmung Mikrowellenerwärmung Widerstandserwärmung Niedervolterwärmung Holzfeuchte Druckmessung Hochfrequenzgenerator RF heating HF-Trocknung
Dokumentennummer: T1 92 205
Signatur: 53 D 7


269. Titel: Untersuchung der Verluste während der einzelnen Produktionsschritte bei der Herstellung von Messerfurnieren

Autor(en): Voss, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [104 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Messerfurnier-Herstellung ist den Unternehmen die Effizienz ihrer Produktion als Ausbeutefaktor vom eingesetzten Rundholz bekannt. - Die Verlustmengen an den einzelnen Stufen der Fertigung sind bisher nur betriebsintern, möglicherweise als Erfahrungswerte bekannt. Es liegen bisher keine Veröffentlichungen und differenzierten Messwerte vor. - Ziel der Untersuchung war die Erfassung der Verluste während der Herstellung von Messerfurnieren und ihre Verteilung auf die einzelnen Bearbeitungsstationen. - In einer detaillierten Beobachtung wurden jeweils zehn Stämme der augenblicklich gefragtesten Holzarten in der laufenden Produktion verfolgt. Dabei wurden die Massen- und soweit es möglich war, auch die Volumen-Verluste vom Rundholzlager bis zum Fertigfurnier ermittelt.

VTIHTBP; Furnierwerk; Materialverluste; Fertigungsablauf; Rundholzplatz; Rundholz; Ablängen; Entrindung; Messermaschine; technische Ausstattung; Scherenstraße; Vermessung; Fehlerabschätzung
Dokumentennummer: T2 91 972
Signatur: 52 D 18


270. Titel: Dendrochronologische Datierung der Wartburg und Aufbau einer Regionalchronologie für Eisenach/Thüringen

Autor(en): Eißing, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [110 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holzbiologie

Die Diplomarbeit umfasst zwei Schwerpunkte, die der Gliederung in einen holzbiologischen und einen dendrochronologischen Teil entspricht. - Der dendrochronologische Teil behandelt die Datierung verschiedener Burgen und einzelner Gebäude in Thüringen, deren Auswahl sich an dem Herrschaftsgebiet der Ludowinger orientiert. Dieser thematische Zusammenhang wird durch einen kurzen geschichtlichen Exkurs über die Entwicklung der Landgrafenschaft eingeleitet. - Im holzbiologischen Teil steht die Frage der Splintabschätzung im Vordergrund. Jährig ermittelte das Fälldatum für den jüngsten Deckenbalken der Wartburg mit 1168 (+5/-5). Er legte den damals gebräuchlichen Splintumfang von 20 (+5/-5) Jahrringen zugrunde. Heute ist man dazu übergegangen, lokale Splintstatistiken aufzubauen, um die regionale Variabilität der Splintjahrringanzahl besser erfassen zu können. Mit dem Aufbau einer Splintstatistik für den Raum Eisenach/Thüringen soll eine präzisere Splintabschätzung erreicht werden.

VTIHTBB; Quercus Dendrochronologie Datierungsmethoden Splintstatistik Jahrringanzahl Jahrringbreite Kambium Regionalchronologie kunsthistorische Bedeutung Bauzeit Bauholz
Dokumentennummer: T2 91 969
Signatur: 52 D 20


271. Titel: Vergleich verschiedener Verfahren zur Sortierung von Kokospalmenholz

Autor(en): Schulte, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [154 p.]
Publikationsjahr: 1991
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Inhalt der Diplomarbeit ist der Vergleich verschiedener Verfahren zur Sortierung des Holzes von Kokospalmen. - Die Untersuchungen wurden an 470 Kokosholzbrettern aus 53 Palmen durchgeführt, die aus Nord-Sulawesi (Indonesien) stammten. - Zur Bestimmung der Güte der Sortierverfahren wurden anschließend an die Sortierung 211 der 470 untersuchten Bretter in Biegeproben aufgeteilt. An diesen 900 "Normproben" wurde mit Hilfe einer Universalprüfmaschine der Biege-Elastizitätsmodul und die Biegefestigkeit ermittelt. - Zur Verifizierung von Sortierkriterien für eine visuelle Sortierung wurden an allen 470 Kokosholzbrettern vierzehn verschiedene visuell erkennbare Merkmale aufgenommen. Dabei hatten besonders die Anzahl der Leitbündel (dunkle Punkte auf den Brettquerschnitten) und die Farbe der Bretter besondere Bedeutung. Es stellte sich heraus, dass mit den untersuchten Kriterien keine befriedigende visuelle Sortierung des Kokospalmenholzes möglich ist. Dieses Resultat widerspricht den in der Literatur bisher genannten Ergebnissen. - Die Untersuchung der Rohdichteverläufe in Kokospalmenstämmen und der Zusammehänge zwischen Rohdichte und Festigkeitseigenschaften wird zur Diskussion der Möglichkeit einer Sortierung über die Kenntnis der Lage im Stamm verwendet. - Dieses Verfahren lässt eine gute Sortierung des Kokospalmenholzes in Rohdichteklassen zu und ist sehr einfach und kostengünstig durchzuführen. - Zum endgültigen Einsatz dieses Verfahrens bedarf es jedoch noch näherer Untersuchungen des Alters- und Varietäteneinflusses auf den Verlauf von Rohdichte und Festigkeiten.

VTIHTBP; Holzeigenschaften; Cocus nucifera; Kokospalmenholz; Eigenschaften; Holzsortierung; statische Biegeprüfung; visuelle Sortierung; Farbmessung; Leitbündelverteilung; Rohdichte; Verteilung; Ultraschallverfahren; Pilodyn-Holzprüfgerät; Stress-grading
Dokumentennummer: T1 92 201
Signatur: 53 D 4


272. Titel: Dendrochronologische Datierung von Kirchendachwerken in der Hellwegzone/Westfalen und Untersuchung zur Datierbarkeit von weit- und engringigem Holz

Autor(en): Busse, K.D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [144 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Holzbiologie

Die Diplomarbeit beschreibt und erklärt die unterschiedliche dendrochronologische Datierbarkeit von weit- und engringigen historischen Eichenhölzern. Das Untersuchungsmaterial hierzu wurde aus Kirchendachwerken beiderseits des Hellweges am südlichen Rand der Westfälischen Bucht, zwischen Kamen und Lippstadt, entnommen. -Im ersten Teil der Arbeit werden die dendrochronologischen Datierungen von zehn westfälischen Kirchendachwerken und einem Kirchturm vorgestellt und in einem Interpretationsteil baugeschichtlich eingebunden und diskutiert. In einer Splintstatistik wurde für diese Region eine mittlere Splintringanzahl von 15 +12/-5 Jahren ermittelt und den Datierungen zugrunde gelegt. - Für das Untersuchungsgebiet von ca. 1.000 qkm wurde ein einheitliches Klima vorausgesetzt und aus dem datierten Material eine Lokalchronologie erstellt und statistisch beschrieben. Sie umfasst den Zeitraum von 1051 bis 1824. - Im zweiten Abschnitt dieser Arbeit werden Untersuchungen zur unterschiedlichen Datierbarkeit von weit- und engrigigem Holz durchgeführt.

VTIHTBB; Quercus robur Eichenholz verbautes Holz Datierung Dendrochronologie Jahrringe Anzahl Breite historische Objekte Datierung Kirchendachstühle Vergleichs-Chronologie
Dokumentennummer: T2 90 479
Signatur: 51 D 11


273. Titel: Untersuchungen zur chlorfreien Endbleiche von sauerstoffdelignifizierten Fichten-Assam-Zellstoffen

Autor(en): Oltmann, E.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [111 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ein wichtiges Kriterium für die Bewertung eines neuen Aufschlussverfahrens ist die Bleichbarkeit der hergestellten Zellstoffe. - ASAM-Zellstoffe zeichnen sich neben den hervorragenden Festigkeitseigenschaften durch eine den Sulfitzellstoffen vergleichbare, gute Bleichbarkeit aus. - Aufgrund der mangelnden Selektivität des Ligninabbaus durch sauerstoffhaltige Chemikalien ist die Realisierung einer vollkommen chlorfreien Bleiche dennoch mit Schwierigkeiten verbunden. - Ziel der Diplomarbeit war es, den Einfluss wichtiger Reaktionsparameter einer ZEP-Endbleichsequenz im Anschluss an eine Sauerstoffdelignifizierung auf die Zellstoffeigenschaften zu untersuchen. - Abgesehen von den Versuchen zum Einsatz von Nitrilamin in der P-Stufe wurden alle Bleichversuche mit einem einheitlichen, aus 6 Laborkochungen zusammengesetzten Zellstoff durchgeführt.

VTIHTBC; Picea abies; Zellstoffbleiche chlorfreie Verfahren Verfahrenstechnik Sauerstoffbleiche Ozonbleiche Peroxidbleiche Zellstoff Festigkeit Ausgangszellstoffe Bleichbarkeit
Dokumentennummer: T2 90 411
Signatur: 51 D 7


274. Titel: Über das Wachstum von in unterschiedlichen Erdkulturen angezogenen Fichten (Picea abies (L.) Karst.)

Autor(en): Dünisch, O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [105 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Holzbiologie

Zum Problemkreis der "neuartigen Waldschäden" wurde an zahlreichen Standorten ein starker Einfluss des Bodens und veränderter Bodenbedingungen auf das Wachstum von Bäumen nachgewiesen. An 3- bzw. 4-jährigen Fichtensämlingen (Picea abies (L.) Karst.), die in Topfkultur mit verschiedenen Böden (Auflage- und Mineralböden) von Waldschadensgebieten angezogen waren, wurden Einflüsse auf das Erscheinungsbild und das Wachstum der Pflanzen untersucht. Neben einer allgemeinen Charakterisierung der Erdkulturen wurden Biomassebestimmungen und holzanatomische Untersuchungen durchgeführt. Dabei stand die kambiale Zone und die Differenzierung der Xylem- und Phloemderivate im Zentrum des Interesses. Zur Charakterisierung des sekundären Dickenwachstums wurden einerseits Tracheiden histometrisch untersucht, sowie die Lignifizierung mikrospektralphotometrisch quantifiziert, zum anderen wurde die Periodizität der kambialen Teilungstätigkeit einer Vegetationsperiode vergleichend innerhalb und zwischen den Pflanzen durch Stichprobenuntersuchungen beschrieben. Vergleichende Untersuchungen an Waldbäumen eines Waldschadensstandortes dienten zur besseren Interpretierbarkeit der Ergebnisse.

VTIHTBB; Picea abies; Fichte Entwicklungsphysiologie Längenwachstum holzanatomische Untersuchungen Zelle Tracheiden Mikroskopie Waldschäden
Dokumentennummer: T2 90 412
Signatur: 51 D 3


275. Titel: Die Deutsche Holzwirtschaft auf dem Weg zum EG-Binnenmarkt 1993

Autor(en): Unnerstall, W.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [72 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Weltforstwirtschaft

Das heute in den einzelnen EU-Staaten vorhandene Dickicht von Regulierungen und Markteingriffen soll im Hinblick auf 1993 gelichtet werden. Die neuen harmonisierten Regelungen sollen einen allgemein für die Wirtschaft gültigen Bedingungsrahmen schaffen. Davon ist die bundesdeutsche Holzwirtschaft als Teil des europäischen Wirtschaftssystems berührt. Aber gibt es Veränderungen, die den Bereich der Holzwirtschaft speziell betreffen? In welchem Maße wird die bundesdeutsche Holzwirtschaft von der Schaffung des Binnenmarktes und den damit verbundenen Umstrukturierungsmaßnahmen betroffen? - Mit der Diplomarbeit soll versucht werden, die Chancen und Risiken des europäischen Marktes für die Holzwirtschaft zu beschreiben. Neben einem geschichtlichen Überblick bedarf es der Darstellung wichtiger Wirtschaftskennzahlen des zukünftigen Marktes und der deutschen Holzwirtschaft. Um eine Grundlage für die Bewertung einer möglichen Veränderung zu schaffen, wird die derzeitige Struktur des Außenhandels der Bundesrepublik Deutschland mit Holzprodukten gesamt, und mit den übrigen EU-Mitgliedsstaaten speziell dargestellt.

VTIWFW; Europäische Gemeinschaft Binnenmarkt 1993 geschichtliche Entwicklung Außenhandel Holzhalbwaren Holzfertigwaren Rechtsangleichungen Bruttoinlandsprodukt Inflationsraten Absatzzentren
Dokumentennummer: T2 91 251
Signatur: 51 D 27


276. Titel: Zerstörungsfreie Prüfung von Vollholzverklebungen mit Ultraschall. Grundlagen und orientierende Versuche an lamellierten Kanteln

Autor(en): Jastram, C.G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [62 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Anwendung von Ultraschall bei der zerstörungsfreien Materialprüfung von Vollholz hat bisher nur einen geringen Stellenwert in Forschung und Praxis. - Der Versuch, mit Hilfe der Durchschallung eine Aussage über die Verleimungsgüte von lamellierten Kanteln mit einer Leimfuge zu treffen, führte zu keinen statistisch gesicherten Ergebnissen. Zum Teil konnten die theoretischen Überlegungen jedoch tendenziell bestätigt werden. Als gesichert kann die unterschiedliche Schallschwächung in den drei anatomischen Hauptrichtungen gelten. - Bei der Durchführung der Diplomarbeit traten eine Reihe von Problemen und Fragen auf, die einer näheren Untersuchung bedürfen. Nach Überprüfung der Variationsmöglichkeiten der im Ausblick genannten Parameter ist eine verbesserte Aussagefähigkeit über die Verleimungsqualität lamellierter Kanteln mittels Ultraschallmaterialprüfung zu erwarten.

VTIHTBP; lamellierte Kanteln Klebstoffe Leimverbindungen Ultraschallmessung physikalisch-mathematische Grundlagen Holz Schallfeld Rohdichte Holzfeuchte Klebefestigkeit
Dokumentennummer: T2 91 253
Signatur: 51 D 29


277. Titel: Orientierende Untersuchungen zur Bleiche von Buchensulfitzellstoffen mit chlorfreien Bleichmitteln

Autor(en): Heidschuster, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [88 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der Diplomarbeit war es herauszufinden, ob und mit welchen Mitteln sich ein Industriebuchensulfitzellstoff vollkommen chlorfrei bleichen lässt. Zur Verfügung standen die Bleichmittel Sauerstoff, Ozon, Peroxid mit und ohne Nitrilamin und Caroat. - Zuerst fanden orientierende Versuche zur Ermittlung des wirksamsten Bleichmittels nach der EOP-Stufe an dem dafür vorgebleichten Zellstoff statt. - Hierbei zeigte Nitrilamin eine positive Wirkung in der Peroxidbleiche. Das von Sturm (1990) ermittelte optimale Mischungsverhältnis von Alkali, Peroxid und Nitrilamin konnte bestätigt werden. Ein Alkaligemisch von NaOH und Na2CO3 brachte keine besseren Bleichresultate in der Peroxidbleiche.

VTIHTBC; Fagus sylvatica Sulfitzellstoff umweltfreundliche Bleichverfahren Ozonbleiche Sauerstoffbleiche Peroxidbleiche Bleichstoffe Gemische Nitrilamin Zusatz Bleichsequenzen
Dokumentennummer: T1 91 751
Signatur: 52 D 3


278. Titel: Konzeption zur Haltung der europäischen Waldschadensdaten auf PC-Ebene

Autor(en): Oberhof, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [72 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Diplomarbeit hat zum Ziel, eine optimale Kombination von Personal-Computern und Programmen für die rechnerische und grafische Auswertung und Darstellung der Ergebnisse der Waldschadensinventur sowie der Speicherung der Daten für vergleichende Untersuchungen zu entwickeln. Darüber hinaus ist anzustreben, dass die Vielzahl national und regional erhobener, umweltrelevanter Daten durch eine annähernd einheitliche Struktuierung der Datenhaltung für eine Verknüpfung im Sinne einer großräumigen Ursachen-Wirkungen-Analyse zugängig bleiben.

VTIWFW; Europa Waldschadenserfassung Dauerbeobachtungsflächen Datenerfassung Datenauswertung geografische Informationssysteme Textverarbeitung Hardwaretechnik
Dokumentennummer: T1 91 754
Signatur: 52 D 4


279. Titel: Vergleichende Untersuchungen zum Trocknungsverhalten indonesischer Holzarten

Autor(en): Grohmann, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [80 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Rahmen der Diplomarbeit wurde geprüft, ob bzw. wie geeignete Trocknungsfahrpläne für unbekannte Holzarten mit geringem Zeit- und Kostenaufwand gefunden werden können. Hierfür sollten unbekannte Hölzer zunächst auf wesentliche, trocknungsrelevante Eigenschaften untersucht und anhand der gefundenen Ergebnisse nach Ähnlichkeitsgesichtspunkten kategorisiert werden. Im Anschluss wurden den so ermittelten Holzgruppen Trocknungspläne zugewiesen, die auf die jeweiligen Holzeigenschaften abgestimmt sind und mit Hilfe von Trocknungsversuchen geprüft werden sollten.

VTIHTBP; Holztrocknung Trocknungsverhalten Screening-Test Rohdichte Holzfeuchte Scherfestigkeit Schwinden Quellen
Dokumentennummer: T2 91 252
Signatur: 51 D 28


280. Titel: Holzbiologische und holztechnologische Untersuchungen zur Beurteilung von echten und gefälschten Möbeln

Autor(en): Ralfs, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [102 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Auf dem Gebiet der Echtheitsbeurteilung von antiken Möbeln sind bisher nur wenige Forschungen unternommen worden. Wie notwendig solche Untersuchungen jedoch mittlerweile sind, zeigen die in der Einleitung aufgezeigten authentischen Fälle, in denen BDKA-Mitglieder Möbel verkauften, die sich nach sorgsamer Prüfung zweier Experten als Fälschungen herausstellten. Diese Problematik ergab den Anstoß zu dieser Diplomarbeit. - Um einen Überblick über dieses Thema zu bekommen, sollten zunächst einmal aufgrund einer umfangreichen Literaturrecherche Bücher zusammengetragen werden. Dabei wurden zwei Kriterien der Echtheitsbeurteilung aus diesen Büchern aufgegriffen (Konstruktion, verwendete Holzarten in den verschiedenen Perioden) und in der Literaturbesprechung ausführlich dargestellt. - Die Holzartenbestimmung wurde in beschreibender Weise anhand des Mahagoniholzes durchgeführt. Es wurde Mahagoni als Beispiel herangezogen, da es zu den bevorzugten Möbelhölzern der letzten Jahrhunderte gehört und deshalb besonders Fälschungabsichten unterliegt.

VTIHTBP; antiquarische Möbel echte Möbel Fälschungen Erkennung Identifizierungstechniken Beurteilungskriterien geschichtliche Bearbeitungstechniken Werkzeugspuren historisch verwendete Holzarten dendrochronologische Datierungen
Dokumentennummer: T1 90 279
Signatur: 51 D 13


281. Titel: Untersuchungen zur chlorfreien Endbleiche von sauerstoffdelignifiziertem ASAM-Fichten-Zellstoff unter Verwendung von Oxidations- und Reduktionsmitteln

Autor(en): Gause, E.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [125 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Um die Belastung der Umwelt mit chlorierten Kohlenwasserstoffen durch die Zellstoffproduktion zu reduzieren, wird angestrebt, die Zellstoffbleiche ohne chlorhaltige Verbindungen durchzuführen. - Voraussetzung für die Durchführung einer chlorfreien Bleiche ist es, Zellstoffe mit niedrigen Restligningehalten, hohen Weißgraden und guten Festigkeiten herzustellen. Das Restlignin muss dabei eine Struktur aufweisen, die es im Bleichprozess leicht lösbar macht. Diese Voraussetzungen werden vom ASAM-Zellstoff erfüllt. - Da die sauerstoffhaltigen Bleichverbindungen eine geringere Effektivität und Selektivität aufweisen als chlorhaltige Bleichmittel, müssen außerdem die einzelnen Bleichschritte gut aufeinander abgestimmt und die Prozessparameter optimal eingestellt werden, um zufriedenstellende Ergebnisse zu erhalten. -In der Diplomarbeit wurden Untersuchungen zur Optimierung der Endbleiche durchgeführt.

VTIHTBC; Picea abies; ASAM-Zellstoff Zellstoffbleiche Bleichverfahren Bleichmittel vergleichende Untersuchung Natriumborhydrid Natriumdithionit oxidierende Bleichmittel Stickstoffdioxid Peroxidbleiche Ozonbleiche
Dokumentennummer: T1 90 285
Signatur: 51 D 17


282. Titel: Einfluss pilzlicher Holzschäden auf die Fixierung von Schutzsalzen

Autor(en): Stephan, Ina
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [73 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen der Diplomarbeit wurde der Einfluss eines Pilzbefalls auf das Fixierungsverhalten von anorganischen Holzschutzmitteln im Holz untersucht, um eine mögliche erhöhte Umweltbelastung bei der Imprägnierung sowie wirtschaftliche Verluste bei mangelhaft geschütztem Holz aufgrund erhöhter Auswaschung der Wirkstoffe zu erkennen. - Verwendet wurden ein Chrom-Kupfer-Bor-Salz (Impralit CCO flüssig) und ein chromatfreies Kupfer-Komplex-Salz (CX 50 Wolmanol). Es wurden fünf verschiedene Pilze sowie verschiedene Fixierungsarten des Holzes nach erfolgter Vakuumtränkung im Labormaßstab untersucht.

VTIHTBB; Pinus sylvestris pilzbefallenes Holz Holzschutzmittel Tränkung Fixierverhalten Auswaschung Fungizide Kupferkomplex-Salz CKB-Salze Heißdampf-Fixierung Versuchspilze Chromanalyse Braunfäule Polysaccharide
Dokumentennummer: T1 90 2808
Signatur: 51 D 20


283. Titel: Einsatz gefüllter Harze zur Sanierung breiter Risse im Brettschichtholz

Autor(en): Kühl, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [93 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Diplomarbeit war es, anhand einer Literaturstudie aufzuzeigen, wie unbedenkliche und sanierungsbedürftige Risse zu definieren und zu unterscheiden sind. Außerdem sollte in praktischen Versuchen die Klebefestigkeit sanierter Risse geprüft werden. Bisher wurde zur Risssanierung nach dem Injektionsverfahren ein Epoxidharz verwendet, dem zur Festigkeitserhöhung Asbestfasern zugegeben wurden. Wegen der Kanzerogenität von Asbest war ein Harzsystem zu finden, welches ohne Zusatz von Asbestfasern die Anforderungen der DIN 68141 erfüllt. Da die nach dieser Norm geprüften Scherfestigkeiten an dünnen Fugen ermittelt werden, und so nicht ohne weiteres auf die Verhältnisse an sanierten Bindern übertragbar sind, waren die Scherfestigkeiten an BSH-Proben mit Fugenbreiten über 1 mm nach Anwendung des gegebenenfalls zu modifizierenden Injektionsverfahrens zu prüfen.

VTIHTBP; Brettschichtholz Rissbildung Risse Ausfüllen Klebstoffe Epoxidharze Scherfestigkeit Zugfestigkeit vergleichende Untersuchungen
Dokumentennummer: T1 90 2809
Signatur: 51 D 21


284. Titel: Agroforstwirtschaft und Familienstruktur in Gohn und in der FDA-Arbeitersiedlung Kanga Camp, Grand Cape Mount County, Liberia

Autor(en): Grossmann, C.M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [93 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Weltforstwirtschaft

In der Diplomarbeit werden die praktizierten Landnutzungsmethoden und deren sozio-ökonomische Rahmenbedingungen der Bevölkerung eines typischen Dorfes (Gohn) und im Bereich einer ca. fünfzehn Jahre alten Arbeitersiedlung (Kanga Camp) eines mit der liberianischen Forstbehörde verbundenen Entwicklungshilfeprojektes in Cape Mount County, Liberia, beschrieben. Das gesammelte Material stützt sich auf die Ergebnisse der dreimonatigen Feldstudien der Autorin und auf den Vergleich dieser Einsichten mit begleitender Literatur. Die Untersuchung ist ein Beitrag zur projektbegleitenden Forschung für das GTZ-Projekt "German Forestry Mission to Liberia".

VTIWFW; Agroforstwirtschaft Landnutzungsmethoden sozio-ökonomische Rahmenbedingungen Walderhaltung landwirtschaftliche Nutzungen forstliche Nebennutzung Brachezeiten mehrjährige Agrarflächennutzung Landfrauen Arbeitsbedingungen Entwicklungsland
Dokumentennummer: T1 90 2812
Signatur: 51 D 22


285. Titel: Isolierung und Charakterisierung von Zellen und Zellwandfragmenten aus Holz

Autor(en): Bertelt, E.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [131 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Diplomarbeit wurden verschiedene Methoden zur Anreicherung von Zelltypen und Zellwandfragmenten aus Birken-, Buchen- und Fichtenholz untersucht. Zur Beurteilung der Anreicherungsgrade von abgetrennten Fraktionen dienten Mikroskopie, Polarisationsmikroskopie sowie - im Falle der Mittellamellen- und Sekundärwandfraktionen - die analytische Pyrolyse. - Die Fraktionen mit den höchsten Anreicherungsgraden an gewünschten mikromorphologischen Elementen wurden neben der analytischen Pyrolyse auch FTIR-spektroskopisch analysiert. - Eine Methode wurde zur Anreicherung von Mittellamellen- und Sekundärwandmaterial entwickelt, wobei feines, vorgesiebtes Holzmehl in einer Dichtegradientenzentrifuge getrennt wird. Trotz guter Ansätze konnte das Verfahren im Rahmen der zur Verfügung stehenden Zeit noch nicht optimiert werden.

VTIHTBC; Fagus sylvatica Picea abies; Betula Holzzellen Isolierung Methodik Mikroanalysen Zentrifugation Zerfaserung Fraktionierung Hydrozyklon Pyrolyse FTIR-Spektroskopie Verfahren vergleichende Untersuchung
Dokumentennummer: T1 90 2811
Signatur: 51 D 25


286. Titel: Grundlagen und Planungsansätze für eine kommunale Forstwirtschaft im Distrikt Mardan, North Western Frontier Province, Pakistan

Autor(en): Bellmann, H.J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [73 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Diplomarbeit ist das Ergebnis einer Feldstudie im Rahmen eines dreimonatigen Arbeitsaufenthalts zwischen Dezember 1989 und März 1990 in einem Projekt der pakistanisch-deutschen Technischen Zusammenarbeit. Ausgehend von der Darstellung der vielfältigen Ansprüche, die die Bevölkerung an die forstlichen Ressourcen stellt, wird versucht zu klären, welche wirtschaftliche Rolle die forstlichen Haupt- und Nebennutzungen in den Dörfern des Untersuchungsgebietes gegenwärtig spielen, und welchen Beitrag sie zur weiteren Entwicklung leisten können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die forstlichen Ressourcen von der Bevölkerung nur insofern als erhaltenswert erachtet werden, als sie von wirtschaftlichem Nutzen sind. Es sollte hier also einerseits ein Beitrag zur Kenntnis und zum Verhältnis der Region geleistet werden, und andererseits sollten Möglichkeiten erörtert werden, wie die Ressourcengrundlagen der Dorfökonomien in einer semi-ariden Bergregion zu sichern sind.

VTIWFW; Bezirk Mardan Pakistan forstliche Ressourcen community forestry dorfgemeinschaft-orientierte forstliche Bewirtschaftung forstliche Nutzung Waldweide Futterlaub Viehhaltung Brennholz Bewirtschaftung Aufforstung Agroforstwirtschaft Entwicklungsland Planungsziele
Dokumentennummer: T1 90 2807
Signatur: 51 D 24


287. Titel: Einfluss einer Teeröltränkung auf die Schutzsalzauswaschung von Fichten-Leitungsmasten

Autor(en): Lütjes, H.H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Holzbiologie

Ziel der Diplomarbeit war es, Erkenntnisse über die Auswaschbarkeit von CKB-Schutzmittelsalzen aus Fichtenmasten bei den Behandlungsmethoden bzw. -sequenzen Salz- + anschließende Teeröltränkung und Teeröl- + anschließende Salztränkung zu gewinnen. Als Bezugsgrundlage diente eine reine Salzbehandlung. - Hierzu wurden aufgrund der besser kontrollierbaren und weniger störende Nebeneffeke aufweisenden Versuchsbedingungen einerseits Auswaschversuche im Labormaßstab an kleinen Proben durchgeführt. Das Auswaschverhalten der nach den drei genannten Behandlungsarten getränkten Proben wurde verglichen sowie bei unterschiedlichem pH-Wert und unterschiedlicher Temperatur des Auswaschwassers untersucht.

VTIHTBB; Picea abies; Holzschutzmittel salzimprägnierte Leitungsmasten Erde-Luft-Zone nachträgliche Teerölimprägnierung Salze Auswaschung elektronenmikroskopische Untersuchungen Holzfeuchte radiale Schutzsalzverteilung vergleichende Untersuchungen
Dokumentennummer: T1 90 2810
Signatur: 51 D 26


288. Titel: Dielektrizitätsmessungen an Holz

Autor(en): Weigand, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [119 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit wurden durch Anwendung eines Impedanzmessverfahrens die Dielektrizitätszahlen der Kiefer bestimmt. Gleichzeitig wurde der vorhandene HF-Messplatz, bestehend aus einem Signal-Generator, einem Vektor-Voltmeter und einem Stoffmesskondensator weiterentwickelt. - Die Steuerung des HF-Messplatzes übernahm ein Personal-Computer, der mit den einzelnen Geräten über einen IEC-Bus verbunden war. Über die RS-232-C-Schnittstellen des PCs wurden eine Präzisionswaage für die Holzfeuchtebestimmung und ein Längenmesssystem für die Kondensatorplatten-Abstandsmessung sowie die Volumenbestimmung adaptiert. Das Softwarepaket ASYST diente zur Entwicklung eines Messprogrammes, welches alle Geräte steuert und die Messdaten erfasst, speichert und auswertet. Der Messplatz wurde dadurch insgesamt noch leistungsfähiger. Die kurzen Messzeiten, die einen großen Vorteil des Impedanzmessverfahrens gegenüber den herkömmlichen Verfahren darstellen, konnten weiter reduziert werden. Nebenbei wurden praktische Erfahrungen mit dem Einsatz von ASYST im Bereich der technisch-wissenschaftlichen Datenerfassung und Auswertung gesammelt.

VTIHTBP; Pinus sylvestris; Dielektrizitätszahlen Kiefer Impedanzverfahren Hochfrequenz Messplatz Steuerung PC ASYST-Software Messprogramm Messschaltung Verbesserungsmaßnahmen komplexe Dielektrizitätskonstante Frequenz Holzfeuchtigkeit Faserrichtung Einflussnahme Dielektrizitätskonstante
Dokumentennummer: T1 90 2437
Signatur: 51 D 14


289. Titel: Untersuchungen zur Verwendung von Fichtensägespänen zur Herstellung von chemisch-thermomechanischem Holzstoff (CTMP)

Autor(en): Neumann, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [132 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Zur Erzeugung von Primärfaserstoffen zur Papiererzeugung werden preiswerte Restholzsortimente eingesetzt. Bisher wird aber Sägemehl für diesen Zweck als besonders günstiger Rohstoff in der Bundesrepublik Deutschland, von sehr kleinen Beimengungen abgesehen, nicht genutzt. - In der Diplomarbeit sollte untersucht werden, welche Möglichkeiten die Erzeugung von Holzstoffen aus Sägemehl bietet. Dazu sollte untersucht werden, welche Eigenschaften ein Sägemehl-RMP aufweist und welche Verbesserungen sich durch eine chemische Vorbehandlungsstufe mit Natriumsulfit möglich sind. - Der Energieverbrauch der Holzstoffherstellung in Relation zu den Festigkeiten wurde in besonderem Maße berücksichtigt. - Ein weiteres Ziel war es, aus Sägemehl Holzstoffe mit möglichst guten technologischen Eigenschaften zu einem konkurrenzfähigen Preis zu erzeugen. - Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die konkurrierenden Faserstoffe: Ein Sägemehl-Holzstoff muss vor allem mit Steinschliff und preiswerten Altpapier-Sorten sowohl in den Herstellungskosten als auch in den Festigkeiten konkurrenzfähig sein.

VTIHTBC; Picea abies; Refiner-Holzstoffe Sägespäne Holzaufschlusssysteme Alkohol/Wasser-Gemisch Sulfitaufschluss Chemikalieneinsatz mikroskopische Untersuchungen
Dokumentennummer: T1 91 92
Signatur: 51 D 19


290. Titel: Untersuchungen über den Einfluss verschiedener Tränkparameter auf die Wechseldruckimprägnierung von Fichte

Autor(en): Wiek, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [93 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wurden die Einflüsse verschiedener Prozessparameter auf das Imprägnierergebnis bei der Wechseldruckimprägnierung von Fichtenrundhölzern untersucht. Jeweils drei Verfahren wurden an Proben aus einem Stamm durchgeführt, wobei jeweils das herkömmliche Wechseldruckprogramm mit zwei modifizierten Programmen verglichen wurde. Insgesamt wurden 17 verschiedene Programme überprüft. - Die Versuche erfolgten in vier verschiedenen Laboranlagen bei Verwendung zweier verschiedener CKB-Salze in vierprozentiger Lösung. Die Ergebnisse wurden mit Tränkversuchen in einer Industrieanlage an Vergleichsproben überprüft.

VTIHTBB; Picea abies; Fichte Holzschutzmittel Tränkung Rohdichte Feuchtigkeitsgehalt Trocknung Jahrringbreite Anlagenvergleich
Dokumentennummer: T1 91 275
Signatur: 52 D 2


291. Titel: Zerstörungsfreie Bestimmung elastischer Platteneigenschaften durch Auswertung von Eigenschwingungen

Autor(en): Wissing, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [215 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit sollte ein Messverfahren entwickelt werden, mit dem der Elastizitätsmodul und die Schubmoduln an ganzen Spanplatten durch die Auswertung von Eigenschwingungen zerstörungsfrei bestimmt werden können. Das Verfahren sollte zur Regelung und Überwachung des Produktionsprozesses geeignet sein. - Als Untersuchungsmaterial standen zwei verschiedene Sortimente von Spanplatten zur Verfügung. Bei dem ersten Sortiment handelte es sich um 16 kleinformatige Laborspanplatten, bei denen die Herstellungsbedingungen so gewählt wurden, dass eine weite Streuung der Elastizitäts- und Festigkeitseigenschaften zu erwarten war. Das zweite Sortiment bestand aus 20 großformatigen Industriespanplatten in fünf unterschiedlichen Dicken. - Zur Bestimmung des dynamischen E-Moduls wurden die Platten einseitig in einen Rahmen eingespannt und durch Anschlagen mit einem Hammer zu freien Schwingungen angeregt.

VTIHTBP; Spanplatte Rohdichte Elastizität Feuchtigkeitsgehalt Biege-E-Modul Bestimmung Schwingungen elektronische Messtechnik Schubmodul Produktionskontrolle
Dokumentennummer: T2 91 204
Signatur: 52 D 1


292. Titel: Lösungsmittelfreie Hydrogenolyse technischer Lignine zur Gewinnung phenolischer Chemierohstoffe

Autor(en): Ante, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [85 p.]
Publikationsjahr: 1990
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Mit dem Ziel, das bei der Zellstoffherstellung in großen Mengen anfallende Lignin einer höherwertigen Nutzung zuzuführen, wurde dessen hydrogenolytischer Abbau zu monomeren Phenolen in einem 250 ml Autoklaven mit Turborührer untersucht. Aufgrund der guten Durchmischung der Reaktionspartner konnte erstmals auf die Verwendung von Lösungsmitteln oder Anreibeölen verzichtet werden. So konnte nachgewiesen werden, dass es sich bei den entstehenden Stoffen ausschließlich um Abbauprodukte des Lignins handelt. - Der Einfluss der Versuchsparameter Wasserstoffdruck, Reaktionstemperatur und Reaktionszeit auf die Menge und die Zusammensetzung der Produkte wurde mit Organocell-Lignin untersucht. Außerdem wurden drei verschiedene Nickel-Molybdän-Katalysatoren eingesetzt. Zum Vergleich wurden ein Acetosolv- und ein Kraft-Lignin hydrogenolysiert.

VTIHTBC; Hydrogenolyse Lignine Reaktionsparameter Rohstoffanalyse Wasserstoffdruck Reaktionstemperatur Katalysatoren öliges Endprodukt Ausbeuten Zusammensetzung vergleichende Untersuchungen
Dokumentennummer: T1 91 90
Signatur: 51 D 23


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