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1. Titel: Vergleich von Pyrogrammen mittels Kongruenz-Index zur Qualitätskontrolle von polymeren Produkten

Autor(en): Schäfer, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [254 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Das Einsatzgebiet der analytischen Pyrolyse ist heute - dank kontinuierlicher Weiterentwicklung dieser Technik - sehr groß. Ein "Nachteil" ist allerdings die große Datenmenge, die insbesondere in der Variante Py-GC/MS (Pyrolyse- Gaschromatographie/Massenspektrometrie) produziert wird. Diese kann nur noch teil-automatisiert ausgewertet werden, wenn nicht größere Mengen an Informationen unberücksichtigt bleiben sollen. Ein nicht geringer Teil dieser Informationen wird in der gängigen Praxis nicht beachtet. Eine Möglichkeit, den Informationsgehalt in Pyrogrammen besser zu nutzen, ist die Auswertung mit multivariaten Auswertemethoden, die in den letzten Jahren verstärkt eingesetzt wird. So konnte die Auswertung der Pyrogramme unter Zuhilfenahme z.B. der PCA (Principal Component Analysis) verbessert, und neue Einsatzmöglichkeiten erschlossen werden. Eine effektive Auswertung dieser Daten ist nur mit teil-automatisierten Methoden möglich.

Analytische Pyrolyse; EPDM; Ionen-Chromatogramm; TIC; Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 10 399
Signatur: 71 D 1


2. Titel: Die Gattung Pseudotsuga menziesii - Verbreitung, Verwendung und ihre Antagonisten

Autor(en): Tornier, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [106 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holzbiologie

In der Ausarbeitung wird die Gattung Pseudotsuga menziesii ausführlich in ihrer Verbreitung und Verwendung so wie ihre wichtigsten Antagonisten beschrieben. Auch abiotische Faktoren, die eine negative Beeinflussung darstellen, werden hier erläutert. (nicht ausleihbar)

Douglasie; Systematik; Vorkommen; Douglasienanbau; waldbauliche Eigenschaften; abiotische Schäden; Pilzkrankheiten; Insekten; Schädlingsbekämpfung; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 400
Signatur: 71 D 2


3. Titel: Aufkommen und Potential von Industrierestholz - EU 27 / insbesondere Deutschland

Autor(en): Möller, B.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [55 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Der Hintergrund dieser Bachelorarbeit war das Aufkommen und Potential von Industrierestholze der Europäischen Union, insbesondere Deutschland zu untersuchen. - Das Ziel war dabei, die Industrieholzaufkommen der EU und insbesondere Deutschland über sekundärstatistische Datensätze darzustellen. - Als Grundlage diente die Holzrohstoffbilanz 2002 und die erfassten Industrierestholzdaten der Studie "Aufkommen und Verwendung von Industrierestholz, 2005". - Mit Hilfe der Datenbank der FAO konnten die Produktions-, Import- und Export-Werte und für Deutschland und der EU für die Jahre 2000 bis 2007 rohstoffspezifische Verbrauchswerte ermittelt werden. - Der GENESIS Online-Datenbank des Bundesamts für Statistik wurden die Beschäftigtenzahlen für das Jahr 2002 entnommen. Es wurde eine Beschäftigtenanzahl von 656.410 Beschäftigten der Industrierestholzproduzenten ermittelt. - Es wurden zwei Methoden entwickelt und angewendet: Die Methode 1 entwickelte einen Industrierestholzwert pro Beschäftigten der Industrierestholzproduzenten. Das Industrierestholzaufkommen 2002 von knapp 4.095.000 cbm wurde auf die 656.410 Beschäftigten der Industrierestholzproduzenten verteilt. Es ergab sich ein Industrierestholzanfall von 6,24 cbm je Beschäftigtem. Die Methode 2 begründete sich auf die erfassten Industrierestholzbranchen. Es wurde der für die Branchen Zellstoff- und Holzschliff-, Holzwerkstoff-, Holzpackmittel-, Brettschichtholz-, Möbelindustrie, Zimmerhandwerk erfasste Industrierestholzanfall in ein Verhältnis der verbrauchten Rohstoffe gesetzt. Dadurch ergaben sich branchenübergreifend folgende rohstoffspezifische Industrierestholzfaktoren: Schnittholz 0,064; Industrierundholz 0,011; Rundholz 0,003; Holzwerkstoffe 0,133; Sägerestholz 0,08; Sperrholz 0,015.

Industrierestholzaufkommen; gesetzliche Rahmenbedingungen; Resthölzer; Recyclinghölzer; Systematik; Industrierestholzproduzenten; Aufkommensanalyse; Modellierung; Beschäftigungsstatistik; Produktionsstatistik; Bachelorarbeit; VTIOEF
Dokumentennummer: T1 10 618
Signatur: 71 D 3


4. Titel: Untersuchungen zur Festigkeitsentwicklung und Reaktivität von Lignin-Phenol-Formaldehyd-Harzen

Autor(en): Rütze, Max
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [71 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die in der Arbeit untersuchten Lignine haben bei einem zehnprozentigen Phenolersatz keine Verschlechterung der Festigkeitseigenschaften des Leimes bewirkt. Die Lignine Organocell- 5, MEA und Organosolv-76 scheinen für diese Austauschrate besonders gut geeignet zu sein. Ihr Einsatz wird von dem PF-Leim nicht nur toleriert, sondern bewirkt darüber hinaus eine schnellere Aushärtung und höhere Endfestigkeiten. Für die Holzwerkstoffproduktion als Haupteinsatzgebiet der PF-Leime bedeutet eine schnellere Aushärtung, dass kürzere Presszeiten durch die Verwendung von Lignin-Phenol- Formaldehyd-Harzen ausreichen können. Die Viskosität der L/PF-Leime bei einer Substitutionsrate von 10% ist mit Ausnahme von Organosolv- 38i/PF (1.156 mPas) gegenüber der Viskosität des reinen PF-Leimes kaum verändert. Insgesamt bietet sich also ein Ersatz von 10% Phenol sowohl hinsichtlich der Kosten als auch bezüglich der Qualität des Leimes an.

L/PF-Harz; Automated Bonding Evaluation System (ABES); Differential Scanning Calorimetry (DSC); Viskosität; Festigkeitsentwicklung; Bachelorarbeit; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 10 619
Signatur: 71 D 4


5. Titel: Herkunft, Verbreitung und wirtschaftliche Bedeutung wichtiger Palmenarten

Autor(en): Jahns, T.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [37 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holzbiologie

Die den Palmen zugeschriebene Bedeutung in der Literatur wird von ihrem praktischen Nutzen mehr als übertroffen. Einige der über 3.800 bekannten Palmenarten bestimmen seit mehr als 6.000 Jahren sowohl das Landschaftsbild als auch den Alltag und die Kultur der indigenen Bevölkerung in jedem tropischen bzw. subtropischen Gebiet der Erde. So wäre das traditionelle Leben einiger nordafrikanischer Nomadenstämme ohne die mit Palmen bewachsenen Oasen wohl um einiges schwieriger zu meistern bzw. gänzlich unmöglich. Ähnliches gilt auch für Bewohner pazifischer Inseln, denen die Palme sowohl als Nahrungsmittel als auch als wichtiger Rohstoff für Kleidung, Boots- und Hüttenbau dient. - Die Wichtigkeit der Palmen geht jedoch mittlerweile über die traditionelle Nutzung durch die Einheimischen weit hinaus. Durch die weitergehende Kultivierung und die damit verbundene Ertragssteigerung in den letzten Jahrhunderten haben sich Palmen zu unverzichtbaren Rohstoffquellen für die Industriestaaten entwickelt. Ihre Produkte sind heute wohl in fast jedem Haushalt zu finden. - Ziel dieser Arbeit ist das Aufzeigen bedeutender Palmenarten, ihrer Herkunft und Verbreitung sowie der Verwendungsmöglichkeiten und wirtschaftlichen Bedeutung vom Beginn des Anbaus bis in die Gegenwart.

Palmen; Nutzpalmen; Dattelpalme (Phoenix); Kokospalme (Cocos nucifera); Ölpalme (Elaeis); Artbeschreibung; Vorkommen; Verwendungsbereiche; Nutzungsformen; Palmenprodukte; Plantagenwirtschaft; Bachelorarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 623
Signatur: 71 D 11


6. Titel: Mikroskopische Untersuchung an Wood-Plastic-Composites-Platten (WPC), hergestellt im Flachpressverfahren

Autor(en): Gösch, P.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [38 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Arbeit ist es, die Möglichkeiten (mit welchen Methoden) und Grenzen (Probleme und deren Lösungen) der Mikroskopie von WPC-Platten experimentell zu erkunden. Darüber hinaus sollen die Plattenstruktur der WPC auf mikroskopischer Ebene beobachtet und beschrieben werden. Anhand der angefertigten mikroskopischen Schnitte sollen die Auswirkungen der Vorbehandlung (Granulierung) und Plattenherstellung (Pressverfahren) aufgezeigt, dokumentiert und verglichen werden. - Die zentrale Fragestellung ist, welchen Einfluss haben die Dichte, die Spangröße und die verschiedenen Mischverfahren auf die mikroskopische Struktur der WPC-Platte. Die Ergebnisse und daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen einen Beitrag dazu leisten, die mechanischen Eigenschaften der WPC-Platte besser zu verstehen.

Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff; Kompositwerkstoff; Komposite; WPC-Platten; Herstellungsverfahren; Bachelorarbeit; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 10 624
Signatur: 71 D 9


7. Titel: Holzartenbestimmung und Eigenschaften neu eingeführter asiatischer Nutzhölzer

Autor(en): Stienen, T.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [40 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holzbiologie

Die Marktstudie wurde am Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI), Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, Hamburg erarbeitet. Als Grundlage dienten Gutachten zur Holzartenbestimmung, die im Auftrag eines Discounters (europaweites Vertriebsnetz) erstellt wurden. Die Holzarten der 338 Warenmuster wurden in dem Zeitraum vom 23.12.2004 bis 06.04.2009 bestimmt. Die Gutachten enthalten Produktbeschreibung, Untersuchungsbericht, Systematik und eine Prüfung gemäß der CITES-Regeln. Bei den Warenmustern handelt es sich um Kleinmöbel sowie Gebrauchs- und Haushaltsgegenstände wie Schneidebretter, Kleiderbügel, Tabletts, Rahmen und Griffe, für welche seit einigen Jahren bevorzugt asiatische Hölzer mit ähnlichen Eigenschaften verwendet werden. Trotz der weiten Importwege ergeben sich für die Discounter letztendlich geringere Einkaufspreise. So rücken einheimische europäische Hölzer für die Herstellung gleichartiger Artikel zunehmend in den Hintergrund. Die häufigsten 14 der zum Teil neu eingeführten Hölzer werden im Rahmen der Studie vorgestellt. Weiterhin wurden die Holzarten auf ihre Verwendungszwecke untersucht und nach diesen bewertet, um Verwendungszwecke und Marktentwicklungen abschätzen zu können.

Asiatische Importhölzer; Vorkommen; Verbreitungsgebiet; Holzbeschreibung; Holzeigenschaften; Rohdichte; E-Modul; Elastizität; Verwendungsmöglichkeiten; Ailanthus; Canarium; Castanopsis; Cinnamonum; Litsea; Ctenolophon parvifolius; Cunninghamia lanceolota; C. unicanaliculata; Eucalyptus grandis; E. saligna; Gmelina arborea; Hevea brasiliensis; Liquidambar formosa; L. styraciflua; Lithocarpus; Paulownia tomentosa; Schima wallichii; Holzprodukte Bachelorarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 625
Signatur: 71 D 8


8. Titel: Nutzung von Rindenphenolen

Autor(en): Stein, J.D.B.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [67 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Verwendung von Rinden beschränkt sich bis heute hauptsächlich auf die Nutzung als Rindenmulch bzw. Rindenkompost im Garten- und Landschaftsbau oder als Energieträger für Verbrennung in holzverarbeitenden Betrieben. - Eine Betrachtung weiterer Optionen der Nutzung von Rinde ist durchaus sinnvoll, wenn man berücksichtigt, dass sie etwa 10-12% des Baumstammes ausmacht und vielseitige Verwendungsmöglichkeiten bietet. - Es ist bekannt, dass die Rindenzellen verschiedene Stoffe enthalten, die von Bedeutung sind für technische Anwendungen. Vor allem Gerbstoffe, Harze, Terpene und Phenole sowie pharmazeutische Inhaltsstoffe und Zubereitungen als Gewürze habe ihre Bedeutung in industriellem Maßstab. - Diese Arbeit führt mit einer Übersicht über Phenole und deren Klassifizierung in das Thema ein. Die Synopse benennt verschiedene Verfahren der Extraktion zur Anwendung im großtechnischen Maßstab und gibt die vorgefundene Auswahl an technischen Anwendungen von phenolischen Rindenextrakten wieder. - Die durchgeführte Recherche umfasst erreichbare Literatur aus lokalen Beständen und aus Literaturdatenbanken und von Websites im Internet.

Phenole; Extraktion Rinde; Extraktionsverfahren; technische Verwendung; Tanninleime; Klebstoffe; Phenolcarbonsäure; Proanthocyanidine; Anthranoide; Bachelorarbeit; VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 10 626
Signatur: 71 D 7


9. Titel: Brennstoffversorgung in der Gemeinde Ngarenanyuki (Nord- Tansania) - Analyse von Ressourcen-Nutzungskonflikten

Autor(en): Pahlow, L.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [68 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Arbeit hat das Ziel, bestehende und potentielle Konflikte um natürliche Ressourcen in der Gemeinde Ngarenanyuki in Nord- Tansania zu analysieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den holzbasierten Energieressourcen, deren Märkten, Quellen und Verbrauchsarten. Diese sollen durch primäre Datenerhebungen qualitativ und quantitativ bewertet werden. (nicht ausleihbar)

Brennholznutzung; Holzenergie; Haushaltsbefragung; Interviews; Konfliktpotenziale; Problemfelder; Brennholzverwendung; Kochen; Holzkohle; Feuerholz; Lagerhaltung; Bachelorarbeit; VTIWFW
Dokumentennummer: T1 10 627
Signatur: 71 D 10


10. Titel: Einfluss der Konjunkturprogramme auf die Holznachfrage

Autor(en): Feilke, T.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [68 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Immobilienkrise, die im Frühsommer 2007 in den Vereinigten Staaten begann, löste eine weltweite Wirtschaftskrise aus. Auf die Krise reagierten viele Regierungen mit konjunkturfördernden Maßnahmen, so auch die deutsche. - Ziel der Arbeit ist es, die einzelnen Konjunkturprogramme der Bundesregierung systematisch zu erfassen, um dann eine Aussage treffen zu können, inwieweit sie Einfluss auf die Holznachfrage in Deutschland haben. - Um den Einfluss der Konjunkturprogramme auf die Holznachfrage einschätzen zu können, ist es notwendig, auf Konjunktur und Konjunkturpolitik einzugehen. In Grundzügen soll dazu erklärt werden, was Konjunktur ist und wie sich konjunkturelle Schwankungen vollziehen. Im Anschluss daran erfolgt eine Darstellung der wirtschaftspolitischen Ziele, in der auch auf die teilweisen komplementären Eigenschaften eingegangen werden soll. Zum Abschluss dieses Teils sollen nachfrageseitige Konjunkturprogramme in der Geschichte Deutschlands bewertet werden, um den Einfluss der jetzigen Programme besser abschätzen zu können. - Im zweiten Abschnitt werden diejenigen Programme dargestellt, die direkt einen Einfluss auf die Bauwirtschaft und damit auf die Holznachfrage haben. - Der letzte Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss der Konjunkturprogramme auf die Holznachfrage in Deutschland, in dem am Beispiel Baden-Württemberg der zusätzliche Holzbedarf ermittelt wird.

Konjunkturentwicklung; Keynesianische Konjunkturtheorie; Monetarismus; Konjunkturprogramm; Arbeitsplatzprogramm; Bau und Verkehr; Einfluss auf Holznachfrage; Holzverbrauch; Bachelorarbeit; VTIOEF
Dokumentennummer: T1 10 628
Signatur: 71 D 6


11. Titel: Herkunft und wirtschaftliche Bedeutung pharmazeutischer NTFPs

Autor(en): Becker, V.K.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [40 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holzbiologie

Die Arbeit entstand mit dem Ziel, einen Einblick in die Thematik des Handels von pharmazeutischen Nichtholzprodukten zu vermitteln. Durch einen allgemeinen Teil, der sich mit dem Vorkommen von NHPs weltweit befasst, soll ein erster Eindruck für die wirtschaftliche Bedeutung dieser Produkte gegeben werden. Gerade durch die Zunahme der wirtschaftlichen Bedeutung dieser Güter in den letzten Jahren weist die Arbeit einen hohen Grad an Aktualität auf. Ein ebenfalls stets aktuelles Thema, die Entwicklungsländer, wird in Verbindung mit pharmazeutischen NHPs gebracht. Man kommt zu dem Resultat, dass ausschließlich ein kontrollierter und nachhaltiger Anbau eine langfristige Möglichkeit zu einem Aufschwung in diesem Sektor bietet. Unterstützt werden diese Ziele von repräsentativen Verbänden und Organisationen der Industrieländer, die Hilfe in Form von Wissen und Geldern anbieten. Letztlich wird das Aspirin als Beispiel für die Entwicklung eines Naturheilmittels aus der Rinde des Weidenbaums zum weltweiten Schmerzmittel vorgestellt.

Forstliche Nichtholzprodukte; Weltmarkt; Heilpflanzen; Arzneipflanzen; Phytotherapeutikum; Echinacea purpurea; Harpagophytum procumbens; Cinchona; Aspirin; Handel; Weide; Bachelorarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 629
Signatur: 71 D 5


12. Titel: Planung und Kalkulation von Sanierungs-, An- und Umbauaufträgen - T.1: Allgemeine Informationen über den rechtlichen Rahmen, die Fördermittelgewährung, die Planungsphase / T.2: Haus Appenweier - Planung und Kostenkalkulation der auszuführenden Leistu

Autor(en): Beck, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [159 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Zentrale Aufgabe der internationalen Klimaschutzbemühungen ist die Reduzierung der Treibhausgase. Das Kyoto-Protokoll steht für die Festlegung verbindlicher Reduktionszahlen. Auch Deutschland hat sich verpflichtet, seinen C02-Ausstoß bis zum Jahr 2012 zu senken. Im Vergleich zum Referenzjahr 1990 sollen die Emissionen um 21% reduziert werden. Das europaweite politische Konzept setzt in diesem Zusammenhang große Hoffnung in die Erhöhung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden. In Deutschland stellt das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) die Umsetzung der europäischen Richtlinien in nationales Recht dar; die Energieeinsparverordnung (EnEV), als entsprechende Rechtsverordnung, konkretisiert energetische Mindestanforderungen an den baulichen Wärmeschutz (Transmissionswärmeverlust) und an die Anlagetechnik (Jahres- Primärenergiebedarf). Sie gelten für Neubauten, Modernisierungen, Sanierungs-, Umbau-, und Erweiterungsmaßnahmen. - Gerade durch das energetische Sanieren können die Treibhausgas-Emissionen reduziert werden, da ein energetisch ineffizientes Objekt gegen eine energiesparendere Variante ersetzt wird. Im Gegensatz dazu wirkt sich die Erstellung eines Neubaus nur dann positiv auf den Schadstoffaustausch aus, wenn das vorher genutzte Bestandsobjekt nicht durch ein neues Mietverhältnis weiter genutzt wird. - Bevor bauliche Maßnahmen ergriffen werden, gilt es bei der Planung Zielkonflikte rechtzeitig zu erkennen und eine individuell auf den Kunden zugeschnittene Lösungsvariante auszuarbeiten. Variationsmöglichkeiten beim baulichen Wärmeschutz bei der Zusammensetzung der Anlagetechnik und bei der Wahl des Förderprogramms bietet Spielraum für mehrere gute Lösungen. Die dargestellte Vorgehensweise beim Haus Appenweier beschreibt nur eine davon.

Holzbau; Sanierungsarbeiten; Anbauarbeiten; Umbauarbeiten; Bauplanung; Baukalkulation; Baurecht; Energierecht; Subventionen; Fallstudie; Diplomarbeit; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 10 630
Signatur: 71 D 12


13. Titel: Auswirkung von Salzstress auf die Holzbildung verschiedener Pappelarten

Autor(en): Glukhykh, L.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [53 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holzbiologie

Die Bachelorarbeit hatte zum Ziel, in der Holzstruktur sowie im Ligningehalt nach der Einwirkung von Salzstress in Form von NaCl auf die Arten P. x canescens und P. euphratica lichtmikroskopisch und UV- spektroskopisch aufzuzeigen und die gewonnenen Ergebnisse zu analysieren und zu diskutieren. Trotz des Vorkommens der P. euphratica in ariden und semi-ariden Regionen mit hoher Verdunstungsrate, Sonneneinstrahlung, geringer Niederschlagsmenge, Salzstress und sandreichen Winden vermag diese Spezies zu gedeihen. - Insbesondere aufgrund genetischer Anpassungsfähigkeit an die rauen Umweltbedingungen wurde diese Baumart Gegenstand zahlreicher Untersuchungen.

Pappelarten; Pappelholz; Salzbelastung; Makroskopie; UV-Spektroskopie; topochemische Holzanalyse; Bachelorarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 1602
Signatur: 71 D 36


14. Titel: Research on the influence of preheating and refining parameters on the fibre quality and on physical-mechanical properties of industrially manufactured HPL

Autor(en): Thome, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [107 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

The work was based on a cooperation project between Trespa International BV, Weert, Netherlands, and the Department of Wood Science of the University of Hamburg, Germany. It was initiated in order find possibilities to optimize the defibration process and related process parameters regarding the fibre quality in/of the Dry Forming process.- The most important aspect was the reduction of shives (coarse splinter-like fibre bundles) and fines (fibre fragments, dust particles) in the produced fibre material. Shives can become visible as oblong or point-shaped clarifications in the normally evenly black coloured HPL core. This constitutes a problem, for aesthetic reasons, particularly if the panels are cut or milled for interior applications such as furniture in the manufacturing industry. Large quantities of fines, which are generated primarily in the refining process, lead to a contamination of the pneumatic system and the machine parts within the area of the mat forming and hot pressing. This Leads to high production downtimes and additional manpower requirements due to weekly necessary equipment cleaning measures. Fines furthermore agglomerate in the Pendistor forming head and fall down accidentally on the strewn fibre mat. This leads to density variations and unwanted discolorations on the surface of the panel after pressing increasing the number of rejected panels. (nicht ausleihbar)

Wärmevorbehandlung; Refining Parameter; Hochdruck-Laminat; industrielle Produktion; physikalische Eigenschaften; chemische Eigenschaften; Faserqualität; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 09 762
Signatur: 70 D 6


15. Titel: Entwicklung eines Kalibriermodells mit Hilfe multivariater Methoden zur Optimierung der Prozesskontrolle bei Neutralsulfit- Aufschlüssen von Fichte (Picea abies L.)

Autor(en): Heuer, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [110 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

An der Universität Hamburg/Johann Heinrich von Thünen-Institut wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Voith Paper ein Verfahren zur Herstellung eines Hochausbeutezellstoffs auf der Basis des Neutralsulfit-Verfahrens entwickelt. Ziel dieses sogenannten Hybrid- Fiber-Verfahrens ist es, den Vorteil hoher Ausbeuten von Holzstoffen und den geringen Bedarf an Defibrierungsenergie bei Vollzellstoffen und den guten Festigkeitseigenschaften zu vereinen und bezüglich ihres Zusammenwirkens zu optimieren. (nicht ausleihbar)

Sulfitzellstoff; Fichtenzellstoff; Holzaufschluss-Verfahren; Neutral-Sulfit Kochungen; Ablaugen; Kalibriermodell; Eignung zur Prozesskontrolle; VTIHTBC
Dokumentennummer: T7 09 763
Signatur: 70 D 11


16. Titel: Untersuchungen zur Dauerhaftigkeit und Wasseraufnahme von kommerziellen Wood-Plastic Composites

Autor(en): Jungclaus, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [103 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Rahmen der Diplomarbeit wurden Untersuchungen an einem neu entwickelten WPC-Material durchgeführt. Diese beinhalteten Untersuchungen zum Feuchtigkeitsaufnahmeverlauf, zur biologischen Dauerhaftigkeit gegen Basidiomycetenbefall und zu den Auswirkungen beider auf die mechanische Festigkeit. - Die Untersuchungen wurden alle in Anlehnung an die WPC-Vornorm DIN CEN/TS 15534:2007 (D) durchgeführt. Alle Tests wurden vergleichend mit einem als hochwertig angesehenen Wettbewerbsprodukt durchgeführt. Die Untersuchungen haben alle im Prüffeld der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft in Hamburg (heute vTI) stattgefunden. - Die Untersuchungen zur Feuchtigkeitsaufnahme wurden in fünf verschiedenen Umgebungsbedingungen (drei Luftklimata und zwei Wasserlagerungen bei unterschiedlicher Temperatur) durchgeführt. Im Rahmen der Tests zum Feuchtigkeitsaufnahmeverlauf wurde nicht nur der Verlauf, sondern auch die damit einhergehende Veränderung der Prüfkörperdimension gemessen. (nicht ausleihbar bis 13.11.2013)

Holz-Kunststoff-Komposite; Verbundwerkstoff; Kompositwerkstoff WPC; biologische Dauerhaftigkeit; Pilzresistenz; Feuchtigkeitsaufnahme; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 09 764
Signatur: 70 D 7


17. Titel: Optimierung von RNA-Extraktion und cDNA-Synthese aus Quercus robur

Autor(en): Brügmann, T.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [76 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Forstgenetik

Das Blattgewebe der Stieleiche Quercus robur enthält besonders viele Polyphenole (vor allem Tannine). Die RNA-Extraktion aus den stark phenolhaltigen Blättern erfordert ein spezielles Protokoll, da sonst die phenolischen Substanzen während der RNA-Extraktion an die Nukleinsäuren binden und diese somit für die weitere Verarbeitung unbrauchbar machen können. - Es wurden verschiedene Methoden zur RNA- Extraktion und cDNA-Synthese ausprobiert, teilweise auch modifiziert. Nach Boom et al. (1990), modifiziert von Hahn (2005), ließ sich aus Blattgewebe von Q. robur qualitativ hochwertige RNA isolieren. Aus der RNA konnten dann nach dem, vom Autor modifizierten, "Bochum- Protokoll" große Mengen cDNA synthetisiert werden. Die RNA- Extraktion basiert auf der Fähigkeit der Nukleinsäuren, in Gegenwart von chaotropen Substanzen an Silica-Partikel zu binden. Um die Gesamt-RNA in cDNA umzuschreiben, wurde ein Protokoll zur Reversen Transkription mit Random Hexamer Primern verwendet, da keine spezifischen Primer genutzt werden konnten. - Kommerzielle Kits zur RNA-Extraktion und cDNA-Synthese brachten keine befriedigenden Ergebnisse.

Stieleiche RNS-Extraktion Ribonukleinsäure cDNS-Synthese Gentechnik Forstgenetik; Bachelorarbeit VTIFG
Dokumentennummer: T1 09 1354
Signatur: 70 D 17


18. Titel: Adaptation of tropical pine plantation forestry to climate change

Autor(en): Leibing, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [108 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Weltforstwirtschaft

Pinus patula and Pinus tecunumanii, two pines native from Mexico and Central America are important plantation species for the forestry sector in the (sub)tropics. In the last decades members of the International Tree Conservation and Domestication Program (CAMCORE), North Carolina State University, have established large multi site provenance trials for these pine species. The data provide valuable information about species and provenance choice for plantation establishment in many regions with different climates. However, since climate is changing rapidly, it might become increasingly difficult to choose the right species and provenance to plant. The aim of the study is to review the impacts of climate change on forest resources and later develop a decision support model that tests the suitability of seed material under changing climate of two P. patula varieties, P. patula var. patula and P. patula var. longipedunculata, and two P. tecunumanii ecotypes (highland and lowland). For each variety and ecotype, a site growth model was developed that statistically relates growth with environmental factors and couples the predictions to the average 2020 climate prediction of four general circulation models. Three developed models were significant and robust. Provenances of P. tecunumanii from lowland areas in Central America are expected to be most productive in 2020 because of their promising performance under rather hot and wet climates. The results also show that in some regions the most suitable planting material today is not necessarily the most suitable in 2020, around the time of harvesting.

Tropische Kiefernplantage Tropenwaldplantage Plantagenforstwirtschaft Adaption Klimawandel globale Erwärmung VTIWFW Diplomarbeit
Dokumentennummer: T1 09 1361
Signatur: 70 D 19


19. Titel: Gefährdung der westlichen Wälder Nord-Amerikas durch den Mountain Pine Beetle - Ursachen, Ausmaß, Folgen, Szenarien

Autor(en): Laleicke, P.F.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [42 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Weltforstwirtschaft

Der Bergkiefernkäfer (Dendroctonus ponderosae) ist der Hauptdarsteller in einer der größten Borkenkäferkalamitäten der heutigen Zeit. Beschränkt auf die kanadischen Provinzen Alberta und British Columbia, befällt der Käfer die Drehkiefernwälder und bewirkt ein großflächiges Absterben der bestandsbildenden Baumart. Forstpolitische Maßnahmen, besonders in Form einer intensiven Waldbrandbekämpfung, haben zu einer Akkumulation von Verbreitungspotential auf Seiten des Bergkiefernkäfers geführt, die sich in diesem störungsgesteuerten Ökosystem entladen. Zusätzlich milde Wintertemperaturen und heiße, trockene Sommer haben einen positiven Einfluss auf die Gradation des Bergkiefernkäfers ausgeübt. Im Mittelpunkt des befallenen Ökosystems steht die Drehkiefer, deren Sukzession sich an der Abfolge von Waldbränden und Bergkiefernkäferbefällen orientiert. Nur eine natürliche Abfolge der Störfaktoren sichert das Überleben der Drehkiefer und erhält natürliche Grenzen, die Waldbrände und Bergkiefernkäfer beschränken. Die Altersstruktur der Bestände spielt dabei eine entscheidende Rolle. Ein vollständiges Verständnis der sukzessiven Abläufe im betroffenen Ökosystem ist die Grundlage zur Entwicklung von Maßnahmen zur Eindämmung der Kalamität. Von der Rekonstruktion der Befallsverläufe in den letzten Jahrhunderten, bis zur satellitengestützten Texturerfassung reicht die Palette der Möglichkeiten, den Lebensraum der Drehkiefer und des Bergkiefernkäfers zu erforschen. Die Herkunft und die zeitliche Veränderung der Schichten im Bestand werden dabei genauso berücksichtigt, wie die Auswirkungen der Kalamität auf die Tierwelt im Ökosystem. Aus den Resultaten der Untersuchungen abgeleitete Maßnahmen müssen das Ziel haben, das Ökosystem wieder in seinem natürlichen Gleichgewicht zu stärken, zeitgleich aber auch dem Menschen eine Möglichkeit geben, den Wald wirtschaftlich zu nutzen.

Kanada Borkenkäferkalamität biologische Entwicklung natürliche Feinde Wirtsbäume Pinus contorta; wirtschaftliche Bedeutung ökologische Folgen Bekämpfungsmaßnahmen VTIWFW Bachelorarbeit
Dokumentennummer: T1 09 1393
Signatur: 70 D 18


20. Titel: Potential und Grenzen des interkontinentalen Holzpelletshandels

Autor(en): Bossen, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [vp.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Nutzung von Biomasse wirft technische und logistische Probleme auf. Ähnlich wie bei fossilen Energieträgern ist das Potential global unterschiedlich verteilt. Angebot und Nachfrage zusammenzuführen ist für Biomasse allerdings ungleich schwerer, denn aufgrund der niedrigeren Energiedichte ist der Transport weniger wirtschaftlich. - Die Verdichtung von Biomasse bietet den Vorteil, dass die Energiedichte erhöht und damit auch ein Langstreckentransport wirtschaftlich möglich gemacht wird. Eine besondere Form dieser Verdichtung ist die Pelletierung von Holz. Tatsächlich werden heute Holzpellets mit LKW, Bahn und Schiffen über tausende von Kilometern und zwischen Kontinenten gehandelt. - Die Diplomarbeit untersucht diesen Handel im Hinblick auf Ökonomie, Ökologie und politische Zielsetzungen und versucht darüber hinaus aus den Ergebnissen Entwicklungsprognosen und Handlungsempfehlungen abzuleiten. (nicht ausleihbar)

Holzpellets; Pellethandel; europäischer Pelletmarkt; nationale Pelletmärkte; Exportländer; Pellettransport; Ökobilanz; Kostenanalyse; SWOT-Analyse; VTIWFW
Dokumentennummer: T1 09 1535
Signatur: 70 D 20


21. Titel: Physikalische und technologische Eigenschaften von Acacia mangium Willd. unterschiedlicher Plantagenstandorte

Autor(en): Werblow, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [127 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Holzplantagen gewinnen weltweit jährlich an Fläche und Bedeutung. Sie stellen einen wichtigen Faktor für die Rohholzgewinnung aber auch für den Umweltschutz dar. Grundlage der Plantagenwirtschaft sind schnellwachsende Baumarten, die einen gewissen Standard an Quantität und Qualität sichern sollen. Seit Ende der 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts kommt mit Acacia mangium Willd. ein potenzieller Kandidat zur großflächigen Bewirtschaftung solcher Flächen auf den Plan. Die Literatur- und Erfahrungswerte mit dieser, auf diesem Gebiet recht jungen Baumart sind bislang noch spärlich. Diese Arbeit untersucht 5 verschiedene Provenienzen aus dem nordbrasilianischen Roraima hinsichtlich ihrer physikalischen und technologischen Eigenschaften. Es erfolgt eine Übersicht der wichtigsten Grunddaten zu dieser Baumart, den charakteristischen Merkmalen der Holzart, sowie den Bodentypen, die als Auswahlkriterium der Sortimente herangezogen wurden. Alle Abläufe von der Auswahl der 60 zu prüfenden Individuen, deren Ernte, Einschnitt und Trocknung, dem Transport nach Hamburg und den dortigen Prüfungen bis hin zu den Ergebnissen und deren Auswertung sind Gegenstand des Berichtes.

Akazienholz Tropenholzplantagen unterschiedliche Standorte Holzeigenschaften Rohdichte Biegefestigkeit Bruchschlagarbeit Quellverhalten Schwindverhalten Extraktstoffe Inhaltsstoffe Verarbeitung Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 09 1536
Signatur: 70 D 21


22. Titel: Energetische Holzverwendung in Kohlekraftwerken, Zementwerken und Müllverbrennungsanlagen - Erfassung der Grundgesamtheit und Erhebungskonzept

Autor(en): Bleeck, O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [73 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Seit dem 01. Juni 2005 dürfen keine unbehandelten Abfälle auf Deponien abgelagert werden. Diese geänderte Rahmenbedingung förderte den wachsenden Bereich der Herstellung von Ersatzbrennstoffen. Eine Ablagerung von nicht vorbehandelten Abfällen führte fortan zu einer Entwicklung, den vorhandenen Energiegehalt möglichst effizient energetisch zu verwerten. So kommen zum einen die stoffliche Verwertung, bei der der Stoff wieder verwertet wird und zum anderen die werkstoffliche Verwertung, also die energetische Verwertung in Betracht. - Angesichts des weltweit steigenden Energieverbrauchs müssen in den Industrieländern die Techniken entwickelt werden, die eine möglichst sinnvolle Energienutzung ermöglichen. Das gilt für die Entwicklung zukunftsweisender Technologien in den Bereichen der Kohlekraftwerke, der Zementwerke und ebenso bei den Müllverbrennungsanlagen. - Im Rahmen der Arbeit soll eine Grundgesamtheit über die energetische Holzverwendung in deutschen Kohlekraftwerken, Zementwerken und Müllverbrennungsanlagen erfasst werden. Das Ziel ist die Erstellung eines Fragebogens jeweils zu den drei Themenbereichen, um aktuelle und detaillierte Informationen zu erhalten.

Holzenergie energetische Holzverwertung gesetzliche Grundlagen Kohlekraftwerk Zementwerk Müllverbrennungsanlage Fragebogenerstellung Diplomarbeit VTIOEF
Dokumentennummer: T1 09 1537
Signatur: 70 D 22


23. Titel: Untersuchung der Eigenschaften von neuartigen Plattenwerkstoffen auf Basis von Bambus im Hinblick auf den Einsatz im Automotivebereich

Autor(en): Schülke, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [131 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Basierend auf der Erforschung der biologischen Charakteristika, wie Makrostruktur und Textur, sowie den physikalischen, mechanischen und chemischen Eigenschaften, ist die industrielle Verwendung von Bambus in Südost-Asien besonders weit vorangetrieben worden. Der starke Anstieg der Holznutzung und der Rückgang von Quantität und Qualität der Holzvorräte weltweit tragen dazu wesentlich bei. Als Konsequenz der Rohstoffverknappung konzentrierte sich die Suche nach einem preiswerten Substitut für das traditionell verwendete Holz auf einen schnell nachwachsenden Rohstoff. Bambus ist dafür auf Grund seiner kurzen Umtriebszeiten von 3-5 Jahren und seiner physikalischen Eigenschaften grundsätzlich geeignet. Die Faserverbundstruktur des Bambus, welche Leichtbau mit hoher Festigkeit und Elastizität verbindet, birgt ein hohes Potential für technische Anwendungen, wie z.B. für den Einsatz im Automotivebereich. Im Rahmen der Arbeit wurden die charakteristischen Eigenschaften eines neuen Bambus- basierten Plattenwerkstoffes mit den Zielsetzungen Charakterisierung der Bambus-basierten Platten, Vergleich mit konventionellen Sperrholzplatten untersucht. Im Focus standen die Platten mit Nenndicken ND von 30 mm. Vergleichend wurden Sperrholzplatten (ND 30 mm) getestet. Die Platten wurden neben den physikalischen Eigenschaftsuntersuchungen auf den Gehalt gesundheitsgefährdender Chemikalien und der Beständigkeit gegen holzzerstörende Basidiomyceten sowie die Pufferkapazität des Rohstoffes Bambus untersucht. Die Arbeit zeigt, dass die in der Arbeit untersuchten Bambusplatten für Bodenplatten unter Extrembedingungen, wie sie beim Überrollen durch Schwerlastfahrzeuge auftreten, noch nicht ausgereift sind. (nicht ausleihbar bis 21. September 2014)

Holzwerkstoffe; Bambusplatten; physikalische Eigenschaften; Dimensionsstabilität; Emissionswertbestimmung; Dauerhaftigkeit; Pilzresistenz; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 09 1538
Signatur: 70 D 23


24. Titel: Untersuchung zur Eignung von thermographischen Verfahren zur Erkennung von Delaminationen bei der Holzwerkstoffherstellung

Autor(en): Wischnewski, N.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [144 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Arbeit war es zu untersuchen, ob es möglich ist mithilfe von Thermographie-Verfahren, Delaminationen in der Holzwerkstoffherstellung zu erkennen. Die Untersuchungen waren in einen Labor- und einen Industrieteil untergliedert. Die Erstellung dieser Arbeit erfolgte in Zusammenarbeit mit zwei Industriepartnern. Die Firma Fagus-GreCon Greten GmbH und Co. KG stellte das Thema der Arbeit. Im Werk des Standortes Meppen der Glunz AG konnte der Einsatz einer Thermographie-Kamera im Produktionsprozess realisiert werden. (nicht ausleihbar)

Holzwerkstoffproduktion; Delamination; Thermographie-Verfahren; Industrieversuche; Herstellungsprozess; Presssteuerung; Entstehungsort; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 09 1539
Signatur: 70 D 24


25. Titel: Einschnittplanung in Nadelholzsägewerken - Eine Einschnittsimulation

Autor(en): Weber Kunstmann, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [107 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Das Ziel der Arbeit war die Konstruktion eines zeitdiskreten Simulationsmodells mit integrierter Schnittbildberechnung zur Abbildung einer modernen Sägewerkslinie. Hierbei stand die möglichst realitätsgetreue Nachbildung der Ressource Rundholz im Vordergrund, wodurch die Nachbildung einer Seitenwarenoptimierung möglich wurde. Zudem sollte die Schnittbildberechnung das freie Variieren von Einschnittparametern ermöglichen. (nicht ausleihbar bis 28.09.2014)

Nadelschnittholzproduktion; Rundholzeinschnitt; Nadelholzsägewerk; Simulation; Prozessabläufe; Modellbildung; Modellaufbau; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 09 1540
Signatur: 70 D 25


26. Titel: Parica (Schizolobium amazonicum) und Embauba (Cecropia sp.) als neue Rohstoffe für Spanplatten

Autor(en): Zeller, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [135 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Even in these times of the world financial crisis - which are about to change orders and relationships within the world market - sustainable resource management will gain more importance. For forest products, fast growing forest plantations are an option which has proved successful. The study focusses Brazil, a country with huge potential for such forest plantation projects. - As new projects arise, new species become considered for reforestation projects as well. In the scope of this work, two potential new species for plantation projects in northern Brazil were evaluated for their feasibility in particleboard production. - Twelve lab particleboards were manufactured of parica (Schizolobium amazonicum), embauba (Cecropia sp.) and loblolly pine (Pinus taeda) particles. Parica and embauba boards were produced in single-species and mixed-species processes, while the pine boards were manufactured as a reference. An UF-resin was used with a resination degree of 10%. The 15 mm single-layer particleboards were pressed in a laboratory hot-press at a temperature of 160 degrees C for 8 min.

Spanplattenherstellung Rohstoffe Laubholz Tropenholz Parica Embauba Laborspanplatten Platteneigenschaften Holzwerkstoffe Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 10 34
Signatur: 70 D 27


27. Titel: Aufkommen und Verwendung von Rinde

Autor(en): Glaser, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [72 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Diplomarbeit zum Thema "Aufkommen und Verwendung von Rinde" wurde am Ordinariat für Weltforstwirtschaft, Arbeitsbereich Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft der Universität Hamburg im Rahmen des vom Holzabsatzfonds (HAF) und dem Verband Deutscher Papierfabriken (VDP) geförderten Projektes "Standorte der Holzwirtschaft" erstellt. - Die Untersuchungsschwerpunkte der Arbeit waren hierbei die Ermittlung des Rindenaufkommens 2007 im Forst und den unterschiedlichen Branchen der Holzindustrie, die Bestimmung der weiteren Verwendung der angefallenen Rindenmengen sowie eine Strukturanalyse der Rinden verarbeitenden Industrie 2008.

Forstliches Nebenerzeugnis; Baumrinde Rindenaufkommen Waldentrindung Werksentrindung Rindenverwendung Rinden verarbeitende Industrie Abnehmerstruktur Diplomarbeit VTIOEF
Dokumentennummer: T1 10 35
Signatur: 70 D 26


28. Titel: Dokumentation des Holzinsektenbefalls in und an den Gebäuden des Museumsdorfes Hösseringen

Autor(en): Rauh, A.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [79 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holzbiologie

Für ein Freilichtmuseum wie das Museumsdorf Hösseringen in der Lüneburger Heide sind der Erhalt und die Pflege der Häuser ein sehr wichtiges Ziel. Vernachlässigt man dieses, könnte das Museumsdorf vermutlich nicht lange bestehen, da ohne die teils hunderte von Jahren alten Häuser der Betrieb eines Freilichtmuseums nicht möglich wäre. - In der Arbeit wird sich mit der Gefährdung der Häuser durch holzzerstörende Insekten beschäftigt. Konkret bedeutet dies, dass jedes Gebäude des Museumsdorfes Hösseringen im Rahmen der Integrierten Schädlingsbekämpfung nach dem Vorbild des WFM Detmold begutachtet und die Schäden dokumentiert wurden.

Freilichtmuseum Museumsort Hösseringen Museumsgebäude Befallssituation Bachelorarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 36
Signatur: 70 D 32


29. Titel: Terrassendielen aus Polarkiefer (Pinus sylvestris L.) - Untersuchungen zur Prognose der Markteinführung von Terrassendielen aus Polarkiefer unter besonderer Berücksichtigung des Sägewerkes AB Krekula und Lauri Sag, Schweden

Autor(en): Hansen, G.J.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [72 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Mit der Untersuchung wird eine Prognose für die Chance einer Markteinführung von "Terrassendielen aus Polarkiefer" des Sägewerkes AB Krekula und Lauri Sag, Schweden, abgegeben. - Der Prognose-Entscheidung wird eine Analyse des betreffenden Marktsegments basierend auf der ökonomischen Definition des Marktes als Ort des Zusammentreffens von Angebot und Nachfrage nach einem Gut vorangestellt. - Die Marktanalyse beginnt mit der Beschreibung und Untersuchung des spezifischen Guts "Terrassendielen aus Polarkiefer". Durch das Produkt "Terrassendielen aus Polarkiefer" wird das zu untersuchende Marktsegment definiert. Hierzu wird das Holz der Polarkiefer (Pinus sylvestris L.) bezüglich der natürlichen Dauerhaftigkeit, der Rohdichte, des Biege- Elastizitätsmoduls, der Biegefestigkeit, der Brinell-Härte und des Quell- und Schwindverhaltens beschrieben. - Anschließend erfolgt die Untersuchung der Angebotsseite unter Berücksichtigung der Produktions- und Rohstoffbedingungen des Sägewerkes AB Krekula und Lauri Sag.(nicht ausleihbar bis 14.09.2014)

Terrassendielen; Holzdielen; Kiefernholz; Polarkiefer; Skandinavien; Marktanalyse; Nachfrage; Angebot; Holzeigenschaften; Dieleneigenschaften; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 10 37
Signatur: 70 D 31


30. Titel: Messung der pH-Werte von Nutzhölzern

Autor(en): Reinsch, S.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [31 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holzbiologie

Der pH-Wert im Allgemeinen stellt dar, wie sauer oder basisch eine Lösung ist. Chemisch ausgedrückt handelt es sich um den "negativen dekadischen Logarithmus der H3O+-Konzentration" (Internetquelle: www.chemienet.info/r). Da Holz jedoch keine Lösung und keine Flüssigkeit ist, muss es, um den pH-Wert ermitteln zu können, in eine solche gebracht werden. Die unterschiedlichen im Holz vorkommenden Inhaltsstoffe bestimmen dessen pH-Wert. Meist sind es verschiedene Stoffgruppen, welche sich auch holzarten-, jahreszeiten- und standortabhängig unterscheiden. Die Lösung dieser Stoffe ist sehr arbeitsaufwändig und somit kostenintensiv, daher wird nach Methoden gesucht, den pH-Wert auch einfach bestimmen zu können ohne den Rohstoff zum Teil zerstören zu müssen. Mit Hilfe einer Oberflächenelektrode kann zerstörungsfrei gemessen werden, wenn sich, durch ein geeignetes Verfahren, genug Inhaltsstoffe lösen lassen.

Nutzholzarten Nutzhölzer pH-Wert Holzoberflächen Holz-Suspensionen Bachelorarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 38
Signatur: 70 D 30


31. Titel: Holzschutzmittel nach Einführung der Biozidprodukte-Richtlinie in der Gebrauchsklasse 4 - Entwicklung und derzeitiger Stand der Gesetzgebung und Normung in Europa mit vertiefendem Blick auf Deutschland

Autor(en): Ahl, H.H.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [46 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holzbiologie

In der Bachelor-Arbeit wird der Status quo der gesetzlichen Regelungen und der Normen für den Holzschutz in Europa dargelegt und deren Auswirkungen auf die deutsche Holzschutzmittelbranche beschrieben. Vor allem die Richtlinie 98/8/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Februar 1998 über das Inverkehrbringen von Biozid-Produkten schuf neue Bedingungen für die Zulassung von neuen und die Weiterverwendung von alten Wirkstoffen. - Vorrangiges Ziel dieser Richtlinie ist es, mit Hilfe der Gesetzgebung in der EU einen harmonisierten Markt zu schaffen, an dem alle Unternehmen der verschiedenen Mitgliedstaaten unter gleichen Voraussetzungen teilhaben können. - Um dies zu erreichen, müssen auch die bestehenden Normen des CEN und der nationalen Normungsinstitute beachtet werden. Daher werden in der Arbeit die einschlägigen Prüf- und Anwendungsnormen für Holzschutzmittel in der Gebrauchsklasse 4 beschrieben. Zum Ende wird ein Ausblick gegeben, wie zukünftige Entwicklungen auf dem Gebiet des chemischen Holzschutzes aussehen könnten und was die Gesetzgebung dafür tun müsste, liegt doch die Hauptlast der Forschung in Deutschland bei mittelständischen Unternehmen.

Biozide Richtlinie chemischer Holzschutz Richtlinie 98/8/EG Normung Gebrauchsklassen Gefährdungsklassen Prüfnormen Wirkstoffsituation Bachelorarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 39
Signatur: 70 D 29


32. Titel: Laubholz(Buche)hochausbeutezellstoffe nach dem Magnefitverfahren

Autor(en): Steffen, F.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [88 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Verwendung von Sulfitzellstoffen für die Papierproduktion ist aufgrund ihrer niedrigen Festigkeiten erheblich eingeschränkt. Bei Laubholz-Sulfitzellstoffen müssen zur Armierung des Papiers oft sogar Kraftzellstoffe hinzugezogen bzw. -gekauft werden und das zu hohen Preisen. - Hochausbeute-Sulfitverfahren bieten einen guten Ansatz, diese Problematik zu überwinden. Neben verbesserten Festigkeitseigenschaften stehen diese für eine effiziente Nutzung des Rohstoffs Holz, d.h. einer Senkung der Produktionskosten pro t Zellstoff, bei geringem Energieaufwand und Chemikalieneinsatz. Die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit eines Verfahrens kann in Zeiten von Finanzkrisen und steigenden Rohstoffpreisen schließlich von entscheidender Bedeutung sein. - Der Schwerpunkt der Arbeit bestand in der Herstellung von Hochausbeutefaserstoffen nach dem Magnefitverfahren aus Buchenholz. Unter Vorgabe von Aufschlussparametern bzw. deren Variation in bestimmten Bereichen sollte ein bestmöglicher Kompromiss aus hohen Ausbeuten, Weißgraden und Festigkeiten erreicht werden. Dies erfolgte unter Zuhilfenahme eines Programms zur statistischen Versuchsplanung. - Die hergestellten Faserstoffe besaßen Ausbeuten zwischen 60 und 90 %, die Weißgrade lagen zwischen 40 und 57 % ISO und es wurden Reißlängen von bis zu 6,8 km erreicht. (nicht ausleihbar)

Laubholzzellstoff; Zellstoffproduktion; Buchenzellstoff; Holzaufschlussverfahren; Zellstoffanalyse; Magnefitverfahren; Ausbeute; Zellstoffeigenschaften; VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 10 40
Signatur: 70 D 28


33. Titel: Untersuchung des Einflusses von kationisiertem Xylan auf die Retention von Titandioxid in Papier

Autor(en): Gärtner, M.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [56 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Das Ziel der Arbeit war, den Einfluss von kationischem Xylan in Kombination mit anionischer Stärke auf die Retention von Titandioxid in Papier zu prüfen. - Die Vorversuche zeigten, dass es am günstigsten war, dem Faserstoff die drei Komponenten nacheinander als getrennte Suspensionen zuzugeben. Dabei sollten erst das kAX, dann das TiO2 und abschließend die aS eingesetzt werden. Mit dieser Dosierreihenfolge wurde ein statistischer Versuchsplan durchgeführt und anschließend mit den Ergebnissen ein Vorhersagemodell erstellt. Dieses Modell wurde für eine Optimierungsrechnung genutzt, bei der die Zielgrößen Tensile-Index, Tear-Index, TiO2-Gehalt und Opazität gemeinsam maximiert werden sollten. Als optimal wurde dabei ein kAX- Einsatz von 7,25 % und ein aS-Einsatz von 2,47 % ermittelt. Der Faserstoff sollte dabei einen Schopper-Riegler von 30 Grad SR aufweisen. - Dieses Versuchsmodell wurde durch vier Kontrollversuche im Optimum überprüft. Dabei mussten weitere Versuche zur Mahlung durchgeführt werden, um den vorhergesagten Schopper-Riegler von 30 Grad SR für die Kontrollversuche richtig treffen zu können. Die Abweichungen zwischen den Kontrollversuchen und dem Modell betrugen zwischen 1,8 und 8,2 % für die vorhergesagten Zielgrößen. Dabei blieben die experimentellen Daten hinter den Vorhersagen zurück. Insgesamt belegten die Kontrollexperimente aber, dass das Modell eine hohe Zuverlässigkeit aufwies.

TiO2-Fixierung Papiereigenschaften Retention kationisiertes Xylan Bachelorarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 10 49
Signatur: 70 D 33


34. Titel: Ökologische Bewertung von holzfaserbasierten Dämmstoffen

Autor(en): Möller, T.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [72 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Das ökologische Bewusstsein der Bevölkerung gegenüber ihrer Umwelt gewinnt immer mehr an Bedeutung. Insbesondere der Treibhauseffekt durch CO2-Emissionen zählt zu dem größten globalen Problem. - Die Bachelorarbeit hat das Ziel, das Treibhauspotential einer holzfaserbasierten Dämmstoffplatte, hergestellt durch eine Anlage der Firma Siempelkamp GmbH und Co. KG, nach dem Trockenverfahren zu erarbeiten und damit Grundlagendaten für eine zukünftige komplette Produktdeklaration von holzfaserbasierten Dämmstoffplatten dieser Anlage zu ermöglichen. (nicht ausleihbar bis 13.10.2014)

Holzfaserdämmstoffe; Dämmstoffplatten; Carbon-Footprint; LCA; Ökobilanz; Sachbilanz; Wirkungsbilanz; Wirkungsabschätzung; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 10 50
Signatur: 70 D 34


35. Titel: Rasterelektronenmikroskopische Untersuchungen an einem holzzerstörenden Rüsselkäfer (Cossoninae)

Autor(en): Paul, M.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [47 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holzbiologie

Der Nadelholz-Rindenrüssler, Brachytemnus porcatus (Germ.) wurde bisher noch nicht auf der Grundlage von rasterelektronenmikroskopischen Aufnahmen beschrieben, was eine gewisse Unkenntnis der feinsten Strukturen des Insektenkörpers samt Extremitäten zur Folge hat. Ein erster Ansatz der Beschreibung dieser Käferarten durch elektronenmikroskopische Aufnahmen war das Ziel der Arbeit.

Nadelholz-Rindenrüssler Brachytemnus porcatus Holzschädling Anatomie Rasterelektronenmikroskopie Bachelorarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 51
Signatur: 70 D 36


36. Titel: Globalisierung des Pelletmarktes - Logistische Möglichkeiten eines international tätigen Transportunternehmens

Autor(en): Beck, K.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [107 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Es zeigt sich anhand der Analyse aktueller Normierungs- und Qualitätsstandards einzelner Staaten und der Europäischen Union, dass aufgrund verschiedener Verbraucherstrukturen von Holzpellets verschiedene Qualitätsstandards vorhanden sind. Für Kleinanlagenmärkte, wie z. B. Deutschland und Österreich, gelten dabei durch DINplus und die ÖNORM besonders strenge Vorschriften, die auch zunehmend in anderen Kleinanlagenmärkten eingeführt werden. Großenlagenmärkte, wie z. B. Dänemark, Belgien oder die Niederlande, kennzeichnen sich durch keine besonders strengen Qualitätsrichtlinien. Ende 2009 wird es eine einheitliche EU-Norm geben, die verschiedene Qualitätsstandards der Union zusammenfügt. Dies wird den innereuropäischen Handel sicherlich maßgeblich erleichtern. Eine weltweit einheitliche Norm sollte das Ziel für zukünftige Entwicklungen auf diesem Gebiet sein, da dies den internationalen Austausch von Holzpellets entscheidend beschleunigen könnte. - Die Verwertungsstruktur für Holzpellets ist international sehr unterschiedlich. So sind Länder, wie z. B. Deutschland, Österreich, Italien, USA und Frankreich geprägt durch Kleinanlagenmärkte. Länder wie Schweden, Dänemark, Niederlande, Belgien und Großbritannien sind durch die Verbrennung minderwertiger Industriepellets zur Strom- und Wärmeerzeugung in Mittel- und Großkraftwerken gekennzeichnet.

Holzpellets Holzenergie Marktanalyse Pellettransport Pelletumschlag Pelletlagerung Qualitätssicherung Seetransportkette Bachelorarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 10 52
Signatur: 70 D 35


37. Titel: Der Einfluss der Energiepreise auf die Holznachfrage

Autor(en): Kloock, T.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [63 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Ziel der Arbeit ist die Bildung einer empirischen Grundlage über Kostenstrukturen und Preisentwicklungen innerhalb der Holz- und Energiewirtschaft. Dies geschieht durch die Erstellung von Zeitreihen über Absolutpreise und Indizes von Industrie- und Stammholz sowie bedeutender Energieträger wie Heizöl und Erdgas. Auf Grundlage tabellarischer und grafischer Gegenüberstellungen wird der Fragestellung nachgegangen, ob und inwieweit der Industrieholzpreis (speziell Industrieholz lang normal und Industrieholz lang normal bis krank) der Holzarten Fichte, Kiefer und Buche im Zeitraum von 2000 bis 2007 einer Beeinflussung durch Schwankungen der Energiepreise (Heizöl und Erdgas) unterlegen war.

Energiepreisentwicklung Nachfrage nach Holz Preisindexberechnung Relation Energiepreise - Holzpreise Industrieholzpreis Bachelorarbeit VTIOEF
Dokumentennummer: T1 10 53
Signatur: 70 D 37


38. Titel: Vergleichende Untersuchungen des Heizwertes von Holzpellets - Einfluss des Wassergehaltes, der Holzarten und der Presshilfsmittel

Autor(en): Jochem, D.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [65 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Arbeit hatte zum Ziel, einen Vergleich des Heizwertes von Holzpellets zwischen verschiedenen Herstellern zu schaffen. Ebenso wurde der Frage nachgegangen, welche Faktoren in welchem Ausmaß Einfluss auf den Heizwert nehmen. - Zu diesem Zweck wurden zehn verschiedene Holzpelletprodukte von zehn verschiedenen Herstellern zusammengetragen und näher untersucht. Alle untersuchten Holzpelletprodukte erfüllen laut Hersteller die Vorgaben der DlNplus (2007) und müssen daher einen Mindestheizwert von 18,0 MJ/kg erreichen. (nicht ausleihbar bis 31.08.2014)

Holzenergie; Holzpellets; Heizwertbestimmung; Wassergehalt; Holzarten; Presshilfsmittel; Bomben-Kalorimeter; DIN 51731:1996; ÖNORM M 7135:2000; DINplus (2007); VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 10 54
Signatur: 70 D 38


39. Titel: Alternative Holzrohstoffe für die Herstellung von Spanplatten in Südbrasilien

Autor(en): Manns, D.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [100 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

The use of by-products and recovered wood as a source for wooden raw materials for particleboard manufacturing will receive more importance in Southern Brazil in the upcoming years. However, experiences with such alternative wooden materials are currently Limited for particleboard production in Brazil. - The particleboard producer Satipel, located in Taquari in the South of Brazil uses saw mill by-products, such as chips, saw dust, veneer cores, slabs, among others, as well as recovered wooden packing materials and particleboards for the manufacturing of their particleboards. In the scope of this work, the characteristics of some actual used alternative materials were evaluated. - Next, the influences of these materials on the particleboard manufacturing and the final board properties were demonstrated.

Alternative Holzmaterialien Spanplattenproduktion Spanplattenherstellung Sägenebenprodukte Altholz Holzeigenschaften Bachelorarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 10 55
Signatur: 70 D 39


40. Titel: Using computer simulations to predict the mechanical properties of wood-based panels

Autor(en): Lanvermann, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [144 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Two different models to predict the internal bond strength of wood-based panels were employed, and the model predictions were compared to experimental results obtained for one-layered particleboards manufactured in a laboratory press. The internal bond strength values were modeled and measured for different cross-sectional positions, different raw materials and pressing parameter combinations. For the first model employed, which has been developed at the Oregon State University and the University of Hamburg, the Integrated Pressing and Testing System (ipates) was applied in order to generate the data for the internal bond strength simulations. The adhesion module of this model is based on an empirical regression approach. The second model employed, developed at FP Innovations-Forintek, Vancouver, Canada, was originally developed for the strength simulation of oriented strand boards. Therefore, the model had to be adapted for the simulation of particleboards. - lt was found that both models predictions qualitatively agree well with the strength data obtained experimentally from the laboratory panels. The reasons for the quantitative deviations of the predictions from measured data are discussed in this thesis. These results will certainly be helpful to improve the simulation models. - The varied parameters during the panel manufacture, namely pressing time, adhesive content, particle size and panel density proved to strongly influence the internal bond strength distribution over the cross-section of wood-based panels. The results obtained with the two manufacturing systems, the laboratory press on the one hand and the Integrated Pressing and Testing System on the other hand, are compared to each other and the differences in the testing methods are elaborated.

Diplomarbeit; VTIHTBP; Computer-Simulation; Vorhersage physikalische Eigenschaften; Holzwerkstoffeigenschaften
Dokumentennummer: T7 09 1618
Signatur: 70 D 16


41. Titel: Optimierung der Bleiche von Hybrid-Fiber-Stoffen

Autor(en): Wenig, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [118 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Der sich verschärfende Wettbewerb um den Rohstoff Holz zwingt die faserstoffproduzierende Industrie noch wirtschaftlichere und effizientere Verfahren zur Herstellung von Faserstoffen einzusetzen. Das Hybrid-Fiber-Verfahren ist ein Hochausbeuteverfahren, mit dem der Rohstoff Holz bei geringem Energie- und Chemikalienbedarf effizient genutzt wird. Die aus Nadelhölzern hergestellten Faserstoffe bestechen durch ihre ausgezeichneten Festigkeitseigenschaften. Der Schwerpunkt der Arbeit lag auf der Bleiche der Hybrid-Fiber-Stoffe. Auf den von Storz (2009) basierenden Grundlagen sollten die optischen Eigenschaften der Faserstoffe in einer Bleichbehandlung verbessert werden. Es galt den aufgrund der erzielbaren Weißgrade nach der QPFAS-Bleiche eingeschränkten Anwendungsbereich dieser Stoffe durch eine optimierte Bleichbehandlung zu erweitern. - In den Bleichuntersuchungen kamen Sauerstoff, Ozon, Peressigsäure, Wasserstoffperoxid und Formamidinsulfinsäure zum Einsatz. Vorbereitend wurden die Faserstoffe in einer Komplexbildnerstufe behandelt. Die Bleichbedingungen der einzelnen Stufen wurden einer Optimierung unterzogen. In vorhergehenden Aufschlussuntersuchungen sollte die Ausgangsbasis für die Bleiche unter Beibehaltung der grundlegenden Eigenschaften der Hybrid-Fiber-Stoffe verbessert werden. (ausleihbar nur nach Genehmigung des Gutachters)

Hybrid-Faserstoffe; Faserstoffbleiche; Holzaufschlussverfahren; Zellstoffverfahren; Sulfitverfahren; Neutralsulfitverfahren; Magnefitverfahren; Bleichverfahren; ligninerhaltende Bleiche; ligninentfernende Bleiche; VTIHTBC
Dokumentennummer: T7 09 1619
Signatur: 70 D 13


42. Titel: Forest assessment and stratification of a potential plantation site in the forest-savanna transition zone of Ghana

Autor(en): Struwe, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [129 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Weltforstwirtschaft

Eine zukünftige Nutzholz-Plantage (ca. 1.900 Hektar) - gelegen in der Übergangszone von Wald und Savanne in der Ashanti Region, Ghana - wurde nach der Pflanzendecke stratifiziert. Die Stratifizierung - basierend auf einem terrestrisch aufgenommenen Parameter Kronendeckungsgrad - wurde mittels einer kontrollierten Klassifizierung eines hochaufgelösten und farbigen IKONOS-2 Satellitenbildes durchgeführt. Zwei Vegetationsstraten wurden identifiziert und in Anlehnung an die Walddefinition der FAO (2005) als forest und savanna and grassland klassifiziert. Die Flächenberechnung ergab, dass insgesamt 828 Hektar mit Waldvegetation bestockt sind. Die ausgeführte Waldinventur - angelegt nach einer systematischen Stichprobenverteilung - deutet auf einen lichten und feuergestörten Bestand hin; mit einem geschätzten mittleren Kronendeckungsgrad (alpha = 0,05) von 21,6% +- 3,2% und einer geschätzten mittleren Grundfläche pro Hektar (alpha = 0,05) von 9,89 qm +- 1,94 qm. Die Waldvegetation besteht aus einem einschichtigen Aufbau mit einer geschätzten mittleren Oberhöhe (alpha = 0,05) von 17,7 m +- 0,8 m. Bestehender Landnutzungsdruck auf die noch nicht entwickelten Bereiche der Plantage - typisch für die dicht bevölkerte Ashanti Region - resultiert in der Störung der Waldvegetation durch Wanderfeldbau; der nach der traditionellen "slash and burn"- Methode praktiziert wird. Zusätzlich führt bestehender Nutzungsdruck auf die verbleibenden Waldressourcen zu einer Übernutzung der selbigen.

Diplomarbeit; VTIWFW; Waldbewertung; Stratifizierung; potenzieller Forstplantagen-Standort; Tropenwaldplantage; Wald-Savanne-Übergangszone; West-Afrika
Dokumentennummer: T7 09 1620
Signatur: 70 D 14


43. Titel: Wood properties influencing the penetration of Scots pine (Pinus sylvestris) sapwood with the wood modification agent furfuryl alcohol

Autor(en): Zimmer, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [94 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holzbiologie

The European standard EN 350-2 classifies Scots pine sapwood as class 1 (easy to treat). However large variations in sapwood penetration exist which affect a homogenous distribution of preservatives. Hence individual penetration schemes have to be developed and adjusted to the material most difficult to treat in order to provide adequate sapwood penetration. To ensure better economic process conditions it is important to understand material features that influence permeability and retention of the impregnation agents. - Indirect properties influencing the treatability of Scots pine sapwood were investigated and published. Therefore a new term, the "ratio of filling" (RoF), was introduced. lt describes the effective treatment level of the sample irrespective of density. The material used for these studies was selected from Norway and Denmark. Within this material, the traceability of individual samples is possible to its original position in the stem. RoF was evaluated for each specimen and treatability variations within trees, between trees and among diverse sites were studied. Latitude was identified as the single determining factor influencing the treatability mostly. Treatability of sapwood was found to be increased with distance from ground and with distance from the heartwood boarder within trees.

Diplomarbeit; VTIHTBB; Holzeigenschaften; Eindringungsvermögen; Kiefernsplintholz; Holz-Modifizierungsmittel; Furfuryl-Alkohol; chemische Holzmodifizierung; Holzvergütung; Chemoholz
Dokumentennummer: T7 09 1622
Signatur: 70 D 9


44. Titel: Holzeigenschaften von Pakoeli (Platonia insignis) aus dem Brokopondostuwmeer-Stausee (Surinam)

Autor(en): Günther, O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [109 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen der Diplomarbeit wurden holzspezifische Kennwerte für das Holz von Pakoeli (Platonia insignis) ermittelt, dass aus dem Brokopondostausee in Surinam nach ca. 50 Jahren Unterwasserlagerung geerntet wurde. Die Untersuchungen umfassten die Bestimmung der natürlichen Dauerhaftigkeit, des Quell- und Schwindverhaltens, der Biegefestigkeit und des Biege-E-Moduls, sowie die Brinellhärte von Pakoeli nach genormten Prüfverfahren. Die Ergebnisse der Prüfungen zeigen, dass die Holzeigenschaften des untersuchten Probenkollektivs der Holzart Pakoeli durch die jahrelange Wasserlagerung nicht negativ beeinträchtigt wurden. Ein Vergleich der Holzeigenschaften von Pakoeli aus Naturstandorten konnte aufgrund des hohen Arbeits- und Zeitaufwands nicht gleichzeitig durchgeführt werden. Für einen Vergleich standen jedoch ausreichend abgesicherte Literaturangaben zur Verfügung. Zusätzlich wurden die Eigenschaften des wassergelagerten Holzes von Pakoeli mit anderen wichtigen Wirtschaftsholzarten verglichen.

Diplomarbeit; VTIHTBB; wassergelagertes Tropenholz; überflutetes Holz; Stausee; Holzeigenschaften; natürliche Dauerhaftigkeit; physikalische Eigenschaft; Rohdichte; Quellung; Schwindung; Biegefestigkeit; Elastizitäts-Modul; E-Modul; Bewitterung; Gebrauchseigenschaften; UV-Belichtung; Extraktstoffbestimmung
Dokumentennummer: T7 09 1623
Signatur: 70 D 8


45. Titel: Rezyklierung und Analyse von Ablaugen im Hybrid-Fiber-Prozess

Autor(en): Schütt, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Rezyklierung von Ablaugen in Verfahren zur Herstellung von Hochausbeutefaserstoffen bietet mehrere Vorteile. Der Gehalt an Restchemikalien wird effizient für nachfolgende Kochungen genutzt, wodurch die Menge an benötigten Frischchemikalien reduziert wird. Die Restwärme der Ablauge reduziert außerdem die zum Aufheizen des Kochers benötigte Energie. Durch den steigenden Feststoffgehalt wird außerdem im Fall einer thermischen Verwertung der Ablauge die benötigte Energie für die Eindampfung der Ablauge reduziert. - Im Rahmen von Untersuchungen zum Hybrid-Fiber-Prozess finden Versuche statt, das organische Material in der Ablauge in anaeroben Reaktoren biologisch abzubauen, bevor die Ablauge für neue Kochungen eingesetzt wird. Erste vergleichende Untersuchungen einer Ablauge vor und nach Behandlung der Ablauge im anaeroben Reaktor ergaben im Vorfeld der Diplomarbeit, dass die hochmolekularen Lignosulfonate in nur sehr geringem Maße abgebaut werden. Es wäre aber möglich, dass gelöstes hochmolekulares Material in nachfolgenden Kochungen weiter fragmentiert wird. Ebenso wäre eine Anreicherung dieses Materials mit negativen Folgen in weiteren Kochungen denkbar. - Ziel der Arbeit war es, die Auswirkungen der Ablaugenrezyklierung auf die Zusammensetzung der Ablauge zu untersuchen. Der Fokus lag dabei auf möglichen Veränderungen des hochmolekularen Anteils in der Ablauge.

Hybrid-Faser-Prozess; Faserstoffherstellung; Ablauge; Recycling; Filtrationsverfahren; Membrantrennverfahren; Ablaugenanalyse; Ablauge Eigenschaften; VTIHTBC
Dokumentennummer: T7 09 1624
Signatur: 70 D 15


46. Titel: Untersuchungen zur Verbesserung von Ausbeute und Festigkeiten von Magnesiumsulfitzellstoffen

Autor(en): Jahreiß, O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [138 p.]
Publikationsjahr: 2009
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Zum einen steht das Sulfitverfahren unter dem zunehmenden Konkurrenzdruck des weltweit etablierten und sich aufgrund von technologischen Verbesserungen expandierenden Kraftverfahrens. Zum anderen limitieren die geringen Festigkeitseigenschaften der Sulfitzellstoffe deren Einsatzmöglichkeiten erheblich. Vor diesem Hintergrund wird die Notwendigkeit der Optimierung des veralteten Sulfitverfahrens unerlässlich. - Ziel der Arbeit war die Herstellung von Magnesiumsulfitzellstoffen mit verbesserten Festigkeiten. Es wurden reine Buchenzellstoffe und Mischzellstoffe aus Buchen- /Fichtenholz im Verhältnis 1:1 hergestellt. Die Herstellung dieser Zellstoffarten erfolgte nach dem halbsauren Mg-Bisulfit- (pH 2,3) und dem Magnefitverfahren (pH 4,2) .Die Aufschlüsse wurden jeweils bei einem Aufschlussgrad von etwa K=25 bzw. K=35 abgebrochen. (ausleihbar nur nach Genehmigung des Gutachters)

Zellstoffproduktion; Zellstoffverfahren; Sulfitzellstoff; Zellstoffeigenschaften; Holzaufschluss; Gesamtausbeute; Kappazahl; Zellstofffestigkeiten; Viskosität; chemischer Sauerstoffbedarf; Extraktstoffanalyse; VTIHTBC
Dokumentennummer: T7 09 1625
Signatur: 70 D 10


47. Titel: Eigenschaftsuntersuchungen an Furnierschichtholz aus mitteleuropäischem Fichten-Starkholz - Ein praxisnaher Feldversuch

Autor(en): Rettenmeier, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [vp.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Arbeit hatte das Ziel, das Starkholz-Sortiment mitteleuropäischer Fichte zu Furnierschichtholz zu verarbeiten. Das Hauptaugenmerk lag auf der Verwendbarkeit von mitteleuropäischem Fichten-Starkholz für die Furnierschichtholzproduktion und der Ermittlung der mechanischen Eigenschaften des Endproduktes. Die Auswahl durchschnittlicher Rundholzqualitäten des eingesetzten Fichtenrundholzes und die Herstellung im industriellen Maßstab sollten Ergebnisse liefern, die mit denen der Produktion, marktbekannter Furnierschichtholzprodukte, vergleichbar sind. - Im zweiten Teil der Arbeit gilt es, neben dem Vergleich der Ergebnisse des Furnierschichtholzes aus mitteleuropäischem Fichten-Starkholz mit dem finnischen Konkurrenzprodukt Kerto(R)-Furnierschichtholz mögliche Anwendungen für Starkholz-Furnierschichtholz zu beschreiben. Dieser Vergleich soll zeigen, inwiefern das mitteleuropäische Fichten- Starkholz für die Herstellung von Furnierschichtholz geeignet ist. (nicht ausleihbar bis 19.11.2013)

Fichtenstammholz; Starkholzverwertung; Verwertungsprobleme; Holzwerkstoffe; Furnierschichtholz (FSH); Furnierherstellung; Rohstoffeinsatz; Rohstoffaufbereitung; Verleimung; FSH-Eigenschaften; Holzwerkstoffeigenschaften; Holzfeuchtigkeit; Quellung; Schwindung; Biegefestigkeit; Zugfestigkeit; Produktvergleich; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 09 311
Signatur: 70 D 2


48. Titel: Untersuchungen an einer neu entwickelten Leichtbauplatte: Mechanische Eigenschaften und Marktsituation

Autor(en): Lohmann, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [110 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Rahmen der Arbeit wurden Untersuchungen zum Einfluss der Herstellungsparameter auf die mechanisch-physikalischen Eigenschaften eines neu entwickelten Leichtbauwerkstoffes in Sandwichbauweise durchgeführt. Dazu wurden mechanische Prüfungen an 19 mm starken Versuchsplatten vorgenommen. Intention der Arbeit war es, das Herstellungsverfahren und die Herstellungsparameter weiter zu entwickeln und zu optimieren. Die ermittelten technischen Kennwerte sollten als Informationsbasis dienen, um beurteilen zu können, ob es möglich ist, 19 mm starke Platten des neuen Leichtbauwerkstoffes herzustellen, die mit herkömmlichen Standard-Spanplatten konkurrieren können.

Diplomarbeit VTIHTBP Holzwerkstoffplatten Leichtbauplatten Leichtbaumarkt Decklagenmaterialien Mittellagenmaterial Expancel-Pulver unbeleimte Späne Plattenherstellung Besäumung elastomechanische Eigenschaften Platteneigenschaften Querzugfestigkeit Biegefestigkeit Schubfestigkeit Abhebefestigkeit Dickenquellung optimierter Plattentyp X Rohdichte
Dokumentennummer: T7 09 312
Signatur: 70 D 1


49. Titel: Prüfung der strukturellen Integrität von Holz durch multiple Schlagbeanspruchung - Anwendungsmöglichkeiten, Einflussfaktoren und Grenzen

Autor(en): Schuh, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [77 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Holzbiologie

Ziele der Diplomarbeit waren zum einen die Untersuchung möglicher Einflussfaktoren auf die strukturelle Integrität des Holzes und deren Bestimmung sowie Untersuchungen weiterer Anwendungsmöglichkeiten aber auch möglicher Grenzen der High-Energy Multiple Impact (HEMI)-Methode. Zum anderen wurde der Einfluss von natürlicher und künstlicher Bewitterung auf die mechanischen Eigenschaften von Fichte (Picea abies Karst.) und Buche (Fagus sylvatica L.) untersucht.

Diplomarbeit VTIHTBB Holzeigenschaften Holzarten High Energy Multiple Impact Prüfung (HEMI) Resistance to Impact Milling (RIM) Holzfeuchte Einfluss Bläue Einfluss Bewitterung Schlagbiegeversuch Biegefestigkeit Schlagzähigkeit Biege E-Modul
Dokumentennummer: T7 09 666
Signatur: 70 D 5


50. Titel: Planung eines Unternehmens zur Versorgung des Großraumes Temuco (Chile) mit Brennholz

Autor(en): Westerholt und Gysenberg, Graf J.E.J. von
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [153 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Brennholz ist in Chile einer der wichtigsten Energiequellen. Gerade im Süden des Landes ist es der absolut vorherrschende Energieträger zum Beheizen von Häusern und zur Erzeugung von Warmwasser und Wasserdampf. Im Rahmen der Arbeit soll der Brennholzmarkt der chilenischen Stadtregion Temuco - Padre las Casas analysiert werden. Ziel ist es, einen Business-Plan für ein Geschäftsmodell zu erstellen, welches einen Beitrag zu einer effizenteren Brennholzversorgung leistet.

Diplomarbeit VTIHTBP Brennholzversorgung Brennholzhandel Rohstoffmarktanalyse Beschaffungsmarktanalyse Rohstoffverfügbarkeit Absatzmarktanalyse Absatzplanung Produktionsplanung Vertriebsorganisation Kostenrechnung Cashflow-Analyse Projektbewertung
Dokumentennummer: T7 09 667
Signatur: 70 D 3


51. Titel: Das Wettbewerbsumfeld von Handwerksgeräten und Befestigungsmaterialien im deutschen Holzhandwerk - am Beispiel einer Markteintrittsstudie der Firma Hilti

Autor(en): Koehler, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [92 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Weltforstwirtschaft

Hilti beliefert die Bauindustrie weltweit mit technologisch führenden Produkten, Systemen und Dienstleistungen. Sie bieten dem Profi am Bau innovative Lösungen mit überlegenem Mehrwert. Die kooperiernede Firma bietet spezielle Lösungen für viele Anwendungen und Gewerke. Angefangen beim Hoch- und Tiefbau, über den Stahl und Betonbau bis hin zum Innenausbau und Elektroinstallationen. Keine speziellen Lösungen bietet sie bislang für das Holzhandwerk. - Ziel dieser Diplomarbeit soll es sein, den deutschen Dachdecker- und Zimmerermarkt zu untersuchen. Es soll aufgezeigt werden, welche Geräte oft verwendet und welche Anwendungen erstellt werden. Es soll weiter herausgefunden werden, welches die relevanten Wettbewerber auf dem deutschen Dachdecker- und Zimmerermarkt sind und wie diese im Wesentlichen positioniert sind. Schließlich soll eine Einschätzung abgegeben werden, wie für einen speziellen Markteintritt der benötigte Produktkorb aussehen könnte und ob es sich überhaupt lohnt, den Markteintritt voranzutreiben. (nicht ausleihbar bis 19.11.2013)

Holzhandwerk; Marktstudie; Marktanalyse; Distribution; Kundenbindung; Absatzsysteme; Programmpolitik; Sortimentspolitik; VTIWFW
Dokumentennummer: T7 09 668
Signatur: 70 D 4


52. Titel: Untersuchungen zur Hydrolysebeständigkeit aminoplastischer Holzbindemittel

Autor(en): Benthien, J.T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [61 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Rahmen der Untersuchungen zur Strukturstabilität mittels der Erfassung des Masseverlustes sowie der Formaldehydfreisetzung verschiedener Klebharzsysteme bei Hydrolyseversuchen konnten Beobachtungen anderer Arbeiten bestätigt werden. Neben der Überarbeitung verschiedener Vorgehensdetails hierbei wurden aus dem Vergleich der erzielten Ergebnisse mit Untersuchungen von BOGE (2008) an Prüfspanplatten Möglichkeiten und Schwierigkeiten bezüglich mangelnder Übertragbarkeit aufgezeigt. Beginnend mit der zusammenfassenden Betrachtung des Härtungsvorgangs von Klebharzen soll das Augenmerk auf sinnvoll erscheinende Modifikationen der Vorgehensweisen für zukünftige Versuchsdurchführungen gelegt werden.

Holzwerkstoffe Holzbindemittel chemischer Aufbau UF-Harze UFm-Harze MUF-Harze MUPF-Harze PF-Harze Isocyanat-Klebstoffe Klebstofffuge hydrologischer Abbau Hydrolysestabilität Hydrolysebeständigkeit Strukturstabilität Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 09 1344
Signatur: 69 D 12


53. Titel: Zur Biologie und Ökologie der Antagonisten von holzzerstörenden Nagekäfern

Autor(en): Engelken, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [87 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Holzbiologie

Am Rasterelektronenmikroskop wurden die Larven und Imagines von mehreren Käferarten aus der Familie der Buntkäfer untersucht. Die Larven von Opilo domesticus, Opilo mollis und Tillus elongatus sowie zwei Larvenstadien von Kovynetes ruficornis wurden verglichen und Unterschiede im Aufbau der Kopfkapsel und des Abdomens herausgearbeitet. Die Hauptunterscheidungskriterien für die untersuchten Arten sind die sklerotisierten Hinterleibsfortsätze (Urogomphi, die Borsten und die Punktaugen (Stemmata)). Dabei ist das Heranziehen der Stemmata zur Bestimmung unsicher, da sie bei einigen Arten im Rasterelektronenmikroskop nicht beobachtet werden. Die untersuchten Larven von K. ruficornis sind bisher in keiner Bestimmungsliteratur beschrieben, es wurden jedoch keine Unterschiede zu den in der Literatur angegebenen Merkmalen der Larven von K. caeruleus gefunden. - Weiterhin wurden Imagines von 0. dornesticus, T. elorigatus und K. ruficornis und dabei besonders die Feinstruktur der Antennen sowie der Taster an Unterkiefer und Unterlippe (Maxillar- und Labialpalpen) untersucht und Unterschiede zwischen den Arten festgestellt. Die Größenverhältnisse der einzelnen Antennenglieder wurden an mehreren Individuen aller drei Arten untersucht. Die Antennen der drei Arten sind sowohl in ihrer Form als auch der Beborstung unterschiedlich. Die Funktion der Borsten wurde nicht untersucht.

Diplomarbeit VTIHTBB Gewöhnlicher Nagekäfer (Anobium punctatum) Gekämmter N. (Ptilinus pectinicornis) Antagonisten Hausbuntkäfer Opilo domesticus O. mollis Tillus elongatus Korynetes ruficornis Tiermorphologie Verhalten Jagdverhalten Cleriden-Larven
Dokumentennummer: T7 08 591
Signatur: 69 D 6


54. Titel: [Hochauflösend, jahreszeitliche Kambium-Dynamik bei Kiefer (Pinus sylvestris L.) und die Auswirkungen des Klimas in den borealen Wäldern Nord-Finnlands]

Autor(en): Seo, J.W.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [25 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Holzbiologie

Dissertation VTIHTBB borealer Wald boreale Zone Abbau-Tage Degradationstage Kiefer Beginn der Kambialaktivität Holzbildung durchschnittliche Wärmesumme Nord-Finnland
Dokumentennummer: T7 08 593
Signatur: 69 4°8


55. Titel: Molekulargenetische Identifikation von CITES-Holzarten und deren Substitutionshölzer

Autor(en): Vay, O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [97 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Holzbiologie

Die Diplomarbeit zeigt eine Methode, Holz molekularbiologisch zu bestimmen. Es wurden die ITS-Sequenzen der durch CITES Annex 2 geschützten Raminhölzer Gonystylus bancanus, Gonystylus affinis, Gonystylus brunnencens, Gonystylus confusus und Gonystylus maingayi und der Holzarten des Echten Mahagoni Swietenia macrophylla und Swietenia candollei sowie der Substitutionshölzer Pterygota spp., Terminalia superba und Entandrophragma cylindricum erarbeitet. Die Extraktion von DNA erfolgte aus frischem Blatt- oder Astmaterial, eine Amplifikation der ITS-Region über PCR mit universellen Primer ITS 1 und ITS 4. Aus den Daten der Sequenzierung wurde für Gonystylus bancanus, Gonystylus brunnencens, Gonystylus confusus, Terminalia superba und Ptetygota spp. eine vollständige ITS-Sequenz erstellt. Bei den Arten Gonystylus affinis, Gonystylus maingayi und Swietenia macrophylla wurde jeweils die ITS 2 Unterregion vollständig und die ITS 1 Unterregion partiell erarbeitet. Bei Swietenia candollei und Entandrophragma cylindricum konnte von beiden Unterregionen eine partielle Sequenz erstellt werden. Bei allen erarbeiteten Sequenzen konnte über einen Vergleich mit Sequenzen der Datenbank (http://www.ncbi.nim.nih.gov) eine hohe Übereinstimmung zu nah verwandten Arten festgestellt werden. So zeigte beispielsweise die Sequenz von Terminalla superba 93% Übereinstimmung mit der ITS- Sequenz von Terminalia bellirica, die bereits in der Datenbank hinterlegt war. Für alle weiteren Arten bzw. Gattungen standen ITS- Sequenzen von Arten derselben Familie zur Verfügung, hier konnte noch bis zu 90% Übereinstimmung festgestellt werden, beispielsweise 90% bei Pteiygota spp. und der Sequenz von Ceiba pentandra oder 85% bei Swietenia macrophylla und Melia azedarach. Eine Identifikation der Holzart ist bei den Arten der Gattung Gonystylus nur über Sequenzvergleich möglich, da die ITS-Sequenzen hohe Übereinstimmungen aufweisen, dass eine Entwicklung von taxonspezifischen Primern auf Artebene nicht möglich ist. Auf Gattungsebene wurde für Gonystylus ein spezifisches Primerpaar erfolgreich entwickelt. Für Pterygota spp. und Terminalia superba wurden ebenfalls Taxonprimer entwickelt, die bei PCR nur bei Verwendung von DNA der jeweiligen Art Produkte lieferten. Aufgrund des Untersuchungsumfangs kann hier keine Aussage über Art- oder Gattungsspezifität getroffen werden. Von allen entwickelten Primern wurde der richtige Bereich der ITS-Sequenz amplifiziert. Um DNA aus Raminholz (Gonystylus bancanus) zu extrahieren, wurde eine auf PTB basierende Methode eingesetzt. Über Modifikationen der PCR- Bedingungen und im Pipettierschema wurden die Ergebnisse hierbei deutlich verbessert. DM50 als starker PCR-Aktivator wurde erfolgreich eingesetzt. Bei PCR mit taxonspezifischen Primern für Gonystylus spp. wurden bei Verwendung von DNA aus altem Holzmaterial von Gonystylus bancanus Produkte erhalten. Eine Sequenzierung bestätigte, dass die Gattung über PCR nachgewiesen werden kann.

Holzartenbestimmung Tropenholz geschützte Holzarten ITS-Region Polymerasekettenreaktion Gensequenz Identifikation Primerpaare genetischer Fingerabdruck Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 08 791
Signatur: 69 D 8


56. Titel: Untersuchungen zur VOC/SVOC-Emission an sekundärfaserhaltigen Papieren und Suspensionen

Autor(en): Kleefeld, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [167 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Das Ziel der Diplomarbeit war die Ausarbeitung einer Methode zur Quantifizierung des Emissionspotenzials aus Altpapiersuspensionen. Die Durchführung erfolgte mittels Thermodesorption-GC/MS nach den Parametern der Norm RAL-UZ 14. In einem ersten Untersuchungsabschnitt wurden Vorversuche zu Lagerbedingungen sowie einigen typischen Altpapierfraktionen, Holzstoffen und TMP in Bezug auf das messbare Emissionspotential durchgeführt.

Diplomarbeit VTIHTBC Papierproduktion Prozessabwasser Abwasser organische Komponenten Altpapiersuspension Faserstoffsuspension Emissionspotenzial Methodenentwicklung Altpapierverwertung
Dokumentennummer: T7 08 967
Signatur: 69 D 9


57. Titel: Die Bedeutung des Rohstoffes Holz im Markt für Biokraftstoffe (BTL)

Autor(en): Grebe, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [75 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Gegenstand dieser Untersuchung ist die Fragestellung, welchen Stellenwert Holz bei der Produktion von BtL-Kraftstoffen einnimmt, bzw. einnehmen kann. - Um sich der Thematik zu nähern, wird im ersten Abschnitt kurz beschrieben, worin die Unterschiede zwischen den Biokraftstoffen der ersten Generation (u.a. Biodiesel) und der zweiten Generation (BtL-Kraftstoffe) bestehen. Da bei dieser Beschreibung auch der Grad der Verwendung der Rohstoffe eine wesentliche Rolle spielt, wird der aktuelle Stand der Technik bei der Herstellung von BtL-Kraftstoffen beschrieben, um dann exemplarisch zwei BtL-Konzepte näher zu beleuchten, deren Funktionsweisen auf den Rohstoffen Holz und Stroh basieren. Die Darstellung der Anforderungen an die Biomasse verdeutlicht den Stellenwert von Holz in Relation zu Stroh. - Im zweiten Abschnitt wird dann anhand aktueller Erhebungen untersucht, ob und in welchem Umfang in der Bundesrepublik Deutschland Holz als Rohstoff für die BtL-Produktion vorhanden ist. Ergänzend dazu wird die Regenerierung von Holz aus Kurzumtriebsplantagen als eine Möglichkeit dargestellt, wie die nutzungsfähige Holzmenge gesteigert werden kann. Kurzumtriebsplantagen werden derzeit lediglich auf Versuchs- und Demonstrationsflächen betrieben; die Daten für eine weiterführende Nutzung beruhen daher auf Annahmen. - Der letzte Teil der Arbeit befasst sich mit der Frage, welchen Realitätsgehalt die Produktion von BtL-Kraftstoffen aus Holz haben kann. Zu diesem Zweck werden anhand der vorangegangenen Ergebnisse dieser Arbeit die von der Fa. Choren Industries GmbH veröffentlichten Rahmendaten zum Betrieb einer -Großanlage verglichen. Dazu gehört - neben dem Bedarf an Rohstoff - auch die Frage, wie hoch die anteiligen Rohstoffkosten sein werden. Diese wiederum werden kurz mit den Kosten für Biorohstoffe für die Kraftstofferzeugung der ersten Generation verglichen, um auch hier den Stellenwert von Holz für die Produktion von BtL-Kraftstoffen zu unterstreichen.

Diplomarbeit VTIOEF Biomass to Liquid (BTL) Biokraftstoffe der 2.Generation BTL-Kraftstoffe Vergasertechnologie Gasaufbereitung Fischer-Tropsch-Synthese Rohstoffpotenzial Rohstoffverfügbarkeit Holzverflüssigung Holzenergie Rohholzpotenzial Produktionsszenarien
Dokumentennummer: T7 08 968
Signatur: 69 D 10


58. Titel: Untersuchungen zur Festigkeit und Feuchtebeständigkeit von aminoplastisch gebundenen Spanplatten

Autor(en): Boge, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [144 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Um steigende Rohstoff- und Energiekosten einzusparen sind Unternehmen bestrebt, die Herstellung von Holzwerkstoffen zu optimieren. Durch fortwährende Untersuchungen wird versucht, den Verfahrensablauf zur Herstellung von HWS zu verbessern. Eine neue kontrollierende Prüfmethode, mit der von den Eigenschaften des verwendeten Vorkondensates auf die spätere HWS-Qualität, insbesondere hinsichtlich der Feuchtbeständigkeit geschlossen werden kann, wäre zur Einsparung von Klebharzen in der Produktion hilfreich. - Ziel der Arbeit ist es, einen möglichen Zusammenhang zwischen den verschiedenen Prüfmethoden an den HWS-Platten und den reinen Klebharzen aufzuzeigen. Zur Überprüfung des Verbundes zwischen den Holzpartikeln, der Festigkeitsabnahme sowie der Verkürzung der Feuchtebeständigkeitsprüfungen von HWS erfolgten verschiedene Kurzzeittests (Querzugfestigkeit, Dickenquellung und Wasseraufnahme, Biegefestigkeit und Biege-Elastizitätsmodul sowie Perforatormethode). Hierbei wurde die Aussagekraft hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit an einschichtigen Laborspanplatten unter Verwendung verschiedener Klebharze untersucht.

Diplomarbeit VTIHTBC Holzwerkstoffeigenschaften Herstellungsbedingungen aminoplastische Bindemittel Prüfverfahren Prüfmethoden
Dokumentennummer: T7 08 1055
Signatur: 69 D 11


59. Titel: Holzhandelsvolumen der Transportsysteme und Kostenstrukturen

Autor(en): Dettendorfer, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [178 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Das Ziel der Diplomarbeit bestand einerseits in der Analyse des Transportverhaltens der Holzindustrie und damit verbunden die Ermittlung der einzelnen Anteile der verschiedenen Verkehrsträger Lkw, Bahn und Schiff sowie unterschiedlicher Kombinationen bei der Rohstoffbeschaffung, wie auch im Vertrieb der Holzwaren. Auf der anderen Seite sollten die verschiedenen Möglichkeiten des Transportes näher erläutert und die Transportkostenstruktur der verschiedenen Transportsysteme verdeutlicht und wenn möglich gegenübergestellt werden.

Diplomarbeit VTIOEF Holzlogistik Transportketten Ausgestaltungsformen Beschaffungslogistik Distributionslogistik Holzindustrie Holztransportsysteme Lkw-Transport Lastkraftwagen Bahntransport Eisenbahn Schifffahrt Seetransport Rundholztransport Industrieholztransport Frachtkosten Transportmöglichkeiten Transportpotenziale Sägenebenprodukte Altholztransport Holzhalbwaren Halbwarentransport Güterverkehr
Dokumentennummer: T7 08 1445
Signatur: 69 D 13


60. Titel: Markt für Energieholzpresslinge (Holzpellets und -briketts) in Osteuropa

Autor(en): Bukvic, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Ziel der Untersuchung war es, eine umfangreiche Übersicht über die Kapazitäten und Produktionsmengen der einzelnen Länder Osteuropas zu vermitteln. Außerdem sollten bisher nicht erfasste Pelletproduzenten aufgezeigt werden.

Energieholz; Holzenergie; Holzbriketts; Holzpellets; Heizungssysteme; Emissionen; Luftverschmutzung; Länderanalyse; Pelletmarkt; Rahmenbedingungen; Kapazität; Produktion; Import; Export; Einfuhr; Ausfuhr; Verbrauch; Serbien; Montenegro; Bosnien-Herzegowina; Kroatien; Polen; Baltikum; Tschechien; Slowakei; Ungarn; Bulgarien; Rumänien; Griechenland; Slowenien; Russland; Ukraine; Weißrussland; VTIOEF
Dokumentennummer: T7 08 1731
Signatur: 69 D 14


61. Titel: Einsatz von Ultraschall zur Charakterisierung von Holzwerkstoffen - Untersuchungen zum Einfluss von Partikelgröße und Dichte auf das Ultraschallsignal

Autor(en): Wenker, J.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [44 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Rahmen dieser Arbeit wurde der Frage nachgegangen, welchen Einfluss variierende Partikelgrößen und Dichten auf das empfangene Signal bei Ultraschallmessungen haben. - Zu diesem Zweck wurden einschichtige Spanplatten mit homogenem Dichteprofil unter Anwendung des Durchschallungsverfahrens mit Ultraschallwellen durchstrahlt. Die hergestellten Laborplatten bestehen aus fraktionierten Industriespänen (< 0,5 mm; 0,5-1,5 mm; 1,5-3,0 mm; > 3,0 mm), die mit 12 % Harnstoff-Formaldehydharz verleimt wurden. Es wurden Spanplatten mit Solidichten von 400 kg/cbm, 600 kg/cbm und 800 kg/cbm hergestellt. Durch Handformung der Matten bedingt ergaben sich Dichtebereiche, die um die angegebenen Solidichten lagen. Die fertigen Platten lagerten zwei bis drei Wochen im Normklima (20 Grad C / 65 % rF) zur Konditionierung. Es fand eine Labormessanlage des Typs UPU 3000 des lndustriepartners Fagus-GreCon Greten GmbH und Co. KG (Alfeld) Verwendung. Diese sendet gepulsten Ultraschall aus, dessen Frequenz 50 kHz beträgt. Die Ankopplung der Ultraschallwellen geschieht bei dieser Anlage berührungslos durch die Umgebungsluft (Non-Contact Ultrasound). - Die zusätzliche Ermittlung der Dichteverteilung in Plattenebene mit einem Röntgenscanner erlaubte es, jedem Ultraschallmessfleck eine lokale Dichte zuzuordnen. Die Wertepaare aus lokaler Dichte und zugehöriger Ultraschalltransmission wurden in Diagrammen dargestellt. Eine Diagrammserie zeigt den Partikelgrößeneinfluss auf das Ultraschallsignal und eine andere Diagrammserie den Dichteeinfluss auf das Ultraschallsignal. (nicht ausleihbar bis 15.09.2013)

Werkstoffprüfung; ultraschallbasierte Verfahren; Dichtemessungen; Ultraschallmessungen; Partikelgröße; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 08 1732
Signatur: 69 D 15


62. Titel: Mikroskopische und topochemische Untersuchungen an Wood- Plastic-Composites (WPC) zur Charakterisierung der Werkstoffeigenschaften

Autor(en): Nienaber, K.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [66 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen der Bachelorarbeit wurden mikroskopisch/strukturelle Untersuchungen an unterschiedlichen WPC- Produkten durchgeführt, um die Verteilung von Holzfasern und Polymeren qualitativ und quantitativ zu charakterisieren. Weiterhin wurden an den Werkstoffen zelluläre UV-spektroskopische Untersuchungen durchgeführt, um die Fragestellung zu eruieren, ob das Holzgewebe mit Polymeren imprägniert ist. - Die achtzehn untersuchten WPC-Produkte der verschiedenen Hersteller unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Zusammensetzungen, Herstellungsweisen, äußeren Formen und Anwendungen. Um die Werkstoffeigenschaften von WPC besser charakterisieren zu können, wurden verschiedene strukturelle und topochemische Untersuchungen durchgeführt.

Bachelorarbeit VTIHTBB Holz-Verbundwerkstoffe Kompositwerkstoffe Holz-Kunststoff-Komposite Holzwerkstoffeigenschaften Lichtmikroskopie WPC-Struktur Histometrie UV-Spektroskopie chemische Analyse
Dokumentennummer: T7 08 1733
Signatur: 69 D 16


63. Titel: Herkunft, Verbreitung und wirtschaftliche Bedeutung von Eukalyptus

Autor(en): Wilstermann, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [136 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Holzbiologie

Diese Ausarbeitung gibt einen Überblick über die Gattung Eucalyptus L'Herit. hinsichtlich der Herkunft sowie der derzeitigen Verbreitung verbunden mit der wirtschaftlichen Bedeutung in den jeweiligen Regionen, in denen Eukalypten angebaut werden, oder Verwendung finden. Dabei werden zunächst die derzeitige systematische Einordnung und die verschiedenen Klassifizierungssysteme betrachtet, da sich diese aufgrund der Vielzahl an Arten und neuen molekularbiologischen Analysemethoden die Verwandtschaftsverhältnisse betreffend, im stetigen Wandel befindet. - Im Anschluss wird auf das natürliche Verbreitungsgebiet, hier insbesondere auf Australien, mit dessen standörtlichen Eigenheiten eingegangen und in diesem Zusammenhang die verschiedenen Erscheinungsformen und ökologischen Besonderheiten von Eukalyptus betrachtet.

Diplomarbeit VTIHTBB Eukalyptus Systematik Vorkommen Klimageographie Biogeographie Ökologische Merkmale Plantagenwirtschaft Forstplantagen Anbau in Brasilien, Europa Eukalyptus-Holz Holzverwendung; Holzeigenschaften technologische Eigenschaften Zellstoffproduktion Zellstoffherstellung ökonomische Bedeutung Energieholz Anbau Erosionsschutz Salztoleranz Wasserstress Einfluss Klimawandel
Dokumentennummer: T7 08 1734
Signatur: 69 D 17


64. Titel: Untersuchungen zum Einfluss von Temperaturänderungen auf die Festigkeitsentwicklung von Holzklebstoffen

Autor(en): Stücker, A.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [69 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Das Ziel dieser Arbeit ist es mit Hilfe des Automatic Bonding Evaluation System, kurz ABES, den Einfluss der Presstemperatur auf die Festigkeitsentwicklung verschiedener Holzklebstoffe zu untersuchen und zu erklären. Insbesondere und erstmalig soll dabei der Frage nachgegangen werden, wie sich eine Temperaturänderung während der Klebharzaushärtung auswirkt. Dazu werden Furnierstreifen mit definierten Abmessungen unter sich ändernden Presstemperaturen verpresst, um direkt im Anschluss durch eine Zugscherprüfung einen Rückschluss auf die sich in der Klebfuge entwickelte Festigkeit zu erhalten. Die Auswahl der verwendeten Holzklebstoffe orientiert sich an den auch in der Praxis hauptsächlich verarbeiteten Leimen. - Daneben soll in einer zusätzlichen Versuchsreihe das Aushärtungsverhalten von Phenolharzen untersucht werden. Mittels der ABES ist dabei die Festigkeitsentwicklung von Phenolharzen über einen Zeitraum von sechs Wochen nachzuvollziehen. Dieses soll einen zusätzlichen Einblick über die Entwicklung der inneren Festigkeiten in Holzwerkstoffen während des Konditionierens geben.

Bachelorarbeit VTIHTBP Holzwerkstoffproduktion Holzklebstoffe Temperaturveränderungen Urea-Formaldehyd (UF-Harze) Phenol-Formaldehyd (PF-Harze) Polymethylendiisocyanat (PMDI) Automatic Bonding Evaluation System (ABES) Phenolharze Heißpressen Aushärtungsverhalten
Dokumentennummer: T7 08 1735
Signatur: 69 D 18


65. Titel: Untersuchungen zur Stammgleichheit von Gemäldetafeln in holländischen Malerwerkstätten des 17. Jahrhunderts

Autor(en): Darian, I.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [98 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Holzbiologie

Es wurden mehrere Gemälde von Rembrandt van Rijn und Philips Wouwerman auf Stammgleichheit untersucht und es können sowohl die Ergebnisse früherer Forschungsarbeiten als auch die Annahme bestätigt werden, dass innerhalb einer Werkstatt häufig Bretter von einem Stamm zu finden sind. Auch an den Gemälden anderer holländischer Maler ist dies zu beobachten. - Es wurden auch neue Erkenntnisse hinsichtlich der Stammgleichheit der Bretter von Rembrandt-Gemälden mit Brettern der Maler Wybrand de Geest, Jacob lsaacksz van Ruisdael, Arie de Vois, Pieter van den Bosch, Carel Cornelisz de Hooch, Gerard Dou und lsaac de Jouderville gewonnen. - Weiterhin wurde eine Stammgleichheit von Gemälden des Malers Philips Wouwerman mit Werken von Jan Steen und Frans Hals erkannt. Am Beispiel dieser Künstler kann für die Stadt Haarlem bestätigt werden, dass Holztafeln in Standardgrößen hergestellt wurden. Dafür spricht, dass die Tafeln von stammgleichen Gemälden, die aus der gleichen Anzahl an Brettern bestehen, auch sehr ähnliche Maße aufweisen.

Bachelorarbeit VTIHTBB Holländische Gemälde Kunstwerke Gemäldetafeln Herkunft Eichenholz optischer Vergleich Malerwerkstatt Rembrandt Philips Wouwerman Kunstgeschichte
Dokumentennummer: T7 08 1736
Signatur: 69 D 19


66. Titel: Molekulargenetische Identifikation von CITES-Holzarten und ihrer Substitutionshölzer: Die ITS-Region von echtem (Swietenia- Arten) und afrikanischem Mahagoni (Khaya-Arten) und Cedro (Cedrela- Arten)

Autor(en): Voß, M.M.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [98 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Holzbiologie

Die Arbeit behandelt eine Methode, DNA aus jungem Zweigmaterial zu extrahieren, zu amplifizieren, sowie Sequenzen aus Sequenzierdaten zu erarbeiten und zusammenzustellen. Untersucht wurden nach CITES geschützte Holzarten wie Swietenia mahagoni (Appendix 1), Swietenia macrophylla (Appendix 2), die das echte Mahagoni liefern, sowie deren Substitutionshölzer Khaya senegalensis, außerdem Cedrela odorata bzw. Cedrela fissilis (Cedro). Alle Holzarten gehören zur Familie der Meliaceaen. - Die DNA wurde aus jungen, frischen Zweigen gewonnen. Die Amplifikation über PCR erfolgte unter Verwendung der universellen Primer ITS 1 und ITS 4. Aus den erhaltenen Sequenzierdaten wurden eigene Sequenzen für jedes der 21 untersuchten Individuen erarbeitet. Von Swietenia mahagoni, Swietenia macrophylla und Khaya senegalensis konnten die ITS 1- und ITS 2-Unterregion vollständig amplifiziert werden, von Cedrela odorata und Cedrela fissilis nur partiell. - Die ITS-Sequenzen dieser Baumarten sind bisher in noch keiner Datenbank hinterlegt; die nächste verwandte Art ist Melia azedarach, die für diese Familie namensgebende Gattung (http://www.ncbi .nlm .nih .gov). Die erarbeiteten Sequenzen wurden erfolgreich mit Datenbankmaterial verglichen, um die Verwandtschaftsverhältnisse zu überprüfen. Zu Mella azedarach bestand für Swietenia macrophylla eine 87%ige Übereinstimmung, wie auch für Swietenia mahagoni. Die Gattung Khaya zeigte eine Übereinstimmung von 89-90%. Cedrela spp. stimmte zu 87% mit der Sequenz von Melia azedarach überein.

Bachelorarbeit VTIHTBB Artenschutz CITES-Holzarten Tropenholzarten Echtes Mahagoni afrikanisches Mahagoni Ersatzholzarten genetische Analyse genetischer Fingerabdruck Sequenzanalyse
Dokumentennummer: T7 08 1737
Signatur: 69 D 20


67. Titel: Ermittlung der Porengrößenverteilung in Holzwerkstoffen durch Quecksilberporosimetrie

Autor(en): Dallmöller, A.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [48 p.]
Publikationsjahr: 2008
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Rohdichte des Holzes ist eine der aussagekräftigsten Struktureigenschaften und wird durch das Porenvolumen und die Reindichte des Materiales bestimmt. Je größer das Porenvolumen, desto geringer die Dichte des Holzes. Von der Porigkeit (Kapillarstruktur) des Holzes hängen viele wichtige Eigenschaftsparameter und Transportvorgänge, wie z.B. die Wärmeleitfähigkeit, Feuchtigkeitstransport, Sorptionsverhalten sowie die mechanischen Eigenschaften ab. Bei der Prüfung von Holzwerkstoffen steht daher bis heute der Nachweis der physikalischen Eigenschaften im Vordergrund. "Die Kenntnis der Porenverteilung ist unerlässlich für das Studium von heterogenen chemischen Reaktionen, besonders dann, wenn Transportprozesse den Reaktionsverlauf bestimmen. Durch die Determinierung der Porenstruktur können also Transportvorgänge besser verstanden werden. Die Kenntnis über Rohdichte und Porenvolumen ist kein Hinweis auf die Verteilung der Poren sowie die Verteilung der Porengrößen im Holz. Durch die Quecksilberporosimetrie können über Qualitätsmerkmale, wie die Homogenität und das Hohlraumgefüge, bzw. die Porengrößenverteilung in Holzwerkstoffen Angaben gemacht werden. Die Porengrößenverteilung kann Hinweise über Trocknungs- und Befeuchtungsvorgänge, Imprägnierbehandlungen und Durchlässigkeiten liefern. Über das Hohlraumgefüge kann keine Aussage getroffen werden.

Bachelorarbeit VTIHTBP Holzwerkstoffeigenschaften Porenraum Porengrößenverteilung Porosimetrie Quecksilberporosimetrie
Dokumentennummer: T7 08 1738
Signatur: 69 D 21


68. Titel: Entwicklung eines methodischen Ansatzes zur Bewertung von ökonomischen Aspekten von A in den Tropen

Autor(en): Gryselka, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [130 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Weltforstwirtschaft

Um den Holzmarkt mit tropischem Holz und Holzprodukten zu beliefern, werden zunehmend privatwirtschaftliche Forstplantagen im Bereich der Tropen angelegt. Diese Investments stellen eine besondere Art der Geldanlage dar. Die A unterscheiden sich dabei erheblich hinsichtlich ihrer Anlagestrategie und der Beteiligung des Investors an dem Unternehmen. Durch die Vielschichtigkeit und die damit verbundene Unübersichtlichkeit sind Investoren mit dem Problem konfrontiert, für ihre speziellen Investitionsanforderungen das entsprechende Forstinvestment zu identifizieren. - Das Ziel der Arbeit ist die Definition und Identifikation der ökonomischen Zielkriterien, die aus Sicht der Investoren bei der Investitionsentscheidung von Bedeutung sind und die Entwicklung eines Modells, mit dem die qualitativen und quantitativen Zielkriterien entsprechend den individuellen Präferenzen der Investoren gewichtet und verglichen werden können.

Diplomarbeit VTIWFW A Lateinamerika Zentralamerika Südamerika Beurteilung Bewertungsmethoden Nutzwertanalyse Bewertungskriterien
Dokumentennummer: T7 08 119
Signatur: 69 D 1


69. Titel: Gewinnung von C6- und C5-Zuckern aus Dampfdruck-vorbehandeltem Weizenstroh durch enzymatische Hydrolyse

Autor(en): Braun, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [91 p]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Rahmen dieser Arbeit werden Hexosen und Pentosen aus Weizenstroh durch eine Dampfdruckbehandlung mit anschließender enzymatischer Hydrolyse gewonnen. Der Vergleich der Reaktionszeiten bei 200 Grad C zeigt, dass eine längere Dampfbehandlung von 15 Minuten die besten Zuckerausbeuten in der nachfolgenden enzymatischen Hydrolyse ermöglicht.(nicht ausleihbar bis 01.06.2017)

Pflanzenzellwände; Weizenstroh; Lignocellulose; C6 Zucker; C5 Zucker; enzymatische Hydrolyse; Dampfdruckaufschluss; VTIHTBC
Dokumentennummer: T7 08 120
Signatur: 69 D 3


70. Titel: [Mechanische Eigenschaften und Dauerhaftigkeit von zwei weniger bekannten brasilianischen Holzarten]

Autor(en): Busch, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [102 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holzbiologie

Within the scope of this diploma thesis, basic properties of two lesser known timber species originating from a tropical moist forest in the northern Amazon region are evaluated. The study shall verify the possible application of two wood species for the production of sawn wood to increase the feasible volume of merchantable timber for the operating company of a sustainable managed pristine forest project.

Diplomarbeit VTIHTBB Wacapou (Vouacapoua pallidior) Pajura (Pouteria speciosa) Tropenholzarten Holzeigenschaften Dauerhaftigkeit Brinell-Härte Schwindverhalten Quellverhalten Biegefestigkeit Elastizität E-Modul
Dokumentennummer: T7 08 121
Signatur: 69 D 2


71. Titel: Einfluss ausgewählter Prozessparameter auf die Emissionscharakteristik von Faserplatten

Autor(en): Gehrmann, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [108 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Aufgrund zunehmender Anforderungen an die Luftdichtheit von Gebäuden erhalten die Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen (VOCs) aus Bauprodukten verstärkte Bedeutung. Zur Bewertung dieser VOCs wurden verschiedene Ansätze entwickelt, die die Prüfung der Emissionen ermöglichen und voraussichtlich in Zukunft zur Zulassung von Bauprodukten erforderlich sind. - Es ist bekannt, dass Holz als organisches Material VOCs emittiert, besonders starke Emissionen zeigt die Kiefer. Auch daraus hergestellte Holzwerkstoffe können organische Verbindungen freisetzen, welche zum einen als Primärquellen im Holz vorhanden sind, zum anderen aus sekundären Reaktionen gebildet werden. Primäre Emittenten der Kiefer sind die im Harz enthaltenen Terpene, unter anderem alpha-Pinen und 3-Caren. Sekundäre Verbindungen entstehen hauptsächlich aus den im Lumen des Holzes vorkommenden ungesättigten Fettsäuren, die zum Teil frei vorliegen oder als Triglyceride gebunden sind sowie durch Abspaltung der Acetylseitengruppen der Hemicellulosen. Diese können durch einen als Autoxidation bezeichneten Reaktionsmechanismus zu einer Vielzahl ungesättigter und gesättigter Aldehyde abgebaut werden, je nach Fettsäure sind die Hauptprodukte Hexanal, 2-Octenal, Octanal oder Nonanal. - Die Intention der Diplomarbeit war die Untersuchung des Einflusses ausgewählter Prozessparameter auf die Emissionscharakteristik von Faserplatten. Die Ergebnisse zeigten, dass aus Kiefer hergestellte MDF hauptsächlich Aldehyde sowie Säuren emittieren. Dabei waren zunächst ansteigende Aldehydkonzentrationen zu beobachten und erst nach Erreichen eines Maximums ein Abklingverhalten. Dies beruht auf dem radikalischen Charakter der Autoxidation, welche durch eine geringe Oxidationsrate in der Anfangsphase und eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit in der Wachstumsphase gekennzeichnet ist. Im Gegensatz zum Vollholz wurden nur sehr geringe Terpenemissionen festgestellt, diese nahmen mit der Zeit kontinuierlich ab. (nicht ausleihbar bis 30.07.2012)

Mitteldichte Faserplatten (MDF); Herstellungsprozess; Produktionsprozess; flüchtige organische Verbindungen (VOC); Emissionen; Untersuchungsmethoden; wässrige Extrakte; Gasanalyse; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 07 1280
Signatur: 68 D 25


72. Titel: Die energetische Nutzung von Holz in kommunalen und gewerblichen Kleinanlagen

Autor(en): Musialczyk, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [86 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Das Ziel der Diplomarbeit, den Kleinfeuerungsanlagenmarkt in Deutschland in seiner Struktur zu analysieren, soll durch eine Zweiteilung erreicht werden. Zum einen ist der gewerbliche Anlagenbereich nach Verbrauch und Rohstoffversorgung und zum anderen sind die kommunalen Anlagen in ihrer Beziehung zur Einwohnerzahl, Gemeindestatistik und ihrer zahlenmäßigen Standortverteilung in Deutschland zu untersuchen. - Darüber hinaus ist die Darstellung der Rohstoffsituation der gewerblichen und kommunalen Anlagen hinsichtlich ihres Brennstoffbedarfs vorgesehen. Möglich wird das jedoch erst durch die vorausgehende Ermittlung der Anzahl der Anlagen im gewerblichen und kommunalen Bereich durch eine Befragung und die Einbeziehung der Schornsteinfegermessdatei und der Förderstatistik des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Holzenergie; Energieholz; Holzverwertung; rechtliche Rahmenbedingungen; Rohstoffressourcen; Kleinkraftwerke; technische Grundlagen; Brennstoffkostenentwicklung; VTIOEF
Dokumentennummer: T7 07 1281
Signatur: 68 D 23


73. Titel: Karbonisierung von Pyrolyseölen zur Herstellung von Elektroden für Lithium-Ionen-Akkumulatoren

Autor(en): Groth, J.P.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [95 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die stoffliche Erforschung von Pyrolyseölen für den industriellen Partner in dieser Diplomarbeit ist von maßgeblichem Interesse, da deren Rohstoffportfolio ständig erweitert werden muss. Neben konventionellen Ausgangsstoffen für die Elektrodenproduktion zum Einsatz in Akkumulatoren (Akkus) wie u.a. Natur- und Kunstgraphit, weiteren kohlenstoffreichen Substanzen wie Pech, Teer und innovativen Eigenentwicklungen sollen weitere Rohstoffe gefunden und getestet werden. Dies ist notwendig, um Rohstoffknappheit und steigenden Bezugspreisen zu begegnen und den stetig steigenden Ansprüchen an die Energiespeicherung genügen zu können. Die Energiespeicherung spielt in unserem täglichen Leben eine große und stetig wachsende Rolle. Der zunehmende Gebrauch so genannter tragbarer Consumer Electronics, wie z.B. Digitalkameras und der ungebrochene Bedarf im Bereich mobiler Telekommunikationsgeräte, erfordern immer leistungsfähigere und komfortablere Energiespeichersysteme. - Ziel der Diplomarbeit ist es daher, die Eignung von Pyrolyseölen aus verschiedenen Verfahren als neue Rohstoffbasis für den industriellen Partner zu untersuchen. Hierzu wird die Möglichkeit bewertet, Kohlenstoff aus nachwachsenden Rohstoffen zu gewinnen und mit der Pyrolyse ein aschereduzierendes Verfahren einzusetzen. Das hergestellte Material wird dann für den Einsatz in Lithium-Ionen-Akkumulatoren (Li+-Ionen-Akkus) erprobt. (nicht ausleihbar bis 30.07.2012)

Holzpyrolyse; Pyrolyse von Biomasse; Pyrolyseöl; Koks; Holzöl; Karbonisierung; Lithium-Ionen-Batterie; VTIHTBC
Dokumentennummer: T7 07 1282
Signatur: 68 D 22


74. Titel: Untersuchungen an Dämmplatten aus Holzfasern

Autor(en): Pieper, O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [129 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Der Holzfaser-Dämmplattenmarkt in Europa, vor allem in Deutschland, befindet sich aktuell in einer Renaissance. Das seit den 60er-Jahren nahezu unveränderte Nassverfahren wird überarbeitet und von neuen Trockenverfahren verschiedener deutscher Hersteller, die sich bisher hauptsächlich in der Produktion klassischer Holzwerkstoffe wie OSB, MDF und Spanplatten einen Namen gemacht haben, abgelöst. Nachdem Ende des letzten Jahrhunderts neben Mineralwolle, expandiertem Polystyrol (EPS) und extrudiertem Polystyrol (XPS) kaum alternative Dämmmaterialien eingesetzt wurden, boomt die Verwendung von Dämmmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen. Die höheren Kosten solcher Produkte werden von einem ökologisch interessierten Kundenstamm getragen. Durch politische Bemühungen zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes über die Neufassung der Energieeinsparverordnung wird das derzeitige Marktpotential weiter gesteigert. Das gesamte Marktvolumen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen lag bei 4 % und der daraus hervorgehende Anteil von Holzfaserdämmplatten liegt bei etwa 1 %. Dies entspricht einem Produktionsvolumen von 340.000 cbm innerhalb Deutschlands, von denen nach Europa (2006) 100.000 cbm nach dem Nassverfahren hergestellt werden. - Im Rahmen der Diplomarbeit ist es gelungen, einen plattenförmigen Holzfaserdämmstoff in der Dicke von 60 mm, Dichten von 100-300 kg/cbm und mit einem homogenen Rohdichteprofil nach einem neuen Trockenverfahren zu produzieren. Das verwendete Dampfinjektionsverfahren ist zur Herstellung von niedrig verdichteten MDF gut geeignet. (nicht ausleihbar bis 30.07.2012)

Holzwerkstoff; Holzfaserdämmplatten; gesetzliche Rahmenbedingungen; Marktsituation; Dämmplattenmarkt; Marktübersicht; Herstellungsverfahren; Rohstoffe; Nassverfahren; Trockenverfahren; wärmetechnische Eigenschaften; Faserrohstoffe; Hydrophobierungsmittel; Faserherstellung; Klebstoffgehalt; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 07 1283
Signatur: 68 D 24


75. Titel: Einfluss der Stammdimensionen und von Holzmerkmalen entlang des Produktionsablaufs von Messerfurnieren

Autor(en): Beyer, C.P.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [61 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Zielsetzung dieser Untersuchung in einem Furnierwerk (Lohnmesserwerk) war es, nach Verbesserungspotentialen in der Rohstoffauswahl und der Produktion bezüglich der zu hohen Ausschussmengen für die Holzart Buche (Fagus sylvatica) zu suchen. Es zeigte sich, dass auf der Produktionsseite die größten Potentiale an den Produktionsstationen Hobel und Trockner bzw. Furnierblatthandling zwischen Messerung und Trockner gegeben sind. Auf der Rohstoffseite gilt festzuhalten, dass wie auch von den meisten Fachleuten der Furnierbranche prognostiziert, grundsätzlich erhöhte Dimensionen bessere Rahmenbedingungen für geringe Ausschusswerte schaffen. Dies kann nach allgemeiner Auffassung auch auf andere Holzarten übertragen werden. Beim Rotkern gilt, dass erst ein Rotkerndurchmesser ab 52 mm in der Lage ist, in die Nutzholzzone einzudringen, um einen zusätzlichen Ausschuss zu verursachen.

Diplomarbeit VTIHTBP Furnierholz Stammaushaltung Stammdimension Furnierherstellung Furnierproduktion Messerfurniere Prozessablauf
Dokumentennummer: T7 07 1284
Signatur: 68 D 26


76. Titel: [Vergleich verschiedener statistischer Ansätze zur Kalkulation der Ertragsparameter von Schnellwuchsplantagen - ein Beispiel aus Brasilien]

Autor(en): Plugge, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [137 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Weltforstwirtschaft

Bei der Evaluierung des Wachstums, der Entwicklung und auch des Geldwertes von Schnellwuchsplantagen in den Tropen nehmen Forstinventuren eine Schlüsselrolle ein. Daher ist die angewandte Methode zur Auswahl der Bäume für die Messung von Bestandesparametern, wie z.B. der Höhe, von großer Bedeutung. Anhand der Daten der Holzvorrats-Inventuren der Jahre 2002 bis 2006 des Ouro Verde Agrosilvopastoril Ltda. Projektes in Nord-Brasilien wurden drei verschiedene, praktisch anwendbare Methoden, sowie zwei ergänzende, theoretische Methoden für die Auswahl der Bäume zur Höhenmessung verglichen. Alle Verfahren bedienen sich des Grundflächenmittelstammes als Basis für die Auswahl der Bäume, die für die Vorhersage der Bestandesentwicklung selektiert werden. Die Auswahlverfahren wurden in dieser explorativen Analyse mit mathematischen und statistischen Methoden untersucht. - Die Studie wurde unterteilt in eine Hauptanalyse der Pflanzungen der Jahre 1999, 2000 und 2001 und in drei Unteranalysen, die die Inventuren der Jahre 2003, 2004 und 2005 als die Erstaufnahme annehmen. Alle Bestände der Pflanzjahre 1999 bis 2004 sind somit enthalten. Für jede der untersuchten Methoden wurde die Entwicklung des Brusthöhendurchmessers und des Volumens mittels des ungepaarten t- Tests sowie der Varianzanalyse analysiert.

Diplomarbeit VTIWFW nachwachsende Rohstoffe; Schnellwuchsplantage Ouro Verde Agrosilvopastoril Ltda. Projekt tropische Zone Plantagenforstwirtschaft Ertragsanalyse Stichprobenverfahren
Dokumentennummer: T7 07 1285
Signatur: 68 D 27


77. Titel: [Alpine Niederwaldbestände - Auswirkungen des Bestandesalters auf die Steinschlagschutzfunktion]

Autor(en): Jancke, O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [65 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Weltforstwirtschaft

Bergwälder nehmen beim Schutz gegen Steinschlag eine wichtige Rolle ein. In den letzten Jahrzehnten haben zahlreiche Forschungsvorhaben dazu beigetragen, dieses Phänomen zu analysieren und heute ist es möglich, die Schutzfunktion insbesondere von Hochwäldern zu quantifizieren. Hochwälder sind als hauptsächlich aus Samen entstandene Wälder definiert; sie bestehen aus Einzelbäumen, deren Standort meist zufällig ist. Ein Großteil der Waldbestände in den niederen Hanglagen der nördlichen französischen Alpen sind allerdings Niederwälder. Diese bestehen weitgehend aus Stockausschlägen als Folge von Kahlschlag und weisen daher eine nicht zufällige, clusterartige Stammverteilung auf. Das Verhalten dieser Bestände in Bezug auf Steinschlag ist bislang unbekannt. Die Arbeit ist ein erster Ansatz, um die Entwicklung der dendrometrischen Bestandesmerkmale und der räumlichen Struktur von Niederwäldern mit dem Bestandesalter zu skizzieren und dabei abzuschätzen, inwiefern sich die Steinschlagschutzfunktion mit dem Bestandesalter ändert. Die drei Hauptziele waren: 1) Ermittlung der Bestandesentwicklung abhängig vom Bestandesalter unter Einbezug der räumlichen Struktur; 2) Bestimmung der Änderung des Steinschlagschutzpotentials abhängig vom Bestandesalter; 3) Untersuchung von Optionen zur Gewährleistung einer möglichst langfristig anhaltenden optimalen Schutzfunktion von Niederwäldern.

Diplomarbeit VTIWFW Alpen Bergschutzwald Erosionsschutz Steinschlag Niederwald Stockausschlagswald Bestandesalter Schutzfunktion Sozialfunktion Waldfunktion
Dokumentennummer: T7 07 1286
Signatur: 68 D 21


78. Titel: Eignungsprüfung von Garapa (Apuleia leiocarpa) für die Verwendung im Garten- und Landschaftsbau

Autor(en): Weber, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [92 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holzbiologie

Die Verwendung von Holz im Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau) erlebt zurzeit eine Renaissance. Vor allem die Nachfrage nach Terrassendielen aus Holz steigt. Dabei werden in zunehmendem Maße Tropenhölzer eingesetzt, da sie im Vergleich zu den meisten einheimischen Holzarten eine höhere natürliche Dauerhaftigkeit besitzen und somit auf den Einsatz von chemischen Holzschutzmitteln verzichtet werden kann. Außerdem sind eine Vielzahl der auf dem deutschen Markt gehandelten Tropenhölzer mit anerkannten Zertifikaten erhältlich (FSC und PEFC), womit der Verbraucher die Herkunft aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung nachvollziehen kann. Die hohe Nachfrage hat aber eine Verknappung etablierter Tropenhölzer und ein verstärktes Aufkommen von Holzlieferungen mit "fragwürdigen" Herkunftsangaben zur Folge. Dadurch besteht die Notwendigkeit, Austauschhölzer zu finden, die aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammen und bei ausreichender Verfügbarkeit annähernd gleich gute Eigenschaften wie die etablierten Hölzer aufweisen. Die aus Südamerika stammende Holzart Garapa (Apuleia leiocarpa) wird seit ca. einem Jahr auf dem deutschen Markt angeboten und bietet gute Voraussetzungen, sich als Holzart für den Außenbau zu etablieren. - Die Arbeit hatte zum Ziel, die Holzart Garapa grundlegend zu beschreiben, und ihre Eignung für die Verwendung im Garten- und Landschaftsbau zu prüfen. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Ermittlung holzartenspezifischer Kennwerte, um die Eigenschaften von Garapa im Vergleich zu anderen bewährten Hölzern einordnen zu können.

Diplomarbeit VTIHTBB Tropenholz Holzart Garapa Apuleia leiocarpa natürliche Verbreitung Vorkommen Habitus Holzstruktur Holzeigenschaften natürliche Dauerhaftigkeit biologisch-chemische Eigenschaft Festigkeit Gebrauchseigenschaften Bewitterung Gartenbau Landschaftsbau
Dokumentennummer: T7 07 1468
Signatur: 68 D 28


79. Titel: [Die problematische Natur der südostasiatischen Ölpalmen- Plantagen. Eine Studie über den gegenwärtigen Umfang der Ölpalmen- Plantagen und sein Einfluss auf die Ökologie und Sozioökonomie unter besonderer Berücksichtigung Indonesiens]

Autor(en): Homoth, O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [52 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Weltforstwirtschaft

Gegenstand der Studie ist eine kritische Betrachtung der Entwicklung des indonesischen Palmölsektors, um mögliche Konsequenzen eines weltweit steigenden Palmölbedarfs aufzuzeigen. Bewertet werden die Auswirkungen der großflächigen Ausweitung der Ölpalmplantagen unter den Gesichtspunkten von Umwelt und Sozioökonomie. Alternative Lösungsansätze tragen dazu bei, dem stetig wachsenden Druck auf die bedrohten Regenwälder Südostasiens entgegenzuwirken.

Diplomarbeit VTIWFW Ölpalmen Ölplantagen Südostasien großflächige Ausbreitung Plantagenflächen Landumwandlung Landnutzung Umweltwirkungen Treibhausgasbilanz PME-Biodiesel Lebensgewohnheiten indigener Völker europäische Biokraftstoffstrategie
Dokumentennummer: T7 07 1469
Signatur: 68 D 29


80. Titel: Bewertungsansätze für forstliche Produktionszahlen von Waldinvestmentprojekten in den Tropen

Autor(en): Voß, I.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [108 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Beschreibung und Bewertung von Inventuren der biologischen Produktion in tropischen Forstplantagen. Dazu wurden vier exemplarische Betriebe der tropischen Plantagenwirtschaft besucht und Informationen über die dort durchgeführten Inventuren durch Sichtung von Inventurreports und Messanweisungen sowie durch Interviews mit den Verantwortlichen gesammelt. Alle diese Betriebe sind Teile oder Beauftragte von Investmentunternehmen, die das Geld ihrer Anleger in Forstplantagen investieren. Anhand eines Bewertungsschemas wurden die Inventuren in ausgesuchten Bereichen der Einrichtung, Messungen, Berechnungen und Volumenprognosen beurteilt. In den Bereichen der Inventureinrichtung sowie den Prognosen zukünftiger Holzerträge treten teilweise erhebliche Diskrepanzen zwischen den Verfahren und Methoden der Praxis und wissenschaftlichen Anforderungen auf.

Diplomarbeit VTIWFW Tropenregion tropische Forstplantage Investitionsprojekte Inventur Inventurdaten Datenerhebung Datenbewertung
Dokumentennummer: T7 08 384
Signatur: 69 D 4


81. Titel: Untersuchung von Holzfassaden an zwei Bauwerken in Norddeutschland nach 5 und 7 Jahren Bewitterung

Autor(en): Hofer, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [64 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holzbiologie

In der Arbeit wurden Holzfassaden an zwei Bauwerken in Norddeutschland nach 5 und 7 Jahren in Gebrauch evaluiert. Die verschiedenen Fassadenmaterialien wurden dabei auf ihre Eignung für diesen Anwendungsbereich (GK 3) geprüft. Bei allen Proben war auf klassische chemische Holzschutzmittel verzichtet worden. Als Auswertungskrierien dienten einerseits das Feuchteverhalten als Indikator für holzzerstörenden Pilzbefall sowie andererseits optische Eigenschaften nach dem mehrjährigen Gebrauch. Es wurden Untersuchungen an den Objekten, Freilandprüfungen und Laborversuche durchgeführt.

Diplomarbeit VTIHTBB Holzfassade Außenbereich Bewitterung Holzarten Farbveränderungen UV-Stabilität Schädlingsbefall Rissbildung Abschilferungen Delaminierung Feuchtegehalt
Dokumentennummer: T7 08 385
Signatur: 69 D 5


82. Titel: Einfluss von Holzpartikeln auf die Eigenschaften von Wood Plastic Composites, hergestellt im Rotationssinterverfahren

Autor(en): Schröder, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [115 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die steigenden Zuwachsraten an Produkten aus dem im Vergleich zu anderen Holzwerkstoffen relativ neuen Verbundwerkstoff Wood Plastic Composites führen zu einer regen Forschungs- und Entwicklungstätigkeit in dieser Branche. Neben der Optimierung bestehender Produktionsverfahren zur Herstellung von WPC, wie dem Extrusions- und dem Spritzgussverfahren, werden auch neue Möglichkeiten der Herstellung erforscht. Dem Institut für Polymertechnologien und Herrn Dr. Hans Korte mit der Innovationsberatung für Holz und Fasern ist es weltweit erstmalig gelungen, WPC im Rotationssinterverfahren herzustellen. Das dabei entstehende Produkt ist ein Hohlkörper. Im Vergleich zu den bisher hergestellten WPC-Extrusionsprofilen und WPC-Spritzguss-Teilen bietet diese Form der WPC-Produktion neue Möglichkeiten der Gestaltung von WPC mit neuen Werkstoffeigenschaften. (nicht ausleihbar bis 21.08.2012)

Wood Plastic Composites (WPC); Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe; Komposit-Werkstoffe; Kunststoffverarbeitung; Rotationssinterverfahren; Polyethylen; Holzpartikelverteilung; Holzarten; Materialeigenschaften; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 08 592
Signatur: 69 D 7


83. Titel: Datenbankgebundene Störstoffanalyse im Bereich der Faserstoff- und Papierproduktion mittels Py-GC/MS und AMDIS

Autor(en): Wenig, P.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [158 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der Diplomarbeit ist es, den Zeitbedarf bei der Analyse von Störstoffen der Faserstoff- und Papierproduktion mittels Py-GC/MS zu senken. Mit Hilfe der analytischen Pyrolyse sollen Polymere auf reproduzierbare Weise in niedermolekulare Abbauprodukte zerlegt und weiteren Analysetechniken zur Verfügung gestellt werden. - Dazu wird im allgemeinen Teil ein Überblick über bereits vorhandene Methoden zur Identifizierung einzelner Abbauprodukte gegeben. Es werden zum einen Massenspektrenbibliotheken und deren Suchalgorithmen behandelt, und zum anderen verschiedene Softwarelösungen, die eine Identifizierung von Abbauprodukten und Störstoffen unterstützen. - Im speziellen Teil wird darauf aufbauend eine Methode umgesetzt und entwickelt, um die vorhandenen Möglichkeiten der Abbauproduktionsidentifizierung zu nutzen und zu verbessern. Dabei gilt spezielles Interesse der eingesetzten Software sowie der Aussagekraft und Wirtschaftlichkeit des Systems. Es wird davon ausgegangen, dass die Abbauprodukte in ihrer Gesamtheit spezifisch sind und zur Charakterisierung von Ursprungspolymeren (Störstoffen) herangezogen werden können. Eine Zuweisung von Abbauprodukten zu den entsprechenden Ursprungspolymeren (Roh- und Hilfsstoffe der Papierproduktion), die in einem unbekannten Polymer (Störstoff) detektiert worden sind, würde demnach die Möglichkeit eröffnen, das Vorliegen bestimmter Ursprungspolymere für wahrscheinlich bzw. unwahrscheinlich zu erachten. (ausleihbar nur nach Genehmigung des Gutachters)

Zellstoffproduktion; Faserstoffproduktion; Faserstoffherstellung; Papierherstellung; Datenbanken; Massenspektren-Bibliotheken; Massenspektren-Suchverfahren; Analysesoftware; AMDIS; Analysegerätekopplung Py-GC/MS; Methodenentwicklung; Datenbankerstellung; Substanzklassenidentifikation; Reinsubstanzen; Pyrolysetiegelqualität; VTIHTBC
Dokumentennummer: T7 07 217
Signatur: 68 D 5


84. Titel: Entwicklung eines kontinuierlichen Verfahrens zur Herstellung von Leichtbauplatten

Autor(en): Lüdtke, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [102 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Leichtbauplatten nehmen in der verarbeitenden Industrie eine immer stärkere Position ein. Gerade im Möbelbereich tendiert der Markt der Mitnahmemöbel zu geringerem Gewicht. Es bestehen derzeit vielfältige Leichtbaukonzepte, die aufgrund ihres Eigenschaftsprofils auf einen zumeist eingeschränkten Anwendungsbereich zugeschnitten sind. Diese in diskontinuierlichen, bis zu dreistufigen Verfahren produzierten Leichtbauelemente sehen sich einem stark wachsenden Bedarf gegenüber, den es quantitativ und qualitativ zu befriedigen gilt. Das Konzept zur Entwicklung einer kontinuierlichen Leichtbauplattenherstellung ist daraus die logische Konsequenz.

Holzwerkstoffe; Plattenwerkstoffe; Holzverarbeitung; Leichtbauplatten; Sandwichplatten; zellulare Struktur; Wabenplatten; Schaumkernplatten; Herstellungsprozess; Ausgangsmaterialien; Decklagenmaterial; Mittellagenmaterial; Miniatur-Heißpresse; IPATES; Simulation; Pressvorgang; Prozessführung; Temperaturentwicklung; physikalische Platteneigenschaften; Upscaling; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 07 315
Signatur: 68 D 7


85. Titel: Feinstrukturelle und topochemische Untersuchungen an Zugholzfasern von Acer spp., Fagus sylvatica L. und Quercus robur L.

Autor(en): Lehringer, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [104 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holzbiologie

Die Diplomarbeit hatte zum Ziel, die Feinstruktur und die topochemischen Eigenschaften von Zugholzfasern zu beschreiben. Dabei lag der Schwerpunkt auf der Anwendung verschiedener mikroskopischer und spektroskopischer Untersuchungsmethoden. Als Material standen Muster der drei mitteleuropäischen Wertholzarten Ahorn, Buche und Eiche in Form von Kanteln, Halbfertigwaren sowie frisch eingeschlagenes Stamm- und Astholz zur Verfügung. Das Vorkommen von Zugholz in den drei ausgewählten Holzarten führt in der Praxis bei der Parkett- und Musikinstrumentenherstellung zu teils hohen Ausschussraten bereits während der Rohstoffbegutachtung. Probleme während des Verarbeitungsprozesses und Qualitätsminderungen der fertigen Produkte resultieren aus den besonderen Eigenschaften des Zugholzes. - Ein hoher Zugholzteil im Gewebe der drei Holzarten wurde zunächst lichtmikroskopisch nachgewiesen und holzanatomisch beschrieben. Eine erste Einschätzung der Ligninverteilung im Zugholzgewebe ermöglicht Anregung von aromatischen Verbindungen im fluoureszierenden Licht.

Diplomarbeit VTIHTBB Holzbiologie Ahorn Buche Rotbuche Eiche Stieleiche Zugholz Holzfaser Feinstruktur Topochemie verholzte Zellwand Cellulose Hemicellulosen Lignin Zellwandbildung Universalmikrospektralphotometrie (UMSP) RAMAN-Spektroskopie Mikroskopie
Dokumentennummer: T7 07 452
Signatur: 68 D 9


86. Titel: Ökologische Bewertung der Nutzung von Holz im Bauwesen und als Energieträger als Alternative zur Kohlenstoffspeicherung im Wald

Autor(en): Pledt, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [140 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit entstand an der Universität Hamburg mit Unterstützung der Universität Helsinki/Finnland. Sie befasst sich mit dem Vergleich drei verschiedener Szenarien. In diesen Szenarien soll gezeigt werden, welche Auswirkungen eine erhöhte Holznutzung auf den CO2-Haushalt der Atmosphäre hat. - Im ersten Szenario wird der Wald als reiner Kohlenstoffspeicher betrachtet. Es werden die Auswirkungen auf die Kohlenstoffspeicherkapazität der deutschen und finnischen Waldökosysteme bei einem erhöhten Holzeinschlag von jährlich 5 Mio. cbm bis zum Jahr 2020 aufgezeigt. - Ausgehend von einer nachhaltigen Waldwirtschaft befasst sich das zweite Szenario mit der Frage, wie viel Energie aus einer zusätzlichen Holzmenge von 5 Mio. cbm pro Jahr gewonnen werden kann und welche Mengen an fossilen Brennstoffen sich durch den CO2-neutralen Brennstoff Holz substituieren lassen, dabei wird sämtliches Starkholz und Schwachholz für die energetische Verwertung eingesetzt. - Im dritten Szenario wird Holz als langlebiger Baustoff in verschiedenen Gebäudekonstruktionen eingesetzt und stellt so ein Substitut für holzfremde Baustoffe dar. Durch die Nutzung des Baustoffes Holz wird der Kohlenstoffspeicher vom Wald in den Gebäuden fortgeführt. Es soll gezeigt werden, welche Auswirkungen diese Art der Holznutzung bei einer jährlichen Steigerung des Holzeinschlags von 5 Mio. cbm auf den Kohlenstoffhaushalt der Atmosphäre hat.

Klimaschutz; globale Erwärmung; Treibhauspotenzial; Klimawandel; Klimaveränderung; Leistungen des Waldes; Kohlenstoffspeicherung; Kohlenstofffixierung; Kohlenstoffsequestrierung; Holzenergie; Energieholz; energetische Holzverwertung; Energiegewinnung; Ökobilanzierung; Kohlenstoffspeicher Wald; Szenarien Deutschland Finnland; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 07 453
Signatur: 68 D 11


87. Titel: Untersuchung der natürlichen Dauerhaftigkeit und Gebrauchseigenschaften von Substitutionshölzern für konstruktive Außenanwendungen

Autor(en): Rehbein, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [123 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holzbiologie

Durch die zunehmend schwieriger werdende Beschaffung gleichmäßiger Qualitäten etablierter Holzarten aus den südostasiatischen sowie südamerikanischen Wäldern werden alternative Holzarten (sog. Substitutionshölzer) gesucht, um die stetig steigende Nachfrage auf dem deutschen Holzmarkt zu befriedigen. - Im Rahmen der Diplomarbeit wurden die Gebrauchseigenschaften von zwei Substitutionshölzern untersucht, die zum einen für das im Garten- und Landschaftsbau verwendete Bangkirai, zum anderen für die seit 30 Jahren im deutschen Fensterbau dominierende Gruppe der "Red-Meranti"- Hölzer angeboten werden. - Ziel der Diplomarbeit war u.a. die Eignungsprüfung der Holzart Massaranduba für die Verwendung als Terrassendielen. Die Holzart Massaranduba wird seit ca. 2 Jahren als Substitutionsholz für das etablierte Bangkirai im Garten- und Landschaftsbau angeboten. Da für diese Holzart nur wenige verlässliche Literaturwerte über die physikalisch-mechanischen Eigenschaften erhältlich sind, erfolgte eine umfassende Bestimmung der anwendungsrelevanten Kennwerte. Nach Auswertung der durchgeführten normgerechten Prüfungen kann der Holzart Massaranduba eine Eignung für die Verwendung als Terrassendielen ausgesprochen werden. - Die zweite Zielsetzung dieser Diplomarbeit war die Zulassungsprüfung der Holzart Merpauh entsprechend den Kriterien der RAL GÜTEGEMEINSCHAFT für den Einsatz im Fensterbau (dreilagig verleimte Fensterkantel). - Aufgrund der kaum verfügbaren Literaturwerte über die physikalisch-mechanischen Eigenschaften sowie die natürliche Dauerhaftigkeit erfolgte eine umfassende Bestimmung grundlegender Kennwerte.

Diplomarbeit VTIHTBB Außenverbau Holzparameter Merpauh Swintonia spec. Massaranduba Manilkara huberi Holzverwendung; Fensterbau Terrassendielen Holzeigenschaften physikalische Eigenschaften Biegefestigkeit Druckfestigkeit Brinell-Härte Quellverhalten Schwindverhalten Bewitterung Belichtung Inhaltsstoffe Dauerhaftigkeitsklasse
Dokumentennummer: T7 07 454
Signatur: 68 D 10


88. Titel: Vorkommen und Aktivität von Cellulasen bei Serpula lacrymans

Autor(en): Peters, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [77 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holzbiologie

Allgemein wird angenommen, dass Braunfäulepilze in vitro keine kristalline Cellulose (z.B. Avicel) abbauen, jedoch vorbehandelte Cellulosederivate, wie Carboxymethylcellulose (CMC). Daraus lässt sich schließen, dass Braunfäulepilze nur über die Endoglucanasen, die im nicht-kristallinen Bereich der Cellulose angreifen, verfügen. Cellulosederivate wie CMC weisen aufgrund der Methylierung der Seitenketten keine kristalline Struktur auf und können somit von Endoglucanasen, die nur amorphe Bereiche der Cellulose angreifen, aufgespaltet werden. - Einer der wichtigsten holzzerstörenden Braunfäulepilze im Innenbau ist Serpula lacrymans (Echter Hausschwamm). Es gibt jedoch von diesem Pilz keine verwertbaren Informationen über das Vorkommen, die Struktur und die Aktivität der Cellulasen. Daher war es in der Arbeit von Interesse, zunächst die Nukleotid-Sequenz einer Endoglucanase von S. lacrymans zu isolieren. Mit Hilfe der Sequenz der Endoglucanase kann anschließend das Vorkommen des Transkripts mittels molekularbiologischer Methoden untersucht werden. - Insbesondere ist von Bedeutung, ob der Pilz das Enzym auf Nährboden mit kristalliner und vorbehandelter Cellulose aus Kohlenstoffquelle, und im Vergleich dazu auf Holzproben, bildet. Der Transkriptgehalt Endoglucanase lässt sich durch die Intensität der Expression des codierenden Genes widerspiegeln. Zudem ist nicht bekannt, ob es Unterschiede im Vorkommen und der Aktivität des Enzyms im Bezug auf die Entwicklungsstufe des Pilzes gibt. Daher wurden im Rahmen der Untersuchung mehrere Altersstufen von Serpula lacrymans auf Nährsubstraten mit verschiedenen Kohlenstoffzusätzen kultiviert und untersucht.

VTIHTBB Diplomarbeit Echter Hausschwamm Serpula lacrymans Molekularbiologie Holzfäulepilz Endogluconasen Identifizierung Analysemethoden Polymerase-Kettenreaktion (PCR) Gelelektrophorese Restriktions-Fragmentlängen-Analyse Expressionsanalyse
Dokumentennummer: T7 07 950
Signatur: 68 D 15


89. Titel: Untersuchung zur Auswirkung der Zusammensetzung von Polyurethan-Prepolymeren auf die Verklebungsgüte von Buchenholz

Autor(en): Kläusler, O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [189 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Polyurethane sind aus mehreren Gründen für verschiedene Einsatzbereiche geeignet. Zum einen sind die Ausgangsstoffe (Di- und Polyisocyanate sowie Di- und Polyole) sehr vielgestaltig, so dass auch die daraus resultierenden Polyurethane in ihren Eigenschaften sehr variabel sind. Ausgehend von einem recht großen Sortiment an industriell verfügbaren Edukten sollte es daher möglich sein, die Eigenschaften der Produkte auch im industriellen Maßstab gezielt zu gestalten. Zum anderen weisen 1K-PUR gegenüber anderen Klebstoffarten mehrere Vorteile auf. So sind sie frei von Formaldehyd (CH2O, nach den Regeln der IUPAC als "Methanal" bezeichnet). Dies ist von sehr aktueller Bedeutung. Im Jahre 2004 empfahl die "International Agency for Research on Cancer" (IARC, eine Unterorganisation der WHO mit Sitz in Lyon/Frankreich) aufgrund neuer Forschungserkenntnisse, Formaldehyd von "wahrscheinlich kanzerogen" auf "karzinogen für den Menschen" umzustufen. Gemäß IARC gilt es als erwiesen, dass Formaldehyd Karzinome des Nasopharynx verursacht und Leukämie verursachen kann. Eine entsprechende Monografie des IARC ist zurzeit in Bearbeitung (IARC Monograph No. 88, in preparation) [Gaudin, 2004]. Sollte sich diese Neubewertung des Formaldehydes in der bevorstehenden Monografie manifestieren, so dürfte eine noch intensivere Suche nach formaldehydfreien Klebstoffen seitens der Holzleimbau- und der Holzwerkstoffindustrie die Folge sein. Besonders in Ländern wie z.B. Japan und den USA ist man in dieser Hinsicht sehr aufmerksam, um den jeweiligen Konsumentenschutzbestimmungen gerecht werden zu können. Weitere Vorteile von 1K-PUR gegenüber anderen Klebstoffarten sind die in der Regel hellen bzw. einfärbbaren Klebfugen, die rel. kurze Abbindezeit bei Verklebung von hölzernen Fügeteilen mit relativ hoher Holzfeuchte, die relativ lange Lagerfähgikeit der 1K-PUR (ca. 10 Monate), die einfache Verarbeitung (keine Leimküche), sowie die Kaltverpressbarkeit. Diesen Vorteilen stehen zwar die relativ hohen Beschaffungskosten des 1K-PUR gegenüber, zumal Polyurethanklebstoffe etwa zehnmal so teuer sind als z.B. Harnstoffharze. Doch werden diese Kosten offenbar durch die Vorteile wettgemacht. Denn "Polyurethanklebstoffe gewinnen an Bedeutung", wie es in einem Artikel des Holz-Zentralblattes über das Symposium "Holzverbundwerkstoffe und Holzchemie" an der Universität für Bodenkultur in Wien aus dem Jahre 2002 heißt. Weiterhin führt dieser Artikel aus: "In der Sitzung zeigten vor allem die lebhaften Diskussionen über den Einsatz von Polyurethanklebstoffen für tragende Anwendungen, dass von dieser Klebstoffgruppe [...] in Zukunft wichtige Impulse ausgehen werden. Dies betrifft sowohl die Holzwerkstoffherstellung als auch die Massivholzverklebung [Grunwald 2002]. - Um den Einfluss einzelner chemischer Klebstoffparameter auf die Verklebungsgüte zu ergründen, wurden keine fertig konfektionierten 1K-PUR-Reaktionsklebstoffe verwendet, sondern vierzehn gezielt variierte 1K-PUR-Prepolymere. (nicht ausleihbar bis 01.04.2012)

Buchenholz; Rotbuche; Verklebung; Polyurethane; Polyaddition; Vernetzungsdichte; 1K-PUR-Prepolymere; Längszugscherfestigkeit; Bruchbildanalyse; Zugscherfestigkeit; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 07 952
Signatur: 68 D 12


90. Titel: Synthese und analytische Pyrolyse von Ligninmodellsubstanzen

Autor(en): Lewandowski, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [152 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Komplexität der Ligninstruktur und die holzartbedingten Unterschiede fordern die Wissenschaftler seit langem heraus, neue Techniken und Methoden zu ihrer Aufklärung zu entwickeln. Neben dem Einsatz aufwändiger, nasschemischer Abbaumethoden und der spektroskopischen Untersuchungen hat sich die analytische Pyrolyse als ein hervorragendes Mittel zur Lignincharakterisierung entwickelt. - Die thermische Zersetzung des Lignins in kleine Fragmente, die mit den modernen Techniken der Gaschromatographie und Massenspektrometrie (GC/MS) analysiert werden können, etablierte sich zu einer zeitsparenden und innovativen Analysenmethode, die im Laufe der Zeit in vielfältiger Weise modifiziert worden ist. Neben der konventionellen analytischen Pyrolyse wurde die reaktive analytische Pyrolyse entwickelt. Als Beispiel hierfür sei die TMAH- Thermochemolyse (Tetramethylammonium-Hydroxid-Pyrolyse) genannt. - Um die Interpretation der Ligninanalyse zu erleichtern, verwendet man oft Lignin-Modellsubstanzen. Sie sind einfacher gebaut als die Lignine in lignocellulosischen Materialien und ermöglichen so eine gezielte Untersuchung der Reaktionsmechanismen, die in chemischen und thermochemischen Prozessen eine Rolle spielen. - Der Fokus der Arbeit lag in der Synthese und der pyrolytischen Zersetzung von beta-O-4- Lignindimeren. Die beta-O-4-Strukturen kommen in nativen Ligninen in 50- bis 60-prozentiger Häufigkeit vor. Es wurde eine Synthesemethode gewählt, die im Zeitrahmen einer Diplomarbeit durchführbar war. Es wurden zwei verschiedene Pyrolysesysteme zur thermischen Zersetzung dieser Modellsubstanzen herangezogen.

VTIHTBC Ligninmodellsubstanzen Dehydrierungspolymerisate (DHP) Beta-O-4-Lignindimere Analytische Pyrolyse (Py-GC/MS) Tetramethylammoniumhydroxid-Pyrolyse Kernmagnetische Resonanzspektroskopie (C-NMR) Flüssigkeitschromatographie Massenspektrometrie
Dokumentennummer: T7 07 953
Signatur: 68 D 13


91. Titel: Optimierung einer biologischen Abwasserreinigungsanlage nach Änderung der Abwasserfracht und -zusammensetzung

Autor(en): Kessler, N.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [121 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) auf dem Gelände einer Papierfabrik dient zur Behandlung von Abwässern verschiedener Herkunftsbereiche. Nach Schließung des Werkes im Dezember 2005 folgte im Juni 2006 der Wegfall des kommunalen Abwasseranteils, so dass sich die Abwassermenge insgesamt von 30.000 cbm/d auf 8.000 cbm/d reduziert hat. Die verbleibende Abwassermenge setzt sich aus dem produktionsinternen Abwasser und der Kleineinleitungen des werkseigenen Kraftwerks zusammen. Um dieser neuen Abwassersituation begegnen zu können, wurde frühzeitig eine biologische Hochlaststufe (HLS) errichtet. Gleichzeitig wurden mehrere Anlagenteilbereiche der ARA mit Inbetriebnahme der neuen Verfahrenstechnik stillgelegt. Da sich mit der Abwassermenge auch die Abwasserfracht und - zusammensetzung geändert hat, traten nach Einführung der neuen Technologie in unregelmäßigen Abständen Probleme im Anlagenbetrieb auf. - Im Rahmen der Diplomarbeit sollten schwerpunktmäßig die Ursachen der Störung im Anlagenbetrieb identifiziert und beurteilt werden. Dazu sollten zunächst alle produktionsspezifischen Abwasserteilströme im Zulauf der ARA erfasst und u.a. der Chemische Sauerstoffbedarf (CSB) in Abhängigkeit vom Sortenprogramm ermittelt werden. Ziel war es, auf Grundlage dieser Daten den Frachteintrag in die ARA prognostizieren zu können, um mit einer "optimierten Fahrweise" die höchstmögliche Reinigung des Abwassers zu erreichen. (ausleihbar nur nach Genehmigung des Gutachters)

Papierindustrie; Abwassersituation; Abwasserreinigung; Wasserkreislaufeinengung; Abwassermanagement; Verfahrenstechnik; Teilstromanalyse; Altpapieraufbereitung; Klärschlammuntersuchung; VTIHTBC
Dokumentennummer: T7 07 954
Signatur: 68 D 14


92. Titel: Analyse der Kundenzufriedenheit am Beispiel der Marke "X"

Autor(en): Hogger, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Im Rahmen der Diplomarbeit zur Analyse der Kundenzufriedenheit der Marke "X" wurden hinsichtlich der Verwendung von stabförmigen Holzwerkstoffen, besonders Konstruktionsvollholz und Duo-/Trio-Balken, verschiedene Verwendergruppen zu den Eigenschaften und Merkmalen eben dieser Produkte befragt. - Um Kenntnisse über die verschiedenen stabförmigen Holzprodukte zu erzielen, wurden Fertighausbaubetriebe, Holzteile-/Holzbaubetriebe, Zimmereien und Holzhäuser befragt. - Die primärstatistischen Daten wurden mittels Fragebogen erhoben, der an insgesamt 3.442 potentielle Verwender versendet wurde. Dabei wurde eine Rücklaufquote von 7,6 % nach Abzug der unbekannten Rückläufer von 8,6 % erreicht. - Mittels einer abgefragten Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2006 konnte über die Verbrauchszahlen aus 2005 ermittelt werden, dass der geschätzte Verbrauch an Holzprodukten im Jahr 2006 um schätzungsweise 15,9 % gegenüber dem Vorjahr steigen könnte. Die Stimmung in der Branche scheint einem durchaus positiven Trend zu unterliegen.

Nadelschnittholzprodukte; Holzarten; stabförmige Holzprodukte; Marketingforschung; Kundenzufriedenheitsforschung; Markenname; Bekanntheitsstruktur; Markentreue; Markenanforderung; Holzarteninteresse; Produktangebot; Produktzufriedenheit; VTIOEF
Dokumentennummer: T7 07 991
Signatur: 68 D 19


93. Titel: Untersuchungen zur Festigkeitsentwicklung während des Heißpressvorgangs von Holzwerkstoffen

Autor(en): Tigges, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [124 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Mit der Diplomarbeit wurden folgende Ziele verfolgt: Es sollte die Festigkeitsentwicklung beim Heißpressen von Holzwerkstoffmatten für verschiedene Klebstoffsysteme quantifiziert und verglichen werden. Diese Untersuchungen wurden an dem integrated pressing and testing system (ipates) durchgeführt, wobei Temperaturen zwischen 80 Grad C und 160 Grad C sowie der Dichtebereich von 500 bis 800 kg/cbm berücksichtigt wurden. Die Ergebnisse der Untersuchungen sollten auch als Modelleingabedaten für die Simulation der Festigkeitsentwicklung dienen. - Ferner sollte eine praxisnahe Prüfmethode entwickelt werden, um die Aushärtung von Klebstoffen anhand der Steifigkeitsänderung von beleimten Faserproben sowie beleimten Furnierplättchen mittels eines Oszillationsrheometers zu bestimmen.

Diplomarbeit VTIHTBP Holzwerkstoffproduktion Produktionsvorgang Heißpressen physikalische Vorgänge Klebstoffe Rheologie Analyseverfahren Festigkeitsentwicklung beleimte Fasermatten Klebstoffaushärtung Rheometer dynamisch mechanische Analyse
Dokumentennummer: T7 07 992
Signatur: 68 D 20


94. Titel: Die Förderpolitik der energetischen Holznutzung

Autor(en): Schirmer, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [125 p.]
Publikationsjahr: 2007
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Ziel der Diplomarbeit war es herauszufinden, wie sich die Politik auf die Herausforderung einstellt, neue Energietechnologien zu etablieren, und welche Rolle dabei speziell dem Energieträger Holz in seinen verschiedenen Formen zukommt. Es sollte ermittelt werden, wie sich die aktuelle Situation der Förderpolitik darstellt und welche Tendenzen für die Zukunft zu erkennen sind, welche Fördermaßnahmen in der Vergangenheit getroffen wurden und ob schon Auswirkungen auf die Energiemärkte erkennbar sind. Auch wie die Vorgaben der Europäischen Union in ihren Mitgliedsstaaten umgesetzt werden, sollte Teil der Untersuchung sein. Wie ist die Situation außerhalb der Bundesrepublik in anderen Staaten der Europäischen Union? Die Einschätzung der globalen Situation der Förderung energetischer Holznutzung sollte nur am Rande betrachtet werden, eine genauere Untersuchung übersteigt den Rahmen der Arbeit. - Zu diesem Zweck wurde neben der umfassenden Literaturrecherche auch auf die Studien der letzten Jahre zurückgegriffen, die sich mit der Thematik der energetischen Nutzung von Holz und Biomasse beschäftigen. Insbesondere für die Einschätzung der aktuellen politischen Aktivitäten im Hinblick auf Förderung und Energiewirtschaft war zusätzlich eine umfangreiche Internetrecherche unumgänglich. Abschließend sollen die Auswirkungen der Förderpolitik und die tendenzielle Entwicklung analysiert werden, soweit sie sich schon abzeichnen und erkennbar sind. Wichtige Förderinstrumente wurden genauer auf ihre Wirkung untersucht, außerdem wird ein Einblick in die Sortimentsstruktur gegeben, wobei die Thematik der Überschneidungen bei energetischer und stofflicher Nutzung erläutert wird.

Diplomarbeit VTIOEF Holzenergie Energieholzproduktion energetische Holzverwertung Holzverwendung; Energieträger Holz nutzbare Holzsortimente Biomasse Altholz Industrierestholz Gebrauchtholz Sägenebenprodukte Hackschnitzel Holzpellets Rinde Waldrestholz Waldpflegeholz Energienutzung Energiepolitik Förderung Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Förderprogramm des Bundes Förderpolitik Subventionspolitik
Dokumentennummer: T7 07 993
Signatur: 68 D 18


95. Titel: Orientierende Untersuchung zur Verwertung von Holzkohlereststoffen für die Herstellung nachhaltig wirkender mineralstoffhaltiger Dünger

Autor(en): Nagel, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [105 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Um durch Rodung, Pflanzennutzung oder Erosion und Auswaschung entstandene Nährstoffdefizite eines tropischen Standortes auszugleichen und dessen Rekultivierung wirtschaftlich betreiben zu können, sind entsprechend effiziente und kostengünstig herzustellende langzeitwirksame Düngemittel notwendig. - Gerade auf tropischen Standorten mit ihren hohen Temperaturen und Niederschlägen verringert sich die Effizienz kommerzieller Langzeitdüngemittel, die durch ihre hohen Marktpreise den erheblichen Kostenanteil an der Bewirtschaftung ausmachen, oftmals drastisch. - Die Grundidee der Diplomarbeit war die orientierende Untersuchung zur kostengünstigen und unaufwändigen Herstellung von Langzeitdüngemitteln aus Holzkohlerestsortimenten, Mehrnährstoffdüngemitteln und Bindemitteln. - Zunächst wurde eine umfangreiche Literaturstudie durchgeführt, um die Grundlagen des Nährstoffbedarfs von Bäumen, die Eigenschaften von Böden bezüglich ihrer Nährstoffverfügbarkeit, Hydrogeologie und Ionenaustauschfähigkeit und die Eigenschaften von Holzkohle bezüglich ihrer Sorptions- und Ionenaustauschfähigkeit zu erarbeiten. - Über die Literaturstudie fand auch die Auswahl der Bindemittel statt, wobei diese bewusst aufgrund ihrer unterschiedlichen Eigenschaften ausgewählt wurden. - Ebenso wurde über die Literaturstudie entschieden, das Prinzip der Einbettung der Wirkstoffe in Polymermatrices als Strategie zur Erreichung eines Langzeiteffektes zu verfolgen. - Anschließend erfolgte die Suche nach einem geeigneten Kompaktierungsverfahren, wobei vier Verfahren zur Auswahl standen. Daraus wurde die Tablettierung als erfolgversprechendstes Verfahren bestimmt.

Diplomarbeit; VTIHTBP; Herstellung von Holzkohle; Holzkohleeigenschaften Holzkohledünger Holzkohlepulver Tablettierung Bindemittel Harnstoff-Formaldehyd-Harz (UF-Harz) Holzkohlepresslinge Presslinge Elementgehalte Rohdichte Elementabgabe Natronwasserglas (Natriumsilikat)
Dokumentennummer: T7 06 929
Signatur: 67 D 17


96. Titel: Herstellung und Eigenschaften von Filmen aus Xylanen

Autor(en): Konttinen, R.M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [101 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Carbohydrate films and coatings have successfully demonstrated their potential for controlling of moisture, oxygen, lipid, aroma and flavour in food systems, where they improve quality, safety and product shelf-life. In recent years especially starch-based films have been utilised, not only in the food industry, but also on many other fields of application e.g. as biodegradable agricultural mulching films or waste bags. Arabinoxylans have been reported to be an adequate polysaccharide group for film formation. They can be made into films with a high strength and lubricity, which can be controlled by plasticizer. Oat spelts are a xylan rich by-product of oat flake production. They are available in large quantities and have a low price. From this material arabinoxylan can be isolated in high yield and purity. Due to the fact that oat spelts have already been collected at the site of regional mills, no transportation or availability problems occur. - The objectives of the work were to develop and characterise films from oat spelt arabinoxylan and birch wood glucuronoxylan, to examine the effects of plasticizer type (glycerol, sorbitol and xylitol) and concentration on the functional properties of the films in regard to their mechanical behaviour, permeability to oxygen and water vapour permeability. The influence of hydrogen peroxide bleaching of xylan material in regard to the film properties should be considered as well.

VTIHTBC Arabinoxylan Glucoronoxylan Haferspelzen Avena Birkenholz Weichmacher
Dokumentennummer: T7 06 930
Signatur: 67 D 16


97. Titel: Planung einer Fertigungslinie für einen Massivholzproduzenten

Autor(en): Borstel, S. von
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [197 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Neukonzeption einer Fertigungslinie für das Unternehmen Holz100 Norge AS. Darin eingeschlossen ist die Bewertung der Investitions- und Produktionskosten. Als Grundlage wurde die bisherige Fertigung analysiert, die zukünftigen Produktionsziele ermittelt und die dazu nötigen Maschinen ausgewählt. Zum Schluss wurde die wirtschaftliche Bewertung durchgeführt.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T4 06 226
Signatur: 67 D°25


98. Titel: Die energetische Nutzung von Holz unter dem Aspekt von rechtlichen Rahmenbedingungen in Polen und Deutschland

Autor(en): Glowacki, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [149 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit untersucht die energetische Verwertung von Holz in Polen und in Deutschland unter dem Aspekt von rechtlichen Rahmenbedingungen. Es wird gezeigt, wie die Situation der Rohstoffvorkommen in der EU und die gegenwärtige Erzeugungsstruktur von Energie die Energiepolitik und die Gesetzgebung in den EU- Mitgliedstaaten beeinflusst. Anschließend werden die rechtlichen Rahmenbedingungen der energetischen Holznutzung analysiert. Da Holz als Biomasse zu den erneuerbaren Energieträgern gehört, wird die erzeugte Energie von den EU-Staaten gefördert. Den rechtlichen Rahmen hierfür bietet die EU-Richtlinie 2001/77/EG zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern. - Polen und Deutschland haben die Richtlinie unterschiedlich umgesetzt. In Polen existiert eine Quotenregelung. Sie schreibt den Energieunternehmen vor, wie viel ihrer erzeugten oder gehandelten Elektrizität aus erneuerbaren Quellen stammen muss. Damit die Quote nicht physisch erfüllt werden braucht, wurde ein Herkunftszertifikathandel eingerichtet. Er führt dazu, dass es wirtschaftlich attraktiv ist Strom aus erneuerbarer Energie zu erzeugen. Politisches Ziel ist der Einsatz der kostengünstigsten Erzeugungstechnologie. Die rechtlichen Regelungen führen in Polen dazu, dass die kostengünstigste Energiequelle gefördert wird. Das ist die energetische Nutzung von Biomasse, besonders von Holz. Es resultiert daher eine große Nachfrage nach Holzsortimenten niedriger Qualität.

EEG Erneuerbare Energie Gesetz Biomasseverordnung Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T4 06 227
Signatur: 67 D°23


99. Titel: Die Stoffstromanalyse eines OSB-Werkes

Autor(en): Dase, N.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [196 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Diplomarbeit war es, den Stoffstrom der Industrieanlage zu analysieren, der sich als komplex darstellte. In der Arbeit ist für eine Plattendicke von 22 mm eine Stoffstromanalyse erstellt worden, die Prozessparameter benannt und deren Einfluss untersucht worden. Die Ergebnisse lassen sich auf andere Plattendicken beziehen und gegebenenfalls mit diesen vergleichen. Die Arbeit konnte klären, wie sich durch Optimierung von Prozessparametern und Minimierung von Stillstandzeiten die Produktionsmenge zu steigern ist.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T4 06 228
Signatur: 67 D°24


100. Titel: Holzanatomische Untersuchungen an Zeremonialobjekten aus der Sammlung Ozeanien des Hamburgischen Museums für Völkerkunde

Autor(en): Cronenberg, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [150 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Holzbiologie

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Papua Neuguinea deutsche Kolonie. In dieser Zeit richtete das Völkerkundemuseum in Hamburg eine Forschungsreise in die noch unbekannten Regionen aus. Sechs deutsche Wissenschaftler sammelten in den zwei Jahren der Expedition unter anderem eine Vielzahl von Gebrauchs- und Zeremonialobjekten. Da Holz für die Ureinwohner ein bedeutender Rohstoff war, sind auch viele der gesammelten Objekte aus Holz gefertigt. Die wissenschaftliche Aufarbeitung der hölzernen Objekte ist bis heute nicht vollständig abgeschlossen. Im Rahmen der Diplomarbeit wurden insgesamt 61 Proben von Zeremonialobjekten, im Wesentlichen Schilde, Trommeln und Masken, mit der Zielsetzung untersucht, die Holzarten bzw. Gattungen, die die Grundlage für die Lokal- oder Handelsbezeichnungen sind, zu bestimmen. Ein kleiner Teil dieser Objekte wurde nicht während der Südsee-Expedition gesammelt, sondern erst später in die Sammlung integriert. Des Weiteren sollte ein eventueller Zusammenhang zwischen den verwendeten Hölzern und dem ethnologischen Hintergrund untersucht werden. - Für die Bestimmung der Holzarten wurden kleine Proben in Spanform von den ausgewählten Objekten entnommen, mit unterschiedlichen Methoden (PEG, Technovit) eingebettet und lichtmikroskopisch untersucht.

Diplomarbeit VTIHTBB Holzzeremonialobjekte Neuguinea Holzarten Systematik Taxonomie Holzaufbau Holzalter Holzeigenschaften Ethnologie
Dokumentennummer: T7 06 1110
Signatur: 67 D 22


101. Titel: Der Markt für amerikanische Laubhölzer im deutschsprachigen Raum

Autor(en): Kahle, O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [137 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Mit Hilfe der Literaturrecherche sowie der anschließenden Marketingstudie soll die Frage beantwortet werden: "Welche Stellung haben nordamerikanische Laubschnitthölzer im deutschsprachigen Raum heute, welche Entwicklungen haben zu der heutigen Situation geführt und welche Entwicklungen können in Zukunft erwartet werden?" - Mit Hilfe der Literaturrecherche und der durchgeführten Befragung sowie deren Gegenüberstellung versucht der Verfasser dem Leser eine möglichst umfassende und differenzierte Übersicht über den Markt für nordamerikanisches Laubschnittholz im deutschsprachigen Raum zu verschaffen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Verknüpfung der theoretischen Aspekte der Literaturrecherche mit den praxisnahen Ergebnissen der Zielgruppenbefragung. - Die Literaturrecherche basiert auf aktuellen Veröffentlichungen und Statistiken der "Food and Agriculture Organization of the United Nations" und der "United Nations Economic Commission for Europe" sowie weiterer fachspezifischer Veröffentlichungen. In diesem Zusammenhang war es von Bedeutung, möglichst aktuelle Literatur zu finden. Insgesamt umfasst der erste Teil eine Literaturrecherche, dessen Ergebnisse die Grundlage für die weitere Diplomarbeit liefern und das nötige Hintergrundwissen des Lesers garantiert.

Holzmarktanalyse; amerikanisches Laubschnittholz; Mitteleuropa; Importmarkt; Verwendermarkt; Marketingstudie; Umfrage; Fragebogen; VTIOEF
Dokumentennummer: T7 06 1111
Signatur: 67 D 19


102. Titel: Wirkung von Antioxidationsmitteln auf die VOC-Emissionen von Holzwerkstoffen

Autor(en): Ahrens, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [110 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Flüchtige organische Verbindungen können bei den Menschen Befindlichkeitsstörungen hervorrufen. Um diese Beschwerden zu minimieren, muss die Emission von VOCs reduziert werden. Zu den Emittenten gehören auch Holz und Holzwerkstoffe, insbesondere OSB, die aus Kiefernholz hergestellt wurden. Die flüchtigen organischen Verbindungen des Holzes stammen direkt aus ihren Holzinhaltsstoffen (Primäremissionen) oder werden durch thermisch-oxidative Prozesse aus ihnen gebildet (Sekundäremissionen). Gerade diese Sekundäremissionen sind aufgrund ihrer sehr geringen Geruchsschwelle für unangenehme Gerüche verantwortlich. Sie entstehen durch Oxidation aus den Fettsäuren des Holzes. Eine Oxidation der Fettsäuren kann durch Ausschluss von Sauerstoff, Lagerung bei tiefer Temperatur in der Dunkelheit oder durch den Einsatz von Antioxidantien verhindert werden. - Ziel der Arbeit war es, die Wirkung von Antioxidantien auf das Emissionsverhalten von Holzwerkstoffen zu überprüfen. In dieser Arbeit wurde die Wirkung von drei verschiedenen Antioxidationsmitteln (Ascorbinsäure, Ascorbylpalmitat und BHT) auf das Emissionsverhalten von Kiefern-OSB untersucht. Die Antioxidationsmittel wurden in Wasser bzw. in Ethanol gelöst.

Holzwerkstoffe; Schadstoffemissionen; flüchtige organische Verbindungen; volatile organic compounds VOC; Innenraumluftschadstoffe; Klassifizierung nach WHO 1989; Innenraumluftqualität; Richtwerte; Produktemissionen; Primäremissionen; Terpene; Sekundäremissionen; Aldehyde; gesättigte Fettsäuren; ungesättigte F.; Veränderung von Fetten; Antioxidantien; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 06 1112
Signatur: 67 D 20


103. Titel: Untersuchung ausgewählter Parameter bei der Zerspanung auf die Eigenschaften von Strands und daraus hergestelltem OSB

Autor(en): Jeske, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [112 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

OSB ist immer noch ein Holzwerkstoff, der gute Wachstumschancen auf dem europäischen Markt hat. Dabei werden die Anforderungen an ein hochwertiges Produkt immer größer. Die Qualität der OSB muss durch viele verschiedene, ineinander greifende Prozesse eingestellt werden. Die Zerspanung ist hierbei ein Schlüsselbereich in der Herstellung von OSB. - Das hat folgende Gründe: a) die Zerspanung liegt am Anfang der Produktion und wirkt sich somit auf alle nachfolgende Prozesse aus; b) die von der Zerspanung ausgehenden Strandgeometrien legen viele Produktionseigenschaften der späteren OSB fest. - Die Spangeometrien sind von Firma zu Firma sehr unterschiedlich und ergeben mit den eingesetzten Klebstoffen und der Pressentechnologie ein individuelles, firmenspezifisches Endprodukt. - Wie bereits erwähnt, werden durch die Geometrie der Strands die nachfolgenden Prozesse beeinflusst. Hierzu gehören die Trocknerleistung, die benötigten Klebstoffmengen und die Pressparameter in der kontinuierlichen Presse. Weiterführende Konsequenzen aus der Spangeometrie ergeben sich für die Bildung von VOCs und für die Holzausbeute. Je mehr Feingut aus dem Prozess ausgegliedert werden muss, umso geringer ist die Wertschöpfung des eingesetzten Holzes. - Ausgangspunkt für diese Arbeit war das Wissen, dass die Erzeugung von Strands vielen direkten und indirekten Einflüssen unterliegt. Um auf Dauer möglichst immer eine gleichmäßige Zusammensetzung von Strands zu erreichen, mussten diese Einflüsse benannt und in verschiedenen Untersuchungen quantifiziert werden.

Holzwerkstoffe; OSB-Platten; Holzzerspanung; Zerspanung im Messerring; Strandgeometrie; Siebanalyse; Stranddicke; Spandicke; Spangeometrie; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 06 1113
Signatur: 67 D 21


104. Titel: Vergleichende Charakterisierung von Faser- und Spanmatten zur Herstellung von Holzwerkstoffen unter besonderer Berücksichtigung der Permeabilität und Wärmeleitfähigkeit

Autor(en): Klüppel, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [78 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Bei der Herstellung von Holzwerkstoffen spielt die Heißpressung eine entscheidende Rolle. Physikalisch-mathematische Modelle des Heißpressvorganges dienen der Optimierung der Pressprogramme und dem Verständnis der in der Matte ablaufenden Vorgänge. Als Eingangsdaten zur mathematischen Modellierung dieser Mechanismen werden u.a. die Permeabilität und Wärmeleitfähigkeit der Holzwerkstoffmatte benötigt. - In der Diplomarbeit wurden jeweils Deck- und Mittelschichtspäne zweier Spanplattenproduzenten mit unterschiedlicher Spanaufbereitung und Fasermaterial eines MDF-Herstellers hinsichtlich der o.g. Eigenschaften untersucht. Um Hinweise auf den Einfluss der Partikelgröße und -geometrie zu erhalten, wurden außerdem Permeabilität und Wärmeleitfähigkeit zweier Siebfraktionen jedes Spanmaterials bestimmt. - Die Permeabilität der MS-Späne wurde konventionell an verfestigten Probekörpern gemessen. Für die DS-Späne und MDF-Fasern wurde eine Schnelltesteinrichtung verwendet. Für die Wärmeleitfähigkeitsmessungen wurde ein nicht genormtes Wärmestrommessplattengerät eingesetzt. Sowohl der Schnelltest als auch die Wärmeleitfähigkeitsmesseinrichtung lieferten Ergebnisse mit akzeptabler Genauigkeit.

Holzwerkstoffproduktion; Holzwerkstoffherstellung; Holzwerkstoffmatten; Spanplattenherstellung; Faserplattenherstellung; Wärmeleitfähigkeit; Permeabilität; Rohdichteprofil; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 07 215
Signatur: 68 D 3


105. Titel: Methodenentwicklung zur Erstellung einer Datenbank am Beispiel einer Strichrezeptur der Papierindustrie und Methodenentwicklung zur Erstellung eines Z-Profils eines Papieradditivs

Autor(en): Kochan, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [126 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Diplomarbeit soll eine Methode zur automatisierten Erstellung einer Datenbank entwickelt werden, die systematisch Abbauprodukte aus der Pyrolyse von Papierbestandteilen enthält. Mittels einer solchen Datenbank wäre es dann möglich, die organischen Bestandteile des analysierten Papiers auf die Ausgangsstoffe der Papierherstellung zurückzuführen. Dazu wird das Computerprogramm AMDIS verwendet, das vom National Institute of Standards and Technology in den USA entwickelt wurde. - Im zweiten Teil wird ein Z- Profil für ein Industriepapier erstellt, welches Fettdichtemittel enthält. In der Arbeit von Brautschitsch (2004) wurde bereits eine Quantifizierungsmethode für die Erstellung eines solchen Z-Profils entwickelt. Es gelang jedoch nicht, das Z-Profil zu erstellen, da sich die chemische Struktur des reinen Fettdichtemittels von der des im Industriepapier verwendeten unterschied. Da nun das "tatsächlich" verwendete Fettdichtemittel vorliegt, wird eine neue Quantifizierungsmethode zur Untersuchung der Verteilung in Z- Richtung erstellt.

Diplomarbeit VTIHTBC Papierqualität Störstoffe Identifizierung Schmutzpunktfläche chemische Additive Prozesschemikalien Datenbankerstellung Pyrolyse-Abbauprodukte Computerprogramm AMDIS Z-Profil Industriepapier
Dokumentennummer: T7 07 216
Signatur: 68 D 2


106. Titel: Der Pelletmarkt in Deutschland und den Anrainerstaaten. Struktur und Entwicklung

Autor(en): Langenberg, G.C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [219 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Ziel der Arbeit war eine möglichst umfangreiche Untersuchung der Struktur und Entwicklung des Pelletmarktes in Deutschland und den Anrainerstaaten. - Die Arbeit behandelt eingangs aktuelle Normierungs- und Qualitätssicherungsbestrebungen einzelner Nationen und der Europäischen Union. Es zeigt sich, dass aufgrund verschiedener Verwertungssysteme von Holzpellets die nationalen Anforderungen an Qualität, Logistik und Lagerung unterschiedlich beurteilt werden. Strenge Vorschriften für Hausbrand-Pellets in Österreich und Deutschland bilden dabei eine wichtige Basis für die steigende Anzahl installierter Holzpelletsheizungen. Für Industriepellets, die ihren Einsatz in Blockheizkraftwerken oder Co- Firing-Anlagen haben, so z. B. in den Niederlanden, Schweden und Dänemark, gelten keine besonderen Standards. - Um eine hohe Funktionssicherheit und folglich Akzeptanz von Holzpellets bei Endkunden zu sichern, wurden in den vergangenen Jahren in ganz Europa Qualitätszertifikate von einzelnen Marktakteuren, politischen Organisationen sowie Markt- und Interessenverbänden herausgegeben. Mit teils nur regionaler Bedeutung erweitern oder verschärfen diese die in den nationalen Normen festgelegten Parameter. (nicht ausleihbar)

Holzpellets; Holzenergie; Energieholz; erneuerbare Energien; Marktanalyse; Pelletherstellung; Pelletproduktion; Verwertung; Normen; Qualitätssicherung; politische Rahmenbedingungen; Förderungen; Subventionen; Emissionsregulierung; Bundesimmissionsschutzverordnung; Erneuerbare Energien Gesetz; Energieeinsparverordnung; Emissionshandel; Rohstoffaufkommen; Rohstoffverbrauch; Sägenebenprodukte; Hobelspäne; Faserrohstoffe; Waldholz; Brennholzverbrauch; Privathaushalte; Scheitholz; Holzpellets; Kurzumtriebsplantagen; KUP; Marktanalysen; Nachbarstaaten; Länderberichte; VTIOEF
Dokumentennummer: T7 07 316
Signatur: 68 D 6


107. Titel: Untersuchungen zur industriellen Flächengewichtsmessung von mitteldichten Faserplatten mittels Röntgentechnik

Autor(en): Hilbers, U.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [136 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Diese Arbeit beschäftigt sich mit unterschiedlichen Fragestellungen zum Dieffensor. Sie wird in einen Labor- und in einen Industrieteil aufgegliedert. - Die Röntgenstrahlen werden nach dem Massenschwächungsgesetz in der durchleuchteten Holzwerkstoffmatte abgeschwächt. Es stellt sich die Frage, wie sich die Schwächung der eingesetzten Röntgenstrahlen bei unterschiedlich zusammengesetzten Holzwerkstoffmatten ändert. Dabei soll vor allem auf verschiedene Leimtypen, Leimmengen und die Verwendung von Paraffin eingegangen werden. Da die Berechnung des Flächengewichts vom Massenschwächungskoeffizienten der durchleuchteten Materialien abhängig ist, sollen diese für Faserplatte gleicher Rohdichte festgestellt werden, die aus den verschiedenen Zutaten hergestellt werden. - Der Prototyp des Dieffensors wurde im MDF-Werk des Industriepartners aufgestellt. Seit der Inbetriebnahme wurden zahlreiche Flächengewichtsmessungen durchgeführt. Es bedarf einer Aufbereitung und Analyse der Datenmengen, um die Entwicklung der auftretenden Flächengewichtsschwankungen in und quer zur Laufrichtung der Holzwerkstoffmatte darzustellen. - Im Mai 2006 gab es beim Industriepartner einen Umbau der Streuanlage. Durch Änderung des Einfallwinkels der beleimten Fasern auf den Formstrang sollte die Vorverdichtung der Fasermatte vermindert werden. Mit Hilfe der zur Verfügung gestellten Daten soll festgestellt werden, ob und welche Auswirkungen der Umbau auf die Plattenproduktion hatte.

Mitteldichte Faserplatten (MDF); Flächengewicht; Röntgentechnik; Gewichtsverteilung; Leimtypen; Elementaranalyse; Flächengewichtsschwankungen; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 07 951
Signatur: 68 D 16


108. Titel: Strukturelle Entwicklung des Handels mit Holzrohstoffen - eine Pilotstudie / Zusammenfassungen der Experteninterviews

Autor(en): Namuth, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [300 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Im Rahmen des Projektes "Standorte der Holzwirtschaft", gefördert durch den Holzabsatzfonds (HAF) und dem Verband Deutscher Papierfabriken (VDP), wurde die Diplomarbeit mit dem Thema "Strukturelle Entwicklung des Handels mit Holzrohstoffen" an der Universität Hamburg, Arbeitsbereich Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft, erstellt. - Thematischer Schwerpunkt der Studie ist die Darstellung des Holzrohstoffhandels zum gegenwärtigen Zeitpunkt, sowie die Beschreibung der holz- und forstwirtschaftlichen Veränderungen, die zu dieser Entwicklung geführt haben. Dazu werden aktuelle Holzrohstoffströme und Handelsstrukturen erfasst und dargestellt, das wirtschaftliche Umfeld näher beleuchtet, sowie ein Fragebogen für eine quantitative Erfassung entwickelt. - Hintergrund der qualitativen Studie ist der bedeutende Strukturwandel des Handels mit Holzrohstoffen. Infolge neuer Marktteilnehmer auf Anbieter- und Abnehmerseite, sowie neuer Unternehmensformen der Industrie und des Waldbesitzes, die ebenfalls im Handel tätig sind, haben sich die Stoffströme stark verändert. Der Handelsbetrieb als Verbindungsglied von Wirtschaftspartnern kann nicht solitär betrachtet werden, sondern ist im Kontext seines wirtschaftlichen Umfeldes zu untersuchen. So spielen Veränderungen auf Seiten des Forstes als Urproduktion und der Industrie als Verbraucher ebenso eine Rolle wie die den Handel beeinflussenden politischen und wirtschaftlichen Begebenheiten. - Als qualitative Pilotstudie sollte diese Untersuchung Strukturen der Holzrohstoffströme aufzeigen und die Grundlage für eine spätere quantitative Erfassung bilden. Sie liefert Hinweise über bedeutende Akteure im Holzrohstoffhandel und erläutert zudem, mit welchen Herausforderungen bei einer Folgestudie zu rechnen ist. (ausleihbar nur nach Genehmigung des Gutachters)

Holzhandel; Holzrohstoffe; Großhandel; Einzelhandel; Handelssystematik; Holzhandelsgeschichte; Stoffströme; Handelsbilanzen; Handelswege; Handelsstruktur; Veränderungen; Stoffstrommodelle; VTIOEF
Dokumentennummer: T7 07 994
Signatur: 68 D 17


109. Titel: Diskriminierung von Holzarten durch Thermoextraktion

Autor(en): Leschnitz, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [132 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Der internationale Handel mit tropischen Hölzern macht eine sichere Holzartenunterscheidung notwendig. Oft sehen sich legal handelbare Hölzer und solche, die durch das Washingtoner Artenschutzabkommen vor wirtschaftlichen Interessen geschützt sind, zum verwechseln ähnlich. In der Arbeit wurde versucht Holzartenpaare zu unterscheíden, von denen das eine Holz gehandelt werden darf, der Absatz des anderen jedoch gar nicht oder nur eingeschränkt genehmigt ist. Des Weiteren ist versucht worden, eine Holzart aus verschiedenen Provenienzen nach diesen Wachstumsgebieten zu differenzieren. Desweiteren bestand ein Ziel darin, unbekannte Holzproben zu identifizieren. - Zur Verfügung standen sechs Holzartenpaare, Mahagoniproben aus drei verschiedenen Provenienzen und drei unbekannte Holzproben. Insgesamt wurden 156 Messungen durchgeführt. Untersucht werden sollten die Hölzer mit der direkten Thermoextraktion und anschließender GC/MS. Nach den ersten Vorversuchen ist aufgrund verschiedener Probleme dieses Verfahren nicht weiter verfolgt worden. Das Untersuchungsmaterial wurde nun mittels Thermodesorptions-GC/MS analysiert. Nach der Methodenfindung und Bestimmung der zu nutzenden Parameter wurden die vorbereiteten Holzproben gemessen. Die Auswertung der erhaltenen Rohdaten erfolgte durch ein multivariates statistisches Verfahren, die Hauptkomponentenanalyse (PCA).

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T4 06 39
Signatur: 67 D°4


110. Titel: Untersuchungen zur ECF- und TCF-Bleiche von ASA-Zellstoffen aus Fichtenholz

Autor(en): Leschinsky, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [100 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Zellstoffbleiche stellt auf dem Weg vom Holz zum Papier einen für die Umwelt besonders kritischen Produktionsschritt dar. Bei der Bleiche wird viel Wasser benötigt, was nachher in belasteter Form entsorgt werden muss. Zur Reinigung des Abwassers werden in der Industrie aufwändige Kläranlagen betrieben, die einen erheblichen Kostenfaktor darstellen. Um die Abwasserbelastung einzugrenzen, sollten Bleichsequenzen so ausgelegt sein, dass Möglichkeiten zu einer weitgehenden Wasserkreislaufschließung bestehen. Wasserverbrauch und Abwassermenge können auf diese Weise stark reduziert werden. - In der Diplomarbeit wurden drei verschiedene Bleichsequenzen für ASA-Zellstoffe optimiert. Dabei lagen die Schwerpunkte auf den Bleichmitteln Sauerstoff, Peroxid, Chlordioxid und Ozon. Bei der Anpassung der Sequenzen wurden Aspekte der Umweltfreundlichkeit sowie technische und ökonomische Überlegungen berücksichtigt. Auf dieser Grundlage sollte untersucht werden, wie sich die unterschiedlichen Bleichsequenzen auf die Eigenschaften von ASA-Zellstoffen auswirken. - Ein weiteres Ziel der Arbeit war es zu untersuchen, wie sich der Zugabezeitpunkt der zweiten Alkalicharge zur Kochung auf die Bleichbarkeit der Zellstoffe auswirkt. In früheren Untersuchungen hatte sich gezeigt, dass eine zeitlich Verzögerung der Alkalizugabe positive Auswirkungen auf die Zellstoffeigenschaften hat. Die Vermutung, dass dieses spätere Alkalisplitting einen positiven Einfluss auf die Bleichbarkeit hat, sollte in einer vergleichenden Untersuchung mehrerer Zellstoffe überprüft werden. Dabei wurde auch der Einfluss des Alkalisplittings auf die Zellstoffeigenschaften im ungebleichten und gebleichten Zustand untersucht.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T4 06 68
Signatur: 67 D 8


111. Titel: Rasterelektronenmikroskopische Untersuchungen an Mundwerkzeugen Holz zerstörender Insekten

Autor(en): Schulte, U.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [158 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit werden die morphologischen Merkmale der Oberkiefer (Mandibeln) ausgewählter Arten der Holz zerstörenden Insekten mit Hilfe der Rasterelektronenmikroskopie untersucht. Die Mandibeln bilden den Teil der Mundwerkzeuge, der die Abtragung der Holzspäne übernimmt. Es werden 12 Arten der Ordnungen Coleoptera, Hymenoptera und Lepidoptera im Larval- und 5 davon zusätzlich im Imaginalstadium untersucht und miteinander verglichen. Aus der Ordnung Isoptera werden von einer Art Arbeiter, Nymphen und Soldaten untersucht. Ziele der Arbeit sind die Untersuchung der Beschaffenheit der Grob- und Feinstrukturen der Mandibeln und der Vergleich der Mandibeln innerhalb der genannten Stadien einer Art beziehungsweise der Arten einer Familie oder Ordnung. Die Kenntnisse aus den bisher überwiegend lichtmikroskopischen Arbeiten werden mit diesen Zielsetzungen erweitert. - Um eine sinnvolle Bekämpfung von Holz zerstörenden Insekten durchführen zu können, ist die Kenntnis ihrer Morphologie eine notwendige Grundlage. Das vorhandene, zum Teil bereits einige Jahrzehnte alte Wissen über die Morphologie der Mandibeln, welches auf lichtmikroskopischen Untersuchungen beruht, soll mit Hilfe von rasterelektronenmikroskopischen Studien an ausgewählten Arten ergänzt werden. Diese Auswahl umfasst sowohl wirtschaftlich wichtige Arten, wie den Hausbockkäfer (Hylotrupes bajulus (L.)), den Gewöhnlichen Nagekäfer (Anobium punctatum (De Geer)) und de Gescheckten Nagekäfer (Xestobium rufovillosum (De Geer)), als auch weniger häufig auftretende Holz zerstörende Insektenarten.

Holzinsekten Elektronenmikroskopie Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T4 06 69
Signatur: 67 D 7


112. Titel: Über den Einfluss kurzfristig niedriger Temperaturen während der Vegetationszeit auf die Jahrringstruktur von Fichte

Autor(en): Lenz, R.N.P.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [110 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Holzbiologie

In den Jahren 2003 und 2004 wurden Versuche zum Einfluss von niedrigen Temperaturen auf die Holzbildung von Fichte durchgeführt. Eine Woche lang wurde je ein ca. 1,5 m hoher Baum einer Temperatur von 5, 10 und 20 Grad C ausgesetzt. Die Behandlungen fanden im Juni und August 2003 sowie im Juni und Juli 2004 statt. Zur zeitlichen Markierung des Fortschrittes der Holzbildung wurde die 'pinning'- Methode verwendet, die Verletzungen wurden im wöchentlichen Abstand gesetzt. Zusätzlich wurden auch drei kleine Bäume der Temperaturbehandlung unterzogen, sie wurden allerdings nicht 'gepinnt'. - Die Temperaturbehandlung mit 10 Grad C und stärker noch mit 5 Grad C hatte einen unmittelbaren Einfluss auf die Zellteilungsaktivität des Kambium. Beide Wachstumskurven wichen von den erwarteten Wachstumskurven ab. Während der Behandlung mit 5 Grad C stagnierte das Wachstum, außerdem war die kambiale Aktivität noch 2 bis 3 Wochen nach der Temperaturbehandlung eingeschränkt. - Weiterhin konnte der limitierende Einfluss der Temperatur auf die Holzbildung in den ersten Wochen der Vegetationsperiode bestätigt werden. Durch die Temperaturbehandlung mit 5 Grad C wurde dieser Einfluss nahezu auf die gesamte Vegetationsperiode verlängert.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T4 06 70
Signatur: 67 D 13


113. Titel: Biologische und chemische Untersuchungen über Holzverfärbungen an Sibirischer Lärche (Larix sibirica L.) und deren Bedeutung für die Holzverwendung

Autor(en): Kulke, N.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [151 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Holzbiologie

Ziel der Diplomarbeit ist es, makroskopische und mikroskopische Indikatoren für die Entstehung von Verfärbungen bei Sibirischer Lärche zu untersuchen und Kriterien zu deren Vermeidung zu entwerfen. Dabei mussten komplexe Wechselwirkungen zwischen den biotischen und abiotischen Ursachen berücksichtigt werden, was den Disziplinen übergreifenden Charakter dieser Thematik begründet. Der Schwerpunkt der Versuche lag in den biologischen und chemischen Untersuchungsmethoden, die sich wesentlich auf den topochemischen Nachweis (UMSP) und die chemische Charakterisierung der Holzinhaltsstoffe (GC-MS bzw. HPLC) konzentrierten. Ergänzt wurden diese, durch mikrobiologische Untersuchungen und praktische Versuche zum Farbverhalten der Holzoberflächen und natürlicher und künstlicher UV-Bestrahlung. Entscheidend für eine realistische Abschätzung der wirtschaftlichen Tragweite des Verfärbungsrisikos von Sibirischem Lärchenholz ist die grundsätzliche Unterscheidung in oberflächige und tiefergehende Verfärbungen, da sie i.d.R. auf verschiedenen Ursachenkomplexen beruhen. Die bisherige Einteilung in biotische und abiotische Verfärbungsursachen ist für die Anwendung prophylaktischer Vorbeugungsmaßnahmen nicht ausreichend.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T4 06 72
Signatur: 67 D 11


114. Titel: Herstellung von Hochausbeutebisulfitzellstoffen aus Buchenholz

Autor(en): Paasch, V.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [97 p.]
Publikationsjahr: 2006
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Sulfitzellstoffindustrie steht unter großem Konkurrenzdruck durch die weltweit expandierende Sulfatzellstoffproduktion. Fortschritte in der Umwelt-, Aufschluss- und Bleichtechnologie relativieren die lange Zeit geltenden Vorteile des Sulfitverfahrens. Inzwischen ist die umweltverträgliche Produktion von Kraftzellstoffen mit hohen Weißgraden und Festigkeiten ohne wesentliche Kostennachteile durch Emissionen, Chemikalienaufwand und Abwasserbelastung möglich. - Um die Konkurrenzfähigkeit der Sulfitzellstoffindustrie aufrecht zu erhalten, müssen die Festigkeitseigenschaften der Zellstoffe verbessert werden. Das gilt in besonderem Maße für Laubholzsulfitzellstoffe. Die Festigkeitsanforderungen für die Papierproduktion werden derzeit durch die Armierung des Papiers mit Kraftzellstoff erreicht, der zu hohen Preisen am Markt erworben werden muss. Das wichtigste Laubholz für die Zellstoffproduktion in Mitteleuropa ist Buche. Buchenzellstoffe bieten gute optische Eigenschaften für die Produktion grafischer Papiere. Aufgrund der Verfügbarkeit und Kosten ist Buchenholz ein attraktiver Rohstoff. - Das Ziel der Diplomarbeit war, Buchenzellstoff mit hoher Ausbeute, hohen Festigkeiten und hohem Weißgrad zu erzeugen. Das Verfahren zur Herstellung orientierte sich an den Produktionsanlagen des Zellstoffwerks m-real Stockstadt, das über eine integrierte Papierproduktion verfügt.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T4 06 79
Signatur: 67 D 14


115. Titel: Eigenschaftsuntersuchungen an einem neuartigen Werkstoff aus Bambus

Autor(en): Hübner, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [135 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Arbeit war es, Eigenschaftsuntersuchungen an einem Produkt namens Cobam (Concentrated Bamboo) durchzuführen, welches als Konstruktionsmaterial für Terrassen (Beplankung und Unterkonstruktion) Einsatz findet. Da es für ebenerdige Konstruktionen, wie sie Terrassen darstellen, keine normativen Mindestforderungen an die Festigkeiten oder andere hierfür wichtige Eigenschaften gibt, macht es Sinn, eine Beurteilung vergleichend zu anderen in diesem Bereich bewährten Materialien durchzuführen. Für diese Arbeit wurden als Vergleichsmaterialien zwei Holzarten gewählt, die diesen Voraussetzungen entsprechen: Bankirai (Shorea spp., section Shore / Dipterocarpaceae), Douglasie (Pseudotsuga menziesii / Pinaceae). (ausleihbar nur nach Genehmigung des Erstgutachters)

Holzwerkstoffe; Bambuswerkstoffe; Bindemittel; Phenolharz; physikalische Eigenschaften; Rohdichte; Darrdichte; Quellung; Schwindung; mechanische Eigenschaft; Festigkeit; Biegefestigkeit; Druckfestigkeit; Härte; optische Eigenschaften; Chromophore; Farbänderungen; Farbmessung; Bewitterungsprüfungen; Freilandbewitterung; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 06 827
Signatur: 67 D 15


116. Titel: Charakterisierung des Emissionspotentials von Holzprodukten mit Hilfe der Thermoextraktion

Autor(en): Bierer, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [74 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Organische Emissionen werden nach Definitionen der Weltgesundheitsorganisation (ECA-IAQ 1997) nach Siedepunkten in leichtflüchtige (VVOC), flüchtige (VOC) und schwerflüchtige (SVOC) Substanzen eingeteilt. Diese Definitionen finden in normativen Vorschriften Anwendung. - Zur Analyse flüchtiger organischer Substanzen von Bauprodukten ist nach DIN EN 13419-1 (2003) nur die Emissionsmessung nach der Prüfkammermethode zulässig. Hierbei werden die flüchtigen Substanzen der Prüfkammerluft an ein Adsorbens gebunden und anschließend thermodesorbiert. Die Charakterisierung des Emissionspotentials kann jedoch auch mittels Headspace-Analyse erfolgen. Hierzu wird im Probengefäß ein Gleichgewichtszustand zwischen Probe und Gasphase eingestellt. Zur Charakterisierung des Emissionspotentials kann auch die Thermoextraktion verwendet werden. Dabei wird die Probe direkt erhitzt, die eluierten Verbindungen kryofokussiert und anschließend analysiert. Die Trennung der Substanzen erfolgt bei allen genannten Methoden im Gaschromatographen, detektiert werden sie in aller Regel im Massenspektrometer. - Quellen flüchtiger organischer Substanzen sind die Inhaltsstoffe des Kiefernholzes. Hierbei sind einerseits Mono- und Sesquiterpene und andererseits die Autoxidationsprodukte ungesättigter Lipide relevant. Aus frischem Kiefernholz emittieren hauptsächlich Monoterpene. OSB-Platten, die aus Kiefernholz hergestellt sind, emittieren hauptsächlich Terpene und autoxidativ gebildete Verbindungen der Aldehyde, Ketone und Säuren. - Für die Diplomarbeit wurden Strands und Splint von P. sylvestris mittels Thermoextraktion untersucht.

Organische Emissionen; VOC-Emissionsmessung; Materialanalyse; Emissionsprüfkammer; Thermodesorptionsanalyse; Headspace Analyse; Thermoextraktion; Gaschromatographie; Kiefernholz; Inhaltsstoffe; Holzemissionen; Holzwerkstoffemissionen VDA 278; VTIHTBC; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 06 928
Signatur: 67 D 18


117. Titel: Erarbeitung eines Logistikmodells zur Versorgung von Großunternehmen der Holz verarbeitenden Industrie

Autor(en): Wiesner, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [143 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Weltforstwirtschaft

Das Ziel der Diplomarbeit ist die Erstellung eines Logistikmodells, das den Anforderungen des Verarbeiters hinsichtlich des Bahntransportes Rechnung trägt. Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten, die der Bahntransport bietet, werden mehrere Modelle mit unterschiedlichem Einsatz und Kombination von verschiedenen Zugvarianten entwickelt. Im Vorfeld dieser Entwicklung werden Transportunternehmen und ausgewählte Verarbeiter zu ihren speziellen Anforderungen befragt.(ausleihbar nur nach Genehmigung des Gutachters)

Holztransport; Holzlogistik; geschichtliche Entwicklung; Historie; Eisenbahntransport; Schienentransport; Logistikunternehmen; Straßentransport; Wassertransport; Schiffstransport; Bahnbetrieb; Rad-Schiene-Prinzip; Zugang zum Bahnnetz; Güterwagengattungen; Monitoring and Tracking System (MaTS); LKW-Transport; LKW-Technik; Kurzholztransport; Gliederzüge; Langholztransporter; Sattelauflieger; Wechselsysteme; GPS; GIS; Binnenschifffahrt; Seeschifffahrt; gesetzliche Rahmenbedingungen; Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG); Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG); Gleisanschlussförderrichtlinie; Straßenverkehrs-Ordnung (StVO); Supply-Chain-Management; Logistikketten; Logistikinfrastruktur; Umfrage; Befragung; Logistikkosten; Logistikmodelle; Modellierung; VTIWFW
Dokumentennummer: T7 07 218
Signatur: 68 D 4


118. Titel: Genetischer und ökologischer Vergleich zweier Populationen des Eichenwicklers Tortrix viridana L. (Lepidoptera, Tortricidae)

Autor(en): Lieberei, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [93 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Forstgenetik

Der Eichenwickler T. viridana ruft in seinem Verbreitungsgebiet regelmäßig erhebliche Fraßschäden in den Eichenwäldern hervor. Seine Wechselwirkung mit der Gattung Quercus und die Populationsdynamik des Eichenwicklers sind gut beschrieben, allerdings stehen die populationsgenetischen Aspekte und die Bearbeitung phänotypischer Merkmale noch am Anfang. In der Arbeit wurden an Proben aus zwei bereits früher untersuchten Beständen Nordrhein-Westfalens morphometrische Daten erhoben und populationsgenetische Untersuchungen zur intraspezifischen Variation vorgenommen. Zusätzlich wurden qualitative und quantitative Untersuchungen zur entomologischen Begleitfauna und zu Parasitoiden durchgeführt.

Diplomarbeit VTIFG Eichenbestände Stieleiche (Q. robur) Traubeneiche (Q. petraea) Eichenwickler Entomologie Ökologie Schlupfdaten Geschlechterverhältnis Parasitoide Morphometrie Vergleichsanalyse Eichenwickler-Populationen molekulare Marker genetische Marker Genmarker AFLP PCR-RFLP Insektizideinsatz Populationsgenetik
Dokumentennummer: T7 07 317
Signatur: 68 D 1


119. Titel: Planung und Konzeption eines Holzfachmarktes im Raum Forchheim

Autor(en): Lopez, C.R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [112 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Planung und Bau eines Holzfachmarktes werden von vielen Faktoren beeinflusst. Die Hauptfaktoren setzen sich u.a. aus der finanziellen Situation des Unternehmens, der Wettbewerbsintensität im Einzugsgebiet sowie der Bautätigkeit, im Besonderen im Ein- und Zweifamilienhausbau, zusammen. Modernisierungs- und Renovierungsmarkt, Kaufkraft der Region, Bevölkerungsentwicklung und -struktur, Arbeitslosenquote sowie wirtschaftliche Entwicklung der Region spielen ebenso eine wichtige Rolle. - Als Standort des in der Arbeit diskutierten Holzfachmarktes wurde aufgrund persönlicher Präferenzen der Geschäftsführung der Raum Forchheim gewählt. Eine ausführliche Standortanalyse wurde durchgeführt. - Der Gewerbestand erfüllte besonders gut die an den Bau des Holzfachmarktes gestellten Kriterien, d.h. zum einen bot dieser Standort neben einer überbundesdurchschnittlichen Geburtsrate, die einen erhöhten Umsatz in Aussicht stellte, eine gute Verkehrsanbindung bei günstigen Grundstückspreisen, und zum anderen bestand die Möglichkeit einer flächenmäßigen Erweiterung. - Die Rahmenbedingungen für die Platzierung am Markt wurden durch die Konkurrenzsituation im Großhandel sowie durch die allgemein wirtschaftliche Lage der Baumärkte gesetzt. Aufgrund der Analysenergebnisse der Wettbewerbssituation im Absatzgebiet erfolgte die Entscheidung zugunsten eines einzelhandelsorientierten Mischbetriebs. - Der wirtschaftliche Rahmen wurde durch die Investitionsplanung und Erfolgsrechnung bestimmt. Nach Berechnung des Großhandels- und Einzelhandelpotenzials des Absatzgebietes konnten die Umsatzerwartungen bestimmt und nach zurückhaltender Schätzung die geplanten Verkaufserlöse ermittelt werden. Die Betriebsgröße wurde auf steigende Umsätze ausgelegt, da in den ersten Betriebsjahren nicht mit einer Ausschöpfung des gesamten Umsatzpotenzials für das Unternehmen zu rechnen war. Die Anzahl des Personals wurde den Planumsatzzahlen angepasst. Die Verkaufsflächen- und Ausstellungsplanung wurde kundenorientiert ausgerichtet.

Holzfachhandel; Marktstrukturen; Holzfachmarkt; Neuplanung; Finanzierung; Absatzstrategie; Potenzialanalyse; Baupläne; VTIOEF
Dokumentennummer: T7 07 362
Signatur: 68 D 8


120. Titel: Wechselwirkungen von Arabinoxylan mit Bakteriencellulose und Dehydrierungspolymerisat

Autor(en): Winter, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [100 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft kann erhebliche Erfahrungen bei der Isolierung und Charakterisierung von Xylanen aus Lignocellulosen vorweisen. Diese Erfahrung sollte in dieser Arbeit genutzt werden, um wasserlösliche, gut charakterisierte Arabinoxylane aus Haferspelzen zu gewinnen. Die Arabinoxylane sind typische Vertreter für Xylane aus lignifiziertem Gewebe von Einjahrespflanzen. - Mit diesen Arabinoxylanen sollte überprüft werden, ob sie für den Einsatz in den Modellsystemen Bakteriencellulose und DHP geeignet sind. Außerdem sollten mögliche Einflüsse der Arabinoxylanmolmassen und -restligningehalte auf die Sorption an Bakteriencellulose sowie Wechselwirkungen mit Xyloglucan und beta-Glucan untersucht werden. Des Weiteren war die Einflussnahme von Arabinoxylan auf die DHP-Synthese ein Schwerpunkt der Untersuchungen. - Diese Arbeit sollte einen Beitrag zur Entwicklung von Modellsystemen leisten, um die Charakterisierung und das Verständnis der Zellwand voranzutreiben.

Diplomarbeit VTIHTBC Holzchemie Pflanzenchemie Hemizellulosen Arabinoxylan Gluconacetobacter Lignin-Kohlehydrat-Komplexe (LCC)
Dokumentennummer: T7 05 710
Signatur: 66 D 16


121. Titel: Einfluss des Eichelhähers auf die Ausbreitung von Eichen und ihre genetische Vielfalt

Autor(en): Griegeling, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [90 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Forstgenetik

Die Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen des Sammel- und Versteckverhaltens von Eichelhähern (Garrulus glandarius L.) auf die genetische Vielfalt der von ihm gesäten Stieleichen (Quercus robur L.) in einem norddeutschen Laub-Mischwald. Durch telemetrische Untersuchungen an sechs besenderten Eichelhähern konnten ihre Homeranges und Aktivitätsräume bestimmt werden. Die im Vergleich zu anderen Studien großen Aufenthaltsräume der Häher deuten auf ein sehr ungünstiges Habitat hin. Trotz der weit zurückgelegten Strecken einiger Vögel wurde nur ein geringer Teil der erwarteten Menge an Eicheln versteckt. Wahrscheinlich wurde durch die Nutzung anderer Nahrungsquellen, wie künstlich bereitgestellter Futterplätze, der Hortungstrieb der Eichelhäher vermindert.

Diplomarbeit VTIFG Stieleiche Quercus robur Traubeneiche Q. petraea Naturverjüngung Hähersaat Eichelhäher Garrulus g. glandarius Eicheln Telemetrie Forstgenetik; Kreis Herzogtum Lauenburg
Dokumentennummer: T7 05 711
Signatur: 66 D 18


122. Titel: [Umwelt- und jahreszeitliche Einflüsse auf die Jahresringentwicklung bei zwei Mangrovenarten, Rhizophora mangle und Rhizophora stylosa]

Autor(en): Steinicke, U.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [61 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Holzbiologie

Annual growth rings have been found in the wood of the mangrove genus Rhizophora. The periodic nature of visible rings in Rhizophora mangle and Rhizophora stylosa wood was examined as well as the periodicity in shoot elongation of R. mangle. The wood investigations were both anatomic and densitometric. Additionally, the ring sequences were assessed in relation to environmental conditions for trees on the Caribbean coast of Panama, and on the south coast of Viti Levu, Fiji. - Annual growth was detected in R. mangle: Ring width correlated with the length of the rainy season (r = 0.76) and shoot elongation with the length of the dry season (r = 0.77). R. stylosa showed seasonal growth. Periodicity in wood formation was largely caused by periodic vessel production. The vessel area and the vessel size were high in the wet, and low in the dry season. Radiodensitometry was found to be promising for wood examinations on Rhizophora whereas gamma-radiation densitometr y showed poor results. The ability of a visual differentiation between species at the macroscopic level was discovered. R. stylosa exhibited more distinct growth periods than R. mangle. - This report confirms the annularity of wood formation and shoot elongation in Rhizophora mangle and describes environmentally influenced wood production in Rhizophora stylosa. This holds the potential for further scientific study and silvicultural purposes.

Diplomarbeit VTIHTBB Holzbiologie Dendrochronologie Mangrovenwälder Tropenwald Jahrringanalyse makroskopische Untersuchung Mikroskopie Jahrringwachstum Jahrringentwicklung Holzbildung Holzbiologie Umwelteinfluss Strahlung Holzdichte Gefäßuntersuchung
Dokumentennummer: T7 05 712
Signatur: 66 D 14


123. Titel: Verhalten von Cellulosediacetat in Acetonlösungen

Autor(en): Zenker, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [102 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Für viele Anwendungen von Celluloseacetat ist der Lösungsprozess wichtiger Produktionsschritt. Vom Lösungszustand hängen die Verarbeitbarkeit und viele Eigenschaften der Endprodukte ab. Die Bildung von Aggregaten und Mikrogelen in Celluloseacetatlösungen ist ein Problem, das in der Literatur im Zusammenhang mit Lösungstrübung und Größenausschlusschromatografie (SEC) beschrieben wurde. - Im Rahmen der Diplomarbeit wurden drei kommerzielle Celluloseacetate mit einem Substitutionsgrad von rund 2,5 untersucht. Die Hauptaufgabe war die Analyse sog. Prehumps, die in SEC-Chromatogrammen auftreten können. Es handelt sich um Peaks, die von Mikrogelen verursacht werden und vor dem eigentlichen Celluloseacetat-Hauptpeak eluieren. - Mit Hilfe von Größenausschlusschromatografie in Aceton, fraktionierter Fällung, Zuckeranalyse, Substitutionsgradbestimmung und ICP wurden die einzelnen Celluloseacetate und ihre Fraktionen charakterisiert. - Im "Allgemeinen Teil" dieser Diplomarbeit soll vertiefend auf Anwendungsgebiete, Herstellung und Charakterisierung von Celluloseacetat sowie auf seine Lösungseigenschaften eingegangen werden. Chemische Grundlagen der Veresterungsreaktion und die Geschichte des Celluloseacetates werden nicht abgehandelt. Der interessierte Leser sei auf die im März 2004 erschienene Monografie ""Cellulose Acetates: Properties and Applications" von P. Rustemeyer (Editor) verwiesen.

Celluloseacetat; Hydrolyse; Polymerisation; Chromatogramm; Cellulosediacetat; VTIHTBC
Dokumentennummer: T7 05 713
Signatur: 66 D 15


124. Titel: Aufschluss von Birke und Pappel mit alkalischen Sulfitlösungen und Anthrachinon

Autor(en): Fehr, J.K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [97 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Diplomarbeit wurde die Optimierung des ASA- Verfahrens und der nachfolgenden TCF-Bleiche für Birken- und Pappelholz durchgeführt. - Es zeigte sich, dass bei Anwendung des ASA-Verfahrens ein bestimmter Kappazahlbereich angestrebt werden sollte, um einen nicht zu hohen Splittanteil zu erhalten. Die Möglichkeit, den Zellstoff auf geringe Kappazahlen zu delignifizieren, ohne dabei einen überhöhten Viskositätsverlust wie beim Kraftverfahren in Kauf nehmen zu müssen, ist nach Evstigneyev et. al. (2003) für die Bleiche von Vorteil und konnte zum Teil auch in den Untersuchungen bestätigt werden.

Diplomarbeit VTIHTBC Holzchemie Zellstoffproduktion Holzaufschluss Aufschlussverfahren alkalische Sulfitlösung Anthrachinon ASA-Verfahren Kraft-Verfahren Bleiche Chemikalieneinsatz
Dokumentennummer: T7 05 714
Signatur: 66 D 17


125. Titel: Untersuchungen an Wabenplatten für den Möbelbau

Autor(en): Poppensieker, J.A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [123 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Das Thema Leichtbau in der Möbelindustrie ist derzeit in der Fachpresse stark präsent. Es fällt aber auf, dass sich viele Informationen in den letzten zwei Jahren wiederholen und nicht klar wird, auf welchem Stand sich die Branche schon befindet und welche Zielsetzungen sie verfolgt. Ziel der Diplomarbeit war es, einen umfassenden Überblick über das Thema Wabenplatten in der Möbelindustrie zu liefern, indem folgenden Fragestellungen nachgegangen wurde: -Welche Gründe sprechen für die Verwendung von Leichtbaumaterialien im Möbelbau, und wie grenzt sich die Wabenplatte von anderen Materialien aus dem Leichtbaubereich ab? -Auf welchem Stand befindet sich derzeit die Herstellung von Wabenplatten, und wie ist die Herstellung und Materialauswahl mit der Zielsetzung einer rahmenlosen Wabenplatte zu bewerten? -Es soll eine Analyse der Hauptkostengruppen für die Herstellung von Wabenplatten auf dem derzeitigen Entwicklungsstand durchgeführt und eine Bewertung der Prozesskette vom Plattenwerkstoff Wabenplatte bis zum fertigen Möbel vorgenommen werden. -Welche Eigenschaftsanforderungen ergeben sich aus dem Möbelbau, und sind gängige Prüfmethoden aus dem Bereich der Holzwerkstoffe auf Wabenplatten übertragbar? Außerdem sollen orientierende Festigkeitswerte von rahmenlosen Wabenplatten gewonnen werden. - Hierzu sollten die verfügbaren Quellen möglichst umfassend zusammengetragen und durch Gespräche mit Vertretern der am Thema Wabenplatten beteiligten Branchen ergänzt werden. Am Ende soll die Arbeit eine Informationsbasis darstellen, mit der es möglich ist, die Zukunftsfähigkeit dieses Werkstoffes selber zu bewerten.

Diplomarbeit VTIHTBP Holzphysik Leichtbauplatten Leichtbauwerkstoffe Möbelherstellung Möbelindustrie
Dokumentennummer: T7 05 715
Signatur: 66 D 19


126. Titel: Erzeugung poröser SiC-Werkstoffe aus span- und faserbasierten Holzwerkstoffen

Autor(en): Kaczmarek, O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [93 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Der verfahrenstechnische Ansatz holzwerkstoffabgeleitete SIC-Keramiken mit Hilfe der Si02-lnfiltration herzustellen, führt zu hochporösen und oxidationsbeständigen Werkstoffen. In der Diplomarbeit wurden Holzwerkstoffe aus Holzfasern und Holzmehlen hergestellt und die Dichte, Porosität und Porengrößenverteilung in gewisser Bandbreite gezielt beeinflusst (p= 0.5-0.7 g/cbm, P= 50-70 vol Prozent, d= 1-10 mikrometer). Die Holzwerkstoffe weisen durch das gewählte Verdichtungsprogramm und entsprechenden Klebereinsatz (10...40 Masse Prozent, flüssig ...fest) keine oder nur geringe Dichteprofile senkrecht zur Plattenebene auf. Entsprechend isotrop und homogen ist das Schwindungsverhalten der hergestellten Holzwerkstoffe während der Pyrolyse. Das Schwindungsverhalten lässt sich anhand hergeleiteter Parameter berechnen und somit die Ausgangsdimension im Holzzustand zur Darstellung bestimmter Geometrien im pyrolysierten Zustand vorhersagen. Porosität und Porengrößenverteilung der Holzwerkstoffe bleiben auch nach der Pyrolyse trotz großer Volumenschrumpfung erhalten. lm Gegensatz zu Vollholz, bei dem die Wegsamkeit durch aspirierte Tüpfel eingeschränkt ist, stellen faserbasierte Holzwerkstoffe ein feinporiges, gut infiltrierbares Porennetzwerk, in einem Gefüge aus Holzfaser/Holzmehlpartikeln und Kleber, dar. Die hervorragende Si02-Sol-lnfiltrierbarkeit sowie das hohe Retentionsvermögen der holzwerkstoffbasierten Kohlenstofftemplate verringern die Anzahl der notwendigen lnfiltrationsschritte auf zwei. Für Vollhölzer liegt dieser Wert bei drei bis vier. Über die spezifisch für die Keramisierung hergestellten Holzwerkstoffe hinaus wurden zusätzlich industriell gefertigte Holzwerkstoffe untersucht. Sie zeigen ein deutliches anisotropes Schwindungsverhalten, teilweise Rissbildung, heterogene, unvollständige Solaufnahme und ein deutlich schlechteres Retentionsvermögen.

Diplomarbeit VTIHTBP Holzwerkstoffe keramische Werkstoffe Verfahrenstechnik Pyrolyse Infiltration Keramisierung Werkstoffeigenschaften Untersuchungsmethoden
Dokumentennummer: T7 05 1453
Signatur: 66 D 24


127. Titel: Umrechnungsfaktoren der Holzwirtschaft

Autor(en): Beckmann, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [86 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

In der Diplomarbeit werden Umrechnungsfaktoren der Holzwirtschaft dargestellt. Diese Umrechnungsfaktoren werden von Wissenschaft und Handel benötigt. Mit ihnen lässt sich errechnen, wie viel Holz benötigt wird, um z.B. ein Haus zu bauen, wie viele Kaffeefiltertüten aus einem Fichtenstamm produziert werden können oder wie hoch der Energiegehalt einer Tonne Hackschnitzel ist. Die Anzahl der Einheiten in der Forst- und Holzwirtschaft ist vielfältig: Festmeter, Raummeter, Kubikmeter, Schüttraummeter, Tonne atro, Tonne lutro, MWh lt. Die Sortimente in der Forst- und Holzwirtschaft umfassen Holz und seine Verarbeitung. Je nach verarbeitender Industrie wird das Holz und seine Produkte in verschiedenen Einheiten angegeben. Die Umrechnungsfaktoren treten an den Schnittstellen der Industriezweige auf: Zulieferer, Produzent, weiterverarbeitende Industrie, Versand, Konsument. Die Arbeit versucht Transparenz in die Vielzahl der Sortimente und der Umrechnungsfaktoren zu bringen. Die Sortimente umfassen Rohholz, Halbwaren, Industrierestholz und Nebensorten. Das gemeinsame Maß aller Produkte ist das Rohholzäquivalent. Die Umrechnungsfaktoren für Rohholzäquivalente finden sich in den Warenpositionen der deutschen Außenhandelsstatistik. Dort ist jedes noch so kleine Sortiment mit dem entsprechenden Umrechnungsfaktor versehen aufgelistet und kann mit Hilfe der übrigen Umrechnungsfaktoren in die jeweiligen Einheiten umgerechnet werden, um somit das Holz und seine Produkte jederzeit korrekt und plausibel zuzuordnen.

Diplomarbeit VTIOEF Rohholz Holzhalbwaren Industrierestholz Raummaße Festmaße Gewichtsmaße Energieeinheiten Rohholzäquivalente Schüttraummaß Umrechnungsdaten
Dokumentennummer: T7 05 1455
Signatur: 66 D 26


128. Titel: Untersuchungen über tropische Holzarten in der Tafelmalerei

Autor(en): Gembruch, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [126 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Holzbiologie

In den letzten Jahren wurde die Nutzung tropischer Hölzer als Bildträger ab dem 17. Jahrhundert vereinzelt festgestellt, eine zahlenmäßig umfassende Untersuchung hat jedoch bislang nicht stattgefunden. Ziel der Arbeit war es, mehr Klarheit über den Einsatz von tropischen Hölzern in der Tafelmalerei zu erhalten. - Zunächst wurden die in der Tafelmalerei gewöhnlich eingesetzten europäischen Holzarten vorgestellt. Danach folgte eine Auswertung der vorhandenen Literatur über den Einsatz von tropischem Holz in der Tafelmalerei. Es ließ sich bestätigen, dass sich bis Mitte des 18. Jahrhunderts ausschließlich niederländische Maler tropischer Hölzer als Malgrund bedienten. Ein weiteres Ergebnis der Literaturanalyse zeigt, dass in der Tafelmalerei im Wesentlichen acht verschiedene Tropenhölzer eingesetzt wurden. - Um die Holzartenbestimmung von 51 zu untersuchenden Tafelbildern zu erleichtern, sollten die artenreichen Tropenhölzer in ihrer Anzahl dezimiert werden. Mit Hilfe der Durchsicht von Literatur über den internationalen Holzhandel konnte dabei zwar bestätigt werden, dass ein Teil der in der Literatur nachgewiesenen acht Holzarten auf verschiedene Art und Weise international gehandelt wurde, eine erfolgreiche Einschränkung der tropischen Hölzer ließ sich jedoch nicht vornehmen. Hierfür ist die Aufarbeitung umfangreicher und zum Teil schwer zugänglicher Primärliteratur unerlässlich, wofür eine eigenständige Arbeit erforderlich wäre. - Das zu untersuchende Probenmaterial setzte sich aus 35 Proben, aus einer im südasiatischen Raum entstandenen Gouverneur-General- Serie sowie aus 16 Proben in Europa entstandener Tafelbilder zusammen.

Diplomarbeit VTIHTBB Tafelmalerei verwendete Holzarten Tropenholz als Bildträger Makroskopie
Dokumentennummer: T7 05 1456
Signatur: 66 D 22


129. Titel: Untersuchung der Eignung von thermisch modifizierter Buche für den Einsatz im Terrassenbereich

Autor(en): Koch, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [106 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Holzbiologie

Ziel der Diplomarbeit war es, durch Untersuchungen der für Terrassenhölzer wichtigsten technologischen Eigenschaften die Eignung von hitzebehandeltem Buchenholz für diesen Einsatzbereich zu beurteilen. Zur Bewertung der Ergebnisse wurde neben unbehandelten Buchenkontrollen (Fagus sylvatica L.) auch unbehandeltes Lärchenholz (Larix decidua Mill.) vergleichend untersucht, da der an dieser Arbeit beteiligte Industriepartner, die Firma BAUFRITZ, dieses Sortiment durch hitzebehandelte Buche ersetzen möchte. - Hitzebehandeltes Buchenholz erwies sich als geeignet für den Einsatz im Terrassenbereich. Insbesondere die verbesserte Dimensionsstabilität, die verminderte Rissbildung sowie die geringe Splitterneigung gegenüber Lärche sprechen für einen Einsatz. Lediglich bezüglich der Biegefestigkeit und der Bruchschlagarbeit zeigte die hitzebehandelte Buche deutlich geringere Festigkeitswerte als Lärche. Dies kann jedoch konstruktiv kompensiert werden. Über den reinen Materialvergleich hinaus wurden drei Methoden für die Prüfung des Abriebwiderstandes von hitzebehandeltem Vollholz angewendet und diskutiert. Zur Beurteilung der beiden modifizierten Labormethoden, bei denen hitzebehandelte Buche im Vergleich zu Lärche den selben (Taber Abraser-Methode) oder einen höheren (Shaker-Methode) Abriebwiderstand aufwies, wurde ein Praxisversuch durchgeführt. Der kurze Praxisversuch ließ jedoch keine Beurteilung der Laborergebnisse zu. Weitere Praxisversuche sollten folgen. - Des Weiteren wurden Härte, Biege-E-Modul, Resistance to Impact Milling (RIM), Verhalten bei Bewitterung sowie Oberflächenglätte der drei Materialien ermittelt. Während sich Biege-Modul, RIM und Oberflächenglätte für hitzebehandelte Buche nicht von Lärche unterschieden, so waren Härte und das Verhalten bei Bewitterung deutlich verbessert.

Diplomarbeit VTIHTBB Thermoholz Buchenholz Hitzebehandlung Abriebwiderstand
Dokumentennummer: T7 05 1457
Signatur: 66 D 25


130. Titel: [Papierschlamm als potentieller Rohstoff für flüssige Biobrennstoffe]

Autor(en): Baechle, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [105 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

The study aims to identify the generation, composition and current disposal methods of paper sludges in order to identify if this material could be a suitable feedstock for the production of bio-fuels. Therefore literature was reviewed and several sludge samples were analyzed. The redults are summerized in the paper.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T4 06 37
Signatur: 67 D°6


131. Titel: Entwicklung und Erprobung einer Mikro-Methode zur analytischen Pyrolyse von Biomasse

Autor(en): Windt, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [228 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Arbeit wurden die Grundlagen für ein neuartiges Mikropyrolyseverfahren erarbeitet. In Zukunft soll diese Mikropyrolyse für die Prozess-Simulation und auch zur Strukturaufklärung im Bereich der Biomassekonversation eingesetzt werden. - Unter verschiedenen Kontrolleinrichtungen ist es gelungen, thermische Grundlagen des Systems zu verifizieren und diese im weiteren Aufbau zu berücksichtigen. Dadurch ist ein tieferes Verständnis für das System entstanden, mit dem der Betrieb und die weitere Entwicklung optimal durchgeführt werden kann. - Der Modale Aufbau erlaubt zudem einen vielseitigen Einsatz, auch außerhalb von Pyrolyse-Versuchen, was durch Demonstration von Oxidationsreaktionen und Verdampfungsprozessen vorgeführt wurde. Als weitere Einsatzmöglichkeiten wären auch Vakuumpyrolysen denkbar. Darüber hinaus sind, auf Grund der hochwertigen Materialeigenschaften der verwendeten Bauteile, auch weitergehende Einsätze denkbar, z. B. Reaktionsprozesse mit aggressiven Medien. - Durch mehrfachen Methodenwechsel konnte der Versuchsablauf effizienter gestaltet werden, so dass sehr kurze Zeittakte für einzelne Versuche möglich wurden. Damit wurde eine weitere wichtige Anforderung an das Verfahren erreicht. In der Schlussphase konnten beispielsweise, an einem einzigen Arbeitstag, acht verschiedene Pyrolysen durchgeführt werden. Neben Aufbau und Entwicklung wurden auch Demonstrationsversuche zur Erprobung der Möglichkeiten durchgeführt.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T4 06 38
Signatur: 67 D°5


132. Titel: Flachgepresste Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe

Autor(en): Philipp, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [119 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe, im Englischen wood-plastic composites und in der Kurzform WPCs genannt, sind vor allem in Europa ein relativ neues Produkt. Es handelt sich hierbei um Werkstoffe, die überwiegend aus thermoplastischem Kunststoff und aus Holzpartikeln bestehen. Die Arbeit zielt darauf ab, einen Überblick über dieses noch junge Themengebiet zu verschaffen. Hierbei werden auch die überwiegend getrennt voneinander betrachteten Bereiche der Holz- und der Kunststoffverarbeitung angesprochen und erläutert. Das spezielle Verfahren des Flachpressens zur Herstellung von WPC-Produkten ist im Gegensatz zu anderen Produktionstechniken wie dem Extrudieren oder Spritzgießen weniger weit entwickelt. Bisher sind noch keine Produkte serienmäßig auf dem Markt, auch wenn einige Produktionen kurz vor der Marktreife stehen. Neben den unterschiedlichen Materialien und Technologien wird außerdem die Marktsituation der WPCs erläutert.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T4 06 40
Signatur: 67 D°1


133. Titel: Charakterisierung und Vergleich von Holzschliffen und Refiner- Holzstoffen unter besonderer Berücksichtigung der Feinstofffraktion

Autor(en): Terhardt, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [117 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der Arbeit war eine differenzierende Charakterisierung und der Vergleich von Holzschliffen und Refiner-Holzstoffen unter besonderer Berücksichtigung der Feinsstofffraktionen. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf einer erweiterten Fraktionierung zur quantitativen Erfassung der Formbestandteile von Holzstoffen sowie auf einer selbst entwickelten Sedimentationsanalyse zur qualitativen Bestimmung der Feinstoffe. Fibermaster-Analyse, lichtmikroskopische Aufnahmen und eine Korrelationsanalyse komplettierten die Untersuchungen.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T4 06 41
Signatur: 67 D°2


134. Titel: [Die Auswirkungen der Werkstoffkennwerte auf die Diffusion und Sorptionseigenschaften von Wood-Plastic-Composites (WPC)]

Autor(en): Steckel, V.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [164 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Composites of wood in thermoplastic matrix (wood-plastic composites) are considered a low maintenance solution to using wood in outdoor applications. Knowledge of moisture uptake and transport properties would be useful in estimating moisture-related effects such as swelling, fungal attack, and loss of mechanical strength of the composite. Our objectives were to: 1) determine how material parameters and their interactions affect the moisture content and the moisture transport properties of injection-molded wood-flour polypropylene composites and 2) to compare two different methods of measuring moisture diffusion, sorption experiments and diffusion experiments.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T4 06 42
Signatur: 67 D°3


135. Titel: Die Geschichte der deutschen Holzwirtschaft

Autor(en): Claudel, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [140 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Das Ziel der Diplomarbeit war es, einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung und aktuelle Situation der Holzwirtschaft in Deutschland zu vermitteln. Die historischen Anfänge des Wirtschaftens mit Holz reichen dabei weit in die Vergangenheit zurück und je tiefer man in der Geschichte zurückgeht, desto fließender werden die Grenzen zwischen der heute formal getrennten Forst- und Holzwirtschaft, bis sie irgendwann ganz verschwinden. - Die Holzwirtschaft besteht aus vielen einzelnen Wirtschaftszweigen, die im Laufe der Jahrhunderte durch Spezialisierung und Entwicklung von Fach- und Technikwissen eine immer stärker ausgeprägte Eigenständigkeit bekommen haben. War es in den Anfängen der Besiedelung und Holznutzung im Gebiet des heutigen mitteleuropäischen Raumes noch so, dass die ersten Siedler und Bauern ihre Holzerzeugnisse selbst herstellten, also sich eine vergleichsweise geringe Kenntnis über das Material auf breiter Basis verteilte, so haben mittlerweile sowohl die gewonnenen Erkenntnisse in den Bereichen der biologischen physikalischen und chemischen Eigenschaften des Holzes, als auch die damit einhergehenden technischen Fortschritte zu einer Umkehr dieses Verhältnisses geführt: Ein teilweise immenses Wissen besteht in jeder der einzelnen Disziplinen, in seiner Tiefe nur für einen relativ kleinen Kreis zugänglich. Im Gegensatz zum Universalhandwerker und Landwirt der Siedlungsgeschichte ist die Spezialisierung so weit fortgeschritten, dass sich beispielsweise einzelne Unternehmen als Zulieferer für die Holzindustrie nur auf die Herstellung bestimmter Leime für die Produktion einiger Holzwerkstoffe wie etwa Spanplatten konzentrieren.

Diplomarbeit VTIOEF
Dokumentennummer: T4 06 71
Signatur: 67 D 12


136. Titel: Der Markt für Laminatboden

Autor(en): Hick, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [188 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Nach Einschätzung von Marktkennern, ist der Laminatbodenmarkt nach wie vor einer der am stärksten wachsenden Märkte der Holzindustrie weltweit. Statistiken über die Entwicklung des gesamten Marktvolumens in den einzelnen Ländern, insbesondere in Deutschland, die dies belegen könnten, existieren jedoch nicht oder sind zumindest nicht öffentlich zugänglich. Greifbare Statistiken über Außenhandel, Absatz oder Produktion erfassen den Markt nur in Teilen, da sie sich lediglich auf eine Auswahl an Herstellern stützen. Andere beruhen auf Erhebungsmethoden, die vielfach auf Kritik gestoßen sind und deren Ergebnisse von Marktteilnehmern in Frage gestellt werden. Für eine grobe Einschätzung der Marktentwicklung oder für Aussagen über Größenordnungen können sie sicherlich herangezogen werden, für eine wissenschaftliche Marktanalyse sind sie jedoch unzureichend. Um diese Lücke auf nationaler Ebene zu schließen, wurde im Rahmen der Arbeit eine Befragung durchgeführt, die sich an alle Produktionsstandorte in Deutschland richtete, die Laminatboden herstellen. Ausführungen über die Stellung des Laminatbodens am Gesamtmarkt für Bodenbeläge in Deutschland und über die Situation am globalen Laminatbodenmarkt ermöglichen dem Leser darüber hinaus einen umfassenden Einblick in den Markt für Laminatboden.

Diplomarbeit VTIOEF
Dokumentennummer: T4 06 73
Signatur: 67 D 10


137. Titel: Orientierende Untersuchungen zur Holzreststoffverwertung für die Herstellung nachhaltig wirkender mineralstoffhaltiger Dünger in Zentralamazonien

Autor(en): Genz, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [62 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die stark verwitterten, sauren Böden Zentralamazoniens, wie die der Terra-Firme-Standorte, zeichnen sich durch eine geringe Kationenaustauschkapazität und einen niedrigen Gesamtgehalt an verfügbaren Nährstoffen sowie einen gravierenden Mangel an den Makronährstoffen K und P aus. - Aufgrund der gering verfügbaren Nährstoffe ist es zwingend notwendig, für eine nachhaltige Bewirtschaftung auf den vorhandenen degradierten Flächen Düngemittel einzusetzen. Da aufgrund starker Niederschläge und geringer Humusschichten bisherige langfristige Düngerversuche schweiterten, wurde in der Arbeit versucht, ein langzeitverfügbares Düngemittelpräparat zu entwickeln. - Der Ansatz bestand darin, aus Holzreststoffen, Bindemitteln und einem Dünger ein entsprechend formstabiles Kompaktat zu produzieren, welches in der Lage ist, nachhaltig über einen langen Zeitraum Nährstoffe pflanzenverfügbar dosiert abzugeben. Es wurden für die Versuche Pappelholzreststoffe mit NPK-Düngern sowie mit UF-Harz als auch mit Wasserglas als Bindemittel versetzt und tablettiert. Die produzierten UF-Harz und Wasserglas gebundenen Tabletten wurden einjährigen Topfkulturen von Pappeln appliziert und in einem zwei Monate andauernden Freilandversuch getestet. Parallel zu dem Freilandversuch wurden Auswaschversuche mit den mit Düngemitteln beladenen Tabletten im Labor durchgeführt.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T4 06 74
Signatur: 67 D 9


138. Titel: Furnierholz aus Buche. Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten

Autor(en): Volmary, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [138 p.]
Publikationsjahr: 2005
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Forschungsaktivitäten zur Untersuchung von Brettschichtholz aus Buchenholz zeigten, dass dieser Rohstoff im Vergleich zu Nadelholz durchaus Potenziale enthält. Die Verwendung dieses Rohstoffes führte aufgrund erhöhter mechanischer Leistungsfähigkeit zu Vorteilen bei der Verwendung als tragendes Element. Als nachteilig erwiesen sich eine eingeschränkte Dimensionsstabilität und Witterungsbeständigkeit des Buchenholzes sowie besondere fertigungstechnische Anforderungen, wie z.B. ein erhöhter Pressdruck, um Delaminierungserscheinungen abzuwenden. Vor diesem Hintergrund sollen in der anstehenden Arbeit Buchenfurniere zu Furnierschichtholz verarbeitet werden und sowohl die mechanische Leistungsfähigkeit als auch daraus resultierende Anwendungsfelder aufgezeigt werden.

Diplomarbeit VTIHTBP Furnierschichtholz (FSH) physikalische Eigenschaften Buchenfurniere Biegefestigkeit Bruchfestigkeit Scherfestigkeit Verwendungsmöglichkeiten
Dokumentennummer: T7 05 362
Signatur: 66 D 2


139. Titel: [Das Klimasignal der Jahrringe der Kiefer (Pinus sylvestris L.) an den Uferlinien nordnorwegischer Seen]

Autor(en): Hundhausen, U.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [145 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holzbiologie

The current debate on the reality, the nature, and the speed of climate changes require reconstructions of past variabilities on all timescales to understand the controlling mechanisms. Tree rings are proxy indicators because they alone reflect climate in an annual, sometimes even seasonal resolution over wide areas of the mid-latitudes in the northern and southern hemispheres. Some chronologies even span over several thousands of years, and are an important source for palaeoclimatic studies of the holocene. The older parts of long tree-ring chronologies in Fennoscandia are usually constructed with subfossil wood found in lakes, where anaerobic conditions decelerate the decay. For the purpose of constructing a model for climate estimates that extend instrumental observations, tree-ring widths are calibrated with records from meteorological stations. The present thesis investigated the climate responses of Scots pines (Pinus sylvestris L.) along lakeshores, and of Scots pines on dry sites in northern Norway to verify be question to which degree the different site conditions affect the dendroclimatological interpretation of subfossil material. For this reason, two chronologies of trees at lakeshores, one at the coast and one in the inland were compared with each other, and with samples from dry sites close to these locations, respectively.

Diplomarbeit VTIHTBB Jahrringchronologie Kiefernholz Klimageschichte Skandinavien boreale Zone DENDROCLIM 2002 Fennoskandien Klimadiagramm Klimaentwicklung
Dokumentennummer: T7 05 486
Signatur: 66 D 13


140. Titel: Theoretische Vorbereitung der Einführung eines Umweltmanagementsystems auf Basis der ISO 14001-Norm in einen Produktionsbetrieb der Furnierindustrie

Autor(en): Lemke, H.J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [120 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Um dem Kundenbedürfnis nach umweltfreundlichen Produkten zu entsprechen, orientiert sich die Industrie verstärkt in Richtung Umweltmanagement. Diese Aktivitäten sind weniger im operativen, sondern vielmehr im strategischen Bereich anzusiedeln, da das ISO 14001-Zertifikat insbesondere als Marketinginstrument eingesetzt werden soll. - Die ISO 14001- Norm wurde 1996 veröffentlicht. Sie ist Bestandteil der Normenreihe 14000. Die darin enthaltenen Publikationen sind in 7 Themengebiete gegliedert, die sich mit dem Themenkomplex Umweltmanagement beschäftigen. Innerhalb der Normenreihe ist die ISO 14001 als einzige Norm zertifizierungsfähig. - 2003 waren weltweit mehr als 60.000 Organisationen im Besitz eines gültigen ISO 14001-Zertifikates. Die meisten Zertifikate existieren in den führenden Industriestaaten in Asien, Europa und Nordamerika. Innerhalb Deutschlands sind zertifizierte Umweltmanagementsysteme in der chemischen Industrie und bei Unternehmen der Büro- und Elektrotechnik weit verbreitet. Zusammen betreiben diese Branchen rund 50 Prozent der nach ISO 14001 zertifizierten Umweltmanagementsysteme. Das Interesse der Holzwirtschaft ist eher gering. - Die Danzer Group hat sich entschieden, an allen Standorten in Nordamerika und Europe Umweltmanagementsysteme auf Basis der ISO 14001-Norm zu implementieren. Die Arbeiten in Nordamerika begannen Ende der 1990er-Jahre, mit der Berufung eines Umweltkoordinators wurden 2004 die entsprechenden Arbeiten in Europa gestartet. Bis zum Frühjahr 2006 soll an den drei europäischen Produktionsstandorten in Frankreich, Lettland und Tschechien jeweils ein Umweltmanagementsystem eingeführt werden und von einer unabhängigen Zertifizierungsgesellschaft überprüft worden sein. - Am französischen Standort Souvans wurde im Frühjahr 2004 ein Umweltteam benannt, welches maßgeblich an der Planung und Einführung des Umweltmanagementsystems beteiligt ist. - In Zusammenarbeit mit dem Team wurde im Rahmen der Diplomarbeit die Umsetzung der IS0-Norm bearbeitet.

Furnierwerk; Furnierproduktion; Furnierherstellung; Umweltmanagementsysteme; Normungsreihe ISO 14000 ISO 14001 Jura Placage (Frankreich); externes Audit; Zertifizierungsverfahren; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 05 1454
Signatur: 66 D 23


141. Titel: Elastomechanische Auswirkungen, zeitlicher Verlauf und anatomische Besonderheiten der Zugholzbildung bei Pappeln (Populus tremula L.)

Autor(en): Keunecke, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [93 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holzbiologie

Ziel der Arbeit ist es, durch Untersuchungen an zweijährigen Pappeln zur Klärung der angedeuteten Aspekte beizutragen. Dazu werden methodische Ansätze gewählt, die sich zum Teil von der bislang in der Fachliteratur beschriebenen Vorgehensweise unterscheiden. Den Kern der Arbeit bilden folgende Untersuchungen: 1) Die Auswirkungen der Bildung von Zugholz auf die biegeelastischen Eigenschaften junger lebender Pappelsprosse sollen aufgezeigt werden. Hierüber ist weitaus weniger bekannt als über die elastischen Eigenschaften von Zugholz nach der Trocknung, doch gerade für das Verständnis der biomechanischen Wirkungsweise sind derartige Untersuchungen unerlässlich. 2) Der zeitliche Verlauf der Zugholzbildung sollte möglichst genau dokumentiert werden, um die Kenntnisse der G-Schicht-Bildung im Verlauf der Zelldifferenzierung zu ergänzen. 3) Untersuchungen im Vorfeld dieser Arbeit führen zu der Vermutung, dass allein durch Zugspannungen im Gewebe die Bildung von Zugholz ausgelöst werden kann. Diese These sollte überprüft werden. 4) Darüber hinaus sollen weitere anatomische Besonderheiten des Zugholzgewebes durch die mikroskopische Analyse des Pflanzenmaterials aufgezeigt und mit aus der Fachliteratur bekannten Ergebnissen früherer Untersuchungen verglichen werden.

Diplomarbeit VTIHTBB Holzbiologie Aspe Zitterpappel Zugholz physikalische Eigenschaften Biegefestigkeit E-Modul Pinning Methode Histologie Dickenwachstum Kambiumaktivität Holzwachstum Xylem Zelltypen-Analyse Leitgewebe Holzstrahlen Zellwandbesonderheiten
Dokumentennummer: T7 04 95
Signatur: 65 D 16


142. Titel: Altpapiermarkt Deutschland - Struktur und Entwicklung

Autor(en): Hinrichs, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg (Ausleihe gesperrt) [134 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

In der heutigen Zeit spielt Altpapier (AP) und seine Verwendung eine immer größere Rolle. Ständig steigende Produktions- und Verbrauchsquoten von Papier, Pappe und Karton stellen die Papier verarbeitende Industrie und den Staat vor die Aufgabe, die erzeugten Produkte erneut in den Produktionskreislauf zu bringen. Durch das Prinzip des nachhaltigen Wirtschaftens nimmt Recycling einen weitaus größeren Stellenwert ein als noch vor Jahren. Dient der Rohstoff Sekundärfaser einerseits als Substitutionsgut für den Rohstoff Primärfaser, so entlastet AP andererseits die kommunale Müllentsorgung. Es wird kaum ein anderes Produkt so intensiv wiederverwertet wie Papier-, Pappe- und Kartonprodukte. Antrieb für den heutigen Einsatz von Sekundärrohstoffen können regionale Verfügbarkeit, ökologische Randbedingungen und das Öko-Marketing sein. Der Hauptgrund liegt jedoch in der Wirtschaftlichkeit. - Um mit dem Gut AP handeln zu können, muss ein Markt vorhanden sein. Dieser Markt der wiedergewonnenen Rohstoffe stößt jedoch immer auf Märkte, die durch Konkurrenz-Primärrohstoffe besetzt sind. Eine solche Situation herrscht auch bei AP vor. Die Preise für den Sekundärrohstoff, in dieser Arbeit das AP, muss, um konkurrenzfähig zu sein, kleiner oder gleich dem Preis des Primärrohstoffes sein. Der Preis für AP wird durch diverse Determinanten bestimmt. In dieser Arbeit wird die Funktionsweise des AP-Marktes dargestellt. Die Erläuterung des Marktes anhand wichtiger Parameter dient des Weiteren zum Verständnis, wie sich Gegebenheiten des gesamten Papiermarktes auf den AP-Markt und damit auch auf dessen Preis auswirken.

Altpapier; Papiermarkt; Marktentwicklung; Marktstruktur; Duales System; Altpapierentsorgung; Außenhandel; VTIWFW; VTIOEF
Dokumentennummer: T7 04 119
Signatur: 65 D 21


143. Titel: Darstellung der Einflüsse von troposphärischem Ozon auf die Rotbuche (Fagus sylvatica L.) unter besonderer Berücksichtigung verschiedener Systemebenen

Autor(en): Blenk, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [101 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holzbiologie

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die Wirkungen von bodennahem Ozon - einem sekundär gebildeten Luftschadstoff, der als Leitkomponente unter den fotochemischen Oxidantien und damit unter den Luftschadstoffen gilt - gezielt auf die in Mitteleuropa wichtigste und dominanteste Wirtschaftsbaumart Buche darzustellen. - In Form einer Literaturrecherche werden aus zahlreichen Fachpublikationen sowie aus dem Internet Quellen zur Erarbeitung des Themas gesucht. - Nach Darstellung der geschichtlichen Hintergründe der Ozonforschung sind grundlegende Eigenschaften von Ozon auch in Hinblick auf die Atmosphärenchemie und die Reaktionen der Pflanzen auf dieses Gas allgemein beschrieben. Im Hauptteil der Arbeit werden die spezifischen Wirkungen von Ozon auf die Buche möglichst isoliert dargestellt. Hierbei werden die Einflüsse auf das Erbgut, die Zellinhaltsstoffe, die Zell- und Gewebsstruktur, die Organe, den Baum sowie das Ökosystem schwerpunktmäßig erfasst. - Auf allen angesprochenen Ebenen zeigen sich sowohl Schädigungen durch Ozon als auch Verständnisprobleme bzw. Wissenslücken, die jeweils am Ende jeder Betrachtungsstufe zusammengefasst sind.

Diplomarbeit VTIHTBB Waldschäden Waldschadensforschung Ozon Troposphäre Buche Buchenökosystem Genom Zellinhaltsstoffe Zellstruktur Gewebestruktur Organe Baum
Dokumentennummer: T7 04 149
Signatur: 65 D 22


144. Titel: Wachstumsreaktion der Waldföhre (Pinus sylvestris L.) und der Flaumeiche (Quercus pubescens Willd.) auf klimatische Extremjahre - eine holzanatomische Studie

Autor(en): Eilmann, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [110 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holzbiologie

Im Wallis, einem inneralpinen Trockental, ist in den letzten Jahren und verstärkt seit 1990 eine erhöhte Waldföhrenmortalität festgestellt worden. Gründe dafür werden in der direkten oder indirekten Wirkung der Klimaerwärmung sowie ausgedehnter Landnutzungsänderungen in den letzten 200 Jahren gesehen. Der beobachtete Temperaturanstieg resultiert in zunehmendem Trockenstress, dem die Pflanzen in einem ohnehin trockenen Gebiet verstärkt ausgesetzt sind. - In der Diplomarbeit wurde die Wachstumsreaktion von Flaumeiche und Waldföhre an einem extremen Trockenstandort bei Salgesch in klimatischen Extremjahren anhand dendrochronologischer und holzanatomischer Methoden untersucht.

Diplomarbeit VTIHTBB Kiefer Waldkiefer Flaumeiche Wuchsreaktion Klima Holzbildung Spätholz Frühholz Übergangszone Jahrringbreite Holzbiologie
Dokumentennummer: T7 04 157
Signatur: 65 D 18


145. Titel: Chancen des Emissionshandels für die Holzwerkstoffindustrie

Autor(en): Vennemann, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [85 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ein vom Kyoto-Protokoll vorgesehenes klimapolitisches Instrument zur Reduzierung der Treibhausgase ist der Emissionshandel. Dieser Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten wird ab 2005 in der Europäischen Union eingeführt, um auf ökonomische Weise eine Verringerung der Treibhausgasemissionen zu bewirken. Hiermit betritt die Politik Neuland und die betroffenen Industriezweige sind gezwungen, sich mit dem Thema Emissionshandel zu beschäftigen. - Vor diesem Hintergrund ist auch die vorliegende Arbeit "Chancen des Emissionshandels für die Holzwerkstoffindustrie" entstanden. Sie soll zum einen die Frage klären, inwieweit die Holzwerkstoffindustrie vom Emissionshandel betroffen ist. Zum anderen wird untersucht, welche Möglichkeiten sich aus dem Emissionshandel für die Holzwerkstoffindustrie ergeben. - Zu diesem Zweck sind drei zentrale Themenkomplexe zu benennen: die historisch-politische Entstehung des Emissionshandels, die emissionsrelevanten Energieerzeugungsanlagen in der Holzwerkstoffindustrie sowie als Ableitung aus beiden Themen das Handlungspotential für Holzwerkstoffhersteller. Da der Emissonshandel für die Holzwerkstoffindustrie, wie für alle anderen Industriezweige auch, völlig neues Terrain ist, kann nicht aus bereits vorhandenen Erfahrungen zurückgegriffen werden.

Diplomarbeit VTIHTBP Klimawandel Klimaerwärmung Treibgas Kohlendioxid Emissionshandel Kyoto-Protokol Umweltkonferenzen EU-Richtlinie Emissionsreduktionspotential Holzwerkstoffhersteller
Dokumentennummer: T7 04 245
Signatur: 65 D 27


146. Titel: Entwicklung einer Marketingstrategie und Gestaltung von Werbematerialien - am Beispiel des Studiengangs Holzwirtschaft

Autor(en): Schwab, T.U.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [142 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Weltforstwirtschaft

Mit der Arbeit sind Lösungsvorschläge erarbeitet worden, mit denen die Ziele der Marketingstrategie erreicht werden können. Diese liegen in der Steigerung der Studienanfängerzahl und in der Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Studiengangs. - Es ist deutlich geworden, dass der Studiengang Holzwirtschaft durch gezielte Werbemaßnahmen in den Entscheidungsprozess der Studienbewerber eingreifen kann. Die Berücksichtigung und Erfüllung vieler Forderungen und Wünsche potentieller Studenten in der Gestaltung des "Produktes Holzwirtschaft" bietet beste Voraussetzungen für eine gezielte Beeinflussung. Hinzu kommt der wichtige Aspekt der Glaubwürdigkeit, der den Studienbewerbern durch etliche Sachargumente vermittelt werden kann. Um letztlich in den Entscheidungsprozess eingreifen zu können, muss der Bekanntheitsgrad des Studiengangs erhöht werden. Dazu sollen Werbemittel und Werbeinhalte dienen, die den Informationsquellen der potentiellen Studenten zur Verfügung gestellt werden.

Hochschulmarketing; Non-Profit-Organisation; Konsumentenverhalten; Studiengang Holzwirtschaft; Corporate Indentity; Studienentscheidungsprozess; VTIWFW
Dokumentennummer: T7 04 247
Signatur: 65 D 32


147. Titel: Untersuchung zur Eignung verschiedener Zellstoffe zur Herstellung von Tissue-Papier

Autor(en): Kockmann, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [144 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Zellstoffeigenschaften beeinflussen in großem Maße die Eigenschaften von Tissue-Papieren. In dieser Arbeit wird versucht, Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Zellstoffen nach Prozess und Holzart und den Eigenschaften des daraus gefertigten Tissue-Papiers festzustellen. - Bei den untersuchten Zellstoffen handelt es sich um jeweils gebleichten, handelsüblichen Fichten-Sulfitzellstoff und Buchen-Sulfitzellstoff, die in der Tissue-Produktion oftmals als Mischung zum Einsatz kommen, und Eukalyptus-Sulfatzellstoff, der als besonders hochwertiger Zellstoff in der Tissue-Produktion gilt. Zusätzlich wurden im Labor ein Buchen-Hyp-Zellstoff, ein Buchen-Sulfatzellstoff und ein Buchen-ASA-Zellstoff hergestellt und TCF-gebleicht. - Die Zellstoffe wurden chemisch, morphologisch und physikalisch u.a. durch das Anfertigen von Rapid-Köthen-Blättern und Tissue-ähnlichen TAD-Laborblättern mit gängigen Laborroutinen analysiert. Es wurden auch Laborblätter aus Zellstoffmischungen mit Laubholzzellstoff und Fichten- Sulfitzellstoff untersucht. - Die Eigenschaften von Tissue-Papier werden von der Weichheit, dem Absorptionsvermögen, dem Volumen und der Festigkeit bestimmt. Diese Parameter wurden anhand von Festigkeitsmessungen, Volumenberechnungen, Bestimmung der Absorptionsgeschwindigkeit (WAT) und der Luftpermeabilität, Bestimmung der Drapebility (-Biegefestigkeit) und der Oberflächenfriktion und schließlich durch einen vereinfachten Panel-Test bestimmt.

Hygienepapiere; Toilettenpapier; Haushaltspapier; Papiertaschentücher; Papierservietten; Papierhandtücher; Tissue-Produkte; Fasereigenschaften; Faserstoffeigenschaften; Modifizierung; Herstellungsprozess; Qualitätsmerkmale; Weichheit; Absorption; Volumen; Festigkeit; Elastizität; Vergleiche der Zellstoffe; Sulfitzellstoff; Sulfatzellstoff; Buchenzellstoff; VTIHTBC
Dokumentennummer: T7 04 248
Signatur: 65 D 31


148. Titel: Untersuchungen zu Verwölbungen an den Altartafeln der St. Jacobi-Kirche

Autor(en): Lutkus, L.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [112 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holzbiologie

In der Arbeit wird gezeigt, welche mechanischen Auswirkungen Klimaschwankungen auf historische Holzobjekte haben kann, die sich in Deformationen, insbesondere Verwölbungen äußern. Gestützt wurden die Aussagen auf Untersuchungen an den Altären der St. Jacobi-Kirche. - Die Temperatur und die relative Luftfeuchte wurden an ausgesuchten Stellen gemessen. Aus ihnen konnte man andere Werte, wie beispielsweise die Taupunkttemperatur oder die Gleichgewichtsfeuchte, berechnen. Alle diese Daten geben eine gute Übersicht auf die Beschaffenheit des Innenklimas der Kirche. Es lassen sich tägliche und jahreszeitlich bedingte Klimaschwankungen darstellen. Was hingegen offen blieb, war die Frage, ob die dadurch bedingten Holzfeuchteschwankungen derart groß sind, dass die entstehenden Schwindzugspannungen in die Nähe der Festigkeiten kommen und damit Deformationen, z.B. Verwölbungen oder Schwindrisse, induzieren würden. Um die Einflüsse und die verschiedenen Mechanismen der Formänderungen zu klären, wurde ein mathematisches Modell entwickelt, mit dem sich Spannungen in den Altartafeln berechnen lassen. Dazu wurden u.a. Holzfeuchtemessungen an Proben unterschiedlicher Stärke durchgeführt, die vereinfacht verschiedene Schichten eines Holzobjektes darstellen sollten. Verglichen mit berechneten Holzfeuchten ließen sich in diesem reduzierten Modell so die Schichtfeuchten nachstellen und weiter innere Spannungen des Holzgewebes berechnen. Es gab mehrere Ansatzpunkte zum Thema Verwölbungen an Kunstobjekten. Aus holztechnologischer Sicht konnte nun geklärt werden, ab welchen Klimaverhältnissen mit Schäden zu rechnen ist und wann aufgrund von Holzfeuchtewechsel noch keine Gefahr zu plastischen Verformungen besteht. Diplomarbeit VTIHTBB Holztafeln verwendete Holzarten Herstellung Malschichtaufbau Auswirkungen von Umwelteinflüssen Verformungen holzphysikalische Aspekte Verformungsursachen
Dokumentennummer: T7 04 249
Signatur: 65 D 30


149. Titel: [Finanzielle Analyse von Forstbetrieben in den Tropen. Durchgeführt im Dermakot Reservat, Malaysia, unter Anwendung des Waldwachstumsmodells FORMIX3Q]

Autor(en): Schopferer, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [150 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Weltforstwirtschaft

This study analyzed the financial viability of three management scenarios for the DFE in Sabah, Malaysia: Reduced Impact Logging (RIL), Low Impact Logging (LIL) and Conventional Logging (CL). These scenarios were previously surveyed by Glauner et al. (2003) on their effect on the forest in order to calculate the possible timber yield with the process-based model FORMIX. The study revealed that harvesting is feasible even under the current degraded conditions and an Annual Allowable Cut (AAC) of 10,000 cbm/year for at least 40 years was suggested for all scenarios. However, the authors strongly recommended further analysis especially considering financial viability (Glauner et. al. 2003) as is subject of this study. - Glauner, R.; Ditzer, T.; Huth, A. (2003): Growth and yield of tropical moist forest for forest planning: an inquiry through modelling. Canadian Journal of Forest Research. Vol. 33. Nos. 3:521-535.

Diplomarbeit VTIWFW Tropenwaldbewirtschaftung Modellierungssoftware Waldwachstumsmodell FORMIX Borneo Sabah Malysian-German Sustainable Forestry Management Project (MG-SFMP) Holzernte-Systeme Management-System Kostenanalyse optimales Kostensystem finanzielle Analyse Betriebswirtschaft
Dokumentennummer: T7 04 250
Signatur: 65 D 29


150. Titel: Entwicklung automatischer Auswerteroutinen zur Quantifizierung von Papierhilfsmitteln mittels Py-GC/MS und deren Anwendung

Autor(en): Brautschitsch, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [207 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Rahmen der Arbeit wurde eine umfangreiche Software programmiert, die auf die Bedürfnisse der Additiv-Quantifizierung mittels Pyrolyse-GC/MS maßgeschneidert ist. Zuvor war die Datenaufbereitung und -auswertung der Pyrolysedaten sehr zeitaufwändig. Die Software bietet die Möglichkeit, die Informationen der Pyrogramme viel schneller und vor allem viel umfassender in geeigneter Form bereitzustellen. Die Effizienz und der Komfort der Analyse konnte somit erheblich gesteigert werden. Es ist nun möglich, viel umfangreichere Untersuchungen durchzuführen, wobei auch das Spektrum der zu untersuchenden Pyrolysate erweitert werden kann. Dadurch kann der Pyrolyseprozess ganzheitlich betrachtet werden, was auch die Möglichkeit für bessere Ergebnisse bietet, da pyrolytische Wechselwirkungen erkannt und berücksichtigt werden können. Da mehr Pyrolyseprodukte berücksichtigt werden können, erhöht sich auch die Chance, von anderen Probenkomponenten unbeeinflusste Abbauprodukte zu finden. Da die Pyrolysedaten nun schnell in Excel zur Verfügung gestellt werden, könnte eine zukünftige Weiterentwicklung die automatisierte, statistische Beurteilung von pyrolytischen Wechselwirkungen sein, um noch effizienter die geeignetsten Abbauprodukte zu lokalisieren. Diplomarbeit VTIHTBC Papierproduktion Zusatzstoffe Prozessoptimierung Qualitätskontrolle quantitative Bestimmung von Papieradditiven analytische Pyrolyse Ofenpyrolyse Gaschromatographie Holzchemie
Dokumentennummer: T7 04 251
Signatur: 65 D 28


151. Titel: TMAH/Pyrolyse - Methodenoptimierung und Analyse von Restligninen

Autor(en): Klingberg, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [154 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Anwendung einer neuen Technik zur Lignincharakterisierung. Die Kopplung der Pyrolyse-GC-/MS mit einer gleichzeitigen Methylierung mit TMAH verspricht eine Depolarisierung der Ligninabbauprodukte, wodurch eine verbesserte gaschromatographische Trennung erreicht werden kann. Gleichzeitig soll durch die Methylierung der weitgehende Abbau der Propanseitenketten der Ligninmonomere verhindert werden. Die Folge ist ein erhöhter Gewinn von Strukturinformationen, die präzise Aussagen über das zu untersuchende Lignin zulassen. - Die Zielsetzung des ersten Abschnittes der Untersuchungen war eine möglichst weitgehende Identifizierung der durch diese Technik erhaltenen methylierten Ligninabbauprodukte. Hierzu wurde ein Fichten-MWL ausgewählt, da dieses im Vergleich zu anderen Ligninen eine einfache Struktur aufweist und zu den am intensivsten analysierten Ligninen gehört. Zudem ist eine Anwendung der Pyrolyse-Methylierung auf ein Fichten-Zellstoff angestrebt, der durch das ASA-Verfahren hergestellt wurde. - Im zweiten Abschnitt der Untersuchungen wurde quantitativ die Abhängigkeit der Ausbeuten der ausgewählten Ligninabbauprodukte von drei variierenden Parametern analysiert. Die drei untersuchten Parameter waren die Probenmenge, die TMAH-Dosierung und die Pyrolysetemperatur. Um eine Optimierung hinsichtlich dieser Parameter durchzuführen, wurden vier Kriterien aufgestellt, nach denen eine getrennte Beurteilung ermöglicht wurde.

Diplomarbeit VTIHTBC Papierproduktion Ligninentfernung Delignifizierung Ligninanalyse analytische Pyrolyse Gaschromatographie Derivatisierung Holzchemie
Dokumentennummer: T7 04 252
Signatur: 65 D 26


152. Titel: Einführung des Handels mit Emissionsrechten - Bedeutung für die deutsche Zellstoff- und Papierindustrie

Autor(en): Starke, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [108 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung des Emissionsrechtehandels für die deutsche Zellstoff- und Papierindustrie. - Es werden zunächst die heutige umweltpolitische Situation Deutschlands und bereits realisierte Minderungsleistungen der deutschen Bundesregierung aufgeführt. Es erfolgt eine Darstellung der Wechselwirkungen, die durch die Implementierung des Emissionshandels in die bestehende Umweltgesetzgebung hervorgerufen werden. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu beachten, dass der Handel mit Emissionsberechtigungen nach der Emissionshandelsrichtlinie keine reine Ergänzung der ordnungsrechtlichen Umweltpolitik Deutschlands darstellt, sondern eine Integration in das bestehende Umwelt- und Klimarecht verlangt. - Es werden allgemeine Anforderungen an die Allokation sowie verschiedene Zuteilungsverfahren erläutert und denkbare Vorschläge für die Umsetzung im Nationalen Allokationsplan (NAP) unterbreitet. - Es erfolgt eine Ausführung über die Ist-Situation der Zellstoff- und Papierindustrie bezüglich des Umsatzes, des Rohstoffeinsatzes, des Energieaufkommens sowie der CO2-Emissionen. - Aufgrund der für die Arbeit vorliegenden Datenquellen war es nur möglich, am Beispiel der Papierindustrie hyptothetische Anfangsallokationen zu erstellen und anhand dieser die Auswirkungen auf die Papierindustrie bezüglich Handlungsoptionen und CO2-Minderungsleistungen aufzuführen. - Es wird geklärt werden, welche Chancen und Risiken sich für den Sektor ergeben und ob die Papierwirtschaft als Käufer oder Verkäufer auf dem Markt für Emisssionsrechte auftreten.

Diplomarbeit VTIOEF VTIWFW Zellstoffindustrie Papierindustrie Treibhausgasemissionen Emissionshandel Klimaschutzpolitik Treibhausgasreduzierung nationaler Allokationsplan Kyotoprotokoll ökonomische Folgen Ökonomie
Dokumentennummer: T7 04 267
Signatur: 65 D 34


153. Titel: Materialflussoptimierung bei der Furnierschichtholzherstellung

Autor(en): Hamdorf, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [108 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Bei dem in dieser Arbeit betrachteten Eichsfelder Sperrholzwerk handelt es sich um ein Werk, das seine Produktion komplett auf die Herstellung von Schichtholz-Federleisten und Schichtholz-Rahmenteile für Bettrahmen ausgerichtet hat. Obwohl keine Standardsperrhölzer hergestellt werden, ist der Konkurrenzdruck erheblich, da sich vor allen Dingen im osteuropäischen Raum einige Werke ebenfalls auf die Herstellung von Federleisten spezialisiert haben. Aufgrund der niedrigeren Lohnkosten können die Leisten dort kostengünstiger produziert werden. Der strategische Vorteil des Eichsfelder Sperrholzwerkes ist hingegen, dass Aufträge auch sehr kurzfristig angenommen, produziert und ausgeliefert werden können. - Damit das Werk dem hohen Konkurrenzdruck langfristig standhalten kann, ist es erforderlich, die Produktionskosten zu senken. Da ein nicht unerheblicher Teil der Gesamtkosten durch die eingesetzten Rohstoffe entsteht, ist das erste Ziel dieser Arbeit, den Materialfluss zu analysieren, das heißt es soll ermittelt werden, wie hoch die Materialverluste bei den einzelnen Bearbeitungsschritten sind. Anhand der ermittelten Daten kann aufgezeigt werden, wo die größten Verluste anfallen, und es können Materialeinsparungsmöglichkeiten vorgeschlagen werden. - Da das Material, welches beim ersten Bearbeitungsschritt als Verlust anfällt, mit weitaus weniger Kosten behaftet ist als das Material, welches beim letzten Bearbeitungsschritt als Verlust anfällt, dürfen die Verluste nicht losgelöst von den Kosten betrachtet werden. Im zweiten Teil dieser Arbeit sollen deshalb die ermittelten Verluste mit den relevanten Kosten (Materialkosten, Lohnkosten, Energiekosten) verknüpft werden. Dadurch kann aufgezeigt werden, wie hoch die finanziellen Verluste sind, die aufgrund des Materialverlustes entstehen. Diese Daten werden der Werksleitung als Basis dienen Sparmaßnahmen einzuleiten, so dass das Eichsfelder Sperrholzwerk weiterhin Bestand hat.

Diplomarbeit VTIHTBP Furnierschichtholz Eichsfelder Sperrholzwerk-Werzalit Furnierwerk Sperrholzwerk Materialfluss Input-Output-Analyse Kosten Ausbeute
Dokumentennummer: T7 04 165
Signatur: 65 D 23


154. Titel: Energetische Nutzung von Holz in privaten Haushalten

Autor(en): Beckmann, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [91 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über die aktuelle Situation der Nutzung von Holz in privaten Haushalten zu liefern. Hauptaugenmerk soll dabei auf die einzelne Nutzung der verschiedenen Holzprodukte und den Scheitholzverbraucher im Speziellen gelegt werden. - In der Arbeit wird zunächst eine Produktbeschreibung geliefert, um die Unterschiede der verschiedenen Heizöfen und Holzprodukte darzustellen. - Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Auswertung der durchgeführten Befragung aus dem Jahr 2000. Die dazu durchgeführte Analyse soll weiteren Aufschluss über die Marktentwicklung von Holz im Bereich der energetischen Nutzung liefern. - Die Schlussbetrachtung gibt einen Ausblick auf Lösungsansätze und Zukunftsperspektiven des Brennstoffes Holz. (nicht ausleihbar)

Holzheizungen; erneuerbare Energie; Heizen mit Holz; Scheitholzfeuerungen; Hackschnitzelfeuerungen; Pelletfeuerungen; Holzbrennstoffe; Energieverwendung; Energieverbrauch in Haushalten; Scheitholzverbraucher; VTIWFW; VTIOEF
Dokumentennummer: T7 04 164
Signatur: 65 D 24


155. Titel: Faserfraktionierung mit Hydrozyklonen

Autor(en): Löhl, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [121 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Hydrozyklone werden schon seit vielen Jahren in der Papierindustrie eingesetzt. Ihr Haupteinsatzgebiet liegt dabei in der Abscheidung von Störstoffen wie Sand, Metall oder Rindenpartikeln aus dem Faserstoff. Limitierend für den Einsatz von Hydrozyklonen ist die Stoffdichte, da die Sortierwirkung des Hydrozyklons mit steigender Stoffdichte nachlässt, bei niedrigen Stoffdichten jedoch nicht energieeffizient gearbeitet werden kann. Voith Paper hat aus diesem Grund den Ecozimer entwickelt, der schon seit einigen Jahren erfolgreich im Einsatz ist und es ermöglicht, auch bei erhöhten Stoffdichten noch effizient zu arbeiten. - Ziel der Arbeit war es, die Fraktionierwirkung von Hydrozyklonen in Abhängigkeit verschiedener Stoffdichten, Druckdifferenzen und Rejektraten zu untersuchen. Dabei sollte festgestellt werden, ob die Ecozimertechnik auch bei der Fraktionierung einen ähnlichen Effekt hat wie bei der Sortierung und es somit ermöglicht, die Stoffdichte des eingesetzten Faserstoffs zu erhöhen.

Diplomarbeit; VTIHTBC; Trenncharakteristik; Vergleich Hydrozyklon Drucksortierer; Zellstofffraktionierung; Faserstofffraktionierung
Dokumentennummer: T7 04 428
Signatur: 65 D 38


156. Titel: Zertifizierung der Holzverarbeitungskette. Eine Evaluierung bei zertifizierten Betrieben

Autor(en): Petersen, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [125 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Zertifizierung von nachhaltiger Waldbewirtschaftung ist ein Prozess, der erst vor wenigen Jahren begonnen hat. Der Grund für die Notwendigkeit der Zertifizierung ist der fortschreitende Verlust von Waldflächen, insbesondere in den Tropen. Damit einhergehend, ist ein Vertrauensverlust bei den Verbrauchern in den Werkstoff Holz. Das Ziel der Zertifizierung ist eine Verbesserung der Waldwirtschaft und eine verbesserte Vermarktung von Holzprodukten. - Ein Zertifizierungssystem besteht aus fünf Elementen: Standards für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, Akkreditierung von unabhängigen Zertifizierern, Zertifizierung der Waldbewirtschaftung, Produktkennzeichnung und Zertifizierung der Holzverarbeitungskette (Chain of Custody). Durch die beiden letztgenannten Elemente wird dem Verbraucher garantiert, eine Ware aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern zu erwerben. Die Zertifizierung der Holzverarbeitungskette ist ein elementarer Bestandteil eines Zertifizierungssystems, da sie das Bindeglied zwischen Forstbetrieb und Verbrauchern ist. - Im Rahmen dieser Untersuchung erhielten alle Firmen in der Holzverarbeitungskette in Deutschland, die nach FSC oder/und PEFC zertifiziert sind, einen Fragebogen per Post. Diese beiden Systeme konkurrieren miteinander. Die Entwicklung der Anzahl der zertifizierten Firmen und der zertifizierten Waldfläche wird dargestellt. Die Firmen wurden zu ihren Einstellungen und Erfahrungen mit der Zertifizierung, nach wirtschaftlichen Eckdaten, nach ihrem Warenangebot und nach ihrer Motivation für die Zertifizierung gefragt. Ziel war es, einen Gesamtüberblick über den aktuellen Stand der Zertifizierung in der Chain of Custody in Deutschland zu bekommen.

Zertifizierung; Forest Stewardship Council; Pan European Forest Certification; Unternehmen; Betriebe; Firmen; Umfrage; Warenangebot; Kundenzufriedenheit; VTIWFW; VTIOEF
Dokumentennummer: T7 04 429
Signatur: 65 D 37


157. Titel: [Magnesium Bisulfit Hochertragszellstoffe aus Buchenholz]

Autor(en): Schmitt, S.L.R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [188 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

The application of sulfite pulps for paper production is considerably restricted because of their low strength properties. High yield sulfite pulping combined with TCF bleaching is presented as an approach to overcome this specific problem of sulfite pulp mills. - Sulfite pulping was performed at pH values of 2.2, 3.8 and 4.5. Reaction time and temperature were varied in order to produce pulps in yields of between 60% and 95%. As raw material beech wood, which is the most important hardwood for pulping in Central Europe, was used. The cooks carried out in this study focused on the optimization of pulping yield in context to given strength parameters. Yield has a considerable effect on pulp quality. The first series of cooks was carried out at cooking liquor pH 2.2 and maximum cooking temperature of 140 degrees C. Pulps with yields between 62 % and 96 % were obtained. After completing the first series of cooks, the pH of the cooking liquor was increased through addition of technical MgO to the cold cooking liquor. The following series of cooks was carried out at cooking liquor pH of 3.8 and maximum cooking temperature of 150 degrees C. The influence of increased pH and higher maximum temperature on the pulp properties was investigated. Further addition of technical MgO to the cold cooking liquor until pH of about 4.5 was carried out for the third series of cooks. Again, the influence of increase pH and maximum cooking temperature of up to 160 degrees C on the pulp properties was recorded. For the three series of cooks, the total SO2 charge on o.d. wood was kept constant at 18%.

Diplomarbeit; VTIHTBC; Sulfitzellstoff; Laubholz; Zellstoffproduktion; chemische Eigenschaft; Produktionsablauf
Dokumentennummer: T7 04 431
Signatur: 65 D 36


158. Titel: Historische Holzverwendung anhand einiger Fallstudien in Niederösterreich

Autor(en): Schmer, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [104 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holzbiologie

Historische Holzverwendung anhand einiger Fallstudien in Niederösterreich sollte zum einen der Frage nachgehen, welche Holzarten unsere Vorfahren für alltägliche Gebrauchsgegenstände und komplexe Objekte verwendeten. Auf der anderen Seite ist es aus volkskundlicher und baugeschichtlicher Sichtweise interessant zu erfahren, in welchem Jahr die Bauwerke errichtet wurden. - Ausgehend vom Weinviertler Museumsdorf, das eine erstmalige Untersuchung der Holzobjekte erfuhr, wurden umfangreiche dendrochronologische Untersuchungen durchgeführt. Hierbei stammen die ältesten Objekte aus dem 17. Jahrhundert. Durch Erneuerung verschiedener Bauteile, unter Berücksichtigung des Baustils, kam es auch zu Datierungen, die bis ins 20. Jahrhundert reichen. Möbel und Werkzeuge wiesen Holzarten wie Kiefer, Tanne und Esche auf. Im Rahmen der bäuerlichen Selbstversorgung wurden die Holzarten "zweckentfremdet", d.h. die verwendeten Holzarten standen oftmals aus Wissensmangel im Gegensatz zu den geforderten Eigenschaften. - So erwies sich letztendlich die Darstellung der historischen Holzverwendung - geschichtliche Hintergründe, holzanatomische und dendrochronologische Untersuchungen - als komplexes Thema, das sich aus verschiedenen Projekten zusammensetzte. Die Ergebnisse wurden den Verantwortlichen im Weinviertler Museumsdorf sowie im Waldbauernmuseum Gutenstein zur Verfügung gestellt.

Diplomarbeit; VTIHTBB; Oberösterreich; Weinviertel; Niederösterreich; Gutendorf; Holznutzungsgeschichte; Holzverarbeitung; Knöpfe; Möbel; Werkzeuge; Schlitten; Wagen; Mühlen; Gebäude; Holzbau; Weinpressen; Arbeitsgeräte; Antriebsräder; Dendrochronologie; Jahrringchronologie
Dokumentennummer: T7 04 432
Signatur: 65 D 35


159. Titel: Nutzung und Aufkommen von forstlichen Nichtholzprodukten in Yunnan, Volksrepublik China, mit Blick auf nachhaltige Bewirtschaftung

Autor(en): Buderer, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [111 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Weltforstwirtschaft

Im Beitrag wird die Situation der Nutzung und des Aufkommens von forstlichen Nichtholzprodukten (NTFP) in der südchinesischen Provinz Yunnan erörert. Fallstudien über Dörfer in und um Nuozhadu Nature Reserve in der Präfektur Simao wurden mit Daten aus vorhergehenden Untersuchungen (RRA, RFA, PRA, CEAP 1999/2000) in dem selben Gebiet verglichen. - Diese Studie wurde im Rahmen des Projektes einer internationalen Entwicklungszusammenarbeit (FCCDP) durchgeführt. Sie dient der Verdeutlichung von Veränderungen und der derzeitigen Situation bezüglich der Nutzung der Ressourcen durch die von der Einrichtung des Nature Reserve betroffenen Gemeinden. In offenen Interviews mit definierten Fragekatalogen im Januar 2004 wurden die Nutzungsart und die Aufkommen sowie die emotionale Einstellung zu etwaigen Beschränkungen dokumentiert.

Diplomarbeit VTIWFW Jünnan Ostasien naturräumliche Gegebenheiten Forstpolitik Forstorganisation Waldressourcen Waldeigentumsverhältnisse Naturreservate forstliche Nebenerzeugnisse; Harz Phytophamarka Medizinalpflanzen Wildgemüse Non Value Species Dorfgemeinschaft soziokulturelles Umfeld
Dokumentennummer: T7 04 482
Signatur: 65 D 42


160. Titel: [Holz- und Pfosten-Produktion mit Tectona grandis Linn. in der tropischen Savannen-Zone Ghanas. Inventur und waldbauliche Behandlung]

Autor(en): Ackermann, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [112 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Weltforstwirtschaft

This study analyses data of a teak plantation which is located in the transition zone of moist semi deciduous forests and savannah in Ghana/West Africa. The area has a size of 164 ha and approximately 50 % were already establishes as forest plantation in 2003. - Within this study, an inventory model was introduced which assessed stand parameters and stand structure using a combination of terrestrial field data and mathematical methods. Results of two inventories (in 2002 and 2003) were described and integrated for the assessment of the annual increment. The general production conditions in terms of climate and soil are favourable for the production of teak. However, the stands showed a poor growth performance with an average Mean Annual Increment of approx. 7.5 cbm/1/ha/1/a in 2003 for stands of an age between six to nine years. An assessment of the stand structure was carried out which revealed a high mortality and a low tree quality concerning the production objective of poles and high value timber.

Diplomarbeit VTIWFW Westafrika Tropenholz Tropenwald Aschanti-Region Teak-Holz Teak-Plantagen Wachstumsgleichungen Wachstumsanalyse Ertragsanalyse Ertragstafeln Umtriebszeit Durchforstung Bestandespflege
Dokumentennummer: T7 04 483
Signatur: 65 D 43


161. Titel: Verwendung von Xylanen zur Modifizierung von Papiereigenschaften

Autor(en): Busse, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [89 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Modifizierung der Oberflächen von Zellstofffasern durch die Zugabe von Hemicellulosen stellt eine Möglichkeit zur Veränderung der Zellstoffeigenschaften dar. - Zu diesem Zweck wurde in Inkubationsversuchen die Adsorption von Xylan auf einem ungemahlenen Nadelholzsulfitzellstoff - bei unterschiedlichen Stoffdichten und Xylankonzentrationen - untersucht. Bei den verwendeten Xylanproben handelte es sich um wasserlösliche Birken- und Haferspelzenxylane, die jeweils als repräsentativ für Laubholz- bzw. Einjahrespflanzenxylan angesehen werden können. Durch Gesamtzuckerbestimmung wurde die Xylankonzentration auf der Faseroberfläche bestimmt. Sowohl bei Erhöhung der Stoffdichte als auch bei Erhöhung der Xylankonzentration konnte eine höhere Xylanadsorption auf der Faseroberfläche gemessen werden. Dabei wurde bei Haferspelzenxylan im Vergleich zum Birkenxylan etwa die doppelte Xylanadsorption gemessen. - Durch einen Methodenvergleich zur Bestimmung der Xylanadsorption auf der Faser konnten bei zwei Methoden grundsätzlich vergleichbare Werte ermittelt werden.

Diplomarbeit VTIHTBC Hemicellulosen Zellstoff technologische Eigenschaften NMR-Spektroskopie H+-Spektroskopie Gelpermeationschromatographie (GPC)
Dokumentennummer: T7 04 484
Signatur: 65 D 44


162. Titel: Ursachen und Vermeidung von Weißgradverlusten am Ausschuss von holzhaltigen Papieren

Autor(en): Storz, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [95 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

The brightness loss of mechanical pulp broke is a severe economic problem of paper production and makes the realisation of higher brightness grades more difficult. Enormous bleaching costs derive from the compensation of the broke brightness losses by raising the peroxide dosage for the fresh raw material, as the peroxide consumption increases exponentially for highter brightness. The objective of this thesis was to find out applicable solutions for the prevention of brightness losses of Ortviken PM1 broke pulp as well as to analyse the accountable processes that might contribute to the objectionable effect.

Weißgrad; Y-Wert; Farbunterschiede; Farbstärke; Metall-Kationen; DTPA; Natriumsilikat; DTPMPA; anorganische Ionenaustauscher; Katalase; Laccase; Biozide; Extraktstoffe; VTIHTBC
Dokumentennummer: T7 04 485
Signatur: 65 D 45


163. Titel: Untersuchungen zum biozidfreien Holzschutz durch Hydrophobierung von Vollholz mit Ölen und Wachsen

Autor(en): Bollmus, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [142 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holzbiologie

Ziel dieser Arbeit war es, den Einfluss der Bewitterung auf die Holzschutzwirkung von pflanzlichen Hydrophobierungsmitteln zu untersuchen. Dazu wurden zwei Langzeitbewitterungsversuche ausgewertet. In einem Versuch wurden die Prüfkörper mit trockenen Ölen getränkt, bei dem anderen Versuch wurden trocknende, halbtrocknende sowie nicht vernetzende Substanzen eingesetzt. Da pflanzliche Öle und Fette von Mikroorganismen besiedelt werden, die eine Schwarzfärbung der Oberfläche bewirken, ist das Einsatzgebiet des so geschützten Holzes stark eingeschränkt. Um diesen optischen Mangel zu vermeiden, wurde in dieser Arbeit der Einsatz von synthetischen Ölen und Wachsen als Hydrophobierungsmittel untersucht. Des Weiteren wurde versucht, eine kolorierte Oberfläche und eine Durchfärbung der imprägnierten Prüfkörper mit Hilfe von farbigen Füllstoffen zu schaffen.

Hydrophobierungssubstanzen; Öle; Tallöl; Harze; Wachse; Paraffine; holzeigene Inhaltsstoffe; Silikone; Langzeitbewitterungsversuch; Moisture Induced Risk Index (MRI); VTIHTBB
Dokumentennummer: T7 04 486
Signatur: 65 D 46


164. Titel: Holzbiologische und -chemische Untersuchungen zur Beurteilung der Holzqualität amerikanischer Ahornsortimente (Acer spp. L.)

Autor(en): Kroeger, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [110 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holzbiologie

Die amerikanischen Ahornsortimente Hard Maple (A. saccharum, A. nigrum) und Soft Maple (A. rubrum, A. saccharinum) zählen gegenwärtig zu den wichtigsten europäischen Importhölzern für die deutsche Möbelindustrie und den hochwertigen Innenausbau. Jedoch weisen die beiden Ahornsortimente nach wärmetechnischer Behandlung bzw. Lichteinfluss ungleichmäßige Farbausprägungen auf, die häufig zu Reklamationen führen. Daher ist es für die Praxis von großer Bedeutung, die makroskopisch kaum unterscheidbaren amerikanischen wie auch die wichtigsten europäischen Ahornarten anhand spezifischer Merkmale differenzieren zu können. - Für Hard Maple, Soft Maple sowie für die europäischen Arten Bergahorn (S. pseudoplatanus) und Spitzahorn (A. platanoides) wurden lichtmikroskopische Strukturmerkmale erarbeitet, anhand derer eine relativ sichere Unterscheidung zwischen den Sortimenten bzw. Arten vorgenommen werden kann. Die wichtigsten strukturellen Unterscheidungskriterien bieten die Holzstrahlen.

Diplomarbeit VTIHTBB Ahorn Hartahorne Acer sacchrum; Zuckerahorn A. nigrum Schwarzahorn Weichahorne Acer saccharinum Silberahorn A. rubrum; Rotahorn A. negundo Eschenahorn eschenblättriger Ahorn A. macrophyllum Oregonahorn Holzbeschreibung Mikroskopie biologische Eigenschaften physikalische Eigenschaften organische Verbindungen High Performance Anion Exchange Chromatography (HPAEC) Hochleistungsanionenaustausch-Chromatographie Farbwerte
Dokumentennummer: T7 04 523
Signatur: 65 D 47


165. Titel: Forstliche Zertifizierung in der Republik Komi. Ermittlung wichtiger Indikatoren für die Durchführung

Autor(en): Härer, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [104 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Bewertung zweier russischer Forstämter im Süden der Republik Komi, Russische Föderation - der Kojgorodskij Leschose und der Sysol'skij Leschose - mittels eines gegebenen Standards des Zertifizierungssystems FSC. (nicht ausleihbar)

Republik Komi; Russland; Waldressourcen; Geographie; Klima Leschosen Forstverwaltung Forstorganisation Finanzierung Forstplanung Forsteinrichtung; Waldfunktion Naturwald Urwald Forstzertifizierung Leschose Kojgorodskij Leschose Sysol'skij illegaler Holzeinschlag illegal logging Waldnutzung Partizipation Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) Holzeinschlag Biodiversität Waldbrand Ausbildung FSC-Standard; VTIWFW
Dokumentennummer: T7 04 524
Signatur: 65 D 50


166. Titel: Untersuchung über die Entstehung von Emissionen aus Holzwerkstoffen während des Produktionsprozesses

Autor(en): Meinel, V.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [116 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Der Holzwerkstoff OSB auf Kiefernbasis weist aufgrund seines relativ hohen Anteils an Terpenen sowie ungesättigten Fettsäuren ein hohes Emissionspotenzial auf. Nach Wolkoff (1997) sind vor allem komplexe Substanzgemische sowie reaktiv gebildete Carbonylverbindungen mit niedrigen Geruchsschwellenwerten, im Besonderen das bei OSB vermehrt auftretende Hexanal, für eine verstärkte Innenraumbelastungssituation verantwortlich. Diese Sekundäremittenten bilden sich aufgrund von Oxidationsmechanismen der Terpene sowie ungesättigter Fettsäuren mit reaktiven Komponenten aus der Luft, insbesondere während der Strand-Trocknung sowie der Plattenpressung. - Ziel der Arbeit war es, Emissionspotenziale der OSB nach aufeinander folgenden Produktionsschritten anhand von verschiedenen Untersuchungsmethoden sowie eine Kausalität von prozessbedingten Veränderungen der Inhaltsstoffe und der aus ihnen resultierenden Emissionen nachzuweisen. Als Methoden kamen die TDS nach VDA278 - aus der Automobilbranche stammend -, Extraktion mittels Soxhet sowie die FLEC (Emissionsmesszelle) zum Einsatz. Nach Prozessschritten, die auf die Emissionen am einflussreichsten sind, wurden Proben entnommen, d.h.: frische, getrocknete und beleimte Strands sowie eine OSB. Des Weiteren wurde ein Emissionsprofil über unterschiedliche Schichtlagen einer OSB erstellt.

Holzwerkstoffproduktion; Holzwerkstoffherstellung; Primäremissionen; Sekundäremissionen; Formaldehyd; Carbonylemissionen; Aerosolbildung; OSB-Emissionen; Einfluss; Ozon; Emissionsreduzierung; Thermodesorptionsanalyse; FLEC-Emissionsmessung; Soxhlet-Extraktion; VTIHTBC; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 04 525
Signatur: 65 D 49


167. Titel: Über die Eignung von verschiedenen Klebstoffsystemen für die Herstellung von OSB mit erhöhter Feuchtebeständigkeit

Autor(en): Meyer, E.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [109 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Bei der Herstellung von OSB, die für die Verwendung im Feuchtbereich bestimmt sind, werden feuchtebeständige Klebstoffe wie Phenolharze, Isocyanate und Melamin-Phenol-Mischkondensate eingesetzt. - Der Einsatz von OSB im Bauwesen erfordert eine Verbesserung seiner Feuchtebeständigkeit. Bei ständigem Feuchtewechsel kommt es nämlich infolge der damit verbundenen Quellungs- und Schwindungsspannungen zu einer allmählichen Lockerung der Span-zu-Span-Bindungen, die eine irreversible Dickenquellung und eine Verminderung der Plattenfestigkeit zur Folge hat. Die Ursache für dieses Verhalten besteht in erster Linie in der Zerstörung der Bindemittelbrücken zwischen den Spänen. Um eine erhöhte Feuchtebeständigkeit zu erzielen, muss das Quellen und Schwinden des Holzes reduziert, sprich die Dimensionsstabilität verbessert werden.

Oriented Strand Board (OSB); Plattenherstellung; Klebstoffe; Leime; Stapellagerung; physikalisch-technologische Eigenschaften; Bewitterungstest; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 04 526
Signatur: 65 D 48


168. Titel: Untersuchung zu Formatänderungen von aminoplastharz-getränkten Dekorpapieren bei der Imprägnierung, Trocknung, Lagerung und Verpressung

Autor(en): Kröger, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [109 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Untersuchungsgegenstand der Diplomarbeit sind aminoplast-beharzte Dekorpapiere zur Direktbeschichtung und ihre Rohpapiere. Diese unterscheiden sich von den Dekorfolien und Schichtstoffen dadurch, dass ihre endgültige Aushärtung erst bei der Verpressung auf den Holzwerkstoff erfolgt. - Es wurden die Ursachen für Formatänderungen des Aminoplastharzfilms bei der Produktion, der Lagerung und der Verarbeitung untersucht. Um die Wechselwirkungen zwischen Papier und Harz besser zu verstehen, wurden die Komponenten einzeln und im Papierfaser-Harz-Verbund untersucht. Die Zuführung und Entfernung von Wasser und die daraus resultierenden Dimensionsänderung sind dabei von zentraler Bedeutung, da sowohl der Zellstoff als auch das Aminoplastharz hygroskopisch ist. - Die Untersuchungen orientierten sich am Ablauf des Produktions- und Verarbeitungsprozesses. Die Eigenschaften in Bezug auf Feuchtewechsel und Formatänderung des beharzten und unbeharzten Dekorpapiers wurden dabei im Labor und in der laufenden Produktion untersucht.

Dekorpapier; Duroplast; Formaldehyd-Kondensationsharze; dekorative Filme; Imprägnierverfahren; Last-Dehnungsverhalten; Dimensionsänderungen; Nassdehnung; Hitzeschrumpfung; VTIHTBC; VTIHTBP
Dokumentennummer: T7 04 528
Signatur: 65 D 52


169. Titel: [Anwendung von Scanner-Techniken für die Festigkeitssortierung von Holz]

Autor(en): Paustian, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [120 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

The objective of this diploma thesis is the improvement of a potential strength grading of wood by scanning systems. The thesis is done in cooperation with the Swedish National Testing and Research Institute (SP) in Boras, Sweden. - Several methods of non-destructive evaluation of wood have been developed to allocate timber into different quality classes. They can be divided into visual grading and machine strength grading. The machine strength grading, introduced in the Nordic countries and Great Britain in the 1970s, relies on one or several measured wood parameters. Timber runs through a grading machine; strength and stiffness are predicted afterwards. The visual assessment is still the most common grading method. A trained person ascertains each piece of timber by visual inspection. It is a very exhausting work and the subjective result is to a large extent up to the skills of the grader. - During the last decades, different camera techniques have been developed in order to replace the visual grading. Camera sensors have been improved and today so-called smart image sensors are available. New types of images can be created. A special illumination geometry technique, the tracheid image, gives new detection possibilities. The determination of the surface density or an estimation of the grain direction are the feasible methods by measuring the reflected and scattered light respectively.

VTIHTBP Diplomarbeit Holzfestigkeit Astknoten Bildverarbeitung Biegefestigkeit flächiges Biegen
Dokumentennummer: T7 04 529
Signatur: 65 D 51


170. Titel: Nutzungspotential von Restholz in Chile

Autor(en): Walberg, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [186 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit analysiert das Aufkommen, die aktuelle Verwertung und das Nutzungspotential von Restholz in der Republik Chile. Seit 1994 wurden keine Daten zur Restholzsituation publiziert. - Restholz fällt generell als Waldrestholz bei Durchforstungsmaßnahmen und der Holzernte, als Landschaftspflegeholz und vor allem als Industrierestholz bei der Be- und Verarbeitung von Rundholz oder Holzprodukten an. Am Ende der Konsumkette fällt Restholz als Gebrauchtholz an, wenn ein Holzprodukt seinen ursprünglich zugedachten Nutzen verliert. - Bei der Holzernte entstehen in Chile ca. 5,9 Mio. Fm(äq) (= Festmeteräquivalent Holz, entspricht einem Festmeter reiner Holzmasse) Waldrestholz. Das Aufkommen an Waldrestholz wurde aus der entnommenen Rundholzmenge abgeleitet, der Verbleib des Waldrestholzes auf Basis einer Studie des nationalen Forstinstituts (INFOR) hochgerechnet. Die anfallende Menge an Waldrestholz wird demzufolge zu etwa 40 % als Brennholz verwertet und verbleibt zu 60 % am Hiebsort. - Das Auskommen an Landschaftspflegeholz wurde mittels Kennziffern, die teilweise selbst erstellt und teilweise aus Deutschland übernommen wurden, hochgerechnet. Demnach entstehen 0,3 Fm(äq) Landschaftspflegeholz, das zu etwa 5 % kompostiert wird. Der Rest wird entweder deponiert oder als Brennholz genutzt. - Das Aufkommen an Gebrauchtholz von etwa 2 Mio. FM(äq) wird zu rund 95 % energetisch zur Wohnraumheizung verwertet und verbleibt zu etwa 5 % auf Mülldeponien. Eine industrielle Nutzung des anfallenden Gebrauchtholzes wird praktisch nicht durchgeführt.

Diplomarbeit VTIHTBP Südamerika Lateinamerika Forstwirtschaft Holzwirtschaft Restholzaufkommen Restholzsortimente Waldrestholz Landschaftspflegeholz Sägerestholz Industrierestholz industrielle Restholzverwertung Gebrauchtholz stoffliche Verwertung energetische Verwertung Holzenergie Logistik gesetzliche Rahmenbedingungen
Dokumentennummer: T7 05 64
Signatur: 66 D1


171. Titel: Der Fenstermarkt unter besonderer Berücksichtigung des Holzeinsatzes

Autor(en): Hopf, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [136 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Für die Beschreibung des deutschen Fenstermarktes wurde im Rahmen der Diplomarbeit ausschließlich auf sekundärstatistisches Datenmaterial (amtliche Statistik, Erhebungen des Verbands der Fenster- und Fassadenhersteller e.V., Frankfurt (VFF), Presseveröffentlichungen) zurückgegriffen. Die Aussagefähigkeit der sekundärstatistischen Daten ist aufgrund mangelnder Vergleichbarkeit begrenzt, woraus die Problematik für eine detaillierte Analyse des Marktes resultiert. - Trotz dieser wesentlichen Einschränkung lässt sich unschwer erkennen, dass sich das Fenstermarktvolumen in Deutschland in den vergangenen Jahren erheblich reduziert hat. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung ist die rückläufige inländische Baukonjunktur, die in den letzten Jahren v.a. bei den Neubautätigkeiten im Bereich des Wohnbaus, speziell des Mehrfamilienhausbaus, erhebliche Einbußen zu verzeichnen hatte. Mit dieser Entwicklung wurden die Absatzmöglichkeiten für Fenster deutlich verringert. - Für die Baukonjunktur ist aller Wahrscheinlichkeit nach in naher Zukunft nicht mit nennenswerten positiven Impulsen zu rechnen. Die Gründe hierfür liegen sowohl in einem möglichen Wegfall der Eigenheimzulage und in einem zunehmenden Bestand an leerstehendem Wohnraum als auch in dem tiefgreifenden, sich immer stärker abzeichnenden demografischen Wandel. Aufgrund der starken Abhängigkeit des Fenstermarktes von der Baubranche und dem geringen Spielraum der deutschen Fensterbranche, ihre Exportquote wesentlich zu erhöhen, werden sich in der Summe auch für die Fensterbranche in naher Zukunft wenig positive Impulse ergeben.

Diplomarbeit VTIOEF VTIWFW Fensterarten Fensterherstellung Holzfenster Marktsegmente Markanalyse Produktion Außenhandel Marktstrategien Marketing Holzfensterbranche Organisationen
Dokumentennummer: T7 05 432
Signatur: 66 D 3


172. Titel: [Abschätzung der natürlichen Dauerhaftigkeit und Bearbeitbarkeit der weniger genutzten Baumarten Corynanthe pachyceras Welw. und Glyphaea brevis (Sprengel) Monachino]

Autor(en): Rosenbusch, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [151 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Holzbiologie

Within the scope of this thesis the natural durability against the white rot Coriolus versicolor, the brown rot Coniophora puteana and the marine wood borer Limnoria quadripunctata and the treatability with a wood preservative solution of the two lesser-utilized species Corynanthe pachyceras (Rubiaceae) and Glyphaea brevis (Malvaceae) have been assessed. Sapwood and heartwood of both species was researched and G. brevis was additional distinguished in fungal-stained and unstained. - The natural durability against the basiodiomycetes was tested according to the European pre-norm pre EN WI 0038086. The resistance against L.quadripunctata was assessed by a short term laboratory test. In both tests C. pachyceras performed as durable while G. brevis was not durable. - The treatability was examined by the depth of penetration using the European pre-norm pr CEN/TR 14734. C. pachyceras sapwood and heartwood were difficult to treat. Stained and unstained sapwood and heartwood of G. brevis performed as treatable.

Diplomarbeit VTIHTBB natürliche Dauerhaftigkeit Weißfäule Coriolus versicolor; Braunfäule Coniophora puteana marine Holzbohrassel Limnoria quadripunctata Behandelbarkeit
Dokumentennummer: T7 05 433
Signatur: 66 D 4


173. Titel: Industrierestholz des Möbel produzierenden Gewerbes

Autor(en): Frings, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [63 p.]
Publikationsjahr: 2004
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Der Hintergrund der Diplomarbeit war die Erfassung und die Verwendung des Industrierestholzes des Möbel produzierenden Gewerbes. - Das Ziel war dabei, die Industrierestholzmengen in Form einer Primärdatenerhebung zu erfassen, da es für dieses Sortiment noch keine Studie gab. Daher trägt diese Diplomarbeit mit dazu bei, die noch teilweise unbekannten Mengen und Verwendungen des Industrierestholzaufkommens zu dokumentieren. - Es wurde ein Fragebogen entwickelt, der den Verbrauch von Menge und Art des Vollholzes und der Holzwerkstoffe ermitteln sollte. Zur Steigerung des Rücklaufes wurde sich auf eine Seitenlänge beschränkt. Des Weiteren sollte die Menge und die Verwendung des Restholzes untersucht werden. - Da sich das Möbel produzierende Gewerbe teilweise aus Industrie und Handwerk zusammensetzt, wurden die Tischlereibetriebe in dieser Studie mitberücksichtigt. - Um eine Grundgesamtheit der Möbel produzierenden Betriebe zu definieren, die als Basis für eine Hochrechnung für Gesamtdeutschland eingesetzt werden konnte, wurde auf die Datenbank des Statistischen Bundesamtes zurückgegriffen. Mit Hilfe der Fachserie 4 des Statistischen Bundesamtes konnte die Anzahl der Betriebe, die dem Handwerk und der Industrie angehören, genau definiert werden. Da nicht alle Betriebe Holz in ihrer Fertigung verwenden, musste die Grundgesamtheit bereinigt werden. Dies konnte mit Hilfe der Ergebnise der Studie errechnet werden. So ergaben sich 6.160 Betriebe, die als Basis für eine Hochrechnung herangezogen wurden.

Möbelindustrie; Möbelhandwerk; Tischlerhandwerk; regionale Verteilung; Industrierestholz; Kuppelproduktion; regenerative Energie; nachwachsende Rohstoffe; Abfallverwertung; Restholzaufkommen; Restholzverwendung; VTIWFW; VTIOEF
Dokumentennummer: T7 05 439
Signatur: 66 D 5


174. Titel: Holzabgeleitete Elektrodenmaterialien für Doppelschichtkondensatoren

Autor(en): Paul, W.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit wurde versucht, holzabgeleitete Kohlenstoffe für die Verwendung in elektrochemischen Doppelschichtkondensatoren (EDLC) zu erzeugen - Da die Kapazität elektrochemischer Speichersysteme mit der spezifischen Oberfläche der Elektronenmaterialien korreliert, wurden die monolithischen Holzproben in einem Aktivierungsprozess mit CO2 und H2O für die Anwendung in einem EDLC optimiert. Generell konnte gefunden werden, dass das Porenvolumen vom Aktivierungsmittel, die Porengrössenverteilung jedoch von den Aktivierungsparametern Temperatur und Zeit abhängt. Um aktivierungsfähige Kohlenstofftemplate zu erhalten, bedurfte es zunächst eines Pyrolyseschrittes, bei dem mit steigender Pyrolysetemperatur eine Dichteabnahme beobachtet wurde. Die mit der ansteigenden Pyrolysetemperatur erfolgende Zunahme der grafitischen Strukturen in den Templaten, erwies sich als inhibierend für die Aktivierung und damit für einen Oberflächenzuwachs. Gleichzeitig konnte ein deutlicher Zusammenhang zwischen Aktivierungsdauer und Masseverlust beziehungsweise spezifischer Oberfläche hergestellt werden. Mit steigender Aktivierungszeit zeigte sich ein erhöhter Masseverlust, verbunden mit einem Anstieg der Oberflächen, von etwa 1 qm/g im pyrolysierten Ausgangszustand auf bis zu 1000 qm/g bei Co2-Aktivierung. - Parallel zur Oberflächenvergrößerung konnte eine Zunahme der Porengrößen und des Porenvolumens beobachtet werden. Eine Steigerung der Aktivierungstemperatur führte zu vergleichbaren Ergebnissen, allerdings aufgrund der erhöhten Reaktionskinetik bereits nach kürzerer Aktivierungsdauer. - Grundlegend konnten die für CO2-Aktivierung gefundenen Tendenzen auch bei Einsatz des alternativen Aktivierungsmittels H2O bestätigt werden. Jedoch führten die unterschiedlichen Aktivierungsmechanismen zu veränderten Porenverteilungen und spezifischen Oberflächen von bis zu 1150 qm/g. Im Beitrag konnte gezeigt werden, dass neben den Aktivierungsparametern auch die Zusammensetzung und Struktur der eingesetzten Holzart einen Einfluss auf die Aktivierungsarbeit haben. Dies führte zu einem Gradienten der gemessenen Oberfläche innerhalb des monolithischen Kohlenstofftemplates. - Die kapazitiven Eigenschaften der in dieser Arbeit entwickelten Kohlenstoff-Anoden weisen im Vergleich zu kommerziellen Anodenmaterialien bereits vergleichbare Werte und damit ausbaufähiges Potential auf.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 03 317
Signatur: 64 D 29


175. Titel: Untersuchung der Eignung von Tannenholz für die thermische Modifikation

Autor(en): Brischke, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [132 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holzbiologie

Ziel dieser Arbeit war es, durch kombinierte mechanische und biologische Untersuchungen die Eignung von Tannenholz (Abies alba Mill.) für die thermische Modifikation (Öl-Hitze-Behandlung; OHT) im Vergleich zu Fichte (Picea abies Karst.) zu untersuchen. Tannenholz ließ aufgrund seines homogeneren Aufbaus Vorteile hinsichtlich Rissbildung und Festigkeitsreduktion im Vergleich zu der vielfach eingesetzten Fichte vermuten. Die Hitzebehandlungen wurden bei 180 C und 220 C durchgeführt. - Tanne erwies sich als vorteilhafter hinsichtlich aller untersuchten Eigenschaften, mit Ausnahme ASE (Anti Swell Efficiency) von 180 C-behandeltem Holz. Insbesondere die geringere Rissneigung während der Bewitterung und somit bessere Oberflächenperformance zeichnete thermisch modifizierte Tanne als geeignetes Material für den Einsatz im Außenbereich aus. Bei 220 C OHT-behandelte Tanne und Fichte unterschieden sich nicht signifikant hinsichtlich Quellungsvergütung, Resistenzerhöhung sowie dynamischer und statischer Festigkeitsverluste. Das im niedrigeren Temperaturbereich (180 C) behandelte Tannenholz wies dagegen im Vergleich zu identisch behandelter Fichte eine Reihe von Besonderheiten auf: um 50 % geringere ASE-Werte, höhere Resistenz gegenüber Pilzangriff, geringere Rissbildung bei Bewitterung, geringerer Abrieb und um bis zu 50 % erhöhte Bruchschlagarbeit durch die OHT-Behandlung. Diese außergewöhnliche Festigkeitszunahme wurde in einem weiteren Schlagbiegeversuch bestätigt. Theoretische Überlegungen zur Klärung von deren Ursache wurden angestellt.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T2 03 318
Signatur: 64 D 28


176. Titel: Aufkommen und Verwendung von Industrierestholz (ohne Sägenebenprodukte)

Autor(en): Hartig, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [80 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Den theoretischen Hintergrund dieser Arbeit bildete eine Diplomarbeit zum Thema "Die Struktur des Altholzmarktes unter besondererer Berücksichtigung des Anfalls von Industrierestholz", die an der Universität Hamburg, am Ordinariat für Weltforstwirtschaft, Arbeitsbereich Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft, geschrieben wurde. Ziel dieser Studie war die Vorbereitung einer Primärdatenerhebung, welche die einzelnen Restholzmengen der holzbe- und - verarbeitenden Industrie statistisch erfasst. - Aufgabenschwerpunkt der Arbeit ist eine Befragung zum Aufkommen und zur Verwendung von Industrierestholzsortimenten der wichtigsten Sparten der Holzwirtschaft. Insgesamt sechs von 13 angeschriebenen Branchen sind in die Auswertung der Befragung mit aufgenommen worden. Die Ergebnisse einiger Industrien werden in der Aufkommensanalyse nicht berücksichtigt, da der Gesamtrücklauf zu gering ausfiel und dadurch die Repräsentativität einer Auswertung nicht gewährleistet gewesenen wäre. Auch der Bereich der Sägeindustrie wird in der Aufgabenstellung ausgeklammert, da sich bereits eine Studie, erstellt am Arbeitsbereich Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft, der Problematik von Sägenebenprodukten annimmt.

VTIOEF VTIWFW Diplomarbeit
Dokumentennummer: T2 03 319
Signatur: 64 D 27


177. Titel: Verringerung der Schwankung des Aufschlussgrades im industriellen sauren Magnesiumbisulfitverfahren

Autor(en): Hedden, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [130 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Da die Buche im Vergleich zu Sulfitzellstoffen aus Nadelhölzern oder Sulfatzellstoffen den geringwertigsten Zellstoff liefert, ist ein Ziel, die Eigenschaften des Zellstoffes zu homogenisieren und dadurch die Qualität zu verbessern. Ein anderer Aspekt besteht im konstanteren und dadurch Kosten sparenden Chemikalieneinsatz in der Bleiche. Außerdem wird dem Bedienungspersonal durch die Verringerung der Schwankung die Prozessführung erleichtert, was ebenfalls zu einer verringerten Schwankungsbreite führt. - Beginnend mit dem allgemeinen Teil wird das saure Magnesiumbisulfitverfahren näher erläutert. Da es sich bei dieser Arbeit um ein Thema aus der industriellen Praxis handelt, werden im allgemeinen Teil die einzelnen Verfahrensschritte in Stockstadt dokumentiert und durch theoretische Grundlagen ergänzt. - Der Abschnitt Material und Methoden stellt die angewandten Analyseverfahren dar. Der spezielle Teil zeigt die Resultate der verschiedenen Ansatzpunkte zur Aufgabenlösung. Zusätzlich werden die Grenzen und Probleme der einzelnen Ansätze unter den gegebenen Bedingungen aufgezeigt und nach deren Ursachen geforscht.

Diplomarbeit VTIHTBC Sulfitzellstoff saures Magnesiumbisulfitverfahren Aufschlussgrad
Dokumentennummer: T7 04 72
Signatur: 65 D 9


178. Titel: Entwicklung eines Messverfahrens zur Feststellung des Lackabsorptionsvermögens von Holzwerkstoffoberflächen

Autor(en): Fechter, J.O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [117 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Problematik, die für eine Lackierung der Oberfläche notwendige Menge Füllspachtel anhand der unbehandelten Platte vorherzusagen. - Hierzu wurden zunächst die physikalischen Einflüsse auf die Spachtelmassenabsorption beleuchtet. Durch diese Voruntersuchungen zeigte sich, dass die Aufnahmemenge der Spachtelmasse allein durch die Struktur des Oberflächenprofils beeinflusst wird. Es konnte auch gezeigt werden, dass kapillare Vorgänge hierbei keine Bedeutung haben. - Aufgrund dieser Erkenntnisse wurden verschiedene Methoden zur Messung der Oberflächenstruktur angewandt, um sie auf ihre Eignung zur Vorhersage des Spachtelmassenverbrauches hin zu überprüfen. - Bei diesen Verfahren handelte es sich um die Vermessung der Oberfläche mit Hilfe des Laserautofokussierungsverfahrens, die Vermessung des Oberflächenprofils mit Hilfe der mechanischen Tastschnittmethode, der Anwendung eines Schichtdickenmessgerätes auf Basis von Ultraschall sowie der Anwendung eines Pastenausbreitungstests. Des Weiteren wurden Korrelationen mit den Dickentoleranzen der Spanplatten, ihrer Holzartenzusammensetzung sowie ihrer Spangrößenkompositionen untersucht. - Als Probenmaterial dienten Spanplatten 14 verschiedener Fabrikate. Die tatsächlich von diesen Platten aufgenommene Menge Spachtel wurde durch Wägung vor und nach dem industriellen Spachtelprozess festgestellt.

Diplomarbeit VTIHTBP Holzwerkstoffe Oberflächenbehandlung Lackierung Absorptionsvermögen Messmethode
Dokumentennummer: T7 04 73
Signatur: 65 D 11


179. Titel: Untersuchungen zur Bedeutung verschiedener Sortierparameter bei der visuellen und maschinellen Sortierung von Brettschichtholz-Rohlamellen

Autor(en): Albrecht, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [100 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Mit der Diplomarbeit sollen zum einen die Möglichkeiten der untersuchten Sortieranlagen Golden Eye von MicroTec erfasst und verbessert werden und zum anderen firmenspezifische Daten der Produktion ausgewertet werden. - Die betrachteten Sortierparameter sind im ersten Untersuchungspunkt "Maximal zulässige Abweichung der Rohdichte [%]" als Trennungskriterium für Kern- und Seitenbretter und im zweiten Punkt "Maximal zulässige Länge [mm]" und "Maximal zulässige Neigung [Grad]" von Rissen. Es werden dazu für jeden Untersuchungspunkt Lamellen mit ausgesuchten Merkmalen ausgewählt und mit der Sortiermaschine untersucht. Eine Auswertung der ermittelten Werte soll Aussage über die Grenzen der Anlage geben. Ziel ist es, die Genauigkeit der Werteermittlung mit dem Golden Eye zu bestimmen und so die Sortierergebnisse zu verbessern. - Im nächsten Teil der Arbeit werden die ermittelten Werte für die Rohdichteabweichung und der Risslänge sowie Rissneigung in einer vergleichenden Sortierung überprüft, wobei die Aussortierung von rissarmen Kernbrettern in eine neue Sortierklasse im Mittelpunkt steht. Ein anschließender Vergleich stellt die Unterschiede des verbesserten Sortierprogramms zur bisher üblichen Sortierung dar. Dies soll zeigen, ob eine qualitativ akzeptable Steigerung des Decklamellenanteils möglich ist und sich damit auch die Ausbesserungsarbeiten am Ende der Produktion vermindern lassen. - Abschließend werden noch firmenspezifische Daten über das verwendete Holz, die Festigkeiten der hergestellten Verbindungen und deren Einflussgröße für die gefertigten Keilzinkenverbindungen bestimmt. Es soll damit die Produktion eingeschätzt werden. Dazu werden fehlerfreie Proben nach DIN 68140:1971 geprüft und verglichen mit Proben, die Äste in der Nähe des Zinkengrundes aufweisen. Zur Auswertung werden auch Randbedingungen der Produktion und Maschinendaten mit aufgenommen.

Diplomarbeit VTIHTBP Brettschichtholzsortierung visuelle Sortierung maschinelle Sortierung Lamellenrohstoff Kernbretterkennung Risslängenerkennung Rissneigungserkennung Astabstände
Dokumentennummer: T7 04 74
Signatur: 65 D 10


180. Titel: Optimierung der Latex-Retention in Schleifrohpapieren

Autor(en): Lauxtermann, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [171 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der Arbeit war die Optimierung der Latex-Retention in Nassschliff-Papieren. - Der erste Schritt bestand darin, eine geeignete Methode zur Quantifizierung der Latexmenge im Papier zu entwickeln. Bislang war ein unter Praxisbedingungen handhabbares Verfahren nicht existent, denn die meisten üblichen Analyseverfahren erlauben nur eine qualitative Bestimmung. Im Falle der Pyrolyse-GC/MS ist zwar eine quantitative Bestimmung möglich, jedoch aufgrund von Aufwand und Kosten nicht praxistauglich. - Im zweiten Schritt wurden auf dem Blattbildner verschiedene Latices und Fixiermittel in Kombination getestet und jeweils Retention und weitere wichtige Parameter bestimmt. Es sollten auf diese Weise aus der Vielzahl der Kombinationsmöglichkeiten die Besten für weitere Versuche ermittelt werden. - Anschließend galt es im dritten Schritt, das Verhalten der besten gefundenen Latex-Fixiermittel-Kombinationen auf einer Versuchspapiermaschine zu erproben. Ziel war die Annäherung an Prozessbedingungen aus der Praxis, da der Blattbildner diese bauartbedingt nicht leisten konnte.

Diplomarbeit VTIHTBC Nassschliff-Papiere Latex-Retention Quantifizierungsmethode NIR-Spektroskopie natürlicher Latex Kautschuk synthetischer Latex Faser-Latex-Fixiermittel-Kombinationen
Dokumentennummer: T7 04 75
Signatur: 65 D 12


181. Titel: Charakterisierung von Holzbrennstoffen

Autor(en): Schaufert, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [128 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich im theoretischen Teil mit drei Themenbereichen, die für die Charakterisierung von Holzbrennstoffen von zentraler Bedeutung sind: -Ordnungspolitische Rahmenbedingungen; - Technologie der Holzverbrennung; -Charakteristische Brennstoffeigenschaften. - Die Praxisrelevanz des theoretischen Ansatzes wird mittels exemplarischer Anlagenbetrachtungen von sieben Holzenergieanlagen abschließend näher beleuchtet.

Diplomarbeit VTIHTBP VTIHTBB Holzbrennstoffe nachwachsender Rohstoff erneuerbare Energien Holzverbrennung Gesetze Verordnungen Normung Brennstoffaufbereitung Brennstofflagerung Brennstofftransport Holzfeuerungsanlagen Elementareigenschaften Brennstoff verbrennungstechnische Eigenschaften physikalische Eigenschaften Verbrennungsanlagen Holzheizwerk Biomasse-Heizkraftwerk Holzheizkraftwerk
Dokumentennummer: T7 04 94
Signatur: 65 D 15


182. Titel: Struktur und Potential von Kleinfeuerungsanlagen bis 1 MW unter Berücksichtigung der Rohstoffversorgung

Autor(en): Balhorn, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Weltforstwirtschaft

Ziel dieser Arbeit ist es, die Struktur und Entwicklung des Marktes für Biomasseanlagen im Bereich der Kleinfeuerungsanlagen näher zu beleuchten. Eine genauere Kenntnis ist wesentlich, um den Erfolg der eingeführten Förderprogramme zu verdeutlichen. Nur so ist eine noch bessere Förderung und gezieltere Steuerung der Energiegewinnung aus Biomasse möglich. - Die vorliegende Arbeit kann in vier Abschnitte eingeteilt werden. - Der erste Abschnitt betrachtet die juristischen Regelungen und technischen Grundlagen. Dieser Abschnitt beruht auf einer Zusammenfassung der ordnungspolitischen Rahmenbedingungen und führt eine Liste der betrachteten Förderprogramme. Hier werden auch die zum Verständnis des Themas notwenigen technischen Grundlagen geliefert. - Der zweite Abschnitt liefert eine eingehende Betrachtung der Brennstoffe und deren Potential. Er befasst sich zudem mit der Rohstofflogistik, Lagerung und den Kosten der einzelnen Brennstoffe. Die Stromgewinnung und wirtschaftspolitischen Aspekte der Biomassenutzung sind mitentscheidend für eine Gesamtbetrachtung der Thematik und werden ebenfalls beleuchtet. - Der dritte Abschnitt befasst sich mit der Marktstruktur. Um einen Überblick über die installierte Anlagenmenge nach Region und zeitlichem Verlauf zu gewinnen, wurde versucht, von verschiedenen Seiten aus an Datenmaterial zu gelangen. Daher erfolgten im Zuge der Diplomarbeit die Befragungen verschiedener potentieller Betreibergruppen. Zunächst wurden alle relevanten Förderinstitutionen seitens des Bundes und der Länder angeschrieben. Das so genannte Datenmaterial verdeutlicht die aktuellen Entwicklungen und ermöglicht es, wahrscheinliche Entwicklungen aufzuweisen. - Die zweite Befragung wurde in sämtlichen Städten und Gemeinden Deutschlands durchgeführt. Ziel war die Klärung der Bedürfnisse bzw. Hemmnisse seitens der Kommunen gegenüber dem Betrieb eigener Biomasseanlagen. - In der dritten Befragung wurden recherchierte Betreiber von Kleinfeuerungsanlagen befragt. Der vierte und letzte Abschnitt fasst die ermittelten Fakten in Form von Ergebnissen, Folgerungen und einem Ausblick zusammen.

Diplomarbeit VTIWFW Holzbrennstoffe Holzverbrennung nachwachsende Rohstoffe; erneuerbare Energie rechtliche Regelungen Gesetze Scheitholz Hackschnitzel Industrierestholz Sägenebenprodukte Altholzsortimente Grünschnitt Landschaftspflegeholz Holzpellets Rohstofflogistik Brennstofflagerung Kosten Stromgewinnung Marktstruktur Landesförderprogramme
Dokumentennummer: T7 04 96
Signatur: 65 D 17


183. Titel: Servicemarketing für Sägewerke

Autor(en): Lundt, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [101 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Weltforstwirtschaft

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Servicemarketing von Sägewerksunternehmen. Als Datenbasis dienen die im Rahmen eines Projektes bereits erstellten Diplomarbeiten von Beckmann, Bonnemann und Frevert, die mittels repräsentativer Umfragen die Geschäftsbeziehungen und Vorstellungen der deutschen Bauwirtschaft und der schwedischen Sägeindustrie analysieren.

Diplomarbeit VTIWFW schwedische Sägeindustrie Servicemarketing Dienstleistungen Definition Finanzierung Kundenanforderungen Sekundärdienstleistungen Servicekonzept
Dokumentennummer: T7 04 97
Signatur: 65 D 13


184. Titel: Struktur des Holzes von Podocarpaceen mit besonderer Berücksichtigung der Arten Costa Ricas

Autor(en): Voiß, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [179 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Beitrag soll versucht werden, die zz. akzeptierte taxonomische Einteilung der Podocarpaceen anhand ihrer Holzstruktur nachvollziehen zu können. Hierzu werden von 10 Gattungen insgesamt 30 Arten herangezogen, deren Untersuchung mit einer statistischen Einschränkung von 55 % der Gattungen und 15 % des Artenspektrums als eine orientierende Studie aufzufassen ist. - Zunäst soll in der Arbeit die gegenwärtige taxonomische Gliederung der Podocarpaceen dargelegt werden, um einen Überblick über die vielen Umstellungen in dieser Familie innerhalb der letzten Jahre zu erlangen. Hierzu befindet sich im Anhang die gesamte Artenliste der Familie der Podocarpaceen. - Im ersten Teil der Untersuchungen werden zunächst einige ausgewählte Arten der Gattung Podocarpus bezüglich ihrer mikroskopischen Merkmale untersucht und untereinander verglichen. - Ziel ist es, herauszufinden, ob sich diese Gattung durch einheitliche Gattungsmerkmale innerhalb der Holzstruktur bestimmen lässt. - Im zweiten Teil dieser Arbeit sollen nun Arten weiterer Gattungen der Podocarpaceen anhand ihrer Holzstruktur untersucht werden, um zu prüfen, ob die Gattungen entsprechend ihrer Taxonomie auch über ihre Holzstruktur voneinander abzugrenzen sind. Eine Gesamtübersicht der Merkmale der untersuchten Arten befinden sich im Anhang. - Im dritten Teil werden exemplarisch drei in Costa Rica heimische Arten bezüglich ihrer Holzeigenschaften und Verkernung untersucht.

Diplomarbeit VTIHTBB VTIHTBC Holzbiologie Podocarpaceen systematische Einordnung taxonomische Einteilung generative Merkmale vegetative Merkmale Blattmorphologie Rindenanatomie Chemotaxonomie Holzeigenschaften Holzverwendung; Tropenholz Zentralamerika Splintholzcharakterisierung Kernholzcharakterisierung Podocarpus Afrocarpus Dacrycarpus Dacrydium Falcatifolium Halocarpus Lagarostrobus Manoao Prumnopitys Retrophyllum Phylogenetik
Dokumentennummer: T7 04 98
Signatur: 65 D 14


185. Titel: Aufkommen und Verwendung von Rinde

Autor(en): Gabsdil, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [116 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Ziel der Diplomarbeit zum Thema "Aufkommen und Verwendung von Rinde" ist eine genaue Darstellung der im Forst und in den verschiedenen Bereichen der holzbe- und verarbeitenden Industrie anfallenden Rindenmengen sowie deren weitere Verwendung. Neben der Herleitung, Darstellung und Analyse der ermittelten Werte soll dabei auch detailliert auf die spezifischen Unterschiede und Besonderheiten innerhalb der einzelnen Branchen der Forst- und Holzwirtschaft sowie der rindenverarbeitenden Industrie eingegangen werden. - Ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchung ist die detaillierte Darstellung der Strukturen der rindenverarbeitenden Industrie. Die Betrachtung wird dabei vor dem Hintergrund der Bedeutung der rindenverarbeitenden Industrie als der im Moment noch wichtigste Abnehmer von vor allem in der Holzindustrie anfallender Rinde durchgeführt. - Neben der Betrachtung der Ist-Zustände wird im Rahmen der Untersuchung auch auf mögliche zukünftige Entwicklungen in den Bereichen Rindenaufkommen und Rindenverwendung eingegangen. Dabei erfolgt die Betrachtung der verschiedenen Bereiche der Forst- und Holzwirtschaft unter branchenspezifischen Aspekten.

Rindenaufkommen; Rindenverwendung 2002; Forstaufkommen; Industrieaufkommen; Rindenverarbeitung; VTIWFW; VTIOEF
Dokumentennummer: T7 04 152
Signatur: 65 D 19


186. Titel: Der Markt für Holzpellets

Autor(en): Keimer, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [110 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Das Ziel der Diplomarbeit ist es, einen Überblick über die aktuelle Situation der Pelletproduktion und des Pellethandels zu liefern. Hauptaugenmerk soll dabei auf den Stoffstrom zwischen Rohstoffanbietern (Sägeindustrie, Möbelindustrie, holzverarbeitende Handwerksbetriebe etc.), Pelletherstellern, Pellethändlern und Endkunden (private Haushalte etc.) gelegt werden. - Zur Erreichung dieses Zieles wurde eine schriftliche Befragung aller bekannten Pellethersteller und Pellethändler durchgeführt. Um das Sortiment der aus Restholz hergestellten "Holzpresslingen" dabei zu vervollständigen, wurden Holzbriketts ebenfalls mit in die Befragung aufgenommen. - Damit die Ergebnisse der schriftlichen Befragung besser in die Strukturen des Pelletmarktes eingeordnet werden können, wird zunächst auf gesetzliche und technische Rahmenbedingungen zur Herstellung bzw. Verbrennung von Holzpellets eingegangen. Da der Pelletmarkt eigentlich ein internationaler Markt ist, auf dem Deutschland noch eine relativ geringe Rolle spielt, wird des Weiteren kurz die Situation des europäischen Pelletmarktes beschrieben, bevor dann im Hauptteil die Fragebogenerhebung und die Auswertung der Ergebnisse folgen.

Holzbrennstoff; Holzpellets; Holzbriketts; Pelletierung; Brikettierung; Förderung; Subvention: Emissionen; Pelletmarkt; Produktionsstruktur; Vertriebsstruktur; VTIOEF
Dokumentennummer: T7 04 153
Signatur: 65 D 20


187. Titel: Prozessenergieverbrauch in der Holzwerkstoffindustrie

Autor(en): Feddersen, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [188 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Holzwerkstoffindustrie zählt, zwar mit einigem Abstand, zusammen mit der eisenverarbeitenden Industrie, der chemischen Industrie und der Papierindustrie zu den energieintensivsten Branchen der Wirtschaft. Die bisher zum Energieverbrauch der Holzwerkstoffindustrie durchgeführten Untersuchungen liegen größtenteils viele Jahre zurück. Angesichts der rasanten technischen Entwicklung, der damit verbundenen fortlaufenden Verbesserung der industriellen Verfahrensabläufe und der Tatsache, dass die Produktionskosten einer Holzwerkstoffplatte zu einem großen Teil durch die Energiekosten bestimmt werden, sollte die Arbeit einen Beitrag dazu leisten, den Energieverbrauch in der Holzwerkstoffindustrie näher zu beleuchten. - Eine unter den deutschen Holzwerkstoffherstellern durchgeführte Umfrage zum Energieverbrauch in den Betrieben stellt den praktischen Teil der Arbeit dar. Es wurden insgesamt 52 Werke der Spanplatten- (25 Hersteller), MDF- (17), OSB- (3) und Sperrholzindustrie (7) per Fragebogenaktion zu ihrem thermischen und elektrischen Energieverbrauch befragt.

Diplomarbeit VTIHTBP Energiewirtschaft energiewirtschaftliche Entwicklung Holzwerkstoffindustrie Fertigungsablauf Fertigungstechnik Spanplattenherstellung MDF-Herstellung OSB-Herstellung Sperrholzherstellung Energieverbrauch Energieerzeugung Altholz Holzabfall energetische Verwendung Einsparpotentiale
Dokumentennummer: T7 04 218
Signatur: 65 D 25


188. Titel: Der Europäische Markt für Holzwerkstoffe

Autor(en): Goecke, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [187 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Bereits im Jahr 2002 wurde eine Studie zur Situation der Holzwerkstoffindustrie in Deutschland und den Nachbarländern durchgeführt. Diese Arbeit ist eine Forschung und Weiterentwicklung der Studie aus dem Jahr 2002. Im Rahmen dieser Arbeit wurde anhand eines Fragebogens eine Befragung der Holzwerkstoffproduzenten in Deutschland und den Nachbarländern durchgeführt. Die Befragung war Standort bezogen. Der Fragebogen ist im Anhang veröffentlicht. Bei der Studie aus dem Jahr 2002 handelte es sich hingegen um eine reine Kapazitätsrecherche. - Zusätzlich wird im Rahmen dieser Arbeit nicht nur die Holzwerkstoffindustrie in Deutschland und den Nachbarländern, sondern auch die Situation der Holzwerkstoffindustrie für die einzelnen Länder in Nord-, Süd- und Osteuropa beschrieben. - Um eine Hilfestellung bei zukünftigen Entscheidungen zu geben, ist es das Ziel dieser Arbeit, den europäischen Holzwerkstoffmarkt hinsichtlich der vorhandenen Kapazitäten, der Produktionsmengen (Auslastung der Kapazitäten), des Verbrauchs sowie des Außenhandels zu untersuchen. - Für Deutschland und die Nachbarländer wird zusätzlich noch der Rohstoffeinsatz sowie die Rohstoffherkunft für die Holzwerkstoffproduktion anhand des Fragebogens erfasst. - Um den Umfang der Arbeit in einem gewissen Rahmen zu halten, werden nur die Holzwerkstoffe Spanplatte, MDF und OSB betrachtet. Diese drei Plattentypen sind mengenmäßig am bedeutendsten in der europäischen Holzwerkstoffindustrie. Sperrholz, ein weiterer plattenförmiger Holzwerkstoff, wird im Rahmen dieser Arbeit vernachlässigt. In Europa wird er vor allem in Skandinavien produziert und erlangt dort höhere Bedeutung. (nicht ausleihbar)

Holzwerkstoffindustrie Spanplatten OSB-Platten MDF-Platten Faserplatten Holzwerkstoffkapazitäten Gesamtkapazität Kapazität nach Werken Faserrohstoffeinsatz Herkunft des Faserrohstoffes Großbritannien Irland Norwegen Schweden Finnland Dänemark Frankreich Belgien-Luxemburg Niederlande Deutschland Österreich Schweiz Italien Slowenien Spanien Portugal Griechenland Türkei Kroatien Bosnien-Herzegowina Polen Slowakei Tschechien Litauen Lettland Estland Ungarn Rumänien Bulgarien Russland Ukraine Weißrussland; VTIWFW; VTIOEF
Dokumentennummer: T7 04 246
Signatur: 65 D 33


189. Titel: Untersuchungen zur chemischen Analyse und Aufbereitung von Kochgrubenwässern bei der Furnierherstellung

Autor(en): Mayer, I.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [107 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Furnierherstellung stellt die höchste Wertschöpfung der Holzverarbeitung dar, bei der hochwertige Stammabschnitte zu dekorativen Schäl- und Messerfurnieren die Möbelindustrie verarbeitet werden. Als Vorbereitung für die Furnierherstellung muss das Hol z unter Einhaltung artenspezifischer Temperaturprofile gekocht werden. Dieser Prozess dient der Erweichung und dem Spannungsabbau des Holzes und bewirkt die für viele Anwendungsbereiche erwünschte Egalisierung und Intensivierung der Farbe. Neben der Prozessführung (Kochtemperatur und -dauer) werden hohe Anforderungen an die Wasserqualität beim Kochen des Holzes gestellt, eine gleichmäßige Farbstellung zu erzielen, bzw. ungleichmäßige Farbreaktionen durch Eisen- Gerbstoffreaktionen zu vermeiden. - Die Kochgrubenwässer sind nach einem Kochprozess stark durch organische (hydrolytische) Holzabbauprodukte wie z.B. Zucker, Stärke, Hemicellulosen und phenolische Inhaltsstoffe belastet. Aufgrund der hohen Qualitätsanforderungen waren Furnierwerke bisher durch einen hohen Wasserverbrauch gekennzeichnet, da die Kochgrubenwässer meist nach einmaliger Nutzung verworfen wurden. Andererseits sprechen umweltrelevante Anforderungen, wie die Reduzierung des Frischwasserbedarf und die Entlastung der kommunalen Kläranlagen und des Vorfluters, aber auch betriebswirtschaftliche Gründe grundsätzlich für die Implementierung eines geschlossenen Wasserkreislaufs durch Wiederaufbereitung der verunreinigten Kochgrubenwässer. - Im Rahmen dieser Arbeit soll die stoffliche Zusammensetzung von Kochgrubenwässern eines Furnierherstellers (Furnierwerk Winsen GmbH) holzartenspezifisch analysiert werden. Zusätzlich soll durch eine Betriebsanalyse das zeitliche und mengenmäßige Anfallen verschiedener Abwasserströme untersucht werden, um einen Überblick über die Wassersituation des Furnierherstellers zugewinnen. Auf Basis dieser Informationen sollen Aufbereitungstechniken modelliert werden, die in die bestehende Technik des Furnierherstellers zur Ausfällung von Eisenionen integriert werden können.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T2 04 13
Signatur: 65 D 3


190. Titel: Erhöhung der Feuchtebeständigkeit von OSB durch Hitzebehandlung

Autor(en): Seitz, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Bei der thermischen Behandlung von Holz werden unter Hitzeeinwirkung Hemicellulosen bis zur teilweisen Zersetzung angegriffen. Ihre Derivate substituieren dann freie Hydroxylgruppen an Cellulose und übrigen Hemicellulosen. Mit der Verringerung der freien Hydroxylguppen reduziert sich auch die Bindungsfähigkeit für quellungsinduzierendes Wasser. Um diesen aus der Vollholzbehandlung bekannten Kenntnisstand auf OSB übertragen zu können, werden verschiedene verfahrenstechnische Ansätze zur Wärmeübertragung diskutiert und erprobt, die vor dem Hintergrund einer möglichen Integration in industrielle Prozesse sinnvoll erscheinen. Unter Variation der Behandlungsparameter, Temperatur und Zeit, wurde sowohl das Strandmaterial behandelt, als auch die OSB-Platten im Ganzen. Die Strandbehandlung (Vorbehandlung) erfolgte trocken in einem Darrofen mit begrenzter Luftatmosphäre über fünfzehn Stunden bei Temperaturen von 140, 150, 160, und 180 Grad C. In einem zweiten Verfahren wurden OSB-Platten unter Verlängerung der Presszeit auf Mittelschichttemperaturen von 140, 150 und 160 Grad C anschließend über 24 und 48 Stunden heiß eingestapelt (Stapelbehandlung). Dabei wurden die klimatischen Bedingungen eines Plattenstapels von industrieller Größe durch einen Stapelsimulator nachgestellt. Nach einer Klimatisierung wurden die Platten auf Gleichgewichtsfeuchte, Quellung, Kochquellung, Querzug und Kochquerzug geprüft und mit Referenzplatten verglichen, die mit gleichen Labormitteln hergestellt wurden, aber keine thermische Behandlung erfuhren. Als Bindemittel kam bei allen Platten ein PMDI-Klebstoff zum Einsatz, der im Rahmen der Prüfungen keine Festigkeitseinbußen durch die Behandlung aufwies. Ein Hydrophobierungsmittel (Paraffin) wurde nur bei zwei von vier Vergleichsplatten verwendet.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 04 14
Signatur: 65 D 4


191. Titel: Naturfaserwerkstoffe für extreme Anwendungen: Entwicklungsstand und Machbarkeit

Autor(en): Schreiner, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [121 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel dieser Arbeit ist es, die Grenzen und Möglichkeiten von Naturfasern für den Einsatz in Werkstoffen mit erhöhten Eigenschaftsanforderungen aufzuzeigen, und im experimentellen Teil, die Möglichkeit der Verbesserung der MDF durch den Einsatz von Naturfasern zu untersuchen. Durch den Vergleich der verschiedenen Naturfasern mit ihren spezifischen Eigenschaften und mit Rücksichtnahme auf ihren Preis und ihre Verfügbarkeit sollen die Möglichkeiten ihres Einsatzes in technischen Anwendungen aufgezeigt werden. Die Möglichkeit, Glasfasern durch den Einsatz von Naturfasern wie Hanf und Flachs in Faserverbundstoffen zu substituieren, ist neu und steht erst am Anfang der Entwicklung. Die Leistungsfähigkeit der Werkstoffe ist von vielen Faktoren abhängig. Mit der Aufzählung der Einflüsse wie Aufschlussverfahren am Beispiel von Hanf, des verwendeten Klebstoffs oder der verfahrensbedingten Faserorientierungen sollen ihre möglichen Grenzen, aber auch Potentiale aufgezeigt werden. Im experimentellen Teil wird einerseits durch das Zumischen längerer Naturfasern mit höherer Festigkeit in der MDF und andererseits durch ein zusätzliches Orientieren der längeren Fasern in Beanspruchungsrichtung untersucht, ob sich die Biegeeigenschaften verbessern lassen. Während bei den Holzspanwerkstoffen Produkte mit orientierten Spänen seit einigen Jahren erfolgreich eingesetzt werden, ist dies im Bereich der Faserplatten neu.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 04 15
Signatur: 65 D 1


192. Titel: [Eine vergleichende Fallstudie zwischen ACA-, SAP- und Kraftzellstoffverfahren zur Optimierung der laufenden SAP-Produktion im Zellstoffwerk UPM-Kymmene Tervasaari]

Autor(en): Aalto, E.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [108 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

The aim of this work was to carry out a comparative case study between ASA, SAP and conventional kraft pulping processes and to evaluate the potential of these processes for the production of pulp for the release paper production at the UPM-Kymmene Tervasaari pulp mill. - Because the semi alkaline pulp production (SAP) in Tervasaari is heavily limited by the recovery of sulfite liquor, the main focus of this work was on finding solutions to reduce the sulfite liquor consumption. This was done by optimization of the ASA process. - In the theoretical part the principles of wood reactions and delignification kinetics in alkaline sulfite pulping are presented. Furthermore, a detailed description of the different alkaline sulfite pulping methods is given. Moderately alkaline sulfite and the MSS/AQ cooking are the processes which had essential impact on the SAP process used at Tervasaari today. Another cooking process presented is the ASA process, which was developed from the AS/AQ process at the University of Hamburg. It is shown that an alkali splitting into at least two fractions improves delignification and selectivity in AS/AQ pulping.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T2 04 16
Signatur: 65 D 5


193. Titel: Herstellung von Chemiezellstoffen nach dem ASA-Prozess mit Vorhydrolyse

Autor(en): Roßkopf, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [108 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel dieser Untersuchungen war die Herstellung von hochviskosen und hochreinen Chemiezellstoffen aus Fichtenholz nach dem Vorhydrolyse-ASA-Prozess mit anschließender chlorfreier Bleiche. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf der Optimierung der Vorhydrolyse und des ASA-Aufschlusses. Anschließend wurden erste Ergebnisse zum Bleichverhalten eines VH-ASA-Zellstoffes in einer TCF-Bleiche gewonnen. Des Weiteren wurden Referenzzellstoffe nach dem Vorhydrolyse-ASAM-, Vorhydrolyse-Kraft- sowie Vorhydrolyse-Soda/AQ- Prozess hergestellt. Die Referenzzellstoffe wurden anschließend mit den Vorhydrolyse-ASA-Zellstoffen verglichen.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T2 04 17
Signatur: 65 D 2


194. Titel: [Eine Fallstudie über den Einfluss der Faservlieszusammensetzung auf die Druckfähigkeit von LWC-Papier, hergestellt von StoraEnso Corbehem PM5 für Rotationstiefendruck]

Autor(en): Pöschel, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [218 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

The economic welfare of paper producers will depend increasingly on the quality of produced papers. Costumers of magazine paper in particular have become increasingly quality sensitive: printers demand high printability and runnability on printing machines; marketing managers and PR-agents demand that the message of their advertisements in high-profile magazines is perfectly transferred to the reader and potential consumer. - The research work for the thesis was carried out in order to investigate the role fibre composition plays in the occurrence of printing quality defects examined on LWC-grades for rotogravure printing produced by PM5 of StoraEnso's paper mill in Corbehem.

Lightweigth Coated Paper (LWC-Papier); Faservlies; Rotationstiefendruck; Tiefendruck; Ausgangsmaterial; Oberflächenqualität; Bedruckung; VTIHTBC
Dokumentennummer: T7 04 430
Signatur: 65 D 39


195. Titel: Chlorfreie Bleiche von Fichten-Hochausbeute-Sulfitzellstoffen

Autor(en): Sdun, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [110 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Existenz der noch bestehenden Sulfitzellstoffwerke in Deutschland, aber auch in anderen Ländern, ist langfristig gefährdet, weil Sulfitzellstoffe ein wesentlich niedrigeres Festigkeitspotential aufweisen als Sulfatzellstoffe und die Anforderungen an die Zellstofffestigkeiten ständig steigen. Eine Möglichkeit, die Festigkeiten von Sulfitzellstoffen zu steigern, besteht in einem frühen Abbruch des Sulfitaufschlusses bei noch hoher Kappazahl. Dann ist allerdings die Bleiche erschwert, und es stellt sich die Frage, ob derartige Hochausbeutesulfitzellstoffe mit vertretbarem Bleichaufwand vollständig chlorfrei auf den geforderten Weißgrad gebleicht werden können. - Das Ziel der Arbeit war es, für einen nach dem sauren Sulfitverfahren hergestellten Fichtenhochausbeutezellstoff eine TCF-Bleichsequenz zu entwickeln und diese zu optimieren. Dabei galt es, folgende Anforderungen zu erfüllen: Die Bleiche sollte möglichst selektiv sein, um die hohe Ausbeute und das hohe Festigkeitspotential nach dem Aufschluss weitgehend zu erhalten. Es sollte ein Zielweißgrad von 85 % ISO erzielt werden, wobei der Verbrauch an Bleichchemikalien in annehmbaren Grenzen gehalten werden sollte. Zudem wurde gefordert, dass die verbleibende CSB-Endbelastung durch die nicht durch Rückschleusung in den Kochablaugenkreislauf entsorgbaren Bleichfiltrate niedrig ist.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 03 349
Signatur: 64 D 9


196. Titel: Variationsbreite der natürlichen Dauerhaftigkeit und ausgewählter physikalischer Eigenschaften von Teakholz (Tectona grandis L.f.) aus Plantagen in Ghana

Autor(en): Sonntag, U.D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [147 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holzbiologie

Teakholz ist ein wertvoller Roh- und Werkstoff mit besonders guten Eigenschaften, der seit Jahrhunderten vielfältig Verwendung findet. Im gesamten tropischen Raum wird er seit langem in Plantagen produziert. Aus ökonomischen Gründen wurden die Rotationszeiten der Plantagen teilweise stark reduziert, in Ghana bis auf 30 Jahre. So kommen vermehrt Stämme sehr junger und schnellwüchsiger Bäume auf den Markt. Dieses Holz bringt von Teak vom Naturstandort teilweise stark abweichende Eigenschaften sowie einen großen Anteil an juvenilem Holz mit sich. In EN 350-2 ist Teakholz in Dauerhaftigkeitsklasse 1 (sehr dauerhaft) eingestuft, jedoch werden bezüglich Plantagenholz Einschränkungen gemacht (DHK 1-3, sehr bis mäßig dauerhaft). Ob dies auch für Teakholz aus Ghana zutrifft, war zentrale Frage der Arbeit. - Das Kernholz von 18 Teakbäumen (zwischen 10 und 32 Jahren) aus 5 verschiedenen Plantagen in Ghana wurde im Vergleich zu Teakholz von 4 Bäumen vom Naturstandort in Burma hinsichtlich natürlicher Dauerhaftigkeit, Rohdichte, Druck- und Biegefestigkeiten sowie E-Moduln und Sorptionsverhalten untersucht. Neben dem Vergleich des Holzes aus Ghana und Burma stand die Abhängigkeit der Eigenschaftswerte von der Position im Stammquerschnitt in Hinblick auf juveniles Holz im Vordergrund. Zudem wurden die Jahrringbreiten, Gefäßdurchmesser und Mikrofibrillenwinkel im Stammquerschnitt vom Mark zum Splint untersucht, um die Änderung dieser holzanatomischen Eigenschaften im Verlauf des Baumwachstums zu ermitteln und das juvenile Holz im Vergleich zu adultem Holz zu charakterisieren.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T4 03 211
Signatur: 64 D 14


197. Titel: Untersuchung zur Verwendung von Eucalyptus globulus Labill. der zweiten Generation zur Zellstoffherstellung

Autor(en): Lauw, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [100 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die hohen Anforderungen, die an Eukalyptus als Rohstoff zur Zellstoff- und Papierherstellung in Portugal gestellt werden, erfordern zunehmende Untersuchungen der Qualitätsmerkmale des Holzes aus dem Stockausschlag. Diese Arbeit vergleicht das Holz des 12-jährigen Eucalyptus globulus Labill. der 2. Generation mit unterschiedlichen Arten und Generationen der Gattung Eucalyptus. Dabei wurden Daten der Fasermorphologie, Rohdichte des Kernholzanteils und der Extraktstoffe des Rohstoffes untersucht, welche die Zellstoffherstellung und deren Ausbeute direkt beeinflussen. Zusätzlich wurden Zellstoffe nach dem Sulfatverfahren hergestellt und deren Ausbeuten und Restligningehalte bestimmt. Berücksichtigt wurden Wurzelstöcke mit bis zu maximal 3 Stämmen, die in entsprechende Gruppen aufgeteilt wurden (G1, G2, bzw. G3). Die ermittelten fasermorphologischen Daten (Faserlänge, -durchmesser, - wanddicke und -lumen) ermöglichen die Berechnung und den Vergleich wichtiger Faktoren, u.a. den Runkelfaktor, den Schlankheitsgrad, die Flexibilität und die Wandigkeit.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T4 03 213
Signatur: 64 D 13


198. Titel: [Einfluss von Feuchtigkeitsgehalt und Faserrichtung auf die rheologischen Eigenschaften von Holzpartikeln]

Autor(en): Walther, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [144 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Produced for more than 50 years now, particleboards still play an important role on the market of panel products. In 2001 25 Mio. cbm of particleboards out of an overall production of 37 Mio. cbm of wood based panels were produced in the countries of the European Union (Source: FAO). - Developed and improved through the years, the main aim is to optimise the pressing process, the most important and expensive operation in panel products manufacture. Improving this process requires knowledge and understanding of the relation between the different parameters that influence this process. Improvements aim at increasing productivity and will lead to more environmental friendly products, reducing energy consumption and waste during production, and producing boards with certain properties. - The aim of this study is to improve understanding of dimensional stability of wood-based particelboards by investigating the effect of moisture content and grain orientation on the compressibility and reccovery of wood particles. - The main objectives of this research are: -Conduct an extensive review of the literature on wood rheology; -Develop an apparatus for pressing particles under different moisture conditions and pressing temperatures in a sealed and controlled environment with steam injection; -Measure the forces require to compress particles of three wood species under different moisture conditions and grain orientation; -Observe the recovery of pressed particles when subjected to high moisture contents; -Determine the dependence of compressibility and recovery on particle moisture content and grain orientation.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 03 770
Signatur: 64 D 15


199. Titel: Differenzierung madagassischer Palisanderhölzer (Dalbergia spp.) mit Hilfe holzstruktureller und chemischer Merkmale

Autor(en): Kutscheid, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [119 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holzbiologie

Die vorliegende Arbeit ist der Versuch, die 62 der Holzsammlung der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft, Hamburg, zur Verfügung stehenden Holzmuster der auf Madagaskar und den Komoren heimischen Dalbergia-Arten anhand holzstruktureller und physikalisch-chemischer Methoden zu differenzieren und sie gegebenenfalls auf ihre botanische Zuordnung zu überprüfen. - Neben mikroskopischen Untersuchungen wurden unter anderem auch physikalisch-chemische Schnelltests zur Untersuchung der fluoreszierenden Eigenschaften sowie der Schaumtest als Saponinnachweis durchgeführt, aber auch apparativ aufwändige chromatographische Verfahren mit Hilfe der RP-HPLC, um qualitative Differenzen in der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe herausarbeiten zu können. Damit auch quantitative Aussagen getroffen werden konnten, wurden die Extrakte zusätzlich fotometrisch auf ihren Gesamtphenolgehalt mittels Folin-Ciolalteau-Reagenz untersucht. Des Weiteren wurden auch Rohdichtebestimmungen durchgeführt.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 03 911
Signatur: 64 D 15


200. Titel: Einfluss des Pressprogramms auf das Rohdichteprofil von Holzwerkstoffen

Autor(en): Ruf, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [119 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der wissenschaftlichen Literatur finden sich zahlreiche Veröffentlichungen, die sich damit beschäftigen, in welcher Weise das Pressprogramm die Bedingungen in der Matte während der Heißpressung bzw. die Entstehung des Rohdichteprofils von Holzwerkstoff-Platten beeinflusst. Allerdings beschäftigen sich die genannten Arbeiten zumeist nur mit einzelnen Teilaspekten dieser Fragestellung. Im Gegensatz dazu wurde im Rahmen dieser Untersuchung anhand von drei Variablen der Pressprogramme zur Herstellung von MDF- Platten die resultierenden Veränderungen sowohl des Temperaturverlaufs in Mattenmitte als auch der entstehenden Rohdichteprofile untersucht. Mit den erhaltenen Ergebnissen konnten anschließend Erklärungsansätze für die Veränderungen der Rohdichteprofile entwickelt werden.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 03 912
Signatur: 64 D 17


201. Titel: Logistikkonzepte zur Versorgung von Heiz-(Kraft-)werken mit regenerativen Energieträgern. Regionalspezifische Marktrecherchen, Potenzialstudien und ökonomische Analysen im Transportwesen von Biomasse

Autor(en): Varnhagen, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [145 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Versorgung von Biomasseheiz- und Kraftwerken mit regenerativen Energieträgern werden von verschiedenen Verfahrensschritten und Organisationsmodellen begleitet. Den Schwerpunkt der Aufgabenstellung bildet die Darstellung der verfügbaren und zur Anwendung kommenden Energierohstoffe und Logistiksysteme von verholzter schüttfähiger Biomasse zur energetischen Verwertung. - Der erste Teil dieser Diplom-Arbeit soll daher dem interessierten Leser die Grundlagen der zur Energiegewinnung verfügbaren/einsetzbaren Stoffe und insbesondere über den aktuellen Entwicklungsstand der Transportsysteme im Bereich des schüttfähigen regenerativen Energieträgers Holz vermitteln. - Der zweite Abschnitt dieser Arbeit befasst sich mit der Umsetzung eines in der Planungsphase befindlichen Heizwerkes im nordöstlichen Niedersachen. Anhand dieses praktischen Beispiels wird verdeutlicht, wie Versorgungslinien zum Betrieb der Biomasse-Energieanlage aufgebaut sein können, um eine Mobilisierung der im lokalen und regionalen Umfeld zur Verfügung stehenden Holzressourcen und anderer geeigneter fester Biomassen für eine umweltschonende und CO2-neutrale Energieproduktion zu ermöglichen. - Es erfolgt eine grobe Erfassung des technischen Potentials von energetisch nutzbaren Biomassen und eine Evaluation der möglichen Versorgungssysteme im regionalen Umfeld. Grundlagen der zur möglichen Anwendung kommenden Umwandlungstechnologie sowie die Nahwärmesysteme und Ansätze möglicher Kostenstrukturen werden kurz skizzziert.

Diplomarbeit VTIWFW
Dokumentennummer: T1 03 913
Signatur: 64 D 18


202. Titel: Optimierung der Aufschlussparameter von Buchensulfitzellstoffen mit höheren Kappazahlen

Autor(en): Ludwig, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [111 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die vier deutschen Sulfitzellstoffwerke sind in ihrer längerfristigen Existenz stark gefährdet. Das niedrige Festigkeitsniveau der sauer hergestellten Sulfitzellstoffe stellt hierbei den Hauptgrund dar, weshalb die nach dem weltweit vorherrschenden Sulfatverfahren hergestellten Sulfatzellstoffe den Zellstoffmarkt so deutlich dominieren. Damit die deutschen Sulfitzellstoffwerke konkurrenzfähiger werden, ist es eine unabdingbare Notwendigkeit, die Festigkeitseigenschaften dieser Zellstoffe zu verbessern. - Die Zielsetzung dieser Arbeit war eine Verbesserung der Festigkeitseigenschaften von Buchensulfitzellstoffen. Dies kann einerseits erreicht werden, indem der Aufschluss frühzeitig bei noch hohen Kappazahlen abgebrochen wird. Andererseits führt eine Anhebung des pH-Wertes der Aufschlusslösung zu höheren Festigkeiten. Ausgehend von diesen Grundvoraussetzungen wurden Optimierungsversuche an Buchensulfitzellstoffen mit Kappazahlen um die 35 durchgeführt. Dabei wurde angestrebt, die Aufschlussbedingungen so zu wählen, dass sie industriell anwendbar sind. - In einer ersten Kochserie wurde der Einfluss der Aufschlusstemperatur auf die Zellstoffe untersucht. Dazu wurden im halbsauren pH-Bereich Buchensulfitzellstoffe hergestellt, wobei die Aufschlusstemperaturen zwischen 150 und 165 Grad C lagen. - Die folgenden Aufschlüsse wurden nach dem Bisulfit- oder Magnefit-Verfahren bei einem höheren pH-Wert von 3,9 durchgeführt. Die Aufschlusstemperaturen betrugen hier 155 bis 160 Grad C. Mit dieser zweiten Aufschlussserie sollte der Einfluss eines höheren pH-Wertes der Aufschlusslösung auf die Zellstoffeigenschaften untersucht werden. - Um einen noch schonenderen Aufschluss zu gewährleisten, sollte in einer letzten Aufschlussserie der pH-Wert der Aufschlusslösung auf 5 gesteigert werden. Durch MgO-Zugabe zur industriellen Rohsäure konnte der pH-Wert jedoch maximal auf 4,3 angehoben werden. Gleichzeitig wurden die eingesetzten SO2-Mengen bezogen auf atro Holz zwischen 14 und 20% variiert.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T4 03 407
Signatur: 64 D 21


203. Titel: Untersuchungen zum Aufschluss von Buche nach dem ASA-Verfahren und zur Bleiche der Zellstoffe

Autor(en): Sipple, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [78 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In dieser Arbeit sollte der Einfluss der Aufschlussparameter, speziell des Verhältnisses zwischen Na2SO3 und NaOH in der Aufschlusslösung, auf die Bleichbarkeit von nach dem ASA-Verfahren aufgeschlossenen Buchenzellstoffen untersucht werden. - Um eine Vergleichbarkeit der Bleichergebnisse zu gewährleisten, wurden die hierfür erforderlichen Aufschlüsse mit dem Ziel durchgeführt, hinsichtlich der Kappazahl, der Viskositätswerte und des Weißgrades vergleichbare Zellstoffe zu erhalten. Dies konnte jedoch nur erreicht werden, indem eine Änderung des Na2SO3/NaOH-Verhältnisses in der Aufschlusslösung durch eine entsprechende Angleichung des Gesamtchemikalieneinsatzes, der Kochdauer und Kochtemperatur kompensiert wurde. Für die Aufschlüsse wurden zwei unterschiedliche Rohstoffchargen, die jeweils unterschiedliche Aufschlussbedingungen erforderten, eingesetzt.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T4 03 408
Signatur: 64 D 20


204. Titel: Vermarktungsmöglichkeiten für zertifiziertes Holz aus kommunalen Forstbetrieben im südlichen Mexiko

Autor(en): Kaatz, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [148 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Trotz der wachsenden Stärke der mexikanischen Exportindustrie macht das langsame Voranschreiten der Märkte für zertifizierte Holzprodukte in den USA, Mexikos Hauptexportregion, Sorgen. Untersuchungen ergaben, dass diese Märkte dort noch immer klein und fragmeniert sind. Gerade weil der Handel mit Forstprodukten zwischen Europa und Mexiko in der Geschichte bisher zu vernachlässigen ist, gilt es zu untersuchen, ob Deutschland interessante Alternativmärkte bieten kann. - Das Verstehen der Importmärkte und deren Ansprüche sowie die Kenntnis über Konkurrenzprodukte und das Potential dieser Märkte ist von grundlegender Bedeutung für den Exporterfolg. Informationen über die Bedingungen und Hauptmerkmale der Märkte sind essentiell für die kommunalen Forstbetriebe. Sie ermöglichen die Identifizierung von Potenzialen und die Entwicklung von Strategien für eine erfolgreiche Vermarktung. Um abwägen zu können, ob zertifiziertes Tropenholz von kommunalen Forstbetrieben aus dem südlichen Mexiko erfolgreich nach Deutschland exportiert werden kann, wurden daher zuerst die Gegebenheiten und Möglichkeiten auf dem Exportmarkt untersucht und in einem zweiten Arbeitsschritt nachgeprüft, ob und wie die Hersteller diesen Ansprüchen gerecht werden können.

Diplomarbeit VTIWFW VTIOEF
Dokumentennummer: T4 03 409
Signatur: 64 D 23


205. Titel: Herstellung von TCF- und ECF-gebleichtem Zellstoff nach dem ASA-Verfahren unter Einsatz chilenischer Plantagenhölzer

Autor(en): Frackenpohl, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [83 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die in der Dissertation von Rose 'Modifikationen von alkalischen Sulfitaufschlüssen zur Herstellung hochwertiger Zellstoffe' erzielten Ergebnisse zu bestätigen und weiter zu verbessern, war die Aufgabenstellung dieser Diplomarbeit. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf den wesentlichen Einflussfaktor Alkaliverhältnis und auf den Effekt des Alkalisplittings gelegt. Als Rohstoffe dienten in der ersten Versuchsgruppe Eucalyptus globulus und Eucalyptus nitens, in der zweiten Versuchsgruppe wurde Pinus radiata untersucht. - Die erhaltenen Zellstoffe wurden im Anschluss in einer dreistufigen TCF- Bleiche gebleicht. Der Ansatz hierbei war eine Bleiche, die nur auf den Bleichreagenzien Sauerstoff und Wasserstoffperoxid basiert, um eine weitgehende Wasserkreislaufschließung zu ermöglichen, da der pH-Wert während der gesamten Bleichsequenz im alkalischen Bereich liegt und so die gemeinsame Behandlung der gesamten Abwässer des Aufschluss- und Bleichprozesses ermöglicht wird. - Um die Eigenschaften der ASA-Zellstoffe auch in Bezug auf die Bleichbarkeit in einer ECF-Bleichsequenz zu untersuchen, wurden ausgewählte Kiefern-Zellstoffe in der im Zellstoffwerk Arauco verwendeten Bleichsequenz gebleicht. Die ECF-Bleiche wird international verstärkt als Ersatz der konventionellen Chlorbleiche verwendet und basiert auf Chlordioxid. Mit diesem Bleichreagenz ist es in einer sechsstufigen Bleiche möglich, Kraftzellstoffe auf hohe Weißgrade zu bleichen, ohne zu große Festigkeitseinbußen hinnehmen zu müssen. Dies ist mit Kraftzellstoffen in einer TCF-Bleiche wesentlich aufwendiger.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T4 03 410
Signatur: 64 D 22


206. Titel: Simulation des Fertigungsablaufs der Endmontage im Miele Küchenwerk

Autor(en): Leuker, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [174 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Der Einsatz eines Simulationsprogramms in einer verketteten Produktion ist nahezu unerlässlich. Die Problematik ist durch die Variabilität der zu produzierenden Varianten und durch die zeitlich verschiedenen Tätigkeiten gekennzeichnet. Die Anforderungen an ein verkettetes System sind eine hohe Auslastung und ein möglichst hoher Durchsatz bei kurzen Durchlaufzeiten. Bei der Neugestaltung oder Umgestaltung stellt dies hohe Anforderungen an die Planer, was durch die Schwierigkeit, z.B. die Puffergrößen bei dynamischen Systemen zu bestimmen, gekennzeichnet ist. Bei der Umgestaltung der Fertigungssysteme bringt die Simulation Vorteile in der Planungssicherheit und gibt einen Einblick in das Ineinandergreifen der Systeme. - Für den Einsatz des Simulationssystems muss der Anwender die Simulationstechnik beherrschen, was nach einer Einarbeitungszeit möglich ist. Primär müssen die Bedeutung und die Inhalte der vorhandenen Programmbausteine und die definierten Ablauf- und Eintrittsbedingungen von Materialeinheiten, Fertigungsaufträgen und den verschiedenen Systemzuständen bekannt sein, um aus den vorgegebenen Programmkomponenten ein anwendungsspezifisches Simulationsmodell zu erstellen. - Die Simulation wurde angewendet, um einen Produktionsfluss der Endmontage für Küchenmöbel abzubilden. Die Produktion ist aufgeteilt in einzelne Montagestationen, die durch eine Gondelförderanlage miteinander verbunden sind. Die Arbeitsplätze sind nach fertigungstechnischen Anforderungen angeordnet, zwischen welchen Staustrecken liegen. Die Endmontage wurde auf Schwachstellen in den Bereichen Platzbedarf, Fehlerbeseitigung und Fehlteile hin analysiert. Es wurden der momentane Zustand der Endmontage und eine Umbauvariante mit der Simulationssoftware Simpro abgebildet. Beim Ablauf der Simulation greift das Programm auf bestehende Arbeitspläne zu und gibt den Durchsatz und die Auslastung der Bearbeitungsstationen am Ende der Simulation aus.

Diplomarbeit VTIWFW VTIOEF
Dokumentennummer: T4 03 449
Signatur: 64 D 24


207. Titel: Bestimmung der Verteilung von Tränkharzkomponenten und Strichbindemitteln in z-Richtung von Papier

Autor(en): Teucke, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [133 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Bestimmung von Papieradditiven in z-Richtung durch Pyrolyse-GC/MS. Im ersten Untersuchungsabschnitt wurde der Einfluss verschiedener Bedingungen bei der Mahlung der Papierproben auf die Reproduzierbarkeit der Pyrolyseergebnisse untersucht. Zu diesem Zweck wurden 12 unter unterschiedlichen Bedingungen gemahlene Proben hergestellt und jeweils zweimal unter gleichen Bedingungen pyrolysiert. - Das Ziel des zweiten Untersuchungsabschnittes war die Entwicklung einer Py-GC/MS-Methode zur Quantifizierung der beiden Strichbindemittel Styronal PR 8717 und Styronal D 808, welche zur Bestimmung dieser Substanzen in der Strichschicht und den darunterliegenden Papierschichten verwendet werden kann. Die Pyrogramme der beiden untersuchten Styrol-Butadien-Copolymerisate sind nahezu identisch. Dies deutet auf eine sehr ähnliche Zusammensetzung hin. - Das Ziel des dritten Untersuchungsabschnittes war die Weiterentwicklung und Verifizierung des von Ringena (2002) beschriebenen Verfahrens zur Quantifizierung von zwei Tränkharzkomponenten in z-Richtung. Dieses Verfahren basiert auf der Kombination von Probenvorbereitung durch Mikrotomie und Quantifizierung mittels Py-GC/MS. Das von Ringena (2002) verwendete Abbauprodukt des Styrol-Acrylat-Copolymers war in der Untersuchung zur Quantifizierung nicht geeignet. Dies ist vermutlich auf Unterschiede im Pyrolysesystem, in den Chemikalienprodukten oder in der Papiermatrix zurückzuführen. Für die Quantifizierung des Styrol-Acrylat-Copolymers wurde ein nach 41,1 min eluierendes Abbauprodukt ausgewählt. Das Harnstoff-Formaldehyd- Harz wurde anhand des Pyrolyseproduktes 1,3,5-Triazin quantifiziert. Gegenüber dem von Ringena (2002) herangezogenen Abbauprodukt ergab sich eine deutliche Verbesserung des Bestimmtheitsmaßes der Kalibrierfunktion des UF-Harzes.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T4 03 450
Signatur: 64 D 25


208. Titel: Systematik und Analyse von Internetangeboten holzwirtschaftlicher Hersteller, Marktplätze und Informationssysteme

Autor(en): Schultze, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [246 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird die Systematik der Internetangebote von Herstellern, Marktplätzen und Informationssystemen analysiert. Das Internet bietet als weltweites Computernetzwerk vielseitige Möglichkeiten für die Kommunikation bzw. die Geschäftsaktivitäten zwischen den Anbietern von Online-Angeboten und den Benutzern. Aufgrund der gesellschaftlichen Akzeptanz des Internets können zahlreiche neue Absatzkanäle bzw. Zielgruppen erschlossen werden. Eine steigende Anzahl von Unternehmen weitet aus diesem Grund ihr Angebot auf das World Wide Web aus. Eine Internetpräsenz fördert die Transparenz, Information, Kommunikation und Interaktion von Unternehmen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den Kundenservice zu verbessern, da die Website für den Kunden jederzeit erreichbar ist. Des Weiteren ist das Angebot im Web vom Standort unabhängig. Durch die Nutzung dieser Möglichkeiten können die Umsätze, der Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz des Anbieters erhöht werden. - Ziel des Webauftritts ist es, den Benutzer für das Online-Angebot zu interessieren, ihn zur Nutzung des Angebots zu bewegen und darüber hinaus an sich zu binden. Bei der Realisierung des Webauftritts werden jedoch von vielen Anbietern ungenügende oder fehlerhafte Konzepte erstellt. Um diese Fehler zu vermeiden, ist es wichtig, dass sich das Design auf den Benutzer konzentriert. Nur wenn der Webauftritt entsprechend den Bedürfnissen des Benutzers gestaltet ist, wird sich das Online-Angebot auf dem virtuellen Markt durchsetzen können. Da es nicht möglich ist, die individuellen Bedürfnisse eines jeden Benutzers zu erfassen, müssen generelle Grundsätze bzw. Richtlinien für ein erfolgreiches Webdesign verwendet werden. Diese Richtlinien orientieren sich an Kriterien, die durch die Bedürfnisse und Möglichkeiten des Benutzers definiert werden. Diese Kriterien beschreiben die Benutzerfreundlichkeit. Somit stellt die Benutzerfreundlichkeit das zentrale Konzept für das Webdesign dar. - In dieser Arbeit wird die aktuelle Sichtweise der Benutzerfreundlichkeit, auch Usability genannt, erörtert. Anhand des Prinzips der Usability wurden Richtlinien erarbeitet, die zur Erstellung einer Checkliste führen. Mit dieser Checkliste ist es möglich, einen Webauftritt in seiner Systematik zu analysieren. Die Checkliste wird auf Hersteller, Märktplätze und Informationssysteme der Holzwirtschaft angewendet.

Diplomarbeit VTIWFW VTIOEF
Dokumentennummer: T4 03 451
Signatur: 64 D 26


209. Titel: Modifizierung von MUF-Leimen mit elektrolytisch behandelten Ligninsulfonaten. Charakterisierung ihrer Eigenschaften

Autor(en): Janzon, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [118 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Technische Lignine stellen nach wie vor eine interessante und wünschenswerte Alternative zu den konventionellen Bindemitteln für die Herstellung von HWS dar. Interessant, weil sie nachhaltig und preiswert zur Verfügung stehen. Wünschenswert, weil ihre stoffliche Verwertung zu geschlossenen Wirtschaftskreisläufen und zu einem schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen beiträgt. - Aufgrund der geringen Reaktivität der technischen Lignine hat sich eine wirtschaftliche Produktion Lignin-gebundener bzw. Lignin-substituierter Holzwerkstoffe (HWS) in der industriellen Praxis bisher jedoch nicht verwirklichen lassen. Die Intention dieser Arbeit war, die durch das LEO-Verfahren elektrochemisch modifizierten Lignosulfonsäuren (LSS) in einem MUF-LSS-Bindemittelgemisch einzusetzen und auf ihre Hydrosulfonsäuren durch die Zunahme reaktiver Gruppen wie z.B. Carbonyl- und phenolische OH- Gruppen und durch die Abnahme des Molekulargewichtes zu erhöhen. Aufgrund der eventuell erhöhten Reaktivität der LSS könnten diese mit MUF-Harzen ein hydrolysestabiles Netzwerk ausbilden. Somit wäre bei der Herstellung von witterungsbeständigen HWS eine Teilsubstitution des kostenintensiven Melamins möglich.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 04 104
Signatur: 65 D 6


210. Titel: Einfluss von Streichfarbenkomponenten, oberflächenaktiver Substanzen und verschiedener Chemikalien aus dem Altpapieraufbereitungsprozess auf die Deinkingflotation

Autor(en): Wohlmuth, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [124 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Aufgabe dieser Arbeit bestand darin, den Einfluss verschiedener grenzflächenaktiver Substanzen auf den Deinking-Flotationsprozess zu untersuchen. Im Rahmen dieser Untersuchungen wurden vier Versuchsreihen durchgeführt und die Auswirkungen von Streichfarbe, Streichfarbenkomponenten, Prozesswasser, Fällungs- und Flockungsmitteln sowie Flotationstensiden auf die Flotationsergebnisse analysiert. - In der ersten Versuchsreihe wurde der Einfluss der Streichfarbe auf den Flotationsprozess untersucht. Das Ziel war es zum einen, die bisher gewonnenen Erkenntnisse über den positiven Einfluss von gestrichenen Papieren auf die SFD-Flotation zu bestätigen. Zum anderen war zu ermitteln, inwieweit die Streichfarbe die positiven Eigenschaften auf den Flotationsprozess auch ungetrocknet, in flüssiger Form dem Graustoff zugegeben, aufzeigt. - Die Flotation einer Suspension aus Zeitungen und flüssiger Streichfarbe ohne Natriumseife in der Laborflotationszelle Delta25 erzielte eine bessere Flotationskinetik und einen höheren Weißgradgewinn als die Flotation der Suspension aus 100 % Zeitungen. Die Steigerung des Streichfarbenanteils in der Suspension beschleunigt die Druckfarbenentfernung und erhöht den Weißgradgewinn. - Die Ergebnisse der ersten Versuchsreihe führen zu der Schlussfolgerung, dass die Streichfarbe eine oder mehrere Komponenten enthält, die das Schäumungsverhalten verstärken, die Flotationsgeschwindigkeit verbessern und den Weißgradgewinn erhöhen. - Das Ziel der zweiten Versuchsreihe war es, die Streichfarbenkomponenten herauszukristallisieren, die für diese positiven Auswirkungen auf die Flotationsergebnisse verantwortlich sind. Die Untersuchungen der einzelnen Komponenten (Dispergiermittel, Bindemittel, Cobindemittel, Weißtöner und Kalandrierhilfsmittel) führten zu dem Ergebnis, dass die für eine schnelle Flotationsgeschwindigkeit und für einen hohen Weißgradgewinn verantwortliche Substanz nicht identifiziert werden konnte. - Die dritte Versuchsreihe untersuchte die Auswirkungen von Prozesswässern aus der Altpapieraufbereitung auf die Flotationsergebnisse im Vergleich zu Leitungs- bzw. Frischwasser. Dabei wurden auch die chemischen und physikalischen Eigenschaften eines Prozesswassers mit denen des Leitungswassers verglichen. - Die Ergebnisse der Flotationsversuche zeigten, dass das Schaumpotential von den mit Prozesswasser hergestellten Altpapiersuspensionen mit Seife wesentlich größer ist als das Schaumpotential der Referenzsuspension. Des Weiteren wirken die Prozesswässer beschleunigend auf die Druckfarbenentfernung.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 04 105
Signatur: 65 D 8


211. Titel: Untersuchungen zu VOC-Emissionen aus Holzwerkstoffen in der Innenraumluft

Autor(en): Makowski, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [99 p.]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Um die Grundlage für eine hygienisch einwandfreie Raumluft zu schaffen und die Gesundheit der Gebäuenutzer nachhaltig sicherzustellen, sind in der Vergangenheit verschiedene Bewertungsschemata und Grenzwerte für Bauprodukte eingeführt worden. Das Emissionsverhalten von Holzwerkstoffen ist so zu einer Produkteigenschaft geworden, die es zu kontrollieren gilt. - Ziel der Arbeit ist es, ein Verfahren auf Grundlage der bereits dargestellten Normen und Bewertungschemata einzuführen, welches die Probennahme und Analyse der VOC- Emissionen von Holzwerkstoffen und insbesondere von OSB ermöglicht. Es sollen Erkenntnisse über die spezifische Zusammensetzung der VOC-Emissionen, ihre Höhe und ihr Abklingverhalten gewonnen werden. Die gewonnenen Ergebnisse stellen den Ausgangspunkt dar für anschließende und tiefer gehende Untersuchungen bezüglich praxisnaher Minderungsstrategien der VOC-Emissionen. Neben der Einführung eines Versuchsaufbaus, der die Luftprobennahme ermöglicht, sollen verschiedene Analysenmethoden miteinander verglichen werden. - Die in der prEN 14319-2 (2003) beschriebene Probennahme in einer Emissionszelle (z.B. FLEC) stellt die Grundlage für die Emissionsmessungen dar. Der Versuchsaufbau muss dabei jedoch an die rauhe Oberfläche einer OSB angepasst werden, damit die in der Norm geforderte Dichtigkeit der FLEC erreicht wird.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 04 106
Signatur: 65 D 7


212. Titel: Holzverwendung im Hausbau unter besonderer Berücksichtigung des Holzhausbaus

Autor(en): Klemm, Maren
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [110 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2003
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Das Bauen in einer modernen, hochentwickelten, industrialisierten Gesellschaft ist nach wie vor ein Schlüsselbereich des wirtschaftlichen und sozialen Lebens. In der Bundesrepublik Deutschland zum Beispiel wurde laut Statistischem Bundesamt im Jahre 2002 11,9 % des Bruttoinlandsproduktes direkt oder indirekt in diesem Wirtschaftssektor erbracht. Die Frage nach dem "wie und womit bauen wir" drängt sich also auf. - Holz als Baustoff hat in unserem Bauwesen eine lange Tradition. Analysiert man die Baugeschichte der letzten 500 Jahre, so ist Holz als einer der traditionellen Baustoffe anzusehen. Im Hausbau wurde Holz allerdings, mit Ausnahme der Dachkonstruktionen, verstärkt von Steinmaterialien zurückgedrängt. Durch die zunehmende Bedeutung von Wärme- und Feuchteschutz bei Gebäuden, aber auch durch das Bewusstsein, mit Holz den einzig nachwachsenden und nachhaltig erzeugbaren Baustoff einzusetzen, wird Holz als Baustoff heute wieder vermehrt für den Bau ganzer Gebäude verwendet. - Doch wie genau wird Holz im heutigen Hausbau, insbesondere im Holzhausbau, eingesetzt und um welche Mengen handelt es sich dabei? Die Beantwortung dieser Frage steht im Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses dieser Arbeit. Dafür werden zum einen die auf diesem Themengebiet zugänglichen Primär- und Sekundärquellen ausgewertet und die Informationen strukturiert dargestellt; zum anderen ist im Rahmen dieser Arbeit eine Untersuchung durchgeführt worden, die vor allem zur verwendeten Menge von Holz im Hausbau weiteren Aufschluss gibt. Denn speziell zu diesem Aspekt liegen bisher so gut wie keinerlei Informationen vor..

VTIOEF
Dokumentennummer: T5 12 69
Signatur: 73 D 51


213. Titel: [Anwendung von UV-Resonanz-Raman-Spektroskopie zur Charakterisierung von Lignocellulosematerial]

Autor(en): Rennings, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [84 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

This thesis aimed at predicting the kappa number and concentration of hexenuronic acid in pulp and methoxyl group content in isolated residual lignin based on UVRR spectroscopy. Repeatability and reproducibility of measurements should be proved. Furthermore, the characterization of different lignocellulosic samples was tried. - From alkaline sulfate AQ pulps residual lignin could successfully be isolated. For all samples the pH had to be lowered to pH 2.5 after the first centrifugation. The yield remained very low indicating that enzymatic hydrolysis is not so well adapted to hardwoods. From these samples the methoxyl group content was determinded being very low. For the same set of samples the hexenuronic acid was successfully determined showing a reciprocal dependence on the kappa number. - Repeatability of UVRRS measurements could be granted for the two measurements. For further measurements heat induced modifications reduced the intensity and band alignment too far. - Reproducibility of UVRRS measurements from different measurement spots, different sample parts and different parts of the test sheets could not easily be reached. Thus homogenous fibre distribution should be strived for. Additionally, to achieve reliable results, double measurements are neccessary. - By UVRRS samples could be characterized according to lignin, HexA, methoxyl groups, cellulose and carboxyl groups. For lignins like MWL and residual lignin an in depth analysis might reveal ways to show changes in carbohydrate morphology. Additionally, further study of model compounds might offer further chances to characterize the residual lignin. Statistical calculations revealed correlations between kappa number, HexA content, methoxyl group content and UVRR band height and area. Separation of data sets into hardwood and softwood samples proved to be useful delivering higher regression coefficients and lower standard deviations.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T2 02 535
Signatur: 63 D°28


214. Titel: Dendrochronologische Untersuchungen an historischen Zupfinstrumenten

Autor(en): Fiedler, O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [117 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Holzbiologie

Mit zahlreichen Größenvarianten und unterschiedlichen Entwicklungslinien stellen Zupfinstrumente über die Jahrhunderte eine mannigfaltige Instrumentenfamilie dar. Diese Vielfalt spielte vor allem in der Volks- und Unterhaltungsmusik eine bedeutende Rolle. Aber auch die sogenannte E-Musik entdeckte die Zupfinstrumente, die in diesem Bereich mit Einführung von Streichinstrumenten erst einmal verdrängt worden waren, neu. Die Gitarre konnte sich bis in die heutige Zeit behaupten, während die Laute oder die Cister weitgehend aus dem Bild der modernen Musik verschwunden sind, dennoch übten sie einen prägenden Einfluss auf die Musik ihrer Epoche aus. Die Zupfinstrumente sind größtenteils im Zuge der umfangreichen Untersuchungen an Streichinstrumenten als zusätzliche "Dreingabe" dendrochronologisch vermessen worden. Es liegen also nur vereinzelte Untersuchungsergebnisse vor. Es sollten bei den dendrochronologischen Untersuchungen Rückschlüsse auf die mögliche Herkunft, Art sowie den zeitlichen Horizont der Entstehung des Holzes, der Lagedauer, wie auch der Verarbeitung der untersuchten Resonanzdecken gezogen werden. Der erste Teil dieser Arbeit soll eine Einführung in die Grundlagen der Dendrochronologie geben. In einem weiteren Literaturteil werden Anforderungen und Eigenschaften von Klangholz und dessen Herkünfte behandelt. Im darauf folgenden Teil wird näher auf die Entstehung und Entwicklung der Zupfinstrumente eingegangen und ein Überblick über die verschiedenen Instrumentenarten dieser Instrumentenfamilie gegeben. Im dritten Teil werden die Einzelergebnisse der dendrochronologischen Untersuchungen dargestellt. Dabei werden die zur jeweiligen Epoche gehörenden dendrochronologisch datierten Instrumente tabellarisch nach Instrumentenart aufgeführt. Die Jahrringkurven unterschiedlicher Instrumente unterschiedlicher Instrumentenbauer werden mit einander vergleichen und die Ergebnisse diskutiert. Den Abschluss der Arbeit stellt eine Instrumente übergreifende Betrachtung dar, in der die gemeinsamen Merkmale der Jahrringsequenzen gegenübergestellt werden sowie Diskrepanzen zwischen Zeitpunkten der dendrochronologischen Datierung und der musik- bzw. kunsthistorischen Einordnung untersucht werden. Schlusspunkte bilden ein Fazit der Untersuchungen und ein weiterführender Ausblick in Sachen systematischer dendrochronologischer Untersuchungen an Zupfinstrumenten.

VTIHTBB Diplomarbeit
Dokumentennummer: T2 02 536
Signatur: 63 D°27


215. Titel: Mobile Sägewerke - Verfahrenstechnik und Verwendungsbereiche

Autor(en): Lichtenstein, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Mobile Sägewerke sind Vorrichtungen und Anlagen zum Einschnitt von Rundholz, die ohne größeren Aufwand umzusetzen und kurzfristig zum neuen Einsatzort zu transportieren sind. - Die einfachsten Anlagen sind tragbar wie Rucksackgewichte. Andere werden in kleine Segmente zerlegt und auf diese Weise transportiert. Die meisten sind jedoch auf Fahrgestelle montiert, die von PKW, LKW oder von Schleppern gezogen werden. - In Mitteleuropa waren, anders als in Nordamerika, mobile Sägewerke lange Zeit lediglich eine Randerscheinung. - Seit Beginn der 80'er Jahre hat sich jedoch auch hier ein Markt für mobile Sägetechnik entwickeln können. In der Anfangszeit sind nur vereinzelt meist importierte Anlagen im Einsatz. Diese stammen großenteils aus den USA und sind aufgrund der starken Wechselkursschwankungen zum US- Dollar zeitweise recht teuer. Auch bei der Beschaffung von Ersatz- und Verschleißteilen ist man wegen der Zoll-Maße häufig auf kostspielige Importware angewiesen. - Deutschland ist ein dicht besiedeltes Land mit gut ausgebauter Infrastruktur und einem hoch entwickelten Sägewerkssektor. Im Zuge eines noch immer andauernden Konzentrations- und Rationalisierungsprozesses sind immer größere Sägewerke entstanden, die mit hoch mechanisierten Werken und modernster Technologie Jahreseinschnittmengen von mehreren hunderttausend Festmetern(Fm) erreichen. So nehmen sie große Mengen Rundholz auf und stellen große Mengen von Schnittholz bereit. Die Versorgung der Schnittholz-Abnehmer ist durch ein dichtes Netz von Holzhandlungen und Baumärkten ebenfalls sichergestellt. In scheinbarem Widerspruch zu dieser Ausgangslage hat sich jedoch im Verlauf der vergangenen 20 Jahre auch in Deutschland ein Markt für mobile Sägewerke etabliert, was sich sowohl an der Zahl der Anbieter solcher Anlage als auch an der zunehmenden Präsenz mobiler Sägetechnik auf Messen und Ausstellungen sowie in den Medien zeigt.

VTIWFW VTIOEF Diplomarbeit
Dokumentennummer: T2 02 541
Signatur: 63 D 29


216. Titel: Struktur und Eigenschaften von Xylanen aus Zellstoffen unterschiedlicher Herstellungsverfahren

Autor(en): Rußler, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [111 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Es konnte gezeigt werden, dass die Extraktion von Xylan aus Laubholzzellstoffen mit Natron- oder Kalilauge von den Einflussfaktoren Konzentration, Flottenverhältnis sowie der Laugenart abhängt. Diese Faktoren bestimmen die erzielbare Ausbeute und die Menge an Verunreinigungen im Xylan. Sulfit- und Sulfatzellstoffe verhalten sich hierbei unterschiedlich. Für die Ausbeute scheint die Laugenart entscheidend zu sein. Bei Sulfitzellstoffen ergibt Natriumhydroxid höhere Ausbeuten, bei Sulfatzellstoffe gilt dies für Kaliumhydroxid. Kaliumhydroxid extrahiert das Xylan sehr selektiv, während Natriumhydroxid hohe Mengen an Cellulose und Gucomannan in Lösung bringt. Bei Extraktionen des gleichen Ausgangsmaterials mit DMSO besteht nur eine geringe Abhängigkeit vom Flottenverhältnis und von der bei der Extraktion angewendeten Temperatur, jedoch zeigen auch hier Sulfit- und Sulfatzellstoffe unterschiedliches Verhalten. Die Ausbeuten der DMSO-Extraktionen liegen aber sehr niedrig, und das Lösungsmittel ist daher für die Gewinnung einer repräsentativen Xylanfraktion nicht geeignet. - Die größten Ausbeuten und Reinheiten wurden bei Verwendung von 10 %iger Kalilauge bei einem Flottenverhältnis von einem Teil Zellstoff zu 20 Teilen Lauge erzielt. Dabei wurden bis zu 88 % des im Zellstoff enthaltenen Xylans entfernt. - Die Xylane der ungebleichten Zellstoffe weisen Molmassen von etwa 21000 und 16200 für Eukalyptus- Birkensulfatzellstoffe auf, während das Buchensulfitxylan lediglich eine Molmasse von etwa 5800 aufwies.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T2 02 548
Signatur: 63 D 30


217. Titel: Kaufmännische und logistische Zusammenarbeit zwischen Sägeindustrie und Bauproduktherstellern

Autor(en): Frevert, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [68 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Im Rahmen einer Diplomarbeit der Universität Hamburg, am Ordinariat für Weltforstwirtschaft, Arbeitsbereich Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft, wurde eine Befragung zur kaufmännischen und logischen Zusammenarbeit zwischen Sägeindustrie und Bauproduktherstellern durchgeführt, deren Thematik auf der Anfrage der Universität Växjö beruht. - Die Zielsetzung der Befragung war, Möglichkeiten zur Verbesserung der kaufmännischen und logistischen Zusammenarbeit zwischen Sägeindustrie und Bauproduktherstellern (Fernster, Türen, Treppen und Böden) und der zweiten Gruppe der sonstigen Holzprodukte (Holzbau, Hobelwerke und Holzimport) festzustellen. Dabei sollte eine mögliche Absatzsteigerung durch die Verbesserung von Serviceleistungen für die Produkte der schwedischen Sägeindustrie auf dem norddeutschen Markt analysiert werden. Zur Bestimmung der notwendigen Daten ist im Frühjahr 2002 eine schriftliche Befragung durchgeführt worden. - Der Fragebogen bestand aus 137 Einzelfragen, die thematisch in fünf Abschnitte geordnet waren. Es sollte sowohl die wirtschaftliche Situation der Betriebe charakterisiert werden, als auch die Meinungen über zukünftige Entwicklung und Handlungsweisen erfasst werden. Am Anfang war das Interesse an dieser Umfrage als gering zu bezeichnen. Erst eine telefonische und schriftliche Nachfassaktion brachte eine deutliche Steigerung der Rücklaufquote. So ist insgesamt das Interesse an dieser Befragung mit 13 % beantworteten und auswertbaren Fragebögen als durchschnittlich zu bezeichnen.

VTIWFW VTIOEF Diplomarbeit
Dokumentennummer: T2 02 555
Signatur: 63 D 31


218. Titel: Enzymunterstützte Charakterisierung von Celluloseacetaten

Autor(en): Lee, S.J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [87 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In dieser Arbeit wurden Celluloseacetate mit acht verschiedenen Substitutionsgraden im Bereich von DS 0,4 bis DS 2,7 untersucht. Die Endoglucanasen konnten Celluloseacetate bis zu einem DS-Wert von 1,4 abbauen. Dies wurde in der analytischen SEC- Untersuchung nach Carbanilierung der Proben mit EG nachgewiesen. Die Abnahme der Molmassen durch EG ist bei niedrig substituierten CA (DS 0,4, 0,7 und 0,9) stärker. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Zugänglichkeit der CA für Endoglucanase in direkter Abhängigkeit von dem Substitutionsgrad steht. - Es wurde eine Methode zur präparativen SEC der Celluloseacetate in Pyridin : H2O (9:1) entwickelt. Dabei zeigt sich, dass die Ausgangsproben in diesem Eluenten keine vollständig molekulardisperse Lösung bilden, sondern Gelanteile im hochmolekularen Trennbereich und im Ausschluss der Säule auftraten. Für die Trennung der EG-abgebauten Proben konnte aber eine vergleichsweise gute Lösung und ein zufriedenstellender Lösungszustand belegt werden. Das Trennsystem ist demnach für die Untersuchung EG-abgebauter Proben geeignet. Um die präparativ gewonnenen einzelnen Fraktionen der EG- fragmentierten Celluloseacetate zu charakterisieren, wurden drei unterschiedliche Methoden eingesetzt (Hydrolyse- HPLC, FTIR, AEC- PAD). - Für die Bestimmung des DS-Wertes wurden zwei Methoden entwickelt. Zum einen wurden die Fraktionen der präparativen Größenausschlusschromatographie nach saurer Hydrolyse durch HPLC analysiert, zum anderen durch FTIR-Spektroskopie.

VTIHTBC Diplomarbeit
Dokumentennummer: T2 02 556
Signatur: 63 D 32


219. Titel: Untersuchung des Verhaltens von Holzwerkstoffmatten in Doppelbandpressen mit integrierter Rückkühlung

Autor(en): Meyer, N.T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [133 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die im Rahmen der Arbeit durchgeführten Versuche sollten einen Beitrag zum Verständnis der thermodynamischen und mechanischen Verhältnisse innerhalb der Spanmatte während des Heißpressvorganges mit integrierter Rückkühlung in kontinuierlichen Doppelbandpressen liefern. Bei der hier untersuchten Rückkühlung wird durch eine Pressentrennung im hinteren Pressenabschnitt eine Kühlzone geschaffen, die von der übrigen Presse separat gekühlt werden kann. - Um diese Aufgabenstellung zu lösen, wurden Messungen an ungekühlten und gekühlten Spanmatten sowie gekühlten Spanmatten mit erhöhter Oberflächenbesprühung bezüglich des Gasdrucks und der Temperatur mit Hilfe eines mobilen Messsystems (PressMAN(R)) während der Verdichtung durchgeführt. Des Weiteren fanden an den daraus entstehenden Rohspanplatten Messungen der Querzug- und Biegefestigkeitswerte wie auch des Rohdichteprofils statt. Zusätzliche Messungen an Rohspanplatten bestimmten den Formaldehydgehalt über die Perforatormethode sowie das Feuchtigkeitsprofil über die Plattendicke, indem entnommene Proben in einzelne Schichten aufgetrennt und diese auf ihren Feuchtigkeitsgehalt hin untersucht wurden.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 03 160
Signatur: 64 D 3


220. Titel: [Einfluss Schneidspanlänge und -winkel und Pressenschlusszeit auf Oberflächenverdichtung und Festigkeitseigenschaften von OSB]

Autor(en): Udluft, I.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [122 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Oriented Strand Board (OSB) is used in construction mainly as roof, wall and floor sheathing and its accepted for structural purposes in diaphragm and shearwall applications. The performance of OSB in these panel applications is primarily related to the face bending properties modulus of elasticity (MOE) and modulus of rupture (MOR). If OSB is used as a web material for I- joints the important strength properties are edge MOE and MOR. - The relationship between the bending properties and the panel density distribution throughout its thickness, the so called vertical density profile (VDP), is well known. The density of the surface layers affects the face bending properties positively, whereas the edge bending properties are mainly affected by the average density of the panel. This indicates that increased density in the face layers will provide an increase in face over edge bending properties. To simplify the description of this relationship, this study used the expressions face over edge MOE and face over edge MOR. - These quantities express the ratios of face bending strength over the edge bending strength, respectively, in percent. The advantage of using the relationship between face and edge bending properties is that only one value for two properties is needed. - Surface compression (SC) is calculated from the VDP. The SC of a panel product expresses the increase in density that takes place in the surface layers of hot pressed composite wood panels. The SC is the average of the two surface layer densities expressed as a percentage of the panel average density. - Improving the structural performance of OSB in panel and joist applications requires understanding the factors which influence the bending properties and surface compression. Length and orientation of strands in the surface layers of OSB is well known to influence the panel bending properties, whereas work to date on surface compression has been limited. - Previous work investigating the relationship between fines content and SC led to the hypothesis that changes in other operating parameters such as strand length and strand angle might also have an effect on resistance to perpendicular compression and thus on surface compression and consequently on bending properties. - On this basis a study was carried out to assess the interactive effects of changes in strand length, strand angle and press closing time on surface compression and mechanical properties of oriented strand board.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 03 161
Signatur: 64 D 4


221. Titel: Systematische und beschaffungstechnische Aspekte statistischer Informationen im Internet - Am Beispiel forst- und holzwirtschaftlicher Fragestellungen

Autor(en): Witte, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [252 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Qualität von (Online-) Datenbanken für Marktdaten hängt wesentlich von guten, auf die wirtschaftlichen Gegebenheiten abgestimmten Klassifikationen ab. Denn Marktdaten sollen die wirtschaftliche Realität widerspiegeln - Nomenklaturen sind der Spiegel dazu. - Im Hinblick auf die Klassifikationen lässt sich feststellen, dass mit der Überarbeitung des internationalen Klassifikationssystems und dem daraus resultierenden revidiertem System die Klassifikationen sehr gut aufeinander abgestimmt worden sind und die Kompatibilität untereinander gewährleistet ist. Dies gilt sowohl für internationale Klassifikationen als auch für Nomenklaturen verschiedenen Typs. - Die holzwirtschaftlichen Produkte sind in allen Klassifikationen in eigenen Kapiteln zusammengefasst, wobei es jedoch auch vorkommt, dass einzelne Produkte anderen Bereichen zugeordnet sind, z.B. Möbel. Die Produkte bzw. die Wirtschaftsbranche ist im groben Rahmen gut erfasst, allerdings sind die Gliederungen in vielen Fällen so detailliert und ineinander verzahnt, dass das Nachvollziehen der Struktur und das Einordnen bzw. Identifizieren von Produkten erheblich erschwert wird. Auch die Tatsache, dass die Produktbeschreibungen in den Nomenklaturen nicht immer den branchenüblichen Termini entsprechen, ist ein Schwachpunkt vieler Klassifikationen. Das Datenmaterial in den Datenbanken wird dadurch ebenfalls negativ beeinflusst. - Trotz der guten Rahmengestaltung auf Basis der Systematiken lässt die Qualität der Daten aus der amtlichen Statistik sowohl für den Produktions- als auch den Außenhandelsbereich sehr zu wünschen übrig. Letzteres kann eindeutig dem seit 1993 eingeführten Intrahandelssystem zugeschrieben werden, da der Warenverkehr innerhalb der EU nicht mehr zolltechnisch erfasst, sondern von Unternehmen gemeldet wird. Die Verbindung der statistischen Ämter zu den Finanzbehörden als Kontrollmechanismus scheint an dieser Stelle zu versagen.

Diplomarbeit VTIWFW VTIOEF
Dokumentennummer: T4 02 934
Signatur: 63 D°35


222. Titel: [Grenzen der Verwertung geringwertigen Laubholzes in der Holzverarbeitungsindustrie]

Autor(en): Pohle, W.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [185 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

The secondary hardwood industry is facing several raw material related problems at the moment. Two of them are increasing lumber costs and the declining availability of higher-grade material. On the other hand, sawmills are experiencing rising production of low-grade material, which they find difficult to market. Some secondary hardwood manufacturers have switched to a lower grade mix of raw material to stay competitive; however, barriers to utilizing lower grades of lumber exist. This research was designed to identify opportunities to market the increasing production of low-grade lumber. It attempts to identify barriers to the use of lower grades of hardwood lumber among those secondary wood products manufacturers, which currently use middle grades of lumber, and to define 'low- grade' according to those secondary manufacturers' perspective. Furthermore, this research investigated methods to increase the use of low-grade hardwood lumber by the aforementioned secondary wood products manufacturers.

Diplomarbeit VTIWFW VTIOEF
Dokumentennummer: T4 02 935
Signatur: 63 D°34


223. Titel: Die Furnierindustrie unter besonderer Berücksichtigung von Substitutionsprozessen im Absatzmarkt Innentüren

Autor(en): Jenner, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [208 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Dokumentation und Analyse der Entwicklung der deutschen Deckfurnierindustrie während der vergangenen beiden Jahrzehnte ergab einen deutlichen Rückgang dieses Industriezweiges der Holzwirtschaft. Trotz lückenhafter Datengrundlage konnte gezeigt werden, dass vor allem in den 90er Jahren ein kontinuierlicher Abbau der inländischen Produktionskapazitäten stattgefunden hat, der bis zum Zeitpunkt dieser Arbeit anhält und sich weiter fortsetzen wird. Der Strukturwandel der deutschen Deckfurnierindustrie macht sich hauptsächlich durch eine schrumpfende Anzahl von Produktionsstandorten und Maschinenkapazitäten bemerkbar und ist, im Gegensatz zu anderen Zweigen der Holzwirtschaft, nicht von Konzentrationsprozessen und Unternehmensbeteiligungen gekennzeichnet. - Diese Entwicklung findet ihre Entsprechung in einem deutlichen Rückgang des inländischen Produktionsvolumens dekorativer Furniere. Während der letzten beiden Jahrzehnte sank die inländische Produktionsmenge um über 60% und wird mit der Schließung dreier weiterer Furnierwerke im Laufe des Jahres 2002 weiter zurückgehen. - Hauptursachen für den Abbau und die rückläufige Inlandsproduktion sind ein deutlich gesunkener Inlandsverbrauch und ein gestiegener Importdruck. Verglichen mit dem Inlandsverbrauch Anfang der 90er Jahre beträgt dieser heute nur noch etwa ein Drittel.

Diplomarbeit VTIWFW VTIOEF
Dokumentennummer: T4 02 936
Signatur: 63 D°33


224. Titel: Prozesskontrolle in der MDF-Produktion mit berührungsloser Ultraschalltechnik

Autor(en): Tolle, L.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [112 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Online-Überwachung der Platteneigenschaften zur Qualitätskontrolle in der Holzwerkstoffproduktion gewinnt bei kleineren Chargen und steigenden Produktionsgeschwindigkeiten weiter an Bedeutung. Sie ist im Vergleich zur herkömmlichen und von der Norm (EN 326) geforderten Güteüberwachung durch Stichprobenprüfung zeitsparender und kostengünstiger. - Bislang sind allerdings noch nicht alle wichtigen Qualitätskriterien wie die Querzugfestigkeit online messbar. - Eine Hilfe bei der Überwachung des Produktionsprozesses stellt die zur Spaltererkennung eingesetzte Ultraschallmessanlage UPU 3000 dar. Mit ihr kann der Anlagenbediener fehlerhafte Platten erkennen und darauf entsprechend durch Veränderung der Produktionsparameter reagieren. - In einer Versuchsreihe wurde der Einfluss verschiedener Prozessparameter auf das Signalverhalten dieser Anlage untersucht. Hierzu wurden, neben der Aufnahme längerer Produktionen mit dem Ultraschallmessgerät, Prozessdaten aus dem Prozessleitsystem PROMACS ausgewählt und zeitlich zu den Platten synchronisiert. Die jeweiligen Prozessparamter konnten in Diagrammen mit dem Ultraschallsignal verglichen werden. Zusätzlich wurde für ausgewählte Beispiele eine multiple Regressionsanalyse interpretiert und notwendige Modifikationen der Spaltererkennungsanlage für den Einsatz zur Prozesskontrolle dargestellt. - Für eine zweite Messreihe wurden verschiedene Platten nach der Ultraschallmessung aus dem Prozess entnommen und die Rohdichte und Querzugfestigkeit bestimmt. Für die Zusammenhänge von Ultraschallsignal zu Rohdichteprofil und Querzugfestigkeit wurden die Korrelationskoeffizienten bestimmt und ihre Signifikanz bewertet.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 03 633
Signatur: 64 D 11


225. Titel: Wildkirsche (Prunus avium) Verbreitung, Ausbreitungsmechanismen und waldbauliche Behandlung

Autor(en): Conrad, L.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [91 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Weltforstwirtschaft

Die vorliegende Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, die Forschungsergebnisse der letzten 50 Jahre hinsichtlich Prunus avium zu sammeln. Im Weiteren soll ein Ausblick auf die wirtschaftliche und ökologische Zukunft der Wildkirsche gegeben werden. Die Wildkirsche Prunus avium (auch Vogelkirsche genannt) ist in fast ganz Europa verbreitet. Dieser besondere im Frühjahr attraktive Baum erweist sich hinsichtlich der Standorte als sehr anpassungsfähig und wächst dabei auf frischen, nährstoffreichen Böden im sonnigen Klima besonders gut. Prunus avium ist in der Waldgesellschaft des Carpinion betuli (Eichen-Hainbuchen-Mischwald) am häufigsten anzutreffen. Im konventionellen Waldbau wird die Kirsche in Mischwäldern gepflanzt, wobei die Mischbaumarten ein ähnliches Wuchsverhalten aufweisen sollen. Die Kirsche ist in der Jugend eine schnell wachsende Baumart, weshalb sie bereits früh aufwendige Pflegemaßnahmen wie Auslese der Z-Bäume, Ästung und Durchforstung benötigt, um eine ausreichende Kronenfreiheit zu erhalten. Prunus avium eignet sich jedoch besonders gut für den naturnahen Waldbau, da sie zur Artenvielfalt, zur Vitalität des Waldes und zur Erhöhung der Ertragslage mit gleichzeitiger Risikominimierung für den Forstbetrieb beiträgt.

VTIWFW Diplomarbeit
Dokumentennummer: T2 03 55
Signatur: 64 D 2


226. Titel: Chancen und Risiken der Nadelholz-Sägeindustrie am Beispiel eines Großsägewerkes im norddeutschen Raum

Autor(en): Ruser, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [137 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Dass die Sägeindustrie von den Banken derzeit als Risikobranche dargestellt wird, ist nicht unbegründet. Zunehmender Wettbewerb, eine im Durchschnitt geringe Eigenkapitalausstattung, eine zur Zeit schlechte Ertragslage sowie eine starke Abhängigkeit von der sich in der Vergangenheit negativ entwickelnden inländischen Bauwirtschaft untermauern die Einschätzung der Kreditinstitute. - Die zur Zeit bestehenden Zukunftsaussichten lassen auch vorerst keine andere Einschätzung zu. Die Baukonjunktur wird sich nach den neuesten Prognosen nicht zum Positiven hinwenden. Ebenso wird der Wettbewerb nicht nachlassen, sondern im Gegenteil noch zunehmen. Eine Verbesserung der Ertragslage und der momentanen Branchensituation ist somit vorerst nicht in Sicht. - Insbesondere für den Teil der Sägeindustrie, der seine Produktion auf die Herstellung von Listenbauholz ausgerichtet hat, wird es in den kommenden Jahren um so schwerer. Die in dieser Arbeit vielfach angesprochene Substitution des Listenbauholzes, insbesondere durch Konstruktionsvollholz und Brettschichtholz aber auch Holzwerkstoffe, wird es für die klassischen Bauholzsäger schwerer, sich weiterhin am Markt mit ihrem Produkt zu halten. Die Großsägewerke als Zulieferer der Rohware und oftmals auch selbst Hersteller der Substitutionsprodukte werden diesen Trend noch weiter forcieren. Der verbleibende Markt für das Listenbauholz wird enger, der Verdrängungswettbewerb unter den entsprechenden Sägewerken wird sich verstärken. - Die Zukunft in getrocknetem Listenbauholz zu sehen ist fraglich. Getrocknetes Bauholz wird mittel- bis langfristig nicht den anhaltenden Substitutionsprozess aufhalten. Eine bessere und gleichmäßigere Qualität des Konstruktionsvollholzes und des Brettschichtholzes sowie kürzere Lieferzeiten für diese Produkte lassen getrocknetes Bauholz nur als schlechte Alternative dastehen.

VTIHTBP Diplomarbeit
Dokumentennummer: T2 03 56
Signatur: 64 D 5


227. Titel: Bestimmung des Ausziehwiderstandes von Verbindungsmitteln aus Holzwerkstoffen

Autor(en): Zwibel, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [143 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Bei der Planung und Konzeptionierung von Möbeln spielt das Zusammensetzen der einzelnen Bauteile eine gewichtige Rolle. Sowohl was die gestalterische Form und die Festigkeit der einzelnen Verbindungen angeht, als auch die Integration in handwerkliche sowie industrielle Prozesse, muss der Planer eine Vielzahl von Aspekten berücksichtigen. Dies führte zu einer nahezu unüberschaubaren Anzahl an Verbindungsmitteln im Möbelbau. Scheint bei den Türbeschlägen mit dem Topfscharnier ein gewisses Optimum gefunden, was lediglich noch variiert wird, so ist auf dem Gebiet der Korpusverbindungen nach wie vor eine große Dynamik zu beobachten. Im Wesentlichen wird genagelt, geschraubt, geklemmt, gefügt, geleimt und verstärkt. Insbesondere die Kunststofftechnik ermöglicht neue Lösungen. Verwiesen sei auf das Moltinjectverfahren. Es wurden hochfeste Kunststoffe entwickelt, die jetzt beispielsweise als Dübel oder Muffen Einzug halten. Die Entwickler stehen dabei im Spannungsfeld zwischen Optimierung von Handhabung und Festigkeiten von Verbindungen und dem in der Möbelindustrie allgegenwärtigen Kostendruck. Auch verändert sich der Möbelmarkt selbst, und das bringt neue Herausforderungen mit sich. Waren früher Verbindungen oft sichtbar und sei es über kleine Plastikkappen, kann das heute ein Ausschlusskriterium sein. Andererseits steigt die Bedeutung der Mitnahmemöbel in den letzten Jahren stetig an. Das bedingt einfache, auch bei der Montage robuste Verbindungen, für die weder spezielles Werkzeug noch großes Know-how vorausgesetzt werden darf. Man denke nur daran, zu welcher Berühmtheit es der Inbusschlüssel einer schwedischen Möbelkette gebracht hat. - Dazu gesellt sich eine Vielfalt von Werkstoffen. Was in einer Spanplatte gut hält, muss nicht zwangsläufig auch in einer MDF-Platte halten. Bei einem Werkstoff spielt die Einbaurichtung eine Rolle, beim anderen nicht. Bei einem hält die Mittellage, bei einem anderen die Deckschicht. Umso erstaunlicher ist es eigentlich, dass allgemein gültige Untersuchungen zum Thema Verbindungsmittel rar sind. - Der Normenausschuss 'Holzwirtschaft und Möbel' des Deutschen Institutes für Normung jedoch trug der Entwicklung teilweise Rechnung und veröffentlichte im August 2002 eine neue Norm zum Haltevermögen von Verbindungsmitteln (EN 13446, 2002). - Diese Arbeit soll einen Überblick vermitteln über gängige Verbindungen im Möbelbau, die sich auf Schrauben und Muffen in Holzwerkstoffe eingebracht, beziehen. Betrachtet wird der Ausziehwiderstand der Verbindungsmittel in Sacklöchern. Die Ausführungen der Gewindeformen lassen sich auf andere Verbindungsmittel bedingt übertragen. Es handelt sich um eine Untersuchung der statischen Verhältnisse.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T4 03 141
Signatur: 64 D 10


228. Titel: Enterprise Resource Planning bei Steinway and Sons

Autor(en): Arnold, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [122 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ausgangspunkt der Diplomarbeit waren folgende Fragen: Wie funktioniert die Flügelherstellung bei Steinway and Sons? Wie kommt es, dass jeder über die notwendigen Informationen und Materialien verfügt, um seinen Teil zum großen Ganzen beizutragen? Und wie kann man die Abläufe durch eine geeignete Software besser unterstützen? - Im Beitrag wird das Ergebnis einer 10 Personen umfassenden Projektgruppe vorgestellt, die eine Ist-Analyse der Flügelproduktion bei Steinway and Sons durchführte. Das dabei erhobene Wissen um die Material- und Informationsflüsse innerhalb der Produktion floss in ein Konzept zur Produktionsplanung und -steuerung ein. Darüber hinaus wurde der Begriff der betrieblichen Software umrissen und Methoden zu ihrer Enführung dargestellt. Dadurch wurden Vorarbeiten für eine verbesserte Softwareunterstützung der betrieblichen Abläufe geleistet.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 03 999
Signatur: 64 D 19


229. Titel: Dendrochronologische Untersuchungen an Nutzholzarten im Überschwemmungswald des Amazonas in der Region Mamiraua

Autor(en): Wittmann, W.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [78 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Holzbiologie

Die Überschwemmungsgebiete in Amazonien umfassen rund 300.000 qkm, wovon zwei Drittel zur Varzea gehören. Etwa ein Drittel dieses nährstoffreichen Weißwasserüberschwemmungslandes ist mit einem artenreichen und fluttoleranten Wald bedeckt, der jedes Jahr bis zu 230 Tage lang vom Wasser überschwemmt wird, das bis zu sechs Metern über dem Waldboden steht. Aufgrund dieses ausgeprägten Wechsels zwischen günstigen und ungünstigen Wachstumsbedingungen findet ein saisonales Baumwachstum statt, das in den meisten Bäumen zur Bildung von Jahrringen führt. - Obwohl die Varzea lediglich 3 Prozent der Fläche Amazoniens bedeckt, findet hier 75 Prozent der kommerziellen Holznutzung statt. Die intensive, unkontrollierte Holzentnahme vor allem auf den höher gelegenen Flächen (Restinga Alta) hat zu einer Übernutzung der Ressourcen geführt. 1990 wurde das "Reservat zur nachhaltigen Entwicklung Mamiraua" (RDSM) am Zusammenfluss von Rio Solimoes und Rio Japura eingerichtet. Sein Ziel ist die nachhaltige Entwicklung der Region durch Schutzmaßnahmen bei gleichzeitiger Nutzung durch die lokale Bevölkerung. Zur Aufstellung von Managementplänen werden Basisdaten für eine örtliche waldbauliche Planung benötigt. - Daher wurden im Beitrag dendrochronologische Untersuchungen über die Zuwachsraten und Alter von sechs Baumarten der Restinga Alta durchgeführt. Die Arten waren Couroupita guianensis (Lecythidaceae), Hura crepitans (Euphorbiaceae), Copaifera sp. (Caesalpiniaceae), Guarea trichilioides (Meliaceae), Ocotea cymbarum (Lauraceae) und Scleronema praecox (Bombacaceae). Die Stammscheiben aller Arten wiesen mehr oder weniger deutliche Ringe auf. Die Anatomie des Holzes und insbesondere der Zuwachszonen wurde unter dem Binokular sowie anhand von mikroskopischen Schnittpräparaten analysiert.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 02 814
Signatur: 63 D 17


230. Titel: Strukturveränderungen in der deutschen Sägeindustrie sowie Analyse des Aufkommens und der Verwendung der Sägenebenprodukte

Autor(en): Laber, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [100 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Im Rahmen dieser Diplomarbeit soll eine Analyse des Aufkommens und der Verwendung von Sägenebenprodukten nach einer Erhebung von 2001 durchgeführt werden. Diese Erhebung erfolgte im Rahmen der Studie "Sägeindustrie - Sägenebenprodukte", die an der Universität Hamburg, Ordinariat für Weltforstwirtschaft, Fachbereich Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft durchgeführt wurde. Die Untersuchung wurde vom Holzabsatzfonds in Auftrag gegeben und von der Vereinigung Deutscher Sägewerksverbände (VDS) sowie dem Verband der Deutschen Papierfabriken (VDP) unterstützt. Die Erhebung diente in erster Linie der Ermittlung von Kennzahlen, um durch diese das Gesamtaufkommen und die Verwendung der Sägenebenprodukte nach der Menge und der Sortenstruktur in Deutschland als auch regional zu ermitteln. In der anzufertigenden Diplomarbeit sollen dagegen die Einzelwerte der Erhebung eine größere Bedeutung finden. Die Ergebnisse der Erhebung werden ausführlich diskutiert und analysiert. Mithilfe der Korrelationsanalyse sollen mögliche Zusammenhänge aufgezeichnet werden. Zudem soll ein Vorschlag zur Einteilung der Sägebetriebe nach der eingeschnittenen Holzart erarbeitet werden.

VTIWFW; VTIOEF; Diplomarbeit
Dokumentennummer: T1 02 813
Signatur: 63 D 14


231. Titel: Untersuchungen zum Umformverhalten von Holzfaserstoffen bei der Herstellung von Automobilinnenbauteilen

Autor(en): Bätge, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [116 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Umformung von Holzfaserformstoffen in der Automobilindustrie wurde bis heute kaum untersucht. Die Herstellung von Umformwerkzeugen erfolgt noch immer rein empirisch, obwohl Holzfaserformstoffe bereits lange auf dem europäischen Markt existieren. Aus ihnen werden in erster Linie die Träger für Türinnenverkleidungen hergestellt. In zunehmendem Maße werden hierfür auch andere Naturfaserwerkstoffe eingesetzt. Ziel der Arbeit war es, das Umformverhalten von Nadelvliesen bei der Herstellung von dreidimensionalen Formteilen zu untersuchen. Wesentliche Grundverformungsarten wurden einzeln analysiert und Kenngrößen zu ihrer quantitativen Beschreibung ermittelt. Darüber hinaus wurde das komplexe Zusammenwirken der einzelnen Verformungsarten visualisiert und charakterisiert, wobei diese Charakterisierung in erster Linie qualitativer Natur war. - Es wurden dazu zunächst Kenngrößen für die grundlegenden Verformungsarten in Zug-, Druck-, Scher-, Biegungs-, Relaxations- und Reibungsversuchen bestimmt. Die meisten der hierfür notwendigen Versuche wurden zuvor nicht an Holz- oder Naturfasermatten durchgeführt und mussten deshalb an das Material angepasst werden. Weiter wurden Umformungen mit nur einer Krümmungsrichtung durchgeführt. Die Versuche zur zweidimensionalen Umformung sind als Schnitt durch ein dreidimensionales Werkzeug konzipiert und ermöglichen es, die Umformvorgänge in der Fasermatte zu beobachten und qualitativ zu beschreiben. Schließlich wurden Umformungen an verschiedenen realen Werkzeugen vorgenommen, um Problemzonen sichtbar zu machen und verschiedene Matten und Umformbedingungen zu vergleichen. Diese Versuche dienten darüber hinaus der Überprüfung der Ergebnisse aus den grundlegenden Versuchen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 02 816
Signatur: 63 D 15


232. Titel: Untersuchungen zur natürlichen Dauerhaftigkeit von Teakholz (Tectona grandis L.) aus Plantagen

Autor(en): Haupt, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [79 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Holzbiologie

Im Beitrag wurden die Ursachen der Dauerhaftigkeit von Teakholz (Tectona grandis L.) aus Plantagen untersucht. Tests zur natürlichen Dauerhaftigkeit von Teak aus Plantagen nach EN 113 brachten einen "Ausreißer" hervor, der durch eine besonders niedrige Resistenz gegenüber holzzerstörenden Pilzen auffiel. - Um die Ursachen für diese Erscheinung zu klären, wurde geprüft, welche Merkmale diesen Baum hinsichtlich der Menge und Zusammensetzung seiner Extraktstoffe kennzeichnen. Durch eine vergleichende Betrachtung mit einem dauerhaften Teakbaum gleichen Alters vom selben Standort und einem ca. 100-jährigen Teak aus Naturbeständen in Burma sollten Erkenntnisse über die noch nicht endgültig geklärten Ursachen der natürlichen Dauerhaftigkeit von Teak gewonnen werden. - Zu diesem Zweck wurde das Probenmaterial der Bäume mit verschiedenen Methoden extrahiert und die Extrakte sowie die extrahierten Proben hinsichtlich ihrer fungiziden Wirkung geprüft. Die fungizid wirksamen Extrakte wurden mittels chromatographischer Trennverfahren und verschiedener spektroskopischer Methoden (GC/MS, HPLC, UV-Spektroskopie, Py-MS) aufgetrennt und analysiert.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 02 815
Signatur: 63 D 16


233. Titel: Ermittlung relevanter Einflussfaktoren zur Quantifizierung der Lebensdauer von Holz im Bauwesen

Autor(en): Bayerbach, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [122 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Holzbiologie

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema Lebensdauer von Holz. Es werden bisher entwickelte Methoden zur Vorhersage und die Nomen DIN ISO 15686, DIN ISO 6241, DIN EN 335-1 und die DIN 68 800-3 dargestellt und diskutiert. Die in der Literatur beschriebenen Einflüsse auf die Lebensdauer von Holz wurden in die unterschiedlichen Faktorklassen nach DIN ISO 15686 und Abbauagenzien nach DIN ISO 6241 eingeteilt und untersucht. Ihre Wirkung auf das Holz wurde diskutiert und Zusammenhänge zwischen den einzelnen Einflussfaktoren herausgearbeitet.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 02 894
Signatur: 63 D 18


234. Titel: Erfassung und Dokumentation der Struktur der deutschen Importhobelindustrie sowie die Bestimmung der Warenströme unter besonderer Berücksichtigung der südschwedischen Sägeindustrie

Autor(en): Beckmann, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [123 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die deutsche Importhobelindustrie ist seit einiger Zeit starken Veränderungen ausgesetzt, die langfristig zu einer Neustrukturierung dieser Branche führen. Hinweise zur aktuellen Situation der Importhobelindustrie sind in der holzwirtschaftlichen Literatur nur vereinzelt vertreten. In Verbindung mit einer Doktorarbeit, die zur Zeit an der Universität Hamburg im Ordinariat für Weltforstwirtschaft im Bereich der Ökonomie erstellt wird und "Die Entwicklung des Nadelschnittholzimportes aus Schweden nach Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Transaktionskosten" untersucht, entstand die Diplomarbeit mit dem Ziel einer Erfassung und Dokumentation der Struktur der deutschen Importhobelindustrie und der Ermittlung der Warenströme von Schnittholz sowie der weiterveredelten Produkte. - Zur Erfassung der Warenströme wurde die südschwedische Sägeindustrie als Lieferant des Schnittholzes und Produzent weiterveredelter Produkte untersucht. Diese Auswahl wurde aufgrund der bestehenden Zusammenarbeit zwischen der Universität Hamburg und der Universität Växjö getroffen. - Ein Schwerpunkt der vorliegenden Studie ist die Entwicklung der speziell auf die Untersuchung der deutschen Importhobelindustrie und der südschwedischen Sägewerke ausgelegten Fragebögen, auf deren Grundlage die Ergebnisse der Arbeit basieren. Sie dienen der Ermittlung allgemeiner, statistischer Daten, der Erfassung von Angaben zum Import- und Exportvolumen sowie zur betriebsinternen Weiterveredelung nordischen Holzes und der Erfragung zukünftiger Entwicklungsaussichten im Bereich der betriebseigenen Tätigkeitsfelder und des Serviceangebotes.

Diplomarbeit VTIWFW; VTIOEF
Dokumentennummer: T1 02 891
Signatur: 63 D 19


235. Titel: Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Sägeindustrie und Bauwirtschaft

Autor(en): Bonnemann, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [127 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Im Rahmen einer Diplomarbeit der Universität Hamburg, am Ordinariat für Weltforstwirtschaft, Arbeitsbereich Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft, wurde eine Befragung zur Zusammenarbeit zwischen Sägeindustrie und Bauwirtschaft durchgeführt, deren Thematik auf einer Anfrage der Universität Växjö beruht. - Die Zielsetzung der Untersuchung ist, Möglichkeiten zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Sägeindustrie und Bauwirtschaft (Haushersteller und Baugewerbe) festzustellen und dabei Absatzchancen für die Produkte der schwedischen Sägeindustrie auf dem norddeutschen Baumarkt zu analysieren. Zur Ermittlung erforderlicher Daten ist im Herbst 2001 eine Fragebogenaktion durchgeführt worden. Die Reaktion auf die Aussendung ist mit 14 % beantworteter Fragebögen als durchschnittlich zu bezeichnen. Dies wird besonders deutlich bei den Herstellern konventionell gebauter Häuser; eine Tatsache, die nicht allein fehlendem Interesse zuzuschreiben ist, sondern ein wichtiger Hinweis auf die schlechte und das Absatzpotential für Schnittholz einschränkende Lage der deutschen Bauwirtschaft ist, deretwegen viele Unternehmen nicht mehr erreicht werden konnten, weil nicht mehr existent oder in Insolvenz. Wesentlich besser war der Fragebogenrücklauf von den Herstellern der Fertig- und Holzhäuser, die einerseits eine intensivere Ansprache erfahren, andererseits auch weniger unter den Schrumpfungen des Baumarktes zu leiden haben.

Diplomarbeit VTIWFW; VTIOEF
Dokumentennummer: T1 02 892
Signatur: 63 D 22


236. Titel: Die Holzwirtschaft in den Baltischen Staaten vor dem Beitritt zur Europäischen Union

Autor(en): Puttfarken, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [178 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Ziel der Diplomarbeit ist es, einen Überblick der Struktur der Holzwirtschaft in den Baltischen Staaten zu geben und so Grundlagen für eine analysierende Betrachtung zu liefern. Hierfür soll die Entwicklung der verschiedenen Bereiche der Holzwirtschaft im Zuge des Transformationsprozesses dargestellt werden. Des Weiteren soll der Außenhandel, speziell mit der Europäischen Union, analysiert werden. Besonders die Entwicklung der Exportrichtung und die Struktur der Exporte werden näher betrachtet. Es wird untersucht, wie weit die Eingliederung der Baltischen Staaten in die internationale Arbeitsteilung im Bereich der Holzwirtschaft vorangeschritten ist. Weiterhin wird der Verbrauch von Holz und wichtigen ausgewählten Produkten auf der Basis Holz untersucht und mit dem Verbrauch in der EU (15) verglichen, um mögliche Entwicklungen im Zuge des baldigen EU- Beitritts aufzuzeigen.

Diplomarbeit VTIWFW; VTIOEF
Dokumentennummer: T1 02 893
Signatur: 63 D 20


237. Titel: Entwicklung einer Marketingstrategie für die deutsche Sägeindustrie in den Golfstaaten - Am Beispiel der Vereinigten Arabischen Emirate

Autor(en): Lamsyah, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [108 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Beweggründe, den Holzmarkt in den arabischen Golfstaaten zu untersuchen, resultieren aus folgenden Eigenschaften dieser Länder: -Die politische und wirtschaftliche Stabilität, die auf ihre weltweit unbestreitbare Stellung als wichtigste Erdöl- und Erdgas-Lieferanten zurückzuführen ist. / - Die wirtschaftliche Liberalität dieser Region. / -Das stetige wirtschaftliche und demographische Wachstum. / -Der außerordentliche Kapitalreichtum. / Die Diversifizierung der Wirtschaft, die mit weiteren Importen verbunden ist. / -Die internationale Offenheit. / -Die Wüstenlandschaft, die die Golfstaaten auf Holzimport für immer angewiesen macht. - Als Musterbeispiel für diese Region gelten die Vereinigten Arabischen Emirate (V.A.E.), insbesondere das Emirat Dubai. Die politische, wirtschaftliche und strategische Lage dieses Landes begründen die Mannigfaltigkeit seiner multilateralen Handelsaktivitäten und machen aus diesem kleinen Teil der Welt das bedeutendste Holzhandelszentrum des gesamten Nahen Ostens. Diese und zahlreiche andere Gegebenheiten, die noch behandelt werden, sind wichtige Gründe dafür, dass die Arbeit nur auf die V.A.E. fokussiert wurde. Diese befasst sich mit der Fragestellung, wie deutsche Schnittholzhersteller an dem Handel mit den arabischen Partnern partizipieren können und in welcher Form dies anzuraten ist. - Vor dem Hintergrund dieser Zielsetzung erfolgt eine Gliederung der Untersuchung in vier Teile. Zunächst wird nach einer kurzen Darstellung zu den arabischen Golfstaaten (Teil 1) auf die relevanten Umwelteinflüsse in den V.A.E. eingegangen. Einer durchgehenden Darstellung der geographischen, demographischen und makroökonomischen Umweltbedingungen folgt im zweiten Teil eine Vorführung und zugleich Beurteilung von Geschäfts- bzw. Handelsmöglichkeiten und -bedingungen, die maßgebende Entscheidungskriterien dafür liefern, wie die Handelsbeziehungen in den V.A.E., speziell in Dubai, aufgenommen werden können. - Im dritten Teil werden im Rahmen einer quantitativen Holzmarktanalyse eine Reihe wichtiger Statistiken zur V.A.E.-Holzindustrie (hauptsächlich in Dubai), Marktvolumen und bisherige Marktentwicklungen, Struktur des Holzimports und Holzaußenhandelsbeziehungen ermittelt. Abschließend werden im vierten und praktischen Teil dieser Arbeit die Ergebnisse der in Dubai durchgeführten qualitativen Holzmarktanalyse präsentiert.

VTIWFW VTIOEF Diplomarbeit
Dokumentennummer: T4 02 589
Signatur: 63 D 21


238. Titel: Die Struktur des Altholzmarktes unter besonderer Berücksichtigung des Anfalls von Industrierestholz

Autor(en): Sörgel, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [179 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Der Markt für Faserstoffe zur industriellen und energetischen Nutzung erfährt aufgrund geänderter Rahmenbedingungen derzeit eine Belebung. Tatsache ist, dass sich die Verabschiedung von EEG und Biomasse-Verordnung positiv auf den Bereich der energetischen Verwertung von Altholz- und Restholzsortimenten auswirken wird. Tatsache ist auch, dass im Bereich der Holzwerkstoffindustrie im Zusammenhang mit einem andauernden Konzentrationsprozess und Bemühungen zur Senkung der Rohstoffkosten die stoffliche Verwertung von Alt- und Restholzsortimenten mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Es wird ersichtlich, dass die Voraussetzungen für eine steigende Nachfrage nach Alt- und Resthölzern gleichermaßen gegeben sind. - Demgegenüber ist zu vermerken, dass Angaben zur Charakterisierung sowohl des Altholz- wie auch des Restholzmarktes bislang unvollständig sind. Dies gilt gleichermaßen für die Angebotsseite wie für die Nachfrageseite beider Teilmärkte. - Im ersten Teil der Arbeit wurde die Struktur des Altholzmarktes anhand verfügbarer Sekundärliteratur erarbeitet. Der zweite Teil der Arbeit liefert den theoretischen Hintergrund zur genaueren Analyse des Restholzaufkommens in der deutschen Holzwirtschaft. Hierbei galt es, folgende übergeordnete Fragen zu klären: -In welchen Bereichen der Holzwirtschaft fällt Restholz an? -Um welche Sortimente handelt es sich bei den anfallenden Kontingenten? - Können bereits Angaben hinsichtlich des Volumens der einzelnen Sortimente getroffen werden? -Wie werden diese Sortimente verwertet? Wird das anfallende Restholz vertrieben oder innerbetrieblich verwertet?

Diplomarbeit VTIWFW VTIOEF
Dokumentennummer: T4 02 737
Signatur: 63 D°25


239. Titel: Non-destruktive Quantifizierung phenolischer Inhaltsstoffe sowie Provenienz- und Holzartenidentifizierung mittels Nahinfrarot-Spektroskopie am Beispiel der Eiche

Autor(en): Zurbonsen, I.E.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [234 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Ermittlung der natürlichen Dauerhaftigkeit und der der Dauerhaftigkeit entsprechenden Verwendung eines Holzes stellt eine große Herausforderung dar. Es besteht eine Korrelation zwischen dem Gerbstoffgehalt und der Resistenz von Eichenhölzern (Quercus robur und Quercus petraea). Durch sie konnte belegt werden, dass ein erhöhter Ellagitanningehalt innerhalb des Holzes einen geringeren Holzabbau durch Coriolus versicolor zur Folge hat. - Hierauf beruht der experimentelle Ansatz der Arbeit. Um die Vorteile der Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen der Gerbstoffquantität und der natürlichen Dauerhaftigkeit nutzen und den chemischen Holzschutz verringern oder sogar gänzlich ausklammern zu können, sollte überprüft werden, ob eine Bestimmung des Gerbstoffgehaltes und damit die Ermittlung der natürlichen Dauerhaftigkeit von Quercus robur und Quercus petraea mit Hilfe einer Analysenmethode möglich ist, die zerstörungsfrei arbeitet und somit die anschließende Verwendung des Holzes zulässt. - In der nahen Vergangenheit gewann die Nahinfrarot-Spektroskopie durch die Entwicklungen in der Computertechnologie zur multivariaten Datenanalyse an Bedeutung. Aufgrund ihrer Schnelligkeit, ihrer simplen Bedienbarkeit, ihrer nicht-destruktiven Arbeitsweise und ihres Potentials zur Online- Prozesskontrolle sollte im Rahmen dieser Aufgabe überprüft werden, inwiefern eine Determination der Gerbstoffkonzentration von Quercus petraea und Quercus robur mit Hilfe der Nahinfrarot- Spektroskopie möglich ist. Könnte man den stark wechselnden Gerbstoffgehalt von Eichenholz bereits im Säge- oder Hobelwerk erkennen, könnten die jeweiligen Sortimente der bestgeeigneten Verwendung zugeführt werden.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T4 02 735
Signatur: 63 D°24


240. Titel: Methodenentwicklung zur Analyse von oberflächenmodifizierenden Additiven bei der Papierherstellung

Autor(en): Ringena, O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [158 p.]
Publikationsjahr: 2002
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Das Ziel des ersten Untersuchungsabschnittes dieser Diplomarbeit war die Ausarbeitung einer Methode zur Quantifizierung des Papierleimungsmittels Basoplast 250 D mittels Py-GC/MS. Basoplast 250 D ist ein Copolymer aus Acrylnitril und N- Butylacrylat. Dieses Copolymer stand in einer handelsüblichen Dispersion, in der zusätzlich Stärke (Emox) enthalten war, zur Verfügung. Für die Methodenerstellung waren auch die Einzelkomponenten in Reinform verfügbar. Für die Untersuchungen wurden zwei unterschiedliche Pyrolysesysteme verwendet. Neben der Filamentpyrolyse in Hamburg wurden in München Untersuchungen an einer Ofenpyrolyse mit Autosampler durchgeführt. - In einem zweiten Untersuchungsabschnitt wurde die Pyrolysemethode weiterentwickelt, um die Verteilung von Tränkharzen in z-Richtung zu untersuchen. Dafür wurde ein Vorimprägnat-Papier zunächst mit einem Mirkotom in oberflächenparallele Schichten aufgetrennt. Anschließend wurde das Probenmaterial der einzelnen Schnitte mittels der analytischen Pyrolyse auf die Gehalte der Komponenten des Tränkharzes (Harnstoff-Formaldehyd und Styrol-Acrylat) untersucht.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 02 1220
Signatur: 63 D 26


241. Titel: Internet-Datenbank forst- und holzwirtschaftlicher Marktentwicklungen

Autor(en): Brendemühl, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [76 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Im Rahmen der Diplomarbeit sollte für den Arbeitsbereich Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft des Ordinariats ein Internetauftritt realisiert werden. Als Basis dienten vorhandene Daten und Unterlagen. Es wurden zunächst die Grundlagen für die Planung einer Webseite erarbeitet. - Die Website des Arbeitsbereichs wird sich in drei Bereiche gliedern. Der erste Bereich umfasst allgemeine Informationen zum Arbeitsbereich. Hier werden Forschungsprojekte, Mitarbeiter, Aufgabenstellung und die Lehraktivitäten dargestellt. Im zweiten Bereich soll das EU-Forschungsprojekt "Recreational and Environment Goods and Services - RES" detailliert vorgestellt werden. Der dritte Teil wird eine Internetdatenbank mit Informationen zu forst- und holzwirtschaftlichen Marktentwicklungen.

VTIOEF
Dokumentennummer: T1 02 132
Signatur: 62 D 34


242. Titel: Qualitätsüberwachung bei der Produktion von MDF mittels Ultraschall

Autor(en): Schafstall, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [81 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Holzwerkstoffindustrie besteht von Seiten der Hersteller ein Bedarf an einer zeitsparenden und kostengünstigen Überwachung der hergestellten Produkte. Die üblichen Laboruntersuchungen können diesem Anspruch nicht gerecht werden. Die Möglichkeit der Online-Überwachung der Platteneigenschaften ist bis jetzt für die Querzugfestigkeit, welche ein wichtiges Merkmal der Qualitätsbestimmung bildet, nicht möglich. - Die zur Spaltererkennung eingesetzten Ultraschallanlagen könnten bei einer differenzierteren Auswertung des Ultraschallsignals zu einer besseren Überwachung des Produktionsprozesses beitragen. - In den Versuchen wurden Ultraschallmessungen an zwei Plattenstärken von HDF- und MDF-Platten gemacht. An je zwei Tagen wurden Anfahrproduktionen von diesen Platten über einen Zeitraum von 30 Minuten beobachtet. Die Ultraschallmessungen erfolgten dabei mit einer Spaltererkennungsanlage vom Typ UPU 3000 an durchlaufenden Platten, die Prozessparameter wurden mit dem Datenerfassungssystem Promacs dokumentiert. - Zur Ermittlung der Platteneigenschaften wurden in gewissen Abständen Platten aus dem Prozess entnommen und daran Rohdichte, Rohdichteprofil und Querzugfestigkeit bestimmt. - Aus den erhaltenen Ultraschallkurven wurden verschiedene Bereiche mittels Bildung von Kennzahlen ausgewertet. Diese Kennzahlen wurden in Zusammenhang mit verschiedenen Platteneigenschaften und Prozessparametern gebracht. - Zur Ermittlung von anlagenspezifischen oder umgebungsbedingten Einflüssen auf das Ultraschallsignal wurden Messungen am PVC-Kalibriernormal und Luftmessungen gemacht.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 03 634
Signatur: 64 D 12


243. Titel: Erstellung einer Ökobilanz für ein HUF-Haus am Beispiel des 'HUFSonnenhauses'

Autor(en): Ockelmann, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [103 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Arbeit wurde eine ganzheitliche Betrachtung für ein modernes Fachwerk-Fertighaus in Niedrigstenergiebauweise, mit einem besonderen Energiekonzept, über einen Lebenszeitraum von 60 Jahren erstellt. Zur Durchführung ging man nach der ISO-Norm EN ISO DIN 14.040 bis 14.043 für produktorientierte Ökobilanzen vor. Zur Aufstellung der Sachbilanzen und der Wirkungsabschätzungen wurden keine der existierenden rechnergestützten Datenbanken und Simulationsmodelle verwendet (CALA, Build it, BauBioDataBank, GABI, etc.). Die Daten wurden vornehmlich aus der Literatur oder Veröffentlichungen aus dem Netz entnommen. - Dieser Prototyp, entwickelt von dem Fertighaushersteller HUF Haus, wurde als Sonnenhaus zu einem Expo 2000-Projekt erstellt. - Das Ziel dieses Projektes ist es, ein Haus mit regenerativen Energiequellen (endlich und unendlich), völlig CO2-neutral über den Nutzungszeitraum betreiben zu können. Um dieses Konzept zu verwirklichen, wird solare Energie für die Erzeugung des Stromes und des thermischen Wärmebedarfes eingesetzt. Hierfür wurden Sonnenkollektoren (24 qm) und Fotovoltaikmodule (45 qm) verwendet. Den Restwärmebedarf deckt ein Holz-Pellet-Primärofen (10 KW). Bei der Untersuchung wurde ein Vergleich zwischen der aufgebrachten Herstellungsenergie mit der für den Betrieb benötigten Energie und der Entsorgung gezogen, um die daraus resultierenden Umweltbelastungen der Einzelbereiche zu ermitteln. Bauteile, die während des Betriebes notwendigerweise ausgetauscht werden müssen, wurden dabei berücksichtigt.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T4 03 14
Signatur: 64 D°1


244. Titel: Hydrolysebeständigkeit von Spanholzformteilen im Langzeitbewitterungseinsatz

Autor(en): Pfizenmayer, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [205 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Spanformteile für den Außeneinsatz müssen höchsten Ansprüchen bezüglich der Beständigkeit des Kernmaterials entsprechen. Ziel dieser Arbeit war die Bewertung und Weiterentwicklung von Prüfmethoden zur Beurteilung der Hydrolysebeständigkeit des Kernmaterials. - Zur Bearbeitung dieser Aufgabenstellung wurden folgende Untersuchungsansätze gewählt: - Es ist eine Versuchsanweisung bekannt, mit der die Stabilität von ausgehärteten Leimharzen gegen chemische Hydrolyse untersucht werden kann. Dieses Verfahren wurde überprüft, um die Reproduzierbarkeit zu erhöhen und um Aussagen über die Stabilität verschiedener Leimharze gegenüber chemischer Hydrolyse zu treffen. - Um die Sprödigkeit verschiedener Leimharze genauer untersuchen zu können, wurden Leimharze mit unterschiedlichen Methoden in Balkenform ausgehärtet. Mit dem Leimbalken wurden Biege- und Scherprüfungen durchgeführt. - Die Sprödigkeit des Bindemittels kann einen Bruch in der Leimfuge begünstigen, wenn der Quelldruck oder die Schwindzugspannung die Festigkeit des Leimes oder der Verbindung Leim/Holz übertrifft. Diese Spannungswechsel sollten unter Eliminierung des Wassers simuliert werden. Es wurde daher ein Versuchsaufbau gewählt, bei dem Querzugproben abwechselnd auf Zug und Druck belastet werden können, um Aussagen über die Belastbarkeit der trockenen Leimfuge machen zu können. - Die Überprüfung der Festigkeitsabnahme von Spanholzformteilen bei Wasserlagerung erfolgte über verschiedene Kurzzeitprüfungen (V70, V100) und Zyklustests (EN 321, Zyklustest Werzalit-Norm). Dabei wurde insbesondere die Aussagekraft solcher Untersuchungsmethoden hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit an hochverdichteten Laborspanplatten und Spanholzformteilen, die unter Verwendung verschiedener Leimharze hergestellt wurden, untersucht.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T4 03 45
Signatur: 64 D 8


245. Titel: Mechanische Eigenschaften nassen Holzes

Autor(en): Schrader, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [180 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Arbeit stellt eine klassische Untersuchung von physikalischen Holzeigenschaften dar und soll Angaben darüber geben, mit welcher Reduktion der mechanischen Eigenschaften von nassem im Vergleich zu normal konditioniertem Holz gerechnet werden muss. - Daraus können selbstverständlich keine absoluten Werte 'für Holz' bestimmt werden. Für die Prüfungen werden zwei Nadel- und zwei Laubhölzer herangezogen, die im Holzbau und in holzwirtschaftlicher Hinsicht für den mitteleuropäischen Raum eine große Bedeutung besitzen: Eiche und Buche, Fichte und Kiefer. - Für jede dieser vier Arten wird dieselbe Untersuchungsreihe durchgeführt, die das Verhalten bei steigender Feuchte innerhalb einer Holzart beleuchten soll und darüber hinaus einen Vergleich der Arten untereinander ermöglicht. Tendenziell wird vermutlich aufgrund anatomischer Gemeinsamkeiten auch eine grobe Übereinstimmung innerhalb der Gruppe der Nadel- und der Laubhölzer erkennbar, die Rückschlüsse auf weitere Arten zulassen könnte. - Um die große Streuung der Holzeigenschaften zu berücksichtigen, werden die nassen wie auch die konditionierten Proben aus dem gleichen Prüfmaterial hergestellt. Somit erhält man zuverlässige Vergleichs- und Referenzwerte und ist nicht abhängig von der mit dieser Arbeit nur bedingt möglichen absoluten Bestimmung der mechanischen Eigenschaften im nassen Zustand.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T4 03 46
Signatur: 64 D°6


246. Titel: [Verringerung der Dickenquellung von OSB durch Manipulation von Spanmatte und Pressbedingungen]

Autor(en): Hirschberg, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [148 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In the style of previous studies on OSB by Hsu, 1996, who used powered phenolic resin, this is a comprehensive work with liquid phenolic adhesives. With few exceptions, either linear or quadratic models could provide the best fit for the relationships between the eleven process factors studied and the responses evaluated. - A comparison is made on the effect of specimen size specified in the EN and CSA Standards on OSB properties. In particular, because of the smaller specimen size used in the EN Standard, the EN specimens showed about 20% higher thickness swelling for the 24 hour water soak test than the CSA test specimens.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T4 03 47
Signatur: 64 D°7


247. Titel: Ressourcenmanagement - Bereitstellung holzartiger Biomasse für die NEVAG neue energie verbund AG

Autor(en): Hölscher, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [193 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Beitrag wurde die Versorgung von drei bestehenden Holz-Heizkraftwerken in Mecklenburg-Vorpommern mit Wald- und Industrierestholz zur energetischen Nutzung untersucht. Es wurde dargestellt, welche chemischen und physikalischen Eigenschaften Holz als umweltfreundlichen Energieträger prädestinieren. Die Bereitstellungskosten für den Brennstoff stellen eine wichtige Eingangsgröße für den wirtschaftlichen Betrieb eines Holz- Heizkraftwerkes dar. Der zu entrichtende Bereitstellungspreis ist nicht konstant, sondern hängt vom Sortiment, der bereitgestellten Menge und der Bereitstellungsart ab. Die zuerst betrachteten Sortimente "Schwachholz" und "Waldrestholz" wurden zur begrifflichen Vereinfachung zu "Waldenergieholz" zusammengefasst. Die Kostenabhängigkeit von der bereitzustellenden Menge wurde nur im Rahmen zur Verfügng stehender Studien diskutiert, da keine weiteren Informationsquellen existieren, die diesen Zusammenhang quantifizieren können. Als Ursache hierfür können fehlende Erfahrungen mit dem Absatz von Waldenergieholz angesehen werden, da für Waldholz zur energetischen Nutzung derzeit noch kein Markt besteht. - Auf Grundlage verschiedener Basisdaten wurde abschließend ermittelt, welche Potenziale der bestimmten Sortimente im regionalen Umfeld der betrachteten Heizkraftwerke mobilisierbar sind.

Nicht ausleihbar; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 03 910
Signatur: Nicht ausleihbar


248. Titel: Der internationale Sperrholzmarkt unter besonderer Berücksichtigung der Kapazitäts- und Distributionsstruktur in Deutschland

Autor(en): Zimmermann, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [159 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Anlass dieser Arbeit war eine mangelnde Übersicht über den Sperrholzmarkt in kompakter Form. National wie international ist der Sperrholzmarkt kaum zusammenhängend erforscht und analysiert worden. - Die damit einhergehende Schwierigkeit, umfangreiche Literatur zu sammeln, in der mehr als nur kurze Einzelaspekte herauszuziehen waren, ist sicherlich das Hauptproblem gewesen. So konnte insbesondere für einige Entwicklungen keine fundierte Erklärung gefunden werden. Fließende Übergänge zwischen einzelnen Informationen zu schaffen, war folglich ein weiteres Problem. - Wenn sich auch keine wissenschaftlichen Arbeiten über den Sperrholzmarkt oder die Sperrholzindustrie finden ließen, so haben Praktiker aus der Sperrholzbranche, wie Richard F. Baldwin (USA) oder die Blomberger Holzindustrie, in Eigenregie Bücher herausgegeben, die entweder nur die nordamerikanische Sperrholzindustrie detailliert beschreiben oder sich zu speziell an der eigenen Firmengeschichte orientieren. Technische Details stehen hier meist im Vordergrund, auf die in dieser Arbeit weniger eingegangen werden soll. - Nachdem das Sperrholz und seine verschiedenen Arten beschrieben und der Produktionsprozess grob erläutert sowie die Geschichte des Sperrholzes dargelegt wurde, konzentriert sich diese Arbeit hauptsächlich sowohl auf die nationalen und internationalen Produktionszahlen als auch auf Import- und Exportmengen. Auf nationaler Ebene wurde diesbezüglich ein Fragebogen entworfen und an die Sperrholzhersteller Deutschlands verschickt. Außerdem werden die Distributionswege in Deutschland ebenfalls mit Hilfe des Fragebogens grob aufgezeigt. Im letzten Abschnitt wird ein Ausblick über die momentane Situation und die Zukunft der Branche insbesondere in Deutschland gegeben.

Diplomarbeit VTIWFW VTIOEF
Dokumentennummer: T1 01 1309
Signatur: 62 D 30


249. Titel: Katalysierte Zellstoffbleiche mit Peressigsäure

Autor(en): Reiss, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [92 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Beitrag wurden verschiedene Kraftzellstoffe in einer Peressigsäure-Bleichstufe unter Einsatz geringer Mengen des Katalysators K2 delignifiziert. Ziel der durchgeführten Untersuchungen war es, in einer Bleichsequenz ausschließlich auf Basis von Sauerstoff und Wasserstoffperoxid sowie einem optimierten Einsatz von Peressigsäure in einer katalysierten Bleichstufe endgebleichte Zellstoffe mit Weißgraden über 88 % ISO zu erhalten. - Das prinzipielle Vorgehen bestand darin, mit den Bleichchemikalien Sauerstoff und Wasserstoffperoxid einen Großteil des Lignins bis zu einer Kappazahl von 10 und darunter zu entfernen und dann das mit diesen Bleichchemikalien nicht mehr so stark reagierende Restlignin effizient und selektiv mit Peressigsäure mit der Aktivierung durch den Katalysator K2 zu entfernen. Zur optimalen Entfaltung des Katalysator-Effektes wurde dabei die Peressigsäure-Stufe im alkalischen pH-Bereich bei pH- Werten von 11 bis 12 durchgeführt. Die dabei einzusetzenden hohen Mengen an NaOH bewirken eine hohe anorganische Belastung der Filtrate und tragen zu den Chemikalienkosten bei. Verstärkt wird die Belastung zusätzlich durch die Mengen an Essigsäure bei der Verwendung von Gleichgewichts-Peressigsäure. Andererseits hat die Durchführung einer Peressigsäure-Stufe im alkalischen Bereich den Vorteil, die Wasserkreislaufschließung in einer Zellstofffabrik zu erleichtern, da mit Ausnahme der notwendigen Komplexbildnerstufen alle Bleichstufen im alkalischen Milieu stattfinden.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 01 1109
Signatur: 62 D 28


250. Titel: Histologische Untersuchungen zur Flächenkallusbildung an Ahorn, Pappel und Esche nach Verletzung in der Vegetationsruhe

Autor(en): Frankenstein, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [110 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wurde an je drei Individuen der Baumarten Ahorn, Pappel und Esche die Flächenkallusentwicklung nach einer Verletzung im Dezember 2001 makroskopisch begutachtet sowie licht- und elektronenmikroskopisch untersucht. Zur Unterstützung der Flächenkallusbildung erfolgte die sofortige Abdeckung der 15x15 qm großen Wunden mit einer lichtundurchlässigen PVC-Folie. Rinde und Holzkörper trennten sich bei Ahorn vornehmlich entlang des Kambiums oder selten im kambiumnahen Phloem, bei Pappel und Esche überwiegend im sekundären Phloem. Makroskopisch erkennbar entwickelten die zwei zerstreutporigen Arten Ahorn und Pappel bis Mai nur auf eng begrenzten Teilbereichen der Wunde, die ringporige Esche hingegen regelmäßig und auf nahezu der gesamten Wunde einen Flächenkallus. Mikroskopische Analysen zeigten für Ahorn, dass sich die Wundbereiche ohne erkennbare Reaktion aus degeneriertem Gewebe zusammensetzten. Diese Zone degenerierter Zellen reichte bis an das Xylem und bestand aus wenigen Zellreihen. Die Stellen mit Flächenkallusbildung zeigten zwar einen äußeren Bereich aus degenerierten Zellreihen, zum Xylem hin entwickelte sich jedoch ein Kallusgewebe aus isodiametrischen, parenchymatischen Zellen. Für Pappel konnte nachgewiesen werden, dass sich ein Flächenkallus dann entwickelte, wenn die Trennung zwischen Rinde und Holz nahe der innersten Phloemfasern erfolgte. Das Kallusgewebe entwickelte unabhängig von der Dicke des auf der Wunde verbliebenen Phloemgewebes einen Flächenkallus.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 02 312
Signatur: 63 D 6


251. Titel: Marktanalyse für Sande (Brosimum utile) und Chanul (Humiriastrum procerum) aus Kommunaler Forstwirtschaft der Region Esmeraldas im Nordwesten Ecuadors

Autor(en): Schmidt, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [123 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Weltforstwirtschaft

Seit etwa 15 Jahren ist die weltweit zu beobachtende fortschreitende Zerstörung der tropischen Wälder in Lateinamerika eines der wichtigsten Themen der nationalen und internationalen öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion im Umweltbereich. Dabei herrscht zunehmend Übereinstimmung hinsichtlich der Folgen von einer Verringerung der mit tropischen Regenwäldern bedeckten Flächen, wie die zunehmende Zerstörung des bedeutendsten und bisher lediglich marginal erforschten Genpools (Biodiversität) und der Verlust einer Vielzahl von Produkten und Nutzungen sowie, in der Mehrzahl der Fälle, der Beginn eines Prozesses der fortschreitenden allgemeinen Umweltdegradierung. - Dabei findet man bei tiefergehender Betrachtungsweise der Themenstellung das Problemfeld der nicht-nachhaltigen Waldnutzung in Lateinamerika im Allgemeinen und in einzelnen Ländern wie Ecuador im Speziellen. - In Ecuador belaufen sich die Waldverluste auf jährlich etwa ein bis zwei Prozent. Diese Tatsache und die Existenz einer der zehn artenreichsten Regionen weltweit begründen forst- und holzwirtschaftliche Untersuchungen. - Ein Aspekt der Verringerung der Waldbestände in der Region sind Schwächen in der Waldbewirtschaftung und den involvierten Absatzmärkten. Diese Schwächen im System des Holzhandels machen sich in Form von zu niedrigen Holzpreisen für waldbesitzende Kommunen bemerkbar. - Im Rahmen dieser Studie wurden holzwirtschaftliche Untersuchungen durchgeführt. Diese stellen zum einen die Situation der Urwaldgemeinden und Holzunternehmen dar, und zum anderen untersuchen sie bestimmte Produktketten des ecuadorianischen Holzhandels. - Ziel war es, die Produktketten zu ermitteln, um zu klären, ob durch ihre Optimierung das Einkommen der Kommunen verbessert werden kann. Weiter wurde die Frage beantwortet, ob die untersuchten Holzarten substituierbar sind.

Diplomarbeit VTIWFW
Dokumentennummer: T1 02 313
Signatur: 63 D 10


252. Titel: [Einfluss von Trocknungsverfahren auf einige physikalische Holzeigenschaften]

Autor(en): Rohrbach, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [135 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

The objectives of the study were to investigate the possible effects of three drying methods, convective, superheated steam vacuum and radio frequency drying on the diffusion, sorption and permeability characteristics, dimensional changes and colour of two softwood species. The species used were Douglas-fir and spruce. After drying a board in each of the three kilns the experiments were carried out. The shrinkage during drying, the deformation of the boards as well as change of colour were used to compare the drying quality of the relatively new kilns to the traditional heat-and-vent kiln. - To compare some physical porperties of timber after dying the sorption isotherms were determined as well as swelling and shinkage during de- and adsorption, the diffusion coefficient and permeability. - The drying runs and the resulting properties of the timber were greatly influenced by the state of functioning of the kiln and the applied drying schedule.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 02 310
Signatur: 63 D 7


253. Titel: Supply Chain Management-Konzept für die Kaufmann Holz AG

Autor(en): Jehle, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [198 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Für das mittelständische Industrieunternehmen Kaufmann Holz AG, Stammsitz Reuthe, Österreich, wird das Thema Logistik oder Supply Chain Management (SCM) zunehmend zu einem strategischen Erfolgs- und Wettbewerbsfaktor. Diese Diplomarbeit befasst sich aus diesem Grunde mit Vorschlägen und Grundlagen für die effektive Umsetzung eines Supply Chain Management-Konzeptes in diesem Unternehmen. Um die Ist-Analyse und die davon abgeleiteten Vorschläge nachvollziehen zu können, ist zunächst eine allgemeine theoretische Einführung in das Thema der Logistik und des SCM vorangestellt. - Aufgabe der Logistik ist die Optimierung des Waren- und Informationsflusses, um die Effizienz einer Wertschöpfungskette zu steigern und den Kunden einen höheren Lieferservice anzubieten. Dabei werden nicht mehr einzelne Teilbereiche eines Unternehmens optimiert, sondern das Gesamtergebnis. Logistik beschränkt sich folglich nicht mehr auf die Organisation von Transporten, Lagerbeständen und von Warenflüssen etc. - Als entscheidendes Element kommt der Informationsfluss hinzu, so dass der Aufgabenbereich der Logistik auf die gesamte Prozesskette ausgedehnt wird. - Die Arbeit befasst sich mit den spezifischen logistischen Schwierigkeiten eines Unternehmens, das sich aus einer handwerklichen Zimmerei zu einem international tätigen Unternehmen entwickelt hat.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 02 135
Signatur: 62 D 36


254. Titel: "Customer Value Modelling" für die Vermarktung von Papierchemikalien am Beispiel von Latex-Bindern für die Papierstreicherei

Autor(en): Henning, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [84 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Abgrenzung des Begriffs Kundenwert: Der Begriff des Kundenwerts gewinnt in der modernen Marketingliteratur zunehmend an Bedeutung, wobei zwei Begriffsverständnisse zu unterscheiden sind. Einige Autoren nehmen die Perspektive des Anbieters ein und untersuchen den Wert, den ein Kunde für den Anbieter besitzt. Andere Autoren erforschen, wie der Kunde ein Wertangebot des Anbieters wahrnimmt. Beide Perspektiven bedienen sich jedoch desselben Schlagworts, so dass die Gefahr von Verwechslungen besteht. Mit dem Begriff "Kundenwert" bzw. "customer value" wird mal eine, mal die andere Perspektive bezeichnet. Um begriffliche und konzeptionelle Klarheit zu leisten, werden im Bericht die zwei Sichtweisen des Kundenwerts voneinander abgegrenzt, d.h. Anbieter- und Kundenperspektive beleuchtet. Aufgrund der Mehrdeutigkeit des Begriffs muss vorangestellt werden, dass bei dieser Untersuchung von der Perspektive des Kunden ausgegangen und die des Anbieters im weiteren Verlauf der Arbeit vernachlässigt wird. - Das Ziel der Arbeit war die Entwicklung von Kundenteilwertmodellen, die auf Grundlage der theoretischen Konstrukte mittels interner und externer Interviews herausgearbeitet werden konnten. Es wurde deutlich, welche Vorteile durch den Einsatz geeigneter Latex- Binder für den Papierproduzenten entstehen können. Abhängig vom Produktionsvolumen können durch eine Veränderung des Faser- /Strichanteils aufgrund geeigneter Bindemittel bei der Herstellung gestrichener Papiere oder durch eine Erhöhung der Papierendfeuchte Kosten gespart werden. Die Kosteneinsparungen bei der Papierverarbeitung bzw. die vorgenommenen prozentualen Abschätzungen bei einer Optimierung druckrelevanter Parameter beziehen sich auf das Verkaufsvolumen und sind somit zum überwiegenden Teil abhängig von Größe und Dauer des Druckauftrags. Ebenso entscheidend für die Höhe des monetären Vorteils ist das Maß der Optimierung des jeweiligen Parameters bzw. die Verringerung der Reklamationen vonseiten des Offsetdruckers. Die dargestellten Kundenteilwertmodelle verdeutlichen exemplarisch, dass durch die Leistung ("Performance") des Bindemittels ein nicht zu vernachlässigender Vorteil für den Papierproduzenten entstehen kann.

Diplomarbeit VTIOEF
Dokumentennummer: T1 02 187
Signatur: 63 D 3


255. Titel: Fertigungsstrukturen und Verbesserungspotentiale im Holzhausbau

Autor(en): Hübner, J.H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [230 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Gegenstand dieser Diplomarbeit ist die Untersuchung der Fertigungsstrukturen sowie das Aufzeigen von Schwachpunkten und möglichen Verbesserungspotentialen im Holzhausbau. Dabei beschränkt sich die Betrachtung ausschließlich auf den Holz-Fertighausbau, der heute in Deutschland üblicherweise in Rahmen- oder Tafelbauweise ausgeführt wird. Der Untersuchungsgegenstand wird weiter eingegrenzt durch eine Fokussierung auf 1- bis 1,5-geschossige Wohngebäude, insbesondere also auf Einfamilienhäuser. - Ziel der Arbeit ist es, den heutigen Status quo hinsichtlich Fertigungsorganisation und Fertigungstechnik in Deutschland empirisch aufzuzeigen. Sie soll dem Ordinariat für Holztechnologie der Universität Hamburg die Grundlagen liefern, durch weitere Forschung seine Positionierungslücke im Bereich Holz-Fertighausbau zu schließen. Damit entspricht es der Intention der an der Konzeption des Themas Beteiligten, die Fertigungsstrukturen umfassend und im Kontext von aktueller Marktlage und absehbaren Entwicklungen der Holz- Fertighausbranche darzustellen. Die weite Anlage der Untersuchung mit einer Darstellung annähernd aller Schritte der Wertschöpfungskette ist notwendig, um später die hier nur kurz aufgezeigten Verbesserungspotentiale auf einer breiten und gesicherten Basis im Detail ausarbeiten zu können. Ziel dieser Diplomarbeit kann es damit nicht sein, die angeführten Verbesserungspotentiale in Gänze auszuarbeiten. Dies ist ein weiterer Schritt, der von der genannten Ausrichtung dieser Arbeit zu trennen ist.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 02 188
Signatur: 63 D 5


256. Titel: Standorte und Kapazitäten der Zellstoff- und Holzstoffindustrie im europäischen Ausland

Autor(en): Frey, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [87 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Im Rahmen dieser Diplomarbeit soll die regionale Verteilung der Kapazitäten für die Papier- und Zellstoffhersteller und die Hersteller von Holzstoffen in Europa, im engeren Sinne der an Deutschland angrenzenden Länder, ermittelt werden. - Dabei soll vor allem die Situation der Zellstoffindustrie hinsichtlich des Verbrauchs an Holz untersucht werden. Zellstoff, der aus Altpapier oder Einjahrespflanzen hergestellt wird, bleibt dabei unberücksichtigt. Ständige Änderungen sowohl in der Planung, Inbetriebnahme und Stilllegung von Werken als auch ständige Kapazitätsanpassungen erschweren die Erfassung. Die Erfassung der Zellstoffindustrie wird zusätzlich dadurch erschwert, dass bei vielen, vor allem kleineren Papierherstellern, nicht immer klar ersichtlich ist, ob sie den von ihnen verwendeten Zellstoff selbst produzieren oder fremdbeziehen. - Aus den gesichteten Dokumenten werden Standorte und, falls vorhanden, regionale Konzentrationen erfasst und dargestellt. - In dieser Arbeit sollen folgende Daten erfasst und aufbereitet werden: -Standorte der europäischen Zellstoffindustrie / -Produktionskapazitäten der Betriebe / - Hergestellte Zellstoffarten bzw. die angewendeten Verfahren / - Eingesetzte Rohstoffe / -Konzernzugehörigkeit bzw. die Verflechtung der einzelnen Werke untereinander.

Diplomarbeit VTIWFW VTIOEF
Dokumentennummer: T4 02 474
Signatur: 63 D°13


257. Titel: Untersuchung ungleichmäßiger Farbänderungen bei der Verklebung von Laubholzfurnieren unter Berücksichtigung der Holzinhaltsstoffe

Autor(en): Florian, L.C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [109 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holzbiologie

Im Beitrag wurde die mögliche Ausbildung ungleichmäßiger Farbänderungen bei der Verklebung von Furnierkanten mit PVAc-Klebstoffen grundlegend untersucht. - Für die Herstellung der Anleimer wurden Furniere der hellen und farbempfindlichen Laubhölzer Buche, Amerikanischer Ahorn und Amerikanischer Kirschbaum ausgewählt, die vergleichend mit acht leicht modifizierten PVAc-Klebstoffen (L1, L2, L4, L5, L10, L11, L12, L13) der Firma JOWAT Lobers und Frank GmbH und Co KG (Detmold) verleimt wurden. - Die an einer instrumentierten Laborpresse durchgeführten Pressvorgänge ergaben, dass homopolymere PVAc-Klebstoffe ohne Härterzusätze für Heißverklebungen ungeeignet sind, da der stark thermoplastische Charakter dieser Leime zu einer nicht ausgehärteten Klebfuge am Ende des Pressvorganges führt. Des Weiteren konnte festgestellt werden, dass eine zu hohe Leimauftragsmenge (150 g/qm) zu Fehlverleimungen in Form von Lunkern führt. Diese Fehlverleimungen sind auf ein nicht ausreichend schnelles Abwandern der flüssigen Phase aus der Klebfuge, bedingt durch die relativ kurzen Presszeiten in Verbindung mit einer hohen Leimauftragsmenge, zurückzuführen. - Die Qualität der Verleimung wurde für alle hergestellten Anleimer lichtmikroskopisch untersucht und der Anteil der Leimfläche bildanalytisch ausgewertet.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 02 185
Signatur: 63 D 1


258. Titel: Mechanische Eigenschaften und Strukturen des Holzes einiger Taxodiaceaen

Autor(en): Lehneke, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [98 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Beitrag wurden die mechanischen Eigenschaften von Metasequoia glyptostroboides, Sequoiadendron giganteum, Sequoia sempervirens und Taxodium distichum untersucht. Im Besonderen wurden Biege- und Druck- Elastizitätsmodul, Biege- und Druckfestigkeit sowie die Bruchschlagarbeit ermittelt. Die Prüfkörper wurden anschließend raster- und transmissionselektronenmikroskopisch auf strukturelle Besonderheiten ausgewertet.

Diplomarbeit VTIHTBB VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 02 186
Signatur: 63 D 4


259. Titel: Mengen- und Substitutionsentwicklungen von Holzwerkstoffen in Deutschland

Autor(en): Köhler, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [125 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

In jüngster Vergangenheit ist der Holzwerkstoffmarkt sehr stark in Bewegung geraten. Die Einführung innovativer Produkte und die Erschließung neuer Absatzmärkte sind wesentliche Aspekte, die in den vergangenen Jahren zu einer Veränderung der Marktstruktur geführt haben und auch zukünftig marktverändernd wirken können. - Um auf Marktwandlungen frühzeitig reagieren zu können und die Dimension derartiger Veränderungen einschätzen zu können, ist es für wirtschaftliche und wissenschaftliche Subjekte vonnöten, die Marktentwicklungen über einen angemessenen Zeitraum fortzuschreiben. Eine derartige Fortschreibung bis zum Jahr 2005 ist das Ziel dieser Arbeit. - Marktentwicklungen können durch verschiedene Parameter erfasst werden. Im Rahmen dieser Ausarbeitung soll die Betrachtung der Mengen- und Substitutionsentwicklungen von Holzwerkstoffen einen Aufschluss über den Wandel der Marktsituation für Holzwerkstoffe in der Bundesrepublik Deutschland geben. - Den Schwerpunkt dieser Arbeit bildet die Durchführung und Dokumentation einer Expertenbefragung. Durch standardisierte Interviews mit Vertretern des Holzhandels soll eine praxisnahe Erfassung der Marktentwicklungen gewährleistet und die Basis für eine Fortschreibung dieser Entwicklungen eruiert werden. - Ergänzt wird die Expertenbefragung durch eine detaillierte Betrachtung der Marktentwicklungen der vergangenen Jahre. Diese quantitative Betrachtung dient dazu, eine gesicherte Datengrundlage für eine Fortschreibung der Mengen- und Substitutionsprozesse zu liefern. Zudem sollen die Marktentwicklungen der Vergangenheit bei einer Voraussage der Marktprozesse berücksichtigt werden.

Diplomarbeit VTIWFW VTIOEF
Dokumentennummer: T1 02 131
Signatur: 62 D 35


260. Titel: Marktanalyse und Entwicklungstendenzen des Tischler- und Schreinerhandwerks

Autor(en): Maaß, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [127 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Im Rahmen dieser Arbeit wird eine Segmentierung und Analyse des Tischlerhandwerks vorgenommen. Die Marktsegmentierung ergibt eine eindeutige Trennung in Universal- und Spezialbetriebe. Dabei ist das Tätigkeitsfeld der entscheidende Parameter. Insgesamt können elf Segmente festgelegt werden, die eine spezifische Betrachtung des heterogenen Tischlerhandwerks ermöglichen. Die elf Betriebscluster lauten: Fenster- und Türenbauspezialist, Fenster- /Türenbaubetrieb und Montage, Fenster- und Türenmontagespezialist, Treppenbauspezialist, Möbelbauspezialist, Ladenbauspezialist, Innenausbauspezialist und die verschiedenen Gruppen der Universalisten, die neben mehreren Tätigkeiten einen Schwerpunkt in den Bereichen Möbelbau, Messebau bzw. Sonstiges ausüben. Für die Kundengruppen, Tätigkeitsfelder, Materialgruppen und Arbeitsschwerpunkte ergeben sich hoch signifikante Unterschiede zwischen den elf Betriebsclustern.

VTIWFW VTIOEF Diplomarbeit
Dokumentennummer: T4 02 427
Signatur: 63 D°11


261. Titel: Typisierung der Käufer von Häusern in Holzrahmenbauweise - Verhaltensweisen von Interessenten und Käufern

Autor(en): Rösener, L.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [110 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Das Ziel der vorliegenden Studie bestand darin, das Konsumentenverhalten von Interessenten bzw. Käufern an der 81fünf Holzbauweise zu untersuchen. Zu diesem Zweck wurden den beiden genannten Zielgruppen Fragebögen zugesandt, die Aufschluss über das Wissen der Interessenten / Käufer bezüglich des Holzbaus allgemein sowie über Informationsstand und Kaufverhalten geben sollten. Die jeweiligen Adressen der zu befragenden Personen wurden von der 81fünf AG zur Verfügung gestellt. Insgesamt erhielten 1000 Informationssuchende sowie 117 Hausbesitzer eines Hauses in der 81fünf Bauweise einen Fragebogen zugesandt. Um einen Vergleich zwischen den Fragebögen bei der Auswertung herstellen zu können, sind die Fragen möglichst deckungsgleich gewählt worden. - Das Konzept der 81fünf AG ist darin begründet, Umweltfreundlichkeit, Behaglichkeit und Sparsamkeit unter einem Dach zu vereinen (LBS - ÖKO - Haus, 1994). Hier gehören hohe Wohnqualität, gesundes Raumklima, komfortable Ausstattung und umweltschonende Technik zum Standard zeitgemäßen ökologischen Bauens. Es werden dem Kunden Hauskonzepte auf Basis der Niedrigenergie- und Passivbauweise angeboten. Die Bezeichnung 81fünf ist auf das Achsraster der Wandstiele zurückzuführen, welches bei diesem System aus Gründen der Verminderung des Holzanteils e= 815 mm beträgt.

VTIWFW VTIOEF
Dokumentennummer: T4 02 428
Signatur: 63 D°12


262. Titel: Die Hochschule als Anbieter von Weiterbildung für die Holzindustrie

Autor(en): Blumenreich, U.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [155 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Mit dieser Diplomarbeit soll an der Stelle der Diskussion angeknüpft werden, an der die Hochschule als Anbieter von Weiterbildung für die Unternehmen der Holzindustrie auftritt oder infrage kommt. - Mit der Analyse der Situation der beruflichen Weiterbildung in den Unternehmen wird die Nachfrageseite nach Weiterbildung in den Blickpunkt des Interesses gerückt. Sie erfolgt in Form einer Befragung in ausgewählten Unternehmen und Verbänden der Holzindustrie. Das Erkenntnis- Interesse dieser Untersuchung betrifft vor allem: -die Einschätzung der Fachkräftesituation in der Holzbranche, -die Darstellung der betrieblichen Situation bezüglich Weiterbildung, - die Kooperationen mit anderen Unternehmen und Bildungsanbietern, - das Thema Hochschule und Weiterbildung und -die Rolle der Verbände in der Weiterbildung. - Die Befragung an Hochschulen mit der Fachrichtung Holz verfolgt die Ziele, die Angebotsseite an wissenschaftlicher Weiterbildung und damit den Stellenwert der 'Hochschule als Anbieter von Weiterbildung' aus der Sicht von Hochschulvertretern zu eruieren, die konkreten Weiterbildungsangebote an Hochschulen der Länder Deutschland, Österreich und der Schweiz (auch) für Unternehmen der Holzindustrie herauszuarbeiten sowie die Existenz von und die Erfahrungen mit Kooperationen zwischen Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen oder anderen Bildungseinrichtungen zum Zwecke der Weiterbildung darzustellen.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T4 02 736
Signatur: 63 D°23


263. Titel: Untersuchungen kultivierter Prunus africana in der Nord- West- und Süd-Westprovinz Kameruns unter ökologischen und sozio- ökonomischen Aspekten

Autor(en): Wazinski, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [120 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Weltforstwirtschaft

Im Beitrag werden die Kultivierung von Prunus africana und die sozioökonomischen Bedingungen ihrer Pflanzer in der Nord-West- und Süd-Westprovinz in Kamerun untersucht. Diese Baumart erstreckt sich in ihrer natürlichen Verbreitung in Afrika südlich der Sahara auf vulkanischen Böden mit dem Hochlandklima. P. africana hat als Medizinalpflanze überregionale Bedeutung. - Aus ihrer Rinde wird ein Extrakt gewonnen, der als Basis für Medikamente gegen die in westlichen Ländern weit verbreitete benigne Prostata Hypertrophie (gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse) dient. In Kamerun wird die Rinde zu diesem Zweck seit 1972 im kommerziellen Stil für den internationalen Vertrieb geerntet und verarbeitet. Steigende Nachfrage auf diesem Markt sowie nicht nachhaltige Erntemethoden haben den Nutzungsdruck auf den natürlichen Bestand von P. africana immer größer werden lassen, so dass diese Baumart in ihrer Existenz akut bedroht eingestuft wurde. - Das MCP, Plantecam, ICRAF und WWF regten die lokale Bevölkerung in Kamerun dazu an, P. africana anzupflanzen, um eine alternative Quelle zu schaffen, die langfristig die natürlichen Bestände entlasten könnte und gleichzeitig den Farmern eine Einkommensmöglichkeit bietet. Im Mittelpunkt der Arbeit standen eine ökologische Betrachtung von kultivierten P. africana sowie die sozio- ökonomischen Bedingungen der Farmer, die diese Bäume anpflanzen.

Diplomarbeit VTIWFW
Dokumentennummer: T2 01 415
Signatur: 62 D 27


264. Titel: Keramisierung von Holz über die Infiltration von SiO2-Sol

Autor(en): Klingner, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holzbiologie

Bei der Keramisierung von Holz überführt man die Holzstruktur in eine Keramik. Man will sich die gerichtete Porosität des Werkstoffes Holzes sowie dessen mechanisch optimierte Konstruktion bei der Synthese neuer Werkstoffe aus Keramik mit besonderen Eigenschaften zu Nutze machen. Keramiken, beispielsweise Siliciumcarbid, sind hochfeste sowie thermisch und chemisch sehr resistente Materialien. Im klassischen Verfahrensweg werden sie aus Pulvern in Form gepresst und anschließend zu Keramik gesintert. Will man poröse Keramiken herstellen, so gibt es die Möglichkeit, Füllstoffe wie Wachs oder Styropor in das Pulver zu mischen, die später beim Sintern ausbrennen. Auf diese Weise lassen sich allerdings nur schwer anisotrope Strukturen erzeugen. Gelingt es, Holz in eine poröse SiC-Keramik zu überführen, eröffnen sich interessante Anwendungsgebiete des Materials im Bereich der Heißgasreinigung, der Katalysatorentechnik sowie als Wärmetauscher oder Hochtemperaturisolation. Im Beitrag wurde das Verfahren der Keramisierung von Holz über die Infiltration von SiO2-Sol verfolgt, um aufbauend auf den Ansätzen von Ota et al. (1995) die Verfahrenstechnik weiterzuentwickeln, die Umsetzungsreaktion zu untersuchen und den Herstellprozess iterativ zu optimieren. Teilaufgaben waren: -die Untersuchung, Beschreibung und Optimierung des Prozesses zur Herstellung poröser SiC- Keramiken aus Holz über die Infiltration von SiO2-Sol, -die Charakterisierung der Zellwandveränderung während der einzelnen Stadien des Herstellungsprozesses dieser porösen SiC-Keramiken. - Literatur: Ota, T.; Takahashi, M.; Hibi, T.; Ozawa, M.; Suzuki, S.; Hikichi, Y. (1995): Biomimetic Process for Producing SiC "Wood". Journal of the American Ceramic Society 78, 3409-3411.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 01 1533
Signatur: 62 D 30


265. Titel: Entwicklung von PC-fähigen Systemkomponenten zur praxisorientierten Bestimmung und Beschreibung von Nutzhölzern

Autor(en): Oelker, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [206 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holzbiologie

In dieser Arbeit wurden Systemkomponenten für die computergestützte makroskopische Bestimmung und Beschreibung von Nutzhölzern in DELTA/INTKEY erarbeitet. Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz des DELTA-Systems ist die Entwicklung angepasster Systemkomponenten (Basisdateien). - Hierzu wurde für die Bestimmung und Beschreibung von Nutzhölzern eine allgemeine Merkmalsliste erstellt. Bei der makroskopischen Bestimmung einer unbekannten Holzart werden Merkmale überprüft, die mit dem bloßen Auge oder mit Hilfe einer Lupe (Vergrößerungsfaktor 12) erkennbar sind. Bei der Liste handelt es sich um Merkmale, die üblicherweise für eine makroskopische Bestimmung einer unbekannten Holzart verwendet werden können. Zusätzlich zu den Bestimmungsmerkmalen sind praktisch relevante Informationsmerkmale in diese Liste aufgenommen worden. Nach Fertigstellung der Merkmalsliste wurde diese mit Definitionen und erklärenden Kommentaren versehen und in das DELTA-System integriert. Darauf folgend wurden die zur Zeit wichtigsten Holzarten des deutschen Marktes gemäß der Merkmalsliste in DELTA codiert und mit makroskopischen Illustrationen in verschiedenen Schnittrichtungen hinterlegt. - Seit einigen Jahren sind am Institut für Holzbiologie und Holzschutz computergestützte Holzartenbestimmungsprogramme für Laub- und Nadelhölzer auf mikroskopischer Basis erfolgreich im Einsatz. Mit dieser Arbeit wird jetzt auch ein Grundstein für die computergestützte makroskopische Holzartenbestimmung gelegt. - Gerade für die Praxis bietet die makroskopische Betrachtungwseise die einzige Möglichkeit, Holzarten voneinander zu trennen und zu bestimmen. Mit dieser Arbeit wurde der Versuch unternommen, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu übertragen und ein digitales Lernmedium zu entwickeln, mit dessen Hilfe es Praktikern ermöglicht wird, Holzarten zu bestimmen und sich gleichzeitig über die wichtigsten be- und verarbeitungsrelevanten Eigenschaften von Holzarten zu informieren. Zudem bietet das System Praktikern die Möglichkeit, gezielt nach solchen Holzarten zu suchen, von denen bestimmte Eigenschaften gefordert werden.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 01 1550
Signatur: 62 D 31


266. Titel: Untersuchungen zu Aufkommen und Qualität von Teak-Stammholz (Tectona grandis L.f.) aus Plantagen in Ghana

Autor(en): Schmitz, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [116 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holzbiologie

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Aufkommen und der Qualität von Plantagen-Teak aus Ghana. - In der Republik Ghana wurden staatliche Plantagen überwiegend zwischen den Jahren 1970 und 1983 angepflanzt. Am Ende dieser Pflanzungen existierten etwa 50.000 ha Holz-Plantagen, die mit unterschiedlichen Baumarten bestockt waren. Seit 1983 sind keine weiteren Plantagen hinzugekommen. Bedingt durch großflächige Waldbrände im Jahre 1983 sowie ein fehlendes Management der Bestände zwischen 1983 und 1996 sind lediglich ca. 15.000 ha verblieben. Hiervon sollen 12.000 ha mit Teak bestockt sein. Die Forest-Service-Division (FSD) ist das ausführende Organ bei der Bewirtschaftung der Teak-Plantagen. Es existieren einheitliche Bewirtschaftungspläne für sämtliche staatlichen Plantagen. Zur Zeit ist eine Rotationszeit von 35 Jahren angesetzt, die später auf 30 Jahre verkürzt werden soll. Es liegen keine Informationen über das derzeitige Bestockungsvolumen oder die Zuwächse der Bestände vor. Ziel der FSD ist es, ab 2001 bis 2011 jährlich 800 ha neuer Teak-Plantagen anzupflanzen. - Bis zum heutigen Tag sind in Ghana fast 11.000 ha privater Teak-Plantagen etabliert worden. Seit Beginn der 80er Jahre fanden private Pflanzungen im größeren Umfang statt, in Zukunft sollen pro Jahr 1.000 ha hinzukommen. Die Gesamtfläche an Teak-Plantagen in Ghana beträgt im Jahre 2001 somit knapp 23.000 ha, zukünftig sollen jährlich 1.800 angelegt werden.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 01 1549
Signatur: 62 D 32


267. Titel: Dichteeinfluss auf die Festigkeitseigenschaften von Oriented Strand Board (OSB)

Autor(en): Sackey Kuuku, E.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [149 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Rohdichte ist eine der wichtigsten technologischen Kenngrößen. Weil nahezu alle übrigen Standardeigenschaften der Spanwerkstoffe mit der Rohdichte korrelieren, ist ihre Kenntnis für die Beurteilung fast aller Zahlenwerte unbedingt notwendig. Viele frühere Arbeiten auf diesem Gebiet befassen sich überwiegend mit Spanplatten. In der Untersuchung wurde der Einfluss der Rohdichtevariationen auf die Festigkeitseigenschaften von OSB gezielt ermittelt. - Untersucht wurden fünf Industrie-OSB mit Plattendicken von 8, 15 und 34 mm. Drei Platten davon waren mit MDI-Klebstoff und zwei mit MUPF-Klebstoff beleimt. - Die Untersuchung ergab bei der Rohdichteschwankung einen Variationskoeffizienten zwischen 3,3 und 5,7 %. Größere Schwankungen ergaben die Untersuchungen bei den dünneren Platten. In gleicher Weise schwanken auch die Festigkeitseigenschaften. Senkrecht zur Produktionsrichtung zeigen alle Platten eine deutliche Struktur der Flächendichteverteilung. Am Plattenrand haben die Platten hohe Dichte und in der Plattenmitte ca. 100 cm vom Plattenrand über die Plattenbreite eine niedrigere Dichte. Parallel zur Orientierung ergeben sich keine eindeutigen Rohdichteverteilungsstrukturen. Eine Untersuchung des Rohdichteprofils senkrecht zur Plattenebene ergibt eine Übereinstimmung mit der Flächendichteverteilung. Die in der EN 300 geforderte Grenzabweichung der mittleren Rohdichte von +-10 % bei 50 x 50 qmm-Proben wurde bei allen Platten nicht erfüllt. Erst ab einer Probengröße von 100 x 100 qmm erfüllen sich die Anforderungen teilweise. Eine Überprüfung der Probengröße hinsichtlich der Grenzabweichung ist daher empfehlenswert. - Alle MDI-Platten erfüllen die OSB/4 und die MUPF-Platten die OSB/3 EN 300 Anforderungen der Festigkeitseigenschaften. Ein mäßiger Zusammenhang zwischen Rohdichte und Querzugfestigkeit wurde bei den Platten erzielt. Untersuchungen des Rohdichteprofils senkrecht zur Plattenebene weisen einen mäßigen Zusammenhang zwischen der Rohdichte und den Kennzahlen der Mittelschicht und der Querzugfestigkeit auf.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 01 731
Signatur: 62 D 20


268. Titel: Arbeitsstudien in einem Holzverarbeitungsbetrieb unter dem Aspekt der Gefährdungsanalyse

Autor(en): Rewoldt, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [269 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Gefährdungsanalyse in einem Betrieb stellt, insbesondere in Bezug auf die Ergebnisse und sich daraus ableitende Maßnahmen, eine Gratwanderung zwischen dem von Normen, Vorschriften und der Wissenschaft als notwendig oder sinnvoll Erachteten auf der einen Seite und dem wirtschaftlich und technisch Machbaren auf der anderen Seite dar. Es beginnt sich hier ein Konflikt abzuzeichnen, der zwischen zwei Interessengruppen spielt. Die eine Gruppe wird von den Arbeitern gebildet. Sie fordern belastungsfreie Arbeitsplätze. Unterstützt werden sie durch Institutionen wie Berufsgenossenschaften, Unfallversicherungen und nicht zuletzt durch die Gewerkschaften und den Gesetzgeber. Die andere Gruppe umfaßt die leitenden Angestellten und den Arbeitgeber. Mit dieser Einteilung soll dem Arbeitgeber in keinster Weise unterstellt werden, daß er kein Interesse an der belastungs- und gefährdungsfreien Arbeit seiner Arbeiter hat, dennoch muß aus wirtschaftlichen Gründen, zumindest kurzfristig betrachtet, für ihn eine andere Sichtweise vorherrschen. - Die Arbeitsschutzvorschriften stellen Mindestanforderungen an den Arbeitsplatz und die Arbeitsumgebung. Bei den erforderlichen Schutzmaßnahmen werden Grenzen gezogen durch die Wirtschaftlichkeit und durch die den Arbeiter zuzumutenden Forderungen an Verhaltensregeln (HBG 1996 a). Für den die Gefährdungsanalyse durchführenden Beauftragten muß als oberstes Ziel die Aufdeckung von Abweichungen von den Vorschriften gelten. Ebenfalls wichtig ist die Ausarbeitung von Lösungsvorschlägen, durch die die Einhaltung der Vorschriften gewährleistet wird und die aus wirtschaftlicher Sicht durchführbar sind.

VTIWFW Arbeitsplatzstudien Arbeitsanalyse Belastungen Gefährdungen Arbeitsplatzgestaltung Arbeitsschutzausrüstung Bildschirmarbeitsplätze Lärmkataster Betriebsbegehungen
Dokumentennummer: T2 01 407
Signatur: 62 D 26


269. Titel: Analyse der Trocknungsqualität als Grundlage für die Optimierung der technischen Trocknung in einem Sägewerk

Autor(en): Zimmermann, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [86 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Eine zielgerichtete Optimierung der Schnittholztrocknung in einem Industriebetrieb setzt immer die genaue Kenntnis des Ist-Zustandes voraus. Daher wurde in dieser Arbeit die Trocknungsqualität eines industriellen Sägewerkes untersucht, um Fehler in der Logistik oder der Verfahrenstechnik zu erkennen und damit Optimierungsvorschläge formulieren zu können. Die Kenntnis vom Ist-Zustand der Trocknungsqualität bildet zusätzlich die Grundlage, um eine eventuelle Änderung des Trocknungsplanes einschätzen zu können. - Es wurden 6 Frischluft-/Abluft-Trocknungen untersucht, die entweder mit Hauptware (44 mm oder 50 mm) oder mit Seitenware (22 mm) beladen wurden. - Untersucht wurden die Trocknungsqualitäten Holzfeuchtegehalt, Holzfeuchtgradient und Verschalung. Der Holzfeuchtegehalt der Chargen wurde dabei anhand von Stichproben mit der Darrmethode, der Widerstandsmessung und der kapazitiven Holzfeuchtemessung bestimmt. Zusätzlich wurde die Möglichkeit genutzt, die gesamten Trocknerladungen mit einem kapazitiv messenden Inline- Messgerät auf ihren Holzfeuchtegehalt zu untersuchen.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 02 311
Signatur: 63 D 8


270. Titel: Der Markt für Fußbodenbeläge und seine Bedeutung für die Verwendung von Schnittholz und Plattenwerkstoffen

Autor(en): Schrubba, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [141 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Weltforstwirtschaft

Der Markt für Fußbodenbeläge ist, wie alle anderen Märkte auch, ständigen Schwankungen und Trends unterworfen. Den größten Anteil am Fußbodenmarkt nehmen die textilen Beläge ein. Dazu zählen Teppiche und ähnliche Produkte. Weitere Bodenbeläge sind, neben Parkett- und Laminatböden, beispielsweise Linoleumböden, Vinyl, Keramikböden und Böden aus Kork, die untereinander in Konkurrenz stehen. - Die Untersuchungen dieser Arbeit beschränken sich auf die Fußbodenbeläge Parkett und Laminat, da ausschließlich bei diesen Bodenbelägen Holz- und Plattenwerkstoffe eingesetzt werden. Haupteinsatzstoffe bei der Parkett- und Laminatbodenherstellung sind zum einen Holz in Form von Schnittholz und zum anderen Plattenwerkstoffe in Form von MDF/HDF-Platten. - Schnittholz findet man in vielen Bereichen des täglichen Lebens. Neben der Verwendung bei der Parkett- und Laminatbodenherstellung findet Schnittholz beispielsweise im Möbelbau eine große Verwendung. Aber auch in Bereichen, in denen der Einsatz von Schnittholz weniger sichtbar ist, beispielsweise als Unterkonstruktion im Bauwesen, wird Schnittholz verwendet. Holz in Form von Schnittholz ist demnach ein Produkt, das vielfältige Einsatzformen findet und deshalb auch in sehr großen Mengen produziert wird. Dementsprechend groß ist der Markt für Schnittholz. - Plattenwerkstoffe sind ebenfalls Produkte, die man in seinem täglichen Umfeld wiederfindet. Nur sind diese als solche nicht zu erkennen, weil sie oft als Trägermaterial, beispielsweise für Furniere im Möbelbau oder für Laminatböden, eingesetzt werden. Demnach existiert auch aufgrund der hohen Einsatzmöglichkeiten von Plattenwerkstoffen für diese ein großer Markt.

VTIWFW Diplomarbeit
Dokumentennummer: T1 01 976
Signatur: 62 D 21


271. Titel: Der Küchenmarkt unter besonderer Berücksichtigung der eingesetzten Holzprodukte

Autor(en): Bollow, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [54 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Im Zeitraum von 1975 bis 1999 fanden auf allen Sektoren des Küchenmöbelmarktes, der Produktion, dem Außenhandel sowie der Inlandsverfügbarkeit gravierende Veränderungen statt. Dabei haben alle Sektoren einen mehr oder weniger starken Anstieg in diesen 24 Jahren verzeichnen können. - Die grundsätzliche Zielsetzung einer Befragung war der Gewinn von Informationen über die verschiedenen Anteile an Holzprodukten, die mengenmäßig in die Küchenherstellung eingehen. Dabei sollte jeweils auch ein Blick auf die Beschichtungsmaterialien geworfen werden. - Da viele Hersteller keine konkreten Mengenangaben gemacht haben bzw. die hierzu gemachten Angaben nicht verwertbar waren, wurde mit den für den Produzenten leichter anzugebenden Prozentzahlen gearbeitet. Aufgrund der schlechten Beteiligung der Unternehmen sollte mit den Zahlen vorsichtig umgegangen werden, da mehr als 77 % der Angaben auf Daten von nur zwei Küchenmöbelherstellern basieren. Die generelle Struktur der Küchenmöbelproduktion in Deutschland wird durch die vorliegenden Zahlen jedoch gut sichtbar.

VTIWFW , VTIOEF Diplomarbeit
Dokumentennummer: T2 01 379
Signatur: 62 D 23


272. Titel: Struktur und Entwicklung des Marktes für Schichtstoffe in der BRD

Autor(en): Elbel, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [78 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Der Markt für dekorative Schichtstoffplatten in der Bundesrepublik Deutschland ist zum derzeitigen Zeitpunkt relativ unübersichtlich, da weder hinreichend vergleichbare Daten noch Veröffentlichungen vorliegen. - Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, Interessierten einen Überblick über die Entwicklung der Produkt- und Marktstruktur des Schichtstoffhandels zu verschaffen. Weiterhin soll mittels einer Befragung von entsprechenden Industriebetrieben die gegenwärtige Situation der deutschen Hersteller dargestellt werden. - Der erste Teil dieser Diplomarbeit behandelt das Thema "Produktion". Der Fokus liegt auf dem Produkt "Dekorative Schichtstoffplatte". Die verwendeten Rohstoffe, die Entwicklung und Veränderungen der Herstellungsverfahren werden erläutert. - Ein Überblick über die zur Zeit verwendeten Herstellungsverfahren wird gegeben. Eine genaue Beschreibung in allen Einzelheiten würde hier zu weit führen, da jeder Hersteller eigene Produktionsmethoden in Abhängigkeit seiner Anlagen, Papiere und Harze verwendet. Eine resultierende Definitionsproblematik für Schichtstoffe wird aufgezeigt. - Im zweiten Teil werden die derzeit wichtigsten Hersteller benannt und die Marktsituation in Produktion und Vertrieb aufgeschlüsselt. - Die Marktsituation wird anhand von Veröffentlichungen der bekannten Fachzeitschriften EUWID, Holz und Kunststoff und Holz-Zentralblatt erläutert. Informationen aus persönlichen Gesprächen mit Entscheidern aus den angesprochenen Industriezweigen sind ebenfalls Grundlage der Darstellung.

VTIWFW , VTIOEF Diplomarbeit
Dokumentennummer: T2 01 383
Signatur: 62 D 22


273. Titel: Untersuchungen zur Herstellung von MDF-Platten mit Bindemitteln aus Polyaminen und technischen Ligninen

Autor(en): Treusch, O.G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [81 p.]
Publikationsjahr: 2001
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Polyamine stellen eine interessante Alternative zu konventionellen Bindemitteln für MDF-Platten dar. Weil sie einfach zu handhaben und gesundheitlich unbedenklich sind, haben sich Polyethylenimin (PEI) und Polyvinylamin (PV Am) als besonders geeignet erwiesen. Schon mit sehr geringen Einsatzmengen lassen sich mit diesen Substanzen emissionsfreie Platten mit guten Festigkeitseigenschaften herstellen. - Die auf diese Weise hergestellten Faserplatten erreichen allerdings nicht die mit konventionellen UF-Harzen erzielbare Wasserresistenz und sind zudem vergleichweise teuer. Die Intention der Arbeit lag nun darin, nach kostengünstigen Alternativen zur Modifikation von Polyaminen zu suchen, mit denen einer Verbesserung der Dickenquellung und eine teilweise Substitution der Bindemittel erreicht werden kann. Zur Verbesserung der Quellungseigenschaften wurden die Polyamine mit Harnstoff und einer Epoxid-Komponente modifiziert. Die Kombination von Polyethylenimin mit verschiedenen technischen Ligninen verfolgte sowohl das Ziel der Quellungsvergütung als auch das Ziel der teilweisen Substitution von Polyethylenimin. Neben unveränderten Ligninen kamen dabei auch mit Ozon behandelte Lignine zum Einsatz. Außerdem wurden PEI mit Lignin thermisch umgesetzt und diese Produkte anschließend als Bindemittel für MDF eingesetzt. An den mit unterschiedlichen Bindemittelansätzen erzeugten Versuchsplatten wurde neben den Quellwerten und der Wasseraufnahme auch noch die Biegefestigkeit bestimmt. Darüber hinaus erfolgte ein Vergleich von unbehandelten und ozonierten Ligninen mit Hilfe von FTIR-Spektroskopie und dynamischer Differenz-Kalorimetrie (DSC). Zur Beurteilung der Reaktivität von Lignin-PEI Bindemittelansätzen wurde ebenfalls DSC eingesetzt.

VTIHTBC Diplomarbeit
Dokumentennummer: T2 01 380
Signatur: 62 D 24


274. Titel: Charakterisierung der Verteilung wichtiger Nährelemente und löslicher Kohlenhydrate in waldfrischem Buchen-(Fagus sylvatica L.) und Eichenholz (Quercus robur L.)

Autor(en): Jäckle, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [170 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holzbiologie

Die Diplomarbeit hatte zum Ziel, die Verteilung wichtiger Nährelemente (Ca, K, Mg, P,S, Mn, Na, Fe, Zn) und der löslichen Kohlenhydrate im Xylem und Phloem von Buchen und Eichen im Hinblick auf die fakultative und obligatorische Kernbildung zu untersuchen. Außerdem wurde der absolute Nährelementgehalt des Buchen- und Eichenstammholzes ermittelt, um die Nährelemententnahme bei der Holzernte dieser Baumarten kalkulieren zu können. - Die Untersuchungen erfolgten an insgesamt 25 Stammscheiben, die systematisch über die Stammhöhe von 11 Buchen und 2 Eichen aus den norddeutschen Forstämtern Ratzeburg und Eutin entnommen wurden. Zur Charakterisierung der Versuchsbäume wurde an Basisdaten der jährliche Zuwachs, die Holzfeuchte- sowie einige repräsentative Rohdichteverteilungen über den radialen Querschnitt bestimmt. Die Untersuchung der löslichen Kohlenhydrate (lösbare Zucker und Stärke) erfolgte anionenaustauschchromatographisch an ausgewählten, repräsentativen Proben (insgesamt 104 Proben), die in Form einzelner Jahrringfraktionen aus der physiologischen aktiven Splintzone, der Übergangszone und der äußersten Kernzone präpariert wurden.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 01 129
Signatur: 62 D 5


275. Titel: [Beurteilung zerstörungsfreier Qualitätsprüfungsmethoden für stehendes Holz in Dipterocarpacem-Bergmischwäldern von Sarawak, Malaysia]

Autor(en): Reuter, M.C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [145 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Weltforstwirtschaft

In this study, three non-destructive methods for the detection of internal stem decay were evaluated regarding their applicability on commercial dipterocarps in the Mixed Hill Dipterocarp Forest (MHDF) in Sarawak, Malaysia. The tree quality assessment provides the basis of the decision for felling the trees. Appropriate assessment techniques, applied on large scale, will reduce the percentage of hollow and decayed trees felled unnecessarily, and thereby contribute to the efforts towards the implementation of Sustainable Forest Management Systems in the tropics. - In co-operation with the Forest Management Information System Sarawak (FOMISS) Project, a Malaysian-German Technical Co- operation Project based in Kuching, Sarawk, a field study of 10 weeks was carried out in the Mixed Hill Dipterocap Forest in three harvesting blocks (ca. 300 ha) in the FOMISS-Samling Pilot Area. To find the most suitable testing method, three non-destructive techniques were identified according to their probable suitability for large scale application in tropical forestry. The Resistograph micro-drill, revealing the density profile of the bole, the Metriguard Stress Wave Timber for sound velocity measurements on the stem and the Visual Tree and Site Assessment (VTSA) for the determination of reliable visual parameters for the detection of heart rot were selected for field study. By means of comparison, the traditionally applied methods such as knocking on the stem with a bush-knife ("parang") were used as well.

VTIWFW
Dokumentennummer: T1 01 128
Signatur: 62 D 1


276. Titel: Entwicklung einer Methode zur Bestimmung der Querzugfestigkeit von Holzwerkstoffplatten

Autor(en): Roos, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [117 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Arbeit war, eine Prüfeinrichtung zu entwickeln, mit deren Hilfe die Festigkeitsentwicklung von Holzwerkstoffmatten während des Pressens untersucht werden kann. Als Untersuchungsmethode wurde die Querzugprüfung gewählt, da diese Prüfung ein gängiges Verfahren in der Holzwerkstoffindustrie ist und die Spannungsverhältnisse in einer Platte, die zur Entstehung von Dampfplatzern führen, mit guter Näherung nachbildet. - In der Presseinrichtung können vorgeformte Span- und Fasermatten verpresst und im direkten Anschluss bezüglich ihrer Querzugfestigkeit geprüft werden. - Der Pressvorgang kann durch Wahl der Parameter Pressdruck bzw. Enddicke, Temperatur, Gasdruck und durch die Festlegung des zeitlichen Verlaufes gestaltet werden.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 01 131
Signatur: 62 D 9


277. Titel: Zerstörungsfreie Bestimmung von Holzeigenschaften. Intensiver Vergleich des Elastizitätsmoduls

Autor(en): Fabo, A.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [144 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die zerstörungsfreie Prüfung von Holz gewinnt immer mehr an Bedeutung. Sie findet ihre Verwendung vor allem in der Holzsortierung und Qualitätskontrolle. - Drei unterschiedliche Prüfverfahren wurden in dieser Arbeit für die Bestimmung des E- Moduls verwendet: das Ultraschall-, das Resonanz- und das statische Verfahren. Die Messergebnisse wurden untereinander verglichen und die Korrelation berechnet. Zusätzlich wurde die Biegefestigkeit ermittelt. - Geprüft wurden außerdem je nach Möglichkeit bei den europäischen Hölzern (Fichte, Kiefer, Buche und Robinie) und tropischen Hölzern (Bongossi, Bilinga, Iroko und Okan) der Einfluss ausgesuchter Strukturfehler, wie Astigkeit und Faserwinkel, Dämpfen und Holzfeuchte auf der Beziehung zwischen dynamischen und statischen Messungen.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 01 298
Signatur: 62 D 15


278. Titel: Managementstrukturen und -anforderungen in der Holzindustrie. Perspektiven für Hochschulabsolventen in der Holzindustrie und die Bedeutung für das holzwirtschaftliche Studium

Autor(en): Fickenscher, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [251 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit über "Managementstrukturen und -anforderungen in der Holzindustrie - Perspektiven für Hochschulabsolventen in der Holzindustrie und die Bedeutung für das holzwirtschaftliche Studium" beschäftigt sich mit den Qualifikationsanforderungen, die an Führungskräfte und an Hochschulabsolventen als Nachwuchsführungskräfte in der Holzindustrie gestellt werden. Die Arbeit untersucht diese Fragestellung vor dem Hintergrund des Studienreformprozesses des Studienganges Holzwirtschaft an der Universität Hamburg und stellt die Veränderung der Qualifikationsanforderungen in der Holzindustrie in den Kontext des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels. - Im Mittelpunkt dieser Untersuchung steht eine empirische Erhebung in der Holzindustrie. Es wurden 40 Unternehmen der (mechanischen) Holzindustrie und der Zulieferindustrie exemplarisch ausgewählt. In diesen Unternehmen wurden Personaleinsteller (mehrheitlich Geschäftsführer der Unternehmen) zu Managementstrukturen und -anforderungen in ihrem Unternehmen mittels eines halbstandardisierten Experteninterviews befragt. Bei der Befragung wurde ein Methodenmix aus offenen Fragen, Fragebögen mit geschlossenen Fragen und einem Visualisierungsverfahren zur Darstellung der Managementstrukturen in den Unternehmen verwendet. Die Auswertung der Interviews erfolgte anhand von 11 aus dem Material gewonnenen Leitfragen mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse nach MAYRING auf der Grundlage des grounded theory-Ansatzes. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung werden mit Blick auf die Studienreform diskutiert, wobei die vielfältigen Aufgaben der Universität als Bildungsinstitution berücksichtigt werden.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 01 297
Signatur: 62 D 13


279. Titel: Organisation und Abwicklung des Rohholzhandels

Autor(en): Lattrich, P.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Ziel der Diplomarbeit ist es zum einen, einen Überblick über die aktuellen Arten und Verfahren des Rohholzverkaufs in der Bundesrepublik Deutschland zu geben. Zum anderen und in der Hauptsache beschäftigt sich die Ausarbeitung mit den beiden Verkaufsverfahren Submission und Versteigerung. Diese werden anhand von Daten aus den letzten drei Forstwirtschaftsjahren näher betrachtet und statistisch ausgewertet.

Diplomarbeit VTIWFW VTIOEF
Dokumentennummer: T1 01 192
Signatur: 62 D 11


280. Titel: Holztransport zwischen Wald und Werk

Autor(en): Maier-Witt, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [139 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Weltforstwirtschaft

Der Transport des Rundholzes zwischen Wald und Werk wird zu 80% über die Straße abgewickelt. Die eingesetzten Fahrzeuge sind in hohem Maße auf das Ladegut spezialisiert, wobei keinesfalls von einheitlichen Bedingungen ausgegangen werden kann. Neben einer Vielzahl von Sortimenten mit erheblichen Stückmasseunterschieden spielen Topographie der Waldgebiete und Beschaffenheit ihrer Wege sowie unterschiedliche Transportentfernungen eine große Rolle bei der Wahl des richtigen Fahrzeugkonzepts. Im Gegensatz zu normalen Speditionsfahrzeugen, bei denen standardisierte Aufbauten durch eine Vielzahl von genormten Transportmitteln möglich sind, muss das Rundholztransportfahrzeug grundsätzlich seiner Ladung angepasst werden. Diese Aufgabe übernehmen spezielle Betriebe, die in direkter Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Kunden ein seinen individuellen Wünschen entsprechendes Fahrzeug aufbauen. Dadurch entstehen häufig sehr vielseitige Transportlösungen, die nur selten an eine breite Öffentlichkeit gelangen. - Im Rahmen der Untersuchung werden die wichtigsten Aufbaukonzepte für Rundholztransporte ermittelt, in eine Systematik eingeordnet und ihre unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten beschrieben. Die Betrachtungen sind jedoch nicht nur auf Kooperationen in einer Ebene beschränkt, sondern sie beziehen - entlang möglicher Transportketten - alle Verkehrsträger mit ein.

VTIWFW Diplomarbeit
Dokumentennummer: T4 01 177
Signatur: 62 D°14


281. Titel: UV-spektroskopische Charakterisierung phenolischer Inhaltsstoffe im Buchenholz (Fagus sylvatica [L.]) und deren Bedeutung für die Holzverfärbung

Autor(en): Claus, I.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [140 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holzbiologie

Die Diplomarbeit hatte zum Ziel, die aromatischen Inhaltsstoffe im frisch eingeschlagenen Buchenholz UV- spektroskopisch zu charakterisieren und deren chemische Veränderungen während einzelner Verfahrensprozesse im Hinblick auf die Holzverfärbungen zu analysieren. - Insbesondere wurden die nach dem Kochen und Dämpfen auftretenden unregelmäßigen Verfärbungen im Buchenholz untersucht, die die Qualität des Holzes erheblich mindern können und infolge der steigenden Nachfrage nach heller, gleichmäßig gefärbter Buche in den letzten Jahren zu vermehrten Reklamationen und hohen wirtschaftlichen Verlusten bei buchenholzbe- und - verarbeitenden Betrieben geführt haben. - Die Untersuchungen erfolgten an gekochtem, regelmäßig verfärbtem sowie an gedämpftem, unregelmäßig verfärbtem Buchenholz, dem systematisch über den Stammquerschnitt Holzproben entnommen wurden. Zur vergleichenden Analyse wurde darüber hinaus eine UV-spektroskopische Charakterisierung der Inhaltsstoffe in Buchenholzproben durchgeführt, deren Oberfläche durch eine künstliche UV-Bestrahlung nachgedunkelt bzw. durch eine Wasserstoffperoxidbleiche aufgehellt worden war. Die UV-Absorptionseigenschaften der Inhaltsstoffe in den unterschiedlich verfärbten Holzproben wurden mit denen im frisch eingeschlagenen unverfärbten Buchensplintholz und im verletzungsbedingt verfärbten Holzgewebe verglichen. - Als zentrale Untersuchungsmethode wurde die Universalmikrospektralphotometrie gewählt, deren entscheidender Vorteil in der differenzierten topochemischen Analyse farbgebender Inhaltsstoffe und ihrer chemischen Veränderungen auf subzellulärer Ebene liegt. - Für einen Spektrenvergleich der Holzinhaltsstoffe wurden zudem ausgewählte Reinsubstanzen UV-spektroskopisch analysiert. Neben der Charakterisierung der Inhaltsstoffe wurden orientierend die UV-Absorptionseigenschaften der Sekundärwände von Fasern bestimmt.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 01 491
Signatur: 62 D 17


282. Titel: Einfluss der Position der Wunde auf die Wundreaktion von Eiche und Robinie zu unterschiedlichen Jahreszeiten

Autor(en): Sager, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [79 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holzbiologie

Ziel dieser Arbeit war es, die Wundreaktionen in Holz, Kambium und Rinde zweier ringporiger Baumarten, Eiche und Robinie, in Abhängigkeit von der Jahreszeit der Verletzung und der Position der Wunde am Baum zu untersuchen. Dafür wurden bei 28 etwa 50 - 60 Jahre alten Eichen und Robinien im April und Juli mehrere Rindenfenster an der Wurzel, am Wurzelanlauf und am Stamm in 0,4 und 2 m Höhe angelegt. Die Länge der Verfärbungen und der Nekrosen in Holz und Rinde sowie die Stärke der Überwallung wurden gemessen. - Nach 4 bzw. 7 Monaten Reaktionszeit zeigte die Eiche eine engere radiale Abschottung, jedoch längere axiale Verfärbungen und stärkere Überwallungen als die Robinie. Die radiale Verfärbung der Robinie reichte bis an das Kernholz. - Die Verfärbung der Wunden war an der Wurzel und am Wurzelanlauf stets kleiner als am Stamm. Die Aprilverletzungen beider Baumarten wurden engräumiger abgeschottet als die Juliverletzungen. - Die Ursache für die unterschiedliche Reaktion der beiden Baumarten liegt unter anderem in der Holzstruktur, der Gefäßgröße sowie der Menge und Anordnung des Parenchyms, das aufgrund eingelagerter Speicherstoffe und der Thyllenbildung eine besondere Funktion bei der Abschottung hat. Die Splintbreite hat einen Einfluss auf die radiale Verfärbung. Die Abhängigkeit der Wundreaktion von der Position der Wunde am Baum hängt mit der Umstrukturierung des Gewebes von der Wurzel bis in den Stamm zusammen. Im Wurzelbereich steht dem Baum mehr reaktionsfähiges Gewebe zur Verfügung, hinzu kommt ein höherer Wassergehalt der Wurzeln. - Die Rinde reagiert auf Verletzungen mit der Bildung eines oder mehrerer Wundperiderme im sekundären Phloem als Fortsetzung der Abschottung im Holz. Sie trennen das aufgegebene, nekrotisierte Gewebe vom funktionsfähigen Phloem. Auffällig sind lange Nekrosen im sekundären Phloem der Robinie, die bei Eiche nicht beobachtet wurden. Die Ursache liegt vermutlich ebenfalls auf struktureller Ebene. So ist das nicht kollabierte Phloem bei der Robinie breiter als bei der Eiche und damit vermutlich empfindlicher gegenüber eindringender Luft.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 01 493
Signatur: 62 D 16


283. Titel: Mikroskopische und chemische Untersuchungen der Wundreaktionen im Xylem von Linde und Esche

Autor(en): Möllendorf, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [75 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holzbiologie

Der Ablauf von Wundreaktionen im kambiumnahen Xylem der ringporigen Esche und der zerstreutporigen Linde wurde elektronenmikroskopisch untersucht. Zur chemischen Einordnung dieser Veränderungen, insbesondere der gebildeten Wundverschlusssubstanzen, erfolgten parellel chemische und UV-spektroskopische Analysen. - Nach einem Tag Reaktionszeit konnten mit Hilfe der CeCl(3)-Reaktionen Ansammlungen von Wasserstoffperoxid vornehmlich in den Tüpfeln zwischen Axialparenchymzellen und angrenzenden Gefäßen oder Fasern nachgewiesen werden, die nach drei Tagen ihr Maximum erreichten. Dieser Befund deutet auf eine Bildung aromatischer Substanzen hin. - Nach einer Woche wurde in den Axialparenchymzellen die Produktion und Sekretion von Wundverschlusssubstanzen beobachtet. Bei Linde sezernieren die Parenchymzellen diese Substanzen in die angrenzenden Gefäße und Fasern, bei Esche hingegen ausschließlich in die Gefäße. Die Wundsekrete verteilten sich meist entlang der Zellwände, bisweilen - insbesondere bei der Linde - füllten sie teilweise aber auch komplett de Lumina aus. Selten entstand der Eindruck, dass phenolische Substanzen in die Zellwände eingedrungen waren. Demnach scheint eine Imprägnierung der Zellwand als Wundreaktion nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Durch diese Sekretion und die Verteilung in den Zellen wurde eine zusätzliche mechanische und auch chemische Grenze geschaffen, die das wundnahe Gewebe von dem unbeeinträchtigten Gewebe abgrenzt, um vorwiegend eine Ausbreitung von Mikroorganismen im Xylem zu verhindern. - Durch die chemischen Untersuchungen konnten verschiedene Substanzen nachgewiesen werden, die vor Wundeintritt nicht vorhanden waren. Neben verschiedenen Zucker- und Ligninabbauprodukten, die durch pilzlichen Angriff oder durch die Wundreaktion der Bäume gebildet worden sein können, waren viele unbekannte Substanzen vorhanden. Eine Substanz konnte in größeren Mengen nachgewiesen werden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit phenolischen Charakter besitzt, der auch durch die UV-Spektroskopie nachgewiesen werden konnte. Aufgrund der Massenspektroskopie der Extrakte aus wundbedingt verfärbten Xylem erscheint auch die Bildung von Phytoalexinen als Teil der Wundreaktion möglich.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 01 492
Signatur: 62 D 18


284. Titel: Ökologische Standortbewertung und Aufbau eines Umweltmanagementsystems

Autor(en): Greinus, O.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [183 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Der Aufbau eines Umweltmanagementsystems bei einem Flügel- und Klavierhersteller wird im Beitrag beschrieben. Da der Klavier- und Flügelmarkt Umweltzertifikate noch nicht nennenswert nachfragt, steht anstelle eines möglichst kurzfristigen Zertifikaterwerbs die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Entwicklung eines kontinuierlichen, ökologischen Verbesserungssystems im Vordergrund. Das Ergebnis soll ein dauerhaftes ökologisches Managementsystem sein, welches betriebliche Lernprozesse einleitet, kanalisiert und die Ergebnisse umsetzt. - Die betrieblichen Umweltdaten wurden in Form einer Input-Output-Bilanz zusammengestellt und die ökologischen Schwachstellen detailliert analysiert. Es wurden Verbesserungspotentiale aufgezeigt, Wege zu ihrer Erschließung benannt und die zu erwartenden Ergebnisse dargestellt. Zur Messung von Ergebnissen, zum Aufzeigen von Entwicklungen und zur Kontrolle von Umweltprogrammen wurden Vorschläge für ein betriebliches Umweltkennzahlensystem gemacht. - Die wichtigsten Systemkomponenten des Umweltmanagements wurden in das Unternehmen eingeführt. Der interfraktionell besetzte Umweltausschuss wurde als zentrales Koordinationsorgan theoretisch und praktisch in seine Arbeit eingewiesen. Die Entwicklung einer Umweltpolitik und die Formulierung von Umweltleitlinien wurde angestoßen. Betriebliche Informationsflüsse wurden verbessert sowie Möglichkeiten zur betrieblichen Rückkopplung aufgezeigt. - Bei der Vorgehensweise wurde von Beginn an auf die gleichrangige Behandlung aller harten und weichen Systemkomponenten geachtet, um ihrer engen Vernetzung Herr zu werden. Anschließend wurden Kosten- Nutzen-Überlegungen zu Umweltmanagementsystemen angestellt und die Bedeutung der individuellen Eigenschaften und des persönlichen Engagements der an der Umsetzung des Systems Beteiligten diskutiert.

Studienobjekt: Fa. Steinway and Sons. Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 01 732
Signatur: 62 D 19


285. Titel: Die Charakterisierung von Heißleimen während der Pressung

Autor(en): Lindner, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [116 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Prüfung und der Charakterisierung von heißhärtenden Harnstoff- und Melamin-Harnstoffharzen. Dabei wurde von der Fragestellung der Festigkeitsentwicklung von Harnstoffharzen ausgehend eine Projektstrategie entwickelt, die eine grundlegende Überprüfung der verwendeten Testmethode zur Folge hatte. Die Überprüfung wurde sowohl mit Hilfe von praktischen Tests als auch mit Mitteln der Finite-Elemente-Methode durchgeführt. Die Ergebnisse wurden im Kontext mit der zur Verfügung stehenden Literatur kritisch bewertet. - Als Leime wurden vier Harnstoffharze verwendet, denen in steigenden Anteilen Melaminharze als Co-Kondensate beigemischt wurden. Als Härter wurde Ammoniumchlorid (NH(4)Cl) in unterschiedlichen Anteilen und mit verschiedenen Konzentrationen eingesetzt. - Die Tests wurden als Zug-Scherversuche auf einer von Humphrey und Zavala entwickelten automatischen Testmaschine (ABES) durchgeführt. Die Proben bestanden aus Furnierstreifen, die aus Zuckerahorn (Acer saccharum) gefertigt wurden und in der Testmaschine überlappend verleimt wurden. Die Pressdauer, die Presstemperatur und der Pressdruck konnten für jeden Test individuell geregelt werden. Nach Ablauf einer bestimmten Presszeit wurde die Verleimung im Zug-Scherversuch getestet. In jedem Test wurden die maximale Zugkraft gemessen und daraus die durchschnittliche Scherspannung berechnet. Für jede Probe wurde auch die aufgetretene Längsverformung gemessen.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 01 1310
Signatur: 62 D 31


286. Titel: Ökologische Aspekte der Deponierung und energetischen Nutzung von Gebrauchtholz

Autor(en): Schweden, S.; Wohlfeil, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [348 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Diplomarbeit ist das Aufzeigen ökologischer Aspekte bei einer Deponierung und einer energetischen Verwertung durch Verbrennung von Altholz. Es wird in den Kapiteln 2 bis 4 ein Überblick über die anfallenden Altholzmengen, deren mögliche Verunreinigungen und Belastungen sowie über die geltenden Gesetze gegeben. Daran anschließend werden Deponierung (Kap. 5) und energetische Verwertung mit dem Schwerpunkt Verbrennung (6) genauer betrachtet. Es werden die zur Verfügung stehenden Techniken und die entstehenden Emissionen beschrieben. In Kapitel 7 wird auf die möglichen Schadwirkungen der emittierten Stoffe und auf daraus resultierende Belastungen für die belebte Umwelt eingegangen.

VTIHTBP Diplomarbeit
Dokumentennummer: T4 01 638
Signatur: 62 D°29


287. Titel: Aspekte der stofflichen Charakterisierung von Altholz

Autor(en): Weimar, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [102 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Aspekten stofflicher Charakterisierung von Altholz. Die Behandlung dieses Themas bedarf einer Untergliederung in inhaltlich sehr heterogene Abschnitte. Zunächst ist es erforderlich, die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen zu erläutern, welche Altholz betreffen. Dabei werden das Aufkommen, die Aufbereitung und die verschiedenen Verwertungswege von Altholz beschrieben. Neben diesem legislativen und marktbeschreibenden Schwerpunkt bilden stoffliche Charakteristika des Rohstoffs Holz einen weiteren Schwerpunkt. Im Versuchsteil dieser Arbeit erfolgt eine stoffliche Charakterisierung des Sekundärrohstoffs Altholz hinsichtlich holzphysikalischer Aspekte.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 01 416
Signatur: 62 D 25


288. Titel: Ökologische Betrachtung der Herstellung eines Hauses aus LIGU-Holzbauelementen

Autor(en): Kraft, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [127 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Weltforstwirtschaft

Thema der Arbeit ist die ökologische Betrachtung der Herstellung eines Hauses in LIGU- Bauweise. Die Untersuchung ist in Zusammenarbeit mit der Holz- Lamellenwand GmbH entstanden. Die Gesellschaft entwickelte diese Bauweise, sie plant und errichtet die entsprechenden Häuser. Die LIGU-Bauweise unterscheidet sich von anderen Holzhauskonstruktionen vor allem durch den spezifischen Außenwandaufbau. Deshalb wurde diese Studie auf die Untersuchung der Außenwand fokussiert. - Zwei verschiedene Außenwandkonstruktionen aus dem Angebot der Gesellschaft wurden betrachtet, zum einen das 140 mm LIGU-Wandelement und zum anderen das 240 mm LIGU-Wandelement. Um den kompletten Lebenslauf der Produkte zu erfassen, wurden neben der Herstellungsphase sowohl die Nutzungsphase als auch die anschließende Verwertung in die Untersuchung einbezogen. Die Vorgehensweise der Untersuchung ist an die DIN 14040 - Ökobilanzen - angelehnt. - Für beide Wandtypen wurde jeweils ein "herkömmliches" Produktionsverfahren, bei dem die Wandelemente aus zugekauftem Schnittholz hergestellt werden und ein von der Firma unter ökologischen Gesichtspunkten optimiertes Produktionsverfahren untersucht und einem umfassenden Vergleich unterzogen. Bei letztgenannten Verfahren wird als Rohstoff ausschließlich Nadelholz der näheren Umgebung verwendet. Das Rundholz wird im Wald zu Models besäumt, nach dem Verfahren der Freilufttrocknung getrocknet und im sogenannten Hobelschnittverfahren zu Schnittware aufgetrennt. Im weiteren Ablauf unterscheiden sich die beiden Produktionsverfahren nicht. Die einzelnen Verfahrensschritte werden differenziert betrachtet und Optimierungsmöglichkeiten bezüglich des Energieaufwands zur Herstellung sowohl für das Produkt als auch für das Produktionsverfahren aufgezeigt.

Diplomarbeit VTIWFW VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 02 184
Signatur: 63 D 2


289. Titel: Eigenschaften und Einsatzpotentiale neuer Holzwerkstoffe im Bauwesen

Autor(en): Venschott, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [151 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Diplomarbeit wurden Eigenschaften, Einsatzgebiete und Einsatzpotentiale neuer Holzwerkstoffe im Bauwesen untersucht. - Zunächst wurden die Entwicklungsgeschichten und Herstellungsprozesse der neuen Holzwerkstoffe: OSB, diffusionsoffene MDF-Platten, mehrschichtige Massivholzplatten, Furnierschichtholz, Spanstreifenholz, Furnierstreifenholz und Trägersysteme dargestellt. Es wurde untersucht, welche rechtlichen Voraussetzungen neue Holzwerkstoffe erfüllen müssen, um im Bauwesen eingesetzt werden zu können und welchen Anforderungen aus der DIN 1052 bzw. aus dem Eurocode 5 sowie welchen zusätzlichen Anforderungen neue Holzwerkstoffe im Bauwesen gerecht werden müssen. - Durch den Vergleich der technischen Eigenschaften sowie durch die Gegenüberstellung der Preis- Leistungsverhältnisse neuer Holzwerkstoffe mit traditionellen Produkten konnte die Konkurrenzsituation neuer und traditioneller Werkstoffe für das Bauwesen aufgezeigt werden. Hierbei stellte sich heraus, dass die Preis- Leistungsverhältnisse verschiedener neuer Holzwerkstoffe, wie z.B. Furnierstreifenholz und Langspanholz, im Vergleich zu denen traditioneller Produkte, z.B. Konstruktionsvollholz und Brettschichtholz aufgrund der höheren Preise schlechter sind. Nur der neue Holzwerkstoff OSB zeigt Vorteile gegenüber Konkurrenzprodukten wie z.B. Baufurniersperrholz.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 02 309
Signatur: 63 D 9


290. Titel: Verbesserung und Beschleunigung flüssiger Phenolharze durch Quebracho-Tannine zur Herstellung von Oriented Strand Boards

Autor(en): Hasener, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [165 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Der Hauptanteil der weltweiten OSB-Produktion ist für das Bauwesen und für Anwendungen im Außenbereich bestimmt. Hierfür werden feuchtebeständige Klebstoffe wie Phenolharze, Isocyanat-Leime und Melamin-Phenol-Mischkondensate eingesetzt. Aufgrund der hohen Produktqualität, der einfachen Verarbeitbarkeit und des günstigen Preis/Leistungsverhältnisses stellen die Phenolharze die zur Zeit wichtigsten Leime dar. - Mit reinen Phenolharzen gebundene OSB können jedoch die in der EN 300-3 und 4 geforderten Quellungswerte für Platten zur Verwendung im Feuchtbereich nicht erreichen. Aufgrund der geringeren Quellungswerte und der kürzeren Presszeitfaktoren gewinnen die Isocyanat- und MUF/MUPF-Leime bei der Herstellung von OSB in Europa an Bedeutung. - In dieser Arbeit wurden Möglichkeiten zur Verbesserung und Beschleunigung von flüssigen Phenolharzen durch die Zugabe von handelsüblichen Quebracho-Tanninen untersucht. Dazu wurden 74 einschichtige nicht orientierte 12 mm dicke OSB-Platten hergestellt.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 01 20
Signatur: 62 D 12


291. Titel: Modifikation von Celluloseacetat durch Acetylesterasen

Autor(en): Altaner, C.M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [117 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Celluloseacetat ist das mengenmäßig bedeutendste Cellulosederivat. Die Materialeigenschaften von Celluloseacetaten können durch chemische Veränderungen in Kettenlänge und Substiutionsgrad beeinflusst werden. Je nach Substitutionsgrad sind Celluloseacetate in einer Vielzahl von Lösungsmitteln löslich. Aus diesem Grund ergeben sich für Celluloseacetat mannigfaltige Anwendungsgebiete, wie die Herstellung von Zigarettenfiltern, Brillengestellen, Werkzeuggriffen, Textilfasern und thermoplastischen Massen. - Im Zuge der Nachhaltigkeitsdebatte bekommen Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen wie Cellulose eine stärkere Bedeutung. Wichtig in diesem Zusammenhang sind auch die Entsorgungsmöglichkeiten der Materialien, insbesondere ihre biologische Abbaubarkeit. - Das derzeit meist hergestellte, für die Zigarettenfilterproduktion verwendete Celluloseacetat hat einen DS-Wert von 2,5 und ist schlecht biologisch abbaubar. Am natürlichen Zersetzungsprozess sind vor allem die Enzymsysteme von Pilzen und Bakterien beteiligt.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T4 00 346
Signatur: 61 D°13


292. Titel: Kraft- und ASAM-Aufschluss von Acacia mangium Willd. und Eucalyptus grandis und TCF-Bleiche der Zellstoffe

Autor(en): Döring, L.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [127 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Aufgabe der durchgeführten Untersuchungen war es, Acacia mangium als Rohstoff zur Herstellung von Zellstoff unter Anwendung des Sulfat- und ASAM-Aufschlusses zu untersuchen und die Bleichbarkeit der Zellstoffe ohne Einsatz von Chlor zu überprüfen. Zum Vergleich wurde Eucalyptus grandis mit der gleichen Aufgabenstellung untersucht. Die Zielvorgabe war, die Zellstoffe auf einen Weißgrad von mindestens 88% ISO unter Erhalt guter Zellstoffeigenschaften zu bleichen. - Im allgemeinen Teil dieser Arbeit wurde die Eignung der beiden Holzarten Acacia mangium und Eucalyptus grandis für den Plantagenanbau betrachtet. Dabei stellte sich heraus, dass sich Acacia mangium durch seine hohe Schattentoleranz im Jungwachstum besser gegenüber dem Alang- Alang-Gras (Imperata cylindrica) durchsetzen kann. Weitere große Vorteile sind die geringen Ansprüche an die Bodenqualität und die Möglichkeit der Stickstofffixierung aus der Luft, was wiederum zu einer Verbesserung der Bodenqualität durch die Streu führt. Dadurch wird die Bodenqualität auch bei mehreren Umtriebszeiten verbessert, während Eucalyptus grandis die Böden über längere Zeit auslaugt und damit für weitere Anpflanzungen unfruchtbar macht.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T4 00 345
Signatur: 61 D°5


293. Titel: Einfluss der Alkalinität in Polysulfidvorbehandlungen auf Delignifizierung, Ausbeute und Viskosität

Autor(en): Freysoldt, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [118 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Beitrag wurde der Einfluss der Alkalinität in Polysulfidvorbehandlungen auf die Delignifizierung, die Ausbeute und die Viskosität im Aufschluss von Fichtenholz (Picea abies) untersucht. Zusätzlich wurden die Festigkeitseigenschaften von zwei Polysulfidzellstoffen bestimmt. Das Flottenverhältnis war 4:1 sowohl in der Vorbehandlung als auch in der folgenden Kochung, wobei zwischen Vorbehandlung und Kochung die Hälfte der Vorbehandlungslauge abgezogen und durch Kochlauge ersetzt wurde. Die Polysulfidvorbehandlung wurde mit einer Referenzvorbehandlung mit ausschließlich Hydroxid- und Sulfidionen verglichen.

Diplomarbeit VTIHTBC
Dokumentennummer: T4 00 342
Signatur: 61 D°4


294. Titel: Einfluss des Bodenwasserangebotes auf den Wasserhaushalt und die Wachstumsdynamik dreier Meliaceenarten unter Plantagenbedingungen in Zentralamazonien

Autor(en): Eilers, T.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [141 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holzbiologie

In dem bilateralen deutsch-brasilianischen Projekt SHIFT ("Studies on Human Impact on Forests and Floodplains in the Tropics") werden auf ehemaligen Monokulturflächen von Hevea brasiliensis (H.B.K.) Muell. Arg. native Wirtschaftsbaumarten angepflanzt und auf ihre Eignung für den Anbau in nachhaltigen Mischkultursystemen untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1992 eine Monokultur, eine Anreicherungskultur sowie eine Mischkultur auf dem Gelände der CPAA/EMBRAPA ("Centro de Pesquisa Agroflorestal da Amazonia Ocidental", "Empresa Brasileira de Pesquisa Agropequaria") angelegt. Aus der Familie der Meliaceae wurden die wirtschaftlich interessanten Baumarten Swietenia macrophylla King, Carapa guianensis Aubl. und Cedrela odorata L. mit angepflanzt. - Bei den vorgenommenen Untersuchungen wurde besonderes Augenmerk auf den Einfluss des Bodenwasserangebotes auf den Wasserhaushalt und die Wachstumsdynamik der untersuchten Baumarten gelegt.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T4 00 344
Signatur: 61 D°10


295. Titel: Holzbiologische und dendrochronologische Untersuchungen an Tasteninstrumenten

Autor(en): Beuting, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [138 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen der Diplomarbeit wurden dendrochronologische Untersuchungen an insgesamt 28 Resonanzböden vorgenommen, teilweise aber auch an weiteren Teilen der Tasteninstrumente. Dabei konnten 24 dieser Objekte zeitlich eindeutig eingeordnet werden, wobei sich daraus in drei Fällen ein Widerspruch zur früheren kunsthistorischen Einordnung ergab. - Die zusätzlich zu diesen Untersuchungen durchgeführten Holzartenbestimmungen ergaben bis auf eine einzige Ausnahme die Holzart Fichte (v.a. Picea abies) für die Verwendung im Resonanzbodenbau. Diese Holzart erweist sich auch nach biologischen und technologischen Eigenschaften als beste Wahl. - Zur Herkunft des Holzes lässt sich allerdings lediglich eine grobe Zuordnung zum Alpenraum treffen. Hier besteht dringender Bedarf, detaillierte Regionalchronologien zu erstellen, um zukünftig eine genaue Zuordnung zu einzelnen Alpenregionen zu ermöglichen und somit auch Handelswege der Vergangenheit aufzeigen zu können.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T4 00 348
Signatur: 61 D°7


296. Titel: Untersuchungen zur biologischen Bekämpfung von Serpula lacrymans mit Trichoderma harzianum unter Nutzung eines neuartigen Wechselwirkungsmodells

Autor(en): Heintz, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [62 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wurde der Einfluss verschiedener Parameter auf die Wechselwirkung zwischen Trichoderma harzianum und Serpula lacrymans innerhalb eines festgelegten Systems untersucht.

Diplomarbeit VTIHTBB
Dokumentennummer: T4 00 341
Signatur: 61 D°14


297. Titel: Untersuchungen zur Chain of Custody in Europa und Asien

Autor(en): Fischer, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [147 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Weltforstwirtschaft

Im Rahmen einer Studie wurden FSC-zertifizierte Unternehmen in den Zielgebieten Europa und Asien zu ihren Erfahrungen, Problemen und zu den Strukturen der CoC (Chain of Custody) innerhalb (intraorganisational) wie außerhalb der Betriebe (interorganisational) abgefragt. Ziel war es zu klären, wie die Produktwege verlaufen und ob sich systembedingte Probleme erkennen lassen, die die CoC zum Engpass zwischen zertifiziertem Wald als Produzent und dem Verbraucher werden lassen. Weiter war die Frage zu klären, ob die CoC als eine der Ursachen dazu beiträgt, dass weit mehr Waldflächen und Betriebe in den temperierten und borealen Regionen der Erde als in den tropischen und subtropischen Wäldern zertifiziert sind. Zur Umsetzung dieser Ziele wurden vier spezifische Fragebögen für die verschiedenen an der CoC beteiligten Gruppen, Produzenten, Ernte- und Transportunternehmen, Holzbe- und -verarbeiter sowie Handelsunternehmen erstellt und an zertifizierte Unternehmen in Europa und Asien versendet. Im Rahmen einer Felduntersuchung in Malaysia wurde die Situation der Holz- und Forstwirtschaft besonders im Hinblick auf Erfahrungen und Einstellungen zur Zertifizierung untersucht. Exemplarisch wurde für eine zertifizierte Naturwaldfläche in Sabah, das Deramakot Forest Reserve (DFR), die komplette CoC nachvollzogen. Zu diesem Zweck wurden alle an den Verarbeitungsstufen Produktion, Verkauf und Verarbeitung beteiligten Unternehmen kontaktiert.

VTIWFW
Dokumentennummer: T2 00 363
Signatur: 61 D°8


298. Titel: Optimierung disproportionaler Erhebungen und statistische Prüfverfahren am Beispiel einer Haushaltsbefragung

Autor(en): Hans, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [124 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die zu Grunde liegende Problematik bestand in der Prüfung und Optimierung disproportionaler Erhebungen. Am Beispiel einer Haushaltsuntersuchung zum Waldbesuchsverhalten und Einstellung zu RES-Angeboten in der Bundesrepublik Deutschland, sollten diese Verfahren näher untersucht und erläutert werden. Als Ausgangsdaten lagen Werte einer Untersuchung, durchgeführt von der INRA Deutschland (Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung mbH), im Auftrag der Universität Hamburg, vor. Dieser Datensatz beinhaltet: die kompletten Untersuchungsergebnisse, schon optimierte Faktorwerte, die zu einer Kontrolle der in dieser Arbeit ermittelten Werte dienen sollten. Die optimierten Faktorwerte wurden aus vier vorher bestimmten Merkmalen: Bundesland, politische Ortsgröße, Alter, Geschlecht ermittelt.

Diplomarbeit VTIOEF
Dokumentennummer: T2 00 643
Signatur: 61 D 22


299. Titel: Reorganisation von Qualitätsmanagementdaten

Autor(en): Skroblin, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [318 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Schwerpunkt der Diplomarbeit ist die prozessorientierte Rekonfiguration von Prozessplänen eines Möbelherstellers. Darüber hinaus ist eine Integration von TQM- Bausteinen zu verwirklichen, die als Prozesspläne in die Strukturen einzusetzen sind. Grundlagenwissen ergibt sich aus den Standardwerken für Qualitätsmanagement und Prozessorganisation sowie praktische Erfahrungswerte während der Datenaufnahme. Die Grundlage der Prozessorientierung sowohl bei der ISO-Norm als auch beim TQM bildet dabei die Darstellung der Prozesse in Ablaufplänen. Die ISO-Norm gibt vor, dass alle wesentlichen betrieblichen Prozesse darzustellen sind, z.B. dass Führungs- und Unterstützungsprozesse mit aufgeführt werden sollen. Die Prozessabläufe werden nach Prozessmanagement-Modellen aufgestellt, welche die Rahmenbedingungen und die Vorgehensweise festlegen. Unter anderem gehören dazu die Erfassung von Grunddaten (Input des Prozesses, Output des Prozesses und Prozesseigner), die Darstellungsart der Prozesse sowie die Beurteilung des Prozessstatus. In einer Umsetzungsanalyse wird auf die Ausarbeitung näher eingegangen und, falls erforderlich, werden Alternativen vorgestellt.

Diplomarbeit VTIHTBP
Dokumentennummer: T2 00 644
Signatur: 61 D 21


300. Titel: Die Eignung hitzevergüteter Pappelfurniere zur Herstellung pilzresistenter Sperrhölzer

Autor(en): Rose, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [108 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holzbiologie

Ziel der Diplomarbeit war die Untersuchung des Einflusses einer Hitzebehandlung von Pappelfurnieren auf die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Abbau durch holzzerstörende Pilze. Die Hitzebehandlung wurde in drei verschiedenen Verfahren an Pappelfurnier durchgeführt. Die Behandlung erfolgte in einer Heißpresse, in einem Trockenschrank sowie in einem Ölbad. Die Prozessparameter der Behandlungen wurden gezielt variiert, so dass ein breites Spektrum an Behandlungsvarianten resultierte. Es wurde hierbei der individuelle Einfluss der Behandlungstemperatur, der Behandlungsdauer und der Holzfeuchte untersucht. Die Temperatur wurde von T=180 Grad Celsius über 210 Grad Celsius bis 240 Grad Celsius, und die Holzfeuchte der Furniere von u=5% über 17% bis >100% variiert. Die Behandlungsdauer betrug in der ersten Versuchsreihe t=10 min, 30 min und 90 min. In der zweiten Versuchsreihe wurden Zeitstufen von t[min]=2 1/2, 4, 6, 8, 10, 15, 30, 45 und 60 gewählt. - Die Wirksamkeit der Hitzebehandlungen wurde anhand von Pilzabbauversuchen festgestellt. Die Kenngröße zur Bewertung der biologischen Prüfungen war hierbei der Masseverlust der Prüfkörper, der sich durch den Holzabbau durch den Prüfpilz einstellt. Ziel war die Reduzierung des Abbaus auf einen Masseverlust MV 3%. Für die Abbauversuche wurden die beiden Prüfpilze Coniophora puteana (Cp) und Coriolus versicolor (Cv) eingesetzt.

VTIHTBB Diplomarbeit
Dokumentennummer: T4 00 694
Signatur: 61 D°11


301. Titel: Entstehung, Entwicklung und derzeitiger Stand der Zertifizierungsdebatte in der deutschen Forstwirtschaft. Beitrag zur Lösung der Zertifizierungsfrage durch eine Zusammenfassung der komplexen Diskussion in Deutschland

Autor(en): Laenge, I.L.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [288 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Weltforstwirtschaft

Diese Ausarbeitung ist eine Chronologie der Debatte über die Waldbewirtschaftung und die Zertifizierung in Deutschland im Zeitraum von 1993-1999. Ziel ist es, die Entwicklung der Argumente verschiedener Interessenvertreter darzustellen, Zusammenhänge zwischen der deutschen und der internationalen Diskussion zu zeigen sowie Differenzierungen und Annäherungen zu identifizieren. - Dazu wurden Argumentationen von 60 Interessenvertretern gesammelt und nach Jahren geordnet. Die Interessenvertreter wurden in fünf Sektoren geordnet, die die gleiche politische Zielsetzung oder gesellschaftliche Position verbindet: die Forstwirtschaft, die Umweltverbände, die Industrie, die politischen Entscheidungsträger und der Sektor Soziales. - Hervorgehoben wurden in der Arbeit die Sektoren Forstwirtschaft und Umweltverbände, weil sie die größten Sektoren mit den meisten Argumenten bilden. - Zahlreiche Argumente sind auf die internationalen Prozesse zurückzuführen. Aus diesem Grund wurden die Waldgrundsatzerklärung, die FSC-Prinzipien und die Helsinki-Kriterien mit den einzelnen Argumenten der verschiedenen Interessenvertreter verglichen. Es konnten auf diese Weise die rein deutschen Themen in der Arbeit identifiziert werden. Diese Themen werden anschließend dem LÖWE-Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung Landwirtschaft und Forsten gegenübergestellt.

VTIWFW Diplomarbeit
Dokumentennummer: T4 00 647
Signatur: 61 D°19


302. Titel: Modifizierung und Charakterisierung von Xylanen

Autor(en): Große-Kathöfer, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [93 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Der konkrete Hintergrund dieser Arbeit ist der mögliche Einsatz von Hemicellulosen, insbesondere Xylanen, unter Erhalt ihrer polymeren Struktur. Es sollen im Rahmen eines größeren Projektes Grundlagen und Technologien für die Extraktion von Xylanen aus verschiedenen Agrarresten erarbeitet werden. Dazu gehört neben der Untersuchung unterschiedlicher Eigenschaften der Xylane auch mögliche Derivatisierungsversuche. Man erhofft sich eine Vielzahl von neuen Anwendungsbereichen für diese Polysaccharide, z.B. in der Baustoff-, Pharma- und Lebensmittelindustrie. Konkret bestehen zur Zeit allerdings noch Probleme mit der begrenzten Löslichkeit der Xylane und der Farbstichigkeit der erzeugten Produkte. Die grundlegende Fragestellung dieser Arbeit war, inwieweit die Wasserlöslichkeit der Xylane durch die Anwesenheit von Lignin beeinträchtigt wird, und ob durch die Delignifizierung und Bleiche von Haferspelzen bzw. von Xylanen aus Haferspelzen eine höhere Löslichkeit des Xylans erreicht werden kann.

VTIHTBC Diplomarbeit
Dokumentennummer: T4 00 644
Signatur: 61 D°16


303. Titel: Entwicklung einer Methode zur Quantifizierung von Alkyl- Keten-Dimeren in Papier

Autor(en): Meyer, R.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [165 p.]
Publikationsjahr: 2000
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Das Ziel dieser Diplomarbeit war es, eine Methode zu entwickeln, die es ermöglicht, die AKD-Konzentration in geleimtem Papier mittels Py-GC zu bestimmen. Sowohl mit Hilfe der Py-GC/MS als auch Py-GC/FID sind solche Methoden entwickelt worden. - Bei der Py-GC/MS wurde die Quantifizierung des AKD's anhand der bei der Pyrolyse von AKD gebildeten Alkenen durchgeführt. Es zeigte sich allerdings, dass im Zellstoff verbliebene Holzinhaltsstoffe zu den gleichen Pyrolyseabbauprodukten führen können, wodurch eine Quantifizierung wesentlich beeinflusst werden kann. Aus diesem Grund wurden nicht die Alkene, sondern die für AKD charakteristischen Ketone zur Auswertung genutzt. Da ein Flammenionisationsdetektor für eine solche Aufgabenstellung besonders geeignet ist, wurde der überwiegende Teil dieser Arbeit mit einem GC/FID durchgeführt. Für die drei untersuchten AKD's liegen die Bestimmtheitsmaße der Kalibrierkurven des Diheptadecylketons (Peak C, 27,3 min) bei mehr als 99%. Es konnte gezeigt werden, dass der Einsatz von Additiven und Füllstoffen, insbesondere CaCO3, keinen Einfluss auf die Quantifizierung besitzt. Die entwickelte Methode bietet eine unkomplizierte, schnelle und genaue Möglichkeit zur Quantifizierung von AKD in Papier.

VTIHTBC Diplomarbeit
Dokumentennummer: T4 00 645
Signatur: 61 D°17


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