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1. Titel: Analyse der Holzverwendung in der Verpackungsindustrie der EU

Autor(en): Grajczarik, Balint
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [60 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2017

Das Ziel der Arbeit war, um einen Blick auf die Holzverwendung der Holzverpackungsindustrie in der EU zu geben, sowie die Daten der Produktions- und Außenhandelsstatistiken zu analysieren. –
Dokumentennummer:
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2. Titel: Analyse der Holzverwendung in der Verpackungsindustrie der EU

Autor(en): Grajczarik, Balint
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [60 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2017

Das Ziel der Arbeit war, um einen Blick auf die Holzverwendung der Holzverpackungsindustrie in der EU zu geben, sowie die Daten der Produktions- und Außenhandelsstatistiken zu analysieren. –
Dokumentennummer:
Signatur: 78 D 26


3. Titel: Eigenschaften, Nutzungsmöglichkeiten und wirtschaftliche Bedeutung von Balsaholz

Autor(en): Möller, Jens
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [72 p.]
Publikationsjahr: 2017

Die Entwicklung der Basalholznutzung ist im vollen Gange. Allerdings befindet sie sich auf einer anderen Stufe als die traditionelle Verwendung. Früher wurde Balsaholz so gut wie ohne jegliche Weiterverarbeitung verwendet und die Eigennutzung und Aufbesserung des privaten häuslichen Einkommens standen im Mittelpunkt. Bei den heutigen Anwendungen im Modellbau und der industriellen Verarbeitung kommt dies zumeist nicht mehr in Betracht. Hier stehen ökonomische Aspekte, wie etwa die Produktions- und Gewinnoptimierung im Mittelpunkt. – Demgemäß entstehen gegenwärtig rund um den Äquatorgürtel immer mehr Balsaholz-Plantagen, welche den Trend der Verwendung von Balsaholz in hochwertigen innovativen, technischen Verbundwerkstoffen befeuern könnten. Aufgrund seiner exzeptionellen mechanischen Eigenschaften wie der Steifigkeit, Kernscherfestigkeit und Energieabsorption bei einem minimalen Gewicht, wird Balsaholz in vielfältigen Bereichen verwendet. – Die Fragestellung, ob Balsaholz in der Zukunft sein Potenzial steigern wird kann definitiv bejaht werden. Das wesentliche hierbei wird der breitgefächerte Anwendungsbereich sein, welcher sich von der Hobbynutzung bis in professionelle hochwertige technische Anwendungen erstreckt. – Im privaten Gebrauch, etwa im Modellbau, wird sich der Trend der Balsaholznutzung, aufgrund eines verstärkten Bedürfnisses der Konsumenten nach Nachhaltigkeit positiv entwickeln. Diese Motive können auch bei dem Einsatz in Architektenbüros zum Bau von Projektmodellen herangezogen werden. Wobei Balsaholz damit beginnt die konventionellen Modelle aus Styropor zu verdrängen.
Dokumentennummer: T5 17 0002
Signatur: 78 D 25


4. Titel: Technisches Potential von europäischen Laubhölzern in nichttragenden Gebäudefassaden

Autor(en): Höhn, Bastian
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [54 p.]
Publikationsjahr: 2017

In den deutschen Wäldern findet derzeit ein bedeutsamer Umbau statt: Weg von den Nadelwäldern der Vergangenheit, hin zu mehr Laubwäldern um die Forste auf den Klimawandel vorzubereiten. Derzeit dominieren die Nadelbäume den Markt: 69 % des Einschlages ist Nadelholz, ¾  der Sägewerke haben sich hierauf spezialisiert. Bieten doch Nadelbäume bis zu 30 % mehr Stammholz, dies ist gerader und besser einzusägen. Auch im Markt für Gebäudefassaden schlägt sich dies nieder: Fassaden werden zu 98 % aus Nadelholz gebaut, Holz-Außenfenster zu 68 % und Holz-Außentüren zu 53 %. Doch auch Laubhölzer eignen sich für den Einsatz in bewitterten Fassaden. Durch verschiedene Modifizierungsverfahren wie Imprägnierung, Öl- oder Wachstränkung, thermische Behandlung oder Oberflächenbeschichtung kann die Dauerhaftigkeit auf Stufe 2 bis 1 angehoben werden. Die Wirkungen auf Dichte und Festigkeiten sind für Fassaden irrelevant, da diese keine tragende Funktion für das Gebäude erfüllen. Somit bieten sich neue Nutzungsmöglichkeiten für Laubhölzer und neue Optionen für Architekten und Bauherren. (nicht ausleihbar bis 29.09.2019); Holzbau; Holztechnologie; Holzeigenschaften
Dokumentennummer: T5 17 0003
Signatur: 78 D 28


5. Titel: Ulmenkrankheit: Strukturanalyse, konventionelle und biologische Bekämpfungsmethoden

Autor(en): Hartung, Raissa
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [66 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2017

This master thesis is about Dutch elm disease (DED) and their control strategies. Dutch elm disease is caused by the pathogen fungi of the genus Ophiostoma and is one of the most devastating tree diseases in the world. It can be divided into two outbreaks: the first outbreak occurred from around 1920 and 1940 and the second, current pandemic started in the 1940s. For the current pandemic Ophiostoma novo-ulmi is responsible, a more aggressive pathogen that has replaced the prior pathogen Ophiostoma ulmi. The wilt disease is vectored between trees by a variety of bark beetle species and has destroyed an amount of elms since the first outbreak. The aim of this work is to review the current status of control strategies with the focus on biological control. Biological control “Dutch Trig/R injection” takes places as well as of healthy and diseased trees. DEDx; Holländische Ulmenkrankheit; Ulmensterben; Forstpathologie
Dokumentennummer: T5 17 0004
Signatur: 78 D 30


6. Titel: Untersuchungen zum Einschussverhalten verschiedener Nagelsysteme

Autor(en): Beloglazov, Ilja
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [80 p.]
Publikationsjahr: 2017

Steel nails are one of the oldest and most used fasteners in classical wood constructions. Economical production, variable shaping and uncomplicated handling suggest some positive factors for using the steel nails. Its connections are simple to implement and behave ductile, which results in a positive effect on the structural behavior of a building. Away from the traditional use of the steel nail in a timber construction, nowadays very specific niche application areas require high and many-sided demands on such a wood fastener, which is often accompanied by questions of corrosion protection, fire protection, as well as the aesthectics of timber construction. Despite all the static and constructive advantages, the use of such metallic bonding techniques is often limited, or is made possible only by cost-increasing additional measures (e.g., fire protection). Therefore, thinking and developing suitable solutions for these requirements are necessary. – Such a new development of the Beck Fastener Group made up the basis for the performed investigations. This LignolLoc, a wood nail system made of European beech (Fagus sylvatica) synthetic-resin compressed-wood composite, which is available in magazines and is processed with compressed air nailing devices. In addition to the LignoLoc system, a wooden nail system made of modified, solid hornbeam (Carpinus betulus) was developed for further studies. – Primary the nail pullout resistance of the various nailing systems with different variations of the tip and the processes during the mechanical penetration by a nail gun were investigated. For this purpose, a special pullout resistance test and high-speed film recordings were carried out. Furthermore, nail material strengths were tested according to DIN standards. – The results showed that the use of wood-based materials or solid wood is very well suitable for the use as a pin-shaped wood fastener. Therefore, the anatomical direction of the wood and the raw density of the raw materials are the main factors. High-speed film recordings have shown that the speed of the nails is influenced by their weight. Furthermore, throughout the process of injection of the wood nail into the matrix wood, the arising friction causes high temperatures, which leads to al lignin melting between an irreversible connection between the two parts. (nicht ausleihbar bis 14.07.2020); Holzbau; Holzverbindungen; Holzkonstruktionen; Nagelverbindungen
Dokumentennummer: T5 17 0007
Signatur: 78 D 29


7. Titel: Wechselwirkung von Nadelholz-Lignin und Maleinsäureanhydrid gepfropftes Polyethylen in Polymerblends

Autor(en): Schmalfuß, Jens
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [64 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2017

Im Rahmen dieser Arbeit sollten Mischungen aus Maleinsäure-Anhydrid gepfropftes Polyethylen und einem Nadelholz Kraftlignin in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen, von 30, 50, 60, 70, 80 und 90 Gew. % Ligninanteil, in einem Rheometriemesskneter hergestellt werden. Die gewonnenen Proben sollten anschließend mittels FTIR-Spektroskopie, dynamische Differenzkalorimetrie und durch Testung von Prüfkörpern für Zug und Biegung untersucht werden. Außerdem sollen die im Rheometriemesskneter gewonnenen Daten beurteilt und die Struktur der Lignin-Polyethylen Mischung unter einem Rasterelektronenmikroskop betrachtet werden. Anhand der Ergebnisse sollte eine Aussage über die Wechselwirkung von Nadelholz-Lignin und Maleinsäureanhydrid gepfropftes Polyethylen in Polymerblends getroffen werden. (nicht ausleihbar)
Dokumentennummer: T5 17 0024
Signatur: 78 D 33


8. Titel: Einsatz von Fluoreszenzmarkern zum Detektieren von Klebstoffsystemen in Holzwerkstoffen

Autor(en): Neitzel, Nicolas
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [66 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2017

Der Bedarf an Holzwerkstoffprodukten für die Möbelindustrie ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Um mit diesem Trend Schritthalten zu können und den enormen Rohstoffbedarf zu decken, versucht z.B. der große Möbelhersteller IKEA, dazu überzugehen, einen eigenen Recyclingkreislauf aufzubauen. Für eine gleichbleibende Qualität des Recyclingmaterials müssen bei der Rücknahme der Möbel vom Endverbraucher diese von Fremdfabrikaten unterschieden werden können. – In diesem Zusammenhang wird in dieser Arbeit ein in Polymermethylmethacrylat (PMMA) eingebundener Fluoreszenzmarker in Kombination mit Harnstoff-Formaldehyd-Harz in Spanplatten eingesetzt. Dieser kann mit einem Fluoreszenzmikroskop detektiert werden, jedoch konnte kein Markernachweis an einem Durchflusszytometer durchgeführt werden. Durch den Einsatz des Fluoreszenzmarkers konnte eine Abnahme der Spanplatteneigenschaften nicht bestätigt werden. Der Marker ist beständig gegenüber mechanischer Holzaufbereitung und dem thermo-hydrolytischen Aufschluss, lässt sich nachgehend jedoch nur vermindert detektieren. Großer Nachteil des Fluoreszenzmarkers ist die unzureichende homogene Verteilung im Klebstoffsystem. (nicht ausleihbar bis 17.07.2022)
Dokumentennummer: T5 17 0026
Signatur: 78 D 34


9. Titel: Strukturanalyse von ausgewählten versteinerten Hölzern aus Europa und Afrika

Autor(en): Brombach, Till
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [86 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2017

Ziel der Arbeit war eine Strukturanalyse an ausgewählten versteinerten Hölzern aus den verschiedensten Teilen der Welt und Erdzeitaltern durchzuführen. Hierfür wurden versteinerte Hölzer aus Europa, Afrika und Südamerika ausgewählt. Das fossile Material wurde vom Mineralogischen Institut der Universität Hamburg zur Verfügung gestellt. Für die Strukturanalyse wurde zunächst von jedem versteinerten Holz ein Radialschnitt, ein Tangentialschnitt und ein Querschnitt als Dünnschliff angefertigt. Im Anschluss sollte mit Hilfe eines Durchlichtmikroskops die Holzanatomie der versteinerten Hölzer erfasst und dokumentiert werden. Die Ergebnisse der mikroskopischen Untersuchungen sollten unter anderem bei der Holzartenidentifizierung helfen. Wenn ein Präparat einer bestimmten Gattung zugeordnet werden konnte, wurde ein holzanatomischer Vergleich mit einem rezenten Holz der gleichen Gattung durchgeführt. Die Gegenüberstellung sollte zeigen, ob in den mehreren Millionen Jahren ein Evolutionsprozess in der Holzstruktur stattgefunden hat. Fossiles Holz
Dokumentennummer: T5 17 0027
Signatur: 78 D 31


10. Titel: Untersuchung zu einem modularen low-tech Doppel-T-Träger aus Bambuswerkstoffen und möglichen Längsverbindungen

Autor(en): Lammert, Maren
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [84 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2017

Bambus ist ein starkes, schnell nachwachsendes Material, dessen Halm viele Konstruktionsmöglichkeiten bietet. Es besitzt ähnliche mechanische Eigenschaften wie Holz. Aufgrund der zahlreichen Bambusarten weltweit, ist das Bauen mit dem ganzen Halm durch dessen variierende Geometrie und unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften eingeschränkt. Darüber hinaus ist die Umsetzung von Standardkonstruktionen durch die schwierige Verbindung von Bambushalmen begrenzt. Aus diesem Grund gewinnen Bambuswerkstoffe immer mehr an Bedeutung, denn sie besitzen eine geringere Variabilität und können daher in standardisierten Dimensionen verwendet werden. Bambusträger haben jedoch eine geringe Materialausnutzung. Daher untersucht diese Arbeit Doppel-T-Träger aus Bambus- und Holzwerkstoffen. Da laminierter Bambus LBL (laminated bamboo lumber) und Scrimber handelsübliche Produkte mit hoher Biegefestigkeit sind, wurden beide Materialien für die Flansche des Trägers in Betracht gezogen. Für den Steg wurde aus Gründen der Verfügbarkeit, des Preises und der guten Schubfestigkeit OSB verwendet. Um eine Unabhängigkeit der Bauteillänge von der Herstellung zu erreichen, wurden verschiedene Möglichkeiten der Längsverbindungen geprüft. Eine Schäftungs- und eine Überlappungsverbindung wurden dafür an einem Doppel-T-Träger mit Scrimber-Gurten im Vierpunkt-Biegeversuch nach DIN EN 408 2010-12 geprüft. Die Überlappung zeigte eine ähnliche Biegefestigkeit und einen ähnlichen E-Modul wie die getesteten Doppel-T-Träger ohne jegliche Verbindung. Die Werte der Schäftung waren unerwartet niedriger, als die der Überlappung.
Dokumentennummer: T5 17 0028
Signatur: 79 D 2


11. Titel: Untersuchungen zum Einsatz von Erbsenproteinen als Bindemittel in Spanplatten  

Autor(en): Rehfeld, Jan
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [82 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2017

Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, ob sich Erbsenproteine als Bindemittel für die Herstellung von Spanplatten der Klasse P2 (EN 312:2010-12) eignen. Bei rheologischen Versuchen mit unterschiedlich stark konzentrierten Proteinsuspensionen (pH-Wert des Wassers: 8,0) wurde für das Proteinbindemittel ein Feststoffgehalt von 10 % festgelegt. Eine Erhöhung des Feuchtegehalts der beleimten Späne von 10 auf 20 % vor dem Pressen führte zu einer Verbesserung aller gemessenen physikalisch-mechanischen Eigenschaften der Spanplatten. Die Erhöhung der Presstemperatur von 110 auf 170°C hatte eine weitere Erhöhung der Festigkeitswerte der Platten zur Folge. Die Verwendung des quervernetzenden Enzyms Transglutaminase und des reduzierenden Zuckers Maltodextrin hatte dagegen keinen positiven Einfluss auf die Platteneigenschaften. Die Ergebnisse zeigen, dass es möglich ist, Erbsenproteine als Bindemittel für Spanplatten zu verwenden. Typische Nachteile proteinbasierter Klebstoffe wie ein geringer Feststoffgehalt oder die geringe Feuchtebeständigkeit der Platten bleiben allerdings bestehen. (nicht ausleihbar); Holzklebstoff
Dokumentennummer: T5 17 0029
Signatur: 79 D 1


12. Titel: Entwicklung einer ECF-Bleiche von Ethanol/Wasser-Chemiezellstoffen

Autor(en): Bachmann, Julian
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [67 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2017

Ein wesentliches Hindernis für die Wirtschaftlichkeit von Lignocellulosebioraffinerien ist die Verwertung der Cellulosefraktion. So zeichnen sich Faserstoffe aus dem Ethanol/Wasser-Aufschluss, wie er am Fraunhofer CBP im Pilotmaßstab untersucht wird, durch hohe Ligningehalte und niedrige Festigkeiten aus. Die bisher favorisierte Herstellung von Glucose als Plattformchemikalie führt zu einem hohen Preisdruck für potentielle Bioraffinerien. Eine Alternative bietet die Aufreinigung der Cellulosefraktion zur Gewinnung von Chemiezellstoffen. Die vorgestellten Untersuchungen zielen daher auf die Herstellung von Chemiezellstoffen mit Viskosequalität ab, die auf Faserstoffen aus der Pilotanlage in Leuna basieren. – Hierzu wurden einige Buchenfaserstoffe aus dem Ethanol/Wasser-Aufschluss anhand ihres Splittergehaltes und der Kappazahl charakterisiert. Durch eine Nachextraktion mit Ethanol/Wasser ließen sich die Kappazahlen um bis zu 30 Einheiten reduzieren und verlässlichere Grenzviskositätszahlen (GVZ) bestimmen. Anhand von Splittergehalt, Kappazahl und GVZ wurden zwei Faserstoffe für die weiteren Bleichversuche ausgewählt. – Die Faserstoffe wurden in orientierenden Untersuchungen gebleicht. Die Bleichsequenz umfasste eine alkaliunterstützte Sauerstoffbleiche (O), eine Chlordioxidstufe mit Komplexbildner (DQ) und eine Peroxidbleiche (P). Die DQ-Stufe wurde wegen niedriger GVZ ausgewählt, die Parameter der O- und DQ-Stufe variiert. GVZx; CBPx; ECFx
Dokumentennummer: T5 17 0030
Signatur: 79 D 3


13. Titel: Einfluss von Zerfaserungsbedingungen bei der Auflösung von Altpapier auf das Fragmentierverhalten unterschiedlicher Klebstoffe

Autor(en): Hagel, Sebastian
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [95 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2017

Der Einfluss verschiedener Prozessparameter auf das Fragmentierverhalten von Klebstoffen während der Zerfaserung sollte untersucht werden. In dieser Arbeit konnte ein Verfahren entwickelt werden, mit dem sich mit geringem Aufwand, reproduzierbare und aussagekräftige Ergebnisse über die Größenverteilung darstellen lässt, als es mit der INGEDE-Methode 4 möglich ist. – Von den in der papierverarbeitenden Industrie eingesetzten Klebstoffe bilden die Haftklebstoffe besonders kleine Fragmente bei der Zerfaserung und sind deswegen schwer auszusortieren. Ein Vergleich des Fragmentierverhaltens verschiedener Etiketten mit Haftklebstoffen hat gezeigt, dass Unterschiede im Fragmentierverhalten existieren. Ob diese Unterschiede auf die chemische Zusammensetzung oder die Schichtdicke zurückzuführen ist, konnte nicht endgültig geklärt werden. (nicht ausleihbar bis 12.09.2022)
Dokumentennummer: T5 17 0031
Signatur: 79 D 4


14. Titel: Nachweis der neu gelisteten CITES-Hölzer Bubinga und Palisander in Holzprodukten für die Einhaltung der Artenschutzrichtlinien

Autor(en): Bayer, Sarah
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [62 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2017

Aufgrund der zunehmenden Übernutzung von international nachgefragten Edelhölzern wurden während der CITES-Vertragsstaaten-Konferenz in Johannesburg (Okt. 2016) u.a. die gesamte Gattung Dalbergia (Palisander) und die drei Guibourta-Arten des Handelssortiments Bubinga in den CITES-Anhang II aufgenommen. Diese neuen Listungen zeigen große Auswirkungen auf den Holzhandel, da Palisanderhölzer traditionell z.B. für Bauteile von Musikinstrumenten verwendet werden. Da sich die CITES-Auflagen der neu gelisteten Hölzer nicht nur auf das Rohholz und Furniere beziehen, sondern auch Fertigprodukte einschließen, wurden im Rahmen der Masterarbeit umfangreiche Recherchen zu Vorkommen und Verwendung der CITES-Hölzer im Einzelhandel durchgeführt, um praktische Empfehlungen für den Handel und die Kontrollbehörden bereitzustellen zu können. Tropenholz; Artenschutz; Tropenwalderhaltung
Dokumentennummer: T5 17 0032
Signatur: 79 D 5


15. Titel: Erarbeitung des Internal Transcribed Spacer (ITS)-Bereiches der vier Pinus-Arten: P. cembra, P. sibirica, P. koraiensis, P. pumila

Autor(en): Bogun, Anna Cordelia
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [62 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2017

Ziel dieser Arbeit war die Erarbeitung des ITS-Bereiches der vier Kiefernarten P. cembra, P. sibirica, P. koraiensis und P. pumila. Dieser Sequenzabschnitt stellt eine wichtige Barcode-Region zur Identifizierung von Pflanzen und Pilzen dar. Er soll als Hilfsmittel zur genauen Bestimmung der Holzart dienen. Bisher befinden sich lediglich wenige, kurze Sequenzen des ITS2-Abschnittes der untersuchten Arten in den internationalen Datenbanken. Diese reichen nicht für eine Artunterscheidung aus. Durch mikroskopische Untersuchungen können die Kiefern bereits bis auf Untersektionsebene identifiziert werden. Eine genaue Bestimmung bis auf Artebene soll durch die Molekularbiologie erzielt werden. Der ITS-Bereich als Barcode-Region zur exakten Kiefernidentifizierung stellte sich als nur bedingt einsetzbar heraus. Die Ergebnisse zeigen, dass sich P. pumila eindeutig von den anderen drei Kiefernarten unterscheiden lässt und sehr gute Ergebnisse in der Sequenzierung liefert. Holzanatomisch lässt sich P. pumila ebenfalls von den anderen drei analysierten Arten anhand des Merkmals End- und Horizontalwände des Holzstrahlparenchyms unterscheiden. Bei P. pumila sind diese stark getüpfelt und nicht glattwandig. (nicht ausleihbar bis 21.09.2018); ITSx; Kiefernarten; Zirbelkiefer; Zirbe; Sibirische Kiefer; Koreakiefer; Zwergkiefer
Dokumentennummer: T5 17 0033
Signatur: 79 D 6


16. Titel: Wirkungsbeziehungen zwischen Energie- und Holzpreisen

Autor(en): Waldburg-Zeil, Benedikt von
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [52 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2017

Holz nimmt bei der Gewinnung von Energie in Form von Strom und Raumwärme im Bereich der erneuerbaren Energien eine immer größere Rolle ein. Die stoffliche Nutzung der Ressource steht dabei nicht mehr im Vordergrund, sondern wurde von der energetischen überholt: Dies ist unter anderem den steigenden Preisen von Holzenergieträgern wie Hackschnitzel, Pellets, Scheitholz und Brennholz geschuldet, die stellenweise adaptiv an die Preise von herkömmlichen Energiequellen gebunden sind. Während Schwankungen der Ölpreise in kurzen Perioden einen geringen Einfluss auf die Preise der Holzwirtschaft haben, erkennt man bei langzeitlicher Betrachtung einen erheblichen Zusammenhang. Beide Preise sind in den vergangenen 16 Jahren kontinuierlich gestiegen. Während der Öl- und Erdgaspreis in den letzten Jahren (bezogen auf 2000 in absolut) um rund 210 % gestiegen ist, ist jener der Holzenergieträger um rund 150 % gestiegen. Dieser Zusammenhang konnte mittels der Korrelation der beiden Preise mit dem Faktor 0,5 beschrieben werden. Eine Erhöhung des Ölpreises erwirkte somit theoretisch einen Anstieg der Holzenergiepreise um den Faktor 0,5 bei der Vernachlässigung dritter externer Effekte. Dieser Faktor ist jedoch bei genauerer Betrachtung und Analyse bedingt aussagekräftig über kurze Perioden. Dazu bedarf es der Umrechung der holzwirtschaftlichen Parameter in die der Energiewirtschaft. Dies konnte über die Einheit ct/kWh unter Berücksichtigung der verschiedenen Heizwerte, Wassergehalte und der unterschiedlichen Dichten erfolgen. Da für die nächsten Jahre eine Stagnation des Energieholzpotenzials in Höhe von rund 590 PJ prognostiziert wird, kann man davon ausgehen, dass bei steigenden Preisen für Holzenergieträger zunehmend auf Sortimente der Holzwirtschaft zurückgegriffen wird, die prinzipiell zuerst der stofflichen Verwendung zustehen sollten.
Dokumentennummer: T5 17 0034
Signatur: 79 D 8


17. Titel: Verbesserung der Entwässerung von Deinkingschlämmen aus der Altpapieraufbereitung durch den Einsatz von Enzymen

Autor(en): Gens, Joana
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [54 p.]
Publikationsjahr: 2016

Im Rahmen dieser Arbeit wurde der Ansatz einer enzymatischen Behandlung von Deinkingschlämmen zur Verbesserung der Entwässerbarkeit untersucht. Dabei war es das Ziel, den Einfluss von Enzymen bei variablen Parametern der Inkubationszeit und der Dosiermenge durch Entwässerungsversuche deutlich zu machen. Dieser Ansatz soll neue Möglichkeiten der Abfallbeseitigung in der Papierindustrie in den Vordergrund rücken. Derzeit wird der Schlamm beispielsweise in der Ziegelindustrie verwendet oder in eigenen Kraftwerken verbrannt. Aufgrund des hohen Wassergehaltes und des daraus resultierenden niedrigen Heizwertes ist es jedoch nicht möglich, aus der Verbrennung Energie zu gewinnen. Durch enzymatische Hydrolysen der Deinkingschlämme soll nun die Entwässerung dieser verbessert werden, denn störende Fasern und Feinstoffe könnten so in Monomerzucker zerlegt werden. Untersucht wurden zwei unterschiedliche Deinkingschlämme (W70 und W100) der Altpapieraufbereitung zu neuen Büropapieren. Für die enzymatische Behandlung der Schlämme wurde ein Cellulase-Präparat (PET-TLX B) verwendet.
Dokumentennummer: T5 17 0025
Signatur: 78 D 32


18. Titel: Vertikale Wanderung von Kochsalzlösung in Kiefersplintholz

Autor(en): Baron, Lena
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [30 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2015
Institut:Holzbiologie

Holz ist im Meerwasserbau vor allem der Zerstörung durch wirbellose Organismen und Pilze ausgesetzt. Es wird im Holz von einer toxischen Wirkung von Sulfationen gegen Basidiomyzeten ausgegangen. Auf Grundlage dieser Annahme, wurde ein Versuch mit teilweise in Kochsalzlösungen exponierten, hirnflächig versiegelten und unversiegelten Versuchskörpern aus Pinus sylvestris, durchgeführt. Anschließend wurde die Salzverteilung im Holz analysiert. Es wird vermutet, dass die Hirnflächenversiegelung sowohl die mengenmäßige Aufnahme als auch die Steighöhe des Salzes mindert. Die höchsten Salzgehalte wurden im Bereich von ungefähr 20 cm über dem Flüssigkeitsspiegel festgestellt. Es kam zu Salzausblühungen, die zu erhöhten Analyseergebnissen der Außenbereiche führte. Dieser Versuch ist als Grundlage für mykologische Untersuchungen zu sehen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 15 18
Signatur: 76 D 12


19. Titel: Development of a process concept for dissolving pulp production from cotton

Autor(en): Köhnke, Janea
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [76 p.]
Publikationsjahr: 2015
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

The aim of this study is to develop a process concept for dissolving pulp production from cotton lint fibers. Several production steps implemented in dissolving pulp production from wood were tested, including an acidic activation stage, pulping and bleaching. - The multivariate results show that acidic activation led to higher brightness and reduced the amount of extractives and the degree of polymerization. After cooking, pretreated samples had also higher brightness and lower viscosities than reference pulps. Cooking was conducted with varying parameters and led to significantly different pulp reactivity. Best results were observed for samples with additional oxygen in the cooking stage. First scale up trials were conducted and the results of brightness and viscosities were comparable with the cooks in smaller scales but pulp reactivity was heavily reduced. - Different bleaching sequences were tested. The TCF bleaching sequence Z-P led to the highest pulp reactivity. Opposed to this, D-P bleaching resulted in reduced filterability of samples with acidic activitation. - The number of particles in a range of 40 micrometer had a major effect in the filter value of the viscose spinning dope. These particles were identified as undissolved cotton lint fiber parts. Therefore, to understand the morphology of cotton lint fibers several measurements such as electron microscopy, BET surface and crystallinity measurements were also undertaken or conducted. - This study has exemplarily demonstrated how to treat cotton lint for dissolving pulp production and that the established variables explain the different properties of the resulting pulp. These methods can be implemented in further research for on the treatment of cotton lint fibers. (nicht ausleihbar bis 30.01.2020)

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 15 25
Signatur: 76 D 15


20. Titel: Funktionalisierung von Organosolvlignin mit Cashewnuss Schalenöl

Autor(en): Schmalfuß, Jens
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [35 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2015
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Das Ziel der Bachelorarbeit war die Synthese eines pentadecylphenolierten Organosolvlignin, dessen Isolierung und eine qualitative sowie quantitative Charakterisierung. Auf Grundlage der gemachten Erfahrungen zur Phenolierung von Lignin, wurde dafür das 168OL mit Pentadecylphenol unter Zugabe von katalytischen Mengen H2SO4 bei 120°C für 20 Minuten zur Reaktion gebracht. Die sollte zu Bindungen der freien Plätze des Benzen-Ringes des PDP mit den aliphatischen Hydroxy-Gruppen des Lignins führen. - In einem zweiten Schritt stand die Isolierung des PDPL aus dem Reaktionsansatz an. Die Schwierigkeit bestand darin, dass sich die eingesetzten Stoffe in ihrer Löslichkeit sehr ähnlich waren. Wodurch ein neuer Ansatz zur Behandlung des modifizierten Lignins gefunden werden musste, und nur teilweise auf frühere Erfahrungen im Umgang mit phenoliertem Lignin zurückgegriffen werden konnte. Nach anfänglichen Versuchen mit Flüssig-Flüssig Extraktion, Fällung oder pH-Wert Anpassung, fiel schließlich die Wahl auf die Säulenchromatographie. Diese Methode zur Isolierung des PDPL brachte zwar die besten Ergebnisse an Ausbeute, war aber auch am aufwendigsten was eingesetztes Material und Arbeitswaufwand angeht.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 15 28
Signatur: 76 D 17


21. Titel: Molekulare und mikroskopische Identifizierung von Stauseeholz am Beispiel Anogeissus leiocarpa

Autor(en): Bogun, Anna Cordelia
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [52 p.]
Publikationsjahr: 2015
Institut:Holzbiologie

In der Bachelorarbeit wurde das Stauseeholz Anogeissus leiocarpa mikroskopisch und molekularbiologisch untersucht. Das Probenmaterial stammt aus dem Voltastausee in Ghana und wurde nach ca. 50 Jahren Unterwasserlagerung geerntet. Das Ziel war die Holzartenidentifikation dieses Stauseeholzes auf mikroskopischer und molekularbiologischer Ebene. Dafür wurden die Holzproben vorab mikroskopisch bestimmt und im Anschluss molekularbiologisch untersucht. Aufgabe war es festzustellen, ob und inwieweit DNA aus Stauseeholz am Beispiel Anogeissus leiocarpa extrahiert werden kann. Zum Vergleich wurden zusätzlich frische Astproben dieser Holzart aus einem rezenten Bestand (kein Stauseeholz) untersucht. - Für die molekularbiologische Holzartenidentifikation wurde die ITS-Region dieser Hölzer untersucht. Für die frischen Astproben konnte die gesamte ca. 650 bp lange ITS-Region über PCR mit Hilfe der Primer ITS1.1 (modifiziert) und ITS4 amplifiziert werden. Aus den Stauseeholzproben ließen sich kürzere Fragmente von ca. 380 bp mit Hilfe des taxonspezifischen Primer Limba for. und des universellen Primers ITS4 amplifizieren. (nicht ausleihbar bis 17.03.2017)

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 15 29
Signatur: 76 D 16


22. Titel: Herstellung und Biegeprüfung eines laminierten Werkstoffs aus Guadua angustifolia

Autor(en): Aping, Jakob
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [34 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2015
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Innovative laminierte Bambusprodukte wie Laminated Bamboo Lumber (LBL) könnten konventionelle Baumaterialien substituieren. Sie haben ähnliche mechanische Eigenschaften wie die entsprechenden Holzprodukte. In dieser Arbeit wird ein möglicher Herstellungsprozess eines solchen laminierten Werkstoffs aus Guadua angustifolia KUNTH vorgestellt. Aus der Halmwand gewonnene Lamellen werden in einer hydraulischen Presse zu mehrlagigen Prüfkörpern verklebt. Vier- und sechslagige Werkstoffproben werden hergestellt und hinsichtlich ihrer elastomechanischen Eigenschaften (Biegefestigkeit und E-Modul) untersucht. Die Ergebnisse der vierlagigen Proben zeigen höhere Biegefestigkeiten und E-Moduln als gängige Konstruktionsmaterialien. Das Aufbringen der Decklage verringert die Biegefestigkeit und den E-Modul. Außerdem werden einzelne Lamellen und das dazugehörige Rohmaterial auf deren Biegeeigenschaften untersucht. Aufgrund von fehlenden Normen für das Prüfen von Bambusmaterialien werden Möglichkeiten zur Untersuchung bearbeitet. Dabei wird sich an der Norm DIN 52186:1978-06 zum Biegeversuch von Vollholz orientiert.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 15 30
Signatur: 76 D 21


23. Titel: Ecological risks and opportunities of Eucalyptus camaldulensis plantations for energy wood production in Northern Madagascar

Autor(en): Prill, Laura
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [90 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2015
Institut:Weltforstwirtschaft

Growing biomasse for rural (energy) purposes in highly productive planted forests can contribute to the preservation of natural forests, its biodiversity, to the mitigation of climate change and may - if appropriately planned and managed - provide other services such as the rehabilitation of degraded land and biodiversity. Since 1996 in the north of the Madagascar for this purpose some 7.000 ha of former degraded savannah have been afforested with Eucalyptus within the "German Madagascan environmental program" (PGM-E) of the "Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH" (German Agency for international cooperation) to supply the Antsiranana region with sustainable wood energy (charcoal). Despite the manifold opportunities, cultivating Eucalyptus has often the been associated with environment and ecological impacts that negatively affect environmental sustainability of afforestation projects. Based on a case study in northern Madagascar the present study aims to analyse ecological risks and opportunities of planting Eucalyptus in projects for promoting renewable energy resources in rural areas. - Impacts on floristic diversity and soil properties of 21 different-aged and -managed Eucalyptus camaldulensis plantations and adjacent unplanted savannah sites were analysed. Research on biodiversity was based on the species richness, plant frequency (plants/ha), Shannon diversity and main species composition of shrub and tree species and ground vegetation. Soil samples of plantations and adjacent unplanted savannah sites were analysed for their pH value and C/N ratio. Several stand parameters were investigated in terms of their effect on undergrowth and soil.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 15 32
Signatur: 76 D 19


24. Titel: Evaluierung von Hamburger Holzbrücken unter besonderer Berücksichtigung des baulichen Holzschutzes

Autor(en): Robbers, Klaus
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [47 p.]
Publikationsjahr: 2015
Institut:Holzbiologie

Fuß- und Radwegbrücken nutzt jeder von uns, um Hindernisse wie Bäche, Flüsse, Bahnschienen oder Straßen zu überqueren. Viele dieser Brücken bestehen in Deutschland aus Holz, vor allem im ländlichen Raum, in städtischen Parkanlagen oder in Erholungsgebieten. In Hamburg weisen immer mehr solcher Bauwerke verkürzte Nutzungszeiten aufgrund von Fäuleschäden auf. Andererseits existieren Holzbrücken, die mehrere Jahrhunderte überdauert haben. Ihre Dauerhaftigkeit ist dabei in einer einfachen Maxime begründet: "Feuchtigkeit vom Holz fernhalten. - Es stellt sich daher die Frage, ob die Ursachen der Fäuleschäden an den Hamburger Brücken womöglich in einer mangelhaften Planung von Holzschutzmaßnahmen, einer falschen Holzauswahl, in handwerklichen Fehlern oder im vernachlässigten Unterhalt begründet sind. - Bereits 1997 untersuchte Dinger im Zuge seiner Diplomarbeit 84 Hamburger Holzbrücken und entdeckte dabei eine Vielzahl von massiven Fäuleschäden. Seine Ergebnisse verdeutlichen, dass die Ursachen dieser Schäden vorrangig in einer mangelnden Ausführung des baulichen Holzschutzes, insbesondere in den konstruktiven Detaillösungen, liegen. - Im Rahmen dieser Arbeit soll nun analysiert werden, ob die von Dinger 1997 ermittelten Schwachstellen des baulichen Holzschutzes beim Bau neuer Holzbrücken in Hamburg berücksichtigt wurden und wie sich der Zustand dieser Brücken darstellt. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse sollen nach Möglichkeit Aussagen über die Nutzungsdauer der Bauwerke abgeleitet werden.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 15 34
Signatur: 76 D 24


25. Titel: Wood plastic composites based on TPU

Autor(en): Chalkiopoulus, Nikolaos
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [54 p.]
Publikationsjahr: 2015
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

The increasing tendency towards biological and eco-friendly solutions in all aspects of the industry, had as a result the increasing demand of the WPC sector. The numbers indicated a mean increase of 94,43 % from 2010 to 2012, wherein some regions as China and India the production raised 3- and 5fold respectively. The forecasts for 2015 predict an even higher production increase. Research in WPC field tries to open new ways and options and the product is constantly drawing more and more attention. As previously mentioned materials structure, consists of two with each other different components, which both posses great variety of alternatives. Regarding the fiber-based components beyond wood, plenty of other cellulose-containing materials were used so far, like rice husks, Kenaf, cotton, flax, Hemp and in a lower extent Jute, Coir, sisal and Abaca. (M. Carus 2014). Beyond the traditional polyolefins like PE, PP and PVC new materials are added to fill the gaps of specific market needs. Thermoplastic polyurethanes (TPUs) are one of these alternatives. The goal of this work is firstly to prove the compatibility of TPU with wood flour at WPC compounding and secondly to test some of the most mechanical properties of that novel mixture. Thus far this certain component was not tested and dicussed at any research. Although some other TPU composites were researched and tested this work made a first try to examine the spruce flour-TPU composites, were manufactured and subsequently subjected to a series of tests, related to water absorption, tensile properties, impact strength, wear resistance and Brinell hardness. The results were analyzed, discussed and compared with the existing literature. All compounds were processed and manufactured without any additive, which are normally used in the industrial production. The outcoming results will enable to examine the prospects of the specific product and its developement and improvement opportunities. Intention was, to examine as well how at what extent effects the wood filler the properties of the neat polyurethane material. For this reason the composites specimens were also compared with pure reference TPU specimens. Therefore in the framework of this work 2 main components, TPU and wood cellulose are present and discussed regarding their properties and their processing parameters aspects.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 15 43
Signatur: 76 D 27


26. Titel: Stand der Entwicklung computergestützer Holzartenbestimmungsprogramme unter Berücksichtigung aktueller Marktentwicklungen im Holzhandel

Autor(en): Savvides; Leonidas
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [30 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2015
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen des technologischen Fortschrittes werden zunehmend innovative Systeme und Programme entwickelt, die auch auf dem Gebiet der Holzartenerkennung Anwendung finden. Mit Hilfe von Datenverarbeitungssystemen können große Mengen an Informationen über die Strukturmerkmale und Taxonomie der international gehandelten Hölzer in Programme codiert und gespeichert werden. - Computergestützte Holzartenerkennungssysteme sind mittlerweile ein wichtiges Instrument zur Unterstützung zur makroskopischen und mikroskopischen Identifizierungsmethoden. Die Programme erfüllen in der Regel drei wichtige Funktionen: der Bestimmungshilfe, der Wissensspeicherung und die des Lernmediums. In den Datenbanken sind alle relevanten Informationen zu verschiedenen Holzarten enthalten, die jederzeit abrufbar sind. Sie können zur Kontrolle der gesetzlichen Bestimmungen eingesetzt werden, was sie zu einem wichtigen Instrument gegen den illegalen Holzhandel macht. (nicht ausleihbar bis 30.03 2016)

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 15 44
Signatur: 76 D 26


27. Titel: Aufkommenspotenzial und Verwendung von Holz in ausgewählten Ländern Osteuropas

Autor(en): Zank, Udo Michael
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [81 p.]
Publikationsjahr: 2015
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Masterarbeit untersucht die Aufkommenspotenziale und Verwendung von Holz in den osteuropäischen CEE-Ländern. Dazu werden sämtliche Teilmärkte und -bereiche eines Holzmarktes analysiert und bilanziell gegenübergestellt. Als Datengrundlage dienen vorwiegend internationale Statistiken (FAO) aber auch Daten aus den Ländern selbst. Ergänzt wird die Arbeit um zahlreiche Umrechnungen und eigene Kalkulationen. Ziel der Arbeit ist die Untersuchung von Entwicklung und gegenwärtiger Situation der acht CEE-Staaten aus forst- und holzwirtschaftlicher Sicht.

: VTIWFW; VTIOEF
Dokumentennummer: T5 15 46
Signatur: 76 D 28


28. Titel: Der Nadelschnittholzmarkt im Vereinigten Königreich

Autor(en): Spiegel, Johannes
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [64 p.]
Publikationsjahr: 2015
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Ziel dieser Arbeit ist es, ein transparentes Bild des britischen Nadelschnittholzmarktes hinsichtlich der Herkunft und Verwendung des Holzes zu schaffen. Dabei soll neben dem wichtigen Importbereich auch die zunehmende Bedeutung des heimischen Schnittholzes, des sogenannten "Homegrown Timber", beleuchtet und geklärt werden, inwieweit und aus welchen Gründen es Marktanteile gewinnen konnte bzw. wie diese Entwicklung in Zukunft verlaufen könnte. Auf der Verwendungsseite liegt Fokus auf dem Baubereich als Hauptabsatzmarkt für Nadelschnittholz. Dabei soll der Wohnungsmarkt exemplarisch herausgegriffen werden. Ferner wird die Entwicklung der beiden anderen relevanten Absatzgebiete, des Gartenholz- und Verpackungsmarktes, betrachtet. Die Ergebnisse werden abschließend zusammenfassend dargestellt und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Nadelschnittholzmarktes gegeben. (nicht ausleihbar bis 30.03.2018)

: VTIWFW; VTIOEF
Dokumentennummer: T5 15 80
Signatur: 76 D 30


29. Titel: Entwicklung von dezentralen Wärmeversorgungsmodellen auf Holzbasis zur Versorgung von Gebäuden in Schleswig-Holstein sowie Bewertung der Wirtschaftlichkeit

Autor(en): Billerbeck, Hagen
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [78 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2015
Institut:Weltforstwirtschaft

Diese Arbeit hat das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit und die Möglichkeiten des Einsatzes von Holz in Wärmeversorgungsmodellen im Vergleich zu fossilen Energieträgern im ländlichen Raum des Landes Schleswig - Holsteins abzubilden. In den Wärmeversorgungsmodellen wird neben dem klassischen Einsatz von Holzhackschnitzelkesseln auch der Einsatz von Solarthermieanlagen überprüft. Des Weiteren hat die Arbeit das Ziel den Markt für Energieholz in Schleswig-Holstein zu durchleuchten und Nutzungspotenziale festzustellen. (nicht ausleihbar bis 28.04.2020)

: VTIWFW; OEF
Dokumentennummer: T5 15 81
Signatur: 76 D 29


30. Titel: Analytische und funktionale Prüfungen von unterschiedlichen Reibbelagzusammensetzungen für nasslaufende Lamellenkupplungen

Autor(en): Schubert, Theo
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [90 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2015
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Bei einer Betrachtung und Bewertung von nasslaufenden Lamellenkupplungen sind viele Einflussfaktoren auf das tribologische System vorhanden. Dazu zählen neben den verwendeten Stahllamellen, der Schmierstoff und die Belaglamellen. Der Fokus dieser Masterarbeit liegt auf der Betrachtung der Reibbeläge, die eine Komponente der Belaglamellen sind. Anhand der durchgeführten Analysen und Prüfungen ist die Komplexität der einzelnen Bestandteile und Messergebnisse bei den unterschiedlichen Analysemethoden sichtbar geworden. (nicht ausleihbar)

: VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 15 82
Signatur: 76 D 31


31. Titel: Waldentwicklungstypen als Leitbild für langfristigen Waldbau - Ziele in Niedersachsen und Baden-Württemberg

Autor(en): Gründel, Nils
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [48 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich von waldbaulichen Vorgaben in Niedersachsen und Baden-Württemberg. - In früheren Zeiten gab es sowohl in Niedersachsen als auch in Baden-Württemberg die Auffassungen, dass Wald vorrangig zur Holzerzeugung notwendig ist. Daraus folgte teilweise starker Raubbau an den Wäldern. Als Beispiel sei hier die Lüneburger Heide genannt. Der dort früher vorhandene Wald wurde unter anderem zur Brennholzgewinnung für die Saline in Lüneburg genutzt und übernutzt. Als Ergebnis gibt es heute dort große Heideflächen. - In den letzten 40 Jahren hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass es sinnvoll ist den Wald wieder naturnäher zu entwickeln. Zunächst gab es die Betriebszieltypen, die in Niedersachsen 1987 benannt, in Baden-Württemberg erlassen wurden. Diese Betriebszieltypen waren in erster Linie auf die effiziente Bewirtschaftung der Wälder ausgerichtet. Mittlerweile spielen sowohl in der Gesellschaft als auch in den Forstverwaltungen ökologische Aspekte eine größere Rolle. Die Betriebszieltypen wurden in Niedersachsen 1996 und 1999 in Baden-Württemberg durch die Waldentwicklungstypen (WET) ersetzt. In Niedersachsen gibt es das umfangreiche LÖWE-Konzept, das die WET'en mit einschließt. Auch in Baden-Württemberg sind Konzepte zum naturnahen Waldbau vorhanden. In dieser Arbeit werden die Waldentwicklungstypen betrachtet, die die Baumarten Buche und Fichte umfassen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 188
Signatur: 75 D 13


32. Titel: Potentialanalyse zur RFID-Einführung in einem holzverarbeitenden Unternehmen

Autor(en): Meinker, Fabian Simon
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [65 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Effiziente Nutzung aller Ressourcen, Technologien und Innovationsführerschaft sowie der Gedanke des Supply Chain Managements geben den Anlass, eine Potentialanalyse zum Einsatz der RFID Technologie bei verschiedenen Prozessen durchzuführen. - Thema dieser Bachelorarbeit ist eine Potentialanalyse zur RFID Einführung. Dazu werden verschiedene potentielle Prozesse betrachtet. Hierzu erfolgt die Darstellung der unterschiedlichen Prozesse, eine Analyse hinsichtlich einer möglichen RFID Implementierung und eine daraus resultierende Empfehlung für ein mögliches Roll-out Szenario. (nicht ausleihbar bis 23.01.2019)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 193
Signatur: 75 D 9


33. Titel: Technical and economic aspects of the commercialization of oil palm stems for timber products

Autor(en): Ottlinger, Okke Hinrich
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [87 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Ölpalme, Elaeis guineensis Jacq., wird zur Produktion von Palmöl angebaut, welches aus den Früchten und Samen der Pflanze gewonnen wird. Es wird erwartet, dass die Ölpalme in den kommenden vierzig Jahren eine besondere Rolle bei der Deckung der prognostizierten Verdopplung der Nachfrage nach Pflanzenöl einnehmen wird. Der Stamm der Ölpalme fällt im Zuge der alle 25 Jahre zur Aufrechterhaltung der Produktivität nötigen Neubegründung von Ölpalmplantagen als Abfallprodukt an und wird bis heute nicht im industriellen Maßstab genutzt. Ölpalmstämme sind nicht direkt vergleichbar mit den Stämmen von "normalen Baumarten", die gewöhnlich in der holzverarbeitenden Industrie verwendet werden. Jedoch besitzen sie das Potential zu Schnittholz und davon abgeleiteten Produkten verarbeitet zu werden. Die Holzeigenschaften hängen sehr stark von dem Entwicklungsstadium und der Verteilung der sehr harten Leitbündel ab, die in einem weichen Parenchymgewebe eingebettet sind.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 197
Signatur: 75 D 19


34. Titel: Wirtschaftlich bedeutende Schädlinge an der Gemeinen Fichte (Picea abies (L.) Karst.) und der Rotbuche (Fagus silvatica L.)

Autor(en): Brandt, Jan-Hinrich
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [49 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holzbiologie

Die Fichte und Rotbuche sind durch holzschädigende Insekten und Pilze gefährdet. Diese leisten einen wichtigen Beitrag bei der Besiedlung und Zersetzung des Holzes und beeinflussen auf diese Weise den natürlichen Kreislauf im Wald. Aus forstwirtschaftlicher Sicht stellen sie Schädlinge dar, wenn sie Bäume oder liegendes Holz entwerten oder zerstören. Dies mindert die Holzqualität und wirkt sich auf die Holzpreise beim Holzverkauf aus, der die Schnittstelle zur Holzwirtschaft bildet. Die Entwertung oder teilweise Zerstörung des Holzes führt zu Einschränkungen bei dessen Weiterverarbeitung. Beim Holzeinkauf ist es daher wichtig, einen möglichen Befall durch holzsschädigende Insekten und Pilze anhand von Befallsmerkmalen am stehenden Baum oder liegendem Stamm zu erkennen, und die Holzqualtät beurteilen zu können. - Die Arbeit befasst sich in Kapitel 4 und 5 mit den wirtschaftlich bedeutenden holzschädigenden und holzzerstörenden Insekten und Pilzen an der Fichte und der Rotbuche. Zuvor werden in Kapitel 2 und 3 Grundlagen und Begriffe erwähnt, die für die Beschreibung der Insekten und Pilze wichtig sind. Die Darstellung der Insekten ist unterteilt in: Verbreitung, Wirtsbäume, Habitus, Brutbild, Befallsmerkmale, Flugzeiten und Bedeutung. Bei den Pilzen erfolgt eine Gliederung in: Verbreitung, Wirtsbäume, Fruchtkörper, Holzabbau und Bedeutung. In Kapitel 6 wird in einem Ausblick der Einfluss des Klimawandels auf die Entwicklung der Schädlinge dargestellt.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 199
Signatur: 75 D 18


35. Titel: Essbare Wildkräuter aus Wäldern: Vorkommen und wirtschaftliche Bedeutung

Autor(en): Hartung, Raissa
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [54 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holzbiologie

The bachelor thesis is about wild edible herbs of the actual use. During the last centuries the importance of wild plants as food decreased due to industrial revolution. Nowadays modern agriculture cultivates only a few plant species and people are collecting wild plants in a small scale. However in the 21st century the rediscovery of wild edible plants take place. But the reasons differ from the past time. The demand for "Health food" and "Green Lifestyle" lead to commercial development of wild plants. The aim of this thesis is to show the potential of wild edible plants and examine their importance in the economy, especially in Germany.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 240
Signatur: 75 D 21


36. Titel: Evaluation of new cellulosic raw materials for dissolving pulp production

Autor(en): Silbermann, Stephan
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [56 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holzbiologie

It is the objective of this diploma thesis to study and compare the usability of dissolving pulp prepared from cotton lint and linters as new cellulosic raw materials for the production of regenerated cellulosic fibers by the viscose and Lyocell process. - The goal of this thesis is to work out experimental data of lint and linters in the lab before and after cooking and compare them. The aim is to figure out if a difference of lint and linters occurs during the cooking process and to evaluate if defined product parameters can be reached by cooking for both types of fibers. Tendencies, similarities and differences need to be worked out. (nicht ausleihbar bis 13.04.2019)

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 241
Signatur: 75 D 22


37. Titel: Untersuchung und Optimierung der Nutzungsmöglichkeiten von Recyclingholz als Rohstoff in einem Spanplattenwerk

Autor(en): Kaltenthaler, Lasse
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [103 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Der Einsatz von Recycling-Holz in der Spanplattenproduktion ist seit der Einführung von Abfallwirtschaftsgesetzen und steigenden Rohstoffpreisen immer ein aktuelles Thema in der Holzwerkstoffindustrie. - Im Gegensatz zu Restholzsortimenten aus der holzverarbeitenden Industrie sind mit dem Begriff Altholz oder Recyclingholz Sortimente gemeint, die man auch mit dem Begriff Gebrauchtholz beschreiben könnte. Es handelt sich also um Hölzer, die bereits einem anderen Zweck gedient haben oder in irgendeiner Form bereits verarbeitet und verändert worden sind. Mit dieser Definition von Recyclingholz ist eine Abgrenzung zu den Restholzsortimenten wie Säge- und Hobelspänen oder Schwarten und Kappenden möglich. Die Nebenprodukte der holzverarbeitenden Industrie haben ihren Abfallcharakter verloren und sind, als Koppelprodukte bezeichnet, marktfähiges Rohmaterial für die Holzwerkstoffindustrie. - Heute ist eine Implementierung von Altholz-Sortimenten bis hin zur ausschließlichen Nutzung von Altholz aus der Abfallwirtschaft in vielen Produktionsstätten gelungen, jedoch sind die genutzten Sortimente vielerorts genauso unterschiedlich wie der eingesetzte Anteil. Die Kosten als Rohstoff, ebenso wie Kosten für Transport und technische Aufbereitung des Recycling-Materials sind zu wesentlichen Faktoren geworden und können die vorhandenen Unterschiede der verwendeten Mengenanteile zum Teil erklären. Unterschiedliche Rahmenbedingungen, Produktsortimente und regionale Märkte sind ebenfalls ausschlaggebend. (nicht ausleihbar bis 12.02.2019)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 242
Signatur: 75 D 23


38. Titel: Untersuchungen zum Korrosionsverhalten von metallischen Holzverbindungselementen in Abhängigkeit von der Exposition

Autor(en): Wolf, Serjoscha
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [85 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In dieser Masterarbeit wurden unterschiedliche beschichtete und unbeschichtete Schrauben aus Metall hinsichtlich ihres Korrosionsverhaltens in verschiedenen Situtationen getestet. (nicht ausleihbar)

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 243
Signatur: 75 D 25


39. Titel: Long-term growth of four selected tree species in a tropical moist forest of Suriname 30 years after different interventions

Autor(en): Höwler, Kirsten
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [68 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Weltforstwirtschaft

The growth behaviour and ecological requirements of four selected tropical tree species at the Kabo experimental site in Suriname were analysed and their wood properties were compiled from the available literature to ascertain a relationship between these two factors. The selected four tree species are Dendrobangia boliviana, Dicorynia guianensis, Inga spp. and Qualea rosea, the most common tree species at the Kabo experimental site. With this selection a comparison of two commercial and two non-commercial tree species is enabled. The growth behaviours were analysed with three attributes: the number of trees per hectare, the basal area per hectare and the crown position of the trees.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 244
Signatur: 75 D 28


40. Titel: Volume estimation of standing trees and the influence of wood properties on the economic value exemplified by commercial tropical tree species in Suriname

Autor(en): Hack, Christian
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [47 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Weltforstwirtschaft

The thesis is based on two databases providing information on about 16,195 felled stems from all over Suriname on the basis of a national roundwood database and on about 489 standing trees at the Kabo long-term forest yield experiment site in Suriname. Different regression models to calculate the commercial volume of standing trees were compared among themselves and with a given cylinder equation. This was done in order to find adequate measurements to obtain reliable volumes. Thereby the taper of commercial Surinamese tree species was investigated to detect a possible influence on the volume calculation. In addition, the potential influences of estimating the commercial height on the reliability of volume calculations was analysed.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 245
Signatur: 75 D 27


41. Titel: Die Stoffstromanalyse eines Faserplattenwerkes

Autor(en): Burkhart, Florian
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [55 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Energie- und Rohstoffeffizienz ist die Basis eines funktionierenden Produktionsunternehmens und ökologischen Wirtschaftens - In der Bachelorarbeit wurden zur Basis der Effizienzsteigerung Stoffströme in einem Faserplattenwerk untersucht. So wurden Wasser-, Dampf-, Strom- und Rohstoffverbrauch der Plattenproduktion anhand vorliegender Prozessdaten bilanziert, überprüft, ausgewertet und grafisch dargestellt. (nicht ausleihbar bis 28.02.2019)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 246
Signatur: 75 D 26


42. Titel: Kapillare Wasseraufnahme des Holzes: Einfluss der Holzart und Orientierung, Untersuchungsmethoden

Autor(en): Bachmann, Julian
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [38 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Holz absorbiert Wasser sowohl in flüssiger, als auch in gasförmiger Phase. Die Aufnahme flüssigen Wassers wird dominiert von Kapillarkräften. Diese Studie hat das Verständnis der Kapillarität des Holzes in Abhängigkeit der anatomischen Richtung und der Spezies zum Ziel. Außerdem sollen Methoden beleuchtet werden, die zur Messung der kapillaren Wasseraufnahme verwendet werden. - Durch Literaturrecherche werden Literaturstellen identifiziert, die diese Themen behandeln. Die Literaturauswahl wird nach einem schrittweisen Leitfaden verfeinert. Inhalte, die die Kapillarität in Verbindung zu den Forschungsfragen setzen, werden präsentiert.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 247
Signatur: 75 D 24


43. Titel: Untersuchungen zur Abhebefestigkeitsprüfung an Holzwerkstoffen

Autor(en): Beloglazov, Ilja
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [76 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der heutigen Zeit unterliegen die Prozesse der Spanplattenherstellung und der daraus resultierenden Qualität der produzierten Produkte einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Neben den Einflüssen der breiten Vielfalt an Rohstoffen haben die bereits vielseitig untersuchten Produktionsparameter eine wesentliche Bedeutung. Hierbei ist die Rezeptur, Spankuchenformung, Verpressung und die anschließende Oberflächenbesandung anzuführen. Die Einsatzgebiete von Holzwerkstoffen haben sich über die letzten Jahre gewandelt und somit zusammenhängend die Qualitätsansprüche an die modernen Holzwerkstoffe. Einer der wichtigsten Schwerpunkte ist dabei die Oberflächenbeschichtung, welche heute sehr vielen Anforderungen entsprechen muss. Um diese erst aufbringen zu können und anschließend haltbar zu machen, bedarf es einer grundlegenden Oberflächenfestigkeit des Plattenmaterials. Die Oberflächenfestigkeit und das zugehörige Prüfverfahren für Holzwerkstoffe sind als "Abhebefestigkeit der Oberfläche" in der DIN EN 311:2002 festgelegt. - Diese Arbeit beschäftigt sich demnach mit der Abhebefestigkeitsprüfung nach der DIN EN 311:2002 an drei handelsüblichen, standardisierten Holzwerkstoffen, deren genauere Eigenschaften im Folgenden beschrieben werden. Das Hauptinteresse liegt in der Frage, ob es Unterschiede in der Abhebefestigkeitsprüfung zwischen gefräster und gestanzter Einbringung der vorgegebenen Ringnut bei der anschließenden Materialfestigkeitsprüfung nach DIN EN 311:2002 gibt. Des Weiteren soll untersucht werden, welchen Einfluss diese Ringnutvariationen in Abhebefestigkeitsprüfung auf die entstehenden Oberflächenausrisse hat. (nicht ausleihbar bis 19.05.2016)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 260
Signatur: 75 D 29


44. Titel: Herstellung und Untersuchung von OSB-Verbundwerkstoffplatten mit EPS-Schaumkern in Dicken bis zu 70 mm

Autor(en): Weber, Felix
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [88 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

OSB-beplankte Schaumplatten werden schon seit vielen Jahren im Bausektor eingesetzt. Neben Wandelementen und Dachisolierungen werden derartige Platten mittlerweile auch zur Bodenisolation und Trittschallreduzierung eingesetzt. Dabei sind vor allem die dämmenden Eigenschaften der Dämmstoffmittellagen und die mechanische Belastbarkeit der OSB-Decklagen von Bedeutung. - Die Decklagen- und Mittellagenkomponenten werden bei den bisherigen Herstellungsverfahren in einem aufwendigen mehrstufigen Prozess miteinander verbunden. - Da es am Holzphysikalischen Institut des von Thünen-Instituts gelungen ist, Verbundwerkstoffplatten mit Polystyrolmittellagen in einem einstufigen Pressverfahren mit MDF- und Span-Decklagen herzustellen, stellte sich die Frage, ob dies auch in Kombination mit OSB-Decklagen möglich ist. - Dazu wurde in dieser Arbeit ein "in situ"-Verfahren zur Herstellung von OSB/EPS-Platten entwickelt und im Rahmen der Vorversuche durch Anpassung der Pressbedingungen optimiert. Es wurde dabei eine Decklagenstärke von mindestens 8 mm und einer Mittellagendicke von mindestens 20 mm angestrebt. - Anschließend wurde in der Hauptversuchsreihe die hergestellten Platten auf ihre mechanischen und physikalischen Eigenschaften hin untersucht. Es wurden die Querzug- und Querdruckfestigkeit untersucht und Dichteprofile über den jeweiligen Plattenquerschnitt erstellt. (nicht ausleihbar bis 22.05.2019)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 261
Signatur: 75 D 30


45. Titel: Eigenschaftsuntersuchungen an Spanplatten

Autor(en): Tiedemann, Alexander
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [52 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Herkömmliche Spanplatten haben in der Regel einen dreischichtigen Aufbau. Diese Verbundbauweise aus grober Späne in der Mittelschicht und feiner Späne in der unteren und oberen Deckschicht trägt wesentlich zu den Platteneigenschaften bei. Die sich aus diesem Aufbau ergebenden Eigenschaften wurden vielfach untersucht und sind weitestgehend erforscht. Wenig ist aber über die genauen Eigenschaften der einzelnen Schichten und ihren Beitrag zur gesamten Platte bekannt. - Ziel dieser Arbeit ist es, herkömmliche Spanplatten in ihren einzelnen Schichten aufzutrennen und die jeweiligen mechanischen Eigenschaften zu untersuchen, um daraus auf ihren Beitrag zur Gesamtplatte schließen zu können. Dies soll einen Beitrag leisten zur vollständigen Darstellung der vorhandenen Gesetzmäßigkeiten und als Grundlage in Hinblick auf weitere Entwicklungsmöglichkeiten dienen. - Die Untersuchungen wurden durchgeführt an vier unterschiedlichen Plattentypen, die sich nach Hersteller, verwendetem Leim und Streuverfahren unterscheiden. Es wurden die Festigkeiten und E-Module mittels Biege-, Zug-, Querzug-, Druck- und Querdruckversuchen bestimmt. Um die Streurichtung der Späne zu berücksichtigen, wurden Prüfkörper sowohl längs als auch quer zur Produktionsrichtung entnommen. Des Weiteren wurden die Prüfkörper drei verschiedene Klimas ausgesetzt. Zum Vergleich des Systems der Einzelschichten wurden zudem dreischichtige Prüfkörper getestet. - Bei einigen Versuchen, gerade bei den Deckschichten, haben die Messergebnisse eine große Variation gezeigt. Durch das Zusammenfügen der Eigenschaften der Einzelschichten zu einem Gesamtsystem und den anschließenden Vergleich mit der dreischichtigen Platte, konnte jedoch gezeigt werden, dass die Versuche befriedigende Messergebnisse liefern. In allen Versuchen zeigten die Deckschichten 2- bis 4-fach höhere Festigkeiten und E-Module als die Mittelschichten. Daher tragen sie, trotz ihres geringen Anteils am Plattenquerschnitt, zu einem erheblichen Maße zu den Platteneigenschaften bei.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 262
Signatur: 75 D 31


46. Titel: Pflege von Stadtbäumen unter Berücksichtigung rechtlicher und baumbiologischer Aspekte bei Schnittmaßnahmen

Autor(en): Späthe, Hajo Christian
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [59 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holzbiologie

Häufig sieht man in Städten nicht fachgerecht gepflegte oder verstümmelte Bäume, die in ihrer Ästhetik nicht mehr an Bäume erinnern, ihre Würde verloren haben und über die Zeit, auch aus Gründen der Sicherheit, nicht mehr zu halten sind. Diesem Missstand kann durch fachgerechte Baumpflege und durch Aufklärung der Bevölkerung begegnet werden. Diese Arbeit soll hierzu ihren Beitrag leisten. - In den letzten Jahren hat die Baumpflege beständig an Bedeutung gewonnen. Die Sehnsucht der Menschen nach Natur verlangt die Schaffung von Grünflächen innerhalb der Städte. Gleichzeitig stellen Städte keine naturnahen Räume dar und viele hier auftretende Faktoren wirken sich negativ auf die Vitalität von Stadtbäumen aus. Dies erfordert eine regelmäßige Kontrolle und Pflege der Bäume, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die Maßnahmen müssen im Einklang mit den geltenden Natur- und Artenschutzgesetzen und Richtlinien, sowie den örtlichen Baumschutzsatzungen erfolgen. Im Gegensatz zur Forstwirtschaft stellt die Baumpflege nicht die Schutzfunktionen oder die wirtschaftlichen Faktoren des Waldes auf Bestandsebene in den Vordergrund, sondern den Wert des Einzelbaumes im urbanen Raum. Der Wert und die Wirkung von Stadtbäumen lässt sich nur indirekt beziffern. Bäume übernehmen in Städten vielfältige Funktionen und erhöhen zusätzlich deren Anziehungskraft. Schnittmaßnahmen stellen eine häufig genutzte und schnelle Möglichkeit dar, um Einfluss auf die Vitalität und auf die Verkehrssicherheit von Stadtbäumen zu nehmen. Das von Prof. Dr. Alex Shigo 1986 verfasste Werk "A new Tree Biology" und das im Rahmen seiner Arbeit entwickelte CODIT-Modell stellen seit über 20 Jahren die Grundlage der heutigen Baumpflege dar. Trotz dieser langjährigen Kenntnisse sind immer wieder unsachgemäße Schnittmaßnahmen zu beobachten, die sich häufig negativ auf die Vitalität des Baumes und die hiermit zusammenhängende Sicherheit innerhalb des Baumumfeldes auswirken. - Diese Arbeit soll eine Übersicht über die Pflege von Stadtbäumen geben. In der Einleitung wird die Bedeutung für Bäume im urbanen Umfeld und auf den Menschen dargestellt. Nachfolgend werden die rechtlichen Aspekte, besonders die der Verkehrssicherheit sowie die des Natur- und Artenschutzes, in Bezug auf die Baumpflege dargestellt. Der zweite Abschnitt der Arbeit gibt einen Überblick über die baumbiologischen Grundlagen während des Schnittes.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 264
Signatur: 75 D 33


47. Titel: Charakterisierung von Nanofibrillen aus unterschiedlichen Zellstoffen

Autor(en): Glasenapp, Sebastian
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [84 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Nanocellulose weist als naturbasiertes Material einzigartige und potentiell wertvolle Eigenschaften auf. Ihr Einsatz in unterschiedlichen Industriezweigen wird derzeit intensiv erforscht. Die aus Holz gewonnene mikrofibrillierte Cellulose (MFC) ist in diesem Zusammenhang für die Holzwirtschaft von besonderem Interesse. - Das Ziel dieser Abschlussarbeit besteht darin, mikrofibrillierte Cellulose (MFC) bzw. Cellulose-Nanofibrillen aus unterschiedlichen Zellstoffen zu charakterisieren. Der methodische Ansatz basiert auf experimentellen Untersuchungen im Labor. Als Ausgangsmaterialien für die Herstellung von mikrofibrillierter Cellulose (MFC) werden zwei Sulfitzellstoffe aus jeweils Fichten- oder Buchenholz sowie Sulfatzellstoff aus einer Mischung aus Fichten- und Kiefernholz verwendet. Die Zellstoffe werden im Microfluidizer zu mikrofibrillierter Cellulose (MFC) verarbeitet. Nach Klemm et al. (2011) wird mikrofibrillierte Cellulose (MFC) mit Hilfe unterschiedlicher Methoden untersucht. Unter Anderem erfolgt die Charakterisierung durch die Untersuchung von Prüfblättern. Die Herstellung von Prüfblättern orientiert sich an den Verfahren aus der Papieranalytik. - In Anlehnung an diese Verfahren werden in dieser Arbeit Prüfblätter aus mikrofibrillierter Cellulose (MFC) hergestellt und untersucht. Zwei Verfahren zur Prüfblattherstellung finden Anwendung. Prüfblätter werden in Gussformen und durch Filtration erzeugt. Hierbei werden nicht fraktionierte und fraktionierte MFC-Suspensionen eingesetzt.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 265
Signatur: 75 D 34


48. Titel: Dämmstoffe aus Rindenfasern des Eucalyptus globulus und Eucalyptus nitens mit Tanninleim der Pinus radiata als Bindemittel

Autor(en): Ebeling, Jonas Jendrik
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [58 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Prozessbedingt fallen in der Holzverarbeitenden Industrie Chiles jährlich ca. 2 Mio. cbm Eukalyptusrinde als Kuppelprodukt an. Vielen Werken dient die Rinde der Energiegewinnung und wird thermisch verwertet. In dieser Arbeit soll untersucht werden, ob sich die Rinde der Arten Eukalyptus globolus und Eukalyptus nitens als Rohstoff für die Herstellung von Faserplatten geringer Rohdichte eignen. - Heutzutage ist die Bedeutung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen in Chile noch gering. In Anbetracht der weltweiten Notwendigkeit der Energieeinsparung und Nutzung nachhaltiger Ressourcen könnte ein Teil der Eukalyptusrinde zukünftig als Rohstoff für die Herstellung von ökologischen Dämmstoffen in Chile erschlossen werden. - In der Arbeit werden grundsätzliche Eigenschaften von Dämmstoffen unter besonderer Betrachtung von Holzweichfaserdämmstoffen besprochen. In Anbetracht ihrer Bedeutung als Rohstofflieferanten werden Eukalyptus globolus und Pinus radiata dargestellt. Eine genauere Betrachtung des anatomischen Aufbaus der Rinde, dient als Überleitung zu den praktischen Versuchen Rindenfaserplatten herzustellen. - Die durchgeführten Versuche haben ergeben, dass es möglich ist aus der Rinde von Eukalyptus globolus und nitens unter Verwendung von Tannin-Leim (gewonnen aus der Rinde von Pinus radiata) als Bindemittel unter Versuchsbedingungen Matten und plattenförmige Werkstoffe geringer Rohdichte herzustellen. (nicht ausleihbar)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 266
Signatur: 75 D 35


49. Titel: Developing an indicator for assessing the mechanical strength of wood constructions against surficial landslides and soil erosions

Autor(en): Hartmann, Moritz
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [51 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Wood finds a broad application in the field of protective constructions in natural hazard management. Unfortunately, wood as a natural material is colonized and degraded by a variety of microorganisms. The most common organisms are wood decaying fungi. The growth of fungi leads to a decrease of the mechanical strength of wood. Today the most current indicator to assess the decrease of mechanical strength is based on density measurements. However, even before a change of wood density can be measured the mechanical properties such as the modulus of rupture (MOR) and elasticity (MOE) are already diminished. In this context, it would be very useful to provide a tool for assessing the mechanical strength of wood constructions that have been installed to protect against surficial landslides and soil erosion in order to estimate whether their protective function can still be fulfilled. Currently, there is no precise system available and such expertise depends mostly on the experience of practitioners in the field. In order to improve assessments on the condition of wooden protection structures, this study focuses on the potential of near-infrared spectroscopy (NIRS). In fact, over the last 30 years, NIRS (combined with multivariate analysis) has become a very efficient tool to assess the chemical composition and also the mechanical properties of wood. Moreover scientists are able to determine the changes in wood during the progress of degradation by a known fungi community in a laboratory under controlled conditions by NIRS. The first objective of this Master Thesis was to assess whether NIRS might also enable to quantify the degradation of wood by an unknown fungi community under semi-controlled condititons. For this purpose degradation tests were done on silver fir (Abies alba Mill.). The only parameter controlled during fungal activity was the moisture content of the samples. After 149 days exposure to fungi activity a clear separation between degraded and non-degraded silver fir wood samples was possible.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 267
Signatur: 75 D 36


50. Titel: Untersuchungen zur effizienten Reduzierung des Schmutzpunktgehaltes in der Altpapieraufbereitung bei unterschiedlichen Rohstoffeinträgen

Autor(en): Galustian, Ani
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [57 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Verschiedene Entwicklungen in der Papier- und Druckbranche haben dazu geführt, dass die Altpapierqualität in den letzten Jahren gesunken ist und voraussichtlich weiterhin sinken wird. Bereits jetzt führt ein vermehrtes Aufkommen von Störstoffen zu erhöhten Aufwänden und zu Störungen in Altpapieraufbereitungsanlagen. Qualitätseinbrüche treten auf und führen zu Verlusten. Neuartige Druckfarben verschlechtern die optischen Eigenschaften des Produktes. Weißgrade sinken und Schmutzpunkte treten verstärkt auf. - In dieser Masterarbeit wurde zunächst die Stoffaufbereitungslinie hinsichtlich der Effektivität ihrer Schmutzreduzierung untersucht. Daraus wurden Ansatzpunkte zur Verbesserung der Schmutzreduzierung aufgezeigt. Des Weiteren wurden Untersuchungen mit einem Laborkneter durchgeführt, mit dem Ziel die zweite Dispergiestufe in der Altpapieraufbereitung des Werkes zu simulieren. Abschließend wurden Untersuchungen zu einer dritten Flotation durchgeführt. (nicht ausleihbar bis 16.07.2017)

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 269
Signatur: 75 D 37


51. Titel: WPC "Markt" unter besonderer Berücksichtigung des WPC Einsatzes bei Fassadenbekleidung

Autor(en): Thockok, Benjamin
Quelle: Diplomarbeit, Universiät Hamburg [55 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

In den letzten zehn Jahren hat der europäische WPC-Markt im Bereich Terrassendielen ein stetiges Wachstum erfahren. Seit ein paar Jahren etablieren sich auch WPC-Fassaden auf dem Markt, wodurch sich ein neuer Marktsektor für WPC-Materalien erschließt. Aufgrund dieser neuen Entwicklung gilt es herauszufinden, wie die derzeitige Marktsitutation für WPC Fassaden aussieht, mit welchen Hindernissen WPC Fassaden konfrontiert werden und welche Marktanforderungen erfüllt werden müssen. - Zur Klärung dieser Aspekte werden eingangs die verschiedenen, zur Herstellung von WPC verwendeten Ausgangsmaterialien beleuchtet, verschiedene Produktionsverfahren erläutert und auf diesen Grundlagen die Materialeigenschaften dargestellt. Des weiteren werden die US-amerikanischen, europäischen und deutschen Marktentwicklungen dargestellt, sowie auf die Marktpositionierung von WPC Produkten gegenüber traditionellen Werkstoffen im Außenbereich eingegangen. Basierend auf den Materialeigenschaften und der Marktpositionierung werden abschließend die Vor- und Nachteile und die Anwendungsbereiche von WPC Fassaden und die Anforderungen an WPC Fassaden herausgearbeitet.

VTIOEF
Dokumentennummer: T5 12 278
Signatur: 75 D 39


52. Titel: Holzaufkommen und -verwendung in Osteuropa - Beschreibung und Untersuchung der Holzindustrie in Osteuropa nach Regionen sowie der Entwicklung und Potenziale. Welche Rolle spielt Osteuropa als Rohstofflieferant?

Autor(en): Hodzic, Armin
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [44 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Das Thema Ressourcenknappheit ist ein Phänomen, das unsere Gesellschaft in der Gegenwart und in der Zukunft mit immer größeren Herausforderungen konfrontiert. Die Verfügbarkeit des Rohstoffes Holz ist ein Teil davon. Für die Holzindustrie ist es ein entscheidendes Kriterium bei der Errichtung von Werken. Dabei ist es wichtig, genaue Angaben über die knappe Ressource zu haben, bevor eine Standortentscheidung gefällt werden kann. Im dicht besiedelten Europa wird oft und gerne in Richtung Osteuropa verwiesen, wenn nach großen ungenutzten Holzpotenzialen gefragt wird. Dass Osteuropa waldreich ist und über große Holzpotenziale verfügt, darüber ist man sich in der Regel einig. Wie groß die ungenutzten Potenziale jedoch sind und in welchen Regionen diese besonders konzentriert sind, ist ungeklärt und muss untersucht werden. Die Problematik beginnt schon damit, dass die Region Osteuropa unterschiedlich aufgefasst und definiert werden kann, je nach dem, wer die Betrachtung vornimmt. Ebenfalls stellt die Qualität der vorliegenden Daten hinsichtlich ihrer Validität ein großes Problem dar, da sich mit diesen Daten schwer ein realistisches Bild wiedergeben lässt. - Im Rahmen dieser Arbeit soll geklärt werden, welche Rolle Osteuropa als Rohstofflieferant spielt und welche ungenutzten Potenziale in den jeweiligen Regionen oder auch Länder zu finden sind. Es soll darüber hinaus auch festgestellt werden in wie weit die Untererfassung von Holzeinschlägen dabei eine Rolle spielt. Ebenfalls werden die Regionen Osteuropas für diesen Zweck neu unterteilt. - Die Arbeit besteht aus einer Analyse des osteuropäischen Nadelholzmarktes in Bezug auf die Potenziale und Verbraucher und die daraus resultierenden ungenutzten Potenziale.

VTIOEF
Dokumentennummer: T5 12 279
Signatur: 75 D 40


53. Titel: Bereitstellung von Grundlagendaten zur Erstellung von Umwelt-Produktdeklaration (EPD) für Holzprodukte - Erweiterung des Energiemanagementsystems zur Erfüllung der Datenanforderung der Umweltbewertung durch EPD

Autor(en): Sander, Julian
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [46 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Mit der Unterzeichnung der Kyoto-Protokolle im Jahr 1997 haben sich die Industriestaaten verbindlich verpflichtet, ihre Emissionen der sechs wichtigsten Treibhausgase um mindestens 5 % in dem Zeitraum 2008-2012 unter das Niveau von 1990 zu reduzieren (BMUB, 2014). Damit hat sich die Bundesrepublik Deutschland zur Aufgabe gemacht, diese völkerrechtlich verbindlichen Emissionsreduktionsziele für Deutschland einzuhalten. - Auf industrieller Ebene ist zum Beispiel das europäisch geförderte Projekt EcolnFlow (Energie Control by Information Flow) entwickelt worden, um die Sägewerksindustrie durch Energiemanagementsysteme auf zahlreiche Energieeinsparpotenziale in dieser Branche hinzuweisen und aufzuklären. - Bei der Voruntersuchung durch das Projekt EcolnFlow in dem Pilotwerk entstand die Idee für diese Arbeit: Ob die für eine Ökobilanzierung von Schnittholz benötigten Daten aus dem bereits vor Ort installierten Energiemanagmentsystem entnommen werden können? Diese Vorgehensweise könnte eine Ökobilanzierung des in dem Pilotwerk produzierten Schnittholzes erleichtern. Es könnte grundsätzlich ermittelt werden, ob die Daten aus einem Energiemanagementsystem eines Sägewerkes, hinsichtlich der Qualität der Daten, die für eine Umwelt-Produktdeklaration von Schnittholz vorausgesetzt werden, geeignet sind. (nicht ausleihbar)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 280
Signatur: 75 D 41


54. Titel: Makroskopische und mikroskopische Bestimmung von afrikanischen Wirtschaftsbaumarten als Beitrag für die Umsetzung der Europäischen Holzhandelsverordnung

Autor(en): Haag, Volker
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [124 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holzbiologie

Die Masterarbeit ist Teil eines Projektes der International Tropical Timber Organisation (ITTO), dessen zentraler Inhalt die Entwicklung und Etablierung von Methoden zur Holzarten- und Herkunftsbestimmung ist. Hintergrund ist die Umsetzung internationaler Richtlinien und Gesetze, die zu einem dem Artenschutz und der Erhaltung gefährdeter Ökosysteme und zum anderen der Qualitätssicherung im internationalen Handel mit Holz und Holzprodukten dienen. - Für diese holzanatomische Arbeit wurden an 177 Holzproben aus sieben Ländern in Zentralafrika Untersuchungen zur Artenidentifikation auf der Basis makroskopischer und mikroskopischer Strukturmerkmale durchgeführt und ausgewertet. Ziel ist die Kontrolle der Artendeklarationen von Holzproben, deren DNA-Sequenzierung Teil einer Datenbank werden sollen, mit der in Zukunft eindeutige Arten- und Herkunftsbestimmungen durch genetische Methoden möglich sein sollen. - Als Basis für die makroskopische und mikroskopische Identifikation der Hölzer wurden 103 Proben der wissenschaftlichen Holzsammlung des Thünen-Instituts in Hamburg untersucht und ausgewertet, die den Arten des ITTO-Projektes entsprechen. Das Daten- und Bildmaterial wurde in der Form ausgewertet und dokumentiert, dass eine weitere Datenbank entstand, die für die vereinfachte Identifikation der betreffenden Arten und als Lehrmaterial zur Aus- und Weiterbildung von wissenschaftlichem Personal genutzt werden kann. - In diesem Zusammenhang werden die Technologien von makroskopischen und mikroskopischen Artenuntersuchungen als Beitrag zur Umsetzung der EUTR (European Timber Regulation bzw. Europäische Holzhandelsverordnung) erklärt und als Zusammenwirken zwischen konventionellen und modernen Technologien und Methoden zur Artenerkennung verglichen und diskutiert.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 281
Signatur: 75 D 42


55. Titel: Lichtmikroskopische Charakterisierung asiatischer Hölzer für die Identifizierung in Papier

Autor(en): Kuck, Arne
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [84 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holzbiologie

Die Masterarbeit ist Teil eines von der Deutschen Bundestiftung Umwelt (DBU) geförderten Projektes (Nr. 29436). Das Projekt "Identifizierung von Mixed Tropical Hardwood (MTH) - ein Beitrag zum Artenschutz" ist eine Zusammenarbeit der TU Darmstadt, der ISEGA GmbH, der Universität Hamburg und des Thünen-Instituts. - Für die Identifizierung von europäischen und nordamerikanischen Holzarten in Papier ist bereits Literatur vorhanden. Hier lässt sich vor allem auf den Faseratlas (1994) von Marja-Sisko Ilvessalo-Pfäffli verweisen. - Die EUTR erfordert eine Auseinandersetzung mit dem asiatischen Markt, den verwendeten Holzarten und den nach Europa importierten Waren. Verschiedene "Nicht Regierungsorganisationen " (NGO's), wie der WWF und Greenpeace, befürchten Raubbau an Primärwäldern und gehen auch von der Nutzung bereits unter Schutz stehender Arten aus. Diesen Verdacht zu bestätigen oder zurückzuweisen ist Aufgabe der Wissenschaft. Wird der Verdacht bestätigt, können gerichtliche Schritte eingeleitet werden.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 282
Signatur: D 75 38


56. Titel: Hygroskopische Verhalten von Resonanzböden

Autor(en): Albert, Nadine
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [68 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Sicherstellung der Qualität des Resonanzbodens eines Flügels ist aufgrund des starken Einflusses auf die späteren Klangeigenschaften von wesentlicher Bedeutung. Die Klangeigenschaft wird momentan durch die deutlichen Unterschiede in der Ballung der verbauten Resonanzböden maßgeblich beeinflusst. Aus diesem Grund wurden im Rahmen dieser Arbeit umfangreiche Untersuchungen durchgeführt, um Einflussfaktoren auf die Ballung zu ermitteln. (nicht ausleihbar)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 283
Signatur: 75 D 43


57. Titel: Verfahrenstechnik der Herstellung leichter stranggepresster Vollspanplatten

Autor(en): Ganster, Axel
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [85 p. + Anhang auf CD]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Das vertikal arbeitende Strangpressverfahren wurde 1949 von Otto Kreibaum aus Lauenstein (OKAL) für die Verwertung von Holzabfällen aus der Sägeindustrie entwickelt. Es ist das älteste kontinuierliche Herstellungsverfahren für Spanplatten. Nur mit diesem Verfahren ist es möglich Röhrenplatten zu produzieren. - Auf Grund ihrer technischen Eigenschaften werden Strangpressplatten heute fast ausschließlich in der Türenindustrie als Einlage für Innentüren verwendet. - Das Ziel dieser Arbeit war die Entwicklung und Erprobung einer Presstechnik für extra leichte stranggepresste Vollspanplatten mit einer Dichte vom max. 380 kg/cbm und die Charakterisierung der Produkteigenschaften. Hierzu wurde der Einfluss von drei verschiedenen Spangemischen mit unterschiedlichen Anteilen von Messeringspänen, Hammermühlenspänen und Sägespänen auf die Eigenschaften leichter Strangpressplatten untersucht. (nicht ausleihbar bis 02.10.2019)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 284
Signatur: 75 D 44


58. Titel: Extrusionsparameterabhängige Zellstoffcharakterisierung zur Herstellung von cellulosefaserverstärkten Bioverbundwerkstoffen

Autor(en): Mertens, Oliver
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [68 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Aus Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekten wird der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen wie cellulosebasierten Fasern in Polymeren zunehmend in Betracht gezogen. Werden Naturfasern fibrilliert, daß heißt die Oberfläche der Fasern wird z.B. durch mechanische Krafteinwirkung vergrößert, entstehen an der Faseroberfläche mehr Kontaktstellen an denen sich die Faser mit einem Polymer verbinden kann. Umso besser eine Faser mit einem Polymer verbunden ist, desto höhere Festigkeiten werden in einem Verbundwerkstoff erzielt. - In der Arbeit wurden Zellstofffasern durch einen Doppelschneckenextruder in Abhängigkeit verschiedener Variationen von Verfahrensparametern (Drehzahl, Durchsatz und Temperatur) extrudiert. Ziel war es festzustellen, welche Variation der Verfahrensparameter eine Faserfibrillierung hervorruft und ob sich eine solche Fibrillierung durch die Anwendung verschiedener Analysemethoden feststellen lässt. Anhand einer thermogravimetrischen Analyse, einer Untersuchung des Sorptionsverhaltens, der Messung der Oberflächenenergie sowie einer lichtmikroskopischen Betrachtung wurde untersucht, ob und wie sich die Faseroberfläche geändert hat. (nicht ausleihbar bis 03.11.2019)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 285
Signatur: 75 D 45


59. Titel: Medizinisch wirksame Substanzen aus Gehölzen: Vorkommen und wirtschaftliche Bedeutung

Autor(en): Hamann, Karl Wilhelm
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [40 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holzbiologie

Im Laufe des 19. Jahrhunderts nahm die Bedeutung der Heilpflanzen ab, da der technologische Fortschritt immer mehr künstlich hergestellte Wirkstoffe hevorbrachte. Das bekannteste Beispiel ist die Verdrängung der Weidenrinde durch den künstlichen Wirkstoff Acetylsalicylsäure in dem Medikament Aspirin. Heute ist in der modernen Medizin für jedes Medikament ein objektiver Wirknachweis erforderlich. Deshalb finden sich dort nur noch wenige Heilpflanzen aus dem Schatz der Volksheilkunde. Die Akzeptanz für natürliche Heilmittel steigt jedoch in der deutschen Bevölkerung stark an. So wird vor allem bei leichteren gesundheitlichen Beschwerden auf pflanzliche Arzneimittel zurückgegriffen. - Aufgrund des steigenden Interesses nach natürlichen Arzneimitteln befasst sich diese Arbeit im ersten Teil mit der Bedeutung von Arzneipflanzen und Phytopharmaka in Deutschland. Dabei wird hauptsächlich auf ihre wirtschaftliche Situation eingegangen. - Im zweiten Teil der Arbeit werden die wichtigsten medizinisch wirksamen Pflanzeninhaltsstoffe benannt und deren Wirkung beschrieben. Anschließend befasst sich die Arbeit mit in Deutschland vorkommenden und pharmakologisch interessanten Gehölzen. Hier wird auf die Botanik, das Vorkommen, Inhaltsstoffe und medizinische Wirkung eingegangen. Des Weiteren werden Medikamente benannt, in deren Zusammensetzung sich Bestandteile der jeweiligen Gehölze befinden. Die Auswahl der Gehölze wurde in Anlehnung an die ROTE LISTE vorgenommen. Die ROTE LISTE ist ein deutsches Arzneimittelverzeichnis, in dem pharmazeutische Unternehmen ihre Arzneimittel auf freiwilliger Basis eintragen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 15 1
Signatur: 76 D 2


60. Titel: Untersuchungen von Verwertungsoptionen für holzspänebasierten Pferdemist

Autor(en): Bues, Chistoph
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [70 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Holzpartikel als Basissubstrat für hygienische Einstreu von Pferdeboxen sind nutzungstechnologisch sehr effizient. Ein Produkt, welches sehr staubarm ist und zugleich die Feuchtigkeit in Pferdeboxen aufsaugt, erscheint dem Käufer als äußerst praktisches Produkt. Allerdings bringt diese Art von Einstreu auch einige Probleme mit sich. So sind viele Landwirte nicht gewillt, die Biomassenkombination aus Holzpartikeln und Pferdemist als Düngersubstrat auf die Felder zu bringen. Durch den hohen Ligningehalt in den Eintstreuprodukten würden ihrer Meinung nach die Agrarböden zu stark versauern. Zudem erhöht sich die Nitratmenge im Grundwasser mit einer übermäßigen Stickstoffzufuhr aus dem Dünger. Ein weiterer Nachteil scheint die relativ langsame Verrottung von Holzpartikeln im Vergleich zu Stroh zu sein . - Es wurde in der Vergangenheit bereits versucht neue Konzepte der Endnutzung zu realisieren, jedoch ohne Erfolg. So ist bisher die Frage offen geblieben, warum beispielsweise Betreiber von Biogasanlagen ebenso wie Landwirte ungern auf diese Art der Biomassenkombination zurück greifen wollen. Demnach ist eine gezielt ökologische und ökonomische Endnutzung des Substrates bis heute problematisch. (nicht ausleihbar)

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 15 2
Signatur: 76 D 4


61. Titel: Der Europäische Brettsperrholzmarkt - Industriestruktur und Preisreferenz

Autor(en): Urban, Dinah Jessica
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [27 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Der europäische Brettsperrholzmarkt erscheint dominiert von Fichtenholz und PUR-Klebstoff als Rohstoff sowie von Deutschland und Österreich als Hersteller- und Abnehmerländer. Die kleine Herstellerschar dieses noch recht jungen Holzbauproduktes ist sowohl in der Unternehmensstruktur, als auch in ihrer Produktspezifikation und Serviceintegration sehr heterogen. Einen Durchschnittshersteller scheint es nicht zu geben, was die Erstellung dieser Studie schwierig gestaltete. Hinzu kamen fehlendes Interesse und/oder Vertrauen, die zu einer überschaubaren Datenmenge führten. Dennoch konnten Punkte, wie die Anzahl der Beschäftigten und Schnittholzlagen sowie die verwendete Klebstoffmenge abgeschätzt werden. (nicht ausleihbar bis 06.11.2016)

VTIOEF
Dokumentennummer: T5 15 3
Signatur: 76 D 3


62. Titel: Methodenvergleich zur Trocknung von Mikrofibrillen

Autor(en): Schwarz, Stephanie
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [108 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Das Ziel der Abschlussarbeit ist es eine Methode zur Trocknung von mikrofibrillierter Cellulose (MFC) zu ermitteln, welche die Eigenschaften der Cellulose nicht oder nur im geringen Ausmaß beeinträchtigt. Dabei stehen experimentelle Untersuchungen im Labor im Vordergrund: Aus Fichtensulfitzellstoff wird im Microfluizider mikrofibrillierte Cellulose isoliert und ein Teil der Suspensionen aus Wasser und Mikrofibrillen nach Fischer et al. (2013) mit Zusatzstoffen in verschiedenen Konzentrationen versetzt. In dieser Masterarbeit finden zwei Methoden zur Trocknung von mikrofibrillierter Cellulose Anwendung (Peng et al., 2012), nämlich die Methode der Gefriertrocknung und die der Sprühtrocknung. - Die mikrofibrillierte Cellulose wird in dieser Abschlussarbeit vor und nach dem Trocknen mit Hilfe unterschiedlicher Methoden charakterisiert (Hettrich et al., 2014; Peng et al., 2012; Klemm et al., 2011). Für die Charakterisierung werden unter anderem Prüfblätter aus MFC (Saito et al., 2009) untersucht. Die Herstellung dieser Prüfblätter erfolgt durch Filtration im Rapid-Köthen-Blattbildner und orientiert sich an Verfahren aus der Papieranalytik.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 15 5
Signatur: 76 D 5


63. Titel: Oxidation technischer Lignine mittels Tetraacetylethylendiamin (TAED) und Wasserstoffperoxid

Autor(en): Kliehr, Andre
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [53 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Zunächst erfolgt eine kurze und allgemeine Einführung zu Ligninen, Lignosulfonaten und zu den Bleich- und Oxidationswirkungen von Wasserstoffperoxid in Verbindung mit Tetraacetylethylendiamin. - Anschließend gibt es einen Überblick darüber, welche Messmethoden und Materialien für die Untersuchungen verwendet werden. - Die Auswirkungen der Oxidationsreaktionen und deren Einfluss auf das eingesetzte Lignosulfonat werden mit Hilfe der analytischen Methoden charakterisiert und vorgestellt. Danach werden die Messergebnisse beschrieben. - Im Anschluss daran kommt es zur Diskussion und Interpretation der gewonnenen Ergebnisse, bündig mit einem Fazit darüber, ob die Zielfragestellungen erreicht wurden. - Abschließend wird es einen kleinen Ausblick geben, der Auskunft darüber gibt, inwiefern die Untersuchungen und Ergebnisse dieser Arbeit vertieft und fortgeführt werden können.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 15 8
Signatur: 76 D 8


64. Titel: Der Einfluss der Geometrie von Deckschichtspänen auf die vertikale Permeabilität von Spanplatten.

Autor(en): Rehfeld, Jan
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [42 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Enthält vertrauliche Firmendaten. (nicht ausleihbar)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 15 9
Signatur: 76 D 9


65. Titel: Herstellung und Eigenschaften von mikrofibrillierter Lignozellulose als Verstärkungsfaser in ausgewählten Matrixpolymeren

Autor(en): Herzele, Sabine
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [64 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Arbeit ist es, das Potential mikrofibrillierter Lignozellulose (MFLC) als Verstärkungsfaser in Polyesternanoverbundwerkstoffen abzuschätzen. Die Besonderheit der in dieser Arbeit verwendeten Fasern ist, dass das gesamte oder zumindest ein Teil des im Holz enthaltenen Lignins in der Faser verbleibt. Das Lignin soll durch seinen amphiphilen Charakter als eine Art Haftvermittler zwischen unpolarem Matrixpolymer und polarer Zellulose wirken. Im Rahmen dieser Arbeit soll gezeigt werden, dass es zu einer Verbesserung der mechanischen Eigenschaften der Polyestermatrix durch die Nanozellulose MFLC kommt. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es nötig, die MFLC in den Kunststoff einzuarbeiten, ohne eine Agglomeratbildung der MFLC hervorzurufen. Einer der Hauptgründe für die Agglomeratbildung der Fasern in der Matrix ist die unterschiedliche Polarität zwischen Matrix und Faser. (nicht ausleihbar bis 12.12.2019)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 15 14
Signatur: 76 D 7


66. Titel: Optimierung der Direktbedruckbarkeit von HDF-Platten

Autor(en): George, Maika
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [84 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Arbeit ist die Optimierung der Direktbedruckbarkeit von HDF-Platten. Da der natürliche Rohstoff Holz die Basis der Faserplatten stellt, kommt es oft zu Problemen bei der direkten Bedruckung des Werkstoffes. Schwankungen in der Oberflächenbeschaffenheit der Faserplatten führen bei dessen Weiterverarbeitung oft zu Komplikationen. Durch die schwankende Qualität der Drucke stellt sich die Frage, woher diese Schwankungen stammen und wie man sie beseitigen kann. Zu diesem Zweck werden Versuche über den Einfluss verschiedener Holzarten, die Veränderung des Netzmittels und den Einsatz von Mikrocellulose durchgeführt. (nicht ausleihbar bis 28.11.2018)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 15 15
Signatur: 76 D 6


67. Titel: Economic valuation of energy-wood plantations in North-Madagascar

Autor(en): Gauger, Gernot
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [58 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Weltforstwirtschaft

In Madagascar 85 % of the total energy is gained by fuelwood and charcoal. This share is expected to increase due to urbanization trends and population growth. The high demand for charcoal exceeds the growth rate of natural forests, leading to an intensive, non-sustainable and often illegal exploitation. - To address these issues the German Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) together with the Malagasy "Ministere de l'Energie et des Mines" (MEM) started the project GREEN-Mad (nowadays Charbon Vert) in 1996. The project's approach includes the afforestation of degraded land with the fast growing Eucalyptus camaldulensis and ameliorated charcoal production. It focuses on the promotion and modernization of the usage of renewable energy sources in rural areas and comprises all elements of the value chain. Local villagers and farmers are included in the process by handing over to them the management and the revenues of the plantations. - Alongside this cooperation a comprehensive and robust database was set up during the project which is analysed in this study. The analysis is based on a costs-of-action versus benefits-of-action approach. This incorporates a comparison of the costs and benefits implied with the afforestation activities as well as the costs and benefits of unsustainable forest use. Therefore the aim of this analysis is to evaluate the economic viability of such an afforestation approach for local communities and for protecting the unique endemic natural forests. The results will serve as an example for the potential benefits from adopting sustainable land management practices and will advise to decisionmakers worldwide to adopt appropriate measures for ensuring better rural development through the promotion of renewable energy sources. (nicht ausleihbar bis 23.12.2019) Stichworte: VTIWFW
Dokumentennummer: T5 15 17
Signatur: 76 D 11


68. Titel: Sauerstoffpermeation an barrieregestrichenen Karton in Abhängigkeit von Beschichtungsgüte und Messverfahren

Autor(en): Bottin, Max
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [82 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Gegensatz zu Mineralölbarrieren bei Kartonagen sind Sauerstoffbarrieren für Kartonagen bisher wenig erforscht. - Ziel der Arbeit ist es, die Messungen der Sauerstoffpermeation an unterschiedlich beschichteten Kartonagen mit zwei verschiedenen Messgeräten, die sich in ihrer Messmethode unterscheiden, zu vergleichen. (nicht ausleihbar bis 01.12.2017)

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 15 19
Signatur: 76 D 13


69. Titel: Machbarkeitsstudie für ein Sägewerk für Plantagenhölzer in Puerto Carreno, Kolumbien

Autor(en): Lazay, Ludwig
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [81 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Diese Machbarkeitsstudie befasst sich mit der Planung eines kleinen Sägewerks in Kolumbien. Das Sägewerk soll Schwachrundholz der Baumarten Acacia mangium (Willd.) und Eukalyptus pellita (F. Muell) zu Schnittholz verarbeiten. Das Ziel der Arbeit besteht darin, die technische Realisierbarkeit anhand einer konkreten Werksplanung zu überprüfen und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit der hierfür notwendigen Investition zu bestimmen. Es soll eine Grundlage zur Entscheidungsfindung hinsichtlich der Finanzierungswürdigkeit eines Sägewerks geschaffen werden. (nicht ausleihbar bis 02.12.2019)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 15 26
Signatur: 76 D 18


70. Titel: Holzbasierte Einflussfaktoren auf die Korrosion von Metallen - eine Literaturrecherche

Autor(en): Flaig, Max Lauritz
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [54 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Korrosion von Metallen in Verbindung mit Holz ist stark abhängig von dem Feuchtegehalt, den Holzinhaltsstoffen, der Umgebungsatmosphäre und den verwendeten Holzschutzmitteln. Kleine organische Säuren und Gerbstoffe sind Holzinhaltsstoffe, die die Korrosion beschleunigen. Die Literaturrecherche ergab, dass Holzschutzmittel einen wesentlich größeren Einfluss auf die Korrosion haben als die natürlichen Holzinhaltsstoffe. Öllösliche Holzschutzmittel spielen dabei keine entscheidende Rolle, wohl aber wasserbasierte Holzschutzmittel. Sie enthalten meistens Kupfersalze und werden mit Druck in das Holz eingetrieben. Die Kupferionen beschleunigen den natürlichen Korrosionsprozess enorm oder machen diesen erst möglich. Der Vorteil von Echtzeit-/ Realbedingungsprüfverfahren liegt in dem perfekten Versuchsaufbau, da hierbei mit realen Bedingungen gearbeitet wird. Nachteilig dagegen sind Zeit und Kostenaufwand. Beschleunigte Prüfverfahren nutzen erhöhte Feuchtigkeiten und Temperaturen, feuchtes Sägemehl oder Salzsprühnebel um den Korrosionsvorgang zu beschleunigen und schnell an Ergebnisse zu gelangen. Von gefundenen Prüfverfahren scheinen die Elektrochemischen die Korrionsraten am genauesten bestimmen zu können. Sie messen elektrische Ströme und Spannungen, die bei der elektrochemischen Korrosionsreaktion auftreten, um die Korrionsrate zu bestimmen.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 15 31
Signatur: 76 D 20


71. Titel: Einfluss der Hackschnitzelqualität auf die Festigkeitsentwicklung von NH-Sulfatzellstoffen in der Bleichsequenz O-O/(A bzw. Q)/P

Autor(en): Schulz, Sebastian
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [42 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die mechanischen Festigkeitseigenschaften von Zellstoffen werden in hohem Maße durch ihre Morphologie beeinflusst. Die Mischung von Zellstoffen mit verschiedenen Fasermorphologien kann für die jeweiligen Anwendungszwecke die optimalen Eigenschaften und Festigkeitsprofile herstellen. - Einfluss auf die Festigkeit haben die holzartenspezifischen Fasereigenschaften die auf Unterschiede in den Faserdimensionen zwischen Laub- und Nadelhölzern zurückzuführen sind. Die Hackschnitzelqualität beeinflusst ebenfalls die Festigkeitseigenschaften. - Vorteilhaft sind getrennte Kochungen von Fremd- und Eigenhackschnitzeln. Dort können optimale Parameter angewandt werden. Bei Mischkochungen wird meist ein Rohstoff zu stark beziehungsweise nicht stark genug behandelt. Dies führt zu einer Kappazahl die aus einer Mischung der jeweiligen Zellstoffe stammt. Da die Rohstoffe (Fremd-/Eigenhackschnitzel) getrennt vorhanden sind, können leicht getrennte Kochungen gemacht werden. - Der Schwerpunkt dieser Arbeit lag auf zwei Punkten. Der Unterschied zwischen Eigenhackschnitzeln und Fremdhackschnitzeln, sowie der Vergleich zwischen saurer Wäsche und Komplexbildnerstufe.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 15 33
Signatur: 76 D 25


72. Titel: Folgen des Klimawandels: Waldbauliche Strategien zu Anpassung und Vermeidung am Beispiel Deutschlands

Autor(en): Staak, Tobias Max
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [58 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Weltforstwirtschaft

Im Rahmen dieser Arbeit werden vorhandene Ansätze zu waldbaulichen Anpassungs- und Vermeidungsstrategien im Klimawandel zusammengestellt. Der Klimawandel betrifft alle Regionen Deutschlands, dabei gibt es aber regionale und lokale Unterschiede in der Intensität und Auswirkung. Effekte wie der Anstieg der Jahresdurchschnittstemperatur, längere Vegetationsperioden, erhöhte Häufigkeit von biotischen und abiotischen Schäden, veränderte Niederschlagsmengen und -perioden führen dazu, dass Vermeidungs- und Anpassungsmaßnahmen getroffen werden müssen. (nicht ausleihbar bis 28.10.2019)

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 15 35
Signatur: 76 D 22


73. Titel: Wood particle utilization and technical requirements outside the pulp and paper sector

Autor(en): Besold, Georg
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [101 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

The business area "Building and Living" is looking for an overview of the actual and potential future wood particle usages. Apparent from the topic "Wood particle utilization and technical requirements outside the pulp and paper industry" the objective of the thesis is, to give an overall assessment of what wood particles are used outside the pulp and paper sector. The main interest here is in sawmill by-products the co-product of sawmilling. The focus should not only be on material flows and economic considerations in the wood industry, but also on the size and technical specifications for the different usages are part of the work. - In the course of the work, possible future developments should be discovered and some forecasts and recommendations be given, so that marketable products can be outlined. For this reason analysis of interfaces between the saw wood industry and possible purchasers is necessary. This analysis and forecast is not feasible without careful considerations of the market situation of wood particles. (nicht ausleihbar bis 31.01.2018)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 104
Signatur: 74 D 7


74. Titel: Influence of a pulsed electric field on water sorption of wood and efficacy against subterranean termites

Autor(en): Langer, Florestan
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [89 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holzbiologie

Aufgrund seines ökologischen Wertes erlebt Holz als Baumaterial heute wieder einen starken Aufschwung. Auch auf ökologischen Holzschutz wird von daher immer mehr Wert gelegt. - In dieser Arbeit wird eine neue Holzschutzmethode getestet. Niedrigfrequenzstrom soll Holz unter einem Feuchtigkeitsniveau halten oder es unter dieses trocknen, das als kritisch für holzzersetzende Effekte und Schädlinge, wie etwa Fäule oder Termiten gilt. Waldkiefer, Seekiefer und Rotfichte wurden bezüglich ihres Sorptionverhaltens und ihrer Resistenz gegen Termiten unter dem Einfluss des pulsierenden Stroms getestet. - Es konnten einige vielversprechende Ergebnisse erzielt werden, so die Absenkung der Gleichgewichtsfeuchte und die Verringerung der Zeit zum Erreichen der Gleichgewichtsfeuchte während der Sorptionsversuche, vor allem in hoher relativer Luftfeuchte von 95 %. - In einem Non-choice Termitentest konnte die Sterblichkeit der Termiten durch den Einfluss des elektrischen Pulses um bis zu 23 % erhöht werden (im Vergleich zur Sterblichkeit im Test mit unbehandelten Proben). - Aus den Ergebnissen kann man Schließen, dass ein Niedrigfrequenzpuls geeignet ist, die Trocknungsgeschwindigkeit von Nadelhölzern wie Waldkiefer und Rotfichte zu erhöhen. Weiterhin kann dieser die Gleichgewichtsfeuchte in hohen Luftfeuchten herabsetzen. - Ein pulsiernder Strom könnte zudem geeignet sein, Schäden durch Bodentermiten an Holzbauten aus Seekiefer zu verringern. (nicht ausleihbar bis 09.01.2015)

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 105
Signatur: 74 D 4


75. Titel: Einsatz von Lignin in thermoplastischen Kunststoffen

Autor(en): Harnisch, Janck
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [50 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel dieser Arbeit war es, einen Überblick über wissenschaftliche Arbeiten zum Einsatz von Lignin in den beiden Polyolefinen, Polyethylen und Polypropylen zu verschaffen. Die Lignine wurden als technische, unmodifizierte Lignine, unter Zusatz von Haftvermittlern und als modifizierte Lignine betrachtet. Dabei stand im Mittelpunkt die Auswirkung einer Ligninzugabe auf mechanische, sowie thermische Eigenschaften der daraus resultierenden Mischungen.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 107
Signatur: 74 D 8


76. Titel: Drying of oil-palm lumber state of the art and potential for improvements

Autor(en): Kurz, Valentin
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [104 p.]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Weltforstwirtschaft

Diese Arbeit befasst sich mit der Trocknung von Ölpalmenholz. Freiluft-, Press- und Kammertrocknungsversuche wurden durchgeführt. - Die Ölpalme (Elaeis guinensis Jacq.) ist eine der wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse in Südost Asien. Die beerntete Ölpalmen Fläche ist mittlerweile größer als die von Kokospalmen (Cocos nucifera L.). Vergleiche zu Kokospalmen Holz wurden hergestellt, aufgrund der ähnlichen Struktur und mehr wissenschaftlichen Untersuchungen wodurch Wissen übertragen werden konnte. Freilufttrocknungs- Presstrocknungs- und Kammertrocknungsversuche wurden an Ölpalmenholz durchgeführt.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 114
Signatur: 74 D 10


77. Titel: Eigenschaften von Sperrholz für die Verwendung im Fahrzeugbau

Autor(en): Dietrich, Marius
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [53 p.]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Der Werkstoff Sperrholz muss im Bereich des Fahrzeugbaus einer weiten Palette von Anforderungen gerecht werden. Zur Transportkostenreduzierung wird ein möglichst geringes Gewicht gefordert, wobei die mechanischen Eigenschaften, wie Festigkeit und Schwingsteifigkeit aus Sicherheitsgründen möglichst hoch sein sollten. Neben der günstigen Festigkeits-Gewichtsrelation wird eine gute Chemikalien- und Witterungsbeständigkeit vorausgesetzt, da die LKW-Aufbauten im Außenbereich meist hohen Schwankungen ausgesetzt sind. Außerdem sollten bei der Herstellung der Paneelen sowohl ökonomische als auch ökologische Aspekte (Entsorgung, Recycling) berücksichtigt werden. - DIN EN 12642: 2001 legt Mindestanforderungen an Fahrzeugaufbauten und geeignete Prüfungen fest, damit sichergestellt wird, dass der Fahrzeugaufbau die Ladungssicherheit übernehmen kann, wenn die Ladung nicht über ein Zurrmittel gesichert wird. Die Prüfung kann statisch (Druckbelastung durch eine pneumatische Prüfvorrichtung), dynamisch (durch Fahrversuche) oder durch Berechnungen erfolgen. Bei einer maximalen elastischen Verformung von 300 mm dürfen weder bleibende Verformungen noch andere Veränderungen auftreten, die den bestimmungsgemäßen Gebrauch beeinträchtigen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 126
Signatur: 74 D 16


78. Titel: Untersuchungen zur Mischbarkeit von Polyethylen mit verschiedenen Ligninen und Holzfasern

Autor(en): Paul, Alexander
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [89 p.]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, ob eine Mischbarkeit zwischen drei Ligninen und den zwei gegebenen Kunststoffen auf Polyethylenbasis möglich ist. Sollten die Thermoplaste mit den eingesetzten Ligninen harmonisieren, soll weiterhin geprüft werden, welche Kombination von Ligninen mit welchem Kunststoff besonders geeignet ist. Des Weiteren sollen TMP-Fasern den beiden Kunststoffen in verschiedenen Stoffverhältnissen beigemengt werden. Bestätigt sich das Zusammenwirken der unterschiedlichen Komponenten, könnten zukünftig nachhaltigere Produkte entstehen, die sich zum Teil natürlich abbauen lassen, Ressourcen sparen und mit verbesserten Eigenschaften neue Einsatzfelder ermöglichen. - Sollten die eingesetzten Lignine und Fasern nicht zum gewünschten Ziel führen, so könnte in weiterführenden Experimenten mit Haftvermittlern die Kompatibilität der Mischung eventuell beeinflusst werden. - Dazu stehen zwei verschiedene Polyethylene zur Verfügung, die sich unter anderem durch die Dichte unterscheiden. Des Weiteren sind drei verschiedene Lignine vorhanden, die alle jeweils auch als modifizierte Variante verwendet werden. - Die unterschiedlichen Lignine werden mit den beiden Polyolefinen in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen zusammengebracht. Es werden Prüfkörper mithilfe einer Spritzgussanlage hergestellt und diese dann hinsichtlich der ihrer mechanischen Eigenschaften analysiert. Weiterhin finden mikroskopische Untersuchungen statt, um zu sehen, inwieweit sich das Lignin mit dem Thermoplast verbunden hat. Danach werden in einem Compounder Faser/Kunststoffmischungen hergestellt, um herauszufinden welcher Faseranteil und welche Füllgrade sich beim compoundieren als günstig erweisen. Anschließend wird die hergestellte Masse ebenfalls zu Prüfkörpern gespritzt und diese hinsichtlich ihrer mechanischen Eigenschaften untersucht.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 132
Signatur: 74 D 17


79. Titel: Olfaktorische Wahrnehmung von adulten Weibchen und optische und olfaktorische Wahrnehmung von Larven des Eichenwicklers Tortrix viridana L. bei verschiedenen Phänotypen seiner Wirtspflanze Quercus robur L.

Autor(en): Michaelsen, Inken
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [65 p.]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holzbiologie

Der Eichenwickler Tortrix viridana (LINNAEUS, 1758) ist ein oligophages Insekt, das sich auf einige Arten der Eiche (Quercus sp.) spezialisiert hat. Adulte Eichenwicklerweibchen lokalisieren mithilfe von olfaktorischer Wahrnehmung flüchtige Substanzen (=Gerüche), die von geeigneten Wirtspflanzen in die Luft abgegeben werden. Nach der Eiablage auf den Ästen, ernähren sich die jungen Larven im folgenden Frühjahr von den, sich entwickelnden, Blättern. In befallenen Eichenbeständen können die Eichenwickler enorme Fraßschäden bis hin zu einer vollständigen Entlaubung an Eichen verursachen. Während der Eichenwicklerkalamitäten in den Jahren 2003 bis 2006 wurden viele Eichen Mitteleuropas stark durch den Eichenwickler beschädigt. Unter den stark beschädigten Bäumen ("sensitiv") befanden sich einige Bäume, die gegen den Insektenbefall resistenz erschienen und einen wesentlich geringeren Entlaubungsgrad aufwiesen ("tolerant"). - In der Arbeit wurde anhand von olfaktorischen Y-Tube Experimenten versucht die Frage zu beantworten, ob Eichenwicklerweibchen und Larven olfaktorisch einen Unterschied zwischen "sensitiven" und "toleranten" Eichen machen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 134
Signatur: 74 D 18


80. Titel: Optimierung der Holzverwendung in Surinam unter besonderer Betrachtung der Holzmerkmale

Autor(en): Niemeier, Lars
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [68 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Weltforstwirtschaft

Surinams Wirtschaft ist, wie der Status eines Entwicklungslandes nahe legt, in vielen Bereichen noch im Begriff sich zu entwickeln. Die lange Geschichte als Kolonialgebiet, die mehrjährige Instabilität nach der Unabhängigkeit und ein Bürgerkrieg führten dazu, dass erst seit einigen Jahren die nötige Stabilität herrscht, unter der sich das Land entwickeln kann. Die starke Ausrichtung der Wirtschaft auf Bodenschätze, die Abhängigkeit von Industrieländern wie Nordamerika, den Niederlanden und China, bei geringer Wertschöpfung im eigenen Land, sichern zwar einen relativen Wohlstand, lassen bisher jedoch viele Entwicklungspotentiale ungenutzt. - Dies gilt im Wesentlichen auch für die Forst- und Holzwirtschaft. Wenn auch einige forstliche Unternehmen und die forstliche Kontrollbehörde nach sehr fortschrittlichen und nachhaltigen Maßstäben arbeiten, könnten manche forst- und holzwirtschaftliche Unternehmen die reichen Ressourcen des Landes effizienter nutzen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 136
Signatur: 74 D 22


81. Titel: Chemotaxonomische Untersuchungen einiger ausgewählter Tropenhölzer und Zellstoffe

Autor(en): Wassink, Alina
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [43 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die durchgeführten Untersuchungen zeigen, dass es möglich ist Extraktstoffe aus gebleichtem Zellstoff zu extrahieren. Zellstoffe, hergestellt aus sortenreinem Material einer Holzgattung, können anhand von Extraktstoffen identifiziert werden. - Chemotaxonomie kann damit ein Baustein bei der Identifizierung von MTH in Zellstoff- und Papierprodukten sein. Um sichere und aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten sind noch weitere Untersuchungen notwendig. (nicht ausleihbar bis 16.05.2015)

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 138
Signatur: 74 D 21


82. Titel: Herstellung und Bleiche von Zellstoffen aus Tropenholz - Ein Beitrag zur Identifizierung in Zellstoff und Papier

Autor(en): Grützmann, Nils
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [83 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Arbeit ist es gelungen, verschiedenartige tropische Laubholzarten nach dem Sulfatverfahren aufzuschließen und mit einer ECF-Bleichsequenz auf hohe Weißgrade über 85 % ISO zu bleichen. Dabei wurden für eine Vielzahl der verwendeten Holzarten erstmals Daten (Gutstoffausbeute, Splitteranteil, Kappazahl und Weißgrad) zum Aufschluss- und Bleichverhalten erhoben. Im Rahmen morphologischer und mikroskopisher Untersuchungen konnten zudem die Veränderungen der Faser- und der Gefäßeigenschaften über die verschiedenen Bearbeitungsstufen dokumentiert werden.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 139
Signatur: 74 D 20


83. Titel: Mikroskopische Charakterisierung der Gefäßelemente zur Identifizierung tropischer Nutzhölzer in Papier

Autor(en): Poth, Saskia
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [104 p.]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holzbiologie

Das am 3. März 2013 verabschiedete Holzhandelssicherungsgesetz verbietet die Einfuhr und den Handel illegal eingeschlagener Hölzer und Holzprodukte innerhalb der Europäischen Union. Es fehlt jedoch eine Methode zum Nachweis von illegal eingeschlagenem Tropenholz in Zellstoff- und Papierprodukten. Aus diesem Grund unterstützt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ein Projekt in dem Methoden für eine schnelle und eindeutige Holzartenbestimmung für Zellstoff- und Papierprodukte entwickelt werden sollen. Innerhalb dieses Projektes soll unter anderem ein Faseratlas entstehen, der für 25 wirtschaftlich wichtige Baumarten aus dem südostasiatischen Raum die Merkmale der vereinzelten Gefäßelemente darstellt, um ihre Identifizierung im Papier zu ermöglichen. - Es wurden vier (Gonystylus spp., Mangifera spp., Palaquium spp. und Tetramerista glabra) der 25 Arten anhand von FE-SEM-Aufnahmen untersucht.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 141
Signatur: 74 D 23


84. Titel: Vergleichende Untersuchung zur Zellstoffmahlung in einem Laborrefiner (LR40) und einer Jokromühle

Autor(en): Sae-Ueng, Kanokorn
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [45 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Zellstoffmahlung ist ein notwendiger Prozess in der Papierherstellung. Aus ungemahlenem Zellstoff entsteht ein voluminöses, hochporöses Flächengebilde mit sehr geringen Festigkeiten, weil die Bindung zwischen den Fasern zu gering ist. Durch die Mahlung kann die Faser verkürzt, verformt sowie innerlich und äußerlich fibrilliert werden. Zu welchem Anteil diese Mahleffekte auftreten hängt von den Mahlbedingungen und vom Mahlgerät ab. - Die Verschiedenartigkeit der verwendeten Mahlaggregate bringt abweichende Ergebnisse hinsichtlich der Fasereigenschaften und der Blattbildung hervor. In eigenen Versuchsreihen kamen eine Jokromühle sowie ein Laborrefiner LR40 der Firma Voith zum Einsatz. Die bereits in der Forschung etablierte Mahlung von Zellstoffen findet in einer Jokromühle statt. Sie kann bis zu 6 Proben auf einmal mahlen und je nach zeitlicher Entnahme der einzelnen Proben verschiedene Mahlgrade erzeugen. Für den kontinuierlichen Einsatz in einem Forschungsinstitut bietet sie allerdings einige Nachteile. Um ein mit industrieller Mahlung vergleichbares Mahlergebnis zu bekommen ist daher ein Laborrefiner besser geeignet. - Es wurden Nadelholz- und Laubholz-Sulfatzellstoffe mittels der Jokromühle bei verschiedenen Mahldauern gemahlen. Die Mahlproben des Laborrefiners wurden auf verschiedene Energieeinsätze gemahlen. Bezüglich der daraus resultierenden Mahlgrade des Zellstoffs werden physikalische Eigenschaften der Prüfblätter und Fasereigenschaften verglichen. - Ziel dieser Bachelorarbeit ist es einen Vergleich zwischen Jokromühle und Laborrefiner anhand von hergestellten Prüfblättern aus dem durch beide Mahlgeräte gemahlenen Zellstoff darzustellen. Ebenfalls sollen die verschieden gemahlenen Fasern mittels Mikroskopie und einem FiberLap charakterisiert werden.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 148
Signatur: 74 D 24


85. Titel: Ermittlung von Energie- und Kosteneinsparungsansätzen am Rundholzplatz eines Nadelholzsägewerkes

Autor(en): Bader, Niklas
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [70 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Der Ausgangspunkt dieser Arbeit war die Energieverbrauchsreduzierung am Rundholzplatz eines Nadelholzsägewerks. Durch die immer weiter steigenden Energierohstoffpreise und die stagnierenden Erlöse des Schnittholzes, sinkt die Gewinnmarge der Sägewerker kontinuierlich. - Wird die gesamte Arbeit auf ihre wesentlichen Erkenntnisse heruntergebrochen, konnten neben der Wegeoptimierung noch weitere Erkenntnise gewonnen werden. Diese beziehen sich auf die organisatorischen Aspekte des Rundholzplatzes, zu denen die Leerfahrtensitution und Sortimentsverteilung zählen. Der organisatorische Aspekt konnte im Zuge dieser Untersuchung nicht tiefergehend verfolgt werden. Soll jedoch durch die ansatzweise Beschreibung Ausgangspunkt und Anreiz weiterer Untersuchungen sein. (nicht ausleihbar bis 26.08.2018)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 149
Signatur: 74 D 31


86. Titel: Auswirkungen der Klimaszenarien B1 und A1B auf die C-Sequestrierung von unterschiedlich bewirtschafteten Wäldern in Deutschland - Ein regionaler Vergleich

Autor(en): Hoth, Merlin
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [51 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Weltforstwirtschaft

Ziel der Arbeit ist es zu überprüfen, inwieweit sich die regionalen Kohlenstoffspeicherverläufe in deutschen Wäldern, unter Annahme des Eintretens des Klimaszenarios A1B und dem damit verbundenen Anstieg der Jahresdurchschnittstemperatur um 4°C bis zum Jahre 2100, in Bezug auf das Klimaszenario B1 verändern könnten. - Da Klimaveränderungen nicht nur den Wald als Ökosystem beeinflussen sondern indirekt auch seine Bewirtschaftung, besteht die Frage, welche Bewirtschaftungsweise regional das größte Sequestrierungspotenzial aufweist und sich somit zur Unterstützung der politischen Klimaschutzziele anbietet. - Dafür werden verschiedene Bewirtschaftungsarten unter Berücksichtigung der biologischen Holzzersetzung mit dem Nutzungsverzicht verglichen. - In Hinsicht auf die Substitutionseffekte bei der Verwendung von Holz anstelle vom emissionsintensiveren Energieträgern und Rohstoffen wird das Ergebnis reflektiert.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 150
Signatur: 74 D 30


87. Titel: Chemotaxonomische Untersuchungen ausgewählter Zellstoffe

Autor(en): Nopens, Martin
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [44 p. Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Kommerziell hergestellte Papiere bestehen aus verschiedenen Holzarten. Auch geschützte Arten gelangen in diese Produkte. Zu ihrer Identifizierung dominiert gegenwärtig der biologische Ansatz der Unterscheidung über die Fasermorphologie. Hier kann die Chemotaxonomie durch die Differenzierung der Inhaltsstoffe in den Zellstoffen Vorteile bieten. Dazu wurden bereits von Wassnink (2013) Untersuchungen durchgeführt. Das Forschungsinteresse dieser Arbeit richtet sich auf die Frage, ob sich Holzarten in Papieren durch die Chemotaxonomie unterscheiden lassen. Zusätzlich soll die vorhandene Datenbasis erweitert werden. Außerdem wird untersucht, ob sich tropische und nicht tropische Holzarten voneinander abgrenzen lassen. Nach der Methode von Wassink wurden fünf Zellstoffproben (Intsia, Eukalyptus, Pinus/Picea, Fagus, Acacia) untersucht. Die Zellstoffe wurden in einer Kryomühle gemahlen. Anschließend wurden die extrahierbaren Stoffe mit Aceton und Petrolether in einer Accelerated Solvent Extraktion (ASE) herausgelöst. Die Extraktstoffe wurden durch Thermodesorption gekoppelt mit Gaschromatographie/Massenspektroskopie (GC/MS) analysiert. Die Auswertung erfolgte mit der Datenbanksoftware AMDIS DB. Es werden die Ergebnisse der fünf untersuchten Holzarten dargestellt und mit den Daten von Wassink (2013) zusammengführt. Zum Abschluss wird die automatische Datenbankerstellung- und Auswertung einer kritischen Prüfung unterzogen. (nicht ausleihbar bis 10.09.2018)

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 151
Signatur: 74 D 26


88. Titel: Steigerung der Energieeffizienz bei der technischen Schnittholztrocknung

Autor(en): Jäger, Florian
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [71 p.]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Problematik um die Energieeinsparungen der technischen Schnittholztrocknung liegt darin begründet, dass zwar die Trocknungen aufgezeichnet werden, diese aber dennoch nicht oder nur in begrenztem Umfang vergleichbar sind. So fehlen meist die Parameter der Anfangsfeuchte, weil diese nicht ausreichend mit den vorhandenen Messinstrumenten aufgenommen werden können. Damit beruht ein spezifischer Vergleich von mehreren Trocknungsvorgängen auf Schätz- und Erfahrungswerten und besitzt keine einheitliche Basis. - Ziel der Arbeit soll es sein, ein System aufzubauen, wie die Trockenpläne bzw. die aufgenommenen Energieverbräuche sinnvoll zu vergleichen sind. Dabei soll das Hauptaugenmerk auf die dafür notwendigen Trocknungsparameter gelegt werden, um über diese sinnvolle Vergleiche durchführen zu können. - Damit soll dann ermittelt werden, wie sich die jeweilige Trockenkammer energetisch verhält, um eventuelle Energieeinsparungspotentiale ableiten zu können. (Nicht ausleihbar bis 13.09.2018)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 153
Signatur: 74 D 27


89. Titel: Hygrothermische Simulation von Brettsperrholz

Autor(en): Hirsch, Maren
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [73 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Hygrothermische Simulationsprogramme werden im Bereich der Bauphysik verstärkt für wärme- und feuchteschutztechnische Nachweise eingesetzt. Sie ermöglichen die Prognose des wärme- und feuchtetechnischen Verhaltens von Bauteilen unter realen Randbedingungen ohne kosten- und zeitintensive Freilandexperimente. - Ziel des ersten Teils der Arbeit war die Ermittlung der hygrothermischen Stoffkennwerte und -funktionen von Brettsperrholz. Ziel des zweiten Teils war die Validierung einer hygrothermischen Simulation von Brettsperrholzkonstruktionen. - Sorptionsisotherme, freie Wasseraufnahme, feuchteabhängiger Wasserdampfdiffusionswiderstand und feuchteabhängige Wärmeleitfähigkeit von Brettsperrholz wurden experimentell bestimmt. Zur Approximation der Flüssigtransportkoeffizienten wurde der Wasseraufnahmekoeffizient gemessen und ein Trocknungsversuch durchgeführt. Die anisotropen Stoffparameter wurden quer zur Plattenebene bestimmt. Die ermittelten Kennwerte entsprechen weitestgehend den Literaturwerten von Fichtenholz. Der Wasserdampfdiffusionswiderstannd wird nur geringfügig durch die Klebfugen erhöht. Die Approximation der Flüssigtransportkoeffzienten führte zu keinen verwendbaren Kennwerten. - Die Validierung hygrothermischer Simulationen von Brettsperrholzkonstruktionen erfolgte mittels Freilandversuch. Dabei wurde das Wärme- und Feuchteverhalten eines frei bewitterten mehrschichtigen Wandelements über sechs Monate messtechnisch erfasst und mit der Software WUFI simuliert. Der Vergleich von Mess- und Simulationswerten zeigte eine gute Übereinstimmung. - Hygrothermische Simulationsprogramme bieten ein aussichtsreiches Planungswerkzeug für Brettsperrholzkonstruktionen, insbesondere wenn für diese hohe Feuchtebelastungen zu erwarten sind.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 154
Signatur: 74 D 28


90. Titel: Bewertung und Optimierung von industriellen Sortiertechnologien für Altpapiere als Grundlage für eine effiziente Altpapieraufbereitung

Autor(en): Schrul, Christopher
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [70 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In dieser Masterarbeit werden aktuelle Sortiertechnologien und -aggregate vorgestellt und analysiert. In der Sortieranlage eingesetzte Sortieraggregate werden hinsichtlich ihrer Trennleistung und der Qualität der erzeugten Altpapiersorte bewertet. Dabei werden auch Prozesse und Aggregate externer Sortierbetriebe berücksichtigt. Auf dieser Basis sollen Optimierungsvorschläge für die Altpapiersortierung als Grundlage für eine effiziente Altpapieraufbereitung erarbeitet werden. (nicht ausleihbar bis 28.03.2018)

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 155
Signatur: 74 D 25


91. Titel: Die Bedeutung der Waldhackschnitzel für die energetische Nutzung

Autor(en): Kavermann, Mike
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [51 p.]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung von Waldhackschnitzel in der energetischen Nutzung. Es wird der Frage nachgegangen, welche Bedeutung das noch relativ junge Produkt in der Energiebereitstellung hat. - Ziel ist es, zu klären, welche Beschaffungs- und Verbrauchsstrukturen hinsichtlich des eingesetzten Rohstoffes und der energieerzeugenden Anlagen vorhanden sind. Die Fragestellungen werden auf der Grundlage von Auswertung aktueller Fachliteratur, abgeschlossenen Projektarbeiten und Datenerhebungen diskutiert.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 158
Signatur: 75 D 2


92. Titel: Establishment of a forest mitigation fund to improve the protection of forests by generating revenues of ecosystem services in Peru

Autor(en): Cordes, Martina
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [80 p.]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Weltforstwirtschaft

This master thesis is about the establishment of a forest mitigation fund in Apurimac, Peru. The fund is designed for Helvetas Swiss Intercooperation. In the context of REDD+ Helvetas is establishing a program for climate change mitigation options for extractive industries. The main objective of the thesis is a proposal for the structure of a financial fund for this program including administration, potential partners and appropriate ecosystem services. The chances and possibilities for the fund are high, if challenges and difficulties can be solved. This thesis gives advises for the implementation based on an analysis of other funds, the region Apurimac and its stakeholders.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 159
Signatur: 75 D 3


93. Titel: Ethiopian highland bamboo (Yushania alpina K. Schum. W.C. Lin.) as raw material for industrial panel production - Investigations on basic properties and raw material preparation

Autor(en): Schmidt, Goran
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [56 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Der äthiopische Hochlandbambus (Yushania alpina K. Schum. WC Lin.) wird aktuell ausschließlich für traditionelle Produkte mit niedriger Wertschöpfung genutzt. Fehlendes Wissen über Eigenschaften und Verarbeitung schränkten die industrielle Nutzung in der Vergangenheit ein. In dieser Arbeit wurden physikalische Eigenschaften des Rohmaterials analysiert und erste Ansätze für die Vorverarbeitungsschritte gegeben. Saisonale Schwankungen bei der Holzfeuchte wurden beobachtet wohingegen das Niveau stoffwechselrelevanter Kohlenhydrate in reifen Halmen konstant blieb. Die Reife von vier Jahre alten Halmen wurde anhand physikalischer Eigenschaften bestätigt. Aufbauend auf industriell voreingestellte Parameter wurden verschiedene Ernteausbeuten berechnet. Lufttrocknung von Bambus als Beitrag zur Entwicklung eines Ernte- und Transportmodells, wurde hinsichtlich Trocknungsqualität und -effektivität untersucht. Darüber hinaus wurde der positive Effekt der thermischen Behandlung auf das Sorptionsverhalten von strand mats gezeigt.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 160
Signatur: 75 D 4


94. Titel: Online Analyse der Fasereigenschaften in der MDF Produktion zur Optimierung der Prozessstabilität und der Energieeffizienz

Autor(en): Funk, Steffen
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [76 p.]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Für die Messung der Faserdimensionen zur Optimierung der Zerfaserung von MDF-Fasern wurde ein bildanalytisches Fasermessgerät zur Messung von Papierfasern an den erweiterten Messbereich von MDF-Fasern angepasst. Die Messung erfolgt an in Wasser suspendierten Fasern, die durch die eine Messzelle gepumpt werden. Die Faserdimensionen wurden durch die Auswertung von Bildern der Fasern durchgeführt. Es wurden unterschiedliche Möglichkeiten der Datenauswertung dargestellt. - Des Weiteren wurde überprüft, oft mit dem Messgerät wiederholgenaue und Repräsentative Messungen durchgeführt werden können. Dies ist mit Einschränkungen in der Breitenmessung in einem Konsistenzbereich von 0,2 g/l bis 0,3 g/l möglich. - Durch die Vermessung der Faserdimensionen von durch Luftstrahlsiebung separierten Fasern sollte ein Abgleich mit dem bestehenden Qualitätsstandard hergestellt werden. Es stellte sich heraus, dass eine Referenzierung von Siebfraktionen mit den Faserdimensionsverteilungen momentan nicht möglich ist. Um eine Referenzierung durchführen zu können, ist eine geringere Siebmaschenweite, sowie eine Volumengewichtung der Faserverteilung notwendig. Dafür muss die Breitenmessung verbessert werden. - Ein Einfluss unterschiedlicher Prozessbedingungen auf die durchschnittlichen Faserdimensionen in der Produktion von HDF-Fasern konnte durch die Faserlängenmessung festgestellt werden. Weiterhin wurden durch die Messung der Faserdimensionen bei unterschiedlichen Mahlscheibenabständen Optimierungspotentiale für die Zerfaserung energetisch optimiert. Das Einsparpotential liegt bei etwa 10 % der gesamten im Prozess verbrauchten elektrischen Energie. Durch den größeren Mahlspalt wurden längere Fasern produziert. Einen negativen Einfluss auf die Platteneigenschaften konnte nicht festgestellt werden. (nicht ausleihbar bis 09.07.2018)

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 161
Signatur: 75 D 7


95. Titel: Vergleich der Anforderungen der EU-Holzhandelsverordnung mit den Anforderungen von Zertifizierungssystemen (FSC und PEFC) an holzwirtschaftliche Betriebe

Autor(en): Blanke, Christian
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [68 p.]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Weltforstwirtschaft

Ziel der Arbeit ist es, im Rahmen der nachhaltigen Waldbewirtschaftung einen Überblick der entscheidenden Elemente zu erlangen und eine Verbindung mit den wichtigsten Zertifizierungsorgansationen herstellen zu können. - Die "Forest Law Enforcement, Governance and Trade" (FLEGT) ist eine Weltbankinitiative in Kooperation mit der EU, in der es um die Intervention gegen den illegalen Holzeinschlag geht. Einer ihrer Bestandteile ist die "EU-Timber Regulation" (EUTR), die als vorsorgliche EU-Verordnung, bis zur vollständigen Selbstständigkeit des FLEGT-Aktionsplans gilt. Um diese Verordnung letztendlich für Deutschland in nationales Recht umzusetzen, wurde das "Holzhandelssicherungsgesetz" (HolzSiG) erlassen. Im Folgenden werden die Systeme FLEGT, EUTR, HolzSiG, sowie die Zertifizierungssysteme "Forest Stewardship Council" (FSC) und das "Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes" (PEFC) beleuchtet. In einer Gegenüberstellung finden sich letztendlich die entscheidenden Eckdaten wieder. Als Fazit wird in einer Zusammenführung dargestellt, welche Rolle die Zertifizierungssysteme bei der Erfüllung der EUTR haben. Als ergänzender Teil steht im Anhang auf der beigelegten CD, in vollständiger Form, das erarbeitete "Chain of Custody" (CoC) - Unternehmenshandbuch, für die Firma Sörnsen Holzleisten GmbH, zur Verfügung und bietet ein Beispiel für die EUTR-gerechte Umsetzung der Zertifizierungsstandards von FSC und PEFC in der Produktkette. (nicht ausleihbar bis 27.02.2016)

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 162
Signatur: 75 D 6


96. Titel: Messen einer Z-Verteilung von Strichbindemitteln in Karton

Autor(en): Kammerzell, Ulli
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [20 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der Arbeit war es, die Bindemittelverteilung eines Latexbinders auf einem gestrichenen Karton in z-Richtung mittels Py-GC/MS nachzuweisen. Die Methode zur Probennahme und Probenanfertigung war dabei durch vorhergehende Untersuchungen einer Diplomarbeit (Berger, 2010) schon gegeben. Auch hier gab es weiterhin das Problem, dass nicht einwandfrei geklärt werden kann warum der Schnitt am Mikrotom nicht genau oberflächenparallel ist. Woraus sich eine höhere Schnittzahl als in den Berechnungen ergibt. Um eventuell eine Gleichmäßigkeit innerhalb der Daten zu bekommen muss man noch weitere Versuche machen. Hierfür müssten noch weitere Schnittserien von der Oberseite und der Unterseite hergestellt und untersucht werden. Die ausgewerteten Ergebnisse bestätigten aber, dass der Hauptanteil des eingesetzten Bindemittels sich in der aufgetragenen Bindemittelschicht befindet. Bis auf die Ausnahme des zweiten Peaks. Hier gilt es Informationen über die Produktionsweise des Kartons einzuholen. - Abschließend kann festgestellt werden, dass Py-GC/MS als Untersuchungsmethode für die Quantifizierung des Additivs eines Latexbinders tauglich ist. Die z-Verteilung hat dies bestätigt. Jedoch kann die Probenvorbereitung noch optimiert werden.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 163
Signatur: 75 D 5


97. Titel: Untersuchungen zur Holzfeuchtebestimmung mittels dielektrischer Messverfahren

Autor(en): Roestel, Sascha
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [119 p.]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Rahmen dieser Arbeit wurde untersucht, ob sich der Wassergehalt von Holzhackschnitzeln auf indirektem Wege mittels dielektrischen Messprinzips mit einer vergleichbaren Genauigkeit wie im Darr-Wägeverfahren ermitteln lässt. Dazu wurden Messungen in der Hackschnitzeleingangskontrolle in der Papierfabrik Duisburg-Walsum des norwegischen Konzerns Norske Skogindustrier ASA durchgeführt. - Grundsätzlich lassen sich die Methoden zur Bestimmung des Wassergehaltes in direkte und indirekte Verfahren unterteilen. Direkte Verfahren basieren auf der Entfernung des in einer Materialprobe enthaltenen Wassers auf physikalischen oder chemischen Wege. Die Nachteile der direkten Methoden bestehen darin, dass die Materialprobe zerstört wird und sie zeitaufwändig sind und manche Methoden aufgrund des hohen Aufwandes nur für Laboranwendungen geeignet sind. Die gebräuchlichsten direkten Methoden sind die so genannten Darr-Wägeverfahren, bei denen das Wasser durch Temperatureinwirkung aus der Materialprobe entfernt wird und durch Vorher-Nachher-Wägungen der Wassergehalt ermittelt wird. - Im Gegensatz zu direkten Methoden arbeiten indirekte Methoden zerstörungsfrei und das Messergebnis ist in der Regel sofort verfügbar. Hier erfolgt die Ermittlung der Materialfeuchte durch die Bestimmung einer oder mehrerer physikalischer Größen, die direkt oder indirekt vom Wassergehalt der Probe abhängig sind. Indirekte Methoden zur Materialfeuchtebestimmung werden in der Industrie häufig zur Bestimmung des Wassergehaltes im laufenden Betrieb als sogenannte Inline-Messung eingesetzt. - In dieser Arbeit wurde der Wassergehalt von Holzhackschnitzeln anhand von Proben Off-Line untersucht und die Ergebnisse mit denen des Darr-Wägeverfahrens verglichen. Das dielektrische Messprinzip erschien gegenüber anderen indirekten Verfahren am geeignetsten, da es im Gegensatz zu radiometrischen Verfahren keine weiteren Sicherheitsvorkehrungen benötigt und im Vergleich zu anderen Verfahren, wie etwa den Infrarotmessverfahren, eine höhere Eindringtiefe aufweist. Dielektrische Verfahren nutzen die Unterschiede der komplexen Permittivität zwischen den verschiedenen Materialien und die des Wassers zur Bestimmung des Wassergehaltes. Je nach Frequenzbereich lassen sie sich in kapazitive Verfahren und Mikrowellenverfahren unterteilen. In der Untersuchung arbeitete eines der Geräte nach dem kapazitiven Prinzip und eines nach dem Mikrowellenprinzip. (nicht ausleihbar bis 15.10.2016).

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 164
Signatur: 75 D 1


98. Titel: Überprüfung eines naturverträglichen Anbaus von Kurzumtriebsplantagen anhand der Auswirkungen auf die biologische Vielfalt im Kontext politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen in Deutschland

Autor(en): Tantow, Patrick
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [53 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Weltforstwirtschaft

Seit der Erlassung des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes im Jahr 2010 ist der Anteil an Strom aus Erneuerbaren Energien deutlich angestiegen. Mit einem Anteil von 6,9 Prozent am Stromverbrauch, stellt die Bioenergie nach der Windenergie die wichtigste erneuerbare Quelle im Stromsektor dar (Mühlenhoff, 2013). Gesetze mit Bezug zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Landnutzungssystemen wurden durch Novellierungen der politischen Entwicklung angepasst, um die Erzeugung von Energie aus Biomasse voranzutreiben. Mit zunehmender Attraktivität Energiepflanzen anzubauen, steigt zum einen der Konkurrenzdruck bezüglich der Flächenverteilung für die Nahrungsmittelproduktion und der Erzeugung von Strom und Wärme aus Energiepflanzen. Der Naturschutz fordert daher, dass KUP nur auf ehemaligen Ackerflächen und Grenzertragsstandorten angelegt werden, die für die Nahrungsmittelproduktion uninteressant sind. In den letzten Jahren sind daraufhin Studien und Projekte ins Leben gerufen worden, die sich mit der Thematik der schnellwachsenden Baumarten näher befasst haben. Auf den zur Verfügung stehenden Flächen wurden die Auswirkungen der KUP auf die Natur und Landschaft untersucht, um anschließend Maßnahmen nennen zu können, mit deren Hilfe ein naturverträglicher Anbau von Energiegehölzen möglich gemacht werden kann.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 185
Signatur: 75 D 16


99. Titel: Mikroskopische Untersuchungen des Schadbildes der neuartigen Kastanienerkrankungen

Autor(en): Alvarez Hernandez, Jana
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [54 p.]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holzbiologie

Durch die licht- und elektronenmikroskopischen Untersuchungen der Holzzersetzungsmuster von 14 Proben mit F. velutipes, C. purpureum und P. ostreatus, konnte eine Einschätzung der Fäuletypen, an der neuartigen Kastanienerkrankung gegeben werden. Es wurden Analysen durchgeführt, ob es sich bei den Pilzen um Weißfäuleerreger handelt, oder auch Moderfäuleerzeuger am Schaden beteiligt waren. Ferner wurde auf das häufig gemeinsame Auftreten zwischen F. velutipes und P. velutipes, sowie von F. velutipes und C. purpureum eingegangen und Nachforschungen darüber angestellt, ob F. velutipes die beiden Pilze in ihrem Wachstum beeinflusst. Die Analysen fanden an zwei Rotblühenden Rosskastanien, aus Hamburg-Bergedorf (Justus-Brinckmann-Straße und Ernst-Henning-Straße) statt, die im März 2012 aufgrund des Schadens gefällt wurden. Je Baum wurden zwei Stammscheiben untersucht. (nicht ausleihbar bis 15.04.2014)

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 187
Signatur: 75 D 14


100. Titel: Holz von Ölpalmen als Tischlerplatten-Mittellage - Einfluss auf die physikalischen-technologischen Eigenschaften von Tischlerplatten

Autor(en): Bockel, Stefan
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [73 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel dieser Arbeit ist es, die Eigenschaften von Tischlerplatten aus Ölpalmenholz unter besonderer Berücksichtigung der Biegeeigenschaften zu bestimmen. Es wird ein einfaches Modell zum Einfluss der Mittellage auf die Biegeeigenschaften entwickelt. Hierzu werden die Elastizitäts- und Festigkeitseigenschaften durch statische Prüfungen ermittelt. Zur Verifizierung des Modells und zur Vorhersage der Biegeeigenschaften werden Tischlerplatten aus Ölpalmen- und Kiriholz (Paulowina imperalis) mit MDF-Deckschichten hergestellt. Gegenüber den ausgelieferten Tischlerplatten, wird die Stablänge der Mittellage in den Modellplatten variiert, und gepresst. Im Vergleich zu den ausgelieferten Tischlerplatten mit einer Mittellage aus Ölpalmenholz, werden die Mittellagenelemente in der Länge der Stäbe variiert. Ein reproduziebarer und messbarer Einfluss der variierten Stoßverteilung ist als Grundlage für die Prognose der Biegefestigkeit zu sehen. (nicht ausleihbar bis 05.11.2016)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 189
Signatur: 75 D 12


101. Titel: Entwicklung der Furnierbranche seit 2001

Autor(en): Streland, Mercedes
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [45 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Entwicklung der Furnierbranche seit 2001 erweist sich als negativ. 2006 hatte die Furnierindustrie ihre Blütezeit. In Ländern wie Spanien und Portugal explodierte die Baukonjunktur und Furniere waren sehr gefragt. Ein weiterer wichtiger Punkt war, dass die Kunden aus den südlichen Ländern nicht die Holzvorkommen wie Deutschland haben. Holzarten wie Buche und Eiche waren sehr gefragt und wurden für Türen und Möbel verwendet. - Auf die starke Baukonjunktur folgte 2009 die Wirtschaftskrise. Die Banken gaben keine Kredite mehr, offene Rechnungen konnten nicht gezahlt werden und der Wirtschaft ging es von Tag zu Tag schlechter. Die Umsatzzahlen fielen schlagartig in den Keller. Seit 2009 haben sich die Zahlen kaum erholt und die Unternehmen klagen weiter. Die Furnierwerke produzieren mit halber Leistung, Kapazitäten werden nicht ausgelastet und der Rohstoff Holz wird immer teurer. Der Weg für die Furniere als hochwertige Nischenprodukte ist geebnet. - Problematisch sind die vielen und authentischen Substitutionsprodukte, die Furniere für den größten Anteil der Abnehmer überflüssig machen. Möbelhersteller müssen günstiger produzieren, weil die Kunden eher auf den Preis als auf die Qualität achten. Früher hat es einige Zeit gedauert, bis man neue Furnierbilder und Holzarten auf Folie drucken konnte. Mit der heutigen Technik ist es eine Sache von wenigen Minuten, was es für die Furnierindustrie umso schwerer macht. (nicht ausleihbar bis 03.05.2016)

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 190
Signatur: 75 D 11


102. Titel: Physical-mechanical and chemical properties of the wood of oil palm and date palm trees

Autor(en): Tufashi, Tareq
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [59 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

The oil palm stem and the date palm stem are relatively new materials in the field timber utilization and are not easy to process; they have certain unique characteristics and offer a variety of problems that are unusual in the conventional timber industry. The purpose of this research is to get an overview of some of the physical-mechanical and chemical properties of the trunks of both trees. The focus will be placed on the density, compression shear strength for both solid wood and glue line wood, acidity (pH value and buffering), silica and ash contents of oil stem wood and date palm stem. - These trees are not planted for their stems, but rather for the oil from the oil palm and the date fruits from the date palm. - Oil palm productivity declines by the age of 25 and the date palm by the age 55 so that the plantation owners are faced with the problem of disposal of several million tons of the stems per year. - In attendance of modern technologies, converting these stems into valuable material can appear to be an economic opportunity for nations growing these palms. Furthermore, the use of oil palm stems and date palm stems can reduce the pressure on traditional wood in the wood inustry especially in tropical forests.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 191
Signatur: 75 D 10


103. Titel: Einfluss ausgewählter Parameter auf die Verklebungsgüte unterschiedlicher Laubhölzer für tragende Zwecke mit Polyurethanklebstoff

Autor(en): Van Ofen, Albrecht
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [52 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Brettschichtholz aus Laubhölzern, vornehmlich Buche, ist in den vergangenen Jahren von verschiedenen Stellen eingehender untersucht worden. Eine Folge dieser Untersuchungen ist, dass es mittlerweile in Deutschland eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für Buchen- und Buchenhybridbrettschichtholzträger gibt. Die bauaufsichtliche Zulassung wurde 2009 erteilt und schreibt vor, welche Holzeigenschaften, Verklebungsbedingungen und welcher Brettschichtholzaufbau einzuhalten sind. Grundlage dieser Zulassung sind Versuche, bei denen sich vor allem ein MUF als zuverlässig erwiesen hat. Zugelassen sind prinzipiell alle Klebstoffe, die beim Deutschen Institut für Bautechnik hinterlegt sind. Das umfasst zur Zeit aber noch keine PUR-Klebstoffe, weshalb hier noch der größte Forschungsbedarf besteht.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 192
Signatur: 75 D 8


104. Titel: Biologische, kulturhistorische und ökonomische Aspekte von Holzskulpturen

Autor(en): Rietdorf, Gabor
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [105 p.]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holzbiologie

Mit der Arbeit möchte sich der Verfasser mit den biologischen, kulturhistorischen und ökonomischen Aspekten einer Holzskulptur befassen. Schnell wird klar, dass die Holzskulptur selbst erst das Endprodukt einer langen Reise des Holzes ist. Holz hat eine große Bedeutung für das humane Leben, ist ein Naturstoff und begleitet den Menschen seit Anbeginn. Es ist für den Autor daher von Wichtigkeit eine umfassende Arbeit zu verfassen, die sich mit der kompletten Stoffgeschichte des Holzes auseinandersetzt. Neben der Entstehung sollen daher auch die Eigenschaften des Holzes thematisiert werden. Wie der Verfasser deutlich herausstellen wird, ist die Bearbeitung des Holzes von Anbeginn mit der Entwicklung von Arbeitstechniken verknüpft. Kein anderes Material der Erde ist so facettenreich, individuell und lebendig wie Holz. Dieses möchte der Autor und erst Bundessieger seiner Ausbildung als Bildhauer (2006) selbst, mit dieser Arbeit beweisen. (nicht ausleihbar)

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 198
Signatur: 75 D 17


105. Titel: Die Papierwirtschaft und ihre außenwirtschaftliche Bedeutung

Autor(en): Rimkus, Christina
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [47 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Papierwirtschaft in Deutschland. Die daraus entstandenen Ergebnisse werden international mit drei ausgewählten Nationen verglichen. - Die deutsche Papierwirtschaft ist ein Industriezweig, der sehr wichtig für Deutschland ist. In dieser Arbeit werden zunächst die Aufgaben der Verbände und im Anschluss die Verbandsstruktur der deutschen Papierindustrie dargestellt. Die Verbandsstruktur wird dargestellt, um sich ein umfassendes Bild der deutschen Papierwirtschaft machen zu können. - Um die deutsche Papierwirtschaft international besser einordnen zu können, wird die Größenstruktur der Betriebe sowie die gesamte Industriestruktur dargestellt. Die Industriestruktur beinhaltet die Produktion, die Kapazitäten und die Papiersortimente der deutschen Papierwirtschaft. - Die daraus resultierenden Ergebnisse der dargestellten Industriestruktur werden benötigt, um die deutsche Papierindustrie im internationalen Vergleich einordnen zu können. Dabei wird zunächst geprüft, ob die internationalen FAO-Daten mit den vorliegenden deutschen VDP-Daten verglichen werden können. (nicht ausleihbar)

VTIWFW; VTIOEF
Dokumentennummer: T5 12 239
Signatur: 75 D 20


106. Titel: Behandlung von Zellstoff mit Enzymen und einem Mn-Katalysator zur Einsparung von Mahlenergie

Autor(en): Holzberger, Philipp
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [70 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der Arbeit war es, endgebleichte ECF-Kraftzellstoffe mit zwei verschiedenen Enzymen zu behandeln und auf ihre Mahlbarkeit zu überprüfen. Des Weiteren sollten nicht endgebleichte ECF-Kraftzellstoffe unter Einsatz eines Mn-Katalysators einer Peroxid-Endbleichstufe unterzogen und ebenfalls auf ihre Mahlbarkeit überprüft werden. Es galt die relevanten Daten wie Chemikalienverbräuche, technische Stoffeigenschaften und Energieeinsätze der Mahlung zu ermitteln und zu vergleichen. (nicht ausleihbar bis 20.12.2016)

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 263
Signatur: 75 D 32


107. Titel: Steuerung von Produktmerkmalen bei der Schnittholzerzeugung am Beispiel von Dachlatten

Autor(en): Treuer, Jan Florian
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [34 p.]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Thematik dieser Arbeit zielt auf die Schnittholzerzeugung und die anschließende Sortierung ab. Für die Informationsbeschaffung wurden Sägewerke besucht und darüber hinaus mit Fragebögen angeschrieben. Im Zeitraum der Erstellung dieser Arbeit wurden diese Maßnahmen durchgeführt. Ziel war dabei der Informationsgewinn aus Praxisnähe und das Einholen möglichst unterschiedlicher Meinungen. Diese Herangehensweise hatte nicht die Idee bestimmten Sägewerken Vorzüge in der Bewertung der Produkte einzuräumen, sondern eher eine Betrachtung der Produktionsprozesse herbeiführen. Durch Überarbeitung der DIN 68800 ist ein chemischer Holzschutz in der Gebrauchsklasse 0 als überflüssig erachtet worden. Diese Umsetzung gilt bereits seit Februar 2012 und es stellt sich die Frage, wie schnell der Handel auf diesen Vorgang reagiert. Als Produkt hat der Autor die Dachlatte ins Auge gefasst, da dieses Produkt ein üblicher Posten im Handelssortiment bildet. Somit soll eine Vergleichbarkeit zwischen den Produkten untersucht werden.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 15 4
Signatur: 76 D 1


108. Titel: Grundlage einer Potentialstudie für Non-Wood-Forest-Products in industrieller Verarbeitung

Autor(en): Innecken, Joscha Simon
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [48 p + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

In Europa hat die Nutzung des Waldes durch Verwertung von Nichtholzwaldprodukten im Laufe der Industrialisierung zunehmend nachgelassen, da das erzielbare Einkommen durch die Holznutzung weit höher war. Derzeit ist jedoch neben der Nutzung der Ressource Holz ein zunehmendes Interesse an Nichtholzwaldprodukten zu verzeichnen. Dieses zunehmende Interesse hat zu einer Anzahl von Studien geführt, die sich mit Nichtholzwaldprodukten beschäftigen. - Das Wiederaufleben der Nichtholzwaldprodukte, sowie die zunehmende Anzahl an Studien zu diesem Thema, zum Anlass genommen, soll mit der vorliegenden Arbeit ein Ausgangspunkt für Potentialstudien über Nichtholzwaldprodukte in industrieller Verwendung in Europa gesetzt werden. Ziel dieser Arbeit ist es, einen Themeneinstieg für nachfolgende Potentialstudien zu bieten. Dies soll erreicht werden, indem ein zusammenfassender Überblick über die Rohstoffe und die in Frage kommenden, weiterverarbeitenden Industrien gegeben wird.

VTIWFW; VTIOEF
Dokumentennummer: T5 15 27
Signatur: 76 D 14


109. Titel: Einfluss von Kohlenstoffdioxid und Natriumchlorid auf Populus trichocarpa

Autor(en): George, Maika
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [60 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holzbiologie

In der Bachelorarbeit werden die Einflüsse von erhöhtem Kohlenstoffdioxid und erhöhter Salzkonzentration auf Populus trichocarpa getestet und ausgewertet. Die Pflanzen wurden unterschiedlich hohen Kohlendstoffdioxid- (385 ppm, 950 ppm) und Natriumchloridwerten (0 mM, 50 mM, 100 mM) ausgesetzt und nach 16 Wochen geerntet. Alle Pflanzen haben den Zeitraum der Verluste überlebt und konnten ausgewertet werden. - Eine erhöhte Salzkonzentration führte zu sinkenden Wachstumswerten der Pflanzen. Der Biomasseanteil ging um fast 75 % zurück. - Pflanzen, die mit erhöhtem Kohlenstoffdioxid behandelt wurden, zeigten sich resistenter gegen den Salzstress. Es wurde bei ihnen unter Salzstress mehr Biomasse in Blätter und Wurzel umgewandelt, als bei jungen Pappeln, die unter 385 ppm Kohlenstoffdioxid wuchsen. - Nur die Erhöhung des Kohlenstoffdioxids reichte nicht aus, um die Pflanzen in ihrem Wachstum (Ausnahme: Wurzel) anzuregen. Die Pflanzen erreichten unter beiden CO2-Gehalten dieselben Wachstumswerte.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 16
Signatur: 73 D 18


110. Titel: Hydrophobierung von Holz aller Gebrauchsklassen: Stand der aktuellen Technik und Ausblick

Autor(en): Rolof, Matthias
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [47 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holzbiologie

Die Hydrophobierung ist neben anderen sehr erfolgreichen Schutzmaßnahmen nur eine Möglichkeit zum Schutz von Holz. - Die Vorteile der Hydrophobierung von Holz sind seit mehreren tausend Jahren bekannt. So wurden bereits nach Bavendamm (1962) Öle, Wachse, Teer und Pech als Schutzmittel verwendet. Dennoch bestand in den letzten Jahrzehnten wenig Interesse an biozidfreiem Holzschutz durch Hydrophobierung. Der Focus lag auf Wirksamkeit und niedrigen Kosten seitens der Unternehmen und Verbraucher. Doch die Anforderungen an Schutzmittel und Vergütungsprozesse haben sich in den letzten Jahren verändert. Die Umweltverträglichkeit ist für den Endverbraucher von wachsender Bedeutung. Ähnlich dem großen Interesse an Bio-Lebensmittel in den Supermärkten legt der Verbraucher größeren Wert auf ökologische Standards bei der Herstellung und Umweltverträglichkeit von Produkten.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 17
Signatur: 73 D 21


111. Titel: Verbindungstechnik für Hohlkammerprofile aus WPC für verschiedene Einsatzbereiche

Autor(en): Gösch, Phillipp
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [84 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

WPC ist ein relativ junger Werkstoff, der einen Verbund aus Holzpartikeln und meist thermoplastischen Kunststoffen sowie Additiven darstellt. Seit der Einführung des Werkstoffes weist WPC hohe Wachstumsraten auf. Den größten Teil der Produktion machen die Deckings aus, die als Bodenbeläge für Außenanwendungen, wie Terrassendielen zum Einsatz kommen. Die positiven Absatzentwicklungen sind auf die Eigenschaften des Produkts zurückzuführen. So verfügt WPC über eine gute Dauerhaftigkeit, eine begrenzte Feuchteaufnahme und erfordert einen geringen Pflegeaufwand. Als weiterer Einsatzbereich hat sich in den letzten Jahren die Automobilbranche erschlossen. - Dennoch kommt es in der Anwendung häufig zu Einschränkungen. Durch die Unterkonstruktion entsteht insgesamt eine hohe Aufbauhöhe, die den Einsatz des WPCs in einigen Einsatzbereichen nicht möglich macht. Darüber hinaus ermöglicht das Verkleben vielfältige Designmöglichkeiten, die mit mechanischen Verbindungen nicht realisierbar sind. - In der Arbeit wurde daher untersucht, ob sich Klebstoffe als alternative Verbindungstechnik zu den konventionellen, mechanischen Verbindungen eignen. Es ist insgesamt zu beobachten, dass das Kleben zunehmend Einsatz findet.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 22
Signatur: 73 D 26


112. Titel: Einfluss von Stapellagerung, Klebstofftyp und Klebstoffverbrauch auf die Eigenschaften von Spanplatten

Autor(en): Hansen, Gonne Johannes
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [113 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die in der Spanplattenindustrie verwendeten Chemikalien stellen nach dem Rohstoff Holz den zweithöchsten Kostenfaktor in der Produktion dar. Durch den kontinuierlich verlaufenden Produktionsprozess sind hierbei bereits bei geringen Abweichungen zu den theoretischen Rezepturen hohe Einsparpotentiale zu finden. (nicht ausleihbar bis 31.01.2017) .

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 23
Signatur: 73 D 27


113. Titel: Anwendung un Entwicklung des CELOS Waldbausystems in Suriname

Autor(en): Meyer-Sand, Lennart Flavio
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [61 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Bachelorarbeit stellt die Anwendung und Entwicklung des CELOS Waldbausystem in Suriname dar. Ausgehend von der historischen Entwicklung von CELOS werden relevante, lokale Gegebenheiten wie die forstliche Gesetzgebung, der Standort, das Klima und die Waldnutzung behandelt, bevor abschließend CELOS beurteilt und ein Ausblick gegeben wird. Das Forschungszentrum CELOS wurde 1965 mit dem Ziel entwickelt den tropischen Regenwald von Suriname nachhaltig zu bewirtschaften. Es sollen möglichst kostengünstig einzelne Bäume in einer 20- bis 25-jährigen Umtriebszeit geerntet werden. Die Strategie beruht darauf, möglichst wenig Personal und Maschinen einzusetzen. So sollten die Kosten gering gehalten werden. Dadurch sollte sich auf Basis geringer Kosten, die Wertholznutzung profitable gestalten. Ein weiterer Grund für die Entwicklung von CELOS war, dass es in Suriname wenig geschultes Personal gab, um personalintensive, waldbauliche Maßnahmen durchzuführen. Insgesamt gab es 1990 nur zehn Forstwirte mit akademischen Ausbildungen im ganzen Land. Unter der Leitung der Universität von Wageningen wurde das Programm in den 1980er Jahren vorangetrieben, jedoch kam CELOS in Suriname nie über Feldversuche hinaus. Lediglich in Brasilien kam es im Amazonasgebiet ab 1995 zur Anwendung.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 42
Signatur: 73 D 31


114. Titel: Thermische Modifikation von Holz: Verfahren, Holzeigenschaften, Verwendung und wirtschaftliches Potenzial

Autor(en): Kirbach, Thomas
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [43 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holzbiologie

In der Arbeit sollen die verschiedenen Verfahren zur thermischen Modifikation von Holz beschrieben und verglichen werden. Hierzu zählen das VTT-Verfahren, das Retifikations-Verfahren, das Plato-Verfahren, das Öl-Hitze-Verfahren, das Vacu-Verfahren und verfahrenstechnisch ähnliche. Wichtiger Bestandteil der Arbeit sind die veränderten Holzeigenschaften, die daraus resultierenden Verwendungen im Vergleich zu unbehandelten Hölzern und das wirtschaftliche Potential. Zum Grundverständnis werden in den ersten folgenden Abschnitten des Allgemeinen Teils kurz der Aufbau und die Zusammensetzung des Holzes erklärt. Vorgestellt werden der Vollständikeit halber auch andere Holzschutzmaßnahmen, um die Vielseitigkeit und die Vor- und Nachteile aufzeigen zu können. Für die allgemeinen chemischen Vorgänge, während der thermischen Behandlung von Holz, sind der thermische Einfluss und die damit einhergehenden Pyrolyse als Grundlage und besseren Verständnis in dieser Arbeit dargestellt.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 43
Signatur: 73 D 32


115. Titel: Integration von Kurzumtriebsplantagen in regionale Energieversorgungskonzepte

Autor(en): Häußler, Berit
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [80 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Der erste zentrale Aspekt dieser Arbeit ist die Auseinandersetzung mit den Flächen, die bundesweit im Jahr 2010 für den Anbau von Kurzumtriebsplantagen durch Landwirte bei den Prämienstellen der Länder angemeldet worden sind. Auf anonymer Basis wurden die Kurzumtriebsplantagen Betreibern zugeordnet, so ist eine deutschland- und länderbezogene Aufteilung der Gesamtflächen in Kurzumtriebsplantagen relevante Größenklassen ermöglicht worden. - Der zweite zentrale Punkt dieser Arbeit sollte sein, durch Best-Practice-Beispiele die Erfahrung einiger Pioniere in dieser jungen Landwirtschaftsform für interessierte Leser zugänglich zu machen. Die Auswahl der Best-Practice-Beispiele spiegelt die verschiedenen vorher erarbeiteten Größenklassen wider. In verschiedenen Regionen Deutschlands werden verschiedene Konzepte zum Agrarholzanbau porträtiert. - Dabei variieren die Baumarten und Pflanzverbände und die Betreiber geben Auskunft, was sie auf Basis ihrer eigenen Erfahrung heute anders machen würden und womit sie vollauf zufrieden sind. Der Verwendungszweck der Holzhackschnitzel unterscheidet sich gemäß den bewirtschafteten Flächengrößen. So werden bereits bestehende Energieversorgungskonzepte detailliert beschrieben und anschließend vergleichend zusammengefasst. - Diese Arbeit behandelt praxisrelevante Aspekte für Landwirte, die schon Kurzumtriebsplantagen anpflanzen und solche, die planen Kurzumtriebsflächen anzulegen.

VTIOEF
Dokumentennummer: T5 12 46
Signatur: 73 D 35


116. Titel: Technische und wirtschaftliche Aspekte der Holzverwendung in Biomasse-Heiz-(Kraft-)Werken unter besonderer Berücksichtigung der Rohstoffkonkurrenz mit Holzwerkstoffherstellern

Autor(en): Richter, Jan
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [90 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Gefahr der Verknappung des Rohstoffs Holz rückt seit einigen Jahren zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses der deutschen Holzwirtschaft. Ausschlaggebennd dafür sind eine drohende Versorgungslücke und stark gestiegene, sortimentübergreifende Holzpreise. Zurückzuführen sind diese teilweise auf Kapazitätssteigerungen in der holzverarbeitenden Industrie (z.B. Sägewerke und Pelletierung) und die damit verbundene Nachfragesteigerung bestimmter Sortimente und den staatlich geförderten Ausbau der Energieerzeugung aus Biomasse bei nur geringfügig gestiegenem Holzeinschlag. Die von der Bundesregierung eingeleitete Energiewende führt dazu, dass zur Zeit 45 Prozent des Holzes in Deutschland energetisch genutzt wird. Vor 10 Jahren lag dieser Wert bei 20 Prozent und könnte mittelfristig auf 80 Prozent ansteigen. - So hat sich nach jahrelanger Koexistenz zwischen stofflicher und energetischer Nutzung ein intensiver Wettbewerb um den Rohstoff Holz entwickelt. - Inwiefern tatsächlich eine direkte Konkurrenz zwischen diesen beiden Nutzungsarten in einem bestimmten Marktsegment besteht, sollte im Rahmen dieser Diplomarbeit anhand der Holzverwendung in Biomasse-Heiz-(Kraft-)Werken und in der Holzwerkstoffindustrie untersucht werden.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 47
Signatur: 73 D 36


117. Titel: Changes to the characteristic strength and stiffness values of structural timber, critical properties in roof truss design, and the effect on roof truss costs in South Africa

Autor(en): Petersen, Nils Olaf
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [46 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In this diploma thesis 30 different roof designs, obtained from three different roof truss manufacturers in the Western Cape, South Africa, are analysed towards various strength capacities used. The designs contain 596 different trusses with 8758 individual members of different cross sections. The strength and stiffness values to be looked into are bending stress, tension" and compression", axial combined stress, shear and vertical/horizontal/local deflection. (nicht ausleihbar)
Dokumentennummer: T5 12 50
Signatur: 73 D 38


118. Titel: Impact of short length veneer on bending properties of LVL A-19-GU

Autor(en): Belda, Matthias
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [32 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

The goal of this project was to increase veneer recovery for use in structural composites, such as Laminated Veneer Lumber (LVL) or plywood. It became necessary, because users and producers of structural veneers experienced a decreasing portion of Grade 1 (E1) and Grade 2 (E2) veneer in their common mix. The dilemma now is that these companies have to produce high-quality structural plywood to meet market demands but on the other hand have no use for the low qualtiy veneers. Because of this reason one aspect of the study was to manufacture so called E3 short length veneer, which is characterized by cutting off the for low quality typical rows of large perpendicular, over the surface of the veneer sheet running knots. (nicht ausleihbar bis 13.01.2017)
Dokumentennummer: T5 12 51
Signatur: 73 D 37


119. Titel: Diversität von Holzpflanzen im Trockenwald am Lac Tsimanampetsotsa in Madagaskar

Autor(en): Kühn-Logan, Stephan
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [90 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Diplomarbeit sind Biodiversitätsaufnahmen von Holzpflanzen im Rahmen von REDD. Madagaskars Flora ist aufgrund hoher endemischer Artenanteile schützenswert. Seit 1966 gibt es den Nationalpark Tsimanampetsotsa (Tsimanampetsotsa Nature Reserve) im Südwesten. Für REDD wurde eine umfangreiche Pilotinventur (FORECA) zur Biomasseschätzung vorgenommen, die der schnellen Erhebung von Waldformationen als Kohlenstoffsenken dient, um der rapiden Degradation durch geeignete Kompensation entgegenzuwirken. Die Fläche mit je 500 qm der 6 Subeinheiten eines Klumpens erlauben zusammen mit der hohen Klumpenzahl eine Biodiversitätserfassung. Artenlisten mit schichtweisen Deckungsgradabschätzungen erstellt, sind mit relativen Bedeutungswerten, effektiven Artenzahlen, Taxon-Sampling-Kurven und Artendichteabschätzungen ausgewertet. 106 Arten sind insgesamt zugeordnet, davon 95 auf Park-, 52 auf Nichtpark-, 74 auf Sand- und 88 Arten auf Kalksteinflächen. Faba-, Euphorbia-, Burseraceae sind die bedeutensten Familien. Didieraceae treten auch für Sandflächen stärker in Erscheinung. Der Anteil unerkannter Arten bewegt sich für Nichtpark und Sand um 8 % und für Kalkstein und Park um 12 %. Aussagen für Sand- und Nichtparkflächen sind eingeschränkt durch die geringe Plot- bzw. Klumpenstichprobenzahl der Biodiversitätserhebung. Artenzahlabschätzungen zeigen entsprechend eine größere Schwankungsbreite für Sand- und Nichtparkflächen. Park- unterscheiden sich stärker von Nichtparkflächen als Sand- von Kalksteinoberflächen. Artendichten sind im Park höher als im Nichtpark. Höchste Artendichten weisen Sandflächen im Park auf, was für den Schutz spricht. Geringere Diversität auf Nichtparkflächen und landwirtschaftliche Nutzflächen im Park demonstrieren die Notwendigkeit geeigneter Schutzmaßnahmen. Stark gefährdet sind die artenreichen Sandflächen im Nordosten des Parks, dort werden illegal Nutzpflanzen angebaut. (nicht ausleihbar bis 20.06.2017)
Dokumentennummer: T5 12 52
Signatur: 73 D 39


120. Titel: Entwicklung einer Methode zur Charakterisierung von Stärkeverteilung in z-Richtung von Papier

Autor(en): Poth, Valentin
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [103 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Aufgrund der komplexen Vorgänge bei der Formation und Entwässerung von Papier in der Siebpartie der Papiermaschine, ist nicht immer vorauszusehen, wo welche Komponenten in der Papiermatrix verbleiben. In diesem Zusammenhang ist die Untersuchung des Papieraufbaus in z-Richtung, das heißt senkrecht zur Papieroberfläche von großem Interesse. Hierzu wurden in der Vergangenheit Methoden für die Untersuchung der Verteilung unterschiedlichster Komponenten entwickelt (Aschegehalt, Bindemittel, usw.). Vor dem Hintergrund der Qualitätssicherung lassen sich mehrere Probleme benennen, die mit dem Stärkeeinsatz in Verbindung zu bringen sind (z.B. Stauben oder "Mottling"). Daher ist die Verfügbarkeit einer Methode zur Charakterisierung von Stärkeverteilungen in z-Richtung von Papier notwendig. - Am Institut für chemische Holztechnologie der Universiät Hamburg werden diverse Methoden zur Analyse von Zellstoffen und Papier, sowie deren Bestandteile eingesetzt. Ein spezielles Gebiet stellt dabei die z-Profilierung von Papieren mittels Pyrolyse GC/MS dar [Odermatt et al., 2007]. - Bei dieser Methode werden organische Substanzen thermisch unter Sauerstoffausschluss zersetzt. Die dabei entstehenden Abbauprodukte werden gaschromatographisch getrennt und anschließend detektiert. Es ist dann möglich die dabei entstehenden Substanzen zu identifizieren. - In seiner Dissertation beschrieb Lipponen eine Methode zur Analyse der Stärkeverteilung in verschiedenen Feinpapieren. Hierzu wurde die Stärke angefärbt und es wurden mikroskopische Aufnahmen der Querschnittsfläche erstellt. Die eigentliche Auswertung erfolgte durch eine automatisierte Bildanalyse. Ein Teil seiner Arbeit enthält die theoretischen Grundlagen für diese bildanalytische Auswertemethode. - Das Ziel dieser Diplomarbeit war es, eine an das beschriebene Vorgehen angelehnte Methode zu entwickeln. - In der Arbeit wird die Bedeutung von Stärke und deren Einsatzgebiete in der Papierindustrie beschrieben. Weiterhin wird die Entwicklung eines "Software-Tools" in MATLAB erläutert. - Die Probenvorbereitung wurde weiterentwickelt, so dass verhindert werden konnte, dass Teile der Stärke beim anfärben mit wässriger Lösung, ausgewaschen wurden. (nicht ausleihbar bis 01.06.2016)

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 53
Signatur: 73 D 40


121. Titel: Optimierung einer Altpapiersortieranlage

Autor(en): Bock, Carolin
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [57 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Qualität des Altpapiers ergibt sich in erster Linie aus der Herkunft (Industrie, Gewerbe oder private Haushalte) und der Art der Erfassung. Je nach der Ausgangsqualität des erfassten Materials und den Anforderungen an das zu produzierende Produkt muss das Altpapier sortiert werden. Dies kann beim Entsorgungsunternehmer bzw. Altpapierhändler geschehen. Eine weitere Möglichkeit ist, das die Papierfabrik eine eigene Sortieranlage vorgeschaltet hat, wie es in der untersuchten Firma der Fall ist. Die Qualität und die Verfügbarkeit der sortierten Deinkingware sind in den letzten Jahren stetig gesunken. Verursacht wird die Qualitätsminderung durch die immer schlechter werdende Eingangsqualität. Ziel der Masterarbeit ist die Optimierung der Qualität und Quantität der selbst sortierten Deinkingware. Ein weiterer wichtiger Punkt für die Wirtschaftlichkeit der Anlage ist die Verfügbarkeit. Die Verfügbarkeit der Sortieranlage zu beobachten und damit eine Ausfall- und Störstatistik zu erstellen und auszuwerten ist das zweite Ziel der Arbeit. (nicht ausleihbar bis 01.06.2016)

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 54
Signatur: 73 D 41


122. Titel: Die Aussagekraft der statistischen Klassifikation zum Holzhandwerk - Tischlereien, Bestandteil statistischer Systematiken

Autor(en): Nelte, Stephan
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [136 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Diplomarbeit beschreibt verschiedene statistische Systematiken und die wirtschaftliche Verflechtung und Zuordnung die der Statistik so zu teil wird. Die Bedeutsamkeit der Holzwirtschaft und des Handwerks wird mit Hilfe der Erfassungsmöglichkeiten der Analytiken exemplarisch und so auch als wichtige Wirtschaftsfaktoren dargestellt. Als Teil des Handwerks wird im speziellen auf Tischlereien in Deutschland im Zusammenhang mit der Statistik eingefangen. Es kommt zur Sprache, wie die Statistik die Forst- und Holzwirtschaft bewertet und Tischlereien sich dort in die Statistik eingliedern. Weiter werden Probleme einer solchen Statistischen Einordnung angesprochen. - Die volkswirtschaftliche Einordnung und allgemeine Stellung der Forst- und Holzwirtschaft soll in diesem Kontext die wirtschaftliche Lage des deutschen Handwerks und der Tischlereien verdeutlichen. - Es werden verschiedene statistische Erhebungsmethoden vorgestellt und in diesem Zusammenhang die Forst- und Holzwirtschaft und das deutsche Handwerk näher betrachtet. Die Beschreibung der Handwerksordnung (HwO), die Wirtschaftszweigklassifikation WZ 2008 und die Klassifikation der Berufe KdIB 2010 sind dabei maßgebend für die Einordnung in die Statistik und so in den Wirtschaftsraum Deutschland. Das Cluster Forst- und Holz stellt einen Bezug zu diesen Klassifikationen her. Dazu werden die einzelnen statistischen Methoden vorgestellt und Bezüge zur Holzwirtschaft vorgenommen. Die Einordnung des Handwerks mit dem Verweis auf Tischlereien und in die verschiedenen Klassifikationen gibt Aufschluss über deren Wirtschaftlichkeit und deren Stellung in der Branche.

VTIOEF
Dokumentennummer: T5 12 59
Signatur: 73 D 43


123. Titel: Prevention of coating failures on coated Scots Pine (Pinus sylvestris L.) panels

Autor(en): Wanschura, Marieke-Anna
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [58 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Within the scope of the research project "EstraTre", it was searched for possibilities of chemical modification of knot wood of Scots pine (Pinus sylvestris L.) in this master's thesis. The high amount of extractives in the branches causes discoloration on white coated pine panels after certain time. This has led to complaints about the white coated pine panels for many years in Scandinavia. Besides, certain extractives migrate in wood to the surface and further through the paint film. Sunlight causes yellow-brownish spots which are then visible on the coated surface. A previous master's thesis in the project Ekstra Tre has shown that hydrophobic substances, e.g. abietic acid, as well as water-based phenols, e.g. pinosylvin, lead to discolorations. - In this investigation, chemicals were chosen that theoretically can react with abietic acid and pinosylvin. Polyethylenimine (PEI) should form bonds with the carboxyl group of abietic acid. Four other chemicals like Polyvinylpyrrolidone (PVP), Glutaraldehyd (GA), Luviquat (L.) and Hydrogen peroxide (H2O2) were also selected. Based on literature research, GA was used in combination with the catalyst magnesium chloride hexahydrate (MgCl26H2O) and H2O2 with two different catalysts, sulfur dioxide (SO2) as well as sodium hydrogen sulfite (NaHSO3). - Knot samples were treated with the chemicals and then coated with a white water-based color system (primer and top coat). The accelerated weathering test was conduced within 72 h in a QUV-chamber where the knot wood samples were submitted to UV light and steam. (nicht ausleihbar bis 14.08.2015).

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 62
Signatur: 73 D 46


124. Titel: Untersuchungen zur Chemikalienrückgewinnung beim Aufschluss von Roggenstroh mit Monoethanolamin (MEA)

Autor(en): Steffen, Friedrich
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [76 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass mit dem MEA-Verfahren in einem reinen Organosolv-Aufschluss Zellstoffe mit guten Festigkeitseigenschaften in hoher Ausbeute hergestellt werden können. Monoethanolamin ist sehr selektiv, besitzt aber ein zu geringes Ligninabbauvermögen, um Nadelholz in außreichendem Maße aufzuschließen. Der Aufschluss von Laubhölzern ist zwar prinzipiell möglich, erfordert aber recht drastische Bedingungen, die zu einem hohen MEA-Verbrauch führen. Aus wirtschaftlicher Sicht bietet das MEA-Verfahren zur Herstellung von Chemie- und/oder Papierzellstoffen aus Nadel- und Laubhölzern daher keine konkurrenzfähige Alternative zum in der Industrie üblichen (VH-)Kraft- und Sulfitverfahren. - In der Arbeit soll die destillative Rückgewinnung von MEA aus Ablaugen intensiv untersucht werden, da auf diesem Gebiet noch keine Erfahrungswerte vorliegen und die Effizienz der Rückgewinnung entscheidend für die Rentabilität des Prozesses ist. Hierzu wurde eigens eine Verdampferanlage aufgebaut. Dieser sogenannte Rotor-Dünnschichtverdampfer sei aufgrund seiner Geometrie besonders zur schonenden Aufarbeitung temperaturempfindlicher Stoffe geeignet. Auch hohe Viskositäten seien verarbeitbar. In externen Vorversuchen konnte das Konzentrat auf hohe Feststoffgehalte eingedampft werden, was hohe Rückgewinnungsraten erwarten ließ. In einer Massenbilanz sollen die Stoffströme während des Aufschlusses und der Rückgewinnung aufgezeigt werden. Die möglichen Chemikalienverluste wurden ebenfalls erfasst. (nicht ausleihbar bis 18.06.2015).

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 65
Signatur: 73 D 47


125. Titel: Feuchteansprüche von Hausfäulepilzen bei verschiedenen Temperaturen

Autor(en): Stienen, Tristan
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [75 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holzbiologie

In Deutschland verursachen neben dem häufigsten holzzerstörenden Hausfäulepilz Serpula lacrymans (Wulfen: Fr.) Schroeter apud Cohn (Echter Hausschwamm) mehrere Porenhaus- (Antrodia spp.) und Kellerschwämme (Coniophora spp.) große wirtschaftliche Fäuleschäden. Auch die drei Blättlingsarten Gloeophyllum abietinum (Bull.: Fr.) P. Karsten, Gloeophyllum sepiarium (Wulfen: Fr.) P. Karsten und Gloeophyllum trabeum (Pers: Fr.) Murr. sind maßgeblich an Bauschäden beteiligt. Von allen bisher beschriebenen 113 Basidiomyceten in Gebäuden verursachen die genannten Pilzarten etwa 90 % der Fäuleschäden. Der Begriff "Hausfäulepilze" meint alle holzzerstörenden Pilze in Gebäuden. Die Bezeichnung "Gebäudepilze" umfasst zusätzlich die verfärbenden Bläue- und Schimmelpilze. - Aufgrund ihres häufigen Auftretens wurden für diese Untersuchung neben der für Gebäude bedeutendsten Blättlingsart Gloeophyllum abietinum (Tannenblättling) auch Antrodia xantha (Fr.: Fr.) Ryv. (Gelber Porenschwamm), Coniophora puteana (Schum.: Fr.) P. Karsten (Brauner Kellerschwamm) und Donkioporia expansa (Desm.) Kotl. & Pouzar (Ausgebreiteter Hausporling) als Prüfpilze gewählt.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 66
Signatur: 73 D 48


126. Titel: Influence of extractives from knots on coating failures of coated scots pine (Pinus sylvestris L.) panels

Autor(en): Peitzmeier, Julian
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [84 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Es wurde der Einfluss von 3,5-trans-Pinosylvin, (+)-Pinoresinol und Abietinsäure einzeln und in Kombination mit alpha-Pinen auf ihre Verfärbungsneigung an weißen, wasserbasierten Beschichtungssystemen getestet. Die Substanzen wurden in bekannten Konzentrationen auf drei verschiedene Probenkörper gegeben: Tabletten aus Knoten-Kernholz der gemeinen Kiefer (Pinus sylvestris L.) das frei von Extraktstoffen war; Pappel die frei von Extraktstoffen war und Filterpapier. Zusätzlich wurden Tabletten aus Knoten-Kernholz gepresst die vorher sukzessive mit n-Hexan und Aceton in einem Soxhlet Extraktor extrahiert worden waren. Die Pappel und das Filterpapier wurden mit den Extrakten der sukzessiven n-Hexan- und Aceton-Extraktion imprägniert. Die Proben wurden mit einem weißen, wasserbasierten Acrylanstrich-System beschichtet und für 144 h bei 45°C in einer Bewitterungskammer (QUV) UV-Licht und Kondenswasser ausgesetzt. Währenddessen wurde die Farbe regelmäßig gemessen. Es zeigte sich, dass 3,5-trans-Pinosylvin bei allen Probentypen die stärkste Verfärbung hervorrief, welche durch alpha-Pinen noch verstärkt wurde. (+)-Pinoresinol verursachte auf der Pappel und dem Filterpapier eine weniger starke Verfärbung und keine Verfärbung auf den Tabletten. Abietinsäure verursachte eine Verfärbung auf den Tabletten und der Pappel welche durch alpha-Pinen noch verstärkt wurde. Keine Verfärbung entstand jedoch bei den Filterpapier-Proben. Alpha-Pinen alleine verursachte keine Verfärbung. Die Proben, welche mit den Extrakten der Aceton-Extraktion imprägniert worden waren zeigten eine dreimal höhere Verfärbung als die Proben, welche mit den Extrakten der n-Hexan-Extraktion imprägniert worden waren. Nachdem die Substanzen durch die Beschichtung migriert waren hat vermutlich die Anwesenheit von UV-Licht und atmosphärischem Sauerstoff zur Bildung von reaktiven Zwischenprodukten geführt welche Chromophore bilden konnten. Kondenswasser auf der beschichteten Oberfläche könnte die Verfärbung beeinflusst haben. - Sowohl der n-Hexan- und der Aceton Extrakt als auch die Modellchemikalien 3,5-trans-Pinosylvin, Abietin-, Dehydroabietin- und Neoabietinsäure wurden gaschromatographisch in einer Gruppen-Separation und einer Einzelkomponenten-Identifikation bestimmt (GC-FID). Außerdem wurde die Zusammensetzung der leichtflüchtigen Subtanzen (VOC) der gemeinen Kiefer nach zwei Kammer-Trocknungen verschiedener Temperatur und Dauer gaschromatographisch und massenspektrometrisch bestimmt (GC-MS). (nicht ausleihbar bis 15.03.2015).

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 67
Signatur: 73 D 49


127. Titel: Mikroskopische Untersuchungen zur Charakterisierung der Feinstruktur von mechanisch verdichteten Holzpartikeln in WPC

Autor(en): Stelzner, Tobias
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [53 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holzbiologie

Die Diplomarbeit hatte das Ziel, den Einfluss eines mechanischen Knetprozesses bei der Herstellung von WPC auf mechanische Schädigungen der Struktur verschiedener Holzarten zu untersuchen. Für diese Fragestellung wurden aus Spänen von vier unterschiedlichen Nadelhölzern sowie Polypropylen WPC-Proben im Labormaßstab in einem Mischungsverhältnis von 70 zu 30 produziert. Zur Herstellung der Spanfraktionen wurden die Holzarten Picea abies, Pinus sylvestris, Pinus radiata und Pinus taeda verwendet, wobei das Spanmaterial der beiden letztgenannten Arten nach Früh- und Spätholz selektiert wurde. Daraus resultierten sechs verschiedene Probenreihen in den zeitlichen Bearbeitungsstufen von 1, 2, 3, 6, 9 und 12 Minuten. - Die Untersuchungen umfassten die Betrachtung wesentlicher mikroskopischer Strukturmerkmale des Span-Polymer-Verbundes und eine Charakterisierung von mechanischen Schädigugen des Gewebeverbundes der Feinstruktur der Tracheidenzellwand unter Verwendung der Polarisations- und Elektronenmikropskopie (FE-SEM). (nicht ausleihbar bis 21.02.2013).

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 68
Signatur: 73 D 50


128. Titel: Thermische Behandlung von Furnierblöcken

Autor(en): Stempel, Alex
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [105 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Holz zählt zu den am weitesten verbreiteten Rohstoffen. Die leichte Bearbeitbarkeit und der damit verbundene niedrige Energiebdarf bei der Gewinnung und Verarbeitung des Holzes tragen dazu bei, dass es in sehr vielen Bereichen Verwendung findet. - Durch Dämpfen wird das Erweichen des Holzes durch Wärmeeinwirkung für den nachfolgenden Arbeitsgang, z.B. biegen oder schälen bewirkt. Als Wärmelieferant dient der gesättigte Dampf (bei ungefähr 90°C). Der Dampf kann entweder direkt in die Kammer eingeblasen werden (direktes Dämpfen) oder durch Beheizen eines Wasserbades in der Kammer erzeugt werden (indirektes Dämpfen). Das Dämpfen bewirkt die Plastifizierung des Holzes, das Abtöten von Schädlingen, das Verfärben von manchen Holzarten sowie den Abbau von inneren Spannungen. - Im Rahmen dieser Arbeit wird der Dämpfprozess des Holzes bei der Firma XY, einem Holzverarbeitungsbetrieb, der auf Produktion von Eisstielen spezalisiert ist, untersucht. Das Hauptproblem, das untersucht wird, ist das Erwärmen des Holzes und die Frage, ob das Holz in den im Betrieb üblichen Dämpfzeiten genügend durchwärmt wird.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 71
Signatur: 73 D 52


129. Titel: Untersuchungen über den Einfluß ausgesuchter Prozessparameter auf die Emission flüchtiger organischer Verbindungen von thermisch modifiziertem Holz

Autor(en): Hansen, Ole
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [38 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Emission von VOCs aus Holz, sowie Holzwerkstoffen und anderen Baustoffen ist für den Innenbereich von großer Bedeutung. Dies zeigt sich in stetig verschärften AgBB-Bewertungsschemata. Auch wenn diese bisher nur einen Richtwert vorgeben, wird dieser von vielen Unternehmen bereits als fest einzuhaltender Wert gesehen, den es nicht zu überschreiten gilt. - Das Ziel der Arbeit ist es, ausgesuchte Parameter auf die Emission von flüchtigen organischen Verbindungen hin zu untersuchen. Dabei hat sich gezeigt, dass der Schwerpunkt der Emissionen je nach Holzart unterschiedlich liegt. Buche und Esche emittieren bereits im nativen Zustand große Mengen Essigsäure. Die Kiefer hingegen weist große Emissionen an Terpenen, insbesondere alpha-Pinen, 3-Caren und Limonen auf. Zwischen Kiefer und den Laubhölzern liegt die Fichte, deren Emissionen sich aus ähnlich großen Teilen Säure und Terpenen zusammensetzen. Hexanal konnte als der häufigste Aldehyd in den nativen Prüfstücken nachgewiesen werden. (nicht ausleihbar bis 19.09.2013).

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 78
Signatur: 73 D 56


130. Titel: Anlagen- und Prozessanforderungen zur thermischen Behandlung von Hölzern in Sägewerken nach ISPM Nr. 15

Autor(en): Mertens, Oliver
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [63 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Als nachwachsender und kostengünstiger Rohstoff wurde Holz seit dem Beginn von Handelsbeziehungen zwischen Menschen als Verpackungs- und Transportmaterial eingesetzt. Die Bedeutung von Holz als Schutzhülle von Gütern ist heute noch genauso bedeutsam wie vor Hunderten von Jahren. Mit zunehmenden Warenströmen steigt gleichzeitig die Gefahr der Verschleppung von Schadorganismen, die sich in Holzverpackungsmaterial festsetzen. Eine Ausbreitung der so eingeschleppten Schädlinge stellt eine erhebliche Gefahr für die heimische Flora und Fauna und damit auch insbesondere für unsere Wälder dar. Um diese Gefahr zu verhindern, wurde im Jahr 2003 von den Vertragsstaaten des Intenationalen Pflanzenschutzabkommens (IPPC) der internationale Standard für phytosanitäre Maßnahmen Nr. 15 (ISPM Nr. 15) anerkannt. Dieser Standard soll die bis dahin unterschiedlichen Importvorschriften der Mitgliedsländer harmonisieren. Diese Arbeit behandelt die Umsetzung der Mindestanforderungen des Standards und die dazu gehörige deutsche Leitlinie zum ISPM 15.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 79
Signatur: 73 D 55


131. Titel: Elektrophysiologische Messungen im Parenchym von Holz und Wurzel der Pappel

Autor(en): Albert, Nadine
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [25 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holzbiologie

Diese Veröffenlichung befasst sich mit elektrophysiologischen Messungen in Parenchymzellen der Pappel. Dazu wurde im Holzstrahl, im Mark und in der Wurzel von Populus canescens und Populus trichocarpa gemessen. Es soll untersucht werden, ob in diesen Geweben ein elektrisches Signal als Folge einer Reizung durch Kälte oder Salz messbar ist. - Die ersten elektrischen Signale wurden bereits 1873 durch den Engländer G. Burdon-Sanderson an einem Blatt der Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula) entdeckt. Dazu inspiriert wurde er von Charles Darwin, der ihm die Pflanzen zugesandt hatte. Dies bedeutet, dass Pflanzen - genau wie Menschen und Tiere - elektrische Reizerscheinungen zeigen. Allerdings sind bei Pflanzen andere Ionen am Aktionspotential (AP) beteiligt als bei Tieren. Die entscheidenden Ionen der Pflanze beim AP sind Cl- und K+. Hinzu kommt Ca2+, das durch seine cytoplasmatische Konzentrationserhöhung dafür sorgt, dass die Cl--Kanäle aktiviert werden.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 80
Signatur: 73 D 54


132. Titel: Auf der Suche nach Klimasignalen in der Holzstruktur von Pinus Sylvestris L. in Nord-Finnland

Autor(en): Kuck, Arne
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [55 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holzbiologie

Bäume in gemäßigten Breiten liefern aufgrund des exogenen, limitierenden Faktors Klima ein Jahrgenaues Archiv von Umweltveränderungen. Das Problem liegt in der Komplexität von biologischen Wachstumsprozessen. Extreme Standorte bieten die Möglichkeit, unkalkulierbare Faktoren zu reduzieren und einzelne, eine limitierende Funktion erfüllende Faktoren und deren Wechselwirkung mit dem Wachstum in Verbindung zu bringen. - Die Summe der Erkenntnisse und Zusammenhänge könnte es irgendwann ermöglichen, die nachgewiesenermaßen vorhandenen Signale richtig zu deuten und für Voraussagen zu nutzen. - Die Untersuchungen, die in dieser Arbeit zur Anatomie von 8 Kiefern durchgeführt wurden, zielen zusätzlich zur Jahrringbreite auf die Betrachtung von den jahrringbreiten-unabhängigen Zellparametern ab. Schnitte aus Bohrkernen wurden Fluoreszenzmikroskopisch untersucht, anhand von Pixelklassifizierungen des Bildmaterials mit WinCELL TM vermessen und mathematisch ausgewertet.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 81
Signatur: 73 D 53


133. Titel: Produktion und Außenhandel der Möbelindustrie in Europa - Systematiken, Strukturen, Entwicklungen

Autor(en): Urban, Dinah Jessica
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [52 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Weltforstwirtschaft

Die europäische Möbelindustrie ist hinsichtlich des Holzeinsatzes ein wenig untersuchtes Feld. Unter anderem für Analysen zum Ressourcenbedarf und zur Kohlenstoffbindung, wie sie für das Stoffstrom-Modell-HOLZ für Deutschland durchgeführt wurden, müssen aber Daten zum Holzanteil in Verbindung mit Produktions- und Außenhandelsdaten und z.B. Daten zur Gebrauchsdauer von Möbeln verfügbar gemacht werden. Laut MANTAU und BILITEWSKI entfällt etwa ein Viertel des deutschen Holzeinsatzes auf die Möbelindustrie. Gilt dies auch für Europa, ist die starke Relevanz dieses Sektors offensichtlich. - Mit der immer weiter fortschreitenden Globalisierung und dem Zusammenwachsen Europas gewinnen länderübergreifende Untersuchungen mehr und mehr an Bedeutung um Wirtschaftsverflechtungen zu optimieren und Ungleichgewichte zwischen Potential und Bedarf ausgleichen zu können. Um die hierfür notwendigen Daten erheben und aufbereiten zu können, sind klare Definitionen und verbindliche Klassifikationen mit einheitlichen Verfahrensanweisungen notwendig, ebenso wie möglichst genaue Auswertungsverfahren. - Ziel der Arbeit ist es, aktuelle Entwicklungen auf dem europäischen Möbelmarkt zu beschreiben. Schwerpunkte in der Produktion, im Außenhandel und in der Unternehmensstruktur sollen aufgezeigt werden. Hierzu sollen die geltenden Systematiken zur Erfassung von Daten beschrieben und bewertet, sowie eine Datenbank aufgebaut werden, mit deren Hilfe auch weitere, detaillierte Untersuchungen ermöglicht werden sollen, die den Rahmen einer Bachelorarbeit sprengen würden. Mögliche Gründe für Strukturveränderungen oder plötzliche Entwicklungen sollen benannt werden. Außerdem soll die derzeitige und zukünftige Präsenz von Holz in diesem Bereich abgeschätzt werden.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 82
Signatur: 73 D 58


134. Titel: Reduced Impact Logging in tropischen Feuchtwäldern, ein ökologischer und wirtschaftlicher Vorteil?

Autor(en): Bues, Christoph
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [57 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Weltforstwirtschaft

Die tropischen Feuchtwälder sind äußerst labile und damit besonders schützenswerte Ökosysteme. Wie eingangs aufgezeigt, bieten die Feuchtwälder eine Fülle an Lebensräumen und an Lebensgrundlagen für Pflanzen, Tiere und Menschen. Heute ist bekannt, dass der Rückgang der Wälder weitgehend auf eine nicht nachhaltige Holzernte zurückzuführen ist. Es ist offensichtlich, dass auf lange Sicht diese Art der Holzernte nicht im Einklang mit der Natur stehen kann. Ändert sich zukünftig nicht grundlegend etwas an der Einstellung und Ausübung der Holzerntemethoden, so besteht die Gefahr des kompletten Feuchtwaldverlustes in den kommenden Jahrzehnten. Die Arbeit zielt jedoch nicht darauf ab, die Holzernte der Tropen generell in Frage zu stellen. Die Wälder bieten eine Fülle an kommerziellen nicht unter Artenschutz stehenden Holzarten, die durchaus für den Holzhandel genutzt werden können. Jedoch bleibt zum einen erstmal die Frage offen, welche alternativen Möglichkeiten es zu den herkömmlichen Holzernteverfahren gibt und inwieweit diese zum anderen ökologische und wirtschaftliche Vorteile bieten können. Das im folgenden Kapitel vorgestellte Reduced Impact Logging (RIL) hat möglicherweise das Potential, ein alternatives Verfahren zu den herkömmlichen Durchführungen der Holzernte darzustellen. Inwieweit das Reduced Impact Logging sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich im Vergleich zu den herkömmlichen Holzernteverfahren von Vorteil sein kann, soll anhand dieser Arbeit ausgearbeitet und präsentiert werden.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 83
Signatur: 73 D 57


135. Titel: Reduced Impact Logging in tropischen Feuchtwäldern, ein ökologischer und wirtschaftlicher Vorteil?

Autor(en): Bues, Christoph
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [57 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Weltforstwirtschaft

Die tropischen Feuchtwälder sind äußerst labile und damit besonders schützenswerte Ökosysteme. Wie eingangs aufgezeigt, bieten die Feuchtwälder eine Fülle an Lebensräumen und an Lebensgrundlagen für Pflanzen, Tiere und Menschen. Heute ist bekannt, dass der Rückgang der Wälder weitgehend auf eine nicht nachhaltige Holzernte zurückzuführen ist. Es ist offensichtlich, dass auf lange Sicht diese Art der Holzernte nicht im Einklang mit der Natur stehen kann. Ändert sich zukünftig nicht grundlegend etwas an der Einstellung und Ausübung der Holzerntemethoden, so besteht die Gefahr des kompletten Feuchtwaldverlustes in den kommenden Jahrzehnten. Die Arbeit zielt jedoch nicht darauf ab, die Holzernte der Tropen generell in Frage zu stellen. Die Wälder bieten eine Fülle an kommerziellen nicht unter Artenschutz stehenden Holzarten, die durchaus für den Holzhandel genutzt werden können. Jedoch bleibt zum einen erstmal die Frage offen, welche alternativen Möglichkeiten es zu den herkömmlichen Holzernteverfahren gibt und inwieweit diese zum anderen ökologische und wirtschaftliche Vorteile bieten können. Das im folgenden Kapitel vorgestellte Reduced Impact Logging (RIL) hat möglicherweise das Potential, ein alternatives Verfahren zu den herkömmlichen Durchführungen der Holzernte darzustellen. Inwieweit das Reduced Impact Logging sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich im Vergleich zu den herkömmlichen Holzernteverfahren von Vorteil sein kann, soll anhand dieser Arbeit ausgearbeitet und präsentiert werden.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 83
Signatur: 73 D 57


136. Titel: The influence of sanding on the surface quality of particleboards

Autor(en): Bach, Matthias Johannes
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [63 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

The thesis attempts to enumerate and to explain the main steps of the production of particleboards. In the beginning production of particleboards will be explained. Subsequently the relationship between density profile and standardized properties of particleboards will be illustrated in the literature review. - Furthermore, different tests are introduced to examine, to what extent sanding has an influence on the surfacing properties. Tests like paste-test by Flemming, density profile perpendicular to the board surface, internal bond strength, screw withdrawal test and surface soundness were executed before and after sanding the boards. - The thesis concludes with a statement about the influence of the sanding process and it will be discussed, if the sanding process in place nowadays can be optimized. (nicht ausleihbar bis 01.10.2017)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 84
Signatur: 73 D 62


137. Titel: Optimierung der Probenvorbereitungen zur Analyse von Lignosulfonaten

Autor(en): Huneke, Alessa
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [102 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Um Lignosulfonate in der Zukunft in größerem Ausmaß stofflich zu nutzen, ist eine Analyse notwendig. Die Pyrolyse-Gaschromatographie/Massenspektrometrie ist als ein häufig angewandtes Analysesystem für polymere Substanzen ein adäquates Verfahren, um die Abbauprodukte von Lignosulfonaten zu bestimmen. Für eine vollständige Analyse von Lignosulfonaten ist es wichtig, die zahlreich vorhandenen Salze aus dem Makromolekül zu isolieren. Durch den katalytischen Effekt beeinträchtigen die anorganischen Salze den thermischen Abbau des Lignins und fördern die Kohlebildung während der Pyrolyse. Ein Verfahren zum Entfernen der anorganischen Komponenten stellt die Entsalzung über eine Membran dar. In Form der Mikrodialyse wurde dies in der Arbeit angewandt. - Ziel der Untersuchungen war, die Probenvorbereitung von Lignosulfonaten anhand der Mikrodialyse so zu optimieren, dass die Analyse mittels Pyrolyse-Gaschromatographie/Massenspektrometrie ermöglicht werden konnte. (nicht ausleihbar bis 17.09.2015)

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 85
Signatur: 73 D 61


138. Titel: Chemisch-mechanische Prozessoptimierung zur Herstellung von Mikrofibrillen

Autor(en): Schwarz, Stephanie
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [65 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holzbiologie

In letzten Jahren stieg das Interesse an Kunststoffen auf Basis von nachwachsenden und recycelbaren Rohstoffen. Grund hierfür ist besonders das begrenzte Vorkommen an Rohöl und der steigende Rohölpreis, der die Kunststoffproduktion immer weiter verteuert. - Eine zentrale Rolle bei den Forschungen nimmt Cellulose ein. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der pflanzlichen Zellwände. Mit hohem Interesse werden dabei die Verwendungsmöglichkeiten von Cellulose in Form von Mikro- und Nanofibrillen verfolgt. Als Rohstoffquellen stehen vor allem einjährige Pflanzen und Holz im Vordergrund. - Fibrillen sind interessant für die Weiterentwicklung und Optimierung schon bestehender Kunststoffe. Ihre geringe Dichte macht Fibrillen vor allem für die Automobil- und Flugzeugindustrie interessant. Durch ihren Einsatz in polymeren Werkstoffen kann es zu Gewichtseinsparungen kommen, wobei die mechanischen Eigenschaften der Stoffe wesentlich verbessert werden. - Die Herstellung der Mikro- und Nanofibrillen ist mit einem hohen Energieeinsatz verbunden und macht deren wirtschaftliche Verwendung z.Z. noch unrentabel. Möglicherweise kann durch entsprechende mechanische und chemische Vorbehandlungen faserhaltiger Rohstoffe der Energiebedarf vermindert werden, um somit die Herstellungskosten für Mikro- und Nanofibrillen zu senken. - Das Ziel der Arbeit war es, eine Vorbehandlungsmethode für den verwendeten Holzzellstoff zu entwickeln, die eine optimale Ausgangssituation für die Herstellung der Fibrillen bildet.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 86
Signatur: 73 D 59


139. Titel: Molekularbiologische Untersuchungen zu neuartigen Schäden an der Rotblühenden Rosskastanie (Aesculus x carnea)

Autor(en): Müller-Navarra, Annika
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [91 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holzbiologie

Ziel der Arbeit ist, mit Hilfe modernster molekularbiologischer Methoden die Verursacher eines neuartigen Krankheitsbildes an der Rotblühenden Rosskastanie (Aesculus x carnea Hayne) zu identifizieren und im Holz nachzuweisen. Der Schaden wird durch Fruchtkörper verschiedener holzzerstörender Pilze angezeigt. Vor allem der Samtfußrübling (Flammulina velutipes (Curtis: Fr) Singer) und der Austernseitling (Pleurotus ostreatus (Jacq.: Fr) Kummer) fallen dabei durch ihre Fruchtkörper auf. Makroskopisch können die Schäden im Holz als Weißfäule eingestuft werden. Da es sich um vorzugsweise saprophytisch lebende Pilze oder Wundparasiten handelt, kommt als mögicher Primärschädling das Bakterium Pseudomonas syringae pv. aesculi, welches die Rinde zum Absterben bringt und in den letzten Jahren verstärkt vorkommt, in Betracht. Dieses Bakterium gilt es mittels des Gyrase-Gens ebenfalls nachzuweisen. Der Nachweis und die Identifikation der Pilze sowie der Baumart erfolgt über die ITS-Region (Internal transcribed spacer). Durch die Lokalisation und Identifikation der Weißfäuleerreger soll geklärt werden, welche Organismen für die Schäden in den zwei nach Fällung beprobten Rotblühenden Rosskastanien verantwortlich sind. (nicht ausleihbar bis 27.09.2013)

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 87
Signatur: 73 D 60


140. Titel: Aspekte des Kohlenstoffmanagements in der Holzverwendung Nordrhein-Westfalens

Autor(en): Riemhofer, Henning
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [98 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Mit Verknappung der fossilen Rohstoffe und mit den durch ihre Nutzung einhergehenden Umweltbelastungen, insbesondere des Klimas, wandelt sich die Rolle des Waldes aus der Sicht der Politik. Er rückte in den zurückliegenden 20 Jahren mehr und mehr in den Fokus der Politik. Gesetze wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) von 2000, der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASi) zu Abfallgesetz und Andere beinhalten Regelungen, die Holz betreffen. Die heute aus dieser Entwicklung sichtbare Konsequenz ist eine Tendenz beim Verbrauch von Holz von der stofflichen Nutzung hin zu energetischer Verwertung. Diese, aus wohlmeinenden Gründen durch das EEG bestärkte Neuausrichtung bei der Holzverwendung kann so nicht richtig sein oder muss zumindest einer kritischen Betrachtung unterzogen werden. Holz zu Verbrennen ohne vorherige stoffliche Nutzung, also das Überspringen von Ebenen bei der Kaskadennutzung von Holz, vermindert das positive umweltrelevante Potential, welches der Rohstoff Holz bietet. - Die Arbeit soll dazu beitragen, die Rolle vom Rohstoff Holz und sein Potential zu verdeutlichen. Sie ist innerhalb der Studie "Beitrag des Clusters Forst und Holz zum Klimaschutz in Nordrhein-Westfalen" angesiedelt. Nordrhein-Westfalen (NRW) bringt als erstes Bundesland ein Klimaschutzgesetz auf den Weg. Mit diesem werden in der Bundesrepublik auf Länderebene zum ersten Mal Minderungsziele für Treibhausemissionen gesetzlich festgelegt. Die Reduzierung der ausgestoßenen Treibhausgase soll danach in Nordrhein-Westfalen bis 2020 um mindestens 25 % und 2050 um mindestens 80 % gegenüber dem Basisjahr 1990 reduziert werden. Der Sektor Forst und Holz kann hier einen Beitrag leisten. (nicht ausleihbar bis 16.08.2017)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 88
Signatur: 73 D 69


141. Titel: Entwicklung der Anlagenzahl von Pelletfeuerungen in Deutschland - Erhebung der Anlagenanzahl nach Leistungsklassen und Pelletverbrauch seit 2001 sowie Prognose

Autor(en): Billerbeck, Hagen
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [85 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Ziel der Arbeit ist, es die Anzahl von Holzpelletfeuerungen in Deutschland und deren Brennstoffverbrauch zu bestimmen. Darüber hinaus wird aus der Entwicklung des Anlagenbestandes eine Prognose zum künftigen Holzpelletbedarf abgeleitet. - Zur Erreichung dieser Ziele waren folgende Aufgaben zu bewältigen: - Einteilung der Holzpelletfeuerungen nach Leistungsklassen und Anwendungsgebieten, - Quellenauswertung zur Bestimmung der Anzahl und Leistung von Holzpelletfeuerungen, - Berechnung des Holzpelletverbrauchs in den jeweiligen Leistungsklassen, - Ermittlung von Einflussfaktoren auf die zukünftige Entwicklung des Anlagenbestandes, - Abschätzung des zukünftigen Holzpelletbedarfs in Deutschland. - Die erste grobe Einteilung der Holzpelletfeuerungen findet nach den Betriebsarten Pelletöfen, Pelletkessel und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen statt. Nach dieser Einteilung werden aufgrund von Leistungsbereichen verschiedene Klassen gebildet. - Zur Ermittlung der Anzahl und Leistung der Holzpelletfeuerungen in Deutschland werden mehrere Quellen ausgewertet. Die Anlagenanzahl von Holzpelletfeuerungen wird mithilfe der Zahlen des Biomasseatlas, der "Statistik zur Festbrennstoffmessung bei Staubauswurf (EB-Werte) und CO-Emissionen" des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks, der "Absatzentwicklung für häusliche Einzelfeuerstätten 2005-2011" des Industrieverbandes Haus,- Heiz,- und Küchentechnik e.V. und eigener Recherchen bestimmt. - Im nächsten Schritt kann der Holzpelletverbrauch der einzelnen Leistungsklassen berechnet werden. Der Holzpelletverbrauch aller Klassen entspricht dem Holzpelletverbrauch in Deutschland im Jahr 2011. - Nachdem die Anzahl der Holzpelletfeuerungen und der Holzpelletverbrauch in 2011 festgestellt worden ist, steht eine Prognose zur Entwicklung des Holzpellet- und Holzpelletfeuerungsmarktes in Deutschland am Ende der Arbeit.

VTIOEF
Dokumentennummer: T5 12 89
Signatur: 73 D 64


142. Titel: Verdichtungsverhalten verschiedener Holzarten im Hinblick auf die Verwendung für OSB

Autor(en): Laleicke, Paul Frederik
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [97 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Diese Arbeit ist Teil eines Projektes, welches sich mit Eignung alternativer Holzarten zur OSB-Herstellung beschäftigt. Im Fokus stehen dabei die Holzarten Pappel und Buche. Bis heute verläßt sich die Holzwerkstoffindustrie auf die vor 20-30 Jahren gewonnenen Erfahrungswerte zur Ausrichtung und Konfiguration der eingesetzten Verfahrenstechnik. Daher sind Kenntnisse insbesondere für die Buche nur bedingt vorhanden. - Das Ziel dieser Arbeit ist das Verdichtungsverhalten von Pappel und Buche während und nach der Heißpresse zu ermitteln und zu charakterisieren. Im Fokus stehen dabei der Spannungs-Dehnungsverlauf während der Verdichtung und die Rückfederung, in der Literatur auch als "Spring-Back" bezeichnet. Anhand einer Literaturrecherche werden die Vorgänge im Holz während der Verdichtung ausgearbeitet, die Wirkung korrespondierender Einflussparameter ermittelt und den Versuchsergebnissen gegenübergestellt. Durch die Verdichtung mehrerer Matten, die einem von der Struktur her idealem Gefüge entsprechen, sollen Kenntnisse über das unterschiedliche Verhalten der Holzarten gewonnen werden. Durch die zweifache Variation der Mattengeometrie, die Verdichtung unter zwei verschiedenen Temperaturen und einer Versuchsreihe mit UF-Harz, sollen gezielte Aussagen über den Einfluss der Prozessparameter getroffen werden können.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 90
Signatur: 73 D 63


143. Titel: Holzvergasungsanlagen - Holzverwendung und Wettbewerbsbedingungen

Autor(en): Seib, Robin
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [57 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Im Rahmen eines Rohstoffmonitorings über die Verwendung von Holz in Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen stellte sich die Frage nach der Rolle von Holzvergasungsanlagen in diesem Segment. Die Fragestellung wird im Rahmen der Arbeit aufgegriffen. Bei der Recherche stellte sich heraus, dass eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Marktanalyse und die dort auftretenden Probleme nicht zu verstehen wären, ohne die entsprechende Technik hinter der Holzvergasung zu betrachten. - Es stellte sich auch heraus, dass eine aktuelle Marktübersicht der Holzvergasungsanlagen nicht verfügbar ist. Um sich trotz dessen im Rahmen einer Bachelorarbeit ein ungefähres Bild über die Strukturen des aktuellen Marktes von Holzvergasungsanlagen zu machen, wurde eine Herstellerbefragung durchgeführt. - Weiterhin werden hauptsächlich Holzvergaser-BHKW's kleiner Leistung (< 1MWel) untersucht, da hier die größte Anlagendichte herrscht. Es gibt zwar auch vereinzelt Anlagen mit einer Leistungs > 1 MWel, allerdings befinden sich diese noch in einem sehr experimentellen Stadium. Außerdem wurden die Holzvergasungsanlagen, die zur reinen Wärmeerzeugung ausgelegt sind, ausgeschlossen, weil davon auszugehen ist, dass diese im Rahmen der Marktanalyse im Bereich der Holzheizung erfasst werden. (nicht ausleihbar bis 12.03.2017)

VTIOEF
Dokumentennummer: T5 12 91
Signatur: 73 D 65


144. Titel: Vergleichende Untersuchungen zur Tränkbarkeit schwer imprägnierbarer Holzarten unter besonderer Berücksichtigung der Herabsetzung der Entflammbarkeit

Autor(en): Zwiefelhofer, Janina
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [43 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holzbiologie

In der Arbeit wird überprüft, inwieweit sich die Entflammbarkeit von verschiedenen Holzarten durch das Einbringen von Schutzmitteln herabsetzen lässt. Dabei wird das Vakuum-Druckverfahren angewendet, wodurch die Schutzlösung möglichst gleichmäßig und tief in das Tränkgut eingebracht werden soll. Um die flammschutzhemmende Wirkung beurteilen zu können, wird zunächst die Tränkbarkeit untersucht. Hierzu werden schwer imprägnierbare Holzarten verschiedener Tränkbarkeitsklassen des Thünen-Instituts für Holztechnologie und Holzbiologie (HTB) durch Tränkung mit einer Borsäurelösung, auf ihre Aufnahmefähigkeit hin geprüft. Anschließend werden Edelhölzer mit zwei verschiedenen Flammschutzmitteln getränkt. In einem zusätzlichen Schritt kommen Eichenproben des HTB zum Einsatz, um die Ergebnisse der Edel- und schwer tränkbaren Hölzer besser vergleichen zu können. Nach der Bestimmung der Aufnahmefähigkeit der imprägnierten Holzarten werden Flammtests durchgeführt, um einerseits die Holzarten untereinander zu vergleichen und andererseits eine flammschutzhemmende Wirkung der eingebrachten Schutzmittel zu dokumentieren. (nicht ausleihbar bis 16.10.2014)

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 92
Signatur: 73 D 66


145. Titel: Synthetisierung und Charakterisierung von Lignin-Novolaken

Autor(en): Bottin, Max
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [38 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Der Einsatz von Lignin in Novolaken wurde im Vergleich zu Resolharzen vergleichsweise selten untersucht. Das Ziel der Arbeit ist es daher, Novolake herzustellen, bei denen Phenol teilweise durch Ligninsulfonat ersetzt wird. Auf der Basis einer Literaturvorschrift sollen zunächst reine Novolake hergestellt werden. Dabei soll vor allem der Einfluss von Synthesedauer und -temperatur auf die Harzeigenschaften untersucht werden. Bei analogen Reaktionsbedingungen soll anschließend Novolake unter Ersatz von 20%(w/w) Phenol durch Ammoniumligninsulfonat hergestellt und charakterisiert werden. Darüber hinaus soll ein kommerzieller Novolak als Referenzharz dienen. Die Harzcharakterisierung soll einserseits durch die Bestimmung üblicher Laborkennwerte (Löslichkeit, Phenolgehalt mittels Gaschromatographie) und andererseits durch chromatographische, spektroskopische und thermoanalytische Methoden erfolgen. Glasübergangstemperatur und Härtungsverlauf der Novolake sollen mittels Differential Scanning Calorimetry (DSC) bestimmt werden. Die Gel-Permeations-Chromatographie (GPC) wird für die Bestimmung der Molekulargewichtsverteilung eingesetzt. Hinweise zur Struktur sollen mittels Infrarotspektroskopie (FTIR) und kernmagnetischer Resonanz-spektroskopie (1H-NMR) gewonnen werden. Mit der Arbeit soll gezeigt werden, welchen Einfluss der Ligninanteil auf die Novolake hat und inwieweit die Vernetzungseigenschaften beeinflusst werden.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 93
Signatur: 73 D 67


146. Titel: Validierung eines Schnelltests zur Identifizierung der CITES-geschützten Holzart Ramin (Gonystylus spp.)

Autor(en): Schwartz, Marcus
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [22 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen der Arbeit wird die Zuverlässigkeit einer molekularbiologischen Methode zur Identifizierung der botanischen Gattung Gonystylus verifiziert. - Aus 40 verschiedenen Holzproben unbekannter Art wurde zunächst DNA extrahiert. Ein bestimmter Abschnitt der extrahierten DNA wurde dann mit Hilfe einer Polymerase-Kettenreaktion (PCR) vervielfältigt und das Ergebnis der PCR mittels Gelelektrophorese überprüft. - Für die PCRs wurden sowohl modifizierte Versionen der universellen Primer ITS1 und ITS4 als auch raminspezifische Taxonprimer eingesetzt, die ausschließlich bei Vorliegen von DNA der verschiedenen Raminarten zu einer Vervielfältigung führen. - Durch die Untersuchungen sollte einerseits überprüft werden, ob mittels raminspezifischer Taxonprimer auch bei einer größeren Anzahl unbekannter Holzproben Gonystylus identifiziert werden kann. Zudem wurde ein Extraktionsverfahren verwendet, das auch von degeneriertem Holz qualitativ hochwertige DNA extrahieren kann. - Um die Ergebnisse abzusichern, wurden die aufgereinigten PCR-Produkte zur Sequenzierung eingeschickt. Die erhaltenen Sequenzen wurden dann mit Gensequenz-Datenbanken (NCBI und interne Datenbank) abgeglichen. Dabei wurden auch zwei Sequenzen erarbeitet, die bisher weder bei NCBI noch in der internen Datenbank hinterlegt wurden. (nicht ausleihbar bis 27.09.2021)

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 94
Signatur: 73 D 59


147. Titel: Validierung der Wasserkreislaufsysteme von Tissuemaschinen

Autor(en): Stilcke, Enno
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [55 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Rahmen dieser Masterarbeit soll das bestehende Wasserkreislaufsystem von 5 Tissuemaschinen analysiert und darauf aufbauend Optimierungspotential aufgezeigt werden. - Eine erste Übersicht über den Ist-Zustand hinsichtlich der Wasserkreislaufsysteme soll durch die Identifizierung der wichtigsten Wasserströme, die zu den Wattemaschinen hin- und wegführen, stattfinden. Zudem soll der Zustand anhand der spezifischen Frisch- und Abwassermenge beschrieben werden, die mithilfe des PLS ermittelt wurden. - Nach der Darstellung des Ist-Zustandes der Wattefabrik sollte an konkreten Beispielen Optimierungspotential hinsichtlich der Wassernutzung in der Wattefabrik aufgezeigt werden. (nicht ausleihbar)

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 96
Signatur: 74 D 2


148. Titel: Untersuchung der intra-annuellen Holzbildungsdynamik der Kiefer (Pinus sylvestris L.) in Ruotsinkylä (Finnland) und deren Verknüpfung mit dem Klima

Autor(en): Haag, Volker
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [41 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holzbiologie

Die Arbeit ist Teil einer umfassenden Studie, bei der die Auswirkungen klimatischer Veränderungen auf die Holzbildungsdynamik von Kiefern (Pinus sylvestris L.) in der borealen Zone untersucht wurden. Der Standort Ruotsinkylä ist der südlichste von vier weiteren Standorten, die entlang eines Nord-Südgradienten durch Finnland verlaufen. Die Entfernungen zwischen den Standorten betragen 180 km von Kevo bis Laanila, von dort 300 km bis Vanttauskoski und von dort weitere 800 km bis Ruotsinkylä. Auf diese Weise entstand über mehrere Vegetationsperioden hinweg eine Dokumentation über den Verlauf der Wachstumsdynamik im geografischen Vergleich mehrerer Standorte. - Mittels der Micro-Coring-Methode wurden wöchentlich Mini-Bohrkerne aus 10 Kiefern entnommen, aus denen Dauerpräparate für lichtmikroskopische Untersuchungen hergestellt wurden. Bei der Holzbildung (Xylogenese) wurden drei Stufen der Holzdifferenzierung unterschieden: kambiale Phase, Expansionsphase und die Entwicklungsphase, bei der mittels Polarisations-Mikroskopie eine Sekundärwandauflagerung festgestellt werden konnte. Auf diese Weise konnte der dynamische Verlauf der Holzbildung graphisch dargestellt werden.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 97
Signatur: 74 D 1


149. Titel: Untersuchungen zum Einfluss von Nagelbeschichtungen auf den Auszugswiderstand

Autor(en): Motzkau, Julian
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [57 p + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Nägel werden seit vielen Jahrhunderten als Verbindungsmittel von Hölzern eingesetzt. Heute ist der Hauptvorteil von magazinierten Nägeln gegenüber losen Schrauben die achtmal höhere Einbringgeschwindigkeit (www.beck-fastener.com (02.10.2012). Insbesondere die Möglichkeit des Schießens mit Luftdrucknaglern ermöglichte diesen großen Geschwindigkeitsvorteil. Glattschaftige, unbeschichtete Nägel haben einen deutlich geringeren Auszugswiderstand als Schrauben (www.beck-fastener.com (02.10.2012), DIN 1052:2012-05). Der Auszugswiderstand wird durch die Lochlaibungsfestigkeit bestimmt. Um diesen zu erhöhen, kann die Oberfläche des Nagels etwa durch ringförmige Verdickungen verändert und/oder die Oberfläche mit Haftvermittlern behandelt werden. - Der Widerstand eines Verbindungmittels gegen Auszug ist als Haltevermögen definiert. Es wird in der DIN EN 320:2011-07 mit einer Normschraube ermittelt und dient als Kennzahl für Holzwerkstoffe. Für verschiedene Verbindungsmittel in Holzwerkstoffen wird die DIN EN 13446:2002-09 genutzt. Sie legt das Haltevermögen von einem bestimmten Verbindungsmittel in einem bestimmten Holzwerkstoff fest. Das Haltevermögen ist definiert als Auszugskraft / Länge * Durchmesser des eingebrachten Teils des Verbindungsmittels. Für den Vergleich unterschiedlicher Verbindungsmittel in Vollholz sind diese Werte wenig praktikabel. In der Praxis ist es ausschlaggebend, welcher Auszugskaft das Verbindungsmittel widerstehen kann. Dieser Wert wird als Auzugswiderstand bezeichnet. - In dieser Arbeit soll der Auszugswiderstand eines Hybriden aus Schraube und Nagel erhöht werden. (nicht ausleihbar bis 27.11.2015)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 98
Signatur: 74 D 3


150. Titel: Studie zum Nachweis der CITES-geschützten Holzart Dalbergia nigra in Musikinstrumenten

Autor(en): Köhnke, Janea
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [44 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit/Gutachtenerstellung wurde die Fragestellung untersucht, ob die streng geschützte Holzart Dalbergia nigra = Rio Palisander (gelistet in CITES Annex I) bei Hamburger Musikinstrumentenbauern/Händlern verarbeitet und/oder verkauft wird und anhand welcher struktureller Merkmale sich die individuellen Dalbergia-Arten in der Praxis unterscheiden lassen. (nicht ausleihbar)

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 106
Signatur: 74 D 5


151. Titel: Charakterisierung mikroskopischer Holzmerkmale ausgewählter Wirtschaftsbaumarten Südostasiens zur Identifizierung in Papier

Autor(en): Tepe, Lena
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [51 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In einem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekt soll ein Faseratlas für die Identifizierung von 25 tropischen Baumarten aus Südostasien in Papieren angefertigt werden, um eine Möglichkeit zu schaffen, geschützte oder illegal eingeschlagene Hölzer nachzuweisen. Vor diesem Hintergrund wurden in dieser Arbeit für sechs der 25 Hölzer (Acacia mangium, Mangifera spp., Shorea subg. Anthoshorea, Shorea subg. Richetia, Shorea subg. Rubroshorea, Shorea subg. Shorea) mikroskopische Strukturuntersuchungen zur Charakterisierung der anatomischen Erkennungsmerkmale an Gefäßen und Fasern durchgeführt. - Zur Erstellung der anatomischen Referenzen wurden herbarbelegte Hölzer mazeriert und anschließend die einzelnen Gefäßglieder lichtmikroskopisch und rasterelektronenmikroskopisch untersucht. An den Gefäßelementen wurden im Detail die Parameter Gefäßlängen, -durchmesser und die Tüpfelaperaturen im Lichtmikroskop vermessen und darüber hinaus die Fasergeometrie mittels eines FiberLabs erfasst.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 108
Signatur: 74 D 6


152. Titel: Kombinierbarkeit von Managementsystemnormen und Chain of Custody Standards zum Vorteil von holzwirtschaftlichen Betrieben - Untersuchung der Gemeinsamkeiten zwischen Managementsystemen von ISO und OHSAS und den Chain of Custody Systemen von FSC und PEFC a

Autor(en): Heins, Jan
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [108 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Auf dem internationalen Holzmarkt existieren zwei große Systeme für den Nachweis nachhaltiger Waldbewirtschaftung: Forest Stewardship Council (FSC) und Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes (PEFC). Bei erfolgreichem Aufbau eines Systems und bestandenem Zertifizierungsaudit erhält der Betrieb ein Zertifikat, das ihm erlaubt, mit einem Logo auf einem Holzprodukt nachzuweisen, dass das verwendete Holz aus nachhaltiger Bewirtschaftung stammt. - Diese Siegel werden für Hersteller von Holzprodukten immer bedeutsamer, da die Kaufentscheidungen von Verbrauchern immer mehr von Nachhaltigkeitsdenken beeinflusst werden. Dies reicht von profanen Produkten wie Taschentüchern aus heimischer Kiefer bis zu Gartenmöbeln aus Tropenhölzern. - Um zu untersuchen, ob sich je eins der Systeme für eine Integration eignet, wurden im Rahmen dieser Arbeit alle vorgenannten Managementsysteme auf Gemeinsamkeiten untersucht, sowie die Chancen und Instrumente der Integration beleuchtet. Ziel der Arbeit war herauszufinden, welches der drei ISO-Managementsysteme für Umwelt, Energie und Arbeitsschutz die größte Übereinstimmung mit einem der beiden Chain of Custody Managementsystemen für Holzprodukte von FSC und PEFC hat. (nicht ausleihbar bis 01.12.2015)

VTIOEF
Dokumentennummer: T5 12 112
Signatur: 74 D 14


153. Titel: European Union timber regulation - Future options for participating in the European timber market and the role of FLEGT VPA - a case study of Suriname

Autor(en): Müsgens, Daniel
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [77 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Weltforstwirtschaft

This work will cover three main subjects. The first section clarifies what the general conditions for theoretically participating in a FLEGT VPA are, how Suriname in particular fulfils them already and which entities in Suriname and the EU would be responsible for taking forward a mutual agreement. The second task of the Thesis is to point out how operators are still able to import into the EU independently from the timber producer government, even if the exporter country is not participating in a FLEGT VPA. The last section shall clear up the role of international certification bodies like the Forest Stewardship Council (FSC) and the Programme for the Endorsement of Forest Certification (PEFC) under the impact of the EUTR and possibilities for them to provide solutions for EU importing operators to fulfil the EUTR DDS.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 113
Signatur: 74 D 9


154. Titel: Acetylierung von Holz - Stand der Technik, wirtschaftliche Bedeutung und Zukunftspotential

Autor(en): Woest, Karl
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [28 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holzbiologie

Mit Beginn der 90er Jahre fand in den Köpfen der Menschen ein Umdenken statt. Der Regenwald sollte fortan nicht mehr gerodet werden und Nachhaltigkeit sowie der Erhalt der Natur musste gewährleistet werden. Dadurch bedurfte es Ersatzhölzer, die genau so gute Eigenschaften wie Tropenhölzer verzeichneten und möglichst aus der Umgebung kamen. Das war die Geburtsstunde für Holzmodifikationsverfahren, zumindest auf dem Holzmarkt. Die chemische Modifikation spielt dabei eine entscheidende Rolle, insbesondere die Acetylierung. Bei diesem Prozess wird Essigsäureanhydrid ins Holz substituiert. Das führt zu einem erheblichen Anstieg der Dauerhaftigkeit und der Festigkeitswerte, da nahezu gar keine Hydroxylgruppen mehr im Holz vorhanden sind, die durch Wasseraufnahme die Feuchtigkeit im Holz erhöhen können. Die Anwendung solcher Hölzer liegt daher vorwiegend im Außenbereich und sie sind somit ein optimaler Ersatz für Tropenholz. Allerdings ist das Acetylierungsverfahren zurzeit mit 500 Euro/cbm die teuerste Holzmodifikation.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 115
Signatur: 74 D 13


155. Titel: Einfluss der Prüfparameter der Gasanalysemethode (DIN EN 717-2) auf die Messergebnisse

Autor(en): Kickhöfen, Johannes
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [40 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der Arbeit ist, Erfahrungswerte bei der Formaldehydabgabemessung niedrig emittierender Spanplatten anhand der Gasanalysemethode zu sammeln. Hierzu soll u.a. der Einfluss einzelner Prüfparameter wie Temperatur, Druck, Flusss und Luftdurchsatzrate auf die Formaldhydabgabe untersucht werden. Die Untersuchungen sollen Erfahrungswerte liefern, die zu einem besseren Verständnis der Prüfmethode sowie der der Formaldehydabgabe zugrunde liegenden Mechanismen beitragen. Ferner wird nach möglichen Ansatzpunkten gesucht, die ein Potential haben die Methode in ihrer Anwendung zu vereinfachen. Schließlich werden die Ergebnisse im Kontext vergleichbarer Arbeiten diskutiert. (nicht ausleihbar bis 16.10.2017)

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 116
Signatur: 74 D 11


156. Titel: Mikroskopische und Topochemische Untersuchungen an WPC für die Herstellung von Schreibgeräten

Autor(en): Dehne, Laura
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [77 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Rahmen der Masterarbeit wurde der Faser-Polymer-Verbund neuartiger Wood-Plastic-Composites für die Fertigung von Bleistiftschäften histometrisch und feinstrukturell untersucht, um die Größe, Ausrichtung und Verteilung des Fasermaterials zu charakterisieren und die Anbindungsqualität an die Polymermatrix zu analysieren. Ergänzende zelluläre UV-spektroskopische Untersuchungen dienten der Detektion topochemischer Veränderungen in der Polymermatrix und dem Fasermaterial infolge des Extrusionsprozesses. Die Untersuchungen erfolgten an dem bereits serienmäßig in der Fertigung verwendeten WOPEX-Material sowie fünf weiteren WPC-Proben mit verfahrenstechnisch unterschiedlich aufbereitetem Fasermaterial aus Sägerestholz (Fichte). Die WPC-Proben bestehen aus 70 % Fasermaterial, 23 % High Density-Polyethylen und 7 % Additive/Haftvermittler und werden im Co-Extrusionsverfahren hergestellt. Darüber hinaus wurde an fünf Proben des WOPEX-Materials mit variierendem Haftvermittleranteil (0 % bis 4 %) dessen Einfluss auf die Anbindung des Polymers an die Holzfasern und auf die Struktur der WPC spektroskopisch untersucht. - Für die Bearbeitung dieser komplexen Fragestellungen wurden hochauflösende mikroskopische und spektroskopische Analyseverfahren (Lichtmikroskopie, Rasterelektronenmikroskopie (FE-SEM) und Universalmikrospektralphotometrie (UMSP) verwendet. nicht ausleihbar ab 29.11.2012

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 127
Signatur: 74 D 15


157. Titel: Vergleichende Untersuchungen zur Holzbildungsdynamik in verschiedenen Höhenstufen einer Kiefer (Pinus sylvestris L.) der borealen Waldgrenze in Nord-Finnland

Autor(en): Frese, Kathrin
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [44 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holzbiologie

Mit Hilfe der Microcoring-Methode und lichtmikroskopischen Untersuchungen wurden Daten über die Holzbildung einer Kiefer (Pinus sylvestris L.) der borealen Zone im Norden Finnlands mit hoher zeitlicher Auflösung erhoben. Für diese Arbeit wurde die boreale Zone gewählt, weil die Bäume dort besonders empfindlich gegenüber Temperatur- und Niederschlagsveränderungen sind. Die Proben wurden über die gesamte Vegetationsperiode des Jahres 2010 und aus vier verschiedenen Höhenstufen am Baum entnommen, und zwar aus 1,5 m, 3 m, 4,5 m und 6 m Höhe. Die Probenentnahmen im wöchentlichen Rhythmus erfolgten zwischen dem 10.05.2010 und dem 20.09.2010.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 186
Signatur: 75 D 15


158. Titel: Untersuchung der intra-annuellen Holzbildungsdynamik der Kiefer (Pinus sylvestris L.) in Finnland und deren Verknüpfung mit dem Klima

Autor(en): Rauh, Annika
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [57 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holzbiologie

Trotz der zahlreichen bereits durchgeführten Arbeiten auf diesem Gebiet bleibt allerdings noch immer offen, in welchem Maße der Klimawandel die Holzbildung beeinflussen könnte. Um zur Klärung dieser Frage beizutragen, wird zurzeit am Johann Heinrich von Thünen-Institut in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Holzwirtschaft der Universität Hamburg ein Forschungsprojekt zu den Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Holzbildung in borealen Kiefernwäldern durchgeführt [Effect of climate warming on wood formation of boreal Scots pine (Pinus sylvestris) using high-resolution cambium dynamics (HRCD) monitoring techniques - DFG-Projekt Nr. 44601DFG0901]. Im Rahmen dieses Projektes wurden an verschiedenen Standorten in Finnland, die entlang eines Nord-Süd-Gradienten gelegen sind, über drei Jahre regelmäßig Microcoring-Proben entnommen. Auf einer Distanz von 1000 km erhält man somit Proben aus Bäumen, die unter unterschiedlichen klimatischen Bedingungen gewachsen sind. Somit kann für jedes Jahr ein Vergleich der Holzbildung der Bäume an den unterschiedlichen Standorten erstellt werden. - Ziel dieser Arbeit ist es, die Holzbildung im Jahr 2009 im Hinblick auf Beginn, Verlauf und Ende unter Einbeziehung der unterschiedlichen Differenzierungsphasen von Holzzellen zu untersuchen. Bei diesen Arbeiten zum Einfluss der klimatischen Bedingungen im Jahr 2009 sollten besonders die Auswirkungen von Temperatur und Niederschlag auf die Holzbildung geprüft werden. Des Weiteren wird einerseits ein Vergleich dreier unterschiedlicher Standorte erstellt, andererseits werden die Ergebnisse aus dem Jahr 2009 mit den bereits vorhandenen Ergebnissen aus dem Jahr 2008 verglichen.

Holzanatomie; VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 11 205
Signatur: 72 D 41


159. Titel: Behandlung von Holzoberflächen zur gezielten Beeinflussung der optischen und haptischen Eigenschaften

Autor(en): Hinsch, Simon
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [124 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Diplomarbeit ist, einen allgemeinen Überblick über verschiedene Oberflächenbehandlungstechniken und -mittel für den Werkstoff Holz zu geben. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Beschreibung von grundlegenden Verfahren zur gezielten Beeinflussung der optischen und haptischen Eigenschaften. Es werden keine industriellen Verfahren und zugehörige Maschinen erläutert sondern vielmehr die Möglichkeiten und Grundlagen verschiedenster Oberflächenbehandlungen aufgezeigt. Damit wird dem technisch versierten Leser ein umfassender Eindruck gegeben, mit welchen Mitteln und Methoden und unter welchem Aufwand Holzoberflächen gestaltet werden können. Daraus können für Arbeiten im kleineren handwerklichen Rahmen ebenso wie für die Produktion in Kleinserien oder im größeren Maßstab Anregungen entnommen werden.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 11 207
Signatur: 72 D 51


160. Titel: Untersuchungen zur Eignung von Bambus-Komposit-Kanteln für die Herstellung von Fenstern

Autor(en): Li, Xiao
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [79 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Suche nach neuen natürlichen Materialien für die Herstellung von Fensterkanteln ist schon seit langer Zeit ein hoch interessantes Thema für die Fensterindustrie. Wegen der Knappheit der tropischen Holzarten und der Preissteigerung von einheimischen Holzarten ist Bambus aufgrund seiner ökologischen und ökonomischen Vorteile für den Fensterbau konkurrenzfähig. Im Rahmen der Eignungsprüfung wurden physikalische Eigenschaften wie Rohdichte, Scherfestigkeit, Quellung und Schwindung usw. ermittelt sowie die Schutzwirkung von für Hölzer entwickelter Schutzmittel geprüft. - Die Rohdichte vom Bambus-Kanteln liegt zwischen 0.64 g/ccm und 0.68 g/ccm. Die Rohdichte entspricht der Anforderung an natürliche Materialien und ist höher als bei einheimischen Nadelholzarten, wie Kiefer, Fichte und Tanne. Man kann davon ausgehen, dass Bambus eine wesentlich bessere Biegefestigkeit und Zugfestigkeit als einheimische Nadelhölzer besitzt.

Fensterherstellung; Bambuskanteln; VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 11 208
Signatur: 72 D 30


161. Titel: Gewinnung von Plattformchemikalien durch den Dampfdruckaufschluss von Laubholz

Autor(en): Haas, Peter
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [98 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Diplomarbeit wird die Freisetzung monomerer Zucker aus Pappelholzhackschnitzeln untersucht. Durch Begasung des Holzes mit dem Katalysator Schwefeldioxid und einer anschließenden Dampfdruckbehandlung wird der Rohstoff aufgeschlossen. - Die Dampfdruckbehandlung bewirkt einen substantiellen Aufschluss der Lignocellulosestruktur, eine Hydrolyse der Hemicellulose und eine Depolymerisation des Lignins. - Die beiden gewonnenen Fraktionen Faserstoff und Extrakt werden so für die enzymatische und saure Hydrolyse zugänglich und ermöglichen quantitativ hohe Ausbeuten der Monomere. (Ausleihe nicht möglich)

Populus; VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 11 209
Signatur: 72 D 44


162. Titel: Dampfdruckaufschluss und nachfolgende enzymatische Hydrolyse von Waldresthölzern

Autor(en): Manns, Dirk
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [112 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Aktuell basiert die Produktion von Glucose für die Umwandlung in Ethanol, Biogas und verschiedene Plattformchemikalien hauptsächlich auf Einjahrespflanzen. Das Rohmaterial wird in den meisten Fällen mittels des Einsatzes von Enzymen für die anschließende Weiterverarbeitung in Monomere gespalten. Um die bestehende Konkurrenzsituation mit Agrarrohstoffen für Nahrungs- und Futtermittel (Teller-Tank-Diskussion) zu reduzieren, ist eine gesteigerte Verwendung von holziger Biomasse für die biologische Umsetzung zur Energie und Chemikalien wünschenswert. - Der heterogene Zellwandaufbau aus verschiedenen Biopolymeren limitiert allerdings den enzymatischen Abbau von Holz sehr stark. Daher werden derzeit verschiedene physikalische, chemische und biologische Vorbehandlungsmethoden untersucht, um die enzymatische Abbaubarkeit quantitativ und zeitlich zu optimieren. Eine mögliche Vorbehandlungsmethode ist die Dampfbehandlung, ein kosteneffektiver, einfacher Prozess mit geringem Chemikalienbedarf. - Als bisher wenig genutztes, aber preisgünstiges Rohmaterial wurden in der Arbeit Waldresthölzer aus dem Berbion-Projekt, an dem die Universität Hamburg beteiligt ist, verwendet. Materialien wie Waldrestholz oder städtischer Grünschnitt werden zumeist als Abfall angesehen und daher aktuell nicht sortenrein aufgearbeitet. Dementsprechend sind große Mengen nur in Form von "Holz-Mischungen" zu bekommen. - Nadelholz benötigt für eine effektive Vorbehandlung gegenüber Laubholz schärfere Aufschlussbedingungen bei der Dampfbehandlung. - Ziel der Arbeit war es, die von JANZON ET AL. (2011) ermittelten Aufschlussoptima des Steam-Refining-Verfahrens für Laub bzw. Nadelholz, an verschiedenen Holz-Mischungen mit variierendem Anteil von Laub- und Nadelholz einzusetzen und anhand der nachfolgenden enzymatischen Abbaubarkeit ihre Eignung zu bewerten.

Nachwachsende Rohstoffe; Biomasse; VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 11 210
Signatur: 72 D 50


163. Titel: Untersuchungen zum Hydrotreating von flüssigen und festen thermochemischen Konversionsprodukten

Autor(en): Darian, Irina
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [177 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Hinblick auf Verknappung fossiler Energieressourcen bei steigender Nachfrage und der damit verbundenen Klimaproblematik rückt Biomasse als vielversprechender Rohstoff verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses. Die Veredelung von Fast Pyrolyseöl durch Hydrodeoxygenierung (HDO) ist potentiell eine interessante Applikation zur Erzeugung von flüssigen Kraftstoffen. Der Fokus dieses Verfahrens liegt auf einer Absenkung des Sauerstoffgehaltes von etwa 40 Gew.-% (bezogen auf trockene Masse), sowie der Addition von Wasserstoff durch einen katalytischen Prozess bei typischen Prozessbedingungen von 200-400°C und 100-200 bar. - In der Masterarbeit wurde durch Variation verschiedener Prozessparameter wie Wasserstoffdruck (50-191 bar), Temperatur (200-350°C), Reaktionszeit (30-60 min), Katalysator (Pd/C, Ru/Al2O3), Reaktorfüllgrad mit Fast Pyrolyseöl (34 %, 21 %), Anzahl der HDO-Stufen (1-2) und Zugabe von HTC-Kohle untersucht, in wie weit sich dieses Ziel erreichen lässt. Alle Experimente wurden in einem diskontinuierlichen 250 ml Batch-Autoklav durchgeführt.

Erneuerbare Energie; erneuerbare Rohstoffe; VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 11 211
Signatur: 72 D 34


164. Titel: Sorption behaviour of Scots pine, sap and heartwood, within a large geographic area in Northern Europe

Autor(en): Feilke, Thorben
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [100 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holzbiologie

Holz als hygroskopisches Material steht im ständigen Austausch mit dem umgebenen Klima. Aufnahme und Abgabe von Feuchte werden dabei durch Klimawechsel bedingt. Die Holzfeuchtigkeit beeinflusst Festigkeitswerte, Dauerhaftigkeit und Bearbeitbarkeit und ist darum eine wichtige Einflussgröße, nicht nur aus ökonomischen Gesichtspunkten. Unterhalb des Fasersättigungspunktes bewirkt eine Änderung der Holzfeuchtigkeit auch eine Dimensionsänderung. Im hygroskopischen Bereich wird das Sorptionsverhalten von einer Reihe verschiedenster Holzmerkmale beeinflusst. - Für ein besseres Verständis des Sorptionsverhaltens von Kiefernholz (Pinus sylvestris L.) wurden die verschiedenen Ad- und Desorptionskurven untersucht. Dafür wurden von 25 Standorten in Nordeuropa insgesamt 3651 Proben (1510 Kern- und 2141 Splintholzproben) mit Abmessungen von 5 (T) x 10 (R) x 30 (L) mm verwendet. Ad- und Desorptionskurven sind bei relativen Luftfeuchtigkeiten von 15, 35, 55, 75 und 95 % und einer Temperatur von 25°C ermittelt worden. Es wurden die Abmessungen der trockenen und nassen Proben genommen, um Aussagen über das Quell- und Schwindverhalten treffen zu können.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 11 212
Signatur: 72 D 36


165. Titel: Vergleichende Untersuchungen zwischen dem Aufschluss von imprägniertem Holz nach DIN 52 161-7:1985 und mittels Mikrowelle

Autor(en): Ahl, H.H.
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [57 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holzbiologie

In der Masterarbeit werden zwei Aufschlussmethoden für imprägniertes Holz miteinander verglichen: zum einen die standardisierte Methode nach DIN 52 161-7:1985 und zum anderen eine nicht standardisierte, aber in der Industrie weit verbreitete Methode, bei der mit Hilfe von Mikrowellenstrahlung und Säure die Holzprobe in einem geschlossenen System aufgeschlossen wird. Um den Mikrowellenaufschluss als eine neue Methode einzuführen, werden mit dieser Arbeit erste systematische Untersuchungen vorgestellt. Stichworte: Analytik; Holzaufschluss; Mikrowellenaufschluss; Cu; Cr; Pyrolyse; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 11 914
Signatur: 72 D 25


166. Titel: Herkunft und wirtschaftliche Bedeutung von ätherischen Ölen aus Bäumen

Autor(en): Paul, A.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [39 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holzbiologie

Die Bachelorarbeit soll die Vielfalt der ätherischen Öle als ein "Non-Timber Forest-Product" darstellen. Im Rahmen dieser Literaturarbeit wird vorhandenes Wissen bündig zusammengefasst. Es ist jedoch nicht möglich, auf alle ätherischen Öle liefernden Bäume einzugehen, weshalb hier vier wichtige näher besprochen werden. Es werden die Herkunft, chemische Zusammensetzung, Gewinnungsmethoden und Einsatzgebiete genauer beschrieben. Außerdem werden wirtschaftliche Aspekte, Produktionszahlen und Preise genannt. (nicht ausleihbar) Stichworte: Forstliche Nebennutzung; Nichtholzprodukt; forstliches Nebenerzeugnis; Gewinnung; Produktion; Baumarten; Fruchtnutzung; Citrus sinensis; Apfelsine; Harznutzung; Pinus sylvestris; Kiefer; Blattnutzung; Eucalyptus globulus; Eukalyptus; Holznutzung; Santalum album; Sandelholz; wirtschaftliche Bedeutung; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 11 916
Signatur: 72 D 29


167. Titel: Forstliche Zertifizierung zur Förderung nachhaltiger Waldbewirtschaftung

Autor(en): Gauger, Gernot
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [54 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Bewirtschaftung und Nutzung der Wälder auf der Erde sind seit jeher ein wichtiger Aspekt menschlichen Lebens. - Lange Zeit gab es mit dieser Nutzung des Waldes keine nennenswerten Probleme, bis illegaler Raubbau und Kahlschlag besonders tropische Regenwälder zu bedrohen begannen und die Waldfläche teilweise beängstigend rückläufig war. - Durch eine durchgängige Produktkettenzertifizierung sollte dem Konsumenten eine Möglichkeit gegeben werden, die Herkunft und Nachhaltigkeit bei der Herstellung eines gekauften Produktes zu garantieren. - Da in der Umsetzung des FSC mehrere Punkte insbesondere europäischen Waldbesitzern missfielen, wurde in der Folge ein weiteres Zertifizierungsprogramm eingeführt, das Pan European Forest Certification System, kurz PEFC, später umbenannt in Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes. - Neben diesen bei der heutzutage international agierenden Zertifizierungsorganisationen gibt es viele weitere, meist auf nationaler Ebene arbeitende Zertifizierungsprogramme, auf die in dieser Arbeit nicht näher eingegangen wird. - Diese freiwillige Zertifizierung wird verstärkt durch politisch verbindliche Methoden ergänzt. Mittlerweile hat sich auch die EU im Rahmen des FLEGT-Aktionsplans (Forest Law Enforcement, Governance and Trade) der Förderung von nachhaltiger Waldbewirtschaftung verpflichtet. (nicht ausleihbar bis 21.03.2016). Stichworte: VTIWFW
Dokumentennummer: T3 11 193
Signatur: 72 D 48


168. Titel: Der Einfluss unterschiedlicher Totholz-Zersetzungsraten auf die Kohlenstoffspeicherung der deutschen Wälder im regionalen Vergleich - Nutzungsverzicht versus Bewirtschaftung

Autor(en): Hack, Christian
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [63 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Weltforstwirtschaft

Das CSWH-Projekt vergleicht die Minderungspotenziale des Nutzungsverzichts mit drei Bewirtschaftungsweisen in den nächsten 100 Jahren auf Basis von deutschlandweiten Bestandessimulationen. Dabei werden zwei vom IPCC erstellte Klimaszenarien berücksichtigt. In dem Projekt wird festgestellt, dass eine Nullnutzung aufgrund des im Vergleich geringen Minderungspotenzials aus Klimaschutzgründen fraglich ist. - Ziel der Bachelorarbeit ist es heraus zu finden, ob die nationalen Ergebnisse auch für unterschiedliche Regionen Deutschlands zutreffen. Grundlage sind die Daten des CSWH-Projektes. Untersucht werden dabei die vier Hauptbaumarten Buche, Eiche, Fichte, Kiefer in fünf unterschiedlichen Regionen. Drei verallgemeinerte Bewirtschaftungsweisen werden mit dem Nutzungsverzicht verglichen. Je nach Bewirtschaftungsart fällt unterschiedlich viel Totholz an. - Im Gegensatz zur nationalen Betrachtung werden in dieser Arbeit die untersuchten Regionen verschiedene Zersetzungsraten verwendet um sich den unterschiedlichen Bedingungen der Regionen anzunähern. Dazu werden Zersetzungsraten aus der internationalen Literatur nach bestimmten Gesichtspunkten ausgewählt. - Das bei den Bewirschaftungsoptionen zur Nutzung entnommene Holz wird mit einer festgelegten Verweildauer von 40 Jahren verrechnet. - Die Berechnungen der Zersetzung des Totholzes sowie der Verweildauer des genutzten Holzes basieren auf einem einfach-exponentiellen Modell von Olson (1963). Stichworte: VTIWFW
Dokumentennummer: T3 11 194
Signatur: 72 D 43


169. Titel: Einsatz von Enzymen für die Behandlung von Deinkingschlämmen

Autor(en): Schrul, Christopher
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [44 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurde der neue Ansatz verfolgt, Deinkingschlämme enzymatisch zu behandeln. Ziel war es, deren organische Bestandteile in monomere Einheiten zu zerlegen. In den Untersuchungen wurden fünf Enzyme unter variablen Hydrolysebedingungen getestet. Anhand der Monomer-Ausbeuten der Hydrolysate nach der enzymatischen Hydrolyse von Avicel, sollten die effektivsten Enzyme ausgewählt und bei definierten Parametern auf die Deinkingschlämme und deren Lyophilisate angewandt werden. (nicht ausleihbar bis 22.07.2016). Stichworte: VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 11 196
Signatur: 72 D 47


170. Titel: Zeigt Stockwerkbau der Holzelemente eine phylogenetische Tendenz?

Autor(en): Höwler, Kirsten
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [64 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holzbiologie

Die Arbeit befasst sich mit der Frage ob der Stockwerkbau der Holzelemente eine phylogenetische Tendenz aufweist. - Grundlage sind die Datenbanken "Inside Wood Database" und "Delta Int Key" aus denen Informationen für 800 stockwerkartige Arten in einer Liste taxonomisch zusammengetragen werden. - Damit wird ein Überblick über das Vorhandensein und die verschiedenen Ausprägungen von Stockwerkbau gegeben. Es stellt sich heraus, dass weder Gymnospermen noch Monokotyledonen Stockwerkbau zeigen. Für die Angiospermen wird dargelegt wie sich das Merkmal Stockwerkbau über den derzeit gültigen Stammbaum verteilt um daraus eine phylogenetische Tendenz erkennen zu können. Eine Konzentration von stockwerkartigen Vertretern in den Ordnungen Fabales und Malvales bei der Gruppe Rosiden ist vorzufinden. - Außerdem wird auf die Entstehung, auf die erdgeschichtliche Entwicklung und auf die geographische Verbreitung von Stockwerkbau eingegangen um zusätzliche Hinweise auf eine phylogenetische Tendenz erhalten zu können. Die Informationen über Stockwerkbau liegen hauptsächlich für tropische Holzarten vor. - Als Resultat dieser Arbeit kann für die betrachteten Arten gesagt werden, dass das Merkmal Stockwerkbau eine phylogenetische Tendenz zu den jüngeren Ordnungen aufweist. Stichworte: Holzanatomie; VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 11 197
Signatur: 72 D 38


171. Titel: Untersuchungen zur enzymatischen Modifizierung von Lignin

Autor(en): Schmidt, Goran
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [57 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Derzeitige stoffliche Anwendungen technischer Lignine decken einerseits Produktnischen (Bsp. Vanillin) oder Massensortimente (Bsp. Füllstoffe, Dispergiermittel) mit vergleichsweise geringer Wertschöpfung ab. In Bioraffinerien ist das in großen Mengen anfallende Nebenprodukt Lignin jedoch der entscheidende Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit und einer positiven ökologischen Bilanz. Aufgrund der guten Aufschlussresultate (Rindenanteil, Verzuckerung, Lignineigenschaften) ist das Organosolv-Verfahren vielversprechend für größere Maßstäbe. Die marginalen Kenntnisse enzymatischer Modifizierung von Organosolv-Ligninen machen daher weitere Untersuchungen notwendig. Im Rahmen der Bachelorarbeit wird der Effekt eines Laccase-Mediator-Systems auf Ligninsubstrate untersucht. Das Hauptaugenmerk wird Veränderungen, welche im Zusammenhang mit der Molekularmasse stehen könnten, beigemessen. Stichworte: Nachwachsende Rohstoffe; VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 11 198
Signatur: 72 D 33


172. Titel: Einsatz von Organosolv-Ligninen aus dem Ethanol-Wasser-Aufschluss in Phenol-Formaldehyd-Harzen

Autor(en): Flötotto, Alexander
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [110 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Lignine lassen sich z.B. in Form der wasserlöslichen Lignosulfonate aufgrund ihrer oberflächenaktiven Eigenschaften als Dispergiermittel in Beton, zur Pelletierungshilfe in Tierfutter, als Bindemittel oder zur Herstellung spezieller Produkte, wie dem Vanillin, einsetzen. Zudem finden sie Anwendung bei der Herstellung einer Vielzahl wertsteigernder Copolymere und Mischungen. - Das Ziel der Diplomarbeit ist es, das schwefelfreie Organosolv-Lignin als gleichwertigen Substituenten für Phenol in Phenol-Formaldehyd-Harze einzubauen. Dies geschieht mit einer ausgewählten Syntheseroute. Es soll der Effekt des Lignins auf das Reaktions- und Aushärtungsverhalten der so erhaltenen Lignin-Phenol-Formaldehyd-Copolymerisate untersucht werden. Sind die LPF-Harze in ihrer Qualität mit kommerziell genutzten PF-Harzen vergleichbar, so wäre eine Teilsubstitution des aus Erdöl gewonnenen Phenols durch das Organosolv-Lignin realistisch. Stichworte: Ligninverwendung; VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 11 199
Signatur: 72 D 46


173. Titel: Holzanatomische Untersuchungen an Ästen der Hybridpappel (Populus x canadensis MOENCH)

Autor(en): Blohm, Jan-Henning
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [60 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holzbiologie

Die Diplomarbeit widmete sich dem Astholz von Populus x canadensis MOENCH (Kanadische Hybridpappel), einer Kreuzung zweier Vertreter der Sektion Aigeiros (P. nigra L. x P. deltoides BARTRAM EX MARSHALL). Im Gegensatz zum Stammholz ist das Astholz der Pappel bisher kaum untersucht (GÖTZE 1965). - Neben der generellen Beschreibung des Astholzes sollte untersucht werden, ob sich im Ast - als Verbindung zwischen Stamm und Blättern - mit zunehmender Entfernung vom Stamm eine Veränderung im anatomischen Aufbau des Holzes beobachten lässt. Am vorliegenden Astmaterial wurde eine histologische Charakterisierung vorgenommen und die histometrischen Parameter Faserlänge und -wanddicke, Gefäßdurchmesser und -fläche sowie Holzstrahlanzahl und -höhe bestimmt und mit dem Stammholz verglichen. Stichworte: Holzanatomie; Histometrie; VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 11 200
Signatur: 72 D 40


174. Titel: Anbauversuche von Sequoia sempervirens (D.Don) Endl. in Neuseeland

Autor(en): Schmidt-Till, Frauke
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [118 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Weltforstwirtschaft

In der Diplomarbeit wurden unterschiedliche Durchforstungsgrade von Sequoia sempervirens (D.Don) Endl. in Neuseeland analysiert. - Die Datensammlung für die Analyse fand im Rahmen eines 3 1/2-monatigen Aufenthalts in Neuseeland statt. In Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Scion in Rotorua/Neuseeland wurden die Daten erhoben. Die Messungen erfolgten in einem Gebiet in der Nähe der Stadt Waiotapu, welches südlich von Rotorua gelegen ist. Dieser fünf Hektar große Forschungswald wurde 1982 angelegt. Die zu vermessenden Areale wurden zufällig festgelegt. Es entstanden dabei jeweils zwei Areale mit leichter, mittlerer, starker Durchforstung und zwei Kontrollflächen. Sieben dieser Messflächen sind 0,05 Hektar und eine Kontrollfläche 0,06 Hektar groß und kreisförmig. Im Jahr 2004 wurden die einzelnen Probeflächen auf ihren endgültigen Bestockungsstand durchforstet. Im Ergebnis haben sich die stark durchforsteten Flächen bezüglich des Zuwachses als optimal erwiesen. Stichworte: Forstwirtschaft; Waldbau; VTIWFW
Dokumentennummer: T3 11 201
Signatur: 72 D 45


175. Titel: Wood Plastic Composite (WPC) basierende Sandwichkonstruktionen

Autor(en): Rütze, Max
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [72 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Unter der Werkstoffgruppe der Wood Plastic Composites (WPC) werden Verbundwerkstoffe aus Holzpartikeln, thermoplastischen Kunststoffen, sowie verschiedenen Additiven verstanden. Diese eignen sich aufgrund ihrer guten Witterungsbeständigkeit im Vergleich zu wenig dauerhaften Hölzern und konventionellen Holzwerkstoffen vor allem für die Außenanwendung, wie am Beispiel der inzwischen recht verbreiteten Terrassendielen anschaulich wird. - Um die Dichte von WPC-Platten zu verringern, während die mechanischen Eigenschaften möglichst konstant bleiben, könnten die Platten in der Form einer Sandwichkonstruktion mit einem leichten Material für die Mittellage aufgebaut werden. Als leichtes Kernlagenmaterial könnte der Einsatz von expandiertem Polypropylen (EPP) interessant sein, da sich aus einer Kombination mit Polypropylen-basierenden WPC-Deckschichten Sandwichplatten herstellen lassen, die nur eine einzige Kunststoffart enthalten. Dies könnte für das Recyceln der Werkstoffplatten von Vorteil sein. Zum Verbinden der WPC-Deckschichten und der EPP-Mittellage müssten ebenfalls keine weiteren Stoffe eingesetzt werden. Beide Komponenten sind Thermoplasten und lassen sich somit durch Heißpressen miteinander verbinden. EPP ist ein thermoplastischer, geschlossenzelliger, unvernetzter Partikel-Schaumstoff, der durch das Aufschäumen von Polypropylen erzeugt wird. Es wird in Form von kleinen Perlen produziert. - Dadurch ist bei einer Sandwichplattenproduktion mit EPP-Kernlagen eine kontinuierliche Schüttung auf einer Pressanlage denkbar. - Das Ziel der Masterarbeit besteht darin, über die Durchführung praktischer Versuche einen möglichen Ansatz zur Herstellung von WPC-basierten Leichtbauplatten zu untersuchen, sowie die Eigenschaften der hierbei erzeugten Werkstoffplatten darzustellen. Hierfür wurden auf verschiedene Art und Weise Sandwichplatten aus flachgepressten WPC-Platten als Deckschichten und EPP-basierten Kernlagen erzeugt. Neben der Beschreibung des entwickelten Pressprozesses und den hierbei erzieltem Know-how, werden die variierten Prozessparameter anhand der erzielten Platteneigenschaften wie Biegeelastizitätsmodul, Biegefestigkeit und Dichte evaluiert. Stichworte: WPC-Platten; Festigkeitseigenschaften; VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 11 202
Signatur: 72 D 39


176. Titel: Struktur des Altholzmarktes und Altholzaufkommen in der Entsorgungsbranche

Autor(en): Kloock, Tobias
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [114 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Struktur und Nutzung des Altholzmarktes hat sich seit der Einführung der Altholzverordnung (2003) stark verbessert. Ein hochentwickeltes Aufbereitungs- und Verwertungsystem der Altholzbranche zieht zahlreiche positive Effekte mit sich. Der Druck auf den Wald (zu intensive Nutzung) wird, durch die maximale Ausnutzung des Stoffstrompotenziales, gesenkt. Dies gewährleistet die sogenannte Kaskadennutzung, einen Rohstoff über mehrere Stufen so lange wie möglich im Wirtschaftssystem zu behalten. Neben der Schaffung neuer Rohstoffpotenziale sorgt dies für eine längere CO2 Speicherung und eine sinkende Klimabelastung. - Um diese positiven Effekte zu gewährleisten bedarf es einer funktionierenden Altholzwirtschaft. Diese ist nur möglich, wenn ein ausreichender Kenntnisstand über das vorhandene Altholzvolumen in Deutschland, dessen Verteilung und Distribution gegeben ist. - Die Masterarbeit hat die Bestimmung eines realitätsnahen Altholzvolumens zum Ziel. Dies wird durch eine Vollerhebung des Altholzmarktes angestrebt. Nur so ist die Möglichkeit gegeben Entwicklungen des Altholzvolumens und Analyse über dessen Distributionswege zu erstellen und einen Beitrag zur effizienten Rohstoffnutzung und der nachhaltigen Waldbewirtschaftung beizutragen. (nicht ausleihbar bis 17.10.2014). Stichworte: Rohstoffmarkt; Abfallholz; VTIOEF
Dokumentennummer: T3 11 203
Signatur: 72 D 37


177. Titel: Reaktionsverhalten von Zellwandkomponenten und Pflanzenmaterial bei der hydrothermalen Carbonisierung

Autor(en): Stein, Julia
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [103 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Hydrothermale Carbonisierung (HTC) ist ein thermochemischer Prozess, bei dem feste Biomasse in wässriger Phase zusammen mit Katalysatoren unter Luftabschluss bei erhöhter Temperatur zu einem physikalisch und chemisch veränderten Produkt umgewandelt wird. In dem Prozess werden Wasser und Kohlendioxid von der Biomasse abgespalten und die spezifische Energiedichte der festen Produkte erhöht. Die makromolekulare Struktur der Biomasse wird zerstört und es entsteht ein Produkt, das einen Brennwert erreicht, der fossiler Braunkohle ähnelt. Unter Berücksichtigung der Verwendungsmöglichkeiten der Produkte stellt sich jedoch heraus, dass noch nicht genügend Forschungsergebnisse vorliegen, die eine effektive Nutzung in allen Bereichen gewährleistet. Die technische Umsetzung befindet sich in der Entwicklungsphase. Ziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss verschiedener Prozessparameter auf das Reaktionsverhalten einzelner Zellwandkomponenten zu untersuchen und Aussagen über die Zusammensetzung der Produkte zu treffen. Stichworte: VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 11 204
Signatur: 72 D 42


178. Titel: Elektrische Signale in der Weinrebe

Autor(en): Niebuhr, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [120 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wurde die elektrische Signalleitung der Weinrebe (Vitis vinifera) untersucht. Dafür wurde mit Eis, Feuer, GABA, Glutaminsäure und Kaliumchlorid gereizt, und es wurden trockengestresste Pflanzen spontan wiederbewässert. Außerdem wurde durch Ringelung des Sprosses das Phloem durchtrennt, und dessen Rolle bei der Leitung elektrischer Langstreckensignale zu bestimmen. - Die intrazellulären Messungen wurden durch Einstich einer Mikroelektrode in das Gewebe der Weinrebe vorgenommen.

Elektrophysiologie; nicht-geringelter Spross; geringelter Spross; Wiederbewässerung; Eisreizung; Feuerreizung; Gamma-Aminobuttersäure (GABA); Glutaminsäure; Kaliumchlorid; externe Reize; Diplomarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 11 401
Signatur: 72 D 16


179. Titel: Kapazitätserfassung der deutschen Sägeindustrie und ihr Stammholzverbrauch und Angebot an Sägenebenprodukten

Autor(en): Döring, Przemko
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [137 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Im Rahmen der Diplomarbeit soll eine Erhebung in der Sägeindustrie durchgeführt werden. Die Erhebung steht im Zusammenhang mit dem Verbundprojekt "Rohstoffmonitoring", das zur Aktualisierung der Holzrohstoffbilanz im Arbeitsbereich Ökonomie der Holz- und Forstwirtschaft des Zentrums Holzwirtschaft in Hamburg durchgeführt wird. - Die Sägeindustrie unterliegt in vielerlei Hinsicht ständigen Veränderungen, Technologische Weiterentwicklungen innerhalb der Branche und Veränderungen auf der Nachfragerseite sowie im Rohstoffangebot der Forstbetriebe tragen dazu bei. Um die mit Planungen verbundenen Risiken sowohl bei den Teilnehmern der Sägeindustrie als auch auf deren Abnehmerseite besser einschätzen und eingrenzen zu können, ist es wichtig, den aktuellen Markt der Sägeindustrie transparenter zu machen. - Ziel der Erhebung ist die Ermittlung aktueller Kennzahlen zum Stammholzeinschnitt, zu der Schnittholzausbeute sowie dem Aufkommen, der Struktur, der Verwertung und dem Vertrieb von Sägenebenprodukten. Darüber hinaus soll anhand geplanter Kapazitätserweiterungen die zukünftige Stammholznachfrage der Sägeindustrie eingeschätzt werden. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung der erneuerbaren Energien, auch im Hinblick auf das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), soll geprüft werden, in welchem Maße die Sägeindustrie direkt an der Erzeugung von Energie und als Rohstoffzulieferer von Energieunternehmen beteiligt ist. (Nicht ausleihbar bis 30.09.2014).

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 11 213
Signatur: 72 D 52


180. Titel: Growth analysis of Paraserianthes falcataria (L.) Nielsen stands in Temanggung/Central Java

Autor(en): Popp, Arne
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [103 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Weltforstwirtschaft

The main subject of this study is the determination of growth rates and yield levels for Paraserianthes falcataria (L.) Nielsen in agro forest systems on Java - Indonesia, with coffee as intercrop. For this purpose a "false time series" was carried out, collecting data from plantations in Central an West Java with a rotation cycle of seven years, 12,500 seedlings per hectare and an accordant thinning regime. Growth equations describing the tree height/diameter ratio and stem height/diameter ratio were elaborated. Tree height and diameter showed a correlation coefficient of .864 and a R2 of .822 for the power equation. The stem height was also expressed over the diameter, resulting in a correlation coefficient of .697 and a R2 of .641 for the power equation. The general annual yield for the seven year rotation cycle amounts to 55.3cbmha-1a-1 with a total output of 387.1cbmha-1. Four additional yield levels were elaborated in respect of the removed and remaining stock. - A cluster analysis was carried out which was assumed to deliver information about the connection between the growth rates, growth conditions, mortality and infestation rate. Different stands at the age of one and two were prospected considering the stand parameters mortality rate, infestation rate of Uromycladium tepperianum and Pteroma plagiophleps, altitude, mean tree height and basal area. An affiliated correlation analysis showed strong correlation of .891 between the altitude and the infestation rate of Uromycladium tepperianum, which seems to be higher in locations above an elevation of 500m. - Based on the results of a stand structure analysis, 50 % of the sites at the age of two are of a low yield level. The reasons for the poor growth performance could not be fully carved out in this study.

VTIWFW
Dokumentennummer: T3 11 214
Signatur: 72 D 31


181. Titel: Einfluss von erhöhtem CO2-Gehalt sowie Trockenstress auf die Holzbildung der Kiefer

Autor(en): Prill, Laura
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [49 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holzbiologie

Ziel der Arbeit ist es, im Rahmen eines Zwei-Faktor-Versuches im Gewächshaus herauszufinden, welchen (theoretischen) Einfluss eine erhöhte CO2-Konzentration auf den Zuwachs der Kiefernart Pinus sylvestris hat. Zudem soll ein zweiter Schwerpunkt auf die bisher noch nicht ausreichend untersuchte zelluläre Ebene gelegt werden. Darauf aufbauend wird der Einfluss einer erhöhten CO2-Konzentration in Kombination mit einem kurzzeitigen Trockenstress untersucht. Hier stellt sich die Frage, ob ein Wasserstress den Einfluss von erhöhtem CO2 zu verändern vermag, bzw. ob nicht umgekehrt die erhöhte CO2-Konzentration die Pflanzen in einer solchen Stresssituation sogar begünstigen kann. - Die Untersuchungen wurden im Rahmen des laufenden DFG-Projektes "Effect of climate warming on wood formation of boreal Scots pine (Pinus sylvestris) using high-resolution cambium dynamics (HRCD) monitoring techniques" im Gewächshaus des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) am Zentrum Holzwirtschaft der Universität Hamburg durchgeführt.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 11 215
Signatur: 73 D 1


182. Titel: Aufkommen und Verwendung des Industrieholzes im Bau- & Holzgewerbe

Autor(en): Goldmann, Julius
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [64 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Im Jahr 2007 wurde das Thema "Aufkommen und Verwendung von Industrierestholz" im Rahmen einer Diplomarbeit von Andreas Hartig schon einmal aufgegriffen. Diese Arbeit legte ihren Fokus dabei auf die primärstatistische Untersuchung von klassischen Industrien der Holzwirtschaft. Gegenstand dieser Studie waren: Zellstoff- und Holzstoffindustrie, Holzwerkstoffindustrie (Span-, Faser- und OSB-Plattenhersteller), Leimholzwerke, Holzpackmittelhersteller, Zimmereibetriebe. Es zeigt sich also eine wesentliche Fixierung auf die Erzeuger von Holzprodukten im Gegensatz zur Konzentrierung auf die Weiterverarbeitung innerhalb der aktuellen Studie. Die dort begonnene mengenmäßige Erfassung des bundesweiten Gesamtaufkommen an Industrierestholz wurde durch diese Befragung ebenfalls vorangetrieben. - Diese Abschlussarbeit basiert auf Daten die durch die Befragung verschiedener Branchem im Bau- & Holzgewerbe gewonnen wurden. Gerichtet war diese hauptsächlich an folgende Gewerke: Zimmereibetriebe, Dachdeckerbetriebe, Fertighausbaubetriebe, Hoch- & Tiefbau- sowie sonstige Bauunternehmen. - Zweck dieser Erhebung war es mittels Primärdaten die Stoffströme innerhalb dieser Betriebe, die dabei anfallenden Restholzströme und deren Weiterverwendung zu erfassen und zu dokumentieren. (nicht ausleihbar bis 29.09.2014)

VTIOEF
Dokumentennummer: T3 11 217
Signatur: 73 D 2


183. Titel: Freiraummöbel - Holz als Sitzfläche im öffentlichen Außenbereich - Anforderungen und Probleme

Autor(en): Petersen, Nils
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [89 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holzbiologie

Freiraummöbel sind ein wesentlicher Aspekt bei der Gestaltung des öffentlichen Raums. Sie bieten Spaziergängern in Grünanlagen einen Erholungsort, laden Touristen in der Einkaufsmeile zum Verweilen ein oder fördern als Sitzgruppe die sozialen Kontaktmöglichkeiten innerhalb eines Stadtteils. Die Diplomarbeit befasst sich mit den Anforderungen an Freiraummöbel als Gebrauchsgegenstände, die teilweise sehr hoher natürlicher (Witterung, Schädlinge) und auch anthropogener Beanspruchung (Gebrauch, Vandalismus) ausgesetzt sind.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 11 235
Signatur: 73 D 3


184. Titel: Katalytische Hydrocracken von Kohlen aus hydrothermalen Umsetzungen biogener Reststoffe

Autor(en): Kleintje, Sören
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [57 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der Masterarbeit ist es, wie oben genannt, eine Möglichkeit zu prüfen, ob die Verflüssigung von HTC-Kohle möglich ist, in welchem Umfang der Aufwand dieser Verflüssigung liegt und welche Produkte dabei entstehen können. - Die Verflüssigung der HTC-Kohlen soll im Sinne einer direkten Kohleverflüssigung (Kohlehydrierung) geschehen. Da der Begriff der Kohlehydrierung weit gefasst ist, würde eine erschöpfende Beschreibung aller Verfahren nicht nur den Rahmen dieser Arbeit sprengen, sondern auch am angestrebten Ziel vorbeiführen. Um die grundlegenden Prozesse darstellen zu können werden die gundlegenen Chemischen Mechanismen skizziert. - Die Versuche zur Verflüssigung der HTC-Kohlen wurden im weitesten Sinne als katalytische Hochdddruckhydrierung nach Friedrich Bergius und Matthias Pier durchgeführt.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 11 236
Signatur: 73 D 4


185. Titel: Wissenschaftliche Beschreibung und Dokumentation der historischen Holzsammlung "Wolfgang Mautz"

Autor(en): Reinsch, Sebastian
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [124 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holzbiologie

Weltweit gibt es etwa 30.000 Holzarten, von denen nur die wenigsten wirtschaftliche Bedeutung haben. Zum Teil sind Holzarten wirtschaftlich unbedeutend, weil deren Verfügbarkeit nicht ausreichend ist. Vor allem für die industrielle Verarbeitung müssen gewisse Quantitäten und Qualitäten vorhanden sein. Aber auch wirtschaftlich unbedeutende Hölzer können durch Ästhetik, also Farbe und Struktur, Interesse auf sich ziehen. So werden auch diese Arten in Sammlungen aufgenommen und erreichen in Nischensegmenten hohes Ansehen. - Diese Arbeit soll die privat angelegte Holzsammlung des Herrn Dr. Wolfgang Mautz wissenschaftlich beschreiben und dessen Arbeit würdigen. In akribischer Handarbeit und mit großem Enthusiasmus, stellte er über viele Jahre eine einzigartige Kollektion von über 1100 Holzmustern auf. Bestandteil dieser Arbeit ist auch die Digitalisierung und die Erschaffung eines Ordnungssystems, wodurch die wissenschaftliche Nutzung dieser Sammlung, zum Beispiel als Vergleichsmuster, möglich wird. - Einige zum Teil sehr seltene aber ästhetisch ansprechende Holzproben werden makroskopisch näher beschrieben.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T3 11 237
Signatur: 73 D 6


186. Titel: Optimierung des Pressenprogramms mit Hilfe von Gasdruck- und Temperaturmessungen in Verbindung mit der Simulationssoftware "Virtual Hot Press"

Autor(en): Holm, Diedrich
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [108 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Das Heißpressen nimmt im Herstellungsprozess von Holzwerkstoffen eine Schlüsselrolle ein, da es im Produktionsprozess häufig eine produktkapazitätsbegrenzenden Prozessschritt darstellt. Die Optimierung des Pressenprozesses ist daher ein ständiges Aufgabenfeld in der Holzwerkstoffindustrie, um die Gesamtkapazität erhöhen zu können und die Konkurrenzfähigkeit zu verbessern. Das Ziel dieser Arbeit war herauszufinden, ob eine Optimierung des Pressenprogramms zur Herstellung von Holzwerkstoffplatten mit Hilfe von Gasdruck- und Temperaturmessungen in Verbindung mit der Simulationssoftware "Virtual Hot Press" möglich ist.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 11 238
Signatur: 73 D 7


187. Titel: Untersuchungen zum Lagerverhalten von dampfbehandelten Holzpellets für den Einsatz in Kohlekraftwerken

Autor(en): Beck, Karsten
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [97 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel dieser Arbeit ist es, das Lagerverhalten von dampfbehandelten Holzpellets in einem Versuchsprogramm am Standort eines kohlestaubbefeuerten Kraftwerks über fünf Monate darzustellen. Dabei stehen die Möglichkeit einer biologischen Aktivität sowie darauf zurückführende Lagerungsrisiken, mit denen während der Lagerung biogenen Materials gerechnet werden muss, im Vordergrund der Betrachtung. Die mögliche Veränderung der physikalischen und chemischen Eigenschaften ist ein weiterer Untersuchungsaspekt der Arbeit. Darüber hinaus sind rechtlich und versicherungstechnisch anerkannte Beurteilungsgrundlagen in dem Versuchsprogramm als Bezugswerte zu berücksichtigen. Insgesamt sollen die Ergebnisse des Versuches dem Vattenfall-Konzern erste Erkenntnisse zur Lagermöglichkeit dampfbehandelter Holzpellets geben, um die Einsatzmöglichkeit dieses Brennstoffes in ihrem Kraftwerksportfolio beurteilen und somit zur bedeutenden strategischen Weichenstellung der Biomassestrategie sowie Substituierung fossiler Energieträger beitragen zu können. (nicht ausleihbar bis 13.12.2016)

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 1
Signatur: 73 D 11


188. Titel: Verwendung von Ligninen aus dem Ethanol-Wasser-Aufschluss von Buche zur Herstellung von Phenolharzen für die Spanplattenherstellung

Autor(en): Stücker, Alexander
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [106 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Das Ziel der Masterarbeit ist der Einsatz von Ligninen aus dem Ethanol-Wasser-Aufschlusses von Buche zur Herstellung Lignin-Phenol-Formaldehyd-Harzen (LPF-Harze) für die Spanplattenherstellung. Dabei kommen Lignine aus dem Organosolv-Prozess mit unterschiedlichen Molekulargewichten zum Einsatz. Ein zusätzliches Versuchsprodukt war ein Lignosulfonat aus Bleichereifiltraten. Die Lignine wurden mit einer Substitutionsrate von jeweils 20 % (w/w) bei der Synthese von LPF-Harzen eingesetzt. Zur Steigerung der Ligninreaktivität werden an den Organosolv-Ligninen Modifizierungen mit Glyoxal und Formaldehyd vorgenommen. Die Lignine und Ligninderivate werden durch spektroskopische, chromatografische, thermoanalytische und nasschemische Methoden (z.B. 1H-NMR-, 31P-NMR-, FTIR-Spektroskopie, GPC) analysiert und für die Herstellung von LPF-Harzen verwendet. Die Harzsynthese wird auf zwei unterschiedliche Weisen vorgenommen. Nach Methode "F" wird das Lignin zunächst modifiziert und anschließend durch Fällung isoliert und getrocknet. Dieses Lignin wird schließlich zur Harzsynthese hinzugegeben. Nach Methode "L" wird das Lignin modifiziert und dann in der Reaktionslösung ohne vorherige Fällung zur Harzsynthese hinzugefügt. Mit einer gezielten Leimanalytik sollen die Auswirkungen der Ligninmodifikation und der unterschiedlichen Syntheseweisen auf die Eigenschaften der damit hergestellten Harze geprüft werden.(nicht ausleihbar bis 13.12.2016)

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 2
Signatur: 73 D 8


189. Titel: Parameters influencing the migration of exogenous metal ions into softwood exposed to a low pulsating electric field

Autor(en): Galustian, Ani
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [66 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holzbiologie

PLEOT, ein pulsierendes elektrisches Feld niederer Spannungen, wurde bereits in vorangegangenen Arbeiten als wirksam gegen den Abbau von holzzerstörenden Pilzen getestet. Die Installation des PLEOT-System ist abhängig von Elektroden, die an die Holzproben, z.B. Holzfassaden in Gebäuden, angeschlossen werden. Das Elektrodematerial kann dabei die holzschützende Funktion der PLEOT-Installation beeinflussen, da Ionen von Elektroden aus durch das angeschlossene Holz wandern können. Die Arbeit befasst sich mit dem Transfer von exogenen Ionen in Nadelholzproben, verursacht durch die Installation von PLEOT. - Dabei wurden Daten zu Art der Ionen sowie Menge und Verteilung des Vorkommens in den Proben analysiert. Die Analysemethoden XRF (X-ray Fluorescence Spectroscopy) und ICP (Inductively Coupled Plasma Atomic Emission Spectroscopy (ICP-AES) wurden verglichen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 3
Signatur: 73 D 9


190. Titel: Verwendung von Azobe (Lophira alata) in Deutschland

Autor(en): Hardt, Fabian Eric
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [54 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Azobe oder auch häufig Bongossi genannt, gehört zu den härtesten und widerstandsfähigsten Hölzern, die sich für die Verwendung im konstruktiven Außen- und Wasserbau seit Jahrzehnten bewährt haben. Insbesondere im Wasser- und Küstenbau ist Azobe-Holz auf Grund der Härte, der verfügbaren Dimensionen und der Widerstandsfähigkeit gegenüber Holzbohrmuscheln und Pilzen nicht wegzudenken. - Die Literatur beschreibt neben dem bekannten Einsatz von Azobe-Holz im Küsten- und Wasserbau eine Reihe von anderen Verwendungsmöglichkeiten. Dahms beschreibt z.B. den Einsatz von Azobe-Holz im Bergbau, für Waggonböden oder Schwellenholz und Wagenführ gibt als Verwendungsmöglichkeiten Laboreinrichtungen, Schwerlastböden oder Eisbrecher an. Einige dieser Angaben scheinen veraltet und nicht mehr aktuell zu sein. - Ziel der Studie ist es, die Verwendung von Azobe (Lophira alata) in Deutschland zu untersuchen und zu beschreiben. Dabei sollen die in der Literatur angegebenen Verwendungsmöglichkeiten von Azobe-Holz auf ihre Aktualität und Anwendbarkeit in Deutschland überprüft werden. - Mit Hilfe von Experteninterviews sollen weitere bestehende Einsatzbereiche von Azobe-Holz erarbeitet und dargestellt werden. Diese sehr arbeitsintensive Herangehensweise verspricht neue Erkenntnisse über den Einsatz von Azobe-Holz in Deutschland zu liefern. Die Befragungen können nicht standardisiert durchgeführt werden, sondern müssen an jede Verwendung bzw. Experten angepasst werden. - Des Weiteren sollen soweit möglich, die Anteile verschiedener Anwendungen am gesamten Schnittholzimport eingeschätzt werden. (nicht ausleihbar bis 11.11.2014)

VTIOEF
Dokumentennummer: T5 12 4
Signatur: 73 D 12


191. Titel: Holzverwendung in Biomasseanlagen unter 1MW

Autor(en): Möller, Birger
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [65 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Das Ziel der Masterarbeit ist die Analyse der Holzverwendung und des Aufkommens von gewerblichen und kommunalen Kleinfeuerungsanlagen in der Feuerungswärmeklasse 15 kW bis 1000 kW. Grundlegend ist eine schriftliche Befragung der Kommunen und des Gewerbes, um einen Überblick über die Anlagengröße, Holzmengenverbrauch und Rohstoffsortiment zu erhalten. - Darüber hinaus soll eine Darstellung des Verhältnisses der erfassten Rohstoffmenge zur Anlagengröße in den verschiedenen Feuerwärmeklassen für das Gewerbe und den Kommunen erfolgen. (nicht ausleihbar bis 11.11.2014)VTIOEF
Dokumentennummer: T5 12 5
Signatur: 73 D 10


192. Titel: Herstellung und Untersuchung der Eigenschaften von Massivholzplatten aus Kokospalmenholz (Cocos nucifera L.)

Autor(en): Hasemann, Daniel
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [90 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Kokosnuss dient als Grundnahrungsmittel und aus ihr lassen sich mannigfaltige Lebensmittelprodukte herstellen. Durch den zunehmenden Verbrauch an Kokosnüssen müssen auch die Plantagen, in denen Kokosnüsse produziert werden, wachsen, um den steigenden Konsum zu kompensieren. Wenn Kokospalmen nach einer gewissen Nutzungsdauer (ca. 60 Jahre) nicht mehr genügend Kokosnüsse produzieren, müssen sie aus dem Bestand entnommen werden, um für eine nächste Generation Platz zu machen. Da der Kokospalmenstamm nicht in der Plantage verbleiben kann, da er Frischholzinsekten anlockt die den verbleibenden Bestand gefährden, muss der Stamm entfernt werden. Häufig geschieht dies, ohne einen Nutzen aus dem Holz zu ziehen. Aus Kokospalmenholz das verarbeitet wird, werden unterschiedlichste Produkte gefertigt. Größtenteils beliebt ist das Holz aus den peripheren Bereichen des Stammes mit seiner hohen Dichte. Das mittel- und wenig dichte Holz erfährt deutlich geringeren Nutzen und dient häufig als Feuermaterial oder Dünger. Ein vermehrter Nutzen des gesamten Stammes als Holz und/oder Holzwerkstoffe des ohnehin existierenden Holzes aus Plantagen erhöht die ökologische Bilanz. Zudem ist es möglich, durch breitere Verwendungsmöglichkeiten des Kokospalmenholzes, Ausgleichsprodukte für verwendetes Tropenholz zuschaffen und somit den Druck auf die Tropenwälder zu verringern. - Die Intention dieser Arbeit war die Herstellung und die Untersuchung der Eigenschaften von Massivholzplatten aus Kokospalmenholz. Diese sollten einen unterschiedlichen Aufbau hinsichtlich ihrer Deck- und Mittelschicht haben und mit verschiedenen Leimen verklebt werden. Es wurden 3-Schicht-Massivholzplatten mit einer Dicke von 27 mm gefertigt.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 6
Signatur: 73 D 17


193. Titel: Untersuchungen zum Sorptionsverhalten moderner Holzbrennstoffe

Autor(en): Jochem, Dominik
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [90 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Arbeit hatte zum Ziel, Erkenntnisse über die Reaktion von Holzpellets auf das Lagerklima zu gewinnen. So ist es möglich den Verbraucher von Holzpellets über die Auswirkungen von Klimaänderungen auf die Holzpellets zu informieren und Handlungshinweise für ihre optimale Lagerung zu geben. - Zu diesem Zweck wurden - aufgrund der Anwendbarkeit der Sorptionsuntersuchungen - zunächst Lagerräume gesucht und in die Untersuchungen aufgenommen, die das gleiche Pelletsprodukt lagern. Des Weiteren wurden Untersuchungen am Produktionsstandort der gewählten Pelletsorte angefertigt. - Um das Sorptionsverhalten bzw. die Sorptionsisothermen der gewählten Holzpelletsorte zu bestimmen, wurden drei Untersuchungs-Temperaturen (10°C, 20°C, 30°C) anhand der üblichen vermuteten Lagertemperaturen gewählt und mit Hilfe eines automatischen Sorptionsprüfsystems (SPSx-1u) zur Untersuchung herangezogen. Dabei wurde es für die jeweiligen Temperaturen mit 11 Proben bestückt. Da der Betriebsbereich des Sorptionsprüfsystems SPSx-1u eine Klimatisierung bis 100 % r.h. nicht zulässt, wurde zur Vervollständigung der Ergebnisse die Fasersättigung in einem gesonderten Versuch (mittels Lagerung der Pellets über einem Wasserbad in einem Exsikkator) bestimmt. So war es möglich, umfassende Sorptionsisothermen für die jeweiligen Temperaturen zu erstellen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 8
Signatur: 73 D 16


194. Titel: Einsatz modifizierter Xylane als Papieradditiv

Autor(en): Haiduk, Felix
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [81 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der Arbeit war es, zu untersuchen, inwiefern sich modifizierte Xylane zur Steigerung der Retention von TiO2 bei der Papierherstellung eignen. Bereits frühere Untersuchungen deuteten an, dass durch den Einsatz kationisierter Xylane (HPMAX) die Retention des TiO2 verbessert werden kann. In der Papierindustrie finden synthetische Retentionshilfsmittel Anwendung, die meist kationisch geladen sind. Daher wurden aus Haferspelzen extrahierte Arabinoxylane mit EPTA kationisiert. Da die verwendete HPMAX eine deutlich geringere Molmasse aufwiesen als das im Vergleichssystem verwendete PAM erfolgte weiterhin eine Vernetzung der HPMAX mit Glyoxal. Die Wirkung der eingesetzten Xylane auf die Retention wurde mit dem DFR-05 der Firma Mütek untersucht. Zusätzlich erfolgten Untersuchungen zum Zetapotential der Faseroberfläche mit dem SZP-05. Der Ladungsbedarf des Faserstoffrückstandes der DFR-Messungen wurden mit dem PCD-03 bestimmt. Grundgedanke war es, dass durch die Einstellung des Zetapotentials des Faserstoffrückstandes auf einen Wert nahe dem Ladungsnullpunkt, optimale Retentionsergebnisse erzielt werden können. Zusätzlich konnte durch Messung des Ladungsbedarfes der Filtrate der Retentionsmessungen überprüft werden, inwiefern die eingesetzten Ladungen an der Faseroberfläche binden oder in das Filtrat gelangen.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 9
Signatur: 73 D 15


195. Titel: Aufschluss von Weizenstroh und TCF/ECF-Bleiche von Weizenstrohzellstoff

Autor(en): Kordsachia, Tamas
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [69 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Werk Dunacell (Ungarn) wird Weizenstroh mittels des Sodaverfahrens aufgeschlossen und mehrstufig unter Einsatz von Chlordioxid, Wasserstoffperoxid und Hypochlorit gebleicht. Das Sodaverfahren ist jedoch in Bezug auf die erreichbare Delignifizierung limitiert. Daraus resultiert ein hoher Chemikalienverbrauch in der anschließenden Bleiche, was zu hohen Produktionskosten führt und die Wirtschaftlichkeit des Werkes beeinträchtigt. Um die hohen Bleichkosten zu reduzieren, ist es nötig, die Delignifizierung des Aufschlussverfahrens zu verbessern und/oder kostengünstigere Chemikalien im Bleichprozess zu verwenden. - Im Rahmen der Bachelorarbeit sollte daher überprüft werden, ob Möglichkeiten bestehen, den Produktionsprozess effizienter zu gestalten. Dabei wurden zwei Zielsetzungen verfolgt. Zum einen sollte untersucht werden, ob die Delignifizierung im Sodaaufschluss durch den Zusatz geringer Mengen des Katalysators Anthrachinon (AQ) gesteigert werden kann. Zum anderen sollte ermittelt werden, welche Möglichkeiten bestehen, den Bleichprozess effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 10
Signatur: 73 D 13


196. Titel: Optimierung der Ozonbleiche von Fichtensulfitzellstoff

Autor(en): Holzberger, Phlipp
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [71 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der Arbeit war es, Magnesiumbisulfitzellstoffe mit erhöhter Kappazahl von 23 unter Anwendung einer initialen Ozon-Stufe auf einen Zielweißgrad von 86% ISO zu bleichen und dabei die Einflüsse verschiedener Stoffdichten sowie Fluffqualitäten zu untersuchen. Es galt außerdem, die Bleichparameter anschließender Bleichstufen in Bezug auf Chemikalieneinsparungen, Abwasserbelastungen und Festigkeiten zu optimieren.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 15
Signatur: 73 D 19


197. Titel: Über die Emissionen von Formaldehyd ausgewählter Holzarten

Autor(en): Saltz, Jan-Hendrik
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [31 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Seit vielen Jahren werden in der Holzwerkstoffindustrie die Grenzwerte für Formaldehyd in Platten mit formaldehydhaltigen Harzen immer weiter verschärft. Grundlage ist hier die Gefahrenstoffverordnung vom 26. Oktober 1986, die im Oktober 1993 in die Chemikalien-Verbotsverordnung umbenannt wurde. Sie verbietet den Verkauf von Holzwerkstoffen, die in einem Prüfraum die Ausgleichskonzentration von 0,1 ml/cbm (ppm = 0,124 mg/cbm) Formaldehyd überschreiten (ChemVerbotsV 1993). Aber auch der Handel drängt die Hersteller zu immer niedrigeren Emissionswerten. Ein Beispiel hierfür ist das schwedische Unternehmen IKEA. Es verlangt eine niedrigere Emission bei den gelieferten Holzwerkstoffen als die in Europa standardisierte E1-Klassifizierung von < 0,1 ppm. - Das letztendliche Ziel, eine Platte, die keine Formaldehydemission aufweist, ist nicht erreichbar. Formaldehyd ist ein natürliches Stoffwechselprodukt, das aus vielen organischen Produkten entweichen kann. Es sollte daher auch das Holz selbst betrachtet werden. - Es stellt sich die Frage, wie viel Formaldehyd aus massivem Holz überhaupt entweichen kann und inwieweit dies von der Holzart abhängig ist. Daher soll in der Arbeit die Abgabemenge von vier verschiedenen Holzarten ermittelt und in einem Fall ein Blick auf die Unterschiede zwischen Splint- und Kernholz eingegangen werden. Die Prüfung wird mit Hilfe von drei genormten Methoden durchgeführt. Anschließend werden die Ergebnisse mit den anderer Arbeiten verglichen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 18
Signatur: 73 D 22


198. Titel: Der Vergleich von Substitutionseffekten auf regional differenzierte C-Speicherung nach unterschiedlichen Bewirtschaftungsoptionen

Autor(en): Wolf, Serjoscha
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [42 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Arbeit beruht auf den Daten der CSWH-Studie (Potenzial und Dynamik der C-Sequestrierung in Wald und Holz). In dieser werden Minderungspotenziale von verschiedenen Waldbewirtschaftungsoptionen über einen Zeitraum von 100 Jahren simuliert. Hierzu werden zwei Klimaszenarien vom IPCC (International Panel On Climate Change) berücksichtigt, sowie drei Bewirtschaftungsarten und ein Nutzungsverzicht. - Ein Ergebnis der Studie ist, dass ein Nutzungsverzicht aufgrund des im Vergleich geringen Minderungspotenzials aus Klimaschutzgründen fraglich ist. - Ziel der Arbeit ist es, regional differenziert die potenziellen C-Speicherverläufe aufgrund unterschiedlicher Bewirtschaftungsoptionen von 2000 bis 2100 zu betrachten. Die regionalen C-Speicherverläufe werden untereinander verglichen. Dabei wird überprüft, ob die Aussage, dass bewirtschaftete Wälder einen höheren C-Speicher haben als solche, die dem Nutzungsverzicht unterliegen, regional bestätigt werden kann. - Ein weiteres Ziel ist es, das Substitutionspotenzial der Biomasse aus der Bewirtschaftung zu betrachten und heraus zu finden, welche Bewirtschaftungsart das höchste Klimaschutzpotenzial hierfür bietet. Hierbei werden die Anteile und die Zusammenhänge der Substitutionsleistungen von bewirtschafteten Wäldern mit aktuellen Substitutionsraten untersucht. - Außerdem werden die C-Speicherleistung des Waldes sowie die Speicherleistung durch Substitution aufaddiert dargestellt, um das gesamte Potenzial der C-Speicherleistung durch Forst- und Holzwirtschaft aufzuzeigen, im Vergleich zur reinen C-Speicherleistung des Waldes.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 19
Signatur: 73 D 24


199. Titel: Entwicklung molekularer Marker zur genetischen Charakterisierung von Genotypen verschiedener Arten der Gattung Populus L.

Autor(en): Brügmann, Tobias
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [134 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Forstgenetik

Schnellwachsende Pappeln stellen eine ertragsreiche Ressource für die Gewinnung pflanzlicher Biomasse dar, die nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion steht. Das Holz der Pappeln kann als umweltschonende, regenerative Quelle für die stoffliche sowie die thermische Nutzung verwendet werden. Als Forschungsobjekt der Biotechnologie sind Pappeln besonders geeignet, da von Populus trichocarpa das sequenzierte Genom zur Verfügung steht. Weitere Eigenschaften wie gute in vitro-Kultivierbarkeit und Transformierbarkeit sowie die Existenz vieler genetischer Karten ermöglichen eine umfassende molekularbiologische Untersuchung. Für die Ausnutzung des Leistungspotentials der Pappeln wird an neuen, auch künstlich hergestellten, Hybriden gearbeitet. Um sie unabhängig von morphologischen Merkmalen charakterisieren zu können, werden molekulare Marker benötigt. - Die Masterarbeit stellt einen ersten Ansatz zur Entwicklung von molekularen Markern für P. tremula und P. nigra dar. 305 Mikrosatelliten-Loci, die überwiegend aus P. trichocarpa stammen, wurden auf ihre artübergreifende Übertragbarkeit hin untersucht. Die meisten der getesteten Mikrosatelliten-Loci ließen sich in den verwendeten Klonen von P. trichocarpa amplifizieren, die wenigsten in den Klonen von P. alba.

VTIFG
Dokumentennummer: T5 12 21
Signatur: 73 D 25


200. Titel: The presence of 1,4-ß-D-galactan in atypical reaction wood of angiosperms

Autor(en): Becker, Verena Katharina
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [79 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In general, inclined stems and branches tend to form specialized xylem tissue called "reaction wood". In gymnosperms, this tissue occurs on the lower side in combination with eccentric growth and acts in a pushing action to keep the stem or branch upright (compression wood). Angiosperms form this tissue on the upper side, also in combination with eccentric growth, but in a pulling action (tension wood). However, some angiosperms lack in tension wood formation, consequently no reaction wood appears or "compression wood-like" tissues develop. - So far, three species were detected to form "compression wood-like" reaction wood: Buxus microphylla, Pseudowintera colorata, Viburnum odoratissimum. The present thesis deals with the labeling of 1,4-ß-D-galactan with LM5 antibodies. 1,4-ß-D-galactan is a precise indicator for compression wood tracheids, it is known to be present even in mild forms of compression wood in gymnosperms. Previous named species, closely related genera (Tasmannia, Drimys, Trochodendron) and other primitive angiosperms, such as Hebe salicifolia were investigated in comparison to the labeling results of a typical tension wood forming angiosperm (Eucalyptus regnans) and a typical compression wood forming gymnosperm (Phyllocladus trichomaoides). The galactan content of selected species was additionally determined by carbohydrate composition analysis.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 24
Signatur: 73 D 28


201. Titel: Continuous prehydrolysis Kraft pulping of softwood for dissolving pulp

Autor(en): Gärtner, Martin
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [63 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

The production of dissolving pulp has not lived up to expectations for a long time, but since 2000 dissolving pulp had made a comeback. The reasons for that are manifold described. First the growing world population, demanding more clothing than contrivable with cotton and oil-based synthetic fibers, this comes along with a change of lifestyle that demands more comfortable fibers. Environmental and health reasons such as carbon footprint and the rapid increase of filter cigarettes in developing countries also have a share in the boom of the dissolving pulp production. - Besides these reasons, which are mainly influenced by the end user of the dissolving pulp based products, there are others, for instance: the renewability of the raw material, the development of energy and other by-product sectors of dissolving pulp production processes, social issues when comparing labor conditions in pulp mills and on cotton fields, the development of Lyocell and other viscose fiber process/product innovations, rising prices of energy and oil, from time to time sudden drops in cotton supply, due to bad harvests and most important the substitution of competing fibers by viscose. - This development led to the thought of converting existing pulp mills into dissolving pulp mills. Among these pulp mills, also continuous Kraft pulp mills are considered to be converted into dissolving pulp mills and there is little to none data about continuous prehydrolysis (ph.) Kraft pulping with softwood and modern digesters. This thesis has the task to do basic research in this field and to figure out if it is possible to produce dissolving pulp with acceptable qualities out of softwood with ph. Kraft cooking in a continuous digester.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 25
Signatur: 73 D 29


202. Titel: Technologische Untersuchung der Einsatzmöglichkeiten von plattenförmigen WPC für die Pferdehaltung

Autor(en): Maikowski, Sebastian
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [92 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Arbeit wurde der Holzwerkstoff WPC als Plattenwerkstoff für die Verwendung in Pferdeställen geprüft. Da es für die Herstellung von Boxenelementen keine besonderen Vorschriften gibt, spielen Erfahrungswerte auf diesem Gebiet eine wichtige Rolle. Der Werkstoff WPC wurde mit den Hölzern verglichen, die am häufigsten in Pferdeställen zu finden sind. Für diese Arbeit wurden als Vergleichsmaterialen vier Holzarten gewählt, es handelte sich hierbei um Bangkirai, Bongossi, Bilinga, Douglasie und dem Holzwerkstoff COBAM. Die aus Bambusstrand und Phenolharzen gepressten Bohlen machen derzeit einen Hauptanteil der verkauften Produkte aus, dennoch wird weiterhin nach einem Ersatz für tropische Hölzer gesucht. - Nicht nur die mechanische Belastung ist ein wesentlicher Faktor, der die Wahl für das verbaute Material in Boxen bestimmt. Auch die Beständigkeit gegenüber Urin, Kot, Futterresten (Säuren) und Feuchtigkeit haben einen entscheidenden Einfluss. Die Beständigkeit der Optik ist für die meisten Verbraucher ebenfalls ein wesentlicher Entscheidungspunkt beim Kauf. Auf dieser Grundlage wurde in dieser Arbeit das Verhalten der verschiedenen Materialen gegenüber diesen Einflussfaktoren untersucht. Dafür wurden verschiedene Prüfmethoden entwicklet und angewendet.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 26
Signatur: 73 D 30


203. Titel: Growth performance of Paraserianthes falcatarie (L.) Nielsen in an agroforestry system in Central Java/Indonesia

Autor(en): Weißenbacher, Luisa Katharina
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [88 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Weltforstwirtschaft

The main subject of this study is the determination of growth performance of Paraserianthes falcataria (L.) Nielsen and the cultures Capsicum annuum (L.) (Chili), Zea mays (L.) (Corn) and Arachis hypogaea (Peanut) in an agroforestry system in Central Java, Indonesia. The intention is to find alternative crops for the currently used, but problematic agroforestry system. This hinders the growth of Paraserianthes falcataria (L.) and should be improved for the long-term benefit of all stakeholders. For this purpose, three test areas (Petaks) for three different age classes of Paraserianthes falcataria (L.) (1-3) were created and segmented via randomized complete block design (CBD). Accordingly, the different cultures were planted on the segments (plots). Additional control plots without intercropping or without Paraserianthes falcataria (L.) trees were defined. The basis for the analyses was the measurement of heigt and DBH of Paraserianthes falcataria (L.). Additionally the measuremnt in height or "appearance" and yield of crop, of the above mentioned species, was taken into consideration. Both measurements were recorded in a trial period of four months.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 41
Signatur: 73 D 33


204. Titel: The Glue-Line Strength of Cocos nucifera in Respect of its Density Variations

Autor(en): Gurr, Julius
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [54 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Arbeit wurde der Einfluss der Dichtevariation von Cocos nucifera auf die Entwicklung der Klebfugenfestigkeit von drei unterschiedlichen Leimen untersucht. Zum ersten Mal wurde die Verklebung von Palmenholz mithilfe des Adhesive Bonding Evaluation System (ABES) untersucht. Drei Leime, Harnstoff-Formaldehyd (UF), Melamin-Harnstoff-Formaldehyd (MUF) und Polyvinylacetat (PVAc), wurden in Kombination mit mitteldichtem und hochdichtem Kokospalmenholz getestet. Parallel und zum Vergleich wurden alle Versuche auch mit Buchenholz durchgeführt.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 48
Signatur: 73 D 34


205. Titel: Herstellung gebogener Vollholzerzeugnisse

Autor(en): Glasenapp, Sebastian
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [75 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Bei der Verarbeitung von Werkstücken aus Holz, wie beispielsweise in der Möbelproduktion, besteht in einigen Fällen die Bestrebung, gekrümmte Werkstücke herzustellen. Um ein hölzernes Werkstück in eine gekrümmte Form zu bringen, lassen sich unterschiedliche technische Verfahren anwenden. Man kann zum Beispiel aus einem massiven Holzstück ein gekrümmtes Werkstück herausfräsen oder mehrere Furnierplatten biegen und in gekrümmter Form verleimen. - In der Bachelorarbeit wird dem Verfahren zur Herstellung gebogener Vollholzerzeugnisse besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Der Begriff "gebogene Vollholzerzeugnisse" bezeichnet Vollhölzer, die durch Biegeprozesse zu gebogenen Werkstücken verarbeitet werden. In der Metallbearbeitung wird das Biegen von Werkstoff bereits erfolgreich angewendet. Es stellt sich Frage, ob sich vergleichbare Verfahren auch auf die Holzverarbeitung übertragen lassen. Der Vorteil des Biegens von Holz bestünde darin, dass Werkstücke ressourcenschonend hergestellt werden und dass die gebogenen Holzteile relativ hohe Festigkeitseigenschaften aufweisen würden. - In der Arbeit werden der Biegeprozess und die verschiedenen Verfahren des Vollholzbiegens dargestellt. Hierzu wird neben dem Biegen das Anforderungsprofil an den Werkstoff, die Vorbehandlung und Stabilisierung des Werkstücks thematisiert. Abschließend werden alternativ Formgebungsmethoden neben der Vollholzbiegung vorgestellt und miteinander verglichen. (nicht ausleihbar bis 01.12.2016)

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 60
Signatur: 73 D 44


206. Titel: Erkennen von Fehlverklebungen und Delaminierungen mittels Ultraschall-Echo

Autor(en): Paul, Mirko
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [56 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Diese Abschlussarbeit soll Erkenntnisse über die Verwendbarkeit von Ultraschall-Echo mittels Transversalwellen zum Nachweis von Fehlverklebungen liefern. Dies steht im besonderen Interesse für eine zerstörungsfreie Beurteilung von verbauten, verklebten Holzbauteilen bzw. Holzkonstruktionen. Der Holzbau gewann in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung, gleichermaßen steigt auch das Bedürfnis, diese z.T. aus (BSH, Duo-; Triobalken) gefertigen Bauwerke auf Fehlverklebungen bzw. Delaminierungen hin zu untersuchen. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Stand- und Verkehrssicherheit, aber auch um evtl. Reparaturen und Sanierungen zielorientiert und wirtschaftlich durchführen zu können. Weiterhin wäre der Einsatz der Ultraschallprüfung auch im Produktionsprozess von z.B. BSH als Qualitätskontrolle denkbar. - Für die Ultraschallmessungen wurde mit dem Niederfrequenz-Ultraschall-Defektoskop A1220 Monolith und dem Prüfkopf-Array M2112 für Transversalwellen gearbeitet. Es wurden vier Probekörper mit gleichen Lamellendicken von 45 mm hergestellt. Probe I besteht dabei aus zwei Lamellen, die nur durch Zwingen zusammengepresst sind. Probe II ist im Nachhinein aus Probe I hergestellt und vollflächig ohne definierte Fehler verklebt. Probe II und III bestehen aus drei Lamellen mit Fehlern unterschiedlicher Größe und in unterschiedlichen Fugen. Als Klebstoff wurde ein 1-K-PUR-Klebstoff eingesetzt. Die Messungen wurden mit unterschiedlichen Frequenzen (50 kHz, 70 kHz und 100 kHz) an allen Proben durchgeführt, wobei nur von der Probenkörperoberseite aus gemessen wurde. Die Messergebnisse sind als B-Scan, einem zweidimensionalen Tiefenschnitt des Probenkörpers, dargestellt. (nicht ausleihbar bis 14.10.2016).

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 63
Signatur: 73 D 45


207. Titel: Vorkommen, wirtschaftliche Bedeutung und Bekämpfung des Nagekäfers

Autor(en): Martini, Michael
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [48 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holzbiologie

An der Gesamtheit der in Deutschland durch holzzerstörende Insekten hervorgerufenen Schäden ist die Familie der Nagekäfer (Anobiidae) mit großem Anteil beteiligt. Es ist hervorzuheben, dass der Gewöhnliche Nagekäfer nach dem Hausbock der größte Schädling an verbautem Holz in Deutschland ist. - Aus diesen Gründen befasst sich die Arbeit mit der Familie der Nagekäfer, deren Verbreitung, Biologie, Bekämpfung und wirtschaftlicher Bedeutung. - Es wurden die sechs in Deutschland unter holzwirtschaftlichen Aspekten wichtigsten Vertreter der Familie der Nagekäfer vorgestellt und beschrieben. Zunächst wird die Biologie und das Erscheinungsbild dieser Anobien behandelt. Darauf folgt ein Abschnitt über Voraussetzungen für einen Befall durch Anobien und eine Beschreibung von Befallsbildern der verschiedenen Anobienarten. - Die wirtschaftliche Bedeutung spiegelt sich auch in der Fülle der aus der Literatur zu entnehmenden Informationen wieder. Über die Arten mit wirtschaftlich größerer Bedeutung gibt es durch mehr Forschung auch mehr Informationen als über die wirtschaftlich weniger bedeutenden Arten. - Diese Arbeit soll zeigen, wie ein Befall verhindert werden kann und einen Überblick über verschiedene Arten der Bekämpfung eines vorhandenen Befalls geben. Außerdem werden einige Bekämpfungsverfahren durch die Beschreibung von Anwendungen dieser Methoden in der Praxis belegt. - Abschließend wird tiefer auf ein neueres Verfahren, welches mit Hilfe von Mikrowellen arbeitet, eingegangen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 117
Signatur: 74 D 12


208. Titel: Gesetzliche Regelungen zum Co-firing in Europa

Autor(en): Burmester, Dennis
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [133 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Weltforstwirtschaft

In der Zeit eines stetig wachsenden Energiebedarfes, sowohl in Haushalten, als auch in der Industrie und den damit verbundenen Umweltverschmutzungen durch die Energiebereitstellung durch fossile Energieträger, bekommt die Verwendung von erneuerbaren Energiequellen immer mehr Bedeutung. Eine Art und Weise effizient Emissionen zu verhindern ist das sogenannte Co-firing. Hierbei wird in konventionellen Kohlekraftwerken zur Stromerzeugung anteilweise Biomasse mit verbrannt, um nachhaltige Energiequellen zu nutzen und Emissionen einzusparen. - Da der Markt der erneuerbaren Energien und besonders des Co-firing noch sehr jung und zukunftsorientiert ist, erscheint er als besonders interessant. - Ein Problem bei der Bearbeitung dieses Themas ist die Materialbeschaffung. Da das Thema international behandelt wird und in manchen Ländern noch am Anfang der Entwicklung ist, ist der Zugang zu Informationen oft sehr schlecht gegeben. Fachliteratur zu dem Thema, besonders im technischen Bereich, ist, bis auf eine Ausnahme, gar nicht vorhanden. (nicht ausleihbar bis 09.03.2016)

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 140
Signatur: 74 D 19


209. Titel: Einfluss von Ammoniumsalzen und Festbett-Katalysatoren auf Produkte der Flash-Pyrolyse von Buchenholz

Autor(en): Nienaber, Karin
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [116 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Flash-Pyrolyse ist die thermische Zersetzung von Biomasse unter Sauerstoffabschluss bei hohen Aufheizraten und Temperaturen von 450 bis 550°C. Es entstehen sogenannte Pyrolyse- oder Bioöle, Kohle und gasförmige Produkte. - Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Zusammensetzung bzw. die Qualität von Pyrolyseölen zu verbessern. Dazu wurden an einer Laboranlage Pyrolysen von Buchenholz mit unterschiedlichen Parametern durchgeführt. - Im ersten Teil wird dargestellt, inwieweit eine Vorbehandlung der eingesetzten Biomasse zu Veränderungen der Pyrolyseprodukte führt. Die Behandlung der Buchenholzspäne erfolgte mit verschiedenen Alkylierungsmitteln. Durch die Alkylierung der Carboxygruppen während der Pyrolyse sollte der Gehalt an Säuren minimiert werden, um die Korrosivität der produzierten Bioöle zu reduzieren. - Im zweiten Teil werden die Ergebnisse der katalytischen Pyrolysen aufgezeigt. Dazu wurden verschiedene Katalysatoren in den Heißgasstrom der Pyrolyseprodukte eingebracht.

Holzchemie; Bioöl; VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 11 206
Signatur: 72 D 49


210. Titel: Bewertung von Wald als Anlagekapital

Autor(en): Laiblin, M.R.P.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [99 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Was lange als Privileg des Adels und der Großinvestoren galt, ist nun auch Privatanlegern möglich: Engagements in Holz und Wald. Diese Anlageklasse bietet langfristig Teilhabe an steigenden Preisen. Von der Waldbesitzstruktur her ist zu unterscheiden in Privatwald (Groß- und Kleinprivatwald sowie die so genannten Realgenossenschaftswälder - in Anteile aufgespalteter Gemeinschaftswald sowie Waldungen der Kirchen und Stiftungen) und in öffentlichen Wald (Waldungen der Gemeinden, der Länder und des Bundes - Bundesforste erfassen meist ehemaliges militärisches Gelände). Waldaktiengesellschaften sind in Deutschland (noch) nicht weit verbreitet. - Sachwerte, wie Wald oder auch Immobilien, sind sehr gefragt, da sie weitgehend unabhängig von Geldwertschwankungen sind. Ein Sachwert ist auch in Zeiten der Finanzkrise wertbeständig, denn sein Tauschwert ist eine stabile Größe. Sachwerte sind langfristig sicherer als Aktien und andere Geldanlagen. - Besonders attraktiv ist eine Investition in den Sachwert Wald. In der Vergangenheit war dies nur den privilegierten Schichten als Investment zur Diversifikation des Vermögens vorbehalten. - Institutionelle Anleger erkannten Waldflächen als ein zunehmend knappes Gut. In Nordamerika wurde der Wald beispielsweise in den letzten Jahrzehnten fester Bestandteil vieler erfolgreich gemanagter Vermögen. Stichworte: Waldkapital; Immobilie; Waldinvestment; Renditen; Marktentwicklung; Forstprodukte; direkte Forstbeteiligungen; Tropenwaldplantagen; Waldfonds; Waldindexfonds; Waldaktien; Zertifikate; Wirtschaftlichkeitsanalyse; Risiken; VTIOEF
Dokumentennummer: T1 11 907
Signatur: 72 D 24


211. Titel: Ermittlung von z-Profilen organischer Papieradditive (mittels Pyrolyse-GC/MS)

Autor(en): Berger, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [154 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der Diplomarbeit war es, die Bindemittelverteilung gestrichener Papiere in z-Richtung mittels Py-GC/MS zu ermitteln, um die Anwendbarkeit von Präparationsmethoden zu testen. Dabei sollte einerseits eine bestehende Methode zur Probenpräparation überprüft werden. Andererseits sollte nach Lösungsansätzen für die Entwicklung einer neuen Methode für die Probenpräparation gesucht und daraus möglichst eine neue Methode entwickelt werden. - Zur Ermittlung von z-Profilen müssen die Bindemittel im Papier quantifiziert werden. Dies setzt voraus, dass entsprechende Kalibrierungen hergestellt werden und PyGC/MS-Methoden für diesen Zweck entwickelt werden. Um die Empfindlichkeit der Py-GC/MS-Messungen zu erhöhen, werden sog. SIM-Methoden verwendet. Statt eines vollständigen Massenspektrums (m/z-Bereich) werden hier nur Einzelionen in den Scans detektiert. Für jedes Einzelion bleibt innerhalb eines Scans somit eine längere Messzeit zur Verfügung. Die Ionen für die Quantifizierung werden so ausgewählt, dass diese nur in der zu quantifizierenden Substanz detektiert werden und nicht gleichzeitig von gleichen Ionen aus der Matrix überlagert werden. Außerdem sollten diese Ionen eine gute Relation von Massengehalt der zu quantifizierenden Substanz zur gemessenen Peakfläche zeigen. Diese Relation ist im Idealfall linear. Die erreichten Bestimmtheitsmaße der Kalibriergeraden für ein bestimmtes Ion lagen bis auf wenige Ausnahmen bei über 99%. (nicht ausleihbar bis 30.06.2015) Stichworte: Analytische Pyrolyse; GC/MS; Mikrotomie; Probenvorbereitung; gestrichene Papiere; Papieradditive; A; Papierstruktur; z-Richtung; senkrecht zur Blattebene; VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 11 908
Signatur: 72 D 27


212. Titel: Holzenergie in Biomassekraftwerken Europas (EU27) - Eine Pilotstudie

Autor(en): Buck, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [165 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Das Ziel der Diplomarbeit, als Pilotstudie für die Analyse des europäischen Marktes holzbefeuerter Biomassekraftwerke zu dienen, soll in zwei Schritten erreicht werden. - Zum einen ist eine Referenz-Recherche zu holzbefeuerten Biomassekraftwerken ab 1 MW elektrischer Leistung durchzuführen. Diese Recherche erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Viel mehr dient sie der Analyse, auf welchen Wegen sich Kerndaten wie Standort, Adresse, Betreiber, Leistung und Rohstoffeinsatz zu Biomassekraftwerken in öffentlich zugänglichen Quellen erfassen lassen. - Weiterhin sind die Mitgliedsstaaten der EU hinsichtlich holzenergetischer Rahmenbedingungen zu untersuchen. Daten zu relevanten energetischen sowie rechtlichen Einflussfaktoren werden gesammelt und dienen dem Leser dieser Pilotstudie als Einstieg in den Bioenergiemarkt der EU- Mitgliedsstaaten. (nicht ausleihbar bis 30.05.2012) Stichworte: Biomasseheizkraftwerke; erneuerbare Energie; Rohstoffe; energetische Holznutzung; energetische Rahmenbedingungen; EU27; VTIOEF
Dokumentennummer: T1 11 909
Signatur: 72 D 28


213. Titel: Konzept zur Visualisierung eines Furnierschlüssels und dessen Verknüpfung mit dem produktbezogenen Fertigungsablaufplan

Autor(en): Bosselmann, A.I.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [104 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Diplomarbeit widmet sich in erster Linie der Entwicklung einer anschaulichen (bildlichen) Darstellungsform von firmeneigenen Fertigungscodes, den so genannten Furnierschlüsseln, um diese den Mitarbeitern in der Produktion an die Hand geben zu können. Hintergrund ist der Wunsch, Bearbeitungsfehler bei der Auftragsumsetzung durch die Mitarbeiter an den Maschinen durch mögliche Fehlinterpretation weitgehend ausschließen zu können. - Zu diesem Zwecke wurde generell zwischen einer schematisierten, technischen Zeichnung und einer fotorealistischen Abbildung abgewogen. Die hoch aufgelöste, farbige Abbildung in digitaler Form wurde favorisiert. Die Digitalisierung erfolgte mittels Fotografie oder Einscannen. Die so gewonnenen Daten konnten nun durch Bildbearbeitungssoftware weiter aufbereitet werden: Der Holzfarbton konnte angepasst werden, die Bildschärfe korrigiert werden etc. Als Untergrund für die digitalisierten Furnierbilder diente ein eigens erzeugtes Layout, das durch weitere verarbeitungstechnische Informationen in Textform angereichert wurde. Im Ganzen ist so - im Zusammenspiel mit dem Fertigungsauftrag in schriftlicher Form - eine eindeutige Definition des zu fertigenden Produktes geliefert worden. (nicht ausleihbar bis 01.04.2015) Stichworte: Furnierfixmaß; Möbelzulieferindustrie; Furnierschlüssel; Fertigungsplan; Optimierung Bestandsdaten; Materialwirtschaft; Visualisierung Furnierbild; Bildbearbeitung; Datenbank; Katalogisierung; digitale Fotografie; Scanner; Dispositionsfronten; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 11 910
Signatur: 72 D 20


214. Titel: Quantifizierung von organischen Pigmenten in Dekorpapier mittels analytischer Pyrolyse gekoppelt mit Gaschromatographie und Massenspektrometrie

Autor(en): Deutschle, A.L.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [169 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Zur Herstellung von Papier wird eine Vielzahl an Papieradditiven eingesetzt. Für die Herstellung von Spezialpapieren ist besonders umfangreiche Erfahrung im Umgang mit Papieradditiven notwendig. In einem Umfeld, das geprägt ist von einem enormen Kostendruck, sind im Bereich der Spezialpapierherstellung im Vergleich zu Massenpapieren spezielle Anforderungen für den Erfolg eines Spezialpapierherstellers entscheidend. Dekorpapiere werden für spezielle Anwendungen gefertigt, die besondere Anforderungen an die Papiereigenschaften stellen. Eine der bedeutendsten Dekorpapiereigenschaften ist die Farbe, die durch den Einsatz von bis zu vierzig Prozent Pigment- und Füllstoffanteil erreicht wird. Dekorpapiere werden unter Einsatz verschiedenster Pigmente gefärbt. - Das Ziel dieser Diplomarbeit war es, mittels Py-GC/MS eine Methode zur Quantifizierung von organischen Pigmenten in Dekorpapieren zu entwickeln. Mit der zu erstellenden Methode sollten auch geringe Pigmentzugaben in Dekorpapieren quantitativ ermittelt werden können. Mithilfe dieser Methode könnte der Verbleib organischer Pigmente in der Dekorpapierherstellung weiter aufgeklärt werden. Die quantitative Bestimmung des Pigmentgehaltes in Dekorpapieren würde eine höhere Transparenz in das Retentionsverhalten von organischen Pigmenten bei der Dekorpapierherstellung bringen. Eine Methode zur Quantifizierung von Pigmenten könnte daher zu einer Reduzierung von Ausschuss- und Herstellungskosten in der Dekorpapierproduktion führen. nicht ausleihbar bis 25.02.2015) Stichworte: Dekorpapier; Py-GC/MS; Pigmente; Farbpigmente; Pigmentanalytik; Methodenentwicklung; VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 11 911
Signatur: 72 D 22


215. Titel: Molekulargenetische Identifizierung der CITES-Holzart Fitzroya cupressoides und deren Substitutionshölzer Sequoia sempervirens und Thuja plicata

Autor(en): Hanssen, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [78 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wurde die geschützte CITES-Holzart Fitzroya cupressoides mit deren Austauschhölzern Sequoia sempervirens und Thuja plicata über molekularbiologische Methoden verglichen. Aus frischem Astmaterial wurde zunächst die DNA extrahiert, über PCR amplifiziert und anschließend sequenziert. Da sich für den Vergleich von Hölzern besonders die ITS-Regionen der rDNA eignen, boten sich die universellen Primer ITSI .1, der sich leicht von ITS1 unterscheidet, und ITS4 sowie die modifizierten Primer ITS2.1 und ITS3.1 für diese Untersuchungen an. Aus den erhaltenden Sequenzdaten ließen sich für alle verwendeten Proben komplette Sequenzen der ITS- Region mit den beiden Abschnitten ITSI und ITS2 einschließlich der zwischen diesen liegenden 5,8S-Region erstellen. (nicht ausleihbar bis 20.08.2012) Stichworte: Patagonische Zypresse; Holzartenbestimmung; Molekularbiologie; Artenschutz; Austauschhölzer; Riesensequoie; Küsten-Mammutbaum; Riesen-Lebensbaum; ITS-Region; Polymerase-Kettenreaktion; Sequenzdatenauswertung; Taxon-Primer; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 11 912
Signatur: 72 D 23


216. Titel: Ermittlung von Energieaspekten im Rahmen der Einführung eines Energiemanagementsystems in einem Werk der Holzwerkstoffindustrie

Autor(en): Schapmann, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Der rationelle Umgang mit Energie ist ein Thema, welches in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Steigende Energiekosten und wachsender politischer Druck fördern die Einführung eines Energiemanagementsystems (EnMS). - Es ist also an der Zeit, sich mit Energiemanagement auseinanderzusetzen. So wird in dieser Diplomarbeit ein Überblick über Energiemanagementsysteme und die Gründe, die für ein solches System sprechen, gegeben. - Die Novelle des Gesetzes zum Vorrang Erneuerbarer Energien aus dem Jahr 2009 sieht an ein EnMS verknüpfte Vergünstigungen des Strompreises für Unternehmen stromintensiver Branchen vor und gab so den Anreiz, ein EnMS für das Werk Nettgau zu implementieren. Aufgrund einer kurzfristigen Umsetzung wurde sich dabei zunächst auf die Minimalanforderungen beschränkt. - Ein wichtiger Teil eines EnMS ist das Energiecontrolling. Durch die Kenntnisse der Energieflüsse lassen sich die Bereiche identifizieren, die den größten Anteil am Energieverbrauch haben und so für eine Verbesserung der Energieeffizienz am aussichtsreichsten sind. Die Arbeit gibt einen Überblick über die Energieverbräuche im Referenzwerk Nettgau und ihre Erfassung. Hierbei werden auf Schwächen des momentanen Erfassungssystem hingewiesen und Lösungsansätze aufgezeigt. (nicht ausleihbar bis 27.04.2015) Stichworte: Holzwerkstoffindustrie; Energiemanagement; Produktionsstandort; Produktionsprozess; Energiepolitik; DIN EN 16.001; Energiebilanz; Energieträger; Fertigungslinien; Energieeffizienz; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 11 913
Signatur: 72 D 19


217. Titel: Ökobilanzierung in der Möbelbranche - Klassifizierung unterschiedlicher Möbel sowie praktische Durchführung einer Ökobilanz

Autor(en): Wenker, J.L.
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [85 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Rahmen der Masterarbeit wird die Erstellung von Ökobilanzen für Möbel thematisiert. In diesem Zusammenhang sind zunächst theoretische Überlegungen zur Klassifizierung von Möbeln angestellt worden, die im Anschluss zur Durchführung einer Ökobilanzstudie für ein industriell gefertigtes Möbelstück genutzt wurden. - Die Notwendigkeit zur vorbereitenden Klassifizierung ist durch die außerordentlich große Vielfalt der Produkte in der Möbelindustrie gegeben. Für die Belange der Ökobilanzierung ist es wichtig, genauere Kenntnisse über die verwendeten Materialien und die für die Produktion erforderlichen Fertigungsschritte zu erlangen. Um detailliertere Aussagen über die verwendeten Materialen treffen zu können, wurde eine Matrix entwickelt, die Möbel nach den beiden Kriterien Trägermaterial und Oberfläche systematisiert. Die verschiedenen von der Möbelindustrie hergestellten Möbel können in eine durch die beiden genannten Kriterien determinierte Klasse eingeordnet werden. Ausgehend von der Klassifizierung ist ein Flussdiagramm erstellt worden, das es erlaubt, für alle in der Praxis vorkommenden Möbelklassen die zur Herstellung notwendigen Fertigungsschritte zu ermitteln. Die Besonderheiten und gegebenenfalls Schwierigkeiten bei der Ökobilanzierung von Möbeln bestimmter Klassen, wie beispielsweise fehlende Daten von Vorketten, wurden aufgezeigt.(nicht ausleihbar bis 21.12.2015) Stichworte: LCA; Möbelproduktion; Möbelherstellung; Sachbilanz; Wirkungsschätzung; Möbelklassifizierung; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 11 915
Signatur: 72 D 26


218. Titel: Untersuchungen zum Einsatz von Kalkmilch in der Altpapier- Flotation

Autor(en): Bock, C.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [36 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Aufgrund der steigenden Kosten in der Papierindustrie, vor allem für Rohstoffe und Energie, ist es erforderlich, Kosteneinsparungen vorzunehmen, um weiterhin wirtschaftlich produzieren zu können. Unter diesen Einsparungen darf die Qualität der Produkte nicht leiden. In der altpapieraufbereitenden Industrie ist die im Flotationsdeinking eingesetzte Natronlauge ein beträchtlicher Kostenfaktor. Vor allem die hohen Schwankungen des NaOH-Preises bereiten Probleme. Deshalb besteht ein großes Interesse daran, alternative, kostengünstige Alkaliquellen zu finden. - Eine Möglichkeit besteht darin, Natronlauge durch Kalkmilch zu substituieren. Die Preise von NaOH schwankten 2009 zwischen 140 Euro/t und 287 Euro/t. Diese erheblichen preislichen Schwankungen könnten durch den Einsatz von Ca(OH)2 umgangen werden. Der Preis für Kalkmilch liegt relativ konstant bei ca. 150 Euro/t. - Zur Untersuchung der Substitutionsfähigkeit von Natronlauge durch Kalkmilch wurden Laboruntersuchungen durchgeführt. Es wurde ein Versuchsplan erstellt, um mit möglichst wenig Versuchen viele Informationen über die Eignung von Kalkmilch in der Altpapier- Flotation zu erhalten. (nicht ausleihbar bis 04.06.2013 Stichworte: Altpapieraufbereitung; Deinking; Flotation; Kalkmilch; Weißgrad; pH-Wert; Papierprüfung; Waschprinzip; VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 11 917
Signatur: 72 D 21


219. Titel: Einflussfaktoren auf die Fehlstellenbildung in Zellstoffen und deren Charakterisierung

Autor(en): Lohse, Kai
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [43 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

(nicht ausleihbar bis 21.11.2015). Stichworte: VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 11 192
Signatur: 72 D 35


220. Titel: Untersuchung eines Sensors zur Ermittlung von Pressparametern während der Herstellung von Holzwerkstoffplatten

Autor(en): Funk, Steffen Christian
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [113 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Ziel der Arbeit ist, mit Hilfe eines neu entwickelten Mess-Systems, physikalische Parameter während des Pressens von Holzwerkstoffen aufzunehmen. Dabei ist die Eignung der in dem System eingebauten Mess-Sensoren für die Messung von Temperatur, Feuchte und Gasdruck innerhalb von Spanplatten zu prüfen. - In einer Zusammenfassung der Literatur soll durch die Darstellung des momentanen Wissenstands die Grundlage für eine kritische Betrachtung der Ergebnisse geschaffen werden. Anschließend werden die verwendeten Materialien, die Durchführung der Versuche und deren technische Parameter erläutert. - In einer Funktionalitätsprüfung wird die Mess-Sensorik in Hinblick auf die Messung von Feuchte, Temperatur und Dampfdruck überprüft. Im ersten Schritt wird die Funktion der Feuchtigkeitssensoren getestet. Dafür wird das Mess-System in Spannmaterial unterschiedlicher Feuchte gegeben und mit definiertem Gewicht belastet. Desweiteren werden für die Überprüfung der Dampfdruckmessung das Mess-System in einem Autoklaven Sattdampf ausgesetzt. Mit diesen Versuchen soll geklärt werden, inwiefern die Mess-Apparatur feuchteresistent ist und wie der zu messende Dampfdruck wiedergegeben wird. - Schließlich soll die Funktionalität der Sensoren in einer kontinuierlichen Spanplattenpresse überprüft werden. Darauf folgt die Darstellung und Diskussion der Ergebnisse, welche in einem Fazit zusammengefasst werden. (nicht ausleihbar bis 10.11.2020). Stichworte: VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 11 195
Signatur: 72 D 32


221. Titel: Untersuchung der Farbstabilität von Holzoberflächen nach künstlicher Belichtung und Bewitterung (Prüfung von Beschichtungssystemen für die Außenverwendung)

Autor(en): Hauptmann, N.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [141 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Um die Farbveränderungen von aktuell gehandelten Parketthölzern (insgesamt 52 Muster), deren Farbspektrum sich von hell-gelb bis dunkel-braun erstreckt, zu untersuchen, wurde eine künstliche Belichtung über 168 h durchgeführt. Dieser Zeitraum simuliert eine natürliche UV-Belichtung von etwa einem Jahr. - Zur objektiven Beurteilung der Farbveränderungen und des Farbverhaltens wurden die Parketthölzer fotografisch dokumentiert und die Farbwerte alle 24 h nach dem CIE L*a*b*-System (Commission Internationale de l'Eclairage) mit einem Minolta-Farbmessgerät CR-200 colorimetrisch gemessen.

Holzparkett; Farbenlehre; Parketthölzer; Innenverbau; Gartenbau; Landschaftsbau; künstliche Belichtung; Bewitterung; Farbveränderungen; Robinie (Robinia pseudoacacia); Kokos-Palmenholz (Cocus nucifera); Terrassenhölzer; Beschichtungen; Diplomarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 776
Signatur: 71 D 13


222. Titel: Grundlagen und Regulation der Kernholzbildung

Autor(en): Koppitz, D.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [122 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Die holzanatomischen Grundlagen differenzieren zwischen dem Kern- und Splintholz. In der Übergangszone ist im Zuge der Kerninhaltsstoffsynthese ein gesteigerter Stoffwechsel vor dem Zelltod des Parenchyms zu verzeichnen. Die Kernholzbildung ist bedingt aufgrund genotypischer Fixierung oder wird durch exogene Faktoren ausgelöst. - Wichtige Kerninhaltsstoffe sind die Flavonoide, Tannine, Isoprenoide, Harze, Lignane, Stilbene, Chinone und Tropolone. Die Wirkung der Inhaltsstoffe beruht auf toxischen wie auch rein physikalischen Barriere-Effekten, wodurch sich die Dauerhaftigkeit des Holzes erhöht. PAL und CHS sind Schlüsselenzyme im Stoffwechsel der Kernholzbildung. - Die Phylogenie der Verkernung ist durch Veränderungen im Stoffwechsel gekennzeichnet und zeigt dadurch eine zunehmende Modifikation an chemischen Abwehrmöglichkeiten. Für die Kernholzbildung entstehen wichtige Sekundärstoffe. Allerdings gestaltet sich die Bestimmung von Kernholz fossiler Hölzer als schwierig.

Verkernung; Kernholzklassifizierung; Kerninhaltsstoffe; Synthese; Sekundärstoffwechsel; Kernholzbildung; Robinien-Typ; Walnuss-Typ; fakultative Kernholzbildung; Kernholzregulierung; Dauerhaftigkeit; Umwelteinflüsse; Diplomarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 777
Signatur: 71 D 14


223. Titel: Untersuchungen zur Holzbildungsdynamik der Kiefer (Pinus sylvestris L.) in Finnland mit Hilfe der Microcoring-Methode

Autor(en): Stelljes, K.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [59 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

In der Arbeit wurden Kiefern aus den vier Standorten Ruotsinkylä (südlichster Standort nahe Helsinki), Vanttauskoski, Laanila und Kevo (nördlichster Standort nahe finnisch/norwegischer Grenze) in Finnland hinsichtlich ihrer Holzbildung untersucht. Mit Hilfe der Microcoring-Technik (Minibohrkerne) und wöchentlicher Probenentnahme wurde eine hohe zeitliche Auflösung erreicht. Die Proben wurden lichtmikroskopisch nach Safranin- und Astrablau-Färbung ausgewertet. - Die Standorte zeigten deutliche Unterschiede hinsichtlich Beginn und Ende der Kambiumaktivität. In Ruotsinkylä begann die Holzbildung Anfang Mai, vier Wochen später in Vanttauskoski. In Laanila startete die Kambiumaktivität eine weitere Woche später (Mitte Juni) und in Kevo begann die Holzbildung Ende Juni. Der Beginn der kambialen Aktivität verzögerte sich demnach in nördlicher Richtung. Das Ende der Holzbildung wurde in Ruotsinkylä und Vanttauskoski Mitte August festgestellt, im Norden (Laanila und Kevo) wurden die letzten Zellen zwischen Ende Juli und Anfang August gebildet.

Holzbildung; Holzwachstum; Zellentwicklung; Microcoring-Methode; Minibohrkern-Methode; Lichtmikroskopie; Universalmikrospektralphotometrie (UMSP); Transmissionselektronenmikroskopie (TEM); Diplomarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 864
Signatur: 71 D 17


224. Titel: Herkunft und wirtschaftliche Bedeutung von Naturkautschuk

Autor(en): Giesa, P.S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [122 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Naturkautschuk ist ein Produkt mit langer Geschichte, die bis in die südamerikanische Antike zurückreicht. Nach einer langen Zeit der Wildsammlung stellten die Ereignisse um Sir Henry Wickham den Ausgangspunkt für die heutige Plantagenkultur dar. Brasilien, das Mutterland von Hevea, konnte allerdings aufgrund des Schadpilzes Microcyclus ulei keine eigene ernstzunehmende Plantagenkultur aufbauen und rangiert heute unter den Erzeugerländern sehr weit unten. - Obwohl viele Pflanzen auf der Welt cis-1,4-Polyisopren bilden, ist Hevea brasiliensis gegenwärtig konkurrenzloser Lieferant von Naturkautschuk. Dennoch forscht man in Deutschland daran, Taraxacum kok-saghyz als zukünftige Kautschukquelle zu mobilisieren.

Naturkautschuk; Nutzungsgeschichte; Kautschukbaum Biologie; andere Naturkautschukträger; chemische Struktur; chemische Zusammensetzung; Biosynthese; Funktion; Latex; Weiterverarbeitung; Kautschukeigenschaften; Polyisoprene; synthetischer Kautschuk; ökonomische Bedeutung; Diplomarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 865
Signatur: 71 D 16


225. Titel: Economic evaluation of forest products in Dinh Hoa (Northern Vietnam)

Autor(en): Lax, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [vp.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Weltforstwirtschaft

Nachhaltige Waldbewirtschaftung in den Tropen ist nicht nur global, sondern auch für die betroffenen lokalen Bevölkerungen von essentieller Bedeutung. Entwicklungsprojekte zur Konservierung tropischer Wälder stellen sich gegenwärtig drei Herausforderungen, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte müssen gleichermaßen berücksichtigt werden. Die soziale Relevanz der Naturressource Wald, als Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung, wurde erstmals bei der Kyoto Konferenz (1997) statuiert. Seither findet der sozial- ökonomische Wert des Wald seinen Platz in internationalen Entwicklungsprojekten (MDG-Millenium Development Goals). - Vietnam gehört nach wie vor zu den Entwicklungsländern dieser Erde, über 60% der Bevölkerung bestreiten ihren Lebensunterhalt mit Agrar- und Forstwirtschaft. - Als Resultat sieht sich Vietnam einer fortschreitenden Walddegradierung und einem steigendem Verlust von Naturressourcen ausgesetzt. Von dem Verlust von Waldflächen ist die ländliche Bevölkerung vermehrt betroffen, da es ihnen oft an Einkommensalternativen mangelt. Die Werterfassung der Forstressource stellt eine essentielle Grundlage bei der Erschaffung von Einkommensalternativen dar und wird vermehrt als Analyseinstrument in Entwicklungsprojekten hinzugezogen.

Ökonomische Bewertung; forstliche Produkte; Tropen; Fallstudie; Markterhebung; Marktbefragung; Kalkulations-Realzeit-Wert; Brennholz; Bambussprossen; Bambus; Palmblätter; Rattan; Holzverbrauch; Tropenholz; Diplomarbeit; VTIWFW
Dokumentennummer: T1 10 866
Signatur: 71 D 15


226. Titel: Holzeigenschaften von Andiroba (Carapa guianensis) aus dem Gatunsee in Panama

Autor(en): Gall, G.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [124 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Seit ca. 2 bis 3 Jahren wird ein neues Handelssortiment "Stauseeholz" angeboten. Auf Anfrage eines Holzhandelsunternehmens wurde speziell die Holzart Andiroba bearbeitet. Im Rahmen der Diplomarbeit wurden die Holzeigenschaften von Andiroba (Carapa guianensis) aus dem Gatunsee in Panama untersucht. Die zentrale Frage, wie sich die etwa 100-jährige Unterwasserlagerung auf die Holzeigenschaften von Andiroba ausgewirkt hat, stand dabei im Mittelpunkt. Der Schwerpunkt der Analysen lag neben der topochemischen Untersuchung des Holzgewebes, auch auf der Ermittlung technischer Kennwerte und deren Bereitstellung in Form eines technischen Datenblattes für die Praxis. Die Untersuchungen umfassten die Bestimmung der natürlichen Dauerhaftigkeit, des Quell- und Schwindverhaltens, der Biegefestigkeit und des Biege-E-Moduls sowie die Brinellhärte. Die Prüfverfahren und die Ermittlung der Werte erfolgten nach den aktuell gültigen Normen.

Tropenholz; wassergelagertes Holz; Wasserlagerung; physikalische Holzeigenschaften; Rohdichte; Quellung; Schwindung; Druckfestigkeit; Biegefestigkeit; Eindruckwiderstand; Gebrauchseigenschaften; Farbverhalten; Rissbildung; Bewitterung; Diplomarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 1324
Signatur: 71 D 23


227. Titel: Einfluss erhöhter Temperatur und Trockenstress auf die Holzbildung bei Kiefern

Autor(en): Tepe, L.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [43 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Im Jahr 2009 wurden Gewächshausversuche zum Einfluss von Temperatur und Trockenstress auf die Holzbildung bei Kiefern (Pinus sylvestris L.) durchgeführt. - Dazu wurden zweijährige, getopfte Kiefern während der Vegetationsperiode in Klimakammern einer erhöhten Temperatur von 25 Grad C am Tag und 20 Grad C in der Nacht ausgesetzt. Ein Teil der Bäume wurde zusätzlich im Juni und im August einer dreiwöchigen Trockenstressphase unterzogen. Zur Kontrolle wurden entsprechende Kiefern im gleichen Zeitraum einer Temperatur von 20 Grad C am Tag und 15 Grad C in der Nacht ausgesetzt, wobei eine ausreichende Wasserversorgung sichergestellt war. - Die histologische Auswertung der Proben mit dem Lichtmikroskop ergab folgende Ergebnisse: Die Bäume, die ausschließlich einer Temperaturerhöhung ausgesetzt waren, zeigten keine Unterschiede zur Kontrolle. Es sind weder Auffälligkeiten in der Jahrringstruktur noch auf zellulärer Ebene hinsichtlich der Wanddicken und Lumendurchmesser der Tracheiden aufgetreten. - Die Bäume, die zusätzlich zur erhöhten Temperatur Trockenstress ausgesetzt waren, zeigten hingegen klare Unterschiede zur Kontrolle. In beiden Behandlungszeiträumen wurden weniger Zellen gebildet, was sich negativ auf die Jahrringbreiten auswirkte. Während des Behandlungszeitraums im Juni wurden Zellen mit vergrößerten Zelllumina und dünneren Zellwänden gebildet. Im Vergleich hierzu bildeten die Bäume des Behandlungszeitraums im August dickere Zellwände und nur leicht vergrößerte Zelllumina aus. - Die Versuche wurden hinsichtlich anatomischer Besonderheiten auf zellulärer Ebene mit Befunden, die vorwiegend im Freiland gemacht wurden, diskutiert.

Kiefernholz; Holzwachstum; Stammquerschnitt; erhöhte Temperatur; Dürre; Trockenheit; Bachelorarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 1325
Signatur: 71 D 22


228. Titel: Moisture content in Norway spruce in building constructions

Autor(en): Hoeft, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [71 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

For the study a test setup was developed and built. lt simulates 13 different realistic construction designs with critical areas, in which high moisture loading is expected to occur. Norway spruce boards and beams were used. The aim is to investigate for how lang and how intensely a single ram event influences the critical areas. The moisture content is recorded by a continuously measuring moisture measurement system, which provides data in hourly intervals. The regular weather station, neighbouring the test setup, delivered the necessary weather data. The time of investigation encompassed 80 days in autumn 2009.

Fichtenholz; Feuchtegehalt; Baukonstruktion; Gebäude; Holzbau; Diplomarbeit; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 10 1326
Signatur: 71 D 21


229. Titel: The synergistic effects between chitosan and different wood preservation agents

Autor(en): Witt, B.C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [97 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Legislation restricted the continued use of chromate copper arsenate (CCA) preservatives and creosote. Hence, the development of new wood protection agents focuses on more environmental friendly solutions. Early investigations attributed an antimicrobial effect to chitosan. Chitosan is a derivative of the natural amino polysaccharide chitin and it is produced from the exosceleton from crustacean. For a reliable wood protection a concentration of 5% chitosan is needed, which raises the cost of the end product. Previous studys display synergistic effects between chitosan and different wood protection agents. This the current work investigates for which amount of chitosan and wood protection agent the synergistic effects occur and in which way the quality of chitosan influences the synergestic effect. Growth studies on chitosan amend medium showed that the different chitosan are acting inhomogeneous at bw concentrations. A high mineral content in chitosan seems to reduce its antifungal activity. Wooden samples treated with the various chitosanwood-protection-combinations were leached according to EN 84. After leaching, the samples were exposed to Coniophora puteana in a modified EN 113 test for eight weeks. - Non of the chitosans could protect the wood against fungal decay after leaching. Mixing chitosan with the wood protection agents boron, copper and Scanimp different synergistic effects appeared between both. Low amounts of chitosan and Scanimp showed an increased in protection compared to Scanimp alone. Synergistic effect between boron-chitosan- and copper-chitosan combinations can be assumed.

Synergieeffekte; Chitosan; Holzschutzmittel; Bor; Kupfer; Propiconazol; Holzfäule; Diplomarbeit; VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 10 1327
Signatur: 71 D 20


230. Titel: Mikroskopische und topochemische Untersuchungen zum Holzabbau an Platanus x hispanica durch den Erreger der Massaria-Krankheit

Autor(en): Lüer, B.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [68 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Das Astholz von Platanus x hispanica, befallen durch den Pilz Splanchnonema platani, wurde lichtmikroskopisch, transmissionselektronenmikroskopisch, rasterelektronenmikrokopisch und universalmikrospektralphotometrisch untersucht. Bei den aus Mannheim stammenden und in vivo infizierten Proben, die unterschiedliche Abbaustadien aufwiesen, wurden besonders die Zersetzungsmuster in den Zellwandbereichen (Zellzwickel, Mittelschicht, Sekundärwand 2 und 3) der jeweiligen Zelltypen (Fasern, Gefäße, Axial- und Holzstrahlparenchym) untersucht. Des Weiteren wurden die auf die S2-Schicht aufgelagerten Inhaltsstoffe des Axial- und Strahlparenchyms mittels UMSP-Flächenscans und Punktmessungen topochemisch charakterisiert. Außerdem fanden mikroskopische Untersuchungen der Hyphenausbreitung im Xylem der Platane statt.

Massaria-Krankheit; Splanchnonema platani; Holzabbau; Befallsstadien; Hyphenausbreitung; Diplomarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 1328
Signatur: 71 D 19


231. Titel: Einfluss eines blühfördernden Gens (FPF1) auf die Holzbildung der Pappel

Autor(en): Dencker, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [79 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Die Arbeit hatte zum Ziel, den Einfluss eines blühfördernden Gens FPF1 auf die Holzbildung der Pappel zu beschreiben. Dabei lag der Schwerpunkt auf der phänotypischen Darstellung und der Aufnahme morphometrischer Daten. Außerdem wurden histologische Daten durch mikroskopische Untersuchungen erfasst. - Ferner fand eine universalmikrospektralphotometrische Untersuchung zur Gewinnung von Ligninabsorptionswerten statt. - - Die charakteristischen Merkmale der im Gewächshaus gezogenen Pflanzen der FPF1-transgenen Pappel- Linie wurden einem genetisch unmodifizierten Pappel-Wildtyp gegenübergestellt. - Die Daten für die zu vergleichenden Eigenschaften wurden mit einer Reihe unterschiedlicher Methoden erfasst. Die Gesamthöhe, Internodienlänge und Seitentrieblänge wurden mit dem Zollstock und der Durchmesser mit dem Messschieber vermessen. Für die Probenentnahme wurden die Pflanzen geerntet und für die weitere Verarbeitung unterschiedlich präpariert.

Aspenholz; Zitterpappelholz; Pappelholz; Holzwachstum; Frühblühergen FPF1; Gentechnik; Diplomarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 1329
Signatur: 71 D 18


232. Titel: Economic evaluation of forest products in Dinh Hoa (Northern Vietnam)

Autor(en): Lax, J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [135 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Weltforstwirtschaft

Nachhaltige Waldbewirtschaftung in den Tropen ist nicht nur global, sondern auch für die betroffenen lokalen Bevölkerungen von essentieller Bedeutung. Entwicklungsprojekte zur Konservierung tropischer Wälder stellen sich gegenwärtig drei Herausforderungen, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte müssen gleichermaßen berücksichtigt werden. Die soziale Relevanz der Naturressource Wald, als Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung, wurde erstmals bei der Kyoto-Konferenz (1997) statuiert. Seither findet der sozial- ökonomische Wert des Wald seinen Platz in internationalen Entwicklungsprojekten (MDG-Millenium Development Goals). - Vietnam gehört nach wie vor zu den Entwicklungsländern dieser Erde, über 60% der Bevölkerung bestreiten ihren Lebensunterhalt mit Agrar- und Forstwirtschaft. - Als Resultat sieht sich Vietnam einer fortschreitenden Walddegradierung und einem steigendem Verlust von Naturressourcen ausgesetzt. Von dem Verlust von Waldflächen ist die ländliche Bevölkerung vermehrt betroffen, da es ihnen oft an Einkommensalternativen mangelt. Die Werterfassung der Forstressource stellt eine essentielle Grundlage bei der Erschaffung von Einkommensalternativen dar und wird vermehrt als Analyseinstrument in Entwicklungsprojekten hinzugezogen. - Die empirische Studie wurde im August 2009 in dem Dinh Hoa Distrikt, in der Thai Nguyen Provinz im Norden Vietnams, durchgeführt. Die Studie ist Teil einer Pilotstudie in dem Projekt "Economic Sustainability of Natural Forest Management in the Tropics" in Vietnam von dem Institut für Weltforstwirtschaft, Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTl). Ziel der Studie war die Erfassung des monetären Wertes der genutzten Forstprodukte in dem Dinh Hoa Distrikt. Quantitative und qualitative Daten wurden in Relation gesetzt, um einen Zusammenhang zwischen den konsumierten Forstgütern und dem Einkommen der lokalen Bevölkerung aufzudecken.

Waldprodukte; ökonomische Bewertung; Sozio-Ökonomie; Geldwert; forstliche Produkte; Brennholz; Bambussprossen; Rattan; Holzverbrauch; Einkommensverhältnisse; Diplomarbeit; VTIWFW
Dokumentennummer: T1 10 1416
Signatur: 71 D 23


233. Titel: Untersuchung des ITS-Bereiches an Podocarpus-Arten

Autor(en): Groth, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [100 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

In der Diplomarbeit wird der ITS-Bereich der neun Arten Podocarpus dacrydioides, P. spicatus, P. nivalis, P. totara, P. nerifolius, P. falcatus, P. macrophyllus, P. gracilior und P. macrostachyus untersucht. Dazu wurde aus frischem Astmaterial (8 Arten) und Bohrkernproben (P. macrostachyus) DNA extrahiert, mittels PCR amplifiziert und anschließend sequenziert. Zur Absicherung der ITS-Sequenzen werden von jeder Art zwei Individuen untersucht. (nicht ausleihbar bis 29.09.2012)

ITS-Sequenzen; Forstgenetik; Holzartenidentifizierung; Holzartenbestimmung; DNA-Extraktion; Polymerasekettenreaktion (PCR); Sequenzfindung; Diplomarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 1563
Signatur: 71 D 29


234. Titel: Eignung von HF-Fasern zur Herstellung von grafischen Papieren (Kopierp.)

Autor(en): Lorbach, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [100 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die steigende Nachfrage an Biomasse als Energieträger und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Holzpreis in Verbindung mit der Einstufung der Papier- und Zellstoffindustrie in die Gruppe der "energieintensiven Industrien" durch die Europäische Kommission mit der Konsequenz zusätzlicher finanzieller Belastungen in einer Zeit steigender Energiekosten treiben die Zellstoffindustrie an, die stoffliche Nutzung des Rohstoffs Holz weiter zu optimieren und die Energiebilanz des erzeugten Faserstoffs zu verbessern. - Vor diesem Hintergrund wurde das Hybrid-Fiber-Verfahren entwickelt. Es vereint eine hohe stoffliche Verwertung des Rohstoffs Holz mit einem geringen Chemikalien- und Energieverbrauch und vielversprechenden Faserstoffqualitäten. - Das Hybrid-Fiber-Verfahren basiert auf einer Neutralsulfitkochung mit Natrium als Base, einer anschließenden Defibrierung des Aufschlussgutes und einer ligninerhaltenden TCF- Bleiche der Fasern mit der Sequenz Q/P/FAS. Untersuchungen mit Fichte als Rohstoff haben sehr gute Reißfestigkeiten bei hohem Bulk und Weißgraden von bis zu 77 % ISO ergeben. - Ziel der Arbeit war, das Hybrid-Fiber-Verfahren auf die Holzarten Betula verrucosa und Eucalyptus globulus unter optimierten Bedingungen anzuwenden und die Faserstoffe auf Weißgrade von mindestens 80 % ISO zu bleichen. Anschließend wurde die Eignung dieser Faserstoffe zur Herstellung von Kopierpapier untersucht. (ausleihbar nur nach Genehmigung des Gutachters)

Hybrid-Fiber-Verfahren; HF-Verfahren; Grafikpapier; Kopierpapier; Produktion; Faserfrei; Birkenholz; Eukalyptusholz; Sulfitverfahren; Zellstoffbleiche; HF-Faserstoff; Holzaufschluss; Aufschlussverfahren; Faserstoffeigenschaften; VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 10 1564
Signatur: 71 D 28


235. Titel: Untersuchung der Verklebungseigenschaften und Dimensionsstabilität von kombinierten Kanteln für den Fensterbau

Autor(en): Ehmcke, M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [111 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Um die sinkenden Marktanteile im Bereich der Holzfenster zu erhöhen, werden aktuell neue Kantelkombinationen mit dekorativen Ausstattungshölzern für die Innenlagen entwickelt. Die nachgefragten Ausstattungshölzer der Innenlagen besitzen i.d.R. keine hohe natürliche Dauerhaftigkeit, so dass kombinierte Systeme mit Außenlagen aus dauerhaften bzw. modifizierten Hölzern erforderlich sind. Für diese neuartigen Kombinationen liegen noch keine grundlegenden und praxisbezogenen Kennwerte vor; diese wurden im Rahmen der Diplomarbeit untersucht. Die Eigenschaftsuntersuchungen erfolgten anhand von industriell hergestellten Kanteln mit Außenlagen der Holzarten Oregon pine, Sibirische Lärche, Accoya, Belmadur und Thermokiefer sowie Innenlagen der Ausstattungshölzer Erle, Nussbaum, Eiche, Kirsche und Ahorn. Zusätzlich wurden insgesamt 600 Prüfkörper für die Ermittlung der Quell- und Schwindwerte im Labormaßstab hergestellt. Die Untersuchungen umfassten die mikroskopische und topochemische Analyse der Klebfugen, die Bestimmung des Quell-und Schwindverhaltens und die Ermittlung des Eindruckwiderstandes nach Brinell. (ausleihbar nur nach Genehmigung des Gutachters)

Holzfenster; Fensterkanteln; Klebstoffe; Holzverklebung; Holzeigenschaften; Quellung; Schwindung; Eindruckwiderstand; Brinellhärte; Holzartenkombination; Diplomarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 1565
Signatur: 71 D 27


236. Titel: Untersuchung der Wirtschaftlichkeit von leichten Holzwerkstoffen

Autor(en): Poppensieker, T.H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [100 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Neue Produkte haben zu Beginn häufig das Handicap, dass erhebliche Investitionen in neue Anlagen und Maschinen getätigt werden müssen. Produkte, die in einer schon bestehenden Produktionsstruktur hergestellt werden können, haben dagegen einen erheblichen Kostenvorteil und das Risiko einer Fehlinvestition kann minimiert werden. Die an der Universität Hamburg entwickelte Schaumkernplatte lässt sich auf einer kontinuierlichen Produktionsanlage für Spanplatten herstellen. Die Sandwichplatte zeichnet sich durch ihre extreme Gewichtsersparnis und ihre gleichzeitig herausragenden technischen Werte aus. - Um die Wirtschaftlichkeit des neuen leichten Holzwerkstoffs besser abschätzen zu können, wurde ein Kostenmodell auf Basis einer europäischen Spanplattenanlage entwickelt, mit dem es möglich ist, die Herstellkosten und die Kostenstruktur der Schaumkernplatte detailliert darzustellen. Das Kostenmodell ist so aufgebaut, dass man sowohl die Produktspezifikation als auch die Prozessparameter gezielt verändern kann. Die Anpassungen und ihr Einfluss auf die Produktionskosten können so schnell und problemlos beschrieben werden. Die Ergebnisse der Berechnungen zeigten ein realistisches Bild der Kostenstruktur, was von Experten der Holzwerkstoffbranche bestätigt wurde. - Im Zuge der Diplomarbeit wurden mit dem Kostenmodell die Herstellkosten der Schaumkernplatte eindeutig bestimmt. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Rohstoffkosten für das Schaummaterial mit 31 % den größten Anteil an den Produktionskosten haben. Auch die Fixkosten haben aufgrund eines vergleichsweise hohen Presszeitfaktors und der daraus resultierenden geringen täglichen Produktionsleistung einen erheblichen Anteil an den Gesamtkosten. (nicht ausleihbar bis 01.08.2015)

Leichtbauplatten; Leichtbau-Spanplatten; Schaumkernplatte; Produktionsanlage; Modellbildung; Kostenanalyse; Sensitivitätsanalyse; Kosteneinflussfakten; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 10 1566
Signatur: 71 D 26


237. Titel: Untersuchung von Maßnahmen zur Flexibilisierung von Durchlauftrocknern für Schnittholz

Autor(en): Devantie, N.J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [127 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Eine Besonderheit von Durchlauftrocknern im Vergleich zu den Kammertrocknungsanlagen ist die Bildung eines unterschiedlichen Trocknungsklimas je nach eingebrachter Trocknerladung. Ändern sich wichtige Eigenschaften der Trocknerladung wie die Dicke, der Kernholzanteil oder die mittlere Holzfeuchte, so ändern sich die Lufttemperatur und die relative Luftfeuchte über die gesamte Kanallänge. Lediglich an der Stelle, an der die Trocknungsluft in den Kanal geblasen wird, herrscht ein konstantes Klima, da hier üblicherweise über die Frisch- und Abluftklappen und die Heizregister ein konstantes Klima vom Kanalbetreiber eingestellt wird. Nach der Trocknung des Schnittholzes ist ein Produkt erwünscht, das gewisse Spezifikationen einhält. Die Holzdicke wird wie die anderen Abmessungen durch den Sägeschnitt vorgegeben und ändert sich während der Trocknung nur geringfügig. Die wichtigste Spezifikation, die durch die Trocknung beeinflussbar ist, ist die Holzfeuchte. Je nach späterer Verwendung sind bestimmte Holzfeuchtemittelwerte und ein bestimmtes Maß der Streuung um diesen Mittelwert erwünscht. - In der Diplomarbeit sollte untersucht werden, ob Möglichkeiten bestehen, in Durchlauftrocknern mehrere verschiedene Holzsortimente gleichzeitig zu trocknen und somit die Flexibilität von Durchlauftrocknern zu erhöhen. Verschiedene Möglichkeiten wurden diskutiert. Um die Auswirkungen solcher Möglichkeiten beschreiben zu können, wurde auf ein Trocknungssimulationsprogramm und dessen Weiterentwicklung für Durchlauftrockner zurückgegriffen. Mit der Annahme, dass die Programme reelle Trocknungsvorgänge hinreichend genau nachbilden können, wurde es möglich, so die einzelnen Möglichkeiten zu simulieren und zu bewerten. Diese Programme setzen die Kenntnis einer Vielzahl von Eingabegrößen über Trocknerladung, das Kanalklima und die Beschaffenheit des verwendeten Trocknungskanals (z. B. Typ, Größe, Luftgeschwindigkeit) voraus.

Durchlauftrockner; Holztrocknung; Trocknungsphasen; Trocknungsprogramme; Flexibilisierbarkeit; Kanalklima; Endfeuchte; Simulationsprogramm; Diplomarbeit; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 10 1567
Signatur: 71 D 25


238. Titel: Rasterelektronenmikroskopische Darstellung ausgewählter Arten holzzerstörender Insekten und ihrer Entwicklungsstadien

Autor(en): Lippert, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [177 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Die Diplomarbeit hat dazu beigetragen, durch rasterelektronenmikroskopische Aufnahmen mit dazugehörenden Ausarbeitungen die bestehenden Kenntnisse über bestimmte morphologische Details von ausgewählten Arten holzzerstörender Insekten in verschiedenen Stadien zu klären und zu erweitern. Hierbei wurden aus der Familie der Cerambycidae die Arten Hausbockkäfer (Hylotrupes bajulus, L.) und Veränderlicher Scheibenbock (Phymatodes testaceus, L.), aus der Familie der Anobiidae die Arten Gescheckter Nagekäfer (Xestobium rufovillosum, De Geer), Weicher Nagekäfer (Ernobius mollis, L.), Gewöhnlicher Nagekäfer (Anobium punctatum, De Geer) und Gekämmter Nagekäfer (Ptilinus pectinicornis, L.), aus der Familie der Bostrichidae die Arten Brauner Splintholzkäfer (Lyctus brunneus, Stephens), Kapuzinerkäfer (Bostrichus capucinus, L.) und Bambusbohrer (Dinoderus minutus, Fabricius) sowie aus der Familie der Lymexylidae die Arten Gewöhnlicher Werftkäfer (Hylecoetus dermestoides, L.) und Schiffswerftkäfer (Lymexylon navale, L.) untersucht. Dazu waren eine probenspezifische Präparation und die Aufnahme der Insektenkörper sowie der artenspezifischen Körperteile der einzelnen Stadien erforderlich. Anhand der ausgewählten Abbildungen und der erhaltenen Messwerte erfolgte eine Beschreibung der mikroskopischen Merkmale für die jeweiligen Entwicklungsstadien. (nicht ausleihbar bis 16.10.2012)

Holzschädlinge; Rasterelektronenmikroskopie; Insektenmorphologie; Entomologie; Kopf; Caput; Hinterleib; Abdomen; Diplomarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 1568
Signatur: 71 D 24


239. Titel: Holzeigenschaften von Cumaru (Dipteryx panamensis) aus dem Gatunsee in Panama

Autor(en): Helmes, S.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [113 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen der Diplomarbeit wurden die Holzeigenschaften von Cumaru (Dipteryx panamensis) aus dem Gatunsee in Panama untersucht. Ziel der Arbeit war es, die Auswirkungen der 100-jährigen Unterwasserlagerung auf die Holzeigenschaften zu untersuchen und mit Holz der gleichen Art aus dem Naturwald (Literaturwerte) zu vergleichen. Zu diesem Zweck wurden verschiedene chemisch-biologische und physikalisch-mechanische Untersuchungen durchgeführt. - Cumaru gehört mit einer durchschnittlichen Rohdichte von 1,0 g/cbm zu den schweren und harten Hölzern. Zur Charakterisierung der holzanatomischen Struktur von Dipteryx panamensis wurde das Holzgewebe zunächst makroskopisch und mikroskopisch untersucht.

Cumaru-Holz; Tropenholz; Wasserlagerung; Stausee; Holzeigenschaften; Rohdichte; Holzfeuchte; Dauerhaftigkeit; Extraktstoffbestimmung; Biegefestigkeit; Elastizität; E-Modul; Brinell-Härte; Druckfestigkeit; Bruchschlagarbeit; Quellung; Schwindung; Gebrauchseigenschaften; Bewitterung; Diplomarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 1569
Signatur: 71 D 33


240. Titel: Qualitätskontrollsysteme für Vollholz und Qualitätserwartungen in der Holzindustrie - Ergebnisse einer europäischen Umfrage

Autor(en): Heinemann, U.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [162 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Umfrage wurde im Rahmen der COST Action E53 in der europäischen Holzindustrie durchgeführt. Ziel der Umfrage war die Untersuchung der Qualitätserwartungen von Kunden von Vollholzprodukten, der Erfahrungen von Produzenten mit diversen Qualitätsaspekten sowie der Produktionsverfahren und -standards. Ziel war auch herauszufinden, inwiefern die Kommunikation zwischen den einzelnen Parteien entlang der Wertschöpfungskette verbessert werden kann. Als Entscheidungsgrundlage für die weitere Implementierung wurde auch untersucht, inwiefern Kenntnisse über neuere Verfahren und Technologien der Qualitätskontrolle und deren Einsatz verbreitet sind. Zielgruppe waren Unternehmen aus der primären, sekundären und integrierten Produktion von Vollholzprodukten (Produzenten), aus dem Handel und den Reihen von Bauunternehmern und Herstellern von Bauteilen aus Vollholz (Kunden) in 25 europäischen Ländern. 772 von 1.092 Respondenten konnten für die Auswertung verwendet werden. Die meisten verarbeiten ausschließlich Nadelholz. Daher richtet sich die Auswertung hauptsächlich auf sie. Grundlage der Auswertung sind Hypothesen, die von den Working Groups und der Task Group der Action aufgestellt wurden.

Vollholzprodukte; Qualitätserwartungen; Kunde; Kundenerwartungen; Qualitätsparameter; Umfrage; Kundenzufriedenheit; Qualitätskontrolle; Hersteller; Diplomarbeit; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 10 1570
Signatur: 71 D 32


241. Titel: Untersuchung der Holzeigenschaften von Itauba (Mezilaurus itauba Meissn.) und Jatoba (Hymenaea courbaril L.) für die Erstellung neuer Datenblätter und Überarbeitung weiterer Datenblätter handelsrelevanter Hölzer

Autor(en): Sieburg-Rockel, I.J.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [95 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen der Diplomarbeit wurden im Auftrag des Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) zwei neue Datenblätter für die hauptsächlich in Brasilien bzw. in Süd- und Mittelamerika verbreiteten Holzarten Itauba (Mezilaurus spp.) und Jatoba (Hymenaea courbaril) erstellt. Weiterhin wurden elf Datenblätter aus der Serie "Informationsdienst Holz" überarbeitet, da die enthaltenen Angaben nicht mehr dem gegenwärtigen Kenntnisstand und der aktuellen Handelssituation entsprachen. Diese elf Datenblätter beschreiben sechs afrikanische Handelshölzer (Azobe, Iroko, Kosipo, Sapelli, Sipo und Wenge), vier Hölzer aus den gemäßigten Breiten (Ahorn, Buche, Douglasie und Robinie) und das Sortiment der Eukalyptushölzer, die in Australien heimisch und mittlerweile weltweit kultiviert sind.- Wesentliche Kriterien für die Überarbeitung der Informationen waren Veränderungen in der Verfügbarkeit und den Qualitäten der Sortimente sowie die Notwendigkeit praxisrelevante Kennwerte der Hölzer bereit zu stellen. (ausleihbar nur nach Genehmigung des Gutachters)

Itaubaholz; Jatobaholz; Tropenholz; Handelsholz; Holzeigenschaften; Rohdichte; Holzfeuchte; Quellung; Schwindung; Extraktstoffbestimmung; Bruchschlagarbeit; Merkblatt; Diplomarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 1571
Signatur: 71 D 31


242. Titel: Farbstoffe aus Gehölzen - Vorkommen und wirtschaftliches Potential

Autor(en): Benscheidt, K.M.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [113 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Vor der Entwicklung synthetischer Farbstoffe nutzte der Mensch die Farben der Natur für Färbezwecke. Neben der Verwendung von mineralischen und tierischen Farbstoffen hatten pflanzliche Farbstoffe eine große Bedeutung. - In ihrem natürlichen Erscheinungsbild sind Pflanzenfarbstoffe sehr vielseitig. Aufgrund ihrer molekularen Struktur erscheinen sie beim Betrachter farbig. Weiterhin sind sie in den verschiedensten Pflanzenorganen anzutreffen, und auch aus chemischer Sicht erscheinen sie äußerst komplex und können letztlich einem breiten Anwendungsgebiet zugeführt werden. - Mit der Entwicklung synthetischer Farbstoffe im 19. Jahrhundert verloren die Pflanzenfarben in Europa nahezu komplett an Bedeutung, während sich die Pflanzenfärberei in Teilen Asiens und Afrikas bis heute erhalten hat. - Mit dem Verbot einiger synthetischer Farbstoffe und einem wachsenden Umweltbewusstsein hat in Deutschland, sowie auch in anderen Ländern Europas, das Interesse an pflanzengefärbten Produkten wieder zugenommen. Forscher untersuchten die in historischen Quellen angegebenen Färberpflanzen hinsichtlich ihrer Anbaueignung, Weiterverarbeitung und Färbemöglichkeiten. So konnte ein Spektrum an Färberpflanzen sondiert werden, das einem Anbau und Einsatz unter ökologischen und ökonomischen Bedingungen heute gerecht wird. - Um die Farbstoffe den Anwendungsbereichen zuzuführen, müssen sie aus dem Pflanzenkörper extrahiert werden, bevor sie in flüssiger, pastöser oder pulverisierter Form auf den Markt kommen.

Pflanzenfarbstoffe; Biofarbstoffe; Farbstoffklassen; Farbstoffgruppen; Verwendungsgeschichte; Färberpflanzen; blaufärbende Pflanzen; indischer Indigo (Indigofera tinctoria); Färberwaid (Isatis tinctoria); Färberknöterich (Polygonum tinctorium); Blauholz (Haematoxylum campechianum); Färberwau (Reseda luteola); Färbereiche (Quercus velutina); Färbermaulbeerbaum (Chlorophora tinctoria); rotfärbende Pflanzen; Krapp (Rubia tinctorum); Sappanholz (Caesalpinia sappan); Rotes Sandelholz (Pterocarpus santalinus); braunfärbende Pflanzen; Walnussbaum (Juglans regia); Gerberakazie (Acacia catechu); Rotes Quebracho (Quebracho colorado); Farbstoffgewinnung; Farbstoffverwendung; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 1572
Signatur: 71 D 30


243. Titel: Katalysatoreinsatz in der Bleiche von Nadelholzsulfatzellstoff

Autor(en): Jochem, C.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [vp.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Zentrum Holzwirtschaft. Abt. Holztechnologie. Arbeitsbereich Chemische Holztechnologie. Nicht ausleihbar
Dokumentennummer: T1 10 1573
Signatur: ohne


244. Titel: Beschreibung der Eigenschaften und Verwendungen neu eingeführter Hölzer mit geringer Rohdichte (Low Density Woods)

Autor(en): Langosch, H.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [38 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurden Informationen zu Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten von Hölzern zusammengetragen, die auf dem internationalen Markt noch nicht etabliert sind (sog. "lesser known species"). Die Informationen zu den Holzeigenschaften wurden für jede Holzart in Form eines Datenblattes erstellt. Die untersuchten Holzarten sind Ceiba, Duabanga, Futie, Kadam, Balsa, Binuang, Jeungjing, Kiri, Erimado und Abachi. (ausleihbar nach Genehmigung des Autors)

Ceiba; Fromager; Ceiba pentandra; Duabanga; Duabanga moluccana; Futie; Hannoa klaineana; Kadam; Neolamarckia cadamba; Balsa; Ochroma lagopus; Binuang; Benuang; Octomeles sumatrana; Jeungjing; Paraserianthes falcataria; Kiri; Paulownia tomentosa; Erimado; Essessang; Ricinodendron heudelotti; Abachi; Ayons; Wawa; Triplochiton scleroxylon; Holzartenidentifizierung; geringe Rohdichte; Tropenholz; Strukturmerkmale; Datenblätter; Bachelorarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 1600
Signatur: 71 D 34


245. Titel: Dokumentation des Holzinsektenbefalls im Freilichtmuseum am Kiekeberg

Autor(en): Rennhack, F.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [68 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Bei der Begehung und Untersuchung der Bauwerke und Gebäude des Freilichtmuseums am Kiekeberg wurde an 26 der insgesamt 42 untersuchten Gebäude und Ausstellungsbereiche ein aktiver Befall durch holzzerstörende Insekten und ihren Antagonisten festgestellt. Es wurden als Schädlinge der Gewöhnliche Nagekäfer (Anobium punctatum, De Geer), der Gescheckte Nagekäfer (Xestobium rufovillosum, De Geer), der Hausbockkäfer (Hylotrupes bajulus, Linne) und einige Altbefälle durch Frischholzinsekten identifiziert. Zudem konnten Larven und tote Buntkäfer (Cleridae) als Vertreter der natürlichen Feinde der Schädlinge gefunden werden. Die festgestellten Lebendbefälle wurden gemäß ihrer Lokalisation und ihrer Intensität in drei subjektive Kategorien eingeteilt. Es wurde unterschieden zwischen Lebendbefall in Konstruktionsteilen, in Exponaten und in gelagertem Holz.

Freilichtmuseum Kiekeberg; Häuser; Befallssituation; Insektenbefall; Holzschädlinge; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 1601
Signatur: 71 D 35


246. Titel: Entwicklung eines Kostenmodells für flachgepresste Holz- Kunststoff-Verbundwerkstoffe (WPC)

Autor(en): Tiedemann, A.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [42 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

WPCs sind eine noch junge Werkstoffgruppe. Sie werden aus einem Holzmehl oder -fasern mit einem Polymer und möglichen Additiven hergestellt. Die momentan verbreitetesten Herstellungsverfahren sind das Extrusions- und das Spritzgussverfahren. Eine mögliche Alternative ist das Flachpressverfahren. Dies findet momentan jedoch noch keine praktische Anwendung. - In dieser Bachelorarbeit sollten die Kosten für die Herstellung von flachgepressten WPCs am Beispiel zweier verschiedener Flachpresstechnologien betrachtet werden. Mit Hilfe eines entwickelten Kostenmodells wurden die Kosten detailliert an einer Takt- und an einer Kontipresse ermittelt und auf eine qm- Platte herunter gerechnet. Im Modell wurden die Rohstoffkosten, die bei der Granulatherstellung entstehenden Compoundierkosten und die jeweils innerbetrieblich entstehenden Kosten bei der Endfertigung in den Unternehmen der Pressanlagen berücksichtigt. Eine weitere Aufgabe des Kostenmodells war es, mögliche Kosteneinsparmöglichkeiten sichtbar zu machen.

Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe; Komposite; Kompositwerkstoff; Modellentwicklung; Kostenerhebung; Szenarien; Kostenkalkulation; Sensitivitätsanalyse; Presstechnologien; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 10 1603
Signatur: 71 D 37


247. Titel: Logistica, produccion y mercados de pellets basados en madera no aserrable del bosque nativo chinelo

Autor(en): Westerholt und Gysenberg, Graf M.N.S. von
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [132 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Uno de los principales desafios que enfrenta Chile en la actualidad es conseguir y asegurar su independencia energetica. Las importaciones de combustibies fosiles, que resultan economicamente arriesgadas, junto con las responsabilidades y compromisos que el pais esta asumiendo desde el punto de vista ambiental, han impulsado el interes del sector publico y privado hacia las fuentes de energia renovables, tales como la madera. - Tradicionalmente, la lena y el gas han sido los principales medios de calefaccion para la poblacion y la industria en Chile. No obstante, desde hace algunos anos, tambien han ingresado al mercado energetico chileno algunos pequenos granulos cilindricos prensados conocidos como pellets, los cuales usualmente se fabrican a partir de residuos madereros, como el aserrin. - En diversos paises, como Alemania por ejemplo, la escasez de materia prima y la alta demanda de pellets a la llevado a la utilizacion de madera de troncos no aserrables. - Con 5 millones de hectareas de bosque nativo productivo, de las cuales aproximadamente un 80% del crecimiento anual en su estado actual no corresponde a madera aserrable, Chile tiene un potencial de energia significativo. Mas todavia si se toma en cuenta que esta madera de bajo valor puede constituir un aporte fundamental a la hora de encontrar una salida a la escasez de fuentes energias que afecta al pais. Junta con ella, la utilizacion de madera nativa no aserrable como materia prima de los pellets, puede contribuir a transformar, desde un punto de vista sostenible, al tradicionalmente explotado bosque nativo en una selvicultura economicamente rentable, ecologica y una alternativa valida frente a la produccion de lena y tableras.

Holzenergie; Holzpellets; Logistik; Produktion; Vermarktung; einheimische Holzarten; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 10 1604
Signatur: 71 D 38


248. Titel: Historische Entwicklung von Zupfinstrumenten im Iran

Autor(en): Tabrizpour, M.
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [64 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Betrachtet man die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte persischer Musikinstrumente, standen ganz am Anfang die Schlaginstrumente. Dies deckt sich auch mit der Musikgeschichte anderer Weltregionen. In Afrika haben Schlaginstrumente und Trommeln bis heute eine herausragende Bedeutung. In der nahöstlichen und persischen Musik kommt den Rhythmusinstrumenten eine vergleichsweise starke Stellung zu, wenn man diese Musik mit europäischer klassischer Musik vergleicht. - Flöten und Blasinstrumente stehen entwicklungsgeschichtlich an zweiter Stelle. Die persische Ney ist bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. im assyrischen Kulturraum nachgewiesen. Ob dieses Instrument tatsächlich persischen Ursprungs ist, lässt sich heute nicht mehr zweifelsfrei klären. Möglicherweise entwickelten sich ähnliche Flötenformen gleichzeitig an mehreren Orten im Nahen Osten. Jedenfalls stellt kein Perser heute in Abrede, dass es sich bei der Ney um ein nationales Musikinstrument handelt. - Die persischen Saiteninstrumente entwickelten sich als letzte Instrumentengruppe, was sehr wahrscheinlich mit der komplizierteren Konstruktionsweise dieser Instrumente zusammenhängt. Mit der Entwicklung der Saiteninstrumente vergrößerten sich auch die Spielmöglichkeiten. Erstmals war es möglich, verschiedene Tonskalen an einem Instrument zu spielen. Das bedeutet, dass parallel zur Entwicklung neuer Instrumentenformen neue Musikstile entwickelt wurden. Als vorläufig letzter Schritt in der Entwicklungsgeschichte persischer Instrumente kann eine Tendenz zur Vereinheitlichung von Größe, Form und erzeugtem Klang gesehen werden. Dies hängt in erster Linie mit dem vor knapp 80 Jahren begonnenen Übergang vom Solomodus zum Orchestermodus zusammen.

Musikinstrumente; persische Musik; Zupfinstrumente; Holzwahl; Ökonomie; Persien; Musikgeschichte; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 10 1613
Signatur: 71 D 39


249. Titel: Untersuchung zur praktischen Anwendbarkeit von Natronlauge als temporärer Farbstabilisator auf frischem Kiefernschnittholz vor der Trocknung

Autor(en): Köstner, V.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [59 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Diese Bachelorarbeit befasst sich mit Untersuchungen zur praktischen Anwendbarkeit und Wirksamkeit von Natronlauge als temporären Farbstabilisator auf frischem Kiefernschnittholz vor der Trocknung. Mit Hilfe von Partnern aus der Industrie werden Versuche im Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) in Hamburg und im Sägewerk HMS Holz in Hagenow durchgeführt. - Ziel der verschiedenen Versuche und der Arbeit ist es, alle möglichen Faktoren zu untersuchen, die bei einer Markteinführung der Natronlauge als temporäre Bläueschutzlösung berücksichtigt werden müssen. Neben den Feld- und Praxisversuchen wird auch eine Kostenanalyse durchgeführt, um festzustellen, ob das Mittel auf dem freien Markt Absatz finden würde. (nicht ausleihbar bis 15.10.2015)

Kiefernholz; Nadelschnittholz; Verpackungsholz; Bläueschutzbehandlung; alkalische Substanzen; NaOH-Tränkung: Korrosion; Einwirkungen; Natriumhydroxid; Bachelor; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 11 97
Signatur: 71 D 40


250. Titel: Holzmodifikation: aktueller Stand und Ausblick

Autor(en): Zwiefelhofer, J.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [51 p. (nicht ausleihbar)]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Seit Menschengedenken hat sich Holz als ein wunderbarer Rohstoff bewährt. Über Jahrtausende hinweg ist Holz als Werkstoff in sämtlichen Formen bis heute unverzichtbar. Dennoch ist Holz nicht das Optimum. Holz ist ein anisotroper Werkstoff, der durch biologische Abbauprozesse, das problematische Quell- und Schwindverhalten bei Änderung der Umgebungsfeuchte und Degradation durch ultraviolette Einstrahlung natürliche Nachteile aufweist. - Ziel der Bachelorarbeit ist es, die Holzmodifikation als eine Möglichkeit zur Verbesserung dieser natürlichen Nachteile vorzustellen. Weiterhin werden der momentane Wissensstand und die Zukunft der Modifikation dargestellt und diskutiert. Zunächst soll dabei die Modifikation des Holzes allgemein und die sogenannten Modifikationsprinzipien erklärt werden. Anschließend werden die vier verbreitetsten und somit wichtigsten Verfahren zur Holzmodifikation erläutert. Dabei sollen vor allem die Vor- und Nachteile, die Eigenschaften und die Anwendungsmöglichkeiten des modifizierten Holzes aufgezeigt werden. Darauf basierend folgt ein Vergleich sowie eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile der Modifikationsverfahren. Abschließend wird die mögliche Zukunft von modifiziertem Holz und der einzelnen Verfahren aufgezeigt und diskutiert. (nicht ausleihbar)

Holzmodifizierung; Holzvergütung; modifiziertes Holz; chemische Modifizierung; Acetylierung; DMDHEU-Behandlung; Melaminharzvergütung; Hitzebehandlung; thermische Modifikation; Thermoholz; Eigenschaften; Anwendungsbereiche; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 11 98
Signatur: 71 D 41


251. Titel: Dauerhaftigkeitsuntersuchungen an WPC-Platten

Autor(en): Maikowski, S.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [53 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen der Bachelorarbeit wurden Versuche zur Beständigkeit von flachgepressten WPC-Platten gegenüber holzzerstörenden Mikroorganismen (Basidiomyceten) durchgeführt. Der pilzinduzierte Masseverlust wurde in Anlehnung an die in der WPC-Vornorm DIN CEN/TS 15534:2007 vorgesehenen DIN ENV 12038:2007 bestimmt. Des Weiteren wurde eine Einordnung der Beständigkeit anhand des DSI-Wertes vorgenommen. Zur Identifizierung möglicher Einflussgrößen auf die Beständigkeit der WPC-Platten gegenüber holzzerstörenden Pilzen wurden Platten unterschiedlicher Holzanteile und Plattendichten untersucht. Weiter wurden Platten verwendet, die mithilfe verschiedener Presstechnologien hergestellt wurden. Eine Auswahl an Prüfkörpern wurde durch eine Vakuumtränkung vorbehandelt, um den Einfluss der Feuchteaufnahme auf den Masseabbau zu untersuchen. Anhand der durchgeführten Untersuchungen konnten die Prüfkörperdichte und der Holzanteil im Prüfkörper als wesentliche Einflussgrößen auf die Beständigkeit von WPC-Platten festgestellt werden.

Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe; Kompositwerkstoffe; Komposite; WPC-Markt; Nomenklatur; Normung; Herstellungsverfahren; Pilzbefall; Fäule; Pilzversuch; Basidiomyceten; Bachelor; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 11 99
Signatur: 71 D 42


252. Titel: Vorstellung von Maßnahmen zum Schutz von Holzbrücken vor holzzerstörenden Pilzen - Konzeptstudie am Beispiel der Pionierbrücke im Landschaftsschutzgebiet Bergedorf/Lohbrügge

Autor(en): Lerche, H.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [65 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

In der Bachelorarbeit werden Maßnahmen zum Schutz von Holzbrücken vor holzzerstörenden Pilzen vorgestellt. Dabei wird entlang folgender Unterteilung des vorbeugenden Holzschutzes vorgegangen: organisatorischer Holzschutz, natürlicher Holzschutz, baulicher Holzschutz, physikalischer Holzschutz, Holzmodifikation, biologischer Holzschutz und chemischer Holzschutz. Diese Holzschutzmaßnahmen werden erklärt und auf ihre Eignung zum Schutz von Brücken vor holzzerstörenden Pilzen überprüft. Alle Holzschutzmaßnahmen mit Ausnahme des biologischen Holzschutzes sind - zumindest unter Berücksichtigung gewisser Einschränkungen - geeignet. - Am Beispiel der Pionierbrücke im Landschaftsschutzgebiet Bergedorf/Lohbrügge wird gezeigt, dass rechtliche Grundlagen, Normen und besondere Standortfaktoren zum Ausschluss weiterer Holzschutzmaßnahmen führen können. Für die Pionierbrücke eignen sich vor allem Maßnahmen des natürlichen und baulichen Holzschutzes. Ihre Anwendungen werden an den Brückendetails beschrieben, die bei der Pionierbrücke stark beschädigt oder beansprucht sind.

Holzbau; vorbeugender Holzschutz; holzabbauende Pilze; Holzfäule; Pionierbrücke Bergedorf; Bachelor; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 11 100
Signatur: 71 D 43


253. Titel: Topochemische Untersuchungen an gebleichten Zellstoffen und Dampfdruck-vorbehandelten Faserstoffen zur Charakterisierung der Ligninverteilung

Autor(en): Dehne, L.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [60 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Bachelorarbeit hatte zum Ziel, die Verteilung des Restlignins in gebleichten Zellstoffen sowie die Verteilung phenolischer Verbindungen in Dampfdruck-vorbehandelten Faserstoffen mit Hilfe der Universalmikrospektralphotometrie (UMSP) topochemisch zu charakterisieren. Darüber hinaus sollten die chemischen Veränderungen der Verbindungen in den Faserstoffen infolge der thermischen Behandlung UV-spektroskopisch nachgewiesen werden. - Die Untersuchungen wurden an sechs verschiedenen, sauerstoffgebleichten Eukalyptus-Zellstoffen und drei Pappel-Faserstoffen mit unterschiedlichem Schärfegrad der Dampfdruck-Behandlung durchgeführt. Die Mikrospektralphotometrie wurde im Rahmen dieser Arbeit erstmals für die Untersuchung der Ligninverteilung in den zur Verfügung gestellten Zell- und Faserstoffen angewandt.

Zellstoffeigenschaften; Bleiche; Topochemie; Dampfdruck-Vorbehandlung; Eukalyptus-Zellstoff; Pappel-Faserstoff; UV-Spektroskopie; UV/VIS-Extinktionsspektrum; Bachelor; mit Zustimmung des Gutachters; VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 11 101
Signatur: 71 D 44


254. Titel: Agroforstliche Systeme auf Java (Indonesien) und ihre Eignung zur Wertholzerzeugung mit Paraserianthes falcataria (syn. Albizia falcataria / Falcataria moluccana)

Autor(en): Ottenlinger, O.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [80 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Weltforstwirtschaft

Paraserianthes falcataria (syn.: Adenanthera falcataria, Albizia falcataria, Falcataria moluccana, auch Sengon, Albasia oder Batai genannt) ist eine immer häufiger in Südostasien verwendete immergrüne Baumart. Wegen seiner enormen Raschwüchsigkeit mit bis zu 60 cbm pro Hektar pro Jahr wird es oft für Auf- und Wiederaufforstungsprojekte genutzt sowie zur schnellen Erzeugung von Nutzholz. Selber stark schattenanfällig, kann der Baum in vielen Agroforstsystemen als Schattenbaum genutzt werden oder dient als Vorbau für Edelholzplantagen. Das nicht dauerhafte Holz lässt sich gut bearbeiten und kann zu zahlreichen Produkten weiterverarbeitet werden. Auch für die Herstellung von verschiedenen Holzwerkstoffen, vom Sperrholz bis zur Spanplatte, ist es geeignet und wird auch bei der Zellstoff- und Papierindustrie immer begehrter. Probleme mit Schädlingen bestehen insbesondere bei Reinbeständen, in denen holzbohrende Käferlarven oder sich flächig ausbreitende Rostpilze große Schäden hervorrufen können. Java ist eine Region, deren Nutzflächen häufig durch starke Bodenerosionen in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch wenn traditionelle Agroforstsysteme wegen kurzfristig unbefriedigender Produktionsleistungen fortwährend von den Flächen verdrängt werden, ist aber aus Gründen der Nachhaltigkeit der Bewirtschaftungsmethoden eine Ausdehnung der Anwendungen von Agroforstsystemen auf Java durchaus sinnvoll.

Paraserianthes falcataria; Falcataria moluccana; Albizia; Sengon; agroforstliche Systeme; Java; Albizia; Talun; Taungya; Homegarden; Hausgärten; Pakarangan; Tropen; VTIWFW
Dokumentennummer: T1 11 102
Signatur: 71 D 45


255. Titel: Produktion und Markt der SC-Papiere insbesondere aus 100 % Altpapier in Europa

Autor(en): Besold, G.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [114 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Der Trend der Kunden, teure Magazinpapiere höherer Qualitäten durch kostengünstigere Sortimente zu ersetzen, um dem Kostendruck der Branche standzuhalten, wird in Krisenzeiten noch verstärkt. Dies wirft für viele mittlere Papierproduzenten die Frage auf, ob sich Investitionen in eine Erweiterung des Produktportfolios in den SC- Bereich für sie lukrativ gestalten würden. - Wie aus der Themenstellung "Produktion und Markt für SC- und graphische Papiere insbesondere aus 100 % Altpapier in Europa" ersichtlich, soll das Ziel dieser Arbeit sein, eine Gesamtbetrachtung des Potentials einer SC-Produktion mit 100 % Altpapier am Standort Schwedt zu erarbeiten. - Ohne eine Übersicht über die Branche und einer eingehenden Analyse des Standortes Schwedt der LEIPA Georg Leinfelder GmbH kann diese Fragestellung, für die eben genannte Firma, nicht in dem erforderlichen Maße beantwortet werden. Dazu muss zunächst ein Überblick über superkalandrierte Sorten (SC) an sich und den mit ihr in Konkurrenz stehenden gestrichenen Sortimenten (LWC), sowie dem Zeitungsdruck (NP) gegeben werden. (nicht ausleihbar bis 18.10.2015)

Superkalandrierte Papiersorten; super calandered (SC); SC-Papier; Papierherstellung; Technologie; Zusatzstoffe; Herstellkosten; Produktionskosten; VTIOEF
Dokumentennummer: T1 11 304
Signatur: 72 D 4


256. Titel: Verbreitung und Nutzen von Vitellaria paradoxa und seinen Produkten

Autor(en): Kurz, V.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [48 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Weltforstwirtschaft

Einige der ärmsten Länder der Erde verfügen immer noch über Rohstoffe, die keinen Kapitaleinsatz zur Ernte erfordern und trotzdem nicht hinreichend erforscht, geschützt und genutzt werden. - Einer dieser Rohstoffe ist die Sheanuss. - Der Sheanussbaum (syn. Butyrospermum parkii, Butyrospermum paradoxum) ist in den Savannen der Sudanzone im tropischen Afrika einer der wichtigsten Bäume, doch außerhalb Afrikas kaum bekannt. Zur Kolonialzeit gab es bereits Versuche von Plantagenzüchtung und industrieller Nutzung, die jedoch scheiterten, und erst seit einigen Jahren steigt das Interesse wieder. - Geschichtlich lässt sich die Sheabutter bis zu Kleopatras Zeiten zurückverfolgen, schon damals wurde karawanenweise Lehmkrüge mit Sheabutter durch die Sahara nach Ägypten gebracht. - In einigen afrikanischen Ländern sind die Sheakerne eines der wichtigsten Exportprodukte und nehmen stetig an Bedeutung zu. Mittlerweile konkurriert die Nahrungsmittelindustrie mit der Kosmetikindustrie um den Rohstoff. - Das Ziel der Bacheloarbeit ist, das Potential, die Risiken und Möglichkeiten, die sich durch den Anbau, die Ernte und die Weiterverarbeitung ergeben, zusammenzufassen und auszuwerten.

Shea-Baum; Systematik; Taxonomie; Vorkommen; Shea-Produkte; Blüte; Frucht; Samen; Shea-Öl; Shea-Butter; Shea-Kerne; Blätter; Rinde; Holzverwendung; Seife; Wurzeln; Nahrungsmittel; wirtschaftliche Bedeutung; Bedrohungen; Schutz; Züchtungspotenzial; Markt; Kakaobutterersatz; Kosmetik; Biodiesel; Value Chain; Wertschöpfungskette; Zukunftspotenzial; Bachelorarbeit; VTIWFW
Dokumentennummer: T1 11 305
Signatur: 72 D 3


257. Titel: Bestimmung der Holzzucker mittels Gaschromatographie

Autor(en): Wassink, A.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [33 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Analyse von Kohlenhydraten stellt hohe Anforderungen an die Analytik und ist im Allgemeinen arbeits- und zeitaufwändig. Durch die stärkere Nutzung von kohlenhydrathaltigem Material zur Herstellung von Grundchemikalien und Ausgangsstoffen in Bioraffinerien ist eine schnelle und leistungsstarke Analytik notwendig. Daher wurde in der Bachelorarbeit eine modifizierte gaschromatographische Methode zur Quantifizierung von Monomergemischen angewendet und mit einer Standardmethode verglichen.

Kohlenhydrate; Saccharide; Analyse; Pyrolyse-Gaschromatographie/Massenspektroskopie (MG/PC); chemische Analyse; Bachelorarbeit; VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 11 376
Signatur: 72 D 1


258. Titel: Untersuchungen zur Effizienz der Pathogenabwehr bei Robinia pseudoacacia (L.) nach Inokulation mit Laetiporus sulphureus [(Bull) Murrill] und Phellinus robiniae [(Murill) Ames]

Autor(en): Müller-Navarra, A.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [59 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Gegen das Eindringen von Schädlingen sind im Laufe der Evolution viele Abwehrmechanismen entstanden. Die Robinie dämmt das Wachstum pathogener Holzpilze nicht nur durch Verthyllung, sondern auch durch das Vorhandensein von Flavonoiden ein. Diese Flavonoide wirken auf den Pilz toxisch. Andersherum haben sich holzpathogene Pilze ebenfalls ihren Wirten angepasst. So sind Laetiporus sulphureus und Phellinus robiniae dazu in der Lage, die Flavonoide der Robinie aufzuschließen und diese Barriere damit zu umgehen. Die Effizienz der Abschottung ist aber nicht nur von der Wirt-Pathogen-Interaktion abhängig. Großen Einfluss haben auch der Zeitpunkt der Infektion (Sommer/Winter) und damit die klimatischen Bedingungen, die das Wachstum des Pilzes und das des Kambiums beeinflussen. - Um einen Zusammenhang zwischen den genannten Faktoren zu belegen, sind mit holzpathogenen Pilzen künstlich infizierte Robinienstammabschnitte untersucht worden. Es wurden zwei Pilze in gesunde Robinien inokuliert und die Inokulationswundränder in Zonen eingeteilt. Die Einteilung der Zonen orientierte sich an einem Vorbild, welches nach dem bekannten Baumbiologen Shigo von Dujesiefken entwickelt wurde. Diese Zonen werden durch die unterschiedlichen Phasen der Pathogenabwehr von Bäumen gegenüber Parasiten charakterisiert. So kann das Vorhandensein von pilzlicher DNA in den Zonen um die Inokulationswunde Aufschluss über die Effizienz der Wundreaktion geben. (nicht ausleihbar bis 11.10.2015)

Robinie; Pathogenabwehr; CODIT-Modell; holzzerstörende Pilze; Holzfäulepilze; Schwefelporling (Laetiporus sulphureus); Robinien-Feuerschwamm (Phellinus robiniae); künstliche Infektion; Inokulation; Wundreaktion; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 11 377
Signatur: 72 D 2


259. Titel: Holz als Rohstoff für die stoffliche Nutzung in der Chemieindustrie

Autor(en): Peitzmeier, J.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [68 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Neben der Betrachtung der herkömmlichen stofflichen Verwendungsmöglichkeiten von Holz wie Schnittholz, Holzwerkstoffe und Papier konzentriert sich die Bachelorarbeit auf das Aufkommen und die Einsatzmöglichkeiten der Produkte, die aus Chemiezellstoff, den Ablaugen der Sulfit- und Sulfatprozesse und den sich momentan etablierenden Bioraffinerien gewonnen werden können. - Durch die Darstellung der Rohstoffe und die chronologische Aufschlüsselung der daraus entstehenden Produkte wird eine Übersicht der aktuell relevanten Prozesse und Materialien sowie der Zwischen- und Endprodukte gegeben. Grundlegend ist die Rohstoff- und Produktdarstellung mit dem Ziel verbunden, das Marktaufkommen der verschiedenen Bereiche insgesamt abzubilden, was in der Arbeit für Deutschland und die EU 27 inklusive der Schweiz und Norwegen mit existierenden Zahlenwerten vorgenommen wurde. Es wird aufgezeigt, welche Rohstoffe derzeit in welchen Mengen für welchen Verwendungszweck eingesetzt werden, um eine Gesamtmenge des in diesem Sektor verbrauchten Holzes bei einer etwaigen Erhebung feststellen zu können. Für eine Erhebung dieser Art ist im Anhang ein Firmenverzeichnis von Produzenten und forschenden Instituten in den entsprechenden Bereichen angelegt worden. - Eine abschließende Betrachtung des sich entwickelnden Marktes soll richtungsweisende Trends aufzeigen, um eine zukünftige Entwicklung besser einschätzen zu können. Von einer Prognose kann wegen des geringen Umfangs der Arbeit an dieser Stelle nicht gesprochen werden. (nicht ausleihbar bis 01.10.1213)

Holzverwendung; Holzverarbeitung; stoffliche Holznutzung; chemische Industrie; Chemiezellstoff; Bioraffinerien; Lignocellulose; Celluloseregenerate; Cellulosederivate; Lignin; Lignosulfonate; Tallöl; Tallharze; Essigsäure; Furfural; Chemiefasern; Biopolymere; VTIOEF
Dokumentennummer: T1 11 378
Signatur: 72 D 5


260. Titel: Herkunft, Verbreitung und wirtschaftliche Bedeutung des Ginkgo biloba

Autor(en): Rehder, M.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [45 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Der Ginkgobaum ist botanisch gesehen ein ganz besonderer Baum, da er alle Zeitläufe der Erdgeschichte überdauert hat und zu Recht als ältestes pflanzliches Lebewesen eingestuft wird. Der Ginkgobaum wurde schon von Charles Darwin als lebendes Fossil bezeichnet und existierte nachweislich bereits vor 150 Millionen Jahren. - Der Ginkgo biloba ist der einzige noch lebende Vertreter seiner Familie, der Ginkgoaceaen. Es wird daher der besseren Lesbarkeit halber im Beitrag in der Regel lediglich vom Ginkgo gesprochen. Im 9. Jahrhundert wurde der Ginkgo in Mittelchina wiederentdeckt. Seit Ende des 17. Jahrhunderts werden Ginkgobäume in Europa kultiviert und vermehrt als Zierbäume genutzt. Heutzutage ist er weltweit als Parkbaum anzutreffen. - Ziel der Bachelorarbeit ist es, die Herkunft, Verbreitung und wirtschaftliche Nutzung des Ginkgo aufzuzeigen. - Zunächst folgt eine Beschreibung der Gestalt des Baumes. Darauf folgt die Darstellung der Herkunft und der heutigen Verbreitung. Abschließend wird die wirtschaftliche Bedeutung des Ginkgo betrachtet und ein Ausblick auf die kommende Entwicklung der Nutzung gegeben.

Baumbeschreibung; Baumhabitus; Holz; Blätter; Samen; Herkunft; Vorkommen; wirtschaftliche Bedeutung; Marktübersicht; Ginkgoprodukte; asiatischer Markt; Holznutzung; Bonsai; Lebensmittel; Kosmetik; Pharmazie; Ginkgolide; EGb 761 Ginkgo biloba-Extrakt; Bachelorarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 11 379
Signatur: 72 D 6


261. Titel: Bleiche von Fichtensulfitzellstoff unter Einsatz von Ozon

Autor(en): Stilcke, E.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [vp.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Sulfatzellstoff; Nadelholzzellstoff; Zellstoffbleiche; Katalysatoreinsatz; Katalyse; (nicht ausleihbar)
Dokumentennummer: T1 11 380
Signatur: vTI-FIZ


262. Titel: Die Ermittlung von Materialkennwerten zur Vorhersage des Bruchverhaltens leichter Holzwerkstoff-Sandwichplatten

Autor(en): Hirsch, M.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [49 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Eine Gewichtsreduzierung von Holzwerkstoffplatten ist auf unterschiedliche Weisen zu erreichen, beispielsweise durch Verwendung von leichten Holzarten, geringe Verdichtung der Partikel oder durch Einmischung von Kunststoffpartikeln. Gute Steifigkeiten und Festigkeiten bei geringem Gewicht werden insbesondere durch einen Sandwichaufbau erzielt. Sandwichverbundwerkstoffe bestehen aus steifen, festen Deckhäuten und leichten Kernmaterialien. - Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit einem leichten Sandwichwerkstoff mit Dichten zwischen 250 und 450 kg/cbm. Er ist aufgebaut aus Spanplattendecklagen und einem Kern aus einem mit Spänen versetzten thermisch expandierten Kunststoffschaum. Diese Materialkombination ermöglicht einen kontinuierlichen, einstufigen Herstellungsprozess. Bei der Produktion werden zunächst die beleimten Deckschichtspäne, dann das Kernmaterial als Mittelschicht und zuletzt eine weitere Spänedeckschicht gestreut. In der Heißpresse bilden sich unter Druck zunächst die Spänedecklagen aus, anschließend expandiert das Mittellagenmaterial. Durch die flexible Streuung der Schichten können die Decklagen- und Mittellagendicke und deren Dichten in weiten Grenzen variiert werden.

Holzwerkstoffe; Leichtbauplatten; Sandwichplatte; Spanungsverteilung; Versagensformen; Failure Mode Map; Materialien; Querzugfestigkeit; Druckfestigkeit; Schubfestigkeit; Biegefestigkeit; Elastizitätsmodule; Festigkeitseigenschaften; Bachelorarbeit; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 11 394
Signatur: 72 D 11


263. Titel: Energieholzplantagen: gegenwärtige Situation und Ausblick

Autor(en): Rietdorf, G.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [52 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Die wachsende Nachfrage nach Holz ist Ausgangspunkt für Überlegungen, Ackerflächen für den Anbau schnellwachsender Baumarten zu nutzen und das so produzierte Holz für unterschiedliche Verwendungszwecke am Markt anzubieten. Die rechtlichen Bedingungen für den Anbau dieser Baumarten auf landwirtschaftlichen Flächen sind dafür seitens der EU gegeben und in deutsches Recht umgesetzt. Für die Bewertung der standörtlichen Eignung potenzieller Flächen hat die Kombination klimatologischer und bodenphysikalischer/hydrologischer Bedingungen vorrangige Bedeutung. Niederschläge von mindestens 300 mm während der Vegetationszeit, eine hohe nutzbare Feldkapazität im effektiven Wurzelraum sowie eine mittlere durchschnittliche Jahrestemperatur >7 Grad C sind hierbei die wichtigsten Kriterien.

Kurzumtriebsplantagen; Schnellwuchsplantagen; Holzenergie; rechtliche Rahmenbedingungen; Baumarten; Pappel (Populus); Weide (Salix); Robinie (Robinie); Pflanzenmaterial; Flächenauswahl; Bodenvorbereitung; Pflanzung; Plantagenbegründung; Bestandespflege; Holzernte; Flächenrückwandlung; ökonomische Bewertung; Ökologie; Naturschutz; Bachelorarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 11 395
Signatur: 72 D 12


264. Titel: Verifizierung der Taxonprimer von Gonystylus spp., Terminalia superba und Pterygota spp.

Autor(en): Manschura, M.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [39 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Die Bachelorarbeit behandelt eine molekulargenetische Methode, Holz zu identifizieren. - Dabei geht es um das durch CITES geschützte Holz Ramin (Gonystylus spp.) und seiner Austauschhölzer Limba (Terminalia superba) und Koto (Pterygota spp.). - Es wurde aus einigen Hölzern des Gewächshauses (vTl) DNA extrahiert. Dabei handelte es sich um Baumarten, von denen einige unter dem Washingtoner Artenschutz stehen und im Anhang von CITES gelistet sind. - Die DNA-Extraktion erfolgte aus frischem Astmaterial mit einer anschließenden Amplifikation der ITS-Region über PCR mithilfe universeller Primer ITS 1.1 (modifiziert), ITS 4 und modifizierter ITS- Primer ITS 3.1, ITS 2.1. - Ausgewählte artspezifische Primer, sogenannte Taxonprimer der Hölzer Ramm, Limba und Koto wurden auf ihre Spezifität untersucht, indem ein Kreuztest mit den frisch extrahierten Hölzern erfolgte. Dabei wurde mithilfe einer Positivkontrolle das Greifen der taxonspezifischen Primer überprüft und so die Identität des besagten Holzes festgestellt.

Tropenhölzer; Washingtoner Artenschutzabkommen; CITES; Artenschutz; Ramin; Limba; Koto; Austauschhölzer; DNA-Extraktion; Polymerase-Kettenreaktion (PCR); Primer ITS 1.1; ITS 4; ITS 3.1; ITS 2.1; ITS-Region; Bachelorarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 11 396
Signatur: 72 D 13


265. Titel: Oberflächenschutz von Holz - Aktueller Stand und Ausblicke

Autor(en): Kropat, M.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [41 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Holzbeschichtungen weisen neben dem positiven Schutzeffekt auch negative Effekte auf. Viele Beschichtungen basieren auf lösungsmittelhaltigen Systemen. Holzschutzmittel enthalten Biozide, die Mikroorganismen vernichten sollen. Diese Schadstoffe werden an die Umwelt abgegeben und schädigen das Ökosystem. Durch den Witterungseinfluss nimmt die Beschichtung Schaden. Sie unterliegt zwingend notwendigen Renovierungsintervallen. - In der aktuellen Forschung werden Produkte und Verfahren beforscht und entwickelt, die einen dauerhaften Schutz der Holzsubstanz versprechen. Zielsetzung bei dieser Forschung sind Leistungsfähigkeit der Produkte bzw. Verfahren, Umweltverträglichkeit und nachhaltige Nutzung der Ressourcen. - Diese Arbeit soll zunächst einen Überblick über Art und Wirkung von "klassischen" Beschichtungen für den Außenbereich geben. Des Weiteren sollen der Stand und die Ausblicke der aktuellen Forschung an neuen Verfahren und Produkten in Hinsicht auf Art, Funktion, Umweltverträglichkeit und Anwendbarkeit in der Praxis betrachtet werden.

Holzoberfläche; Oberflächenverwitterung; Oberflächenbehandlung; Beschichtungsarten; Imprägnierungen; Grundierungen; Lasuren; deckende Lacksysteme; Plasmabehandlung; Nanotechnologie; Melaminharzvergütung; Bachelorarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 11 397
Signatur: 72 D 7


266. Titel: Untersuchungen zum Reaktions- und Aushärtungsverhalten von Lignin-Phenol-Formaldehyd-Copolymerisaten

Autor(en): Langer, F.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [55 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Messung der Festigkeitsentwicklung von Lignin-Phenol-Formaldehyd-Harzen (LPF) auf Furnierstreifen mittels Automated Bonding Evaluation System (ABES). - Als Referenz dienen hier ein Phenol-Formaldehyd-Harz (PF) sowie zwei LPF-Harze mit Kraftlignin (Curan 100). Verglichen werden diese mit LPF-Harzen mit Organosolvlignin unterschiedlichen Molekulargewichts (hohes, mittleres und niedriges Molekulargewicht). Die LPF-Harze wurden in Anlehnung an CETIN und ÖZMEN (2002) synthetisiert. Die Besonderheit bestand hier darin, dass das Lignin erst nach der Hydroxymethylierungsphase zugegeben wurde. Der Lignineinsatz betrug 10 Molprozent. - Zudem werden die Harze durch verschiedene analytische Laborwerte charakterisiert, unter anderem durch Viskosität, Gelierzeit, Feststoffgehalt, pH-Wert und Formaldehydgehalt. Das thermische Verhalten der Harze wird durch Messungen mittels Differential Scanning Calorimetry (DSC) ermittelt. - Der Untersuchung der Harze liegen folgende Fragestellungen zugrunde: 1) Lassen sich Unterschiede in der Festigkeitsentwicklung der Harze feststellen, und wenn ja, worauf sind diese zurückzuführen? 2) Lässt sich ein Zusammenhang zwischen den spezifischen Kennwerten der Harze und den mit ABES gemessenen Festigkeiten herstellen? 3) Gibt es erkennbare Unterschiede der Harzeigenschaften in Abhängigkeit vom Molekulargewicht der Organosolvlignine?

PF-Harze; LPF-Harze; Synthese; Automated Bondary Evaluation System (ABES); Differential Raster Kaloriemetrie (DSC); Analyse Harze; Festigkeitsentwicklung; Bachelorarbeit; VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 11 398
Signatur: 72 D 8


267. Titel: Herstellung und Ermittlung der Schraubenausziehwiderstände von leichten mehrlagigen Holzwerkstoffen

Autor(en): Richter, J.H.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [42 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Möbelindustrie zeigt, insbesondere im Bereich der Mitnahmemöbel, ein wachsendes Interesse an leichten Holzwerkstoffen. Mit dem Ziel die Produktion dieser Platten zu rationalisieren, wird an einem neuartigen Herstellungsverfahren geforscht. Dieses soll die Produktion von leichten mehrlagigen Holzwerkstoffen mit Schaumkern in einem Prozessschritt ermöglichen. In dieser Bachelorarbeit wird die Herstellung von Platten nach diesem Verfahren und die Ermittlung ihrer Schraubenausziehwiderstände beschrieben. - In der Einleitung werden die Absichten des Leichtbaus dargelegt und die Vorteile die er für die Möbelindustrie mit sich bringt. Außerdem werden der Schraubenausziehwiderstand und seine Wichtigkeit im Möbelbau erklärt. In Kapitel 3 wird das Prinzip der Sandwichbauweise erläutert. Als Werkstoffbeispiel wird die Schaumkernplatte vorgestellt. Es wird näher auf übliche Produktionsverfahren von Schaumkernplatten eingegangen. Im vierten Kapitel wird das neu entwickelte Verfahren beschrieben. Die verwendeten Materialien werden vorgestellt und der Herstellungsprozess der Schaumkernplatten geschildert. In Kapitel 5 wird die Ermittlung der Schraubenausziehwiderstände hergestellter Platten beschrieben. Zudem wird der Einfluss verschiedener Bestandteile der Platten auf die Schraubenausziehwiderstände untersucht. Im Ergebnisteil werden die ermittelten Werte der Schraubenausziehwiderstände, Rohdichten und Dicken der Prüfkörper dargestellt. Es folgt eine Auswertung und Diskussion der Ergebnisse in Kapitel 7 und Schlussfolgerungen in Kapitel 8. (ausleihbar nur mit Genehmigung des Gutachters)

Leichtbauplatten; Sandwichbauweise; Schaumkernplatte; Schraubenausziehwiderstände; Plattendicke; Rohdichte; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 11 399
Signatur: 72 D 9


268. Titel: Maßnahmen zur Gewichtsreduzierung von Spezialsperrhölzern

Autor(en): Motzkau, J.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [44 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Unter dem Markennamen Delignit produziert die Firma Blomberger Holzindustrie GmbH und Co. KG seit sieben Jahren Spezialsperrhölzer für den Fahrzeuginnenausbau. Diese werden für leichte Nutzfahrzeuge sowie für LKW-Ladeflächen verwendet. Es besteht aus Buchenfurnieren, die unter erhöhtem Druck kreuzweise verklebt und verpresst werden. Der Leichtbau wird im Fahrzeugbau immer wichtiger, da das Gewicht eine entscheidende Rolle spielt. Mit einer Gewichtsreduzierung können über die Fahrzeuglebensdauer große Mengen Treibstoff eingespart werden. Dies ist besonders wichtig, da bis zum Jahr 2030 mit keiner echten Alternative zum Dieselkraftstoff gerechnet werden kann. - Für die Gewichtsreduzierung kommt nur eine Sandwichkonstruktion in Frage, da die verschleißfeste Oberfläche aus beschichtetem Buchenholz erhalten bleiben soll. Die Mittellage dient hauptsächlich als Trägerschicht und somit als leichter und druckstabiler Ersatz für das Holz. Aus Kostengründen müssen die eingebrachten Materialien sehr druck- und hitzestabil sein. Nur so können die Verbundplatten in einem Pressgang hergestellt werden. Mehrere Pressgänge sind teuer und damit nicht kosteneffizient. (nicht ausleihbar)

Automobilindustrie; Gewichtsreduzierung; Holzwerkstoffe; Sandwich-Konstruktion; Mittellage; Werkstoffe; Vergleich; Low Density Fiberboard; Wabenstrukturen; Hartschäume aus Kunststoff; Hohlraumaufbau; Balsaholz; Aluminiumschaum; Schaumglas; Faserdämmplatten; Röhrenspanplatten; Kork; Bachelorarbeit; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 11 400
Signatur: 72 D 10


269. Titel: Die Entwicklung von WPC-basierten Sandwichplatten

Autor(en): Schmidt, H.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [140 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Sandwich-Werkstoffe sind eine besondere Form von Verbundwerkstoffen, die sich durch die gezielte geometrische Anordnung ihrer Komponenten in Schichten auszeichnen. Durch die Kombination von geeigneten Materialien entstehen Werkstoffe mit optimierten Eigenschaften. In der Diplomarbeit wurden Sandwich- Verbundwerkstoffe entwickelt, in denen Holz-Kunststoff- Verbundwerkstoffe (WPCs) als Kernlagen Anwendung fanden. - Für WPCs wird neben der bereits etablierten Extrusion und dem Spritzguss nach weiteren Herstellungsmethoden gesucht, um diesen vielversprechenden Werkstoff in Form von neuen aussichtsreichen Produkten auf den Markt zu bringen. Hierbei soll es allerdings nicht darum gehen, andere Produkte vom Markt zu verdrängen, sondern dort neue Werkstoffe einzusetzen, wo diese Vorteile bringen. Das Flachpressen von WPCs, um flächige Werkstoffe herzustellen, die sich dann auf viele Arten und Weisen weiterverarbeiten lassen, scheint eine vielversprechende Alternative zu den etablierten Herstellungsverfahren. Es wird versucht, sich an den Flachpresstechnologien aus der Holzwerkstoffindustrie zu orientieren. Mehrere wissenschaftliche Studien befassen sich mit dem Thema des Fachpressens von WPC zu einschichtigen Platten. Diese Methode der Herstellung von WPC- Produkten hat sich auf Labor- und im industriellen Maßstab als gut möglich herausgestellt. In Anlehnung an die Herstellung von einschichtigen WPC-Platten im Labormaßstab wurde in der Arbeit eine Methodik entwickelt, Sandwichplatten mit WPC als Kernlage herzustellen. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit, die Vorteile des Werkstoffs in einem Verbund mit anderen Materialien zu nutzten. Die Eigenschaften von Sandwich-Werkstoffen, die Materialeigenschaften von WPCs und Deckschichtmaterialien sowie Verstärkungsmöglichkeiten von Holz, Holzwerkstoffen und WPCs werden im Literaturteil der Arbeit erläutert.

Holz-Polymer-Verbundwerkstoffe; Holz-Kunststoff-Kompositwerkstoffe; Komposite; Sandwich-Platten; WPC-Kernlagen; Deckschichten; Platteneigenschaften; Diplomarbeit; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 11 402
Signatur: 72 D 17


270. Titel: Klassifizierung und Analyse von Fragestellungen zu den Umwelt- und Erholungsleistungen des Waldes

Autor(en): Schubert, F.
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [115 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Umwelt- und Erholungsleistungen des Waldes erfahren seit den 70er-Jahren einen Wandel. Sie werden von der Gesellschaft zunehmend stärker nachgefragt. Gründe sind die verschlechterten Umweltzustände und der gestiegene Bedarf an Freizeit und Erholung. Da in der Forstgeschichte die Umwelt- und Erholungsleistungen zuvor kaum Beachtung fanden, kann die Anpassung an die aktuellen Zustände nur langsam vollzogen werden. Zieht man die Ausmaße möglicher Veränderungen, d.h. Umstrukturierungen von Forstpolitik und Forstwirtschaft, in Betracht wird deutlich, dass es sich hierbei um einen Langzeitprozess handelt. Daher besitzen die Umwelt- und Erholungsleistungen des Waldes, trotz der erhöhten Nachfrage und zunehmenden Diskussionen, immer noch ein Nischendasein. Die Forschung zu diesen Themen findet jedoch bereits in einem globalen Umfang statt. Ein Forschungsvorhaben ist dabei das EU-Projekt NEWFOREX, in dem nach neuen Wegen zur Bewertung und Vermarktung der Umwelt- und Erholungsleistungen des Waldes geforscht wird. Wie diese Diplomarbeit mit diesem Projekt in Verbindung steht, wird unter anderen auf den nächsten Seiten dieser Einleitung beschrieben. Zunächst werden jedoch die Ziele der Diplomarbeit erläutert. - In dieser Arbeit werden zwei miteinander in Verbindung stehende Ziele verfolgt. Diese Ziele sind der wissenschaftliche Anspruch nach objektiver Erkenntnis sowie die Eignung des Arbeitsergebnisses zur Weiterverwendung in der forstwirtschaftlichen Praxis. - Der Erkenntnisgewinn soll durch eine vergleichende Analyse von Fragestellungen zu den von Umwelt- und Erholungsleistungen des Waldes erzielt werden. - Dokumente zu dieser Art von Vergleich konnten in Recherchen nicht gefunden werden. - Das zentrale Ziel der Diplomarbeit ist der Nutzen für die Praxis. Das Kernelement stellt hierbei eine Datenbank über Fragestellungen zu den Umwelt- und Erholungsleistungen des Waldes dar. Die Datenbank soll in der weiteren Verwendung ein Hilfsmittel zur Entwicklung neuer Fragebögen darstellen. Bei der technischen Umsetzung stand die Anpassung der Datenbank an potenzielle Benutzergruppen im Vordergrund.

Waldfunktion; Sozialfunktion; Umweltfunktion; Erholungsfunktion; Sozialleistungen des Waldes; gesellschaftliche Ansprüche; RES-Projekt; ökonomische Bewertung; Umweltbewertung; Klassifikationssysteme; Umfrage; Befragung; Diplomarbeit; VTIOEF
Dokumentennummer: T1 11 403
Signatur: 72 D 18


271. Titel: Untersuchung der Wirkung von ABA auf die Holzbildung am Beispiel abi1-transgener Pappeln (Populus x canescens) und einer Kontrolle

Autor(en): Voß, M.M.
Quelle: Masterarbeit, Universität Hamburg [52 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Erkenntnisse über die vegetativen und morphologischen Auswirkungen einer Abscisin-Säure-Intensivität bei Pappel werfen die Frage auf, ob und in welcher Hinsicht sich das Holz von Wildtyp und Transgenen unterscheidet. Die Tatsache, dass die ABA-intensiven Pappeln aufgrund der permanent geöffneten, größeren Spaltöffnungen einen sehr hohen Wasserdurchsatz haben, legt die Vermutung nahe, dass in Bezug auf die Anzahl und Größe der Gefäße möglicherweise erfassbare Unterschiede vorliegen, die gleichzeitig Aufschluss über die Aufgabe von ABA bei der Holzbildung geben könnten. - Ziel dieser Arbeit ist es daher, anhand des Vergleichs der abi1-transgenen Pappeln mit einer Kontrolle herauszufinden, ob und inwiefern ABA einen Einfluss auf die Holzbildung hat.

Graupappel; transgener Baum; Holzbildung; Pflanzenwuchsstoff; Holzwachstum; Masterarbeit; VTIHTBB
Dokumentennummer: T1 11 404
Signatur: 72 D 15


272. Titel: Influence of spatial distribution on wood quality of Mexican Pine (Pinus patula) - The influence on branch growth by the spatial distribution at a pine plantation in the Eastern Cape - South Africa

Autor(en): Müsgens, D.
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [56 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Weltforstwirtschaft

The stand structure, i.e. the spatial distribution of trees in a tree stand, has a direct impact on several quality relevant wood properties. According to Seifert (2003) these could be the stem form, density, bending strength, fibre Length or the branchiness. In recent years problems have become current concerning growth of Pinus patula species, which are directly connected to the method and implementation of thinning at a plantation in southern Africa. There are several methods of thinning depending on the economic aim of the plantation. One can define two different paradigms to determine the thinning. - In this study the effects of spatially asymmetric competition of gaps in the stand compared to even competition on the branchiness, were examined. It was conducted on two Pinus patula plantation stands located in Langeni, located along the eastern Cape of South Africa.

Nadelholzbestand; Kiefernbestand; Mexikanische Kiefer; Bestandespflege; Durchforstungsart; geometrische Durchforstung; nicht-geometrische Durchforstung; Astung; Aststärkenentwicklung; Holzqualität; Astdurchmesser; Kronenentwicklung; Bachelorarbeit; VTIWFW
Dokumentennummer: T1 11 405
Signatur: 72 D 14


273. Titel: Untersuchungen zur Eignung analytischer Pyrolyse-Gaschromatographie/Massenspektroskopie für die Charakterisierung von Phenolformaldehyd-Vorkondensaten

Autor(en): Strüven, Jan Ole
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [154 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Eignung der Pyrolyse-GC/MS zur Characterisierung von PF-Resol-Vorkondensaten, die sich leglich in ihrem Vorkondensationsgrad unterscheiden. Zu diesem Zweck wurden Resole hergestellt, bei denen der Syntheseprozess zu verschiedenen Zeitpunkten unterbrochen wurde. Insbesondere die Anwendung der Py-GC/MS Technik mit einer gleichzeitigen Methylierung mit TMAH verursacht eine Depolarisierung der phenolischen Abbauprodukte, wodurch zum Einen der Dampfdruck dieser Verbindungen erhöht und zum Anderen eine bessere chromatographische Trennung erreicht wird. Gleichzeitig hindert die Belegung der reaktiven Methylol-Gruppen durch die Methylsubstituenten die Weiterkondensation der Vorkondensate.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T3 11 234
Signatur: 73 D 5


274. Titel: Einfluss bestimmter Verfahrensparameter auf die Emissionen und mechanischen Eigenschaften von MDF

Autor(en): Vagt, Jonas
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [107 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Innenraumluftqualität kann durch die Emission von VOC aus Bauprodukten verschlechtert werden. - Bauprodukte werden in Zukunft durch Schemata bewertet werden und immer mehr Produkte müssen diese dann gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte für die Emissionen einhalten. - Holz emittiert aufgrund der natürlichen Zusammensetzung flüchtige organische Verbindungen. Die in Europa häufig genutzte Holzart Kiefer (Pinus sylvestris) emittiert flüchtige organische Verbindungen. Der Grund hierfür liegt in dem Vorkommen von terpenoiden Substanzen, die verantwortlich für Primäremissionen sind, und ungesättigten Fettsäuren, die entweder frei oder als Triglyceride gebunden, durch Abspaltung von Acetoxygruppen die Freisetzung von Aldehyden und organischen Säuren verursachen. - Ziel der Arbeit war es, den Einfluss von Prozessparametern auf die Emissionen von MDF zu untersuchen. Es wurden Versuche mit den Variationen des Leimsystems, der Presstemperatur, dem Presszeitfaktor von MDF und den Aufschlussparametern Kocherdruck und Hochzeit bei der Herstellung der Fasern durchgeführt. Neben den Emissionsuntersuchungen wurden auch die mechanischen Eigenschaften Dickenquellung und Querzugfestigkeit geprüft.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 7
Signatur: 73 D 14


275. Titel: Investigation and optimization of Dual Density Boards for furniture products

Autor(en): Schwartze, Daniel
Quelle: Diplomarbeit, Universität Hamburg [119 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Dual density particleboard is a three-layered, function adapted, wood based panel with defined high- and low density parts located in predefined positions across the board area in order to reduce its density and physical properties where possible. The underlying idea is to produce a board stable and reliable, adequate in its physical properties - as demanded in its different areas - and profitable while using less raw material in order to reduce the overall weight of the final product and the overall consumption of the resources. - Based on a detailed investigation of its current production process as well as its performance and in comparison with conventionally produced particleboards, the aim of this research work was to develop improvements in respect to the performance and quality of dual density boards. (nicht ausleihbar bis 09.11.2015.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 58
Signatur: 73 D 42


276. Titel: Untersuchung zur Dauerhaftigkeit des Kernholzes Sibirischer Lärche bei geringem Holzschutzmitteleintrag

Autor(en): Höpken, Matthias
Quelle: Bachelorarbeit, Universität Hamburg [38 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holzbiologie

Es wurde das Kernholz Sibirischer Lärche bezüglich der Dauerhaftigkeit gegenüber Basidiomyceten bei geringen Holzschutzmitteleintrag untersucht. Dazu wurden Prüfkörper mit entionisiertem Wasser und vier unterschiedlich konzentrierten Borsäurelösungen in einem Vakuumverfahren imprägniert und acht Wochen dem Befall zweier Prüfpilze ausgesetzt. Als Vergleich wurde Splintholz der Kiefer dem gleichen Verfahren unterzogen. - Trotz des begrenzten Umfangs dieser Untersuchung können die gewonnenen Erkenntnisse Hinweise zur Beantwortung der Ausgangsfrage bezüglich einer möglichen Schutzmittelreduzierung liefern.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 152
Signatur: 74 D 29


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