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1. Titel: Untersuchungen am Holz der Gattung Quercus unter besonderer Berücksichtigung des Quercus castaneaefolia C.A.M

Autor(en): Tabatabai, Mohammed
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [122 p.]
Publikationsjahr: 1959
Institut:Holzbiologie

Das Ziel der Dissertation ist, einen Beitrag zur holzkundlichen Kenntnis der wichtigsten iranischen Eichenarten zu liefern (- wobei besonders die Quercus castaneaefolia C.A.M. berücksichtigt werden soll -) und einen Vergleich der iranischen mit anderen Eichenarten zu ermöglichen. Im Rahmen dieses weitgespannten Programmes wurde zunächst eine bereits vorliegende dendrologische Beschreibung als Ausgangspunkt für holzkundliche Untersuchungen an Quercus castaneaefolia C.A.M. benutzt, zu der umfangreiches Probematerial im Iran entnommen und nach Deutschland gebracht wurde. Anhand dieses Materials wurden holzanatomische vergleichende Untersuchungen am Holz innerhalb des Stammes durchgeführt. Weiterhin wurde der anatomische und strukturelle Holzaufbau von über 100 Eichenarten, von denen Proben aus mehreren in- und ausländischen Forschungsinstituten beschafft worden waren, einem Vergleich unterzogen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 137
Signatur: 20 4°56


2. Titel: Der Anbau von Nadelhölzern im Sudan

Autor(en): Rock, Fred
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [161 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1959
Institut:Weltforstwirtschaft

In der Dissertation wird zunächst ein Überblick über die forst- und holzwirtschaftliche Gesamtsituation im Sudan gegeben. Anhand einer Untersuchung des forstlichen Produktionspotenzials, des Holzbedarfes und der Möglichkeiten der Bedarfsdeckung wird die wirtschaftliche Bedeutung des Nadelholzanbaues für den Sudan herausgestellt. - In einem zweiten Abschnitt wird der Beitrag, den die einheimsichen Nadelhölzer Podocarpus milanjianus und Juniperus procera zur Deckung des Nadelholzbedarfes im Sudan liefern können, kritisch untersucht. Keine der beiden Holzarten ist in ihrer gegenwärtigen oder potentiellen Verbreitung und Wuchsleistung ausreichend, einen bedeutenden Platz in der Versorgung des Landes mit Nadelholz einnehmen zu können. Eine Nadelholz-Nachhaltwirtschaft im Sudan wird sich deshalb vor allem auf geeignete exotische Nadelhölzer stützen müssen. - Ein abschließendes Kapitel enthält Vorschläge für die Holzartenwahl im Rahmen eines Aufforstungsprogrammes in den wichtigsten Nadelholzanbaugebieten und in der Weiterführung des Nadelholz-Versuchsanbaues im Sudan.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 138
Signatur: 20 4°123


3. Titel: Pappel und Weide aus dem Flurholzanbau als Faserrohstoff

Autor(en): Patt, Karlfriedrich
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [153 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1959
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Landeskulturelle Aufgaben und Sorgen in der Rohstoffbeschaffung für die holzbe- und -verarbeitende Industrie haben der Holzerzeugung außerhalb des Waldes in den vergangenen Jahren immer größere Bedeutung zukommen lassen. In den waldarmen Gebieten Norddeutschlands ist das Interesse für eine solche Form der zusätzlichen Holzerzeugung besonders groß. - Dennoch wird auch hier der Flurholzanbau immer wieder stark in seiner Entwicklung und Verbreitung gehemmt durch Schwierigkeiten, die sich wesentlich ableiten lassen aus den bisher noch ungeklärten Fragen der Rentabilität der Flurholzerzeugung und Fragen der Flurholzverwertung, die als solche wieder eng mit den Problemen einer Rentabilitätsberechnung verflochten sind. - Diese holzwirtschaftliche Aufgabe stellt sich, da die Verwendung als Schäl- und Schneideholz bekannt ist, primär als eine Verwertungsfrage des Flurholzes in fasertechnologischer Hinsicht und umfasst eine kombinierte rohstoffliche, chemisch-technische und betriebswirtschaftliche Betrachtungsweise.

VTIOEF
Dokumentennummer: T5 10 139
Signatur: 20 4°143


4. Titel: Der westdeutsche Holzimport aus dem nördlichen Nadelwaldgürtel

Autor(en): Neuser, Ernst-Jürgen
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [152 p.]
Publikationsjahr: 1959
Institut:Weltforstwirtschaft

Bei der Nutzholzversorgung der Welt spielt das Nadelholz die entscheidende Rolle. Nur 1/5 der produktiven Waldfläche liefert fast 3/4 der Nutzholzerzeugung der Welt mit vorwiegend Nadelholz. Die wichtigsten Nadelwaldgebiete liegen im nördlichen Nadelwaldgürtel, der die drei Holzwirtschaftsgebiete Kanada, Fennoskandien und die Sowjetunion umfasst. - In der Dissertation soll untersucht werden, ob die Befürchtungen, dass die relativ starken Nutzungen die Nachhaltigkeit der Forstwirtschaft im Gebiet der borealen Waldzone gefährden, berechtigt sind, und welche Möglichkeiten für die zukünftige Holzversorgung der Bundesrepublik und Westeuropas aus diesen Gebieten bestehen. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, durch Untersuchungen einzelner Gegebenheiten, wie standorts-, wirtschafts- und verkehrspolitische Fragen, zu einer Gesamtübersicht über die Forst- und holzwirtschaftliche Bedeutung des nördlichen Nadelwaldgürtels zu kommen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 140
Signatur: 21 4°35


5. Titel: Untersuchungen über die zahlenmäßige Erfassung des Wertes stehender Waldbäume am Beispiel der Rotbuche

Autor(en): Haller, K.E.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg = Mitteilungen der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft [no. 43, 67 p.]
Publikationsjahr: 1959
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Messergebnisse stehender Waldbäume und Wälder (Waldinventuren) werden in der forstlich üblichen Maßeinheit 'Festmeter' zum Ausdruck gebracht, wobei man sich zumeist zur Erfassung der verschiedenenartigen Wertstruktur mit der Aufgliederung der Inventurergebnisse in Durchmesserklassen begnügt. - Der modernen Vorratspflegewirtschaft genügt diese Angabe zum Nachweis ihres Erfolges nicht. Sie braucht neben dem Festmetertarif noch einen Werttarif, der aus den Messdaten 'Brusthöhendurchmesser', 'Höhe' und 'Qualitätsklasse' den jeweiligen Wert für den Baum ergibt und bei zusätzlicher Zuwachsbohrung auch den jeweiligen Zuwachs des Baumes in Werteinheiten errechnen lässt. - Die Arbeit stellt für die Holzart Buche einen auf mathematisch-statistischer Grundlage aufgebauten Werttarif zur Diskussion.

VTIWFW
Dokumentennummer: T4 04 59
Signatur: Z 4°338


6. Titel: Ödlandaufforstung in Deutschland und Anwendbarkeit ihrer Erfahrungen in der Türkei

Autor(en): Orcun, Ercüment
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [199 p.]
Publikationsjahr: 1958
Institut:Weltforstwirtschaft

In der Dissertation wurde zu klären versucht, wieweit die Bedingungen, Möglichkeiten und Methoden der bisherigen Ödlandaufforstung in Deutschland für die türkischen Verhältnisse anwendbar sind. Neben dem Studium von Veröffentlichungen über die Ödlandaufforstung hat der Autor die für dieses Problem wichtigsten Forstämter besichtigt und dort wissenschaftliche Untersuchungen angestellt.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 142
Signatur: 19 4°28


7. Titel: Untersuchungen über die Trocknung empfindlicher Laubhölzer (Buche, Eiche) in reinem Heißdampf bei Unterdruck

Autor(en): Noack, Detlef
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [110 p.]
Publikationsjahr: 1958
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Entwicklung der künstlichen Holztrocknung mit dem Ziel der Erreichung höchster Trockenleistungen bei gleichzeitig größter Wirtschaftlichkeit hatte bei den Nadelhölzern in den letzten Jahren zur Heißdampftrocknung bei Normaldruck (760 mmHg)) geführt. Da diese Trocknungsart aber für temperaturempfindliche Laubhölzer ungeeignet ist, wurde in der Dissertation die Trocknung von Holz in reinem Heißdampf bei Unterdruck (150...760 mmHg) näher untersucht, um die Frage zu klären, ob sie ein aussichtsreicheres Verfahren darstellt, um empfindliche Laubhölzer im Bereich der für sie zulässigen Trockentemperaturen schnell und wirtschaftlich trocknen zu können.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 143
Signatur: 19 4°5


8. Titel: Untersuchungen über die Entwicklung der Nadelrund- und - schnittholzpreise in Deutschland von 1875 bis Sept. 1955 in Vergleich mit anderen Baustoffen unter gleichzeitiger Berücksichtigung von regionalen Relationen, zugleich ein Beitrag zur weltwirtschaf

Autor(en): Mauss, Heinrich
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [168 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1958
Institut:Weltforstwirtschaft

In der Dissertation soll die Entwicklung der Nadel-, Rund- und Schnittholzpreise in Deutschland im Vergleich mit Preisen anderer Baustoffe untersucht werden. Betrachtet wird der Zeitraum von 1875 bis Sept. 1955 mit Ausnahme der Jahre 1914 bis 1923 und 1945 bis Juni 1948, für die verständlicherweise wegen zu starker außerwirtschaftlicher Einflüsse keine objektiven und zuverlässigen Aussagen gemacht werden können. - Die mit der Zeit immer stärker in Erscheinung tretende Zurückdrängung des Nadelholzes in der Bauwirtschaft unter der Begründung einer größeren Preissteigerung des Bauholzes im Vergleich zu den Preisen anderer Baustoffe ließ aus marktwirtschaftlichen und forst- und holzwirtschaftspolitischen Gründen eine Untersuchung der Preisentwicklung des Nadelholzes im Vergleich mit der anderer Baustoffe als besonders wertvoll erscheinen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 144
Signatur: 19 4°106


9. Titel: Untersuchungen über die Biosynthese von Polyprenverbindungen

Autor(en): Stockmann, Hans
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [84 p.]
Publikationsjahr: 1957
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Übersicht über die zahlreichen Polyprenverbindungen umfasst also offenkettige, vollständig und partiell cyclisierte Produkte unterschiedlicher Oxydationsstufe, die als gemeinsames Merkmal denselben Grundbaustein, aber in wechselnder Verknüpfung aufweisen. Gerade die Vielfalt der Strukturen der Terpenverbindungen bei gleichem Grundbaustein erscheint als deren Charakteristikum und läßt sich zwanglos durch die bei diesen Verbindungen besonders leicht stattfindenden Isomerisierungen erklären. Die Strukturveränderung durch Cyclisierung und Isomerisierung, z. B. infolge Ringneubildung und Ringsprengung kann dabei so weit gehen, dass sogar Verbindungen, bei den kaum noch die typischen verzweigten C5-Bausteine zu erkennen sind, z. B. bei dem Tropolonderivat Thujaplicin eine biogenetische Verwandtschaft zu den Terpenen wahrscheinlich ist. - Von Interesse scheinen nun vor allem zwei Fragen zu sein: die nach der Art des Grundbausteines und nach etwaigen Regeln der Verknüpfung.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 145
Signatur: 22 4°41


10. Titel: Untersuchungen über die chemische Analyse von Holzschutzmitteln

Autor(en): Ratra, Rajeshwar Singh
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [119 p.]
Publikationsjahr: 1957
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Nach einem einleitenden Kapitel über die Holzschutzmittel, ihre Geschichte, Entwicklung und wirtschaftliche Bedeutung folgt eine eingehende Behandlung der Analyse der Holzschutzmittel. - Im Vordergrund steht die analytische Chemie organischer Holzschutzmittel, wie Steinkohlenteeröl, Karbolineum, Chlornaphtalin usw.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 146
Signatur: 18 4°56


11. Titel: Strukturwandel und wirtschaftliche Lage der westdeutschen Sägeindustrie unter besonderer Berücksichtigung der Überkapazität

Autor(en): Gaiser, Helmut
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [138 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1957
Institut:Weltforstwirtschaft

Die wirtschaftliche Lage der westdeutschen Sägeindustrie steht seit Jahren im Mittelpunkt jeder Erörterung und Diskussion über die Verhältnisse am westdeutschen Holzmarkt. - Vor allem die Überkapazität der Sägeindustrie gehört in der holz- und forstwirtschaftlichen Fachpresse zu den wichtigsten und ständig wiederkehrenden Themen. Sie ist zu einer Art Generalnenner geworden, auf den sich alle unliebsamen Entwicklungen in der westdeutschen Holzwirtschaft und insbesondere am Nadelrundholzmarkt beziehen lassen. - Das immer noch bestehende unnatürliche Preisniveau zwischen Nadelrundholz und Nadelschnittholz wird in erster Linie der Sägeindustrie und ihrer Überkapazität zur Last gelegt. - Die Diskrepanz zwischen dem inländischen Stammholzaufkommen, d.h. des unter Beachtung des Prinzips der nachhaltigen Bewirtschaftung anfallenden Rundholzertrages einerseits und der Kapazität der Sägeindustrie andererseits, ist so zu einem brennenden branchenwirtschaftlichem und darüber hinaus gesamtwirtschaftlichen Problem geworden.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 147
Signatur: 22 4°47


12. Titel: Über das Eindringen des Leimes bei der Holzverleimung und die Bedeutung der Eindringtiefe für die Fugenfestigkeit

Autor(en): Suchsland, Otto
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [104]
Publikationsjahr: 1956
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

An mikroskopischen Auflichtpräparaten wurde das Eindringen eines wasserfesten Kaltleimes in Nadelholz studiert. - Häufigkeitspolygone wurden entworfen, die über den Einfluss von Faserwinkel und Früh- und Spätholzanteil auf die Eindringtiefe Aufschluss geben. Auf den Zusammenhang zwischen Probengröße einerseits und Fugendicke andererseits wurde hingewiesen. - Die Einwirkung der Leimeindringung auf die Zugfestigkeit des Holzes wurde an parallelverleimten Kiefernfurnieren untersucht. Das Zusammenleimen und eine hohe relative Eindringung hatten eine Steigerung der Zugfestigkeit zur Folge. Durch Variieren der Leimauftragmenge konnte die Eindringtiefe an heißverleimten Kiefern- und Birkenproben auf ein Minimum reduziert werden. Die Ergebnisse der Scherprüfungen und der mikroskopischen Messungen der Eindringtiefe ließen einen Zusammenhang zwischen Eindringtiefe und Fugenfestigkeit nicht erkennen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 148
Signatur: 17 4°71


13. Titel: Einfluss der Oberflächenrauhigkeit auf die Festigkeit einer Leimverbindung am Beispiel der Holzverleimung

Autor(en): Suchsland, Karl
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [127 p.]
Publikationsjahr: 1956
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Eine Lösung des Problems der Verleimung von Endholz kann nur in Verbindung mit einer planmäßigen Weiterentwicklung der Holzleime erreicht werden. Von der Holzseite kann diese Entwicklung gefördert werden durch die Ermittlung von werkstoffbedingten Faktoren, die den Verleimungserfolg positiv oder negativ beeinflussen können, mit dem Ziel, die für diesen Sonderfall der Holzverleimung günstigsten Voraussetzungen zu schaffen. - In der Arbeit wurde versucht, den Einfluss der Rauhigkeit von Endholzoberflächen auf das Verleimungsergebnis zu ermitteln. Die durchgeführten Verleimungsversuche ergaben, dass sowohl ausgeprägte Oberflächenprofile als auch tiefgreifende Oberflächenzerstörungen ungünstig auf die Festigkeit der Verbindungen einwirken. Die günstigsten Voraussetzungen dürften ebene und zerstörungsfreie Oberflächen bieten. Als bemerkenswerte Beobachtung kann hervorgehoben werden, dass der Leim in keinem Falle in die Tracheiden des Spätholzes einzudringen vermochte, so dass eine effektive Verleimung eigentlich nur im Frühholz stattgefunden hat. Die beobachtete Ablösung des Leimfilmes von Spätholz während der Aushärtung des Leimes weist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung der Leimeindringung sowie auf die Bedeutung der Schrumpfeigenschaften der Bindemittel hin.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 149
Signatur: 17 4°72


14. Titel: Die Beurteilung der Leimbindefestigkeit von Sperrholz: ein mathematisch-statistischer Beitrag zur Neufassung der Gütebestimmung von Sperrholz

Autor(en): Plath, Erich
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [53 p. mit Anlagen]
Publikationsjahr: 1956
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Bindefestigkeit von Sperrholzverleimungen, die vorwiegend durch Scherproben nachgewiesen wird, ist eine mit starken Streuungen behaftet technologische Eigenschaft. Die zugehörigen Variationskoeffizienten liegen um oder über 15 %. Stichproben aus einer einzelnen Platte zeigen meist homogenes, Stichproben aus einer größeren Plattenzahl stets inhomogenes Zahlenmaterial. Hierin liegt bei der Beurteilung von Bindefestigkeitsmessungen eine wesentliche Gefahrenquelle für Trugschlüsse.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 150
Signatur: 19 4°4


15. Titel: Untersuchungen über die Heterogenität der Wassersorption der chemischen und morphologischen Komponenten verholzter Zellwände

Autor(en): Lüthgens, Manfred
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [116 p.]
Publikationsjahr: 1956
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Im Schriftum verstreut vorhandene Hinweise deuteten auf eine Heterogenität der Wassersorption von Komponenten verholzter Zellwände hin, jedoch lagen keine direkten Beweise dafür vor. Die Klärung dieser Frage war der Gegenstand der Untersuchungen. Hierzu wurden Sorptionsisothermen in einer neuen entwickelten Apparatur von chemisch und morphologisch sehr unterschiedlichen Präparaten aufgenommen. Die jeweilige chemische Zusammensetzung wurde an Hand konventioneller Analysemethoden und der quantitativen Papierchromatographie, der morphologische Zustand mikrophotograpisch und mittels Quellungsstudien festgestellt.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 151
Signatur: 17 4°63


16. Titel: Bisherige Studien über die Holzfeuchtebewegung. Kritik und Konsequenzen

Autor(en): Kübler, Hans
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [126 p.]
Publikationsjahr: 1956
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In den bisherigen Studien über die Holzfeuchtebewegung wird seit den ersten Arbeiten (1925) - mit wenig Ausnahmen -immer wieder ähnlich verfahren: man macht sehr viele naheliegende Messungen und beachtet frühere Versuche kaum; ferner werden ziemlich willkürlich unterschiedliche Gesetze, die keineswegs als gesichert angesehen werden können, übernommen. Veröffentlichte Vergleiche der Ergebnisse verschiedener Forscher umfassen nur wenige Arbeiten und sind zum Teil falsch. - Der Verfasser prüfte deshalb in seiner Dissertation zunächst bisherige Gleichungen auf ihre Gültigkeit; das ist an Hand allgemeiner physikalischer Gesetze und auf Grund publizierter Messungen im wesentlichen ohne eigene Experimente möglich. Dann machte der Verfasser die veröffentlichten Ergebnisse vergleichbar, prüft sie auf Übereinstimmung und deutet sie. Aus mehreren experimentellen Studien errechnete er weitere Daten und zieht Schlüsse aus Beobachtungen anderer Fachgebiete. Auf diese Weise kann er neue Erkenntnisse gewinnen und Wege für die völlige Klärung der Holzfeuchtebewegung weisen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 152
Signatur: 18 4°41


17. Titel: Ursachen und Vorgänge der Plastifizierung von Holz bei der Behandlung mit Hochfrequenz- und Wechselströmen

Autor(en): Hinselmann, Dirk
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [54 p.]
Publikationsjahr: 1956
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Der Vorgang der Plastifizierung wurde in der Dissertation durch das Zusammenwirken von Wasser und Wärme erklärt. Dem Wasser wurde die wesentliche weichmachende Funktion zugesprochen, die es auf Grund seiner Wechselwirkungen mit den "oberflächlichen" Hydroxylen der Cellulose und den anderen Holzpolyosen befähigt ist auszuüben. Plastizität konnte erst beobachtet werden, wenn das Holz über die Chemosorption hinaus Wasser adsorptiv und in submikroskopischen Räumen bereits durch Kapillarkondensation aufgenommen hatte.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 153
Signatur: 17 4°50


18. Titel: Über termitenwirksame Inhaltsstoffe in dauerhaften Hölzern

Autor(en): Dietrichs, Hans-Hermann
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [132 p.]
Publikationsjahr: 1956
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Das Ziel der Dissertation liegt in der Auffindung weiterer Naturstoffe, die gegen Termiten wirksam sind, sowie der Aufklärung ihrer chemischen Konstitution mit dem Zweck, ein mögliches Wirkungsprinzip zu ergründen und Vorbilder zur Entwicklung synthetischer Schutzmittel zu schaffen. Das Hauptgewicht der Untersuchung lag dabei auf der Isolierung solcher Substanzen, die eine repellente, d.h. abschreckende Wirkung gegen Termiten zeigen, da die toxischen Stoffe, d.h. Verbindungen, die von Termiten gefressen werden und erst darauf abtötend wirken, nicht den Anforderungen eines Holzschutzmittels entsprechen.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 155
Signatur: 18 4°11


19. Titel: Der Einfluss der Waldverbreitung im östlichen Mittelmeerraum auf die Holzwirtschaft der ostmediterranen Staaten unter Berücksichtigung des zwischenstaatlichen Holzverkehrs

Autor(en): Böckenförde, Albert
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [156 p.]
Publikationsjahr: 1955
Institut:Weltforstwirtschaft

In der Dissertation wird die Sektion der Forst- und Holzwirtschaft der ost-mediteranen Staaten einer wissenschaftlichen Untersuchung unterzogen. Dabei steht das Problem der Holzversorgung - unter dem Gesichtswinkel einer nachhaltigen Forstwirtschaft - im Vordergrund. - Es soll unter Berücksichtigung des Waldbestandes, des Holzverbrauchs und unter Einbeziehung der Holzimporte integrierend dargestellt werden. - Dabei ist in einem ersten Kapitel auf die Grundlagen der Waldverbreitung einzugehen. Der Wald steht in diesem östlichen Mittelmeerraum in einem Kampfgürtel, an der Grenze seiner Verbreitung. Das gibt diesem Raum als Übergangszonen von den klimatisch begünstigten Waldzonen Südeuropas bis zur waldlosen Wüstenzone Afrikas und Asiens und als ältesten uns bekannt gewordenen Kulturraum der Menschheit eine bemerkenswerte Sonderstellung.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 158
Signatur: 15 4°21


20. Titel: Experimentelle Beiträge zur Ökologie der Amerikanerweide und Hanfweiden zwecks Intensivierung und Erweiterung ihres forstlichen Anbaues

Autor(en): Buch, Max Walter von
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [137 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1954
Institut:Weltforstwirtschaft

Mit dem Beitrag zur Ökologie der Kulturweide möchte sich der Autor zugleich auch kritisch mit einigen Ansichten über die Anbaumethoden und die heute übliche Standortswahl für Weidenkulturen auseinandersetzen. Außerdem soll sie einen Beitrag für die Praxis liefern oder zumindest sollen seine Methoden einen praktischen Vorschlag für die Standortswahl abgeben. Aus diesem Grunde musste er die Verhältnisse in der Weidenwirtschaft und im Weidenanbau weitgehend berücksichtigen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 163
Signatur: 16 4°112


21. Titel: Abhängigkeit des westdeutschen Holzmarktes von Importen aus den nordeuropäischen Ländern unter besonderer Berücksichtigung des Nadelschnittholz-Sortiments. Ein Beitrag zum Einfluss weltwirtschaftlicher Interdependenz auf die Preisbildung

Autor(en): Stoll, Hinrich-Lüder
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [175 p.]
Publikationsjahr: 1954
Institut:Weltforstwirtschaft

Fortschreitende wirtschaftliche Verflechtung der europäischen Staaten und ungünstige Preisrelationen zu überseeischen Märkten unterstützen heute das internationale Bestreben, Europas Forst- und Holzwirtschaft weitgehend innerhalb des eigenen Kontinents zu normalisieren. Selbst in einer Zeit relativer Holzarmut und großen Holzbedarfs geht damit der Blick im wesentlichen nicht über die europäischen Grenzen hinaus, man wendet sich vor allem den größten Holzausfuhrländern Europas zu: Schweden und Finnland. Jahrzehntelanges Übernutzen der bestehenden Holzvorräte in fast allen europäischen Ländern, erhebliche zukünftige Einschlagseinschränkungen, besonders in Deutschland, und die isolierte Stellung Russlands und der östlich orientierten Wirtschaftsräume lassen die Problematik dieser Zielsetzung deutlich erkennen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 159
Signatur: 15 4°44


22. Titel: Die Entwicklung und Struktur der hamburgischen Holzwirtschaft

Autor(en): Schulte-Brader, Hans-Jürgen
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [138 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1954
Institut:Weltforstwirtschaft

Im Rahmen der Dissertation war zu untersuchen, inwieweit die geopolitischen Veränderungen im wirtschaftsgeographischen Raum um Hamburg die standörtlichen Momente der einzelnen Teile der Holzwirtschaft berühren und in welche Richtung sie im Laufe der Zeit gewirkt haben. Dabei muss von der Voraussetzung ausgegangen werden, dass die außerordentliche Gunst des Standortes erst Anlass zur Begründung der einzelnen, spezifischen Glieder gegeben hat. Dementsprechend ist die Arbeit in zwei Teile geteilt. Im ersten Teil ist die geschichtliche Entwicklung der hamburgischen Holzwirtschaft unter der besonderen Berücksichtigung der wirtschafts- und verkehrsgeographischen Gegebenheiten besprochen worden. Ihre Kenntnis ist mit für die Erklärung ihrer heutigen Daseinsform von Wichtigkeit, weil die wesentlichen Merkmale der historischen Entwicklung nicht nur die Richtung aufzeigen, in der sie sich vollzogen hat, sondern sie wirken neben neuen Kräften als Faktoren weiter. - Der zweite Teil bespricht die gegenwärtige Struktur und standörtlichen Grundzüge der hamburgischen Holzwirtschaft.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 160
Signatur: 15 4°187


23. Titel: Die Genauigkeit der systematischen Stichprobennahme bei forstlichen Vorratsinventuren. Ein methodischer Beitrag zur internationalen Waldbestandesaufnahme

Autor(en): Hasenkamp, Johann Georg
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [73 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1954
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Kenntnis der Genauigkeit, mit welcher bei forstlichen Inventuren die Vorratszahlen ermittelt werden, ist aus zweierlei Gründen besonders wichtig: Nach der Höhe und Gliederung des Vorrats richtet sich weitgehend der Hiebssatz, und die Zuverlässigkeit der Zuwachsermittlung ist stark abhängig von der Genauigkeit, mit welcher der Vorrat bestimmt wurde. - Dies gilt auch bei Anwendung moderner Verfahren zur Zuwachsbestimmung wie der Tarifdifferenzmethode. - Für Holzvorratsinventuren hat die systematische Probenahme wachsende Bedeutung erlangt. Uneinheitliches und zum Teil unklares Urteil über ihren Anwendungsbereich und die Möglichkeiten, ihre Genauigkeit brauchbar berechnen zu können, ließen es geraten erscheinen, diese Frage in einem größeren Versuch zu behandeln. Die Untersuchungen wurden im wesentlichen an dem im Revier Varlar gewonnenen Material durchgeführt. Für parallele und ergänzende Berechnungen wurde aus der Literatur das Zahlenmaterial eines Douglasienbestandes aus Oregon hinzugezogen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 161
Signatur: 15 4°12


24. Titel: Die Grundlagen der Hochfrequenzverleimung von Holzspanschüttungen

Autor(en): Froede, Otto
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [61 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1954
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Dissertation wird der Begriff der Holzspanformkörper erläutert. Die wirtschaftliche Bedeutung der Herstellung derartiger Formkörper, insbesondere der Holzspanplatten, wird hervorgehoben. Mit der gebotenen Kürze wird die Herstellung nach dem hier ausschließlich interessierenden Trockenverfahren geschildert. Des weiteren werden die physikalischen Grundlagen der Hochfrequenz - Erwärmung der physikalischen Grundlagen der Hochfrequenz - Erwärmung der Dieletrika kurz behandelt und an Hand des vorhandenen Schrifttums die dielektrischen Eigenschaften der einzelnen Komponenten von Holzspanschüttungen erörtert. Ebenfalls wird kurz der derzeitige Stand der Technik auf dem Gebiet der Hochfrequenz - Verleimung von Holzspanschüttungen dargelegt.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 162
Signatur: 16 4°12


25. Titel: Waldbaulich-ertragskundliches und betriebswirtschaftlich- forstpolitisches Ergebnis einer Heideaufforstung der Waldgenossenschaft Stellheide

Autor(en): Saukel, Franz P.
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [115 p.]
Publikationsjahr: 1953
Institut:Weltforstwirtschaft

Die in 12 - 22-jährigen, vorwiegend durch Saat begründeten, Heideaufforstungsbeständen der Stellheide durchgeführten Untersuchungen zeigten, dass die Baumartenwahl der Eckstein des Erfolges einer Heideaufforstung sein kann Besonders gut bewährt hat sich die Murraykiefer, die mit 22 Jahren einen laufend jährlichen Bestandesmassenzuwachs von 17 fm Schaftholz je ha hat. Als sehr wirksam kann nach vorliegenden Ergebnissen die Düngung mit Thomasmehl angesehen werden.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 166
Signatur: 14 4°97


26. Titel: Die Verfahren der Nadelschnittholztrocknung in kritischer Betrachtung der bisherigen Ergebnisse. Ermittlung des Bestverfahrens durch externen zwischenbetrieblichen Verfahrensvergleich

Autor(en): Dehn, Ulf von
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [150 p.]
Publikationsjahr: 1953
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Es ist das Ziel der Dissertation, aus den in der Literatur zugänglichen Material und den Unterlagen, soweit sie von den Industriewerken zu erhalten waren, oder von den Trockenkammerbaufirmen zur Verfügung gestellt wurden, einen Verfahrensvergleich durchzuführen. Nomogramme sollen die Auswertung der Ergebnisse für beliebige Ausgangsbedingungen erleichtern.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 168
Signatur: 14 4°223


27. Titel: Über den Einfluss der Tüpfelkapillaren und Micellarinterstizien auf die Mechanik von Imprägniervorgängen mit Lösungen

Autor(en): Bellmann, Heinz
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [155 p.]
Publikationsjahr: 1953
Institut:Holzbiologie

Sehr viele Publikationen der Wissenschaft und Praxis zeugen von dem Bemühen, die bei der Holztränkung auftretenden Gesetzmäßigkeiten zu ergründen und den zunächst mehr empirisch entwickelten Tränkprozess wissenschaftlich zu untermauern und mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse zu beherrschen. - Kennzeichnend für die bisherigen Untersuchungen ist es jedoch, dass die zahlreichen auf die Imprägnierung einwirkenden Faktoren unter Verwendung verschiedener Prüfanlagen erforscht wurden, so dass die Ergebnisse auf sehr unterschiedlichen Voraussetzungen beruhen und demzufolge oft gegensätzlich sind. - Aufbauend auf einem anatomischen Teil, in dem die Kenntnisse um den Aufbau des im Holze vorhandenen Kapillarsystems, vornehmlich der Tüpfel und Micellarinterstizien, vertieft und ergänzt werden, sind im zweiten, experimentellen Teil die wichtigsten Einflüsse auf die Tränkung (insbesondere beim Kesseldruckverfahren) in einigen Prüfanlagen untersucht worden.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 169
Signatur: 14 4°69


28. Titel: Über die Spannungszustände bei der Verformung von Holz und die dadurch geänderten Holzeigenschaften

Autor(en): Teichgräber, Reinwald
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [40 p.]
Publikationsjahr: 1953
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Aufgabe der Dissertation ist, Vorgänge und Eigenschaftsänderungen beim Holzbiegen zu erfassen. Der Begriff "biegen" zeichnet nur in grober Weise diesen rein äußerlichen Vorgang. Das anisotrope Verhalten des Holzes zwingt bei der Erzeugung eines Formteils dazu, besondere Wege zu gehen. - Wegen der grundsätzlich verschiedenen Spannungszustände innerhalb eines verformten Teils wurde durch die Untersuchung der einzelnen Holzschichten und ihrer technologischen Daten ein Einblick in das Verformungsproblem gewonnen. Die zum Teil recht wesentlich geänderten Eigenschaften lassen sowohl die Grenze des Verfahrens als auch die zulässige Beanspruchung des verformten Holzes im Gebrauchszustand erkennen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 164
Signatur: 15 4°129


29. Titel: Die Bedeutung der Hauptbranchen der deutschen holzbe- und - verarbeitenden Industrie, die Abhängigkeit der Preise ihrer Erzeugnisse von denen des Rohstoffes Holz, der Wertauftrieb desselben als Gradmesser der Veredelung

Autor(en): Schumacher, Günter
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [164 p.]
Publikationsjahr: 1953
Institut:Weltforstwirtschaft

Entsprechend dem Thema wurde die Bedeutung der Hauptsparten der deutschen Holzbe- und -verarbeitung behandelt. Es wurde festgehalten, in welchem Umfange sie als Käufer des von der Forstwirtschaft zur Verfügung gestellten Rundholzes auftreten und den Rohstoff in ihrem Bereich mit der menschlichen Arbeit und den Kapitalien der Volkswirtschaft kombinieren. Damit wurde die Stellung jeder einzelnen Sparte innerhalb der gesamten Holzwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland umrissen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 165
Signatur: 15 4°165


30. Titel: Untersuchungen über Phänomene der Quellung und Kohäsion von Holz in verschiedenen Quellungsmitteln

Autor(en): Kumar, Vidya Bhushan
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [81 p.]
Publikationsjahr: 1953
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Quellung, die Druckfestigkeit, die Biegefestigkeit, der E- Modul (aus Biegeversuchen) und die Bruchschlagarbeit der fünf Holzarten Schirmbaum, Pappel, Kiefer, Birke und Buche wurden nach Tränkung mit Wasser, Methylalkolhol, Äthylalkohol, n-Propylalkohol, n-Butylalkohol, n-Amylalkohol, Glycerin, Pyridin, Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure und Buttersäure untersucht. Es ergab sich, dass die Quellung von der Rohdichte des Holzes sowie dem Molekulargewicht, der Polarität, der Dielektrizitätskonstante, der spezifischen chemischen Reaktion und der Diffusion der Flüssigkeiten durch das Holz abhängt. Die Quellungsanisotropie von Holz verhält sich bei allen Flüssigkeiten ähnlich.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 167
Signatur: 15 4°128


31. Titel: Die Rohstofflage der westdeutschen faserverarbeitenden Industrie und die zusätzliche Versorgungsmöglichkeit aus dem äquatorialwestafrikanischen Raum im Rahmen einer Gesamtwaldlandnutzung

Autor(en): Mohnsen, Karl
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [81 p.]
Publikationsjahr: 1952
Institut:Weltforstwirtschaft

Im Inlande können zwar durch gewisse Maßnahmen der Forstwirtschaft (Ödlandaufforstung, Anbau schnellwüchsiger Holzarten außerhalb des Waldes usw.) und durch technische Rationalisierungsmassnahmen der faserholzverarbeitenden Industrie (Holzabfall- und Altpapierverwertung usw.) einige Möglichkeiten zusätzlicher Rohstoffversorgung ausgeschöpft werden; doch liegen deren Ergebnisse zumeist in weiter Ferne und sind zudem auch mengenmäßig nicht genügend, um die Versorgungslücke zu schließen. Eine wesentliche Erhöhung der Faserholzeinfuhr aus den nordischen und osteuropäischen Ländern ist infolge der politischen und wirtschaftlich strukturellen Veränderung nicht zu erwarten. - Daher ist zu erwägen, die große Holzvorratsquelle, die die tropischen Wälder umschließt, auch für die Faserholzbelieferung nach Möglichkeit heranzuziehen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 173
Signatur: 14 4°31


32. Titel: Die Prunus serotina in Mitteleuropa. Eine waldbauliche Monographie

Autor(en): Wendorff, Günther von
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [250 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1952
Institut:Weltforstwirtschaft

Der Gegenstand der Dissertation soll die Prunus serotina Ehr. sein. Der deutsche Name lautet: Die nordamerikanische, spätblühende Traubenkirsche. Sie wurde auf ihre Eigenschaften hin in Mitteleuropa untersucht. Leider war es nicht möglich, diese Untersuchung in ihrem Heimatgebiet zu beginnen. Man war gezwungen das in dem Untersuchungsgebiet vorhandene Material auszuwerten. - Die Arbeit wurde als forstliche Untersuchung angesetzt. Deshalb sind weite Gebiete, die in einer botanischen Monographie nicht fehlen dürften, bewusst ausgelassen, oder nur am Rande behandelt worden. Insbesondere wurden die Fragen der Genetik nur gestreift, die Frage der Schädlinge und Krankheiten nur insofern behandelt, als sie waldbaulich wichtig wird, und die Frage der außerforstlichen Nutzung, insbesondere die Inhaltsstoffe der verschiedenen Pflanzenteile und ihre Verwendung in der Heilkunde, sowie die gärtnerische Nutzung als Obstholz, nur erwähnt. Gerade diese beiden Gebiete verdienen bei der Prunus serotina noch weitere Beachtung.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 170
Signatur: 13 4°164


33. Titel: Das Stückmassegesetz und seine Bedeutung für den internationalen Leistungsvergleich bei der Forstarbeit

Autor(en): Speidel, Gerhard
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [66 p.]
Publikationsjahr: 1952
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die 1950 erschienene Arbeit von Samset über die mathematische Formulierung der Abhängigkeit der Vorgabezeit von verschiedenen Arbeitsbedingungen erfüllt nicht die Forderung der Allgemeingültigkeit, sondern hat nur beschränkte Bedeutung für einen mehr oder weniger speziellen Fall in der norwegischen Waldarbeit. - Das Fehlen geeigneter Standardzahlen mag eine Erklärung dafür sein, dass das Stückmassegesetz trotz seiner Allgemeingültigkeit bisher zu keinem internationalen Leistungsvergleich verwendet wurde. Denn es war nicht möglich, durch wenige Zeitstudien bei einem bestimmten Arbeitsverfahren einen Vergleichsmaßstab für die Arbeitsleistung oder das Arbeitsverfahren zu erhalten. Standardzahlen für einen solchen Vergleich fehlten. - Die Dissertation will versuchen, mit ihren Ergebnissen dem internationalen Leistungsvergleich in der Waldarbeit zu dienen.

VTIOEF
Dokumentennummer: T5 10 171
Signatur: 12 4°159


34. Titel: Der Holzimport Deutschlands unter besonderer Berücksichtigung der zukünftigen deutschen Holzversorgung

Autor(en): Rosen, Gustav Friedrich von
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [161 p.]
Publikationsjahr: 1952
Institut:Weltforstwirtschaft

Deutschland muss seit etwa 100 Jahren Holz in größeren Mengen einführen. Dabei ist eine Wandlung der Provenienzen festzustellen. Zunächst erfolgt die überwiegende Zahl der Importe aus dem Osten und Süd-Osten. Diese Holzexportländer stellten jedoch mit wachsender Industrialisierung ihre Lieferungen größtenteils ein. Heute sind Schweden und Finnland für die deutsche Holzeinfuhr von überragender Bedeutung. Aber die Wälder Fennoskandiens und auch der gesamte nördliche Nadelwald werden den Bedarf der Holzzuschussländer auf weite Sicht nicht decken können. - Die westeuropäischen Staaten und Deutschland stehen somit vor dem Problem der Erschließung neuer Waldgebiete als Rohstoffquelle. Dafür kommen nur die Tropenwälder in Betracht. Auf sie entfällt heute fast die Hälfte der Weltwaldfläche, aber nur 10 % der Weltnutzholzerzeugung.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 172
Signatur: 13 4°178


35. Titel: Untersuchungen über die Eignung und Anwendung statistischer Methoden als Hilfsmittel forstlicher Inventuren

Autor(en): Eckert, Karl-Heinrich
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [127 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1951
Institut:Weltforstwirtschaft

Die in Alter, Bonität, Rutenzahl, Ertag und Homogenität durchaus unterschiedlichen Bestände vier verschiedener Weidenarten des Korbweidehofes Wachendorf waren ideal zur Erprobung von Teilaufnahmen auf der Grundlage angewandter Statistik. Der einjährige Umtrieb ermöglichte die in der Forstwirtschaft nur angenähert mögliche Bestimmung des wahren Wertes. Die völlig im Rahmen der zulässigen Abweichung gelegenen Ergebnisse, sowie der aus der Inventur berechnete Ernteanfall in den verschiedenen Weidenarten und -beständen, einschließlich der Sortimente, waren in ihrer Übereinstimmung mit den wahren Ernteergebnissen eine sehr gute Prüfung der dargestellten Methoden.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 176
Signatur: 12 4°71


36. Titel: Jahrringchronologische und -klimatologische Untersuchungen an Hochgebirgslärchen des Berchtesgadener Landes

Autor(en): Brehme, Klaus
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [80 p.]
Publikationsjahr: 1951
Institut:Weltforstwirtschaft

Mit der Dissertation ist ein weiterer Baustein für die Aufstellung einer Jahrringchronologie der Hölzer Mitteleuropas entstanden und ein Beitrag zur Methode der jahrring-chronologischen Forschung überhaupt geliefert worden. - Das Untersuchungsmaterial stammt aus dem Berchtesgadener Land, wo sich oberhalb des Königssees noch autochthone Lärchenbestände befinden. Durch Auswertung verfallener Almen gelang es, das rezente Material bis 1340 zu verlängern. Hemmend macht sich jedoch das Ausfallen von Jahrringen bemerkbar, dessen Ursache noch nicht eindeutig geklärt ist. Es dürfte die Erklärung, dass mit zunehmender Baumstärke die Neigung zum Ausfallen wächst, die wahrscheinlichste sein, da die durchschnittliche Jahrringbreite mit dem Alter abnimmt.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 177
Signatur: 12 4°86


37. Titel: Untersuchungen über die thermische Plastifizierung von Holz

Autor(en): Wilke, Klaus-Diether
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [103 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1951
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Experimentalarbeit zeigt, dass in thermisch plastifiziertem Holz enge Beziehungen bestehen zwischen dem chemischen Abbau bzw. Umbau der Holzkomponenten und dem Vergütungsgrad des Werkstoffes. Es wurde bewiesen, dass hierbei der Umwandlung der Holzpolyosen eine besondere Bedeutung zukommt, andererseits bei schonenden Reaktionsbedingungen und unter Vermeidung exothermer Bereiche die Cellulose selbst bei Buchenholz sicher, bei Fichtenholz wahrscheinlich quantitativ erhalten bleibt. Diese Beweisführung ergänzt die bisherige, insbesondere von amerikanischer Seite gegebene Deutung ausschließlicher Ligninplastifizierung. Sie ist neuartig und konnte nur unter den angewandten besonderen Versuchsbedingungen, die eine volle Substanzerhaltung des Reaktionsgutes gewährleisteten, erreicht werden.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 174
Signatur: 12 4°72


38. Titel: Über die Mechanik der Flüssigkeitsbewegung bei der Holzimprägnierung

Autor(en): Koljo, Boris
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [53 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1951
Institut:Holzbiologie

Bei der Holzimprägnierung sowohl mit Salzlösungen als auch Ölen und ölhaltigen Flüssigkeiten hat die Feuchtigkeit des Imprägniergutes wesentlichen Einfluss auf die Aufnahme des Tränkmittels. Das Boucherie- oder Saftverdrängungsverfahren (1841), mit dem man auch die schwer imprägnierbare Fichte und Tanne imprägnieren kann, hat erwiesen, dass die Verbindung für eine erfolgreiche, gleichmäßige Durchtränkung genügend hohe Faserfeuchtigkeit und Abwesenheit von Luft in den Zellhohlräumen ist. - Die Dissertation soll einen Beitrag zu diesem Problem und damit zu einer entscheidenden Frage der Holzimprägnierung liefern; dabei sollen die Durchflussmengen als Grundlage zur Bestimmung des Einflusses der Faserfeuchtigkeit dienen. In der Literatur sind nur spärliche Angaben über die direkte Bestimmung der Durchflussmengen vorhanden, z.B. von A.J. Stamm, der auf elektrischem Wege die berechnete Durchflusskonstante konrollierte.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 175
Signatur: 12 4°137


39. Titel: Die Korrelation der messbaren Wachstumsfaktoren und die Ertragsleistungen von Salix americana hort. und Salix viminalis f. regalis hort

Autor(en): Kaminsky, Gerhard
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [106 p.]
Publikationsjahr: 1950
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Durch die Einbuße an Holzvorratskapital in Deutschland und durch den Verlust der wichtigsten Anbaugebiete der Weide (Salix ssp.) im Osten hat heute die Kultur dieser kurzfristig nutzbaren Holzart eine wesentliche volkswirtschaftliche Bedeutung erlangt. So muss es zwangsläufig Aufgabe der Wissenschaft sein, sich mit den Problemen eingehender zu befassen, die die Kultur der Weide in ihrer Zwischenstellung zwischen Forst- und Landwirtschaft bietet: einerseits, um eine wichtige Lücke im Kreis der Erkenntnisse über die Holzart zu schließen, die und heute in Mitteleuropa die frühesten und höchsten Massen- und Werterträge liefert - und andererseits, um der Praxis die notwendigen Unterlagen für ihre Arbeit zu geben, die sie mit Recht von der Wissenschaft erwartet. - Bei der Anerkennung von Weidenpflanzgut und der damit verbundenen Aufstellung eines Weidensortenregisters waren zur richtigen Beurteilung der Kulturen eingehende Ertragsuntersuchungen nötig. Es erschien daher zweckmäßig, die dort auftretenden Fragen genauer zu verfolgen und die zahlenmässigen Grundlagen einheitlich zusammenzufassen.

VTIOEF
Dokumentennummer: T5 10 179
Signatur: 11 4°63


40. Titel: Anbau standortsfremder Holzarten im nordwestdeutschen Wuchsgebiet

Autor(en): Friedrich, Alexander Gunther
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [221 p.]
Publikationsjahr: 1950
Institut:Weltforstwirtschaft

Infolge des Rückgangs der Sitkafichten-Bestände im mittleren Schleswig durch Übervermehrung des Riesenbastkäfers (Dendroctonus micans Kug.) bekam im Herbst 1943 die Bundesanstalt für Forst- und Holzwirtschaft in Reinbek (Bez. Hamburg) die Anregung für Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet. Die seinerzeit dominierenden forstentomologischen Untersuchungen wurden von April 1944 bis zum Frühjahr 1948 von Frau Dozent Dr. H. FRANCKE-GROSMAHN durchgeführt. - Da eine Beurteilung und Auswertung von ökologischen und waldbaulich- ertragskundlichen Ergebnissen der Aufforstungen in Südschleswig, die sich jetzt altersmäßig zur Aufnahme anbieten, bisher noch nicht erfolgte, übertrug Herr Oberforstmeister Prof. Dr. J. WECK, Leiter der Abteilung für Waldkunde, Waldbau und Forstschutz, die Durchführung dieser Arbeit dem Verfasser. Aufnahme und Auswertung wurden bis zum 31. März 1950 abgeschlossen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 181
Signatur: 11 4°41


41. Titel: Grundlagen und Verfahren des Holztransportes im Oberharz

Autor(en): Kameke, C. von
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg = Mitteilungen der Bundesanstalt für Forst- und Holzwirtschaft [no. 21, 55 p.]
Publikationsjahr: 1950
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Untersuchung wurde in dem sogenannten Oberharz durchgeführt. Hiermit ist jener Teil des Harzes gemeint, der westlich der Linie Bad Harzburg - Bad Sachsa liegt und dessen größte Ausdehnung in nördlicher Richtung etwa 30 km, in westöstlicher Richtung etwa 25 km beträgt. - Zwei Gründe waren vor allem für die Auswahl dieses Gebietes maßgebend. Einmal deckt sich die Fläche des Oberharzes fast genau mit der des politischen Kreises Clausthal- Zellerfeld. Nur etwa 5-8% der Fläche des Oberharzes an seinem nördlichen und südöstlichen Rand gehören anderen Kreisen an. Damit ergab sich ein fester Rahmen, für den die Beschaffung umfassender Unterlagen sehr erleichtert wurde, zumal die Unterlagen, die noch bei den ehemaligen forstlichen Beauftragten für diesen Kreis vorhanden waren, ausgewertet werden konnten. - Zum anderen bietet der Oberharz eine Fülle morphologischer Formen, die häufig schon von einem Bestand zum anderen wechseln. Dadurch gestaltet sich der Rundholztransport hier besonders schwierig. Es finden sich in allen möglichen Zusammensetzungen und in ständigem Wechsel rundgewölbte, weitläufige oder mehr kegelförmige Bergkuppen, ebenso aber auch schroffe und scharfe Gebirgskämme von einigen Kilometern oder nur einigen hundert Metern Länge. Zum Teil sind die Täler tief eingeschnitten, eng und V- förmig, zum Teil bilden sie mehr muldenförmige Senken. Die Hangneigungen können bis zu 45% betragen, sie können jedoch auf kleinster Fläche um mehrere Grade schwanken. An den Hängen oder im Tal kommen häufig Schotterbildungen vor. Auch rundlich verwitterte Granitklippen sind nicht selten. An einigen Stellen gibt es Moore.

VTIWFW
Dokumentennummer: T4 04 45
Signatur: Z 4°338


42. Titel: Ursprung und internationale Bedeutung des deutschen forstlichen Nachhaltsgedankens

Autor(en): Kotschwar, Alfred
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [84 p.]
Publikationsjahr: 1949
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Dissertation soll in Anbetracht der heute erkannten Notwendigkeit des Nachhaltgedanken ein Versuch einer Monographie des forstlichen Nachhaltgedankens sein. Eine Monographie des Nachhaltgedankens ist bis heute noch nicht geschrieben, trotzdem gerade hier die letzten Wurzeln unserer Wissenschaft verankert sind. In der Abhandlung werden Bedeutung, Entstehungsgeschichte, Ausstrahlung und Zukunftsbedeutung des forstlichen Nachhaltgedankens zu untersuchen sein.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 182
Signatur: 18 4°69


43. Titel: Über die besitzpolitische Bedingtheit der Forstwirtschaft

Autor(en): Beyse, Rudolf
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [142 p.]
Publikationsjahr: 1949
Institut:Weltforstwirtschaft

Um der Vielfältigkeit des Besitzproblems in der Forstwirtschaft gerecht werden zu können, darf man die Besitzarten nicht isoliert betrachten, sondern muss auch die anderen, vom Menschen ausgehenden Faktoren in gleicher Weise würdigen. Gemeint sind hier jene unsichtbaren, indirekt wirkenden Momente, die eine Forstwirtschaft zwar nicht bedingen, von denen aber das Besitzgefüge und damit die Waldnutzung wesentlich beeinflusst resp. gestaltet werden. Sie leiten sich her aus der mehr oder weniger organischen Entwicklung eines Landes in geschichtlicher, völkischer, politischer, wirtschaftlicher und auch geistig-psychologischer Hinsicht. Da ist zunächst die Staatsform und die gesamte Staatsphilosophie zu beachten. Von einem parlamentarisch regierten Staate gehen andere Impulse auf die Besitzgestaltung einer Forstwirtschaft aus als von einem diktatorischen. Eng zusammen hängt damit die herrschende Wirtschaftsgesinnung, die mit unter von ausschlaggebender Bedeutung sein kann. So wurden zum Beispiel in der Zeit des Merkantilismus Forstordnungen geschaffen, während der Liberalismus die wirtschaftliche Freiheit des Individuums propagierte. - Ferner ist hierbei von Bedeutung die traditionelle und gleichsam charakterlich bedingte Grundeinstellung eines Volkes zum Wald. In Italien und Griechenland z.B. ist der Mensch wohl seit alters her grundsätzlich anders zum Walde eingestellt als in Deutschland und in der Schweiz. Dass diese Waldgesinnung in gewisser Beziehung raumbedingt ist, wird in einem besonderen Kapitel gezeigt. - Als weitere Faktoren, die auf die Forstwirtschaft und auch auf den Besitz einwirken, müssen wir die sozial-ökonomische Struktur eines Landes (Stellung der Forstwirtschaft innerhalb der Volkswirtschaft) heranziehen, dazu den Reichtum an Naturschätzen und den dadurch bedingten Lebensstandard eines Volkes sowie seine Geschichte in Friedens-, Kriegs- und Revolutionszeiträumen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 183
Signatur: 18 4°70


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