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1. Titel: Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten des Holzes von Quercus persica und Quercus infectoria aus dem Iran

Autor(en): Scharai-Rad, Mohammad
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [188 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1979
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die westiranischen Eichenarten wurden bisher im wesentlichen in den dortigen ländlichen Gebieten als Bauholz und Brennholz sowie zur Holzkohlegewinnung genutzt. Brennholz und Holzkohle wurden jedoch zunehmend von Erdöl und Erdgas soweit verdrängt, dass sie entweder in schwer zugänglichen Ortschaften des Zagrossgebirges oder nur für bestimmte Zwecke wie die Zubereitung von "Wasserpfeifen" oder die Aufstellung von "Korci" während der Winterzeit Verwendung finden. Allerdings wird für diese Zwecke auch z.T. Holzkohle aus der kaspischen Region oder aus Flurholz eingesetzt. Mit der zunehmenden Industrialisierung des Landes und dem Einsatz von Maschinen in der Landwirtschaft nimmt die Landflucht ständig zu. Dies hat zur Folge, daß in den Dörfern die Tätigkeit auf dem Bausektor nachlässt. Damit verliert die Eiche auch als Bauholz weitgehend an Bedeutung, zumal die schnellwüchsigen Pappeln mit ihren guten Stammdimension mehr oder minder den ländlichen Bedarf decken.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 14
Signatur: 40 8°119


2. Titel: Untersuchungen über die Mikroverteilung von Schutzsalzen auf Kupfer-Chrom-Arsen-Basis in Laubhölzern und ihre Wirksamkeit gegenüber Moderfäulepilzen

Autor(en): Peters, Geert-Adolph
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [116 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1979
Institut:Holzbiologie

Die geringe Wirksamkeit von Kupfer-Chrom-Arsen-Salzen (CCA) in Laubhölzern verursacht einen hohen wirtschaftlichen Schaden. Die Untersuchungen sollten einen Teil der bisher ungeklärten Ursachen feststellen. Daher wurden vier Laubholzarten (Birke, Buche, Eukalyptus und Limba) und als Vergleich eine Nadelholzart (Kiefer) mit CCA-Lösungen verschiedener Konzentrationen sowie mit unterschiedlichen Kombinationen von Kupfer, Chrom und Arsen getränkt. - Die Mikroverteilung der Schutzsalzkomponenten wurde mit chemischen Nachweisreaktionen im Transmissionselektronenmikroskop und mit der energiedispersiven Röntgenmikroanalyse im Rasterelektronenmikroskop untersucht, und ihre Wirksamkeit mit dem Vermiculit-Eingrabe- Verfahren im Labor gegen zwei Moderfäulepilze (Chaetomium globosum, Trichurus spiralie) anhand des Masseverlustes nach 8, 12, 16 und 20 Wochen und des Befallsverhaltens der Pilze transmissions- und rasterelektronenmikroskopisch geprüft.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 15
Signatur: 40 8°37


3. Titel: Beitrag zum hygroskopischen Verhalten von Spanplatten unter besonderer Berücksichtigung der Ausbildung von Schwind-Zugspannungen

Autor(en): Lempfer, Karsten
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [207 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1979
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Verbundwerkstoffe mit unterschiedlichem hygroskopischen Verhalten der Einzelschichten können bei einer Änderung des Umgebungsklimas Verformungen aufweisen, die ihre Verwendbarkeit beeinträchtigen. Diese Verformungen werden durch Spannungen verursacht, die bei Behinderung der feuchtigkeitsbedingten Längenänderungen der einzelnen Schichten entstehen. - Um den Zusammenhang zwischen Plattenaufbau, elastischen und hygroskopischen Eigenschaften der Einzelschichten und den Quell- und Schwindvorgängen im Verbund zu untersuchen, wurden die feuchtigkeitsbedingten Längenänderungen, die bei deren vollständiger oder teilweiser Behinderung entstehenden Spannungen sowie die Verformung asymmetrisch beplankter oder beschichteter Proben gemessen und mit berechneten Werten verglichen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 16
Signatur: 40 8°77


4. Titel: Untersuchungen über die anatomische Struktur, natürliche Dauerhaftigkeit und Imprägnierbarkeit von vier chilenischen Laubhölzern

Autor(en): Juacida, Louis Roberto
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [111 p.]
Publikationsjahr: 1979
Institut:Holzbiologie

An den chilenischen Laubholzarten Coigüe (Nothofagus dombeyi), Tepa (Laurelia philippiana), Ulmo (Eucryphia cordifolia) und Olivillo (Aextoxicon punctatum) wurden Aspekte ihrer anatomischen Struktur, ihrer natürlichen Dauerhaftigkeit gegenüber Pilzen und ihrer Imprägnierbarkeit untersucht. Das Probematerial stammte aus 48 Bäumen von drei verschiedenen Standorten (4 je Holzart und Standort) der Provinz Valdivia, Südchile.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 17
Signatur: 40 8°92


5. Titel: Untersuchungen zur Verhütung von Lagerschäden an Zuckerrohr- Bagasse

Autor(en): Walter, Karl
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [93 p.]
Publikationsjahr: 1978
Institut:Holzbiologie

Bei der Verwertung der Zuckerrohr-Bagasse stellt die Lagerung eines der wesentlichen Probleme dar. Hohe Feuchtigkeit, Restzucker und feine Zerlegung machen die frische Bagasse zu einem guten Substrat für Mikroorganismen, welche Gärungserscheinungen verursachen, die Bagasse in wenigen Wochen als Faserrohstoff unbrauchbar machen können. - Untersuchungen des Gärungsverlaufes und des Einflusses von Feuchtigkeit, Restzucker, Säure und Marktanteil zeigten, dass sich diese Faktoren mit wirtschaftlich vertretbaren Mitteln nicht ausreichend beeinflussen lassen, um eine Mikroorganismenaktivität zu unterdrücken.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 18
Signatur: 39 8°33


6. Titel: Chemisch-technologische Untersuchungen über die Herstellung zementgebundener Spanplatten

Autor(en): Schwarz, Hans Günther
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [133 p.]
Publikationsjahr: 1978
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Rahmen chemisch-technologischer Untersuchungen wurden die optimalen Bedingungen zur Herstellung hochverdichteter zementgebundener Spanplatten ermittelt. - Vor der Untersuchung des Einflusses der Mengenkombinationen der Werkstoffkomponenten auf die Festigkeit der Spanplatten wurden die chemischen Wechselwirkungen zwischen der Zement- und der Holzkomponente untersucht, da durch chemische Reaktionen zwischen den Klinkerphasen der Zemente und den Kohlenhydraten des Holzes Abbindestörungen hervorgerufen werden können. - Am Beispiel einer gut geeigneten Holzart (Fichte) und einer nicht geeigneten Holzart (Buche) wurde untersucht, in welcher Weise die Werkstoffeigenschaften durch die chemische Zusammensetzung des Zementes und durch verfahrenstechnische Einwirkungen auf die Holzkomponente beeinflusst werden können.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 19
Signatur: 39 8°39


7. Titel: Untersuchungen über den Befall von Holz durch Schimmelpilze

Autor(en): Wolf, Franz
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [100 p.]
Publikationsjahr: 1977
Institut:Holzbiologie

Ziel der Dissertation war es, Art und Zusammensetzung einer Schimmelpilzflora näher zu kennzeichnen, um den in der Praxis üblichen Begriff "Schimmelpilz" mehr wissenschaftlich zu begründen. Hierzu wurde zunächst das Spektrum der beteiligten Organismen untersucht und es wurden die physiologischen und ökologischen Ansprüche der Isolate bestimmt. Dabei interessiert insbesondere die Fähigkeit zum Angriff der lignifizierten Zellwand und ihrer Komponenten sowie die mögliche Verwertung nicht- zellwandgebundener Kohlenhydrate, um hieraus eine Differenzierung zu den Bläue- und Moderfäulepilzen zu erkennen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 21
Signatur: 38 8°223


8. Titel: Untersuchungen über trägergebundene xylanolytische Enzyme

Autor(en): Puls, Jürgen
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [173 p.]
Publikationsjahr: 1977
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Holzchemie hat die Frage der Xylanhydrolyse steigendes Interesse erlangt, weil sich in zunehmendem Maße Verwendungsmöglichkeiten für die monomeren Spaltprodukte dieses Polysaccharids ergeben. Gegenüber der bisher praktizierten Methode der sauren Hydrolyse besitzt die enzymatische Hydrolyse Vorteile, da keine Chemikalien verwendet und hohe Drücke und Temperaturen vermieden werden. Xylanasen aus käuflichen Enzymhandelspräparaten können nachweislich pflanzliche Xylane hydrolysieren. In der Dissertation sollte geprüft werden, wie weit sich aus der Literatur bekannte Träger und Bindungsmechanismen zur Immobilisierung xylanolytischer Enzyme eignen. Dabei wurde angestrebt, den Xylanabbau nicht auf die Spaltung in oligomere Zucker zu beschränken, sondern bis zur Totalhydrolyse im Sinne der Gewinnung von Xylose durchzuführen.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 24
Signatur: 38 8°135


9. Titel: Mikrotechnologische und biologische Untersuchungen an Rindenplatten

Autor(en): Kruse, Joachim
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [178 p.]
Publikationsjahr: 1977
Institut:Holzbiologie

In der Dissertation wurden Rindenflachpressplatten eingehend mikrotechnologisch und biologisch untersucht. Unter "Mikrotechnologie" versteht man in der Holz- und Rindenforschung eine Arbeitsrichtung, in der Fragen der allgemeinen Holz- und Rindentechnologie mit mikroskopischen Untersuchungsmethoden behandelt werden. Hierbei sollten Kenntnisse über die Effektivität der verwendeten Leime erlangt werden, d.h. ihre Verteilung im Plattengefüge, Adhäsionseigenschaften sowie evtl. Eindringfähigkeit in Zellwände. Die biologischen Untersuchungen erfolgten mit dem Ziel, das Verhalten der Platten gegenüber holzzerstörenden Pilzen und Termiten zu prüfen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 25
Signatur: 38 8°235


10. Titel: Xylometrische und dendroklimatologische Untersuchungen über den Einfluss von Temperatur und Niederschlag auf Eichen und Buchen

Autor(en): Frisse, Ernst
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [213 p.]
Publikationsjahr: 1977
Institut:Holzbiologie

Ziel der Dissertation ist es, den methodischen Ansatz der xylometrischen Strukturanalysen von Jahresringen nach den Prinzipien der traditionellen Dendrochronologie zur Ermittlung und Rekonstruktion natürlicher klimatischer Umweltveränderungen zu benutzen. - Mit der Untersuchung sollen langfristige xylometrische Reihen von Eichen und Buchen unterschiedlicher Standorte erarbeitet werden, um diese im Vergleich mit den zugehörigen Jahrringbreitenfolgen nach den in der Dendroklimatologie entwickelten mathematischen Verfahren auf ihre Eignung als Weiser klimatischer Ereignisse zu überprüfen. Bodenkundliche, bestandesmeteorologische sowie physiologische Aspekte werden in dieser orientierend gedachten Studie nicht berücksichtigt.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 26
Signatur: 38 8°234


11. Titel: Dendroklimatologische Untersuchungen an Eichen nordwestdeutscher Standorte

Autor(en): Schmidt, Burghart
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [128 p.]
Publikationsjahr: 1977
Institut:Holzbiologie

Mit der Dissertation soll geklärt werden, von welchen Klimafaktoren vor und während der Vegetationszeit das Wachstum der Eichen verschiedener nordwestdeutscher Standorte abhängt, und ob die Jahrringbreiten dieser Eiche hinreichend klimatisch geprägt werden, um für eine Klimarekonstruktion geeignet zu sein.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 22-2
Signatur: 39 8°102


12. Titel: Betriebszieltypen und waldbauliche Behandlungsprogramme für den Kleinprivatwald mit Darstellung der Situtation des Kleinprivatwaldes in Nordwestdeutschland

Autor(en): Schneider, Thomas W.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [247 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1977
Institut:Weltforstwirtschaft

Die angespannte Ertragslage des Kleinprivatwaldes und strukturelle Veränderungen, insbesondere in gemischten land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, erfordern es bei waldbaulichen Planungen neue Wege zu gehen. - Zur Beschaffung von Basisinformationen wurden in 93 Betrieben des Kleinprivatwaldes in Niedersachen, im Sauerland und in der Eifel die natürlichen, betrieblichen und soziologischen Verhältnisse untersucht. Die Auswertungen gaben ein sehr heterogenes Bild der Zusammenhänge zwischen Waldzustand, wirtschaftlicher Bedeutung des Waldes, Wertschätzung des Waldes und soziologischen Bedingungen. - Auf der Grundlage dieser Ergebnisse wurden in methodischer Fortsetzung der "Auermühler Produktionprogramme" für Kiefer und Douglasie nach BRÜNIG zielorientierte Produktionsprogramme mit niedriger Ausgangsbaumzahl und Baumzahlhaltung für Fichte, Douglasie, Eu. und Jap. Lärche entwickelt und mit praxisüblichen Ertragstafelmodellen verglichen. Der Vergleich zeigte für alle Baumarten die Vorteile der zielorientierten Produktionsprogramme: frühere Erzielung stärkerer Dimensionen bei geringem Aufwand, größere Flexibilität der Produktion, höhere Liquidität und Rentabilität, größere mechanische und ökologische Stabilität, Verbesserung der bio-ökologischen Leistungsfähigkeit des Waldes.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 184
Signatur: 75 8°14


13. Titel: Beitrag zur Verminderung einer möglichen Umweltbelastung bei der Salzimprägnierung von Kiefernmasten

Autor(en): Wischer, Bernd U.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [161 p.]
Publikationsjahr: 1976
Institut:Holzbiologie

Ziel der Dissertation war es, im Hinblick auf eine mögliche Umweltbelastung grundlegende Kenntnisse über die in einem Tränkwerk aus frisch mit Salzen imprägnierten Kiefernmasten auswaschbaren Schutzmittelmengen zu erhalten, insbesondere in Abhängigkeit von der Lagerzeit, einem modifizierten Tränkverfahren, sowie unterschiedlichen Regenbedingungen. Gleichzeitig interessierte die Salzverteilung im Holz vor und nach Beregnung, sowie der Verbleib von Schutzmittelkomponenten im Boden unter Mastpoltern. - Anhand der erzielten Ergebnisse sollen Möglichkeiten zur Verbesserung des Umweltschutzes in Imprägnieranstalten diskutiert werden.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 27
Signatur: 38 8°24


14. Titel: Entwicklung eines kontinuierlichen Pyrolyseverfahrens zum Abbau von Phenollignin mit dem Ziel der Ligninverwertung unter besonderer Berücksichtigung der Rückgewinnung von Phenol aus Ablaugen eines Phenolzellstoffprozesses

Autor(en): Vorher, Wilhelm
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [124 p.]
Publikationsjahr: 1976
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die heutigen Kenntnisse über Phenollignin, seine physikalischen und chemischen Eigenschaften lassen vermuten, dass sein Molekulargewicht und sein Kondensationsgrad niedriger als die technischer Lignine sind. - Das bedeutet, dass Phenollignin in einem der bekannten Verfahren relativ gut zu niedermolekularen Produkten abbaubar sein muss. - Daher ist es das Ziel der Dissertation durch Pyrolyse des rohen Destillationsrückstandes von Phenolablaugen das an das Lignin und an der Holzbestandteile ankondensierte Phenol zurückzugewinnen, um dadurch einen Ausgleich der Phenolbilanz im Phenolprozess zu erreichen. Danach könnte sich das Verfahren der Phenolzellstoffherstellung hinsichtlich seiner Aufschlusschemikalie selbst tragen, da kein Phenol verbraucht wird. - Darüber hinaus soll untersucht werden, ob der thermische Abbau von Phenollignin weitere wirtschaftlich interessante Produkte liefert, damit durch eine kontinuierliche Pyrolyse eine sinnvolle Ligninverwertung betrieben werden kann.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 28
Signatur: 37 8°89


15. Titel: Qualitative und quantitative Untersuchungen über die Aufnahme von Ionen bei der Filtration und Tränkung einiger Nadel- und Laubholzarten

Autor(en): Klein, Peter
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [115 p.]
Publikationsjahr: 1976
Institut:Holzbiologie

Bisher fehlen spezifische Untersuchungen, in den gesicherte qualitative und quantitative Aussagen über die Aufnahme von Ionen innerhalb der Zellwand von toten Zellen oder bei Parenchymzellen gegeben werden. - Mit den durchgeführten Untersuchungen wurde daher angestrebt, einen Beitrag über die qualitative und quantitative Bestimmung von Ionen in der Zellwand zu liefern. Eine Lokalisierung von Ionen soll auf lichtmikroskopischem Wege, mit Hilfe der Mikrospektralphotometrie und der Mikroautoradiografie erfolgen. Damit kann eine Differenzierung der innerhalb der Zellwand aufgenommenen Ionen erreicht werden. Weiterhin sollen quantitative Untersuchungen angestellt werden, um mit Hilfe von Isotopen z.B. zu klären, ob sich die Aufnahme von Ionen im Holz durch unterschiedliche Zellartenzusammensetzung geändert, ob Inhaltsstoffe die Adsorption beeinflussen und inwieweit die einzelnen Holzomponenten an der Ionenaufnahme beteiligt sind.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 29
Signatur: 37 8°135


16. Titel: Wachstumsverhalten von Cedrela odorata L. und C. fissilis Vell. (Meliaceae) im Jugendstadium in Abhängigkeit von Umweltfaktoren

Autor(en): Inoue, Mario Takao
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [99 p.]
Publikationsjahr: 1976
Institut:Weltforstwirtschaft

Allgemeine Zielsetzung der Dissertation ist die Klärung physio- ökologischer Zusammenhänge. Spezielles Ziel ist die Ermittlung des Wachstumsverhaltens jüngerer Pflanzen von C. odorata und C. fissilis in Abhängigkeit von Umweltfaktoren. - Die Ergebnisse sollen insbesondere auch Kenntnisse über die Physiologie und Autökologie der untersuchten Arten liefern, um damit zur Lösung der dringenden waldbaulichen Probleme beim wirtschaftlichen Anbau der beiden Arten beizutragen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 30
Signatur: 38 8°13


17. Titel: Untersuchungen über die Ausbildung von Schwind-Zugspannungen in Holz bei mechanischer Schwindungsbehinderung

Autor(en): Gerstetter, Ernst
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [178 p.]
Publikationsjahr: 1976
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Neben den "natürlichen" Schwindungsbehinderungen wie Feuchtigkeitsgradient, Schwindungsanisotropie und Wachstumsspannungen und den hieraus resultierenden Schwind-Zugspannungen, wird im besonderen auf diejenigen Spannungen eingegangen, die bei externer, mechanischer Schwindungsbehinderung entstehen können. - Anhand theoretischer Überlegungen werden die Möglichkeiten, Schwind- Zugspannungen mit elastischen Modellansätzen zu berechnen, aufgeführt und die Wirkung von Spannungsrelaxation auf die "elastischen" Spannungen beschrieben, wobei diese Relaxationserscheinungen insbesondere durch das Spannungsniveau, die Trocknungstemperatur und die Holzfeuchtigkeitsänderung beeinflusst werden. - Es wurde eine Versuchsapparatur entwickelt, dem Prinzip nach eine Dehnungskompensationsanlage, mit der die Schwind-Zugspanungen bei totaler, mechanischer, externer Schwindungsbehinderung gemessen werden konnten.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 31
Signatur: 37 8°268


18. Titel: Über den Einfluss von Temperatur und Holzfeuchtigkeit auf die Elastizitäts- und Festigkeitseigenschaften des Holzes im Gefrierbereich

Autor(en): Geissen, Achim
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [126 p.]
Publikationsjahr: 1976
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Nach einem Überblick über den derzeitigen Stand der Sorptionstheorie werden Möglichkeiten einer zwischenmolekularen Assoziation des Wassers im Hinblick auf den Phasenübergang flüssig- fest des freien und gebundenen Wassers erörtert. Dabei erweist sich das Modell der fluktuierenden Cluster, nach FRANK und WEN (1957), welches von NEMETHY und SHERAGA (1962) quantitativ nach den Methoden der statistischen Thermodynamik behandelt wurde, als geeignet, um den Phasenübergang des freien Wassers zu erklären. Unter Berücksichtigung der im Hinblick auf die Wasserassoziation "strukturbrechenden Wirkung" (GORING 1966) der aktiven Holzoberfläche kann gefolgert werden, dass ein Phasenübergang des gebundenen Wassers in der Zellwand unter Einbeziehung von freien OH-Gruppen der Holzbestandteile in die Eisstruktur nicht möglich ist. Das Grenzschichtwasser besitzt vielmehr einen höheren Ordnungszustand und analog der Sorptionswärme ein zum Teil erheblich niedrigeres Potenzial als freies Wasser.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 33
Signatur: 37 8°152


19. Titel: Untersuchungen zum Deformationsverhalten von geschichteten Holzwerkstoffplatten unter Klimaeinwirkung

Autor(en): Dueholm, Sten
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [162 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1976
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Beim Einsatz von Holzwerkstoffplatten als Trennwände zwischen unterschiedlich klimatisierten Räumen entsteht im Plattenquerschnitt ein Feuchtegradient, der in der Regel eine Verwölbung oder Verwertung der Platte zur Folge hat. Eine Betrachtung der einschlägigen Literatur zeigt, dass der derzeitige Stand des Wissens zu diesem Problem noch recht lückenhaft ist. Dies gilt insbesondere in theoretischer Hinsicht, aber auch die Meßmethoden, die zur Bestimmung der Biegeflächen angewendet wurden, sind als ungenügend differenziert zu bezeichnen. - Unter den Voraussetzungen, die der klassischen Plattenbiegetheorie und der Thermoelastizitätslehre zugrundeliegen, werden Ansätze ausgearbeitet, die es gestatten, beliebig geschichtete, anisotrope Holzwerkstoffplatten unter der Einwirkung von Feuchtegradienten zu berechnen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 34
Signatur: 37 8°136


20. Titel: Simulation und Optimierung mehrschichtiger, anisotroper Platten auf einem Rechner unter Berücksichtigung der Stabilitätsgrenzen

Autor(en): Compart, Jan Peter
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [169 p.]
Publikationsjahr: 1976
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die natürliche Anisotropie des Baustoffes Holz erschwert die Festigkeitsberechnung hölzerner Bauteile. Besonders schwierig gestaltet sich die Stabilitätsuntersuchung von Tragwerken aus Holz. In der Dissertation wurde am Beispiel von Knotenplatten aus Sperrholz, die z.B. als Verbindungsplatten von Decksbalken und Spanten im Schiffsbau vorkommen, die Beuleuntersuchung an hölzernen Platten vorgeführt. Hierbei galt es die optimale Form unter Berücksichtigung baulicher Gegebenheiten und den günstigsten Faserverlauf der Sperrholzschichten zu finden. Da die Stabilitätsberechnung derart komplizierter Platten mittels klassischer Lösungsverfahren undurchführbar ist, wurde mit der Methode der finiten Elemente ein modernes, computerorientiertes, numerisches Verfahren zur Problemlösung gewählt. Dieses Verfahren beruht auf der Unterteilung des Bauteils in Elemente endlicher Größe, für die mechanische Beziehungen formulierbar sind, die eine Lösung des gestellten Problems der Gesamtstruktur ermöglichen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 35
Signatur: 38 4°1


21. Titel: Die Nasskernbildung in Populus nigra (L.) und ihre Bedeutung für die Holzqualität

Autor(en): Tiedemann, Gudrun
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [99 p.]
Publikationsjahr: 1975
Institut:Holzbiologie

Es wurde die Nasskernbildung im Stamm- und Wurzelholz von 9 etwa 25-jährigen Pappeln (Populus nigra ssp. robusta L.) untersucht. Morphologische, histochemische, physiologische und biologisch- technologische Untersuchungen sowie Versuche zum Bakterienvorkommen zeigten, dass sich der Nasskern der Pappel anders verhält als normales Kern- oder Reifholz und das ihn umgebende Splintholz. Durch eine dunklere Färbung und ein feuchteres Erscheinungsbild hob sich äußerlich sichtbar der Kern vom Splintholz ab.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 37
Signatur: 37 8°10


22. Titel: Untersuchungen über das Verhalten der Hemicellulosen beim Aufschluss von Fichte und Buche mit Bisulfitlösung

Autor(en): Pereira, Helena Margarida Nunes
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [144 p.]
Publikationsjahr: 1975
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Dissertation wurde das Verhalten der Kohlenhydrate von Fichten- und Buchenholz während des Bisulfitaufschlusses untersucht. Dazu wurden Kochungen von Fichten- und Buchenholz, -holocellulose und isolierten Hemicellulosen bei Verwendungen von Magnesium- und Natriumbisulfitlösungen durchgeführt. Die Hemicellulosen wurden nach der Kochung aus den Aufschlusslösungen isoliert und quantitativ bestimmt. Der Anteil an Lignosulfonsäuren der aus den Kochablaugen isolierten Hemicellulose wurde durch UV-Spektorskopie ermittelt; dazu wurden die Extinktionskoeffizienten der Lignosulfonsäuren aus den Ablaugen der Kochungen bestimmt. Die Zuckerzusammensetzung der Hemicellulosen wurde säulenchromatographisch ermittelt und ihre Kettenlängenverteilung mit Hilfe der Gelchromatographie.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 39
Signatur: 37 8°58


23. Titel: Über die Isolierung und Mannanase aus Aspergillus Niger

Autor(en): Yamazaki, Noboru
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [171 p.]
Publikationsjahr: 1975
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Aufgaben der Dissertation bestanden aus folgenden drei Abschnitten: Erstens sollte eine Mannanase von einem aus Aspergillus niger stammenden Handelspräparat mit Hilfe verschiedener Trennmethoden weitgehend gereinigt und in ihren Eigenschaften gekennzeichnet werden. Zweitens sollte der mannanolytische Abbau eines Galactomannans mit Hilfe verschiedener Methoden eingehend analysiert werden, wobei gleichzeitig die qualitative und quantitative Analyse der enzymatischen Spaltprodukte zu überprüfen und zu erweitern war. Schließlich sollte die Wirkungsweise der Mannanase auf ein Galactoglucomannan aus Tsuga canadensis und auf eine Holocellulose aus Picea abies untersucht werden, um einmal den Abbauumfang und -verlauf eingehend zu kennzeichnen und dazu Hinweise über die Feinstruktur wie auch die Verteilung von Mannanen im Holz zu erhalten.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 36
Signatur: 36 8°82


24. Titel: Über den mikrobiellen Abbau der Rinde von Fagus sylvatica und Picea abies

Autor(en): Wilhelm, Gerhard E.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [124 p.]
Publikationsjahr: 1975
Institut:Holzbiologie

Ziel der Dissertation war es, mehr grundlegende Informationen über den mikrobiellen Abbau der Buchen- und Fichtenrinde sowohl unter natürlichen Bedingungen als auch in vitro zu erhalten. Gleichzeitig soll anhand der erzielten Ergebnisse die Möglichkeit einer Rindenkompostierung diskutiert werden. - Neben dem Substanzverlust interessierten vor allem die qualitativen Veränderungen des Rindengewebes im Laufe des Abbaus. Dazu wurden licht- und vor allem elektronenoptische wie auch chemisch-analytische Untersuchungsmethoden herangezogen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 37-2
Signatur: 36 8°98


25. Titel: Standortentscheidungen der Fertighausindustrie und Industrieansiedlung durch die Öffentliche Hand. Ein Beitrag zur Entwicklung strukturschwacher Regionen in der Bundesrepublik Deutschland

Autor(en): Strohm, A
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [224 p.]
Publikationsjahr: 1975
Institut:Weltforstwirtschaft

Mit der Dissertation soll für einen Wirtschaftszweig, die Fertighausindustrie, eine derartige Entscheidungsgrundlage für den mit der Industrieansiedlung in strukturschwachen Gebieten befassten Regionalpolitiker erarbeitet werden, mit deren Hilfe eine Standortlenkung durch die öffentliche Hand im volkswirtschaftlich erwünschten Sinne vorgenommen werden kann. Gleichzeitig werden mit den Ergebnissen dieser Arbeit den Unternehmen der Fertighausindustrie Entscheidungshilfen angeboten, die es ermöglichen sollen, optimale Standortplanungen vornehmen zu können. - Zur Fertighausindustrie zählen dabei alle Unternehmen, die Fertighäuser - synonym Fertigteilbauten oder Fertigteilgebäude - herstellen. Hierunter fallen alle Gebäude, die vorwiegend aus geschoßhohen oder raumbreiten, im Werk vorgefertigten Bauelementen bestehend, die auf der Baustelle zusammengefügt werden. Dabei wird vereinfachend nicht in jedem Falle zwischen "Industrie-" und "Handwerksunternehmungen" unterschieden, da gerade in dieser Branche die Grenzen sehr fließend sind. - Aus holzwirtschaftlicher Sicht wurde die Fertighausindustrie als Untersuchungsobjekt gewählt, weil sie ein bedeutender Marktpartner der holzbe- und -verarbeitenden Industrie ist.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 39-2
Signatur: Z 4°338


26. Titel: Quantifizierung von Stammfäule in hohlen Bäumen des Dipterocarpaceen-Mischwaldes von Sarawak (Borneo). Eine Beitrag zur Methodik der Fäulebohrung bei tropischen Waldinventuren

Autor(en): Panzer, Kersten F.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [178 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1975
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Dissertation entstand im Rahmen eines Forschungsvorhabens "Möglichkeiten der Qualitätsermittlung bei Waldinventuren in den Tropen" im Institut für Weltforstwirtschaft der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft in Reinbek und am Ordinariat für Weltforstwirtschaft der Universität Hamburg. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand das Problem der Fäulediagnose durch Bohren und die quantitative Erfassung der Volumenverluste durch Fäule. Für die Untersuchungen wurden Inventurdaten ausgewertet, die in den Jahren 1969-1971 vom Forest Industries Development Project der FAO in Sarawak erhoben worden waren.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 41
Signatur: 37 4°21


27. Titel: Experimentelle Untersuchungen zur Steigerung der Salztoleranz von Nutzpflanzen durch Chlorcholinchlorid (CCC)

Autor(en): Schindler, E.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [103 p.]
Publikationsjahr: 1974
Institut:Weltforstwirtschaft

Es wurde untersucht, in welchem Maße sich die Salztoleranz vorwiegend durch Meersalz geschädigter Buschbohnen und Tomaten nach der Behandlung mit dem pflanzenfremden Hemmstoff Chlorcholinchlorid (CCC) steigern lässt. Der Umfang des eingetretenen Schadens wurde hauptsächlich an der Höhe des Blattfrischertrags bzw. am Ausmaß der Blattgewebenekrosen gemessen. - In weiteren Untersuchungen sollte ermittelt werden, ob die Schäden durch Chloridsalze, insbesondere durch NaCl, mehr auf die Toxizität des Anions oder des Kations zurückzuführen sind. Zu diesem Zweck wurden Blattbehandlungen durch Aufsprühen verschiedener Chlorid- und Sulfatsalze mit den Kationen Na+, K+, NH, Mg++ und Ca++ vorgenommen.

Anorganische Salze; Pflanzenphysiologie; Pflanzenreaktion; Natriumsalze; Natriumchlorid (NaCl); Versalzung; Buschbohnen (Phaseolus vulgaris); Tomate (Solanum lycopersicum); Meersalzwirkung; CCC-Wirkung; Agrosil; Gibberellinsäure
Dokumentennummer: T7 11 480
Signatur: 72 8°56


28. Titel: Die Sortierung von tropischem Rohholz

Autor(en): Trede, Rainer
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [288 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1974
Institut:Weltforstwirtschaft

Ausgehend von der derzeitigen, oft unbefriedigenden Situation der Sortierung tropischen Rohholzes sollen in der Dissertation Ursachen, Aufgaben, Probleme und Methoden der Tropenholzsortierung untersucht werden. - Den Ausgangspunkt bildet die Darstellung der geschichtlichen Entwicklung und des Ist-Zustandes der Tropenholzsortierung. Als problematisch bei diesen historisch vergleichenden und Länder vergleichenden Untersuchungen erweist sich die Tatsache, dass bisher kaum Literatur vorliegt,die sich direkt auf die Tropenholzsortierung bezieht, und dass die vergleichbar zahlreichen Ausführungen über Sortierungsregeln in außertropischen Gebieten den spezifischen Gegebenheiten des Tropenholzhandels selten gerecht werden. Ausgewertet werden konnten deshalb für den historischen Teil vornehmlich Veröffentlichungen über die Geschichte des Tropenholzhandels. Sie tragen zum besseren Verständnis des derzeitigen Standes der Sortierung tropischen Rohholzes bei. - Im zweiten Teil der Arbeit werden die ökonomischen Aufgaben der tropischen Rohholzsortierung untersucht. Da die Sortierung direkt die Interessen der am Tropenholzhandel Beteiligten berührt, wurden die Auffassungen der Marktpartner aufgrund von mündlichen und schriftlichen Befragungen erfaßt.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 42
Signatur: 35 8°104


29. Titel: Enzymatische Hydrolyse von Holzxylanen

Autor(en): Sinner, Michael Heinrich
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [171 p.]
Publikationsjahr: 1974
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Wegen der Bedeutung von Xylanen und Xylanasen wurden im Rahmen eines langfristigen Forschungsvorhabens über den enzymatischen Abbau von Holzpolysacchariden Untersuchungen über die Hydrolyse von Holzxylanen durchgeführt. Es war das Ziel der Dissertation, einige Xylanasen aus Enzymrohpräparaten zu isolieren, ihre Eigenschaften zu bestimmen und ihre Wirkung auf isolierte Xylane - insbesondere auf Laubholzxylane - sowie auf das Xylan in der delignifizierten Holzzellwand darzustellen. Voraussetzung dafür waren geeignete Verfahren zur Trennung und Bestimmung von Enzymen und Zuckern. Es wurden vornehmlich säulenchromatograpische Trennverfahren und automatische Enzym- und Zuckernachweisverfahren erprobt und an die Problemstellung angepaßt.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 43
Signatur: 35 8°91


30. Titel: Veränderungen der Holzstruktur durch Hochdrucktränkung

Autor(en): Riechert, Christoph
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [121 p.]
Publikationsjahr: 1974
Institut:Holzbiologie

In der Dissertation sollen die Auswirkungen einer Hochdrucktränkung mit Drücken bis zu 80 kp/cm2 auf die Holzstruktur eingehender untersucht werden. - Es sind bei den Nadelhölzern die gut wegsamen Kiefern (Pinus sylvestris L.) und die schlechter wegsamen Holzarten Fichte (Picea abies, Karst.), Sitkafichte (Picea sitchensis Carr.) und in einigen Fällen Lärche (Larix decidua Mill.) verwendet worden. Zu vergleichenden Versuchen diente als Laubholzart die Rotbuche (Fagus sylvatica L.). - Der erste Teil der Arbeit befaßt sich mit den Auswirkungen hoher Drücke auf die Makrostruktur des Holzgefüges. Hierbei wurden sowohl stabförmige Proben als auch Rundhölzer verwendet, an denen Strukturveränderungen und mögliche Ursachen für deren Auftreten untersucht werden. - Im zweitenTeil wird der Einfluss des Tränkdrucks auf die Mikrostruktur des Holzes geprüft. Ein direkter Nachweis erfolgt mit dem Mikroskop und ein indirekter über Veränderungen der Durchlässigkeit sowie der Festigkeit des hochdruckbehandelten Holzes. Schließlich werden Überlegungen zur Theorie des Druckabfalls im Holz dargestellt.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 45
Signatur: 36 8°43


31. Titel: Untersuchungen über die Eignung von Mischkochungen zur Herstellung von Zellstoff und Papier aus marokkanischen Holzarten

Autor(en): Rahmani, Mohamed Akka
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [132 p.]
Publikationsjahr: 1974
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Mischkochungen werden in weiten Teilen der Erde mit verschiedenen Rohstoffen vorgenommen. Im allgemeinen werden dazu Hölzer mit ähnlichem chemischen und morphologischen Aufbau verwendet, schwere Arten dagegen ungern beigemischt. Daß diese Abneigung gegen die Verwendung schwerer Hölzer manchmal nur ein Vorurteil ist, haben eine Reihe Laboruntersuchungen gezeigt, da Mischzellstoffe verschiedentlich bessere Eigenschaften aufwiesen als jede ihrer Komponenten, wenn diese getrennt aufgeschlossen worden waren. Dies gilt auch für den Fall, dass ausgesprochen schwere, als ungeeignet geltende Holzarten zugesetzt werden, wobei jedoch ein bestimmter Prozentsatz nicht überschritten werden darf. - Es war die Aufgabe der Dissertation, die entsprechenden Untersuchungen für Mischungen marokkanischer Holzarten durchzuführen, dabei sollten auch die bestehenden Ansichten über den Einfluss der chemischen und morphologischen Zellstoffeigenschaften auf das Mahlverhalten und die Papierfestigkeit geprüft werden.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 46
Signatur: 35 8°40


32. Titel: Über einige Dien-Adukkte von Terpenverbindungen und ihre Weiterverarbeitung. Ein Beitrag zur Herstellung von "Silvichemicals" aus Terpentinöl

Autor(en): Lange, Werner
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [159 p.]
Publikationsjahr: 1974
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im Verlauf der Dissertation sollten Möglichkeiten der Modifizierbarkeit von aus Terpentinölbestandteilen erhältlichen Dienen durch die DIELS-ALDER Synthese und eventuell notwendig werdender weiterer Syntheseschritte untersucht werden und damit ein Beitrag zum Problem der Synthese von sogenannten "Silvichemicals" - Chemikalien aus Holzbestandteilen - geleistet werden. - Da eine Reihe von Monoterpen-Dienen bereits in der Vergangenheit mit verschiedenen Dienophilen umgesetzt worden sind, und weil diese Monoterpen-Diene nicht zu den Hauptbestandteilen der Terpentinöle gehören, sollten zunächst neue Diene aus mengenmäßig wichtigen Monoterpenen oder den aus ihnen zugänglichen Sauerstoffverbindungen dargestellt werden, womit sich als Ausgangsprodukte für derartige Synthesen, wie gezeigt werden wird, insbesonders die Terpenketone anbieten. - Wegen der vielfachen Variierbarkeit der Dien-Synthese auf Grund einer großen Zahl möglicher Dienophile sollten insbesondere solche Dienophile ausgewählt werden, die nach der Diels-Alder Reaktion Addukte ergeben, die entweder selbst oder als Zwischenprodukte für weitere Synthesen von möglichem Interesse sind.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 47
Signatur: 36 8°55


33. Titel: Untersuchung zur Hydrogenolyse verschiedener Lignine, Lignosulfonsäuren und entsprechender Modellsubstanzen sowie zum Einfluss energiereicher Strahlung auf das Ergebnis der Hydrogenolyse

Autor(en): Hoffmann, Per
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [176 p.]
Publikationsjahr: 1974
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Dissertation möchte beitragen zur Entwicklung von Lignin- Hydrogenolyse-Verfahren, die zu höheren Phenolausbeuten und einfacheren Phenolgemischen führen. Zunächst sollte der Einfluss der einzelnen Komponenten des Hydrogenolysesystems - Reaktionsbindungen / Lösungsmittel / Katalysator - auf das Ergebnis der Hydrogenolyse untersucht werden. Anschließend wurde die Frage aufgegriffen, ob eine gleichzeitige Bestrahlung der Hydrogenolyse-Reaktion mit ionisierenden Strahlen zu einer verstärkten Depolymerisation des Makromoleküls und/oder einem weiteren Abbau der bereits abgespaltenen Einzelbausteine führt und damit zu weniger komplizierten Phenolgemischen.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 48
Signatur: 35 8°39


34. Titel: Untersuchungen zur Kesseldruckimprägnierung von Fichtenholz mit wasserlöslichen Schutzmitteln

Autor(en): Hackbarth, Werner
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [115 p.]
Publikationsjahr: 1974
Institut:Holzbiologie

Die Fichte muss im Gegensatz zur Kiefer zu den schwer imprägnierbaren Holzarten gerechnet werden. Die hiermit verbundenen Probleme sind in einer Vielzahl von Veröffentlichungen mit zum Teil widersprüchlichen Ergebnissen erörtert worden. In der Dissertation wird versucht, diese nach verschiedenen Gesichtspunkten geordnet darzustellen. Hieraus ergaben sich eine Reihe von Fragestellungen, die zu den Untersuchungen führten. Das Ziel dieser Arbeiten war es, Abhängigkeiten der Schutzmitteleindringung von (1) den Holzeigenschaften, (2) den physikalischen Daten der Imprägnierung, (3) der chemischen Zusammensetzung der Imprägnierlösungen zu klären.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 49
Signatur: 38 8°101


35. Titel: Untersuchungen zur Verbesserung der Tränkeigenschaften einiger Nadelhölzer auf biologischem Wege

Autor(en): Adolf, Peter
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [96 p.]
Publikationsjahr: 1974
Institut:Holzbiologie

Holz von Fichte, Sitkafichte, Tanne, Douglasie und Kiefer wurde zur Verbesserung seiner Tränkeigenschaften mit biologischen Verfahren vorbehandelt. Die Nutzung eines bakteriellen Angriffs auf Holz bei der Nasslagerung in Teichen und einer Vorbehandlung des Holzes mit Enzymlösungen standen dabei im Mittelpunkt des Interesses. - Für die praktische Durchführung der Vorbehandlung waren Reaktionsgefäße notwendig, in denen wichtige Einflussgrößen auf die bakterielle Aktivität bzw. die Enzymreaktion gesteuert werden können. Mit technischen Cellulase- und Pektinasepräparaten ließ sich innerhalb von 7 Tagen nach Beginn der Enzymwirkung auf das Gewebe eine optimale Verbesserung der Durchlässigkeit erreichen. Bei der Nasslagerung von Holz stellte sich dies erst nach mehreren Wochen ein. Die enzymatische Vorbehandlung hatte im Gegensatz zur Wasserlagerung eine gleichmäßige Wirkung auf das Holzgewebe.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 51
Signatur: 35 8°90


36. Titel: Grundlagen, Entwicklung und Bedeutung der Waldwirtschaft in Tunesien und Algerien - zugleich ein Beitrag zur Systematik der Weltforstwirtschaft

Autor(en): Schröder, P.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg = Mitteilungen der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft [no. 97, 346 p.]
Publikationsjahr: 1974
Institut:Weltforstwirtschaft

Wald als vorherrschender Baumbestand kommt in Tunesien und Algerien unter natürlichen Bedingungen als sogenannter mediterraner Lichtwald vor. Eine Ausnahme davon bilden Waldvorkommen der laubabwerfenden Eichenarten und der Zeder, die - im natürlichen Zustand - in ihrem Aufbau, Vorrats- und Zuwachspotential noch in gewissem Maße mit dem Wald in Mitteleuropa, mit dem sie vegetationsgeschichtlich verwandt sind, vergleichbar sind. - Die heute in Tunesien und Algerien nur noch auf einem geringen Teil ihrer ursprünglichen Fläche erhalten gebliebenen Waldvorkommen mit dichten oder lichten Baumbeständen können in einer einfachen Gliederung in drei Waldtypen unterteilt werden: 1. Meist gemischt vorkommende immergrüne und laubabwerfende Eichenwaldbestände der humideren, küstennahen, vorwiegend bergigen bis gebirgigen Gebiete, die überwiegend im Bereich des numidischen Sandsteins gelegen sind. Eingestreut kommen Pinus pinaster, Cedrus atlantica, Abies numidica vor. - 2. Teils in Reinbeständen, teils gemischt vorkommende Aleppokiefer-Steineichenwälder der subhumiden bis semiariden Gebiete bis hin zur Steppe, die vorwiegend im bergigen bis gebirgigen Bereich auf Kalkböden vorkommt. Eingestreut oder auch bestandesbildend kommen darin an bestimmten Standorten vor: Juniperus-, Tetraclinis-, Cedrus- und Cupressus spp. - 3. Kleinere Waldvorkommen oder nur Restbestände rezenter Reliktwaldvegetation in der Steppen- und Wüstenregion jenseits der klimatischen Waldgrenze. Edaphisch bedingte Wuchsgebiete in Wadilagen, Dayas und an vergleichbaren Standorten mit den Holzarten Acacia spp, Tamarix spp., Pistacia atlantica, Cupressus dupreziana, Olea L. aperrini u.a..

VTIWFW
Dokumentennummer: T4 04 147
Signatur: Z 4°338


37. Titel: Ein Beitrag zur Kenntnis des diffusionstechnischen Verhaltens von Furnierplatten und kunstharzbeschichtetem Holz

Autor(en): Frühwald, Arno
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [137 p.]
Publikationsjahr: 1973
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Kenntnis des diffusionstechnischen Verhaltens von Stoffen ist eine wesentliche Voraussetzung, um technologisch einwandfreie und dauerhafte Konstruktionen auf bauphysikalischem Gebiet durchzuführen. Im Gegensatz zu Baustoffen aus anorganischem Material wurden Holz und insbesondere Holzwerkstoffe bisher wenig untersucht. Für Spanplatten hat J. HORN (1969) eine umfangreiche Untersuchung vorgelegt, für Furnierplatten sind jedoch nur wenig Werte bekannt. - Mit der Dissertation soll versucht werden, einen Beitrag zur Klärung der Diffusionsverhältnisse in Furnierplatten zu liefern und Angaben über die Diffusions-Widerstandszahl von Furnierplatten zu machen. Als Einflussfaktor ist dabei die Leimmenge je Leimfuge der Platte angenommen. Geschichtete Proben aus Phenolharz und Holz können dabei als Modell einer Furnierplatte betrachtet werden, um so Aussagen über das Diffusionsverhalten von makroskopisch inhomogenen Stoffen machen zu können. - Es ist bekannt, dass der Diffusionswiderstand eines Bauelementes durch Aufbringen einer Dampfsperre beeinflussbar ist. Wie diese in Form einer Beschichtung mit Kunstharz bei Plattenmaterial möglich ist, soll im Zusammenhang mit den Messungen an Holz und Furnierplatten geklärt werden.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 54
Signatur: 34 8°167


38. Titel: Untersuchungen über die Dimensionsänderung zementgebundener Holzwerkstoffe

Autor(en): Bröker, Friedrich-Wilhelm
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [150 p.]
Publikationsjahr: 1973
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Herstellung und Verwendung zementgebundener Holzwerkstoffe wird durch zwei Problemkreise eingeengt. Es sind einmal Inhibierungerscheinungen bei der Erhärtung des Zements, hervorgerufen durch lösliche Stoffe bestimmter Hölzer, namentlich Kohlenhydrate und Phenole. Es sind zum anderen Dimensionsänderungen nach der Formung der Werkstücke, die beispielsweise für ein Hobelspäne-Zementstein- Gemisch mit einem spezifischen Gewicht von 0,5 etwa 0,65% Längenänderung vom nassen bis zum konditionierten Zustand betragen können. Erschwerend kommt noch hinzu, dass diese Endschwindmaße erst nach etwa einem halben Jahr erreicht werden. An kleinen Werkstücken, wie Hohlblockmauersteinen von 50 cm Länge, ist diese Längenänderung von untergeordneter Bedeutung. An Wandelementen aber, die bis 9 m lang sein können, kann es nach dem Einbau zu größeren Dimensionsänderungen kommen. Ein 9 m langes Wandelement würde sich beispielsweise bei einem Schwindmaß von nur 0,3 % - unter der Prämisse der reibungsfreien Schwindung - um 27 mm verkürzen, was hohe Aufwendungen für die Aufhängung erfordert, bzw. bei einer Fixierung der seitlichen Kanten Rissbildung hervorrufen kann. Mangels genauer Kenntnisse über den zweiten Problemkreis werden in der Dissertation die Ursachen der Dimensionsänderung zementgebundener Holzwerkstoffe und deren Beseitigung diskutiert.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 56
Signatur: 34 8°133


39. Titel: Untersuchungen über die Möglichkeiten des Aufschlusses von Holz mit Phenolen. Ein Beitrag zur Entwicklung eines umweltfreundlichen Zellstoffherstellungsverfahrens

Autor(en): Rechy, Maria de Los Angeles
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [95 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1973
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Aus der Literatur ist bekannt, dass durch Einwirkung von Phenol oder Phenolen aus Holz in Gegenwart von katalytischen Mengen von Salzsäure oder durch Hydrolyse Salzsäure abspaltender Salze eine Gewinnung von Zellstoff möglich ist. - In diesen von HARTMUTH beanspruchten patentierten Verfahren wird jedoch über die Führung des Prozessess sowie über die dabei erreichbaren Zellstoffqualitäten keine Angabe gemacht (R. HARTMUTH 1919). Die Aufgabe der Dissertation sollte es sein, die Bedingungen zur Herstellung von Zellstoffen aus Holz durch Aufschluss mit Phenol oder Phenolen näher zu untersuchen und so zu optimieren, dass Zellstoffe in befriedigenden Ausbeuten und befriedigender Qualität erhalten werden können. Weiterhin sollten diese Zellstoffe auf ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften und hinsichtlich ihrer Bleichbarkeit untersucht werden.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 52
Signatur: 35 8°122


40. Titel: Untersuchungen über die Eignung der UV-Absorptionsmessung von Bisulfitablaugen zur Aufschlusskontrolle bei Zellstoffkochungen

Autor(en): Helmke, Dieter
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [92 p.]
Publikationsjahr: 1973
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Es wurden Untersuchungen durchgeführt mit dem Ziel, eine Aussage darüber machen zu können, ob mit Hilfe der Messung der UV- Absorption von Bisulfitablaugen aus Fichtenholzkochungen der Delignifizierungsvorgang während der Kochung verfolgt und der Endpunkt einer Kochung bestimmt werden kann. Dazu musste geklärt werden, ob die UV-Methode schnell Ergebnisse mit der erforderlichen Genauigkeit liefert. Dazu ist es nötig, dass die gemessene Absorption nur von Lignin bewirkt wird oder eventuelle Einflüsse anderer Substanzen mit Hilfe von Eichtabellen korrigiert werden können. Außerdem muß zur Konzentrationsberechnung des Lignins in der Ablauge dessen Extinktionskoeffizient bekannt sein.

VTI
Dokumentennummer: T5 10 53
Signatur: 34 8°117


41. Titel: Vergleichende Untersuchungen an Kunstligninen (DHP) verschiedener Zusammensetzung mit Hilfe isotopentechnischer und spektroskopischer Methoden sowie durch chemischen Abbau

Autor(en): Faix, O.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg = Mitteilungen der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft [no. 92, 200 p.]
Publikationsjahr: 1973
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Lignin ist ein polymerer Stoff, bestehend aus VA-, PO- und SY-Einheiten. Es ist bekannt, dass Nadelholzlignine hauptsächlich aus VA-Einheiten größere Mengen SY- und unterschiedliche Mengen PO-Einheiten enthalten. Die meisten Monokotylodonen-Lignine sind aus VA-, SY- und PO-Einheiten gleicher Größenordnung aufgebaut. Aus diesem kurzen Überblick ist ersichtlich, dass es zur Charakterisierung eines Lignins eine Angabe über das Verhältnis der beteiligenden Monomeren von Wichtigkeit ist. - Sicher funktionierende Methoden, mit deren Hilfe quantitative Aussagen über das VA:PO:SY Verhältnis gemacht werden können, gibt es jedoch noch nicht. - Die Aufgabe dieser Arbeit war es, empirische Zusammenhänge zwischen der Zusammensetzung des Lignins aus den VA-, SY- und PO-Einheiten einerseits, und den analytischen und spektroskopischen Daten andererseits festzustellen. - Als Untersuchungsobjekte dienten dabei synthetische Lignine, die nach der Terminologie von Freudenberg als Dehydrierungspolymerisate oder DHP bezeichnet werden. - Die Notwendigkeit solcher Untersuchungen ist u.a. darin begründet, dass in Zukunft der Analyse und Charakterisierung von Laubholzligninen und Ligninen der übrigen Pflanzenwelt vermehrte Aufmerksamkeit geschenkt werden muss, nachdem sich die Forschung bisher hauptsächlich auf das überwiegend aus VA-Einheiten bestehende Lignin der Nadelhölzer konzentrierte.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T4 04 144
Signatur: Z 4°34°18


42. Titel: Verteilung von Fernwurzeln und Mykorrhizen im Bodenprofil eines Buchen- und Fichtenbestandes im Solling

Autor(en): Göttsche, Dietger
Quelle: Dissertation Universität Hamburg [102 p.]
Publikationsjahr: 1972
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Untersuchung wurde im Rahmen des Solling-Projektes der Deutschen Forschungsgemeinschaft (deutsches Projekt des Internationalen Biologischen Programms = IHP) durchgeführt. Das Internationale Biologische Programm befasst sich mit den Produktionsverhältnissen von Ökosystemen, wobei die produktionssteuernden Umweltfaktoren im Vordergrund des Interesses stehen. - Im Rahmen der Untersuchungen der Primärproduktion eines Buchen- und Fichtenbestandes war es Aufgabe dieser Dissertation, die Biomasse der Schwachwurzeln und die von Feinst- und Feinwurzeln sowie die ihre Entwicklung beeinflussenden Faktoren zu analysieren. - Bei der Untersuchung der Feinst- und Feinwurzeln erwies es sich als notwendig, den zeitlichen Verlauf der Wurzelbildung zu bestimmen und darüber hinaus mögliche Beziehungen zwischen der Periodizität der Wurzelentwicklung und Umweltfaktoren zu ergründen. Dabei wurde der Schwerpunkt auf die Analyse der Buchenwurzeln gelegt, da besonders auf diesem Sektor diesbezügliche Ergebnisse fehlen und eine gleichzeitige tiefergehende Bearbeitung auch der Fichtenwurzeln aus arbeitstechnischen Gründen nicht möglich war.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 63
Signatur: 33 8°72


43. Titel: Growth, site factors and nutritional status of Cupressus lusitanica plantations in the Highlands of Colombia

Autor(en): Tschinkel, Heinrich M.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [165 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1972
Institut:Weltforstwirtschaft

Aufforstungen von Cupressus lusitanica (Miller) gewinnen in den Anden Kolumbiens wegen ihrer Schutzwirkung und als Grundlage einer wachsenden Holzindustrie Bedeutung. Auf Böden aus vulkanischer Asche in der Zentralkordillere des Departamento de Antioquia ist die Wuchsleistung der Aufforstungen sehr unterschiedlich und auf vielen Standorten unbefriedigend. In diesem Gebiet wurden in Aufforstungen 57 Parzellen im Alter von 5 bis 15 Jahren aufgenommen. Mit Hilfe der Regressionsanalyse wurden Bonitierungskurven (site index curves) entwickelt und eine Ertragstafel aufgestellt, die den gesamten Vorrat, die Grundfläche und den durchschnittlichen Durchmesser in Brusthöhe als Funktion des Alters und der Bonität zeigt. Innerhalb von wenigen Metern kann der "site index" (Bezugsalter 15 Jahre) zwischen 7 und 21 m schwanken, während die Gesamtmasse von 30 bis 300 fm/ha variiert. Weiterhin wurde eine einfache Methode entwickelt, um die Bonität (site index) vor der Begründung der Kulturen abschätzen zu können. Sie erfordert nur das Messen der Hangneigung und die Beurteilung der Hangform. Cupressus lusitanica ist anscheinend besonders standortempfindlich und wächst sehr schlecht auf konvexen Hangformen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 57
Signatur: 34 8°27


44. Titel: Untersuchungen über den Vorgang und die Prüfung der Flammenausbreitung auf plattenförmigen Holzwerkstoffen

Autor(en): Schwab, Eckart
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [106 p.]
Publikationsjahr: 1972
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Dissertation wird über ein Prüfverfahren berichtet, mit den auf quasi homogenem Material eine konstante Flammenausbreitung erreichbar ist. Dazu wird die Probe unter einem stehenden Strömungsfeld derart hinweg bewegt, dass die Grenze zwischen dem entflammten und dem nicht entflammten Bereich der Probenoberfläche mit gleichbleibender Strömungsverteilung bedient wird. Die Regelung der Probenbewegung erfolgt photometrisch. - Da die absolute Ausbreitungsgeschwindigkeit nicht nur vom Probenmaterial, sondern im hohen Maße auch von den Prüfbedingungen bestimmt wird, wurde der Einfluss wesentlicher Bedingungen, nämlich der Materialtemperatur vor dem Entzünden und der Luftzufuhr in die Brennzone untersucht.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 58
Signatur: 33 8°39


45. Titel: Untersuchungen über die Infektion und den Abbau von Rinde und Holz der Fichte durch Fomes annosus

Autor(en): Peek, Rolf-Dieter
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [145 p.]
Publikationsjahr: 1972
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms "Rotfäule der Fichte" wurde der Infektionsweg über die intakte Wurzelrinde in Laborversuchen und an natürlich befallenen Wurzeln verfolgt. Gleichzeitig wurden licht- und elektronenmikroskopisch die mikromorphologischen Veränderungen beim Zellwandabbau untersucht und die Befunde mit den Ergebnissen der chemischen Analysen des abgebauten Holzes verglichen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 59
Signatur: 33 4°50


46. Titel: Untersuchungen zur körperlichen Leistungsfähigkeit liberianischer Studenten

Autor(en): Jarrett, Bankole
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [33 p.]
Publikationsjahr: 1972
Institut:Weltforstwirtschaft

Es wird über leistungsphysiologische und parasitologische Untersuchungen bei liberianischen Studenten berichtet. In der Einleitung wird ein Literatur-Überblick über mit vergleichbarer Methodik gewonnenen Ergebnissen anderer Autoren geben. Danach scheint in tropischen Ländern die körperliche Leistungsfähigkeit der Einheimischen im Regelfall vermindert zu sein. Zusammenhänge zwischen körperlicher Betätigung (Arbeitsschwere im Beruf, sportliches Training) und individueller Leistungsfähigkeit sind erkennbar und spielen deshalb gerade in den sogenannten Entwicklungsländern, wo es um Gesundung und Gesunderhaltung der Menschen geht, eine Rolle. - Die Untersuchungen wurden in Monrovia, der Hauptstadt der Republik Liberia, und in Bong Range durchgeführt.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 60
Signatur: 34 8°219


47. Titel: Entwicklung und Stand der forst- und holzwirtschaftlichen akademischen Ausbildung und Forschung in Lateinamerika und Vorschläge zu deren künftiger Weiterentwicklung

Autor(en): Barghoorn, Adolf-Wilhelm
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [428 p.]
Publikationsjahr: 1972
Institut:Weltforstwirtschaft

Mit der Dissertation soll ein Beitrag zur Lösung einiger Probleme gegeben werden, denen sich Lateinamerika auf dem Gebiet der Forst- und Holzwirtschaft gegenübersieht. - Sie entstand aus der in der Praxis gewonnenen Einsicht, dass eine eingehendere Untersuchung der Entwicklung und der heutigen Situation der forstlichen und der holzwirtschaftlichen akademischen Ausbildung und Forschung in Lateinamerika wünschenswert sei, und aus ihr hervorgehende Vorschläge der Weiterentwicklung dienen könnten. - Zu Lateinamerika gehört eine Vielzahl von Staaten, die trotz aller Unterschiede auf einem gemeinsamen kulturellen Fundament tiberischer Herkunft stehen. Viele andere Einflüsse, etwa aus Frankreich kultureller Art, aus Nordamerika wirtschaftlicher Art, haben nicht zu einer Verfremdung geführt, sondern sie wurden absorbiert und in ein eigenes und besonderes kulturelles Traditionsgefüge eingebaut.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 64
Signatur: 33 4°53


48. Titel: Möglichkeiten des Einsatzes und Auswirkungen bei Anwendung der Netzplantechnik in der Termin- und Einsatzmittelplanung für Fertigungsarten typischer Betriebsgrößenklassen der Holzwirtschaft. Eine arbeitswissenschaftliche Interpretation des Systems Pro

Autor(en): Heigenhauser, B.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg = Mitteilungen der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft [no. 91, 327 p.]
Publikationsjahr: 1972
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Die Arbeit entstand am Institut für Arbeitswissenschaft der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft im Rahmen einer weitergefassten Untersuchung über die optimale Gestaltung des Systems Produktionsplanung durch Einsatz der Netzplantechnik. - Der Bezug der Aufgabenstellung auf die Holz- und Forstwirtschaft könnte den Schluss zulassen, dass der Umwandlungs- und Leistungsprozess dieses Industriezweiges nicht in verbindliche Ordnungsschemata eingestuft und mit allgemeingültigen, arbeitswissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Maßstäben bewertet werden kann. - Sicher führt der Rohstoff Holz zu spezifischen, betrieblichen und marktwirtschaftlichen Bedingungen. Trotz dieser Besonderheiten kann aber die Holzwirtschaft nicht aus der allgemeingültigen Betrachtungsweise ausgeklammert werden. - Deshalb sind die Bedingungen zu untersuchen, die den Industriezweig erwarten, wenn er sich dem Prozess funktionaler Ordnungs- und Gliederungsvorgänge öffnet und anpasst. Es geht dabei nicht um eine Bestandsaufnahme in der Holzwirtschaft, sondern um eine Untersuchung der Bedingungen, welche die Industrieeinheiten der Holzwirtschaft erwarten, wenn - systemtechnischen Erfordernissen folgend - von den theoretischen Ansätzen der 'ceteris paribus' Klausel abgerückt wird und dynamische Modellvorstellungen zusammenhängender Wirkprozesse eines Regelkreissystems entwickelt werden.

VTIOEF
Dokumentennummer: T4 04 143
Signatur: Z 4°338


49. Titel: Verteilung von Feinwurzeln und Mykorrhizen im BKodenprofil eines Buchen- und Fichtenbestandes im Solling

Autor(en): Göttsche, D.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg = Mitteilungen der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft [no. 88, 102 p.]
Publikationsjahr: 1972
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Arbeit wurde im Rahmen des Solling-Projektes der Deutschen Forschungsgemeinschaft (deutsches Projekt des Internationalen Biologischen Programms = IBP) durchgeführt. Das Internationale Biologische Programm befasst sich mit den Produktionsverhältnissen von Ökosysstemen, wobei die produktionssteuernden Umweltfaktoren im Vordergrund des Interesses stehen. Im Rahmen der Untersuchung der Primärproduktion eines Buchen- und Fichenbestandes war es Aufgabe dieser Dissertation, die Biomasse der Schwachwurzeln und die von Feinst- und Feinwurzeln sowie die ihre Entwicklung beeinflussenden Faktoren zu analysieren. - Bei der Untersuchung der Feinst- und Feinwurzeln erwies es sich als notwendig, den zeitlichen Verlauf der Wurzelbildung zu bestimmen und darüber hinaus mögliche Beziehungen zwischen der Periodizität der Wurzelentwicklung und Umweltfaktoren zu ergründen. Dabei wurde der Schwerpunkt auf die Analyse der Buchenwurzeln gelegt, da besonders auf diesem Sektor diesbezügliche Ergebnisse fehlen und eine gleichzeitige tiefergehende Bearbeitung auch der Fichtenwurzeln aus arbeitstechnischen Gründen nicht möglich war.

VTIWFW
Dokumentennummer: T4 04 8
Signatur: Z 4°338


50. Titel: Untersuchungen zum Wassertransport in Kiefernnadeln

Autor(en): Scholz, Florian
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [77 p.]
Publikationsjahr: 1971
Institut:Holzbiologie

Die Dissertation befasst sich mit dem Transport des Transpirationswassers in Kiefernnadeln. Sie geht aus von anatomischen Befunden und basiert im wesentlichen auf Versuchen zur Physiologie, bei denen der Einfluss der Stomata auf die Transpiration eliminiert wurden. Diese Ergebnisse gestatten Aussagen über den Ort und das Prinzip des Wassertransports in Nadeln.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 65
Signatur: 33 8°66


51. Titel: Die wirtschaftliche Bedeutung der Standardisierung - insbesondere der DIN-Normung - für die Holzwirtschaft

Autor(en): Leukens, U.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [191 p.]
Publikationsjahr: 1971
Institut:Weltforstwirtschaft

Meinungsverschiedenheiten bestehen auch darüber, ob Standardisierungsbestrebungen einzelne Wirtschaftszweige bevorzugen dürfen, da sie der Gesamtheit objektive Vorteile erbringen sollen. So wäre die Normung fehlgeleitet, die in ihren Auswirkungen die inländische Holzproduktion bevorzugen und die volkswirtschaftliche ebenso wichtige Einfuhr benachteiligen würde. - Die Problematik war Anlass, die Auswirkung der Standardisierung auf die Holzverwendung und auf die Rationalisierungsmöglichkeiten holzwirtschaftlicher Betriebe zu untersuchen. Zusammen mit einer Erfassung aller wichtigen Vereinheitlichungsbestrebungen auf dem Holzsektor wird deshalb versucht, ihre wesentlichen technischen und wirtschaftlichen Einflüsse auf die einzelnen Sparten der Holzwirtschaft zu klären. Im vorliegenden, begrenzten Rahmen wird jedoch auf die Diskussion sämtlicher technischer Details von Vereinheitlichungsmaßnahmen und der spezifischen Probleme der Zellstoff- und Papierindustrie sowie der Werkzeug- und Maschinenindustrie verzichtet.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 67
Signatur: Z 4°338


52. Titel: Untersuchungen über Eigenschaften der Sprossachse von atlantischen Mangrovenarten mit Berücksichtigung ihrer Verwendung

Autor(en): Karstedt, Peter
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [234 p.]
Publikationsjahr: 1971
Institut:Holzbiologie

In der Dissertation wurden die anatomischen Holz- und Rindeneigenschaften atlantischer Mangrovenarten untersucht. Weiterhin konnte die natürliche Dauerhaftigkeit des Holzes, seine Tränkbarkeit, die Wirkung von Schutzmitteln in Mangrovenholz gegenüber Schädlingen, und außerdem die wichtigen physikalischen und mechanisch- technologischen Eigenschaften festgestellt werden. - Die Ausführungen sollen helfen, genauere Kenntnisse über Artenunterschiede zu erhalten und ihre Bestimmungsmöglichkeiten zu verbessern. Genaue Angaben über Holzeigenschaften und ihre Abweichungen, vor allem zwischen nah verwandten Spezies, sind für eine Verwertung wichtig. Besonders, wenn die Mangrovengebiete in größerem Rahmen industriell genutzt werden sollten, sind solche Informationen eine Voraussetzung.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 68
Signatur: 32 8°174


53. Titel: Über Schädigungen von Sichtbetonflächen bei Verwendung von Schalungsplatten aus Holz und Holzwerkstoffen

Autor(en): Hertling, Wilfried
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [129 p.]
Publikationsjahr: 1971
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Es wurde ein Verfahren zur Prüfung der Härtungsinhibierung von Zement durch Schalungsplatten entwickelt, bei dem runde, konusförmige Zementmörtelproben mit 65 mm Durchmesser im Kontakt mit Schalungsplatten-Abschnitten erhärten. Nach bestimmten Erhärtungszeiten wird durch die Einwirkung von Ultraschall in Wasser als Medium von der Konusfläche der nicht normal erhärtete Zement abgetragen. Die abgetragene Zementmenge ist ein Maß für die Härtungsinhibierung des Zements durch die Schalungsplatte. Es wurden mit dieser Prüfmethode die Einflüsse verschiedener Faktoren bei der Herstellung von Hartfaserplatten nach einem Labor-Nassverfahren ohne Rückführung des Fabrikationswassers auf die durch die Platten verursachte Zementinhibierung untersucht.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 69
Signatur: 32 8°146


54. Titel: Untersuchungen über das Zeitstandbiegeverhalten von Holzwerkstoffen in Abhängigkeit von Klima und Belastung

Autor(en): Gressel, Peter
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [218 p.]
Publikationsjahr: 1971
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Bei den Holzwerkstoffen sind die Kenntnisse über das Formänderungsverhalten unter Dauerlast noch sehr lückenhaft: Systematische Untersuchungen der wesentlichen zeitabhängigen Einflussfaktoren fehlen. In der Dissertation wird daher der Versuch unternommen, auf experimentellen Weg einige typische Kernfunktionen für Holzspanplatten und zum Vergleich für Furnierplatte und Vollholz zu bestimmen. Die Folgerung aus dem ermittelten rheologischen Verhalten im Hinblick auf die Berechnung von tragenden Konstruktionen werden diskutiert. - Auf die Grenzen einer rechnerischen Erfassung und Extrapolation des gemessenen Formänderungsverlaufs wird hingewiesen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 70
Signatur: 33 8°71


55. Titel: Zur Verkernung des Wurzelholzes von Fichte und Lärche

Autor(en): Böttcher, Peter
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [67 p.]
Publikationsjahr: 1971
Institut:Holzbiologie

Es war Aufgabe der Dissertation, die Möglichkeit und den Umfang der Kernholzbildung in der Wurzel von Bäumen zu untersuchen. Hierzu war es notwendig, die Kriterien der Bildung von Kernholz allgemein zu prüfen und insbesondere die anatomischen und physiologischen Voraussetzungen zu beachten, die bei der Splint/Kern-Umwandlung gegeben sein müssen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 71
Signatur: 32 8°150


56. Titel: Zur Methodik und Zuverlässigkeit langfristiger Holzbedarfsprognosen

Autor(en): Becker, Michel
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [163 p.]
Publikationsjahr: 1971
Institut:Weltforstwirtschaft

Prognosen als Hilfen zur Vorbereitung von Entscheidungen werden auch wegen des erhöhten Investitions- und Absatzrisikos der Holzwirtschaft stärker beachtet. Mit der Zahl der Verwendungsarten des Holzes wuchs die Vielfalt der miteinander konkurrierenden holzwirtschaftlichen Erzeugnisse. Mehr noch verschärfte sich der Wettbewerb an den holzwirtschaftlichen Absatzmärkten durch neue Substitutionsprodukte aus anderen Rohstoffen. In einigen Branchen (Span- und Faserplatten, Zellstoff und Papier) verschoben sich die für eine kostengünstige Produktion erforderlichen Mindestkapazitäten stark nach oben, die jedoch wegen des kontinuierlich und schnell ansteigenden Bedarfs bald abgebaut werden . Zu fragen ist aber, ob der Bedarfsanstieg im Tempo der 50er und 60er Jahre andauern wird. Eine solche Frage stellt sich heute z.B. im Hinblick auf die seit Jahren stark expandierenden Kapazitäten in der Spanplattenindustrie der BRD. Der Versuch, eine Antwort durch Vorausschätzung des Plattenbedarfs in den kommenden Jahren zu erhalten, liegt nahe.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 72
Signatur: 32 8°120


57. Titel: Möglichkeiten zur Beurteilung der kurzfristigen wirtschaftlichen Entwicklung in der Holzindustrie der Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Berücksichtigung univariabler Modelle

Autor(en): Reichhelm, W.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg = Mitteilungen der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft [no. 79, 283 p.]
Publikationsjahr: 1971
Institut:Weltforstwirtschaft

Die Beurteilung der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung einer Branche, wie die der Holzindustrie, verlangt die Diagnose von wichtigen ökonomischen Tatbeständen und die Prognose der auf Grund dieser Analyse erkannten Wirkungszusammenhänge. - Unter Diagnose bzw. Analyse wird in dieser Arbeit die Feststellung, Beschreibung und Erklärung einer wirtschaftlichen Situation oder eines Prozesses, unter Prognose die kurzfristige Voraussage dieser Situation oder dieses Prozesses verstanden. Synonym mit dem Begriff Prognose werden Vorhersage und Vorausschätzung verwendet. - Notwendigkeit und Nutzen von Diagnose und Prognose ergeben sich aus den wirtschaftlichen Problemen, denen jedes Wirtschaftssubjekt gegenübersteht. Es muss das angestrebte Ziel, die aktuelle Lage und die notwendigen Maßnahmen zur Überbrückung von Ziel und Lage in Einklang bringen. Diagnose und Prognose können dabei als neutrale Orientierungsmittel und damit als Entscheidungsgrundlagen dienen. - Die Art der Prognoseform ist abhängig von der Fragestellung und dem Informationsbedürfnis des Interessenten sowie von dem zugrundeliegenden Sachverhalt und dem zur Verfügung stehenden statistischen Material. - Die hier verfolgte Fragestellung der 'Möglichkeiten einer Beurteilung der kurzfristigen wirtschaftlichen Entwicklung in der Holzindustrie' zielt in diesem Sinne auf Entwicklungsprognosen ab, die in möglichst unbedingter quantifizierter Form erstellt werden sollen.

VTIWFW
Dokumentennummer: T4 04 21
Signatur: Z 4°338


58. Titel: Zur Oberflächengeometrie von Holzwerkstoffplatten

Autor(en): Rothkamm, Martin
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [97 p.]
Publikationsjahr: 1970
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Wegen der gestiegenen Ansprüche an oberflächenvergütete Holzwerkstoffplatten wie auch zur Feststellung der Vergütungseignung der Platten selbst schien es erforderlich, Prüf- und Auswertungsverfahren zur Bestimmung der Oberflächengeometrie zu entwickeln. Die das Aussehen einer Oberfläche prägende Oberflächeruhe, insbesondere bei glänzenden Flächen, ist durch makrogeometrische Welligkeiten und Formabweichungen bestimmt. - Der Verfasser hat, auf dem Tuschiervorgang aufbauend, ein die Flächenstruktur erfassendes Prüfverfahren entwickelt, das sich durch einen geringen apparativen Aufwand, schnelle Arbeitsweise, gute Reproduzierbarkeit sowie die Anwendbarkeit auch bei nicht glänzenden, unvergüteten Oberflächen auszeichnet.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 73
Signatur: 31 8°182


59. Titel: Isotopentechnische Untersuchungen über das Eindringen von Bisultfitlösungen in Kiefer (Pinus silvestris L.) und Fichte (Picea abies L./Karst.) und dessen Bedeutung für den Zellstoffaufschluss

Autor(en): Patt, Rudolf
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [169 p.]
Publikationsjahr: 1970
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Ziel der Dissertation war es, die Eindringung von Base und SO2 bzw. des HSO3-Ions bei Magnesiumbisulfitlösungen ohne SO2-Überschuss zu verfolgen. Es sollte festgestellt werden, ob und unter welchen Bedingungen eine Adsorption von Kationen und Anionen im Holz auftritt, wobei die Untersuchungen an Splint- und Kernholz der Fichte und Kiefer durchgeführt werden sollten. Ein weiteres Anliegen war es, Bedingungen zu finden, unter denen eine ausreichende Imprägnierung von Kiefern- und Fichtenholzproben gewährleitstet ist. Dabei sollten Erkenntnisse über den Einfluss unterschiedlicher Vorbehandlungen sowie unterschiedlicher Holzstrukturen gewonnen werden.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 74
Signatur: 32 8°42


60. Titel: Über die Möglichkeiten der Herstellung und Verwendung von Spanplatten in Entwicklungsländern

Autor(en): Neumann, Claus
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [359 p.]
Publikationsjahr: 1970
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Herstellung von Spanplatten ist bewährter Stand der Technik, und die in den entwickelten Ländern angewendeten Verfahren sind ohne weiteres für Entwicklungsländer brauchbar, allerdings ist ein hoher Automatisationsgrad wegen Ersatzteilbeschaffung und Wartung nicht immer angezeigt. Für die Aufarbeitung von Rückständen von Einjahrespflanzen sind geeignete Aufbereitungsmethoden entwickelt worden. Die Weiterverarbeitung der Späne zu Spanplatten erfolgt in der für Holzspäne üblichen Weise. - Abgesehen von Hölzern mit extrem hohen Dichten sind beinahe alle brauchbar. Unterschiedliche Holzarten können abgemischt eingesetzt werden. Im Hinblick auf eine gleichmäßige Plattenqualität sind jedoch konstante Mischungsverhältnisse einzuhalten. Der Anbau von Monokulturen ist vielfach angezeigt.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 75
Signatur: 31 8°279


61. Titel: Veränderung eines Lößlehm-Pseudogleys durch Fichtenreinanbau

Autor(en): Miehlich, Günter
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [230 p.]
Publikationsjahr: 1970
Institut:Weltforstwirtschaft

In der Dissertation soll der Einfluss des Fichtenreinanbaus auf Bodeneigenschaften durch den Vergleich eines Fichtenstandortes 2. Generation mit einem Laubwaldstandort ermittelt werden, der durch seine naturnahe Baumartenzusammensetzung die Bodenentwicklung des Untersuchungsgebietes ohne Fichteneinfluss repräsentiert.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 76
Signatur: 31 8°191


62. Titel: Dimensionsstabilisierung von Holz und ihre chemisch- morphologischen Grundlagen

Autor(en): Kohler, Roland
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [140 p.]
Publikationsjahr: 1970
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Zur Beurteilung der Möglichkeiten und Grenzen der Dimensionsstabilisierung wurde der chemisch-morphologische Aufbau der Holzellwand und seine Bedeutung für Sorption und Quellung behandelt. - Die molekulare und übermolekulare Struktur der Holzkomponenten befindet sich in mehr oder weniger gittermäßig geordneten Zustand. Die Interpretation der Methoden zur Kristallinitätsbestimmung der Cellulose ergibt wesentlich höhere Werte, wenn von der Biosynthese vollkommen kristalliner Baueinheiten (Elementarfibrillen) ausgegangen wird. Damit führt die Frage der Kristallinität der Cellulose zur Untersuchung der Struktur höherer Baueinheiten. Anhand verschiedener Modelle wurden die Vorstellungen einiger Autoren verglichen. Die übermolekulare Struktur der Hemicellulosen enthält hochgeordnete Bereiche, die hinsichtlich ihrer Eigenschaften mehr zum kristallinen Teil der Cellulose gerechnet werden müssen. - Die Frage der chemischen Bindung der Holzkomponenten ist ungelöst. Verknüpfungen zwischen Cellulose und Hemicellulosen sind nicht direkt bewiesen worden., während für den Lignin-Hemicellulosen Komplex zumindest der Nachweis an Modellsubstanzen geführt wurde.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 77
Signatur: 32 8°67


63. Titel: Beiträge zur Histologie und Klassifikation asiatischer Bambusarten

Autor(en): Grosser, Dietger
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [321 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1970
Institut:Holzbiologie

Es wurden 52 Bambusarten von 14 Gattungen aus Indien, Pakistan, Thailand, Indonesien, Philippinen, Taiwan und Japan vergleichend anatomisch untersucht. Um die Variabilität der Gewebestrukturen innerhalb einer und zwischen verschiedenen Sprossachsen einer Bambusart sowie die anatomischen Unterschiede zwischen den geprüften Arten zu erfassen, wurden insgesamt 1.200 Internodien aus 250 Halmen ausgewertet. Ferner wurden morphologische Sonderformen wie massive, gekrümmte und quadratische Internodien, Tortoise-shell Bambus und Kletterbambus hinsichtlich der Variation ihrer anatomischen Struktur untersucht. Die ontogenetische Entwicklung der Bambussprossachse wurde an Halmen verschiedenen Alters verfolgt. Den anatomisch- histologischen Ausführungen ist eine Synopsis der Bambusoideae vorangestellt, in der ein Abriss über ihre Systematik und die Klassifikationsschemata gegeben sowie die Verbreitung und Biologie der Bambuspflanze beschrieben wird.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 10 81
Signatur: 32 4°41


64. Titel: Chemische Untersuchungen an Inhaltsstoffen einiger Tropenhölzer

Autor(en): Gerhardt, Ulrich
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [116 p.]
Publikationsjahr: 1970
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Im ersten Teil der Dissertation wird ein kurzer Überblick über die Bedeutung der Holzinhaltsstoffe für die Holzverwendung und für einige Bereiche der Forschung gegeben. Holzinhaltsstoffe können die Eigenschaften des Holzes und damit seinen Gebrauchswert positiv - z.B. durch Erhöhung der natürlichen Dauerhaftigkeit - und negativ, wie auch gesundheitsschädigende Wirkung, entscheidend beeinflussen. Im folgenden Kapitel wird kurz die Biosynthese der Lignane und Cumarine dargestellt und ein Überblick über den neuesten Stand des Vorkommens bi- und tricyclischer Diterpenoide im Pflanzenreich gegeben. - Der zweite Teil der Arbeit beinhaltet eigene Untersuchungen über die Isolierung und Identifizierung der Inhaltsstoffe einiger tropischer Holzarten aus fünf Familien.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 10 82
Signatur: 31 8°197


65. Titel: Querdehnungs- und Gleitzahlen sowie Schub- und Scherfestigkeiten von Holzwerkstoffen

Autor(en): Albers, Karsten
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [117 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 1970
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Elektronische Messtechniken erleichtern Untersuchungen über die wenig erforschten Gleit- und Querdehnungszahlen. Die Aufgabe der Dissertation bestand darin, vollständige elastische Konstantensysteme an Span- und Furnierplatten mit elektronischen Messgeräten zu ermitteln und in diesem Zusammenhang neuartige Verfahren für die Gleitzahlmessung zu erproben. Weiterhin waren Schub- bzw. Scherfestigkeiten in verschiedenen Achsrichtungen zu messen. - Für systematische Reihenmessungen werden vereinfachte Prüfverfahren gebraucht, die genormt werden können und auch in den Betriebslaboratorien der Industrie anwendbar sein müssen. Die zweite Aufgabe bestand deshalb darin, einfache Prüfverfahren mit den exakteren zu vergleichen und ihnen etwa anhaftende Mängel aufzuzeigen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 87
Signatur: 31 8°232


66. Titel: Verbreitung und Nutzung von Mangroven

Autor(en): Hinrichs, Rüdiger
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [85 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1970
Institut:Weltforstwirtschaft

Mangroven sind als charakteristische Pflanze in der Gezeitenzone tropischer und subtropischer Küsten verbreitet. Sie prägen dort einen eigenen Landschaftstyp. - Der Begriff "Mangrove" wird sowohl für eine ökologische Gruppe von Arten gebraucht, als auch für die einzelne Art, die zu dieser Pflanzengemeinschaft gezählt wird. In dieser, von edaphischen Faktoren bestimmten Pflanzengemeinschaft, finden sich Holz- und Nicht-Holzgewächse, die sich in ihrem Habitus erheblich von einander unterscheiden. - In der Dissertation soll ein Überblick über die geographische Verbreitung, die Ökologie und die bisherige Nutzung der wirtschaftlich wichtigen Arten gegeben werden. Davon ausgehend soll beschrieben werden, auf welchen Gebieten die Mangroven Verwendung finden und wo sich neue Anwendungsmöglichkeiten zeigen, durch die größere Anstrengungen zur intensiveren Nutzung der Mangrovenwälder gerechtfertigt wären.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 78
Signatur: 31 4°20


67. Titel: Beziehungen zwischen Lebensstandard und Verbrauch von Papier und anderen Holzprodukten - dargelegt an Beispielen ausgewählter Länder

Autor(en): Hein, Werner
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [219 p.]
Publikationsjahr: 1970
Institut:Weltforstwirtschaft

In der Dissertation wurden die Beziehungen zwischen Verbrauch von Papier- und Holzprodukten und Lebensstandard untersucht. - Eine Abgrenzung des Begriffes "Lebensstandard" ist schwierig; eine einheitliche Definition liegt bisher nicht vor. In dieser Arbeit werden unter Lebensstandard die tatsächlichen Lebensbedingungen verstanden, die sowohl materielle Güter als auch nicht materielle Zustände umfassen. Obwohl der Lebensstandard durch eine quantifizierbare Größe nicht hinreichend genau ausgedrückt werden kann, eine Quantifizierung für statistische vergleichende Betrachtungen aber notwendig ist, wurde das Bruttosozialprodukt in der Untersuchung als Lebensstandardmaß verwendet.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 79
Signatur: 31 4°49


68. Titel: Beulen randparallel orthotroper Platten mit linearer und parabolischer Normspannungsverteilung entlang der Beulfeldlänge

Autor(en): Cziesielski, Erich
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [122 p.]
Publikationsjahr: 1970
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Bei der Berechnung von Trägerkonstruktionen mit vollwandigen Stegen oder von Deckbeplankungen hohlkastenförmiger Tragwerke werden bei der Verwendung orthotroper Materialien (z.B. Sperrholz oder glasfaserverstärktem Kunststoff) in Analogie zu isotropen Materialien Unterlagen benötigt, die Aufschluss über das Beulverhalten dieser orthotropen Platten unter den verschiedenen Spannungszuständen geben. - Im Rahmen einer Forschungsarbeit über geleimte hölzerne Träger mit Stegen aus Furnierholz wurde das Beulverhalten randparallel orthotroper Platten untersucht. Es wurden die aus der Literatur bekannten Ergebnisse mit Hilfe der Energiemethode überprüft und zusätzlich für verschiedene Normalspannungsverteilungen entlang der Beulfeldhöhe b - bei konstantem Verlauf der Normalspannung entlang a - die kritischen Beulwerte bestimmt. Die Anwendbarkeit der Beultheorie orthotroper Platten auf Sperrholz wurde durch Druck- und Schubbeulversuche bestätigt.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 10 84
Signatur: 31 8°195


69. Titel: Der Handel mit Zellstoff unter besonderer Berücksichtigung Schwedens

Autor(en): Breithaupt, Dieter
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [108 p.+ Anhang]
Publikationsjahr: 1970
Institut:Weltforstwirtschaft

Verschiedene Studien der FAO und anderer internationaler Organisationen besagen, dass der Verbrauch und die Erzeugung von Zellstoff künftig stark anwachsen werden. Diese Prognosen werden u.a. durch die neueste Studie der FAO/ECE über den Holzbedarf Europas bis 1980 bestätigt. Ihr zufolge wird in naher Zukunft rund die Hälfte allen Holzes in Europa in Form von Zellstoff und Zellstoffprodukten verbraucht werden. Da Produktion und Verbrauch in verschiedenen Regionen konzentriert sind, wird der Handel mit diesen Ereignissen voraussichtlich weit über das bisherige Maß hinaus zunehmen. - Unter diesen Gesichtspunkten wird dem Zellstoffhandel eine noch größere Bedeutung beizumessen sein als bisher. Da jedoch Holzschliff in zunehmendem Maße in integrierten Werken weiterverarbeitet wird und Halbzellstoffe im Handel bislang eine untergeordnete Rolle spielen, sollen vor allem die Vollzellstoffe (Ganzzellstoffe) näher untersucht werden. Außerdem sollen im Rahmen der Dissertation nur Zellstoffe, die aus Holzgewächsen erzeugt werden, Berücksichtigung finden.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 10 85
Signatur: 31 4°17


70. Titel: Voraussetzungen und Entwicklungsmöglichkeiten der Holzwirtschaft in Guayana, Surinam und Französisch-Guayana

Autor(en): Berberich, K.; Maydell, H.J. von
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg = Mitteilungen der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft [no. 78, 214 p.]
Publikationsjahr: 1970
Institut:Weltforstwirtschaft

Die drei Staatsgebiete Guayana, Surinam und Französisch-Guayana sind von allen Ländern der Erde am dichtesten bewaldet. Laut Statistik der FAO sind 97% der Landesfläche Französisch-Guayanas, 92% Surinams und 87% Guayanas von Wald bedeckt. Auf die Einwohnerzahlen bezogen stehen in Guayana 27,3 ha, in Surinam 38,4 ha und in dem allerdings besonders gering besiedelten Französisch-Guayana sogar 234 ha Wald pro Einwohner zur Verfügung. Im Weltdurchschnitt sind es dagegen nur 1,3 ha und im Durchschnitt aller südamerikanischen Länder 5,3 ha. - Angesichts dieses relativen Waldreichtums liegt es nahe zu fragen, warum Exploitationen bisher nur in geringem Umfang erfolgten und warum das Holz dieser Länder auf dem Weltmarkt kaum eine Rolle spielt.

VTIWFW
Dokumentennummer: T4 04 7
Signatur: Z 4°338


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