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1. Titel: Der Holzfluss in Deutschland und seine Preisabhängigkeit am Beispiel Bausektor

Autor(en): Jochem, Dominik, Ivar, Michael
Quelle: Kumulative Dissertation, Universität Hamburg [74 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2017

Der Rohstoff Holz spielt in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens eine wichtige Rolle. Seine tatsächliche Bedeutung ist jedoch in weiten Teilen der Bevölkerung nur wenig bekannt. So findet Holz nicht nur in den klassischen Bereichen Verwendung (z.B. im Bauwesen oder der Wärmeerzeugung in Privathaushalten), sondern auch in vielen weiteren. U.a. Hygienepapiere, Zahnpasta, Joghurt oder auch Medikamente können Holz oder Holzbestandteile enthalten. Des Weiteren ist Holz auch im Hinblick auf den Klimaschutz als Kohlenstoffspeicher von besonderer Bedeutung. Durch seine Nutzung können Treibhausgasemissionen und Abfälle reduziert oder sogar gänzlich vermieden werden. Die Vermeidung von Kohlenstoffemissionen durch Holznutzung basiert auf zwei Effekten, den Kohlenstoffspeicher- und den Kohlenstoffsubstitutionseffekten. Holz und Holzprodukte dienen als sog. Kohlenstoffsenke, da Holz zu ca. 50 % aus Kohlenstoff besteht. Ferner können durch die Nutzung von Holz anstelle von anderen Materialien (wie z.B. Stahl oder Beton) Kohlenstoffemissionen vermieden bzw. substituiert werden. Dies ist u. a. dem Umstand geschuldet, dass Holzprodukte im Vergleich zu anderen Materialien i. d. R. weniger Energie in der Herstellung benötigen. So können durch die Verwendung von Holz oder Holzprodukten anstelle von anderen Materialien im Durchschnitt ca. 2,1 t Kohlenstoff pro Tonne Kohlenstoff im genutzten Holz gespart werden. Je nachdem mit welchem alternativen Material die Holzprodukte verglichen werden, variiert das Einsparungspotential deutlich. Holzhandelsströme; Holzhandel; Preisbildung; Holzbau
Dokumentennummer: T5 17 0009
Signatur: 78 4°40


2. Titel: Empowering woodworking industry stakeholders to reduce environmental impacts

Autor(en): Diederichs, Stefan
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [83 p. + Anhang (5 publications)]
Publikationsjahr: 2015
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Für die Europäische Union besteht das Risiko, die Energie- und Umweltziele für das Jahr 2020 nicht vollständig zu erreichen. Eine Kurskorrektur setzt ein verstärktes Bestreben aller relevanten Industrieteilnehmer voraus. Die holzbearbeitende Industrie wird dabei als bedeutender Akteur zur Erreichung mehrerer dieser Ziele gesehen. Um den richtigen Kurs einzuschlagen, müssen die relevanten Akteure hierfür zunächst verstehen, welche wesentlichen Wechselbeziehungen ihres Sektors mit anderen (z.B. Forst und Bau) bestehen, welche realen Auswirkungen von Entscheidungen im Hinblick auf die Erreichung der Ziele ausgehen und wie die holzbearbeitende Industrie auf die im Kontext der Zielerreichung implementierten Politikinstrumente reagiert. - Das Ziel dieser Arbeit ist es, den Akteuren der holzbearbeitenden Industrie wissenschaftlich basierte Methoden und Daten zur Verfügung zu stellen. Diese sollen es ihnen ermöglichen, potentielle Umweltauswirkungen in die Entscheidungsfindung auf ihren jeweiligen Handlungsfeldern einzubeziehen.

: VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 15 45
Signatur: 76 4°17


3. Titel: Beitrag axialer und radialer Parenchyme zur Kernholzbildung in Robinia pseudoacacia L.

Autor(en): Kampe, Andreas
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [163 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2015
Institut:Holzbiologie

Die obligate Kernholzbildung in den innersten, lebenden Xylemgeweben vieler Bäume ist einer der ökologisch und ökonomisch wichtigsten sekundären Differenzierungsprozesse verholzter Achsen. Der Prozess ist genetisch determiniert und wird von endogenen wie exogenen Faktoren beeinflusst. Das herausragende Charakteristikum des Kernholzes sind die Kerninhaltsstoffe, die dem Holz seine dunklere Farbe und eine "natürliche Dauerhaftigkeit" verleihen. Zu den wichtigsten Kerninhaltsstoffen der Robinie gehören die Flavonoide Robinetin und Dihydrorobinetin. Diese verleihen dem Holz eine Resistenz gegenüber holzzerstörenden Pilzen und Mikroorganismen. Die Flavonoide akkumulieren in situ im Parenchymgewebe der Splint-Kern-Übergangszone. Phenylalanin-Ammonium-Lyase (PAL) als Eingangsenzym des Phenylpropanstoffwechsels und Chalkonsynthase (CHS) als wichtigstes Enzym der Flavonoidbiosynthese nehmen dabei Schlüsselpositionen ein. Die codierenden Gene gelten daher als Markergene der obligaten Farbkernbildung und weisen in den Sommer- und Herbstmonaten einen saisonalen Expressionshöhepunkt in der Splint-Kern-Übergangszone auf. Der Prozess der obligaten Kernholzbildung endet mit dem programmierten Zelltod der beteiligten Parenchyme. An Robinia pseudoacacia L., einem Modellbaum der obligaten Kernholzbildung, wurde in dieser Arbeit die Verwendbarbarkeit von zwei Genen 14-3-3 und heat shock 70 als Markergene untersucht.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 15 84
Signatur: 76 4°20


4. Titel: Holzqualität und Eigenschaften des juvenilen und adulten Holzes der Douglasie (Pseudotsuga menziesii (Mirb.) Franco) aus süddeutschen Anbaugebieten

Autor(en): Blohm, Jan-Henning
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [137 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2015
Institut:Holzbiologie

Die im nordwestlichen Amerika beheimatete und wirtschaftlich bedeutende Douglasie (Pseudotsuga menziesii (Mirb.) Franco) wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland eingeführt, um sie als forstliche Alternative mit besonders hohen Zuwachsleistungen zu etablieren. Heute wird der Douglasie vor dem Hintergrund der für Mitteleuropa prognostizierten Klimaerwärmung im Vergleich zur heimischen Fichte (Picea abies (L.) H. Karst) eine höhere Toleranz gegenüber ausgedehnten sommerlichen Trockenphasen zugesprochen. Der Vergleich von Douglasie und Fichte verlangt neben der forstlichen Charakterisierung auch eine detaillierte interdisziplinäre Untersuchung des Holzes hierzulande gewachsender Douglasie, die bisher überwiegend hinsichtlich der technologischen Eigenschaften untersucht wurde. Der Großteil deutschen Douglasien aus wirtschaftlichem Anbau hat noch nicht das Ende der mit 80 bis 120 Jahren angesetzten Umtriebszeit erreicht. Voraussetzungen zur Optimierung der Bestandesbehandlung und vor allem der daraus abgeleiteten Wertschöpfung sind umfangreiche Kenntnisse der Eigenschaften und Qualität des Kernholzes einschließlich der Unterscheidung zwischen juvenilen und adultem Holz. - Die Untersuchungen haben daher das Ziel, die anatomischen, physikalischen, mechanischen und biochemischen Eigenschaften des juvenilen und adulten Holzes von Douglasien aus süddeutschen Anbauten zu ermitteln und diese qualitativ zu bewerten.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 15 89
Signatur: 76 4°22


5. Titel: Investigations on naturally decayed wood of Quercus robur

Autor(en): Karami, Leila
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [6, [50] p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holzbiologie

Oak wood (Quercus robur) from a brigde was investigated in view of fungal degradation. The outer layer of the wood was attacked by soft-rot fungi and the middle part by white-rot species. Fruit-bodies of the white-rot basidiomycetes Hymenochaete rubiginosa and Stereum hirsutum were identified. Presence of Fuscoporia ferrea and Mycena galericulata was demonstrated by rDNA-ITS sequencing. Light microscopy showed hyphae of blue-stain fungi and white- and soft- rot decay. Field emission scanning electron microscopy (FE-SEM) exhibited white-rot in vessels, fibres and ray cells. Transmission electron microscopy (TEM) revealed soft-rot with cavity formation in the S2-layer of the fibre cell walls.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 179
Signatur: 75 4°28


6. Titel: Holz als Rohstoff in der traditionellen Kunst und Architektur in verschiedenen Epochen im Iran

Autor(en): Tabrizpour, Marya
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [204 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holzbiologie

Since time immemorial, wood has been among the most important natural resources worldwide. Even before humans started to settle down, they used wood to satisfy their most basic and relevant needs. This fact has hardly change until the present day. Wood has been essential for the cultural development of human societies in all times and places. The Iran is such a case in point. - In the present study, I examined the role wood has played during the genesis of the Persian Empire. The author reflected on how the regions's supply with wood has influence the country and its people throughout more than two thousand years of history and culture. The work gives an overview of the ways how wood was used over time, viewed from the perspectives of art history, archaeology and wood science. - The peculiarities of the Iranian space of living are described, including architecture and works of art whose creation was dependent on the availability of wood. Moreover, numerous historical pieces of wood and charcoal were scientifically analyzed. These finds - dating back to different epochs of ancient and the more recent Iran - reveal the developing cultivation but also the exploitation of nature, the history of wars and of peaceful co-existence between different tribes and peoples, the history of victories and defeats as well as of the rise and decline of numerous dynasties. - The following questions motivated me for this study: How has the Iranian natural habitat changed? Which role wood has played during the Iranian history? In particular, which role has wood played as a natural resource for constructions and handicraft? Which species of wood have been principally employed? Did these timbers come from local sources or were they imported?

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 194
Signatur: 75 4°35


7. Titel: Development and characterization of oriented strand boards made from the european hardwood species: beech (Fagus sylvatica L.) and poplar (Populus tremula)

Autor(en): Akrami, Ali
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [177 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In Europa verwenden fast alle OSB-Hersteller Kiefer (95 %) und Fichte als Rohstoffe für die OSB-Herstellung, da diese Arten leicht zu verarbeiten sind und gute Platteneigenschaften zeigen, die Verfügbarkeit (in Volumen) gegeben ist und in den meisten Ländern diese Holzarten preiswert für die OSB-Produktion sind. Die Konkurrenz zwischen der Zellstoff- und Papierindustrie, zudem die rasante Entwicklung der Holzenergie (vor allem Pellets) Sektor und die steigende Nachfrage nach Holzwerkstoffplatten aus Kiefer hat den Druck auf Wälder erhöht. Darüber hinaus gibt aus Kiefer hergestellt OSB hohe VOC (flüchtige organische Verbindung) ab, was derzeit in Europa diskutiert wird. Daher ist die Suche nach neuen Rohstoffen für die meisten dieser Anforderungen eine Herausforderung, deren Lösung weitreichende Veränderungen für die zukünftige Entwicklung dieses Marktes darstellt. - Das Hauptziel des Projektes war es, das technologische Potenzial der Verwendung von Partikeln kleiner Durchmesser von Buche und Pappel, welches wichtige Laubholzarten sind und in den meisten europäischen Ländern verfügbar sind, zu testen. Das Forschungsdesign umfasst den Einsatz von zwei Holzarten in unterschiedlichen Kombinationen, d.h. unterschiedliche Mischung der beiden Arten, variierte Deckschicht-Mittelschichtverhältnisse und zwei verschiedene Plattendichten.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 195
Signatur: 75 4°36


8. Titel: Climate change mitigation through forest management, afforestation and avoided deforestation - analysis of accounting approaches

Autor(en): Köthke, Margret
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [49 p. + 3 publications]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Weltforstwirtschaft

The United Nations acknowledged the important role of forest ecosystems in the context of climate change by addressing the source and sink functions of forests in the United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC). The aim of including climate change objectives within the UNFCCC was, on the one hand, to reduce current and expected emissions from forest ecosystems, mainly due to deforestation and forest degradation and, on the other hand, to incentivise the conservation and enhancement of existing forest carbon stock, e.g., through forest conservation, sustainable forest management, afforestation and reforestation. The reporting and accounting of carbon emissions and removals from the so-called land use, land-us change and forestry sector (LULUCF) was included in a binding policy framework under the Kyoto Protocol for industrialised countries. Detailed rules for reporting and accounting were implemented, which have undergone amendments since the first commitment period. - For developing countries the adoption and implementation of a corresponding system is still in progress. The so-called REDD+ system ("reducing emissions from deforestation and forest degradation in developing countries; and the role of conservation, sustainable management of forests and enhancement of forest carbon stocks in developing countries") is currently in preparation under UNFCCC. This system aims to incentivise developing countries to implement forest-based climate change mitigation options, with a results-based financing by industrialised countries. The design of a detailed financing, monitoring, reporting and accounting framework is currently being worked out, which for developing countries is loaded with additional difficulties, given the lack of capacity and experience, insufficient data availability and weak monitoring systems.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 237
Signatur: 75 4°46


9. Titel: Comparative study of field and laboratory tests for residual metal content and its distribution in chromium/copper-treated wood

Autor(en): Mohsen Bahmani Joneghan
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [125 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holzbiologie

Weit verbreitet werden chemische Schutzmittel zur Verlängerung der Gebrauchsdauer von Holz verwendet. Leider können einige Schutzmittelsubstanzen bei der Außenverwendung aus behandeltem Holz ausgewaschen und dadurch giftig gegenüber Pflanzen, Tieren und Menschen werden. Die meisten Untersuchungen zur Herauslösung von Wirkstoffen aus behandeltem Holz erfolgten im Labor an kleinen Proben. Zwar liefern sie reproduzierbare Ergebnisse und benötigen weniger Zeit, doch sind die Befunde nur bedingt auf die Praxis übertragbar. Dies führte zu Überlegungen hinsichtlich größerer Proben, wie bei EN 252, die der kommerziellen Anwendung näher kommen und die Laborverfahren möglicherweise verbessern. - Zur vergleichenden Untersuchung von Feld- und Labortests erfolgten daher Versuchsserien mit größeren Proben, die sowohl den Maßen von EN 252 entsprachen (Standardproben) als auch mit davon abweichendem Zuschnitt (Nicht-Standard-Proben). Im Freilandversuch wurden der Verlust an Chrom und Kupfer aus Chrom-Kupfer (CC)-behandeltem Holz gemessen und die den Restmetallgehalt beeinflussenden Faktoren bewertet, nämlich Verweildauer, Probenposition, Holzart und Probengröße. Ferner wurde die Verteilung von Chrom und Kupfer im behandelten Holz bestimmt. Bei dem Feldversuch wurden EN 252-Kiefernsplintholzstäbe, EN 252-Fichtenholzstäbe und Nicht-Standard-Kiefernsplintholzstäbe senkrecht je zur Hälfte in den Erdboden gebracht. Jeweils drei Stäbe wurden nach 4, 8, 12, 16, 20 und 24 Monaten entnommen und gemäß DIN 52161-7 hinsichtlich Gehalt und Verteilung der Metalle im Holz untersucht. Auswaschversuche im Labor erfolgten nach einem modifizierten CEN/TS 15119-1-(diskontinuierlich) und CEN/TS 15119-2-Verfahren (kontinuierlich). Danach wurden schließlich Restgehalt und Verteilung der Metalle im Holz gemessen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 238
Signatur: 75 4°41


10. Titel: Zur Reduzierung der Biozidkonzentration auf Holzoberflächen durch Photokatalyse am Beispiel cypermethrinhaltiger Holzschutzmittel

Autor(en): Ahl, Heinrich-Hermann
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [100 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holzbiologie

Es wurden verschiedene Titandioxide von unterschiedlichen Herstellern nach einer Reihe von Voruntersuchungen unter optimierten Bedingungen hinsichtlich der Abbaufähigkeit von Cypermethrinrückständen auf Holzoberflächen nach einer insektenbekämpfenden Behandlung untersucht. Die Bedingungen wurden so gewählt, dass sie möglichst gut übertragbar auf eine praxisrelevante Anwendung sind. - Es wurden zwei Holzschutzmittel (HSM) als Testsysteme genutzt, wovon eines auf wässriger Basis und eines auf Basis eines organischen Lösemittels (Rapsölmethylester, RME) hergestellt wurden. Besonderes Augenmerk wurde auf eine umfassende Überprüfung des Abbauerfolgs durch biologische Tests und chemische Analytik gelegt. So sollte für jedes letztlich überprüfte Titandioxid eine Konzentration für diesen speziellen Anwendungsbereich gefunden werden, bei dem unter einer bestimmten Lichteinstrahlung ein Abbau von an der Holzoberfläche befindlichem Cypermethrin gewährleistet werden kann. Stichworte: VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 253
Signatur: 75 4°55


11. Titel: Structural and mechanical properties of the wood from coconut palms, oil palms and date palms

Autor(en): Fathi, Leila
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [181 p. + Anhang, 6 Publikationen]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Palm trees are a family (Arecaceae) of plants with hundreds of species. Economically most important species are coconut palm (Cocos nucifera), oil palm (Elaeis guineensis) and date palm (Phoenix dactylifera). With the exception of coconut palm wood from palm trees has not been used to a large extend but is available at large volume. According to FAO today oil-, coconut- and date palms cover some 30 million ha with a total stem wood potential of 150-200 million cbm per year. Especially for oil palms planted on 20 million ha today, it is estimated to increase the area and the stem wood volume remarkably during the next years. Generally this wood resource can play an important role in the regional/worldwide wood supply; mainly in Asia, Arabic countries, Africa and Latin America. The stem of the tree (coconut, oil and date palm) is between 10 and 20 (25) m long, has a base diameter of 40-60 cm and a taper of 0.3-0.7 cm/m. Being monocotyledons palms show distinct differences of the wood structure compared to common wood species. No radial growth of the stem and mainly consisting of parenchyma cells and vascular bundles (VB) result in distinct variation of density and mechanical properties. - In a comprehensive PhD project, material from Mexico and Indonesia (coco-wood), Thailand (oil palm) and Iran (date palm) was investigated for structure and technical properties in trunk sections/zones peripheral to the inner zone and along the trunk height. The inter-relationships of the different physical and mechanical properties and in relation to the anatomical characteristics were analyzed. In addition the individual properties of the VB, being the reinforcement elements of palm wood were investigated. - Anatomical, physical and mechanical properties of Mexican and Indonesian coconut palm, Thailand oil palm and Iranian date palm were tested in wide range of laboratory research such as frequency, diameter, area, cross cut area and density of VB and parenchyma (Indonesian coconut wood), lignification and cell structure (Mexican coconut wood), ultimate tensile strength and modulus of elasticity of VB, compression strengths (parallel to grain) of wood, the tensile strength (parallel and perpendicular to grain) (Indonesian coconut wood) and shear parallel to grain (Indonesian coconut wood).

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 259
Signatur: 75 4°59


12. Titel: Analyse von Papieradditiven mittels PY-GC/MS (analytische Pyrolyse-Gaschromatographie/Massenspektrometrie)

Autor(en): Becerra, Valentin
Quelle: Dissertation (kumulativ), Universität Hamburg [4 Einzelveröffentlichungen]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Dissertation ist eine methodische Arbeit, die sich der Erweiterung der Möglichkeiten der analytischen Pyrolyse bei der Analyse von organischen Papierkomponenten widmet. Die Stärke der analytischen Pyrolyse liegt überwiegend in der einfachen Probenvorbereitung, der zeitgleichen Analyse verschiedener Substanzen und der Möglichkeit, komplexe Proben zu analysieren. - Allerdings wird die analytische Pyrolyse (Py-GC/MS) allgemein mit Skepsis betrachtet und vorwiegend für qualitative analytische Aufgaben verwendet. Für quantitative Fragestellungen gelten die Py-GC/MS-Methoden als weniger gut geeignet. Sowohl die Reproduzierbarkeit als auch die Richtigkeit der Ergebnisse werden im Vergleich zu traditionellen analytischen Methoden als nicht zuverlässig betrachtet. Die Unzuverlässigkeit ruht übwiegend auf der intrinsischen Eigenschaft von allgemeinen, direkten analytischen Methoden, welche anfällig für die aus der Probe stammenden Matrix-Effekte sind. Solche Matrix-Effekte verfälschen die Messergebnisse. Für die Entwicklung direker analytischer Methoden ist es daher notwendig, mögliche Matrix-Effekte zu identifizieren und, wenn möglich, zu beseitigen. - Besondere Aufmerksamkeit wurde der Identifizierung ausgewählter Papieradditive und der Richtigkeit der Quantifizierungsergebnisse gewidmet. Der Einfluss verschiedener Parameter auf die Pyrolyse-Ergebnisse wurden analysiert.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 286
Signatur: 75 4°68


13. Titel: Einfluss von erhöhter atmosphärischer CO2 Konzentration und Trockenstress auf die Photosynthese von Aronica melanocarpa und Ulmus glabra - Auswirkungen physiologischer Prozesse auf die Baumentwicklung

Autor(en): Becker, Verena Katharina
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [138 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holzbiologie

Die fortschreitende Erhöhung der Konzentration des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Atmosphäre beschleunigt den Klimawandel und seine Folgen, verbunden mit einer verstärkten Trockenheit in den gemäßigten Breiten. Die dadurch verursachten Veränderungen beeinflussen auch die Eigenschaften des Baumwachstums. Vor diesem Hintergrund wurden zwei Gehölze (Aronica melanocarpa und Ulmus glabra) für eine Wachstumsperiode in einem Gewächshaus gezogen, unter normaler (= 380 ppm) und stark erhöhter CO2 Konzentration (950 ppm) (eCO2). Zusätzlich wurde die Hälfte der Individuen beider CO2 Varianten unter Trockenstress gesetzt. - Der Gaswechsel wurde über die Wachstumsperiode hinweg für beide Arten gemessen.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 288
Signatur: 75 4°67


14. Titel: Entwicklung spezifischer DNA-Markersysteme zur Schnellbestimmung von CITES-geschützten Baumarten und deren Substitutionshölzern

Autor(en): Wischnewski, Niko
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [216 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holzbiologie

Laut Schätzungen der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources sind von den ca. 21.000 weltweit vorkommenden Baumarten ein Drittel akut bedroht. Um dieser akuten Bedrohung entgegenzutreten, ist in der Vergangenheit eine Vielzahl an Strategien, welche unter anderem den nationalen und internationalen Handel beschränken, entwickelt worden. Ein weltweit rechtlich bindendes Intrument ist die Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora (CITIES). Je nach Schutzbedürftigkeit werden die gefährdeten Hölzer in einem der drei Anhänge des Artenschutzübereinkommens gelistet. Um die hieraus resultierenden strengen Regularien zu erfüllen bzw. zu umgehen, werden sogenannte Substitutionshölzer gehandelt. Diese Hölzer zeichnen sich dadurch aus, dass sie in ihrer Textur und teilweise in ihren Eigenschaften stark den CITES-Hölzern ähneln. Diese Ähnlichkeit bietet aber auch die Möglichkeit, CITES-geschützte Hölzer als deren Substitutionshölzer auszuweisen, wodurch die Vollstreckungsbehörden getäuscht werden und die entsprechende Holzart noch stärker gefährdet wird. Aus diesem Grund ist die eindeutige Identifizierung der vorliegenden Holzart unabdingbar. Um eine Holzart zu identifizieren, kommen in den meisten Fällen Bestimmungsmethoden auf makroskopischer und mikroskopischer Ebene zum Einsatz. Ein Nachteil dieser Methoden besteht darin, dass einige CITES-Hölzer anhand dieser Techniken nur schwer bis gar nicht von deren Substitutionshölzern zu unterscheiden sind. Um dieser Problematik entgegenzutreten, sollte in dieser Arbeit ein genetischer Schnelltest entwickelt werden, der durch die Verwendung von spezifischen Oligonukleotiden bereits nach der Gelelektrosphorese darüber Auskunft gibt, ob es sich um die angegebene Holzart handelt. (nicht ausleihbar bis 27.01.17) Stichworte: VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 15 16
Signatur: 76 4°3


15. Titel: Bamboo inhabiting fungi and their damage to the substrate

Autor(en): Dongsheng Wei
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [116 p. + 4 publications]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Holzbiologie

Bambus ist als schnellwüchsiges, nachwachsendes Gras zunehmend interessant für Konstruktionen und industrielle Nutzung. Wegen der geringen natürlichen Dauerhaftigkeit wird Bambus jedoch während Lagerung, Transport, Verarbeitung und Nutzung leicht von Pilzen angegriffen. Da über Besiedlung und Abbau wenig bekannt ist, erfolgten Pilzidentifizierungen und Abbauversuche an mehreren Bambusarten. - Von Bambushalmen aus verschiedenen Ländern wurden insgeamt 150 Pilzstämme isoliert und 76 durch rDNS-ITS-Sequenzierung identifiziert, die zu 16 Gattungen und 37 Arten gehören. Meist handelte es sich um Deuteromyceten bzw. Ascomyceten (Schimmelpilze und Bläue-Erreger) sowie um die Basidiomyceten Schizophyllum commune und Cyathus stercoreus. Da die Gattungen Aspergillus und Penicillium nahe verwandte Arten enthalten, wurden zusätzlich die ß-Tubulin- und Calmodulin-Sequenzen zur Identifizierung mittels BLAST verwendet. - In Petrischalen erfolgten Verfärbungsversuche an Bambus mit Bläuepilz-Reinkulturen. Die Lichtmikroskopie von Gefäßen und Parenchymzellen nach 4 und 20 Wochen Inkubation zeigte die für Bläuepilze in Holzgewebe typischen dicken, braunen Hyphen und Chlamydosporen sowie ihr Durchdringen lignifizierter Zellwände mit Transpressorien. - Der Abbau von Bambus wurde mit Weiß-, Braun- und Moderfäulepilzen in Weckgläsern, Kolleschalen, auf Vermiculit und im Freiland untersucht.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 15 41
Signatur: 76 4°14


16. Titel: Nachhaltigkeitsbewertung - Logical Framework-Ansatz zur kontextbezogenen Operationalisierung von Nachhaltigkeit auf Basis gesellschaftlicher Nachhaltigkeitskonzepte

Autor(en): Meier, Eva
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [167 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

Erstmals von v. Carlowitz vor über dreihundert Jahren für die Forstwirtschaft genutzt, hat sich das Konzept der Nachhaltigkeit zu einem gesellschaftlichen Leitbild mit unterschiedlicher Bedeutung und Formen der Implementierung auf technischer, politischer wie auf wirtschaftlicher Ebene entwickelt. - Durch das steigende Interesse und die vermehrte Nutzung des Nachhaltigkeitsbegriffes, stieg auch der Bedarf daran Nachhaltigkeit zu bewerten. Bisher existierten jedoch keine einheitlichen oder standardisierten Wege zur Operationalisierung von Nachhaltigkeit. Eine Vergleichbarkeit von Nachhaltigkeitsbewertungen ist daher bisher nicht gegeben. Die Vergleichbarkeit von Bewertungsergebnissen ist jedoch eine entscheidende Voraussetzung für die Beurteilung der Nachhaltigkeit von Produkten oder auch Unternehmen. - Vor dem Hintergrund einer bisher fehlenden Vergleichbarkeit von Nachhaltigkeitsbewertungen wurde in der Arbeit ein Bewertungsansatz entwickelt, der mit Hilfe sozialwissenschaftlicher Methoden eine regelgeleitete und transparente Vorgehensweise zur kontextbezogenen Operationalisierung von Nachhaltigkeitskonzepten auf Basis gesellschaftlicher Nachhaltigkeitsstrategien verfolgt.

VTIWFW; VTIOEF
Dokumentennummer: T5 15 91
Signatur: 76 4°25


17. Titel: Context of deforestation and local realities: analysis of three hotspots in Madagascar

Autor(en): Rqibate, Aziza
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [178 p.]
Publikationsjahr: 2014
Institut:Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft

This work has been undertaken in the frame of a REDD+ project in Madagascar (Reducing Emissions from Deforestation and forest Degradation). Knowledge about the drivers of the deforestation had to be assessed in three hotspots  - Tsinjoarivo, Manompana and Tsimanampetsotsa. This knowledge should contribute to the design of adapted and sustainable alternatives for reducing deforestation and forest degradation. – To begin, this work an overview of the political, economic and social contexts in which patterns of deforestation have been developed. Variables characterizing the regions (Vakinakaratra, Analanjirofo and Atsimo-Andrefana) where the hotspots are located, are explored, and depending on the regions, direct or underlying drivers are highlighted. – Following this, needs depending on the deforestation and forest degradation process, local deforestation narratives and farmers’ activities are assessed in relation to the hotspot scale. – Qualitative and quantitative data is directly collected by rural populations living in the hotspot areas to assess their livelihoods in the context of deforestation. The needs of the farmers that were interviewed don’t necessarily depend on the deforestation process, and visions of the actors about the forest and deforestation are different according to their location. The income of the poor households seems to be more dependent on the slash and burn policies, where as the rich households benefit from it. – Finally, the actions of the rural households on the land cover are translated into a simulation platform. The aim is to observe the evolution of spatial, economic and environmental indicators over time in relation to the current use of the forest and secondly with regards to the incentives and alternatives proposed by a third. Scenarios are developed to assess the impact on spatial, economic and environmental indicators. They are tested according to the probability of participation and the target of the incentive (% of forest conversion rate). This showed that decisions about which scenario is feasible should take into account local realities and land use management. Madagaskar; Ostafrika; Tropenwald; Deforestation; Waldzerstörung; Entwaldung; Waldverluste; Walddegradation; Tropenwaldzerstörung
Dokumentennummer: T5 17 0016
Signatur: 79 4°5


18. Titel: Investigation of foam materials to be used in lightweight wood-based composites

Autor(en): Shalbafan, Ali
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [43 p. + 17 publications]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

In der Arbeit wurden Schaumkernplatten nach dem kürzlich entwickelten Prozess hergestellt, der als Kernlage expandierbare Microspheren oder Polystyrol vorsieht. Eine erste Analyse beinhaltet einen Vergleich von Holzwerkstoffplatten mit unterschiedlichen Kernschichtmaterialien. Es wurde nachgewiesen, das die Pressparameter (z.B. Presstemperatur, Press- und Schäumungszeit) und Plattencharakteristika (z.B. Deckschichtdicke, Kernlagendichte) einen Einfluss auf die Abläufe bei der Plattenherstellung sowie auf die Platteneigenschaften haben. Der Einfluss der Pressfaktoren sowie die Plattencharakteristika auf die Platteneigenschaften wurde experimentell analysiert. Um eine mögliche Markteinführung der neuartigen Schaumkernplatte zu unterstützen, wurde die Feuerresistenz mittels des "cone calorimetry tests" (ISO 5660) ermittelt. Unterschiedlich zusammengesetzte Schaumkernspanplatte mit und ohne zusätzliche flamm-hemmendem Mittel wurden untersucht. Als eine Option der Verwertung von Produktionsresten und Ausschussmaterial im industriellen Maßstab wurden WPC-Flachpressplatten aus den im Labor produzierten Schaumkernspanplatten hergestellt und deren mechanische physikalische Eigenschaften bestimmt.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 124
Signatur: 74 4°34


19. Titel: Monitoring reduced emissions from deforestation and forest degradation (REDD+): Capabilities of high-resolution active remote sensing

Autor(en): Baldauf, Thomas
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [146 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Weltforstwirtschaft

REDD+ is a climate change mitigation mechanism for tropical forests presently being negotiated under the UNFCCC. It aims to attribute economic value to the carbon stored in forests, andthereby integrates forest protection into economic and political decision making processes. REDD+ embraces five activities that show a mitigating effect on climate change. One of these activities is reducing emissions from forest degradation. - Although forest degradation is an intrinsic part of REDD+, only rough estimates are available for the total of emissions from forest degradation. Nevertheless, these estimates show the importance of grappling with forest degradation in REDD+, if significant emission reductions are envisaged. Currently, however, REDD+ lacks access to scientifically sound, applicable and cost-efficient methods for reporting on forest degradation on a large scale. - The present case study analyzed high-resolution active remote sensing data to determine its suitability for reporting on forest degradation within the scope of REDD+. In the process it developed a method involving TerraSAR-X data to detect patterns of selective logging. Then, base on an accuracy assessment, it identified and quantified the influences of three stand characteristics, i.e. aboveground tree biomasse, tree crown area, and social position and dominance, on the reliability of the developed method. Finally, the study demonstrates how the developed method could be implemented into the setup of an operational, robust, and transparent MRV-system. - The study proved that space-born RADAR can be used for monitoring patterns of forest degradation in tropical moist forests. Combined with appropriate methods, it enables the collection of unbiased activity data and thereby serves as a suitable tool for reporting on forest degradation within the scope of REDD+.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 125
Signatur: 74 4°33


20. Titel: On the analysis of alkaline sulfite pulps by means of pyrolysis - gas chromatography/mass spectrometry

Autor(en): Klingberg, Andreas
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [162 p.]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In the work of Rose (2003) it was sought to modify the AS/AQ process as such as to yield pulps with properties close to ASAM pulps without the use of any organic solvent. Amongst other findings it was discovered that a low ratio of NaOH to Na2SO3 in the initial stage and a significant elevation of the NaOH concentration after the heating-up period enhanced the performance of the AS/AQ process in particular when applied to softwoods. The degree of delignification and the strength properties of the obtained pulps were significantly improved. This modification was termed NaOH splitting. The focus of the work was the optimization of the cooking conditions and analyses of the strenght properties and bleachability of the pulps. Although the work was accompanied by standard analytical methods, the reason for the improvements and the impact particularly on the residual lignin by the aformentioned modification was not elucidated in detail. - The main objective of the presented work was based on the aforementioned study of Rose (2003) and was conducted on spruce as the raw material. Compositional and structural aspects explaining the improved pulp properties by the elaborated process modifications were to be assessed in order to evaluate whether further improvements could be reached.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 131
Signatur: 74 4°44


21. Titel: Wood formation in Fagus sylvatica L. and Populus x canescens (Aiton) Sm. under elevated CO2 and with different nutrient supply

Autor(en): Lotfiomran, Neda
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [121 p.]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holzbiologie

In view of the rising CO2-concentration in the atmosphere accompanied by increasing global warming forests play a major role as CO2-sinks. According to this background the impact of elevated CO2 (770/950 ppm), in combination with different nutrient regimes on two tree species (Fagus sylvatica and Populus canesence) were studied in tow growing season. - During each growing season some physiological properties of the saplings such a photosynthetic activity and transpiration rate were measured. After each growing season the trees were harvested and their phenological status such as total biomass and anatomical characteristics of them such as average vessel lumen area (AVLA) were measured. Additionally, the nitrogen and carbon content in the plants were determined. All data obtained were tested for differences. - The results revealed that the two species responded very inconsistently to the experimental conditions. - In both growing seasons the poplar saplings grown under elevated CO2 (770/950 ppm) had a lower photosynthetic rate than in ambient air, as a consequence the total biomass was less under elevated CO2 than in ambient air. The height growth rate of poplar was not affected by fertilization, whereas elevated CO2 resulted in larger leaves. But fertilization led to a lower C/N ratio in the saplings. The different experimental conditions resulted in the different effect on the wood anatomical properties such as ring width and vessel characteristics. - Beech trees under elevated CO2 had a significantly lower stomatal conductance of their leaves than saplings in ambient air. Elevated CO2 resulted heavier and wider ring. In beech saplings elevated CO2 decreased the N content in the tissues and a lower C/N ratio. Lignification in the wall of fibres and vessels of beech was measured. - Total vessel lumen area (TVLA) and vessel density (VD) in beech increased by elevated CO2 but unlike poplar no correlation was observed between ring width and vessel characteristics.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 137
Signatur: 74 4ø48


22. Titel: Preservation and drying of commercial bamboo species of Vietnam

Autor(en): Thi Kim Hong Tang
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [49 p. + Anhang (5 publications)]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holzbiologie

In dem Dissertationsprojekt wurde die industrielle Behandlung von Halmabschnitten wichtiger Bambusarten in Vietnam untersucht. Hierbei handelte es sich um den kurzfristigen Schutz gegen Schimmel, die Schutzbehandlung durch Kesseldruckimpägnierung und die Kammertrocknung von Halmabschnitten. - Der kurzfristige Schutz von Bambusa stenostachya, B. procera, Dendrocalamus asper und Thyrsostachys siamensis wurde mit kleinen Proben im Labor und mit langen Halmabschnitten im Feldversuch untersucht. Das Material wurde mit umweltfreundlichen Chemikalien getränkt: Essigsäure, Proprionsäure, Borsäure, Citronensäure, Ameisensäure, Sorbinsäure und die Salze Kaliumcitrate, Natriumacetate, Natriumborate und Natriumpropionate. Von den 21 Substanzen und Substanzmischungen sind Essigsäure und Proprionsäure für mindestens 8 Wochen wirksam gegen Verschimmeln. Die Schutzbehandlung von B. stenostachya und T. siamensis erfordert 10 % Essigsäure oder 7 % Proprionsäure, jedoch für B. procera und D. asper 10 % Proprionsäure. - Die Tränkung von Halmabschnitten der Arten B. stenostachya, D. asper und T. siamensis mit Borax und Borsäure (BB) sowie Natriumdichromat, Kupfersulfat und Borsäure (CCB) wurde im Kesseldruckverfahren mit Drücken von 2.5, 4, 5.5, 7 und 8.5, bar für 60, 90 und 120 Minuten untersucht. Bestimmt wurden Eindringtiefe und Tränkmittelaufnahme. Die Aufnahme von 4 kg/cbm BB zum Schutz unter Dach erfordert für T. siamensis 4 bar Druck für 60 Minuten, für B. stanostachya und D. asper 5.5 bar für 60 Minuten. Die Aufnahme von 10 kg/cbm CCB zum Schutz von Bambus in der Außenverwendung erfordert für T. siamensis 5.5 bar für 120 Minuten, jedoch für B. stenostachya und D. asper 7 bar für 60 bzw. 120 Minuten.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 157
Signatur: 74 4°53


23. Titel: Modellierung von Stadtentwicklungsprozessen am Fallbeispiel Hamburg

Autor(en): Daneke, C.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg = Mitteilungen der Geografischen Gesellschaft in Hamburg [Bd. 105, 169 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Holzbiologie

Die Zielsetzung der Arbeit bestand darin, Stadtentwicklungsprozesse in der Metropolregion Hamburg darzustellen, Szenarien einer möglichen zukünftigen Siedlungsentwicklung zu berechnen und darüber hinaus eine Anknüpfung an die regionale Klimamodellierung zu diskutieren. Über die Verknüpfung der Landnutzungsmodellierung mit einer numerischen Klimamodellierung kann in weiterer Folge ein vertieftes Verständnis über die Interaktionen zwischen Stadtmorphologie, Stadtentwicklung und Stadtklima ermöglicht werden.
Dokumentennummer: T5 12 183
Signatur: Z 8°145


24. Titel: Schadensanfälligkeit und Anpassungsfähigkeit von Kiefernplantagen in den Tropen und Subtropen im Kontext des Klimawandels

Autor(en): Leibing, Christoph
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [29 p. + 3 publications]
Publikationsjahr: 2013
Institut:Weltforstwirtschaft

Introduction: There is large consensus in the scientific community that climate change is one of today's most important global challenges. The survival of many valuable ecosystems is at risk and especially forested ecosystems will be struggling to keep pace with the rapid alteration of their environment. Their long generation cycles and slow migration rates make them particularly prone to be negatively affected by rapid changes. - This report introducers and discusses the implications of outcomes from three studies published in a time span from 2009 to 2013. The studies were published in three different scientific journals: "Forest Ecology and Management", "Scandinavian Journal of Forest Research", and "Forests". The first publication from 2009 assesses climate change impact prediction on P. patula and P. tecunumanii natural populations. The second and third publication focuses on planting sites and investigates climate related differences in growth performances on subspecies and provenance level.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 236
Signatur: 75 4°47


25. Titel: Softwarebasierte Verfahren zur datenbankgestützten Identifizierung organischer Substanzen mittels analytischer Pyrolyse gekoppelt mit Gaschromatographie/Massenspektrometrie (Py-GC/MS)

Autor(en): Wenig, Philip
Quelle: Dissertation (kumulativ), Universität Hamburg [3 Einzelveröffentlichungen]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

1) Efficient amalysis of Py-GC/MS data by a large scale automatic database approach: An illustration of white pitch identification in pulp and paper industry. J. Anal. Appl. Pyrolysis 87(2010) 85-92. 2) OpenChrom: a cross-platform open source software for mass spectrometric analysis of chromatographic data. BMC Bioinformatics 2010, 11:405. 3) Post-optimization of PY-GC/MS data: A case study using a new digital chemical moise reduction filter (NOISERA) to enhance the data quality utilizing OpenChrome mass spectrometric software. J. Anal. Appl. Pyrolysis 92(2011) 202-208. 4) Abstract: Deposit analysis using PY-GC/MS data by an automatic database approach.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 57
Signatur: 73 4°27


26. Titel: Herstellung und Bleiche von Sulfit-Hochausbeutefaserstoffen auf Laubholzbasis

Autor(en): Wenig, Frank
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [183 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Die Rohstoffkosten stellen weltweit den Hauptkostenfaktor bei der Erzeugung von Zellstoffen dar. Während in Südamerika die Bereitstellung des Holzes, aufgrund der ausgedehnten Anbauflächen in Plantagen, zu vergleichsweise günstigen Preisen erfolgt, stellt sich die Situation in Europa zunehmend angespannter dar. Es wird erwartet, dass die steigende Nachfrage nach Biomasse bereits in absehbarer Zeit zu einer spürbaren Versorgungslücke beim Rohstoff Holz führen wird. Dies wird auch in Zukunft europäische Zellstoffproduzenten vor große Herausforderungen stellen. Neben einem Ausweichen der Zellstoffindustrie auf andere Rohstoffsortimente, z.B. auf Einjahrespflanzen, steht die effiziente stoffliche Nutzung des Rohstoffes Holz im Vordergrund vieler Forschungsvorhaben. In China, einem Land mit ausgeprägtem Holzmangel und steigendem Bedarf an Papierprodukten, verzeichnet die Holzstoffproduktion enorme Zuwächse, wobei eine Vielzahl von hochmodernen Anlagen in den letzten Jahren in Betrieb genommen wurde (Grossalber et al., 2011). Die Weiterentwicklung bestehender Holzstoffverfahren ermöglicht es, die Energieeinsätze zur Zerfaserung und Aufmahlung dieser Faserstoffe stetig zu reduzieren. Nichts desto trotz stellen die limitierten Festigkeitseigenschaften, die sich zudem erst nach höheren Energieeinsätzen zur Aufmahlung einstellen, einen entscheidenden Nachteil von Holzstoffen dar. - Ziel dieser Arbeit ist es, aus verschiedenen Laubhölzern Hochausbeutefaserstoffe herzustellen, die die positiven Eigenschaften von Holzstoffen und Zellstoffen miteinander verbinden. Dieser Prozess zur Herstellung dieser Faserstoffe besteht aus den drei Stufen Aufschluss, mechanische Zerfaserung und Bleiche. In der ersten Stufe werden Hackschnitzel einer milden chemischen Behandlung mit Sulfitlösungen unterzogen. Beim Hybrid-Fiber-Verfahren findet der Aufschluss mit Natrium als Base im neutralen pH-Bereich statt. Magnefit-Hochausbeutefaserstoffe werden dahingegen mit einer reinen Magnesiumbisulfitlösung bei einem pH-Wert von 4 aufgeschlossen. In allen durchgeführten Verfahrensvarianten, teilweise mit noch niedrigeren pH-Werten (bis zu pH 1,8), werden hohe Ausbeuten von 75-85 % angestrebt. Da die Hackschnitzel nach dem Aufschluss noch weitestgehend intakt vorliegen, werden diese in einem zweiten Verfahrensschritt in einem Refiner zerfasert. Die Einwirkung der Sulfitlösung auf die Holzmatrix bewirkt eine Plastifizierung der Zellwandschicht und setzt folglich die Zerfaserungsenergie signifikant herab. Im letzten, optionalen Prozessschritt werden die Hochausbeutefaserstoffe chlorfrei unter Einsatz von Wasserstoffperoxid (P) und Formamidinsulfinsäure (FAS) gebleicht.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 70
Signatur: 73 4°39


27. Titel: Einflüsse von erhöhtem CO2 und Trockenstress auf Physiologie und Anatomie von Populus x canescens (AITON) und Fagus sylvatica (L.)

Autor(en): Helbig, Marlen
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [160 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holzbiologie

Diese Arbeit beschreibt den Einfluss von erhöhtem CO2 und Trockenstress auf physiologischer und anatomischer Ebene von jungen Bäumen. - Die als Modelorganismen verwendeten jungen Pappeln und Buchen wurden in Klimakammern im Gewächshaus kontrollierten Versuchsbedingungen ausgesetzt. Die künstliche Erhöhung des Kohlendioxidgehaltes der Luft und die eingeschränkte Wasserzufuhr wurden in 2 Versuchsjahren unabhängig voneinander durchgeführt. - Zusammenfassend sollte für beide Versuchsjahre gezeigt werden, welchen Einfluss der erhöhte CO2-Gehalt der Luft und der Trockenstress jeweils auf die Versuchspflanzen haben konnte. Zusätzlich konnte ein Effekt des CO2 auf gleichzeitig wirkenden Trockenstress nachgewiesen werden. Diese Versuchsvariationen beziehen sich sowohl bei Pappel, als auch bei Buche auf eine Kontrollvariation (normaler CO2-Gehalt, normale Wasserzufuhr). - Für alle Versuche sind übergreifend die klimatischen Bedingungen (des Gewächshauses und der lokalen Bedingungen am Standort in Bergedorf) aufgezeichnet und verglichen worden. Anhand dieser Daten konnte gezeigt werden, dass alle durchgeführten Versuche einzig durch den CO2-Gehalt der Kammern und der Wasserzufuhr klimatisch beeinflusst wurden. - Diese vollständige Abschirmung vom Ökosystem lässt einen Bezug der Ergebnisse zur Pflanze zu, ohne weitere Interaktionen berücksichtigen zu müssen (z.B. Windgeschwindigkeit). Dies muss im Vergleich der Ergebnisse zur aktuellen Forschung berücksichtigt werden.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 95
Signatur: 73 4°47


28. Titel: Quantifying the mechanical resistance of coppice trees against rockfall

Autor(en): Jancke, Oliver
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [139 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Weltforstwirtschaft

Im Rahmen der Arbeit wurde die Baumstabilität von kleinem Niederwald-Stangenholz (Brusthöhendurchmesser (BHD) < 0.1 m) durch dynamische Anpralltests bestimmt. Es kamen zwei unterschiedliche Versuchsaufbauten zum Einsatz. Bei der ersten Anlage handelt es sich um ein Freiluft Pendelschlagwerk, bei dem die Wurzelverankerung der Bäume durch eine feste, einseitige Einspannung ersetzt wurde. Durch diesen Versuchsaufbau konnte mit einem vergleichsweise geringen Aufwand eine Vielzahl von Anprallversuchen durchgeführt werden. Es konnten dadurch vielfältige Bruchverhalten analysiert und die Baumstabilität in Abhängigkeit des Baumdurchmessers bestimmt werden. Mittels des zweiten Versuchsaufbaues wurde der dynamische Anprall gegen einzelne, aus Stockausschlägen hervorgegangene Bäume in situ untersucht. Das Ziel bestand darin, die Repräsentativität der Pendelversuche beurteilen zu können und eventuelle Besonderheit der natürlich verankerten Bäume zu analysieren.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 99
Signatur: 74 4°8


29. Titel: Untersuchungen zur luftangekoppelten Ultraschallprüfung von Holzwerkstoffen

Autor(en): Hilbers, Ulrich
Quelle: Dissertation (kumalativ), Universität Hamburg [3 papers]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die luftangekoppelte Ultraschallprüfung ist ein etabliertes Verfahren zur Erkennung von Delaminationen im Herstellungsprozess von Holzwerkstoffen. Darüber hinaus wird das Ultraschallsignal genutzt, um die Kontinuität der Produktion zu überwachen, denn heterogene Materialeigenschaften und schwankende Prozessparameter können deutliche Variationen im Ultraschallsignal hervorrufen. Außerdem spielen physikalische Phänomene eine bedeutende Rolle bei der Durchschallung von Holzwerkstoffen. - In der Arbeit werden die Einflüsse ausgesuchter Materialeigenschaften und Prozessparameter auf das Ultraschallsignal sowie die physikalischen Phänomene untersucht, die bei der luftangekoppelten Ultraschallprüfung von Holzpartikelwerkstoffen (Faser- Span und Grobspanplatten) auftreten. - Physikalische Phänomene, die bei der luftangekoppelten Ultraschallprüfung auftreten, sind Grenzschichteffekte, Schwächungsmechanismen innerhalb der Holzpartikelwerkstoffe und Interferenzen. Die Untersuchung des Einflusses verschiedener Platteneigenschaften sowie des indirekten Einflusses von Herstellungs- und Prüfparametern auf die physikalischen Phänomene ist ebenso Ziel dieser Arbeit wie die Modellierung der Ultraschalltransmission in Abhängigkeit der wichtigsten Einflussgrößen.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T5 12 100
Signatur: 74 4°8


30. Titel: Capabilities and deficiencies of terrestrial forest inventory systems in the assessment of forest degradation in the scope of REDD+

Autor(en): Plugge, Daniel
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [50 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Weltforstwirtschaft

Despite the well-known importance to human society and environment, the deforestation and degradation of forests continues at an alarming rate. The many efforts made in the past to reduce the loss and destruction of forests, and the ecosystem goods and services the provide, have had no significant impact on the negative development of forest areas. In the light of global climate change, the role of forests as the largest terrestrial carbon reservoir and their importance in the global carbon cycle has gained relevance. A new mechanism to reduce the deforestation and degradation of tropical forests called REDD (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation in developing countries) was introduced into the international climate negotiations under the United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) at the 11th Conference of the Parties (COP11) in Montreal in 2005. REDD aims to assign a monetary value to the carbon stored in forests and to reward developing countries for the reduction of their deforestation and forest degradation rates. Since the first submission, the debate on scientific, political and public levels has led to many valuable amendments and improvements to the initial proposal. These changes include the intregation of the conservation of forest carbon stocks, the sustainable management of forests and the enhancement of forest carbon stocks, identified by the term REDD+. While the initial concept of REDD appears rather simple, its embodiment and implementation requires the careful harmonization of a multitude of topics. The following summary of this cumulative dissertation presents the major topics that need to be considered for a successful implementation of REDD+. - One of these topics is the establishment of a Measuring, Reporting and Verification (MRV) system for REDD+. The three articles that constitute this cumulativ dissertation focus on the devolopment, characteristics and specific features of MRV system to assess changes in forest area and forest carbon stock and related emissions or removals.

VTIWFW
Dokumentennummer: T5 12 110
Signatur: 74 4°17


31. Titel: Kulturlandschaftskataster in der Raumplanung - Informationssysteme zur Erfassung, Bewertung und Pflege urbaner Kulturlandschaft

Autor(en): Broermann, Johannes M.B.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg = Mitteilungen der Geografischen Gesellschaft in Hamburg [Bd. 104, 168 p. + Anhänge]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Weltforstwirtschaft

Kulturlandschaft kann einer besonders starken Dynamik ausgesetzt sein. Kulturhistorische Werte zu erkennen und bei Planungsaufgaben angemessen zu berücksichtigen, stellt eine ständige Herausforderung dar. Dabei erscheint ein kulturlandschaftliches Informationssystem auch in urban geprägten Räumen als sehr gutes Werkzeug. Es kann als Instrument bei Siedlungswachstum und -schrumpung eingesetzt werden. - Die Arbeit zeigt Verfahrensweisen und Methodenentwicklungen auf, wie sie für den Aufbau eines urbanen Kulturlandschaftskatasters als sinnvoll erachtet werden und entwickelt sie für Stadtplanungsprozesse weiter. Zahlreiche Institutionen können davon profitieren: neben der Raumplanung, der Denkmalpflege und der Wissenschaft auch beispielsweise private Investoren sowie Besucher und Bewohner. Das Wissen um kulturhistorische Werte stärkt regionaltypische Landschaftsgestaltung und raumbezogene Identitäten und kann somit auch einen Beitrag zu einer höheren Lebensqualität leisten. Vorhandene Ansätze zum Kulturlandschaftsmanagement zeigen, dass eine Pflege und Profilierung von Kulturlandschaften auch unter wirtschaftlichen Aspekten möglich ist. Monetäre Bewertungen sollten nur eingeschränkt verwendet werden, für die kulturhistorische Bedeutsamkeit ist ein materieller Wert nicht entscheidend. Vielmehr liefert der Zeugniswert die wesentlichen Argmente für oder gegen Erhalt und Pflege der Kulturlandschaftselemente.
Dokumentennummer: T5 12 133
Signatur: Z 8ø145


32. Titel: Dampfdruckaufschluss und enzymatische Hydrolyse von Pappelholz

Autor(en): Schütt, Fokko
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [82 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holzbiologie

Die Bereitstellung von monomeren Kohlenhydraten für die fermentative Produktion verschiedener Chemie-Rohstoffe aus lignocellulosischer Biomasse bedarf geeigneter Vorbehandlungsmethoden. Der Dampfdruckaufschluss ist eine vielversprechende Methode, um die Zugänglichkeit der Kohlenhydrate für den enzymatischen Abbau zu verbessern. In dieser Arbeit wurde der Dampfdruckaufschluss von Pappelholz aus Kurzumtriebsplantagen ohne Entrindung mit Hinblick auf die Glucose- und Xyloseausbeute nach enzymatischer Hydrolyse mit statistischen Versuchsplänen optimiert.- Der Aufschluss wurde zunächst in einem Modell ohne Zusatz von Chemikalien optimiert. Das Optimum wurde bei 210øC und 15 min erhalten und ergab nach enzymatischer Hydrolyse eine Glucose- und Xyloseausbeute von 34,6 % bezogen auf den Rohstoff. In einer Erweiterung des Designs wurde zusätzlich der Einsatz von SO2 im Dampfdruckaufschluss untersucht. Unter optimalen Bedingungen (200øC, 15 min und 2,5 % SO2) ergab sich eine Glucose- und Xyloseausbeute von 42,9 %. Durch den SO2-Einsatz ließen sich demnach die Temperaturen im Aufschluss um 10øC senken. Gleichzeitig stiegen die Kohlenhydratausbeuten nach enzymatischer Hydrolyse um circa 9 % an.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 135
Signatur: 74 4ø47


33. Titel: Der REDD-Mechanismus und die Verantwortlichkeit von Entwicklungsländern im internationalen Klimaschutz

Autor(en): Morgenstern, L.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg = Forum Umweltrecht - Schriftenreihe der Forschungsstelle Umweltrecht der Universität Hamburg [Bd. 62, 279 p.]
Publikationsjahr: 2012
Institut:Holzbiologie

Die Dissertation verfolgt zwei übergeordnete Ziele. Zum einen soll untersucht werden, ob mit dem REDD-Mechanismus ein neuer Ansatz zur Ausgestaltung der Ressourcentransfers von Industriestaaten an Entwicklungsländer im Rahmen von umweltvölkerrechtlichen Verträgen eingeführt wird, der besser geeignet ist, Entwicklungsländer in die internationalen Anstrengungen zum Umwelt- und Klimaschutz einzubeziehen, und damit insgesamt einen effektiveren weltweiten Umwelt- und Klimaschutz ermöglicht. Während bestehende umweltvölkerrechtliche Mechanismen zum Ressourcentransfer darauf basieren, dass zunächst die Industriestaaten Mittel bereitstellen, um dadurch die Entwicklungsländer in die Lage zu versetzen, die ihrerseits eingegangen umweltvölkerrechtlichen Verpflichtungen zu erfüllen, soll im Falle des REDD-Mechanismus ein Großteil der Mittel erst nachträglich fließen und an den zuvor erzielten Erfolgen der Entwicklungsländer bei der Emissionsreduzierung bemessen werden. Damit würde erstmals im Rahmen eines umweltvölkerrechtlichen Übereinkommens ein internationales System zur Bezahlung der ökologischen Dienstleistungen der Entwicklungsländer aufgebaut, das auf einem konditionellen Leistungsaustausch beruht. - Zum anderen soll untersucht werden, ob der Ansatz des REDD-Mechanismus mit Art. 4 Abs. 7 UNFCCC und mit dem umweltvölkerrechtlichen Prinzip der gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortlichkeit vereinbar ist. Sowohl die konkrete Vertragsbestimmung aus der Klimarahmenkonvention als auch das abstraktere umweltvölkerrechtliche Prinzip enthalten Aussagen über den umweltvölkerrechtlichen Ressourcentransfer von Industriestaaten an Entwicklungsländer.
Dokumentennummer: T5 12 156
Signatur: Z 8°2806


34. Titel: Einfluss von Trocknungs- und Prüfbedingungen auf die Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen aus Kiefer (Pinus sylvestris L.) und Fichte (Picea abies (L.) H. Karst.)

Autor(en): Steckel, V.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [303 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Kiefer (Pinus sylvestris) und Fichte (Picea abies) zählen zu den wichtigsten Wirtschaftsbaumarten Deutschlands bzw. Mittel- und Nordosteuropas und werden unter anderem zur Produktion von Möbeln und Bauprodukten eingesetzt. Beide Hölzer enthalten im Vergleich zu anderen einheimischen Arten relativ viele Extraktstoffe, die direkt oder nach Abbaureaktionen als flüchtige Substanzen (volatile organic compounds, VOCs) an die Umgebung abgegeben werden können. Da im Hinblick auf Emissionen zunehmend Anforderungen an Bauprodukte und Produkte für Innenräume gestellt werden (vgl. europäische Bauproduktenrichtlinie oder verschiedene nationale Gütesiegel), sind Kenntnisse über Emissionseigenschaften sowie deren Beeinflussung von großem Interesse, um die breite Verwendung von Kiefern- und Fichtenholz weiterhin zu gewährleisten. Schwerpunkte der Arbeit sind Untersuchungen zum Einfluss der technischen Trocknung auf die Produktemissionen von Kiefern- und Fichtenschnittholz und zum Einfluss der Prüfbedingungen auf die Produktemissionen von Kiefernholz.

Kiefernholz; Fichtenholz; Nadelschnittholz; emissionsrelevante Verbindungen; Terpene; Fettsäuren; Essigsäure; Schnittholztrocknung; Emissionen; Prozessemissionen; Modellierung; Holzarten; Probenalter; Prüfzeitpunkt; Kernholz; Splintholz; Dissertation; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 11 414
Signatur: 72 4°44


35. Titel: Entwicklung und Evaluierung eines Konzeptes für die kontinuierliche Herstellung von Leichtbauplatten mit polymerbasiertem Kern und Holzwerkstoffdecken

Autor(en): Lüdtke, Jan
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [242 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Entwicklung von Werkstoffen, die unter technischen und ressourcenbezogenen Gesichtspunkten eine Effizienzverbesserung darstellen, hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Dies geschieht in der Holzwerkstoffindustrie vor dem Hintergrund einer zunehmenden Nutzungskonkurrenz um den Rohstoff Holz und steigenden Ressourcenkosten in der Herstellung. - Die Idee, Material innerhalb von Werkstoffen intelligent zu verteilen und durch die monolithische Struktur aufzulösen, wird in modernen Bauteilen immer häufiger umgesetzt. Ursprünglich mit dem Ziel hierdurch eine anwendungsbezogene Optimierung der technischen Eigenschaften zu erreichen, bieten sie darüber hinaus oftmals eine ressourceneffiziente Lösung. Die Auflösung der Struktur wird in der Regel über symmetrisch angeordnete, lokale Dichteverringerungen erreicht, durch die das Prinzip einer effizienten, leichten Struktur umgesetzt werden kann. Die Herstellung dieser Werkstoffe erfolgt zumeist in mehrstufigen Prozessschritten. Der in dieser Arbeit vorgestellte Prozess stellt einen neuartigen Ansatz zur einstufigen Produktion von leichten, mehrlagigen Holzwerkstoffen mit einer Polymermittelage dar.

VTIHTBP
Dokumentennummer: T3 11 224
Signatur: 72 4°94


36. Titel: Die Windenergieindustrie

Autor(en): Kammer, J.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg = Mitteilungen der Geografischen Gesellschaft in Hamburg [no. 103, 317 p.]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Die Arbeit verfolgt im Kern eine übergeordnete Fragestellung mit zwei Teilen: A) wer ist die Windenergieindustrie und B) wie haben sich welche räumlichen Strukturen gebildet? Ausgangspunkt der Fragestellung ist, dass heute eine junge, internationalisierte Industrie existiert, über die keine verbindende Untersuchung besteht. Es geht hier aber um mehr als nur eine Lücke beim Thema Windenergie zu schließen. Vielmehr gilt es eine weitgehende unerforschte, dynamische Wachstumsindustrie zu erschließen und ihre Eigenschaften in Erfahrung zu bringen. Dazu zählen ihre Aufgabenfelder und Produktionsstrukturen, die Akteure und ihre Organisationsformen, deren räumliche Ausprägung sowie vergangene und aktuelle Herausforderungen. Die individuellen Charakteristika der Windenergieindustrie sollen gezeigt werden, um Alleinstellungsmerkmale gegenüber anderen Industrien zu identifizieren. Dies alles unterliegt einem durch Fortentwicklung bedingtem Wandel, der wiederholt zu neuen Formen der Industrie führt.
Dokumentennummer: T5 12 29
Signatur: Z 8°145


37. Titel: Enhancement of chemical products in bio-crude-oil from lignocellulosic residues - effects of biomass type, temperature, pre-treatment and catalysts

Autor(en): Azeez, Akeem Mayowa
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [92 p. + Anhang]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

Numerous researches and investigations have been carried out on various application of biomass, towards solving our ever increasing energy needs. The focus of most of these investigations has been, obtaining (liquid and gaseous) products that could serve as easy substitutes to petroleum based fuels. There has been less emphasis on the application of these renewable resources in the production of chemicals. However, exploring this option is also another veritable means of reducing our dependence on petroleum and contributing to cleaner environment, since most of the chemicals in use at present are petroleum derived products. Attainment of this noble goal only requires the establishment of effective conversion strategies through which yields of important chemical products from lignocelluloses can be enhanced. This research focuses on effects of conversion parameters on yields of chemical products in pyrolysates obtained from lignocellulosic residues. It aims at studying various means of increasing yields of valuable chemical products in biomass pyrolysates. Variations to be studied include effects of biomass species, temperature, feedstock pre-treatment and application of catalyst. Underlying differences in the chemical composition of pyrolysates obtained from African biomass residues (sawdust and corncob) and woody wood residue from Europe are to be examined. Effects of feedstock pretreatment on the chemical composition of pyrolysates are to be evaluated using analytical pyrolysis. The influence of various catalysts (such as alkali/alkaline earth metals and zeolites) on organic liquid products (pyrolysate) will also be studied. Prior to the conversion processes, compositional analyses of the raw samples are to be carried out, in order to determine major and minor constituents of the lignocellulosic biomasses. The major part of the research has been published in three peer reviewed articles. These publications, together with some unpublished results, are summarised in chapter three of this manuscript while related basic literature works on biomass and technical pyrolysis are found in chapter two.

VTIHTBC
Dokumentennummer: T5 12 38
Signatur: 72 4°79


38. Titel: Topochemische und feinstrukturelle Analysen des mikrobiellen und chemischen Zellwandaufbaus zur Charakterisierung der Holzeigenschaften wichtiger Wirtschaftsbaumarten

Autor(en): Rehbein, Matthias
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [56 p. + 8 papers]
Publikationsjahr: 2011
Institut:Holzbiologie

Im Rahmen der interdisziplinären Forschungsarbeit wurde der mikrobielle Zellwandabbau durch den Braunfäulepilz Antrodia vaillantii und durch Erosion-Bakterien topochemisch und feinstrukturell untersucht. Schwerpunktmäßig wurden dabei die Frühstadien des mikrobiellen Holzabbaus auf subzellulärer Ebene analysiert, für die bisher noch keine grundlegenden Ergebnisse vorliegen. Die topochemischen Untersuchungen erfolgten mit Hilfe der speziellen UMSP-Methode, deren hochauflösendes, UV-spektroskopisches Scanning-Verfahren (Ortsauflösung von 0,25 µm x 0,25 µm) sich besonders für die bildgebende Charakterisierung chemischer Veränderungen innerhalb der einzelnen Zellwandschichten eignet. Ergänzende UV-spektroskopische Punktmessungen mit einer Ortsauflösung von 1 µm² ermöglichten eine chemische Analyse abgebauter Zellwandbereiche und deren Abbauprodukte. Zur detaillierten Beschreibung der mikrobiellen Besiedlungsabfolge auf Gewebe- und Zellwandniveau wurden die Untersuchungen mit elektronenmikroskopischen Methoden (TEM und FESEM) kombiniert.

VTIHTBB
Dokumentennummer: T5 12 40
Signatur: 72 4°76


39. Titel: Nebenbestandteile von Chemiezellstoffen und ihre Veränderung im Herstellungsprozess von Celluloseacetat und Filtertow

Autor(en): Zenker, M.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [237 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzchemie

In der Arbeit sind die Ergebnisse zu Untersuchungen der Hemicellulosen, Extraktstoffe und Restligningehalte von industriell hergestellten Chemiezellstoffen zur Celluloseacetatproduktion und deren Veränderung durch den Herstellungsprozess von Celluloseacetat dargestellt. - Insgesamt wurden sechs Chemiezellstoffe, drei Cellulose-2,5-acetate und ein Filtertow untersucht. Alle Proben stammten aus industriellen Produktionsanlagen. Bei den Chemiezellstoffen handelte es sich um einen Laubholz- Vorhydrolysesulfatzellstoff, einen Laubholzsulfitzellstoff, drei Nadelholzsulfitzellstoffe und einen Baumwoll-Linterszellstoff. Die Celluloseacetate waren sortenrein und wurden aus dem Vorhydrolysesulfatzellstoff, dem Laubholzsulfitzellstoff und einem der drei Nadelholzsulfitzellstoffe hergestellt. Die Acetylierung erfolgte in zwei Fällen nach dem Low-Catalyst- und in einem Fall nach dem High-Catalyst-Verfahren. - Mit den Untersuchungen des Filtertows, welches aus einem der Low-Catalyst-Acetate industriell gesponnen wurde, konnten die Veränderungen der Nebenbestandteile eines Nadelholzsulfitzellstoffes über den gesamten Celluloseacetatherstellungsprozess dargestellt werden. Zusätzlich standen Prozesswasserproben aus der Celluloseacetatfällung und - wäsche dieses Low-Catalyst-Acetates zur Verfügung. Durch die Analyse dieser Proben wurden zusätzliche Erkenntnisse über die Hemicellulosen gewonnen.

Zellstoff; Celluloseacetatherstellung; Markt; Verwendung; Hemicellulosen; Extraktion; Kohlenhydratanalytik; Dissertation; VTIHTBC
Dokumentennummer: T1 10 803
Signatur: 70 4°49


40. Titel: Untersuchungen zur Dynamisierung des prozessorientierten Waldwachstumsmodells FORMIX 3-Q für den Einsatz in der forstbetrieblichen Planung im tropischen Feuchtwald - Dargestellt am Beispiel der Modell-Parametrisierung für die Deramakot Forstreserve in S

Autor(en): Droste, H.J.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [280 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Weltforstwirtschaft

Zur Erfüllung der vielfältigen Waldfunktionen in den Tropen gewinnen die genutzten Feuchtwälder zunehmend an Bedeutung. Viele diese Flächen sind durch exploitative Nutzungen degradiert und unterliegen einem starken Umwandlungsdruck in Nutzungsformen, die eine kurzfristige Gewinnmaximierung versprechen. Die zeitnahe Inwertsetzung und dauerhafte Bewirtschaftung der degradierten Waldflächen gilt daher in den Tropen als eine der größten Herausforderungen für die Forstwirtschaft. Die dazu erforderliche Einführung eines Planungs- und Bewirtschaftungssystems bereitet in der forstbetrieblichen Praxis trotz bekannter konzeptioneller Grundlagen erhebliche Schwierigkeiten, da im Bereich der Ertrags-und Produktionsregelung grundlegende Informationen und längerfristige Erfahrungen zu Wachstum, Struktur und Dynamik der Bestände fehlen. - Im Rahmen der Arbeit wird für Situationen mangelnder Eingangsdaten in den forstlichen Planungsprozess der Einsatz von prozessorientierten Waldwachstumsmodellen als Instrument zur Unterstützung der waldbaulichen Entscheidungsfindung ("decsion support system") empfohlen. Prozessorientierte Waldwachstumsmodelle simulieren das Wachstum der Wälder auf Basis ökophysiologischer Prozesse und sind nicht wie viele andere Planungsinstrumente, auf empirische Wachstumsdaten aus Dauerversuchsflächen angewiesen. Aufgrund ihrer Komplexität werden die prozessorientierten Modelle üblicherweise den Anwendungsbereichen der Forschung und Lehre zugeordnet, während ihre Eignung für den Einsatz im forstbetrieblichen Planungsprozess oft in Frage gestellt wird. - Am Beispiel des Regenwaldmodells FORMIX 3-Q werden Optionen aufgezeigt, anhand derer sich ein prozessorientiertes Waldwachstumsmodell für den Einsatz in der tropenforstlichen Betriebsplanung dynamisieren lässt, um so mit dem Modell eine Vielzahl von Waldentwicklungspfaden praxisnah und plausibel simulieren zu können.

Tropenwald; computergestützte Modelle; Waldwachstumssimulation; Modellforstbetrieb Deramakot; Dynamisierungsoptionen; Verjüngung; Durchforstung; Standort-Leistungs-Beziehung; Dissertation; VTIWFW
Dokumentennummer: T1 10 899
Signatur: 71 4°30


41. Titel: Einfluss der Faserstoff-Aufschlussbedingungen und des Bindemittels auf die Eigenschaften von mitteldichten Faserplatten (MDF) für eine Verwendung im Feucht- und Außenbereich

Autor(en): Krug, D.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [291 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Auf Grund des weltweit hohen Entwicklungstempos der MDF- Produktion ist der Ausweitung der Anwendungsgebiete dieses Holzwerkstoffes hohe Bedeutung beizumessen. MDF sind dabei als "Produkt mit Perspektive" anzusehen, die erreichbaren Produkteigenschaften bieten eine Fülle weiterer Einsatzmöglichkeiten. - Ziel der Dissertation war es, den Einfluss bislang nicht überprüfter Faserstoff-Aufschlussbedingungen (Prozessparameter Dampfdruck und Verweilzeit im Kocher unmittelbar vor Zerfaserung) und des Bindemittels auf die Eigenschaften von MDF für eine Verwendung im Feucht- und Außenbereich zu untersuchen. Mit den angestrebten Forschungsergebnissen können Impulse zur notwendigen Produktdiversifikation von MDF gegeben werden. Derartige MDF sollen sich bei erfolgreichem Nachweis einer langfristigen Feuchtebeständigkeit des gesamten Werkstoffs unter Ausnutzung der materialspezifischen Vorteile für vielfältige neue Anwendungen im nichttragenden Außenbereich, z. B. als Fassadenelemente, Ladenfronten und Werbeflächen, eignen.

MDF; Herstellung; Rohstoffe; Bindemittel; Additive; Feuchtebeständigkeit; Hydrolysebeständigkeit; Witterungsbeständigkeit; Einsatzbereiche; Verwendung; Faserstoffherstellung; Charakterisierung; Platteneigenschaften; Dissertation; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 10 1319
Signatur: 71 4°36


42. Titel: Future potential of forest and agriculture residues for the energy production in Thailand - Strategies for a better utilization

Autor(en): Hengniran, P.
Quelle: Dissertation, Universität Hamburg [383 p.]
Publikationsjahr: 2010
Institut:Holztechnologie/Holzphysik

Als eine der führenden agrarwirtschaftlichen Nationen bemüht sich Thailand einen Energiemix aus erneuerbaren Quellen zu etablieren, um den steigenden Energiebedarf des Landes zu decken und die hohen Importmengen fossiler Energieträger zu mindern. In Anbetracht der landestypischen Vegetation wird hierbei die Verwendung von Biomasse als erfolgversprechender Ansatz gesehen, wobei Biomasse in verschiedenen Anwendungsfällen bereits wirtschaftlich rentabel ist. Die Kosten für die Wandlung von Biomasse in "grüne" Energie auf Grund der technologischen Fortschritte werden dabei voraussichtlich sinken. Obwohl die Verwendung von Biomasse als Energiequelle in ländlichen Regionen und kleinen Betrieben eine jahrzehntelange Tradition hat, befindet sich die Anwendung als Rohstoff für moderne Energiewandlungstechnologien noch in der Anfangsphase. Ältere Technologien, wie traditionelle Feuerungskessel, arbeiten hingegen wenig effizient und verursachen enorme Emissionen mit entsprechender Wirkung auf die Umwelt. Zu Beginn der Arbeit wird die Energiesituation in Thailand beschrieben und die gesetzlichen Rahmenbedingungen und staatlichen Fördermaßnahmen für beide Technologietypen untersucht sowie zahlreiche Probleme diesbezüglich thematisiert. Daraufhin werden die vorhandenen Nebenprodukte der Land- und Forstwirtschaft hinsichtlich ihrer Eignung als Energieträger untersucht und gezeigt, dass die Biomasseverwendung ein erhebliches Potential für die Energieerzeugung besitzt, wobei Energieäquivalente von 596 PJ bis 2009, 648 PJ bis 2011 und 872 PJ bis 2016 bzw. 13%, 10%, und 9% des gesamten jährlichen Energieverbrauchs aufgezeigt werden.

Energieproduktion; Waldrestholz; landwirtschaftliche Rückstände; Holzenergie; grüne Energie; künftiges Potenzial; Tropenwald; VTIHTBP
Dokumentennummer: T1 11 137
Signatur: 72 4°6


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